Eine repräsentative Umfrage unter Deutschen zu Akzeptanz und Durchsetzbarkeit der Neuregelungen am Deutschen Mietmarkt

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1 MIETPREISBREMSE UND BESTELLERPRINZIP BEIM MAKLER Eine repräsentative Umfrage unter Deutschen zu Akzeptanz und Durchsetzbarkeit der Neuregelungen am Deutschen Mietmarkt Hinweis: Alle Studienergebnisse sind unter Nennung der Quelle und Mitteilung an uns zur Veröffentlichung freigegeben. Um Belegexemplare der Veröffentlichung wird gebeten. Hamburg, im November 2015

2 Es wurden Deutsche über das Umfrageportal mymarktforschung zur Maklercourtage und der Mietpreisbremse befragt. ERHEBUNGSDATEN Untersuchungsgegenstand Untersucht wurde die Einstellung der Deutschen zu Mietpreisbremse und dem Bestellerprinzip bei Maklerdienstleistungen sowie Unterschiede in unterschiedlichen verschiedenen soziodemografischen Gruppen (Geschlecht, Alter, Bildung, Wohnort, Einkommen). Stichprobe Personen (für Struktur siehe Abschnitt soziodemografische Daten) Befragungszeitraum bis Methode Repräsentative Erhebung unter in Deutschland lebenden Personen zwischen 18 und 69 Jahren über das aktiv und passiv rekrutierte Online Access Panel 2

3 Studienergebnisse Soziodemografische Daten Über mymarktforschung 3

4 Ein Großteil der Deutschen befürwortet die Mietpreisbremse; an der Durchsetzung und der Wirksamkeit wird jedoch gezweifelt. MEINUNG ZUR MIETPREISBREMSE Die Einführung der Mietpreisbremse ist eine gute Sache. Zustimmung: 79,9% Ablehnung: 3,7% 53,7% voll zu 26,2% eher zu 16,4% Teils-teils 2,4% eher 1,3% überhaupt Das Gesetz zur Mietpreisbremse wird zu einer Entspannung auf dem Wohnungsmarkt führen. Zustimmung: 31,3% Ablehnung: 31,2% voll zu 22,0% eher zu 37,6% Teils-teils 22,7% 9,3% 8,5% eher überhaupt An der konsequenten Durchsetzung der Mietpreisbremse durch die Kommunen habe ich keine Zweifel. Zustimmung: 38,8% Ablehnung: 24,6% 12,9% voll zu voll zu 25,4% eher zu 19,6% eher zu 37,1% Teils-teils 39,5% Teils-teils 18,8% eher Das Gesetz zur Mietpreisbremse wird den Wohnungsneubau verringern. 27,7% 5,9% überhaupt Zustimmung: 27,4% Ablehnung: 33,1% 7,8% 5,4% eher überhaupt Die Zustimmung zur Mietpreisbremse ist groß: Acht von zehn Deutschen befürworten deren Einführung. Gleichwohl bestehen Zweifel hinsichtlich der Umsetzung und der Effektivität der Mietpreisbremse. Jeder vierte Befragte hat Zweifel hinsichtlich der konsequenten Durchsetzung durch die Kommunen. Ferner glaubt jeder Dritte nicht daran, dass die Mietpreisbremse zur Entspannung auf dem Wohnungsmarkt führen wird. Jeder vierte Deutsche ist der Ansicht, dass die Mietpreisbremse den Wohnungsneubau verringern wird. 4

5 Vor allem Befragte aus Berlin und Hamburg bezweifeln, dass die Mietpreisbremse zu einer Entspannung auf dem Wohnungsmarkt führt. MEINUNGEN ZUR MIETPREISBREMSE BUNDESLÄNDERVERGLEICH Das Gesetz zur Mietpreisbremse wird zu einer Entspannung auf dem Wohnungsmarkt führen. Keine Zustimmung Berlin Hamburg Bayern 42,9% 41,7% 36,5% n=42 Sachsen-Anhalt 35,7% 28 Nordrhein-Westfalen Niedersachsen 33,2% 33,0% Ø = 27,9% Rheinland-Pfalz 31,0% 42 Hessen 29,1% 79 Ø = 32,0% Baden-Württemberg Schleswig-Holstein 28,9% 24,3% Brandenburg 22,9% 35 Sachsen 22,8% 57 Bremen 22,2% 9 Thüringen 21,9% 32 Mecklenburg-Vorpommern 19,0% 21 Saarland 15,4% 13 5

