Online Intelligence Solutions INTRANET ANALYTICS. Die neuen Herausforderungen. Von Jean-Marie Camiade, Knowledge Manager WHITE PAPER

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1 Online Intelligence Solutions INTRANET ANALYTICS Die neuen Herausforderungen Von Jean-Marie Camiade, Knowledge Manager WHITE PAPER

2 WHITE PAPER EINFÜHRUNG Das Intranet spielt mittlerweile eine wichtige Rolle im Betrieb eines Unternehmens. Ursprünglich ausschließlich zur internen Kommunikation (Top-Down- Kommunikation) eingesetzt, hat es sich nach und nach zu einer kollaborativen Plattform entwickelt, auf der alle Unternehmensbereiche und alle Mitarbeiter agieren. Der grundlegende Wandel des Unternehmensbilds durch das Web 2.0 wird heutzutage viel beschworen. So wurde das Intranet zum Intranet 2.0, wodurch eine Diversifizierung und Perfektionierung seiner Inhalte stattfand. Auch die Entstehung sehr leistungsfähiger Collaboration-Tools mit zahlreichen Multimediainhalten, wie beispielsweise interne Social Networks, Wikis, Groupware oder e-learning-anwendungen, ist zu beobachten. Diese Diversifizierung in Konzeption und Nutzung sowie die Notwendigkeit kurzer Reaktionszeiten, die mit der schnellen Informationsverbreitung innerhalb sozialer Netzwerke einhergeht, machen eine Kontrolle dieser Inhalte und umfassende Informationen zum Nutzerverhalten erforderlich. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, die Nutzung des Intranets zu überwachen und alle Aktivitäten präzise zu messen, sowohl die inhaltlichen als auch die Nutzeraktivitäten. Daher sollte man die Tracking-Lösung für das unternehmenseigene Intranet ebenso sorgfältig auswählen wie für den Internetauftritt, um exakt ermitteln zu können, welche Nutzungs- und Interessengemeinschaften bestehen und welche Technologien, Dienste oder Anwendungen am häufigsten genutzt oder nachgefragt werden. 2

3 ZIELE MIT ZUNEHMENDER STRATEGISCHER BEDEUTUNG TRACKEN Je wichtiger die Intranet-Inhalte sind, desto größer ist die Notwendigkeit, sie effizient zu tracken und zu analysieren. Je großflächiger sie genutzt werden, desto größer ist auch die Notwendigkeit, das Nutzerverhalten zu tracken und zu analysieren. Dieser strategische Aspekt entgeht den Managern nicht, die daher ebenso aussagekräftige Dashboards und KPIs für ihr Intranet wie für ihre Website fordern. Genauere Informationen erhält man über die kürzlich durchgeführte Umfrage von Arctus (8. Ausgabe), die auf der Internetseite Observatoire de l Intranet veröffentlicht wurde: Sie zeigt unter anderem deutlich, dass die erweiterten Funktionalitäten bei einem beträchtlichen Teil der Intranets Standard sind und kurz- oder langfristig in vielen anderen eingesetzt werden sollen. Welche erweiterten Funktionalitäten bietet das Intranet? Virtuelle Arbeitsplätze Foren/Zusammenfassung der Beiträge Brainstorming-Tools Business Intelligence Data-Warehouse- Anwendungen Data-Mining- Anwendungen Wissensaufbereitung 2.0 Text-Mining- Anwendungen Quelle: Observatoire de l intranet 47% 44% 31% 29% 25% 22% 22% 16% Observatoire de l Intranet zeigt 6 große Intranet-Tendenzen im Jahr 2009 auf: Zentrierung auf den Nutzer Ausbau des Web 2.0 Entstehung des Globalkonzepts One Net Strukturierung des Wissens Professionalisierung der Intranet-Akteure Einrichtung eines Steuerungs- und Regelungsrahmens 3

