Austausch und Partnerschaften als Teil des Bildungsauftrags des Gymnasiums

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1 Institut für Erziehungswissenschaft Austausch und Partnerschaften als Teil des Bildungsauftrags des Gymnasiums Referat an der Fachtagung Austausch und Mobilität an Mittelschulen am 12. September 2014 in Bern Prof. Dr. Lucien Criblez Prof. Dr. Lucien Criblez, Historische Bildungsforschung und Steuerung des Bildungssystems

2 Sprache ist die «äusserliche Erscheinung des Geistes der Völker. Ihre Sprache ist ihr Geist und ihr Geist ihre Sprache, man kann sich beide nie identisch genug denken.» (Wilhelm von Humboldt, 1820)

3 1. Einleitung - Fokus Bildungsauftrag des Gymnasiums, Austausch und Partnerschaften als Teil dieses Bildungsauftrages - Einbettung des Themas Austausch und Partnerschaften in eine allgemeinere Reflexionen über Bildung, Kultur und Sprache - Fokus: Gymnasium, teilweise wären andere Gewichtungen notwendig für die Fachmittelschule und die Berufsmaturität - Ausgangslage: geringes Wissen über Wirkung von Sprachaustausch -> Forschung als Desiderat - Daten des Bundesamtes für Statistik über studentische Mobilität, der CH-Stiftung über Mobilität von Schülerinnen und Schülern sowie Austauschprogramme von Schulen - Thesenartige Darstellung zur Anregung der Reflexion und anschliessenden Diskussion

4 Übersicht 1. Einleitung Thesen zu Bildung, Kultur und Sprache am Gymnasium 3. Schlussfolgerungen

5 2. 10 Thesen zu Bildung, Kultur und Sprache am Gymnasium These 1: Der Bildungsauftrag des Gymnasiums legitimiert Austausch zwischen Schulen und Mobilität von Schülerinnen und Schülern sehr gut.

6 MAR/MAV 1995, Art. 5: Bildungsziele (Hervorh. LC) 1 Ziel der Maturitätsschulen ist es, Schülerinnen und Schülern im in Hinblick auf ein lebenslanges Lernen grundlegende Kenntnisse zu vermitteln sowie ihre geistige Offenheit und die Fähigkeit zum selbständigen Urteilen zu fördern. [ ] 3 Maturandinnen und Maturanden beherrschen eine Landessprache und erwerben sich grundlegende Kenntnisse in anderen nationalen und fremden Sprachen. Sie sind fähig, sich klar, treffend und einfühlsam zu äussern, und lernen, Reichtum und Besonderheit der mit einer Sprache verbundenen Kultur zu erkennen. 4 Maturandinnen und Maturanden finden sich in ihrer natürlichen, technischen, gesellschaftlichen und kulturellen Umwelt zurecht, und dies in bezug auf die Gegenwart und die Vergangenheit, auf schweizerischer und internationaler Ebene. Sie sind bereit, Verantwortung gegenüber sich selbst, den Mitmenschen, der Gesellschaft und der Natur wahr zunehmen.

7 These 2: Kultur und Sprache sind zentrale Elemente gymnasialer Bildung. Sprache ist immer Kultur, und Kultur ist immer auch Sprache. - Austausch und Mobilität sind nicht nur ein Impuls für die sprachliche Bildung, sondern auch für kulturelle Bildung. - Sprache ist Teil einer lokalen, regionalen und nationalen Kultur. Mit einem Aufenthalt ist immer auch die Auseinandersetzung mit dieser Kultur verbunden. - Kultur wird wesentlich über Sprache vermittelt aber nicht nur. Die Ziele von Mobilität und Austausch sind zwar wesentlich auf Sprache ausgerichtet, aber andere Elemente der Gastkultur müssen immer mit berücksichtigt werden: Sitten und Bräuche, Religion, Geschichte, Musik, Film, Architektur, politische Kultur usw.

8 These 3: Kulturelle und technische Bildung sind keine Gegensätze, sondern zwei Seiten eines gesamtheitlichen Bildungskonzepts (Allgemeinbildung). - Sprachliche und kulturelle Bildung sind nicht gegen technische und mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung auszuspielen. - Der Arbeitskräftebedarf im MINT-Bereich führt zur teilweise berechtigten Forderung nach Stärkung der MINT-Fächer im Gymnasium. Aber das Gymnasium hat einen wesentlichen Auftrag im Kulturtransfer an die jüngere Generation. - Es muss ein sinnvolles Gleichgewicht zwischen sprachlichkultureller Bildung und technisch-naturwissenschaftlicher Bildung gefunden werden. - Die englische Sprache ist ein Verbindungsglied zwischen nutzorientierter und zweckfreier, zwischen humanistischer und realistischer Bildung.

9 These 4: Sprachliche Bildung im Gymnasium ist mehr als das Erlernen von Englisch und Französisch. - Das Gymnasium sollte die Eurozentrierung des Fremdsprachenunterrichts und der Austauschprogramme überwinden. - Chinesisch und Arabisch sind in einer globalisierten Welt wichtige Weltsprachen. Austausch und Mobilität können sich aber nur darauf beziehen, wenn sie einen formalisierten Stellenwert im gymnasialen Bildungsprogramm haben. - Griechisch und Latein sind zwar aus kulturhistorischen Gründen wichtig, aber sie sind weder zentral für das Verständnis der westlichen Kultur der letzten 150 Jahre noch für dasjenige der kulturellen Globalisierung.