6 Die Mehrheit der Befragten befürchtet, dass Vermieter versuchen werden, das Bestellerprinzip bei Maklerdienstleistungen zu umgehen. MEINUNGEN ZUM BESTELLERPINZIP Im Maklerrecht gilt künftig das Prinzip: "Wer bestellt, der bezahlt". Das stellt sicher, dass derjenige die Maklergebühren zahlt, der den Makler beauftragt hat oder in dessen Interesse der Makler überwiegend tätig geworden ist. In der Praxis ist das meist der Vermieter. Inwiefern stimmen Sie folgenden Aussagen zum "Bestellerprinzip" zu? Die Vermieter werden versuchen, sich die Courtage über überhöhte Abschlagszahlungen zurückzuholen. Der Vermieter wird die Kosten, die er für einen Makler tragen muss, auf die Miete umschlagen. Zustimmung: 70,3% Ablehnung: 8,2% Zustimmung: 67,2% Ablehnung: 8,6% 41,8% 40,5% 28,5% 21,5% 26,7% 24,2% 6,5% 1,7% 6,7% 1,9% voll zu eher zu Teils-teils eher überhaupt voll zu eher zu Teils-teils eher überhaupt 6

7 Vor allem Befragte aus den alten Bundesländern empfinden das Bestellerprinzip als gerecht. MEINUNGEN ZUM BESTELLERPRINZIP BUNDESLÄNDERVERGLEICH Wie sehr stimmen Sie folgender Aussage zu: Das Bestellerprinzip ist gerecht. eher zu bis stimme voll zu Schleswig-Holstein 86,5% n=37 Saarland 84,6% 13 Nordrhein-Westfalen 83,0% 223 Bayern 82,7% 156 Hessen 81,0% 79 Niedersachsen 80,2% 91 Ø = 71,2% Sachsen-Anhalt Berlin 78,6% 76,2% Ø = 87,9% Baden-Württemberg 72,6% 135 Rheinland-Pfalz 71,4% 42 Sachsen 70,2% Thüringen 68,8% Brandenburg 68,6% 35 Hamburg 66,7% 24 Mecklenburg-Vorpommern 61,9% 21 Bremen 44,4% 9 7

8 Befragte, die selbst Vermieter sind, sind ebenso wie die übrigen Befragten überzeugt, dass zukünftig mehr Wohnungen privat vergeben werden. AUSWIRKUNGEN DES BESTELLERPRINZIP VERMIETER VS. NICHT-VERMIETER Wie sehr stimmen Sie folgender Aussage zum Bestellerprinzip zu: Wohnungen werden vermehrt privat vergeben. Vermieter Nicht-Vermieter Zustimmung: 75,4% Ablehnung: 7,0% Zustimmung: 65,5% Ablehnung: 6,8% 45,6% 42,2% 29,8% 17,5% 23,3% 27,7% 7,0% 0,0% 6,0% 0,8% voll zu eher zu Teils-teils eher überhaupt voll zu eher zu Teils-teils eher überhaupt n=114 n=910 8

9 Knapp sechs von zehn Befragten, die selbst Wohnraum vermieten, werden aufgrund des Bestellerprinzips künftig keinen Makler beauftragen. BEAUFTRAGUNG VON MAKLERN DURCH VERMIETER IN DER ZUKUNFT Vermieten Sie selbst Wohnraum? Aufgrund des Bestellerprinzip werde ich in Zukunft keinen Makler/ keine Maklerin beauftragen. Zustimmung: 57,0% 35,1% Nein 88,9% 11,1% Ja 21,9% 22,8% 13,2% 7,0% voll zu eher zu Teils-teils eher überhaupt 9

