Basisterminologie I: Basis, Affix, Stamm und Co. Programm. Basisterminologie I: Basis, Affix, Stamm und Co

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1 Programm o S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 1 Basiskonzepte der Morphologie o Lexem, Morphem & Co.: Grundbegriffe der Wortanalyse mit Exkurs über linguistische Problemfälle / Argumentation S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 2 Arbeiter Kindlein n er Autos Freiheit gefragt Welche Wortformen gehören zum selben Lexem? Ein Lexem ist eine Klasse funktional und kategorial äquivalenter Wortformen.»Funktional äquivalent«bedeutet hier, dass die Wortformen die gleiche Grundbedeutung haben;»kategorial äquivalent«bedeutet, dass sie zur gleichen Wortart gehören. Lexemes can be thought of as sets of word-forms, and every word-form belongs to a lexeme. [...] Word-forms belonging to the same lexeme express different grammatical functions, but the same core concept. (Haspelmath & Sims: 2010), n, er S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 3 Arbeiter Kindlein n er Autos Freiheit gefragt Welche Wortformen gehören zum selben Lexem? Grundbedeutung Core Concept Lexikalische Bedeutung Zum Begriff 'Grundbedeutung' / Core Concept 'hit forcefully with foot' -ing kick -s -ed 'Grammatische' Bedeutungen Grammatical functions Traditionell: Person, Numerus, Genus, Kasus, Tempus usw. S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 4 Arbeiter Kindlein n er Autos Freiheit gefragt F esel F bär G er Morpheme, die separat auftreten können, werden e Morpheme genannt. Freie G chen Morpheme kontrastieren G ig mit gebundenen F auto Morphemen, also solchen, F die löwe nicht separat auftreten F arbeit können. G s Wir unterscheiden G n einerseits G e er von gebundenen G heit Morphemen. Die en können auch in Isolation vorkommen, vgl. {glück, über, frau, tür, sie, F ihm, weil}, die gebundenen hingegen F kind nicht. Sie sind vielfach platzfest, z.b. {-bar, -keit, ver-, F geist ge-} G lein Elsen, Hilke (2011): Grundzüge der Morphologie des Deutschen. Berlin: De Gruyter.

2 S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 5 Arbeiter Kindlein n er Autos Freiheit gefragt F esel G chen F löwe G n F F geist F bär G ig F arbeit G er F kind G lein G er F auto G s G heit S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 6 Arbeiter Kindlein n er Autos Freiheit gefragt Bezüglich der Frage, ob verbale Wurzeln e oder gebundene G sag Morpheme sind, ist sich die Linguistik nicht einig. Hier müssen G t Sie damit rechnen, in der Literatur auf unterschiedliche Analysen zu stoßen. G an Wir orientieren uns an Elsen (2011): G klag G en Da [...] viele Verben im Imperativ eine Formveränderung zeigen (sprich!, gib!, atme!, sammle!), wird für alle Verben ein gebundenes lexikalisches Morphem angesetzt, um eine Aufteilung in gebundene und e Verbwurzeln zu verhindern. Hier ist die Einheitlichkeit bei der Analyse ausschlaggebend. Elsen, Hilke (2011): Grundzüge der Morphologie des Deutschen. Berlin: De Gruyter S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 7 Arbeiter Kindlein n er Autos Freiheit gefragt S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 8 Arbeiter Kindlein n er Autos Freiheit gefragt klag t e en oder klag te ten? klagen 1.SG 2.SG 3.SG 1.PL 2.PL 3.PL PRÄS klage klagst klagt klagen klagt klagen Personendung im Präsens PRÄT t st t t n t t t n t Präteritum Personendung im Präteritum G sag G t G an G klag G en G klag G t G e G en In dieser Frage ist sich die Linguistik auch nicht einig. Elsen (2011), an der wir uns orientieren, unterteilt die Verben in der hier vorgestellten Art. Das IDS dagegen fasst Präterial-t und Personendung zusammen (-te, -te):

