Beschaffungslogistik im China-Geschäft Kosten Prozesse Strategien. Herausgegeben von PricewaterhouseCoopers

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Beschaffungslogistik im China-Geschäft Kosten Prozesse Strategien. Herausgegeben von PricewaterhouseCoopers"

Transkript

1 Eine Studie von PricewaterhouseCoopers in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e. V. pwc

2 Herausgegeben von PricewaterhouseCoopers Studienkonzeption, Redaktionsleitung und V. i. S. d. P. Dipl.-Ing. Anselm Stolte M. A. Redaktionsunterstützung Daniela Borkenhagen, Juliana Fernandes Konzeption und Auswertung der Befragung Dr. Yvonne Fritzsche-Sterr, Hamburg Durchführung der Befragung teleresearch, Mannheim Korrektorat Werkstatt für moderne Sprache, Frankfurt am Main Satz Nina Irmer, Digitale Gestaltung & Medienproduktion, Frankfurt am Main Druck Fritz Schmitz Druck, Krefeld Printed in Germany Die Ergebnisse der Studie und Expertenbeiträge sind als Hinweise für unsere Mandanten bestimmt. Für die Lösung einschlägiger Probleme greifen Sie bitte auf die angegebenen Quellen und die Unterstützung unserer China Business Group in den für Sie tätigen Büros zurück. Teile dieser Veröffentlichung dürfen nur nach vorheriger schriftlicher Genehmigung durch den Herausgeber nachgedruckt oder vervielfältigt werden. Meinungsbeiträge geben die Auffassung der einzelnen Autoren wieder. März 2008 PricewaterhouseCoopers bezeichnet die PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und die anderen selbstständigen und rechtlich unabhängigen Mitgliedsfirmen der PricewaterhouseCoopers International Limited.

3 Vorwort Vorwort Liebe Leserinnen und Leser, China liegt seit dem Jahr 2005 auf Platz drei der Länder, aus denen Deutschland Waren einführt. Italien, Großbritannien und die USA hat der Riese in Fernost bereits überflügelt. Im Jahr 2006 bezogen deutsche Unternehmen aus China Handelswaren und andere Erzeugnisse im Wert von 48,8 Milliarden Euro. Marktbeobachter gehen davon aus, dass der Trend anhält: Die Einfuhren aus dem Reich der Mitte werden voraussichtlich mit über 20 Prozent auf 72 Milliarden Euro im Jahr 2008 klettern. Als wichtigstes Motiv für die hohe Importquote gelten die großen Kostenvorteile gegenüber der Beschaffung in Deutschland wie auch anderen Ländern. Wie günstig aber ist die Beschaffung von Waren und Produkten in China tatsächlich, wenn Unternehmen auch die Kosten der Logistik und indirekte Kosten wie die für das Management und höhere Risiken berücksichtigen? Um diese Frage stichhaltig zu beantworten, führten PricewaterhouseCoopers (PwC) und der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e. V. (BME) gemeinsam die vorliegende Studie Beschaffungslogistik im China-Geschäft. Kosten Prozesse Strategien durch. Im August und September 2007 wurden (Chef-)Einkäufer und leitende Logistikverantwortliche von 203 deutschen Unternehmen mit Firmenmitgliedschaft im BME in einer repräsentativen Stichprobe zu ihren Erfahrungen mit Beschaffung und Logistik im China-Geschäft befragt. Die Ergebnisse lassen aufhorchen: So beträgt der Preisvorteil bei den Produktgruppen, die sich in China am günstigsten beschaffen lassen, im Vergleich zu Deutschland auch nach Berücksichtigung der gesamten Logistikkosten circa 50 Prozent. Andererseits nehmen Unternehmen bei ihren in China am ungünstigsten beschafften Produktgruppen im Mittel einen Kostennachteil gegenüber Deutschland von etwa 15 Prozent hin. In diesen Fällen hat Beschaffung in China nur noch aus strategischen Gründen Sinn. Erstaunlich in beiden Fällen ist: Die Mehrheit der Unternehmen lässt dennoch die zahlreichen Möglichkeiten weitgehend ungenutzt, ihre Logistikkosten substanziell zu senken etwa durch spezielle Zollverfahren oder eine geschicktere Organisation ihrer Logistikstrukturen. Unternehmen, die Waren aus China einführen, sind wie die Studie in Dutzenden von Fällen eindringlich nahe legt also gut beraten, einen kritischen Blick auf ihre Beschaffungsaktivitäten im Reich der Mitte zu werfen. Den Führungskräften, die in den umfangreichen Interviews über ihre Erfahrungen berichteten, danken BME und PricewaterhouseCoopers ganz herzlich! Ihnen eine spannende und Gewinn bringende Lektüre und viel Erfolg bei Ihren Beschaffungsaktivitäten in China! Dr. Holger Hildebrandt Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e. V. (BME) Peter Albrecht Mitglied des Vorstands und Leiter des Bereichs Industrielle Produktion PricewaterhouseCoopers AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Harald Kayser Leiter China Business Group PricewaterhouseCoopersAG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 3

4 Inhalt Inhalt Vorwort...3 Abbildungsverzeichnis...7 Tabellenverzeichnis...11 Executive Summary Beschaffungsstrukturen Beschaffungslogistik Logistikkosten Zollmanagement und steuerliche Einzelaspekte Trends...15 Ausblick: Logistik als entscheidender Wettbewerbsfaktor...17 A Beschaffungsstrukturen in China Global Sourcing Ergebnisse Beschaffungsmarkt China: hoher Stellenwert für deutsche Unternehmen Anteil der in China beschafften Produkte: stärkerer Schwerpunkt bei kleinen Unternehmen Standortwahl: Küstenregionen bevorzugt Organisation der Beschaffung: Jedes zweite Unternehmen vertraut auf feste Einkäufer Operative Logistikentscheidungen: in Deutschland und China gemeinsam Strategische Entscheidungen: mehrheitlich Kooperation zwischen Logistikabteilung und Einkauf Expertenkommentar...30 B Beschaffungslogistik in China Logistik Ergebnisse Transport und Verpackung: in chinesischer Hand Externe Logistik: stärkere Kontrolle chinesischer Dienstleister Logistik in der Praxis: Große bevorzugen Große Vorteile und Nachteile kleinerer Logistikanbieter...44

5 Inhalt 2.5 Anteil des Seeverkehrs am Gesamtvolumen: 82 Prozent Incoterms: Große Unternehmen scheuen das Risiko, kleine schultern es Expertenkommentar...49 C Kostenmanagement in der Beschaffungslogistik Kostenmanagement Ergebnisse Preisvorteil des Einkaufs (FOB) in China: kleine Unternehmen beschaffen günstiger Schnäppchenjäger, Sourcing-Experten, Strategen: Beschaffung in China je nach Unternehmenstyp unterschiedlich teuer Fracht- und Logistiknebenkosten betragen circa acht bis 15 Prozent der gesamten Beschaffungskosten Starke Kontrolle über die Logistikdienstleister korreliert mit hohen Frachtkosten Enge Margen in der Beschaffung in China: Welche Unternehmen kaufen am günstigsten ein? Große Unternehmen beschaffen in China durchschnittlich bis zu 21 Prozent günstiger oder bis zu fünf Prozent teurer Im Durchschnitt beschaffen kleine Unternehmen in China vier bis 23 Prozent günstiger als in Deutschland Charakteristika der verschiedenen Beschaffungstypen Anteile der Logistik: Fracht- und Prüfkosten Mangelhafte Kostenkontrolle: Jedes dritte Unternehmen nutzt im Logistikcontrolling noch keine Kennzahlen Expertenkommentar...71 D Zollmanagement und steuerliche Einzelaspekte Zölle und Zollmanagement Verrechnungspreise, Logistikparks Ergebnisse Verzollung für einzuführende Waren in Deutschland Zollverfahren mit wirtschaftlicher Bedeutung Logistikparks Logistikkosten und Gestaltung der Verrechnungspreise Expertenkommentar

6 Inhalt 4.1 Zölle und Zollmanagement Verrechnungspreise, Logistikparks...85 E Fazit: Trends bei Beschaffung und Logistik in China Stand der Beschaffungslogistik im China-Geschäft Kaufen große Unternehmen in China zu teuer ein? Ergebnisse Markttrends Managementtrends Expertenkommentar...97 F Vorgehensweise und Stichprobenbeschreibung Dienstleistungen und Ansprechpartner Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e. V. (BME) PricewaterhouseCoopers China Business Group

7 Abbildungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Abb. 1 Abb. 2 Abb. 3 Dauer der bisherigen Beschaffung deutscher Unternehmen in China insgesamt...20 Anteil der Unternehmen mit dem Anteil der von ihnen in China beschafften Produkte im Rahmen der weltweiten Beschaffung insgesamt...21 Anteil der in China beschafften Produkte im Rahmen von Global Sourcing...21 Abb. 4 Bedeutung der Beschaffungsregionen in China insgesamt...22 Abb. 5 Abb. 6 Chinas Provinzen...23 Bedeutung der Beschaffungsregionen in China: Branchenschwerpunkte...23 Abb. 7 Organisation der Beschaffung in China insgesamt...24 Abb. 8 Organisation der Beschaffung in China nach Unternehmensumsatz...25 Abb. 9 Organisation der Beschaffung in China (nach Branchenschwerpunkt)...26 Abb. 10 Ort der operativen Logistikentscheidung insgesamt...26 Abb. 11 Einbeziehung der Logistikabteilung bei strategischen Entscheidungen insgesamt...27 Abb. 12 Einbeziehung der Logistikabteilung in strategische Entscheidungen zur Beschaffung bei Unternehmen mit freien Handelsvertretern...28 Abb. 13 Einbeziehung der Logistikabteilung in strategische Entscheidungen zur Beschaffung bei Unternehmen mit festen Einkäufern vor Ort und Einkaufsmitarbeitern in verbundenen Unternehmen...28 Abb. 14 Einbeziehung der Logistikabteilung bei strategischen Entscheidungen nach Unternehmensgröße...29 Abb. 15 Einbeziehung der Logistikabteilung bei strategischen Entscheidungen nach dem Grad, mit dem chinesische Dienstleister kontrolliert werden...29 Abb. 16 Dienstleister für einzelne Logistikbereiche insgesamt (nach Dienstleistung)...35 Abb. 17 Dienstleister für einzelne Logistikbereiche insgesamt (nach Branchen)...35 Abb. 18 Dienstleister für einzelne Logistikbereiche: Verpackung Abb. 19 Dienstleister für einzelne Logistikbereiche: Verpackung Abb. 20 Dienstleister für einzelne Logistikbereiche: Lagerhaltung...36 Abb. 21 Dienstleister für einzelne Logistikbereiche: Zollabwicklung...37 Abb. 22 Dienstleister für einzelne Logistikbereiche: Qualitätskontrolle...37 Abb. 23 Wird Dienstleistern freie Hand gewährt oder werden Prozesse vorgegeben insgesamt

