Auswertung der. Entlassungsjahrgang 2012

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1 Bundesverband für Stationäre Suchtkrankenhilfe e.v. Auswertung der Basisdaten zum Entlassungsjahrgang 2012 Stand: August 2013 Einführung Die vorliegende Auswertung der Basisdaten des Entlassungsjahrgangs 2012 umfasst insgesamt Fälle aus 97 Einrichtungen. Damit hat sich die Datengrundlage gegenüber 2011 ( Fälle aus 99 Einrichtungen) und den Vorjahren weiter verbessert. Die Darstellung der Ergebnisse erfolgt zunächst für die gesamte Stichprobe und dann getrennt für die Einrichtungsarten Alkohol (inkl. Medikamente), Drogen, Adaption und Tageskliniken. Die Struktur der Daten ist in den nachfolgenden Tabellen dargestellt. Um die Lesbarkeit der Auswertung zu erleichtern, wurden im vorliegenden Text durchgehend die männlichen Bezeichnungen verwendet. Die weiblichen Formen sind dabei jeweils mit gemeint. 2

2 Dokumentations-Ausschuss Gunther Eichstädt, Fachklinik Bassum (Basisdaten Tageskliniken) Eberhard Heining, Rehabilitationseinrichtung Lörrach (Basisdaten Adaptions-Einrichtungen) i Dietmar Huland, Fachklinik Höchsten (Basisdaten Gesamtauswertung) Viktoria Kerschl, Fachklinik DO IT! (Basisdaten und Katamnese Drogen-Einrichtungen) Dr. Andreas Koch, Geschäftsstelle des buss (Layout, Gesamtredaktion, Katamnese) Claudia Lingelbach-Fischer, Geschäftsstelle des buss (Unterstützung bei Datensammlung und Auswertung) Jens Medenwaldt, Redline DATA (Statistik) Martina Tranel, Fachklinik Haus Möhringsburg (Katamnese Alkohol-Einrichtungen) Dr. Thilo Wagner, Fachkliniken Mahlertshof und Mackenzell (Basisdaten Alkohol-Einrichtungen) 3 Struktur der Gesamtauswertung Nr. Merkmal 0.1 Einrichtungsart 0.2 Geschlechtsspezifische Einrichtung 1.1 Geschlecht 1.1-a Kreuztabelle: Geschlechtsspezifische Einrichtung und Geschlecht 1.2-a Alter bei Aufnahme 1.2-b Alter bei Aufnahme gruppiert 2.1 Leistungsträger 2.2 Vermittlung durch a Vorerfahrung Entgiftung 2.3-b Vorerfahrung stationäre Entwöhnung 2.4 Höchster bisher erreichter Schulabschluss 2.5 Überwiegende Erwerbssituation vor Behandlungsbeginn 2.6 Familienstand zu Beginn der Behandlung 3.1 Art der Beendigung 3.1-a Haltequote 3.2 Hauptdiagnose Sucht (gruppiert nach den ersten 3 Stellen nach ICD-10) 4

3 Struktur der Auswertung für die Einrichtungsarten Nr. Merkmal X1.1 Geschlecht X1.2-a Alter bei Aufnahme X1.2-b Alter bei Aufnahme gruppiert X2.1 Leistungsträger X2.2 Vermittlung durch X2.3-a Vorerfahrung Entgiftung X2.3-b Vorerfahrung stationäre Entwöhnung X2.3-c Vorerfahrung ambulante Entwöhnung (nur Alkohol und Drogen) X2.3-d Vorerfahrung Substitutionsbehandlung (nur Drogen) X2.4 Höchster bisher erreichter Schulabschluss X2.5 Überwiegende Erwerbssituation vor Behandlungsbeginn X2.6 Familienstand zu Beginn der Behandlung X2.7 Partnerbeziehung zu Beginn der Behandlung X2.8 Erwerbssituation im Verlauf (nur Adaption) X2.9 Wohnsituation im Verlauf (nur Adaption) X3.1 Art der Beendigung X3.1-a Haltequote X3.2 Hauptdiagnose Sucht (gruppiert nach den ersten 3 Stellen nach ICD-10) X4.1-a Verweildauer für planmäßige Entlassungen X4.1-b Verweildauer für unplanmäßige Entlassungen Einrichtungsart: Alkohol = Al Drogen = Dg Adaption = Ad Tagesklinik = Tk 5 Beteiligte Einrichtungen Alkohol und Medikamente (51 Einrichtungen) Fachklinik Schloß Falkenhof Fachklinik Schloß Mackenzell Fachklinik Schönau Fachklinik St. Camillus Fachklinik St. Marienstift Fachklinik St. Vitus Fachklinik Stillenberg Fachklinik Weibersbrunn Fachklinik Weinböhla Fachkliniken Nordfriesland Alkohol Fachkrankenhaus Hansenbarg Bernhard-Salzmann-Klinik Blaukreuz-Zentrum Kassel Fachklinik Am Korstick Fachklinik Annabrunn Fachklinik Bassum Fachklinik Erlengrund Fachklinik Fischer-Haus Fachklinik Freudenholm-Ruhleben Fachklinik Gut Zissendorf Fachklinik Haselbach Fachklinik Haus Immanuel Fachklinik Haus Kraichtalblick Fachklinik Haus Möhringsburg Fachklinik Haus Siloah Fachklinik Hirtenstein Fachklinik Höchsten Fachklinik Holte-Lastrup Fachklinik Klosterwald Fachklinik Langenberg Fachklinik Legau Fachklinik Magdalenenstift Fachklinik Mahlertshof Fachklinik Oldenburger Land Oldenburg Fachklinik Oldenburger Land Neerstedt Fachklinik Ringgenhof Fachklinik Römerhaus Friedrich-Petersen-Klinik Hartmut-Spittler-Fachklinik Haus Burgwald Haus Renchtal Fachklinik Vielbach Klinik am Park Bad Lippspringe Luzin-Klinik Psychosoziale Klinik St. Martin PZN Das Landhaus Reha-Klinik Serrahn Reha-Klinik St. Landelin Reha-Klinik Lindenhof Alkohol STZ Hamburg Fachklinik Therapiezentrum Münzesheim 6

4 Beteiligte Einrichtungen Illegale Drogen (25 Einrichtungen) Dietrich Bonhoeffer Klinik Fachklinik Villa Maria DO IT Fachklinik Fachkliniken Nordfriesland Drogen Fachklinik Alpenland Haus Hohenlinden Fachklinik Bokholt Lago Kurzteittherapie Fachklinik Donnersberghaus Lago Langzeittherapie Fachklinik Landau LWL-Klinik Hamm Fachklinik Michaelshof Reha-Klinik Freiolsheim Fachklinik Nettetal Reha-Klinik Lindenhof Drogen Fachklinik Peterhof Reha-Klinik Pyramide Fachklinik ik Horizont Rees Fachklinik Rusteberg Fachklinik Scheifeshütte Fachklinik Schloß Tessin Shl Schloss Bornheim hi Therapiehof Düring Therapiezentrum Grafrath 7 Beteiligte Einrichtungen Adaption (14 Einrichtungen) Adaption Haus am Schneeberg Adaptionseinrichtung Heppenheim Adaptionshaus Kieferngarten Suchthilfezentrum Bonn Adaption Fachklinik Donnersberghaus Adaption Fachklinik Höchsten Adaption Oberschwaben Fachklinik Vielbach Adaption Lago Adaption Lebenszentrum Ebhausen Adaption Reha-Einrichtung Lörrach Reha-Klinik Lindenhof Adaption TG Jenfeld Adaption DO IT Externe Adaption Rehabilitation und Arbeit Adaption Bremen Tagesklinik (7 Einrichtungen) Fachklinik Am Birkenweg Tagesrehabilitaion STZ Hamburg Tagesklinik Tagesklinik Braunschweig Tagesklinik Northeim Tagesrehabilitation Bodensee-Oberschwaben Tagesrehabilitation Ulm Tagesklinik CHANGE Hamburg 8

5 0.1 Einrichtungsart Einrichtungsart Fälle Anteil Teilstationäre Rehabilitationseinrichtung 567 3,3% Stationäre Rehabilitation (Alkohol) ,1% Adaptionseinrichtung 835 4,8% Stationäre Rehabilitation (Drogen) ,9% Gesamt ,0% Einrichtungsart Kommentar Das Verhältnis von Alkohol-Einrichtungen (74%) und Drogen-Einrichtungen (18%) verschiebt sich über die Jahre immer wieder etwas, entspricht aber im wesentlichen der Mitgliederstruktur des Verbandes. Der Anteil der Tageskliniken und Adaptionseinrichtungen an der Stichprobe ist über die letzten Jahre mit 3-4% stabil. 10

6 0.2 Geschlechtsspezifische Einrichtung nur Männer 26,5% nur Frauen 87% 8,7% Frauen und Männer 64,8% Behandlung in Einrichtungen für... Fälle nur Frauen Frauen und Männer nur Männer Gesamt Geschlechtspezifische Einrichtung Kommentar Die Anzahl der Fälle aus geschlechtsspezifischen Einrichtungen nimmt tendenziell eher ab (begrenzte Zahl von Einrichtungen bei insgesamt steigender Größe der Stichprobe). reine Frauen-Einrichtungen: 2006 = 14% / 2008 = 10% / 2010 = 8% / 2012 = 9% reine Männer-Einrichtungen: 2006 = 34% / 2008 = 32% / 2010 = 30% / 2012 = 27% gemischte Einrichtungen: 2006 = 52% / 2008 = 58% / 2010 = 62% / 2012 = 65% 12

