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1 fvw Kongress und Travel Expo September 2013 Veranstaltungsbericht 18. November 2013 Traffic & Tourism

2 Inhalt 1. fvw Kongress und Travel Expo, Köln September Mit Big Data zielgruppenspezifische Angebote entwickeln Bessere Angebote dank Integration statt Kooperation Das A und O eine leistungsfähige IT Direct Connect Social Media & Facebook Einfache Kommunikation trotz Medienbrüchen... 5 fvw Kongress und Travel Expo Bericht 18. November 2013 Seite 2

3 1. fvw Kongress und Travel Expo, Köln September 2013 Seit 1998 treffen sich auf dem fvw Kongress die Entscheider aus Touristik und Business Travel. Auch in diesem Jahr kamen wieder Besucher aus aller Welt nach Köln, um sich zu aktuellen Entwicklungen und neuen Geschäftsmodellen zu informieren. Die Themen, über die die Branche diskutiert, waren unter anderem: Wie sieht die künftige Rollenverteilung zwischen Veranstaltern und Vertrieb aus? Wie verändert Direct Connect die Flugbuchung? Wie prägen Facebook und Smartphone künftiges Such- und Buchungsverhalten? 2. Mit Big Data zielgruppenspezifische Angebote entwickeln In einer ersten Session wurde mit den Big Player der Branche über die Herausforderungen diskutiert, die sich insbesondere durch das veränderte Informations- und Buchungsverhalten der Kunden ergeben. Expedia als reines Online-Reisebüro zeigte eindrucksvoll, wie sich durch konsequente Nutzung der anfallenden Daten (Stichwort Big Data ) und Weiterentwicklung der Angebote ein Mehrwert für den Kunden generieren lässt. Die Frage an die großen Touristik-Konzerne, TUI, DER Touristik und Thomas Cook, war deshalb, inwiefern ein radikales Umsteuern der Marktführer nötig ist, um weiter am Markt bestehen zu können. Das Fazit war die Einsicht, dass insbesondere die Prozesse in den großen Unternehmen schneller werden müssen und ein Konkurrenzkampf mit reinen Online-Anbietern nur über den Preis nicht möglich ist. Chancen bestehen deshalb vor allem in der Bündelung von Teilleistungen zu attraktiven, zielgruppenspezifischen Angeboten mit Mehrwert für den Kunden. fvw Kongress und Travel Expo Bericht 18. November 2013 Seite 3

4 3. Bessere Angebote dank Integration statt Kooperation Einen interessanten Einblick in aktuelle Entwicklungen im Luftverkehrsmarkt gab James Hogan, CEO von Etihad Airways. Er stellte seine Vision eines virtuellen Mega-Carriers vor. Hier wird im Gegensatz zu klassischen Airline-Allianzen, wie bspw. der Star Alliance, auf Integration statt auf Kooperation gesetzt. Strategische Partner werden durch Beteiligung bzw. Übernahme in die Muttergesellschaft integriert. Ein Beispiel für diese Strategie ist u.a. der Einstieg von Etihad bei Air Berlin. So sollen in diesem sogenannten Equity- Modell Synergieeffekte gepaart mit der Erweiterung des Streckennetzes für Kostenvorteile und ein attraktives Angebot sorgen. 4. Das A und O eine leistungsfähige IT Ein großes Thema auf dem Kongress und insbesondere auch auf der angeschlossenen Fachmesse Travel Expo waren die IT-Dienstleister als Schnittstelle zwischen stationärem Vertrieb, Veranstaltern und Verkehrsunternehmen. Ein leistungsfähiges IT-System mit allen Möglichkeiten der Integration und Bündelung von Angeboten wird immer stärker zum Erfolgsindikator für Vertrieb und Veranstalter das Stichwort hier: Multi-Cross Channel Vertrieb. 5. Direct Connect war das Stichwort bei verschiedenen Vorträgen zum Thema Die Airlines wollen direkt zum Kunden wer profitiert, wer verliert?. Hintergrund ist die Einführung der NDC- Standards (New Distribution Capability) ab Dabei handelt es sich um einen neuen Datenstandard zum Austausch von Informationen zwischen Reiseanbietern, Airlines und Vertrieb. Laut Jim Davidson von Farelogix eine Win-Win-Situation für alle fvw Kongress und Travel Expo Bericht 18. November 2013 Seite 4

5 Beteiligten: Airlines können personalisierte Angebote auf allen Vertriebskanälen anbieten, Kunden haben Zugang zu vielfältigen Reiseangeboten, Reisebüros haben durch den direkten Zugang zu den Angeboten der Airlines die Möglichkeiten attraktive Gesamtpakete zu erstellen und schlussendlich können auch die klassischen GDSs (Global Distribution Systeme) nach einer Modernisierung mehr Inhalte anbieten als bisher. 6. Social Media & Facebook In Zukunft werden soziale Medien weiter an Bedeutung gewinnen, auch auf dem Reisemarkt. Schon heute ist bspw. Facebook Quelle von Reiseinspirationen z.b. durch geteilte Urlaubsbilder von Freunden. In Zukunft möchte Facebook diesen Bereich verstärkt ausbauen, um noch bessere zielgruppenspezifische Werbeangebote anbieten zu können. Aus Konversation wird Conversion. 7. Einfache Kommunikation trotz Medienbrüchen Aus meiner Sicht ein Highlight des Kongresses war der Vortrag von Google zum Thema There is no mobile getrennte Kommunikationskanäle waren gestern. In einem anschaulichen Vortrag wurden mögliche Use- Cases einer bedienerfreundlichen und einfachen Kommunikation trotz Medienbrüchen zwischen Tablet, Smartphone, Laptop und sogar des neuesten Device: Google Glass, aufgezeigt. fvw Kongress und Travel Expo Bericht 18. November 2013 Seite 5

6 Kontakt Heiko Partschefeld Head of Traffic&Tourism Telefon: / Peter Seidel Consultant Traffic&Tourism Telefon: / fvw Kongress und Travel Expo Bericht 18. November 2013 Seite 6

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