8 Abbildungsverzeichnis Abb. 24 Kontrolle der chinesischen Dienstleister nach Zahl der Beschäftigten in Deutschland...38 Abb. 25 Wird Dienstleistern freie Hand gewährt oder werden Prozesse vorgegeben: deutsche oder andere nichtchinesische Dienstleister insgesamt (nach Mitarbeiterzahlen)...40 Abb. 26 Beauftragung von eher größeren Mittelständlern und Logistikkonzernen im Rahmen der Beschaffung aus China, nach Unternehmensgröße und Grad der Kontrolle über die chinesischen und nichtchinesischen Dienstleister...40 Abb. 27 Wird Dienstleistern freie Hand gewährt oder werden Prozesse vorgegeben: deutsche oder andere nichtchinesische Dienstleister insgesamt (nach Branche)...41 Abb. 28 Wird Dienstleistern freie Hand gewährt oder werden Prozesse vorgegeben: chinesische Dienstleister insgesamt (nach Mitarbeiterzahlen)...42 Abb. 29 Wird Dienstleistern freie Hand gewährt oder werden Prozesse vorgegeben: chinesische Dienstleister insgesamt (nach Branchen)...42 Abb. 30 Wird Dienstleistern freie Hand gewährt oder werden Prozesse vorgegeben: nach Rolle des chinesischen Beschaffungsmarkts für das Unternehmen, deutsche oder andere nichtchinesische Dienstleister insgesamt...43 Abb. 31 Wird Dienstleistern freie Hand gewährt oder werden Prozesse vorgegeben: chinesische Dienstleister insgesamt...43 Abb. 32 Bevorzugung großer Logistikkonzerne oder weniger großer Mittelständler...44 Abb. 33 Anteil der Verkehrsträger...46 Abb. 34 Bevorzugte Incoterms-Klauseln bei der Logistik im Chinaverkehr nach Branche...48 Abb. 35 Bevorzugte Incoterms-Klauseln bei der Logistik im Chinaverkehr nach Jahresumsatz...48 Abb. 36 Durchschnittliche Preisersparnis (FOB) bei der Beschaffung in China im Vergleich zu Deutschland...54 Abb. 37 Durchschnittlicher Anteil der reinen Frachtkosten und der gesamten Logistikkosten an den gesamten Beschaffungskosten...57 Abb. 38 Beschaffungskosten für Gesamtstichprobe...58 Abb. 39 Beschaffungskosten für Unternehmen mit mindestens Mitarbeitern in Deutschland...59 Abb. 40 Beschaffungskosten für Unternehmen mit unter 500 Mitarbeitern in Deutschland...60 Abb. 41 Höhe der Logistikkosten bei der Beschaffung in China...65 Abb. 42 Höhe der Logistikkosten bei der Beschaffung in China: reine Fracht (Vor-, Haupt- und Nachlauf)

9 Abbildungsverzeichnis Abb. 43 Höhe der Logistikkosten bei der Beschaffung in China: Prüfkosten/Qualitätskontrolle...66 Abb. 44 Höhe der Logistikkosten bei der Beschaffung in China: Managementkosten in der Logistik (indirekte Kosten wie Gehälter, Reisekosten, Infrastruktur)...67 Abb. 45 Höhe der Logistikkosten bei der Beschaffung in China: Verzollung...67 Abb. 46 Höhe der Logistikkosten bei der Beschaffung in China: Lagerung (in Deutschland und China)...68 Abb. 47 Höhe der Logistikkosten bei der Beschaffung in China: Reklamation bei Transportschäden...69 Abb. 48 Höhe der Logistikkosten bei der Beschaffung in China: Transportversicherung...69 Abb. 49 Nutzung von Kennzahlen im Logistikcontrolling...70 Abb. 50 Verzollung bei Einfuhr von Waren nach Deutschland...78 Abb. 51 Bisherige Beantragung bestimmter Zollverfahren mit wirtschaftlicher Bedeutung...79 Abb. 52 Bisherige Beantragung von bestimmten Zollverfahren in China, Unternehmen mit Eigenverzollung und Jahresumsatz bis 500 Millionen Euro...80 Abb. 53 Bisherige Beantragung von bestimmten Zollverfahren in China, Unternehmen mit Eigenverzollung und Jahresumsatz von mindestens 500 Millionen Euro...80 Abb. 54 Verringerung der Zollbelastung durch aktive und passive Veredelung...81 Abb. 55 Nutzung von Logistikparks in China...83 Abb. 56 Einbeziehung der Logistikkosten in die Verrechnungspreisgestaltung bei der Beschaffung in China gilt als branchenüblich...84 Abb. 57 Trends im China-Geschäft im Überblick, Teil Abb. 58 Trends nach Unternehmensschwerpunkt: Überbrückung, Unternehmenskooperation und Qualifikation...90 Abb. 59 Trends nach Jahresumsatz: Treibstoffkosten und Qualifikation der Arbeitskräfte...91 Abb. 60 Trends nach Unternehmensgröße: Liberalisierung, Überbrückung, Transporttechnologie und Unternehmenskooperation...91 Abb. 61 Einsatz neuer Transporttechnologien (nach Branchen)...92 Abb. 62 Trends im Überblick, Teil Abb. 63 Unternehmenskooperation zur Lösung logistischer Aufgaben in China (nach Mitarbeiterzahl)...93 Abb. 64 Entwicklung des Beschaffungsanteils bei verbundenen Unternehmen in China, geschätzt für die nächsten drei bis fünf Jahre

10 Abbildungsverzeichnis Abb. 65 Zukünftige bedeutende Regionen in der Beschaffung...96 Abb. 66 Branchenschwerpunkt der in der Studie befragten Unternehmen Abb. 67 Weltweit beschäftigte Mitarbeiter der in der Studie befragten Unternehmen Abb. 68 In Deutschland beschäftigte Mitarbeiter der in der Studie befragten Unternehmen Abb. 69 Rechtsform der in der Studie befragten Unternehmen Abb. 70 Weltweiter Jahresumsatz der in der Studie befragten Unternehmen

11 Tabellenverzeichnis Tabellenverzeichnis Tab. 1 Tab. 2 Tab. 3 Tab. 4 Tab. 5 Tab. 6 Tab. 7 Tab. 8 Tab. 9 Einbeziehung der Logistikabteilung in strategische Beschaffungsentscheidungen und Kontrolle über Logistikdienstleister...39 Kontrolle über Logistikdienstleister und Anteil der Frachtkosten an den Beschaffungskosten aus China...39 Kontrolle über Logistikdienstleister und Anteil der gesamten Logistikkosten an den Beschaffungskosten aus China...39 Kontrolle über Dienstleister nach Mitarbeiterzahl und Grad der Kontrolle...41 Vorteile der kleineren Logistikanbieter gegenüber den großen Mittelständlern und Logistikkonzernen...45 Nachteile der kleineren Logistikanbieter gegenüber den großen Mittelständlern und Logistikkonzernen...46 F-Klauseln bevorzugt...47 Preisvorteil (FOB) der vergleichsweise günstigsten Produktgruppe in China nach Beschaffungstyp...55 Preisvorteil (FOB) der vergleichsweise ungünstigsten Produktgruppe in China nach Beschaffungstyp...56 Tab. 10 Frachtkosten und Kontrolle über Logistikdienstleister...58 Tab. 11 Gesamte Logistikkosten und Kontrolle über Logistikdienstleister...58 Tab. 12 Charakteristika in den Produktgruppen und Beschaffungstypen...64 Tab. 13 Nutzung von Kennzahlen und Einschätzung der Ersparnis bei Beschaffung in China...70 Tab. 14 Nutzung von Kennzahlen und Logistikkosten bei Beschaffung in China...71 Tab. 15 Logistikparks in China (Stand: 2006)

12 Tabellenverzeichnis 12

13 Executive Summary Executive Summary Wie günstig ist die Beschaffung von Waren und Produkten in China, wenn Unternehmen auch die Kosten der Logistik und indirekte Kosten wie die für das Management und höhere Risiken berücksichtigen? Um diese Frage stichhaltig zu beantworten, wurden im August und September 2007 (Chef-)Einkäufer und leitende Logistikverantwortliche von 203 deutschen Unternehmen mit Firmenmitgliedschaft im Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e. V. (BME) in einer repräsentativen Stichprobe zu ihren Erfahrungen mit Beschaffung und Logistik im China-Geschäft befragt. Die wichtigsten Ergebnisse der von PricewaterhouseCoopers und dem BME auf Grundlage der Ergebnisse der Befragung erstellten Studie Beschaffungslogistik im China- Geschäft: im Überblick: 1 Beschaffungsstrukturen Beschaffungsmarkt China: hoher Stellenwert für deutsche Unternehmen Die Bedeutung Chinas als globaler Umschlagplatz resultiert nicht erst aus der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung in Fernost. China nimmt in der Beschaffung bei deutschen Unternehmen einen hohen Stellenwert ein. So nutzt mehr als die Hälfte der befragten 203 Unternehmen China seit mindestens fünf Jahren als Beschaffungsmarkt und immerhin 20 Prozent sind dort schon länger als zehn Jahre aktiv. Anteil der in China beschafften Produkte: größerer Schwerpunkt bei kleinen Unternehmen Der Anteil der gegenwärtig von deutschen Unternehmen in China beschafften Produkte im Rahmen ihrer weltweiten Beschaffungsmaßnahmen liegt im Schnitt bei etwa zehn Prozent. Kleine Unternehmen beziehen in der Regel sogar einen noch höheren Anteil aus China, wenn sie sich dazu entschließen, auf dem Beschaffungsmarkt China aktiv zu werden. Wahl des Beschaffungsstandorts: Küstenregionen bevorzugt Die Küstenregionen werden am häufigsten als Beschaffungsstandort gewählt: Drei von vier der befragten Unternehmen beziehen benötigte Produkte und Rohstoffe in den östlichen Küstenregionen wie Schanghai und Jiangsu, jedes zweite in den südlichen Küstenregionen (etwa Guangdong, Hongkong, Macau). 2 Beschaffungslogistik Innerchinesischer Transport in chinesischer, Qualitätskontrolle in deutscher Hand Bei der Qualitätskontrolle bevorzugen deutsche Unternehmen ganz deutlich deutsche Logistikdienstleister. Vor allem Unternehmen aus der Automobilbranche verlassen sich überwiegend auf deutsche Wertarbeit. Auch die Zollabwicklung übernehmen mehrheitlich deutsche Logistikdienstleister. Mit Lagerhaltung oder Sicherheitsdienst aber werden chinesische und deutsche Dienstleister in einem relativ ausgewogenen Verhältnis beauftragt. Die Bereiche Verpackung und innerchinesischer Transport hingegen dominieren (noch) chinesische Dienstleister. Große Unternehmen kontrollieren ihre chinesischen und nichtchinesischen Logistikdienstleister wesentlich stärker als die kleineren Unternehmen Während nur jedes vierte kleinere und mittlere Unternehmen mit weniger als Mitarbeitern in Deutschland angibt, seine deutschen und andere nichtchinesische Dienstleister stark zu beeinflussen, sind es unter den größeren Unternehmen mit mindestens Mitarbeitern 39 Prozent. Von den größeren Unternehmen überlassen lediglich zwölf Prozent, aber immerhin drei von zehn Unternehmen mit weniger als Mitarbeitern den Dienstleistern tendenziell eher die freie Durchführung der Prozesse. 13

