Nachhaltigkeit und nachhaltige Beschaffung - was ist das? Eine Abgrenzung. Nachhaltigkeit und nachhaltige Beschaffung: was ist das?

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1 Nachhaltigkeit und nachhaltige Beschaffung - was ist das? Eine Abgrenzung Nachhaltige Beschaffung, Green Procurement, Nachhaltiges Bauen, Green Building sind weit verbreitete, aber teilweise inflationär gebrauchte Begriffe. Deshalb lohnt ein Blick auf die ursprüngliche Intention und Definition von Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit und nachhaltige Beschaffung: was ist das? Einleitendes Wurzeln in der Deutschen Forstwirtschaft: generationenübergreifendes Denken Die Wurzeln der Nachhaltigkeit liegen in der Forstwirtschaft. Die Nutzung einer Ressource darf nicht deren Reproduktionsfähigkeit übersteigen. Angesichts einer drohenden Rohstoffkrise formulierte von Carlowitz 1713 erstmals, dass immer nur so viel Holz geschlagen werden sollte, wie durch planmäßige Aufforstung, durch Säen und Pflanzen nachwachsen konnte. Zwar stand hier nicht der ökologische Gedanke Pate, sondern eher ein rein wirtschaftlich orientierter (Holz war damals die wichtigste Rohstoffbasis überhaupt), aber eines war schon damals ungewöhnlich und wegweisend: in einer Zeit, in der viele ums Überleben kämpften, drückte sich in dem Konzept von Carlowitz eine generationenübergreifende Sichtweise aus. Hier liegt der Kern der Berücksichtigung der Bedürfnisse auch nachfolgender Generationen, die eine wesentliche Grundbedingung des Nachhaltigkeitskonzeptes darstellt. Nachhaltige Beschaffung: ein europäisches Ziel Wir Europäer verbrauchen heute doppelt so viele Ressourcen, wie uns zur Verfügung stehen. Die Art, wie wir leben, die Produkte, die wir kaufen und konsumieren und die Art, wie wir Bauen, hat essentiellen Einfluss auf den Verbrauch an Ressourcen, auf den Verbrauch an Energie und auf die Belastung der Umwelt durch schädliche Substanzen. Vor diesem Hintergrund ist es ein wichtiges nationales und europäisches Ziel, das Bewusstsein hinsichtlich dieser Zusammenhänge zu schärfen und nachhaltige Konsummuster zu fördern. Ansatzpunkte sind hier vor allem die Kennzeichnung von Produkten und die Förderung der Nachfrage nach umweltfreundlichen Produkten seitens der Verbraucher, aber auch seitens der öffentlichen Hand. Die öffentliche Hand hat über das Instrument nachhaltiger Beschaffung in der EU eine wichtige Funktion für die Erreichung dieser Ziele aufgrund ihres Mengenumsatzes und ihrer Vorbildwirkung. Die öffentliche Hand gilt in der EU als Wachstumstreiber mit Vorbildfunktion für nachhaltiges Handeln. Die öffentliche Beschaffung wird als wirksames Instrument für Umwelt- und Klimaschutz betrachtet. 1 Was ist NB

2 Definition Nachhaltigkeit (1) Die ursprüngliche Definition. (2) Das 3-Säulen-Modell. (3) Die Nachhaltigkeitsinflation. (4) Green washing - Nachhaltigkeit. (5) Nachhaltigkeit im Sinne des Leitfadens Definition von Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit im Sinne des Leitfadens Der Leitfaden orientiert sich an der eigentlichen ursprünglichen Intention und Definition von Nachhaltigkeit, bei der dem Schutz von Ressourcen und natürlichen Lebensgrundlagen, also implizit dem Klimaschutz, dem Schutz der Biodiversität ein hohes Gewicht beigemessen wurde und dieser sogar als überlebensnotwendig eingestuft wurde, auch für nachfolgende Generationen. Global denken - regional handeln war das Motto UN-Weltkommission WCED 1983 und ist auch das Motto für diesen Leitfaden. (1) Die ursprüngliche Definition UN-Weltkommission WCED: schonender Umgang mit Ressourcen. Im Jahr 1983 gründeten die Vereinten Nationen die WCED (World Commission on Environment and Development). Der Bericht (Brundtland-Bericht) der Kommission