DIE ERSATZTEILWIRTSCHAFT IN DEUTSCHEN UNTERNEHMEN

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1 DIE ERSATZTEILWIRTSCHAFT IN DEUTSCHEN UNTERNEHMEN Ergebnisse der Checkliste zur Optimierung der Ersatzteilwirtschaft Fraunhofer Seite 1

2 AGENDA Die Checkliste zur Optimierung der Ersatzteilwirtschaft Auswertung aktueller Ergebnisse aus der Checkliste Fazit Fraunhofer Seite 2

3 Checkliste zur Optimierung der Ersatzteilwirtschaft Schritt 1 Definieren Sie Ihre Ziele Schritt 2 Bestimmen Sie Ihre gegenwärtige Situation Schritt 3 Leiten Sie Maßnahmen ein Bildquelle: Fotolia_ Fraunhofer Seite 3

4 AGENDA Die Checkliste zur Optimierung der Ersatzteilwirtschaft Auswertung aktueller Ergebnisse aus der Checkliste Ziele Prozesse Ersatzteillager Stammdaten Fazit Fraunhofer Seite 4

5 AGENDA Die Checkliste zur Optimierung der Ersatzteilwirtschaft Auswertung aktueller Ergebnisse aus der Checkliste Ziele Prozesse Ersatzteillager Stammdaten Fazit Fraunhofer Seite 5

6 Welche Ziele streben Sie durch die Optimierung Ihrer Ersatzteilwirtschaft an? Fotoloia_ Fraunhofer Seite 6

7 Angestrebte Ziele 1. Instandhalter sollen entlastet werden 17% 6% 25% zwingend erforderlich 52% sinnvoll wünschenswert, jedoch aktuell nicht notwendig 2. Das Auffinden von Ersatzteilen soll einfach werden 8% 2% bereits erfüllt nicht erforderlich 29% 61% Fraunhofer Seite 7

8 Angestrebte Ziele 3. Die Ersatzteilwirtschaft soll die gesetzlichen Anforderungen erfüllen 10% 13% 29% 21% zwingend erforderlich 27% sinnvoll wünschenswert, jedoch aktuell nicht notwendig bereits erfüllt 4. Anpassung der Bestände an die Anforderungen 10% 2% nicht erforderlich 42% 46% Fraunhofer Seite 8

9 Angestrebte Ziele 5. Die Instandhaltungskosten sollen verursachungsgerecht den Anlagen zugeordnet werden 8% 17% 2% 42% zwingend erforderlich sinnvoll wünschenswert, jedoch aktuell nicht notwendig bereits erfüllt nicht erforderlich 31% 6. Sonstige Ziele 38% kein Eintrag 62% Eintrag Fraunhofer Seite 9

10 AGENDA Die Checkliste zur Optimierung der Ersatzteilwirtschaft Auswertung aktueller Ergebnisse aus der Checkliste Ziele Prozesse Ersatzteillager Stammdaten Fazit Fraunhofer Seite 10

11 Wie sind die Prozesse definiert? Fotolia_ Fraunhofer Seite 11

12 Wie sind die Prozesse definiert? 23% 77% Klare Vorgaben Nicht detaillierte Beschreibungen Fraunhofer Seite 12

13 Wer ist für die folgenden Aufgaben der ET-Wirtschaft im Unternehmen zuständig? Bedarf für Ersatzteile identifizieren Angebot beim Lieferanten einholen? Bestellanforderungen erstellen Ersatzteil bestellen Wareneingang buchen Ersatzteil einlagern Entnahme des Ersatzteils buchen Fraunhofer Seite 13

14 Zuständigkeiten* Bedarf für Ersatzteile identifizieren Angebot beim Lieferanten einholen 2 Einkauf / Disposition IH / Produktion 24 8 Materialwirtschaft / Lager 7 4 Keiner *Mehrfachnennung möglich Fraunhofer Seite 14

15 Zuständigkeiten* Bestellanforderungen erstellen Ersatzteil bestellen Einkauf / Disposition IH / Produktion Materialwirtschaft / Lager Keiner *Mehrfachnennung möglich Fraunhofer Seite 15

16 Zuständigkeiten* Wareneingang buchen Ersatzteil einlagern Einkauf / Disposition IH / Produktion Materialwirtschaft / Lager Keiner *Mehrfachnennung möglich Fraunhofer Seite 16

17 Zuständigkeiten* Entnahme des Ersatzteils buchen 1 Einkauf / Disposition 21 IH / Produktion 17 Materialwirtschaft / Lager 11 Keiner *Mehrfachnennung möglich Fraunhofer Seite 17

