Von Dr. Jekylls und Mr. Hydes

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1 woeber.at Von Dr. Jekylls und Mr. Hydes Vorstellung einer integrativen Indikativgruppe zur Behandlung emotional instabiler Persönlichkeitsstörungen Beitrag im Rahmen des 28. Heidelberger Kongresses des Fachverbandes Sucht e.v., Forum 8, 18. Juni 2015 Dipl. Psych. Michaela Eich, AHG Kliniken Daun, Am Rosenberg

2 Übersicht Einleitung Indikativgruppenprogramm: Ziele und Struktur Besonderheiten der Borderline Gruppe Behandlungsmodule und Erfahrungen Fazit

3 Einleitung Das Beste, was du für einen Menschen tun kannst, ist nicht etwa, deinen Reichtum mit ihm zu teilen, sondern ihm seinen eigenen zu zeigen. (Benjamin Disraeli)

4 Einleitung Indikativgruppenprogramm: Ziele & Struktur Indikativgruppen als Ergänzung zum Behandlungsprogramm in den Bezugsgruppen Frequenz: 1x wöchentlich, 5 Termine Dauer: jeweils 100 Minuten Ziel: indikationsspezifische Behandlung

5 Einleitung Besonderheiten der Borderline Gruppe Größe der Gruppe: max. 8 Patienten Indikationen: Emotional instabile Persönlichkeitsstörungen Impulskontrollstörungen ADHS Ablauf des Curriculums: an der aktuellen Zielgruppe ausgerichtet, d.h. flexible Handhabung der einzelnen Module

6 Behandlungsmodule und Erfahrungen

7 Behandlungsmodule und Erfahrungen Behandlungsleitlinien / anerkannte Empfehlungen Ziele: Erlangung von Sicherheit und Stabilität, Verminderung interpersoneller Beziehungsdiffusitäten, Emotionsregulation, Abbau von selbst und fremdschädigender Impulsivität, Erarbeitung neuer Perspektiven Methoden: Training sozialer Kompetenzen, Aufbau von Stresstoleranz, Förderung der Emotionsregulationskompetenz, Wahrnehmungs und Achtsamkeitstraining, Selbstmanagement, Steigerung des Selbstwerts, Ressourcenaktivierung, Perspektivenentwicklung, Psychoedukation + Erfahrungsaustausch Besonderheiten: Bedeutung der therapeutischen Arbeitsbeziehung, Umgang mit Krisen, impulsivem Verhalten und Interaktionsstörungen

8 Behandlungsmodule und Erfahrungen Modul 1: Was ist Borderline? Gemeinsame Erarbeitung eines Erklärungsmodells Besprechung der Diagnosekriterien und der Symptome (ggf. störungsspezifische Diagnostik) Besprechung der Phänomenologie Besprechung des Verlaufs Besprechung der Komorbiditäten Neurobiologische Hintergründe Material: Filme, Manual Ziel: doppelte Expertenschaft, Verständnis für mikro und makroanalytische Zusammenhänge (Sinnhaftigkeit), Kontrolle

9 Behandlungsmodule und Erfahrungen Modul 2: Selbstwert Selbstwertdiagramm Im Kontext der eigenen Biographie Was stärkt / senkt meinen Selbstwert? Was sind Folgen? Material/Methoden: Arbeitsblätter, Ressourcenreaktivierung, achtsamkeitsbasierte Interventionen, Verhaltensexperimente Ziel: Förderung der Selbstakzeptanz, Förderung von angenehmen Erlebnissen mit der eigenen Person, Änderung von Bewertungen, Glaubenssätze überprüfen

10 Behandlungsmodule und Erfahrungen Modul 3: Soziale Kompetenzen Identifizierung störender Verhaltens und Interaktionsweisen ( Ampelprinzip ) Problem vs. lösungsorientieres Vorgehen Erarbeitung einer Zielhierarchie (Welches Verhalten will ich wann warum verändern? Was brauche ich dazu?) Identifizierung relevanter Schemata und Ego States Methoden/Material: gezieltes Training z.b. durch Rollenspiele, Stühle Technik, Hausaufgaben, Selbstbeobachtung Ziel: Ausbau der sozialen Komptenzen, Stärkung der Selbstwirksamkeitserwartung

11 Behandlungsmodule und Erfahrungen Modul 4: Achtsamkeit Achtsamkeitsübungen (nach Linehan & Bohus) zur Förderung einer differenzierten Selbstwahrnehmung Ziel: Verminderung des allgemeinen Stressniveaus, Förderung der Distanzierungsfähigkeit, Relativierung aktivierter kognitivemotionaler Schemata

12 Behandlungsmodule und Erfahrungen Modul 5: Emotionsregulation Erarbeitung eines Emotionsmodells: Identifizierung von Auslösern Identifizierung aktivierter Schemata und eigener Bedürfnisse Erkennen von biopsychosozialen Zusammenhängen Umgang mit Gefühlen (sensu Linehan, Najavits) Material/Methoden: Arbeitsblätter, Stühlearbeit, Hausaufgaben Ziel: Förderung der Emotionsregulationskompetenz

13 Behandlungsmodule und Erfahrungen Modul 6: Skills und Stresstoleranz Erarbeitung, Erprobung und Evaluation verschiedener Skills und Skillsketten; Erarbeitung eines funktionalen und funktionierenden Notfallmanagements; Umgang mit Suchtdruck; Umgang mit Rückfällen in alte Verhaltensmuster Material/Methoden: Spannungsbögen/Spannungskurve, Selbstbeobachtung, Training Ziel: Verbesserung der Selbstwahrnehmung, Förderung adäquater Bewältigungsstrategien, Erkennen von Frühwarnzeichen, längerfristige Abstinenzsicherung

14 Behandlungsmodule und Erfahrungen Modul 7: Nachsorge Wie geht es nach der Reha weiter? Alltagsmanagement Ambulante/stationäre Psychotherapie Selbsthilfegruppe Suchtnachsorge IRENA

15 Fazit

16 Fazit Insgesamt meist heterogene Homogenität Abstimmung der einzelnen Therapiemodule und Methoden in Bezug auf die Zielgruppe Demokratisch autoritative Grundhaltung mit kognitiv behavioralen, achtsamkeitsbasierten und schematherapeutischen Elementen In der Regel recht hohe Compliance

17 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

18 Quellenangaben Bohus & Wolf Arehult (2012). Interaktives Skillstraining für Borderline Patienten. Schattauer. Fiedler (2005). Verhaltenstherapie in Gruppen. Psychologische Psychotherapie in der Praxis. Weinheim: BeltzPVU. Fiedler (2007). Persönlichkeitsstörungen. Weinheim: BeltzPVU. Najavits (2009). Posttraumatische Belastungsstörung und Substanzmissbrauch. Das Therapieprogramm Sicherheit finden. Hogrefe. Roediger (2009). Praxis der Schematherapie. Lehrbuch zu Grundlagen, Modell und Anwendung. Schattauer. Senf & Broda (2011). Praxis der Psychotherapie. Ein integratives Lehrbuch. Thieme.

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