von 1987 Unsere gemeinsame Zukunft prägte die internationale Debatte über Entwicklungsund Umweltpolitik maßgeblich sowie den heutigen Begriff der nachhaltigen Entwicklung. Hierbei ging es primär um den schonenden Umgang mit Natur und Ressourcen. Nachhaltigkeit wurde auch im Sinne zukünftiger Generationen verstanden. Es soll darauf geachtet werden, sich so zu verhalten, dass die Bedürfnisse heutiger Generationen befriedigt werden können, ohne die Chancen zukünftiger Generationen zu gefährden. Der zentrale Ansatzpunkt hierfür ist aber der schonende Umgang mit den Ressourcen und mit der Umwelt. Die durch den Brundtlandt-Bericht der Vereinten Nationen geprägte Definition nachhaltiger Entwicklung gilt heute als die meist gebrauchte Definition von Nachhaltigkeit. (2) Das 3-Säulen-Modell Die deutsche Enquetekommission propagierte das heute oft verwendete 3-Säulenmodell der Nachhaltigkeit: Ökologie, Ökonomie, Soziales Der Deutsche Bundestag setzte 1995 die Enquetekommission Schutz des Menschen und der Umwelt ein. Die Kommission definierte für das Leitbild nachhaltiger zukunftsverträglicher Entwicklung drei Dimensionen, für die sie Regeln vorschlug: (1) ökologische, (2) ökonomische und (3) soziale Dimension. Folgende Managementregeln wurden von der Kommission für die ökologische Dimension der Nachhaltigkeit formuliert: (1) Die Nutzung einer Ressource darf auf Dauer nicht größer sein als die Rate ihrer Erneuerung oder die Rate des Ersatzes ihrer Funktionen. (2) Die Freisetzung von Stoffen darf auf Dauer nicht größer sein als die Tragfähigkeit bzw. Aufnahmefähigkeit der Umwelt. (3) Gefahren und unvertretbare Risiken für Menschen und Umwelt sind zu vermeiden. (4) Das Zeitmaß menschlicher Eingriffe in die Umwelt muss in einem ausgewogenem Verhältnis zu der Zeit stehen, welche die Umwelt zur Selbststabilisierung benötigt. (3) Die Nachhaltigkeitsinflation Heute ist Nachhaltigkeit ein immer stärker inflationärer Begriff. Was meinen wir heute, wenn wir von Nachhaltigkeit sprechen? Das ist gar nicht so einfach zu beantworten, denn der Begriff der Nachhaltigkeit wird heute inflationär verwendet, die Definition bzw. Auslegung ist je nach Interessengruppe sehr unterschiedlich. Wenn zwei Interessengruppen heute über Nachhaltigkeit sprechen, kann sehr Unterschiedliches gemeint und die 3-Säulen der Nachhaltigkeit (Ökonomie, Ökologie, Soziales) können sehr unterschiedlich gewichtet sein. Es wurden sogar ernsthafte wissenschaftliche Diskurse dazu geführt, wie weit nachfolgende Generationen definiert sein soll (ein, zwei, drei oder mehr?) oder ob dies weltweit gelten soll und kann. Das entfernt sich sehr weit vom ursprünglichen Sinn der nachhaltigen Entwicklung nach dem Ansatz der UN-Weltkommission. 2 Was ist NB

3 (4) Green washing - Nachhaltigkeit Die ökologische Dimension der Nachhaltigkeit verliert systemimmanent an Gewicht, was völlig vernachlässigt, dass sie die eigentlich treibende Kraft der Nachhaltigkeit ist. Oft sind ökologische und soziale Dimension untergewichtet. Vor allem fehlt heute oft das Verständnis dafür, was die Intention der UN-Weltkommission war. Dass es um nichts weniger als die Sicherung der Lebensgrundlagen der jetzigen Menschen und aller nachfolgenden Generationen überall auf der Welt geht und dass dies nur durch den verantwortlichen Umgang mit Ressourcen wie Wasser, Boden, Rohstoffe und durch den Schutz von Klima und Umwelt erreicht werden kann. Auch die soziale und ökonomische Komponente war nicht als gleichgewichteter Selbstzweck gedacht, sondern als im Dienst des Zieles schonender und verantwortlicher Umgang mit den Ressourcen stehend. Heute werden diese beiden Komponenten vielfach aus dem ursprünglichen Zusammenhang gerissen und als eigenständig der ökologischen Dimension gegenüber