Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (FNN) Jede Art der Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des FNN gestattet.

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2 Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (FNN) Jede Art der Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des FNN gestattet. Bismarckstraße 33, Berlin Telefon: +49 (0) Fax: +49 (0) Internet: Ausgabe: 8. August 2013

3 Inhaltsverzeichnis 1 Vorwort 13 2 Anwendungsfeld Systembeschreibung 14 3 Normative Verweise und gesetzliche Anforderungen Normen Gesetzliche Anforderungen Lastenhefte 16 4 Definitionen Abkürzungen Begriffe Enterprise Resource and Planning System (ERP) Enterprise Service Bus (ESB) Erstkonfigurator Externer Marktteilnehmer (EMT) Gerätemanagement Hardware Security Module (HSM) (gemäß SecMod-PP BSI-CC-PP-0077) Head End System (HES) Hersteller Home Area Network (HAN) Home Area Network (HAN) Controllable Local System (CLS) Integration Integrator Leitstelle (SCADA) Letztverbraucher LMN Zähler Marktkommunikation (MaKo) Messstellenbetreiber (MSB) Meter Data Management (MDM) Netzdaten-Management Prozess- und Konfigurationsüberwachung Public Key Infrastructure (PKI) Release Management Security Server Service Techniker Smart Meter Gateway (SMGw) SMGw istrator () Tool Vor-Personalisierung 1 24 VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 3

4 Vor-Personalisierung Workforce Management (WFM) Zubehör 24 5 System Architektur System Referenz Architektur Legende Grafische Darstellung Beschreibung Kommunikations- und Security-Architektur 26 6 Prozessbeschreibung Prozessübersicht Einzelprozesse Legende MaKo zum und vom Hauptprozesse HP 1 Beschaffung HP1 Erläuterungen und Annahmen HP 1 grafische Darstellung HP 1 tabellarische Darstellung HP 1.1 Auswahl HP 1.1 grafische Darstellung HP 1.1 tabellarische Darstellung HP 1.2 Beschaffung, Bestellung HP 1.2 grafische Darstellung HP 1.2 tabellarische Darstellung HP 1.3 Beschaffung, Konfiguration beim Hersteller HP 1.3 grafische Darstellung HP 1.3 tabellarische Darstellung HP 1.4 Beschaffung, Warenannahme HP 1.4 grafische Darstellung HP 1.4 tabellarische Darstellung HP 2 Installation HP 2 Erläuterungen und Annahmen HP 2 grafische Darstellung HP 2 tabellarische Darstellung HP 2.1 Installation, Lagerentnahme HP 2.1 grafische Darstellung HP 2.1 Tabellarische Darstellung HP 2.2 Installation, technische Machbarkeit HP 2.2 grafische Darstellung HP 2.2 tabellarische Darstellung 49 Seite 4 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

5 HP 2.3 Installation, SMGw verbauen HP 2.3 grafische Darstellung HP 2.3 tabellarische Darstellung HP 2.4 Installation, Sensoren verbauen HP 2.4 grafische Darstellung HP 2.4 tabellarische Darstellung HP 2.5 Installation, Zubehör am HAN/CLS verbauen HP 2.5 grafische Darstellung HP 2.5 tabellarische Darstellung HP 2.6 Installation, Installation abschließen HP 2.6 grafische Darstellung HP 2.6 tabellarische Darstellung HP 3 Inbetriebnahme HP 3 Erläuterungen und Annahmen HP 3 grafische Darstellung HP 3 tabellarische Darstellung HP 3.1 Inbetriebnahme, Aufbau WAN-Verbindung HP 3.1 grafische Darstellung HP 3.1 tabellarische Darstellung HP 3.2 Inbetriebnahme, Sensorprofile übertragen HP 3.2 grafische Darstellung HP 3.2 tabellarische Darstellung HP 3.3 Inbetriebnahme, Auswertungsprofile übertragen HP 3.3 grafische Darstellung HP 3.3 tabellarische Darstellung HP 3.4 Inbetriebnahme, Kommunikationsprofile übertragen HP 3.4 grafische Darstellung HP 3.4 tabellarische Darstellung HP 3.5 Inbetriebnahme, HAN Zugangsdaten bereitstellen HP 3.5 grafische Darstellung HP 3.5 tabellarische Darstellung HP 4 Regelbetrieb HP4 Erläuterungen und Annahmen HP 4 grafische Darstellung HP 4 tabellarische Darstellung HP 4.1 Regelbetrieb, SMGw administrieren HP 4.1 grafische Darstellung HP 4.1 tabellarische Darstellung HP Regelbetrieb, Profile aufspielen HP grafische Darstellung HP tabellarische Darstellung 80 VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 5

6 HP Regelbetrieb, Firmware updaten HP grafische Darstellung HP tabellarische Darstellung HP Messsystem nacheichen HP grafische Darstellung HP tabellarische Darstellung HP 4.2 Regelbetrieb, Daten messen und übertragen HP 4.2 grafische Darstellung HP 4.2 Tabellarische Darstellung HP 4.3 Regelbetrieb, CLS Services bereitstellen HP 4.3 grafische Darstellung HP 4.3 tabellarische Darstellung HP 4.4 Regelbetrieb, Betriebszustand prüfen HP 4.4 grafische Darstellung HP 4.4 tabellarische Darstellung HP 4.5 Regelbetrieb, Fehler managen HP 4.5 grafische Darstellung HP 4.5 tabellarische Darstellung HP 5 Wechselprozesse HP 5 Erläuterungen und Annahmen HP 5 grafische Darstellung HP 5 tabellarische Darstellung HP 5.1 Wechselprozess, Sensor wechseln HP 5.1 grafische Darstellung HP 5.1 tabellarische Darstellung HP 5.2 Wechselprozess, SMGw wechseln HP 5.2 grafische Darstellung HP 5.2 tabellarische Darstellung HP 5.3 Wechselprozess, EMT wechseln HP 5.4 Wechselprozess, Letztverbraucher wechseln HP 5.4 grafische Darstellung HP 5.4 tabellarische Darstellung HP 5.5 Wechselprozess, CLS wechseln HP 5.5 grafische Darstellung HP 5.5 tabellarische Darstellung HP 6 Deinstallation HP 6 Erläuterungen und Annahmen HP 6 grafische Darstellung HP 6 tabellarische Darstellung HP 6.1 Deinstallation, Deinstallation beauftragen HP 6.1 grafische Darstellung 107 Seite 6 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

7 HP 6.1 tabellarische Darstellung HP 6.2 Deinstallation, außer Betrieb nehmen HP 6.2 grafische Darstellung HP 6.2 tabellarische Darstellung HP 6.3 Deinstallation, SMGw ausbauen HP 6.3 grafische Darstellung HP 6.3 tabellarische Darstellung HP 6.4 Deinstallation, Sensoren ausbauen HP 6.4 grafische Darstellung HP 6.4 tabellarische Darstellung HP 6.5 Deinstallation, Zubehör deaktivieren HP 6.5 grafische Darstellung HP 6.5 tabellarische Darstellung HP 6.6 Deinstallation, Einbaufähigkeit herstellen HP 6.6 grafische Darstellung HP 6.6 tabellarischer Darstellung HP 6.7 Geräte entsorgen HP 6.7 grafische Darstellung HP 6.7 tabellarische Darstellung Release-Management 121 VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 7

8 Bildverzeichnis Bild 1: Systemumfeld im Projekt MessSystem Bild 2: Legende zur farblichen Darstellung der Referenzarchitektur 25 Bild 3: Messsystem Referenzarchitektur 26 Bild 4: Kommunikations- und Security-Architektur Variante A 27 Bild 5: Kommunikations- und Security-Architektur Variante B 27 Bild 6: Übersicht zur Gesamtprozesslandschaft 28 Bild 7: Legende zur Darstellung der Prozesse 29 Bild 8: MaKo 30 Bild 9: Hauptprozesse 31 Bild 10: HP 1 Beschaffung 32 Bild 11: HP 1.1 Beschaffung, Auswahl 34 Bild 12: HP 1.2 Beschaffung, Bestellung 36 Bild 13: HP 1.3 Beschaffung, Konfiguration beim Hersteller 38 Bild 14: HP 1.4 Beschaffung, Warenannahme 41 Bild 15: HP2 Installation 43 Bild 16: HP 2.1 Installation, Lagerentnahme 46 Bild 17: HP 2.2 Installation, technische Machbarkeit 48 Bild 18: Installation, SMGw verbauen. 50 Bild 19: HP 2.4 Installation, Sensor verbauen 52 Bild 20: HP 2.5 Installation, HAN/CLS-Zubehör verbauen 54 Bild 21: HP 2.6 Installation, Installation abschließen 56 Bild 22: HP 3 Inbetriebnahme 59 Bild 23: HP 3 Inbetriebnahme, Aufbau WAN-Verbindung 61 Bild 24: HP 3.2 Inbetriebnahme, Sensorprofile übertragen 63 Bild 25: HP 3.3 Inbetriebnahme, Auswertungsprofile übertragen 65 Bild 26: HP 3.4 Inbetriebnahme, Kommunikationsprofile übertragen 67 Bild 27: HP 3.5 Inbetriebnahme, HAN-Zugangsdaten bereitstellen 70 Bild 28: HP 4 Regelbetrieb 73 Bild 29: HP 4.1 Regelbetrieb, SMGw administrieren 76 Bild 30: HP Regelbetrieb, Profile aufspielen 79 Bild 31: HP Regelbetrieb, Firmware updaten 81 Bild 32: HP Regelbetrieb, Messsystem nacheichen 83 Bild 33: HP 4.2 Regelbetrieb, Daten messen und übertragen 85 Bild 34: HP 4.3 Regelbetrieb, CLS Services bereitstellen 87 Bild 35: HP 4.4 Regelbetrieb, Betriebszustand prüfen 89 Bild 36: HP 4.5, Regelbetrieb, Fehler managen 91 Bild 37: HP 5 Wechselprozess 94 Bild 38: HP 5.1 Wechselprozess, Sensorwechsel 96 Bild 39: HP 5.2 Wechselprozess, SMGw wechseln 98 Seite 8 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

9 Bild 40: HP 5.4 Wechselprozess, Letztverbraucher wechseln 101 Bild 41: HP 5.5 Wechselprozess, CLS wechseln 103 Bild 42: HP 6 Deinstallation 105 Bild 43: HP 6.1 Deinstallation, Deinstallation beauftragen 107 Bild 44: HP 6.2 Deinstallation, außer Betrieb nehmen 109 Bild 45: HP 6.3 Deinstallation, SMGw ausbauen 111 Bild 46: HP 6.4 Deinstallation, Sensoren ausbauen 113 Bild 47: HP 6.5 Deinstallation, Zubehör deaktivieren 115 Bild 48: HP 6.6 Deinstallation, Einbaufähigkeit herstellen 117 Bild 49: HP 6.7 Deinstallation, Geräte entsorgen 119 VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 9

10 Tabellenverzeichnis Tab. 1: Dokumentenhistorie 12 Tab. 2: Übersicht herangezogener Normen 16 Tab. 3: Übersicht der Literaturhinweise 16 Tab. 4: Übersicht der Lastenhefte 16 Tab. 5: Liste der verwendeten Abkürzungen 19 Tab. 6: HP 1 Beschaffung 33 Tab. 7: HP 1.1 Beschaffung, Auswahl 35 Tab. 8: HP 1.2 Beschaffung, Bestellung 37 Tab. 9: HP 1.3 Beschaffung, Konfiguration beim Hersteller 40 Tab. 10: HP 1.4 Beschaffung, Warenannahme 42 Tab. 11: HP 2 Installation 45 Tab. 12: HP 2.1 Installation, Lagerentnahme 47 Tab. 13: HP 2.2 Installation, technische Machbarkeit 49 Tab. 14: Installation, SMGw verbauen 51 Tab. 15: HP 2.4 Installation, Sensor verbauen 53 Tab. 16: HP 2.5 Installation, HAN/CLS-Zubehör verbauen 55 Tab. 17: HP 2.6 Installation, Installation abschließen 57 Tab. 18: HP 3 Inbetriebnahme 60 Tab. 19: HP 3.1 Inbetriebnahme, Aufbau WAN-Verbindung 62 Tab. 20: HP 3.2 Inbetriebnahme, Sensorprofile übertragen 64 Tab. 21: HP 3.3 Inbetriebnahme, Auswertungsprofile übertragen 66 Tab. 22:HP 3.4, Inbetriebnahme, Kommunikationsprofile übertragen 68 Tab. 23: HP 3.5 Inbetriebnahme, HAN-Zugangsdaten bereitstellen 71 Tab. 24: HP 4 Regelbetrieb 75 Tab. 25: HP 4.1 Regelbetrieb, SMGw administrieren 77 Tab. 26: HP Regelbetrieb, Profile aufspielen 80 Tab. 27: HP Regelbetrieb, Firmware updaten 82 Tab. 28: Regelbetrieb Messsystem nacheichen 84 Tab. 29: HP 4.2 Regelbetrieb, Daten messen und übertragen 86 Tab. 30: HP 4.3 Regelbetrieb, CLS Services bereitstellen 88 Tab. 31: HP 4.4 Regelbetrieb, Betriebszustand prüfen 90 Tab. 32: HP 4.5 Regelbetrieb, Fehler managen 92 Tab. 33: HP 5 Wechselprozess 95 Tab. 34: HP 5.Z Wechselprozess, Sensorwechsel 97 Tab. 35: HP 5.2 Wechselprozess, SMGw wechseln 99 Tab. 36: HP 5.4 Wechselprozess, Letztverbraucher wechseln 102 Tab. 37: HP 5.5 Wechselprozess, CLS wechseln 104 Tab. 38: HP 6 Deinstallation 106 Tab. 39: HP 6.1 Deinstallation, Deinstallation beauftragen 108 Seite 10 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

11 Tab. 40:HP 6.2 Deinstallation, außer Betrieb nehmen 110 Tab. 41: HP 6.3 Deinstallation, SMGw ausbauen 112 Tab. 42: HP 6.4 Deinstallation, Sensoren ausbauen 114 Tab. 43: HP 6.5 Deinstallation, Zubehör deaktivieren 116 Tab. 44: HP 6.6 Deinstallation, Einbaufähigkeit herstellen 118 Tab. 45: HP 6.7 Deinstallation, Geräte entsorgen 120 VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 11

12 Dokumentenhistorie (1) Im Zuge der Erstellung dieses Leitfadens werden wesentliche Änderungen von einer zur nächsten Revision innerhalb der Dokumentenhistorie protokolliert. Dieser Mechanismus soll das Verfolgen des Entwicklungsprozesses erleichtern. (2) Das Papier wird vom Expertenteam Systeme und Prozesse (ET SysPro) im Projekt MessSystem-2020 erarbeitet. Version Datum Kommentar Name Freigabe des Leitfadens FNN Tab. 1: Dokumentenhistorie Seite 12 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

13 1 Vorwort (3) Der Leitfaden beschreibt den prinzipiellen Aufbau einer System- und Kommunikationsarchitektur sowie die Kerngeschäftsprozesse, welche in direktem Zusammenhang mit der Einführung neuer Messsysteme gemäß EnWG und den entsprechenden Anforderungen von BSI, PTB und BNetzA stehen. (4) Der FNN-Leitfaden Systeme und Prozesse stellt kein Lastenheft für die Beschaffung eines istrations- bzw. Messsystems dar. Es werden keine detaillierten Prozessvorgaben für die Einführung und Betrieb eines intelligenten Messsystems dargestellt, da dies ein Eingriff in die individuelle Prozessstruktur eines Unternehmens wäre. (5) Es werden keine Marktkommunikationsprozesse (MaKo) beschrieben. Die erforderlichen Anpassungen auf Seite MaKo erfolgen durch den BDEW. Die Entwicklung der Prozesse wird durch Mitarbeit des FNN in den entsprechenden BDEW Gremien begleitet. Dadurch wird ein Abgleich der MaKo mit den FNN Prozessen sichergestellt (deren Entwicklung ebenfalls schon vom BDEW begleitet wurde). (6) Zum Zeitpunkt der Erstellung des Leitfadens wurden folgende Dokumente berücksichtigt: EnWG / Novelle 2012 (Bundestag ) Technische Richtlinie BSI TR SMART ENERGY, Version 1.0 vom Protection Profile for the Gateway of a Smart Metering System, Version vom VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 13

