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1 BLACKOUT AG Annual CSR Report

2 Content BLACKOUT Geschichte 3 Organisation 4-5 BLACKOUT Philosophie 6 BLACKOUT Konzept 7 BLACKOUT Labels 8 Mitgliedschaft 9 CSR Ziele 2010 / Sozialaudit Kommunikation, Organisation, Transparenz Code of Conduct Sourcing Strategy Sourcing strategy Organisation of the sourcing department Production cycle Selection of new factories Integration monitoring activities and sourcing decision Coherent system for monitoring and remediation Training and capacity building 20 Activities to inform staff members Activities to inform agents / manufactures and workers Transparency & Communication 21 Conclusions 2009 and outlook for

3 BLACKOUT Geschichte Das Familienunternehmen startete 1963 unter der Leitung von Erich Metzler mit einem Textilgeschäft in Aarburg. Unter dem Namen Metzler Textil wurden weitere Geschäfte in der Region eröffnet übernahm die 2. Generation die Verkaufsstellen Langenthal und Herzogenbuchsee. Mit der Vision erfolgreiches beibehalten und neue Ideen verwirklichen entstand das Modeunternehmen BLACKOUT. Von 1990 bis heute ist das Modeunternehmen auf über 75 BLACKOUT Stores gewachsen und beschäftigt rund 400 Mitarbeitende in der gesamten Schweiz. 3

4 BLACKOUT Organisation Verwaltungsrat G. Metzler R. Müller A. Metzler CEO G. Metzler Sekretariat GL J. Lanz Logistik R. Adler HRM M. Hartmann Marketing/ Expansion W. Kissling Verkauf D. Martin Finanzen A. Metzler Einkauf J. Rohr Headquarter (nationales Unternehmen) Gründungsjahr Metzler Mode Gründungsjahr BLACKOUT Verwaltungsrat Geschäftsinhaber Management Mitarbeiter per Ende 2009 Total Verwaltung Filialen BLACKOUT AG, Eichengasse 3, CH Oensingen G. Metzler, R. Müller, A. Metzler G. Metzler R. Adler (Logistik) M. Hartmann (HRM) W. Kissling (Marketing/Expansion) D. Martin (Verkauf) A. Metzler (Finanzen) J. Rohr (Einkauf) Filialen per Ende Weitere Informationen 4

5 VL D. Martin (vakant RL G. Zurbrügg (Stv. A. Sehovic) RL A. Sehovic (Stv. G. Zurbrügg) RL S. Baur (Stv. M. Brändli) RL vakant (M. Brändli) RL J. Da Costa (Stv. A. Lutz) RL A. Lutz (J. Da Costa) RL M. Brändli (Stv. S. Baur) RL vakant (Stv. vakant) VL D. Martin (vakant) Aigle Josepha Christe Granges- Paccot Eszter Dudas Allaman Milene Reis Dias Lausanne Delphine Chevrain Amriswil Maddalena Dale Lyssach Liliane Steiner Kriens Natalie Studhalter Suseepark Michaela Küttel Biel Sergio Carli Langendorf Matthias Zaugg Aarau Karin Giger Olten Sälipark Zana Volic Affoltern am Albis vakant Seewen Barbara Zbinden Bellinzona Nord Elmedina Bilali Grancia-Parco Laura Corti Winterthur Tamara Bacher Bulle Annick Bersier Matran Patricia P. Sobreiro Salafa Aubonne Miriam Pompas Lopes Marin Coralie Mauron Burgdorf Andrea Dick Oftringen Obi Monika Rölli Steinhausen Anna Ayala Willisau Gisela Schaller Grenchen Gallia Gabbellini Spiez Sabrina Mischler Delémont Jenny Meister Pratteln Jessica Rolli Heidiland Anna Imhof Uster Aleksandra Tufekcic Bellinzona Süd Elmedina Bilali Mendrisio Renata Chiantera Châtel-St.- Denis Anne Drompt Montreux Jennifer Copt Avenches Ivana Tomasic Morges Elif Malcok Bülach Sonia Del Nero Oftringen Perry Aferdita Kadriu Sursee Janine Aregger Heimberg Angelika Musaro Thun Delia Tramacere Egerkingen Senada Ahmetovic Reinach Barbara Révész Murgenthal Evelyn Wilhelm Volketswil 1 Demet Tüzin Grancia Elisabetta Oncel St. Antonino Paola Oporto Collombey Barbara Martina Sion Loredana Zampilli Crissier vakant Yverdon Sabrina Detta Dietlikon Martina Meili St. Gallen Sandra Hager H buchsee Ladina Ambühl Wankdorf Theresia Schär Kaiseraugst Morena Cugino Schönen-werd Jasmin Carlino Murgenthal Outlet Evelyn Wilhelm Volketswil 2 Sven Willimann Conthey Domenica Riccio Frauenfeld Samantha Lübbig Wil Miriam Holenstein Interlaken Silke Hulliger Zuchwil Bettina Stümpel Lenzburg Claudia Eggmann Spreiten-bach Gracija Tursic Netstal Diana Nicoletti Wädenswil Natascha Feusi Kreuzlingen Patricia Neuenschwander Zofingen Alessandra Kläy Ittigen Tanja Horisberger Liestal Katrin Schmutter Suhr Deborah Kocev Rapperswil Jasmin Jenny Wettingen Violeta Popaj Langenthal Monika Fuhrer Olten vakant Zürich Enge Roman Bürgler Schattdorf Angela Russi Würen-lingen Patrick Kathriner 5

