LIFE Programm für Umwelt und Klimapolitik (LIFE)

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1 LIFE Programme for the Environment and Climate Action Programm für Umwelt und Klimapolitik (LIFE) Bernd Hayen Stand September 2013 Verfahren noch nicht abgeschlossen. Eine bestätigte Endfassung der LIFEVO durch Rat u. EU-Parlament liegt noch nicht vor.

2 LIFE Programmübersicht Ziele Budget Teilprogramm Umwelt Teilprogramm Klima Integrierte Projekte LIFE im Internet Informationen Kontaktstellen

3 Ziele von LIFE Unterstützung des Natura 2000 Netzwerkes. Die Einbindung und Anwendung umwelt- und klimapolitischer Ziele in den Mitgliedsstaaten fördern. Unterstützung einer besseren umweltpolitischer Verwaltungspraxis, einschließlich einer verbesserten Einbindung von Zivilgesellschaft, NGO s und lokalen Akteuren. Unterstützung der Implementierung der europäischen Umwelt-Aktions Programme. Besonderer Bezug zu EU Prioritäten: Ressourceneffizienz, Erhaltung von Biodiversität, Klimaschutz und Anpassungen an den Klimawandel.

4 LIFE Teilprogramme Laufzeit Umwelt 3 Schwerpunktbereiche Klima 3 Schwerpunktbereiche Umwelt und Ressourceneffizienz Minderung der Folgen des Klimawandels /Klimaschutz Natur und Biodiversität Anpassung an den Klimawandel Umweltpolitik u. Information Verwaltungspraxis und Information im Klimabereich erstes mehrjähriges Arbeitsprogramm zweites mehrjähriges Arbeitsprogramm

5 LIFE Budget ,057 Mrd. (ca. 0,3% des Gesamtbudget der EU) Umwelt Klima 75% (2297 Mio ) 25% (764 Mio ) davon 55% (1263 Mio ) für Natur u. Biodiversität nationale Allokation bis 2017 Förderquote i.d.r. 60% Natur u. Biodiversität 60% prioritäre N2000 Schutzgütern 75% keine nationalen Allokationen Kapazitätsbildungsprojekte 100% Betriebskostenzuschüsse 70% für alle anderen Projekte gilt: integrierte Projekte 60% Förderquote : 60% technischen Hilfe Projekte 60% Förderquote : 55%

6 LIFE Budget Vorgesehene Budgetreservierungen mind. 15 % für transnationale Projekte 25 % für KLIMA mind. 30 % (von 81%) für integrierte Projekte mind. 55 % (von 75%) für Naturschutz und Biodiversität 75 % für UMWELT 81 % für projektbezogene Maßnahmen in den Mitgliedstaaten

7 Teilprogramm UMWELT Schwerpunktbereiche: 1. Umwelt und Ressourceneffizienz 2. Natur u. Biodiversität 3. Umweltpolitik u. Information

8 Spezifische Ziele im Teilprogramm UMWELT 1. Umwelt-. Ressourceneffizienz Entwicklung, Test und Demonstration von Politik/Management Ansätzen, best practices und Lösungen zu umweltpolitischen Themen; auch in Hinblick auf Verbindungen von Umwelt und Gesundheit. Ressourceneffizienz Programmziel mit Ausrichtung auf Entwicklung, Durchführung u. Demonstration von Politik- oder Managementkonzepten, die einer ressourceneffizienz bezogenen Politik und Gesetzgebung, incl. Fahrplan für ein ressourcenschonendes Europa förderlich sind. Förderung der Anwendung, Entwicklung, Erprobung u. Durchführung von integrierten Konzepten Umweltrecht u. Umweltpolitik der EU (vorrangig: Abfall, Wasser, Luft). Ausschluss von Aktivitäten die primär auf Marktumsetzung zielen.(bestandteil von Horizon 2020).

9 Spezifische Ziele im Teilprogramm UMWELT 2. Natur und Biodiversität Förderung, Weiterentwicklung, Verwaltung von Natura 2000 (vor allem integrierte Konzepte im Rahmen der prioritären Aktionsrahmen). Weiterentwicklung Umsetzung europäischer Umweltpolitik u. Umweltrecht im Bereich Biodiversität. ( EU Biodiversitätsstrategie 2020) Verbesserung der Wissensgrundlage für Entwicklung, Implementierung, Bewertung, Überwachung und Evaluierung.

10 Spezifische Ziele im Teilprogramm UMWELT 3. Umweltpolitik u. Information Unterstützung von Projekte und Aktivitäten im Bereich Information und Sensibilisierung und Möglichkeiten des Wissensaustausch. Unterstützung von Kooperationsnetzwerke und best practices für die Durchsetzung und Einhaltung der EU Richtlinien. Förderung eine verbesserte Verwaltungspraxis und Unterstützung von NGOs im Umweltbereich.

11 Teilprogramm KLIMA Schwerpunktbereiche: 1. Minderung der Folgen des Klimawandels /Klimaschutz 2. Anpassung an den Klimawandel 3. Verwaltungspraxis und Information im Klimabereich

12 Spezifische Ziele im Teilprogramm KLIMA 1. Minderung der Folgen des Klimawandels /Klimaschutz Minderung der Treibhausgasemissionen Beitrag zur Entwicklung und Durchführung der EU-Politik und des EU-Rechts im Bereich Klimaschutz einschließlich eines Mainstreamings über alle Politikbereiche (Politik/Managementkonzepte; bewährte Verfahren). Verbesserung der Wissensgrundlage wirksamer Maßnahmen zum Klimaschutz.(Entwicklung, Bewertung, Überwachung, Durchführung, Evaluation). Ausbau der Kapazitäten für die praktische Anwendung dieser Kenntnisse. Erleichterung der Entwicklung u. Implementierung integrierter Konzepte (Strategien u. Aktionspläne zum Klimaschutz). Innovative Technologien, Systeme, Methoden und Instrumente entwickeln und darlegen für Nachbau, Transfer o. Mainstreaming.