14 2 Anwendungsfeld (7) Bei Nutzung des Leitfadens ist zu beachten, dass bei den Prozessbeschreibungen neben der graphischen Darstellung noch jeweils eine tabellarische Beschreibung vorliegt, die wesentliche, ergänzende Erläuterungen enthält. (8) Neben der intensiven Kenntnis der bestehenden Anforderungen aus der TR und den Protection Profiles (CC-PP-0073, CC-PP-0077) wird ein Gesamtsystem auch durch weitere Faktoren beeinflusst. Dies sind zum Beispiel Dokumente, die erst nach Freigabe des Leitfadens Version 1.0 fertiggestellt werden wie Prozessbeschreibungen zu MaKo und Rechtsverordnungen, die sich erst im Entwurf oder der Abstimmung befinden. (9) Da bestehende Prozesse und Systeme bei Unternehmen in der Energieversorgungsindustrie nicht einheitlich sind, stellen die im Weiteren gemachten Ausführungen kein Lastenheft im Sinne eines Ausschreibungstextes dar. (10) Um ein unternehmensspezifisches Lastenheft zu erhalten, ist es notwendig, neben diesem Leitfaden die firmeneigenen Prozesse und Systeme mit dem Leitfaden abzugleichen und zu ergänzen. 2.1 Systembeschreibung (11) Um die gesetzlichen Anforderung nach EnWG und daraus resultierend die Vorgaben nach BSI über das PP und die TR zu erfüllen und auch eine Investitionssicherheit für die Anwender (NB, MSB usw.) zu erreichen, ist es notwendig, die benötigten Hauptkomponenten für ein Messsystem, bestehend aus Messeinrichtung (Basiszähler) und intelligente Kommunikationseinheit (Smart Meter Gateway) zu standardisieren. (12) Da sich das Messsystem in einer Systemlandschaft mit unterschiedlichen Marktpartnern befindet, ist es außerdem notwendig die Basisprozesse mit zu beschreiben. Dieses erfolgt in einer System- und Prozess-Darstellung bestehend aus Management-, Kern-, Supportprozessen. (13) Dieser Leitfaden fokussiert auf die Kernprozesse. Er beinhaltet keine Anwendungslösungen sondern soll als Handlungsempfehlung verstanden werden. Seite 14 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

15 Bild 1: Systemumfeld im Projekt MessSystem 2020 VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 15

16 3 Normative Verweise und gesetzliche Anforderungen (14) Bei datierten Verweisen und Literaturhinweisen gilt nur die in Bezug genommene Ausgabe. Bei undatierten Verweisen und Literaturhinweisen gilt die letzte Ausgabe des in Bezug genommenen Dokuments (einschließlich aller Änderungen). (15) Generell gilt, dass die nachstehenden Normen und Unterlagen nur im Sinne eines Literaturverzeichnisses zu verstehen sind, welches keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat. Die konkrete Geräteentwicklung ist stets an die aktuellen gesetzlichen Vorgaben und Normen anzupassen. 3.1 Normen (16) Dieses Dokument referenziert nachstehend aufgelistete Normen: Pos. Dokument Ausgabe Titel Derzeit werden keine konkreten Normen herangezogen. Tab. 2: Übersicht herangezogener Normen 3.2 Gesetzliche Anforderungen (17) Die genannten Literaturhinweise, Anforderungen und Informationen sind nur in der jeweils aktuellen Fassung gültig. Pos Dokument Ausgabe Titel 1 TR Technische Richtlinie BSI TR SMART ENERGY 2 CC-PP-0073, Protection Profile for the Gateway of a Smart Metering System, Schutzprofil für ein Smart Meter Gateway 3 CC-PP Protection Profile for the Security Module of a Smart Metering System, Schutzprofil für das Sicherheitsmodul eines Smart Meter Gateways Tab. 3: Übersicht der Literaturhinweise 3.3 Lastenhefte (18) Es wurden die unten genannten Lastenhefte aus dem FNN-Projekt MS-2020 berücksichtigt. Pos Dokument Ausgabe Titel 1 FNN Lh. BZ-Fkt FNN-Lastenheft MS-2020 Basiszähler funktionale Merkmale Ver FNN Lh. Fkt FNN-Lastenheft MS-2020 SMGw funktionale Merkmale Ver. 1.00, zum Zeitpunkt der Fertigstellung dieses Leitfadens noch in Arbeit. Tab. 4: Übersicht der Lastenhefte Seite 16 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

17 4 Definitionen (19) Die nachfolgenden Unterkapitel präzisieren allgemeingültige Festlegungen für deren Verwendung in diesem Leitfaden. 4.1 Abkürzungen Abkürzung 3.HZ BAB BAB-Adapter BDEW BNetzA BSI BZ BZ-Fkt. CLS DSL Bedeutung / Erläuterung elektronischer Haushaltszähler mit Dreipunkt-Befestigung BSI konformer Adapter für Bestandszähler BSI konformer Adapter für Bestandszähler Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.v. Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Basiszähler; die funktionalen Anforderungen werden im Lastenheft BZ festgelegt Basiszähler Funktionalität Controllable Local System Digital Subscriber Line (engl. für Digitaler Teilnehmeranschluss) DIN Deutsches Institut für Normung e. V. ehz EDL21 EEG EMT EnWG ERP ESB ET SysPro FNN GeLi Gas GPKE GW_PP HAN HES HP HSM elektronischer Haushaltszähler in Stecktechnik Zähler mit Funktionsumfang nach EDL (Energie-Dienst-Leistung) und 21b EnWG Erneuerbare-Energien-Gesetz (Kurztitel) Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien Externer Marktteilnehmer (Lieferant, NB, MSB, MDL, weitere Dienstleister) Energiewirtschaftsgesetz Enterprise Resource Planing komplexe Anwendungssoftware zur Unterstützung der Ressourcenplanung und des managements von Unternehmen Enterprise Service Bus Expertenteam Systeme und Prozesse Forum Netztechnik und Netzbetrieb im VDE Geschäftsprozesse und Datenformate beim Wechsel des Lieferanten bei der Belieferung mit Gas Geschäftsprozesse und Datenformate zur Abwicklung der Belieferung von Kunden mit Elektrizität Gateway Protection Profile Schutzprofil für die Kommunikationseinheit eines intelligenten Messsystems Home Area Network Head-End System Hauptprozess Hardware Security Module VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 17

18 Abkürzung IP-Adressen IPv4 IPv6 IT Kap. LED LF LH LMN Log-Datei LV MaKo MDL MDM MeKo Mgmt. MP MS-2020 MSB MsysV NB OKK-BKE PIN PKI PLC PP PTB QAP RLM Root-CA SCADA Bedeutung / Erläuterung Internet Protokoll-Adresse Adresse in Computernetzen Internet Protokoll Version 4 (32-Bit zur Speicherung von Adressen) Internet Protokoll Version 6 (128-Bit zur Speicherung von Adressen) Informationstechnik Oberbegriff für die Informations- und Datenverarbeitung Kapitel Light-Emitting Diode Leuchtdiode Lieferant Lastenheft Local Metrological Network Ereignisprotokolldatei automatisch geführtes Protokoll aller oder bestimmter Aktionen von Prozessen auf einem Computersystem Letztverbraucher Marktkommunikation Messdienstleister Meter Data Management Zählerdatenmanagement Expertennetzwerk Konformität von Mess-Systemen (EN MeKo) Management Managementprozess MessSystem-2020 Messstellenbetreiber Messsystemverordnung - Verordnung über technische Mindestanforderungen an den Einsatz intelligenter Messsysteme Netzbetreiber (früher VNB) Optischer Kommunikationskopf mit Befestigungs- und Kontaktiereinrichtung Persönliche Identifikationsnummer Public Key Infrastructure Powerline Communication Protection Profile Physikalisch Technische Bundesanstalt Qualitätsannahmeprüfung Registrierende Lastgangmessung Root Certificate Authority Oberste Zertifizierungsstelle Supervisory Control and Data Acquisition (Prozessvisualisierung und Netzleittechnik) Seite 18 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

19 Abkürzung Schlüssel MK SecMod SIM SLP SM SM_PP SMGw Fkt. Tool SNr. SP Sub-CA TLS TOE TR VDE VNB WAN WFM WiM wm-bus Bedeutung / Erläuterung Gemeinsamer symmetrischer Schlüssel von Zähler und SMGw Technische Richtlinie TR Kapitel 7.1 Voraussetzungen Security Module Sicherheitsmodul Subscriber Identity Module Standardlastprofil Security Module Protection Profile for the Security Module of a Smart Metering System Smart-Meter-Gateway; die funktionalen Anforderungen werden im Lastenheft SMGw festgelegt Smart-Meter-Gateway-istrator Smart Meter Gateway Funktionen Smart-Meter-Gateway-istrations Tool; Anwendung zur Unterstützung der Prozesse und Verantwortlichkeiten des Seriennummer Supportprozesse Sub Certificate Authority Organisationseinheit, welche Zertifikate für die Endnutzer ausstellt Transport Layer Security kryptographisches Protokoll Target Of Evaluation Evaluationsgegenstand (EVG); sicherheitsspezifische und sicherheitsrelevante Komponenten Technische Richtlinie Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.v. Verteilnetzbetreiber (zukünftig nur noch NB = Netzbetreiber) Wide Area Network Workforce Management Wechselprozesse im Messwesen Wireless M-Bus Tab. 5: Liste der verwendeten Abkürzungen VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 19

20 4.2 Begriffe (20) Die nachstehend alphabetisch sortierten Unterkapitel setzen einige Begriffe in Bezug zu deren besonderer Verwendung im Umfeld dieses Leitfadens Enterprise Resource and Planning System (ERP) (21) Das Enterprise Resource and Planning System (ERP) ist eine komplexe Anwendungssoftware zur Unterstützung der Ressourcenplanung und des managements von Unternehmen Enterprise Service Bus (ESB) (22) Ziel des Enterprise Service Bus ist es, die Interoperabilität zwischen allen Systemkomponenten über Schnittstellen herzustellen Erstkonfigurator (23) Der Erstkonfigurator parametriert die Kommunikationsschnittstellen des SMGw im Rahmen der Inbetriebnahme. (24) Der Service Techniker übernimmt im Rahmen der Phase Installation + Vor-Ort-Inbetriebnahme des SMGw die Aufgabe des Erstkonfigurators Externer Marktteilnehmer (EMT) (25) EMT sind in diesem Leitfaden alle Teilnehmer mit Ausnahme des im WAN, mit denen das SMGw eine Kommunikation zum Austausch von Daten aufnehmen kann Gerätemanagement (26) Das Ziel ist es, das Verwalten der Stammdaten zu den Geräten, hier von Messsystemen und ggf. HANund CLS-Komponenten, zu organisieren Hardware Security Module (HSM) (gemäß SecMod-PP BSI-CC-PP-0077) (27) Der Begriff Hardware-Sicherheitsmodul (HSM) oder englisch Hardware Security Module bezeichnet ein (internes oder externes) Peripheriegerät für die effiziente und sichere Ausführung kryptographischer Operationen. Somit ermöglicht es, die Vertrauenswürdigkeit und die Integrität von Daten und den damit verbundenen Informationen in geschäftskritischen IT-Systemen sicherzustellen. Um die Vertrauenswürdigkeit zu gewährleisten, müssen die zum Einsatz kommenden kryptographischen Schlüssel sowohl softwaretechnisch als auch gegen physikalische Angriffe oder Seitenkanalangriffe geschützt werden.(definition nach Wikipedia, da TR keine Begriffsbestimmung vornimmt) (28) Das Security Module ist im Schutzprofil SecMod-PP BSI-CC-PP-0077 beschrieben (Begriffsbestimmung: The Security Module contains the cryptographic identity of the Gateway, and it serves as a reliable source for random numbers as well as a secure storage for cryptographic keys and certificates) und muss die dort aufgeführten Spezifikationen erfüllen Head End System (HES) (29) Ziel des Head End Systems ist es, die Daten vom Messsystem zu empfangen und diese, anfragenden Systemen bereitzustellen oder an Systeme weiter zu leiten. Eine Validierung der Daten ist aufgrund der gestellten Sicherheitsanforderungen auf dem HES nicht möglich Hersteller (30) Hersteller bieten die benötigten Systemkomponenten zum Betrieb intelligenter Messsysteme an. Seite 20 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

21 4.2.9 Home Area Network (HAN) (31) Im Home Area Network werden Geräte des Kunden angeschlossen. Des Weiteren stellt das SMGw Daten für den Letztverbraucher bzw. für den Service-Techniker an der HAN Schnittstelle bereit Home Area Network (HAN) Controllable Local System (CLS) (32) Im HAN des Letztverbrauchers kommuniziert das SMGw mit den steuerbaren Energieverbrauchern bzw. Energieerzeugern über das Controllable Local Systems (CLS), also z.b. intelligente Haushaltsgeräte, Kraft-Wärme-Kopplung- oder Photovoltaik-Anlagen Integration (33) Die Integration umfasst den Einbau des Sicherheitsmoduls in das Gateway und die Verbindung der Komponenten, die Generierung der Schlüssel für die Speicherverschlüsselung des SMGw sowie ggf. den Import der Schlüssel in das Sicherheitsmodul. (34) Die Integration wird vom Integrator durchgeführt Integrator (35) Die Rolle des Integrators ist in der Phase Integration (siehe Pkt ) der Einbau des Sicherheitsmoduls in das SMGw sowie in der Phase Vor-Personalisierung 1 (siehe Pkt ) der Import des SM-PKI-Root-Zertifikates in das Sicherheitsmodul. Diese Aufgabenstellung übernimmt der Hersteller des SMGw. Sämtliches im Rahmen der Vor-Personalisierung 1 generiertes bzw. eingebrachtes Schlüssel- und Zertifikatsmaterial ist unabhängig vom späteren konkreten. (36) Die Rolle des Integrators ist in der Phase der Vor-Personalisierung 2 das Einspielen der Zertifikate des (sogenannte initiale Konfigurationsdatei ). Hierbei handelt es sich um die in der initialen Konfigurationsdatei gelieferten Zertifikate des aus der SM-PKI. Diese Aufgabenstellung kann bereits durch den Hersteller des SMGw ausgeführt werden oder alternativ durch den Service Techniker Vor-Ort bzw. den in seiner lokalen Arbeitsumgebung Leitstelle (SCADA) (37) Die Leitstelle Supervisiory Control and Data Acquisition (SCADA) wird hier als Sammelbegriff zum Ausführen von Lastschaltvorgängen für Anlagen nach 14a EnWG und 6 EEG benutzt Letztverbraucher (38) Der Letztverbraucher ist die natürliche oder juristische Person, die Energie für den eigenen Verbrauch kauft. (39) In diesem Dokument kann der Letztverbraucher auch Erzeuger von Energie sein ( Prosumer ) LMN Zähler (40) Die Zähler aus dem Local Metrological Network können aus allen Sparten sein. Diese erfassen die Verbrauchs- und Zustandsdaten und übermitteln diese signiert und verschlüsselt an das Smart Meter Gateway. 1 Aus TR vom Aus TR vom VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 21

