Einführung in Web 2.0

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1 Einführung in Web 2.0 Prof. Dipl.-Ing. Martin Schober, Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft Am Anfang war das Web Der Begriff Web 2.0 beschreibt ein Gravitationszentrum, um das sich zahlreiche soziale und technische Internet-Neuheiten positionieren. Inzwischen steht schon der Begriff Web 3.0 im Raum und wartet darauf, aufgegriffen und mit Leben erfüllt zu werden. Der Begriff Web 2.0 wurde im Jahr 2004 von Dale Dougherty und Craig Cline erstmalig verwendet. Tim O'Reilly, der Besitzer des gleichnamigen Verlags, machte ihn dann mit dem Artikel "What is Web 2.0?" (O Reilly 2005) vom 30. September 2005 bekannt. Als Ende des Jahres 2001 die große Internet-Blase platzte, zogen sich viele Kapitalgeber und Firmen zurück. Das Internet erschien vielen als ein überschätzter Hype. Einige Firmen jedoch waren von diesem Einbruch kaum betroffen und entwickelten ihre zukunftsweisenden Ideen mit großem Erfolg weiter. Zu diesen Firmen gehören Firmen wie Google, Flickr, YouTube und Facebook. Viele dieser Internet-Unternehmen sind heute mit ihren neuen Konzepten hochprofitabel, beziehungsweise haben einen Aktienwert, der auf dem Niveau von Anfang des Jahres 2001 steht oder weit darüber liegt. Eines dieser Unternehmen ist Google, das mit seinen Produkten und Anwendungen inzwischen als größte Gefahr von Microsoft gesehen wird. Es ist zu erwarten, dass zukünftig immer mehr Anwendungen im Internet gemietet werden können. Dies wird häufig als SaaS bezeichnet und bedeutet Software as a Service. Andere Anwendungen werden kostenlos zur Verfügung gestellt und über Werbung finanziert. Der Medienpsychologe Michael Kerres (Kerres 2008) betrachtet das Web 2.0 stärker im Hinblick auf seine sozialen Auswirkungen auf die Gesellschaft. Er definiert das Web 2.0 wie folgt: Die Rede vom ubiquitären Zugang zum Internet wird zunehmend Realität; wir greifen auf das Internet zu mit verschiedenartigen Geräten und das von zuhause, unterwegs und der Arbeit. Das Internet wird für immer mehr Menschen Teil des täglichen Lebens. Das Internet ist damit nicht mehr nur ein Ort, um Informationen einzustellen, sondern avanciert zu einem Medium sozialer Kommunikation. Das Internet ist als ein universelles Medium ein Artefakt kollektiver Projektionen und kultureller Konstruktionen. Das besondere am Internet: Es kann sowohl eine Zeitung, ein Fernsehen, ein Radio oder ein Telefon sein. Wir definieren, was dieses Medium ist, durch unsere Nutzung und durch unsere Erwartung, also durch das, was wir mit dem Medium tun. Und momentan erfindet sich das Internet neu, indem wir neue Handlungsmuster und neue Erwartungen an das Internet herantragen. Damit wird deutlich, dass die Novität, die mit dem Label Web 2.0 markiert wird, weniger technologischer Art ist, sondern vor

