Offenlegungsbericht der Stadtsparkasse Lengerich

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1 Offenlegungsbericht der Offenlegung nach 26a KWG und Offenlegung nach 7 Instituts-Vergütungsverordnung (Vergütungsbericht) zum Offenlegungsbericht / Vergütungsbericht 2013 Seite 1

2 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung Risikomanagement ( 322 SolvV) Angaben zum Anwendungsbereich der Solvabilitätsverordnung ( 323 SolvV) Eigenmittelstruktur ( 324 SolvV) Angemessenheit der Eigenmittelausstattung ( 325 SolvV) Derivative Adressenausfallrisiko- und Aufrechnungspositionen ( 326 SolvV) Adressenausfallrisiko: Allgemeine Ausweispflichten ( 327 SolvV) Adressenausfallrisiko: Offenlegung bei KSA-Forderungsklassen ( 328 SolvV) Marktrisiko ( 330 SolvV) Operationelles Risiko ( 331 SolvV) Beteiligungen im Anlagebuch ( 332 SolvV) Zinsänderungsrisiko im Anlagebuch ( 333 SolvV) Adressenausfallrisiko Verbriefungen ( 334 SolvV) Kreditrisikominderungstechniken ( 336 SolvV) Informationen zum Vergütungssystem nach 7 Instituts- Vergütungsverordnung (Vergütungsbericht) Offenlegungsbericht / Vergütungsbericht 2013 Seite 2

3 1. Einleitung Die Offenlegung basiert auf den gesetzlichen Bestimmungen des 26a des Kreditwesengesetzes (KWG) in Verbindung mit den der Solvabilitätsverordnung (SolvV), die die europäischen Richtlinien in nationales Recht umsetzen. Auf Grund der nationalen Umsetzung der neuen Offenlegungsanforderungen der CRD II wurden mit Wirkung vom in den Bereichen Eigenkapital ( 324 SolvV), Marktrisiko ( 330 SolvV) sowie Kreditrisikominderungstechniken ( 336 SolvV) Anpassungen erforderlich. Darüber hinaus wurden zentrale Aspekte der im September 2010 erarbeiteten Leitlinien Offenlegung der deutschen Bankenaufsicht aufgenommen. Die Vorgaben der Banken- und Kapitaladäquanzrichtlinie (CDR III) finden durch eine Änderung der Solvabilitätsverordnung (SolvV) auch für deutsche Institute Anwendung. Sie entfalten damit Wirkung für den Offenlegungsbericht 2013 und wurden entsprechend berücksichtigt. Hierbei ist zwischen qualitativen und quantitativen Anforderungen zu unterscheiden. Die kommt ihren Offenlegungspflichten bei den qualitativen Anforderungen im Wesentlichen durch den im Jahresabschluss veröffentlichten Lagebericht nach. Ergänzende Informationen hierzu sowie Zahlenangaben, die überwiegend in tabellarischer Form erfolgen, werden in dieser Veröffentlichung publiziert. Die Angaben in diesem Bericht beziehen sich grundsätzlich auf den Stichtag Alle in den Tabellen dargestellten Einzelwerte wurden gerundet. Gemäß 26a Abs. 2 KWG besteht eine Offenlegungspflicht nicht für Informationen, die nicht wesentlich, rechtlich geschützt oder vertraulich sind. Informationen, die wir als nicht wesentlich ansehen, werden in den quantitativen Darstellungen unter sonstige Positionen" ausgewiesen, soweit sie in der Summe weniger als ein Prozent der Risikogesamtposition ausmacht. Rechtlich geschützte Informationen umfassen Daten, die die Wettbewerbsfähigkeit schwächen können. Kundenbezogene Informationen gelten als vertraulich und müssen nicht veröffentlicht werden. Die hat folgende Informationen als rechtlich geschützt oder vertraulich definiert: - Angaben zu den Beteiligungswerten Offenlegungsbericht / Vergütungsbericht 2013 Seite 3