7 0.2 Geschlechtspezifische Einrichtung Kommentar Die Verteilung der teilnehmenden Einrichtungen entspricht damit weitestgehend der Mitgliederstruktur des buss mit 8% Frauen-Einrichtungen 34% Männer-Einrichtungen 58% gemischten Einrichtungen Die gemischtgeschlechtlichen Einrichtungen sind somit in der vorliegenden Stichprobe etwas überrepräsentiert Geschlecht Geschlecht Fälle Männlich Weiblich Gesamt

8 1.1 Geschlecht Kommentar In allen bekannten Statistiken sind drei Viertel der Rehabilitanden Männer, die Verteilung der vorliegenden Stichprobe entspricht also dieser Geschlechter-Struktur. Der Anteil der Frauen in der Stichprobe hat sich in den vergangenen Jahren kaum verändert = 24% / 2007 = 23% / 2008 = 22% / 2009 = 22% / 2010 = 22% / 2011 = 24% / 2012 = 24% a Geschlechtsspezifische Einrichtung / Geschlecht Geschlecht Geschlechtsspezifische Einrichtung Fälle % bezogen auf Geschlecht h nur Männer ,8% männlich Männer und Frauen ,2% Männer und Frauen ,2% weiblich nur Frauen ,8% 16

9 1.1-a Geschlechtsspezifische Einrichtung / Geschlecht Kommentar Der Anteil der Frauen, die in reinen Frauen- Einrichtungen behandelt wurden, hat in den letzten t 7 Jahren über 20% abgenommen (siehe 0.2, vermutlich im Zusammenhang mit einer veränderten Zusammensetzung der Stichprobe) = 58% / 2007 = 59% / 2008 = 46% / 2009 = 39% / 2010 = 37% / 2011 = 38% / 2012 = 37% Inzwischen ist der Anteil der Männer (35%) und Frauen (37%) die eine geschlechtsspezifische Einrichtung bevorzugen, nahezu identisch a Alter bei Aufnahme Häufigkeit Merkmal Wert Minimum 15 Maximum 82 Mittelwert 41,4 Standardabweichung 11,9 Median 43 Alter 18

10 1.2-b Alter bei Aufnahme gruppiert Alter in Jahren Fälle 19 und jünger bis bis bis bis bis und älter 117 Gesamt Alter bei Aufnahme Kommentar Das Durchschnittsalter der Stichprobe bleibt über die Jahre mit etwa 41 Jahren stabil. Die Altersgruppe von Jahren ist mit knapp 31% am stärksten vertreten. Diese Altersgruppe ist besonders häufig in den Alkoholeinrichtungen vertreten. Mit dem nahenden Rentenalter (ab 60 Jahren) nimmt die Inanspruchnahme oder Bewilligung von Suchtbehandlungen deutlich ab (nur 4,4%). 20

11 2.1 Leistungsträger Leistungsträger Fälle Anteil Rentenversicherung ,2% Krankenversicherung ,1% Sozialhilfe 59 0,3% Selbstzahler 112 0,6% Sonstige 93 0,5% Keine Angabe 36 0,2% Gesamt ,0% Leistungsträger Kommentar Die Deutsche Rentenversicherung ist weiterhin mit 89% der dominierende Leistungsträger in der Sucht-Rehabilitation. Der Anteil für die DRV hat sich gegenüber den Vorjahren nicht wesentlich verändert = 87% / 2008 = 89% / 2009 = 89% / 2010 = 89% / 2011 = 89% / 2012 = 89% Mit 9% folgen die Krankenversicherungen an zweiter Stelle bei den Leistungsträgern. 22

12 2.2 Vermittlung Vermittlung durch... Fälle Anteil Keine Angabe ,2% Suchtberatungsstelle ,6% Stationäre Suchteinrichtung 905 5,2% Krankenhaus ,0% Ärztliche / psychotherapeutische Praxis 104 0,6% Arbeitgeber, Betrieb, Schule 104 0,6% Justizbehörden % 1,7% Behörden, Beratungsdienste 113 0,6% Kosten- und Leistungsträger 69 0,4% Sonstige 184 1,1% Gesamt ,0% Vermittlung Kommentar Suchtberatungsstellen sind wie in den Vorjahren die dominierenden Zuweiser in die Rehabilitation. An zweiter Stelle liegen die Krankenhäuser. Insgesamt lassen sich keine auffallenden Verschiebungen in der Vermittlerstatistik feststellen. Der Anteil der Suchtberatungsstellen scheint sich bei etwa 2/3 zu stabilisieren = 62% / 2006 = 57% / 2007 = 68% / 2008 = 65% / 2009 = 68% / 2010 = 68% / 2011 = 68% / 2012 = 67% Die Anteile für die direkte Vermittlung aus Krankenhäusern liegt auf dem Niveau der Vorjahre = 6% / 2006 = 4% / 2007 = 14% / 2008 = 17% / 2009 = 17% / 2010 = 16% / 2011 = 17% / 2012 = 17% 24

13 2.3-a Vorerfahrung Entgiftung Zahl der Entgiftungen über 10 4 bis keine Merkmale nur für Fälle mit >0 Entgiftungen Wert Minimum 1 Maximum 40 Mittelwert 3,7 Standardabweichung 5,0 Median a Vorerfahrung Entgiftung Kommentar 84% aller Rehabilitanden haben vor der Suchtbehandlung mindestens eine Entgiftung durchgeführt. Der Mittelwert der vorangegangenen Entgiftungen hat sich gegenüber den Vorjahren nicht wesentlich verändert = 3,8 / 2006 = 3,8 / 2007 = 3,9 / 2008 = 4,6 / 2009 = 3,8 / 2010 = 3,8 / 2011 = 3,7 / 2012 = 3,7 Ab 2009 wurde eine statistische Bereinigung mit einem Cut-off von 40 Entgiftungen vorgenommen. 26

14 2.3-b Vorerfahrung stationäre Entwöhnung Zahl der stat. Entwöhnungen 4 bis 10 Merkmale nur für Fälle mit >0 Entwöhnungen Wert Minimum 1 Maximum 10 Mittelwert 1,5 Standardabweichung 0,9 Median keine b Vorerfahrung stationäre Entwöhnung Kommentar Der Erhebungsmodus wurde 2011 im KDS dahingehend geändert, dass die aktuelle Behandlung bei diesem Item nicht mehr mitgezählt wird. 48,8 % der Rehabilitanden wären demnach in einer Erstbehandlung. Dieser Wert nähert sich den Erfahrungen der klinischen Realität an. Gegenüber 2011 ist dieser Wert um 7% gestiegen. 28

15 2.4 Schulabschluss Höchster bisher erreichter Schulabschluss Fälle Anteile Keine Angabe % 4,6% Derzeit in Schulausbildung 29 0,2% Ohne Schulabschluss abgegangen ,8% Sonderschulabschluss 486 2,8% Hauptschulabschluss / Volksschulabschluss ,2% Realschulabschluss / Polytechnische Oberschule ,4% (Fach-)Hochschulreife / Abitur ,8% Anderer Schulabschluss 197 1,1% Gesamt ,0% Höchster Schulabschluss Kommentar Die Anteile der einzelnen Kategorien haben sich gegenüber den Vorjahren nicht wesentlich verändert. Die besonders problematische Gruppe ohne Schulabschluss bleibt mit 8% weitestgehend konstant. Der Anteil der Patienten mit Hauptschulabschluss (47%) ist in der Suchtbehandlung weiterhin am stärksten vertreten = 52% / 2006 = 47% / 2007 = 51% / 2008 = 48% / 2009 = 49% / 2010 = 49% / 2011 = 48% / 2012 = 47% 30

16 2.5 Erwerbssituation Überwiegende Erwerbssituation vor Behandlungsbeginn Fälle Anteile Keine Angabe 971 5,6% Auszubildender 197 1,1% Arbeiter / Angestellter / Beamter ,5% Selbständiger / Freiberufler 275 1,6% Sonstige Erwerbspersonen 154 0,9% In beruflicher Rehabilitation 103 0,6% Arbeitslos nach SGB III (Bezug von ALG I) ,7% Arbeitslos nach SGB II (Bezug von ALG II) ,0% Schüler / Student 105 0,6% Hausfrau / Hausmann 331 1,9% Rentner / Pensionär ,0% Sonstige Nichterwerbspersonen ,6% Gesamt ,0% Erwerbssituation Kommentar Der Anteil der Arbeitslosen (Bezug von ALG I oder ALG II) liegt mit knapp 50% auf einem ähnlichem Niveau wie in den Vorjahren = 42% / 2007 = 45% / 2008 = 47% / 2009 = 50% / 2010 = 50% / 2011 = 47% / 2012 = 46% Damit wird deutlich, dass in der Suchtrehabilitation der arbeits- und berufsbezogenen Orientierung eine besondere Bedeutung zukommt. 32

17 2.6 Familienstand Familienstand Fälle Anteil Keine Angabe 319 1,8% Ledig ,4% Verheiratet, zusammenlebend ,7% Verheiratet, getrennt lebend ,2% Geschieden ,7% Verwitwet 381 2,2% Gesamt ,0% Familienstand Kommentar Auffällig ist, dass nur knapp 19% der behandelten Patienten verheiratet sind und zusammenleben. Der Anteil der ledig lebenden Suchtkranken liegt mit knapp 50% relativ hoch. Es scheint sich die These zu bestätigen, dass eine Suchterkrankung sich belastend auf die Stabilität von Beziehungen auswirkt. Der Förderung der Beziehungsfähigkeit und der Angehörigen-Arbeit kommt damit eine große Bedeutung in der Suchtbehandlung zu. 34

