«Business Process Management» Wichtige Kernkompetenz erfolgreicher Unternehmen

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1 Ein Special in Kooperation mit der Platin-Partner DER UNABHÄNGIGE KONGRESS FÜR ENTSCHEIDUNGSTRÄGER MIT ALLEN RELEVANTEN THEMEN ZU ERFOLGREICHEM «BUSINESS PROCESS MANAGEMENT» Bildquelle: Fotolia «Business Process Management» Wichtige Kernkompetenz erfolgreicher Unternehmen BPM FORUM: 17. MÄRZ 2011, 8:30 17:00 UHR, SWISSÔTEL ZÜRICH/OERLIKON > > > > > > > > > > FÜR KURZENTSCHLOSSENE: < < < < < < < < < < DER TICKETSCHALTER IM SWISSÔTEL IST AM 17. MÄRZ AB 8:00 UHR GEÖFFNET. Themen: Wie «Business Process Management» strategisch genutzt wird Was strategiegerechte Organisationen auszeichnet Best Practices: Wie Effektivität und Effizienz in Führungs- und Kernprozessen gesteigert wird Status quo und Zukunft: Erstmalige Präsentation der Studienergebnisse über BPM im deutschsprachigen Raum (Fokus: Schweiz) Welches sind die erfolgversprechendsten BPM-Tools? > Referenten und Programm Seiten

2 SPECIAL BPM FORUM EDITORIAL Herzlich willkommen zum «BPM Forum 2011»! Claudio Dionisio, Geschäftsführer der uvision AG Es freut uns sehr, dass sich am diesjährigen BPM Forum rund 300 Personen über neue Strategien und Innovationen im Umfeld von Kundenprozessen informieren und wichtige Fragen diskutieren, etwa die, ob und wie unternehmerische Kernprozesse standardisiert und automatisiert werden können. Das BPM Forum findet am 17. März 2011 im Swissôtel in Zürich/ Oerlikon statt. Mit rund 15 Referaten mehrheitlich aktuelle Best Practice Cases und den 17 Forumspartnern alles Top-Anbieter im Outsourcing-Umfeld wird dieses Forum zu einer hochgradig relevanten Businessplattform. Intelligentes Management und clevere Software: BPM lässt Geschäftsprozesse effektiver und effi zienter steuern Das Bedürfnis, wichtige Prozesse in einem Unternehmen auf der Basis von Echtzeitdaten zu steuern, ist ungebrochen. Eine prozessorientierte Sicht auf ein modernes Unternehmen ist denn auch essenziell. Sei es die komplexe Herstellung einer Uhr, der Innovationsprozess für eine neue Schoggihasen-Geschmacksrichtung oder die konzise Beantwortung einer Kundenreklamation: Entlang der Wertschöpfungskette mit ihren vielen Beteiligten müssen alle Prozessinformationen erkannt, verstanden und genutzt werden können. Nur so ist es möglich, in den hunderten oder gar tausenden von oft geschäftskritischen Arbeitsabläufen beste Qualität effektiv und effizient zu produzieren. Sowohl auf taktischer wie auch auf strategischer Ebene können aus dem präzisen Wissen von Prozessen etwa hinsichtlich identifizierter Engpässe oder Fehlerquellen die notwendigen Schlussfolgerungen gezogen werden. Dank organisatorischer und technischer BPM-Massnahmen können solche Schwachstellen identifiziert und eliminiert werden. Das Zusammenspiel von Unternehmenskultur, Process Excellence und technologischer Kompetenz ist dabei entscheidend. Am BPM Forum werden aktuelle Fallbeispiele vorgestellt, die erfolgreiche strategische und taktische Businesstransformationen aufzeigen. Erfahrene Experten legen dar, welche Erfolgskriterien für erfolgreiches BPM notwendig sind und präsentieren notwendige Methoden und Werkzeuge. Eine speziell für dieses Forum durchgeführte und breit angelegte Studie zeigt auf, wie der realistische Bedarf und das effektive Angebot von BPM in der Schweiz aussieht. Was erwartet Sie am BPM Forum? Neben den spannenden Vorträgen und Diskussionen mit interessanten Menschen sind es die hochwertigen Kongressunterlagen, ein erstklassiges Catering und das gute Gefühl, einem relevanten Tag beigewohnt zu haben. Es freut uns, Sie an diesem Fachkongress begrüssen zu dürfen. Gleichzeitig danken wir allen Partnern und Referenten für ihre engagierte und kooperative Unterstützung. 2

3 SPECIAL BPM FORUM INTERVIEW «Erfahrungsgemäss geht ein Vorstoss Richtung BPM meist von der IT-Abteilung aus» Rechtzeitig zum BPM-Forum wurde eine Studie des Zentrums für Wirtschaftsinformatik der ZHAW zum Stand des BPM im deutschsprachigen Raum fertiggestellt. Die Netzwoche unterhielt sich mit dem verantwortlichen Dozenten, Clemente Minonne, über die Erkenntnisse, die sich daraus insbesondere für die Schweiz ableiten lassen. Interview: René Mosbacher Herr Minonne, Sie haben zwischen Anfang November 2010 und Ende Januar 2011 im deutschsprachigen Raum Daten zu BPM erhoben. Sind Sie zufrieden mit dem Ergebnis? Ja, sehr sogar. Die Datenqualität ist überdurchschnittlich gut. Insgesamt haben 219 Vertreter von Unternehmen unterschiedlicher Branchen an der Befragung teilgenommen. Toll ist, dass wir eine repräsentative Verteilung zwischen kleinen, mittelgrossen und grossen Unternehmen erreichen konnten. Wo steht die Schweiz in Sachen BPM? Erfreulich ist, dass über ein Drittel der befragten Unternehmen schon ein generelles Bewusstsein für BPM hat. Knapp ein Viertel hat bereits ausgewählte BPM-Themen adressiert und verfügt mindestens über das Bewusstsein für kontinuierliche Verbesserungen. Rund ein Drittel hat schon bestimmte BPM-Methoden eingeführt sowie kontinuierliche Verbesserungen teilweise etabliert. Die wenigsten Organisationen scheinen jedoch Richtlinien und Methoden schon grösstenteils eingeführt respektive standardisiert zu haben. Was bewegt Schweizer Firmen dazu, BPM einzuführen? In erster Linie wollen sie die Effektivität ihrer Geschäftsprozesse steigern. Davon abgeleitet werden dann beispielsweise Qualitätsverbesserungen bei den Produkten oder Dienstleistungen erzielt. Für mich ist das eine sehr befriedigende Einsicht, da man BPM in der Vergangenheit oft nur mit Produktivitätssteigerung in Verbindung gebracht hat. Die Studie zeigt also, dass auch mit qualitätssteigernden Massnahmen Prozesskosten gesenkt werden können. Was hindert Firmen daran, BPM einzuführen? Im Wesentlichen sind es mangelnde Ressourcen, im Sinne von Human-Power, mangelnde Fachkompetenz und zu wenige finanzielle Mittel. Um aus einer solchen Blockade herauszukommen, zwingt sich in erster Linie die Etablierung einer Prozesskostenrechnung auf. Nur damit können konkrete Fakten aufgezeigt und entsprechende Massnahmen eingeleitet werden. Gibt es wesentliche Unterschiede zwischen KMUs und Grossunternehmen? Dr. Clemente Minonne, Dozent und Wissenschaftler, ZHAW School of Management an Law, Zentrum für Wirtschaftsinformatik Da wir noch an der Detailauswertung der Daten arbeiten, kann ich hierzu noch nichts Konkretes sagen. Ich denke allerdings nicht, dass es hinsichtlich der Beweggründe grosse Unterschiede zwischen mittelgrossen und grossen Unternehmen geben wird. Wie zufrieden sind die Firmen im Schnitt mit ihren BPM-Lösungen? Auf der einen Seite äusserten sich 34 Prozent durchaus zufrieden und 6 Prozent gar sehr zufrieden mit ihren Lösungen. Dem stehen aber auch 40 Prozent gegenüber, die ihrer Lösungen nur «befriedigend» finden, und rund 20 Prozent sind unzufrieden. Wird der Stellenwert von BPM generell richtig eingeschätzt? Ja, die Frage ist aber, ob die Unternehmen auch die Möglichkeit sehen oder haben, sich in diese Disziplin zu vertiefen, allenfalls mit externer Unterstützung. Grundsätzlich scheint dies in den verschiedenen Branchen der Fall zu sein. Was bereitet bei der Umsetzung von BPM die grössten Schwierigkeiten? Knapp 80 Prozent der Befragten berichten, dass in ihrer Organisation Geschäftsprozesse nicht oder nur teilweise von der Geschäftsstrategie abgeleitet werden. Weiter gibt knapp die Hälfte an, bei ihnen existiere keine verantwortliche Stelle für BPM. Dies deutet da rauf hin, dass BPM noch nicht im strategischen Sinne institutionalisiert ist, ergo eher im operativen Sinne gehandhabt wird. Erfahrungsgemäss geht ein Vorstoss Richtung BPM meist von der IT-Abteilung aus. Gibt es Branchen, die heute führend in der Nutzung von BPM sind? Es gibt erste Hinweise, dass sich besonders Unternehmen aus der Finanz- und Versicherungsbranche intensiv mit BPM befassen. Sie können typischerweise auch von vielen prozessualen Skaleneffekten profitieren. In welchem Stadium befindet sich der Markt für BPM in der Schweiz? Mich erstaunt, dass über 40 Prozent der Befragten meinen, in ihren Organisationen seien nach wie vor zu wenige Ressourcen im BPM oder generell zu wenig Fachkompetenz vorhanden. Knapp die Hälfte beschäftigt lediglich ein- bis fünfköpfige Teams. Verglichen mit der durchschnittlichen Grösse von IT-Abteilungen ist dies sehr wenig. Interessant scheint mir jedoch, dass etwa ein Drittel entweder bereits Geschäftsprozesse an externe Dienstleister im Sinne eines Outsourcings ausgelagert haben oder dies in nächster Zeit tun will. Hauptsächlich betrifft das Informatikprozesse, oder -dienste, aber auch HR-Prozesse. Wie schätzen Sie die weitere Entwicklung ein? Die Firmen werden sich wahrscheinlich vermehrt von externen Dienstleistern beraten lassen, wenn es um BPM geht. Momentan geben über 50 Prozent der Befragten an, für BPM auch softwarebasierte Werkzeuge einzusetzen. Ich glaube, dieser Anteil wird in den kommenden, sagen wir drei Jahren, auf 80 Prozent wachsen. Funktional betrachtet, dürften künftig besonders Analysefähigkeiten vermehrt benötigt werden, vor allem im Kontext der Prozesskostenanalyse. Und Suiten-Lösungen werden gegenüber Best-of-Breed-Lösungen wahrscheinlich an Terrain gewinnen. BPM wird sich künftig als Disziplin etablieren, die zwischen der Betriebswirtschaft und Informatik Brücken schlägt. Es geht ja gar nicht anders. Wie sonst sollen Unternehmen ihre Geschäftsstrategie konkret umsetzen, wenn nicht durch das Analysieren und Optimieren der Geschäftsprozesse? Dort sind Ressourcen, Fähigkeiten und Kernkompetenzen ja von Natur aus zuhause. 3

