Einzelhandelsbetriebslehre. Gesamtzusammenfassung

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1 Einzelhandelsbetriebslehre Gesamtzusammenfassung Dieses Dokument wurde im Rahmen der Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel von Peter Büche erstellt. Es darf nur vollständig (mit diesem Deckblatt) ausgedruckt oder anderweitig privat genutzt werden. Eine kommerzielle Nutzung ist nicht zulässig. Es kann keinerlei Haftung für den Inhalt der Arbeit übernommen werden. Gerne darf auf die Homepage hingewiesen werden. Es ist jedoch nicht gestattet, dieses Dokument (auch ausschnittsweise) weiterzugeben, zu verbreiten oder zu veröffentlichen.

2 Einzelhandelsbetriebslehre EBL Die Wirtschaft Verteilung Produzenten Großhandel Einzelhandel Konsumenten Transport Einzelhändler ist, wer Waren anschafft und verkauft und zwar unverändert, auf Dauer in einer offenen Verkaufsstelle. Aufgaben des Einzelhandels 1. Verteilung der Güter Überbrückungsfunktion (Überbrücken von Entfernungen) (Einkauf am Ort der Fertigung Verkauf am Ort der Nachfrage) Æ Außerdem nimmt der EH eine Umverteilung vor; d.h. er macht aus größeren Mengen kleinere. 2. Sortimentsbildung (Sortiment = die Waren, die ein EH verkauft) Der EH wählt für seinen Kundenkreis Waren aus, die er dem Gesamtangebot entnimmt. Gesichtspunkte, nach denen er auswählt: - Marktchancen (Nachfrage) - Lieferangebote (günstige) - Preisverhalten - Konkurrenzverhalten usw. 3. Lagerhaltung Der EH muss für seine Kunden die Lagerhaltung übernehmen, weil die Konsumenten keine Lager mehr halten oder keine Vorräte halten wollen. 4. Beratung und Kundendienst Dem Kunden fehlen Warenkenntnisse, deshalb vermittelt der EH Informationen über die Ware (Eigenschaften, Nutzung, Pflege, usw.) 5. Marktbeobachtung und Markterschließung Der EH gibt Anregungen der Kunden weiter an den Hersteller (ÆÄnderung des Gutes); der EH hilft dem Hersteller neue Produkte auf den Markt zu bringen. Der Standort des Einzelhandels Der richtige Standort (Geschäftslage) ist besonders für den EH wichtig (Umsatz). In der Regel ist der EH absatzorientiert, d.h. er sucht seinen Standort da, wo die Kundschaft zu erwarten ist.

3 Bei der Wahl des Standortes spielen eine Reihe von Faktoren eine Rolle (sog. Standortfaktoren): 1. Bevölkerungsdichte und -zusammensetzung (reicher, ärmer = Kaufkraft; Kaufgewohnheiten, Alter, Geschlecht, usw.) 2. Straßenlage (Stadtzentrum: Fachgeschäfte, auch Warenhäuser und Kaufhäuser; außerhalb: EH, die Großmengen verkaufen) 3. Konkurrenz (sind noch Chancen da?) 4. Verkehrsanschluss (Fußgänger, Parkplätze, Straßen, usw.) 5. Kosten (Miete) 6. Sortiment (Lager? Schaufenster? usw.) Welche Faktoren bei der Standortwahl berücksichtigt werden hängt von persönlichen oder wirtschaftlichen Gegebenheiten ab. Betriebsformen des Einzelhandels Versandhandel (Verkauf von Waren nach Katalog bzw. Internet) Wanderhandel (ambulanter Handel) (Haustürgeschäfte, Marktstände) Ladenhandel Kleinformen Großformen Gemischtwarengeschäft Æ Å Warenhaus Fachgeschäft Æ Å Kaufhaus Filialgeschäft Supermarkt (ab 400m²) Boutique Einkaufszentren (EKZ) ( shop in the shop ) =Selbstständige Einzelhändler in einem Haus außerhalb einer Stadt Æ innerhalb einer Stadt = Gemischtwarenhaus Discounthaus = niedrige Preise, problemlose Artikel, mit Verpackung Neuartige Formen: - Fachmärkte (Baumarkt) - Fabrikläden (Fabrik hat Verkaufsfläche) - Factory - outlet - center (mehrere Fabrikläden zusammen) - Off - price - Geschäfte (gute Qualität, mit Abzügen) - Discount catalogue showroom (aussuchen nach Katalog oder