18 3.1 Art der Beendigung Art der Beendigung Fälle Anteile Keine Angabe 83 0,5% Regulär nach Beratung / Behandlungsplan ,4% Vorzeitig auf ärztliche / therapeutische Veranlassung 790 4,5% Vorzeitig mit ärztlichem / therapeutischem Einverständnis 822 4,7% Vorzeitig ohne ärztliches / therapeutisches Einverständnis - Abbruch durch Klient ,6% Disziplinarisch - Abbruch durch die Einrichtung 968 5,6% Außerplanmäßige Verlegung 192 1,1% Planmäßiger Wechsel in andere Behandlungsform ,5% Verstorben 6 0,0% Gesamt ,0% Art der Beendigung Art der Beendigung Keine Angabe Regulär Vorzeitig auf Veranlassung Vorzeitig mit Einverständnis Abbruch durch Klient Disziplinarisch Außerplanmäßige Verlegung Planmäßiger Wechsel Verstorben 36

19 3.1-a Haltequote Unplanmäßige Entlassung 21,6% Keine Angabe 0,5% Art der Entlassung Fälle Anteile Keine Angabe 83 0,5% Planmäßige Entlassung ,2% Unplanmäßige Entlassung ,3% Gesamt ,0% Planmäßige Entlassung 78,2% Art der Beendigung Kommentar Eine Haltequote von ca. 78% ist ein sehr guter Wert und somit ein Indikator für einen überwiegend erfolgreichen Therapieverlauf. Es gab auch 2012 lediglich 6% disziplinarische Entlassungen und 15% Abbrüche durch Patienten. Auch diese Werte sind in den letzten Jahren recht konstant und sprechen dafür, dass trotz veränderter Rahmenbedingungen, die in vielen Kliniken zu konzeptionellen und strukturellen Veränderungen geführt haben, zumindest in diesem Punkt keine Verschlechterung eingetreten ist. 38

20 3.2 Hauptdiagnose Hauptdiagnose Sucht (gruppiert nach den ersten 3 Stellen nach ICD-10) Fälle Anteile Keine Angabe 9 0,1% F10 Alkohol ,8% F11 Opioide ,5% F12 Cannabis ,2% F13 Sedativa Hypnotika 108 0,6% F14 Kokain 287 1,6% F15 Stimulanzien 630 3,6% F16 Halluzinogene 8 0,0% F17 Tabak 13 0,1% F18 Lösungsmittel 403 2,3% F19 Mehrfachabhängig 6 0,0% F50 Essstörungen 540 3,1% F63 Pathologisches Spielen 9 0,1% Gesamt ,0% Hauptdiagnose Kommentar Der Anteil der einzelnen Diagnosen in der Stichprobe entspricht in etwa den Daten der Vorjahre. Gegenüber dem Vorjahr sind Essstörungen deutlich häufiger als Hauptdiagnose genannt worden: 2011 = 8 Fälle / 2012 = 540 Fälle Der Anteil von Medikamenten- und Tabak- Abhängigkeit sowie Essstörungen ist deswegen so gering, weil diese Krankheitsbilder häufig als Nebendiagnose erfasst und seltener als Hauptdiagnose behandelt werden. 40

21 Bundesverband für Stationäre Suchtkrankenhilfe e.v. Auswertung der Basisdaten zum Entlassungsjahrgang Alkohol-Einrichtungen - Stand: August 2012 Al-1.1 Geschlecht Weiblich 24,9% Geschlecht Fälle Männlich Weiblich Gesamt Männlich 75,1% 2

22 Al-1.1 Geschlecht Kommentar Das Geschlechterverhältnis hat sich in den letzten Jahren im Alkoholbereich wenig verändert. Der Anteil der Frauen liegt stabil etwas über 20% = 23% / 2009 = 21% / 2010 = 23% / 2011 = 23% / 2012 = 25% Der Umfang der Gesamtstichprobe steigt erfreulicherweise an = / 2009 = / 2010 = / 2011 = / 2012 = Al-1.2-a Alter bei Aufnahme Häufigkeit Merkmal Wert Minimum 17 Maximum 82 Mittelwert 44,5 Standardabweichung 10,7 Median Alter 4

23 Al-1.2-b Alter bei Aufnahme gruppiert Alter in Jahren Fälle 19 und jünger 47 0,4% 20 bis ,1% 30 bis ,4% 40 bis ,5% 50 bis ,1% 60 bis % 5,6% 70 und älter 116 Gesamt ,9% 5 Al-1.2 Alter bei Aufnahme Kommentar Die gruppierte Altersverteilung, bleibt bis auf kleine Abweichungen innerhalb der Gruppen konstant. Der Mittelwert des Alters bei Aufnahme ist im Vergleich zu den Vorjahren mit Mitte 40 Jahren konstant geblieben = 43,3 Jahre / 2008 = 43,5 Jahre / 2009 = 42,8 Jahre / 2010 = 44,2 Jahre / 2011 = 44,2 Jahre / 2012 = 44,5 Jahre 6

24 Al-2.1 Leistungsträger Leistungsträger Fälle Anteil Rentenversicherung ,7% Krankenversicherung ,7% Sozialhilfe 14 0,1% Selbstzahler 103 0,8% Sonstige 70 0,5% Keine Angabe 16 0,1% Gesamt ,0% 7 Al-2.1 Leistungsträger Kommentar Die Deutsche Rentenversicherung bleibt mit 89,7% (im Vorjahr 89,1%) der größte Leistungsträger in der Sucht-Rehabilitation. Dieser Anteil entspricht der Versorgungs- Realität. Es ergeben sich ansonsten über die letzten Jahre keine wesentlichen Veränderungen in der Verteilung der Kostenträgerschaft. 8

25 Al-2.2 Vermittlung Vermittlung durch... Fälle Anteil Keine Angabe % 6,6% Suchtberatungsstelle ,5% Stationäre Suchteinrichtung 102 0,8% Krankenhaus ,8% Ärztliche / psychotherapeutische Praxis 92 0,7% Arbeitgeber, Betrieb, Schule 93 0,7% Justizbehörden 87 0,7% Behörden, Beratungsdienste 97 0,8% Kosten- und Leistungsträger 45 0,3% Sonstige 147 1,1% Gesamt ,0% 9 Al-2.2 Vermittlung Kommentar Die Beratungsstellen stellen in 2011 mit 68,5% weiterhin den größten Teil der Vermittlungen in die stationären Einrichtungen, wobei seit 2009 ein leichter prozentualer Rückgang zu verzeichnen ist = 72% / 2009 = 73% / 2010 = 71% / 2011 = 70% / 2012 = 69% Mit 19,8% stehen Krankenhäuser an zweiter Stelle in der Zuweisung, worin vor allem die Entgiftungsstationen enthalten sind = 20% / 2009 = 20% /2010 = 19% / 2011 = 20% / 2012 = 20% 10

26 Al-2.3-a Vorerfahrung Entgiftung Zahl der Entgiftungen über 10 4 bis keine 10,2% 12,4% Merkmale nur für Fälle mit >0 Entgiftungen Wert Minimum 1 Maximum 40 Mittelwert 3,7 Standardabweichung 5,0 Median 2 14,8% 16,8% 17,5% 28,4% 11 Al-2.3-a Vorerfahrung Entgiftung Kommentar Im Vergleich zum Vorjahr ergeben sich bei der Anzahl und der Verteilung vorangegangener Entgiftungsbehandlungen keine signifikanten Unterschiede. Etwa 15% der Patienten kommen ohne Entgiftung in die Alkohol-Entwöhnung. 12

27 Al-2.3-b Vorerfahrung stationäre Entwöhnung Zahl der stat. Entwöhnungen 4 bis ,5% 3,6% Merkmale nur für Fälle mit >0 Entwöhnungen Wert Minimum 1 Maximum 10 Mittelwert 1,5 Standardabweichung 0,8 Median ,5% 1 keine 32,0% 52,4% 13 Al-2.3-b Vorerfahrung stationäre Entwöhnung Kommentar Der Erhebungsmodus wurde 2011 im KDS dahingehend geändert, dass die aktuelle Behandlung bei diesem Item nicht mehr mitgezählt wird. Vermutlich gibt es noch immer falsche Klassifizierungen, da sich die veränderte Codierung erst langsam in der Praxis der Einrichtungen i durchsetzt. t Im Vergleich zum Vorjahr wächst die Gruppe der Rehabilitanden, die sich in einer Erstbehandlung befinden von 46,0% auf 52,4% an. 14

28 Al-2.3-c Vorerfahrung ambulante Entwöhnung Merkmale nur für Fälle mit >0 Entwöhnungen Wert Minimum 1 Zahl der amb. Entwöhnungen Maximum 6 Mittelwert 1,1 Standardabweichung 0,5 4 bis 10 0,1% Median 1 3 0,1% 2 05% 0,5% 1 keine 6,0% 93,4% 15 Al-2.3-c Vorerfahrung ambulante Entwöhnung Kommentar Die überwiegende Mehrheit der Patienten verfügt über keine Vorerfahrung im Hinblick auf ambulante Entwöhnungen, der Anteil lag auch in den Vorjahren bei rund 93%. 16