2 allem als eine veränderte Wahrnehmung und Nutzung des Internets aufgefasst werden kann. Google als größte Gefahr für Microsoft Nicht mehr die Programme auf dem PC treiben die Entwicklung voran, das Internet selbst wird zur Anwendung. Rein browser-basierte Programme verringern die Wichtigkeit eines Betriebssystems. Dadurch wuchs Google, das einige Anwendungen, darunter z.b. ein Office-Paket, im Internet kostenlos zur Verfügung stellt, zur größten Bedrohung für Microsoft heran. Die Zeiten der lokalen Datenhaltung scheinen zu Ende zu gehen. Mobilität ist das Stichwort, die Inhalte liegen im Netz. Daten und Content sind immer und überall verfügbar (WLAN UMTS). Social Bookmarking, Social Web und Social Software sind Begriffe, die durch das Web 2.0 geprägt wurden. Durch die Vernetzung von Inhalten und von Menschen durch Anwendungen wie - Wikis, (wie etwa die Online-Enzyklopädie Wikipedia), - Bildersharing-Angebote wie Flickr oder die - Social-Bookmarking-Plattform del.icio.us wurden aus reinen Online-Lagerstätten für Content zu kollaborativen Plattformen, in denen sich Menschen gegenseitig austauschen, informieren und korrigieren. Zwei mögliche Kernkompetenzen von Unternehmen im Web 2.0 Zum einen können Firmen Technologiekompetenz im Internet vermieten, z.b. über Berechnungsprogramme. Grundsätzlich werden Softwareunternehmen zukünftig kosteneffiziente, skalierbare Dienste anbieten müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Zum anderen wird zukünftig die Kontrolle und die Nutzung von einzigartigen, schwer nachzubildenden Datenquellen, z.b. Foren und Wikis, eine Kernkompetenz von Unternehmen werden. Deren Wert steigt proportional zur Nutzungshäufigkeit. Das Vertrauen in Anwender als Mitentwickler kann zur gewinnbringenden kollektiven Intelligenz führen. Die Bildung von Communities ist ein wesentliches Mittel, um die Schwächen eines Produkts zu erkennen, zu beseitigen und das Produkt populär zu machen. Zukünftig könnten Communities den Großteil der Dokumentation über ein Produkt selbst beisteuern. Vorraussetzung dafür ist, dass der Hersteller des Produkts die entsprechende Umgebung für die Community bereitstellt und das Geschehen moderiert.

3 Technische Dokumentation und Web 2.0 Web-2.0-Anwendungen in der Technischen Dokumentation sind heute schon im Einsatz. Die Kommunikation zwischen Kunden und Herstellern sowie die Prozesse innerhalb der Technischen Dokumentation geschehen über Web 2.0-Applikationen. Um positive Kundenbeziehungen, Kundendialog und kundengetriebene Dokumentation zu erstellen, ist es für die Technische Dokumentation unerlässlich, die neuen Kommunikationskanäle zu nutzen. Bei Projekten mit vielen Redakteuren, die an verschiedenen Standorten arbeiten, ist die interne Kommunikation ein wichtiges Erfolgskriterium. Web 2.0-Anwendungen wie Wikis, Blogs und Foren bieten sich an, um schnell und einfach gemeinsam Wissensplattformen zu erstellen, Projekte zu dokumentieren und Wissen auszutauschen und zu verifizieren. Projektplanung mit Web 2.0 Die kollaborativen Funktionen einer Projektmanagement-Software werden heute in immer mehr Unternehmen eingesetzt. Hohe Lizenzkosten und weltweit verteilte Mitarbeiter verhindern oft den Einsatz einer solchen Anwendung. Eine webbasierte Mietsoftware, die als Software as a Service (Saas) bereitsteht, kann in vielen Fällen eine optimale Lösung sein. Globale Projekte benötigen Mitarbeiter, die sich schnell verständigen, unproblematisch Daten austauschen und jederzeit Zugriff auf den gleichen Informationsstand haben können. Bekannte Kommunikationsmittel wie , Instant Messenger und Telefon bergen die Gefahr von ungleichen Versionsständen und Informationsverlusten. Eine Projektplanungsanwendung als Kollaborations- Plattform im Internet hat hier deutliche Vorteile gegenüber lokalen Anwendungen. Alle Projektdaten werden in einem einheitlichen und geschützten Arbeitsbereich im Internet zusammengeführt. Die Daten sind jederzeit abrufbar. Mit Web 2.0 Wissen sammeln, verwalten, anbieten Wikis passen sich organisch an die gewünschten Anforderungen an. Mit geringem Aufwand und geringen Kosten können schnell große Wissensbasen realisiert werden. Produktdokumentation und Kommunikation zwischen Redakteuren in der Technischen Dokumentation sind mit Wikis umsetzbar. Kommunizieren, Wissen teilen, Kundenwünsche sammeln Online-Foren können wegen der effizienten Möglichkeiten, Kommunikationsbeziehungen aufzubauen und zu pflegen, auch als typische Web- 2.0-Anwendungen verstanden werden. Es sind ideale Ergänzungen zur Produktdokumentation. Die Kundenzufriedenheit zu messen und die Kundenwünsche frühzeitig zu erkennen, ist eine der großen Vorteile dieser Anwendungen. Unter dem Begriff User Contribution wird das Sammeln und die

