Grundlagen, Aufgaben und Ziele der Beschaffungslogistik BELOG01-B

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1 Grundlagen, Aufgaben und Ziele der Beschaffungslogistik BELOG01-B

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3 0609 N01 Uta Spörer André Wötzel Grundlagen, Aufgaben und Ziele der Beschaffungslogistik BELOG01-B

4 Uta Spörer (geb. 1970) arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Fabrikorganisation der Technischen Universität Dortmund. Frau Spörer studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der Universität Siegen. Nach dem Studium absolvierte sie ein Trainee-Programm im Bereich Logistik bei der Thyssen Krupp AG (ehemals Krupp Hoesch) in Essen und arbeitete für mehrere Jahre als Logistikingenieurin in der Automobilzulieferindustrie. Im Jahr 2001 wechselte sie an den Lehrstuhl für Fabrikorganisation der Technischen Universität Dortmund. Hier ist sie verantwortlich für die Bereiche Aus- und Weiterbildung, Qualifizierung und E-Learning. Im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit unterrichtet Frau Spörer zudem noch im Studiengang Betriebswirtschaft, Fachrichtung Logistik, an der Westfälischen Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Münster sowie im Supply Engineering and Logistics Program (SEAL) der Manufacturing Group an der University of Warwick. André Wötzel (geb. 1983) arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Fabrikorganisation (LFO) an der Technischen Universität Dortmund. Herr Wötzel studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität Dortmund und der Jamk University of Applied Sciences (Finnland). Während seiner Studienzeit arbeitete er als wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Materialfluss und Logistik (IML) in Dortmund und diplomierte bei Aluminium Norf GmbH in Neuss. Im Jahr 2008 beendete Herr Wötzel erfolgreich sein Studium und hat seitdem eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Fabrikorganisation für den Bereich Instandhaltung und Fabrikplanung angetreten. Im Rahmen seiner Lehrtätigkeiten ist Herr Wötzel verantwortlicher Betreuer der LFO-Veranstaltung Einführung in die Logistik. Falls wir in unseren Studienheften auf Seiten im Internet verweisen/verlinken, haben wir diese nach sorgfältigen Erwägungen ausgewählt. Auf Inhalt und Gestaltung haben wir jedoch keinen Einfluss. Wir distanzieren uns daher ausdrücklich von diesen Seiten, soweit darin rechtswidrige, insbesondere jugendgefährdende oder verfassungsfeindliche Inhalte zutage treten sollten.

5 BELOG01-B Grundlagen, Aufgaben und Ziele der Beschaffungslogistik Inhaltsverzeichnis 0609 N01 Einleitung... 1 Kapitel 1 1 Grundlagen der Beschaffung Bedeutung und Trends der Beschaffung Begriffe und Definitionen Zielsystem der Beschaffung Aufgaben des Beschaffungsmanagements Zusammenfassung Aufgaben zur Selbstüberprüfung Kapitel 2 2 Aufgaben der Beschaffung Beschaffungsarten Bedarfsermittlung Bestellverfahren Kosten der Beschaffung Kosten des Einkaufs und der Bestellung Lagerkosten Bestimmung der Gesamtkosten Beschaffungscontrolling und Lieferantenbewertung Der Bestandsverlauf Logistikkennzahlen in der Beschaffung (VDI 4400 Blatt 1) Beschaffungslogistisches Kennzahlensystem Lieferantenbewertung Beschaffungsstrukturen Sourcing-Strategien und deren Auswirkungen auf die Beschaffungslogistik Lagerkonzepte Transportkonzepte Zusammenfassung Aufgaben zur Selbstüberprüfung N01 BELOG01-B

6 Schlussbetrachtung Anhang BELOG01-B A. Bearbeitungshinweise zu den Übungen B. Lösungen der Aufgaben zur Selbstüberprüfung C. Glossar D. Literaturverzeichnis E. Abbildungsverzeichnis F. Tabellenverzeichnis G. Sachwortverzeichnis H. Einsendeaufgabe XX BELOG01-B