4 TOOLS ZUR PRODUKTIVITÄTSBEWERTUNG FÜR JEDEN UNTERNEHMENSBEREICH Die Kommunikationsbereiche sind in den Intranets zwar nach wie vor sehr aktiv, doch ist ihnen dieses Medium nicht mehr allein vorbehalten: Auch alle anderen Funktionsbereiche greifen aus Gründen der Kostenersparnis mehr und mehr auf das Intranet zurück. Die Personalverwaltungen unterhalten dort beispielsweise häufig eine Wissensdatenbank mit Organigrammen, Mitarbeitersteckbriefen, Informationen zu sozialen Leistungen, News, aber auch Anwendungen zur Verwaltung von Urlaubszeiten, Sozialleistungen, Bereitschaftsdiensten, Spesen usw. Marketings- und Vertriebsabteilungen pflegen im Intranet eine umfassende Datenbank, mit der sie Produktdatenblätter und Verkaufsprospekte veröffentlichen, Meetings planen, Umsätze und Ziele (für Einzelmitarbeiter und für Gruppen) verfolgen, Produkteinführungen planen, aber auch CRM- und Kundenservice-Daten verwalten. Für die technischen Dienste stellt das Intranet eine Plattform dar, auf der sie Daten zur Bestandsverwaltung sowie Verwaltungs- und Planungsinformationen zu Wartungsarbeiten und die entsprechenden Anträge veröffentlichen können. Die Produktionsbereiche verwalten im Intranet Arbeitsprozesse und Projekte, während die Rechtsabteilungen dort juristische Informationen, Musterverträge usw. einstellen. Hier die vier Bereiche, für die das Intranet gemäß der Website (Arctus) genutzt wird: 4

5 Statische Inhalte Dynamische Inhalte (Datenbank) Push-Informationen Dokumentenbibliothek Informations-Self-Service 1. INFORMATION 2. KOMMUNIKATION Austausch FAQ Forum, Blog, Wiki usw. Meldungen (RSS) Geringe technische Anforderungen Umfassende technische und organisatorische Anforderungen 4. WISSENSVERWALTUNG 3. ZUSAMMENARBEIT Administrative Arbeitsabläufe Arbeitsplätze Koordinationstools (Verzeichnisse, Organigramme, Projektverwaltungstools usw.) Richtlinien für das Dokumentenmanagement Indexierung der Inhalte Metadaten Suchmaschine Archivierungsverfahren Für alle Bereiche des Unternehmens ist das Intranet so ein Mittel zur Produktivitäts- und Effizienzsteigerung geworden. Folglich muss jeder Bereich mit diesem Medium umgehen können, verstehen, wie es genutzt wird, und es effektiv verwalten durch den Einsatz einer Analyselösung, die den gegebenen Anforderungen gewachsen ist. Eine zweitklassige Lösung ist heutzutage nicht mehr opportun, da das Intranet ebenso sorgfältige Analysen wie der Webauftritt erfordert. Mit der in die Analyzer NX -Produktsuite integrierten Intranet Edition erfüllt AT Internet diese Erfordernisse. Sie bietet uneingeschränkten Zugriff auf sämtliche Funktionen des Analyzer NX und des Digital WorkSpace. Die analytische Gliederung (8 Website-Ebenen) und die Seitenkategorisierung ermöglichen eine kohärente Analyse komplexester Websites. Ausgereifte Funktionen zur Konfiguration der Zugriffsrechte erlauben eine differenzierte Benutzerverwaltung. Da zahlreiche Parameter individuell anpassbar sind, kann sich jeder Benutzer einen eigenen Arbeitsplatz einrichten. 5