4 Auswertung der Erfahrungen von Benutzern verstanden. Die Dokumentation und das Produkt lassen sich mit Hilfe der User Contribution optimieren. Mit RSS-Feeds erhalten Anwender zeitnah und ohne aktive Recherche die gewünschten Informationen, sofern sie einen entsprechenden RSS-Feed abonniert haben. Anwendungen im Web Office-Anwendungen, wie Textverarbeitungs- oder Tabellenkalkulationsprogramme, befinden sich bereits im Web. Nicht alle Anwendungen sind schon ausgereift, aber der Trend ist eindeutig. Noch überwiegen in diesem Zusammenhang die Bedenken von Unternehmen, sensible Daten außerhalb der eigenen Netzwerke abzulegen. Gartner (Natis 2008) sagt voraus, dass bis zum Jahr 2012 bereits ein Drittel der Ausgaben für Unternehmenssoftware auf die Miete statt auf den Kauf von Lizenzen entfallen wird. AJAX - bestehende Technologien neu kombiniert Ajax (Asynchronous Javascript + XML) beinhaltet mehrere Technologien, die auf neue Weise miteinander verbunden wurden. Im Einzelnen handelt es sich um: standardgerechte Präsentation mit XHTML und CSS, dynamische Anzeigen und Interaktivität mittels des Document Object Models (DOM), Datenaustausch und -manipulation mit XML und XSLT, asynchrone Datenabfrage unter Verwendung von XMLHttpRequest und schließlich JavaScript, das all dies zusammenbringt. Die Technik, die sehr schnelle Web-Anwendungen ermöglicht, ist eine Kombination aus den oben genannten Technologien und erlaubt es, innerhalb einer HTML-Seite eine HTTP-Anfrage durchzuführen, ohne die Seite komplett neu laden zu müssen. Dadurch werden schnelle Web-Anwendungen möglich, die vorher nur als Desktop-Applikationen denkbar waren. Im Bereich der Technischen Dokumentation könnte das z.b. das Einblenden von erklärenden Texten bei der Mausüberfahrt von Maschinenbauteilen auf einer technischen Darstellung sein. Zusätzlich könnte die Technologie zur schnellen Sprachumschaltung verwendet werden. Fazit Das Web 2.0 optimiert heute Kommunikationsprozesse auf unterschiedlichen Ebenen. Die Technische Dokumentation sollte die aktuellen Entwicklungen beobachten und auf die Entwicklung mit eigenen Ideen Einfluss nehmen. Es gibt bereits Unternehmen, die mittels Web 2.0- Technologien ihre Kunden am Dokumentationsprozess und beim Usability Engineering stärker beteiligen.