6 BLACKOUT Philosophie BLACKOUT garantiert für gute Qualität und einen guten Service. Unsere Mode soll Freude bereiten. Bei BLACKOUT finden junge und junggebliebene ihren passenden Style. BACKOUT legt ein grosses Augenmerk auf die Dienstleistung. Jeder Kunde soll 100%ig zufrieden sein. BLACKOUT steht für Jeans und alles was zu Jeans passt. Jeans is Love, eine Leidenschaf, eine Haltung und eine Kultur. Jeans ist mehr als ein Stück Stoff. Jeans ist wie eine zweite Haut. Eben Jeans is Love! 6

7 BLACKOUT Konzept BLACKOUT Mode Das BLACKOUT Mode-Konzept zeichnet sich durch ein hervorragendes Preis- /Leistungsverhältnis aus. BLACKOUT verkauft trendige Mode in einwandfreier Qualität. Bei BLACKOUT finden Junge und Junggebliebene Ihren passenden Style. BLACKOUT Jeans is love BLACKOUT steht für Jeans und alles was zu Jeans passt. Jeans is love, eine Ledenschaft, eine Haltung und eine Kultur. Jeans ist mehr als ein Stück Stoff. Jeans ist wie eine zweite Haus. Eben Jeans is love! BLACKOUT Dienstleistung BLACKOUT legt ein grosses Augenmerk auf die Dienstleitung. Unsere Kundinnen und Kunden sollen 100%ig zufrieden sein. 7

8 BLACKOUT Labels No Name No Name Jeans ist der Trendsetter durch und durch. Mixe dienen Style mit der passenden Jeans! No Name die Marke für deine Persönlichkeit und dein Profil. G3000 G3000 für den sportlichen und casualen Stilmix. Bequeme, lässige Freizeitkleidung und Sportswear lassen sich für jeden Alltag kombinieren. Mijoko Mijoko der moderne und klassiche Stil. Sie gehen elegant und doch lässig durchs Leben. Ein Lifestyle, der dem Zeitgeist entspricht. JAM52 JAM52 Streetwear Fashion für alle Typen, die gerne auffallen. Individualität gegen Kommerz. Kreiere deinen eigenen Style! PiNK PiNK hat eine klare Mission: Sie ist der Jeansbrand für coole Girls, die wissen was inn ist. Trage unsere Fashion und zeig wer du bist. Lebe dein Leben folge deinen Träumen und die Zukunft gehört dir! 8