7 Grundlagen, Aufgaben und Ziele der Beschaffungslogistik Einleitung Einleitung Im Rahmen dieses Studienheftes bekommen Sie einen weitreichenden Einblick in das Gebiet der Beschaffungslogistik. Allgemein können die Lernziele des vorliegenden Studienhefts wie folgt abgegrenzt werden: Sie verstehen die betriebswirtschaftlichen Grundlagen der Beschaffungslogistik und können die Beschaffung in die betrieblichen Abläufe einordnen, Sie lernen verschiedene logistische Ansätze zur Gestaltung der Beschaffungslogistik kennen und können diese Ansätze unter Berücksichtigung von Kennzahlen bewerten, und Sie lernen wichtige Prozesse innerhalb der Beschaffungslogistik kennen. Nach dem Sie dieses Studienheft durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage, in einem Unternehmen bei wichtigen Themen bezüglich der Beschaffungslogistik mitzureden und erste kleinere Entscheidungen treffen zu können. BELOG01-B 1

8 Einleitung Grundlagen, Aufgaben und Ziele der Beschaffungslogistik 2 BELOG01-B

9 Grundlagen der Beschaffung Kapitel 1 Kapitel 1 1 Grundlagen der Beschaffung In diesem Kapitel lernen Sie, die betriebswirtschaftlichen Grundlagen der Beschaffungslogistik zu verstehen und die Einordnung der Beschaffung in die betrieblichen Abläufe zu erkennen. Startend mit Definitionen und Abgrenzungen werden anhand eines vereinfachten Bestandsmodells die wesentlichen Aspekte des Bestandsverlaufes diskutiert und die Unsicherheiten der Bestandsplanung und deren Auswirkung auf die Beschaffungslogistik verdeutlicht. Das Kapitel endet mit den Abschnitten Lieferantenbewertung sowie Beschaffungscontrolling, welche Ihnen praktische Kennzahlenmethoden vermitteln, eigene Beschaffungsvorgänge effizient zu gestalten und zu überwachen. 1.1 Bedeutung und Trends der Beschaffung Siemens will sich noch in diesem Jahr von 20 Prozent seiner Lieferanten trennen. Das sind Unternehmen. Auf diese Weise sollen die Prozesse in der Beschaffung wesentlich vereinfacht und flexibler werden. Wir können nicht mit so vielen Lieferanten in die Zukunft gehen, zieht Barbara Kux im Gespräch mit der F.A.Z. ein Resümee ihrer Arbeit in den vergangenen sechs Monaten. Supply Chain Management ist wichtig, damit Siemens schneller, schlagkräftiger und kostengünstiger wird. Insgesamt kauft Siemens für 40 Milliarden ein; das sind 52 Prozent des Umsatzes von 77,3 Milliarden (FAZ 30. März 2009, Rüdiger Köhn). Beispiel 1.1: Der Anteil der Materialkosten an der Gesamtleistung der deutschen Industrie liegt im Durchschnitt zwischen Prozent. Zwei Drittel der Kosten, die beim Bau eines Pkws anfallen, sind Materialkosten. In der Automobilindustrie gilt die Faustformel, dass die Einsparung von einem Prozent bei Material- und Materialgemeinkosten so viel Zusatzgewinn bringt wie eine Umsatzsteigerung bis zu 20 Prozent. Die Tab. 1 zeigt die Auswirkung der Materialkostenreduktion um 10 Prozent im Vergleich zu einer Umsatzsteigerung um 10 Prozent. BELOG01-B 3