18 Hauptzuständigkeiten im Prozess Legende: Instandhaltung Bedarf Angebot BANF Einkauf Lager Stammdaten vereinfachen Bestellen Eingang buchen Einlagern Entnahme buchen Lagerorganisation Eine gute Zusammenarbeit von Abteilungen und System in den Ersatzteilprozessen, ermöglicht eine effiziente Bestellabwicklung Fraunhofer Seite 18

19 Wie erfolgt die Entnahme der Ersatzteile? Fraunhofer Seite 19

20 Wie erfolgt die Entnahme der Ersatzteile?* 100% 80% 60% 48% 40% 40% 31% 31% 20% 23% 0% Entnahme aus Lager mit Ausfüllen eines Material- Entnahme- Scheins Entnahme aus Lager mit elektronischer Buchung durch den Bedarfsträger Entnahme aus Lager mit elektronischer Buchung durch das Lagerpersonal Vorabreservierung über ERP-System Entnahme ohne Buchung *Mehrfachnennung möglich Fraunhofer Seite 20

21 Wer hat Zugriff auf die Ersatzteile? Lagermitarbeiter Instandhalter Instandhaltungsmeister Produktionsmitarbeiter Fraunhofer Seite 21

22 Wer hat Zugriff auf die Ersatzteile? Lagermitarbeiter Instandhalter Instandhaltungsmeister Produktionsmitarbeiter Im zentralen Ersatzteillager Im dezentralen Ersatzteillager Im Greiflager Fraunhofer Seite 22

23 Wer hat Zugriff auf die Ersatzteile? Lagermitarbeiter Instandhalter Instandhaltungsmeister Produktionsmitarbeiter In den Werkstätten Im Werkstattwagen Im Konsignationslager Fraunhofer Seite 23

24 AGENDA Die Checkliste zur Optimierung der Ersatzteilwirtschaft Auswertung aktueller Ergebnisse aus der Checkliste Ziele Prozesse Ersatzteillager Stammdaten Fazit Fraunhofer Seite 24

25 Wo sind die Lagerplätze eindeutig beschriftet? Fraunhofer Seite 25

26 Wo sind die Lagerplätze eindeutig beschriftet? zentrales Ersatzteillager dezentrales Ersatzteillager 10% 27% alle 31% 33% teilweise 63% keine 36% Das Chaos steigt mit zunehmender Dezentralisierung! Fraunhofer Seite 26

27 Wo werden die Ersatzteile in Ihrem Unternehmen gelagert? Zentrallager Greiflager Dezentrales Lager Fraunhofer Seite 27

28 Wo werden die Ersatzteile in Ihrem Unternehmen gelagert? Im zentralen Ersatzteillager In dezentralen Ersatzteillagern [%] [%] Fraunhofer Seite 28

29 Wo werden die Ersatzteile in Ihrem Unternehmen gelagert? Konsignationslager Greiflager / C-Teile-Regal [%] [%] Sonstige [%] Fraunhofer Seite 29

30 Wie viele Ersatzteilpositionen werden in Ihrem Unternehmen bevorratet? [Tsd.] Fraunhofer Seite 30

31 AGENDA Die Checkliste zur Optimierung der Ersatzteilwirtschaft Auswertung aktueller Ergebnisse aus der Checkliste Ziele Prozesse Ersatzteillager Stammdaten Fazit Fraunhofer Seite 31

32 Wie viel Prozent der Ersatzteilpositionen besitzen einen Material-Stammsatz? [%] Fraunhofer Seite 32

33 Sind die folgenden Felder im Material-Stammsatz gepflegt? Artikelbezeichnung Warengruppenschlüssel Hersteller Preis Lieferzeit Anlagenverwendung Lagerort / Lagerplatz Fraunhofer Seite 33

34 Sind die folgenden Felder im Material-Stammsatz gepflegt? 13% 23% 35% 33% 54% Artikelbezeichnung 42% Warengruppenschlüssel alle zum Teil 19% 33% 19% 27% nie 48% Hersteller 54% Preis Fraunhofer Seite 34

35 Sind die folgenden Felder im Material-Stammsatz gepflegt? 10% 2% 21% 42% 40% 46% 48% 58% 33% Lieferzeit Anlagenverwendung Lagerort / Lagerplatz alle zum Teil nie Fraunhofer Seite 35

