TOPSIM - easymanagement. Teilnehmerhandbuch Teil II Version 1.2. TATA Interactive Systems GmbH. All rights reserved.

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1 T TOPSIM - easymanagement Teilnehmerhandbuch Teil II Version 1.2 TATA Interactive Systems GmbH. All rights reserved.

2 Inhaltsverzeichnis 1 Planung Leitfaden für die ersten Entscheidungen Die Entscheidungen der Periode Das Entscheidungsformular der Periode Erläuterungen zu den Teilnehmerberichten Executive Summary Interne Abläufe Kostenarten-/ Kostenstellenrechnung Kostenträgerrechnung Finanzbericht und Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Marktforschungsbericht Geschäftsberichte der Branche Entscheidungsprotokoll Index Seite 1 von 30

3 1 Planung Eine wichtige Grundlage für Ihren Erfolg im Planspiel liegt in einer gründlichen Planung. Eine Planung hilft Ihnen zielgerichteter vorzugehen. So ist z. B. eine Entscheidung über die Auswahl des Lieferanten kaum möglich, wenn man sich nicht überlegt, welcher Absatz erreicht werden soll. Zum anderen haben Sie somit gleichzeitig eine wichtige Möglichkeit zur Erfolgsmessung Ihrer Maßnahmen. Durch eigene Analysen von Plan-Ist-Abweichungen können Sie überprüfen, in welchen Bereichen Ihre Strategie (noch) nicht erfolgreich ist und haben zugleich Anhaltspunkte für etwaige Änderungen. In den ersten Perioden werden Ihre Planungswerte wahrscheinlich noch nicht so genau sein; oftmals sind zunächst auch einfach Schätzungen nötig. Mit zunehmendem Spielverlauf lernen Sie, die Wirkung einzelner Maßnahmen besser einzuschätzen. Auf diese Weise können Sie durch den gezielten Einsatz der Ihnen zur Verfügung stehenden Instrumente Ihren Erfolg besser beeinflussen. Folgende Bereiche sollten Sie bereits zu Beginn versuchen, möglichst gezielt zu planen: 1. Den Umsatz, den Sie erzielen möchten. Berücksichtigen Sie hierbei das von Ihnen gesetzte Preisniveau, die Wirkung verschiedener Werbemaßnahmen, der Technologie des Produkts etc. 2. Den Periodenüberschuss. Versuchen Sie ausgehend vom geplanten Umsatz zu ermitteln, wie viel Ihnen nach Abzug aller Kosten als möglicher Gewinn bleibt. Ermitteln Sie zumindest die wertmäßig größten Aufwendungen der Periode wie Einsatz an Einsatzstoffen, Personalaufwand, Abschreibungen, Zinsen etc. Als Anhaltspunkt kann Ihnen die Gewinn- und Verlustrechnung dienen. Auch die Erfolgsrechnung kann Ihnen helfen, die wichtigsten Faktoren zu berücksichtigen. 3. Den Finanzmittelbedarf. In jeder Periode sollten Sie versuchen, Ihre Liquiditätsplanung so exakt als möglich zu planen. Dazu ist es nötig, die Einzahlungen und Auszahlungen einer Periode einander gegenüberzustellen. Sie können von den geplanten Einzahlungen (aus Verkäufen der Vorperiode und der aktuellen Periode) die geplanten Auszahlungen für Wareneinsatz, Personal- und sonstige Auszahlungen, Investitionen, Zinsen, Gewinnausschüttungen, Steuern und Kredittilgungen abziehen. Es ergibt sich ein Richtwert für Ihren Kreditbedarf bzw. Anlagebetrag. Eine Orientierungshilfe gibt Ihnen der Finanzbericht. Gleichzeitig sollten Sie versuchen, auch andere Ziele im Auge zu behalten, beispielsweise den Marktanteil, den Sie erreichen möchten. Auch wenn Ihnen diese Planung am Anfang vielleicht nicht gelingt, werden Sie sehen, wie Sie im Laufe der Zeit zielsicherer vorgehen. Seite 2 von 30

4 2 Leitfaden für die ersten Entscheidungen Der nachfolgend zusammengestellte Leitfaden soll Ihnen bei der Entscheidungsfindung zu Beginn des Planspiels helfen. Später, im Verlauf des Seminars, werden Sie in Ihrer Gruppe vielleicht einen anderen Ablauf wählen. Die Stufen der Entscheidungsfindung im Überblick: 1. Analyse der Berichte der Vorperiode 2. Beurteilung des Szenarios 3. Strategiefindung / -anpassung 4. Umsatzplanung 5. Anpassung der Kapazität und Festlegung der Produktionsmenge 6. Bestimmung der Bezugsmengen 7. Bestimmung der absatzpolitischen Maßnahmen 8. Finanzplanung 1. Analyse der Berichte der Vorperiode Ausgangspunkt ist der erreichte Umsatz in der letzten Periode. Der Auswertung zum Betriebsergebnis und Personal können Sie entnehmen, mit welchem Marketing-Mix dieser Umsatz erreicht wurde. 2. Beurteilung des Szenarios Für die spätere Umsatzplanung sollten Sie die Änderungen des Branchenvolumens berücksichtigen: Wie ändert sich der Markt? Welche besonderen Schwankungen sind zu berücksichtigen? 3. Strategiefindung / -anpassung Zu Beginn des Spiels ist es notwendig, sich grundsätzliche Gedanken über die zu verfolgende Strategie zu machen. Soll z.b. bei niedrigen Preisen und möglichst niedrig gehaltenen Kosten eine möglichst große Menge abgesetzt werden (Preis-Mengen-Strategie)? Oder halten Sie es für sinnvoller, mit einem hochwertigen Produkt und hohem Personal- und Werbeeinsatz mit höheren Preise zu kalkulieren und dafür eine geringere Menge abzusetzen (Präferenzstrategie)? Natürlich ist auch zu überlegen, ob vielleicht eine Kombination aus beiden Strategien sinnvoll ist. In späteren Perioden werden diese Ziele und Strategien auf den Erfolg geprüft. 4. Umsatzplanung und Preisfindung Basis aller Entscheidungen ist Ihre Umsatzplanung. Überlegen Sie sich, welche Menge Sie zu welchem Preis in der nächsten Periode absetzen möchten. Ausgangspunkt ist der erreichte Umsatz in der letzten Periode. Dazu sollten Sie die Änderungen des Branchenvolumens berücksichtigen: Wie ändert sich der Markt? Welche saisonalen Schwankungen sind zu berücksichtigen? Welche Stückzahlen können Sie ggf. über andere Absatzkanäle verkaufen? Der Auswertung zum Betriebsergebnis und Personal können Sie entnehmen, mit welchem Marketing-Mix dieser Umsatz erreicht wurde. In diesem Zusammenhang ist es zunächst auch nötig, sich grundsätzliche Gedanken über die zu verfolgende Strategie zu machen. Soll bei niedrigen Preisen und möglichst niedrig gehaltenen Kosten für Personal, Werbung etc. eine möglichst große Menge abgesetzt werden (Preis- Mengen-Strategie)? Oder halten Sie es für sinnvoller, mit einem hochwertigen Produkt und hohem Personal- und Werbeeinsatz mit höheren Preisen zu kalkulieren und dafür eine geringere Menge abzusetzen (Präferenzstrategie)? Natürlich ist auch zu überlegen, ob vielleicht eine Kombination aus beiden Strategien sinnvoll ist. Seite 3 von 30