10 Kapitel 1 Grundlagen der Beschaffung Tabelle 1.1: Auswirkung der Materialkostenreduktion um 10 Prozent im Vergleich zu einer Umsatzsteigerung um 10 Prozent Basis Umsatz + 10 % in Tausend Materialkosten 10 % Umsatz Materialkosten Lohnkosten Sonstige Kosten S Kosten Gewinn Gewinnänderung + 10 % + 50 % Das Beispiel zeigt deutlich, dass bei einer Reduzierung der Materialkosten um 10 Prozent sich der Gewinn um 50 Prozent erhöht (Wannenwetsch, 2007). Die Beschaffung ist einer der entscheidenden Wettbewerbsfaktoren für Unternehmen. Veränderungen auf den Beschaffungsmärkten und der Wandel von Unternehmensstrategien haben zu höheren Anforderungen an das Beschaffungsmanagement geführt. Beschaffungsmärkte unterliegen Marktstrukturen und Rahmenbedingungen, die sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt haben. Aus regionalen Märkten wurden globale Beschaffungsplätze. Aufgaben wie zum Beispiel die Bestimmung von Artikeleigenschaften, Maßen und Größen, Design, Verpackungseinheiten und -gestaltung, bisher durch den Lieferanten getätigt, werden aktiv vom Handel mitgestaltet und beeinflusst. 4 BELOG01-B

11 Grundlagen der Beschaffung Kapitel 1 Abb. 1.1: Entwicklungspfade im strategischen Beschaffungsmanagement (Georg, 2006) Durch die Informations- und Kommunikationstechnologie können Beschaffungsprozesse zudem voll automatisiert ausgeführt werden. Elektronische Beschaffungsformen wie E-Procurement, E-Sourcing und Elektronische Marktplätze geben den Unternehmen die Möglichkeit, neue Potenziale zu erschließen, konfrontieren sie aber gleichzeitig mit neuen, zunehmend komplexeren Anforderungen an die Informations- und Kommunikationstechnologie. Die Integration von Daten, Prozessen und Anwendungen rückt immer stärker in das Zentrum der Beschaffungsebene. 1.2 Begriffe und Definitionen Beschaffung: eine der Grundfunktionen des Unternehmens. Ihre Aufgabe besteht darin, die wirtschaftliche Versorgung des Unternehmens mit den benötigten betrieblichen Produktionsfaktoren sicherzustellen, die nicht selbst erzeugt werden. Sie dient damit der Gestaltung der rechtlichen, materiellen, finanziellen, räumlichen, zeitlichen und informationellen Beziehungen zwischen den externen Anbietern und den Bedarfsträgern im Unternehmen (Bloech; Ihde, 1997). Hinsichtlich des Umfanges der Objekte, für deren Bereitstellung die Beschaffung verantwortlich ist, wird zwischen einer Beschaffung im engeren Sinne und einer Beschaffung im weiteren Sinne unterschieden. Beschaffung im engeren Sinne umfasst insbesondere Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Halb- und Fertigerzeugnisse. Wohingegen beim weiteren Begriff darüber hinaus auch Anlagegüter, Dienstleistungen, Rechte, externe Informationen, Arbeitskräfte und Kapital als Beschaffungsobjekte angesehen werden. In der Literatur bzw. im betrieblichen Alltag wird der Begriff Beschaffung oft im engeren Sinne verstanden und zielt insbesondere auf die Versorgung des Unternehmens mit Sachgütern ab. Die Abb. 1.2 zeigt die Gütersystematik nach Pfeiffer/Bischof aus dem BELOG01-B 5