6 DAS INTRANET WIRD ZUR NORMALITÄT Global Intranet Trends for 2010, die stark beachtete Studie von Jane Mc Connel (Netstrategy/JMC), die Intranet-Entscheidern und -Managern als Lektüre zu empfehlen ist, zeigt die Demokratisierung des Intranets und sein stetes Vordringen in den Arbeitsalltag der Unternehmen auf. Zu einem Zeitpunkt, da über die Erfassung des Besucherverhaltens im Web diskutiert wird, schafft das Intranet seinerseits die Notwendigkeit das Verhalten der Mitarbeiter zu tracken. Jeder Manager hat die Möglichkeit, die wichtigsten Kennzahlen zur Nutzung seiner Dienste und zur Aktivität seiner Mitarbeiter zu überwachen. Er kann die Usability untersuchen, Ziele definieren und deren Erreichung tracken sowie den Grad der Nutzung und den Beitrag der einzelnen Bereiche analysieren um Synergien zu schaffen, die Inhalte umzustrukturieren und seinem Unternehmen so zu besseren Produktivitätszahlen zu verhelfen. INTRANET-NUTZUNG BEGLEITEN UND STEUERN Wie wichtig unternehmensinterne Kommunikation im Sinne einer Top-Down-Kommunikation und einer Informationssteuerung ist, war den Unternehmen stets bewusst das Entstehen der Intranets ist größtenteils dieser Tatsache zuzuschreiben. Entwicklungen im Bereich der Mitarbeiterführung und das Altern der werktätigen Bevölkerung (Notwendigkeit eines Know-How-Transfers) führten sodann zur Erstellung von Wissensdatenbanken, die einen ersten Lösungsansatz für diese Problematik boten. Intranet: Welches sind seine Hauptfunktionen? Bereichsübergreifende Kommunikation Zusammenarbeit Wissensverwaltung Interner Zusammenhalt Vertikale Kommunikation Information Organisation und Reengineering (intern) Quelle: Observatoire de l intranet 76% 70% 63% 59% 48% 43% 35% Nun tauchten Begriffe wie explizites Wissen und implizites Wissen auf: Das explizite Wissen wird kodiert, ausgezeichnet und in den Wissensdatenbanken bereitgestellt. Das implizite Wissen ist schwerer zu erfassen, da es die Summe der individuellen Kenntnisse, der gesamten Erfahrungen jedes einzelnen Mitarbeiters darstellt und sich der gezielten Weitervermittlung vollständig entzieht. Dennoch wird es gemeinhin auf 75 % des Unternehmenswissens geschätzt (geschätzt, weil es nicht quantifizierbar ist). 6

7 Die kollaborativen Intranet-Bereiche stellen nun die Werkzeuge bereit, die bislang fehlten, um dieses Wissen gewinnbringend zu nutzen. Hier kann jeder Mitarbeiter von den anderen lernen und gleichzeitig eigenes Wissen einbringen (diese doppelte Funktion sollte vom Analysetool auf jeden Fall abgedeckt werden). Die bereichsübergreifende Kommunikation erhält so ihren Sinn und wird zu einer der Hauptprioritäten des Intranets. Diese Kommunikation bzw. die kollaborativen Bereiche sind die Grundlage für eine individuelle Weiterentwicklung, für Produktivität und Effizienz. Beispiel: Ein Marketingleiter stellt fest, dass die Vertriebsmitarbeiter sehr selten die Produktdokumentation zu Rate ziehen und stattdessen fleißig die Forumrubrik Kunden- Feedback besuchen. Er kann nun eine Arbeitsgruppe mit dem Aufbau eines sinnvoll strukturierten Bereichs zum Thema Best-Practices oder Praxisfälle beauftragen, in dem jeder Vertriebsmitarbeiter rasch die für ihn relevanten Informationen findet. Doch unabhängig von diesen anerkannten Vorteilen darf man nicht die Risiken verkennen, die mit der falschen Nutzung dieser Bereiche verbunden sind: Ein schlecht organisierter Zugang, eine mangelhafte Kategorisierung, eine zu geringe Nutzung ebenso wie die übermäßige, missbräuchliche Nutzung können auf der einen Seite Produktivitätseinbußen, auf der anderen Seite einen Informationskontrollverlust nach sich ziehen. Der Mangel an Kontrolle, lückenhaftes Tracking und unzureichende Messungen ziehen unweigerlich Konsequenzen solcher Art nach sich. Der erforderliche Ausbau der bereichsübergreifenden Kommunikation sollte daher zwingend innerhalb eines rigorosen Steuerungs- und Regelungsrahmens erfolgen, was eine genaue Kenntnis der Intranet-Aktivitäten und der Intranet-Nutzung voraussetzt. Dies bedeutet, dass geeignete Tools zur Verwaltung der zunehmend komplexen und umfangreichen Analysedaten eingesetzt werden müssen. Hier stellt AT Internet mit Analyzer NX eine Komplettlösung bereit, die mit einer funktionsreichen, nutzerfreundlichen Oberfläche, dem Digital WorkSpace NX, ausgestattet ist. 7