5 Bedenken Sie dabei, dass Entscheidungen aus den Vorperioden ihre strategischen Optionen einschränken können. Sollten Sie den Bereich Produktentwicklung im Laufe der letzten Perioden vernachlässigt haben, so wird eine Präferenzstrategie für Ihr Unternehmen möglicherweise nicht länger eine Option sein. 5. Anpassung der Kapazität und Festlegung der Produktionsmenge Mit der Produktionsmenge bestimmen Sie einen entscheidenden Einflussfaktor auf Ihre Kosten. Sie entscheiden letztendlich über Ihren Personal-, Material- und Kapazitätsbedarf. Die Produktionsmenge sollte in jedem Fall mit der absatzpolitischen Strategie konsistent sein. Beziehen Sie eine eventuelle Lagerhaltung in Ihre Planungen ein. Anpassung des Personals in der Fertigung Passen Sie den Mitarbeiterbestand in Ihrer Fertigung entsprechend der geplanten Produktionsmengen an. Noch fehlendes Personal wird automatisch bei einer Zeitarbeitsfirma zu entsprechenden Konditionen angefordert. Gehen Sie bei der Planung immer vom aktuellen Personalstand aus. Die Anzahl der Mitarbeiter im Einkauf und Verwaltung ist von dem zu bewältigenden Umsatz abhängig. Berücksichtigen Sie darüber hinaus die Fluktuation. Die Fluktuationsrate kann von Ihnen nur geschätzt werden. Zum Teil erfahren Sie auch rechtzeitig von Kündigungen, dies wird im Szenario bekannt gegeben. Anpassung der Maschinen Überprüfen Sie anschließend, ob Ihre Maschinenkapazitäten das geplante Produktionsprogramm bewältigen können. Betrachten Sie dabei nicht nur die aktuelle Periode, sondern auch Ihre Planung für die Folgeperioden. Treffen Sie dann ggf. Anpassungsentscheidungen (Kauf / aber auch die Verschrottung alter Anlagen). Bedenken Sie dabei, dass der Schrotterlös einer alten Anlage oft nur einen Bruchteil des aktuellen Buchwertes beträgt. 6. Bestimmung der Bezugsmengen Treffen Sie in Abhängigkeit von der geplanten Produktionsmenge Ihre Beschaffungsentscheidungen. Beachten Sie dabei nicht nur den Einkaufspreis. Wenn Sie eine größere Menge bestellen, so zahlen Sie zwar weniger pro Einheit, haben aber Lagerkosten zu tragen und müssen auch den Wert der auf Lager liegenden Einsatzstoffe finanzieren. 7. Bestimmung der absatzpolitischen Maßnahmen Die Werbung ist in Abstimmung mit der Positionierung des Produkts und dem Preisniveau zu bestimmen. Als Orientierungshilfe dient wiederum der Wert der Vorperiode. Weiterhin ist zu beachten, dass die Wirkung von den Aktivitäten der Konkurrenz abhängt. Als realistisch gilt in Ihrer Branche ein Wert von etwa 5% des Umsatzes. Legen Sie anschließend die Höhe der Aufwendungen für Verkaufsförderung fest. Dies sind Maßnahmen wie Give-aways, Preisausschreiben etc. Entscheiden Sie dann über den Einsatz von Verkäufern. Sie vertreiben ein hochwertiges Produkt, welches zudem erklärungsbedürftig ist. Treffen Sie schließlich Entscheidungen über die Weiterentwicklung Ihres Produkts. Sie können externe Entwicklungsaufträge an Ingenieurbüros vergeben. Dazu stellen Sie diesem Ingenieurbüro ein Budget zur Verfügung, damit das Material oder auch die Funktionalität verbessert werden. 8. Finanzplanung Sie haben jetzt alle Entscheidungen getroffen, die für die Ermittlung des Finanzbedarfs nötig sind. Eine Orientierung an den im Finanzbericht aufgeführten Ein- und Auszahlungen (jedoch ohne die Abschreibungen) erleichtert das Vorgehen. Seite 4 von 30

6 Eine ganz genaue Planung ist aufgrund der Unsicherheit über den Absatz der kommenden Periode nicht möglich. Etwaige fehlende Finanzmittel werden aber durch die automatische Gewährung eines Überziehungskredits ausgeglichen; zuviel aufgenommene Kredite erhöhen den Kassenendbestand. Letzteres ist wegen des unnötigen Zinsaufwandes jedoch zu vermeiden. Auch der teure Überziehungskredit sollte durch Aufnahme eines kurzfristigen Kredites möglichst gering gehalten werden. Für die Gewährung zusätzlichen Eigenkapitals sowie von Förderdarlehen sind entsprechende Konzepte vorzulegen. Über die Gewährung entscheidet der Seminarleiter. Anfangsbestand Kasse (= Endbestand Kasse der Vorperiode) + Einzahlungen (inkl. Kredite) - Auszahlungen (ohne Abschreibungen) = Endbestand Kasse (mind. 0 ) Seite 5 von 30