12 Kapitel 1 Grundlagen der Beschaffung Jahr 1974, die auch heute noch dem Beschaffungsverständnis entspricht. In den weiteren Ausführungen hier benutzen wir den Beschaffungsbegriff im engeren Sinne. Abb. 1.2: Abgrenzung der Beschaffung im engeren und weiteren Sinne (in Anlehnung an Pfeiffer; Bischof, 1974) Hinsichtlich des Verrichtungsumfanges kann der Einkauf mit dem engen Begriff der Beschaffung gleichgesetzt werden. Aus der betriebswirtschaftlichen Literatur sind die Ziele des Einkaufs primär die Sicherstellung der Lieferbereitschaft sowie die Minimierung der Einkaufskosten. Die Zielsetzung, die Lieferbereitschaft zu sichern, lässt sich im Hinblick auf die Komponenten Qualität, Ort, Menge, Zeitpunkt und Ort der Verfügbarkeit der benötigten Materialien spezifizieren (vgl. Abb. 1.3). Abb. 1.3: Die Beschaffungsfunktion und die 6 r s der Logistik (in Anlehnung an Jünemann, 1989) 6 BELOG01-B

13 Grundlagen der Beschaffung Kapitel 1 Die Beschaffungslogistik von Unternehmungen und Betrieben ist das Teilsystem der Logistik, welches sich mit allen Aktivitäten befasst, die der Versorgung mit Gütern dienen. Die Aktivitäten der Versorgung umfassen die Funktionen des Einkaufens, des Bestellens und Abrufens, des Transportierens, des Lagerns und des Bereitstellens. Wird die geschichtliche Entwicklung der Logistik als Begriff und Institution betrachtet, so ist zu bemerken, dass die Beschaffungslogistik seit frühester Zeit der Logistikbegriffe als wesentlicher Teil der Logistik eingeordnet und behandelt wird. In Industrieunternehmungen überwiegt die Produktion von Sachgütern. Sie bewirkt den Einsatz und Verbrauch von eingekauftem Material und fremdbezogenen Teilen in großem Umfang. Die Kosten und die Aufwendungen für Roh-, Hilfsund Betriebsstoffe und fremdbezogene Teile und Waren machen einen hohen Anteil an Kosten bzw. Aufwendungen aus. Die Beschaffungslogistik hat in den Industrieunternehmungen eine besonders große Bedeutung, da die Versorgung für die umfangreiche Produktion ständig zu gewährleisten ist. Auch die Aufrechterhaltung und der Ausbau der Produktionspotenziale führen zum Einsatz und Verzehr von Material. Die Beschaffungslogistik muss sich in vielen Unternehmungen auch um die Beschaffung und Bereitstellung von immateriellen Gütern und Dienstleistungen kümmern. Die Materialwirtschaft umfasst sämtliche Vorgänge innerhalb eines Unternehmens, die der wirtschaftlichen Bereitstellung von Materialien dienen mit dem Ziel, ein materialwirtschaftliches Optimum zu erreichen. Unter dem materialwirtschaftlichen Optimum wird die Bereitstellung des für die Gütererzeugung benötigten Materials in der erforderlichen Menge und Qualität zur definierten Zeit am rechten Ort und zu niedrigsten Kosten verstanden. Die einzelnen Aufgaben der Materialwirtschaft sind Materialplanung und -disposition Materialbereitstellung Materialentsorgung und -recycling. Die drei Teilbereiche Beschaffung, Logistik und Materialwirtschaft dürfen nicht unabhängig voneinander betrachtet werden. Sie stellen vielmehr eine unterschiedliche Sichtweise des gleichen Problems dar, nämlich der störungsfreien und effizienten Versorgung eines Unternehmens mit materiellen Inputfaktoren. Während die Beschaffung funktional und marktbezogen betrachtet wird, steht bei der Logistik die Überbrückung von Raum und Zeit im Vordergrund. Demgegenüber wird die intern orientierte Materialwirtschaft ausschließlich objektbezogen (auf das Objekt Material ) gesehen. BELOG01-B 7