5 Web 2.0 ist natürlich nicht das Ende der Entwicklung des Internets. Die Begriffe semantisches Web und Web 3.0 tauchen immer häufiger auf. In der Welt des Web 3.0 soll, laut Internetpionier Tim Berners-Lee, nicht mehr die Format- Inkompatibilität der einzelnen Daten das letzte Wort behalten, sondern die Nutzer sollten entscheiden, welche Daten miteinander verknüpft werden und welche nicht. Nicht weil sie es nicht können, sondern weil sie selbst es wollen oder nicht wollen. Die Visionen von Tim Berners-Lee und Tim O Reilly verschmelzen dabei, um ein für Menschen und Maschinen gleichermaßen nutzbares Web entstehen zu lassen. Berners-Lee (Schmitt 2008) will die Daten noch viel stärker als bisher aus ihren Silos herausführen und flexibler miteinander in Beziehung setzen. Das geht nach Berners-Lee am besten mit der Idee des Mashup, in dem verschiedene Formate kommunizieren können. Die führenden Köpfe des Webs haben unter der Bezeichnung 'Linked Open Data' (Bizer 2008) ein Konzept entwickelt, wie das Web der dritten Generation, Web 3.0, im Detail aussehen muss. Das semantische Web soll demnach im freien Linked-Data-Format entwickelt werden. Bleibt abzuwarten, welche Überraschungen Web 4.0 für uns bereithält. Literaturangaben Alby, Tom (2007): Web 2.0. Konzepte, Anwendungen, Technologien. Hanser Verlag, München Bizer, Christian et al. (2008): Linked Data: Principles and State of the Art. 17th International World Wide Web Conference W3C WWW2008, Beijing, China April <http://www.w3.org/2008/talks/www2008-w3ctrack- LOD.pdf> [Stand: September 2008, Zugriff: , 12:21 MESZ] Beinhauer, Wolfgang (2007): Von der Kaffeeküche ins Web 2.0. In: technische kommunikation 29. Jahrgang (2007), Nr. 3, 20 Kerres, Michael (2006): Web 2.0 und seine Implikationen für E-Learning. <http://mediendidaktik.uni-duisburg-essen.de/node/2407> [Stand: September 2008, Zugriff: , 16:54 MESZ] Natis V., Yefim et al. (2008): Going Green and Self-Healing. In: Gartner s Top Predictions for IT Organizations and Users, 2008 and Beyond. <http://www.gartnerinsight.com/download/gartner_top_predicts_2008andbeyond _GoingGreen.pdf> [Stand: September 2008, Zugriff: , 11:03 MESZ] O Reilly, Tim (2005): What is Web 2.0?. <http://www.oreilly.de/artikel/web20.html> [Stand: September 2008, Zugriff: , 17:15 MESZ]

6 Schmitt, Katrin (2008): Tim Berners-Lee will Daten für Web 3.0 befreien. In: Die IT & ihre Macher. <http://www.silicon.de/lifestyle/personen/0, , ,00/tim+berners_le e+will+daten+fuer+web+3_0+befreien.htm> [Stand: September 2008, Zugriff: , 22:58 MESZ] für Rückfragen:

7

8 Web 2.0

9 1 Definition iti (Web 2.0, Social Software) Technologien (Wikis, Weblogs, RSS, AJAX ) Web 2.0 und Technische Dokumentation Netstorage (Software As AService) Marketing Gefahren Trends (Web 3.0, Linked Data)

10 1 Web Begriff und Geschichte ht Die Versionierung i des Webs: Web 0.5 (vor Einführung bzw. Popularität des WWW) Web 1.0 (seit 1996, Einwegkommunikation, klassische Websites) Web 1.5 (DotCom-Hochzeit, dynamische Websites, Shopsysteme und CMS) Web 2.0 (Blogs, Wikis, Podcast, RSS-Feeds, AJAX, Mashups) Web 3.0 (Semantic Web, Linked Data, )

11 1 Web Begriff und Geschichte ht Die Versionierung i des Webs: Web 0.5 (vor Einführung bzw. Popularität des WWW) Web 1.0 (seit 1996, Einwegkommunikation, klassische Websites) Web 1.5 (DotCom-Hochzeit, dynamische Websites, Shopsysteme und CMS) Web 2.0 (Blogs, Wikis, Podcast, RSS-Feeds, AJAX, Mashups) Web 3.0 (Semantic Web, Linked Data, )

12 1 Woher kommt der Begriff Web 2.0? Ende des Jahres 2001 platzt die große Internet-Blase. Kapitalgeber und Firmen ziehen sich zurück. Gute Geschäftsmodelle überleben. Tim O Reilly prägte den Begriff Web 2.0.