29 Al-2.4 Schulabschluss Höchster bisher erreichter Schulabschluss Fälle Anteile Keine Angabe % 5,2% Derzeit in Schulausbildung 1 0,0% Ohne Schulabschluss abgegangen 739 5,7% Sonderschulabschluss 396 3,1% Hauptschulabschluss / Volksschulabschluss ,3% Realschulabschluss / Polytechnische Oberschule ,6% (Fach-)Hochschulreife / Abitur ,7% Anderer Schulabschluss 173 1,3% Gesamt ,0% 17 Al-2.4 Schulabschluss Kommentar Beim Schulabschluss ergeben sich im Vergleich zum Vorjahr keine wesentlichen Verschiebungen. Patienten mit Haupt- und Realschulabschluss stellen mit 73,9% weiterhin die größte Gruppe der Stichprobe (2011 = 76,6%). 18

30 Al-2.5 Erwerbssituation Überwiegende Erwerbssituation vor Behandlungsbeginn Fälle Anteile Keine Angabe 828 6,4% Auszubildender 73 0,6% Arbeiter / Angestellter / Beamter ,4% Selbständiger / Freiberufler 248 1,9% Sonstige Erwerbspersonen 91 0,7% In beruflicher Rehabilitation 60 0,5% Arbeitslos nach SGB III (Bezug von ALG I) ,8% Arbeitslos nach SGB II (Bezug von ALG II) ,1% Schüler / Student 26 0,2% Hausfrau / Hausmann 290 2,2% Rentner / Pensionär 989 7,7% Sonstige Nichterwerbspersonen 451 3,5% Gesamt ,0% 19 Al-2.5 Erwerbssituation Kommentar Die Zahl der abhängig Beschäftigten (Arbeiter, Angestellte, Beamte) sinkt von 35,4% im Vorjahr auf 34,4% in Die Arbeitslosenquote (Bezug von ALG I oder ALG II) ist mit 41,9% gegenüber dem Vorjahr (43,7%) etwas gesunken. 20

31 Al-2.6 Familienstand Familienstand zu Beginn der Behandlung Fälle Anteile Keine Angabe 230 1,8% Ledig ,5% Verheiratet, zusammenlebend ,7% Verheiratet, getrennt lebend ,1% Geschieden ,3% Verwitwet 353 2,7% Gesamt ,0% 21 Al-2.6 Familienstand Kommentar Zum Vorjahr ergeben sich keine nennenswerten Veränderungen hinsichtlich des Familienstands. Der größte Teil der Stichprobe ist ledig (40,5%). 22

32 Al-2.7 Partnersituation Partnerbeziehung zu Beginn der Behandlung Fälle Anteile Keine Angabe 349 2,7% Alleinstehend ,0% Zeitweilige Beziehungen 656 5,1% Feste Beziehung ,7% Sonstige 65,5% Gesamt ,0% 23 Al-2.7 Partnersituation Kommentar Der prozentuale Anteil der Alleinstehenden sinkt von 49,8% in 2011 auf 48,0% in Der Anteil der Patienten, die in einer festen Beziehung leben, ist von 41,6% auf 43,7% ansteigt. 24

33 Al-3.1 Art der Beendigung Art der Beendigung Fälle Anteile Keine Angabe 81 0,6% Regulär nach Beratung / Behandlungsplan ,0% Vorzeitig auf ärztliche / therapeutische Veranlassung 579 4,5% Vorzeitig mit ärztlichem / therapeutischem Einverständnis 612 4,7% Vorzeitig ohne ärztliches / therapeutisches Einverständnis - Abbruch durch Klient ,4% Disziplinarisch - Abbruch durch die Einrichtung 345 2,7% Außerplanmäßige Verlegung 137 1,1% Planmäßiger Wechsel in andere Behandlungsform ,0% Verstorben 5 0,0% Gesamt ,0% 25 Al-3.1 Art der Beendigung Art der Beendigung Keine Angabe 0,6% Regulär 64,0% Vorzeitig auf Veranlassung Vorzeitig mit Einverständnis 4,5% 4,7% Abbruch durch Klient 12,4% Disziplinarisch 2,7% Außerplanmäßige Verlegung 1,1% Planmäßiger Wechsel Verstorben 0,0% 10,0% 26

34 Al-3.1-a Haltequote Un- planmäßige Entlassung 16,3% Keine Angabe 0,6% Art der Entlassung Fälle Anteile Keine Angabe 81 0,6% Planmäßige Entlassung ,2% Unplanmäßige Entlassung ,2% Gesamt ,0% Planmäßige Entlassung 83,2% 27 Al-3.1 Art der Beendigung Kommentar Addiert man die regulär entlassenen Rehabilitanden und die planmäßig in eine andere Behandlungsform wechseln, lag deren prozentualer Anteil in 2011 bei 74,5% und in 2012 bei 74,0%. Die Haltequote liegt über die vergangenen 3 Jahre über 83%, was auf einen hohen Anteil erfolgreicher Behandlungen hinweist. 28

35 Al-3.2 Hauptdiagnose Hauptdiagnose Sucht (gruppiert nach den ersten 3 Stellen nach ICD-10) Fälle Anteile Keine Angabe 4 0,0% F10 Alkohol ,7% F11 Opioide 228 1,8% F12 Cannabis 201 1,6% F13 Sedativa Hypnotika 88 0,7% F14 Kokain 43 0,3% F15 Stimulanzien 81 0,6% F16 Halluzinogene 1 0,0% F17 Tabak 10 0,1% F18 Lösungsmittel 56 0,4% F19 Mehrfachabhängig 6 0,0% F50 Essstörungen 486 3,8% F63 Pathologisches Spielen 4 0,0% Gesamt ,0% 29 Al-3.2 Hauptdiagnose Kommentar Die Alkoholabhängigkeit stellt in dieser Stichprobe die Hauptdiagnose dar, die anderen substanz- und nichtsubstanzgebundenen Suchtformen werden eher als Nebendiagnosen mit erfasst. Es ergeben sich insgesamt nur leichte prozentuale Veränderungen zum Vorjahr: es fällt auf, dass das Pathologische Spielen in 2012 zum Vorjahr von 3,8% auf 0,0% sinkt. Hingegen ist der Anteil der Essstörungen im Vergleich zum Vorjahr von 0,1% auf 3,8% gestiegen. 30

36 Al-4.1-a Verweildauer für planmäßige Entlassungen Verweildauer in Tagen für planmäßige Entlassungen Wert Minimum 0 Maximum 479 Mittelwert 90,7 Standardabweichung 29,6 Median Al-4.1-a Verweildauer für planmäßige Entlassungen Verweildauer Fälle Anteile Bis 2 Wochen 107 1,0% Bis 4 Wochen 239 2,2% Bis 6 Wochen 577 5,4% Bis 8 Wochen 879 8,2% Bis 10 Wochen 656 6,1% Bis 12 Wochen ,5% Bis 14 Wochen ,6% Bis 16 Wochen ,3% Bis 18 Wochen 415 3,9% Bis 20 Wochen 408 3,8% Bis 22 Wochen 143 1,3% Bis 24 Wochen 90 0,8% Bis 26 Wochen 66 0,6% Über 26 Wochen 34 0,3% Gesamt ,0% 32

37 Al-4.1-a Verweildauer für planmäßige Entlassungen Kommentar Die durchschnittliche Verweildauer für die planmäßigen Entlassungen steigt mit 90,7 Tagen um 0,2 Tage im Vergleich zum Vorjahr = 91,9 Tage / 2009 = 92,0 Tage / 2010 = 91,0 Tage / 2011 = 90,5 Tage / 2012 = 90,7 Tage Die Verschiebungen innerhalb der Gruppen lassen keinen Trend erkennen. 33 Al-4.1-b Verweildauer für unplanmäßige Entlassungen Verweildauer in Tagen für unplanmäßige Entlassungen Wert Minimum 0 Maximum 189 Mittelwert 41,7 Standardabweichung 32,8 Median 35 34

38 Al-4.1-b Verweildauer für unplanmäßige Entlassungen Verweildauer Fälle Anteile Bis 2 Wochen ,8% Bis 4 Wochen ,2% Bis 6 Wochen ,6% Bis 8 Wochen ,2% Bis 10 Wochen 192 9,2% Bis 12 Wochen 180 8,6% Bis 14 Wochen 103 4,9% Bis 16 Wochen 91 4,4% Bis 18 Wochen 21 1,0% Bis 20 Wochen 10 0,5% Bis 22 Wochen 5 0,2% Bis 24 Wochen 4 0,2% Bis 26 Wochen 2 0,1% Über 26 Wochen 3 0,1% Gesamt ,0% 35 Al-4.1-b Verweildauer für unplanmäßige Entlassungen Kommentar Die Verweildauer bei unplanmäßigen Entlassungen sinkt auf 41,7 Tage = 46,6 Tage / 2009 = 46,8 Tage / 2010 = 45,0 Tage / 2011 = 46,1 Tage / 2012 = 41,7 Tage 43,0% der unplanmäßig entlassenen Patienten verlässt bereits innerhalb der ersten vier Behandlungswochen die Einrichtung, im Vorjahr waren es 38,6%. 36

39 Bundesverband für Stationäre Suchtkrankenhilfe e.v. Auswertung der Basisdaten zum Entlassungsjahrgang Drogen-Einrichtungen - Stand: August 2013 Dg-1.1 Geschlecht Weiblich 17,7% 7% Geschlecht Fälle Männlich Weiblich 552 Gesamt Männlich 82,3% 2