7 2.1 Die Entscheidungen der Periode 1 Vertrieb Verkaufspreis des Produkts im Markt. Ausgaben für Werbung Menge an Fertigprodukten für den Großabnehmer (ab Periode 4) Verkaufsförderung: Aufwendungen für Maßnahmen wie z.b. Give-aways, Preisausschreiben, Promotion etc. Anzahl der Mitarbeiter im Verkauf (Angabe des Personalendbestands, Fluktuation wird automatisch ausgeglichen). Einkauf Bezug von Einsatzstoffen für die Produktion der Zelte. Die benötigten Einsatzstoffe pro Zelt finden Sie im Teilnehmerhandbuch Teil I oder in den News der aktuellen Periode. Lieferant mit Mengenstaffeln o für Ripstop-Nylon o für Gestänge Die Lieferung erfolgt in der Periode der Bestellung. Auf Lager liegende Einsatzstoffe verursachen Kosten. Falls die Einsatzstoffe für die Fertigungsmenge der aktuellen Periode nicht ausreichen, sind Expresslieferungen nötig, die automatisch veranlasst werden. Der Mitarbeiterbedarf für Einkauf und Verwaltung ist umsatzabhängig. Forschung und Entwicklung Ausgaben für Ingenieurbüros (externe Aufwendungen) Seite 6 von 30

8 Leistungserstellung Investitionen o von Fertigungsanlagen mit einer bestimmten Kapazität o Die Charakteristika der Anlagen (wie z.b. fixe Kosten, Kosten für Wartung und Instandhaltung etc.) finden Sie im Teilnehmerhandbuch I bzw. ggf. in den News der aktuellen Periode. Desinvestition o Nicht mehr benötigte Fertigungsstraßen können desinvestiert werden. Um eine Anlage zu desinvestieren, klicken Sie einfach das entsprechende Kästchen unter der Nr. der Anlage an. Anzahl der Mitarbeiter in der Produktion o Angabe der Einstellungen/ Entlassungen (Fluktuation muss erst ab sieben Mitarbeitern in einem Bereich berücksichtigt werden!) Falls die Kapazität hier nicht ausreicht, werden Mitarbeiter einer Zeitarbeitsfirma eingestellt. Festlegung der zu produzierenden Menge an Fertigprodukten Seite 7 von 30

9 Finanzen Aufnahme eines kurzfristigen Kredits Planwerte Als Planwert für die Folgeperiode muss der Umsatz aus dem Ladengeschäft (ohne Großabnehmer) angegeben werden. Seite 8 von 30

10 2.2 Das Entscheidungsformular der Periode 2 Unternehmen : Periode : 2 Produkt Zelt Preis (Euro/Einheit) Printwerbung (Euro) Verkaufsförderung (Euro) Mitarbeiter im Verkauf F&E Externe Aufwendungen Produktion Kauf (Anzahl) Maschinen Desinvestition (Nr. angeben) Mitarbeiter in der Produktion Einstellungen (Anz.) Entlassungen (Anz.) Produktionsmenge an Zelten Finanzen (Euro) Kredit kurzfristig Festgeld/Wertpapiere Planwerte Produkt Umsatz (Euro) Zelt Seite 9 von 30

11 3 Erläuterungen zu den Teilnehmerberichten Sie erhalten am Ende jeder Periode alle Marktergebnisse in Form von Teilnehmerberichten. Die Teilnehmerberichte sind wie folgt aufgebaut: Executive Summary Interne Abläufe Internes Rechnungswesen o o Kostenarten- / Kostenstellenrechnung Kostenträgerrechnung Externes Berichtwesen o o Marktforschung Finanzbericht und Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Geschäftsberichte der Branche Seite 10 von 30

12 3.1 Executive Summary Anhand des Executive Summary können Sie sich schnell einen groben Überblick über das abgelaufene Geschäftsquartal verschaffen. Neben den wichtigsten Kennzahlen Ihres eigenen Unternehmens enthält dieser Report auch einige Informationen über Ihre Konkurrenten. Alle Informationen der Executive Summary sind auch in den detaillierten Teilnehmerberichten Nr. 2 bis 8 enthalten. Seite 11 von 30

13 3.2 Interne Abläufe TEILNEHMERBERICHT 2: Interne Abläufe (Lager, Produktion, Personal, Produktentwicklung) LAGERWERTE Zelt FERTIGPRODUKTE Menge Lagerwerte (Stück) (Eur/Stk) (Euro) Lageranfangsbestand Zugang Fertigung Abgang Vertrieb = Lagerendbestand ABSCHR./KAP. Kapazi- Besch. Ansch.Kos- Restlaufz. Abschr./ Restbuch- sonst. Instand- FERTIGUNGSANL. täten periode ten (Euro) Perioden Per.(Eur) wert(euro) Fixkst. haltung Anlage Nr Anlage Nr SUMME PLANUNG geplante benötigte Fertig.- Personal- Bedarf Bedarf FERTIGUNG Menge Kap.d.Anl. menge bedarf Eins.st.1 Eins.st.2 Zelt , AUSLASTUNG DER FERTIGUNG AUSLASTUNG DES PERSONALS geplante Produktionsmenge 1000 geplante Produktionsmenge 1000 Kapazitätsbedarf 1000 Bedarf an Mitarbeitern 4,44 tats. produzierte Menge 1000 ggf. MA der Zeitarbeitsfirma 0,00 Auslastung d.fertigung (%) 100,00 Auslastung des Personals (%) 88,89 PERSONAL (ÜBERSICHT DER KOSTENSTELLEN) Anzahl Personen Einkauf Verkauf Produktion Summe Personalanfangsbestand 0,5 1,0 5,0 6,5 + Einstellungen 0,0 1,0 0,0 1,0 - Entlassungen 0,0 0,0 0,0 0,0 - Fluktuation 0,0 0,0 0,0 0,0 = Personalendbestand 0,5 2,0 5,0 7,5 Löhne/Gehälter (1) (Euro) Einst./Entl. (Euro) Personalnebenkosten (Euro) Summe Personalkosten (Euro) PRODUKTENTWICKLUNG PRODUKT Fremde Aufwendg. kumulierte Aufw. Index (Euro) (Euro) Zelt ,00 Seite 12 von 30