gestellt. Die ökologische Dimension ist aber auch heute faktisch die Driving Force für die anderen Dimensionen. Rohstoffknappheiten beeinflussen die Wirtschaft maßgeblich und Rohstoffausbeutung schafft soziale Ungerechtigkeiten bis hin zu Flüchtlingsströmen und Umweltkriegen. Durch die Schädigung der Umwelt selbst entstehen soziale und ökonomische Nachteile. Soziale Gerechtigkeit und ökonomische Stabilität sind kein isolierter Selbstzweck, sondern basieren maßgeblich auf umweltschonendem Verhalten. Diese Effekte, die sich an Negativbeispielen zeigen (Umweltflüchtlinge, Nutzungskonkurrenzen um Ressourcen etc.), wurden damals bei der Definition der Nachhaltigkeit schon mit Sorge diskutiert. Diese Bedeutungsverschiebung zulasten der Umwelt in einem verbreiteten Verständnis von Nachhaltigkeit kritisieren inzwischen auch viele Wissenschaftler. Ohne eine intakte Umwelt sei weder Wirtschaft noch soziale Gerechtigkeit möglich und darum sei Nachhaltigkeit vor allem Umweltschutz (z.b. Prof. Huisingh, Universität Tennessee in www. nachhaltigkeit.info). Definition Nachhaltige Beschaffung (1) Nachhaltige Beschaffung im Sinne der EU. (2) Verständnis zu nachhaltiger Beschaffung. (3) Nachhaltige Beschaffung im Sinne des Leitfadens Definition nachhaltige Beschaffung Nachhaltige Beschaffung im Sinne des Leitfadens - konform mit nachhaltiger Beschaffung im Sinne der EU Der vorliegende Leitfaden orientiert sich an der Definition der Europäischen Kommission für nachhaltige Produkte im Geist der Ursprungsdefinition der WCED (Brundtland-Kommission). Der Leitfaden versteht unter nachhaltiger Beschaffung den Einkauf und die Verwendung von Produkten, die die Kritierien von Umweltlabeln erfüllen und damit über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen und über die Label auch eine Überprüfung der bei Ausschreibungen geforderten Umweltkriterien für die Kommune ermöglichen. Holz hat als nachwachsender Rohstoff an sich gegenüber endlichen Rohstoffen Nachhaltigkeitsvorteile. Wie bei anderen Rohstoffen auch, entscheidet aber auch die Art schonenden Umgangs mit den Ressourcen, wie nachhaltig das Holz ist. Dieser Leitfaden will aber auch das Bewusstsein schärfen, dass Nachhaltigkeit von Holzprodukten mehr umfasst als nachhaltige Waldbewirtschaftung und dass die Nachhaltigkeit eines Produktes von weit mehr als nur seinem Verhalten in der Nutzungsphase abhängt. Das Konzept der nachhaltigen öffentlichen Beschaffung ist eine Erweiterung des Konzeptes der grünen bzw. umweltorientierten öffentlichen Beschaffung, welche die Kommission der Europäischen Gemeinschaft wie folgt definiert: 3 Was ist NB

4 Definition für Green Procurement der Europäischen Kommission: Umweltorientierte Beschaffung ist ein Prozess, in dessen Rahmen die staatlichen Stellen versuchen, Güter, Dienstleistungen und Arbeitsverträge zu beschaffen, die während ihrer gesamten Lebensdauer geringere Folgen für die Umwelt haben, als vergleichbare Produkte mit der gleichen Hauptfunktion. (Europäische Kommission, 2008a) Verständnis(spielräume) zu nachhaltiger Beschffung Wie schwierig Nachhaltige Beschaffung zu fassen bzw. abzugrenzen ist, zeigt sich nicht nur daran, dass sich hierin selbst wichtige Institutionen in dem Feld wie ICLEI und FNR in Vorgesprächen zu diesem Leitfaden unsicher waren, was genau darunter zu verstehen ist. Auch in Gesprächen mit dem Statistischen Bundesamt blieb unklar, was genau unter Nachhaltige öffentliche Beschaffung fällt, wenn man dies genauer fassen will, z.b. in Statistiken. Im Folgenden soll die Frage anhand einiger Beispiele näher beleuchtet werden. 