4 SPECIAL BPM FORUM STATEMENTS Hanspeter Wolf, CEO, Appway Nach ersten abteilungs- oder unternehmensweiten BPM-Projekten werden weitere Projekte dank Erfolg und stark wachsender Nachfrage kontinuierlicher, stabiler und etablierter angegangen. Zudem wird der Mitarbeiter mit neuen Anforderungen und Rollen noch mehr zum Schlüssel von BPM werden und zwar als Mitwirkender in allen BPM-Bereichen: von der Definition, über die Ausgestaltung, zum Ausführenden bis hin zur kontinuierlichen Rückmeldung. Als eine Kombination aus umfassender, visionärer Abdeckung aller BPM-Bereiche und ausgewiesener Stärke bei der Umsetzung von komplexen und geschäftskritischen Schlüsselprojekten konnten wir die vergangenen Monate unsere Technologie und Methodologie als ein führender Anbieter ausgezeichnet positionieren. Mit Appway-BPM konnten wir in diesem stark wachsenden Marktsegment das Vertrauen der grössten Finanzunternehmen, Versicherungen sowie führenden Unternehmen des öffentlichen Dienstes und der Telekommunikation erarbeiten. Thomas Marko, Lic. oec., Geschäftsleiter, BINT GmbH Es zeichnen sich einige technische Trends ab. BPMN breitet sich schnell aus. Immer mehr Teilaufgaben sind als einfach zu integrierende Standardprozesse erhältlich. BPM-Tools werden komfortabler; gleichzeitig sind Anzeichen für die Abkehr von der Vision eines zentralen BPM-Tools erkennbar. Organisatorisch und kulturell sind in den BPM-Kernfragen noch keine wirklichen Trends erkennbar. Ein Kulturwandel hin zu Prozess orientierung, eine gute Business-IT-Integration, Menschen motivierende Lösungen trotz Industrialisierungstendenzen: Dies ist erst in Einzelbeispielen zu finden. Nach dem Säen in den letzten zwei bis drei Jahren scheint die Erntephase anzulaufen. Wir haben viel in Ausbildung, Methoden und Werkzeuge für BPM investiert. Die BPM-Projekte unserer Kunden verlassen die Pilotstadien, etablieren sich, breiten sich aus. Von uns wird immer mehr Unterstützung zum Aufbau der prozessorientierten Organisation beziehungsweise zur Befähigung, diese zu managen, nachgefragt. Wolfgang Hartl, Geschäftsführer, Customer Business Solutions GmbH Trotz Aufschwung bleibt der durch die Wirtschaftskrise eingeleitete Trend zur Effizienzsteigerung nach wie vor ungebrochen. Die Unternehmen sind es d abei zunehmend leid, sich mit vorgedachten Pseudo-Standards von Softwarelieferanten abspeisen zu lassen. Stattdessen wollen sie mehr und mehr ihre Arbeitsplatzrealität abgebildet sehen. Business Process Management ermöglicht es erstmals, die Vorteile von individueller Applikationsausprägung mit den Vorteilen von Standardsoftware zu kombinieren. Es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass das bereits im letzten Jahr um ungefähr 30 Prozent gestiegene Umsatzvolumen im Jahr 2011 erneut in dieser Grössenordnung zunehmen wird. Felix A. Honegger, General Manager, Cordys Switzerland AG Welche BPM-Trends zeichnen sich für 2011 ab? Es brauchte eine relativ lange Zeit, bis sich der Markt für BPM entwickelte. Heute gibt es eine Fülle von BPM- Systemen mit unterschiedlichen Ausprägungen und ich erwarte schon bald den Beginn einer Konsolidierungswelle. Denn die Eigenschaft, Prozesse abzubilden und diese irgendwie auch ausführen zu können, reicht heute nicht mehr aus, um sich weiterhin am Markt zu halten. Geschäftsintern werden die Ansprüche an die BPM-Plattformen massiv steigen. Das heisst, nicht nur statische Prozesse, sondern auch Case Management ist nötig. Weiter wird die Verbindung von On-premise- Installationen mit auf Cloud basierenden Services zusätzlichen Nutzen generieren. Cordys ist ein vergleichsweise junges Unternehmen, das bereits eine globale Präsenz aufgebaut hat. Dies führt zu einem enormen Wachstum so auch in der Schweiz, sei es bei Grossunternehmen oder auch bei neuen Initiativen, zum Beispiel «Smilia.net» im Gesundheitswesen. Die Geschäfte entwickeln sich mehr als erfreulich. Dr. Torsten Schmale, Gründer der inubit AG Unsere Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass Prozesse nur so gut wie die Daten sind, auf denen sie aufsetzen. Daher wird sich BPM vom reinen Prozessmanagement zu einer Kombination aus Prozess- und Datenmanagement weiterentwickeln. Dieses erweiterte BPM bezeichnen wir als «BPM +» und ermöglichen damit, praxisnahe Business-Solutions zu erstellen, die Prozesse und Daten gleichermassen in die jeweiligen Applikationen einbinden und unterschiedlichste Anwendersichten bedienen. Wie im vergangenen Jahr rechnen wir auch 2011 mit einem starken Kundenzuwachs. Mit unserem neuen Major Release inubit Suite 6 werden wir unsere Anwender abermals mit einer richtungsweisenden Technologie unterstützen. Ausserdem steht für uns das Jahr 2011 im Zeichen der weiteren Internationalisierung von inubit, aber auch neue Zielmärkte wie der Healthcare-Markt werden eine wichtige Rolle spielen. Philipp Sander, Director Worldwide Marketing & Sales der Scalaris AG Es wird immer mehr der prozessgestützte Lebenszyklus von Daten und Dokumenten von der Erstellung bis zur Löschung betrachtet, um so die Informationsflut einzudämmen und das Finden zu vereinfachen, die Effizienz zu steigern und somit Kosten zu sparen und das kollaborative Arbeiten auch über Abteilungs- und Unternehmensgrenzen hinaus zu gewährleisten. Wir rechnen bis Mitte des Jahres mit einem flachen Wachstum, allerdings ab dem dritten Quartal mit einem markanten Anstieg der Auftragssituation. 4

5 SPECIAL BPM FORUM INTERVIEW «Die alte IT braucht viel zu lange, um Prozesse zu optimieren» Business Process Management (BPM) wird vor allem für mittelständische Unternehmen immer wichtiger, da eine schnelle Prozessoptimierung helfen kann, das Geschäft anzukurbeln. Oliver Erb, Country Manager der Software AG Schweiz, erklärt die Hintergründe und die Notwendigkeit von BPM. Interview: Anja Schütz Herr Erb, Sie sind, nachdem Ihr Vorgänger Maurizio Conti Ende 2010 die Software AG Schweiz überraschend verlassen hatte, seit dem 1. Januar 2011 neuer Country Manager. Wie sind Sie an diese Stelle gekommen? Ich war über zehn Jahre bei IDS Scheer unter anderem für verschiedene Bereiche zuständig, vorrangig aber für Consulting und das Produktgeschäft rund um das Thema BPM. Und genau dieses Portfolio bieten wir den Kunden der Software AG Schweiz. Das war einer der Gründe für meinen Wechsel. BPM ist am Schweizer Markt ein stark nachgefragtes Thema bei den Kunden. Die alte IT braucht oftmals viel zu lange, bis Prozesse optimiert werden. Ein weiterer wichtiger Grund für den Wechsel war die anstehende Integration der IDS Scheer in die Software AG. Wie sieht es denn mit der Neukundengewinnung aus? Wir haben erst kürzlich einen sehr namhaften Schweizer Kunden aus dem Dienstleistungsbereich für BPM gewinnen können. Allerdings kann ich dazu noch keine konkreteren Angaben machen. Zudem konnten wir auch einen Kunden aus der Solarbranche überzeugen. Im Geschäftsbereich Prozesssteuerung haben wir drei Kunden quasi fast schon an der «Angel». Die in der Schweiz noch relativ unbekannte Software AG steht im Schweizer Markt auch nicht allein da wer ist denn für Sie der grösste Konkurrent? Hier muss zwischen den Geschäftsbereichen unterschieden werden einmal Webmethods mit BPM und SOA, dann der Integrationsbereich und schliesslich Consulting/SAP-Beratung. Bei den beiden ersten sind es bekannte Player wie Oracle und IBM: Das sind unsere zwei Hauptkonkurrenten. Wir sehen allerdings in vielen Kundengesprächen unser Alleinstellungsmerkmal, die Durchgängigkeit unserer Lösungen und somit die Verbindung von Business und IT. Das Hauptaugenmerk der Software AG liegt momentan auf BPM. Täuscht es oder flaut der Hype um BPM und SOA etwas ab? Wie bei allen IT-Trends sind SOA und BPM mittlerweile aus der Hypephase herausgewachsen und gehen in die Produktivitätsphase über, Oliver Erb, Country Manager Software AG Schweiz: «BPM wird im Schweizer Markt von den Kunden sehr stark nachgefragt.» das heisst, sie werden schon bei vielen Unternehmen erfolgreich eingesetzt. Daher hört und liest man nicht mehr so viel darüber wie noch vor zwei, drei Jahren. Das bedeutet aber keineswegs, dass sie von der Bildfläche verschwunden sind, ganz im Gegenteil. Der Nutzen von BPM und SOA, der Gewinn von Agilität und Flexibiltät ist mehr denn je ein wichtiges Thema für unsere Kunden, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und auszubauen. Wie wichtig ist Business Process Management für Unternehmen in der Schweiz? Als wichtigsten IT-Trend für die nächste Dekade sehen wir das digitale Unternehmen, also ein Unternehmen, in dem alle wichtigen Kernprozesse digitalisiert sind. Wir befinden uns zurzeit auf dem Weg dorthin. BPM ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg, das gilt in der Schweiz genauso wie in anderen Regionen. Welche Branchen haben derzeit den grössten Bedarf? Es ist schwierig, den Bedarf auf einzelne Branchen zu begrenzen. Wir sind in der Schweiz besonders im Finanzsektor aktiv, aber das bedeutet keineswegs, dass andere Branchen nicht vom Nutzen von BPM profitieren. So haben wir schon eine Vielzahl von erfolgreichen Kunden in der Schweiz und führen interessante und wegweisende Gespräche in Branchen wie Chemie und Pharma, der Telekommunikation und der öffentlichen Verwaltung. Grosse Unternehmen sind sicherlich Vorreiter und haben schon etliche Geschäftsprozesse automatisiert, aber Bedarf gibt es überall. Welche Rolle spielen bei modernen BPM- Infrastrukturen Webarchitekturen? BPM wurde schon als «die Killerapplikation von SOA» bezeichnet das bedeutet, dass serviceorientierte Architekturen Voraussetzung für BPM sind, oder anders herum, eine SOA sich erst dann profitabel einsetzen lässt, wenn BPM-Anwendungen darauf laufen. Insofern spielt die Webarchitektur eine sehr grosse Rolle für BPM, platt ausgedrückt: Ohne SOA kein BPM. Welche Empfehlungen können Sie Unternehmen geben, die BPM umsetzen wollen, aber nicht wissen wie? Zuerst sollte man sich beraten lassen. Eine Analyse der Ist-Struktur ist sicherlich sinnvoll, bevor man sich in grosse Umwälzungen stürzt. Leider ist unsere Welt nicht statisch, und es gilt, den Anforderungen der sich ständig ändernden wirtschaftlichen Bedingungen gerecht zu werden. BPM, basierend auf einer SOA, ist bestens geeignet, die nötige Flexibilität zu bekommen. Anstelle einer komplett neuen Lösung empfehlen wir, das zu nehmen, was bereits vorhanden ist, und daraus eine belastbare Lösung zu schaffen, die auch in Zukunft tragfähig ist und bleibt. Was sind die Ziele der Software AG Schweiz für dieses Jahr? Insgesamt gibt es drei Ziele, die wir in der Schweiz gern erreichen möchten. Erstens, wollen wir die Software AG als führendes Unternehmen für das, was wir «Business Process Excellence» nennen, im Schweizer Markt etablieren. Dazu werden wir mit unseren Bestandskunden die Zukunft gemeinsam gestalten. Durch intensiven Austausch wollen wir mit den Kunden gemeinsam in die nächste Phase der Zusammenarbeit eintreten. Als zweites Ziel haben wir uns vorgenommen, noch mehr neue Kunden zu gewinnen. Hier fokussieren wir uns sehr stark auf die Versicherungs- und Bankenbranche, wo sich gerade sehr viel im Umbruch befindet. Und unser drittes Ziel ist es, die Mitarbeiter auf unsere neue Ausrichtung und die neue Phase einzuspielen. 5