36 Wie dimensionieren Sie Ihre Ersatzteilbestände? Fraunhofer Seite 36

37 Wie dimensionieren Sie Ihre Ersatzteilbestände? 30 Auf Basis von Verbräuchen [%] 30 Auf Basis geplanter Maßnahmen [%] Fraunhofer Seite 37

38 Wie dimensionieren Sie Ihre Ersatzteilbestände? Auf Basis von Erfahrungswissen [%] Auf Basis einer Risikobewertung [%] Fraunhofer Seite 38

39 Gibt es eine werksübergreifender Zusammenarbeit? 11% 31% Ja, regelmäßig Ja, selten Nein 58% Ist eine Systemunterstützung vorhanden?* 46% 24% vollständig teilweise ohne 30% *Auswertung der JA-Antworten Fraunhofer Seite 39

40 AGENDA Die Checkliste zur Optimierung der Ersatzteilwirtschaft Auswertung aktueller Ergebnisse aus der Checkliste Fazit Fraunhofer Seite 40

41 Die 2 Welten der Ersatzteilwirtschaft Erfahrungsbasierte Ersatzteilwirtschaft Systemunterstützte Ersatzteilwirtschaft Fraunhofer Seite 41

42 Fazit Erfahrungsbasierte Ersatzteilwirtschaft Die Aufgaben des ET- Wirtschaft werden durch die Instandhaltung mit getragen durchgängige IT-Systeme zur Unterstützung fehlen sehr dezentrale Lagerstruktur, meist in den Werkstätten Bestandverantwortung beim entnehmenden MA fehlende Prozessbeschreibung kein Kostenüberblick Intransparenz Systemunterstützte Ersatzteilwirtschaft meist verantwortliches Lagerpersonal Lagerverwaltungssystem im Einsatz zur Bestandsverwaltung und Beschaffung zentralere Lagerstrukturen Bestandsverantwortung geteilt Prozesse teilweise beschrieben höhere Kostentransparenz Nachvollziehbarkeit durch das System Fraunhofer Seite 42

43 Aufgaben in der erfahrungsbasierten Ersatzteilwirtschaft Lageraufbau Stammdatenerfassung und Einführung eines Lagerverwaltungssystems Prozesse Fraunhofer Seite 43

44 Aufgaben in der systemunterstützten Ersatzteilwirtschaft Bestandsoptimierung Stammdatenmanagement Plan-Nr.: Bezeichnung: ZYLINDERROLLENLAGER Bestand 1 Verfügbarkeit 99,08 % Hersteller: XXX Gesamtkosten 780,25 Hersteller-Nr.: XXX Bestand 0 Verfügbarkeit 0,00 % Gesamtkosten ,01 Lebensdauer.: 4,1 Jahre Bestand 2 Verfügbarkeit 99,99 % Gesamtkosten 817,62 Risikoorientiertes ET-Management Lieferzeit: 14 Tage Preis: 651,00 Lieferant.: Meier, Stuttgart Verbaute Teile.: 2 Beschaffung Lagerung Entnahme Reparatur Element B1: Bestellung vom Einkauf mit Material- Stammdaten Element L1: Lagerung im zentralen Lager mit Bestandsführung Element L5: Lagerung beim Lieferanten Element E1: Warenausgabe/ -entnahme auf Auftrag Element R1: Eigene Reparatur Element B2: Bestellung vom Einkauf ohne Material-Stammdaten Element B3: e-katalog-bestellung durch den Bedarfsträger Element L2: Lagerung im zentralen Lager ohne Bestandsführung Element L3: Lagerung an dezentralem Lagerort mit Bestandsführung Element L6: Lagerung vor Ort durch Lieferant organisiert Element L7: Konsignationslager Element E2: Warenausgabe/ -entnahme auf Kostenstelle Element E3: Warenausgabe mit Vorab- Reservierung Element R2: Externe Reparatur Element R3: Nicht reparaturfähig Prozessoptimierung Element B4: Beschaffung inkl. Bestandsführung durch Lieferant Element L4: Lagerung an dezentralem Lagerort ohne Bestandsführung Element L8: Außenlager Element E4: Warenentnahme ohne Buchung / Sofortverbrauch Element R4: Reparatur bei Bedarf, Bevorratung der instand-zusetzenden Artikel Schulung & Training Bildquelle Pyramide: Fraunhofer Seite 44

45 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Björn Schweiger M.Sc. Anlagen- und Servicemanagement Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML Joseph-von-Fraunhofer-Str. 2-4 l Dortmund Telefon l Mobil Fraunhofer Seite 45

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