8 DER TAKTISCHE ASPEKT: EINDEUTIGE ANTWORTEN AUF KOMPLEXE FRAGEN Das Intranet 2.0 kann also Gutes wie Schlechtes bewirken. Seine Nutzung muss gut organisiert, kodiert, kontrolliert und daher getrackt werden. RECHTE- UND STATUSVERWALTUNG Je vielfältiger, leistungsfähiger und schneller die Tools sind, desto mehr Kontrollfunktionen müssen sie dem Management bieten. Die Mitarbeiter sollen Gelegenheit haben, sich frei zu äußern, doch dies innerhalb einer kontrollierten, produktivitätssichernden Umgebung. Zudem soll jeder Benutzer abwechselnd Inhalte beisteuern, organisieren oder nur nutzen können, und dies in sehr unterschiedlichem Umfang, da jeder von ihnen einem bestimmten Unternehmensbereich, einer Nutzungs- oder Interessensgemeinschaft angehört. Deshalb ist es von wesentlicher Bedeutung, dass jeder Benutzer die geeigneten Rechte für die Bereiche erhält, die er nutzen soll. Nehmen wir zum Beispiel das Intranet einer internationalen Organisation: Die Unternehmensleitung benötigt natürlich einen Gesamtüberblick, während die Regionalen Leiter Informationen zu ihren jeweiligen Ländern und die Divisionsleiter Daten zu ihren Marken brauchen; dasselbe gilt für die Leiter der Bereiche Kommunikation, HR, Technik, Administration, Finanzen. Doch die Informationen lassen sich nicht isoliert voneinander erfassen, da sonst keine Kreuzanalysen möglich wären. Jeder Manager muss daher Analyseparameter definieren und dafür letztendlich die Gewohnheiten der Nutzer (Autoren wie Leser) sowie die Inhalte kennen. Bestimmte Anwendungen und Inhalte haben eine globale Reichweite und müssen allgemein zugänglich sein, für andere dagegen muss der Zugriff eingeschränkt werden, damit die Produktivität gewährleistet ist. Mit einem funktionalen und einem operativen Organigramm, das festlegt, wer auf was zugreift und wer was verwaltet, können die Zugriffsrechte effizient organisiert werden. 8

9 Es ist offensichtlich, dass auf diesem Anforderungsniveau ein Tool mit sehr differenzierten und sehr intuitiven Funktionen zur Rechteverwaltung erforderlich ist. Der Digital WorkSpace NX stellt hier die vermutlich umfassendste Lösung bereit, die der Markt zu bieten hat. Sie ermöglicht die Zuweisung von Rechten für spezifische Parameter (acht verschiedene Ebenen) zu einzelnen Benutzern oder Benutzergruppen (unbegrenzte Anzahl), die nach Bereich, Nutzung, Funktion, geografischem Standort oder beliebigen anderen Kriterien segmentiert werden können. Diese Flexibilität und eine einfache Konfiguration erlauben eine differenzierte Verwaltung, die auch den komplexesten Anforderungen gerecht wird. PROFIL- UND PERSONAVERWALTUNG Im Mikrokosmos der Webanalyse liegt der Begriff Persona sehr im Trend. Ausführliche Informationen zu den Gewohnheiten der Mitarbeiter in ihrer jeweiligen Eigenschaft als Autoren oder Leser sind einerseits erforderlich, andererseits relativ komplex. Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, ist es nicht notwendig, die individuellen Verhaltensweisen zu tracken (das wäre zu mühsam bzw. nicht machbar). Diese müssen vielmehr kategorisiert werden, damit Profile oder Personae erstellt werden können. Ein gutes Beispiel sind die virtuellen Arbeitsplätze des französischen Bildungsministeriums (ENT = Espaces numériques de travail), die auf diesem Gebiet einen deutlichen Vorsprung haben: Für sämtliche Gymnasien Frankreichs wird kategorisiert nach Schulgruppen kontinuierlich die Nutzung der Hausaufgaben-, Noten-, Fehlzeiten-, -Dienste usw. getrackt. Unschwer lässt sich erraten, welche Vielfalt an Anwendungen (unterschiedlichste Inhalte, voneinander abweichende Technologien und Konzepte) hier zum Einsatz kommt und wie komplex die Erfassung dieser Daten ist. Für jede Schuleinrichtung werden mehrere Personae untersucht, unter anderem die Lehrkräfte, die Schüler und die Eltern. Die mit dem Analyzer NX erzielten Ergebnisse ermöglichen eine Interpretation der Daten, die absolute ebenso wie die relative Analyse, das Tracking von Pilotprojekten und damit eine Optimierung der Dienste sowie positive Anreize bei gleichzeitiger Wahrung von Anonymität und Datenschutz. 9