22 Marktkommunikation (MaKo) (41) Bei den beschriebenen Smart Meter Gateway Prozessen wird immer die Schnittstelle zur Marktkommunikation referenziert, wenn eine standardisierte Datenkommunikation zwischen einem externen Marktteilnehmer und dem erfolgt Messstellenbetreiber (MSB) (42) Der Messstellenbetreiber (MSB) ist gemäß aktuellem EnWG ( 21 b; Absatz 2) definiert und wird in diesem Leitfaden als solcher verwendet Meter Data Management (MDM) (43) Ziel des Meter Data Management ist es, Messwerte zu erfassen, diese zu validieren, ggf. Ersatzwerte zu bilden und an nachfolgende Systeme wie z.b. Abrechnungs-; Analyse oder Netzleitsysteme weiterzuleiten. Es erfolgt eine Langzeitdatenspeicherung für die erfassten Werte gemäß den gesetzlichen Regelungen Netzdaten-Management (44) Ziel ist es die Netzzustandsdaten (die nicht abrechnungs-, tarifierungs-, oder bilanzierungsrelevant sind) für Betriebsführungszwecke zu verwenden. (45) Beispiele sind das Einspeise- und Lastmanagement auf Basis der Netzzustandsdaten Prozess- und Konfigurationsüberwachung (46) Ziel der Prozess- und Konfigurationsüberwachung ist die Sicherstellung von festgelegten und vereinbarten Service Level Agreements zum Betreiben und Überwachen der Messsystem Systemarchitektur Public Key Infrastructure (PKI) (47) Die PKI ist ein System, welches digitale Zertifikate ausstellt, verteilt und prüft. Die innerhalb einer PKI ausgestellten Zertifikate werden zur Absicherung rechnergestützter Kommunikation verwendet. (48) Die zu Grunde liegende PKI für Smart Meter Gateways ist in der TR beschrieben Release Management (49) Ziel des Release Management ist es, die Bündelung von Änderungen beteiligter Systemkomponenten zu prüfen und zu planen. Es müssen die Auswirkungen auf die im System verbauten Komponenten eines Release- und Versionsbündel abgeschätzt und in eine logische Abfolge gebracht werden. (50) Es ist sicherzustellen, dass die Messsysteme im jeweiligen Release mit einer zulässigen Systemarchitektur betrieben werden Security Server (51) Aufgabe des Security Servers ist es, die Daten und Datenkanäle zu ver- und entschlüsseln sowie eine Prüfung der verwendeten Zertifikate durchzuführen Service Techniker (52) Der Service Techniker ist vor Ort bei der Inbetriebnahme, den Wechselprozessen, der Entstörung und Außerbetriebnahme des Messsystems tätig. Zur Erfüllung dieser Aufgaben kann der Service Techniker im Betrieb eine lokale Diagnoseschnittstelle am SMGw nutzen, um lesenden Zugriff auf das System- Seite 22 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

23 Logbuch und weitere Diagnosedaten zu erhalten 3. In Abhängigkeit zur TOE kann der Service Techniker vor Ort die Kommunikationsschnittstelle konfigurieren Smart Meter Gateway (SMGw) (53) Die Hauptfunktionalität des SMGw besteht in der Speicherung der aus dem LMN empfangenen Messwerte, deren Verarbeitung gemäß konfigurierter Regelwerke und der Versendung der verarbeiteten Messwerte an berechtigte Marktteilnehmer im WAN. Messwerte können durch das SMGw sternförmig an die jeweiligen Adressaten im WAN direkt verteilt werden, aber auch eine indirekte Verteilung über einen bestimmten Marktakteur ist nicht ausgeschlossen. Das SMGw kommuniziert intern mit seinem Sicherheitsmodul, das als CC zertifizierte Teilkomponente (siehe [SM_PP]) kryptographische Operationen und einen sicheren Schlüssel- und Zertifikatsspeicher zur Verfügung stellt. (54) Daneben bietet das SMGw Funktionen für Letztverbraucher bzw. Service-Techniker, damit diese an der HAN Schnittstelle lesend Verbrauchsdaten bzw. Systeminformationen abrufen können. Für im HAN angeschlossene steuerbare Systeme (CLS) fungiert das SMGw als transparenter Proxy-Server. TLSgeschützte Kommunikationskanäle in Richtung zum CLS und zum externen Marktteilnehmer werden im SMGw terminiert und das SMGw übernimmt die transparente Weiterleitung der jeweils empfangenen Daten. (55) Gemäß [GW_PP] erfüllt das SMGw die Aufgaben einer Firewall und separiert die angebundenen Netze voneinander. Als dezentraler Speicher personenbezogener Messwerte, die nur gemäß vertraglich vereinbarten Regelungen an berechtigte Parteien versendet werden, stellt das SMGw Datenschutz und Datensicherheit für den Letztverbraucher sicher SMGw istrator () (56) Der SMGw istrator muss einen zuverlässigen technischen Betrieb des Messsystems gewährleisten und organisatorisch sicherstellen und ist zu diesem Zweck für die Installation, Inbetriebnahme, Konfiguration, istration, Überwachung und Wartung des SMGw und der informationstechnischen Anbindung von Messgeräten und von anderen an das SMGw angebundenen technischen Einrichtungen verantwortlich. Soweit es technisch möglich und wirtschaftlich zumutbar ist, ermöglicht der istrator auch die Durchführung von weiteren Anwendungen und Diensten im Sinne von 3 Absatz 1 Nummer 4 Buchstabe a) der MsysV. (Definition laut Referentenentwurf MsysV Stand ). (57) Der stellt somit die vertrauenswürdige Instanz dar, die das SMGw konfiguriert, überwacht und steuert. Er erstellt und administriert die in das SMGw eingespielten Profile zur Tarifierung, Bilanzierung und Netzzustandsdatenerhebung (siehe Kapitel ) und führt bei Bedarf die Aktualisierung der Software durch (siehe Kapitel , Anwendungsfall Firmware Update). Ein stellt eine gesonderte technische Rolle im WAN dar und ist nicht als externer Marktteilnehmer zu sehen. Das SMGw stellt für die istration eine Schnittstelle ins WAN zur Verfügung 5. 3 Aus TR vom Aus TR vom Aus TR vom VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 23

24 Tool (58) Aufgabe des Tools ist es, die Prozesse und Verantwortlichkeiten des systemtechnisch zu unterstützen, hierzu zählen insbesondere: Betreiben und Überwachen aller Messsysteme; Inbetriebnahme, istration und Außerbetriebnahme der Messsysteme; Profilmanagement; Zertifikats-Management und PIN-Verwaltung; Firmware-Updates. Das Tool beinhaltet auch einen Zeitserver, der vom betrieben wird Vor-Personalisierung 1 (59) Bei der Vor-Personalisierung 1 erfolgt der Import des SM-PKI-Root-Zertifikates in das Sicherheitsmodul. Damit ist der zentrale Sicherheitsanker implementiert. Dieses kann vor oder nach der Integration (siehe Pkt ) des Sicherheitsmoduls in das SMGw erfolgen. (60) Die Vor-Personalisierung 1 wird durch den Integrator (siehe Pkt ) vorgenommen Vor-Personalisierung 2 (61) Bei der Vor-Personalisierung 2 werden die Kommunikationsparameter und Zertifikate des SMGW- unter Nutzung der lokalen Schnittstelle des SMGw eingespielt. (62) Die Vor-Personalisierung 2 wird hinsichtlich der Kommunikationsparameter vom Erstkonfigurator (siehe 4.2.3) vorgenommen und bzgl. der Zertifikate des vom Integrator (siehe Pkt ) Workforce Management (WFM) (63) Das WFM unterstützt im weitesten Sinne die Inbetriebnahme-, Betriebs-, Wechsel- und Deinstallationsprozesse hinsichtlich der technischen und logistischen Bearbeitung der Arbeitsaufträge. Im Vordergrund steht der notwendige Datenaustausch zwischen den ausführenden Service Technikern und dem Zubehör (64) Als Zubehör wird in diesem Dokument das Zubehör an der CLS / HAN-Schnittstelle bezeichnet. Seite 24 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

25 5 System Architektur (65) Die nachfolgenden Unterkapitel beschreiben die Anwendungsblöcke innerhalb des Gesamtsystems im Smart Metering. 5.1 System Referenz Architektur (66) Die System Referenz Architektur basiert auf den Ausführungen nach TR sowie der Betriebslandschaft aus laufenden Systemen Legende (67) In den grafischen Abbildungen zur Referenzarchitektur und zur Kommunikation wird folgende Farbgebung verwendet: Bild 2: Legende zur farblichen Darstellung der Referenzarchitektur VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 25

26 5.1.2 Grafische Darstellung Bild 3: Messsystem Referenzarchitektur 5.2 Beschreibung (68) Die Messsystem Referenzarchitektur soll zum Ausprägen einer Smart Meter Systemlandschaft dienen. Die einzelnen Komponenten, die in den Prozessen verwendet werden, sind unter Kapitel 4.2 definiert. (69) Alle aufgeführten Komponenten stellen Funktionsblöcke dar und können ggf. durch ein oder mehrere Systeme abgebildet werden. 5.3 Kommunikations- und Security-Architektur (70) Die Kommunikations- und Security-Architektur beschreibt zwei technische Wege der Datenkommunikation zwischen einem SMGw und den externen Marktteilnehmern. Eine Kombination der zwei Wege ist möglich (71) Der erste Weg geht von der direkten verschlüsselten Push-Kommunikation des SMGw an einen EMT aus. In diesem Fall ist das SMGw als Sternpunkt anzusehen (siehe Variante A). (72) Der zweite Weg geht von der direkten verschlüsselten Push-Kommunikation des SMGw an den aus. In diesem Fall ist der als Sternpunkt anzusehen. Somit kommuniziert das SMGw nur mit dem (siehe Variante B). Der reicht die weiterhin verschlüsselten Daten an den jeweiligen EMT weiter. (73) Beide Wege werden nachfolgend skizziert: Seite 26 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

27 Bild 4: Kommunikations- und Security-Architektur Variante A Bild 5: Kommunikations- und Security-Architektur Variante B VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 27

28 6 Prozessbeschreibung (74) In den folgenden Prozessbeschreibungen wird auf die vorstehend abgebildete Kommunikations- und Security-Architektur reflektiert. 6.1 Prozessübersicht (75) In diesem Kapitel werden die Hauptprozesse zum Betrieb einer Systemlandschaft in Ablaufdiagrammen dargestellt und in Tabellen detailliert beschrieben. Bild 6: Übersicht zur Gesamtprozesslandschaft Seite 28 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

29 6.2 Einzelprozesse (76) Die in der Prozessübersicht dargestellten Hauptprozesse des Life-Cycle eines SMGw werden nachfolgend im Einzelnen erläutert. (77) Die Tabellen zu jedem Hauptprozess sind so strukturiert, dass sie zunächst eine Übersichtstabelle zum Gesamtprozess enthalten. Alle Unterprozesse des Gesamtprozesses werden dann in weiteren Tabellen detailliert. (78) Wenn in den Tabellen auf Normative Verweise und gesetzliche Anforderungen (siehe Kapitel 3 des Leitfadens) referenziert wird, wie z.b. die TR , so ist immer die dort verzeichnete Ausgabe als Grundlage für die Kapitel-, Zeilenangabe etc. genommen worden Legende (79) Nachfolgende Symbolik wird in der Darstellung benutzt: Bild 7: Legende zur Darstellung der Prozesse VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 29

30 6.2.2 MaKo zum und vom (80) Über die Marktkommunikation werden dem bei einer Vielzahl von Prozessen die auslösenden Informationen bereitgestellt. Die entsprechenden Prüfaktivitäten werden in der folgenden Grafik beschrieben. Im Rahmen der Beschreibung der Hauptprozesse erfolgt keine weitere Detaillierung der Marktkommunikation. (81) Im Falle einer eingehenden Marktkommunikation prüft der diese auf Gültigkeit der Verträge und Zertifikate (siehe Bild 8). Andere Elemente der MaKo werden an dieser Stelle nicht dargestellt. (82) Da die zukünftig benötigte Marktkommunikation zum und vom noch nicht erarbeitet worden ist, werden in den Prozessen lediglich die notwendigen Ein- und Absprungstellen beschrieben. Die Detaillierung der benötigten Marktkommunikation erfolgt nicht im Rahmen der Erstellung dieses Leitfadens, sondern wird durch die BNetzA festgelegt. In einer späteren Version des Leitfadens wird der Aspekt einer auslösenden MaKo durch den ebenfalls betrachtet werden. Bild 8: MaKo Seite 30 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

31 6.2.3 Hauptprozesse (83) Vorgelagerte Managementprozesse sowie vor- und nachgelagerte Supportprozesse werden nicht im Detail betrachtet, da diese von der anwenderspezifischen Geschäftsprozesslandschaft geprägt sind. Bild 9: Hauptprozesse VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 31

32 HP 1 Beschaffung (84) Hauptprozess 1 beschreibt alle Vorgänge, die im Zusammenhang mit der Beschaffung zu beachten sind HP1 Erläuterungen und Annahmen (85) Annahmen: I. Beschafft werden alle Komponenten eines BSI schutzprofilkonformen Messsystems (SMGw, BAB-Adapter zur Einbindung von EDL21 Zählern, Basiszähler, Komponenten zur Realisierung der Kommunikationsstrecken mit Mobilfunk, PLC, DSL und weitere Netzwerkkomponenten, Montageplatten, spezielles Montagewerkzeug, etc.). Alle eichpflichtigen Komponenten sind bei Anlieferung bereits geeicht. II. Es werden alle Komponenten für die Kommunikationsinfrastruktur beschafft, die bei der Nutzung von Messsystemen im Rechenzentrum erweitert werden müssen (z.b. im IPv4 Adressraum zusätzliche Kommunikationsserver mit zusätzlichen IP-Adressen) HP 1 grafische Darstellung Bild 10: HP 1 Beschaffung Seite 32 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

33 HP 1 tabellarische Darstellung Prozess ID HP 1.1 HP 1.2 HP 1.3 Geräte / Zubehör bestellen Beim Integrator konfigurieren Planungsdaten, z.b. für Roll- Out Topologiedaten (z.b. Gebäudeinfrastruktur, Netz) Kommunikationsstrukturdaten Präqualifikation Incident- und Problemmanagement-Prozess BSI-Sicherheitsvorgaben Auftrag Public Key des Gerätespezifikation Angebot Signierte Konfigurationsdatei Parametersatz Bestellung Root-Zertifikat Gütesiegelzertifikat SMGw mit Root- und Gütesiegelzertifikat Signierte Konfigurationsdatei Basisdokument elektronischer Bestellschein Zertifikatsanfrage für Sub-CA Wirkzertifikat Liste der Hersteller Liste Geräte und Zubehör Auftrag Signierte Konfigurationsdatei Parametersatz Bestellung Auftragsbestätigung Basisdokument elektronischer Lieferschein SMGw mit Root- und Gütesiegelzertifikat Wirkzertifikat Personalisiertes SMGw elektronischer Lieferschein Prozessname Input Output Vorgänger Geräte / Zubehör MP 1 auswählen MP 2 Nachfolger HP 1.2 Beteiligte Rollen MSB HP 1.1 HP 1.3 MSB Hersteller HP 1.2 HP 1.4 oder Hersteller als Integrator Beteiligte Systeme Tool Gerätemanagement ERP Angebotssystem Hersteller Tool PKI Kurzbeschreibung Es können folgende Faktoren berücksichtigt werden: Erstbeschaffung; Regelbetrieb; Außerbetriebnahme (Soll- Ist-Vergleich); Gebäudestrukturen; Sicherheit; Kommunikationskanäle Hinweis: Abstimmung mit dem Regelbetrieb: Planung, Zeitschiene, eingesetzte Technik, Aufbau der Kapazität in der IT und im Lager, Spezifikation der Kommunikationseinrichtung: IP Adressen, Port, Freischaltung, Zeitserver, Updateserver, Lagerplatz Erstellung eines Parametersatzes Abstimmung mit dem Hersteller Durchführung der Bestellung Versand der Auftragsbestätigung oder Ablehnung Ablage Liefertermin Root-Zertifikat und Gütesiegelzertifikat ins HSM einbinden Spezifikation des GW- einspielen Wirkzertifikat und WAN-Koordinaten einspielen Verbindung zum GW- aufbauen (optional) Auslieferung beginnen Anmerkung vgl. BSI TR Anhang VI Betriebsprozesse Z. 336 ff., Die Vor-Personalisierung 2 kann vom Integrator zurückgenommen werden. Aus wirtschaftlichen und logistischen Gründen muss eine Vorpersonalisierung 2 zurückgenommen werden können (Reset-Funktion). HP 1.4 Waren annehmen Elektronischer Lieferschein Prüfbericht Prüfbericht HP 1.3 HP 2.1 MSB Tool ERP Gerätemanagement Prüftool QAP Wareneingangskontrolle Einlagerung Tab. 6: HP 1 Beschaffung. Seite 33 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