3 S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 9 Arbeiter Kindlein n er Autos Freiheit gefragt ge- + frag- + -t Morphem1 Morphem2 Morphem3 oder ge-t + frag? Morphem1 Morphem2 Morphem1 Handelt es sich um ein Präfix ge- und ein Suffix -t, oder ein Zirkumfix ge-t? S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 10 Arbeiter Kindlein n er Autos Freiheit gefragt Zur Bezeichnung»Partizip«: Die Bezeichnung»Partizip«(von lat. particeps 'Anteil habend') lachend, rennend, gelacht, gerannt, verweist darauf, dass diese spielend, tanzend... gespielt, getanzt... Formen sowohl verbalen als auch adjektivischen Charakter, quasi PARTIZIP I PARTIZIP II Anteil an zwei Kategorien haben: Partizip Präsens Partizip Perfekt der singende Hund, eine lachende Frau ein gefragter Autor, der gespannte Bogen S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 11 Arbeiter Kindlein n er Autos Freiheit gefragt Nach der Analyse im Kontext 'Präteritum', die Verben wie fragte, spielte, schneite wie folgt zerlegt: Wurzel Präteritalendung Personendung frag-, spiel-, schnei- -t -e könnte man auf die Idee kommen, Partizip II als Kombination eines Morphems ge- mit einem Präteritalstamm (hier: fragt, spielt, schneit) zu sehen, also eine Analyse mit ingesamt zwei Morphemen ansetzen: S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 12 fragen hüpfen lachen tanzen Arbeiter Kindlein n er Autos Freiheit gefragt WURZEL fraghüpflachtanz- -t ge- PRÄTERITAL- STAMM fragt hüpft lacht tanzt PARTIZIP II gefragt gehüpft gelacht getanzt Wird der Datensatz erweitert, fällt aber schnell auf: so geht es nicht:

4 S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 13 biegen singen ziehen liegen Arbeiter Kindlein n er Autos Freiheit gefragt WURZEL biegsingziehlieg- -t ge- PRÄTERITAL- STAMM * biegt * singt * zieht * liegt PARTIZIP II * gebiegt * gesingt * gezieht * geliegt S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 14 STARKE VERBEN biegen singen ziehen liegen Arbeiter Kindlein n er Autos Freiheit gefragt SCHWACHE VERBEN fragen hüpfen lachen tanzen Verben unterscheiden sich mit Bezug auf genau die für uns relevante Frage: wie wird der Präteritalstamm gebildet? Die Bezeichnungen»stark«und»schwach«gehen zurück auf Jacob Grimm. Starke Verben formen das Präteritum 'aus eigener Kraft' durch eine Modifikation des Wurzelvokals: bieg - bog, sing-sang, zieh-zog, lieg-lag Schwache Verben benötigen 'Unterstützung' durch ein Affix: frag+t, hüpf+t, lach+t, tanz+t S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 15 biegen singen ziehen liegen Arbeiter Kindlein n er Autos Freiheit gefragt WURZEL biegsingziehlieg- V x V y PRÄTERITAL- STAMM bog sang zog lag PARTIZIP II * gebog * gesang * gezog * gelag Auch mit dem Präteritalstamm der starken Verben geht es nicht. S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 16 Arbeiter Kindlein n er Autos Freiheit gefragt Ein weiterer Blick auf die starken Verben zeigt, dass es mehr als nur einen Präsens- und einen Partizipialstamm gibt: sing- (Wurzel, Präsensstamm) sang- (Präteritalstamm) sung- (Partizipialstamm) helf- (Wurzel, Präsensstamm) half- (Präteritalstamm) holf- (Partizipialstamm) Eine einheitlich Analyse setzt diesen Partizipialstamm als Basis für die Affigierung mit dem Zirkumfix ge-t an.