14 Dieser Teilnehmerbericht (TNB) liefert eine Übersicht über die internen Abläufe im Unternehmen. Dazu zählen Lagerwerte, Kapazitäten der Fertigung, Personalbestände und Produktentwicklung. Einsatzstoffe / Teile (nach Zuschaltung des Einkaufs aktiv (zuschaltbare Komplexität)) Lageranfangsbestand Bestellungen Fehlmengenzukäufe Abgang an Fertigung Lagerendbestand Menge: Ergibt sich aus dem Lagerendbestand der Vorperiode. Lagerwerte: Werte am Ende der Vorperiode Menge: Ergibt sich aus der Einkaufsentscheidung der Vorperiode. Wurden bei der Planung der Produktionsmenge zu wenige Einsatzstoffe / Teile bestellt, so erfolgt automatisch eine Express-Sendung in Höhe der fehlenden Einsatzstoffe. Menge: Verbrauch in der Fertigung Lagerwerte: Durchschnittswert aus den Werten des Lageranfangsbestandes und des Zuganges Menge: Lageranfangsbestand + Zugang Abgang Fertigprodukte Lagerwerte Zugang von Fertigung Ergeben sich aus den Herstellkosten (Kostenträgerrechnung) je produzierter Einheit, multipliziert mit der Fertigungsmenge. Menge: Fertigungsmenge Abschreibung Fertigungsanlagen Abschreibung / Halbjahr Lineare Abschreibung der Fertigungsanlagen (Beschaffungswert dividiert durch die Nutzungsdauer in Halbjahren) Planung Fertigung Benötige Kapazität der Anlagen Entsprechend der Fertigungsmenge benötigte Maschinenkapazität Benötigte Einsatzstoffe Entsprechend der Fertigungsmenge benötigte Menge an Einsatzstoffen Auslastung der Fertigung Auslastung der Fertigung Bedarf an Mitarbeitern MA der Zeitarbeitsfirma Ergibt sich aus der produzierten Menge, dividiert durch die bei 100%iger Auslastung mögliche Fertigungsmenge Ergibt sich aus der Produktivität der Mitarbeiter (ggf. unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Fertigungskapazität der Anlagen, d.h. auf Basis der tatsächlichen Fertigungsmenge). Bedarf ergibt sich als die Differenz zwischen den in der Fertigung beschäftigten Personen und dem Bedarf an Mitarbeitern für die tatsächliche Fertigungsmenge. Personal (Übersicht der Kostenstellen) Personalanfangsbestand Einstellungen und Entlassungen (aus der Vorperiode) Verursachen Kosten (vgl. Personalkosten in der Kostenartenrechnung der Teilnehmerberichte) Seite 13 von 30

15 Anzahl Personen in Einkauf und Verwaltung Ergeben sich in Abhängigkeit vom erzielten Umsatz. Produktentwicklung Fremde Aufwendungen Kumulierte Aufwendungen Ausgaben für die Leistung unternehmensfremder Ingenieure (externe Ingenieursbüros) Die bisherigen Aufwendungen für die Produktentwicklung einschließlich der aktuellen Periode gelten als Indikator für den Stand der Entwicklung. Seite 14 von 30

16 3.3 Kostenarten-/ Kostenstellenrechnung TEILNEHMERBERICHT 3: Kostenarten-, Kostenstellenrechnung KOSTENARTENRECHNUNG Gemein- Einzel- KOSTENARTEN Summe kosten kosten (TEuro) (TEuro) (TEuro) MATERIALKOSTEN Einsatzstoffe/Teile 140,00-140,00 Betriebsstoffe 20,00-20,00 bezogene Fremdleistungen 0,00-0,00 PERSONALKOSTEN Löhne/Gehälter 111,25 36,25 75,00 Einstellungs-/Entlassungskosten 0,00 0,00 - Personalnebenkosten 22,25 7,25 15,00 ABSCHREIBUNGEN Fertigungsanlagen 10,00 10,00 - Betriebs- und Geschäftsausstattung 3,75 3,75 - SONSTIGE KOSTEN Sonstige fixe Kosten 5,00 5,00 - Instandhaltung 10,00 10,00 - Miete Geschäftsräume 15,00 15,00 - Betriebskosten Geschäftsräume 3,75 3,75 - Sonstige Verwaltungskosten 15,00 15,00 0,00 Lagerkosten 0,00 0,00 0,00 Werbung/Verkaufsförderung 29,00 0,00 29,00 Sonstige Kosten F & E 25,00-25,00 SUMME DER KOSTEN 410,00 106,00 304,00 KOSTENSTELLENRECHNUNG KOSTENSTELLEN Summe KOSTENARTEN Einkauf/ Verkauf Fertigung (TEuro) Verwalt. PERSONALKOSTEN Löhne/Gehälter 36,25 6,25 30,00 - Einstellungs-/Entlassungskosten 0,00 0,00 0,00 0,00 Personalnebenkosten 7,25 1,25 6,00 - ABSCHREIBUNGEN Fertigungsanlagen 10, ,00 Betriebs- und Geschäftsausstattung 3,75 0,25 1,00 2,50 SONSTIGE KOSTEN Sonstige fixe Kosten 5, ,00 Instandhaltung 10, ,00 Miete Geschäftsräume 15,00 1,00 4,00 10,00 Betriebskosten Geschäftsräume 3,75 0,25 1,00 2,50 Sonstige Verwaltungskosten 15,00 1,00 4,00 10,00 Lagerkosten 0,00 0, Werbung/Verkaufsförderung 0,00-0,00 - SUMME DER KOSTEN 106,00 10,00 46,00 50,00 Seite 15 von 30

17 Gemeinkosten Einzelkosten Alle Kosten, die dem Produkt oder der Produktkategorie nicht direkt zurechenbar sind. Kosten, die dem Produkt oder Produktkategorie verursachungsgerecht zugeordnet werden können (Art der Zurechnung, siehe unten). Kostenartenrechnung MATERIALKOSTEN Einsatzstoffe/Teile Betriebsstoffe Bez. Fremdleistungen Zurechnung nach Verbrauch Zurechnung nach Verbrauch Kosten der Mitarbeiter einer Zeitarbeitsfirma. (Zurechnung nach Personalbedarf in der Fertigung) PERSONALKOSTEN Löhne/Gehälter Einst./Entl. Personalnebenkosten Löhne und PNK der Produktionsmitarbeiter werden zugerechnet nach Personalbedarf in der Fertigung. Die restlichen Personalkosten sind Gemeinkosten. ABSCHREIBUNGEN Fertigungsanlagen BGA Abschreibung Anlagen. Fläche / Abschreibung Betriebs- und Geschäftsausstattung. SONSTIGE KOSTEN Sonst. fixe Kosten Instandhaltung Miete für Geschäftsräume Betriebskost. Geschäftsr. Sonstige fixe Kosten für die Fertigungsanlagen. Kosten für Instandhaltung der Fertigungsanlagen. Mietkosten Betriebskosten Sonst. Verw.kosten = 2 % umsatzabhängige Kosten + rechtsformabh. fixe Kosten (Per. 1 = Euro) Lagerkosten Vertriebskosten Sonstige Kosten F & E Lagerkosten f. Einsatzstoffe: Werden dem Einkauf als Gemeinkosten zugerechnet. Lagerkosten der Fertigprodukte werden dem Einkauf als Einzelkosten zugerechnet. Werbung / Verkaufsförderung Aufwendungen für F & E-Auftrag an ein externes Ingenieursbüro. Seite 16 von 30