6 SPECIAL BPM FORUM STATEMENTS Dr. Ernst Lebsanft, Geschäftsführer, SYNLOGIC AG Auf der Anbieterseite dürfte die schon bisher zu beobachtende Konsolidierung und damit der Trend zu umfassenderen Lösungen fortschreiten. Damit gibt es auch Raum für kleine, auf bestimmte BPM-Aspekte spezialisierte oft auch preisgünstigere Anbieter. Bedingt durch verschiedene Treiber (z. B. zunehmende Regulierung, neue Kundenanforderungen) wird sich die Prozess- und damit Kundenorientierung bei den Anwendern weiter etablieren. Harmonisierungen und Standardisierungen im Unternehmesumfeld werden weiter vorangetrieben, um Komplexität zu reduzieren, die Kooperation zu verbessern und Transparenz durch prozessorientierte Wissensplattformen/Führungssysteme zu schaffen. Dies begrüssen wir, haben wir doch genau hierfür Lösungen anzubieten. Die Investitionsbereitschaft für BPM steigt, da Potenziale und Nutzen zunehmend erkannt werden und es einen krisenbedingten Nachholbedarf gibt. Wir erwarten daher 2011 ein Wachstum in diesem Bereich. Urban Lankes, CEO, Trivadis AG BPM gehört 2011 zu den wichtigen Instrumenten, um den Wertbeitrag der IT an den Unternehmenserfolg zu steigern. Die Unternehmen sehen sich in Zukunft prozessorientiert und sind auf dem Weg, ihre Prozesseffizienz zu steigern. Der Trend 2011 geht in Richtung Auswahl und Einsatz gut integrierter BPM-Plattformen, Ausbildung der Mitarbeitenden und einen weiteren Schritt zur Verbesserung der Anpassungsfähigkeit der bestehenden betrieblichen Informationssysteme. Wir gehen aktuell von einem zweistelligen Wachstum aus. Auch wegen unserer sehr guten Marktpositionierung, der intensiven Kommunikation mit den Kunden sowie des Verständnisses ihrer Business-Spezifika sind wir sehr zuversichtlich erweiterten wir unser Lösungsportfolio um Business Integration Services. Diese erbringen Beratungsleistungen, um Geschäftsprozesse und Informationssysteme zu verbinden. So können wir die veränderten Anforderungen im Beratungs- und Umsetzungsbereich besser adressieren und uns stärker als strategischer Partner positionieren. Marc Schulz, Mitglied der Geschäftsleitung, YouBe Solutions AG BPM strebt in der Administration eine Standardisierung, Automatisierung und Steuerung der Prozesse an, wie sie in der industriellen Fertigung schon lange Realität ist. Zudem wird es für Unternehmen immer wichtiger, ihre Prozesse agil an sich verändernde Rahmenbedingungen anzupassen. Die eingesetzte Technologie und der YouBe-Ansatz mit Events, Regeln und Prozessen die fachliche Realität nachzubilden, ermöglicht es, diese dynamischen Anforderungen nachhaltig zu erfüllen. YouBe ist aufgrund eines soliden Auftragsbestandes sehr gut ausgelastet. Hervorzuheben ist ein Auftrag, auf dessen Basis YouBe ein komplett neues, auf BPM basierendes Verwaltungssystem für die berufliche Vorsorge implementiert. Dies wird erneut zeigen, dass der BPM-Ansatz auch für sehr komplexe Verwaltungssysteme funktioniert. Darüber hinaus wird YouBe mit dieser Lösung ein Alleinstellungsmerkmal in dieser Branche haben. Oliver Erb, Country Manager Schweiz, Software AG Bei unseren Kundengesprächen kommt immer wieder das Thema auf, wie sich Geschäftsprozesse im Rahmen eines Lebenszyklus entwickeln und optimieren lassen. Dies gelingt, indem Prozessanforderungen der Fachbereiche mit den Prozessmodellen der IT passend aufeinander abstimmt werden. Wurde BPM auf der betriebswirtschaftlichen Ebene erfolgreich mit der technischen Ebene verzahnt, haben Unternehmen einen geschlossenen Kreislauf zur Prozessoptimierung implementiert. Dadurch entstehen exzellente Geschäftsprozesse, die für entscheidende Wett bewerbsvorteile sorgen können. Wir planen in den nächsten Quartalen ein Wachstum von 30 bis 40 Prozent und erwarten entsprechend positive Quartalszahlen. Wir haben schon jetzt einige sehr grosse Projekte laufen. Sofern die gesamtwirtschaftliche Entwicklung mitspielt, werden wir auch unsere Wachstumsziele in der Schweiz erreichen. Renato Stalder, CEO und Verwaltungsratspräsident, Soreco AG In zahlreichen Unternehmen gibt es nach wie vor zwei Welten: Auf der einen Seite stehen gezeichnete Prozesse und auf der andere Seite Softwarelösungen, die nicht den Prozessen entsprechen. Der Trend beziehungsweise die Notwendigkeit, diese beiden Welten zu vereinen und Prozesse nicht nur zu dokumentieren, sondern umzusetzen, wird sich aus meiner Sicht im Jahr 2011 noch verstärken was wir natürlich sehr begrüssen, denn in diesem Bereich sind wir der richtige Ansprechpartner. Allein der Umstand, dass im Jahr 2011 in der Schweiz erstmalig ein BPM-Forum stattfindet, zeigt auf, dass das Thema BPM weiterhin an Bedeutung gewinnt. Davon sind wir bei Soreco schon lange überzeugt und setzen aus diesem Grund bereits seit sechs Jahren auf diesen Geschäftsbereich, der dadurch kontinuierlich wächst. Nicolas Vezin, CEO, Steria Schweiz AG Agilität und Flexibilität, Automatisierung und Transparenz sind nach wie vor die stärksten Treiber für den Einsatz von BPM-Lösungen. Der Bedarf hinsichtlich verbesserter Time-to-Market und dem damit einhergehenden Wunsch, immer rascher in die Umsetzung der Prozessabläufe eingreifen zu können, wird für Unternehmen im zunehmenden Wettbewerb noch bedeutender werden. Produkte und Dienstleistungen möglichst schnell anbieten, anpassen und entlang von Serviceprozessen rascher bewirtschaften zu können, wird ein entscheidender Wettbewerbsfaktor bleiben. Die Integration der einzelnen BPM-Disziplinen, von den Fachmodellen zu den ausführbaren Prozessanwendungen im Rahmen eines integrierten und durchgängigen Prozessanwendungsmodells, wird anhalten beziehungsweise verstärkt zunehmen. Softwaremigrationen, Consulting bei der Einführung von Standardsoftware und Hochtechnologielösungen sowie Outsourcing und BPO werden 2011 wesentliche Umsatztreiber darstellen. 6

