IT-Risikomanagement beim Outsourcing. Bernd Ewert it-sa Oktober 2010 Forum Auditorium

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1 IT-Risikomanagement beim Outsourcing Bernd Ewert it-sa Oktober 00 Forum Auditorium

2 IT-Risiken beim Outsourcing Verantwortung: für Einsatz der Dienstleistung beim Auftraggeber für Erbringung der Dienstleistung beim Dienstleister Risikobeurteilung: zum Schadenspotential: direkte Schäden Folgeschäden zur Eintrittswahrscheinlichkeit: Bedrohungen Schwachstellen Schutzmaßnahmen beim Dienstleister (und beim AG) beim Auftraggeber (und beim DL) beim Dienstleister und beim Auftraggeber

3 Phasen des IT-Risikomanagements gemäß ISO/IEC 700 Überwachung und Prüfung Anpassung an Entwicklung der Risiken Verbesserung des Risikomanagements Leitung: Abstimmung der Risikobehandlung Mitteilung Koordination Akzeptanz der Restrisiken Entscheidung Dokumentation Etablierung des Kontextes Rahmenbedingungen Regelungsbereich Organisation Bewertung der Risiken Identifikation Abschätzung Beurteilung Leitung: Planung der Risikobehandlung Vermeidung Senkung Überführung Beibehaltung

4 Phasen beim IT-Outsourcing Vorüberlegungen => Grundpositionierung Ausschreibung => Grundbedingungen Vertragsgestaltung => Betriebskonditionen Migration => Umgebungswechsel Dauerbetrieb => Geschäftsergebnisse Vertragsende => Lösung der Bindung

5 Phase : Vorüberlegungen Vorüberlegungen => Grundpositionierung Begründung für oder gegen Outsourcing Business Case: Chancen vs. Risiken Kontext für Risikomanagement Bedrohungen und Szenarien verändert eigene IT-Kompetenz verringert weniger durch Personal und Technik mehr durch Dienstleister Regelungsbereich vergrößert Zusammenarbeit notwendig Sicht von außen und innen

6 Phase : Ausschreibung Ausschreibung => Grundbedingungen Objekte und ihr Schutzbedarf Betrachtung Eigen- vs. Fremdbetrieb Identifikation betroffener Objekte Schutzbedarf übertragen Ermittlung Bedingungen an Outsourcing einzuhaltende Richtlinien notwendige Prozesse Auswahl von Leistungsparametern Service-Bestandteile zur Sicherheit

7 Organisatorische Anforderungen Prozesse beim Dienstleister in eigene Prozesse integrieren übergreifende Prozesse Planung Entwicklung Dokumentation Überprüfung Betriebsprozesse nach außen Supplier Management Access Management Incident Management Kunden-Kommunikation Prozesse zur Risikobehandlung Business Continuity Management Information Security Management Service Quality Management Compliance Management Betriebsprozesse nach innen Capacity Management Configuration Management Change Management Monitoring und Event Management Orientierung an Standards kann hilfreich sein führt nicht automatisch zur Passgenauigkeit

8 Technische Anforderungen Spezifika beim IT-Outsourcing abhängig vom gewünschten Service Service Umgebung Business Continuity Information Security Service Quality Application Service Providing Plattformen und Anwendungen Datensicherung Zugriffsschutz, Content Security Benutzerfreundlichkeit, Antwortzeiten Hosting Informations- und Kommunikationstechnik Systemverfügbarkeit, Systemsicherung Zugangsschutz, Malware-Schutz, Härtung Kapazität, Ergonomie Housing Raum und Versorgungsinfrastruktur Standorte, Brandschutz, sichere Versorgung Zutrittsschutz, Gebäudeschutz Stromspannung, Klimagüte Netz-Providing öffentliches Netz Trassenführung, Netzverfügbarkeit Abhörschutz, Netztrennung Durchsatz

9 Phase : Vertragsgestaltung Vertragsgestaltung => Betriebskonditionen Auswahl des Dienstleisters Besichtigung / Nachweise / Referenzen Erfahrung zum Umgang mit Risiken Aufsetzen des Outsourcing-Vertrags Festlegen Prozesse und Service-Level Definition wichtiger Szenarien Vereinbaren Kontrollen Informationsaustausch mit Risikomanagement

10 Phase : Migration Migration => Umgebungswechsel Projektmanagement Einschätzung der Projektrisiken Vereinbarung Krisenkommunikation Umgang mit Projektrisiken gemeinsame Planung abgestuftes Vorgehen mit Fallback-Möglichkeiten Abnahmen an Meilensteinen Tests auf beiden Seiten schrittweise Übergabe der Verantwortung

11 Phase : Dauerbetrieb Dauerbetrieb => Geschäftsergebnisse Kontrolle der Dienstleistung Einhaltung von Service-Leveln Auswertung von Ereignissen Audits, Tests und Reporting Identifizieren von Optimierungsmöglichkeiten Anpassung technischer Anforderungen Anpassung von Prozessen x-fach

12 Phase : Vertragsende Vertragsende => Lösung der Bindung Beurteilung der Dienstleistung Business Case: Chancen vs. Risiken Insourcing vs. Wechsel des Dienstleisters Anstoßen neuen Outsourcing-Prozess => Phasen - Entscheidung Kündigung Anstoßen Umsetzung => Phase Abschluss Räumung / Löschung / Rückgabe dauerhafte Schweigepflicht

13 Fazit Outsourcing muss durch Risikomanagement begleitet werden Überwachung und Prüfung Abstimmung der Risikobehandlung Akzeptanz der Restrisiken Etablierung des Kontextes Bewertung der Risiken Planung der Risikobehandlung eigener Risikomanagement-Zyklus pro Outsourcing-Schritt

14 Vielen Dank! Nähere Informationen an unserem Stand 0 Stand 0 Dipl.-Inform. Bernd Ewert Geschäftsführer consequa GmbH Süderstraße Hamburg Tel.: 00 / Fax: 00 /

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