40 Dg-1.1 Geschlecht Kommentar 82,3% der Rehabilitanden, die in 2012 behandelt wurden, waren männlichen und 17,7% weiblichen Geschlechts. Verglichen mit den Vorjahren zeigen sich die Anteile der Frauen in ihrer Verteilung stabil = 16% / 2008 = 17% / 2009 = 22% / 2010 = 18% / 2011 = 18% / 2012 = 18% In der Gesamtauswertung und bei den Alkohol- Einrichtungen (2011 = 24% / 2012 = 24%) zeigt sich über die Erhebungsjahre ein relativ stabiler Frauenanteil, der auch von anderen Statistiken bekannt ist. In der vorliegenden Stichprobe sind Frauen also leicht unterrepräsentiert. 3 Dg-1.2-a Alter bei Aufnahme Häufigkeit Merkmal Wert Minimum 15 Maximum 60 Mittelwert 28,7 Standardabweichung 7,8 Median Alter 4

41 Dg-1.2-b Alter bei Aufnahme gruppiert Alter in Jahren Fälle 19 und jünger 278 8,9% 20 bis ,1% 30 bis ,0% 40 bis ,6% 50 bis ,3% 60 bis 69 1 Gesamt ,0% 5 Dg-1.2 Alter bei Aufnahme Kommentar Der Altersmittelwert der Rehabilitanden ist lag 2012 bei 28,7 Jahren und ist denen der Vorjahre vergleichbar und zeigt damit eine Stabilität im Alter der zu behandelnden Rehabilitanden = 28 Jahre / 2008 = 28 Jahre / 2009 = 28 Jahre / 2010 = 29 Jahre / 2011 = 29 Jahre / 2012 = 29 Jahre Der Anteil der jungen Rehabilitanden (unter 19 Jahren) ist mit 8,9% ist leicht angestiegen, dennoch dem der Vorjahre vergleichbar = 9% / 2008 = 9% / 2009 = 9% / 2010 = 8% 2011 = 7% / 2012 = 9% Die Kernaltersgruppe in der Drogenbehandlung ist wie in den Vorjahren zwischen 20 und 39 Jahren alt und macht 80,1% der Rehabilitanden aus = 81% / 2008 = 82% / 2009 = 81% / 2010 = 82% / 2011 = 81% / 2012 = 80% 6

42 Dg-2.1 Leistungsträger Leistungsträger Fälle Anteil Rentenversicherung ,0% Krankenversicherung ,6% Sozialhilfe 33 1,1% Selbstzahler 6 0,2% Sonstige 16 0,5% Keine Angabe 19 0,6% Gesamt ,0% 7 Dg-2.1 Leistungsträger Kommentar Die Kostenübernahmen durch die DRV zeigen sich 2012 mit 84,0% vergleichbar zu den Vorjahren = 83% / 2008 = 87% / 2009 = 87% / 2010 = 87% / 2011 = 86% / 2012 = 84% Der relative Anteil der Leistungsträgerschaft durch die Krankenversicherungen beträgt 13,6% ist leicht erhöht im Vergleich zu den Vorjahren = 11% / 2008 = 10% / 2009 = 10% / 2010 = 11% / 2011 = 11% / 2012 = 14% 8

43 Dg-2.2 Vermittlung Vermittlung durch... Fälle Anteil Keine Angabe % 6,0% Suchtberatungsstelle ,3% Stationäre Suchteinrichtung 27 0,9% Krankenhaus ,0% Ärztliche / psychotherapeutische Praxis 6 0,2% Arbeitgeber, Betrieb, Schule 3 0,1% Justizbehörden 203 6,5% Behörden, Beratungsdienste 15 0,5% Kosten- und Leistungsträger 23 0,7% Sonstige 24 0,8% Gesamt ,0% 9 Dg-2.2 Vermittlung Kommentar Die Verteilung der Vermittlungen hat sich in den vergangenen Jahren etwas verändert, der Anteil der Vermittlungen aus Krankenhäusern ist leicht gestiegen. Suchtberatungsstelle: 2007 = 66% / 2008 = 66% / 2009 = 72% / 2010 = 70% / 2011 = 72% / 2012 = 72% Krankenhaus: 2007 = 11% / 2008 = 11% / 2009 = 11% / 2010 = 8% / 2011 = 9% / 2012 = 12% Justizbehörden: 2007 = 10% / 2008 = 11% / 2009= 7% / 2010 = 8% / 2011 = 6% / 2012 = 7% 10

44 Dg-2.3-a Vorerfahrung Entgiftung Zahl der Entgiftungen über 10 4 bis keine 8,5% 10,6% Merkmale nur für Fälle mit >0 Entgiftungen Wert Minimum 1 Maximum 40 Mittelwert 3,7 Standardabweichung 4,6 Median 2 16,5% 15,6% 22,1% 26,6% 11 Dg-2.3-a Vorerfahrung Entgiftung Kommentar Im Durchschnitt hatten die Rehabilitanden mit Vorerfahrungen 2012 bereits 3,7 Entgiftungen in Anspruch genommen, der Mittelwert ist leicht gefallen: 2009 = 3,8 / 2010 = 4,0 / 2011 = 4,2 / 2012 = 3,7 Der Anteil der Rehabilitanden mit 4 und mehr Entgiftungen hat sich gegenüber dem Vorjahr erneut verringert: 2009 = 28% / 2010= 35% / 2011 = 33% / 2012 = 27% Ab 2009 wurde eine statistische Bereinigung mit einem Cut-off von 40 Entgiftungen vorgenommen. 12

45 Dg-2.3-b Vorerfahrung stationäre Entwöhnung Zahl der stat. Entwöhnungen 4 bis ,9% 5,8% Merkmale nur für Fälle mit >0 Entwöhnungen Wert Minimum 1 Maximum 8 Mittelwert 1,7 Standardabweichung 1,0 Median ,6% 1 keine 34,9% 41,9% 13 Dg-2.3-b Vorerfahrung stationäre Entwöhnung Kommentar Der Erhebungsmodus wurde 2011 im KDS dahingehend geändert, dass die aktuelle Behandlung bei diesem Item nicht mehr mitgezählt wird. 29,2% in 2011 und 34,9% in 2012 der Rehabilitanden wären demnach in einer Erstbehandlung. Dieser Wert nähert sich den Erfahrungen der klinischen Realität an, Fehlkodierungen können sich verringert haben. Im Mittel hatten die Rehabilitanden 1,7 Vorbehandlungen gemacht. 14

46 Dg-2.3-c Vorerfahrung ambulante Entwöhnung Merkmale nur für Fälle mit >0 Entwöhnungen Wert Minimum 1 Zahl der amb. Entwöhnungen Maximum 5 Mittelwert 1,2 Standardabweichung,7 4 bis 10 0,1% Median 1 3 0,1% 2 06% 0,6% 1 keine 4,6% 94,5% 15 Dg-2.3-c Vorerfahrung ambulante Entwöhnung Kommentar Der Gesamtanteil der Rehabilitanden mit vorangegangener ambulanter Entwöhnung zeigt sich nach einem Abfall wieder stabiler: 2009 = 8,4% / 2010= 5,9% / 2011 = 5,3% 2012 = 5,4% Ab 2009 wurde eine statistische Bereinigung mit einem Cut-off von 10 Entgiftungen vorgenommen. 16

47 Dg-2.3-d Vorerfahrung Substitution Zahl der Behandlungen 4 bis ,3% 3,0% 60% 6,0% Merkmale nur für Fälle mit >0 Behandlungen Wert Minimum 1 Maximum 30 Mittelwert 2,0 Standardabweichung 1,8 Median 1 1 keine 13,2% 75,5% 17 Dg-2.3-d Vorerfahrung Substitution Kommentar 2012 hatten 25,5% der Rehabilitanden eine oder mehrere Behandlungen (im Mittel 2 Behandlungen) mit Drogenersatzstoffen in Anspruch genommen. Der Anteil der Substitutionserfahrenen ist im Vergleich gesunken = 26% / 2010 = 29% / 2011 = 30% / 2012 = 26% Ab 2009 wurde eine statistische Bereinigung mit einem Cut-off von 40 Behandlungen vorgenommen. 18

48 Dg-2.4 Schulabschluss Höchster bisher erreichter Schulabschluss Fälle Anteile Keine Angabe 81 26% 2,6% Derzeit in Schulausbildung 28 0,9% Ohne Schulabschluss abgegangen ,9% Sonderschulabschluss 70 2,2% Hauptschulabschluss / Volksschulabschluss ,0% Realschulabschluss / Polytechnische Oberschule ,2% 2% (Fach-)Hochschulreife / Abitur 171 5,5% Anderer Schulabschluss 19 0,6% Gesamt ,0% 19 Dg-2.4 Schulabschluss Kommentar Der Anteil der Rehabilitanden mit Realschulabschluss oder Abitur ist gegenüber dem der Vorjahre wieder etwas angestiegen: 2008 = 25% / 2009 = 27% / 2010 = 22% / 2011 = 24% / 2012= 27% Die Hälfte der Rehabilitanden verfügt, wie auch in den Vorjahren, über einen Hauptschulabschluss = 49% / 2009 = 49% / 2010 = 49% / 2011 = 51% / 2012 = 50% Der Anteil der Rehabilitanden ohne Schulabschluss ist wiederum dem des Vorjahres ähnlich: 2008 = 22% / 2009 = 19% / 2010 = 18% / 2011 = 17% / 2012 = 17% 20