34 HP 1.1 Auswahl (86) Dieser Prozess beschreibt die Auswahl von Geräten und Zubehör die beschafft werden sollen HP 1.1 grafische Darstellung Bild 11: HP 1.1 Beschaffung, Auswahl Seite 34 Leitfaden Systeme und Prozesse Juli 2013 VDE FNN

35 HP 1.1 tabellarische Darstellung Prozess ID Prozessname Input Output Vorgänger HP Hersteller / Planungsdaten, z.b. für Roll-Out Liste der MP 1 Gerät / Zubehör Topologiedaten (z.b. Gebäudeinfra- Hersteller, MP 2 auswähstruktur, Netz) Liste Gerä- len Kommunikationsstrukturdaten te und Zubehör Präqualifikation Incident- und Problemmanagement- Prozess BSI Sicherheitsvorgaben Nachfolger HP 1.2 Beteiligte Rollen MSB Beteiligte Systeme Kurzbeschreibung Es können folgende Faktoren berücksichtigt werden: Erstbeschaffung; Regelbetrieb; Außerbetriebnahme (Soll- Ist-Vergleich); Gebäudestrukturen; Sicherheit; Kommunikationskanäle Hinweis: Abstimmung mit dem Regelbetrieb: Planung, Zeitschiene, eingesetzte Technik, Aufbau der Kapazität in der IT und im Lager, Spezifikation der Kommunikationseinrichtung: IP Adressen, Port, Freischaltung, Zeitserver, Updateserver, Lagerplatz Anmerkung Tab. 7: HP 1.1 Beschaffung, Auswahl HP 1.2 Beschaffung, Bestellung (87) Dieser Prozess erläutert den Bestellvorgang. Seite 35 Leitfaden Systeme und Prozesse Juli 2013 VDE FNN

36 HP 1.2 grafische Darstellung Bild 12: HP 1.2 Beschaffung, Bestellung Seite 36 Leitfaden Systeme und Prozesse Juli 2013 VDE FNN

37 HP 1.2 tabellarische Darstellung Prozess ID HP HP HP HP HP Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger Zuständigkeit Auftrag HP 1.1 HP Vorpersonalisierung klären HP Signierte Konfigurationsdatei für Integrator erstellen Parametersatz erstellen Bestellung durchführen Auftragsbestätigung versenden Auftrag Public Key des Gerätespezifikation (Gerätetyp, Gerätenummernkreis, Kommunikationstyp, Zugangsdaten, IP Adressen, Ports, Baudrate) Angebot Signierte Konfigurationsdatei Parametersatz Bestellung HP HP Parametersatz HP HP Bestellung HP HP Auftragsbestätigung Basisdokument elektronischer Lieferschein HP Beteiligte Rollen MSB Signierte Konfigurationsdatei MSB MSB Beteiligte Systeme Tool Tool Gerätemanagement ERP HP HP 1.3 Hersteller Angebotssystem Hersteller Kurzbeschreibung MSB / legt fest, wo die Vorpersonalisierung 2 durchgeführt wird, d.h. wer die Rolle des Integrators übernimmt ( / MSB oder Hersteller) Der erzeugt die Konfigurationsdatei gem. TR VI Betriebsprozesse Z. 336ff. Spezifikation sämtlicher zur Parametrierung benötigter Daten bereitstellen. Für die Übermittlung des Parametersatzes ggf. elektronischen Bestellschein (liegt Stand 02/2013 noch nicht standardisiert vor) anlegen. Dieser Prozessschritt beschreibt die Durchführung einer Bestellung. Prozess ist gültig für alle Komponenten inkl. Zubehör eines BSI konformen Messsystems, Anzahl und Vorschlag zum Liefertermin. Bestellung bevorzugt mittels elektronischen Bestellscheins. Der Eingang der Bestellung wird quittiert und beim Hersteller auf Richtigkeit und Vollständigkeit geprüft. Liefertermine / Lieferdaten werden in die ERP-Systeme übernommen Anmerkung TR VI Betriebsprozesse Z.336ff. Vgl. auch differenzierte Aufschlüsselung Konfigurationsdateien in BSI-PP V RC, Tab. 4, Z. 540f. ID gem. DIN : Tab. 8: HP 1.2 Beschaffung, Bestellung VDE FNN Juli 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 37

38 HP 1.3 Beschaffung, Konfiguration beim Hersteller (88) Im Rahmen des Beschaffungsprozesses werden beim Hersteller bereits vorkonfigurierte Informationen in ein SMGw eingeschrieben (Stichwort: Vorpersonalisierung) HP 1.3 grafische Darstellung Bild 13: HP 1.3 Beschaffung, Konfiguration beim Hersteller Seite 38 Leitfaden Systeme und Prozesse Juli 2013 VDE FNN

39 HP 1.3 tabellarische Darstellung Prozess ID HP HP HP Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger Root- / Gütesiegelzertifikat Root-Zertifikat HP 1.2 Gütesiegelzertifikat einbinden Hersteller beantragt mit Seriennummer des Gateway ein Gütesiegelzertifikat bei Sub-CA oder Root-CA. Gütesiegelzertifikate werden zur Verfügung gestellt. Root-Zertifikat angefordert (einmalig bzw. bei jeder Erneuerung des Root-Zertifikats) und eingespielt. Einspielen der vom erstellten initialen und signierten Konfigurationsdatei. Konfigurationsdatei einspielen Wirkzertifikat erstellen SMGw mit Root- und Gütesiegelzertifikat Signierte Konfigurationsdatei Basisdokument elektronischer Bestellschein Zertifikatsanfrage für Sub-CA SMGw mit Root- und Gütesiegelzertifikat HP HP HP HP HP Wirkzertifikat HP HP Beteiligte Rollen Hersteller als Integrator Integrator Klärung Gefahrenübergang im Schadensfall (Softwarefehler im spezifischen Schlüsselmaterial.) Zeile 324 Gateway- System-PIN, Zeile 368: Integrator-PIN Zeile 439: Erstkonfigurator-PIN Beteiligte Systeme PKI Tool Kurzbeschreibung Die Rolle des Integrators kann sowohl durch den Hersteller o- der den wahrgenommen werden (Option im Beschaffungsprozess) und optional! SMGw mit spez. Parametern des konfiguriert (inkl. WAN-Koordinaten) Optional: SNr. an übermitteln. Es werden Zertifikatsanfragen generiert und an die Sub- CA geschickt. (nur wenn initialer Schlüsselaustausch beim Hersteller vorgenommen wird) Anmerkung TR VI Phase der Vorpersonalisierung 1, Z. 273ff. TR VI Phase der Vorpersonalisierung 2, Z. 336ff. Seite 39 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

40 Prozess ID HP HP Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger SMGw personalisieresiertes Wirkzertifikat Personali- HP HP SMGw Auslieferung beginnen Optional: Verbindungsaufbau zum SMGw herstellen (Verbindung zum kann während des Herstellungsprozesses als auch während des Inbetriebnahmeprozesses im Feld erfolgen; dies beinhaltet die Personalisierung) elektronischer Lieferschein HP HP HP Beteiligte Rollen oder Hersteller Beteiligte Systeme Tool Kurzbeschreibung HP 1.4 Hersteller Auslieferung die Auslieferung kann bereits nach stattfinden, wenn die Folgeschritte beim SMGw im Prozess "Inbetriebnahme HP3" stattfinden SMGw (optionale Ausprägungen): a) Vorpersonalisierung 1 b) Vorpersonalisierung 2 c) Personalisierung Anmerkung BSI TR VI Personalisierung Z. 444 ff. Tab. 9: HP 1.3 Beschaffung, Konfiguration beim Hersteller HP 1.4 Beschaffung, Warenannahme (89) In diesem Prozess werden die Wareneingangskontrolle (Stichwort: Qualitätsannahmeprüfung (QAP)) und die systemseitige Verbuchung der Lieferung dargestellt. Seite 40 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

41 HP 1.4 grafische Darstellung Bild 14: HP 1.4 Beschaffung, Warenannahme VDE FNN Juli 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 41

42 HP 1.4 tabellarische Darstellung Prozess ID HP HP HP HP Prozessname Wareneingang physisch kontrollieren Waren systemseitig verbuchen Ausgabefähige Waren einlagern Input Output Vorgänger elektronischer Prüfbeschein Lieferricht Prüfbericht QAP durchführen Prüfbericht elektronischer Lieferschein Prüfbericht Prüfbericht Nachfolger HP 1.3 HP MSB Beteiligte Rollen HP HP MSB HP HP MSB Prüfbericht HP HP 2.1 MSB Beteiligte Systeme Kurzbeschreibung Anmerkung ERP Gerätemanagement Prüftool QAP ERP Gerätemanagement Durchführung einer Sichtkontrolle der Geräte (Gateways, Messeinrichtungen, Zusatzgeräte) Reklamationsprozess folgt für den Fall, dass die Ware nicht angenommen werden kann. Die heutige QAP wird um eine Prüfung mit Hilfe des Tools ergänzt. Reklamationsprozess folgt für den Fall, dass die Ware nicht angenommen werden kann. Hier erfolgt eine systemseitige Einlagerung in das Gerätemanagement System. Hier erfolgt die physikalische Einlagerung. "Versiegelung" beachten Es muss eine angemessene Wareneingangskontrolle durchgeführt werden. Für Geräte, die im Rahmen der QAP initialisiert werden, muss ein Reset möglich sein (Lösung muss noch erarbeitet werden, Stand 02/2013). Tab. 10: HP 1.4 Beschaffung, Warenannahme HP 2 Installation (90) Der Installationsprozess umfasst alle Schritte von der Lagerentnahme bis zum Abschluss der Montage ohne die Inbetriebnahme vor Ort. Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 42 / 122 VDE FNN, Juli 2013

43 HP 2 Erläuterungen und Annahmen (91) Erläuterungen: I. Die Deinstallation klassischer, messtechnischer Komponenten, wie der Ersatz eines Sensors, wird nicht beschrieben. Hierzu muss auf den bestehenden Deinstallations-Prozess zurückgegriffen werden. II. Der Austausch des PIN und/oder des Zertifikats mit dem Letztverbraucher erfolgt in einem nachgelagerten Prozess. (92) Annahmen: I. Es stehen Service-Techniker zur Verfügung. II. Die Messsysteme stehen ab Lager zur Verfügung und können direkt zur Installation entnommen werden. III. Lager- und Logistikprozesse sind Supportprozesse und somit unternehmensspezifisch. Sie sind in dieser Prozesslandschaft nicht beschrieben. IV. Kundenprozesse (z.b. die Terminvereinbarung) sind bereits abgeschlossen. V. Die Zubehörlieferung und Installation der Komponenten an der HAN-Schnittstelle des Kunden liegt nicht im Verantwortungsbereich des (die grundsätzliche Funktion der HAN- Schnittstelle wird vom aber überwacht). Alle Genehmigungen für den Montageauftrag liegen vor HP 2 grafische Darstellung Bild 15: HP2 Installation VDE FNN Juli 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 43

44 HP 2 tabellarische Darstellung Prozess ID Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger Beteiligte Rollen Beteiligte Systeme Kurzbeschreibung Anmerkung HP 2.1 Aus Lager entnehmen Montageauftrag Terminvereinbarung Verknüpfung von Auftrag mit Servicetechniker HP 1.4 MP 1 SP 4 HP 2.2 Servicetechniker Workforce Management ERP Gerätemanagement Material wird aus dem Letztlager entnommen. Letztlager kann z.b. ein Lager beim Dienstleister, Servicetechnikerwagen sein. Es wird überprüft, ob alle benötigten Dokumente vorhanden sind MP 1 / SP 4 stellen Daten zur Planung bereit (Vorgehen bei Ausbau, Roll- Out) Voraussetzung: der zuständige Servicetechniker muss den zuständigen kennen, um die Installation durchführen zu können (insbes. bei Installation von Messeinrichtungen außerhalb Strom wie Gas, Wärme, Wasser) HP 2.2 Technische Machbarkeit prüfen Montageauftrag Terminvereinbarung Prüfprotokoll Prüfergebnis Prüfprotokoll HP 2.1 HP 6.6 HP 2.3 HP 2.4 HP 2.5 MaKo MP 1 HP 2.6 Servicetechniker Workforce Management ERP Vor Ort wird überprüft ob das Messsystem einbaubar ist. Zur Verbesserung der Datenqualität werden die örtlichen Gegebenheiten in einem Prüfprotokoll erfasst. MP 1 stellt Daten zur Planung bereit (Vorgehen bei Ausbau, Roll-Out); Termine erfolgen entsprechend Routenplanung HP 2.3 SMGw verbauen Prüfprotokoll Einbauquittung SMGw HP 2.2 HP 6.3 HP 2.4 HP 2.5 HP 2.6 Servicetechniker Workforce Management Gerätemanagement Einbau SMGw und aller zusätzlich technisch notwendigen Geräte (z.b. Antennen, Kabel) Hinweis: die Reihenfolge Verbau der Einzelkomponenten kann von der hier dargestellten Reihenfolge abweichen (verschiedene Szenarien Neubau, Bestand, Turnus...); Prozesse sind an dieser Stelle unternehmensspezifisch zu modellieren Durch den modularen Aufbau von HP 5.2 gibt es hier einen Einsprung aus HP 6.3 Seite 44 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

45 Prozess ID Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger Beteiligte Rollen Beteiligte Systeme Kurzbeschreibung Anmerkung HP 2.4 Sensoren verbauen Montageauftrag Sensorliste Zertifikat (Servicetechniker) Einbauquittung Sensor HP 2.2 HP 2.3 HP 6.4 HP 2.5 HP 2.6 Servicetechniker Workforce Management Einbau Sensoren und aller zusätzlich technisch notwendigen Geräte (z.b. Kabel) Hinweis: die Reihenfolge Verbau der Einzelkomponenten kann von der hier dargestellten Reihenfolge abweichen (verschiedene Szenarien Neubau, Bestand, Turnus...); Prozesse sind an dieser Stelle unternehmensspezifisch zu modellieren Durch den modularen Aufbau von HP 5.1 gibt es hier einen Einsprung aus HP 6.4 HP 2.5 Zubehör anschließen Montageauftrag Einbauquittung Zubehör Prüfprotokoll HP 2.2 HP 2.3 HP 2.4 HP 6.5 HP 2.6 Servicetechniker Workforce Management Benötigtes CLS-, HAN- Zubehör gemäß Auftrag wird angeschlossen. Anm.: Interoperabilität muss bei Wechsel / Einbau von Komponenten gewährleistet sein (z.b. müssen bestehende CLS-Anlagen nach Wechsel weiter funktionieren). HP 2.6 Installation abschließen Einbauquittung Betriebsstatusanzeige Kommunikationsnetzanzeige Montageauftrag Quittung Installation abgeschlossen HP 2.2 HP 2.3 HP 2.4 HP 2.5 HP 3.1 HP Servicetechniker Workforce Management Tab. 11: HP 2 Installation HP 2.1 Installation, Lagerentnahme In diesem Prozess werden alle Schritte beginnend mit dem Montage-Auftrag bis zur Lagerentnahme dargestellt. Seite 45 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