13 1 Users add value Web 2.0 beschreibt neue Techniken und Wahrnehmungsmöglichkeiten h hk it diverser Internetinhalte Informationskonsument kann auch Informationsproduzent sein Eigene Inhalte hinzufügen Bestehende Inhalte ändern oder umschreiben Mitgestaltung auf freiwilliger Basis

14 1 Der Wandel von Web 1.0 zu Web 2.0 web 1.0 > web 2.0 Britannica Online > Wikipedia personal websites > blogging page views > cost per click screen scraping > web services publishing > participation cms > wikis

15 1 Ef Erfogreiche ih Web Geschäftsmodelle Google Ebay Amazon Facebook Spreadshirt StudiVZ Xing Gefahren: Monopolstellung, Datenschutz

16 1 Veränderungen in der Software-Industrie t Nicht mehr die Programme auf dem PC zählen, das Internet t selbst wird die Anwendung (SAAS, Salesforce.com). Google größte Bedrohung für Microsoft (OpenOffice, Google-Browser ) Zeiten der lokalen Datenhaltung gehen zu Ende Mobilität ist das Stichwort, t die Inhalte liegen im Netz Daten und Content sind immer und überall verfügbar (WLAN UMTS)

17 1 Kernkompetenzen von Unternehmen im Web 2.0 Dienste, keine Paketsoftware, mit kosteneffizienter i t Skalierbarkeit k it Kontrolle über einzigartige, schwer nachzubildende Datenquellen, deren Wert proportional zur Nutzungshäufigkeit steigt Vertrauen in Anwender als Mitentwickler Nutzung kollektiver Intelligenz Erreichen des "Long Tail" mittels Bildung von Communities etc. Erstellung von Software über die Grenzen einzelner Geräte hinaus Leichtgewichtige User Interfaces, Entwicklungs- und Geschäftsmodelle

18 1 Definition iti (Web 2.0, Social Software) Technologien (Wikis, Weblogs, RSS, AJAX ) Web 2.0 und Technische Dokumentation Netstorage (Software As AService) Marketing Gefahren Trends (Web 3.0, Linked Data)

19 2 Technologien Feeds/RSS-Feed (RSS - Really Simple Syndication) ) APIs Mashups AJAX (= Asynchronous Javascript and XML) Bsp.: HTML + AJAX Quelle: Schober, Martin; HS-Karlsruhe

20 2 Technologien Feeds/RSS-Feed (RSS - Really Simple Syndication) APIs Mashups AJAX (= Asynchronous Javascript and XML) Bsp.: AJAX (Bilder + Texte) Quelle: Schober, Martin; HS-Karlsruhe

21 2 Technologien DAAS Doku as a Service Bsp.: AJAX (Filme und Texte) Bsp.: AJAX (Bilder, Filme, 3D-Modelle, Flash-Animationen und Texte)

22 2 Anwendungen Weblogs / Blogs / Corporate Blogs / Mitarbeiter Blogs Wikis Podcasts (Ipod und Broadcasting) Vlogs Webradio WLAN-Radio

23 2 Kommunikation über Blogs Quelle: Döbler, Thomas; FAZIT Schriftenreihe Band 5

24 2 Vorteile von Weblogs für Unternehmen kostengünstig ti glaubwürdig, wenn authentisch geschrieben dialogorientiert mit unmittelbarer Rückmeldung der Nutzer schnelles, aktuelles Medium einfache Handhabung Bearbeitung ortsungebunden

25 2 Einsatzgebiete t von Weblogs in Firmen Quelle: Zerfaß, Ansgar;

26 2 Beobachtung der Weblog-Welt W lt durch Unternehmen Firmeninterne i Beobachtung einer begrenzten Anzahl von Weblogs mittels Newsaggregator (RSS-Feeds) Monitoring der gesamten Blogosphäre durch Auslagerung der Aufgabe Durch die frühzeitige Identifikation heikler Beiträge kann schnell kommunikativ regiert werden, das Produkt den Kundenwünschen angepasst und dadurch die Marktposition gestärkt werden. Weblog-Monitoring g ist Marktforschung.