18 Kostenstellenrechnung Verteilung der Gemeinkosten (aus der Kostenartenrechnung) auf die einzelnen Kostenstellen PERSONALKOSTEN ABSCHREIBUNGEN AIEG Fertigungsanlagen BGA SONSTIGE KOSTEN Sonstige fixe Kosten Instandhaltung Miete f. Gesch.räume Betr.k. Gesch.räume Sonst. Verw.kosten Lagerkosten Vertriebskosten Aufteilung analog zur Entstehung Aufteilung nach Anzahl der Mitarbeiter in der jeweiligen Abteilung Werden komplett der Fertigung zugerechnet. Aufteilung nach Flächennutzung in qm Werden komplett der Fertigung zugerechnet. Werden komplett der Fertigung zugerechnet. Aufteilung nach Anzahl der Mitarbeiter Aufteilung nach Anzahl der Mitarbeiter Aufteilung nach Anzahl der Mitarbeiter Lagerkosten f. Einsatzstoffe: Werden dem Einkauf als Gemeinkosten zugerechnet. Werden komplett dem Verkauf zugerechnet. Seite 17 von 30

19 3.4 Kostenträgerrechnung TEILNEHMERBERICHT 4: Kostenträgerrechnung Zelt KOSTENTRÄGERRECHNUNG (Kosten in TEuro) gesamt Einsatzstoffe/Teile 140,00 + Betriebsstoffe 20,00 = Materialeinzelkosten (I) 160,00 Fertigungs-Einzelkosten (1) 90,00 + Fertigungs-Gemeinkosten (Kostenstelle Fertigung) 50,00 = Fertigungskosten (II) 140,00 = HERSTELLKOSTEN (HK) (I+II) 300,00 + F & E Einzelkosten 25,00 + Gemeinkosten 0,00 + Verkauf Einzelkosten (Werbung) 29,00 + Gemeinkosten (Kostenstelle Verkauf) 46,00 + Einkauf/Verwaltung Einzelkosten 0,00 + Gemeinkosten 10,00 = SELBSTKOSTEN 410,00 Zelt KOSTENTRÄGERRECHNUNG (Kosten in Euro) pro Stück Einsatzstoffe/Teile 140,00 + Betriebsstoffe 20,00 = Materialeinzelkosten (I) 160,00 Fertigungs-Einzelkosten (1) 90,00 + Fertigungs-Gemeinkosten (Kostenstelle Fertigung) 50,00 = Fertigungskosten (II) 140,00 = HERSTELLKOSTEN (HK) (I+II) 300,00 + F & E Einzelkosten 25,00 + Gemeinkosten 0,00 + Verkauf Einzelkosten (Werbung) 29,00 + Gemeinkosten (Kostenstelle Verkauf) 46,00 + Einkauf/Verwaltung Einzelkosten 0,00 + Gemeinkosten 10,00 = SELBSTKOSTEN 410,00 (1) Löhne/Gehälter + Personalnebenkosten + bezogene Fremdleistungen Seite 18 von 30

20 Kostenträgerrechnung Einsatzstoffe / Teile Einzelkosten (vgl. Kostenartenrechnung: Einsatzstoffe / Teile ) + Betriebsstoffe Einzelkosten (vgl. Kostenartenrechnung: Betriebsstoffe ) = Materialeinzelkosten (I) Fertigungs-Einzelkosten Einzelkosten (vgl. Kostenartenrechnung) (Summe aus: Löhne / Gehälter + PNK + bezogene Fremdleistungen) + Fertigungs-Gemeinkosten Zurechnung im Verhältnis der Fertigungseinzelkosten. = Fertigungskosten (II) = Herstellkosten (I + II) + F & E Einzelkosten (vgl. Kostenartenrechnung: Sonstige Kosten F & E ) + F & E Gemeinkosten Zurechnung im Verhältnis der Absatzzahlen (in Stück). + Verkauf Einzelkosten (vgl. Kostenartenrechnung: Vertriebskosten ) + Verkauf Gemeinkosten Zurechnung im Verhältnis der Absatzzahlen (in Stück). + Einkauf/Verw. Einzelk. (vgl. Kostenartenrechnung: Lagerkosten ) + Einkauf/Verw. Gemeink. Zurechnung im Verhältnis der Absatzzahlen (in Stück). Kostenträgerstückrechnung Die Kostenträgerstückrechnung verteilt die Kosten der Kostenträgerrechnung auf die produzierte Einheit (bis zu den Herstellkosten) bzw. auf die verkaufte Einheit (bis zu den Selbstkosten). Seite 19 von 30

21 3.5 Finanzbericht und Bilanz TEILNEHMERBERICHT 5: Finanzbericht und Bilanz AKTUELLE PLANUNG FÜR DIE FINANZBERICHT in TEuro PERIODE NÄCHSTE PERIODE KASSENANFANGSBESTAND 71,25 EINZAHLUNGEN Einzahlungen aus aktueller Periode 375,00 + Einzahlungen aus Vorperiode 0,00 + Einzahlungen aus Beteiligungskapital 0,00 + Verkauf von Wertpapieren 0,00 + Zinserträge 0,00 + Außerordentliche Erträge 0,00 + Kurzfristige Kredite 200,00 + Überziehungskredit 0,00 = SUMME EINZAHLUNGEN 575,00 AUSZAHLUNGEN Einkauf Einsatzstoffe und Betriebsstoffe 160,00 + Bezogene Fremdleistungen 0,00 + Personalaufwand 133,50 + Sonstige Auszahlungen 102,75 + Rückzahlung kurzfr. & Überziehungskredite 200,00 + Zinsaufwand 10,00 + Kauf von Fertigungsanlagen 0,00 + Kauf von BGA 0,00 + Kauf von Wertpapieren 0,00 + Steuern 40,00 + Auszahlung Dividende (Vorperiode) 0,00 + Außerordentliche Aufwendungen 0,00 = SUMME AUSZAHLUNGEN 646,25 KASSENENDBESTAND 0,00 BILANZ AKTIVA Periode Vorper. PASSIVA Periode Vorper. ANLAGEVERMÖGEN 175,00 188,75 EIGENKAPITAL 100,00 60,00 Sachanlagen Gezeichnetes Kapital 60,00 60,00 Masch. & Betriebsausstatt. 175,00 188,75 Kapitalrücklage 0,00 0,00 Gewinnrücklage 0,00 0,00 UMLAUFVERMÖGEN 125,00 71,25 Gewinn-/Verlustvortrag 0,00 0,00 Vorräte Periodenübersch./fehlbetr. 40,00 0,00 Materialien 0,00 0,00 Fertige Erzeugnisse 0,00 0,00 PENSIONSRÜCKSTELLUNGEN 0,00 0,00 Ford. aus Lief. & Leistung 125,00 0,00 VERBINDLICHKEITEN 200,00 200,00 Wertpapiere 0,00 0,00 Verbindl. ggü. Kreditinst. Kassenbestand 0,00 71,25 Restlaufzeit über 5 Jahre 0,00 0,00 Restlaufzeit unter 1 Jahr 200,00 200,00 Überziehungskredit 0,00 0,00 BILANZSUMME 300,00 260,00 BILANZSUMME 300,00 260,00 Seite 20 von 30