4 2. Risikomanagement ( 322 SolvV) Informationen zum Risikomanagement können dem Lagebericht nach 289 HGB unter dem Gliederungspunkt Risikoberichterstattung entnommen werden. 3. Angaben zum Anwendungsbereich der Solvabilitätsverordnung ( 323 SolvV) Tochtergesellschaften, die der Abzugsmethode unterliegen, hat die Stadtsparkasse Lengerich nicht. Die Offenlegung gemäß Solvabilitätsverordnung erfolgt daher auf Einzelinstitutsebene. 4. Eigenmittelstruktur ( 324 SolvV) Das modifizierte verfügbare Eigenkapital der, bestehend aus Kern- und Ergänzungskapital, betrug per T. Das Kernkapital in Höhe von T besteht aus der Sicherheitsrücklage, aus dem Sonderposten für allgemeine Bankrisiken nach 340 g HGB und dem Abzugsposten der immateriellen Vermögensgegenstände. Das Ergänzungskapital der Stadtsparkasse Lengerich besteht aus den Vorsorgereserven nach 340f HGB. Eigenmittelstruktur T Gesamtbetrag Kernkapital nach 10 Abs. 2a KWG dar.: offene Rücklagen dar.: Sonderposten für allgemeine Bankrisiken nach 340 g HGB dar.: abzgl. immaterielle Vermögensgegenstände -7 Gesamtbetrag Ergänzungskapital nach 10 Abs. 2b KWG Gesamtbetrag des modifizierten verfügbaren Eigenkapitals nach 10 Abs. 1d Satz 1 KWG Tab. 1 Eigenmittelstruktur ( 324 Abs. 2 SolvV) Die dargestellten Eigenmittel wurden nach aufsichtsrechtlichen Meldevorschriften zum Offenlegungszeitpunkt ermittelt. Es kann somit zu Differenzen im Vergleich zur Darstellung des Jahresabschlusses nach HGB kommen. Offenlegungsbericht / Vergütungsbericht 2013 Seite 4

5 5. Angemessenheit der Eigenmittelausstattung ( 325 SolvV) Die Angemessenheit der Eigenmittel der richtet sich nach den Vorschriften der Solvabilitätsverordnung. Die Unterlegung des Adressenausfallrisikos erfolgt nach der Methodik des Kreditrisikostandardansatzes. Für sämtliche Marktrisiken werden die aufsichtsrechtlichen Standardmethoden angewendet. Der Unterlegungsbetrag für das operationelle Risiko wird nach dem Basisindikatoransatz ermittelt. Die Beurteilung der Angemessenheit des internen Kapitals erfolgt mittels des unter dem Gliederungspunkt Risikoberichterstattung im Lagebericht beschriebenen Risikotragfähigkeitskonzepts. Nachfolgende Übersicht zeigt die zum aufsichtsrechtlichen Kapitalanforderungen: Risikoarten Kreditrisiko (Standardansatz) Eigenkapitalanforderungen in T - Zentralregierungen - - Regionalregierungen und örtliche Gebietskörperschaften - - Sonstige öffentliche Stellen Institute 69 - Von Kreditinstituten emittierte gedeckte Schuldverschreibungen - - Unternehmen Mengengeschäft durch Immobilien besicherte Positionen Investmentanteile Sonstige Positionen Überfällige Positionen 594 Risiken aus Beteiligungswerten - Beteiligungswerte im Standardansatz 388 Marktrisiken des Handelsbuches -Standardansatz - Operationelle Risiken - Basisindikatoransatz Insgesamt Tab. 2 Eigenmittelausstattung ( 325 Abs. 2 Nr. 1-4 SolvV) Offenlegungsbericht / Vergütungsbericht 2013 Seite 5