4 Mustern; sofortige Auslieferung) Unterscheidung der Ladengeschäfte nach Bedienungsform: 1. geschlossene Form: Vollständig, d.h. Trennung von Ware und Kunden (wertvolle Waren, frische Waren) Vollbedienung ist hier die Verkaufsform. Vorteile: weniger Diebstahl, weniger Unordnung, weniger Schaden, Kontakt zwischen Käufer und Verkäufer Nachteile: Kunde fühlt sich bedrängt, hohe Personalkosten (mehr Personal und geschultes Personal) 2. offene Form: Kunde kommt an die Ware a) nach Vorwahl b) Selbstbedienung Vorteile: Nachteile: weniger Personalkosten, eigene Kaufentscheidung Diebstahlgefahr, Beschädigungen Warenbeschaffung Funktionen des Einzelhandels: Beschaffung Lagerung Verkauf; d.h. die Beschaffung ist die Ausgangsfunktion im EH. Die Planung der Beschaffung wirft vier Probleme auf: 1. Was soll eingekauft werden? 2. Wie viel soll eingekauft werden? 3. Wo soll eingekauft werden? 4. Wann soll eingekauft werden? Erklärung: 1. Art der Ware (was) Grundsätzlich hängt das vom Sortiment ab. Aber es kann auch nach dem Gesichtspunkt eingekauft werden: Alles, was sich verkaufen lässt! 2. Menge (wie viel) Ahbängig von: - Artiekart - Lieferzeit (Verbrauch pro Tag x Lieferzeit) - Kaufkraft (Wieviel Geld haben die Kunden) - Größe des Geschäfts - Kapital - Lager - Haltbarkeit - Geschmackswandel Wichtig: Ein zu großer Bestand bringt die Gefahr des Verderbs, der Veralterung; es entstehen Lagerkosten, es wird Kapital gebunden. Ein zu niedriger Bestand bringt die Gefahr des Kundenverlustes, Umsatzverlust; teuer, weil kleine Mengen eingekauft werden. 3. Bezugsquellen (wo) Bei Einkaufsverbänden oder bei selbst ausgewählten Lieferern. Woher bekommt man die Liefereranschriften?

5 a) betriebsintern: - Lieferantenkarteien - Warenkarteien b) extern: - Branchenbücher (Gelbe Seiten, Wer liefert was, ABC der D. Wirtschaft) - Internet - Messen und Ausstellungen - Zeitungen und Zeitschriften - Vertreterbesuche 4. Zeitpunkt (wann) Grundsäztlich: Wenn Bedarf besteht (erkennbar am Lagerbestand). Ein genaues Bestellzeitpunktverfahren lässt sich unter der Annahme durchführen, dass eine Ware ganz regelmäßig verkauft wird. Bei einer Lieferung hätten wir dann einen hohen Bestand (Höchstbestand; er richtet sich nach der optimalen Bestellmenge), der dann durch den Verkauf nach einer bestimmbaren Zeit auf 0 abfällt. Annahme: Tagesverkauf 10 Stück, eiserner Bestand für 1 Tag, Lieferzeit 3 Tage Wie groß ist der Meldebestand? Rechnerische Lösung: Meldebestand = (Lieferzeit x Tagesverbrauch) + eiserner Bestand = ( 3 x 10 ) + 10 = 40 Stück Beim Bestellzeitpunkt - Verfahren lesen wir ab, an welchen Tagen bestellt wird (z. B. am usw). Beim Bestellrythmus - Verfahren ermitteln wir, in welchen Zeitabständen bestellt wird (hier: alle 6 Tage) Die Warenannahme Die bei der Warenannahme anfallenden Arbeiten lassen sich aufteilen in: a) äußere Kontrolle Anschrift prüfen Kontrolle der Anzahl der Verpackungseinheiten (Frachtpapiere) Zustand der Versandverpackung (evtl. Tatbestandsaufnahme: Frachtführer bestätigt beschädigte Waren) Bei beschädigter Ware muss eine Mängelrüge beim Lieferer erfolgen. b) innere Kontrolle Kontrolle der Menge (Lieferschein) richtige Ware? Beschaffenheit c) weitere Bearbeitung Wareneingang verbuchen (Bestandsfortschreibung) Evtl. Beanstandungen an den Lieferer weitergeben (Mängelrüge) Ækeine Rücksendung ohne Anweisung des Lieferers Lieferschein geht in den Einkauf (Sachliche Kontrolle der Lieferung; evtl. rechnerische Kontrolle: Rechnung!)