46 HP 2.1 grafische Darstellung Bild 16: HP 2.1 Installation, Lagerentnahme Seite 46 Leitfaden Systeme und Prozesse Juli 2013 VDE FNN

47 HP 2.1 Tabellarische Darstellung Prozess ID Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger Beteiligte Rollen Beteiligte Systeme Kurzbeschreibung Anmerkung HP Montageauftrag erhalten Montageauftrag Terminvereinbarung Verknüpfung von Auftrag mit Servicetechniker MP 1 HP 1.4 SP 4 HP Servicetechniker Workforce Management Der Servicetechniker nimmt den Einbauauftrag entgegen. HP Lagerentnahme durchführen Montageauftrag HP HP 2.2 Servicetechniker Workforce Management, Gerätemanagement ERP Der Servicetechniker entnimmt die im Auftrag aufgelisteten Materialen und ggf. Zugangsmittel zum Einbauort. Tab. 12: HP 2.1 Installation, Lagerentnahme HP 2.2 Installation, technische Machbarkeit (93) In diesem Prozess wird geprüft, ob der Montage-Auftrag ausgeführt werden kann. VDE FNN, Juli 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 47 / 122

48 HP 2.2 grafische Darstellung Bild 17: HP 2.2 Installation, technische Machbarkeit Seite 48 Leitfaden Systeme und Prozesse Juli 2013 VDE FNN

49 HP 2.2 tabellarische Darstellung Prozess ID Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger Beteiligte Rollen Beteiligte Systeme Kurzbeschreibung Anmerkung HP Technische Restriktionen prüfen Montageauftrag Terminvereinbarung HP 2.1 HP 6.6 HP HP Prüfergebnis Servicetechniker Workforce Management Es wird überprüft, ob die Geräte vor Ort verbaut werden können (Kabellängen, Antenne setzen möglich, ). Anbindungsmöglichkeiten prüfen. Es wird ggf. geprüft ob vorhandene Geräte in ein BSI- Messsystem eingebunden werden können. HP Kommunikationsanbindungen prüfen Montageauftrag Prüfergebnis HP HP Servicetechniker Workforce Management Es wird überprüft, ob Geräte in der Lage sind, zu kommunizieren (z.b. Signalstärke bei Funkanbindung) HP Prüfergebnis HP HP HP HP 2.3 HP 2.4 HP 2.5 Prüfergebnisse dokumentieren Prüfprotokoll Servicetechniker Workforce Management Die Gegebenheiten vor Ort werden für nachfolgende Prozesse und nachkommende Generationen dokumentiert. HP Einbau abbrechen Prüfprotokoll HP MaKo MP 1 HP 2.6 Servicetechniker Workforce Management ERP Es wird eine Ablehnung der Einbauverpflichtung hier begründet. Eine technische Verfügbarkeit ist nicht gegeben. MaKo: Wenn Einbau technisch nicht möglich, muss MaKo zum abgebrochenen Einbau ausgelöst werden. MP 1: Entscheidung für weiteres Vorgehen im Planungsprozess Tab. 13: HP 2.2 Installation, technische Machbarkeit VDE FNN, Juli 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 49 / 122

50 HP 2.3 Installation, SMGw verbauen (94) Im Folgenden wird der Prozess der physischen Montage eines SMGw vor Ort beschrieben HP 2.3 grafische Darstellung Bild 18: Installation, SMGw verbauen. Seite 50 Leitfaden Systeme und Prozesse Juli 2013 VDE FNN

51 HP 2.3 tabellarische Darstellung Prozess ID Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger Beteiligte Rollen Beteiligte Systeme Kurzbeschreibung Anmerkung HP Prüfprotokoll Einbauquittung SMGw HP 2.2 HP 6.3 HP 2.4 HP 2.5 HP 2.6 SMGw verbauen Servicetechniker Workforce Management Gerätemanagement Anschluss SMGw an Spannung und WAN- Kommunikation Einbauquittung enthält auch alle Daten (z.b. Geräte ID), die für die spätere Inbetriebnahme notwendig sind Durch den modularen Aufbau von HP 5.2 gibt es hier einen Einsprung aus HP 6.3 Tab. 14: Installation, SMGw verbauen HP 2.4 Installation, Sensoren verbauen (95) Im Folgenden wird der Prozess der physischen Montage eines Sensors ( Basiszähler ) vor Ort beschrieben. Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 51 / 122 VDE FNN, Juli 2013

52 HP 2.4 grafische Darstellung Bild 19: HP 2.4 Installation, Sensor verbauen Seite 52 Leitfaden Systeme und Prozesse Juli 2013 VDE FNN

53 HP 2.4 tabellarische Darstellung Prozess ID Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger Beteiligte Rollen Beteiligte Systeme Kurzbeschreibung Anmerkung HP Sensor verbauen Montageauftrag HP 2.2 HP 2.3 HP 6.4 HP Servicetechniker Workforce Management Neuen Sensor verbauen Durch den modularen Aufbau von HP 5.1 gibt es hier einen Einsprung aus HP 6.4 HP Komponenten nachrüsten Montageauftrag Einbauquittung Komponente HP HP Servicetechniker Workforce Management z.b. Nachrüsten eines BSI konformen Adapters für Bestandszähler (BAB) HP LMN Verbindung herstellen Sensorliste Zertifikat (Servicetechniker) Montageauftrag Einbauquittung Sensor HP HP 2.5 HP 2.6 Servicetechniker Workforce Management Physikalisches Pairing Notwendige Kommunikationsmodule werden mit dem Sensor zusammen verbaut (z.b. OKK-BKE oder Antennen) Servicetechniker stellt sicher, dass das SMGw den Sensor in Sensorliste vorhält TR , Z. 1168ff. Tab. 15: HP 2.4 Installation, Sensor verbauen HP 2.5 Installation, Zubehör am HAN/CLS verbauen (96) Im Folgenden wird der Prozess der physischen Montage von Zubehör am HAN/ CLS vor Ort beschrieben. VDE FNN, Juli 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 53 / 122

54 HP 2.5 grafische Darstellung Bild 20: HP 2.5 Installation, HAN/CLS-Zubehör verbauen Seite 54 Leitfaden Systeme und Prozesse Juli 2013 VDE FNN

55 HP 2.5 tabellarische Darstellung Prozess ID HP Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger Beteiligte Rollen Anschließen Montageauftrag Einbauquittung HP 2.2 HP Servicetechniker durchführen Zubehör HP 2.3 HP 2.6 HP 2.4 HP 6.5 Beteiligte Systeme Workforce Management Kurzbeschreibung Der Servicetechniker erhält den Auftrag an die CLS-Schnittstelle Zubehör zu verbauen. Anmerkung HP HAN- Schnittstelle prüfen Montageauftrag Prüfprotokoll HP HP 2.6 Servicetechniker Workforce Management Der Servicetechniker kann optional die Funktionalität der HAN- Schnittstelle überprüfen. Tab. 16: HP 2.5 Installation, HAN/CLS-Zubehör verbauen HP 2.6 Installation, Installation abschließen (97) Es werden alle Schritte beschrieben, die ein Service-Techniker mit Abschluss der Installation vor Ort vorzunehmen hat. VDE FNN, Juli 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 55 / 122

56 HP 2.6 grafische Darstellung Bild 21: HP 2.6 Installation, Installation abschließen Seite 56 Leitfaden Systeme und Prozesse Juli 2013 VDE FNN

57 HP 2.6 tabellarische Darstellung Prozess ID Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger Beteiligte Rollen Beteiligte Systeme Kurzbeschreibung Anmerkung HP Sichtkontrolle Hardware prüfen Einbauquittung Betriebsstatusanzeige HP 2.2 HP 2.3 HP 2.4 HP 2.5 HP Servicetechniker Workforce Management Prüfen ob Spannung vorhanden ist und das SMGw / Hardware betriebsbereit ist HP Sichtkontrolle Kommunikation prüfen Einbauquittung Kommunikationsnetzanzeige HP 2.2 HP 2.3 HP 2.4 HP 2.5 HP Servicetechniker Workforce Management Überprüfung, ob Einbuchung in ein Kommunikationsnetz stattgefunden hat (visuelles Feedback durch LED) HP Installationsauftrag abschließen Montageauftrag Quittung Installation abgeschlossen HP HP HP 3.1 HP Servicetechniker Workforce Management Installationsnachweis (Auftragsquittierung) und Installationsdaten (Verknüpfung Adresse (Zählpunkt, Kunde + Postadresse...) und Identität aller installierter Hardware) an übermitteln Tab. 17: HP 2.6 Installation, Installation abschließen VDE FNN, Juli 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 57 / 122

58 HP 3 Inbetriebnahme (98) Nach einer Montage führt der alle Schritte durch, um ein SMGw als logische Einheit des Mess-Systems nutzen zu können HP 3 Erläuterungen und Annahmen (99) Erläuterungen: Der technische Prozess der Zeitsynchronisation erfolgt automatisch gemäß BSI-TR und wird zum Zwecke der Lesbarkeit nicht noch einmal separat modelliert (Vgl. TR , Kap ) (100) Annahmen: I. Das SMGw ist vor Ort montiert und angeschlossen. Nach Aktivierung wird die WAN-Verbindung zum automatisch aufgebaut. II. Am Installationsort liegt eine funktionierende Kommunikationsinfrastruktur vor, die es erlaubt, dass der mit dem SMGw per WAN kommunizieren kann. III. Mit Verlassen des Installationsortes sind alle durch den Servicetechniker ausführbaren Tätigkeiten abgeschlossen. Von diesem Augenblick an werden sämtliche Konfigurationsschritte per Remote durch den mit Hilfe des -Tools vorgenommen. IV. Die LMN-Kommunikation, d.h. die Möglichkeit des SMGw ein Pairing zwischen sich und Sensoren herzustellen, ist gegeben. (vgl. HP 2.4). Voraussetzung ist, dass die Sensoren durch den Service-Techniker bereits montiert und angeschlossen worden sind sowie die Sensorschlüssel (gemäß TR Schlüssel MK ) in das SMGw geladen worden sind. Dem ist die Zuordnung von SMGw und Sensoren bereits im Backend bekannt oder wird ihm per MaKo mitgeteilt. V. Das SMGw wurde seitens eines Herstellers oder Integrators bereits vorpersonalisiert. Daher gilt die Phase Vorpersonalisierung 1 und Integration in diesem Schritt als abgeschlossen. VI. Die Vorpersonalisierung 2 muss entweder beim Hersteller stattgefunden haben oder während der Installation vor Ort vorgenommen werden. (vgl. TR v1.0, Anhang VI, Kap ) VII. Im HP 3.1 (WAN Verbindung aufbauen) muss die Kommunikationsadresse der WAN-Schnittstelle zum noch vom Servicetechniker konfigurierbar sein. Dies dient der Absicherung, dass ein SMGw auch nach der Ausbringung ins Feld funktionsfähig gesetzt werden kann. VIII. Die Konfiguration der Kommunikationsschnittstellen soll auch außerhalb des TOE weiterhin möglich sein. Seite 58 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

59 HP 3 grafische Darstellung Bild 22: HP 3 Inbetriebnahme VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 59

60 HP 3 tabellarische Darstellung Prozess ID Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger Beteiligte Rollen Beteiligte Systeme Kurzbeschreibung Anmerkungen HP 3.1 WAN Verbindung aufbauen Quittung Installation abgeschlossen Zertifikatsanfrage für Sub-CA Wirkzertifikat Wirkzertifikat Personalisiertes SMGw Ergebnis Selbstdiagnose SMGw HP 2.6 HP 3.2 Tool Sobald das SMGw aktiv ist, baut es eigenständig einen TLS-Kanal zum auf Technischer Prozess der Zeitsynchronisation erfolgt automatisch gem. BSI-TR und wird an dieser Stelle nicht modelliert (Vgl. TR V1.0, Z. 915, Kap ) HP 3.2 Sensorprofile übertragen Sensorprofildaten Auftrag Profilübertragung Sensorprofil Quittung Profilübertragung Sensorprofil Sensorprofil im SMGw Quittung Profilübertragung Schlüssel MK' HP 3.1 MaKo HP 3.3 MaKo MSB Tool Gerätemanagement Aufbau eines neuen TLS- Kanals zur Übertragung der Sensorprofile TR , Z. 2142ff. HP 3.3 Auswertungsprofile übertragen Auswertungsprofildaten Auftrag Profilübertragung Auswertungsprofil Auftrag Erstablesung Auswertungsprofil Auswertungsprofil im SMGw Quittung Profilübertragung Erstablesestand HP 3.2 MaKo HP 3.4 MaKo HP Tool Aufbau eines neuen TLS- Kanals zur Übertragung des Auswertungsprofils TR , Z. 2142ff. HP 3.4 Kommunikationsprofile übertragen Kommunikationsprofildaten Auftrag Profilübertragung Kommunikationsprofil HP 3.3 MaKo HP 3.5 MaKo HP 4.2 Kommunikationsprofil Kommunikationsprofil im SMGw Quittung Profilübertragung Tool Aufbau eines neuen TLS- Kanals zur Übertragung des Kommunikationsprofils; Abschließender Übergang in Regelbetrieb TR , Z. 2142ff. HP 3.5 HAN Zugangsdaten bereitstellen Vorhandene Zugangsdaten Auftrag zur Bereitstellung eines HAN-Zugangs Auftrag zur Generierung eines neuen Passworts HAN-Zugangsdaten HAN-Zugangsdaten Quittung EMT- Benachrichtigung HAN-Zugangsdaten HP 3.4 MaKo HP 5.4 HP 4.2 MaKo HP 5.4 HP EMT Tool ERP Die HAN Zugangsdaten werden generiert und dem EMT auf dem vereinbarten Kommunikationsweg übermittelt. Tab. 18: HP 3 Inbetriebnahme Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 60 / 122 VDE FNN, Juli 2013

61 HP 3.1 Inbetriebnahme, Aufbau WAN-Verbindung (101) In diesem Prozess-Schritt wird die Kommunikationsverbindung zum SMGw vom aufgebaut HP 3.1 grafische Darstellung Bild 23: HP 3 Inbetriebnahme, Aufbau WAN-Verbindung VDE FNN, Juli 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 61 / 122

62 HP 3.1 tabellarische Darstellung Prozess ID Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger Beteiligte Rollen Beteiligte Systeme Kurzbeschreibung Anmerkungen HP TLS Kanal aufbauen Quittung Installation abgeschlossen HP 2.6 HP HP Tool SMGw meldet sich über WAN- Verbindung beim an. HP Wirkzertifikat erstellen Zertifikatsanfrage für Sub-CA Wirkzertifikat HP HP Tool Optional: SNr. an GW- übermitteln. Es werden Zertifikatsanfragen generiert und an die Sub-CA geschickt (nur wenn initialer Schlüsselaustausch bei der Inbetriebnahme vorgenommen wird). HP SMGw personalisieren Wirkzertifikat Personalisiertes SMGw HP HP Tool Optional: Verbindungsaufbau zum SMGw herstellen (Verbindung zum kann während des Herstellungsprozesses als auch während des Inbetriebnahmeprozesses im Feld erfolgen; dies beinhaltet die Personalisierung) BSI TR VI Zeile 444ff Personalisierung HP Selbstdiagnose SMGw durchführen Ergebnis Selbstdiagnose SMGw HP HP HP 3.2 Tool SMGw führt nach Aufforderung durch Tool Selbstdiagnose durch; Falls Fehler, dann spätere Beschreibung im Fehlerhafen. vgl. SMGw Protection Profile Tab. 19: HP 3.1 Inbetriebnahme, Aufbau WAN-Verbindung HP 3.2 Inbetriebnahme, Sensorprofile übertragen (102) In diesem Prozess-Schritt werden die Sensorprofile an ein SMGw übertragen. Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 62 / 122 VDE FNN, Juli 2013

