Die Herausforderung: Globalisierung Wirtschaftskrise - sozialer Wandel

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1 Die Herausforderung: Globalisierung Wirtschaftskrise - sozialer Wandel Rainer Münz Erste Group, Leiter Forschung & Entwicklung Wien, 28. Jänner 2009 OE Seite

2 Übersicht - Globalisierung - Wirtschaftskrise - Sozialer Wandel Seite

3 Globalisierung Seite

4 Globalisierung - Realwirtschaft - Handelbare Güter - Handelbare Dienstleistungen - Finanzwirtschaft - Finanzierung (Kredite, Direktinvestitionen) - Anlagen (Portfolioinvestitionen, Anleihen, Währungen) - Hedging - Kommunikation Seite

5 Globalisierung Beispiel Produktion Seite

6 Globalisierung Beispiel Warenhandel Seite

7 Globalisierung Beispiel Rohöl-Handel Seite

8 Wie berührt uns das Thema? Beispiel: Die europäische Gasversorgung Quelle: BBC Seite

9 Export und BIP, , jährliche Veränderung in % Volume of total exports GDP Quelle: WTO Seite

10 Globalisierung Beispiel Starbucks Seite

11 Welthandelsvolumen Hauptproduktgruppen, Manufactures 1000 Fuels and mining products Agricultural products Quelle: WTO Seite

12 Globalisierung: Ausländische Netto-Direktinvestitionen, 2005 Seite

13 Globalisierung Beispiel Internet Seite

14 Globalisierung: Erleichterung durch gesunkene Kosten Seite

15 Globalisierung Beispiel Migration Seite

16 Voraussetzungen für Globalisierung Liberalisierung, Deregulierung Technologie (v.a. Internet) Sinkende Transportkosten Beendigung des Kalten Krieges Globalisierung Weltweit einheitliches, kapitalistisches Wirtschaftssystem Integriertes Finanzsystem Seite

17 Verlierer und Gewinner der Globalisierung Verlierer teurere, unflexiblere Arbeitnehmer Arbeitsplätze mit geringer Wertschöpfung in Hochlohnländern langfristige Planungen Gewinner multinationale Konzerne billigere, flexiblere Arbeitnehmer schnelle Gewinnoptimierung Arbeitsplätze in Billiglohnländern Seite

18 Aktuelle Krise Seite

19 Aktuelle Krise - Finanzwirtschaft - Realwirtschaft - Allgemeine Stimmungslage Seite

20 Aktuelle Krise Ursache 1 Sorgloser Umgang mit Krediten und Forderungen - Keine direkte Beziehung zwischen Kreditkunden und Banken - Verkauf von Forderungen zwecks Senkung von Kosten / Risken - Abwertungsbedarf in den Bilanzen Seite

21 Aktuelle Krise Ursache 2 Globales Ungleichgewicht zwischen - netto mehr konsumierenden und netto sparenden Gesellschaften - netto importierenden und netto exportierenden Gesellschaften Seite

22 Finanzwirtschaft Seite

23 Finanzwirtschaft Überblick Rettungspakete Quelle: Deutsche Bank Seite

24 Wirtschaftskrise Seite

25 Auswirkungen auf die Realwirtschaft und Bewusstsein Seite

26 Realwirtschaftliche Indikatoren Anlageinvestitionen gehen vor allem in den USA stark zurück EUROLAND Bruttoanlageinvestitionen (Wachstum p.a. %) USA Bruttoanlageinvestitionen (Wachstum p.a. %) Seite

27 Realwirtschaftliche Indikatoren 6 Die industrielle Produktion sinkt drastisch EUROLAND ind. Produktion (p.a. %) USA ind. Produktion (p.a. %) Seite

28 Realwirtschaftliche Indikatoren Die Einzelhandelsumsätze brechen ein EUROLAND Einzelhandel (Wachstum p.a. %) USA Einzelhandel (Wachstum p.a. %) Seite

29 Realwirtschaftliche Indikatoren Die Arbeitslosigkeit steigt EUROLAND Arbeitslosigkeit (%) USA Arbeitslosigkeit (%) Seite

30 Aktuelle Krise Einige Auswirkungen Neu-Definition des Verhältnisses Staat vs. Privat Sozialisierung von Risiken und Verlusten Starke Neuverschuldung der Staaten Wachsende Popularität der EU und des Euro Diskreditierung des deregulierten Kapitalismus Seite

31 Sozialer Wandel Seite

32 Sozialer Wandel Seite

33 Einkommen Seite

34 Regionales BIP pro Kopf in Kaufkraftparitäten, 2005 below above Quelle: European Commission Seite

35 Regionales BIP pro Kopf in Kaufkraftparitäten, 2005 below above 76 Quelle: European Commission Seite

36 Beschäftigung Seite

37 Beschäftigung 2005 Seite

38 Arbeitslosenquote 2005 Seite

39 Beschäftigung 2006 an Seite

40 Beschäftigung und BIP-Wachstum in Europa (1995 = 100) EU-15 Employment GDP EU-10 Employment GDP Seite Source: wiiw Database

41 Veränderung der Beschäftigung in % Seite Quelle: Eurostat, Berlin Institute

42 Beschäftigung nach Geschlecht, 2006 an Seite

43 Bevölkerung Seite

44 Bevölkerungsdichte Europa Seite

45 EU 12&15: Gesamtbevölkerung (1960=100) 130% 125% 120% 115% 110% 105% 100% EU12 EU15 Quelle: Eurostat Seite

46 Bevölkerung, (Veränderung in %) an Seite

47 Natürliches Wachstum, 2008 (Geburten-Todesfälle pro 1000 Einwohner) over to to to to -5 below -5 Quelle: Eurostat 2008, CIA 2008 Seite Quelle: UN Population Division 2000; Darstellung: Humboldt-Universität Berlin

48 Nettomigration in Europa, (jährl. Rate pro1000 Einwohner) below to -2-2 to 0 0 to to +5 over +5 Quelle: Eurostat, UN Seite Quelle: UN Population Division 2000; Darstellung: Humboldt-Universität Berlin

49 Nettomigration in Europa, Seite

50 Anteil der Migranten in Europa, 2007 (in % der Gesamtbevölkerung) over 15%. 10% to 15% 5% to 10% below 5% Quelle: OECD Seite Quelle: UN Population Division 2000; Darstellung: Humboldt-Universität Berlin

51 Anteil der Migranten, EU 27 nach Herkunftsregionen, Diagramm 3: Immigration population in the EU-15 by origin (source: Münz and Fassmann, 2004) North America Africa, Asia, M ENA 3% 31% Turkey 7% other CEE/ SEE 7% Sout h A merica, Caribbean 13 % EU CE/ SEE 10 % EU West 18 % EU South 11% 14 Mio. Migranten innerhalb der EU- Mitgliedsstaaten 28 Mio. Migranten aus (heutigen) Drittländern davon: 19 Mio. aus Afrika, Nord + Süd Amerika, Asien Quelle: Labour Force Survey 2007 Seite

52 Bürgerinnen und Bürger von morgen Seite

53 Prognose Seite

54 EU-27: Geburten und Sterbefälle, Prognose bis 2050 an Seite

55 EU12 + EU15: Bevölkerungsprognose, (2008=100) 110% 105% 100% 95% 90% 85% 80% EU12 EU15 Quelle: Eurostat Seite

56 Bevölkerung, (Veränderung in %) an Seite Quelle: Eurostat, Berlin Institut, nationale Daten für Belarus, STRAT.AT Moldawien, plus Serbien, ForumUkraine

57 Kontakt Rainer Münz Forschung und Entwicklung Erste Group Seite

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