6 Lagerhaltung Aufgaben des Lagers Sicherungsfunktion (gewünschte Ware ist vorrätig) Zusatzbedarf an Waren durch Saisonbedarf Zeitliche Überbrückung (von Herstellung bis Verkauf) Ausnutzung von Preisvorteilen (z. B. Sonderangebote) Preisausgleichsfunktion (unabhängig von der allgemeinen Preisentwicklung) Umformungs- und Veredelungsfunktion (=verkaufsfertig machen) Lagerarten Verkaufslager (Laden) Reservelager Lagereinrichtung Regale Tische Flurförderzeuge (von Sackkarre bis Gabelstapler) Unter artgemäßer Lagerung von Gütern versteht man, dass verschiedene Produkte unterschiedliche Anfoderungen an das Lagerklima stellen: Wärme verlangen: wenige Waren (Bananen zur Reifung) Kälte verlangen: Tiefkühlkost Dunkelheit verlangen: farbempflindliche Waren (Textilien, Papier, Kartoffeln,..) Licht verlangen: Blumen, Pflanzen Trockenheit verlangen: Zement, Möbel, usw. Feuchtigkeit verlangen: Kartoffeln, Tabak, Pflanzen, usw. Zu den Lagergrundsätzen gehört auch: Ein Lager muss geräumig sein (Gänge abhängig von den Flurförderzeugen und den Waren; sperrig oder nicht). Lagerarbeiten Aufräumen Aktionen vorbereiten Ware annehmen Ware ausgeben Auszeichnung der Ware Ware auffüllen Warenpflege Inventur (körperliche Bestandsaufnahme durch Zählen, Messen, Wiegen) Stichtagsinventur (innerhalb von 10 Tagen) permanente Inventur (EDV) Inventurdifferenzen: Sollbestand Istbestand

7 Bewertung der Inventurbestände: Die Steuerlichen Vorschriften besagen, dass Lagerwerte nach dem "strengen Niederstwertprinzip" angesetzt werden müssen. Als Höchstwert kommt nur der Einstandspreis (EK) in Frage. Wertminderungen durch Senkung der EK-Preise oder Veraltern bzw. Verderb müssen berücksichtigt werden. Lagerkosten Kauft der Einzelhändler große Warenmengen, so erzielt er günstige Einkaufspreise. Allerdings entsehen dadurch Lagerkosten sowie Lagerrisiken. Die Ware kann z. B. veralten. Ist die Lagerduer kürzer, so vermindern sich Lagerkosten und Lagerrisiko. Lagerkosten sind: Lagerraumkosten (Gebäude, Versicherung, Heizung, usw.) Kosten der Lagerbestände (Kapitalverzinsung, Veralten, Verderb) Lagerverwaltungskosten (Lagerpersonalkosten) Behandlungskosten für Lagergut (Kosten für Aufzüge, Kühlraum, usw.) Lagerkennziffern Die Umschlagskennziffern sind für die Beurteilung und Kontrolle der Wirtschaftlichkeit eines Betriebes zu berechnen. Es sind Branchenvergleiche möglich (z. B. Lebensmittel - Lebensmittel), es werden Größenverhältnisse klar, es ist ein Zeitvergleich (Betriebsintern) über Jahre, Monate oder Quartale möglich. 1. Durchschnittlicher Lagerbestand (zu Einstandspreisen) Warenanfangsbestand + Warenendbestand Durchschnittlicher Lagerbestand = 2 Durchschnittliche Lagerbestand = AB + 12 Monatsendbestände Lagerumschlagshäufigkeit (wie oft wurde das gesamte Lager verkauft?) Umschlagshäufigkeit = Wareneinsatz (zu Einstandspreisen) Durchschnittlicher Lagerbestand Warenkonto: Anfangsbestand + Zugänge - Inventurbestand = Wareneinsatz

8 3. Durchschnittlicher Lagerdauer Durchschnittliche Lagerdauer = 360 Umschlagshäufigkeit 4. Lagerzinssatz Lagerzinssatz = Jahreszinsfuß * Durchschnittliche Lagerdauer 360 Jahreszinsfuß = % für Bankkredit 5. Lagerzinsen Lagerzinsen = Durchschnittlicher Lagerbestand * Lagerzinssatz Personalwesen Organisation ist das Festlegen von Regelungen (Überorganisation / Improvisation) Aufbauorganisation Ablauforganisation Sind Regelungen zum Arbeitsablauf, was in welcher Reihenfolge wie gemacht werden muss. = Arbeitsanweisung Was soll gemacht werden? (Bsp. Dosen Etikettieren) Wie soll es erledigt werden? (An welche Stelle soll der Aufkleber) Wann soll es erledigt werden? (Zeitpunkt) Wie lange? (Zeitdauer) Wer? (Person) Wo? (im Lager / im Verkauf) Ziele einer genauen Arbeitsanweisung: 1. Nachvollziehbarkeit von Mitarbeitern im Vertretungsfall 2. Man weis, wer etwas gemacht hat 3. Vermeidung von Fehlern / Verantwortung 4. Bessere Erkennbarkeit von Arbeitszusammenhägen 5. Bessere Personaleinsatzplanung