5 S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 17 lieben küssen rennen sterben spinnen saufen Arbeiter Kindlein n er Autos Freiheit gefragt WURZEL liebküssrennsterbspinnsauf- ge- PARTZIPIAL- STAMM liebküssrannstorbsponnsoff- -t -en PARTIZIP II geliebt geküsst gerannt gestorben gesponnen gesoffen S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 18 Arbeiter Kindlein n er Autos Freiheit gefragt lieben An dieser Stelle sei lieb- auf einige Abgrenzungsprobleme lieb- bei den geliebt Flexiven verwiesen. Da das {ge-} wegfallen kann [hat *ge-erkannt, hat *ge-zerstört, SH], setzen küssen küss- küss- -t geküsst manche Grammatiken auch für die Partizip-II-Bildung ein {ge-}-präfix und ein Suffix rennen getrennt an, obwohl rennsie regelmäßig ge- kombiniert rannauftreten. Andererseits gerannt werden die sterben Partizipien mancher sterb- starker Verben auch storb- gelegentlich als mit gestorben {ge-} präfigierte spinnen Infinitive verstanden. spinn- [ge-fahren, ge-laufen, sponn- SH] -en gesponnen saufen Dies verschleiert jedoch sauf- die Parallelen zu soff- den schwachen Verben. gesoffen Die Zirkumfixvorstellung mit {ge-t} und {ge-en} wird hier bevorzugt, da sie starke und schwache Verben analog behandelt und dem sehr verbreiteten gemeinsamen Vorkommen von ge- und -t bzw. -en Rechnung trägt. Elsen, Hilke (2011:179) S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 19 Arbeiter Kindlein n er Autos Freiheit gefragt Auch die Frage nach der genauen Analyse des Partizip II ist nicht einheitlich geklärt. Für detailliertere Diskussion sehen Sie sich die Werke aus der germanistischen Linguistik an, z.b. hier: home.uni-leipzig.de/muellerg/mu259a.pdf Wir orientieren uns an Elsen (2011) sowie Haspelmath/Sims (2010) und sehen {ge-t} als gebundes Morphem vom Typ Zirkumfix an. Auf Sonderfälle z.b. bei Verben mit abtrennbaren und nicht-abtrennbaren Präfixen gehen wir nicht ein: anschieben - *geanschoben, angeschoben (abtrennbares Präfix) erkennen - *geerkannt, erkannt (nicht abtrennbares Präfix) S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 20 Arbeiter Kindlein n er Autos Freiheit gefragt Frei: esel löwe geist bär arbeit kind auto Gebunden: chen n sag t an klag en ig t e er lein en er s heit frag ge-t

6 S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 21 Arbeiter Kindlein n er Autos Freiheit gefragt Welche Morpheme sind Basen, welche sind Affixe? S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 22 Arbeiter Kindlein n er Autos Freiheit gefragt Welche Morpheme sind Basen, welche sind Affixe? Frei: Gebunden: esel Jede sprachliche bär Form, die einem morphologischen Prozess en unterzogen ist, ist eine Basis. Jedes gebundene Morphem, das an eine Basis gefügt löwe wird, ist ein Affix. arbeit n ig er Affix: a morpheme kind that must attach sag to a base and t cannot occur s by itself. Usually a short morpheme with an abstract meaning. Base: the base of a geist morphologically auto complex word is the t element to e which a morphological heit operation applies. (Haspelmath & Sims: 2010) an klag er lein frag ge-t Basen: esel, löwe, sag, klag, bär, arbeit, kind, klag,, auto Affixe: chen, n, t, an, en, ig, t, e, er, lein, en, er, s, heit, ge-t S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 23 Arbeiter Kindlein n er Autos Freiheit gefragt Welche Affixe sind Präfixe, welche Suffixe? S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 24 Arbeiter Kindlein n er Autos Freiheit gefragt Welche sind Flexions-, welche Derivationsaffixe? Basen: esel, löwe, sag, klag, bär, arbeit, kind, klag,, auto Affixe: -chen, -n, -t, an-, -en, -ig, -t, -e, -er, -lein, -en, -er, -s, -heit, ge-t Zirkumfix Derivation: Eselchen: -chen : anbärig: -ig Arbeiter: -er Kindlein: -lein Freiheit: -heit Flexion: Löwen: -n : -t : -en : -t, -e n: -t, -en er: -er Autos: -s gefragt: ge-t Affixe: -chen, -n, -t, an-, -en, -ig, -t, -e, -er, -lein, -en, -er, -s, -heit, ge-t Zirkumfix