49 Dg-2.5 Erwerbssituation Überwiegende Erwerbssituation vor Behandlungsbeginn Fälle Anteile Keine Angabe 96 3,1% Auszubildender 113 3,6% Arbeiter / Angestellter / Beamter ,3% Selbständiger / Freiberufler 19 0,6% Sonstige Erwerbspersonen 55 1,8% In beruflicher Rehabilitation 17 0,5% Arbeitslos nach SGB III (Bezug von ALG I) 178 5,7% Arbeitslos nach SGB II (Bezug von ALG II) ,0% Schüler / Student 76 2,4% Hausfrau / Hausmann 26 0,8% Rentner / Pensionär 24 0,8% Sonstige Nichterwerbspersonen ,3% Gesamt ,0% 21 Dg-2.5 Erwerbssituation Kommentar Der Anteil der Arbeitslosen (Bezug von ALG I oder II) liegt weiterhin bei über 50% = 53% / 2009 = 57% / 2010 = 55% / 2011 = 55% / 2012 = 53,7% Die relative Anzahl der Rehabilitanden in einer Beschäftigungssituation ist nur leicht angestiegen: 2008 = 20% / 2009 = 21% / 2010 = 17% / 2011 = 17% / 2012 = 18,3% In der Auswertung des FVS Drogen 2010 und 2011 finden sich folgende Daten: Arbeitslosigkeit = 65,9% / 68,2% Beschäftigung = 13,9% / 13,6% 22

50 Dg-2.6 Familienstand Familienstand zu Beginn der Behandlung Fälle Anteile Keine Angabe 57 1,8% Ledig ,5% Verheiratet, zusammenlebend 153 4,9% Verheiratet, getrennt lebend 103 3,3% Geschieden 196 6,3% Verwitwet 4 0,1% Gesamt ,0% 23 Dg-2.6 Familienstand Kommentar Der Anteil der ledigen Rehabilitanden liegt über die Jahre stabil um 80% und ist als typisches soziodemographisches Merkmal drogenabhängiger Rehabilitanden nach wie vor deutlich erkennbar = 82% / 2009 = 81% / 2010 = 81% / 2011 = 80% / 2012 = 83,5% In der Auswertung des FVS Drogen 2010 und 2011 findet sich ein Anteil von 83,6% / 85,8% Ledigen. Auch hier scheint sich das soziodemographische Merkmal zu verifizieren. 24

51 Dg-2.7 Partnersituation Partnerbeziehung zu Beginn der Behandlung Fälle Anteile Keine Angabe 141 4,5% Alleinstehend ,0% Zeitweilige Beziehungen 202 6,5% Feste Beziehung ,7% Sonstige 8 0,3% Gesamt ,0% 25 Dg-2.7 Partnersituation Kommentar Die Partnersituation hat sich im Vergleich zu den Vorjahren nur geringfügig verändert. Alleinstehend: 2008 = 57% / 2009 = 56% / 2010 = 57% / 2011 = 54% / 2012 = 56% Zeitweilige Beziehungen: 2008 = 7% / 2009 = 8% / 2010 = 6% / 2011 = 7% / 2012 = 7% Feste Beziehungen: 2008 = 33% / 2009 = 36% / 2010 = 33% / 2011 = 34% / 2012 = 33% In der Auswertung des FVS Drogen 2010 und 2011 finden sich folgende Daten: Alleinstehend = 58,7%/ 65,5% Zeitweilige Beziehungen = 6,3% / 4,8% Feste Beziehungen = 34,7% / 29% 26

52 Dg-3.1 Art der Beendigung Art der Beendigung Fälle Anteile Keine Angabe 2 0,1% Regulär nach Beratung / Behandlungsplan ,5% Vorzeitig auf ärztliche / therapeutische Veranlassung 136 4,4% Vorzeitig mit ärztlichem / therapeutischem Einverständnis 139 4,5% Vorzeitig ohne ärztliches / therapeutisches Einverständnis - Abbruch durch Klient ,3% Disziplinarisch - Abbruch durch die Einrichtung ,3% Außerplanmäßige Verlegung 29 0,9% Planmäßiger Wechsel in andere Behandlungsform ,0% Verstorben 1 0,0% Gesamt ,0% 27 Dg-3.1 Art der Beendigung Art der Beendigung Keine Angabe 0,1% Regulär 38,5% Vorzeitig auf Veranlassung Vorzeitig mit Einverständnis 4,4% 4,5% Abbruch durch Klient 25,3% Disziplinarisch 16,3% Außerplanmäßige Verlegung 0,9% Planmäßiger Wechsel Verstorben 0,0% 10,0% 28

53 Dg-3.1-a Haltequote Unplanmäßige Entlassung 43,5% Keine Angabe 0,1% Art der Entlassung Fälle Anteile Keine Angabe 2 0,1% Planmäßige Entlassung ,3% Unplanmäßige Entlassung ,6% Gesamt ,0% Planmäßige Entlassung 57,3% 29 Dg-3.1 Art der Beendigung Kommentar 57,4% der Rehabilitanden wurden 2012 regulär bzw. vorzeitig mit Einverständnis entlassen oder verlegt. Die Haltquote hat sich über 50% stabilisiert = 51% / 2008 = 49% / 2009 = 51% / 2010 = 55% / 2011 = 56% / 2012 = 57% Der Anteil der Behandlungsabbrüche ist ebenso mit 25,3% zu den Vorjahren vergleichbar = 28% / 2008 = 31% / 2009 = 31% / 2010 = 27% / 2011 = 26% / 2012 = 25% Der Anteil der disziplinarischen Entlassungen ist mit 16,5% stabil = 19% / 2008 = 19% / 2009 = 17% / 2010 = 17% / 2011 = 17% / 2012 = 17% In der Auswertung des FVS Drogen 2010 und 2011 finden sich ähnliche Daten. Haltequote = 54,9% / 59,0% Abbrüche = 28,1% / 25,2% Disziplinarische Entlassungen = 15,6% / 14,7% 30

54 Dg-3.2 Hauptdiagnose Hauptdiagnose Sucht (gruppiert nach den ersten 3 Stellen nach ICD-10) Fälle Anteile Keine Angabe 5 0,2% F10 Alkohol 285 9,2% F11 Opioide ,4% F12 Cannabis ,3% F13 Sedativa Hypnotika 14 0,4% F14 Kokain 205 6,6% F15 Stimulanzien ,4% F16 Halluzinogene 6 0,2% F17 Tabak 3 0,1% F19 Mehrfachabhängig 309 9,9% F63 Pathologisches Spielen 41 1,3% Gesamt ,0% 31 Dg-3.2 Hauptdiagnose Kommentar 30,4% der Rehabilitanden in Drogen-Einrichtungen hatten die Hauptdiagnose Opioide, der Anteil ist deutlich gesunken: 2007 = 45% / 2008 = 41% / 2009 = 37% / 2010 = 35% / 2011 = 38% Der Anteil der Cannabis-Abhängigen betrug 25,3% und ist geringfügig gestiegen: 2007 = 20% / 2008 = 21% / 2009 = 24% / 2010 = 25% / 2011 = 22% Der Anteil der Kokainisten ist mit 6,6% den Vorjahren vergleichbar: 2007 = 9% / 2008 = 9% / 2009 = 7% / 2010 = 6% / 2011 = 6% Der Anteil der Alkoholabhängigen in Drogen-Einrichtungen mit 9,2% zeigt sich stabil: 2007 = 10% / 2008 = 9% / 2009 = 12% / 2010 = 11% / 2011 = 10% 32

55 Dg-4.1-a Verweildauer für planmäßige Entlassungen Verweildauer in Tagen für planmäßige Entlassungen Wert Minimum 0 Maximum 382 Mittelwert 128,6 Standardabweichung 59,5 Median Dg-4.1-a Verweildauer für planmäßige Entlassungen Verweildauer Fälle Anteile Bis 2 Wochen 102 5,7% Bis 4 Wochen 35 2,0% Bis 6 Wochen 33 1,8% Bis 8 Wochen 43 2,4% Bis 10 Wochen 40 2,2% Bis 12 Wochen 125 7,0% Bis 14 Wochen ,1% Bis 16 Wochen 156 8,7% Bis18Wochen 86 4,8% Bis 20 Wochen 102 5,7% Bis 22 Wochen 100 5,6% Bis 24 Wochen 107 6,0% Bis 26 Wochen ,9% Über 26 Wochen 177 9,9% Gesamt ,0% 34

56 Dg-4.1-a Verweildauer für planmäßige Entlassungen Kommentar Die durchschnittliche Verweildauer der planmäßig entlassenen Rehabilitanden 2012 liegt mit 128,6 Tagen etwas über der des Vorjahres = 152,0 Tage / 2009 = 156,3 Tage / 2010 = 134,9 Tage 2011 = 127,3 Tage / 2012 = 128,6 Tage Zum Vergleich die Zahlen FVS Drogen = 149,2 Tage / 2011 = 155,7 Tage Die kürzeren und längeren Aufenthaltszeiten sind zu den Vorjahren vergleichbar: Wochen: 2008 = 23% / 2009 = 24% / 2010 = 27% / 2011 = 22% / 2012 = 22,8% >24 Wochen: 2008 = 51% / 2009 = 54% / 2010 = 37% / 2011 = 31% / 2012 = 29,9% 35 Dg-4.1-b Verweildauer für unplanmäßige Entlassungen Verweildauer in Tagen für unplanmäßige Entlassungen Wert Minimum 0 Maximum 447 Mittelwert 53,3 Standardabweichung 48,1 Median 41 36