14 Executive Summary Die größeren und umsatzstärkeren Unternehmen bevorzugen größere Logistikkonzerne, die kleineren und umsatzschwächeren Unternehmen kleinere Logistikdienstleister Mehr als die Hälfte der Unternehmen mit mindestens Mitarbeitern in Deutschland oder mindestens 500 Millionen Euro Jahresumsatz beauftragen eher Logistikkonzerne, aber nur knapp jedes fünfte dieser Unternehmen arbeitet vor allem mit weniger großen Mittelständlern zusammen. Dagegen überantwortet lediglich jedes dritte Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern (beziehungsweise 43 Prozent der Unternehmen mit weniger als 500 Millionen Euro Jahresumsatz) ihre Logistik an große Konzerne. Vier von zehn dieser Unternehmen vergeben an weniger große mittelständische Dienstleister. Vertrags- und Lieferbedingungen (Incoterms): Große Unternehmen scheuen das Risiko (und bevorzugen eher D-Klauseln), kleine schultern es (und verwenden F-Klauseln) D-Klauseln, welche die Transportkosten und -risiken auf den Verkäufer abwälzen, nutzen fast doppelt so viele größere und umsatzstärkere Unternehmen mit mindestens 500 Millionen Euro Jahresumsatz (36 Prozent) als umsatzschwächere (19 Prozent). Die F-Klauseln, bei denen die Haupttransportkosten und -risiken vom Käufer zu tragen sind, bevorzugen dagegen 48 Prozent der Unternehmen mit einem Umsatz von weniger als 500 Millionen Euro bei den umsatzstärkeren sind es noch 41 Prozent. 3 Logistikkosten Große Kostenunterschiede bei Beschaffung aus China: gegenüber Deutschland um die Hälfte günstiger oder bis zu 16 Prozent teurer! Unternehmen, die in China am günstigsten beschaffen, schätzen den durch Beschaffung in China im Vergleich zu Deutschland erzielten Preisvorteil für ihre günstigste Produktgruppe im Unternehmen auf durchschnittlich mindestens 31 bis 40 Prozent. Nach Logistikkosten betragen die Kosten der Beschaffung in China für Unternehmen dieser Gruppe im Schnitt gerade einmal 52 bis 63 Prozent gegenüber einer Beschaffung in Deutschland. Deutlich überrepräsentiert sind hier Befragte aus Unternehmen mit einem Jahresumsatz von unter 50 Millionen Euro. Unternehmen, die in China am ungünstigsten beschaffen, hingegen schätzen den im Vergleich zu Deutschland erzielten Preisvorteil für die ungünstigste Produktgruppe auf durchschnittlich höchstens fünf Prozent. Die Logistikkosten einbezogen, nehmen diese Unternehmen bei Beschaffung in China einen Kostennachteil gegenüber Deutschland von zehn bis 16 Prozent in Kauf. Deutlich überrepräsentiert sind in dieser Gruppe Befragte aus Unternehmen mit einem weltweiten Jahresumsatz von einer Milliarde Euro und mehr. Weitere interessante Ergebnisse: Maschinenbau, Konsumgüter- und Elektroindustrie profitieren überproportional stark von der Beschaffung in China. Hoch profitable Beschaffung setzt auf lokale Anbieter und Einkäufer bei gleichzeitig starker Kontrolle der Logistikdienstleister. Unternehmen mit hoch profitabler Beschaffung in China nutzen für das Kostenmanagement in stärkerem Maße Kennzahlen. Fracht- und Logistiknebenkosten machen etwa acht bis 15 Prozent der gesamten Beschaffungskosten aus Der geschätzte Anteil der gesamten Logistik- an den gesamten Beschaffungskosten beträgt im Mittel zwischen zwölf und 15 Prozent, der geschätzte Anteil der reinen Frachtkosten durchschnittlich zwischen acht und zehn Prozent. Die Nebenkosten der Logistik wie Versicherungen, Prüfkosten, Verzollung, Anlieferung, Lagerung, Reklamations- und Managementkosten machen damit etwa ein Drittel der Gesamtlogistikkosten aus. Bei den Nebenkosten stechen die Kosten für Prüfung und Qualitätskontrolle hervor: Sie beurteilen fast vier von zehn befragten Unternehmen als erheblich. 14 Mangelhafte Kostenkontrolle: Jedes dritte Unternehmen nutzt im Logistikcontrolling noch keine Kennzahlen Nur 63 Prozent aller befragten Unternehmen geben an, Kennzahlen im Logistikcontrolling zu nutzen (75 Prozent der Unternehmen mit mehr als 500 Millionen Euro Jahresumsatz und 56 Prozent der umsatzschwächeren Unternehmen). Mit anderen Worten: Mindestens

15 Executive Summary jedes Dritte deutsche Unternehmen, das in China beschafft, fällt seine Beschaffungsentscheidungen auf einer unzuverlässigen Datenbasis. 4 Zollmanagement und steuerliche Einzelaspekte Zwei Drittel der großen Unternehmen verzollen selbst, aber nur ein gutes Drittel der kleineren Unternehmen 62 Prozent der Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 500 Millionen Euro verzollen selbst und nur 45 Prozent der Unternehmen beauftragen Speditionen damit. Dagegen greifen umsatzschwächere Unternehmen stärker auf Speditionen zurück. Logistikkosten werden bei der Verrechnungspreisbildung zumeist berücksichtigt Fast 80 Prozent der Unternehmen gaben an, in ihrer Branche würden Logistikkosten bei der Bildung ihrer Verrechnungspreise mit einbezogen. Jedoch berücksichtigen besonders Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern ihre Logistikkosten noch nicht umfassend. Logistikparks und Zollverfahren mit wirtschaftlicher Bedeutung weithin ungenutzt Kostensenkungspotenziale liegen brach Lediglich 22 Prozent der Befragten gaben an, ihre Unternehmen hätten Zollverfahren mit wirtschaftlicher Bedeutung (Zolllagerverfahren, aktive und passive Veredelung, Umwandlungsverfahren und vorübergehende Verwendung) bereits beantragt. Fast die Hälfte der Befragten verwendet diese Zollverfahren nicht. Ein Drittel konnte keine Angaben zur Verwendung dieser Zollverfahren machen. Ebenso gaben nur wenige Unternehmen an, bislang die Vorteile von Logistikparks zu nutzen. Bei den Unternehmen, die bereits auf dieses Konzept in China zurückgreifen, sind die Gründe dafür hingegen äußerst differenziert. 5 Trends Trotz zunehmender Liberalisierung bei den Logistikdienstleistungen und verbesserter Infrastruktur weitere Kostensteigerungen Nach Ansicht von mehr als 90 Prozent der Befragten werden bei den Logistikdienstleistungen die Kosten senkenden Effekte aus mehr Wettbewerb und besserer Infrastruktur aufgezehrt durch Kostentreiber wie höhere Treibstoff- und steigende Lohnkosten. Trend zu steigernder Beschaffung bei verbundenen Unternehmen und unternehmensübergreifende Logistikkooperationen Mehr als zwei Drittel der befragten Unternehmen, die ihre Beschaffung in China mithilfe von Einkaufsmitarbeitern in verbundenen Unternehmen abwickeln, erwarten einen steigenden Anteil der Beschaffung über solche Unternehmen. Weit über 80 Prozent der Unternehmen rechnen für die nächsten Jahre zudem mit stärkeren Kooperationen von Unternehmen zur Lösung logistischer Aufgaben in China. Trend, in den chinesischen Beschaffungsmarkt einzutreten, schwächt sich ab Aus den deutlich fallenden Zuwachsraten des Eintritts in den Beschaffungsmarkt China ist klar ersichtlich: Viele der Unternehmen, für die globale Beschaffung infrage kommt, sind bereits in China vertreten. Zudem macht sich auch die Konkurrenz anderer aufstrebender Volkswirtschaften wie Indien und Vietnam oder der näheren osteuropäischen Beschaffungsmärkte bemerkbar. Mittelfristig höhere Bedeutung der indischen und osteuropäischen Beschaffungsmärkte Osteuropa und Indien werden als Beschaffungsmärkte aber auch aus Sicht der bereits in China beschaffenden Unternehmen mittelfristig erheblich an Bedeutung gewinnen. Zwei von drei Befragten erwarten eine zunehmende Bedeutung der Beschaffung aus diesen Regionen. Die Beschaffung in Deutschland und anderen entwickelten Industrienationen hingegen wird nach der Prognose der Teilnehmer eher stagnieren. Relativ wird der Anteil der Beschaffung in Deutschland zurückgehen, während deutsche Unternehmen in den nächsten drei bis fünf Jahren deutlich über zehn Prozent ihrer Waren und Produkte in China einkaufen werden. Fazit: Wenn die Teilnehmer dieser Studie Recht haben, wird Beschaffung aus China, Osteuropa einschließlich Russland und Indien in fünf Jahren bereits 40 Prozent der gesamten Einfuhren ausmachen. 15