9 Personaleinsatzplanung Ziele 1. Der Personaleinsatz muss dem Arbeitsanfall (Umsatz, Warenanlieferung, Inventur, Werbemaßnahmen) angepasst werden. 2. Ausgleich der Angestellten bei unterschiedlich starker Beanspruchung 3. Wichtig für die Urlaubsplanung und bei Krankheitsfällen Vorteile flexibler Arbeitszeit Unternehmen spart teure Personalkosten Überladung des Personals wird vermieden Persönliche Wünsche können leichter berücksichtigt werden Personalkosten Lohnnebenkosten 1. Sozialvericherungsbeiträge Arbeitgeber ½ von Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung Arbeitgeber voller Betrag für Unfallversicherung 2. Lohnfortzahlung im Krankheitsfall 6 Wochen ÆKrankengeld (von der Krankenkasse) 3. Urlaubsgeld, bezahlter Urlaub 4. Gratifikation, Weihnachtsgeld 5. Mutterschutz 6. Bezahlte Feiertage 7. Altersvorsorge 8. Vermögenswirksame Leistungen Freiwillige Sozialleistungen des Arbeitgebers 1. Weihnachtsgeld 2. Bezahlte Fortbildungen 3. Vermögenswirksame Leistungen 4. Extra Urlaubsgeld 5. Arbeitsbekleidung Personalkostenabrechnung Bruttoentgelt + Leistungszulage (Umsatzbeteiligung) + Vermögenswirksame Leistung des Arbeitgebers = steuerpflichtiges Entgelt + Arbeitnehmer - Sparzulage (Prämie vom Staat) = Gesamtverdienst - Lohn- / Kirchensteuern - Sozialversicherungsbeiträge - Vermögenswirksame Anlage = Nettoentgelt Æ Auszahlungsbetrag Die Auszahlung der Arbeitnehmer - Sparzulage kann erst nach einer Sperrfrist von sieben Jahren erfolgen.

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11 Strukturwandel im Einzelhandel Der Wandel im Einzelhandel ist gekennzeichnet durch den Rückgang an Unternehmen (1960 waren es , 1990 nur noch ). Zunehmende Intensität der Unternehmens- und Umsatzkonzentration: 1 % der Unternehmen erzielen 50 % des Gesamtumsatzes Grundsätzlich hat sich aber auch das Konsumverhalten der Käufer verändert; beispielsweise werden Textilien weniger und Heimwerkerartikel und Fahrräder mehr nachgefragt. Grundsätzlich erzielen alle Verbraucher einen jährlichen Einkommenszuwachs. Geht man davon aus, dass dieses Einkommen ausgegeben wird, bleibt jedem Einzlhändler die Hoffnung, erhöhte Umsätze zu erzielen. Berücksichtigt werden muss aber auch der Wandel im Konsumverhalten und die Entwicklung im Wettbewerb. Darüber hinaus besteht ein Trend zum Einkauf in großflächigen Unternehmen. Dadurch haben es kleinere Betriebe schwer, sich am Markt zu behaupten. Lösung: Geschäftsaufgabe oder Zusammenschluss oder Anschluss an Großformen des Einzelhandels (z. B. REWE, EDEKA, Aldi, Metro, Tengelmann). Kooperations- und Konzentrationsformen Ziele der Großen (bei Übernahme kleinerer Betriebe) Vergrößerung der Marktanteile z. B. bei gleichem Sortiment und auf Sortimentsbereiche, die bisher nicht geführt wurden (Diversifikation) z. B. Warenhäuser: Reisen; Baumarkt: Gartencenter Senkung der Kosten z. B. Personalkosten, Beschaffungskosten, Lagerkosten Optimierung des Sortiments Pflege, Vereinhetlichung, z. B. nach Qualität und Marken Kooperationsformen im Einzelhandel Unter Kooperation versteht man die freiwillige Zusammenarbeit von Betrieben. Arten der Kooperation: Horizontal Einzelhandel mit Einzelhandel z. B. Einzaufszentrum, Shop in the Shop, Erfahrungsaustauschgruppen (Erfa) Vertikal Großhandel mit Einzelhandel z. B. freiwillige Ketten

12 Æ Konzentration Filialisten Einem Unternehmen gehören eine reihe anderer Unternehmenslokale (nicht selbstständig) z. B. Aldi, Schlecker, Tschibo,... Æ Horizontale Kooperation Erfa Gruppen ausgetauscht werden insbesondere betriebliche Kennziffern: z. B. Umschlagshäufigkeit, Wirtschaftlichkeit, Rentabilität Handelsketten lose Kooperationsform ohne Mitgliedschaft, nur vertragliche Absprachen z. B. Spar Einkaufsverbände / Einkaufsgenossenschaften: Zentraler Einkauf ist Ziel Æ Vertikale Kooperation Freiwillige Ketten bei denen die Einzelhändler verpflichtet sind, ihre Waren bei einem bestimmten Großhändler zu kaufen (REWE, VIVO, Spar) Franchising Dauerhafte Zusammenarbeit zwischen F.-Geber und F.-Nehmer, die darauf ausgerichtet ist, dass der F.-Geber dem Einzelhändler das Recht überlässt, unter Benutzung der Marke und des Symbols, bestimmte Ausstattungen des Ladens unter Beachtung bestimmter Absatz- und Betriebsorganisationsformen Waren zu verkaufen, die er selbst liefert. Vorteile für den Franchaise Nehmer: - übernimmt fertiges "Produkt", dadurch weniger Risiko - keine Beschaffungsprobleme Vorteile für den Franchaise Geber: - Aufbau eines Vertriebsnetzes - Kein Absatzrisko - kassiert Gebühren von den Einzelhändlern Rack-jobber (Regalhändler) Es werden vom Großhändler (Hersteller) Verkaufsräume oder Regale gepachtet, um eigene Waren anzubieten. Der Vertragspartner (Einzelhändler) verkauft die Produkte "in fremdem Namen, auf fremde Rechnung" d. h. er muss den Umsatzerlös abführen. Vorteile für den Einzelhändler:

13 - weniger Arbeit mit der Ware - weniger Kapital (keine Beschaffung) - weniger Absatzrisiko - größeres Sortiment Vorteile für den Rack-jobber: - Gewinn ohne eigene Geschäfte - weniger Arbeit (Kassieren usw.) Kommissionär Ein Kommissionär kauft oder verkauft im eigenen Namen für fremde Rechnung. Der Einzelhändler hat die gleichen Vorteile wie beim Rack-jobber. Bei allen Kooperationsformen bleibt die rechtliche Selbstständigkeit der Mitglieder unangetastet; die wirtschaftliche Selbstständigkeit (Entscheidungen) wird durch den Vertrag mehr oder weniger eingeschränkt. Bei Konzentrationsformen (=Zusammenschluss), die durch Fusion (Übernahme) erfolgen, bestimmt die sogenannte "Muttergesellschaft" über die "Tochter". Das notleidende Unternehmen Ursachen für Probleme: - starke Konkurrenz - Umsatzeinbußen - unfähige Mitarbeiter - außerordentliche Ereignisse - falscher Standort - nicht geregelte Nachfolge Möglichkeiten, ein Unternehmen zu retten: - außergerichtlich: abhängig von der Ursache z. B. Sortimentsänderung, Standortwechsel, Stundungsvergleich (Zahlungsaufschub, Moratorium) bei Zahlungsschwierigkeiten Geld beschaffen, außergerichtlicher Vergleich (=teilweise Erlass von Schulden) - gerichtlich: Vergleich mit allen Gläubigern

14 Einzelhandelsbetriebslehre EBL Die Warenwirtschaft Unter Warenwirtschaft versteht man den informativen und den physischen Warenfluß in einem Betrieb. Der informative Warenfluß beinhaltet die Erfassung, die Ver- und Bearbeitung und die Auswertung von Daten in den Bereichen Einkauf, Disposition, Lager und Verkauf. Der Physiche Warenfluß erfasst die Bewegung der Waren in den Bereichen Wareneingang, Lager und Verkauf. Warenwirtschaftssysteme sind Verfahren, die dazu geeignet sind, diese Aufgaben zu erfüllen, d. h. sogenannte Informations- und Kommunikationssysteme. Grundsätzlich gibt es das manuelle (herkömmliche) System und das computergestützte System. Aufgabenbereiche: Disposition (Vorbereitung Wareneinkauf) Erfassung des Wareneingangs Rechnungsprüfung (Buchhaltung und Einkauf) Warenausgang (Verkauf) Wesentliche Merkmale des herkömmichen Systems sind: 1. Abwicklung erfolgt mit Hilfe von Handerstellten Belegen (Listen, Karteikarten, Lieferscheinen,..) 2. Die Abwicklung ist umständlich und langsam. Das computergestützte Warenwirtschaftssystem Mit Hilfe von EDV ist es möglich, den Informationsfluß übersichtlicher und schneller zu gestalten. Rechner mit entsprechenden Programmen sin in der Lage, Mitarbeiter von routinemäßigen und komplizierten Auswertungen zu entlasten (kurzfristige Erfolgsrechnung und Limitrechnung). Die EDV verbindet alle Abteilungen miteinander (on-line), so dass alle Daten allen Abteilungen zur Verfügung stehen, d. h. von der Scannerkasse bis über die Warenfortschreibung zur Beschaffung oder Inventur. Dieses System ermöglicht ein schnelleres und genaueres Arbeiten, z. B. in der Einkaufsdisposition, dem Überweisungsverkehr, Rechnungskontrolle, Sortimentsüberwachung, Erfolgskontrollen. Damit das System funktioniert, sollten ein paar technische Voraussetzungen gegeben sein: 1. geeignete Hardware: Rechner, elektronisch Kassen, Lesegeräte, Waagen, usw. (Summer der Hardware = Konfiguration) 2. geeignete Software 3. geeignete Mitarbeiter 4. maschinenlesbare Codierung: EAN-Code oder OCR-Schrift