57 Dg-4.1-b Verweildauer für unplanmäßige Entlassungen Verweildauer Fälle Anteile Bis 2 Wochen ,2% Bis 4 Wochen ,2% Bis 6 Wochen ,2% Bis 8 Wochen 122 9,2% Bis 10 Wochen 116 8,7% Bis 12 Wochen 94 7,1% Bis 14 Wochen 80 6,0% Bis 16 Wochen 60 4,5% Bis 18 Wochen 50 3,8% Bis 20 Wochen 35 2,6% Bis 22 Wochen 32 2,4% Bis 24 Wochen 21 1,6% Bis 26 Wochen 22 1,7% Über 26 Wochen 10 0,8% Gesamt ,0% 37 Dg-4.1-b Verweildauer für unplanmäßige Entlassungen Kommentar Die unplanmäßig entlassenen Rehabilitanden hielten sich im Mittel 53,3 Tage in den Einrichtungen auf. Dieser Wert ist wiederum um 2,22 Tage angestiegen und zeigt sich dem 2010 gleich: 2008 = 54 Tage / 2009 = 54 Tage / 2010 = 53 Tage / 2011 = 51 Tage / 2012 = 53 Tage 40,4% der unplanmäßig Entlassenen beenden die Behandlung innerhalb der ersten 4 Wochen. Dieser relative Anteil ist dem des Vorjahres ähnlich: 2008 = 45% / 2009 = 43% / 2010 = 43% / 2011 = 41% / 2013 = 40% 38

58 Bundesverband für Stationäre Suchtkrankenhilfe e.v. Auswertung der Basisdaten zum Entlassungsjahrgang Adaptions-Einrichtungen - Stand: August 2013 Ad-1.1 Geschlecht Geschlecht Fälle Männlich 680 Weiblich 155 Gesamt 835 2

59 Ad-1.1 Geschlecht Kommentar Der Anteil der Frauen in der Stichprobe für Adaptions-Einrichtungen (18,6%) ist geringer als in der Gesamtauswertung (23,6%). In der Regel sind Frauen in den Fachkliniken sozial und beruflich integrierter als Männer, so dass eine Adaption weniger häufig angestrebt wird. Der Anteil ist im Vergleich zu den beiden Vorjahren weiter zurückgegangen. Es bleibt abzuwarten, ob sich diese Entwicklung fortsetzen wird = 21% / 2006 = 17% / 2007 = 20% / 2008 = 22% / 2009 = 19% / 2010 = 21% / 2011 = 19% / 2012 = 19% 3 Ad-1.2-a Alter bei Aufnahme Häufigkeit Merkmal Wert Minimum 17 Maximum 62 Mittelwert 37,5 Standardabweichung 10,3 Median 37 Alter 4

60 Ad-1.2-b Alter bei Aufnahme gruppiert Alter in Jahren Fälle 19 und jünger bis bis bis bis bis 69 6 Gesamt Ad-1.2 Alter bei Aufnahme Kommentar Die Patienten in der Adaption waren 2012 im Mittelwert (37,5 Jahre) wiederum etwas jünger als der Durchschnitt aller Patienten der Gesamtauswertung (41,4 Jahre). Dies ist dadurch erklärbar, da es in der Adaption immer auch um berufliche Wiedereingliederung geht und manche Adaptions- Einrichtungen Altersbegrenzungen haben. Der Wert bewegt sich auf dem Niveau der Vorjahre = 39,8 Jahre / 2006 = 34,7 Jahre / 2007 = 34,8 Jahre / 2008 = 36,5 Jahre / 2009 = 37,0 Jahre / 2010 = 36,7 Jahre / 2011 = 36,5 Jahre / 2012 = 37,5 Jahre 6

61 Ad-2.1 Leistungsträger Leistungsträger Fälle Anteil Rentenversicherung ,6% Krankenversicherung 13 1,6% Sozialhilfe 11 1,3% Selbstzahler 3 0,4% Sonstige 1 0,1% Gesamt ,0% 7 Ad-2.1 Leistungsträger Kommentar Die Deutsche Rentenversicherung ist mit 96,6% der dominierende Leistungsträger in der Adaption. Dieser Anteil übersteigt den Anteil der Rentenversicherung in der Gesamtauswertung (89,2%). Der Anteil der DRV als Leistungsträger für die Adaption ist damit auf einem Höchststand = 89% / 2006 = 90% / 2007 = 93% / 2008 = 94% / 2009 = 94% / 2010 = 95% / 2011 = 94% / 2012 = 97% In der Regel haben die Patienten in der Adaption aufgrund ihres Lebensalters sowie von zurückgelegten Versicherungszeiten die leistungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Kostenübernahme durch die Rentenversicherung erfüllt. Die Zahlen bestätigen außerdem die Vermutung, dass sich die GKV überwiegend keine Adaption mehr bewilligt. 8

62 Ad-2.2 Vermittlung Vermittlung durch... Fälle Anteil Keine Angabe 9 11% 1,1% Suchtberatungsstelle 59 7,1% Stationäre Suchteinrichtung ,7% Krankenhaus 10 1,2% Justizbehörden 7 0,8% Sonstige 1 0,1% Gesamt ,0% 9 Ad-2.2 Vermittlung Kommentar Da die Adaption in der Regel im direkten Anschluss an die stationäre Entwöhnung stattfindet, erfolgte die Vermittlung erwartungsgemäß meistens durch die entsprechenden Einrichtungen = 95% / 2006 = 78% / 2007 = 79% / 2008 = 88% / 2009 = 86% / 2010 = 94% / 2011 = 92% / 2012 = 90% Der Anteil der Vermittlungen durch Suchtberatungsstellen betrug ,1%. Der Wert schwankt relativ stark in den zurückliegenden Jahren. Möglicherweise liegt dies an Gepflogenheiten bei der Kodierung (Beratungsstelle vermittelt schon die Adaption, trotzdem geht noch eine fachklinische Behandlung voraus) = 1% / 2006 = 5% / 2007 = 15% / 2008 = 5% / 2009 = 6% / 2010 = 3% / 2011 = 4% / 2012 = 7% 10

63 Ad-2.3-a Vorerfahrung Entgiftung Zahl der Entgiftungen über 10 4 bis keine Merkmale nur für Fälle mit >0 Entgiftungen Wert Minimum 1 Maximum 40 Mittelwert 4,7 Standardabweichung 5,9 Median 3 11 Ad-2.3-a Vorerfahrung Entgiftung Kommentar Im Vergleich zu der Gesamtstichauswertung (16,1%) waren in der Adaption weniger Patienten, die keine Entgiftung absolviert haben (10,5%). Der Mittelwert der Zahl der Entgiftungen war bei Patienten in der Adaption mit 4,7 höher als bei der Gesamtauswertung (3,7), was auf eine stärkere Chronifizierung und eine längere Behandlungsgeschichte hinweist. Die durchschnittliche h h Zahl der Entgiftungen bei Patienten in der Adaption ist mit im Vergleich zu den Vorjahren in etwa gleich geblieben = 5,1 / 2006 = 4,1 / 2007 = 4,6 / 2008 = 5,6 / 2009 = 4,3 / 2010 = 4,4 / 2011 = 5,0 / 2012 = 4,7 12

64 Ad-2.3-b Vorerfahrung stationäre Entwöhnung Zahl der stat. Entwöhnungen 4 bis 10 Merkmale nur für Fälle mit >0 Entwöhnungen Wert Minimum 1 Maximum 7 Mittelwert 1,8 Standardabweichung 1,0 Median keine 13 Ad-2.3-b Vorerfahrung stationäre Entwöhnung Kommentar Erwartungsgemäß absolvierten die meisten Patienten (96,4%) vor der Adaption eine stationäre Entwöhnung = 95% / 2006 = 85% / 2007 = 93% / 2008 = 94% / 2009 = 95% / 2010 = 95% / 2011 = 96% / 2012 = 96% Der Anteil an Patienten in der Adaption, die zuvor mehr als eine stationäre Entwöhnung absolviert haben, ist mit 48,7% mehr als zweieinhalb mal so hoch als in der Gesamtauswertung (18,1%). Auch diese Tatsache weist auf eine stärkere Chronifizierung der Suchterkrankung bei Patienten in der Adaption hin. Patienten in der Adaption haben oftmals erst durch mehrmaliges Scheitern nach Entwöhnungsbehandlungen erkannt, dass sie im Anschluss weitere Hilfe zur Aufrechterhaltung der Abstinenz in der kritischen Phase der Wiedereingliederung benötigen. 14

65 Ad-2.4 Schulabschluss Höchster bisher erreichter Schulabschluss Fälle Anteile Keine Angabe 37 44% 4,4% Ohne Schulabschluss abgegangen 83 9,9% Sonderschulabschluss 16 1,9% Hauptschulabschluss / Volksschulabschluss ,6% Realschulabschluss / Polytechnische Oberschule ,2% (Fach-)Hochschulreife / Abitur 82 98% 9,8% Anderer Schulabschluss 1 0,1% Gesamt ,0% 15 Ad-2.4 Schulabschluss Kommentar Bezüglich des Schulabschlusses zeigen sich bei den Patienten in der Adaption insgesamt wenig Unterschiede zur Gesamtauswertung. Die Anteile der einzelnen Kategorien haben sich gegenüber den Vorjahren nicht wesentlich verändert. Die im Hinblick auf die berufliche Wiedereingliederung besonders problematische Gruppe ohne Schulabschluss liegt bei 9,9% (Gesamtauswertung 7,8%) und ist damit im Vergleich zum Vorjahr wieder größer geworden = 11% / 2006 = 10% / 2007 = 11% / 2008 = 12% / 2009 = 8% / 2010 = 10% / 2011 = 8% / 2012 = 10% 16