63 HP 3.2 grafische Darstellung Bild 24: HP 3.2 Inbetriebnahme, Sensorprofile übertragen VDE FNN, Juli 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 63 / 122

64 HP 3.2 tabellarische Darstellung Prozess ID HP HP HP Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger Beteiligte Rollen Sensorprofile Sensorprofildaten Sensorprofil HP 3.1 HP SMGwerzeugen Auftrag Profilübertragung MaKo Sensorprofile übermitteln Neuen Schlüssel abfragen / weitergeben Sensorprofil Sensorprofil im SMGw Quittung Profilübertragung HP HP Schlüssel MK HP HP 3.3 MaKo Quittung Profilübertragung MSB Beteiligte Systeme Tool Tool Tool Gerätema temanagement Kurzbeschreibung Erstellung der Profile erfolgt beim gem. standardisierter Marktkommunikation Das vom erstellte und überprüfte Profil wird auf das SMGw übertragen Der neue Schlüssel wird durch den an den MSB übertragen Anmerkungen TR , Z. 2142ff. TR , Z. 2142ff. TR , Anlage 4, Z.119 Tab. 20: HP 3.2 Inbetriebnahme, Sensorprofile übertragen HP 3.3 Inbetriebnahme, Auswertungsprofile übertragen (103) In diesem Prozess-Schritt werden die Auswertungsprofile an ein SMGw übertragen. Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 64 / 122 VDE FNN, Juli 2013

65 HP 3.3 grafische Darstellung Bild 25: HP 3.3 Inbetriebnahme, Auswertungsprofile übertragen VDE FNN, Juli 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 65 / 122

66 HP 3.3 tabellarische Darstellung Prozess ID HP HP HP Prozessname Auswertungsprofile erzeugen Auswertungsprofile übermitteln Input Output Vorgänger Nachfolger Beteiligte Rollen Auswertungsprofildaten Auswertungsprofil HP 3.2 HP MaKo Auftrag Profilübertragung Auswertungsprofil HP HP MaKo Auftrag Erstablesung Erstablesestand HP HP 3.4 HP Auswertungsprofil im SMGw Quittung Profilübertragung Erstauslesung durchführen Beteiligte Systeme Tool Tool Tool Kurzbeschreibung Erstellung der Profile erfolgt beim gem. standardisierter Marktkommunikation Das vom erstellte und überprüfte Profil wird auf das SMGw übertragen Die Erstauslesung wird sowohl beim Ersteinbau, als auch beim Wechsel durchgeführt. Bei Ersteinbau ist der nachfolgende Prozess HP3.4. Bei Wechsel des Sensors liegt das Kommunikationsprofil schon vor und somit kann eine adhoc- Kommunikation durchgeführt werden. Nachfolger HP (Adhoc Kommunikation durchführen) im Fall Sensorwechsel. Anmerkungen TR , Z. 2142ff. TR , Z. 2142ff. Tab. 21: HP 3.3 Inbetriebnahme, Auswertungsprofile übertragen HP 3.4 Inbetriebnahme, Kommunikationsprofile übertragen (104) In diesem Prozess-Schritt werden die Kommunikationsprofile an ein SMGw übertragen. Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 66 / 122 VDE FNN, Juli 2013

67 HP 3.4 grafische Darstellung Bild 26: HP 3.4 Inbetriebnahme, Kommunikationsprofile übertragen VDE FNN, Juli 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 67 / 122

68 HP 3.4 tabellarische Darstellung Prozess ID HP HP Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger Beteiligte Rollen Kommunikationsprofilprofildateprofil Kommunikations- Kommunikations- HP 3.3 HP SMGwerzeugen MaKo Auftrag Profilübertragung Kommunikationsprofile übermitteln HP HP 3.5 HP 4.2 MaKo Kommunikationsprofil Kommunikationsprofil im SMGw Quittung Profilübertragung Beteiligte Systeme Tool Tool Kurzbeschreibung Erstellung der Profile erfolgt beim gem. standardisierter Marktkommunikation Das vom erstellte und überprüfte Profil wird auf das SMGw übertragen Anmerkungen TR , Z. 2142ff. TR , Z. 2142ff. Tab. 22:HP 3.4, Inbetriebnahme, Kommunikationsprofile übertragen HP 3.5 Inbetriebnahme, HAN Zugangsdaten bereitstellen (105) In diesem Prozess-Schritt werden die Zugangsdaten des Letztverbrauchers am SMGw bereitgestellt. Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 68 / 122 VDE FNN, Juli 2013

69 HP 3.5 grafische Darstellung VDE FNN, Juli 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 69 / 122

70 Bild 27: HP 3.5 Inbetriebnahme, HAN-Zugangsdaten bereitstellen Seite 70 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

71 HP 3.5 tabellarische Darstellung Prozess ID Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger Beteiligte Rollen Beteiligte Systeme Kurzbeschreibung Anmerkungen HP HAN Zugangsdaten generieren Vorhandene Zugangsdaten Auftrag zur Bereitstellung eines HAN-Zugangs Auftrag zur Generierung eines neuen Passworts HAN-Zugangsdaten HP 3.4 MaKo HP Tool Im Auftrag sind die nötigen Informationen (z.b. Kunden ID, Kundennamen) zur Generierung der Zugangsdaten enthalten HP HAN Zugangsdaten an SMGw übermitteln HAN- Zugangsdaten Quittung Tool Die Zugangsdaten werden an das SMGw übermittelt HP HAN Zugangsdaten versenden Auftrag zur Bereitstellung eines HAN-Zugangs Auftrag zur Generierung eines neuen Passworts HAN- Zugangsdaten EMT- Benachrichtigung HAN-Zugangsdaten HP 4.2 MaKo HP 5.4 HP EMT Tool ERP Dem EMT werden die HAN Zugangsdaten auf dem vereinbarten Kommunikationsweg übermittelt Tab. 23: HP 3.5 Inbetriebnahme, HAN-Zugangsdaten bereitstellen Seite 71 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

72 HP 4 Regelbetrieb (106) Der Regelbetrieb umfasst alle Prozesse, die im täglichen Betrieb stattfinden HP4 Erläuterungen und Annahmen (107) Erläuterungen: Die Fälle, in denen keine Fehlerbehebung möglich ist, müssen separat in anwenderspezifischen Unterprozessen beschrieben werden. Dieses Dokument beschreibt zur besseren Lesbarkeit nur den Positivfall. Aufgrund der Vielfalt von IT-Systemen und deren Schnittstellen zueinander sollen Fehlerfälle in Form eines Fehlerhafens beschrieben werden. Eine detaillierte Beschreibung der möglichen Fehler und Korrekturmaßnahmen wird im Zusammenhang der Prozessbeschreibung nicht aufgeführt (da anwenderspezifisch) und daher nur auf den Fehlerhafen verwiesen. (108) Annahmen: I. Das Aufspielen eines Profils beinhaltet sowohl das Erstaufspielen, die Änderung während des II. III. Regelbetriebs, sowie den Wechsel von EMT, Nutzern und Geräten. Zertifikate sind ein fester Parameter von Profilen, d.h. ein Zertifikatswechsel geht immer mit einer Profilaktualisierung einher (vgl. TR V1.0). Der Prozess 'Betriebszustand prüfen' ist ein laufender Prozess zur Überwachung und Optimierung der Funktionen des SMGw und wird zur besseren Lesbarkeit nicht explizit in den einzelnen Prozessschritten der anderen HP aufgeführt. Dies beinhaltet u.a. auch die Anforderung "Überprüfung der Sperrlisten" aus der TR (PKI), Kap , S. 29. Seite 72 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

73 HP 4 grafische Darstellung Bild 28: HP 4 Regelbetrieb VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 73

74 HP 4 tabellarische Darstellung Prozess ID HP 4.1 HP 4.2 HP 4.3 HP 4.4 Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger Beteiligte Rollen istrieren Daten messen und übertragen CLS Services bereitstellen Betriebszustand prüfen Profilinhaltsdaten Auftrag Profile Firmware Software Rollout Planung Auswertungsprofil Kommunikationsprofil Signierte Daten Anfrage Quittung Endablesestand Log-Daten Profile Erstablesestand Update Information Update Quittung Signierte Daten Logeintrag Quittung Gerätedaten Quittung Logdaten Statusmeldung MaKo HP 4.2 HP 5.4 HP 5.5 SP 5 HP 3.4 HP 3.5 HP HP HP 4.3 HP 4.5 HP 4.2 MaKo HP HP HP 4.5 MaKo HP 4.2 HP 4.5 HP 5.4 HP 6.5 MaKo HP HP HP 4.3 HP 4.4 HP 4.5 HP 4.2 MaKo MaKo HP HP Hp 4.2 CLS-Service Auftrag Kommunikationsprofil Beteiligte Systeme Tool Tool Tool Kurzbeschreibung Prozess beinhaltet das Aufspielen von Profilen, Firmware im Regelbetrieb. Hinweis: wird erst beschrieben, wenn sich BSI und PTB abgestimmt haben. TR , VI, Betriebsprozesse, Z.890, Kap. 6 Übermittlung der Daten vom Sensor zum SMGw und an die EMT. Anm.: Der Prozess Daten messen und übertragen findet durchgehend im SMGw statt. Daher werden an dieser Stelle keine expliziten Rollen und Systeme aufgeführt. CLS-Services sind das Bereitstellen von TLS- Kommunikationskanälen für EMT und die Umsetzung von CLS-Proxy- Profilen, z.b. zur Netzsteuerung gemäß EnWG 14a. Der Auftrag vom EMT beinhaltet auch, dass zwischen CLS und EMT direkt ein TLS-Kanal aufgebaut werden soll. Gerätestatus wird durch EMT oder im Rahmen interner Prozesse angefragt. Anmerkung TR Z. 527 ff. Einspielen von EMT- Zertifikaten und für HAN 1206ff und 1220ff. TR , VI, Betriebsprozesse, Kap. 3, 4. Seite 74 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

75 Prozess ID HP 4.5 Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger Beteiligte Rollen Fehler managen HP HP 4.2 Fehlermeldung analysierte Fehlermeldung klassifizierte Fehlermeldung Quittung analysierte Fehlermeldung klassifizierte Fehlermeldung abgelehnte Fehlermeldung Statusmeldung Quittung HP 4.2 HP 4.4 MaKo Beteiligte Systeme Tool Kurzbeschreibung Fehlermanagement des Anm.: ggf. notwendige MaKo wird im entsprechenden Unterprozess ausgelöst Anmerkung Tab. 24: HP 4 Regelbetrieb Seite 75 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

76 HP 4.1 Regelbetrieb, SMGw administrieren (109) In diesem Prozess werden die regelmäßig wiederkehrenden Handlungen an einem SMGw spezifiziert HP 4.1 grafische Darstellung Bild 29: HP 4.1 Regelbetrieb, SMGw administrieren Seite 76 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

77 HP 4.1 tabellarische Darstellung Prozess ID HP HP Firmware updaten Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger Profile aufspielen Profilinhaltsdaten Auftrag Profile Firmware Software Rollout Planung Endablesestand Log-Daten Profile Erstablesestand Update Information Update Quittung MaKo HP 4.2 HP 5.4 HP 5.5 HP 4.2 SP 5 HP 4.2 HP 5.4 HP 6.5 MaKo HP 4.2 HP 4.5 MaKo Beteiligten Rollen Beteiligte Systeme Tool Tool Kurzbeschreibung Prozess beinhaltet das Aufspielen von Profilen (Auswertungsprofilen, Sensorprofilen, Kommunikationsprofilen) und Zertifikaten. Es wird die Annahme getroffen, dass Profile und Zertifikate fest miteinander verbunden sind, d.h. ein Zertifikatswechsel geht mit einer Profilaktualisierung einher Prüfung durch den SMGw, ob das Firmwarre-Release nach PTB, BSI u.a. zertifiziert worden ist, erfolgt einmalig für jedes Release in vorgelagerten Prozess Die Mitteilungen über neue Firmware-Updates sollen standardisiert erfolgen. Installation der Firmware mit Verifikation der Integrität. Anmerkung: Update der Firmware für einen Sensor wird nicht betrachtet. Anmerkung (vgl. TR V1.0, Z. 1442). TR Zeile #294ff. übergreifend TR Z. 530 (Anforderung an Selbsttest) TR Anhang VI Betriebsprozesse: Z. 189 (Vorpersonalisierung beim Hersteller), Z. 543 Prüfschritte Firmware-Check im Normalbetrieb) HP Messsystem nacheichen Wird erst beschrieben, wenn sich BSI und PTB abgestimmt haben. TR , VI, Z. 890, Betriebsprozesse Kap. 6 Wird erst beschrieben, wenn sich BSI und PTB abgestimmt haben. TR , VI, Z. 890, Betriebsprozesse Kap. 6 Tab. 25: HP 4.1 Regelbetrieb, SMGw administrieren Seite 77 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

78 HP Regelbetrieb, Profile aufspielen (110) Mit diesem Prozess werden Aktualisierungen vorhandener Konfigurationsdaten an einem SMGw dargestellt HP grafische Darstellung Seite 78 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

79 Bild 30: HP Regelbetrieb, Profile aufspielen VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 79

80 HP tabellarische Darstellung Prozess ID HP HP Endablesung durchführen Auftrag HP 5.5 HP HP Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger Profile technisch Profilin- MaKo HP plausihaltsdaten HP bilisieren HP 5.4 MaKo Beteiligten Rollen Endablesestand Beteiligte Systeme Tool Tool Kurzbeschreibung Dateistrukturen werden überprüft ohne Inhalte zu überprüfen. Endablesung wird durchgeführt, um den aktuellen Stand vor der folgenden Änderung zu sichern. Anmerkung In der TR ist dieses Handling des nicht aufgeführt und wird in der MaKo festgeschrieben. Fall Letztverbraucher: Letztverbraucher kündigt Vertrag bei EMT. EMT stößt MaKo an. Die Endablesung kann sich sowohl auf einen Termin in der Vergangenheit als auch in der Zukunft beziehen. HP HP HP HP HP Log-Daten sichern Profile übermitteln Auftrag Log-Daten HP HP Auftrag Profile HP HP Profile HP HP MaKo Profile terminieren Profile erzeugen Profilinhaltsdaten Profile HP HP 4.4 Auftrag HP 4.4 HP 4.2 HP 5.4 HP 6.5 MaKo Eichtechnisches Log und System-Log des SMGw werden gesichert. Zeitpunkt des Gültigkeitsendes des Profils für EMT / Letztverbraucher (alt) wird gesetzt. Erstellung der Profile erfolgt beim gemäß standardisierter MaKo. Die vom erstellten Profile werden an das SMGw übertragen. Erstauslesung wird zur Dokumentation durchgeführt. Erstauslesung durchführen Erstablesestand Tool Tool Tool Tool Tool Im Falle einer nicht erfolgreichen Remote- Endablesung erfolgt die Endablesung am Sensor durch den Service Techniker vor Ort. Tarifregister im SMGw können nicht ausgelesen werden. Der Service Techniker muss die Uhrzeit der Endablesung dokumentieren. TR ; Z2142 ff TR ; Z2142 ff Tab. 26: HP Regelbetrieb, Profile aufspielen Seite 80 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