7 SPECIAL BPM FORUM FACHARTIKEL Modellierungsstandards und Werkzeuge für Geschäftsprozesse im Vergleich Die Business Process Modeling Notation ermöglicht das Wiederverwerten von Prozessmodellen. Die heutigen Standards werden noch recht unterschiedlich umgesetzt. Eine Studie des Stuttgarter Fraunhofer Instituts IAO hat acht Modellierungs- und Ausführungstools verglichen. Michael Oschwald Unternehmen müssen in der Lage sein, die operativen Prozesse schnell den sich verändernden Businessanforderungen anzupassen. Eine Herausforderung für Management und IT. Die Prozesse müssen fachlich korrekt unterstützt und die IT-Systeme flexibel unter einander verbunden werden können. Ziel des Einsatzes von BPM-Systemen ist es, für alle Prozessbeteiligten eine einheitliche Sicht auf die Abläufe zu schaffen und eine Umsetzung ohne Medienbrüche sicherzustellen. Dies gelingt nur mit einigen wenigen Systemen. Eines kann man vorab festhalten: Auf Kopfdruck lässt sich aus einem unter rein fachlichen Gesichtspunkten modellierten Geschäftsprozess kein Workflow erzeugen. Während auf der Fachebene inhaltliche Verantwortlichkeiten, Prozessbeschreibungen und betriebswirtschaftliche Kennzahlen relevant sind, adressiert die technische Ebene unter anderem Datenformate, Variablen und Ausnahmesituationen. Schliesst man alle Ebenen in die Prozessbetrachtung ein, werden diese sehr komplex und können von den verschiedenen Benutzergruppen nicht mehr verstanden werden. Mit der Business Process Modeling Notation (BPMN) steht eine standardisierte Beschreibung für Prozessmodelle zur Verfügung, die auf die Modellierung von Geschäftsprozessen und (technischen) Workflows zielt. Die Standardisierung der Notation stellt an sich aber keine Lösung dar, Tools mit einer sauberen Schichtenbildung haben hier klare Vorteile. Acht Modellierungs- und Ausführungstools im Praxisvergleich In der Studie werden die folgenden Werkzeuge und Anbieter betrachtet: Cordys BOP, Active- Michael Oschwald ist Partner der BPMC AG. Bietet Vorteile: Durchgängiges Prozessmodell am Beispiel von Cordys BOP. Bildquelle: Cordys VOS (Dr. Karb GmbH), Intalio BPMS, inubit BPM Suite, itp commerce Process Modeler für Microsoft Visio, MID Innovator, Software AG webmethods und Soreco Xpert.ivy. Die meisten dieser Produkte verfügen über eine integrierte Ausführungsumgebung. Nur bei den Produkten von MID und itp commerce handelt es sich um reine Modellierungswerkzeuge. Die Evaluation der Werkzeuge erfolgte anhand eines Beispielszenarios aus dem Logistikumfeld. Der Schwerpunkt der Betrachtungen lag dabei auf den folgenden Themenfeldern: Prozessmodellierung mit BPMN; Anreicherung der Prozessmodelle mit technischen Informationen; Ausführung der Prozesse. Das Ziel eines durchgängigen Prozessmanagements besteht darin, allen Beteiligten den gleichen Informationsstand verfügbar zu machen und gleichzeitig die unterschiedlichen Anforderungen der verschiedenen Benutzergruppen zu erfüllen. Dafür gibt es zwei unterschiedliche Ansätze: Erster Ansatz: Fünf Werkzeuge, die alle über eine integrierte Ausführungsumgebung verfügen, verwenden ein gemeinsames Modell für die fachliche und technische Ebene. Alle Benutzer arbeiten direkt auf diesem Modell, sodass ein einheitlicher Informationsstand sichergestellt ist. Dieser Ansatz stellt erhöhte Anforderungen an die Werkzeuge, zum Beispiel bei der Sichtenbildung: Hier muss mindestens das gezielte Aus- und Einblenden von Informationen möglich sein. Die dazu nötigen Funktionen sind in unterschiedlichem Umfang vorhanden. «Cordys verbindet Modellierung und Ausführung von Prozessen am besten» (Dieter Spath, Anette Weisbecker, Jens Drawehn (Hrsg.): Marktstudie «Business Process Modeling 2010», Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, S. 201). Zweiter Ansatz: Drei Werkzeuge gehen einen anderen Weg und verwenden unterschiedliche Modellebenen. Sie ermöglichen mit einer Transformation die Übertragung der Modelle von der fachlichen auf die technische Ebene, wobei standardisierte Formate wie BPEL erzeugt w erden. Damit kann man den unterschiedlichen Benutzergruppen besser gerecht werden. Da derzeit bei allen Werkzeugen dieser Gruppe Nacharbeiten an den technischen Modellen erforderlich sind, entstehen Abweichungen zwischen den Modellebenen. Die Änderungen können teilweise wieder in die fachlichen Modelle übertragen werden, sodass es erneut zu einem einheitlichen Informationsstand kommt. Die Studie untersucht im Detail: Vorgehensmodelle: Einheitliches Vorgehensmodell versus Transformation; BPMN-Konformität; Bedeutung von BPMN als Modellierungssprache und als Ausführungssprache; Einbindung von Webservices; Ausführung von Prozessen: Vorteile von Werkzeugen mit integrierten Ausführungsumgebungen. Der Studie gut anstehen würde auch ein Vergleich der Möglichkeiten zur Gestaltung der User-Interaktionen, denn so ausgeklügelt Geschäftsprozesse und BPMS auch sind, die Anwender stehen im Mittelpunkt und sollen ihre Aufgaben effizient und effektiv erledigen können. Weitere Informationen: bpm2010.jsp und bei Dipl.-Inf. Jens Drawehn, Frauhofer IAO 7

8 SPECIAL BPM FORUM FACHARTIKEL Bedeutet BPMN das Ende der Diskussion um Notationen im Business Process Management? Name, Firma Name, Firma Name, Firma Im Januar 2011 wurde BPMN 2.0 als offizieller Standard verabschiedet. Was bedeutet dies nun für Fachspezialisten aus Frage Frage Frage Business und IT? Dieser Beitrag beleuchtet das Thema Dokumentation und Modellierung im Umfeld von BPM aus einer Antwort Antwort Antwort anwenderorientierten Sicht. Inwiefern werden mit BPMN Erwartungen von Anwendern erfüllt oder nicht? Gerhard Binder Mitte des letzten Jahrhunderts befasste man sich im Kontext eines modernen Qualitätsmanagements mit der genauen Beschreibung der Ablauforganisation. Die Darstellung der Abfolge von Arbeitsschritten und -prozessen unter Berücksichtigung von Ressourcen, Raum und Zeit als Mittel zur Kommunikation zwischen den Beteiligten nahm dabei einen entsprechenden Raum ein. Diese Dokumentationen dienten dazu, die Reproduzierbarkeit von (vor allem manuellen) Arbeitsprozessen sicherzustellen, sowie als Basis für deren Weiterentwicklung. Neben reiner «Prosa» wurden einfache Flussdiagramme, die sich mit wenigen Symbolen und einer eingängigen Syntax begnügten, eingesetzt. Mit dem Einzug von informationsverarbeitenden Systemen kamen neue Anforderungen zur systematischen, detaillierten Beschreibung solcher Prozesse sowie des dynamischen Verhaltens der Systeme hinzu. Zu den wichtigsten Vertretern gehörten in den 60er- Jahren die Petri-Netze und in den 90er-Jahren die er eignisgesteuerten Prozessketten (EPK), die im Zusammenhang mit der Einführung integrierter Systeme eine Bedeutung erlangten. Mit Einführung von Workflow-Management- Lösungen kamen weitere Vertreter wie XPDL (XML Process Definition Language) und BPEL (Business Process Execution Language) hinzu, die hauptsächlich von IT-Spezialisten zur Konzeption und Umsetzung verwendet werden. Mit Verabschiedung von BPMN 2.0 (Business Process Model and Notation) durch die OMG (Object Management Group) wurde ein Standard zur Beschreibung von Geschäftsprozessen und Arbeitsabläufen in Kraft gesetzt. Das Ziel besteht primär darin, die Kommunikation zwischen Fachspezialisten aus Business und IT zu verbessern, die Transformationskomplexität von business- zu IT-fachlichen Beschreibungen zur Prozessausführung zu reduzieren und schliesslich eine direkte Durchgängigkeit von der deskriptiven zur ausführenden Ebene zu erreichen. Auf weitere noch existierende Notationen im BPM-Umfeld kann hier nicht eingegangen werden. Notationen für verschiedene Bedürfnisse Name, Firma Notationen entstehen Name, im Kontext Firma spezifischer wichtiger Meilenstein Name, gelegt Firma worden, um den Bedürfnisse und werden von Fachspezialisten Bruch von der business- zur IT-fachlichen Frage angewendet. Veränderungen in der Geschäftswelt (z.b. Krisen, zunehmende Verflechtung Ebene Frage zu reduzieren. Dies ist eine Grundlage Antwort Antwort von Unternehmen, Prozessen und Systemen) führen auch zum Bedürfnis nach einer einfachen Vernetzung und Konsolidierung von Beschreibungen beziehungsweise Modellen zum Zwecke von Unternehmensoptimierungen oder Vergleichen. Zudem wäre es im Sinne einer Kommunikationsoptimierung aller beteiligten Akteure vorteilhaft, eine «universelle Sprache» zu besitzen, die allgemein akzeptiert und genutzt werden kann. Gerhard Binder ist Senior Berater Business Process Management und Business Intelligence bei der SYNLOGIC AG. Beispiel Prozesssequenz Schadensfallbearbeitung Grafik: SYNLOGIC AG Was kann BPMN leisten? Die Anwendung einer einheitlichen Notation trägt dazu bei, Beschreibungen besser vergleichen und konsolidieren zu können. Dies allein ist jedoch nicht hinreichend. Weitergehende Regeln (Konventionen) sind notwendig, um etwa strukturellen Aspekten Rechnung zu tragen. In natürlichen Sprachen existieren Fachterme, die von Spezialisten verwendet werden und dazu dienen, sehr effizient spezielle Sachverhalte zu beschreiben. Diese werden jedoch von der Allgemeinheit schwer oder nicht verstanden und deshalb nicht übergreifend verwendet. In Analogie dazu verwendet BPMN eine umfangreiche, sehr spezifische Symbolik (siehe Grafik). In der praktischen Anwendung von BPMN entsteht dadurch vielfach der Wunsch nach Vereinfachung (z.b. durch Einschränkung der zu verwendenden Symbole mittels Konventionen), um die Handhabung und Kommunikation zwischen den Adressaten aus den Fachabteilungen zu erleichtern. BPMN 2.0 unterstützt dies durch die Verwendung beziehungsweise Einschränkung mittels sogenannter Konformitätsklassen. Dies verdeutlicht die Komplexität der Notation und die Schwierigkeiten in der Kommunikation. Andererseits zeigt sich in dieser Version auch die Flexibilität in der Anwendung von BPMN. Es gibt kein «BPM-Universalwerkzeug» Mit der Verabschiedung von BPMN 2.0 ist ein zu einem Round-Trip-Engineering und hat vor allem eine Bedeutung in der Automatisierung von Geschäftsprozessen. Es ist jedoch ein Trugschluss, zu glauben, dass damit nun ein «BPM-Universalwerkzeug» existiert. Eine Vielzahl von Prozessen wird auch in Zukunft nicht vollständig automatisierbar sein. Es gibt daher immer noch zahlreiche weitere Bedürfnisse für formale Beschreibungen im BPM-Umfeld, die dazu dienen, den «Faktor Mensch» optimal in die Arbeitswelt zu integrieren, diesen in seiner Tätigkeit zu unterstützen und ihm eine Orientierungshilfe in der komplexen Realität zu bieten. Notationen sind deshalb kritisch zu hinterfragen. Eine nutzenorientierte und weniger prinzipielle Diskussion dazu würde die Akzeptanz fördern. Der Erfolg von BPMN wird nicht zuletzt auch davon abhängig sein, wie diese in Lösungen implementiert wird und genutzt werden kann. 8