6 Zum 31. Dezember 2013 ergab sich für die eine Gesamtkennziffer von 10,55 % und eine Kernkapitalquote von 9,82 %. 6. Derivative Adressenausfallrisiko- und Aufrechnungspositionen ( 326 SolvV) Zum bestanden keine derivativen Geschäfte zum Adressenrisiko. Die schließt aber derivative Finanzgeschäfte zur allgemeinen Zinsbuchsteuerung ab. Da die Kontrahenten dazu ausschließlich Institute der S-Finanzgruppe sind und der Umfang dieser Geschäfte von untergeordneter Bedeutung ist, wird auf eine weitere Darstellung verzichtet. 7. Adressenausfallrisiko: Allgemeine Ausweispflichten ( 327 SolvV) Die nachfolgenden Übersichten enthalten den Gesamtbetrag der Forderungen einschließlich offener Linien vor Risikominderungstechniken, jeweils aufgeschlüsselt nach den verschiedenen zusammengefassten Forderungsklassen zum Offenlegungsstichtag. Die bilanziellen und außerbilanziellen Geschäfte werden jeweils mit ihren Buchwerten vor Einzelwertberichtigungen ausgewiesen, die derivativen Instrumente mit ihren Kreditäquivalenzbeträgen. Kredite und Zusagen im Kundengeschäft (Unter-nehmen und Privatpersonen) Banken, Staaten, Behörden, öffentliche Stellen, Investmenanteile und sonstige Aktiva Betrag in T Betrag in T Bruttokreditvolumen Tab. 3 Bruttokreditvolumen nach risikotragenden Forderungsklassen ( 327 Abs. 2 Nr. 1) Geografische Hauptgebiete Kredite und Zusagen im Kundengeschäft (Unternehmen und Privatpersonen) Banken, Staaten, Behörden, öffentliche Stellen, Investmenanteile und sonstige Aktiva Betrag in T Betrag in T Deutschland EWR (ohne Deutschland) Sonstige Insgesamt Tab. 4 Geografische Hauptgebiete nach risikotragenden Forderungsklassen ( 327 Abs. 2 Nr. 2) Offenlegungsbericht / Vergütungsbericht 2013 Seite 6

7 Kredite, Zusagen und andere Branchenname nicht-derivative außerbilanzielle Aktiva Wertpapiere Derivative Finanzinstrumente Betrag in T Betrag in T Betrag in T Banken Investmentfonds (inkl. Geldmarktfonds) Öffentliche Haushalte Privatpersonen Unternehmen und wirtschaftlich selbständige Privatpersonen davon: Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Aquakultur Energie- und Wasserversorgung, Entsorgung, Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden Verarbeitendes Gewerbe Baugewerbe Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen Verkehr und Lagerei, Nachrichtenübermittlung Finanz- und Versicherungsdienstleistungen Grundstücks- und Wohnungswesen Sonstiges Dienstleistungsgewerbe Sonstige Organisation ohne Erwerbszweck Insgesamt Tab. 5 Hauptbranchen nach risikotragenden Forderungsklassen ( 327 Abs. 2 Nr. 3) Restlaufzeiten Kredite und Zusagen im Kundengeschäft (Unternehmen und Privatpersonen) Banken, Staaten, Behörden, öffentliche Stellen, Investmenanteile und sonstige Aktiva Betrag in T Betrag in T Bis 1 Jahr Jahre über 5 Jahre bis unbefristet Insgesamt Tab. 6 vertragliche Restlaufzeiten nach risikotragenden Forderungsklassen ( 327 Abs. 2 Nr. 4) Offenlegungsbericht / Vergütungsbericht 2013 Seite 7

8 - Notleidende und in Verzug geratene Kredite Definition in Verzug und notleidend Die Einstufung von Forderungen als notleidend" orientiert sich an den Kriterien zur Bildung von Risikovorsorge. Bei den Forderungen in Verzug" handelt es sich um Positionen, die in der Solvabilitätsmeldung zum in der Forderungsklasse überfällige Positionen" ausgewiesen wurden und für die keine Risikovorsorge erforderlich war. Bezüglich der Beschreibung der Verfahren zur Bildung der Risikovorsorge verweisen wir auf die Angaben im Lagebericht (Risikoberichterstattung) der Stadtsparkasse Lengerich. Gesamtinanspruchnahmen Bestand Kredite in Verzug Branchenname aus notleidenden Krediten EWB und Rückstellungen (ohne Wertberichtigungsbedarf) Betrag in T Betrag in T Betrag in T Privatpersonen Unternehmen und wirtschaftlich selbständige Privatpersonen davon: Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Aquakkultur Energie- u. Wasserversorung, Entsorgung, Bergbau und Gewinnung von Steinen u. Erden Verarbeitendes Gewerbe Baugewerbe Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen Verkehr und Lagerei, Nachrichtenübermittlung Finanz- und Versicherungsdienstleistungen Grundstücks- und Wohnungswesen Sonstiges Dienstleistungsgewerbe Organisation ohne Erwerbszweck Sonstige Insgesamt Tab. 7 notleidende und in Verzug geratene Kredite aufgegliedert nach Hauptbranchen ( 327 Abs. 2 Nr. 5 a SolvV ): Die Direktabschreibungen beliefen sich auf 119 T. Die Eingänge auf abgeschriebene Forderungen betrugen 86 T. Offenlegungsbericht / Vergütungsbericht 2013 Seite 8