16 Executive Summary 16

17 Ausblick: Logistik als entscheidender Wettbewerbsfaktor Ausblick: Logistik als entscheidender Wettbewerbsfaktor von Dr. Holger Hildebrandt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e. V. (BME) Dr. Holger Hildebrandt Hauptgeschäftsführer des BME Beschaffung in China unterliegt besonderen Regeln. Der Markt ist prosperierend wird aber freilich noch längere Zeit intransparent bleiben. Wer immer die Entscheidung in Unternehmen für einen Bezug aus dem Land trifft, wer gar erwägt, dort einen eigenen Produktionsstandort zu errichten, der ist gut beraten, auf der Seite der Kosten die gesamte Prozesskette zu betrachten und dabei auch die Logistikkosten genauestens zu prüfen. Konsequenterweise gilt es, diese Analyse im Vorfeld des folgenschweren Go durchzuführen. Leider vernachlässigen nach wie vor viele Unternehmen, dass es die logistische Sicht gebietet, die immense Größe des Landes und die Art und Beschaffenheit der Verkehrsträger ebenso ins Kalkül zu ziehen wie das Potenzial lokaler Dienstleister mit ihrer zuweilen indifferenten Interpretation von Qualität. Anspruch und Realität Die Verwaltungsstruktur mit Provinzen, autonomen Gebieten, regierungsunmittelbaren Städten und Sonderverwaltungszonen führt nicht selten zu unterschiedlichen Auslegungen, Durchführungsverordnungen, Gesetzen, Regulierungs- oder Zollbestimmungen. Und wenn obendrein in jeder Provinz neue Genehmigungen eingeholt werden müssen, wird deutlich: Just-in-time- und Just-in-Sequence-Anlieferung oder ein Stunden- Service-Grad sind möglicherweise ein hehrer Anspruch, aber nicht immer umsetzbar. Logistik als Wettbewerbsfaktor Logistik kann sich in Sachen China als entscheidender Wettbewerbsfaktor erweisen oder aber auch als die eigentliche Schwachstelle. Kurze und schlechte Vorbereitung, aber auch eine indifferente Beratung sind Faktoren, die Einkaufserfolge rasch relativieren. Nicht selten schieben die Verantwortlichen dann den Chinesen den Schwarzen Peter zu. China sei ein überschätzter Markt, heißt es dann. Negative Mund-zu-Mund-Propaganda tut ihr Übriges. Einkäufer sind gefordert Ich warne davor, undifferenziert zu urteilen. Ein Einkäufer ist schließlich auch in Deutschland gefordert, den für das Transportgut günstigsten, sichersten und umweltfreundlichsten Verkehrsträger zu wählen. Erfolgreiche Einkäufer nutzen zudem die Möglichkeiten, die ein Logistik-Benchmarking für die Bereiche Bahn, Straße, Schiff und Flugzeug bietet. Warum vernachlässigen dann viele ausgerechnet in Sachen China-Beschaffung ihre Hausaufgaben? Kardinalfehler sind beispielsweise mangelnde Unterstützung durch das Topmanagement und unsinnige Vorgaben, unzureichende Ressourcenzuordnung, Fehler bei Kostenanalyse und -bewertung, nicht angepasste Prozesse, unzureichende Analyse von Chancen und Risiken und nicht zuletzt kulturelle Ignoranz. Belastbare Entscheidungen Nur wer sich Kennzahlen zunutze macht, wer sich für Kostenbetrachtungen über die gesamte Supply Chain hinweg ausreichend Zeit lässt, der kann auch belastbare Entscheidungen treffen wie immer sie dann auch ausfallen mögen. Definieren Sie deshalb Ziele für Ihre Gesamtstrategie. Implementieren Sie eine Organisation, die moderne Konzepte beachtet, und setzen sie effiziente Kontroll- und Koordinationsinstanzen ein. 17

18 Ausblick: Logistik als entscheidender Wettbewerbsfaktor 18

19 Beschaffungsstrukturen in China A Beschaffungsstrukturen in China 1 Global Sourcing In den letzten Jahren hat die Beschaffung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen auf Märkten in unterschiedlichen Weltregionen stark zugenommen. Die meisten erfolgreichen Unternehmen betreiben Global Sourcing, um Kostenvorteile und Synergieeffekte zu erzielen. Die benötigten Ressourcen werden unabhängig vom Standort dort beschafft, wo sie in ausreichender Menge, in der gesuchten Qualität und zum besten Preis gehandelt werden. Vor diesem Hintergrund ist gerade der chinesische Markt für deutsche Unternehmen, neben den etablierten Heimatmärkten in Europa, besonders attraktiv. Denn die gesuchten Produkte, wie chemische Erzeugnisse, Elektrotechnik oder Textilien, werden in China immer öfter auch in hoher Qualität zu günstigen Preisen angeboten. Doch bevor ein Unternehmen ein Engagement in China plant und durchführt, empfiehlt sich zunächst ein Blick auf die dortigen Strukturen und Bedingungen der Beschaffung. Dabei stellen sich vor allem die folgenden drei Fragen: In welchen Regionen innerhalb Chinas will ein Unternehmen beschaffen? Wie wird die Beschaffung im Land organisiert? Wer fällt operative und strategische Entscheidungen? Das Kapitel Beschaffungsstrukturen in China zeigt auf, welche Bedeutung China als Beschaffungsmarkt für deutsche Unternehmen hat, und gibt Ihnen wertvolle Anhaltspunkte, um die genannten drei zentralen Fragen zu beantworten. 2 Ergebnisse 2.1 Beschaffungsmarkt China: hoher Stellenwert für deutsche Unternehmen Den hohen Stellenwert, den die Beschaffung in China bei deutschen Unternehmen einnimmt, unterstreichen die Ergebnisse der Befragung: Mehr als die Hälfte der befragten 203 Unternehmen nutzt China seit mindestens fünf Jahren als Beschaffungsmarkt und immerhin 20 Prozent sind dort schon länger als zehn Jahre vertreten (Abbildung 1). Die Zahlen zeigen: China ist als Beschaffungsmarkt für viele Unternehmen nicht erst durch die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung interessant geworden. Viele Unternehmen haben schon früh erkannt: Es ist wichtig, Produkte und Rohstoffe auf internationalen Märkten und speziell in China zu beschaffen, um Preisvorteile realisieren zu können. Neben dieser eher langfristigen Orientierung eines Teils der Unternehmen zeigt natürlich auch das aktuelle Image Chinas als Werkbank der Welt Wirkung: Vier von zehn Unternehmen sind bis zu vier Jahre in China vertreten. Die Umfrageergebnisse deuten aber auch an: Der Trend, in den chinesischen Beschaffungsmarkt einzutreten, schwächt sich ab. Das spiegelt sich in Abbildung 1 wider. Denn zum einen sind viele der Unternehmen, für die globale Beschaffung infrage kommt, bereits in China vertreten. Zum anderen macht sich aber auch die Konkurrenz anderer aufstrebender Volkswirtschaften wie Indien und Vietnam oder der näheren osteuropäischen Beschaffungsmärkte bemerkbar. 19

20 Beschaffungsstrukturen in China 30% 23% 20% 10% 6% 12% 16% 9% 13% 15% 5% 0% 1 Jahr 2 Jahre 3 Jahre 4 Jahre 5 Jahre 6 bis 10 Jahre 11 bis 20 Jahre mehr als 20 Jahre Abb. 1 Dauer der bisherigen Beschaffung deutscher Unternehmen in China insgesamt Im Durchschnitt beschaffen die befragten Unternehmen seit acht Jahren auf dem chinesischen Markt. Die größeren der befragten Unternehmen mit und mehr Mitarbeitern in Deutschland betätigen sich im Schnitt seit neun Jahren in China. 27 Prozent der größeren Unternehmen aber nur 15 Prozent der Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern beziehen bereits länger als zehn Jahre Produkte und Rohstoffe aus China. Diese klare Zweiteilung legt folgenden Schluss nahe: Größere Unternehmen wagen den Sprung in fremde Beschaffungsmärkte früher und bereitwilliger als kleinere Unternehmen. Für diese Entwicklung sind verschiedene Gründe denkbar: Kleinere Unternehmen sind wahrscheinlich länger mit der Planung und Vorbereitung dieser für sie gewichtigen Entscheidung beschäftigt oder treten generell vorsichtiger an das Thema Global Sourcing heran. Denn scheitert ein solches Projekt, haben kleine Unternehmen oft nicht das nötige finanzielle Polster, um die wirtschaftlichen Konsequenzen aufzufangen. Bei Betrachtung der einzelnen Industriesektoren zeigt sich deutlich: Die Elektrobranche hat mit durchschnittlich neun Jahren Beschaffungstätigkeit in China die längsten Erfahrungen gesammelt. Die Unternehmen aus der Chemieindustrie beschaffen seit durchschnittlich sieben Jahren in China. Mit 6,5 und sechs Jahren folgen die Industrielle Produktion (speziell Maschinen- und Anlagenbau) und die Automobilbranche. Vor allem Produkte und Rohstoffe, welche die Unternehmen der Elektroindustrie benötigen darunter befinden sich elektrische Leitungen und Sensoren, lassen sich sehr einfach und kostengünstig in China beziehen. 2.2 Anteil der in China beschafften Produkte: stärkerer Schwerpunkt bei kleinen Unternehmen Welche Produkte kommen in welchem Umfang überhaupt für die Beschaffung in China infrage? Hierbei spielen sowohl Verfügbarkeits- als auch Kostenaspekte eine Rolle. Bei der Kostenkalkulation sollte sich ein Unternehmen allerdings nicht nur von dem Preis des eigentlichen Produkts oder Rohstoffs leiten lassen, sondern auch andere Kriterien im Blick haben wie die Ausgaben für Logistik, Zoll oder Lagerhaltung. Insbesondere die Logistikkosten können die Preisvorteile der Beschaffung einzelner Produkte unter Umständen mindern oder sogar ganz aufzehren. Der Anteil Chinas an der weltweiten Beschaffung beträgt im Durchschnitt etwa zehn Prozent. Dabei bezieht etwa jedes vierte der befragten Unternehmen bis zu fünf Prozent der benötigten Produkte und Rohstoffe aus der Volksrepublik. Bei jedem dritten liegt der Wert sogar zwischen fünf und zehn Prozent. Immerhin zwei von zehn Unternehmen kaufen bis zu 20 Prozent der benötigten Produkte auf chinesischen Umschlagplätzen. Lediglich 16 Prozent der Unternehmen beschaffen im Rahmen ihrer Global-Sourcing-Aktivitäten mehr als 20 Prozent der Produkte in China (Abbildung 2). 20

Sourcing in Emerging Markets

Sourcing in Emerging Markets Mehrwertleistungen Sourcing in Emerging Markets Qualifizierte Lieferanten-Datenbank als zentraler Erfolgsfaktor bei der Erschließung neuer Märkte SupplyOn Executive Summit 2008 15. April 2008, München

Mehr

Fachkräfte sichern. Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Ausbildung

Fachkräfte sichern. Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Ausbildung Fachkräfte sichern Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Ausbildung Impressum Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Öffentlichkeitsarbeit 1119 Berlin www.bmwi.de Redaktion

Mehr

AutoScout24 Werkstattbarometer 1. Halbjahr 2014. Punkte. 54 Punkte. 53 Punkte. 76 Punkte. Werkstatt-Index. Ausblick. Gegenwart.