15 Bei den in der DV verwendeten Daten unterscheiden wir: 1. Stammdaten: unveränderlich, z. B. Artikelnummer, Größe, Farbe 2. Bewegungsdaten: veränderlich, z. B. Preis, Menge, Umsatz, Arbeitszeit Vor- und Nachteile des computergestützten Warenwirtschaftssystems a) für den Unternehmer Vorteile: - schnelle Verfügbarkeit der Daten - weniger Fehlerquellen - Personaleinsparung ist möglich Nachteile: - erhöhte Kosten b) für die Mitarbeiter Vorteile: - Erleichterung der Arbeit - höhere Qualifikation und Gehälter Nachteile: - Personaleinsparungen c) für den Kunden Vorteile: - schnellerer Einkauf - weniger Fehler - genaue Kassenzettelerstellung Nachteile: - kein Vertrauen zum System Æ mißtrauisch Betriebliche Kennzahlen Um einen Betrieb leichter lenken zu können, bedient man sich einer Reihe von Kennziffern. Diese Kennziffern haben keinen absoluten Aussagewert, sondern sind nur als Vergleichszahlen brauchbar (Vergleich mit anderen Unternehmen, besser mit Vorperioden!) Wichtige Kennziffern sind: 1. Warenrohgewinn = Verkaufspreis - Einstandspreis (Er enthält: Handlungskosten, Gewinn, Kundenskonto, Kundenrabatt und Umsatzsteuer) 2. HKZ (Handlungskostenzuschlagsatz) 3. HaKo * 100 HKZ = Umsatz zu Einstandspreisen HaKo = Gesamtaufwand Umsatz zu Einstandspreisen = Wareneinsatz Gewinnzuschlag = Gewinn * 100 Selbstkostenpreis

16 4. Kalkulationszuschlag = Warenrohgewinn * 100 Einstandspreis Kalkulationsfaktor = Bruttoverkaufspreis Einstandspreis Kalkulationsabschlag = Warenrohgewinn * 100 Bruttoverkaufspreis 7. Handelsspanne = Warenrohgewinn Netto * 100 Netto VK 8. Rentabilität = Mit wieviel % sich ein eingesetztes Kapital verzinst hat. a) Gewinn * 100 Eigenkapitalrentabilität = Eigenkapital (wenn es sich bei dem Unternehmen um ein Einzelunternehmen oder eine Personengesellschaft handelt, muss der Gewinn um ein angemessenes Unternehmergehalt gekürzt werden.) z. B. Gewinn , Eigenkapital , Unternehmergehalt Gewinn Eigenkapital- Rentabilität * Unternehmergehalt = 10,4 % = Rendite b) Gesamtkapitalrentabilität (Gesamtkapital = Eigenkapital + Fremdkapital) z. B. bei gleichen Angaben wie a) Fremdkapital = , Zinsaufwand für Fremdkapital 6% (= ) Gesamtkapital - Rentabilität = ( ) * = 8,75 % 9. Wirtschaftlichkeit = Diese Kennzahl setzt die Erträge zu den Aufwendungen ins Verhältnis. Wirtschaftlichkeit = Erträge Aufwendungen z. B. W = = 1,08 (u. A. bedeutet das: Gewinn = 8%) 10. Produktivität = Es wird er Umsatz pro eingesetztem Produtionsfaktor ermittelt a) Umsatz Arbeitsproduktivität = Verkäufer

17 b) Raumproduktivität = Umsatz Ladenfläche (m²) 11. Einstufige Deckungsbeitragsrechnung Ziel: Das sogenannte Kernsortiment deckt die gesamten fixen Kosten (Handlungskosten), so dass bestimmte Warengruppen (Randsortiment) nur die durch sie Verursachten variablen Kosten (Warenaufwand) abdecken müssen. Rechnung: Brutto Umsatzerlöse - Ust = Netto Umsatzerlöse - Wareneinsatz (variable Kosten) = Rohgewinn (Deckungsbeitrag) Variable Kosten sind dem Produkt direkt zurechenbar. Rechenbeispiel: Brutto Umsatzerlöse ,- - Ust ,- = Netto Umsatzerlöse ,- - Wareneinsatz (variable Kosten) ,- = Rohgewinn (Deckungsbeitrag) 1.000,- Es gilt: Wenn Deckungsbeitrag > 0 lohnt sich das Produkt. Wichtig! Es werden keine Fixen Kosten gedeckt (Handlungskosten) 12. Limitrechnung Sie gibt an, für welchen Betrag in einem bestimmten Zeitraum für eine Warengruppe Waren eingekauft werden dürfen. Diese Grenze sollte nicht überschritten werden! Beispiel für eine Limitrechnung: Produktgruppe xy für 1 Jahr Umsatz (Vorjahr) ,- + geplante Zunahme 5.000,- = Umsatz (neues Jahr) ,- - Handelsspanne ,- = Wareneinsatz zu EPR ,- - Lagerbestand ,- = Jahreslimit (=Gesamtlimit) ,- - Limitreserve 5.000,- = freies Limit ,- - Bestellungen (laufend) 5.000,- = Restlimit ,- Hier wurde mit dem Nettoumsatz des Vorjahres und der Handelsspanne gerechnet. Wird mit dem Bruttoumsatz gerechnet, so muss der Kalkulations- Abschlag verwendet werden.