9 Da die ein regional tätiges Unternehmen ist, ist nur ein unbedeutender Teil der wertberichtigten Forderungen nicht dem Hauptgebiet Deutschland zuzuordnen. Geografische Hauptgebiete Gesamtinanspruchnahme aus notleidenden und in Verzug geratenen Kreditnehmern (mit Wertberichtigungsbedarf) Bestand EWB und Rückstellungen Kredite in Verzug (ohne Wertberichtigungsbedarf) Betrag in T Betrag in T Betrag in T Deutschland EWR (ohne D) Sonstige Insgesamt Tab. 8 notleidende und in Verzug geratene Kredite je Hauptgebiet ( 327 Abs. 2 Nr. 5 b SolvV) Zusätzlich bestehen Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 485 T. Bildung der Risikovorsorge ( 327 Abs. 1 Nr. 2 SolvV) Die Sparkasse verfügt über Steuerungsinstrumente, um frühzeitig Adressenausfallrisiken bei Kreditengagements zu erkennen, zu steuern und im Jahresabschluss durch Risikovorsorge (Einzelwertberichtigungen, Rückstellungen) abzuschirmen. Nähere Ausführungen sind dem Lagebericht zu entnehmen (Risikoberichterstattung Adressenausfallrisiken im Kreditgeschäft). Die Erfassung, Fortschreibung und Auflösung der Risikovorsorge erfolgt bei der zentral in der Marktfolge Aktiv. Für latente Ausfallrisiken bildet die Pauschalwertberichtigungen. Darüber hinaus bestehen Vorsorgereserven nach 340f HGB. Hinsichtlich der handelsrechtlichen Bewertung verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang zum Jahresabschluss vom 31. Dezember Entwicklung Bestand Bestand Neubildung Auflösung Verbrauch Risikovorsorge Betrag in T Betrag in T Betrag in T Betrag in T Betrag in T EWB Rückstellungen PWB Tab. 9 Entwicklung der Risikovorsorge ( 327 Abs. 2 Nr. 6 SolvV) Offenlegungsbericht / Vergütungsbericht 2013 Seite 9

10 8. Adressenausfallrisiko: Offenlegung bei KSA-Forderungsklassen ( 328 SolvV) Die ermittelt die Eigenkapitalanforderungen im Kreditrisiko-Standardansatz der Forderungsklasse Zentralregierungen anhand der Bonitätsbeurteilungen der Ratingagenturen Standard & Poors und Moody s. Eine Veränderung der nominierten Ratingagenturen wurde gegenüber dem Vorjahr nicht vorgenommen. Darüber hinaus erfolgt die Bestimmung der Risikogewichte anhand der aufsichtsrechtlichen Vorgaben. Risikogewicht in % Gesamtsumme der ausstehenden Forderungsbeträge nach Kreditrisikominderung Betrag in T Insgesamt Tab. 10 Exposures je Risikogewichtung ( 328 Abs. 2 SolvV) Die in der ersten Spalte angegebenen Risikogewichte sind als Bandbreite zu verstehen. Bei Risikogewichten, die nicht genau einer der dargestellten Prozentangaben zugeordnet werden können (z.b. bei Fondsanteilen), wird das vorliegende Risikogewicht kaufmännisch gerundet und dann der naheliegendsten Prozentzahl zugeordnet. 9. Marktrisiko ( 330 SolvV) Die ist ein Nicht-Handelsbuchinstitut gem. 2 Abs. 11 KWG. Für regulatorische Zwecke verwendet die Stadtsparkasse Lengerich keine eigenen Risikomodelle. Zur Anwendung kommen hier die aufsichtsrechtlichen Standardverfahren. Die Eigenkapitalanforderungen beziehen sich auf die Marktrisiken des Handelsbuches für die Risikoarten Zins, Aktien, Währung, Waren und Sonstige. Offenlegungsbericht / Vergütungsbericht 2013 Seite 10