14 Kapitel 1 Grundlagen der Beschaffung Wegen der engen Verflechtung der Aufgabenbereiche (z.b. Disposition und Beschaffung, Lieferantenauswahl und Materialfluss, Lagerhaltung und Materialbereitstellung u.ä.m.) werden Beschaffung, Logistik und Materialwirtschaft zum Versorgungsmanagement oder Supply Management zusammengefasst. Die Beschaffungslogistik, die Materialwirtschaft und der Einkauf sind komplexe Bereiche, welche untereinander und mit anderen vernetzt sind und teilweise übereinstimmen. Teilfunktionen des Einkaufs, wie Beschaffungsmarktforschung, Vertragsgestaltung, Preisanalysen, Wertanalysen und Gewährleistungsverfolgungen, gehören nicht zur Beschaffungslogistik. Teilfunktionen der Beschaffungslogistik wiederum, wie Materialdisposition, Warenannahme, Warenprüfung, Einlagerung, Lagerhaltung, Antransporte, innerbetriebliche Transporte, Umladungen, Bereitstellungen und Materialflussplanungen, werden nicht der Funktion Einkauf zugeordnet. Die Beschaffungslogistik umfasst verschiedene Teilfunktionen und koordiniert sie unter einem gemeinsamen Zielsystem. Zu diesen Teilfunktionen gehören die Bedarfsermittlung, die Liefereinteilung, die Lieferantenauswahl, die Bestellpunktermittlung, die Materialdisposition, die Transporte zum Betrieb, die Warenannahme, die Warenprüfung, die Behälterhandhabung, die Einlagerung, die Lagerhaltung, die Auslagerung, die Sortierung, die Kommissionierung, die Markierung, der innerbetriebliche Transport und die Materialbereitstellung für die Produktion und andere Unternehmensbereiche. Die Reststoffentsorgung wird gelegentlich ebenfalls der Beschaffungslogistik zugeordnet (Abfall, Entsorgungslogistik). Dies ist besonders für den Bereich des Recycling gut begründbar. Zur Lösung aller zusammengehörigen Planungs- und Durchführungsprobleme der Funktionen der Beschaffungslogistik wird häufig eine Institution in Form eines Bereiches oder einer Abteilung organisiert. In der Beschaffungslogistik werden wie in vielen anderen Disziplinen auch oft für den gleichen Sachverhalt verschiedene Begriffe verwendet. Deshalb sollte man im betrieblichen Umfeld alle relevanten Begriffe definieren und diese Definitionen mit seinen Kollegen erläutern. Nur so ist eine eindeutige Abbildung der Realität z.b. in Kennzahlensystemen o.ä. zielführend. 1.3 Zielsystem der Beschaffung Als Grundlage für die Gestaltung und Lenkung beschaffungslogistischer Abläufe müssen die operationalen Ziele aus den obersten Unternehmenszielen Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit und befriedigende Rentabilität abgeleitet werden. Wesentliche Einzelziele sind in diesem Zusammenhang die Erreichung niedriger Material-, Logistik- und Gemeinkosten, einer hohen Versorgungssicherheit der Produktion sowie niedriger Kapitalbindungs- und Lagerhaltungskosten im Beschaffungslager. 8 BELOG01-B