18 Bei Angabe einer Umschlagshäufigkeit U: Wareneinsatz Lagerbestand = Umschlagshäufigkeit Hierbei: U = = weitere Angabe: Istlagerbestand z. B ,- Æ = 2.000,- Æ2.000,- werden abgezogen

19 EBL: Unternehmensgründung, Firma, Unternehmensformen - Seite 1 von 9 Unternehmensgründung A. Persönliche Voraussetzungen 1. Voll geschäftsfähig alternativ beschränkt + Zustimmung von Eltern und Vormundschaftsgericht 2. Genehmigung bei: Gegenständen, die für die Gesundheit gefährlich werden können / Hygiene beispielsweise: Lebensmittel, offene Milchprodukte, Arzneimittel, Gifte, Waffen, Munition, Sprengstoff Erforderlich sind: Gesundheitszeugnis Polizeiliches Führungszeugnis Sachkundenachweis extra Prüfungen Kaufmannsprüfung + Praxis (Kaufmannsgehilfenprüfung) B. Sachliche Voraussetzungen 1. Kapital hängt ab von: Größe Branche Vorrat Geschäftseinrichtung Miete / Kauf Zahlungsziel 2. Chance / Risiko Wie stark sind die Wettbewerber? Ist Bedarf vorhanden? neues Geschäft mit neuem Produkt Eigentum oder Pacht / Leasing 3. Standort Der Kaufmann nach HGB Kaufmannseigenschaft bedeutet: für Kaufleute gilt das HGB Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) Gewerbetreibende (außer Kapitalgesellschaften) 1 HGB 7, 11 GmbHG mit kfm. ohne kfm. Land- und Forstwirte 3 HGB file://d:\doku\obi\berufsschule\ebl2_unter.htm

20 EBL: Unternehmensgründung, Firma, Unternehmensformen - Seite 2 von 9 36 AktG Organisation Organisation Formkaufleute (Kaufleute kraft Rechtsform) Eintrag HR (konstitutiv / rechtserzeugend) Kaufmann nach HGB Unterschied HGB / BGB Eintrag HR (deklaratorisch / bekanntmachend) Kannkaufleute (Eintragungswahlrecht) Eintrag HR (konstitutiv / rechtserzeugend) 3 HGB kein HR-Eintrag Nicht-Kaufmann (Kleingewerbetreibender) BGB Das HGB hat strengere Vorschriften Das HGB hat strengere Warenannahme-Vorschriften (unverzüglich / BGB 6 Monate) Unterschiedliche Verjährungsfristen Kfm / Kfm: 4 Jahre Kfm / Priv: 2 Jahre Das Handelsregister Unterrichtung der Öffentlichkeit über (=Eintrag) Firma Inhaber, Geschäftsführer (GmbH), Vorstand (AG) Kapital Vertetung Prokura Geschäftssitz Gegenstand des Unternehmens Haftung ist öffentliches Verzeichnis aller Kaufleute nach HGB des Amtsgerichtsbezirks Einzelunternehmen und Personengesellschaften Abteilung A Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) Abteilung B öffentlichkeit des Handelsregisters Einsicht für jeden Veröffentlichung der HR-Einträge im Bundesanzeiger sowie in örtlicher Tageszeitung (Amtsblatt) "öffentlicher Glaube" Löschung von Daten im Handelsregister erfolgt durch rotes Unterstrichen! Die Firma Die Firma ist der im Handelsregister eingetragene Name eines Kaufmanns... Firmenarten 1. Personenfirma file://d:\doku\obi\berufsschule\ebl2_unter.htm

21 EBL: Unternehmensgründung, Firma, Unternehmensformen - Seite 3 von 9 Daimler-Chrysler AG Müller OHG 2. Sachfirma Lebensmittelhandel e. Kfr. Jeans- und Modeland 3. gemischte Firma Modehaus Volpert Sache + Name 4. Fantasiefirma werbewirksamer Name Firmengrundsätze 1. Firmenwarheit» Richtigkeit 2. Firmenklarheit» Zusäte dürfen nicht täuschen beispielsweise über den Umfang: Spedition Müller, internationale Transporte 3. Unterscheidbarkeit jede Firma muss sich von einer bereits bestehenden Firma im gleichen Amtsgerichtsbezirk untrescheiden; dies gilt je nach Bedeutung bundesweit; Schutz des Namens 4. Firmenbeständigkeit Die bisherige Firma darf beibehalten werden bei Verkauf oder Vererbung des bisherigen Unternehmens. Gilt allerdings nur mit Zustimmung des bisherigen Inhabers. Pflichtangeben auf Geschäftsbriefen die Firma Ort der Handelsniederlassung Registergericht Nummer der HR - Eintragung Unternehmensformen file://d:\doku\obi\berufsschule\ebl2_unter.htm