10 Etwa jeder Vierte wohnt mietfrei in der eigenen Immobilie/ Immobilie von Partner oder Familie. AKTUELLE WOHNSITUATION Was beschreibt am besten Ihre aktuelle Wohnsituation? Ich zahle selbst die gesamte Miete der Wohnung/ des Hauses in der/ dem ich lebe Ich zahle einen Teil der Miete der Wohnung/ des Hauses in der/ dem ich lebe 19,5% 52,8% 75,3% wohnen in einem Mietobjekt Ø Wohnungsgröße: 86m² Ø Kaltmiete: 532,59 Euro Jemand anderes zahlt die Miete 2,9% Ich/ meine Familie/ mein Partner(in) besitze/ besitzt eine Wohnung 5,3% 24,7% wohnen in einem Eigenheim Ich/ meine Familie/ mein Partner(in) besitze/ besitzt ein Haus 19,4% Ø Wohnungsgröße: 143m² 10

11 Je größer die Stadt, in der die Befragten leben, desto geringer der Anteil an Personen, die mit ihrer Wohnsituation voll und ganz zufrieden sind. ZUFRIEDENHEIT MIT WOHNSITUATION NACH STADTGRÖSSE Wie zufrieden Sind Sie mit Ihrer aktuellen Wohnsituation? Voll und ganz zufrieden Landstadt (Weniger als Einwohner) 48,5% Kleinstadt (5.000 bis Einwohner) 49,0% Mittelstadt ( bis Einwohner) 48,4% -33,5% Großstadt ( bis Einwohner) 39,4% Millionenstadt ( Mehr als Einwohner) 32,3% 11

12 Studienergebnisse Soziodemografische Daten Über mymarktforschung 12

13 Geschlechterverteilung der Befragten SOZIODEMOGRAFISCHE DATEN (1/8) Männlich 48,3% 51,7% Weiblich 13

14 Wohnorte der Befragten SOZIODEMOGRAFISCHE DATEN (2/8) Baden-Württemberg Bayern Berlin Brandenburg Bremen Hamburg Hessen Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz Saarland Sachsen Sachsen-Anhalt Schleswig-Holstein Thüringen 4,1% 3,4% 0,9% 2,3% 2,1% 4,1% 1,3% 5,6% 2,7% 3,6% 3,1% 7,7% 8,9% 13,2% 15,2% 21,8% 14

15 Altersverteilung der Befragten SOZIODEMOGRAFISCHE DATEN (3/8) 20,2% 17,9% 22,6% 22,9% 16,4% Jahre Jahre Jahre Jahre

16 Bildungsabschlüsse der Befragten SOZIODEMOGRAFISCHE DATEN (4/8) kein Abschluss 0,1% Hauptschul-, Volksschul- oder Realschulabschluss oder Polytechnische Oberschule (POS) oder Anlernausbildung, berufliches Praktikum oder Berufsvorbereitungsjahr 15,2% Abitur, Fachhochschul- oder Hochschulreife 11,0% Abschluss einer Lehrausbildung (oder berufsqualifizierender Abschluss an Berufsfachschulen/ Kollegschulen oder Abschluss einer einjährigen Schule des Gesundheitswesens oder Abschluss des Vorbereitungsdienstes für den mittleren Dienst in der öffentlichen Verwaltung) Abitur, Fachhochschul- oder Hochschulreife und Abschluss einer Lehrausbildung (oder berufsqualifizierender Abschluss an Berufsfachschulen/Kollegschulen oder Abschluss einer einjährigen Schule des Gesundheitswesens oder Abschluss des Vorbereitungsdienstes für den mittleren Dienst in der öffentlichen Verwaltung) 17,9% 28,1% Meister-, Technikerausbildung oder gleichwertiger Fachschulabschluss 4,8% Fachhochschul-, Hochschulabschluss oder Promotion 22,9% 16

17 Tätigkeit der Befragten SOZIODEMOGRAFISCHE DATEN (5/8) Hausfrau/ Hausmann 5,4% in Elternzeit 0,8% Vollzeit berufstätig 49,4% Teilzeit berufstätig 14,3% nicht berufstätig 4,7% Student/in 8,0% Schüler/in 1,0% Auszubildende/r 1,2% Rentner/in Pensionär/in 15,3% 17

18 Anzahl der Personen im Haushalt der Befragten SOZIODEMOGRAFISCHE DATEN (6/8) 38,1% 28,1% 18,8% 10,7% 2,9% 1,3% 1 Person 2 Personen 3 Personen 4 Personen 5 Personen 6 Personen und mehr 18