15 Grundlagen der Beschaffung Kapitel 1 Abb. 1.4: Kompatibilität beschaffungslogistischer Zielgrößen Aufgrund der hohen Umweltdynamik, der die Produktionsunternehmen zunehmend ausgesetzt sind, und den daraus erwachsenden Flexibilitätsforderungen an die Beschaffungslogistik tritt neben diese eher betriebsorientierten Zielsetzungen die auf den Beschaffungsmarkt ausgerichtete Forderung nach kurzen Beschaffungszeiten und einer hohen Liefertreue auf der Lieferantenseite. Die Abb. 1.4 zeigt die wichtigsten beschaffungslogistischen Zielgrößen im Überblick und veranschaulicht ihre gegenseitigen Abhängigkeiten. Der wesentliche Zielkonflikt, den es im Rahmen des Bestandsmanagements zu lösen gilt, ist die Konkurrenz zwischen niedrigen Bestandskosten auf der einen Seite und einer hohen Versorgungssicherheit der Produktion mit Beschaffungsmaterial auf der anderen Seite. Aufgrund seiner Bedeutung wird dieses Problem in der betriebswirtschaftlichen Literatur als Dilemma der Materialwirtschaft bezeichnet. Zur qualitativen Beschreibung des genannten Zielkonflikts zeigt Abb. 1.5 den Verlauf des Lieferbereitschaftsgrades über den Lagerbestandskosten. Der Lieferbereitschaftsgrad als Maß für die Versorgungssicherheit der Produktion mit Beschaffungsmaterial beschreibt den Anteil des nach Art, Zeit und Menge korrekt bereitgestellten Beschaffungsmaterials im Verhältnis zur gesamten Bedarfsmenge. Die quantitative Beschreibung der Beziehung zwischen diesen Zielgrößen ist unter Abb. 1.5 und realen Betriebsbedingungen jedoch nur sehr eingeschränkt möglich, da bisher lediglich mathematische Beschreibungsmodelle entwickelt wurden, die unter sehr restriktiven Randbedingungen Gültigkeit besitzen. So werden bei der Modellbildung beispielsweise nur Bedarfsschwankungen berücksichtigt. BELOG01-B 9

16 Kapitel 1 Grundlagen der Beschaffung Abb. 1.5: Zusammenhang zwischen Lieferbereitschaftsgrad und Lagerbestandskosten Wie aus Abb. 1.5 hervorgeht, wirkt sich jedoch das logistische Verhalten der Lieferanten ebenfalls stark auf das Bestands- und Serviceziel aus. So ermöglichen kurze Beschaffungszeiten einen geringeren Planungsvorlauf, sodass eine bessere Vorhersagegenauigkeit des Bedarfs und dadurch eine höhere Versorgungssicherheit der Produktion erreicht werden kann. Eine größere Liefertreue der Zulieferunternehmen verbessert außerdem direkt die beschaffungslogistische Prozess-Sicherheit und führt somit ebenfalls zu einer höheren Versorgungssicherheit mit Beschaffungsmaterial. Die Steigerung der logistischen Leistungsfähigkeit durch eine logistikorientierte Lieferantenauswahl steht jedoch häufig in Konkurrenz zur Erreichung niedriger Materialkosten. Dies wird besonders deutlich bei der Entscheidung, ob Kostenvorteile durch den Bezug von Beschaffungsartikeln ausgenutzt werden sollen, obwohl dies zu einer Erhöhung des Beschaffungsrisikos führen kann. Ein weiterer Zielkonflikt im Rahmen der Beschaffungslogistik ergibt sich schließlich zwischen der Material- und Gemeinkostenreduzierung durch große Beschaffungsmengen und der Minimierung der Bestandskosten, da eine Erhöhung der Beschaffungsmengen zu größeren Losreichweiten und damit zu höheren Lagerbeständen führt. Es ist die Aufgabe des Beschaffungs- und Bestandsmanagements, diese sich teilweise widersprechenden Zielsetzungen entsprechend ihrer jeweiligen Gewichtung in ein Gleichgewicht zu bringen, sodass ein möglichst hoher Beitrag zur Erreichung der Unternehmensziele erbracht wird. 10 BELOG01-B

