Palliative Care Spital Wetzikon und Zürich Oberland

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1 Palliative Care Spital Wetzikon und Zürich Oberland

2 Agenda I Einleitung II Vorstellung der Pall Care GZO III Fallbeispiel IV Fragen und Diskussion

3 Das Palliative Care Team GZO Wetzikon 3

4 Ziele von Palliative Care 4 S: Selbsthilfe Selbstbestimmung, Sicherheit, Support Erhalt der individuellen Lebensqualität Vorausschauende Planung und Behandlung Entscheidungsfindung Entlastung und Unterstützung auch der Angehörigen Primäres Ziel ist nicht mehr Heilung sondern Linderung der Symptome

5 Spezialisierte Palliative Care am GZO Indikationen Krebserkrankung mit Metastasen, Schwere Herzerkrankungen in fortgeschrittenem Stadium (COPD IV), neurologische Erkrankungen (ALS, CVI..) Medizinisch technische Therapien zu Hause (Chemo, Bluttransf.,..)

6 Das Palliative Care Team GZO Wetzikon -Anmeldung der Patientinnen im Spital durch Ärzte und Pflegende, Onkovisite -Anmeldung ausserhalb des Spitals durch Spitex und Hausärzte, andere Spitäler, Pflegeheime -Anmeldung durch Betroffene und Angehörige - 6

7 Aufnahme und Information Palliative Care GZO Anfrage an Patienten und Angehörige ob Unterstützung gewünscht Anfrage an Hausarzt, Spitex Aufnahmeassessment Planung der Betreuung Wenn möglich werden Angehörige in die Gespräche mit einbezogen.

8 praktisches Beispiel Aufnahme Patientin Palliative Care Frau A. 2. Pankreaskopfkarzinom, (inoperabel) ED 01/ Dysphagie: Am ehesten mechanisch bei Aszites und Peritonealkarzinose 3. Anämie 4. Unklare beidseitige Beinschwäche 5. Periphere segmentale Lungenembolien 6. Pfortaderthrombose Angemeldet durch Onkovisite Gemeinsames Gespräch zusammen mit Ehemann abgemacht im Spital, anschliessend Austrittsplanung

9 Aufnahme-Assessment GZO Wetzikon Soziale Situation Krankheitswissen Ressourcen Ziele Wünsche Bedeutung Lebensqualität

10 Das Palliative Care Team GZO Wetzikon Patientenverfügung Gültig wenn man sich selber nicht mehr äussern kann Besprechen von Zielen und Wünschen Lebensverlängernde Massnahmen Konkrete Notfallplanung Information 10

11 Notfallplan in Absprache mit Ärzten Notfallnummern 24 h erreichbar Behandlung schwieriger Symptome, Berücksichtigung der Patientenverfügung Medikamente und Material vor Ort Instruktion der Angehörigen Ständige Aktualisierung und Evaluation erforderlich, Situation und Wünsche können sich ändern.

12 Vernetzung und Information per und Telefon Verlaufsbericht Subjektives, objektives Befinden Massnahmen und Abmachungen Involvierte Dienste Hausarzt, Spezialisten, Spitex Betroffene und Angehörige Information an alle Austausch Sicherheit

13 Zusammenarbeit mit Spitex Ergänzung zu Spitex, private Pflege, Absprachen, Rundtischgespräche Lokale und private Spitex Spezialisiertes Team Wichtig zur Unterstützung der Alltagsbewältigung Umfangreiches generalisiertes Pflegewissen, palliative Grundversorgung Mehrere tägliche Einsätze Koordination und Organisation der benötigten Pflege Erreichbarkeit i.d.r. von Uhr Spezialisiertes Wissen im Umgang mit schwierigen Symptomen Einsätze in grösseren zeitlichen Abständen Koordination und Organisation zur Kontrolle der Symptome Spezielle Ausrüstung/Medikamente Beratung, Schulung, Unterstützung (auch der Fachleute) 24h Erreichbarkeit Hausärzte, Spezialärzte, Palliativmediziner

14 Zusammenarbeit mit Pflegeheimen GZO Wetzikon Palliative Care GZO Beispiel Schmerztherapie Beratung und praktische Unterstützung bei Symptombehandlung und bei medizinisch-technischen Verrichtungen Fallbesprechungen/Instruktionen 24h erreichbar Hausärzte, Heimarzt und Palliativmediziner

15 Finanzierung von Spitex-Leistungen GZO Wetzikon Werden von der Politik festgelegt Es werden Normkosten errechnet Durchschnitt aus Kosten diverser Spitexvereine: Beratung/Koord.: SFr Untersuchung / Behandlung: SFr Grundpflege: SFr Krankenkasse Krankenkassenbeiträge: -Beratung/Koord.: Unters./Behandl.: Grundpflege: Patient Spitex-kosten Gemeinde Patientenbeitrag: sfr/d, kantonal geregelt

16 Finanzierung Institutionen Palliative Care Palliativstation/ Spital Vorgesehen zur Behandlung akuter palliativer Notsituationen, Abklärungen, Therapien, Schmerzeinstellungen,.. nicht bis zum Schluss. Wird von Krankenkassen übernommen, zeitlich beschränkt (3-6 Wochen) Evtl. Wartetarif nach Ablauf der Zeit (ca. 300 Fr) Hospiz/Pflegeheim Sobald keine akute Therapie mehr notwendig ist, können Patienten nach Hause oder in nachbetreuende Institution. Kosten müssen von Patienten getragen werden, abzüglich der medizinischen Leistungen und spezieller Pflege, je nach Heim ab ca Fr./monatlich 16

17 Ausblick GZO Wetzikon Verankerung in der Bevölkerung, Berührungsängste mit Palliative Care abbauen, qualifizierte Betreuung gesicherte Finanzierung, Leistungsvereinbarung mit den Gemeinden

18 Fragen?

19 Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

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