27 1 Definition iti (Web 2.0, Social Software) Technologien (Wikis, Weblogs, RSS, AJAX ) Web 2.0 und Technische Dokumentation Netstorage (Software As AService) Marketing Gefahren Trends (Web 3.0, Linked Data)

28 3 Web 2.0 und Technische h Dokumentation ti Kommunikation zwischen Kunde und Hersteller Dokumentationsprozesse mit Wikis, Blogs und Foren RSS-Feeds Auslieferung aktueller Produktinformationen (Hinweise auf Sicherheitslücken und Updates) Office-Anwendungen Komplexe Office-Anwendungen wie Textverarbeitungs- oder Tabellenkalkulationsprogramme aus dem Web (SAAS) Doku as a Service (DAAS)

29 3 Siemens: Konfigurierbare i Dokumentation ti im Web 2.0 Quelle: Gelhaus, Rudolf; Siemens AG; Vortrag VDMA,

30 3 Weitere Beispiele i Energiekonzern Wiki als Redaktionssystem t BMW Wikis, Foren, Videocasts Daimler Wikis, Foren, Videocasts Softwarehersteller Welche Web 2.0-Technologien sind sinnvoll? Web.de Wissensmangement mit Wiki Frosta Weblog, um schnell Kritik, Wünsche und Lob der Kunden zu erfahren Fischer Werke Festo

31 1 Definition iti (Web 2.0, Social Software) Technologien (Wikis, Weblogs, RSS, AJAX ) Web 2.0 und Technische Dokumentation Netstorage (Software As A Service) Marketing Gefahren Trends (Web 3.0, Linked Data)

32 4 Netstorage t / Software as a Service (SAAS) Firmen mit profitabel wachsendem SaaS-Geschäft in signifikanter Größenordnung: Salesforce.com CAS Rightnow Sage Amazon Datev Bloomberg aber auch Web-Hoster wie 1&1 GoDaddy oder Internet-Firmen wie Yahoo Google

33 4 STRATO-Firmen-Portal" als SaaS-Lösung S IT-Prozesse kleiner und mittlerer Unternehmen unter einer zentralen Oberfläche Die Funktionen des STRATO-Firmen-Portals auf einen Blick: Content Management System für Website und Intranet mit individuellen Rechte- und Rollenzuweisungen inklusive integriertem SEO-Management und -Reporting Dokumentenmanagementsystem mit integriertem Prüfungsworkflow und Wiedervorlagesystem Customer Relationship Management mit Kontaktverwaltung, Historie und gezielter Kontaktauswertung Marketing-Kampagnenmanagement (Newsletter, Umfragen etc.) mit statistischer Auswertung Google Sitemaps integriert Aktuelles Beispiel: Grafiksoftware Aviary

34 4 Wie wär s mit DAAS (Documentation ti as a Service) LAAS (Localization as a Service) CAAS (Catalogues as a Service) MAAS (Multimedia as a Service) Doku as aservice (DaaS) Firmen stellen Server mit TR-Software zur Verfügung. Kunden mieten sich ein und können Formatvorlagen für alle Dokumentationsarten mieten und zur Doku-Erstellung nutzen. Kunden stellen über Upload-Formulare Bild- oder Filmfolgen, ergänzende Texte und Meta-Daten auf den Server, die durch entsprechende Programme aufbereitet und abgerufen werden können.