19 Haushaltsnettoeinkommen der Befragten SOZIODEMOGRAFISCHE DATEN (7/8) 29,3% 13,8% 12,5% 13,7% 17,4% 12,1% 1,3% unter bis bis bis bis bis >

20 Familienstand der Befragten SOZIODEMOGRAFISCHE DATEN (8/8) Verheiratet 40,3% Lebenspartnerschaft 20,3% Verwitwet 1,4% Geschieden 13,1% Ledig/ Single 24,9% 20

21 Studienergebnisse Soziodemografische Daten Über mymarktforschung 21

22 Unser Leistungsspektrum umfasst alle relevanten Themenbereiche der Marktforschung. LEISTUNGSSPEKTRUM MARKTFORSCHUNG Felddienstleistungen Professionelle Feldorganisation mit eigenem weltweiten Onlinepanel, Mystery Shopper und Interviewerfeld sowie Rekrutierung für B2C und B2B- Studien Markenforschung Fundierte Markenforschung entlang aller Stufen des Markentrichters, Bekanntheit, Image, Positionierung, Kaufabsicht, Markentreiber, Handlungsrelevanz Produktforschung Bewertung von Produkten in der Konzeptionsphase und allen Phasen des Produktlebenszyklus sowie Preisforschung, weltweites Product Retrieval und Produkttests in-home, in-studio und in-office POS-Forschung Befragungen, Shelf Tests, Preiserhebungen, Frequenzzählung und Mystery Shopping zur umfassenden Erfassung der Leistungsqualität am Point of Sale Wir stellen die richtigen Fragen. Werbeforschung Pre-Tests für Werbemittel und Werbekonzepte, Erhebung von Tracking von Werbewirkung und Werbewirksamkeit sowie Testimonial- Marktforschung Kundenforschung Detailliertes Verständnis Ihrer Zielgruppe durch Marktsegmentierung, Kundenzufriedenheit, Mystery Research und Customer Decision Journey 22

23 Wir begleiten Sie im gesamten Prozess Ihrer Marktforschung. UNTERSTÜTZUNG IM GESAMTEN MARKTFORSCHUNGSPROZESS Konzeption Datenerhebung Analyse Empfehlung Ist-Situation feststellen und analysieren Zielsetzung festlegen Untersuchungsdesign konzipieren Fragebogen / Leitfaden entwickeln Zeitlichen Ablauf klären Quantitative Primärforschung (telefonisch, schriftlich, persönlich, online) Qualitative Primärforschung Sekundäranalyse / Desk Research Datenauswertung Statistische Datenanalyse Qualitative Analyse Dateninterpretation Aussagekräftige Dokumentation Handlungsoptionen identifizieren und bewerten Implikationen ableiten Begleitung von Umsetzungsprozessen Wir führen die Datenerhebung zu 100% mit unseren eigenen Ressourcen durch. 23

24 Erhobene Daten liefern wir in einem ausführlichen und aussagekräftigen Schaubildreport. ERGEBNISDARSTELLUNG / ANALYSE / REPORTING VON MARKTFORSCHUNGSDATEN Datenerhebung Datenanalyse Datenaufbereitung Wir führen eine fundierte statistische Datenanalyse durch. Sie erhalten aussagekräftige Diagramme, statt schwer zu interpretierende Daten. Kernaussagen werden auf den Punkt gebracht. Die Präsentation kann in Ihrem Unternehmensdesign angefertigt werden. Die Schaubilder können in Management- Präsentationen integriert werden. Erforderliche Maßnahmen sind einfach abzuleiten. Kurzum: Sie können ohne Schwierigkeiten mit den Ergebnissen arbeiten. 24

25 Wir konnten bereits Klienten aus unterschiedlichen Branchen mit unserer Arbeit begeistern. AUSWAHL UNSERER REFERENZEN 25

26 mymarktforschung.de ist ein Angebot von Dr. Grieger & Cie. Marktforschung Barmbeker Straße 7a Hamburg Germany (0 40) hallo[at]mymarktforschung.de 2015 mymarktforschung Dr. Grieger & Cie. Marktforschung All rights reserved. No part of this document may be reproduced or transmitted in any form or by any means, electronic or mechanical, including photography, recording, or any information storage and retrieval system, without permission from Dr. Grieger & Cie.

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