1. Ist der Kauf neuer Produkte durch eine Kommune bereits Nachhaltige Beschaffung? Ist es z.b. Nachhaltige Beschaffung, wenn eine Kommune ihre 30 Jahre alte Heizung gegen eine neue austauscht (z.b. auch, weil es aktuell dafür KfW-Förderungen gibt) und dabei beim Neukauf dieser Produkte automatisch die aktuellen Gesetzesvorgaben zu Umweltschutz, Verbraucherschutz und Sicherheit usw. einhält? Eine neue Heizung ist sicher bei weitem energiesparender als das Modell von vor 30 Jahren, die Umweltwirkung kann deshalb wegen des geringeren Ölverbrauches hoch sein und auch wirtschaftlich gesehen kann sich das rechnen. Aber ist das bereits nachhaltige Beschaffung? Wenn z.b. diese Heizung dann mit wenig klimafreundlichem Palmöl oder Raps aus USA statt heimischen Raps betrieben wird, ist das dann deshalb nachhaltig, nur weil es kein Erdöl ist? Oder wäre es nicht besser im Sinn nachhaltiger Beschaffung, eine Pelletheizung einzubauen? Und wenn es eine Pelletheizung ist, wäre es noch nachhaltig, z.b. Pellets aus russischen oder kanadischen Primärwäldern zu verfeuern? Der gesunde Menschenverstand würde wohl den Einbau einer Biomasseheizung mit Verwendung von Brennstoffen der möglichst kurzen Wege aus nachhaltiger Waldwirtschaft, in diesem Beispiel als nachhaltigste Form einstufen und hiermit auch im Einklang mit der Definition der EU Kommission stehen. 2. Genügt allein die Betrachtung des Produktverhaltens in der Nutzungsphase - oder spielt das Material für das Produkt und seine Herkunft eine wichtige Rolle? Gemäß der Definition der EU selbst ist die Beachtung der gesamten Lebensdauer wichtig für nachhaltige Beschaffung. Die Praxis beim Einkauf von Produkten berücksichtigt das jedoch kaum. Weiter heißt es:... die Produkte müssen während ihrer gesamten Lebensdauer geringere Folgen für die Umwelt haben, als vergleichbare Produkte mit der gleichen Hauptfunktion. Was heißt das? Beispiel Elektrogeräte. Besonders energiesparende EDV und Elektrogeräte gelten als einer der Hauptbereiche für nachhaltige Beschaffung. Dabei wird jedoch noch kaum darauf geachtet, wie die Umweltwirkung in der Herstellung des Produktes war, wie die Entsorgbarkeit oder besser die modulare Reparaturfähigkeit des Produktes ist, usw. Muss man gleich das ganze Produkt wegwerfen, nur weil ein Modul kaputt ist, ist die Umweltbelastung aufgrund dieser Sollbruchstellen und damit der eigentlichen verkürzten realen Lebensdauer des Produktes oft deutlich höher. Bei jedem Produkt und so auch bei Elektrogeräten, ist zudem immer auch zu beachten, woher das Material stammt und ob es umweltfreundlich gewonnen wurde. Ist z.b. das Coltan, das in DVD Playern, Computern und Handys verwendet wird, recycelt oder stammt es als Blut-Coltan aus dem Kongo. Beispiel Bauprodukt Fenster. Im Sanierungsbau ist eine häufige Maßnahme der Austausch von alten Fenstern gegen neue. Ist es schon nachhaltige Beschaffung, wenn eine Kommune alte Fenster (z.b. Uw-Wert von 3,4) gegen neue Fenster nach dem heutigen Stand der Technik und der Gesetzeslage in Deutschland (Uw-Wert von 1,2) austauscht? Das ist zweifellos eine Energiespar-/ Energieffizienzmaßnahme, aber ist es auch eine Maßnahme der nachhaltigen Beschaffung im Sinne der EU? Beachtet man den gesamten Lebenszyklus, also (1) Vorketten, (2) Nutzungsphase und (3) Nachnutzung, ergeben sich große Unterschiede in der Umweltbelastung z.b. zwischen Fenstern aus 4 Was ist NB