11 Da eigenmittelrelevante Marktrisiken des Handelsbuches im Hause der zum nur in unbedeutender Höhe vorlagen, wird auf eine vertiefende Darstellung verzichtet. 10. Operationelles Risiko ( 331 SolvV) Das Verfahren zur Bestimmung des bankaufsichtlichen Anrechnungsbetrages für das operationelle Risiko wird unter Ziffer 5 dargestellt. Im Übrigen wird auf den Lagebericht (Risikoberichterstattung - operationelle Risiken) verwiesen. 11. Beteiligungen im Anlagebuch ( 332 SolvV) Die Beteiligungen der wurden grundsätzlich im Verbund der Sparkassen-Finanzgruppe eingegangen. Sie dienen letztlich der Erfüllung des öffentlichen Auftrages durch den Gesetzgeber sowie der Förderung des Sparkassenwesens. Eine Gewinnerzielung steht somit nicht im Vordergrund. Zum wurde in dieser Klasse analog den Bilanzwerten aus dem Jahresabschluss ein Positionswert von T ermittelt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatten wir keine börsennotierten Beteiligungen im Bestand. Die bedeutendste Position stellt die Beteiligung am Sparkassenverband Westfalen- Lippe in Münster dar. Der Buchwert dieser Beteiligung entspricht T. Handelsrechtlich sind Angaben zu Zeit-/Börsenwerten und den unrealisierten Neubewertungsgewinnen nur dann erforderlich, wenn eine Bewertung nach dem gemilderten Niederstwertprinzip erfolgt ( 285 Satz 1 Nr. 19 HGB) bzw. wenn unrealisierte Neubewertungsgewinne dem haftenden Eigenkapital zugerechnet werden ( 340c Abs. 3 HGB). Die macht von diesen Möglichkeiten keinen Gebrauch. In Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Offenlegungspflichten wird daher mit Verweis auf 26a Abs. 2 KWG in den nachfolgenden Darstellungen auf weitergehende Angaben zu den Zeit-/ Börsenwerten und den unrealisierten Neubewertungsgewinnen/-verlusten verzichtet. Die Bewertung der Beteiligungen im Anlagebuch erfolgt nach rechnungslegungsspezifischen Vorgaben gemäß HGB. Die Beteiligungswerte werden zum Erwerbszeitpunkt mit den Anschaffungskosten und im Rahmen der Folgebewertung Offenlegungsbericht / Vergütungsbericht 2013 Seite 11

12 nach dem Niederstwertprinzip bewertet. Im Falle einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Im Berichtszeitraum wurden Beteiligungen weder abgewickelt noch verkauft. 12. Zinsänderungsrisiko im Anlagebuch ( 333 SolvV) Zu der vierteljährlich durchgeführten Analyse des Zinsänderungsrisikos verweisen wir auf die diesbezüglichen Ausführungen im Lagebericht (Risikoberichterstattung Zinsänderungsrisiken). Barwertänderung Zinsänderungsrisiko im Anlagebuch bei unerwarteter Zinsänderung +200 bp bei unerwarteter Zinsänderung -200 bp Betrag in T Betrag in T Tab. 11 Zinsänderungsrisiken im Falle eines Zinsschocks ( 333 Abs. 2 SolvV): 13. Adressenausfallrisiko Verbriefungen ( 334 SolvV) Die tritt derzeit weder als Originator oder Sponsor noch als direkter Investor im Rahmen von Verbriefungsaktivitäten auf. 14. Kreditrisikominderungstechniken ( 336 SolvV) Die im täglichen Geschäftsbetrieb einer Sparkasse eingegangenen Risiken können durch Kreditrisikominderungstechniken in Form von Sicherheiten oder Aufrechnungsvereinbarungen (Netting) reduziert werden. Die nutzt zur Absicherung von privaten Immobilienfinanzierungen Grundpfandrechte als wesentliches Instrument zur Minderung der mit dem Kreditgeschäft verbundenen Risiken. Die privilegierten Grundpfandrechte werden im Kreditrisikostandardansatz (KSA) als eigenständige Forderungsklasse berücksichtigt und daher nicht als Kreditminderungstechnik nach der SolvV behandelt. Bei der Ermittlung des Sicherungswerts werden die Vorgaben der Beleihungsgrundsätze des Landes NRW zu Grunde gelegt. Offenlegungsbericht / Vergütungsbericht 2013 Seite 12