AutoScout24 Werkstattbarometer 1. Halbjahr 2014. Punkte. 54 Punkte. 53 Punkte. 76 Punkte. Werkstatt-Index. Ausblick. Gegenwart. AutoScout24 Werkstattbarometer 1. Halbjahr 2014 54 Punkte 61 Werkstatt-Index Punkte 53 Punkte 76 Punkte Rückblick Gegenwart Ausblick Zufriedenheit mit der Entwicklung des Umsatzes im 2. Halbjahr 2013 Zukünftige

Mehr

Jena: Situation und Erwartungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern

Jena: Situation und Erwartungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern : Situation und Erwartungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern Ergebnisse der Geschäftskundenstudie 2014 Agenda und Rahmenbedingungen der Studie Ziel und Inhalte der Studie: Gewinnung

Mehr

Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitsplätze im Wirtschaftsbereich Logistik

Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitsplätze im Wirtschaftsbereich Logistik BVL Digitalisierungsreport 2015 27. Oktober 2015 Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitsplätze im Wirtschaftsbereich Logistik Eine Erhebung unter Logistik-Experten im Auftrag der Bundesvereinigung

Mehr

Fachkräfte sichern. Sozial benachteiligte Jugendliche in der Ausbildung

Fachkräfte sichern. Sozial benachteiligte Jugendliche in der Ausbildung Fachkräfte sichern Sozial benachteiligte Jugendliche in der Ausbildung Impressum Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Öffentlichkeitsarbeit 119 Berlin www.bmwi.de Redaktion

Mehr

Deutschland-Check Nr. 32

Deutschland-Check Nr. 32 Umsetzung und Folgen der Energiewende Ergebnisse des IW-Unternehmervotums Bericht der IW Consult GmbH Köln, 14. September 2012 Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH Konrad-Adenauer-Ufer 21

Mehr

Ergebnisse aus der Datenerhebung 2007

Ergebnisse aus der Datenerhebung 2007 BME-UMFRAGE TOP-KENNZAHLEN IM EINKAUF Ergebnisse aus der Datenerhebung 2007 BME-Umfrage 2007 TOP-Kennzahlen im Einkauf BME e.v. INHALTSVERZEICHNIS 1. EINKAUFSVOLUMEN IN % VOM UMSATZ 2. EINKAUFSVOLUMEN

Mehr

Hauptversammlung Hauptversammlung 2014 2014. 18. Juni 2014 18. Juni 2014 Joyou AG Joyou AG. Aus Screen shots des deu GB erstellen

Hauptversammlung Hauptversammlung 2014 2014. 18. Juni 2014 18. Juni 2014 Joyou AG Joyou AG. Aus Screen shots des deu GB erstellen Hauptversammlung Hauptversammlung 2014 2014 18. Juni 2014 18. Juni 2014 Joyou AG Joyou AG Aus Screen shots des deu GB erstellen 0 Der Vorstand Jianshe CAI Chief Executive Officer Jilin CAI Chief Operating

Mehr

Fachkräfte sichern. Altbewerber in der Ausbildung

Fachkräfte sichern. Altbewerber in der Ausbildung Fachkräfte sichern Altbewerber in der Ausbildung Impressum Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Öffentlichkeitsarbeit 1119 Berlin www.bmwi.de Redaktion Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung

Mehr

Quo vadis HR Interim Management? Executive Summary zur Empirischen Studie Juni 2013

Quo vadis HR Interim Management? Executive Summary zur Empirischen Studie Juni 2013 Quo vadis HR Interim Management? Tendenzen bis 2018. Executive Summary zur Empirischen Studie Juni 2013 Im Nachfolgenden sind die wichtigsten Ergebnisse der Studie Quo vadis HR Interim Management? Tendenzen

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

E-MAIL-ARCHIVIERUNG. Unternehmensbefragung. antispameurope GmbH STAND DER AKTIVITÄTEN UND KENNTNISSE. im Auftrag der. erstellt vom

E-MAIL-ARCHIVIERUNG. Unternehmensbefragung. antispameurope GmbH STAND DER AKTIVITÄTEN UND KENNTNISSE. im Auftrag der. erstellt vom E-MAIL-ARCHIVIERUNG STAND DER AKTIVITÄTEN UND KENNTNISSE ZUM THEMA IN DEUTSCHEN UNTERNEHMEN Unternehmensbefragung im Auftrag der antispameurope GmbH erstellt vom Auftraggeber: antispameurope GmbH Am Listholze

Mehr

Größte DACH-Studie zum Thema So investieren Family Offices in Private Equity und Venture Capital

Größte DACH-Studie zum Thema So investieren Family Offices in Private Equity und Venture Capital Größte DACH-Studie zum Thema So investieren Family Offices in Private Equity und Venture Capital 190 Family Offices geben Auskunft, wie sie in Private Equity und Venture Capital investieren. Während Private

Mehr

IW-Unternehmervotum. Berufliche Qualifikationen von Schulabsolventen. Bericht der IW Consult GmbH. Köln, 11. Juni 2012

IW-Unternehmervotum. Berufliche Qualifikationen von Schulabsolventen. Bericht der IW Consult GmbH. Köln, 11. Juni 2012 Berufliche Qualifikationen von Schulabsolventen Bericht der IW Consult GmbH Köln, 11. Juni 2012 Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH Konrad-Adenauer-Ufer 21 50668 Köln Postanschrift: Postfach

Mehr

Hamburger Kreditbarometer Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer-Konjunkturumfrage, I.

Hamburger Kreditbarometer Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer-Konjunkturumfrage, I. Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer-Konjunkturumfrage, I. Quartal 2015 Zugang zu Fremdkapital für Unternehmen weitgehend problemlos Nur 6,4 % der Hamburger Unternehmen

Mehr

Corporate Publishing in der Schweiz

Corporate Publishing in der Schweiz Corporate Publishing in der Schweiz Instrumente, Strategien und Perspektiven Eine Studie des IPMZ der Universität Zürich im Auftrag des 1 Überblick über die Stichprobenziehung Befragungszeitraum: Juni

Mehr

ReachLocal Umfrage unter KMUs zum Thema Online-Marketing (Zusammenfassung) Digital Marketing Management & Performance

ReachLocal Umfrage unter KMUs zum Thema Online-Marketing (Zusammenfassung) Digital Marketing Management & Performance ReachLocal Umfrage unter KMUs zum Thema Online-Marketing (Zusammenfassung) Reachlocal hat mehr als 400 kleine und mittlere Unternehmen aus Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden befragt, um mehr

Mehr

effektweit VertriebsKlima

effektweit VertriebsKlima effektweit VertriebsKlima Energie 1/2015 ZusammenFassend schlechte Stimmung auf den Heimatmärkten Rahmenbedingungen Über alle Märkte hinweg gehen die Befragten davon aus, dass sich die Rahmenbedingungen

Mehr

3. Paderborner Frühjahrstagung, April 2001 Die Supply Chain im Zeitalter von E-Business und Global Sourcing

3. Paderborner Frühjahrstagung, April 2001 Die Supply Chain im Zeitalter von E-Business und Global Sourcing 3. Paderborner Frühjahrstagung, April 2001 Die Supply Chain im Zeitalter von E-Business und Global Sourcing (OHNWURQLVFKH 0DUNWSOlW]H &+$1&(1 I UGHQ 0LWWHOVWDQG Prof. Dr. Helmut Reichling - Mittelstandsökonomie

Mehr

Ergebnisse der Umfrage zum Thema Zeitwertkonto und betriebliche Altersvorsorge. Kronberg im Taunus, Dezember 2007

Ergebnisse der Umfrage zum Thema Zeitwertkonto und betriebliche Altersvorsorge. Kronberg im Taunus, Dezember 2007 Ergebnisse der Umfrage zum Thema Zeitwertkonto und betriebliche Altersvorsorge Kronberg im Taunus, Dezember 2007 Inhalt Untersuchungssteckbrief..... Beabsichtigter Renteneintritt.... 3 4 Nutzung der betrieblichen

Mehr

Studie: Zufriedenheit Dresdner Unternehmen mit der Stadt und dem Wirtschaftsservice 2015

Studie: Zufriedenheit Dresdner Unternehmen mit der Stadt und dem Wirtschaftsservice 2015 Studie: Zufriedenheit Dresdner Unternehmen mit der Stadt und dem Wirtschaftsservice 2015 Präsentation der Ergebnisse Modus, Ausschöpfung, Befragte, Themenschwerpunkte DIE BEFRAGUNG Befragung Telefonbefragung

Mehr

INDUSTRIAL SOURCING THOUTBERGER

INDUSTRIAL SOURCING THOUTBERGER www.thoutberger.com - info@thoutberger.com - 052 335 40 22 INDUSTRIAL SOURCING THOUTBERGER SPEZIALIST FÜR SUPPLY CHAIN STRATEGIE UND GLOBAL SOURCING 1. AUSGABE PROFESSIONAL PEOPLE Aktuelles zum Thema Supply

Mehr

Schwierige Zeiten für Existenzgründer? Mittelständler sagen: Wenn Gründung, dann mit der Sparkasse

Schwierige Zeiten für Existenzgründer? Mittelständler sagen: Wenn Gründung, dann mit der Sparkasse Wirtschaftsbarometer 2/2012 xx Schwierige Zeiten für Existenzgründer? Mittelständler sagen: Wenn Gründung, dann mit der Sparkasse +++ Mittelstand weiter im Stimmungshoch +++ Schritt in die Selbstständigkeit

Mehr

Risikofaktor Datensicherung Mittelstandsbefragung 12/2014

Risikofaktor Datensicherung Mittelstandsbefragung 12/2014 Risikofaktor Datensicherung Mittelstandsbefragung 12/2014 Eine Studie der Initiative Cloud Services Made in Germany im Auftrag von NetApp Deutschland 1 Agenda 1. 2. 3. 4. Untersuchungs-Outline Befragung

Mehr

Risikomanagement und absicherung österreichischer Unternehmen in der Beschaffung aus ausgewählten Schwellenländern

Risikomanagement und absicherung österreichischer Unternehmen in der Beschaffung aus ausgewählten Schwellenländern Studie Risikomanagement und absicherung österreichischer Unternehmen in der Beschaffung aus ausgewählten Schwellenländern In Zusammenarbeit mit: Vorwort Österreichische Unternehmen sehen sich zunehmend

Mehr

Ist der Einkauf fit für die Krise? Zusammenfassung der Studienergebnisse

Ist der Einkauf fit für die Krise? Zusammenfassung der Studienergebnisse Ist der Einkauf fit für die Krise? Zusammenfassung der Studienergebnisse Ausgangssituation Wirtschaftskrise Was lange als unsicher galt wird zunehmend immer mehr bestätigt: Die globale Finanzkrise wirkt

Mehr

Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Vereinbarkeit von Beruf und Pflege Vereinbarkeit von Beruf und Pflege Repräsentative Befragung deutscher Unternehmen durchgeführt von der berufundfamilie ggmbh in Kooperation mit der GfK Frankfurt am Main, November 2011 Inhalt 1. Hintergrund