9 Mitgliedschaft Seit 2005 setzen wir uns aktiv für eine unternehmerische Gesellschafts- oder Sozialverantwortung (CSR) ein. Verschiedene Institutionen wurden geprüft und schliesslich hat sich BLACKOUT für die Fair Wear Foundation entschieden, bei welcher sie die Mitgliedschaft per aufgenommen hat. BLACKOUT stellt sich der Verantwortung für Mensch und Umwelt. BLACKOUT setzt sich für gerechte Arbeitsbedingung in der Bekleidungsindustrie ein. Mit der Unterzeichnung des Verhaltenskodexes hat sich BLACKOT bereitgestellt, die Herstellfabriken einem Sozialaudit zu unterziehen und mittels resultierenden Prozessplans eine Verbesserung für Mensch und Umwelt innerhalb festgelegten Fristen herzustellen. Zur Überprüfung, ob der Verhaltenskodex korrekt umgesetzt wurde, verwendet BLACKOUT verschiedene Methoden wie: Anonymes Beschwerdeverfahren für Arbeitnehmer Konsultation lokaler Organisationen (Gewerkschaften, Arbeitgeber vertreter, Menschenrechtsorganisation) Betriebsaudits Audit des Managementssystems des Mitgliedsunternehmens 9

10 CSR Ziele 2010 / 2011 Die BLACKOUT Ziele für das Jahr 2010 beinhaltet die folgenden Milestones: Sozialaudits Stetige Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Herstellfabriken. Es werden weitere Sozialaudits in den Fabriken in China realisiert. Im 2011 ist eine Ausdehnung der Sozialaudits in der Türkei geplant. Die offenen Punkte der bereits auditieren Herstellfabriken, werden mittelns Corrective action Plan verbessert und umgesetzt. Kommunikation, Organisation, Transparenz Faire und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Herstellfabriken und Agenten. Stetige Einhaltung der des Fair Wear Verhaltenskodexes Interne Kommunikation, (Verwaltung), Information über die umgesetzten Verbesserungen. Kommunikation an unsere Kundschaft mittels Hangtag an unseren Textilien. 10

11 BLACKOUT Code of Conduct Am 1. Januar 2009 hat BLACKOUT den Verhaltenskodex (CoC), welcher soziale Verantwortung in den Produktionsländern verlangt, visiert. The Fair Wear labour standards are based on the conventions of the International Labour Organisation (ILO) and the Universal Declaration on Human Rights. In the text below references are made to specific conventions. Where clarifications of ILO Conventions are required, the Fair Wear Foundation follows ILO Recommendations and existing jurisprudence. Employment is freely chosen There shall be no use of forced, including bonded or prison, labour. (ILO Conventions 29 and 105) There is no discrimination in employment Recruitment, wage policy, admittance to training programs, employee promotion policy, policies of employment termination, retirement, and any other aspect of the employment relationship shall be based on the principle of equal opportunities, regardless of race, colour, sex, religion, political affiliation, union membership, nationality, social origin, deficiencies, or handicaps. (ILO Conventions 100 and 111) No exploitation of child labour There shall be no use of child labour. The age for admission to employment shall not be less than the age of completion of compulsory schooling and, in any case, not less than 15 years." (ILO Convention 138) "There shall be no forms of slavery or practices similar to slavery, such as the sale and trafficking of children, debt 2 The Fair Wear Foundation - Principles and Policies - May bondage and serfdom and forced or compulsory labour. [...] Children [in the age of 15-18] shall not perform work which, by its nature or the circumstances in which it is carried out, is likely to harm their health, safety or morals." (ILO Convention 182) 11