35 1 Definition iti (Web 2.0, Social Software) Technologien (Wikis, Weblogs, RSS, AJAX ) Web 2.0 und Technische Dokumentation Netstorage (Software As A Service) Marketing Gefahren Trends (Web 3.0, Linked Data)

36 5 Marketing mit Foren z.b.: Acronaut Forum zu Acrobat3D Quelle: Andreas Vogel,

37 5 Blogs unterstützen tüt Abläufe in der Wertschöpfung Quelle: Döbler, Thomas; FAZIT Schriftenreihe Band 5

38 5 Viral Marketing durch Podcast, Videocast Unterhaltsame und originelle i Video- und Audiobeiträge it Positive Netzeffekte in Gang setzen Nutzer übernehmen freiwillig die Verbreitung Quelle: Quelle:

39 5 Negatives Beispiel: i Dove von Unilever Beispiel: i Unilever: Dove evolution So kann es in die Hose gehen: (Virales Marketing am Beispiel Dove; Youtube.com) Quellen: youtube.com

40 1 Definition iti (Web 2.0, Social Software) Technologien (Wikis, Weblogs, RSS, AJAX ) Web 2.0 und Technische Dokumentation Netstorage (Software As A Service) Marketing Gefahren Trends (Web 3.0, Linked Data)

41 6 Gefahren Verleumdung Datensicherheit Monopolbildung Google Amazon ebay Manipulierte Blogs Urheberrechtsverletzungen Quelle: Monitoring von Weblogs wird immer aufwändiger

42 6 Datenschutz t Communities = Gemeinschaften von Menschen, die sich online begegnen und austauschen mittels Instant Messenger, Chats oder Internet-Foren Der Wert eines Netzwerks steigt im Quadrat mit der Anzahl der Nutzer. Communities erlangen damit wirtschaftlichen h Wert. Das wertvollste Gut sind Nutzerprofile. Gefahr: Im Internet gibt es keinen Datenschutz. Datenschutzforderung: Der Nutzer muss in die Lage versetzt werden, zu kontrollieren, wer Zugang zu seinen persönlichen Daten erlangen kann.

43 6 Manipulierte Blogs Die Macht der Blogs wächst. Professionelle Blog-Autoren schreiben im Auftrag von Marketing-Abteilungen z.b. Reiseberichte i und Hotelbewertungen. t

44 1 Definition iti (Web 2.0, Social Software) Technologien (Wikis, Weblogs, RSS, AJAX ) Web 2.0 und Technische Dokumentation Netstorage (Software As A Service) Marketing Gefahren Trends (Web 3.0, Semantic Web)

45 7 Web 3.0/Semantic Web In a nutshell: Web 1.0 is like buying a can of Campbell's Soup. Web 2.0 is like making homemade soup and inviting your soup-loving friends over. The semantic web is like having a dinner party, knowing that Tom is allergic to gluten, Sally is away til next Thursday and Bob is vegetarian. Quelle:

46 7 Web 3.0/Semantic Web Suchmaschinen sollen zukünftig intelligente Antworten statt Masse liefern Begriffe werden mit maschinell interpretierbaren Bedeutungen versehen und so miteinander in Beziehung gesetzt. Die Rechner lernen, einen Text nicht nur zu speichern, sondern seine Bedeutung zu verstehen.

47 7 Web 3.0 / Immersion Immersion: Web-3.0-Anwendungen, bei der die Nutzer in eine virtuelle PC-Welt eintauchen Telepresence per Hologramm: Ende 2008 will Cisco ein holografisches Konferenzsystem auf den Markt bringen.

48 7 Web 3.0 / RFID Internet t der Dinge (Internet t of Things) Handys, Autos, Kühlschränke, Fahrkartenautomaten und selbst Einkaufswagen können miteinander kommunizieren. RFID (Radio Frequency Identification)-Chips eine art Strichcode mit Antenne Produkte im Einkaufswagen werden automatisch per Funk an der Kasse erfasst. Quelle:

49 7 Web 3.0 / Internet t der Dinge Mobile Guide Mainz - Handy-Stadtführer Hinweistafeln mit Matrix-Codes Audiovisuelle Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Wegbeschreibungen via Internet aufs Handy laden. Quelle:

50 7 Web Reale Anwendungen travel semantic-mediawiki.org

51 Prof. Dipl.-Ing. Martin Schober Informations- & Medientechnologie Studiendekan Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft Studiengang Technische Redaktion Tel: / URL: URL:

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