Mehr

Prüfungspflicht und Branchentrends bei gesetzlichen Krankenversicherungen

Prüfungspflicht und Branchentrends bei gesetzlichen Krankenversicherungen www.pwc.de/gesundheitswesen Prüfungspflicht und Branchentrends bei gesetzlichen Krankenversicherungen Welchen Herausforderungen müssen sich gesetzliche Krankenversicherungen stellen? Wir fassen die Ergebnisse

Mehr

P R E SSEINFORM AT I ON. Erfolgreich in Deutschland produzieren

P R E SSEINFORM AT I ON. Erfolgreich in Deutschland produzieren P R E SSEINFORM AT I ON Erfolgreich in Deutschland produzieren Auch in Zeiten globalen Wettbewerbs, steigenden Preisdrucks und hoher Lohnkosten lässt sich in Deutschland wirtschaftlich produzieren. Entscheidende

Mehr

STAR: Berufliche Zufriedenheit der befragten Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte der Kammer Frankfurt. Institut für Freie Berufe Nürnberg

STAR: Berufliche Zufriedenheit der befragten Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte der Kammer Frankfurt. Institut für Freie Berufe Nürnberg STAR: Berufliche Zufriedenheit der befragten Anwälte der RAK Frankfurt 1 STAR: Berufliche Zufriedenheit der befragten Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte der Kammer Frankfurt Institut für Freie Berufe

Mehr

Marktstudie. Kurzauswertung -

Marktstudie. Kurzauswertung - Marktstudie Kurzauswertung - Zielerreichungsgrad gängiger Produktions-, Planungs- und Steuerungssysteme in mittelständischen Unternehmen der metallerzeugenden und metallverarbeitenden Industrie Deutschlands

Mehr

Executive Summary BIG DATA Future Chancen und Herausforderungen für die deutsche Industrie

Executive Summary BIG DATA Future Chancen und Herausforderungen für die deutsche Industrie Executive Summary BIG DATA Future Chancen und Herausforderungen für die deutsche Industrie BIG DATA Future Opportunities and Challanges in the German Industry Zusammenfassung Die Menge der verfügbaren

Mehr

Deutsche Unternehmerbörse

Deutsche Unternehmerbörse Auswertung: Studie zur Unternehmensnachfolge TNS Emnid - Zusammenfassung Kernaussage: Nachfolge-Notstand in Deutschland Studie von TNS Emnid zur Unternehmensnachfolge im Auftrag der Deutschen Unternehmerbörse

Mehr

COMMUNICATION. Presseclipping. Erschließung der Weltmärkte. Seite 1 von 6. Kunde: TMG München. Publikation: openpr. Ausgabe: 16.06.

COMMUNICATION. Presseclipping. Erschließung der Weltmärkte. Seite 1 von 6. Kunde: TMG München. Publikation: openpr. Ausgabe: 16.06. Presseclipping Kunde: TMG München Publikation: openpr Ausgabe: 16.06.2005 Auflage / Page Impressions pro Monat: o.a. Seite: http://openpr.de/news/52982-chinesische-region-nanjing-gaochunsetzt-auf-tmg-muenchen-zur-erschliessung-der-weltmaerkte.html

Mehr

Die Bedeutung von People Skills in kleinen und mittelständischen Unternehmen

Die Bedeutung von People Skills in kleinen und mittelständischen Unternehmen Die Bedeutung von People Skills in kleinen und mittelständischen Unternehmen Unternehmerbefragung 2011 Messbare Steigerung des Unternehmenserfolgs durch Verbesserung der persönlichen Leistung Über diese

Mehr

Automotive Lean Production eine gemeinsame Initiative von Agamus Consult und AUTOMOBIL PRODUKTION

Automotive Lean Production eine gemeinsame Initiative von Agamus Consult und AUTOMOBIL PRODUKTION Automotive Lean Production eine gemeinsame Initiative von Agamus Consult und AUTOMOBIL PRODUKTION Dr. Werner Geiger Geschäftsführer Agamus Consult Unternehmensberatung GmbH Ein Unternehmen der 23. November

Mehr

Verankert im Markt - Das E-Book in Deutschland 2013

Verankert im Markt - Das E-Book in Deutschland 2013 Verankert im Markt - Das E-Book in Deutschland Umsatzanteil von E-Books am Buchmarkt* 2010- (in Prozent) 10,0% 9,0% 8,0% 7,0% 6,0% 5,0% 4,0% 3,9% 3,0% 2,4% 2,0% 1,0% 0,5% 0,8% 0,0% 2010 2011 2012 Basis:

Mehr

Mitarbeiterbeteiligungen Aktuelle Trends und Meinungen in Deutschland 2013. William Eggers, Nora Dublanka, Niyazi Akin

Mitarbeiterbeteiligungen Aktuelle Trends und Meinungen in Deutschland 2013. William Eggers, Nora Dublanka, Niyazi Akin Mitarbeiterbeteiligungen Aktuelle Trends und Meinungen in Deutschland 2013 Februar 2013 William Eggers, Nora Dublanka, Niyazi Akin Inhalt 1 2 3 4 5 6 7 Vorwort Executive Summary Ergebnisse Belegschaftsaktien

Mehr

in Kooperation mit STANDORTSTRATEGIEN VON WERBE- UND KOMMUNIKATIONSAGENTUREN IN DEUTSCHLAND EINE UMFRAGE UNTER AGENTURCHEFS

in Kooperation mit STANDORTSTRATEGIEN VON WERBE- UND KOMMUNIKATIONSAGENTUREN IN DEUTSCHLAND EINE UMFRAGE UNTER AGENTURCHEFS in Kooperation mit STANDORTSTRATEGIEN VON WERBE- UND KOMMUNIKATIONSAGENTUREN IN DEUTSCHLAND EINE UMFRAGE UNTER AGENTURCHEFS Studiendesign Methode Online-Befragung anhand eines teil- bzw. vollstrukturierten

Mehr

Risikomanagement 2.0. Ergebnisse und Empfehlungen aus einer Befragung in mittelständischen deutschen Unternehmen Anhang

Risikomanagement 2.0. Ergebnisse und Empfehlungen aus einer Befragung in mittelständischen deutschen Unternehmen Anhang Risikomanagement 2.0 Ergebnisse und Empfehlungen aus einer Befragung in mittelständischen deutschen Unternehmen Anhang November 2011 Risikomanagement 2.0 Ergebnisse und Empfehlungen aus einer Befragung

Mehr

Chinas Kultur im Vergleich: Einige überraschende Erkenntnisse des World Values Survey

Chinas Kultur im Vergleich: Einige überraschende Erkenntnisse des World Values Survey Chinas Kultur im Vergleich: Einige überraschende Erkenntnisse des World Values Survey Carsten Herrmann-Pillath Im internationalen Geschäftsverkehr werden immer wieder kulturelle Differenzen als eine entscheidende

Mehr

Magdeburg: Wirtschaftliche Situation und digitale Herausforderungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern

Magdeburg: Wirtschaftliche Situation und digitale Herausforderungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern : Wirtschaftliche Situation und digitale Herausforderungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern Ergebnisse der studie 2015 l Oktober 2015 Agenda und Rahmenbedingungen der Studie Ziel und

Mehr

M+E-Materialien. Frauen in Führungspositionen in der M+E-Industrie

M+E-Materialien. Frauen in Führungspositionen in der M+E-Industrie M+E-Materialien Frauen in Führungspositionen in der M+E-Industrie Ergebnisse einer Unternehmensbefragung im April/Mai 2011 2011 Arbeitgeberverband Gesamtmetall Postfach 06 02 49 10052 Berlin www.gesamtmetall.de

Mehr

Elektrotechnik und Mikrotechnik ETH

Elektrotechnik und Mikrotechnik ETH Elektrotechnik und Ein Jahr nach Studienabschluss ist 2011 fast die Hälfte der Elektroingenieur/innen und der Mikrotechniker/innen im Bereich der Privaten Dienstleistungen beschäftigt insbesondere in Planungs-

Mehr

Shared Services Organisationen (Teil 1) Kosten senken durch Bündeln von Prozessen

Shared Services Organisationen (Teil 1) Kosten senken durch Bündeln von Prozessen Shared Services Organisationen (Teil 1) Kosten senken durch Bündeln von Prozessen Dr. Frank Wißkirchen Erschienen in: HR Services, 2/2002, S. 38-40 Immer mehr Unternehmen gehen angesichts des Kostendrucks

Mehr

GRÖSSEREN BÜROS GEHT ES WIRTSCHAFTLICH BESSER

GRÖSSEREN BÜROS GEHT ES WIRTSCHAFTLICH BESSER GRÖSSEREN BÜROS GEHT ES WIRTSCHAFTLICH BESSER Aktuelle Kennzahlen zur wirtschaftlichen Situation der niedersächsischen Architekturbüros In Fortführung der Strukturuntersuchungen 2007 und 2009 hat die Architektenkammer

Mehr

Weiterbildung 2011. Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung. Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Weiterbildung 2011. Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung. Deutscher Industrie- und Handelskammertag Weiterbildung 2011 Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung Deutscher Industrie- und Handelskammertag 1 Der DIHK hat Unternehmen zu ihren Plänen und Motiven im Bereich Aus- und Weiterbildung befragt.

Mehr

ZUR BEDEUTUNG VON TRENDS IM INNOVATIONSMANAGEMENT

ZUR BEDEUTUNG VON TRENDS IM INNOVATIONSMANAGEMENT April 2013 ZUR BEDEUTUNG VON TRENDS IM INNOVATIONSMANAGEMENT von Maren Weiß & Prof. Dr. Michael Durst Welche Rolle spielen Trends in den Frühen Phasen im Innovationsmanagement? Wie setzen Unternehmen Trends

Mehr

Cloud Governance in deutschen Unternehmen

Cloud Governance in deutschen Unternehmen www.pwc.de/cloud Cloud Governance in deutschen Unternehmen Eine Zusammenfassung der gemeinsamen Studie von ISACA und PwC. Cloud Governance in deutschen Unternehmen eine Studie von ISACA und PwC Die wichtigsten

Mehr

Volle Arbeitnehmerfreizügigkeit

Volle Arbeitnehmerfreizügigkeit Volle Arbeitnehmerfreizügigkeit Informationsdefizite bei Arbeitnehmern Ergebnisse des IW-Arbeitnehmervotums Bericht der IW Consult GmbH Köln, den 26. April 2011 Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult

Mehr

Gewerbliche Immobilienfinanzierung in Deutschland. Erhebung zur aktuellen Finanzierungslage und zur Situation notleidender Immobilienfinanzierungen

Gewerbliche Immobilienfinanzierung in Deutschland. Erhebung zur aktuellen Finanzierungslage und zur Situation notleidender Immobilienfinanzierungen Gewerbliche Immobilienfinanzierung in Deutschland Erhebung zur aktuellen Finanzierungslage und zur Situation notleidender Immobilienfinanzierungen Prof. Dr. Nico B. Rottke (Hrsg.) James Versmissen, MSc

Mehr

Die Bedeutung von Datenqualität

Die Bedeutung von Datenqualität Die Bedeutung von Datenqualität Unabhängige Anwenderbefragung von TDWI und emagixx, März 2013 Inhaltsverzeichnis Vorwort...3 1. Executive Summary...4 2. Klassifizierung...5 2.1. Branche...5 2.2. Unternehmensgröße...5

Mehr

Telefonische Evaluation der Versicherungsberatung 2014

Telefonische Evaluation der Versicherungsberatung 2014 MARKT- UND SERVICEBERATUNG Telefonische Evaluation der Versicherungsberatung 2014 Verbraucherzentrale NRW e.v. Agenda 1. Informationen zur Befragung 2. Management Summary 3. Ergebnisse der Befragung 4.