13 Darüber hinaus werden in geringem Umfang folgende Sicherheiten hereingenommen: - Finanzielle Sicherheiten: Bareinlagen in der Sparkasse (T 915) 15. Informationen zum Vergütungssystem nach 7 Instituts-Vergütungsverordnung (Vergütungsbericht) Stichtag: I. Qualitative Angaben gemäß 7 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 InstitutsVergV 1. Allgemeine Angaben zum Vergütungssystem Die ist tarifgebunden. Aus diesem Grund finden auf die Arbeitsverhältnisse der Beschäftigten einschließlich der Auszubildenden die Tarifverträge für den öffentlichen Dienst, insbesondere der TVöD-Sparkassen, Anwendung. Die überwiegende Anzahl der Beschäftigten erhält eine Vergütung ausschließlich auf dieser tariflichen Basis. 2. Ausgestaltung des Vergütungssystems Bei den Beschäftigten der richten sich die tariflichen Vergütungen nach dem TVöD-Sparkassen. Die Vergütung der Auszubildenden der erfolgt ausschließlich nach dem Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (VKA). Einzelne Mitarbeiter erhalten außertarifliche Vergütungsbestandteile. Dabei handelt es sich um monatliche fixe Zulagen oder um individuelle Leistungszulagen als Einmalzahlungen, die in der Regel am Ende eines Kalenderjahres zur Auszahlung kommen. Die außertariflichen Entgelte werden vor dem Hintergrund besonderer Aufgaben oder besonderer Funktionen gezahlt (z. B. bei der Durchführung von Projekten). Darüber hinaus können die Mitarbeiter neben der Tarifvergütung in untergeordnetem Umfang Einzelprovisionen für die Vermittlung von Verbundgeschäften erhalten. Die Provisionen werden monatlich oder halbjährlich ausgezahlt. Offenlegungsbericht / Vergütungsbericht 2013 Seite 13

14 Des Weiteren erhalten Teile der in dem ImmobilienCenter der Stadtsparkasse Lengerich beschäftigten Mitarbeiter umsatzabhängige Provisionen. Diese werden nachträglich jährlich festgestellt und abgerechnet. 3. Vorstandsvergütung Die Vergütungen der Vorstandsmitglieder richten sich nach den Empfehlungen der nordrhein-westfälischen Sparkassen- und Giroverbände, die eine angemessene Obergrenze des Verhältnisses zwischen fixen und variablen Vergütungen vorsehen. Sie setzen sich aus einem Grundbetrag und einer allgemeinen fixen Zulage von 15 % zusammen. Darüber hinaus erhalten die Vorstandsmitglieder eine individuelle Leistungszulage nach Ablauf eines Geschäftsjahres, wenn bestimmte, zwischen Verwaltungsrat und den Vorstandsmitgliedern vereinbarten Kriterien erfüllt sind. Die Zulage beläuft sich auf einen in den Verträgen definierten festen Prozentsatz des im abgelaufenen Geschäftsjahr zustehenden Grundbetrages. 4. Einbindung externer Berater Eine Einbindung externer Berater bei der Ausgestaltung der Vergütungssysteme ist nicht erfolgt. II. Quantitative Angaben gemäß 7 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 InstitutsVergV Die im Jahr 2013 ausgezahlte Gesamtvergütung an Mitarbeiter und Vorstand (einschließlich Vergütungen nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst TvöD) betrug T. Die darin enthaltenen variablen Vergütungsbestandteile von 428 T umfassen u.a. auch die Sparkassensonderzahlung nach dem TVöD von 236 T. Im Jahre 2013 erhielten 17 Mitarbeiter außertarifliche Vergütungsbestandteile in Höhe von 55 T. Darüber hinaus wurde an 68 Mitarbeiter Einzelprovisionen für die Vermittlung von Verbundgeschäften im Kalenderjahr 2013 von insgesamt 30 T ausgezahlt. An 3 Mitarbeiter wurden für die Vermittlung von Immobilien im Kalenderjahr 2013 Provisionen in Höhe von insgesamt 52 T ausgezahlt. Offenlegungsbericht / Vergütungsbericht 2013 Seite 14

15 Lengerich, 02. April 2014 Der Vorstand Rathausplatz Lengerich Telefon: ( ) Telefax: ( ) Bankleitzahl: BIC: WELADED1LEN (Swift-Adresse) Mailadresse: Ansprechpartner: Vorstandssekretariat / Offenlegungsbericht / Vergütungsbericht 2013 Seite 15

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