7 S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 25 schöne schöngeist unschön schönste schönling schönreden schöhnheit schöner FLEXION Die Untersuchung der formalen und inhaltlichen Struktur von Wortformen desselben Lexems. WORTBILDUNG Die Untersuchung der Art und Weise, wie in einer Sprache neue Lexeme aus bestehenden Lexemen abgeleitet werden. Zwei große Unterbereiche: Derivation Die Bildung neuer Lexeme durch die Kombination von en und gebundenen Formen. Komposition Die Bildung neuer Lexeme durch die Kombination von en Formen. S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 26 Morphologische Kernbereiche Flexion Hunde Hundes alte älter fährst fahren Derivation hündisch Hündin Alter ältlich Fahrer verfahr- Wortbildung Komposition Schlittenhund hundgerecht Altkanzler altklug Fahrschule Fahrrad Wurzeln: Hund alt fahr- S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 27 Wurzel: reiz- (verbal) und Reiz (nominal) Zwischen reiz- und Reiz besteht offensichtlich eine Beziehung, allerdings ist die Beziehung zwischen beiden weder durch Flexion (Reiz ist keine Form des Verbs 'reizen') noch durch Komposition oder Derivation (nur ein Element) zu erklären, es findet aber Wortartwechsel statt. Ein solcher Wechsel, der ohne jegliche overte Markierung stattfindet, wird»konversion«genannt. Wie genau Konversion behandelt wird, ist in der Linguistik umstritten. S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 28 Möglichkeit A: Konversion = Spezialtyp von Derivation, in der ein sogenanntes Null- Morphem angesetzt wird, also ein semantisch leeres Element, das ausschließlich dazu dient, die kategoriale Zugehörigkeit des entstehenden Lexems zu steuern und so eine Funktion übernimmt, die zahlreiche Derivationsaffixe innehaben.

8 S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 29 Möglichkeit B: Konversion wird, wie weitere, hier nicht diskutierte Typen der Wortbildung als eigener Wortbildungsprozess gesehen. Dieses ist insofern günstig, als eine Null- Derivation immer eine Konversionsrichtung vorsieht (von reiz- zu reizbar, von Haus zu behausen usw.), eine solche Richtung aber nicht immer eindeutig ist (z.b. antworten/antwort, krachen/krach). S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 30 Im Kontext mit der Basisterminologie haben wir 4 linguistische Fragestellungen diskutiert, auf die es keine einheitliche Antwort gibt: sind Verbwurzeln oder gebunden? wird das Präteritum durch ein sog. Dentalsuffix '-t' gebildet, oder durch die Kombination von Tempus- und Personendung '-te', '- ten', '-test' usw.? wird das Partizip Perfekt durch zwei Affixe ge- und -t oder ein Zirkumfix ge-t gebildet? Diese Möglichkeit wird von vielen Linguisten auch deshalb bevorzugt, weil sie ohne Null-Morpheme auskommt. Null-Elemente werden in der Linguistik stark gepooh-poohed, da sie zu allerlei Missbrauch einladen, allerdings übersieht die Kritik häufig ihren Status als theoretische Konstrukte und Elemente der Theoriesprache. ist Konversion ein Sonderfall der Derivation, oder ein eigenständiger Wortbildungsprozess? S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 31 Diese Diskussionen zeigen Ihnen, dass es in der Linguistik selbst in einer so gut erforschten Sprache wie dem Deutschen noch viel zu erforschendes Material gibt, dass eigene Unsicherheiten in einigen Fällen schlicht ein Reflex einer etwas unklaren Ausgangssituation sind, dass jede Analyse mit der Argumentation, die ihr zugrunde liegt, und der Datenmenge, die sie erfasst, steht und fällt, dass Linguistik und Schulgrammatik doch sehr verschieden sind. Jenseits der behandelten Fragen wurden Ihnen allerdings Begriffe vermittelt, die ganz unstrittig sind: Flexion, Wurzel, Derivation, Komposition, Affix, Zirkumfix usw.: hier gibt es erst auf der fortgeschrittenen Ebene Diskussion.

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