22 EBL: Unternehmensgründung, Firma, Unternehmensformen - Seite 4 von 9 Übersicht über die Unternehmensformen Personengesellschaften Kapitalgesellschaften = Einzelunternehmung / e. Kfm. GbR AG OHG GmbH KG GmbH und Co KG e. G. Merkmale / Unterschiede HGB (BGB) Gesetz HGB + Sondergesetze AktG, GmbHG, GnG natürliche Person Status juristische Person unbeschränkt (Geschäfts- und Privatvermögen) Haftung beschränkt (nur Geschäftsvermögen) Einkommensteuer Steuern Körperschaftssteuer Eigentümer Vertretung Organe stark abhängig vom Gesellschafter- Bestand Beständigkeit Unabhängig keine Offenlegungspflicht ja, von Bilanz und GuV keines Mindestkapital ja, GmbH AG Die Einzelunternehmung Firma:... e. kfm. Vorteile Alleinbestimmung flexibel + schnell Gewinn alleine Motivation Nachteile unbeschränkte Haftung Überlastung Vertretungsprobleme im Krankheitsfall nur kleinere bis mittlere Betriebe geeignet alleiniges Risiko begrenzte Kapitalkraft Die OHG Firma:... OHG (offene Handelsgesellschaft) Personen: mindestens 2 Personen (meist natürliche) file://d:\doku\obi\berufsschule\ebl2_unter.htm

23 EBL: Unternehmensgründung, Firma, Unternehmensformen - Seite 5 von 9 Rechte und Pflichten der Gesellschafter im Außenverhältnis (dritten gegenüber) = Gesetz (HGB) nicht abänderbar 1. Haftung a. unbeschränkt b. direkte Haftung / unmittelbar ein Gesellschafter kann von einem Gläubiger direkt zur Zahlung herangezogen werden, ohne dass der Gläubiger sich vorher an die OHG wendet c. solidarische Haftung / gesamtschuldnerisch jeder Gesellschafter haftet für die esamten Schulden der anderen Gesellschafter 2. Vertretungsmacht (dritten gegenüber) jede vertragliche Regelung gegenüber Außenstehenden Einzelvertretungsmacht: jeder Gesellschafter kann alleine jede Art von Rechtsgeschäft gültig abschließen Innenverhältnis ist das Rechtsverhältnis zwischen Gesellschaftern frei vereinbar wenn nichts anderes vereinbart, gilt das HGB 1. Geschäftsführung = Recht und Pflicht für gewöhnliche Geschäfte gilt Einzelgeschäftsführungsbefugnis für außergewöhnliche Geschäfte (Grundstücksverkauf,..) gilt Gesamtgeschäftaführungsbefugnis, d. h. alle Gesellschafter müssen einverstanden sein. 2. Gewinnverteilung 4 % vom Kapitalanteil, der Rest nach Köpfen Gesellschafter A B C D E Kapital % Rest Gewinn (ges ,-) Verlust nach Köpfen 4. Privatentnahme jährlich 4 % des Kapitalanteils 5. Kontrollrecht jederzeit, Einsicht in alle Unterlagen 6. Kündigungsrecht file://d:\doku\obi\berufsschule\ebl2_unter.htm

24 EBL: Unternehmensgründung, Firma, Unternehmensformen - Seite 6 von 9 6 Monate auf Ende des Geschäftsjahres 7. Wettbewerbsverbot Kein Vollhafter in der gleichen Branche Die Kommandit-Gesellschaft Komplementäre (min. 1) Vollhafter - siehe OHG OHG Haftung Kommanditisten (min.1) Teilhafter nur mit Kapitaleinlage indirekt OHG Vertretungsmacht keine OHG wiederspruchsrecht bei außergewöhnlichen Geschäftsführungsbefugnis Geschäften OHG Kündigungsrecht OHG Gewinnbeteiligung 4 % von Kapitalanteil, den Rest in angemessenem Verhältnis angemessen Verlust angemessen OHG Privatentnahme keine OHG Wettbewerbsverbot keines OHG Kontrollrecht Einsicht in die Geschäftsbücher am Jahresende Sonderform der KG: Die GmbH & Co.KG. Hierbei ist die GmbH Komplementär und evtl. Kommanditist. Somit ist eine "KG mit beschränkter Haftung" möglich. Die Aktiengesellschaft Organe der AG file://d:\doku\obi\berufsschule\ebl2_unter.htm

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