Mehr

1. Einleitung. 2. Executive Summary. Controlling-Studie

1. Einleitung. 2. Executive Summary. Controlling-Studie 1. Einleitung Controlling hat in kleinen und mittleren Unternehmen in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Gerade in der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise sind Unternehmen gehalten,

Mehr

White Paper zur Beschaffungsoptimierung

White Paper zur Beschaffungsoptimierung White Paper zur Beschaffungsoptimierung Einsparpotenziale in der Beschaffung bei Finanzinstituten Marc Kloepfel Alexander Tomzik Mai, 2009 Kosteneinsparungen in Finanzinstituten Seite 1 von 5 Unentdeckte

Mehr

STAR: Die Berufssituation von Syndikusanwälten 1

STAR: Die Berufssituation von Syndikusanwälten 1 Quelle: Anwaltsblatt 2/2003 (S. 65-69) Seite 1 STAR: Die Berufssituation von Syndikusanwälten 1 Alexandra Schmucker, Institut für Freie Berufe, Nürnberg Für das Statistische Berichtssystem (STAR) werden

Mehr

Zunehmende Bedeutung im Verarbeitenden Gewerbe

Zunehmende Bedeutung im Verarbeitenden Gewerbe 26 Energie-, Material- und Ressourceneffizienz: Zunehmende Bedeutung im Verarbeitenden Gewerbe Johann Wackerbauer Die Steigerung der Energie-, Material- und Ressourceneffizienz ist ein zentrales Element

Mehr

Nachhaltige Beschaffung führt zu Wettbewerbsvorteilen

Nachhaltige Beschaffung führt zu Wettbewerbsvorteilen Nachhaltige Beschaffung führt zu Wettbewerbsvorteilen Kerkhoff Consulting GmbH 22. November 2011 Jens Hornstein Kerkhoff Consulting ist Mitglied im BME, BDU und BDI Förderkreis. Einleitung Weltweite Ressourcen

Mehr

Studie zu unabhängige Vermögensverwalter Die Großen erwirtschaften die Erträge, die Kleinen sind effizient

Studie zu unabhängige Vermögensverwalter Die Großen erwirtschaften die Erträge, die Kleinen sind effizient Studie zu unabhängige Vermögensverwalter Die Großen erwirtschaften die Erträge, die Kleinen sind effizient Eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft App Audit zeigt, wie sich die Geschäftsmodelle

Mehr

Instandhaltungs-Assessments Gemeinkostensenkung durch Instandhaltungsoptimierung Maximierung der Anlageverfügbarkeit

Instandhaltungs-Assessments Gemeinkostensenkung durch Instandhaltungsoptimierung Maximierung der Anlageverfügbarkeit Instandhaltungs-Assessments Gemeinkostensenkung durch Instandhaltungsoptimierung Maximierung der Anlageverfügbarkeit 1 1 1 Ergebnisfaktor Instandhaltung Eine optimale Instandhaltung kann einen messbaren

Mehr

White-Paper zur Studie Lean-IT

White-Paper zur Studie Lean-IT White-Paper zur Studie Lean-IT Riesiges Verbesserungspotential in der Durchführung von IT-Projekten In Zusammenarbeit der Universität Hohenheim mit mm1 Consulting & Management Königstraße 10c D-70173 Stuttgart

Mehr

I.O. BUSINESS. Checkliste Effektive Vorbereitung aktiver Telefonate

I.O. BUSINESS. Checkliste Effektive Vorbereitung aktiver Telefonate I.O. BUSINESS Checkliste Effektive Vorbereitung aktiver Telefonate Gemeinsam Handeln I.O. BUSINESS Checkliste Effektive Vorbereitung aktiver Telefonate Telefonieren ermöglicht die direkte Kommunikation

Mehr

Schweizer Firmen in China wollen mehr investieren

Schweizer Firmen in China wollen mehr investieren P R E S S E I N F O R M A T I O N Schweizer Firmen in China wollen mehr investieren Trotz starkem Franken und stotternden Schweizer Ausfuhren nach China und Hongkong bleiben eidgenössische Entscheidungsträger

Mehr

randstad-ifo-flexindex Ergebnisse 2. Quartal 2013

randstad-ifo-flexindex Ergebnisse 2. Quartal 2013 randstad-ifo-flexindex Ergebnisse 2. Quartal 213 ifo Personalleiterbefragung Flexibilität im Personaleinsatz Ergebnisse im 2. Quartal 213 Das ifo Institut befragt im Auftrag der Randstad Deutschland GmbH

Mehr

WWM. whitepaper cloudlösungen für das EvEntmanagEmEnt. WWM Whitepaper Serie 2014.1

WWM. whitepaper cloudlösungen für das EvEntmanagEmEnt. WWM Whitepaper Serie 2014.1 WWM whitepaper cloudlösungen für das EvEntmanagEmEnt WWM Whitepaper Serie 2014.1 Inhalt Executive Summary 3 Worum es geht Herausforderung Nr. 1 3 individuelle Konzepte Herausforderung Nr. 2 3 Schnelle

Mehr

Ungenutztes Potenzial im Mittelstand: Wice-Mittelstandsumfrage bei Hamburger Unternehmen 2009

Ungenutztes Potenzial im Mittelstand: Wice-Mittelstandsumfrage bei Hamburger Unternehmen 2009 whitepaper Ungenutztes Potenzial im Mittelstand whitepaper zum Thema Ungenutztes Potenzial im Mittelstand: Wice-Mittelstandsumfrage bei Hamburger Unternehmen 9 Das Internet als Massenmedium Nach Angaben

Mehr

Studie: Optimierung von M&A-Prozessen im Mittelstand durch innovative IT

Studie: Optimierung von M&A-Prozessen im Mittelstand durch innovative IT ORGLINEA Studie M&A Studie: Optimierung von M&A-Prozessen im Mittelstand durch innovative IT Ergebnisse aus der Befragung von 500 mittelständischen Unternehmen ORGLINEA BERATUNG FÜR DEN MITTELSTAND Seite

Mehr

Auswertungsergebnisse der ÖBVP-Daten zur Situation der Psychotherapeutinnen und -therapeuten in Institutionen

Auswertungsergebnisse der ÖBVP-Daten zur Situation der Psychotherapeutinnen und -therapeuten in Institutionen ÖBIG Forschungs- und Planungsgesellschaft Auswertungsergebnisse der ÖBVP-Daten zur Situation der Psychotherapeutinnen und -therapeuten in Institutionen A-1010 Wien, Stubenring 6, Telefon +43 1 515 61-0

Mehr

Studie Lean Management im Einkauf 2012. Entwicklungsgrad und Potenziale deutscher Einkaufsorganisationen Bietigheim-Bissingen, Dezember 2012

Studie Lean Management im Einkauf 2012. Entwicklungsgrad und Potenziale deutscher Einkaufsorganisationen Bietigheim-Bissingen, Dezember 2012 Studie Lean Management im Einkauf 2012 Entwicklungsgrad und Potenziale deutscher Einkaufsorganisationen Bietigheim-Bissingen, Dezember 2012 Die Studie Lean Management im Einkauf 2012 untersucht den Entwicklungsgrad

Mehr

Standort Deutschland 2011. Deutschland und Europa im Urteil internationaler Manager

Standort Deutschland 2011. Deutschland und Europa im Urteil internationaler Manager Standort Deutschland 2011 Deutschland und Europa im Urteil internationaler Manager Befragungssample Befragung von 812 international tätigen Unternehmen durch telefonische Interviews der Führungskräfte

Mehr

Private Vorsorge für den Pflegefall

Private Vorsorge für den Pflegefall Private Vorsorge für den Pflegefall Bericht der IW Consult GmbH Köln, 10. August 2012 Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH Konrad-Adenauer-Ufer 21 50668 Köln Postanschrift: Postfach 10 19

Mehr

STRATEGISCH HANDELN 52,8 MRD 2,44 MRD KONZERNUMSATZ KONZERN-EBIT. im Geschäftsjahr 2011. im Geschäftsjahr 2011

STRATEGISCH HANDELN 52,8 MRD 2,44 MRD KONZERNUMSATZ KONZERN-EBIT. im Geschäftsjahr 2011. im Geschäftsjahr 2011 STRATEGISCH HANDELN 52,8 MRD KONZERNUMSATZ 2,44 MRD KONZERN-EBIT 2 EINFACH WACHSEN Der Vorstandsvorsitzende von Deutsche Post DHL ist überzeugt, dass die konsequente Umsetzung der Strategie 2015 Früchte

Mehr

Deutschland-Check Nr. 35

Deutschland-Check Nr. 35 Beschäftigung älterer Arbeitnehmer Ergebnisse des IW-Unternehmervotums Bericht der IW Consult GmbH Köln, 13. Dezember 2012 Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH Konrad-Adenauer-Ufer 21 50668

Mehr

KUNDENZUFRIEDENHEITSSTUDIE HERMESDECKUNGEN 2004 - KURZFASSUNG DER ERGEBNISSE -

KUNDENZUFRIEDENHEITSSTUDIE HERMESDECKUNGEN 2004 - KURZFASSUNG DER ERGEBNISSE - Donnerstag, 06. Januar 2005 KUNDENZUFRIEDENHEITSSTUDIE HERMESDECKUNGEN 2004 - KURZFASSUNG DER ERGEBNISSE - Im Rahmen der Qualitätssicherung hat das Mandatarkonsortium Euler Hermes/PwC in den vergangenen

Mehr

Unternehmenskultur und Führung von Veränderungsprozessen. Great Place to Work. September 2015

Unternehmenskultur und Führung von Veränderungsprozessen. Great Place to Work. September 2015 Unternehmenskultur und Führung von Veränderungsprozessen Great Place to Work September 2015 Wie eine vertrauensbasierte Unternehmenskultur den Erfolg von Veränderungsprozessen unterstützt Eine von Great