66 Ad-2.5 Erwerbssituation Überwiegende Erwerbssituation vor Behandlungsbeginn Fälle Anteile Keine Angabe 38 4,6% Auszubildender 3 0,4% Arbeiter / Angestellter / Beamter 45 5,4% Selbständiger / Freiberufler 2 0,2% Sonstige Erwerbspersonen 5 0,6% In beruflicher Rehabilitation 24 2,9% Arbeitslos nach SGB III (Bezug von ALG I) 83 9,9% Arbeitslos nach SGB II (Bezug von ALG II) ,3% Schüler / Student 2 0,2% Hausfrau / Hausmann 2 0,2% Rentner / Pensionär 5 0,6% Sonstige Nichterwerbspersonen 47 5,6% Gesamt ,0% 17 Ad-2.5 Erwerbssituation Kommentar Erwartungsgemäß ist die Arbeitssituation der Patienten in der Adaption vor der Behandlung ungünstiger als in der Gesamtauswertung. Versicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis: Adaption = 6,4% / Gesamt = 31,5% Bezug von ALG I oder II: Adaption = 79,2% / Gesamt = 45,7% Der Anteil der Arbeitslosen (Bezug von ALG I oder II) ist im Vergleich zu den Vorjahren zurückgegangen = 69% / 2008 = 72% / 2009 = 75% / 2010 = 83% / 2011 = 84% / 2012 = 79% Insbesondere der Anteil von langzeitarbeitslosen Beziehern von ALG II ist in der Adaption mit 69,3% wesentlich höher als in der Gesamtstichprobe (38,0%). 18

67 Ad-2.6 Familienstand Familienstand zu Beginn der Behandlung Fälle Anteile Keine Angabe 23 2,8% Ledig ,5% Verheiratet, zusammenlebend 17 2,0% Verheiratet, getrennt lebend 71 8,5% Geschieden ,4% Verwitwet 6 0,7% Gesamt ,0% 19 Ad-2.6 Familienstand Kommentar Nur ein sehr kleiner Anteil an Patienten in der Adaption (2,0%) lebte 2012 mit einem Ehepartner zusammen. In der Gesamtauswertung sind es 18,7%. Der Wert bewegt sich insgesamt auf dem Niveau der Vorjahre = 5% / 2006 = 2% / 2007 = 1% / 2008 = 1% / 2009 = 3% / 2010 = 2% / 2011 = 1% / 2012 = 2% Auffallend ist auch der hohe Anteil an ledigen Patienten in der Adaption (67,5%) im Vergleich zur Gesamtauswertung (49,4%). Die Zahlen belegen einen geringen Grad an sozialen Bindungen bei Patienten in der Adaption. 20

68 Ad-2.7 Partnersituation Partnerbeziehung zu Beginn der Behandlung Fälle Anteile Keine Angabe 28 3,4% Alleinstehend ,3% Zeitweilige Beziehungen 47 5,6% Feste Beziehung ,4% Sonstige 3 0,4% Gesamt ,0% 21 Ad-2.7 Partnersituation Kommentar Die Zahl der Patienten in der Adaption in fester Partnerschaft ist mit 16,4% im Vergleich zu Patienten in der Entwöhnung sehr niedrig. Alkohol = 43,7% / Drogen = 32,7% Der Anteil von Patienten in fester Partnerschaft ist gegenüber den Vorjahren gesunken = 15% / 2006 = 13% / 2007 = 13% / 2008 = 14% / 2009 = 18% / 2010 = 19% / 2011 = 20% / 2012 = 16% 22

69 Ad-2.8 Erwerbssituation im Verlauf Behandlungs-Ende Keine Angabe Erwerbstätig Arbeitslos Nicht erwerbstätig Gesamt Behan ndlungs-beginn Keine Angabe 36 90,0% 2 5,0% 2 5,0% 0 0,0% ,0% Erwerbstätig 5 7,7% 39 60,0% 21 32,3% 0 0,0% ,0% Arbeitslos 10 1,5% 58 8,6% ,0% 6 0,9% ,0% Nicht erwerbstätig 2 3,4% 6 10,2% 32 54,2% 19 32,2% ,0% Gesamt 53 6,3% ,6% ,1% 25 3,0% ,0% 23 Ad-2.8 Erwerbssituation im Verlauf Kommentar 8,6% (2011 = 13,6% / 2010 = 11,8%) der Adaptionspatienten konnten während der Behandlung ein neues Arbeitsverhältnis aufnehmen. Zu berücksichtigen ist, dass eine weitere Anzahl der Patienten während der Adaption bereits ein neues Beschäftigungsverhältnis anbahnen, es aber erst kurz nach Behandlungsende zur Aufnahme dieser Beschäftigung kommt. Von den vor Antritt der Adaptionsmaßnahme Erwerbstätigen bleiben 60,0% (2011 = 56,8% / 2010 = 39,5%) in diesem Status. Für die Beendigung eines Beschäftigungsverhältnisses kommen verschiedene Ursachen in Frage: Aufgabe dysfunktionaler Arbeitsverhältnisse Arbeitsverhältnisse haben nur noch formal bestanden Beendigung des Arbeitsverhältnisses wegen der Rehabilitation Insgesamt kann vor dem Hintergrund der schwierigen Ausgangslage der Patienten von einem positiven bzw. stabilisierenden Effekt der Adaptionsbehandlung ausgegangen werden. 24

70 Ad-2.9 Wohnsituation im Verlauf Behandlungs-Ende Keine Angabe selbständiges Wohnen bei anderen Personen BeWo, Klinik, Wohnheim Sonstiges Gesamt Behandlu ungs-beginn Keine Angabe ,0% 0 0,0% 0 0,0% 0 0,0% 0 0,0% ,0% selbständiges Wohnen Bei anderen Personen 0 0,0% 87 60,8% 16 11,2% 35 24,5% 5 3,5% ,0% 0 0,0% 7 13,5% 24 46,2% 20 38,5% 1 1,9% ,0% BeWo, Klinik, 34 5,9% ,9% 91 15,7% ,5% 41 7,1% ,0% Wohnheim Sonstiges 0 0,0% 11 23,4% 11 23,4% 17 36,2% 8 17,0% ,0% Gesamt 47 5,6% ,0% ,0% ,8% 55 6,6% ,0% 25 Ad-2.9 Wohnsituation im Verlauf Kommentar Eines der Ziele der Adaption ist es, rückfallgefährdende Wohnsituationen aufzugeben, dies können sowohl selbständige wie auch betreute Wohnformen sein. 30,9% (2011 = 47,0%) der Patienten, die zuvor im betreuten Wohnformen gelebt haben, wechselten in selbständiges Wohnen. Nach Beendigung der Adaption lebten insgesamt 34,0% (2011 = 46,2%) der Patienten in einer selbständigen Wohnform. Eine weitere rückfallgefährdende Wohnform ist häufig Wohnen bei anderen Personen, wenn damit (konsumierende) Bekannte oder konfliktbeladene familiäre Situationen gemeint sind. 38,5% (2011 = 38,5%) der Personen, die zu Beginn der Adaption noch bei anderen Personen gewohnt haben, wechselten in betreute Wohnformen. 26

71 Ad-3.1 Art der Beendigung Art der Beendigung Fälle Anteile Regulär nach Beratung / Behandlungsplan ,7% Vorzeitig auf ärztliche / therapeutische Veranlassung Vorzeitig mit ärztlichem / therapeutischem Einverständnis Vorzeitig ohne ärztliches / therapeutisches Einverständnis - Abbruch durch Klient 33 4,0% 45 5,4% ,3% Disziplinarisch - Abbruch durch die Einrichtung ,5% Außerplanmäßige Verlegung 9 1,1% Planmäßiger Wechsel in andere Behandlungsform 18 2,2% Gesamt ,0% 27 Ad-3.1 Art der Beendigung Art der Beendigung Regulär Vorzeitig auf Veranlassung Vorzeitig mit Einverständnis Abbruch durch Klient Disziplinarisch Außerplanmäßige Verlegung Planmäßiger Wechsel 28

72 Ad-3.1-a Haltequote Art der Entlassung Fälle Anteile Planmäßige Entlassung ,2% Unplanmäßige Entlassung ,8% Gesamt ,0% 29 Ad-3.1 Art der Beendigung Kommentar Eine Haltequote von 73,2% planmäßigen Entlassungen ist der niedrigste Wert im Verlauf der letzten Jahre. Gleichzeitig ist er insgesamt ein Indikator für einen überwiegend erfolgreichen Therapieverlauf der Adaptionsbehandlung angesichts der Patientenstruktur mit hoher psychosozialer Problematik = 77% / 2008 = 75% / 2009 = 76% / 2010 = 74% / 2011 = 76% / 2012 = 73% Erwartungsgemäß liegt die Haltequote in der Adaption etwas niedriger als Haltequote der Gesamtauswertung (78,2%) und zwischen den Haltequoten der Alkohol- (83,2%) und Drogenentwöhnung (57,3%). 30

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