10 GLOBALES CONTENT-MANAGEMENT Die Inhalte müssen in erster Linie auf Makroebene verwaltet werden. Sie lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen, die sich auf Funktion, Nutzung, Zweck und auch auf den geografischen Standort beziehen. In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal Jane Mc Connel zitieren, die aufzeigt, dass das Intranet in größeren Organisationen einen zentralen Einstiegspunkt, doch individuell zugeschnittene Inhalte aufweist. Mithin ist es unerlässlich, die Nutzung und Verbreitung dieser personalisierten Inhalte zu tracken. Hier bietet AT Internet eine analytische Unterteilung in neun Ebenen, unter anderem eine Portalebene und zwei Ebenen bereichsübergreifender Gruppen auf gleicher hierarchischer Ebene. Zu diesen lassen sich mehrere individuelle Analyse-Ebenen hinzufügen, die eine bereichsübergreifende Zusammenfassung von Seiten anhand bestimmter Kriterien erlauben. So sind die unterschiedlichsten Konfigurationen möglich: eine Portal-Website mit einem Inhalt, ein Portal-Einstieg, der zu unterschiedlichen Inhalten führt, oder auch mehrere Einstiegspunkte mit Zugang zu verschiedenen Inhalten. Die Daten sind auch im Rahmen konsolidierter Analysen abrufbar, wobei eine Deduplizierung der Unique Visitors stattfindet. Auf diese Weise lässt sich die Präzision und Relevanz der gekreuzten Daten sicherstellen. 10

11 INDIVIDUELLES CONTENT-MANAGEMENT (INDEXIERUNG UND TAGS) Verkaufsargumente Ressourcen Blog Webinare Zeitplanung s Dokumentenbasis White paper Marketing Herstellung Vertrieb E-Learning Die Produktion von Inhalten sollte schnell und einfach vonstatten gehen. Es versteht sich von selbst, dass die Webanalyse-Marker im Vorfeld und daher vollkommen transparent für den Nutzer in die Benutzeroberfläche des Content-Management-Systems integriert werden müssen. Die Analyse, die man letzten Endes erhält, sollte klar und eindeutig sein. Es sollte unbedingt möglich sein, auf Website- oder Seitenebene Kriterien anzuwenden, nach spezifischen Inhalten gefilterte Informationen zu erfassen oder die Inhalte nach Tags (Keywords), nach Themen, nach Erstellungsdatum oder nach Autor (semantische Analyse) zu indexieren. Die Verwendung von Seiten-Tags in der Analyzer NX -Suite lässt sich mit einer SEO-Maßnahme (Search Engine Optimization) auf einer Webseite vergleichen. Hierbei werden speziell für Suchmaschinen definierte Keywords in einem Tag angegeben. Enthält eine Suche dieses Keyword, weist der Indexierungs-Spider der entsprechenden Seite einen bestimmten Relevanzgrad zu. An diesem Punkt endet der Vergleich natürlich, da SEO sehr viel umfangreicher und komplexer ist als die simple Deklaration von Keywords. Der Seiten-Tag funktioniert nach dem gleichen Prinzip, wird jedoch nur intern im Analyzer NX verwendet: Anhand eines Keywords kann die allgemeine Wirkung dieses Attributs, die Seiten, auf denen es vorkommt, und die anderen mit dem Begriff assoziierten Tags untersucht werden. So lässt sich beispielweise auf einer Website mit einer Vielzahl von Artikeln ermitteln, wie gefragt ein Autor, ein Thema, eine Marke, ein Unternehmen oder eine bestimmte Sparte ist. 11