9 SPECIAL BPM FORUM FACHARTIKEL STATEMENTS Neue Strategien und Innovationen im Umfeld von Kundenprozessen Balz Hug, Head of Business Integration Services, und Daniel Liebhart, Solution Manager der Trivadis AG und Dozent an der Hochschule für Technik, Zürich Business Process Management gehört im Jahr 2011 zu den wichtigen Instrumenten, um den Wertbeitrag der IT an den Unternehmenserfolg zu steigern. Die neuen BPM-Plattformen, die als Mantel über die bestehende IT-Infrastruktur gelegt eine durchgehende Prozessunterstützung erlauben, eröffnen neue Möglichkeiten. Die Steuerung der unternehmensinternen Abläufe durch den Kunden und den Einbezug von Social Media in eine Strategie der Kundenbindung sind nur zwei Beispiele. Viele Unternehmen arbeiten heute basierend auf fest definierten und allenfalls dokumentierten und auch IT-unterstützten Prozessen. Diese Prozesse sind auf interne Effizienz und Effektivität ausgelegt. Die Kundenprozesse sind ein integrierter Bestandteil dieser Prozesse. So nützlich diese Art und Weise dieser Interaktion des Unternehmens mit dem Kunden auch sein mag, sie behandelt jeden Kunden gleich. Das individuelle Bedürfnis des Kunden wird zum Ausnahmefall, der nicht in der Prozesslandschaft abgebildet ist. Die neuen Techniken im Bereich BPM werden in Zukunft Instrumente zur Verfügung stellen, die eine direkte Steuerung der internen Unternehmensprozesse durch den Kunden erlauben. Das Unternehmen kann flexibel auf die Bedürfnisse eines Kunden reagieren. Zentraler Mechanismus ist die Kombination aus elektronischen Kanälen und BPM. Diese Kombination macht eine weitgehende Flexibilisierung der Kundenprozesse möglich. So kann ein Kunde beispielsweise die Abfolge der zu liefernden Dienstleistungen und die dazu notwendigen Produkte selbst online kombinieren. Das Unternehmen weiss sofort genau, was der Kunde will und das ist das Beste die Abläufe zur Leistungserbringung sind trotzdem weitgehend automatisiert und damit ist ein kosteneffizientes Arbeiten möglich. Eine weitere Neuerung ist der Einbezug von Social-Media-Mechanismen wie Facebook, Twitter und dergleichen als neuer Channel. Dies wirkt weit über das heute übliche Marketing von Produkten über diese Kanäle hinaus. Unternehmen werden Plattformen einsetzen, die es dem Kunden erlauben, einfach und direkt mit dem Unternehmen zu sprechen. Beispielsweise über den Umfang und die Qualität einer Unternehmensleistung oder über mögliche Produktmängel und Produktverbesserungen. Der Einsatz geeigneter Instrumente zur Auswertung dieser Meinungen erlaubt jedem Unternehmen, sehr schnell und individuell auf Kundenanforderungen zu reagieren und die Leistungen immer sehr eng am Markt zu halten. Frank Pohl, Geschäftsführer/CEO, SGO Training AG Max Siegel, lic.oec./mba Account Manager, InterSystems B.V. Christoph Thome, Itartis AG Das Thema Lean Management bleibt hochaktuell. Die Herausforderung liegt in der kulturellen Veränderung, damit die einzuführenden Systeme funktionieren. Nur wer Mitarbeiter hat, die bereit sind, Veränderungen effektiv zu realisieren, wird seine Prozesse kontinuierlich optimieren können. Business/ IT-Alignment verlangt nach einer strategischen Neuausrichtung der IT-Architektur und Nutzung neuer Technologien. Für integrierte Managementsysteme ist es entscheidend, dass das Risikomanagement, die internen Kontrollsysteme und das Prozessmanagement mit angemessenem Aufwand verknüpft und koordiniert werden können. Wie entwickelt sich das laufende Geschäftsjahr aus Hochrechnungen für das laufende Jahr deuten auf ein hervorragendes Ergebnis hin. Dies, dank der konstant starken Nachfrage im Projektmanagement und den zweistelligen Wachstumsraten im Prozessmanagement. Welche BPM-Trends zeichnen sich ab? Es geht ganz eindeutig in Richtung individuelle, skalierbare Prozesslösungen, die eine ständige und flexible Anpassung der Prozesse ermöglicht. Im Mittelpunkt stehen dabei eine gute Business-IT- Integration sowie klare Effektivitäts- und Effizienzsteigerungen. Wie entwickelt sich das laufende Geschäftsjahr aus Wir verzeichnen insgesamt einen sehr erfreulichen Jahresstart. Besonders positiv entwickeln sich Branchen mit einem hohen Regulierungs- oder Innovationsbedarf, dazu gehören vor allem die Finanzindustrie, die Healthcare- und Logistik-Branche. Es sind im Wesentlichen zwei Trends erkennbar: Einerseits ist zu spüren, dass zunehmend «gewachsene» KMUs sich mit dem Thema schlanker Prozesse beschäftigen so liegen hier oftmals hohe Effizienz- und Wissenspotenziale zur Weiterentwicklung des Unternehmens brach. Andererseits stellen wir fest, dass eine integrierte Herangehensweise an das Thema BPM von potenziellen Kunden gefordert wird. Das heisst Unternehmen benötigen einen Lösungsanbieter der sowohl hohe betriebswirtschaftliche beziehungsweise prozessuale Kompetenzen besitzt als auch komplexe IT-spezifische Lösungen bietet. Wie entwickelt sich das laufende Geschäftsjahr aus Das laufende Geschäftsjahr entwickelt sich sehr positiv. Die Signale aus dem Markt zeigen das Unternehmen rechtzeitig Prozessinnovationen anstossen und zeitig nach Lösungen suchen. 9

10 SPECIAL BPM FORUM CASES AXPO: Mit BPM das Geschäftssystem ausbalancieren Die BINT GmbH darf die AXPO AG Handel und Vertrieb in Prozessautomatisierungs-Projekten unterstützen Die Division Handel und Vertrieb der AXPO AG verfolgt einen ganzheitlichen, strategischen Ansatz für Geschäftsprozessmanagement. Ziel ist es, die vier Elemente des Geschäftssystems Strategieziele (Was?), Organisation (Wer?), Geschäftsprozesse (Wie?), Ressourcen (Womit?) stets in Balance zu halten und auf neue Marktanforderungen auszurichten. Geschäftsprozessmanagement hat Transparenz zu schaffen, damit man die Geschäftslogik überblickt und ein umfassendes Verständnis bekommt, wird als Führungsinstrument verstanden, muss als Wissensspeicher funktionieren, für Compliance sorgen und ist ein Hilfsmittel zur Planung und Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur. Die Automatisierung der Prozesse basiert auf optimierten Geschäftsprozessen. Diesen Zielen zu genügen ist nicht einfach. Die Fortschritte, die dank klarer Ausrichtung und Managementunterstützung in den einzelnen Bereichen erzielt werden konnten, sind sehr motivierend: Führungsinstrument: Es wurden Prozessverantwortliche mit klar definierten Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung bezeichnet und die Zielvereinbarungen enthalten vermehrt prozessorientierte KPIs. Wissensmanagement: immer mehr Prozesse werden einheitlich modelliert und transparent beschrieben. Das Wissen wird nach Produkt-/Geschäftsfall geordnet gespeichert. Die dabei entstehende Wissensdatenbank wächst stetig. Compliance Management: Regulatorische Grundlagen können immer transparenter zugeordnet werden. Man erhält eine Übersicht, kann Kontrollen definieren und Auswirkungen von Änderungen lokalisieren. Immer wichtiger wird die Bereitstellung der Grundlagen für das Prozessrisikomanagement. Bildquelle: AXPO (IT-)System-Management: Die IT-Architektur ordnet Prozesse den IT-Systemen zu, macht Verweise zu den im Prozess benötigten Daten und Schnittstellen. Das Requirements Engineering zeigt, wo Prozesse sinnvoll automatisiert werden können und weist so klar wie möglich funktionale Anforderungen Prozessen bzw. Aktivitäten zu. Das IT-Risikomanagement kann durch vermehrte Prozesstransparenz besser auf die Auswirkungen der Schadenereignisse ausgerichtet werden. Das Geschäftsprozess-Management nimmt mehr und mehr die gewünschte Gestalt an; das motiviert und schafft Vorfreude für weitere Schritte. Höhere Kundenzufriedenheit und Effizienz bei Siemens Siemens Healthcare, einer der grössten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bilderzeugung, Labordiagnostik, Medizinische Informatik und Hörgeräten, hat für den Bereich des Ersatzteilmanagements die BPMS-Plattform von Cordys erfolgreich eingeführt. CORDYS IMPROVING BUSINESS OPERATIONS Hauptziele waren: Steigerung der Effizienz und Qualität der Prozesse durch die Orchestrierung der bestenden Systeme (SAP & IBM) sowie durch den Ersatz von Fax, Papier, und Telefon «Schnittstellen» in den Prozessen. Steigerung der Kundenzufriedenheit durch kürzere Reaktionszeiten im Kundenkontakt wie auch durch die wesentlich schnellere Einführung neuer Produkte (Time-to- Market). Schaffung von Transparenz in den Geschäftsprozessen bis hin zum Kunden durch Status- und Tracking-Informationen sowie klaren Verantwortlichkeiten. Kostenreduktion durch konsequente Eliminierung unnötiger Benutzerinteraktionen und tieferen Servicekosten. Steigerung der Produktivität durch die Einführung von Prozessmessgrössen und entsprechenden Zielvereinbarungen. Die Cordys-Lösung automatisiert alle wichtigen Prozesse als Teil der globalen Supply Chain und ermöglicht die Ersatzteile schneller und effizienter an die Kunden zu liefern. So können neu mehr als 98 Prozent der weltweit rund Ersatzteil-Aufträge mit rund Positionen innerhalb von 24 Stunden zugestellt werden. Dr. Frank Debus, Senior Vice President Customer Services Ersatzteillogistik bei Siemens Healthcare, sagte: «Die Kundenzufriedenheit ist eines der wichtigsten Unternehmensziele von Siemens Healthcare und somit Bildquelle: Siemens sind unseren Kunden-Geschäftsprozesse ein Schlüssel für unseren Erfolg.» Cordys-Projekt bei Siemens Healthcare gewinnt Preis Siemens AG und Cordys haben für das Projekt den Process Solutions Award der Gesellschaft für Organisation (GfO) für ihr «innovatives und mustergültiges Prozessmanagement-Projekt» im Bereich Customer Services erhalten. Die mittels BPM optimierten Geschäftsbereich bei Siemens Healthcare sind Effizient, die Kundenprozesse sind messbar und können laufend optimal neuen Businessanforderungen angepasst werden. 10