10 These 5: Bildung war traditionell lokal und regional eingebunden, dann national überformt. Austausch und Mobilität sind keinen geografischen Grenzen verpflichtet. - Die Bildung der «Eliten» war immer tendenziell «grenzenlos». - Bildung im Gymnasium ist heute wesentlich weniger «Elite»bildung als noch Mitte des 20. Jahrhunderts. - Trotzdem muss das Gymnasium den Anspruch auf eine weltoffene und universelle Bildung aufrecht erhalten. Denn: Bildung ist nicht an kantonale oder nationale Grenzen gebunden. In einer globalisierten Welt ist sie «grenzenloser» denn je. - Austausch und Mobilität sind besser als irgendein anderes Unterrichtsgefäss geeignet, den Anspruch auf eine weltoffene und universelle Bildung einzulösen.

11 These 6: «Unser Schweizer Standpunkt» (Spitteler, 1914) ist in einer globalen Welt neu zu interpretieren. - Die berühmte Rede des Literatur-Nobelpreisträgers Carl Spitteler 1914 zum Zusammenhalt und zur Identität der Schweiz wird im Zusammenhang mit dem 1. Weltkrieg in den letzten Monaten immer wieder zitiert. - Die Fokussierung der Schweizer Identität auf die Viersprachigkeit dient zwar der Legitimierung von Austauschund Partnerschaftsprojekten. Die Stilisierung und Mythisierung als zentrales Merkmal des Sonderfalls Schweiz ist in einer globalisierten Welt jedoch Teil eines überkommenen Nationalismus. - Austausch und Partnerschaften sind vor allem als Teil des Bildungsauftrags des Gymnasiums zu verstehen und weniger als Mittel zur nationalen Identitätsstiftung.

12 These 7: Austausch und Partnerschaften leisten einen Beitrag zur Weltkultur und zum Verständnis von regionalen Kulturen. - Weltkulturthese (Meyer, 2005): «westliche Prinzipien» durchdringen zunehmend die Welt (Beispiele: Schulobligatorium, Lehrpläne ) - Die These trifft sicher auf einem hohen Abstraktionsniveau zu. - Aber: Bei genauerem Hinsehen wird sehr weitgehende kulturelle Differenz und Varianz deutlich. - Mobilität und Austausch bieten die Möglichkeit, sowohl das Gemeinsame der sich allmählich entwickelnden «Weltkultur» als auch die kulturellen Differenzen im Kleinen wahrzunehmen und zu erfahren.

13 These 8: Das «Eigene» kann nur im Kontrast zum «Fremden» richtig eingeschätzt werden. Austausch und Mobilität leisten einen Beitrag zur Auseinandersetzung mit dem «Fremden». - Jugendliche kennen andere Länder, andere Sprachen, aber auch die andern Schweizer Landesteile vor allem aus Ferienzusammenhängen. - Durch Austausch und Mobilität lernen sie andere Kulturen und Sprachen im Alltag kennen. - Die Konfrontation mit Neuem, «Fremdem», Ungewohntem kann produktive Kontraste zu den Erfahrungen im sozialen Nahraum schaffen. - Gleichzeitig bietet ein Aufenthalt «in der Fremde» die Möglichkeit, sich zumindest ein Stück weit vom Elternhaus zu emanzipieren.

14 These 9: Austausch und Mobilität im Gymnasium entsprechen grundlegenden didaktischen Prinzipien. - Unterricht wird seit dem 19. Jahrhundert nach verschiedenen didaktischen Prinzipien kanonisiert. Zwei dieser Prinzipien sind: Vom Einfachen zum Schweren und Vom Nahen zum Fernen. - Mobilität und Austausch sind im curricularen Aufbau des Bildungssystems, in dem mit dem Fremdsprachenunterricht in der 3. bzw. 5. Primarklasse begonnen wird, die logische Fortsetzung im Sinne der beiden didaktischen Prinzipien: - Fremdsprachenlernen in einer kulturell und sprachlich fremden Umwelt ist in bestimmter Hinsicht schwieriger als in der Schule am Wohnort, in vielerlei Hinsicht aber auch einfacher. - Austausch und Mobilität folgen ideal dem didaktischen Prinzip der konzentrischen Kreise: Im Gymnasium wird die Welt der Heimatgemeinde und des Kantons zu eng.

15 These 10: Austausch und Mobilität sind so zu gestalten, dass nicht das kulturelle und soziale Kapital der Eltern/Familien die Zugänglichkeit massgeblich beeinflussen. - Das Gymnasium ist keine Schule des Bildungsbürgertums mehr, in der kulturelle Traditionen gepflegt werden und soziales, kulturelles und monetäres Kapitel jederzeit und in ausreichendem Umfang vorhanden sind. - Austausch und Mobilität fällt Jugendlichen aus unteren Sozialschichten schwerer als andern Jugendlichen, weil deren Familien nicht über das entsprechende soziale und kulturelle Kapital verfügen. - Gymnasien sollten deshalb sensibel sein für die sozialen Hintergründe ihrer Schülerinnen und Schüler, nicht nur, aber auch im Bereich von Mobilität und Austausch.

16 3. Schlussfolgerungen - Austausch und Partnerschaften sind ideale Möglichkeiten der sprachlichen und kulturellen Bildung am Gymnasium. - Austausch und Partnerschaften sind ideale Möglichkeiten der Horizonterweiterung für 15- bis 20-Jährige. - Das Gymnasium mit seinem mindestens 4jährigen Bildungsgang und als Vollzeitschule der Sekundarstufe II mit einer selektionierten Schülerschaft bietet ideale Voraussetzungen für Austausch und Partnerschaften. - Austausch und Partnerschaften sollten deshalb weiter ausgebaut und gefördert werden. - Jugendliche aus bildungsfernen Milieus sollten speziell gefördert und betreut werden.

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