81 HP Regelbetrieb, Firmware updaten (111) Mit diesem Prozess wird die Aktualisierung der Firmware eines SMGw dargestellt HP grafische Darstellung Bild 31: HP Regelbetrieb, Firmware updaten VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 81

82 HP tabellarische Darstellung Prozess- ID HP Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger Beteiligten Rollen Firmware bereitstellen Firmware SP 5 HP HP 4.2 Beteiligte Systeme Tool Kurzbeschreibung Firmware wird auf Server bereitgestellt, SMGw zur Abholung aufgefordert. Alternativ kann die Installation direkt erzwungen werden. Release Management gem. SP 5. Anmerkung TR Abschnitt bzw. #393ff. Und #530ff. TR Betriebsprozesse #820ff. Freigabe für Firmware- Bereitstellung aus "Prozess Release Management" Geeignete Maßnahmen zum Sicherstellen siehe TR Betriebsprozesse #820ff. HP HP Downloadinfo bereitstellen Firmware downloaden / installieren Software Rollout Planung Firmware Update Information Update Quittung HP HP HP HP 4.4 Tool Tool Festlegung welche Gruppe von SMGw zu welchem Zeitpunkt ein Update bekommen soll. SMGw installiert die Firmware per Push- / Pull- Verfahren. Im Push- Verfahren ist das Tool zuständig, im Pull-Verfahren erfolgt die Umsetzung direkt durch das SMGw selbst. Der Downloadserver kann sowohl beim als auch beim Hersteller sein. TR Abschnitt bzw. #530ff. und #553ff. FAILSAFE #397ff. Tab. 27: HP Regelbetrieb, Firmware updaten Seite 82 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

83 HP Messsystem nacheichen (112) Mit diesem Prozess wird die Nacheichung eines Messsystems dargestellt HP grafische Darstellung Bild 32: HP Regelbetrieb, Messsystem nacheichen VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 83

84 HP tabellarische Darstellung Prozess- ID Messsystem nacheichen Prozessname Output Vorgänger Nachfolger Beteiligten Rollen Beteiligte Systeme Kurzbeschreibung Wird erst beschrieben, wenn sich BSI und PTB abgestimmt haben. TR , VI, Z. 890, Betriebsprozesse Kap. 6 Anmerkung Wird erst beschrieben, wenn sich BSI und PTB abgestimmt haben. TR , VI, Z. 890, Betriebsprozesse Kap. 6 Tab. 28: Regelbetrieb Messsystem nacheichen Seite 84 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

85 HP 4.2 Regelbetrieb, Daten messen und übertragen (113) Mit diesem Prozess wird die Erfassung von Messwerten und deren Übertragung dargestellt HP 4.2 grafische Darstellung Bild 33: HP 4.2 Regelbetrieb, Daten messen und übertragen VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 85

86 HP 4.2 Tabellarische Darstellung Prozess ID HP HP Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger Beteiligten Rollen Abgeleitete Auswertungsprofil Signierte HP 3.4 HP Register bilden Daten HP 3.5 HP HP HP 4.3 HP 4.5 Datenübertragung durchführen Kommunikationsprofil Signierte Daten Logeintrag HP HP HP HP 4.3 HP 4.4 HP 4.5 Beteiligte Systeme Kurzbeschreibung Die signierten Messwerte werden gemäß den Regelwerkprofilen in den Zählern und im SMGw gebildet. Anm.: Der Prozess Daten messen und übertragen findet durchgehend im SMGw statt. Daher werden an dieser Stelle keine expliziten Rollen und Systeme aufgeführt. Verschlüsselte und signierte Datenübertragung aus dem SMGw an den EMT. Die Kommunikationsstrecke zum EMT ist variabel Anmerkung TR ; Anhang 6; Kapitel 3 TR ; Anhang 6; Kapitel 4 Tab. 29: HP 4.2 Regelbetrieb, Daten messen und übertragen Seite 86 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

87 HP 4.3 Regelbetrieb, CLS Services bereitstellen (114) Mit diesem Prozess wird die Bearbeitung von CLS-Vorgängen dargestellt HP 4.3 grafische Darstellung Bild 34: HP 4.3 Regelbetrieb, CLS Services bereitstellen VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 87

88 HP 4.3 tabellarische Darstellung Prozess ID Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger Beteiligten Rollen HP Adhoc- CLS-Service Auftrag HP 4.2 HP Auftrag bearbeiten MaKo HP HP CLS-Service Auftrag HP 4.2 MaKo Kommunikationsprofil HP HP HP HP 4.2 MaKo Geplanten Auftrag bearbeiten Kommunikationskanal aufbauen Beteiligte Systeme Tool Tool Kurzbeschreibung z.b. Bonustarif, Lastabwurf z.b. für Direktvermarktung von Energiemengen bei Einspeiseanlagen Ein TLS-Kanal kann vom SMGw, EMT oder CLS initiiert werden. Die Terminierung des TLS-Kanals erfolgt durch den Initiator. Anmerkung Tab. 30: HP 4.3 Regelbetrieb, CLS Services bereitstellen HP 4.4 Regelbetrieb, Betriebszustand prüfen (115) Mit diesem Prozess wird die Überprüfung des Betriebszustands eines SMGw erläutert. Seite 88 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

89 HP 4.4 grafische Darstellung Bild 35: HP 4.4 Regelbetrieb, Betriebszustand prüfen VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 89

90 HP 4.4 tabellarische Darstellung Prozess ID HP Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger Beteiligten Rollen Technische Gerätedaten Anfrage Quittung Geräteda- HP HP abfragen ten HP HP 4.5 MaKo Beteiligte Systeme Tool Kurzbeschreibung Gerätedaten für eine Anfrage EMT ermitteln oder Gerätedaten im Rahmen einer Massenabfrage ermitteln. Anmerkung HP HP HP HP SMGw Logs abfragen Rückmeldung intern verarbeiten Informationsbedarf des EMT prüfen Rückmeldung an EMT schicken Anfrage Quittung Log-Daten HP HP Quittung Statusmeldung HP HP Anfrage HP HP HP HP HP 4.2 Quittung Statusmeldung HP MaKo HP HP HP 4.2 Tool Tool Tool Tool Log-Daten konkret adressierter Messsysteme werden abgefragt, ausgewertet und verarbeitet. Statusmeldung wird intern verarbeitet. Informationsbedarf des EMT besteht, wenn EMT angefragt hat oder ein schwerwiegender Fehler (z.b. fataler Fehler bei Messwertbildung) aufgetreten ist, der an alle EMT zu melden ist. Rückmeldung an EMT schicken. TR , Z ff. Tab. 31: HP 4.4 Regelbetrieb, Betriebszustand prüfen HP 4.5 Regelbetrieb, Fehler managen (116) Mit diesem Prozess wird die Bearbeitung von möglichen Fehlerzuständen dargestellt. Seite 90 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

91 HP 4.5 grafische Darstellung Bild 36: HP 4.5, Regelbetrieb, Fehler managen VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 91

92 HP 4.5 tabellarische Darstellung Prozess ID HP HP HP HP HP HP Prozessname Fehler analysieren Fehler klassifizieren Fehlermeldung ablehnen Rückmeldung an EMT schicken Fehler beheben An EMT melden Input Output Vorgänger Fehlermeldung analysierte HP Fehlermeldung HP 4.2 analysierte Fehlermeldung analysierte Fehlermeldung klassifizierte Fehlermeldung klassifizierte Fehl-ermeldung Quittung klassifizierte Fehlermeldung abgelehnte Fehlermeldung Nachfolger HP HP Beteiligten Rollen HP HP HP HP 4.2 HP HP Ggf. MaKo Statusmeldung Quittung HP HP HP HP 4.2 HP 4.4 MaKo Fehler beheben beinhaltet alle notwendigen Folgeprozesse, auch für den Fall, dass ein Fehler nicht behoben werden kann (z.b. Incidentmanagement, Problemmanagement). An dieser Stelle können weitere Rollen involviert sein (z.b. MSB, Service-Techniker). kann über MaKo abgebildet werden Statusmeldung Beteiligte Systeme Tool Tool Tool Tool Tool Tool Kurzbeschreibung mögliche Fehlerquellen werden nicht im Einzelnen betrachtet, Auslöser für den Prozess ist "Fehlermeldung liegt vor", Fehlerquellen können Fehlermeldungen von extern oder aus dem System-Monitoring des sein. Fehlermeldung prüfen, Inhalte analysieren Fehler wird gemäß einer Klassifizierungstabelle zugeordnet Fehlermeldung wird geschlossen und / o- der abgelehnt. Statuskommunikation erfolgt abhängig vom Prozessauslöser. über MaKo kann über MaKo abgebildet werden Anmerkung Tab. 32: HP 4.5 Regelbetrieb, Fehler managen Seite 92 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

93 HP 5 Wechselprozesse (117) Die Wechselprozesse umfassen alle Änderungen der Hardware, der EMT, der Letztverbraucher und des HP 5 Erläuterungen und Annahmen (118) Erläuterungen: I. Der HP 5 Wechselprozesse setzt sich aus Unterprozessen anderer Hauptprozesse zusammen. Diese Unterprozesse werden als Platzhalter in der Prozessbeschreibung aufgeführt. (Input/Output, Beteiligte Systeme, etc. werden in den Tabellen nicht redundant beschrieben.) II. Vertragswechsel werden durch HP 4.1 Profilwechsel abgebildet. (119) Annahmen: I. Im Rahmen der MaKo werden alle nötigen Schritte durchgeführt, um die Berechtigung der Anfrage des EMT zu prüfen. Weitere Berechtigungsprüfungen sind in den Prozessen nicht vorgesehen. II. Vorhandenes Zubehör wird wie vorgefunden wieder an das SMGw angeschlossen. Diese Maßnahmen werden nicht explizit im HP 5.2 SMGw wechseln beschrieben. III. Sensorprofile können ohne weitere MaKo vom kopiert und übertragen werden. VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 93

94 HP 5 grafische Darstellung Bild 37: HP 5 Wechselprozess Seite 94 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

95 HP 5 tabellarische Darstellung Prozess ID Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger Beteiligte Rollen Beteiligte Systeme Kurzbeschreibung Anmerkung HP 5.1 Sensor wechseln Im Rahmen des Regelbetriebs wird ein Sensorwechsel notwendig. Der Wechsel wird durch die entsprechenden Prozesse HP 2, 3, und 6 abgebildet. HP 5.2 SMGw wechseln Im Rahmen des Regelbetriebs wird ein Wechsel notwendig. Der Wechsel wird durch die entsprechenden Prozesse HP 2, 3, und 6 abgebildet. HP 5.3 EMT wechseln Im Rahmen des Regelbetriebs wird ein Wechsel des EMT notwendig. Der Wechsel wird durch den Prozess HP abgebildet. HP 5.4 Letztverbraucher wechseln Im Rahmen des Regelbetriebs wird ein Wechsel des Letztverbrauchers notwendig. Der Wechsel wird durch den Prozess HP 3, 4 und 5 abgebildet. HP 5.5 CLS wechseln Im Rahmen des Regelbetriebs wird ein Wechsel eines CLS notwendig. Der Wechsel wird durch den Prozess HP 2, 4 und 6 abgebildet. HP 5.6 wechseln Anm.: Der Prozess wird aufgrund Komplexität und offener Fragen noch nicht modelliert Tab. 33: HP 5 Wechselprozess HP 5.1 Wechselprozess, Sensor wechseln (120) Dieser Prozess beschreibt den Wechsel von Sensoren, die an einem SMGw angeschlossen sind. Seite 95 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

96 HP 5.1 grafische Darstellung Bild 38: HP 5.1 Wechselprozess, Sensorwechsel Seite 96 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

97 HP 5.1 tabellarische Darstellung Prozess ID HP 5.1 HP 4 Regelbetrieb HP 6.1 Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger Sensor wechseln Beteiligten Rollen Beteiligte Systeme Kurzbeschreibung HP 6.1 Deinstallation beauftragen HP 4 HP 6.2 HP 6.2 Außer Betrieb HP 6.1 HP 6.4 nehmen HP 6.4 Sensor ausbauen HP 6.2 HP 2.4 Hinweis: Wenn End- und Erstauslesung nicht möglich, fehlt die Energiemenge seit der letzten Tarifschaltung! HP 2.4 Sensor verbauen HP 6.4 HP 2.6 HP 2.6 HP 3.1 HP 3.2 HP 3.3 HP Installation abschließen WAN Verbindung aufbauen Sensorprofile übertragen Auswertungsprofile übertragen Adhoc Kommunikation durchführen Erstablesestand Kommunikationsprofil HP Auftrag schließen Quittung geschlossener Auftrag HP 4 Regelbetrieb HP HP 2.4 HP 3.1 HP 2.6 HP 3.2 HP 3.1 HP 3.3 HP 3.2 HP Quittung HP 3.3 HP EMT HP HP 4 MSB Tool Tool Workforce Management ERP Zur Übertragung der Werte der Erstauslesung wird eine Adhoc Kommunikation durchgeführt Der Auftrag zum Sensorwechsel wird geschlossen Anmerkung TR Z.484 Tab. 34: HP 5.Z Wechselprozess, Sensorwechsel HP 5.2 Wechselprozess, SMGw wechseln (121) Dieser Wechselprozess beschreibt den Austausch eines SMGw. Seite 97 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

98 HP 5.2 grafische Darstellung Bild 39: HP 5.2 Wechselprozess, SMGw wechseln Seite 98 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

99 HP 5.2 tabellarische Darstellung Prozess ID HP 5.2 HP 4 Regelbetrieb HP 6.1 HP 6.1 Deinstallation beauftragen HP 4 HP 6.2 HP 6.2 Außer Betrieb nehmen HP 6.1 HP 6.3 Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger SMGw wechseln Beteiligten Rollen Beteiligte Systeme Kurzbeschreibung HP 6.3 SMGw ausbauen HP 6.2 HP 2.3 Hinweis: Wenn End- und Erstauslesung nicht möglich, fehlt die Energiemenge seit der letzten Tarifschaltung! HP 2.3 SMGw verbauen HP 6.3 HP 2.6 HP 2.6 HP 3.1 HP 3.2 HP 3.3 HP 3.4 Installation abschließen WAN Verbindung aufbauen Sensorprofile übertragen Auswertungsprofile übertragen Kommunikationsprofile übertragen HP 2.3 HP 3.1 HP 2.6 HP 3.2 HP 3.1 HP 3.3 HP 3.2 HP 3.4 HP 3.3 HP 3.5 Anmerkung HP 3.5 HP HAN Zugangsdaten bereitstellen Adhoc Kommunikation durchführen Erstablesestand Kommunikationsprofil HP Auftrag schließen Quittung geschlossener Auftrag HP 3.4 HP Quittung HP 3.5 HP EMT HP HP 4 MSB Tool Tool Workforce Management ERP Zur Übertragung der Werte der Erstauslesung wird eine Adhoc Kommunikation durchgeführt Der Auftrag zum Sensorwechsel wird geschlossen TR Z.484 Tab. 35: HP 5.2 Wechselprozess, SMGw wechseln Seite 99 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

100 HP 5.3 Wechselprozess, EMT wechseln (122) Dieser Prozess beschreibt den Wechsel eines EMT. (123) Dieser Prozess ist in HP 4.1.1, Regelbetrieb, Profile aufspielen, abgebildet HP 5.4 Wechselprozess, Letztverbraucher wechseln (124) Dieser Prozess beschreibt den Wechsel eines Letztverbrauchers. Seite 100 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