22 Der Finanzbericht stellt die Einzahlungen und Auszahlungen einer Periode gegenüber und bietet Ihnen somit eine Orientierungsmöglichkeit für die Liquiditätsplanung. Finanzbericht EINZAHLUNGEN Einzahlungen aus Umsatz der aktuellen Periode/Vorperiode Einzahlungen aus Beteiligungskapital Überziehungskredit AUSZAHLUNGEN Sonst. Auszahlungen Gemäß der Zahlungsgewohnheiten der Kunden geht je nach eingeräumten Zahlungsbedingungen ein gewisser Prozentsatz der Einzahlungen erst in der nächsten Periode ein. Das Beteiligungskapital kann im Zuge einer Kapitalerhöhung im Verlauf der Simulation vom Seminarleiter erhöht werden. Wird ggf. vom System automatisch gewährt, wenn Kassenmindestbestand (= 0 Euro) nicht durch die Summe von Einzahlungen und Auszahlungen zzgl. Kassenanfangsbestand erreicht wird. Diese Position entspricht der Summe der sonst. Kosten aus der Kostenartenrechnung In der Bilanz gem. 266 HGB werden die Vermögenswerte Ihres Unternehmens dem zur Verfügung stehenden Kapital gegenübergestellt. Auf der Aktivseite finden Sie das Anlage- und das Umlaufvermögen. Demgegenüber stehen auf der Passivseite das Eigenkapital und die Verbindlichkeiten. Aktiv- und Passivseite gleichen sich aus, indem auf der Passivseite entweder der Periodenüberschuss addiert bzw. der Periodenfehlbetrag abgezogen wird. Aktiva Anlagevermögen = Anfangsbestand Maschinen, BGA (Per. X) + Investitionen (Per. X+1) Abschreibungen (Per. X+1). Forderungen aus LuL In der Periode realisierte Umsätze, die noch nicht zu Einzahlungen geführt haben. Passiva Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Verlustvortrag = Grundkapital (=Stammkapital = Haftungskapital) Differenz aus gesetzlichem Stammkapital (i.s.v. Haftungskapital) und dem zusätzlich eingezahlten Einlagekapital. Kumulierte, nicht ausgeschüttete, bereits versteuerte Periodenüberschüsse der Vorperioden Kumulierte Verluste aus Vorperioden. Diese werden mit späteren Periodenüberschüssen verrechnet. (Auswirkungen auf Steuerzahlung in späteren Perioden) Seite 21 von 30

23 3.6 Gewinn- und Verlustrechnung TEILNEHMERBERICHT 6: Gewinn- und Verlustrechnung GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG nach Paragraph 275(2) HGB GKV TEuro nach Paragraph 275(3) HGB UKV TEuro UMSATZERLÖSE 500,00 UMSATZERLÖSE 500,00 ± Bestandsveränderungen 0,00 - Einsatz-/Betriebsstoffe 160,00 - Bezogene Fremdleistungen 0,00 - Herstellkosten des 300,00 - Personalaufwand Umsatzes - Löhne/Gehälter 111,25 - Einst.-/Entl.-Kosten 0,00 - Vertriebskosten 75,00 - Personalnebenkosten 22,25 - F & E 25,00 - Abschr.auf Vermögensgegenst. 13,75 - Sonstiger Aufwand 102,75 - Verwaltungskosten 10,00 = BETRIEBSERGEBNIS 90,00 = BETRIEBSERGEBNIS 90,00 + Erträge aus Wertpapieren 0,00 - Zinsen und ähnliche Aufwendungen 10,00 = ERGEBNIS DER GEWÖHNLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 80,00 Außerordentliche Erträge 0,00 - Außerordentliche Aufwendungen 0,00 = AUSSERORDENTLICHES ERGEBNIS 0,00 - Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 40,00 = PERIODENÜBERSCHUSS / PERIODENFEHLBETRAG 40,00 ERGEBNISVERWENDUNG TEuro Periodenüberschuss / Periodenfehlbetrag 40,00 ± Gewinn-/Verlustvortrag aus der Vorperiode 0,00 - Einstellungen in Gewinnrücklagen 20,00 = Bilanzgewinn (Dividende) / Bilanzverlust 20,00 - Auszuschüttender Betrag (Dividende) 20,00 = Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0,00 CASH FLOW TEuro Periodenüberschuss 40,00 + Abschreibungen 13,75 = (A.) CASH-FLOW aus laufender Geschäftstätigkeit nach Steuern 53,75 Kauf von Maschinen 0,00 - Kauf von BGA 0,00 + Desinvestitionen 0,00 = (B.) CASH-FLOW aus Investitionstätigkeit nach Steuern 0,00 (A + B) CASH-FLOW vor Finanzierungstätigkeit nach Steuern 53,75 Seite 22 von 30