5 heimischem Holz der kurzen Wege, aus Merantiholz oder aus PVC (Bruckner & Strohmeier, 2010) bzw. sicher auch zwischen PVC-Fenstern der kurzen Wege oder PVC mit Granulat aus Asien. Der Unterschied der Materialien in der Wirkung auf die Umwelt ergibt sich dabei auch durch die Nachnutzungsmöglichkeiten bzw. die realen heutigen Recyclingraten von Holz im Vergleich zu PVC. Beispiel Dämmung. Ist die Dämmung von Gebäuden nach den gesetzlichen Vorgaben - egal mit was - allein schon nachhaltige Beschaffung? Wenn z.b. eine Kommune Gebäude mit EPS (Styropor) dämmt, anstatt mit nachwachsenden Rohstoffen oder Mineralstoffen, um den gleichen Gebäudebezogenen Dämmwert für die Nutzungsphase zu erreichen, vermindert diese zwar den Energieverbrauch, in der Umweltwirkung und Sicherheit im Brandfall zeigen sich aber enorme Unterschiede (siehe später). Sowohl in der Umweltbilanz der Vorketten als auch bei der Nachnutzung der Produkte und Materialien schneiden NaWaros meist deutlich besser ab (siehe später). 3. Ist nachhaltige Beschaffung neuer Geräte immer sinnvoll? Die Nachhaltigkeit fängt mit der Bedarfsprüfung an. Eine Kommune sollte sich fragen, ob die Beschaffung in einem bestimmten Fall auch sinnvoll ist, bzw. ob ein Produkt auch unbedingt nötig ist. Ein immer öfter zu beobachtendes Beispiel: Kauf und Betrieb von tragbaren Laubgebläsen ist keine nachhaltige Beschaffung, auch wenn diese mit (gelabeltem) Agrarsprit aus Palmöl betrieben werden. Nachhaltiger wäre es, weiter Besen und Schaufel zu benutzen. Die bloße Zunahme von Geräten kann Energiesparmaßnahmen einer Kommune oder Energieeinsparungen durch energieärmere Geräte oder Beleuchtung zunichte machen. Beleuchtung ist derzeit ein als wichtig erachtetes Thema nachhaltiger Beschaffung in Kommunen. Daten aus privaten Haushalten zeigen, dass obwohl das Thema Beleuchtung nur 2% der Energie verbraucht, sich Maßnahmen in Haushalten zum Energie sparen vor allem darauf konzentrieren (Auswertung mit Daten des BMWi, 2009/2010). Durch die gestiegene Ausstattung mit Elektrogeräten hat sich der Stromverbrauch in Haushalten seit 2000 bis heute um 12% erhöht, obwohl die Geräte selbst meist deutlich verbrauchsärmer wurden. Für kommunale Haushalte liegen hier vergleichbare Daten nicht vor, weisen aber wohl ähnliche Trends auf. 4. Nachhaltige Beschaffung ohne nachhaltiges Verhalten nutzt nur bedingt. Dies sollte entsprechend gefördert werden. Auch hier entscheidet das eingesetzte Material mit. Bei der Raumwärme kann viel Energie gespart werden. Der Energieverbrauch bei Raumwärme wird jedoch nicht nur durch eine gute Dämmung sondern auch durch das Nutzerverhalten beeinflusst. Was nutzt ein Passivhausstandard, wenn man dauernd das Fenster aufreißt. Wie nachhaltig sind hoch gedämmte Toilettenfenster, wenn sie auch im Winter bei laufender Heizung offen stehen. Das Nutzerverhalten beim Thema Heizung wird durch eine Wohlfühltemperatur beeinflusst und diese wiederum auch durch die verwendeten Produkte, das verwendete Material. 5. Ist nachhaltige Beschaffung immer nachhaltig, Hauptsache ein Label steht drauf? Von FNR ausgewählte Umwelt-Produktlabel: Holz von Hier, Blauer Engel, PEFC, FSC, Energy Star, Natureplus, Nordic Swan und (EU)-Umweltblume. Dies sind wertende Umweltlabel, sie treffen also eine systemimmanente positive Bewertung von Produkten nach definierten Kriterien. Den Gegensatz dazu bilden Environmental Product Declarations (EPD), die nur eine Produktbeschreibung sind. Eine Bewertung bleibt meist dem Käufer bzw. Nutzer oder der Kommune überlassen, der das natürlich nicht leisten kann. Deshalb sind für Gebäude komplizierte, aufwändige Bewertungssysteme mit diversen Schwerpunkten eingeführt worden (z.b. DGNB, LEED, Green Star, Bream u.a.) Mit dem Zertifikat Holz von Hier kann auch das Holz in Holzgebäuden ausgezeichnet werden. Selbstverständlich kann auch ein Produkt oder Gebäude ohne Umweltlabel nachhaltig sein. Ein Label ist aber eine Entscheidungshilfe und Orientierung und überprüft die Einhaltung bestimmter Kriterien. Einkaufen heißt entscheiden, das bedeutet, dass letztlich die Kommune immer selbst entscheiden muss, ob ein bestimmtes Produkt mit einem bestimmten Label Sinn für sie macht oder nicht. 5 Was ist NB

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