11 SPECIAL BPM FORUM CASES Prozessvernetzung und -optimierung im Krankenhaus INTERSYSTEMS B.V. In der Luberzen Urdorf Telefon: Die Kern- und Supportprozesse laufend zu optimieren und effizienter zu gestalten, gehört zu einem der wichtigsten Themen des Psychia triezentrums Münsingen. Mit einer Integrationsplattform, die die bestehende Applikationen verbindet, sind Datenredundanzen beseitigt und eine Infrastruktur geschaffen worden, die im Rahmen eines nutzenorientierten Gesundheitssystems eingesetzt und ausgeweitet werden kann. Bis dato hatte das Psychiatriezentrum Münsingen PZM mehrere Applikationen für verschiedene Fachbereiche im Einsatz, die losgelöst voneinander genutzt wurde und keinen Datenaustausch untereinander zuliessen. Dies führte dazu, dass Patientendaten an verschiedenen Stellen erfasst werden mussten. Aufgrund der fehlenden, durchgängigen Informationslogistik war die Behandlungstransparenz unzureichend, die Patienteninformationen nicht zeitnah verfügbar und die Fehleranfälligkeit beim Erfassen der Daten hoch. Eine Automatisierung der Datenübertragung von einem System in ein anderes stand bereits seit längerer Zeit an. Die Einführung des neuen Menüsystems wollten das PZM deshalb nutzen, um auf der Basis eines zentralen Systems alle Applikationen zu integrieren und dadurch eine vollständige Durchgängigkeit der Daten sowie eine nahtlose Kommunikation innerhalb des PZMs zu erreichen. Herausforderung Schnittstellen und Zusammenarbeit externe Partner Das Projekt wurde mit InterSystems Integrations- und Entwicklungsplattform Ensemble umgesetzt, das die Anforderungen hinsichtlich Stabilität, Performance und Recovery- System vollständig erfüllte. InterSystems Integrationspartner Stabilit Informatik AG zeichnete für die Planung, Entwicklung und Installation verantwortlich. Im Dezember 2008 fiel der Startschuss mit der Aufzeichnung und Analyse der bestehenden Systeme. Die vom PZM-Pflegeinformatiker eingebrachten Anforderungen von Seiten des Pflegebereichs gaben zusätzlich Aufschluss darüber, welche Informationen erforderlich sind, in welcher Form sie verarbeitet und wie die Schnittstellen von Applikationslieferanten angeliefert werden. Um die Anbindungen der Fremdsysteme auf ihre Funktionstauglichkeit zu überprüfen, wurde bei Stabilit und beim PZM je eine Testumgebung eingerichtet. Stabilit hat die Applikationen bei sich aufbereitet, getestet und das jeweilige Datenpaket, inklusive Dokumentation, an das PZM weitergeleitet. Mit der neuen Integrationsplattform hat das PZM heute nicht nur die administrativen Prozesse vereinfacht, sondern die Infrastruktur so ausgelegt, dass sie im Rahmen eines nutzenorientierten Gesundheitssystems eingesetzt und erweitert werden kann. Plattform im Dienste des Energiedatenmanagements Um als Energieversorger der Stadt Zürich die Vorgaben aus den verschiedenen Branchendokumenten des Verbandes Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen zu erfüllen, setzt ewz für die Abwicklung von Wechselprozessen und als Transportmedium für die externe Kommunikation von Mess- und Energiedaten auf die inubit BPM-Suite. Gebündelte Datenaustausch-Prozesse Vor Einsatz der BPM-Software wurden Daten zwischen diversen Systemen und externen Marktakteuren über verschiedene Kommunikationskanäle ausgetauscht. Heute werden bei ewz täglich über 600 Datenaustausch-Prozesse gebündelt über die inubit BPM-Suite und die INUBIT AG Vielzahl von vernetzten Systemen verarbeitet. Sowohl das Energiedatenmanagement-System (EDM) als auch das Energiewirtschafts-System (EWS) konnten integriert werden, sodass die von diesen Systemen bereitgestellten Daten für den Kommunikationsbedarf von der inubit BPM-Suite sicher von und zu den Marktakteuren transportiert werden können. Die inubit BPM-Suite wird auf zwei physikalischen Servern eingesetzt, die als Microsoft Cluster Server betrieben werden, um eine höchstmögliche Verfügbarkeit zu garantieren. Entsprechend dem Branchendokument SDAT werden Daten vorzugsweise über FTP übermittelt. Mit dem Austausch über als Rückfallebene wurde die Verfügbarkeit weiter erhöht, wodurch auch bei Ausfall eines FTP- Servers der reibungslose Transfer der Daten ohne manuellen Eingriff sichergestellt ist. Als Datenbank kommt ein SQL-Server 2008 zum Einsatz, der sowohl für die Historisierung der Nachrichten als auch für die Speicherung der Setup- und Prozessinformationen zur Verfügung steht. Durch diese Bündelung des Datenaustauschs kann bei ewz der Aufwand erheblich reduziert werden, für zukünftige Änderungen an der Systemlandschaft fallen deutlich niedrigere Kosten und eine kürzere Umsetzungsdauer an, da Anpassungen lediglich an einer Stelle und nicht für jedes System einzeln vorzunehmen sind. Integrierte Prozesskontrolle spart real Kosten ein Mit zunehmender Agilität im Schweizer Energiemarkt wird der Umfang der Datenaustausch-Prozesse, die über die inubit BPM-Suite abgewickelt werden, noch weiter zunehmen. Über die Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben hinaus konnte ewz durch den Einsatz der inubit BPM-Suite auch an anderer Stelle deutliche Vorteile erzielen. So werden zum Beispiel aufgrund der einfachen Handhabe der Software Personalkosten für die Systembedienung eingespart. Ausserdem werden dank der gesteigerten Betriebssicherheit, der Nachvollziehbarkeit der Prozesse und der integrierten Dokumentation der Aufwand zur Prozesskontrolle erheblich reduziert und dadurch real Zeit und Kosten eingespart. 11

12 SPECIAL BPM FORUM CASES Prozessmanagement braucht kompetente Praktiker Im Rahmen einer Reorganisation wurde Michael Jeger, Leiter Business Engineering, Contact Center Residential, Swisscom (Schweiz) AG, vor eine Herausforderung gestellt: sein Team von Process & Quality Manager und Operational Process Keeper musste als Schnittstelle zu den Fachbereichen mit der Einführung des innovativen Konzepts zur kontinuierlichen Prozessoptimierung aktiv einbezogen und auf ihre neue Rolle vorbereitet werden. In dieser Situation hat die SGO Training gemeinsam mit Herrn Jeger ein rollenbasiertes, abgestuftes Schulungskonzept entwickelt, das auf die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Rollen eingeht. Die Process & Quality Manager erhielten die Möglichkeit, in einem Lehrgang fundierte Bildquelle: SGO Kenntnisse im Prozessmanagement zu erwerben und praxisorientierte Methodenkompetenz aufzubauen. Dabei waren Themen wie «Change Management» systematisch integriert, um sie zu befähigen, Betroffene in der kulturellen Veränderung zu begleiten und zu unterstützen. Der Lehrgang schloss mit dem Zertifikat «Prozessmanager SGO» ab. Für die Operational Process Keeper wurde ein dreitägiges Seminar «Prozessmanagement Grundlagen» konzipiert. Die Seminarinhalte waren explizit auf die Anforderungen der Zielgruppe abgestimmt und durch die Anwendung an Beispielen von Swisscom leicht in die Praxis zu transferieren. Um die Nachhaltigkeit des vermittelten Wissens zu sichern und den Mitarbeitern den Wert ihrer Tätigkeit nahezulegen, wurden erlernte Techniken in einem eintägigen «Refresher-Workshop» wiederholt, vertieft und auf aktuelle eigene Fälle angewendet. Diese Massnahmen führten neben dem anwendungsorientierten Kompetenzaufbau zu einem gemeinsamen Sprachgebrauch und einem klaren Rollenverständnis. Die Mitarbeiter des Business Engineerings CCR Swisscom fühlen sich nun bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen und sich kommenden Herausforderungen in ihrer anspruchsvollen Tätigkeit mit einer positiven Einstellung zu stellen. Sie haben die bisherigen und geplanten Massnahmen als Wertschätzung ihrer Führung erlebt, was sie stark motiviert hat. Ganz im Sinne des kontinuierlichen Prozessmanagements werden den Swisscom-Mitarbeitern auch in Zukunft bedarfsgerechte Schulungsmassnahmen angeboten, um sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen und fördern. Die Schokoladenseite der Informationstechnologie Seit 1951 ist Hans Riegelein & Sohn bekannt für seine süssen Kreationen. Alljährlich werden knapp 1000 Saisonartikel weltweit in den Handel gebracht. Der zugrunde liegende Entwicklungsprozess für sämtliche Produkte ist dabei massgeblich für das richtige Time-to- Market und den Erfolg der Angebotspalette. Um diesen unternehmenskritischen Prozess zu optimieren, hat der Schokoladenfabrikant den IT-Partner KEK Anwendungssysteme GmbH beauftragt, die Business-Process-Management- Plattform Xpert.ivy von Soreco einzuführen. «Die Innovationsgeschwindigkeit, die von unserem Haus erwartet wird, steigt von Jahr zu Jahr an. Deshalb war es für uns an der Zeit, die Prozesse unserer Innovationskultur zu beschleunigen», beschreibt Kurt Volz, Leiter IT-Systeme bei Riegelein, die Hintergründe des Projekts. Das Vorgehen für die Entwicklung neuer Produkte wurde in den 90er-Jahren geprägt. Damals initiierten die Antragssteller aus Vertrieb, Export oder Marketing das Produktkonzept mithilfe eines 10-seitigen Laufzettels, der via Fax und Rohrpost alle Abteilungen und Standorte durchlief. Von dieser papierlastigen und weitgehend unkoordinierten beziehungsweise schwer zu kontrollierenden Vorgehensweise bis hin zu einem IT-gestützten Produktentwicklungsprozess war es ein langer Weg, den Riegelein gewillt war zu gehen. Am Anfang des Weges stand eine Ist-Analyse des Prozesses mit dem Ziel, Schwachstellen zu identifizieren und ein Soll-Konzept abzuleiten. Um die definierten Papierprozesse zum Leben zu erwecken, machte sich Riegelein auf die Suche nach einer geeigneten Business- Process-Management-Plattform. Die Wahl fiel auf das Lösungskonzept der KEK Anwendungssysteme GmbH auf Basis der BPM-Plattform Xpert.ivy. Durch ihren ganzheitlichen Ansatz deckt die Soreco-Lösung alle Disziplinen des Process Lifecycle transparent und ohne Me dienbrüche ab. Heute laufen alle Aufgaben und Informationswege der 20 Prozessbeteiligten automatisiert, transparent und IT-gestützt ab von der Initiierung eines neuen Produktkonzepts über die unterschiedlichen Bearbeitungsstufen bis hin zur Freigabe. RIEGLEIN CONFISERIE Die Confiserie Riegelein gehört europaweit zu den Marktführern von Schokoladenfiguren. Mehr als 750 verschiedene Schokoladenprodukte bilden den Kern des Riegelein-Sortiments. Ob Weihnachten, Ostern, Silvester, Valentins- und Muttertag oder Halloween Riegelein bietet die grösste Auswahl an Schokoladen-Saisonartikeln. Rund Tonnen Schokolade werden pro Jahr nach strengsten Qualitätsvorgaben zu Schokoladenfiguren und Confiserie- Präsenten verarbeitet. Hans Riegelein & Sohn GmbH & Co.KG 12