24 PLANUNGSWERTE PLANUMSATZ Zelt Shop Plan-Wert 500,00 Ist-Wert 500,00 Abweichung absolut 0,00 Abweichung in % 0,00 Planungsqualität aktuell 1,00 Aktueller Planungswert 5,00 Kumulierter Planungswert 5,00 Periodenüberschuss aktuell 40 Periodenüberschuss kumuliert 40 Erfolgswert der Periode 45 Erfolgswert kumuliert 45 Gewinn- und Verlustrechnung Das Bilanzierungsgesetz vom 19. Dezember 1985 lässt alternativ eine Ermittlung des Betriebsergebnisses nach dem Gesamtkostenverfahren oder dem Umsatzkostenverfahren zu. Beim Gesamtkostenverfahren (GKV, linker Teil der G + V) werden zunächst die Umsatzerlöse der Periode um die Bestandsveränderung bereinigt (= Gesamtleistung der Periode) und anschließend die gesamten Kosten der Periode (in der Aufteilung der Kostenstellenrechnung) abgezogen. Beim Umsatzkostenverfahren (UKV, rechter Teil der G + V) werden den Umsatzerlösen der Periode die Selbstkosten der abgesetzten Produkte gegenübergestellt. Die Selbstkosten der abgesetzten Produkte enthalten außer den Herstellkosten der abgesetzten Produktmengen die gesamten Verwaltungs-, Forschungs- und Vertriebskosten der Periode. Entspricht die abgesetzte Menge nicht der in der Periode gefertigten Menge, werden die Herstellkosten des Umsatzes nach dem Verfahren der Durchschnittsbewertung errechnet. Abschreibungen Vermögensgegenstände Außerordentliche Erträge Außerordentliche Aufwendungen Summe aus: Abschreibungen auf Maschinen, Abschreibungen BGA und Abschreibungen AIEG (siehe oben) z.b. Schrotterlöse desinvestierter Maschinen z.b. Sonderabschreibung der in der aktuellen Periode zum Restbuchwert verschrotteten Maschinen Ergebnisverwendung Der Periodenüberschuss der Periode geht in voller Höhe als Eigenkapitalposition in die Bilanz der aktuellen Periode ein. Der Periodenüberschuss der Periode kann verwendet werden zur Deckung eines Verlustvortrages, Bildung von Gewinnrücklagen, Dividendenausschüttung. Die Höhe der Gewinnrücklage eines Unternehmens berechnet sich wie folgt: Zunächst wird der Periodenüberschuss der Periode mit einem eventuellen Verlustvortrag saldiert. Von dem verbleibenden Rest wird die geplante Dividende der Periode abgezogen. Der nach Abzug von Verlustvortrag und Dividende verbleibende Betrag wird in die Gewinnrücklage eingestellt. Auszuschüttender Betrag 50% des Periodenüberschusses werden als Dividende ausgeschüttet. (Auszahlung erfolgt in der nächsten Periode.) Seite 23 von 30

25 Cash-Flow Berechnet wird der Cash-Flow nach Steuern (auf Basis des Periodenüberschusses). Cash-Flow Der Gewinn einer Periode ist die Differenz periodengerecht erfasster Erträge und Aufwendungen. Er wird in der Gewinn- und Verlustrechnung ermittelt und soll den Erfolg der Periode widerspiegeln. Der Cash-Flow einer Periode als Periodenüberschuss nach Steuern + Abschreibungen + [Rückstellungen] gibt Hinweise auf die so genannte "Innenfinanzierung" des Unternehmens. Planung Die in den Entscheidungen einzugebenden Planungsgrößen werden mit den tatsächlich eingetroffenen Ergebnissen verglichen. Die absolute Abweichung in % wird bewertet. Eine Abweichung von 0% gibt eine Planungsqualität von 1,0; eine Abweichung von 100% und mehr gibt eine Planungsqualität von -1,0. Erfolgswert Der Erfolgswert der Periode errechnet sich aus dem Periodenüberschuss und der Planungsqualität. Die Planungsqualität wird hierfür mit einem bestimmten Betrag (Euro/Punkt) bewertet (i.d.r Euro pro Punkt). Seite 24 von 30

26 3.7 Marktforschungsbericht TEILNEHMERBERICHT 7: Marktforschungsbericht LADENGESCHÄFT PREIS (Euro) Unternehmen 1 500,00 Unternehmen 2 500,00 Unternehmen 3 500,00 Unternehmen 4 500,00 Unternehmen 5 500,00 Durchschnitt 500,00 LADENGESCHÄFT ABSATZ (Stⁿck) Unternehmen Unternehmen Unternehmen Unternehmen Unternehmen Summe 5000 LADENGESCHÄFT MARKTANTEIL (% vom Absatz) Unternehmen 1 20 Unternehmen 2 20 Unternehmen 3 20 Unternehmen 4 20 Unternehmen 5 20 Durchschnitt 20 KOMMUNIKATION (Euro) PRINTWERBUNG VERKAUFSFÖRDERUNG Unternehmen Unternehmen Unternehmen Unternehmen Unternehmen Summe TECHNOLOGIEINDEX BEKANNT- MITARBEITER HEITSGRAD IM SONSTIGE DATEN VERKAUF Unternehmen 1 1,00 22 % 2 Unternehmen 2 1,00 22 % 2 Unternehmen 3 1,00 22 % 2 Unternehmen 4 1,00 22 % 2 Unternehmen 5 1,00 22 % 2 Summe / Durchschnitt 1,00 22 % 2 Seite 25 von 30

27 Der Marktforschungsbericht enthält wesentliche Entscheidungsdaten der Konkurrenzunternehmen (z.b. Preise, Ausgaben für Werbung/ Verkaufsförderung, Nettoumsätze, Marktanteile nach Produktkategorien etc.). Der Marktforschungsbericht kann eine wichtige Hilfe für Ihre Entscheidungen und bei der Beurteilung Ihrer Strategie sein. Marktergebnisse Preis Absatz Marktanteil Kommunikation Technologieindex Bekanntheitsgrad Mitarbeiter im Verkauf Verkaufspreise der Unternehmen Anzahl der von den jeweiligen Unternehmen abgesetzten Produkte Berechnung der Marktanteile der Unternehmen am Gesamtmarkt Ausgaben für Werbung und Verkaufsförderung Ergebnis der Ausgaben für externe Forschung und Entwicklung, die in diesem Technologieindex resultieren. Ergebnis nach Berücksichtigung des gesamten Marketing-Mix, die in diesem Bekanntheitsgrad resultiert. Anzahl der Vertriebsmitarbeiter, die für den Verkauf der Produkte zuständig sind. Seite 26 von 30