12 Freedom of association and the right to collective bargaining The right of all workers to form and join trade unions and bargain collectively shall be recognised. (ILO Conventions 87 and 98) The company shall, in those situations in which the right to freedom of association and collective bargaining are restricted under law, facilitate parallel means of independent and free association and bargaining for all workers. Workers' representatives shall not be the subject of discrimination and shall have access to all workplaces necessary to carry out their representation functions. (ILO Convention 135 and Recommendation 143) Payment of a living wage Wages and benefits paid for a standard working week shall meet at least legal or industry minimum standards and always be sufficient to meet basic needs of workers and their families and to provide some discretionary income. (ILO Conventions 26 and 131). Deductions from wages for disciplinary measures shall not be permitted nor shall any deductions from wages not provided for by national law be permitted. Deductions shall never constitute an amount that will lead the employee to receive less than the minimum wage. Employees shall be adequately and clearly informed about the specifications of their wages including wage rates and pay period. No excessive working hours Hours of work shall comply with applicable laws and industry standards. In any event, workers shall not on a regular basis be required to work in excess of 48 hours per week and shall be provided with at least one day off for every seven-day period. Overtime shall be voluntary, shall not exceed 12 hours per week, shall not be demanded on a regular basis and shall always be compensated at a premium rate. (ILO Convention 1) 12

13 Safe and healthy working conditions A safe and hygienic working environment shall be provided, and best occupational health and safety practice shall be promoted, bearing in mind the prevailing knowledge of the industry and of any specific hazards. Appropriate attention shall be paid to occupational hazards specific to this branch of the industry and assure that a safe and hygienic work environment is provided for. Effective regulations shall be implemented to prevent accidents and minimise health risks as much as possible (following ILO Convention 155). Physical abuse, threats of physical abuse, unusual punishments or discipline, sexual and other harassment, and intimidation by the employer is strictly prohibited. Legally-binding employment relationship Obligations to employees under labour or social security laws and regulations arising from the regular employment relationship shall not be avoided through the use of labour-only contracting arrangements, or through apprenticeship schemes where there is no real intent to impart skills or provide regular employment. Younger workers shall be given the opportunity to participate in education and training programmes. BLACKOUT has committed itself to correct implementation of that code of conduct: 1. BLACKOUT undertakes to only trade in garments that have been produced under dignified working conditions. 2. To that end BLACKOUT agrees to implement the Fair Wear labour standards (section 3) in its factories and agrees to put sufficient and effective efforts into ensuring that this code is followed by its contractors, subcontractors, suppliers, and licensees. 3. BLACKOUT undertakes to assure that its contractors, subcontractors, suppliers, and licensees abide by the standards established in the Fair Wear Foundation Code of Labour Practices and shall work toward the verification of these standards. 13

14 4. BLACKOUT shall stipulate that contractors, subcontractors, suppliers, or licensees who demonstrably fail to comply with one or more of the standards laid down in the Fair Wear Foundation Code of Labour Practices, take propriate measures to ensure that the situation is improved. If necessary, the offending party shall be sanctioned by cancellation of its contract, thus prohibiting it from producing or organising the production of garments for BLACKOUT. 5. BLACKOUT declares that it agrees to independent verification of its compliance with the Fair Wear Foundation Code of Labour Practices and in that regard undertakes to follow the instructions of the Fair Wear Foundation. 6. Disputes regarding the interpretation of this Code of Labour Practices will be handled according to procedures established by the Fair Wear Foundation. 14

15 Sourcing strategy Sourcing strategy Das BLACKOUT Sortiment enthält eine breite Produktepalette an Textilien, wobei der Schwerpunkt auf Jeans gelegt ist. Die Konzentration liegt allerdings auf unseren eigenen Marken, welche wir mit möglichst wenig Lieferanten herstellen lassen. Es liegt im Interesse von BLACKOUT, eine langjährige Partnerschaft mit den Lieferanten zu halten und pflegen. The reason of this strategy is simple: fewer supplier fewer energy. BLACKOUT besucht die Lieferanten jährlich in den Herstellfabriken. Ausserdem arbeitet BLACKOUT mit Agenten, bei welcher wir uns mit eigener Produktion anhängen. Organisation of the sourcing department Das CSR BLACKOUT-Team sieht wie folgt aus: Sourcing Policy (external communication) Gerald Metzler (CEO) Administration (Monitoring, CAP, Complaints, trainings, social report, Workplan) Jeannine Lanz 15