Mehr

Der Kundenmonitor Banken 2010

Der Kundenmonitor Banken 2010 Der Kundenmonitor Banken 2010 Highlightthema II: Social Banking Dr. Oliver Gaedeke oliver.gaedeke@psychonomics.de +49 221 42061 364 Sven Hiesinger sven.hiesinger@psychonomics.de +49 221 42061 570 Studieninhalte

Mehr

Social Media Strategie oder taktisches Geplänkel? Management Summary

Social Media Strategie oder taktisches Geplänkel? Management Summary Social Media Strategie oder taktisches Geplänkel? Management Summary Sind Social Media schon strategisch in den Unternehmen angekommen oder bewegen sie sich noch auf der Ebene taktisches Geplänkel? Wie

Mehr

AUFWERTUNG. durch Kompetenz. Globale Trends im Corporate Real Estate 2015

AUFWERTUNG. durch Kompetenz. Globale Trends im Corporate Real Estate 2015 AUFWERTUNG durch Kompetenz Globale Trends im Corporate Real Estate 2015 Dritte zweijährliche globale CRE-Umfrage von JLL Nord- und Südamerika 20% 544 teilnehmende CRE-Manager 44% APAC 36 Länder EMEA 36%

Mehr

TOP 25 der Managementberatungs-Unternehmen in Deutschland 2011

TOP 25 der Managementberatungs-Unternehmen in Deutschland 2011 TOP 25 der Managementberatungs-Unternehmen in Deutschland 2011 Unternehmen Umsatz in Deutschland in Mio. Euro Mitarbeiterzahl in Deutschland 2011 2010 2011 2010 2011 2010 1 McKinsey & Company Inc., Düsseldorf

Mehr

Gehaltsstudie 2010. Leseprobe. BME-Service Personal & Karriere

Gehaltsstudie 2010. Leseprobe. BME-Service Personal & Karriere Gehaltsstudie 2010 Leseprobe BME-Service Personal & Karriere Inhaltsverzeichnis Einleitung 2 Erhebungsbeschreibung 2 Darstellung der Ergebnisse 3 Berufsprofil 4 Altersverteilung 4 Bildungsabschluss 4 Hierarchie-Ebene

Mehr

Private Unfallversicherungen bei Selbstständigen - Ergebnisse einer repräsentativen Studie von Forsa - November 2009

Private Unfallversicherungen bei Selbstständigen - Ergebnisse einer repräsentativen Studie von Forsa - November 2009 Private Unfallversicherungen bei Selbstständigen - Ergebnisse einer repräsentativen Studie von Forsa - November 2009 Inhalt Studiensteckbrief Management Summary Grafiken: Besitzquoten bei privaten Unfallversicherungen

Mehr

German Entrepreneur Indicator

German Entrepreneur Indicator Executive Summary Der EO German Entrepreneur Indicator zeigt: Wer einmal den Sprung ins Unternehmertum gewagt hat, der gründet immer weiter. Unternehmer scheuen sich nicht davor, im Verlauf ihrer Karriere

Mehr

ChinaPoll Automatisierung China produktiver machen

ChinaPoll Automatisierung China produktiver machen ChinaPoll Automatisierung China produktiver machen Fiducia Management Consultants in Kooperation mit dem Chinaforum Bayern e.v. (Mitgliederbefragung) 14.11.2014 Fiducia Limited and its affiliates exclude

Mehr

ERHEBUNG ZUM EXPORTKLIMA DER ERNEUERBARE-ENERGIEN-BRANCHE Ergebnisse. www.export-erneuerbare.de

ERHEBUNG ZUM EXPORTKLIMA DER ERNEUERBARE-ENERGIEN-BRANCHE Ergebnisse. www.export-erneuerbare.de ERHEBUNG ZUM EXPORTKLIMA DER ERNEUERBARE-ENERGIEN-BRANCHE Ergebnisse www.export-erneuerbare.de IMPRESSUM Herausgeber: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) Regenerative Energien Chausseestraße 8 a 0 Berlin

Mehr

Lünendonk -Studie 2011 Führende Anbieter von Technologie-Beratung und Engineering Services in Deutschland

Lünendonk -Studie 2011 Führende Anbieter von Technologie-Beratung und Engineering Services in Deutschland Lünendonk -Studie 2011 Führende Anbieter von Technologie-Beratung und Engineering Services in Deutschland Umsätze Märkte Strukturen Tendenzen Kaufbeuren, August 2011 Autoren: Hartmut Lüerßen, Lünendonk

Mehr

Deutsche Investitionen in China

Deutsche Investitionen in China Osnabrück 28. April 24 Deutsche Investitionen in China Kann man es sich leisten, nicht dabei zu sein? Tamara Trinh, Deutsche Bank Research Übersicht Deutschland China: Die bilateralen Beziehungen Investoren

Mehr

Frankfurt: Wirtschaftliche Situation und digitale Herausforderungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern

Frankfurt: Wirtschaftliche Situation und digitale Herausforderungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern : Wirtschaftliche Situation und digitale Herausforderungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern Ergebnisse der Geschäftskundenstudie 2015 Metropolregion l Oktober 2015 Agenda und Rahmenbedingungen

Mehr

Verpasst der Mittelstand den Zug?

Verpasst der Mittelstand den Zug? Industrie 4.0: Verpasst der Mittelstand den Zug? SCHÜTTGUT Dortmund 2015 5.11.2015 Ergebnisse einer aktuellen Studie der Technischen Hochschule Mittelhessen 1 Industrie 4.0 im Mittelstand Ergebnisse einer

Mehr

BVDW Befragung Nutzung und Trends in der E-Mail- Kommunikation deutscher Unternehmen. Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.v.

BVDW Befragung Nutzung und Trends in der E-Mail- Kommunikation deutscher Unternehmen. Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.v. BVDW Befragung Nutzung und Trends in der E-Mail- Kommunikation deutscher Unternehmen Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.v. Januar 2015 Zielsetzung und Methodik Ziel der Studie ist es, die Nutzung

Mehr

Unser Kunde Grundfos. Zentrales Lager für gebündelte Kräfte

Unser Kunde Grundfos. Zentrales Lager für gebündelte Kräfte Unser Kunde Grundfos Zentrales Lager für gebündelte Kräfte Einführende Zusammenfassung: Grundfos ist einer der Weltmarktführer im Bereich Pumpen. In Ungarn ist das Unternehmen mit Stammsitz in Dänemark

Mehr

Analyse des chinesischen Marktes für Nutzfahrzeuge sowie der größten chinesischen Hersteller.

Analyse des chinesischen Marktes für Nutzfahrzeuge sowie der größten chinesischen Hersteller. Pressemitteilung Groß, aber noch keine Gefahr Analyse des chinesischen Marktes für Nutzfahrzeuge sowie der größten chinesischen Hersteller. München, den 18. April 2011 Vor dem Hintergrund einer teilweise

Mehr

Internationalisierung Maschinenbau

Internationalisierung Maschinenbau Sendesperrfrist: 22. November 2006 10 Uhr Internationalisierung Maschinenbau Internationalisierung des deutschen Maschinenbaus Umfrageergebnisse des IW-Zukunftspanels Bericht der IW Consult GmbH Köln Köln,

Mehr

Marktstudie 2009: HR BPO in Zeiten der Wirtschaftskrise. service. solutions. competence.

Marktstudie 2009: HR BPO in Zeiten der Wirtschaftskrise. service. solutions. competence. Marktstudie 2009: service. solutions. competence. 1 Umfrageziel: Ziel dieser Umfrage war es, mögliche Zusammenhänge zwischen der aktuellen Wirtschaftslage in Europa und der Attraktivität von Outsourcing

Mehr

Unternehmensberatung Otter. Investieren Sie in die zukunftsträchtigen Märkte. in China. www.unternehmensberatung-otter.de

Unternehmensberatung Otter. Investieren Sie in die zukunftsträchtigen Märkte. in China. www.unternehmensberatung-otter.de Investieren Sie in die zukunftsträchtigen Märkte in China 2008 Fragestellung: Die Wirtschaft Chinas boomt in vielen Bereichen der Industrie und des Handels. Nachdem die Investitionen in lohnkostenintensive

Mehr

FlexWork-Phasenmodell: Befragung von Schweizer Unternehmen und Verwaltungen zur örtlichen und zeitlichen Arbeitsflexibilität

FlexWork-Phasenmodell: Befragung von Schweizer Unternehmen und Verwaltungen zur örtlichen und zeitlichen Arbeitsflexibilität Institut für Kooperationsforschung und -entwicklung ifk FlexWork-Phasenmodell: Befragung von Schweizer Unternehmen und Verwaltungen zur örtlichen und zeitlichen Arbeitsflexibilität Autoren/Autorin: Dr.

Mehr

Studie zur Personalentwicklung mittelständischer Unternehmen in Tirol. Cornelia Strecker & Jonas Hampl

Studie zur Personalentwicklung mittelständischer Unternehmen in Tirol. Cornelia Strecker & Jonas Hampl Studie zur Personalentwicklung mittelständischer Unternehmen in Tirol Cornelia Strecker & Jonas Hampl Innsbruck, 01.02.2014 1 Methodisches Vorgehen 2 Demografische Daten 3 Ergebnisse - Highlights 4 Dank

Mehr

www.pwc.de Einkauf Die neue Macht in den Unternehmen Juli 2014

www.pwc.de Einkauf Die neue Macht in den Unternehmen Juli 2014 www.pwc.de Einkauf Die neue Macht in den Unternehmen Hintergrund und Untersuchungsansatz Hintergrund Der Berichtsband stellt die Ergebnisse einer Online-Studie zum Thema Einkauf Die neue Macht in den Unternehmen

Mehr

Welche Zukunft sehen Österreichs Unternehmen in der Wirtschaftskrise? Eine repräsentative Befragung über Ängste, Pläne und Herausforderungen - Eine

Welche Zukunft sehen Österreichs Unternehmen in der Wirtschaftskrise? Eine repräsentative Befragung über Ängste, Pläne und Herausforderungen - Eine Welche Zukunft sehen Österreichs Unternehmen in der Wirtschaftskrise? Eine repräsentative Befragung über Ängste, Pläne und Herausforderungen - Eine Studie von IMAS International im Auftrag von Erste Bank

Mehr

Gusstechnologie trifft Service weltweit in Perfektion.

Gusstechnologie trifft Service weltweit in Perfektion. Wir machen Herausforderungen zu Erfolgen. Irgendwo ist das perfekte Gussteil zum perfekten Preis Irgendwo ist hier! Ulrich Groth Director Sales & Product Management Wir machen Ihre Herausforderungen zu

Mehr