13 SPECIAL BPM FORUM PORTRÄTS Platin-Partner Software AG ist weltweit führend im Bereich Business Process Excellence. Seit über 40 Jahren steht unser Name für Innovation: Adabas, die erste transaktionale Hochleistungsdatenbank, ARIS, die erste Plattform zur Analyse von Geschäftsprozessen, und webmethods, der erste B2B-Server und die erste SOA-basierte Integrationsplattform. Wir liefern unseren Kunden Produkte, Lösungen und Services für das Management von Geschäftsprozessen (BPM), die sich durch eine hohe Benutzerfreundlichkeit bei niedriger Total-Cost-of-Ownership auszeichnen und die vollständige Lieferkette abdecken. Unsere branchenführenden Marken ARIS, webmethods, Adabas, Natural und IDS Scheer Consulting fügen sich zu einem einzigartigen Portfolio zusammen. Wir bieten Software und Services für den Entwurf von Prozess-Strategien sowie das Design, die Implementierung und die Überwachung von Prozessen; SOA-basierte Integration und Datenmanagement; prozessgesteuerte SAP- Implementierung sowie strategische Prozessberatung und Dienstleistungen. Das Zentrum für Wirtschaftsinformatik (ZWI) der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) befasst sich mit der interdisziplinären Lehre der Wirtschaftsinformatik, die ihre Wurzeln sowohl in der Betriebswirtschaftslehre als auch in der Informatik hat. Die Leistungen des ZWI sind in folgende vier Bereiche gegliedert: Lehre Weiterbildung Angewandte Forschung Entwicklung sowie Beratungsdienstleistungen. Das ZWI bietet einen «Bachelor-Studiengang (BSc)» sowie einen «Master of Advanced Studies (MAS)» Studiengang in Wirtschaftsinformatik und in Business Analysis an, die sowohl die Grundausbildung wie auch die Weiterbildung in der Wirtschaftsinformatik adressieren. Im Fokus der Aktivitäten des ZWI steht die Optimierung von Geschäftsprozessen in Unternehmen durch deren Steigerung von Qualität, Produktivität oder Innovationsgrades. Gold-Partner BINT bietet eine komplette Dienstleistungspalette für das Gestalten und Automatisieren von Geschäftsprozessen an. Mit erfahrenen Mitarbeitern und praxisbewährten Methoden führen wir organisatorische, technische, inhaltliche und menschbezogene Aspekte zusammen. Unsere Kunden erhalten BPM-Lösungen, die gut in die bestehende Systemlandschaft integriert sind. CBS unterstützt Unternehmen bei der Auswahl und Implementierung der richtigen BPM-Software. Der CBS.manager ist eine Prozess-Rahmenanwendung, die je nach Branche mehr als 160 vormodellierte und konfi gurierbare Geschäftsprozesse für den Kundenservice und Vertrieb bietet. Mit diesem Content werden ihre BPM-Projekte beschleunigt und das Projektrisiko gesenkt. Cordys ist global tätig und setzt Massstäbe für die nächste BPMS-Generation: eine Plattform zur Orchestrierung aller Prozesse mit Integration bestehender Systeme vom Modell zum lauffähigen System. Für Banken, Versicherungen, öff. Verwaltung, Energieversorger, Telkos und die Industrie. Die Cordys-Business-Operations- Plattform bietet eine vollintegrierte SOA-Umgebung. InterSystems ist ein weltweit agierendes Softwareunternehmen und ist global die Nummer eins auf dem Markt für Datenbanken und Integrationstechnologien im Gesundheitswesen und führend bei Software für vernetzte Gesundheitsdienstleistungen. Die inubit AG ist ein führender Anbieter von ganzheitlichem Prozessmanagement. Von der inubit Suite als technologischer Grundlage, über die BPM-Methodik bis hin zum umfangreichen Serviceangebot: inubit begleitet Unternehmen in allen Phasen des BPM. Die Anforderungen aus der IT und den fachlichen Bereichen werden zusammengeführt und im guten Preis-Leistungs-Verhältnis umgesetzt. SGO: Ihr direkter Draht zu fundiertem Wissen Die SGO Training ist die Weiterbildungsinstitution der Schweizerischen Gesellschaft für Organisation und Management. Sie bietet ein umfangreiches Seminarangebot zu den Themen Organisation, Business Analysis und Business Engineering, Projekt-, Prozess- und Changemanagement sowie Wirtschaftsmediation an. Seit über 20 Jahren entwickelt und vermarktet die Soreco AG branchenunabhängige Standardsoftware für den KMU- und Grossfi rmenbereich sowie für die öffentliche Verwaltung. Das Unternehmen zählt zu den führenden Anbietern im Bereich Business Process Management. Ob BPM, HRM, Finanzoder ECM-Software: Soreco steht für individuell zugeschnittene Lösungen aus einer Hand. Trivadis, führende Schweizer Anbieterin von IT-Lösungen und -Services, ist mit über 540 Mitarbeitern und mehr als 650 aktiven Kunden an 11 Standorten im DACH-Raum tätig. Trivadis adressiert die zentralen Unternehmensthemen Business Integration Services und Business Intelligence sowie Application Development, Infrastructure Engineering und Managed Services und IT-Training. Silber-Partner Appway ermöglicht es Unternehmen, bei BPM- Projekten klein anzufangen und mit der Technologie und Methodologie von Appway BPM weiter zu wachsen: Die Itartis AG bietet ihren Kunden spezifi sche Lösungen als themen- und humanzentrierte Unternehmensportale oder Marktplätze im Sinne effi zienter Arbeitswelten an. Ganzheitliche BPM-Projektabwicklung BPM-Prozessmanagement und Konzeptionsberatung Income Suite für BPM & Wissensmanagement BPM: Training, Coaching, Beratung, Umsetzung Software-Services Global Partner Medien-Partner YouBe Solutions AG Ihr Partner für nachhaltige BPM-Lösungen von der Konzeption über die Implementierung bis zur Einführung. Veranstalter Scalaris bietet Software- und Beratungsdienstleistungen für Shared Service Center rund um die Sammlung, Digitalisierung, Analyse, Verwaltung und Archivierung grosser Mengen von unstrukturierten Informationen an. Valencia ist eine Full-Service-Agentur, die Gesamtlösungen im Bereich Kommunikation anbietet. Dabei denken wir auch einmal quer und auf jeden Fall immer etwas weiter. Hauptsitz Basel, Büro in Zürich. 13

14 SPECIAL BPM FORUM REFERENTEN Jan Baan Chief Innovation Offi cer, Founder & Chairman, Cordys B.V. Michael Jeger Leiter Business Engineering, Contact Center Residential, Swisscom (Schweiz) AG «From ERP to BPM in the Cloud» the big picture (in English) Der Software-Pionier Jan Baan zeigt in seinem Referat die Entwicklung und Zukunft der BPM-Welt auf. Zudem demonstrier er, wie moderne Unternehmen heute Geschäftsprozesse entwickeln, umzusetzen, überwachen und verbessern können und somit auf strategischer Ebene die Geschäftsprozesse schnell und fl exibel an die Anforderungen des Marktes anpassen können. Erfolgreiches Prozessmanagement braucht kompetente Praktiker Im Referat wird aufgezeigt, welche Herausforderung in der kulturellen Veränderung liegen, wenn es darum geht, neue Prozesse und Systeme zu etablieren. Dies funktioniert nur mit Mitarbeitenden, die bereit sind, Veränderungen effektiv zu realisieren. Dietmar Bauer Global Head of T&F Business Transformation & Solutions, UBS AG Nutzen und erfolgreiche Implementierung von BPM in der Finanzbranche Die Finanzbranche steht vor einer tiefgreifenden Veränderung. Dietmar Bauer, Global Head WP T&F Business Transformation & Solutions, beleuchtet in seinem Referat, welchen Beitrag BPM in der Finanzbranche leisten kann. Das Potenzial von BPM wird heute noch zu wenig genutzt. Mit dem richtigen Vorgehen, der geeigneten Wahl von Projekt und Technologie wird jedoch ein erheblicher Nutzen erzielt. Dietmar Bauer berichtet, welche Aspekte bei der Prozessautomatisierung besonders wichtig sind. Kurz gesagt: Das Potenzial für BPM ist riesig, und die Technologien sind vorhanden: Let s do it! Dr. Wolfram Jost Chief Technology Offi cer R&D, Mitglied des Vorstandes, Software AG BPM-Herausforderungen und moderne Lösungen Der Prozessgedanke ist zwar in allen Unternehmen zum Thema geworden, Realität ist jedoch, dass einzelne Prozesse meist nur in Teilen betrachtet werden. Der langfristige Erfolg «Business Process Excellence» stellt sich erst ein, wenn Prozessmanagement ganzheitlich betrachtet und betrieben wird. Dr. Wolfram Jost beschreibt in seiner Präsentation konkrete Lösungen, die zum unternehmensweitem Prozessmanagement (Enterprise-BPM) nachhaltig diesen Erfolg erzielen. Karlheinz Baumann Chief Operating Offi cer Antonio Palmisano Head of Business Process Management, IWC Schaffhausen Mehr strategische Flexibilität dank BPM: Strategie und Praxis bei der Uhrenmanufaktur IWC Schaffhausen Die Referenten zeigen auf, wie bei der IWC die strategische Prozessausrichtung im Bereich Operations erfolgt und was die Anforderungen an das Business Process Management sind. Zudem wird dargelegt, wie die Anforderungen an das BPM konkret umgesetzt wurden und welche Vorteile sich im Projektgeschäft sowie auch im operativem Tagesgeschäft daraus ergeben haben. Daniel Liebhart Solution Manager, Trivadis AG Dozent und Fachautor im BPM-Bereich Neue Strategien und Innovationen im Umfeld von Kundenprozessen Business Process Management gehört im Jahr 2011 zu den wichtigen Instrumenten, um den Wertbeitrag der IT an den Unternehmenserfolg zu steigern. Die neuen BPM-Plattformen, die als Mantel über die bestehende IT-Infrastruktur gelegt eine durchgehende Prozessunterstützung erlauben, eröffnen neue Möglichkeiten. Die Steuerung der unternehmensinternen Abläufe durch den Kunden und den Einbezug von Social Media in eine Strategie der Kundenbindung sind nur zwei Beispiele. André Guyer Head Global Transformation, Zurich Financial Services Group Business Transformation: Value Creation or Money Pit? Durch die Analyse von Fallbeispielen aus über zwanzig Jahren Berufspraxis wird versucht, einen zweckmässigen Begriff für Business Transformation zu defi nieren, Erfolgskriterien zu untersuchen und Handlungsoptionen zu bewerten. Dabei wird das Zusammenspiel von Kultur, Prozessen und Struktur in Organisationen beleuchtet, die Bedeutung von Methoden und Werkzeugen kritisch gewürdigt und der Unterschied zwischen organisatorischem Wissen und Können betont. Jürg Lindenmann Mitglied der Geschäftsleitung, Ressort Prozessunterstützung & Informatik, Universitätsspital Basel Präsident VIG Verein Informatik im Gesundheitswesen Prozessorientierung und BPM als Treiber für DRG-Umstellung und Patientenorientierung in den CH-Spitälern Die DRG-Umstellung ist das wichtigste Reorganisationsereignis in der Schweizer Spitallandschaft, zumindest in diesem Jahrzehnt. Die neue Gesetzgebung zwingt zu Prozessorientierung und Prozesskostenrechnung. Bei richtigem Vorgehen kann die Chance auch zu mehr Patientenorientierung genutzt werden. Das Universitätsspital Basel ist das erste Spital mit Prozessmanager in der Geschäftsleitung, ist sehr fortschrittlich und ein Referenz-Ort für die Prozessgestaltung in der Spitallandschaft Schweiz. 14