101 HP 5.4 grafische Darstellung Bild 40: HP 5.4 Wechselprozess, Letztverbraucher wechseln VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 101

102 HP 5.4 tabellarische Darstellung Prozess ID HP 5.4 Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger Beteiligten Rollen Letztverbraucher wechselt MaKo Marktkommunikation HP HP 3.5 HP Profile aufspielen MaKo HP 4 HP 5.5 Beteiligte Systeme Kurzbeschreibung Anmerkung Letztverbraucher kündigt Vertrag bei EMT. EMT stößt MaKo an. Die Endablesung kann sich sowohl auf einen Termin in der Vergangenheit als auch in der Zukunft beziehen. HP 3.5 HP HAN- Zugangsdaten bereitstellen Prüfung ob CLS Wechsel notwen- MaKo HP 4 HP 5.5 HP HP 3.5 HP 4 HP 5.5 HP 4 dig HP 5.5 CLS wechseln HP HP 3.5 Tab. 36: HP 5.4 Wechselprozess, Letztverbraucher wechseln HP 5.5 Wechselprozess, CLS wechseln (125) Dieser Wechselprozess beschreibt den Austausch von Zubehör an der CLS-Schnittstelle. Seite 102 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

103 HP 5.5 grafische Darstellung Bild 41: HP 5.5 Wechselprozess, CLS wechseln VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 103

104 HP 5.5 tabellarische Darstellung HP Profile aufspielen MaKo HP 6.5 HP 6.5 HP 2.5 HP 2.6 HP Zubehör deaktivieren Zubehör anschließen Installation abschließen CLS-Wechsel melden Auftrag Tab. 37: HP 5.5 Wechselprozess, CLS wechseln geschlossener Auftrag HP HP 2.5 HP 5.4 HP 6.5 HP 2.6 HP 2.5 HP HP 2.6 MaKo HP 4 HP 5.4 Prozess ID Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger HP 5.5 CLS wechseln Beteiligten Rollen Beteiligte Systeme Kurzbeschreibung Anmerkung Tool Workforce Management Geräte-management EMT wird benachrichtigt, dass Zugriff auf die CLS- Komponente möglich ist. Seite 104 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

105 HP 6 Deinstallation (126) Der Prozess Deinstallation umfasst alle Schritte zum Ausbau, zur Deaktivierung und zur Entsorgung von allen physischen Komponenten eines Messsystems HP 6 Erläuterungen und Annahmen (127) Erläuterungen: I. Der Prozess HP 6 Deinstallation wird idealtypisch als systemseitige Außerbetriebnahme vor der physischen Deinstallation dargestellt. Diese Reihenfolge kann situationsabhängig / unternehmensspezifisch geändert werden. II. Der Ausbuchung aus dem System des müssen Ausbuchungen im ERP der beteiligten Marktteilnehmer folgen. Folgeprozesse werden an dieser Stelle nicht beschrieben. III. Als Zubehör wird an dieser Stelle Zubehör an der CLS / HAN-Schnittstelle bezeichnet. (128) Annahmen: Eine Sicherung der Daten im Kundenlog darf nicht durch den / Servicetechniker vorgenommen werden HP 6 grafische Darstellung Bild 42: HP 6 Deinstallation VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 105

106 HP 6 tabellarische Darstellung Prozess ID HP 6.1 Deinstallationsdaten Deinstallationsauftrag CLS-Profil Power-Quality Management Auftrag Deinstallationsauftrag HP 4 HP 5.1 HP 5.2 MaKo Prozessname Input Output Vorgänger Deinstallation beauftragen Nachfolger HP 6.2 MaKo Beteiligte Rollen MSB Beteiligte Systeme Kurzbeschreibung Anmerkungen Tool Workforce Management Gerätemanagement ERP / MSB beauftragt Deinstallation. Es erfolgt die Vorbereitung der Systeme zur Außerbetriebnahme. HP 6.2 HP 6.3 HP 6.4 HP 6.5 HP 6.6 HP 6.7 Außer Betrieb nehmen SMGw ausbauen Sensoren ausbauen Zubehör deaktivieren Einbaufähigkeit herstellen Geräte entsorgen Deinstallationsauftrag Deinstallationsauftrag Quittung Ausbau Deinstallationsauftrag Quittung Ausbau Deinstallationsauftrag Quittung Deaktivierung Geräteliste Prüfbericht Wiederherstellungsbericht Quittung Deaktivierung Geschlossener Deinstallationsauftrag Prüfbericht Wiederherstellungsbericht Einlagerungsbericht HP 6.1 HP 6.3 HP 6.4 HP 6.5 MaKo HP 6.2 HP 6.4 HP 6.5 HP 6.2 HP 6.3 HP 6.5 HP HP 6.2 HP 6.3 HP 6.4 HP 6.3 HP 6.4 HP 6.5 HP 6.6 HP 2.3 HP 6.4 HP 6.5 HP 6.6 HP 2.4 HP 6.3 HP 6.5 HP 6.6 HP 2.5 HP 6.3 HP 6.4 HP 6.6 HP 6.7 HP 2.2 Messdatendatensatz Log-Daten Quittung Außerbetriebnahme Deinstallationsauftrag Quittung Ausbau Geschlossener Deinstallationsauftrag Servicetechniker Quittung Ausbau Geschlossener Deinstallationsauftrag Servicetechniker Servicetechniker MSB Prüfbericht Verschrottungsauftrag Verschrottungsauftrag Verschrottungsnachweis MSB Tool Tool Workforce Management Gerätemanagement Tool Workforce Management Gerätemanagement Tool Workforce Management Gerätemanagement Tool Gerätemanagement ERP Tool Gerätemanagement ERP nimmt Geräte systemisch außer Betrieb. SMGw wird physikalisch ausgebaut. Sensor wird physikalisch ausgebaut. Zubehör (CLS / HAN) wird deaktiviert. Ausgebaute Geräte werden zurückgenommen und kommissioniert. Im Anschluss zur Wiederverwendung bereitgestellt oder verschrottet (HP 6.7). Entsorgen des Gerätes nach gültigen Vorschriften. Tab. 38: HP 6 Deinstallation Seite 106 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

107 HP 6.1 Deinstallation, Deinstallation beauftragen (129) Mit diesem Schritt wird der Vorgang zur Beauftragung einer Deinstallation angestoßen HP 6.1 grafische Darstellung Bild 43: HP 6.1 Deinstallation, Deinstallation beauftragen VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 107

108 HP 6.1 tabellarische Darstellung Prozess ID Prozessname Input Output Vorgänger HP Auftrag erstellen Deinstallationsdatetrag Deinstallationsauf- HP 4 HP 5.1 HP 5.2 MaKo HP HP HP 6.2 MaKo Nachfolger HP Beteiligte Rollen MSB Es wird ein Auftrag erstellt eine Komponente des Messsystems (SMGw, Sensor, Zubehör HAN/CLS) zu deinstallieren. Notwendige Daten hierfür sind u.a. Geräte-ID, Zählpunktbezeichnung Nach Erstellen des Deinstallationsauftrags werden Systeme zur Außerbetriebnahme vorbereitet (z.b. Tool erhält Kenntnis über Zeitpunkt geplanter Deinstal-lation). Marktteilnehmer werden über geplante Deinstalla-tion über MaKo informiert. Außerbetriebnahme vorbereiten Deinstallationsauftrag CLS-Profil Power-Quality Management Auftrag Deinstallationsauftrag Beteiligte Systeme Workforce Management Gerätemanagement ERP Tool Kurzbeschreibung Anmerkungen Tab. 39: HP 6.1 Deinstallation, Deinstallation beauftragen HP 6.2 Deinstallation, außer Betrieb nehmen (130) Mit diesem Schritt wird der Vorgang der Außerbetriebsetzung beschrieben. Seite 108 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

109 HP 6.2 grafische Darstellung Bild 44: HP 6.2 Deinstallation, außer Betrieb nehmen VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 109

110 HP 6.2 tabellarische Darstellung Prozess ID HP HP HP Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger Beteiligte Rollen Beteiligte Systeme Endablesung Deinstallationsauftrag Messdatensatz HP 6.1 HP durchführen Tool Log-Daten sichern Deinstallationsauftrag Log-Daten HP HP Tool Profile terminieren Deinstallationsauftrag Deinstallationsauftrag HP HP Tool Kurzbeschreibung Sicherstellen, dass der letzte Messdatensatz, wenn möglich unmittelbar vor der tatsächlichen Deinstallation der Geräte übertragen und gesichert wird. Die Letztauslesung könnte z.b. vom Systemtechniker vor Ort via Workforce Management ausgelöst werden, Durchführung dann vom Tool. Sicherung von System-Log und Eichtechnisches-Log, um einer möglichen Nachweispflicht zum letzten Status nachzukommen. Terminierung der Profile zum vorgesehenen Zeitpunkt. Anmerkungen Manuelle Letztablesung am SMGw vor Ort nicht möglich, da personenbezogene Daten vom Messsystemtechniker nicht abgerufen werden dürfen. TR , Z HP Geräte deaktivieren Deinstallationsauftrag Deinstallationsauftrag Quittung Außerbetriebnahme HP HP 6.3 HP 6.4 HP 6.5 MaKo Servicetechniker Workforce Management Tool Ausbuchung der entsprechenden Geräte. Abschluss der Außerbetriebnahme. Tab. 40:HP 6.2 Deinstallation, außer Betrieb nehmen HP 6.3 Deinstallation, SMGw ausbauen (131) Mit diesem Schritt wird der Vorgang des Ausbaus eines SMGw beschrieben. Seite 110 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

111 HP 6.3 grafische Darstellung Bild 45: HP 6.3 Deinstallation, SMGw ausbauen VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 111

112 HP 6.3 tabellarische Darstellung Prozess ID HP Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger SMGw ausbauetrag Deinstallationsauf- Quittung Ausbau HP 6.2 HP HP 6.4 HP 6.5 Beteiligte Rollen Servicetechniker Beteiligte Systeme Workforce Management Kurzbeschreibung 1) SMGw vom Kommunikationsnetz nehmen 2) SMGw vom Stromnetz nehmen Anmerkungen HP Ausbau melden Quittung Ausbau HP HP 2.3 HP 6.4 HP 6.5 HP 6.6 Geschlossener Deinstallationsauftrag Servicetechniker Tool Workforce Management Gerätemanagement erhält Meldung des Servicetechnikers. Gerätespezifisch (SMGw) ist die Deinstallation an dieser Stelle abgeschlossen. Tab. 41: HP 6.3 Deinstallation, SMGw ausbauen HP 6.4 Deinstallation, Sensoren ausbauen (132) Mit diesem Schritt wird der Vorgang des Ausbaus eines Sensors beschrieben. Seite 112 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

113 HP 6.4 grafische Darstellung Bild 46: HP 6.4 Deinstallation, Sensoren ausbauen VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 113

114 HP 6.4 tabellarische Darstellung Prozess ID HP Nachfolger HP Prozessname Input Output Vorgänger Sensoren deaktivieretratrag Deinstallationsauf- Deinstallationsauf- HP 6.2 HP 6.3 HP 6.5 Beteiligte Rollen Servicetechniker Beteiligte Systeme Workforce Management Kurzbeschreibung 1) Sensoren vom Kommunikationsnetz (LMN) nehmen 2) Sensoren vom Stromnetz nehmen bzw. spannungslos setzen Anmerkungen HP Sensoren ausbauen Deinstallationsauftrag Tab. 42: HP 6.4 Deinstallation, Sensoren ausbauen Quittung Ausbau HP HP Servicetechniker HP HP 2.4 HP 6.3 HP 6.5 HP 6.6 HP Ausbau melden Quittung Ausbau Geschlossener Deinstallationsauftrag Servicetechniker Workforce Management Tool Workforce Management Gerätemanagement Ausbau Sensoren erhält Meldung des Servicetechnikers. Gerätespezifisch (Sensor) ist die Deinstallation an dieser Stelle abgeschlossen HP 6.5 Deinstallation, Zubehör deaktivieren (133) Mit diesem Schritt wird der Vorgang zur Deaktivierung von CLS-Zubehör beschrieben. Seite 114 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

115 HP 6.5 grafische Darstellung Bild 47: HP 6.5 Deinstallation, Zubehör deaktivieren VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 115

116 HP 6.5 tabellarische Darstellung Prozess ID HP Prozessname Input Output Vorgänger Nachfolger Zubehör vom Deinstallationsauftrag Deinstallationsauftrag HP HP Messsystem HP 6.2 trennen HP 6.3 HP 6.4 Beteiligte Rollen Servicetechniker Beteiligte Systeme Workforce Management Kurzbeschreibung 1) Zubehör (CLS / HAN) vom Kommunikationsnetz nehmen 2) Zubehör sicher deaktivieren Anmerkungen HP Zubehör ausbauen Deinstallationsauftrag Quittung Deaktivierung HP HP Servicetechniker Workforce Management Zubehör ausbauen HP Deaktivierung melden Quittung Deaktivierung HP HP 2.5 HP 6.3 HP 6.4 HP 6.6 Geschlossener Deinstallationsauftrag Servicetechniker Tool Workforce Management Gerätemanagement erhält Meldung des Servicetechnikers. Gerätespezifisch (Zubehör) ist die Deaktivierung an dieser Stelle abgeschlossen. Tab. 43: HP 6.5 Deinstallation, Zubehör deaktivieren HP 6.6 Deinstallation, Einbaufähigkeit herstellen (134) Mit diesem Schritt wird der Vorgang zur Einlagerung von wiederverwendbaren Geräten dargestellt. Seite 116 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

117 HP 6.6 grafische Darstellung Bild 48: HP 6.6 Deinstallation, Einbaufähigkeit herstellen VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 117

118 HP 6.6 tabellarischer Darstellung Prozess ID HP Prozessname Geräte prüfen Input Output Vorgänger Nachfolger Beteiligte Rollen Geräteliste Prüfbericht HP 6.3 HP HP 6.4 HP 6.7 MSB HP 6.5 Beteiligte Systeme Gerätemanagement Kurzbeschreibung Geräte (Sensor, SMGw, CLS Zubehör) werden auf Wiederverwendung geprüft. Anmerkungen HP HP Prüfbericht Einbaufähigen Zustand herstellen Wiederherstellungsbericht HP HP MSB HP HP 2 MSB Tool Gerätemanagement Geräte einlagern Wiederherstellungsbericht Einlagerungsbericht Gerätemanagement ERP Geräte werden in einbaufähigen Zustand (zurück)gesetzt. Das Rücksetzen eines SMGw löscht alle gespeicherten Messwertlisten, Auswerteprofile, Logbücher etc. Dies erfolgt i.d.r. für ein SMGw das bereits betrieben worden ist und für die künftige Verwendung an einem anderen Einbauort vorgesehen ist. Aufgrund der Vorgaben durch das Schutzprofil dürfen die Maßnahmen nur in gesicherter Umgebung durch die zugelassenen Personen und Stellen durchgeführt werden. Auch müssen ggf. Zertifikate entwertet werden. Gerät wird zur Wiederverwendung eingelagert. Vorausgesetzt wird die technische Möglichkeit, einen Reset am SMGw durchführen zu können. Tab. 44: HP 6.6 Deinstallation, Einbaufähigkeit herstellen HP 6.7 Geräte entsorgen (135) Mit diesem Schritt wird der Vorgang der Entsorgung von physischen Komponenten eines Messsystems beschrieben. Seite 118 Leitfaden Systeme und Prozesse August 2013 VDE FNN

119 HP 6.7 grafische Darstellung Bild 49: HP 6.7 Deinstallation, Geräte entsorgen VDE FNN August 2013 Leitfaden Systeme und Prozesse Seite 119

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