16 Visits / Corrective action plan on the spot Gerald Metzler, Janna Rohr Die Textilaufträge werden in der Einkaufsabteilung in der Verwaltung kreiert und den entsprechenden Lieferanten weitergeleitet. Kapazitätsmögilchkeiten und Liefertermine werden mit dem Lieferanten abgesprochen. Production cycle BLACKOUT generiert 12 Kollektionen pro Jahr. Die Lieferanten werden im Voraus über die Kollektionen informiert. Ca. 4-6 Monaten in China und ca. 1-2 Monaten in der Türkei. Selection of new factories Sofern neue Lieferanten aquisiert werden, werden diese zu Beginn über den Fair Wear Foundation Beitritt orientiert. Ziele und Aufgaben werden aufgezeigt. Der Lieferant erhält auf schriftlichem Wege den Fragebogen, mit welchem er sich in der Implementierung des Verhaltenskodex, mittels Unterschrift einverstanden erklären kann. Integration monitoring activities and sourcing decision Der Verhaltenskodex ist ein relevantes Kriterium für die Einkaufsabteilung, bei der Platzierung der Aufträge. BLACKOUT steht stets in einem offenen Gespräch mit dem Lieferanten, in welchem die CSR Strategie integriert ist. Bereits abgehaltene Sozialaudits werden mittels corrective action plan überprüft und Lösungen zur Verbesserung angestrebt. BLACKOUT unterstützt die Herstellfabriken, immer unter Berücksichtigung der entsprechenden Landesgesetzte und versucht wo nötig, mit lokalen Partner eine Lösung zu finden. 16

17 Coherent system for monitoring and remediation BLACKOUT hat sich zur Aufgabe gemacht, die Herstellfabriken und Agenten von einer Sozialverantwortung und Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu überzeugen. Aus Erfahrung kann gesagt werden, dass die Herstellfabriken und Agenten sich positiv darüber geäussert haben und BLACKOUT bei der Implementierung unterstützen. Trotzdem benötigt es laufend überzeugende und positive Gespräche mit den Herstellfabriken und Agenten. Wichtig ist es, die Vorteile für die Herstellfabrik und den Agenten in Zusammenarbeit mit BLACKOUT aufzuzeigen (Verbesserung in der Effizient, Qualitätsverbesserungen, Verbesserung in der Mitarbeiterzufriedenheit). Corrective Action Plans (CAPs): Wenn durch eine Beschwerde oder ein Sozialaudit der Eindruck ensteht, dass Arbeitsstandards in der Fabrik nicht respektiert werden, dann wir das Mitgliedsunternehmen einen Aktionsplan für Korrekturmassnahmen aufstellen. Schliesslich werden Schritt-für-Schritt- Verbesserungen der Arbeitsbedingungen angestrebt. Dies wird mittels persönlichen Besuchen oder lokalen Initiativen umgesetzt. Überprüfungen / Verbesserungen In erster Linie, werden sofern möglich Verbesserungen von der BLACKOUT Verwaltung aus vorgenommen. Des weiteren besucht BLACKOUT die auditierten Fabriken eins bis zwei Mal pro Jahr. Während diesen Terminen werden die Verbesserungen geprüft, weitere offene Punkte auf dem CAP besprochen und allfällige Möglichkeiten mit lokalen Partnern gesucht. Beschwerdeverfahren: Durch das Beschwerdeverfahren können ArbeiterInnen oder ihre VertreterInnen aus den Herstellfabriken mittels eines anonymen Beschwerdeverfahren, FWF über die Problematik in Kenntnis setzen. Die FWF ist letztendlich für die Sicherstellung verantwortlich, dass die Beschwerde mit Korrektheit behandelt wurde und erstattet abschliessend, über jede angenommene Beschwerde einen Bericht. 17