12 INDEXIERUNG UND RECHERCHE Je größer die Masse an Informationen, desto entscheidender ist zum einen die Indexierung der Inhalte und zum anderen die Qualität der Suchtools. Ein Analysetool sollte unbedingt in der Lage sein, die Seiten-Tags und die Nutzung der Suchtools zu tracken. AT Internet bietet hier eine umfassende Analysefunktionalität, die auch Detaildaten zu erfolgreichen und nicht erfolgreichen Suchen, zu angeklickten Ergebnisse und den verknüpften Interessenskriterien einschließt. Die Analyse der Seiten-Tags liefert durch die im Vorfeld identifizierten Begriffe, die für die Inhalte repräsentativ sind, einen effektiven Beitrag zum SEO. Auch die Analyse zur Internen Suche ermöglicht Verbesserungen beim SEO, indem sie die zuweilen unerwarteten Begriffe ermittelt, die Online-Nutzer für ihre Suchanfragen verwendet haben. Durch die Aufnahme dieser Begriffe, deren Relevanz nun bekannt ist, können SEO-Maßnahmen sinnvoll ergänzt werden. RÜCKVERFOLGBARKEIT UND DATENVE- RWALTUNG Mit dem vermehrten Einsatz von Collaboration-Tools und der wachsenden Informationsproduktion und -verbreitung in Echtzeit wird die Rückverfolgbarkeit der Daten immer wichtiger: Von wo und von wem geht eine Information aus, wann wurde sie publiziert, in welchem Kontext und über welchen Kanal? Diese Informationen können mittels Variablen erfasst werden, die teils automatisiert sind, teils bei der Erstellung konfiguriert werden können. Hierbei sind die Seiten-Tags und -Kriterien von größerer Bedeutung. So kann im Analyzer NX ein System zur Rückverfolgung von Informationen eingerichtet werden, um diese in quantitativer, doch vor allem qualitativer Hinsicht besser zu verwalten: Wie soll die Archivierung gehandhabt werden, und wie vermeidet man, dass Wichtiges in der Informationsflut untergeht? Wie lang sind Informationen nützlich? Durch die Segmentierung anhand des Kriteriums Erstellungsdatum und des benutzerdefinierten Kriteriums Aufrufdatum ist es möglich, die Relevanz einer Information unter Berücksichtigung ihres Alters zu ermitteln. Auch eine Kreuzanalyse mit Themen-Tags wäre in diesem Zusammenhang interessant. Beispiel: Sie stellen fest, dass Informationen zu aktuellen Themen nach 8 Tagen nicht mehr interessant sind (also werden sie nach diesem Zeitraum archiviert). Theoretischere Inhalte dagegen haben erst zwei Wochen nach ihrem Erscheinen die meisten Aufrufe zu verzeichnen (der Zeitraum, in dem Mundpropaganda ihre Wirkung zeigt). 12

13 DATENERHEBUNG UND SICHERHEIT Das Intranet ist und bleibt ein Raum, in dem Datensicherheit oberstes Gebot ist. Jede Trackingund Analyselösung muss daher strengsten Sicherheitsanforderungen gerecht werden. Wie stets hängt die Sicherheit vom Grad der Vertraulichkeit der verschiedenen Informationstypen und von der Architektur des Netzwerks ab hier reicht die Spanne vom Virtual Private Network (VPN) bis hin zum Extranet. Als zusätzliche Sicherheitsgarantie bietet AT Internet das lokale Hosting auf seinem Datenerfassungsserver an. Die erhobenen Daten werden anschließend in Form stündlich erstellter Protokolldateien übermittelt, wobei entsprechende Benachrichtigungen und Alerts an den Kunden gehen. 13