13 Spezifische Ziele im Teilprogramm KLIMA 2. Anpassung an den Klimawandel Beitrag zur Entwicklung und Durchführung der EU-Politik und des EU-Rechts auf die Anpassung an den Klimawandel einschließlich eines Mainstreamings über alle Politikbereiche (Politik,Manage...) Verbesserung der Wissensgrundlage effektiver Anpassungsaktivitäten u. -maßnahmen.(entwicklung,...). Bevorzugt ökosystematischen Ansatz. Ausbau der Kapazitäten für die praktische Anwendung dieser Kenntnisse. Erleichterung der Entwicklung u. Implementierung integrierter Konzepte ---> Anpassungstrategien u. Aktionspläne auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene. Beitrag zur Entwicklung u. Demonstration innovativer Anpassungstechnologien, -systeme, -methoden und -instrumente die sich übertragen, wiederholen oder für ein Mainstreamin eignen.

14 Spezifische Ziele im Teilprogramm KLIMA 3. Verwaltungspraxis u. Information im Klimabereich Förderung der Sensibilisierung für Klimathemen; Generierung der Unterstützung von Öffentlichkeit und Stakholder für europäische Politikgestaltung im Klimabereich; Förderung von Wissen zur nachhaltigen Entwicklung. Förderung der Kommunikation,des Managements und der Verbreitung von Informationen im Klimabereich; Schaffung von Kooperationsplattformen für Stakeholder, und Schulungen. Förderung einer effektiveren Einhaltung u. Durchsetzung des EU-Klimarechts, insbesondere durch Förderung und Verbreitung von bewährter Verfahren und Politikkonzepte. Förderung einer besseren Verwaltungspraxis durch eine stärkere Einbeziehung von Stakeholder, einschließlich NGO s bei Konsultionen zur Politik und Umsetzung.

15 Maßnahmenbezogene Projekttypen in LIFE Pilotprojekte Demonstrationsprojekte Best-practise-Projekte Integrierte Projekte (neu) Projekte der technischen Hilfe (neu) Vorbereitende Projekte Informations-, Sensibilisierungs- und Verbreitungsprojekte Kapazitätsbildungsprojekte (neu) Sonstige notwendige Projekte (Programmziele gemäß Artikel 3) Geographisches Ausgleichsverfahren: Integrierte Projekte: 3 Projekte pro Mitgliedstaat; ein Projekt pro Teilprogramm Kapazitätsbildungsprojekte: je ein Projekt pro Mitgliedstaat und MAP (bei Bedarf*)

16 Maßnahmenbezogene Projekttypen Integrierte Projekte (neu) haben einen größeren räumlicher Maßstab (regional, multiregional, national, transnational) IP beinhalten die Umsetzung von Plänen, Programmen oder Strategien, die von der EU-Gesetzgebung im Bereich Umweltoder Klimapolitik vorgeschrieben oder in Übereinstimmung mit anderen Richtlinien benötigt werden, oder die von Mitgliedstaaten entwickelt werden. vorrangig in den Bereichen Natur, Wasser, Abfall, Luft, sowie Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel. Dieser Projekttyp soll die Umsetzung der Umwelt- u. Klimapolitik mittels integrierte Konzepte fördern. Sie fördern die Mobilisierung weiterer EU Finanzierungsquellen und die Koordinierung mit diesen.

17 Maßnahmenbezogene Projekttypen Integrierte Projekte ermöglichen eine bessere finanziellen Kopplung mit weiteren europäischen, nationalen, regionalen oder privaten Fonds für umwelt- und klimapolitische Ziele. Zweistufiges Bewerbungsverfahren (nur für IP!) Maximal 30% des maßnahmebezogenen Budgets sollen im Zusammenhang mit integrierten Projekten umgesetzt werden. Geographisches Ausgleichsverfahren: Mindestens drei IP Projekte pro Mitgliedsland; mindestens ein Projekt pro Teilprogramm Für die Ausarbeitung integrierter Projekte werden zudem über Projekte der technischen Hilfe Unterstützungsleistungen zur Verfügung gestellt.

18 Beispielskizze IP Quelle: Präsentation Klingenstein BMU; Halle (Saale) 6. März 2013

19 Wichtige Neuerung gegenüber LIFE+ ( ) Programm Unterprogramm UMWELT Unterprogramm KLIMA (neu) Vergabekriterien Keine nationale Allokation des Budget im Teilprogramm Klima Nationale Allokationen in UMWELT nur noch bis 2017 Förderquote 60% (in besonderen Fällen 75%) tlw. Absinken der Förderquote nach 2017 (55%) Integrierte Projekte Koppelung mit EU-Fonds (ELER; EFRE; ESF, Horizon ); Nationale, regionale u. privatwirtschaftliche Fonds

20

21 Internetauftritt LIFE Gezielte Suche nach LIFE Projekten Publikationen

22 Internetauftritt LIFE Online basiertes Antragverfahren: e-proposal Publikationen

23 Informationen u. Kontaktstellen Nationale Kontaktstelle Sachsen-Anhalt

24 Messestand (Gartensaal) LIFE auf dem LIFE Ansprechpartner auf dem Markt der Möglichkeiten (Gartensaal) Kathrin Berger Oliver Schmidt Formann Bernd Hayen EEN Sachsen-Anhalt Stadt Hamm Projektberater LIFE+ Projekt Lippeaue

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