17 Grundlagen der Beschaffung Kapitel Aufgaben des Beschaffungsmanagements Eine grundlegende Aufgabe des Beschaffungsmanagements ist die Bündelung von Bedarfen, um einen vorteilhaften Einstandspreis zu realisieren und die beschaffungsfixen Kosten im Unternehmen gering zu halten. Beispiele für die Bündelung von Bedarfen sind z.b. Büromaterialien, die über einen Rahmenvertrag eingekauft werden und deren einzelne Lieferungen nur noch über Abrufe der Abteilungssekretariate ausgelöst werden. Darüber hinaus ist es auch Aufgabe des Beschaffungsmanagements, eine Unterstützung hinsichtlich der klassischen Make-or-Buy-Entscheidung zu sein. Im Rahmen des zu erstellenden Business Case verantwortet der Einkauf die Ermittlung der finanziellen Aspekte zur externen Beschaffung sowie der qualitativen Aspekte wie Risiken und Hindernisse. Gemeinsam mit der unternehmenseigenen Produktion kann dann ermittelt werden, ob ein Bedarf durch die Beschaffung bei externen Lieferanten (Buy) oder die Fertigung im eigenen Haus (Make) befriedigt werden sollte. Die grundlegenden Prozesse der Beschaffung sind nach ihrer Fristigkeit gegliedert in die Festlegung des Versorgungskonzeptes Lieferantenauswahl und -bewertung Bestellmengenrechnung. Bei der Festlegung des Versorgungskonzeptes gilt es, die Balance zwischen Kosten (Bestands-, Lager-, Transportkosten) und der angestrebten Versorgungssicherheit zu finden. Je nachdem, wie stabil und vorhersagbar die Bedarfe sind, können die Lagerbestände innerhalb der Supply Chain nach und nach reduziert werden, bis man auf Konzepte wie Just in time bzw. Just in sequence bzw. zum One- Piece-Flow kommt. Die Wahl des Versorgungskonzeptes hat direkte Auswirkungen auf die logistische Gestaltung des Beschaffungsnetzes (vgl. Kapitel 2.5.4, 2.6.1, ff.). Der Lieferantenauswahl und -bewertung ist die Basis für eine kostengünstige und stabile Versorgung der Unternehmung mit Bedarfsgütern. Oftmals ist es unter Berücksichtigung aller Kosten günstiger, einen um ein paar Prozentpunkte teureren Lieferanten (beim Einstandspreis) zu wählen, aber dafür das Risiko von Lieferverzögerungen bzw. Nichtlieferungen ( evtl. Produktionsausfall) auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Weitere Ausführungen zur Lieferantenauswahl und -bewertung finden sich in den Kapiteln 2.5 und Das Ziel der Bestellmengenrechnung ist die Ermittlung der wirtschaftlichen Bestellmenge! Die wirtschaftliche Bestellmenge wird durch die Summe der beiden Kostenarten Bestellkosten (Beschaffungskosten) und Lagerhaltungskosten (Lagerungskosten) bestimmt. Ziel der Bestellmengenrechnung ist es somit, einen Aus- BELOG01-B 11

18 Kapitel 1 Grundlagen der Beschaffung gleich dieser divergierenden Kostenarten zu finden und das Minimum der Gesamtkosten zu bestimmen. Grundsätzliche Überlegungen gelten für Zukaufteile (optimale Bestellmenge) und selbst gefertigte Teile (siehe Kapitel 2.2 und 2.4). Zusammenfassung In diesem Kapitel haben Sie gelernt, wie Bedarfe in Unternehmen ausgelöst werden und wie diese mittels der ausgewählten Lieferanten erfüllt werden. Somit ist bei Ihnen nun das erforderliche Grundverständnis vorhanden, um in den nachfolgenden Kapiteln einerseits die Kostenbetrachtung und andererseits die analytischen Methoden der Beschaffungslogistik zu verstehen und anzuwenden. In Abhängigkeit von der jeweiligen Beschaffungssituation sind verschiedene logistische Ansätze geeignet, die Versorgungsaufgabe für das Unternehmen zu erfüllen. Über einschlägige Kennzahlen z.b. aus der VDI 4400 bzw. mittels Kennzahlensystemen können die Wirkungen und Aufwände der Beschaffungskonzepte analysiert und bewertet werden. Aufgaben zur Selbstüberprüfung 1.1 Grenzen Sie die Begriffe Einkauf, Materialwirtschaft und Beschaffung voneinander ab. 1.2 Erläutern Sie die Auswirkungen von Fehlern in der Einkaufsabteilung hinsichtlich des Gesamtergebnisses der Produktion. 12 BELOG01-B

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