14 AUF DEM NEUESTEN STAND BLEIBEN Das Intranet vollzieht die Entwicklung des Internet nach: Vom Web 1.0 über das Web 2.0 bis hin zum Web 3.0 spiegeln sich alle technische Fortschritte des Internets in den Intranets wider. Diese Fortschritte müssen durch eine entsprechende Weiterentwicklung des Analysetools unterstützt werden. Paradebeispiele hierfür sind natürlich im Bereich Multimedia und Mobilität zu finden: So muss ein Außendienstmitarbeiter über seinen Laptop oder sein Smartphone auf das Intranet zugreifen, um sich die neuesten Videopräsentationen der von ihm verkauften Produkte anzusehen. Solche Nutzungsprofile sollten vom Autor unbedingt quantitativ und qualitativ erfasst werden, damit er sich an neue Verhaltensmuster und neue Anforderungen anpassen kann. Das Modul Rich Media und die Mobile Edition des Analyzer NX ermöglichen eine tief gehende Analyse des Intranets 2.0. Jeder Video- und jeder Audio-Inhalt kann bis ins kleinste Detail analysiert werden (Wiedergabe, Pufferspeicherung, Nutzeraktionen im Player); mobile Websites können wie vollwertige Websites getrackt werden und mit zusätzlichen Informationen über die mobile Nutzung angereichert werden. 14

15 FAZIT Das Intranet 2.0 hat interaktive Anwendungen, soziale Netzwerke, Interessens- sowie Arbeitsgemeinschaften entwickelt und ermöglicht seinen Nutzern die Aneignung des individuellen und kollektiven Unternehmenswissens. Es hat den Status einer simplen Datenbank, die lediglich das explizite Wissen des Unternehmens enthält, hinter sich gelassen und deckt nunmehr auch eine andere Dimension des Knowledge Managements ab: die Formalisierung und Weitergabe des stillschweigenden Wissens, das keine verborgene, vergängliche Ressource mehr ist. Der daraus resultierende Produktivitätszuwachs ist eine Tatsache, die sich in allen Unternehmensbereichen feststellen lässt. Wie beim Internet-Auftritt geht es bei der Analyse des Intranets in erster Linie um die Optimierung der Inhalte, sowohl im Hinblick auf die Usability als auch auf die Verfügbarkeit. Das neue Kommunikationsparadigma beschleunigt die Geschwindigkeit, mit der Informationen verbreitet werden, um ein Vielfaches. Eine persönliche Meinung, die zunächst nur in kleinem Kreis geäußert wird, kann sich auf eine Community übertragen und unvorhergesehene Auswirkungen haben: Der Online-Nutzer gewinnt damit nach und nach den Einfluss, der dem Unternehmen entzogen wird... Dieses Risiko besteht durchaus, wenn all diese Prozesse nicht organisiert, getrackt, kontrolliert und klaren Regelungen unterworfen werden. Um die Herausforderung Enterprise 2.0 zu meistern, sollte man daher auf Werkzeuge zurückgreifen, die den Erfolg sicherstellen: entscheidungsunterstützende Dienste der neuesten Generation. Mit der Intranet Edition des Analyzer NX ist die NX- Produktsuite von AT Internet dieser Herausforderung in jeder Hinsicht gewachsen. 15

16 Online Intelligence Solutions AT Internet führend bei Online Intelligence -Systemen AT Internet ist ein führender, unabhängiger Anbieter von Web und Mobile Analytics-Lösungen und international in neun Ländern aktiv. AT Internet ist stolz für seine Datensicherheit und seinen kundenorientierter Ansatz. Gewinner des europäischen Gütesiegels Seal of E-Excellence in Platin 2009, bietet AT Internet im SaaS- Modell eine robuste und zuverlässige Komplettlösung für Web, Buzz und Mobile Analytics zur Optimierung der Marketing Intelligence und Leistungsfähigkeit von Unternehmen. Kontakt Bordeaux (HQ) / Paris +33 (0) London +44 (0) Madrid +34 (0) Montréal München / Hamburg +49 (0)89 / AT Internet. DE.CL

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