15 SPECIAL BPM FORUM REFERENTEN Stephan Loretan, lic.oec. HSG Leiter Abteilung General Management, Mitglied der Geschäftsleitung, ZHAW School of Management and Law Thomas Oechslin Leiter Personal Services, Mitglied der Direktion, Raiffeisen Schweiz Begrüssung und Einführung Was bedeutet BPM heute? Thesen und Herausforderungen. Erfolgreiche IT-Unterstützung von HR-Prozessen Bei Raiffeisen wird eine Vielzahl von HR-Prozessen mit IT unterstützt. Diese Unterstützung ist sowohl in die gruppenweite HR-Strategie wie auch ins Prozessverständnis des HRM eingebettet. Dabei gilt es, zwischen den vier unterschiedlichen, sich meist konkurrierenden Schwerpunktfeldern: Effi zient, Qualität, Kundenwunsch und Nachhaltigkeit navigieren zu können. Max Meili Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Mitglied der Direktion Georges T. Roos Zukunftsforscher Operational Excellence: Besser geht immer! Minus 40 % Kostenreduktion, 100 % Transparenz BPM ist heute in aller Munde, aber wirklich etabliert hat sich dieser Ansatz erst in einzelnen speziellen Gebieten wie zum Beispiel der Rechnungskontrolle, in Bestellprozessen u.ä. In der Verwaltung ist man von einer ganzheitlichen Umsetzung von BPM in der Regel noch weit entfernt. Das Beispiel der Stiftung Auffangeinrichtung zeigt, dass ein umfassender BPM-Ansatz funktioniert und sehr erfolgreich sein kann. Seit der Einführung der Lösung sind die Kosten bei gleichzeitiger Erhöhung der Qualität um 40 Prozent gesenkt worden. Megatrends des Wandels: Was Mitarbeitende und Kunden heute und morgen bewegt Der bekannte Zukunftsforscher berät Unternehmen jeglicher Art über die Anforderungen und das Leben in der Zukunft. Die epochalen und globalen Megatrends haben Auswirkungen auch auf die Unternehmensprozesse. Dr. Clemente Minonne Stv. Leiter des Zentrums für Wirtschaftsinformatik, Studienleiter MAS Business Analysis und Wirtschaftsinformatik, ZHAW School of Management and Law, Zentrum für Wirtschaftsinformatik Präsentation: «BPM 2011 Status quo und Zukunft: Eine Studie im deutschsprachigen Europa» Dr. Clemente Minonne widmete sich im Rahmen einer aktuellen Studie vertieft dem Thema «strategisches Prozess-Management». Die Studie wurde unter anderem von Unternehmen der BPM-Branche ermöglicht. Dabei wurde im deutschsprachigen Europa der aktuelle Status quo des Diffusionsgrades sowie die Maturität der angewandten Managementpraktiken und -lösungen eruiert. Dr. Minonne stellt in seinem Referat am Forum die spannenden Resultate erstmals vor. Dr. Thorsten Seiferth Leiter Vertrieb, Centralschweizerische Kraftwerke AG Pimp your Customer Care Einfache Kundenbetreuung im komplexen Strommarkt Die gesetzlichen Anforderungen zur Öffnung des Schweizer Stromarkts erfordern eine «Entbündelung» des vertikal integrierten Stromversorgungsunternehmens. Der Referent zeigt Lösungsansätze zur Prozessharmonisierung, etwa mit der Etablierung segmentübergreifender Kundenportale. Trotz aktualisierter und harmonisierter Prozesse verdeutlichen neue Anforderungen wie beispielsweise Smart Metering weitere zusätzliche Grenzen der Unbundling-Vorgaben. Dr. Stefan Nowotny Bereichsleiter Qualität & Prozesse, ThyssenKrupp Presta AG, Eschen (FL) Dr. Markus Sulzberger Präsident SGO, Schweizerische Gesellschaft für Organisation und Management Globale Prozesse bei einem Global Player der Automobilindustrie ThyssenKrupp Presta Steering ist als Hersteller von Lenksystemen ein «Global Partner» vieler grosser OEMs. Die weltweit verteilte Struktur des Unternehmens erfordert durchgängig Prozesse, die in einem interaktiven Managementsystem zur Verfügung gestellt werden. Die drei wesentlichen Erfolgsfaktoren hierbei sind: funktionierende Modellierungs- und Dokumentationssysteme, eine durch die Fachbereiche getragene Prozessorganisation sowie die nachhaltige Pfl ege einer gemeinsamen Prozesskultur. Zertifi zierung und international einheitliches Verständnis von BPM Zur Förderung von «Business Process Management» bestehen viel internationale Wissensplattformen, Initiativen, Zertifi kate usw. Der Referent stellt die «Common Body of Knowledge» als Grundlage für die fachliche Qualifi kation von Experten des BPM vor. Ebenso Zertifi zierungsverfahren, die weitgehend einheitliche, international anerkannte BPM-Experten-Massstäbe bilden. 15

16 SPECIAL BPM FORUM PROGRAMM Zeit Forumsprogramm Vormittag 08:00 Registrierung, Empfang mit Kaffee und Gipfeli / Networking 08:45 Begrüssung / Einführung Claudio Dionisio, CEO uvision AG Stephan Loretan, Leiter Abteilung General Management, Mitglied der Geschäftsleitung, ZHAW School of Management and Law 09:00 Mehr strategische Flexibilität dank BPM: Strategie und Praxis bei der Uhrenmanufaktur IWC Schaffhausen Karlheinz Baumann, COO Antonio Palmisano, Head of Business Process Management, IWC Schaffhausen 09:35 Präsentation: «BPM 2011 Status quo und Zukunft: Eine Studie im deutschsprachigen Europa» Dr. Clemente Minonne, ZHAW School of Management and Law 10:05 Kaffeepause / Networking 10:35 BPM Herausforderungen und moderne BPM Lösungen Dr. Wolfram Jost, CTO, Software AG 11:00 «From ERP to BPM in the Cloud the big picture» (in English) Jan Baan, Founder & Chairman, Chief Innovation Officer, Cordys B.V. 11:25 BPM Shoot Out 1. BPM Anbietervergleiche anhand einer konkreten Problemstellung. 2. Panel Diskussion Moderation: Daniel Liebhart, Solution Manager, Trivadis AG, Dozent, Autor 12:00 Mittagspause / Lunch / Networking Zeit Best Practice Session 1: Strategie und Management Moderation: Dr. Guido Fischermanns 13:00 Zertifizierung und international einheitliches Verständnis von BPM Dr. Markus Sulzberger, Vorstandsmitglied EABPM, Präsident SGO 13:25 Business Transformation Dietmar Bauer, Global Head of T&F Business Transformation & Solutions, UBS AG 13:50 Erfolgreiches Prozessmanagement braucht kompetente Praktiker Michael Jeger, Leiter Business Engineering, Contact Center Residential, Swisscom (Schweiz) AG 14:15 Operational Excellence: Besser geht immer! Minus 40% Kostenreduktion, 100% Transparenz Max Meili, Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Mitglied der Direktion Forumsprogramm Nachmittag Best Practice Session 2: Implementierung Moderation: Claudio Dionisio Pimp your Customer Care Einfache Kundenbetreuung im komplexen Strommarkt Dr. Thorsten Seiferth, Leiter Vertrieb, Centralschweizerische Kraftwerke AG Erfolgreiche IT Unterstützung von HR Prozessen Thomas Oechslin, Leiter Personal Services, Mitglied der Direktion, Raiffeisen Schweiz Globale Prozesse bei einem Global Player der Automobilzulieferindustrie Dr. Stefan Novotny, Bereichsleiter Qualität & Prozesse, ThyssenKrupp Presta AG, Eschen (FL) Business Case: Health Care Jürg Lindenmann, Leiter Prozessunterstützung und Informatik, Universitätsspital Basel 14:40 Kaffeepause / Networking 15:10 Neue Strategien und Innovationen im Umfeld von Kundenprozessen Daniel Liebhart, Solution Manager, Trivadis AG, Dozent, Autor 15:40 Business Transformation: Value Creation or Money Pit? André Guyer, Head Global Transformation, Zurich Financial Services Group 16:10 Megatrends des Wandels: Was Mitarbeitende und Kunden heute und morgen bewegt. Georges T. Roos, Zukunftsforscher 16:40 Fazit und Ausblick 16:45 Branchen Apéro Seite 2 Download der Präsentationen unter: > Benutzername: bpmforum > Passwort: praesentationen Platin-Partner Gold-Partner Silber-Partner Medienpartner 16

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