28 3.8 Geschäftsberichte der Branche TEILNEHMERBERICHT 8: Geschäftsberichte der Branche UNTERNEHMEN GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (TEURO) Umsatzerlöse 500,00 500,00 500,00 500,00 500,00 - Herstellkosten des Umsatzes 300,00 300,00 300,00 300,00 300,00 - Vertriebskosten 75,00 75,00 75,00 75,00 75,00 - Aufwendungen für F&E 25,00 25,00 25,00 25,00 25,00 - Verwaltungskosten 10,00 10,00 10,00 10,00 10,00 = BETRIEBSERGEBNIS 90,00 90,00 90,00 90,00 90,00 + Erträge aus Wertpapiergeschäften 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 - Zinsen und ähnliche Aufwendungen 10,00 10,00 10,00 10,00 10,00 = ERGEBNIS D. GEW. GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 80,00 80,00 80,00 80,00 80,00 + Außerordentliches Ergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 = GESAMTERGEBNIS 80,00 80,00 80,00 80,00 80,00 - Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 40,00 40,00 40,00 40,00 40,00 = PERIODENÜBERSCHUSS / -FEHLBETRAG 40,00 40,00 40,00 40,00 40,00 UNTERNEHMEN BILANZ (TEURO) AKTIVA ANLAGEVERMÖGEN 175,00 175,00 175,00 175,00 175,00 Sachanlagen Betriebs- und GeschΣftsausstattung 175,00 175,00 175,00 175,00 175,00 UMLAUFVERMÖGEN 125,00 125,00 125,00 125,00 125,00 Vorräte Materialien 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 Fertigprodukte 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 Forderungen aus Lief. und Leistungen 125,00 125,00 125,00 125,00 125,00 Wertpapiere 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 Kassenbestand 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 Bilanzsumme 300,00 300,00 300,00 300,00 300,00 PASSIVA EIGENKAPITAL 100,00 100,00 100,00 100,00 100,00 Gezeichnetes Kapital 60,00 60,00 60,00 60,00 60,00 Kapitalrücklage 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 Gewinnrücklage 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 Gewinn- / Verlustvortrag 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 Periodenüberschuss / -fehlbetrag 40,00 40,00 40,00 40,00 40,00 VERBINDLICHKEITEN 200,00 200,00 200,00 200,00 200,00 Verbindlichkeiten ggü. Kreditinst. Restlaufzeit über 5 Jahre 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 Restlaufzeit unter 1 Jahr 200,00 200,00 200,00 200,00 200,00 Überziehungskredit 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 Bilanzsumme 300,00 300,00 300,00 300,00 300,00 UNTERNEHMEN KENNZAHLEN DER UNTERNEHMUNG Umsatzrendite 8,0 % 8,0 % 8,0 % 8,0 % 8,0 % Eigenkapitalrendite 66,6 % 66,6 % 66,6 % 66,6 % 66,6 % Aktuelle Planungsqualität 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 Kumulierte Planungsqualität 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 Aktueller Planungswert 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 Kumulierter Planungswert 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 Aktueller Periodenüberschuss 40,00 40,00 40,00 40,00 40,00 Kumulierter Periodenüberschuss 40,00 40,00 40,00 40,00 40,00 Aktueller Erfolgswert 41,00 41,00 41,00 41,00 41,00 Kumulierter Erfolgswert 41,00 41,00 41,00 41,00 41,00 Anteil der Gründer am Unternehmen 100,0 % 100,0 % 100,0 % 100,0 % 100,0 % Anteil der Kapitalgeber am Unternehmen 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % Die Geschäftsberichte der Branche enthalten die Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Bilanz aller konkurrierenden Unternehmen. Es ist somit möglich, einen Überblick über den Erfolg der einzelnen Unternehmen zu bekommen. Seite 27 von 30

29 Im unteren Teil des Berichts finden Sie einige wertorientierte Kennzahlen. Mit Hilfe dieser Kennzahlen können Sie Ihr eigenes Unternehmen sowie Ihre Konkurrenten anhand signifikanter Werte analysieren. Seite 28 von 30

30 3.9 Entscheidungsprotokoll Das Entscheidungsprotokoll gibt einen Überblick über die zuletzt getroffenen Entscheidungen, die in der Simulation zur Berechnung herangezogen wurden. TEILNEHMERBERICHT 9: Entscheidungsprotokoll ENTSCHEIDUNGEN Periode 1 Neue Entscheidung / Periode 2 Kontrolle Vertrieb (Euro) Preis Zelt 500,00 (TEuro) Printwerbung Zelt 25 (TEuro) Verkaufsförderung Zelt 4 (Mitarbeiter) Endbestand Vertrieb 2,00 (Mitarbeiter-Typ) Verkauf -1 Externe F&E (TEuro) Aufwendungen Zelt 25 Fertigungsanlagen (Anz.) Investition Typ A 0 (Nr.) Desinvestition Produktion (Anz.) Mitarbeiter Einstell. 0,00 (Anz.) Mitarbeiter Entlass. 0,00 (Menge) Produktion Zelt 1000 Finanzen (TEuro) Kurzfristiger Kredit 200 (TEuro) Wertpapiere/Festgeld 0 (TEuro) Langfristiger Kredit 0 (TEuro) Planumsatz Zelt 500 Seite 29 von 30

31 4 Index Abschreibung 13 Aktiva 21 Anlagevermögen 21 Auslastung 13 Außerordentliche Aufwendungen 23 Außerordentliche Erträge 23 Bestellungen 13 Betriebskost 16 Betriebsstoffe 16 BGA 16 Bilanz 20, 21 Cash-Flow 24 Einkauf 6 Einsatzstoffe 16 Einstellungen und Entlassungen 13 Einzelkosten 16 Entscheidungsfindung 3 Entscheidungsprotokoll 29 Erfolgswert 24 Ergebnisverwendung 23 Executive Summary 11 Fehlmengenzukäufe 13 Fertigungsanlagen 16 Finanzbericht 20 Finanzen 8 Finanzplanung 4 Forschung und Entwicklung 6 Fremde Aufwendungen 14 Fremdleistungen 16 Gemeinkosten 16 Gesamtkostenverfahren 23 Geschäftsberichte 27 Gewinn- und Verlustrechnung 22 Gewinnrücklage 23 Instandhaltung 16 Interne Abläufe 12 Kapazität 13 Kumulierte Aufwendungen 14 Lageranfangsbestand 13 Lagerendbestand 13 Lagerkosten 16 Lagerwerte 13 Leistungserstellung 7 Marketing 4 Marktforschungsbericht 25 Miete 16 Passiva 21 Planung 2, 24 Planwerte 8 Preisfindung 3 Sonst. fixe Kosten 16 Sonst. Verw.kosten 16 Sonstige Kosten F & E 16 Strategie 3 Teilnehmerberichte 10 Überziehungskredit 21 Umsatzplanung 3 Vertrieb 6 Vertriebskosten 16 Zeitarbeitsfirma 13 Seite 30 von 30

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