18 Management Audit Die Fair Wear Foundation überprüft jährlich die Mitgliedsfirma mittels entstandenen Dokumente, Lieferantenregister, und via Inverviews mit den Mitarbeiter, ob Mitgliedsunternehmen den Arbeitsverhaltenskodex in den Herstellfabriken umsetzen. Das Ergebnis der Evaluierung ist schriftlich niedergelegt. Workplan BLACKOUT generiert jährlich einen Workplan, welcher der Fair Wear Foundation eingereicht werden muss. Dieser beinhaltet Ziele und Prozesse, welche für das laufende Jahr geplant sind. Der BLACKOUT Workplan für das Jahr 2010 wurde per Ende 2009 eingereicht. Social Audits by Fair Wear Foundation: 3 Herstellfabriken in China wurden im 2009 durch einen lokalen Auditpartner überprüft. Dies beinhaltet 40% des Warenwertes. Im 2010 wurden bereits 2 weitere Herstellfabriken auditiert. Für alle Herstellfabriken sind CAPs verfügbar. Die Resultate sind in der Zusammenfassung auf der nächsten Seite ersichtlich. Fair Wear Foundation ist über sämtliche Angelgenheit informiert und unterstütz BLACKOUT zur stetigen Verbesserung. Wichtig: In keinem der bereits stattgefundenen Audits sind massive Probleme in Bezug auf die Nichteinhaltung der Arbeitsbedingungen aufgetreten, welche eine Auflösung der Partnerschaft zur Folge hätte. Land Anzal Audits Datum des Audits Weitere, geplante Audits China 3 2 März / April 2009 Januar / März /

19 Monitoring activities and outcomes (5 audits total) Area of reporting Country No. Of Findings Open findings Closed findings Code awareness China No forced Labour China No discrimination China Freedom of association China Payment of living wages China Overtime China Health and safety China Employment relationship China

20 Training and capacity building Activities to inform staff members Alle BLACKOUT Mitarbeiter werden mittels wöchentlicher interne Hauszeitung orientiert. Ausserdem sind ist die Information auf unserer website veröffentlicht. Das involvierte Team, CEO, Adminstration und die Einkaufsabteilung wird durch ein regelmässiges internes Meeting orientiert. Ausserdem findet ein individuelles Meeting vor jedem Herstellfabrik Besuch je Lieferant und Agent statt. Activities to inform agents / manufactures and workers Jeder Agent wird durch die Einkaufsabteilung informiert und über die Auflage und Koorperation mit Fair Wear Foundation. In erster Linie schriftlich und schliesslich bei einem persönlichen Gespräch vor Ort in der Herstellfabrik (2 x pro Jahr). Diese werden über den Verhaltenskodex, die Ziele, Strategie und Koorperation in Kenntnis gesetzt. 20

21 Transparency & Communication Zum heutigen Zeitpunkt wurde noch keine Werbung lanciert. Es liegt im Interesse von BLACKOUT, dass vorerst die Auflage der Sozialaudits bis 2010 realisiert und Verbesserungen angestrebt werden können. Information via Hangtags an den Textilien ist geplant. Ausserdem ist die Kommunikation der Mitgliedschaft auf unserer Website publiziert. Eine Ausweitung dieser Sparte ist geplant. 21

22 Conclusions 2009 and outlook for 2010 Die Auflage der Sozialaudits wurde erreicht und im 2010 sind ebenfalls bereits zwei Herstellfabriken auditiert worden. Die Questionnaires wurden von den Partnern visiert. Neue Lieferanten werden wie erwähnt, laufend dazugenommen. BLACKOUT stellt sich der Verantwortung für Mensch und Umwelt und setzt sich auch im 2010 für gerechte Arbeitsbedingung in der Bekleidungsindustrie ein. Mit der Unterzeichnung des Verhaltenskodexes hat sich BLACKOT bereitgestellt, die Herstellfabriken einem Sozialaudit zu unterziehen und mittels resultierenden Prozessplans eine Verbesserung für Mensch und Umwelt innerhalb festgelegten Fristen herzustellen. Editor: CSR-Team BLACKOUT AG Gerald Metzler, Jeannine Lanz BLACKOUT AG, Eichengasse 3 CH-4702 Oensingen 22

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