Studie Haushaltsstrompreise

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1 Studie Haushaltsstrompreise

2 Ausgangslage und Zielsetzung der Studie Ausgangslage: Haushaltsstrompreise sind oft ein sehr emotionales Thema. Die Bundesnetzagentur erhebt detaillierte Daten zu den Haushaltsstrompreisen. Bei Veröffentlichung sind die Informationen jedoch bereits so alt, dass diese keine Basis für eine sachorientierte Diskussion der aktuellen Preisentwicklung bilden können. Über Haushaltsstrompreise werden immer wieder gezielt den eigenen Zielen dienende Thesen lanciert, die dann mit aus dem Zusammenhang gerissenen Sachinformationen belegt werden. Bisher ist selten eine Analyse, die alle Aspekte gesamthaft betrachtet, Basis für die inhaltliche Diskussion gewesen. Es gibt kaum einen Markt, der transparenter ist, als der Markt für Haushaltsstrompreise. Bei den Haushaltsstrompreisen sind die Vorkosten der Unternehmen sogar transparenter als bei Krediten, bei denen die Refinanzierungskosten an der Börse notiert werden. Die Studie hat das Ziel. die Analysemöglichkeiten mit den am Markt verfügbaren Informationen aufzuzeigen und einen Beitrag zur Versachlichung der zu erwartenden Diskussion über Haushaltsstrompreise vor dem Hintergrund der zu erwartenden Preissteigerungen zu liefern. Leipzig, Seite 2

3 Preisbenchmark für kwh Grundversorgung-GV HH Die Endkundenpreise für Stromlieferung an Haushalte sind transparent. Basis für diese Analyse sind die Daten von 55 großen Grundversorgern. Es sind alle Preise der Konzerne E.On, RWE, EnBW und Vattenfall enthalten. ct/kwh ,39 17,54 17,96 18,34 18,34 18,36 18,49 18,64 18,69 18,77 18,82 18,83 19,05 19,06 19,12 19,17 19,20 19,24 19,28 19,29 19,36 19,37 19,37 19,41 19,41 19,43 19,43 19,57 19,61 19,63 19,69 19,70 19,70 19,75 19,76 19,85 19,87 19,88 19,90 19,96 20,01 20,11 20,15 20,15 20,19 20,32 20,58 20,63 20,74 20,95 21,00 21,15 21,19 21,48 21, Stand: Grundversorgungstarife am Leipzig, Seite 3

4 Preisbestandteile für Haushaltskunden sind ebenfalls transparent 1 Vertrieb/ Beschaffung 1 Preisbestandteil für Beschaffung und Vertrieb; ergibt sich als Residualgröße und ist für veröffentlichte Tarife ermittelbar und transparent 2 Umsatzsteuer 2 19% Umsatzsteuer 3 Energiesteuer 3 Energiesteuer bzw. sonstige Abgaben (für alle gleich) 4 Ø- Konzessionsabgabe 4 Konzessionsabgaben sind regional/lokal unterschiedlich, jedoch für jeden Lieferanten beim jeweils betreffenden Kunden gleich. 5 Netzentgelte 5 Netzentgelte sind reguliert und sind daher für einen Kunden daher für alle Wettbewerber gleich. Leipzig, Seite 4

5 Beschaffungskosten für 2008 waren sehr ähnlich Seit Anfang 2006 schwankten die Beschaffungskosten für 2008 in einem relativ engen Band. Unternehmen mit ratierlicher Beschaffung und neue Anbieter hatten deshalb ähnliche Beschaffungskosten zwischen 5,9 und 6,3 ct/kwh Schätzpreis H0-Profil Kal alle Werte in /MWh Schätzung H0- Profil Mittelwert ,71 Mittelwert ,56 Mittelwert ,82 Mittelwert ,79 niedrigster Wert seit ,47 höchster Wert seit ,15 Basis: Notierungen Base Kal zzgl. 7 /MWh an der EEX in Leipzig (Quelle: Homepage EEX) * H0-Profil: standardisiertes Lieferstruktur für Haushaltskunden Leipzig, Seite 5

6 Die konkreten Strompreisbestandteile für Haushaltskunden sind transparent und öffentlich zugänglich Bei angesetzten Beschaffungskosten von rd. 6,1 ct/kwh verblieb in 2008 nur eine für Wettbewerbsmärkte geringe vertrieblicherohmarge von rd. 45 pro Kunde pro Jahr. Dies ist bei den meisten Grundversorgern nicht kostendeckend. Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch (3.500 kwh/a) teilen sich die rund 21,6 ct/kwh für Strom gemäß BNetzA wie folgt auf: Beschaffung&Vertrieb ~ 34% Netz ~ 27% Beschaffung & Vertrieb 7,39 Netzkosten (Netzentgelte inkl. Verrechnungs -entgelte) 5,92 Steuern und Abgaben 8,29 Staat* ~ 39% Stand: April 2008 Angaben in ct/kwh. *Umsatzsteuer, Stromsteuer, EEG, KWKModG, Konzessionsabgabe Quelle: Monitoringbericht 2008 der Bundesnetzagentur, 10/2008 Leipzig, Seite 6

7 Die Vertriebskosten je Kunde p.a. können auf Basis von Benchmarks ermittelt werden Mit plausiblen Zahlenwerten für effiziente Grundversorger ergibt sich: Bottom-Up-Kalkulation Vertriebskosten (alle Zahlen in pro Kunde p.a.)* (Durchschnittskunde: kwh p.a.) effizienter GV effizienter GV mit hohen Faktorkosten Abrechnung (regulierte Entgelte Netzabrechnung: ) 15,00 23,00 Rechnungsversand 3,00 5,00 Mitteilungen Preisanpassung 3,00 5,00 Mahnung/Inkasso 6,00 9,00 Forderungsausfall (1,0 %) 1,0% 735,00 7,35 7,35 Kundenbetreuung (telefonisch, schriftl., Beratungsstellen) 15,00 25,00 Werbung, Sponsoring** 5,00 5,00 Kreditkosten Forderungsbestand 8,0% 72,89 5,83 5,83 Gesamtkosten ( pro Durchschnitts-GV-Kunde p.a.) 60,18 85,18 (ohne Verzinsung Kundenwert bzw. anteilige Akquisekosten und ohne kalk. EK-Kosten für Kreditwürdigkeit/Termingeschäftsfähigkeit) *Prämisse: Prozesse werden von eigenen Mitarbeitern mit entsprechender tarifvertraglicher Bindung durchgeführt ** niedriger Ansatz; in anderen Branchen beträgt der Anteil teilweise mehr als 50 % der Vertriebskosten Leipzig, Seite 7

8 Preisbestandteil Beschaffung und Vertrieb Grundversorgung Strom HH für 2009 (4.000 kwh p.a.) ct/kwh Berechnungsgrundlage (ct/kwh): Netto-Endkundenpreise - gesetzl. Abgaben (KWK 0,231, - EEG 1,2; Stromsteuer 2,05) - veröffentlichte NNE - auf grdl. Bevölkerungsdichte geschätzte Konzessionsabgabe = Preisbestandteil Beschaffung&Vertrieb 6,49 6,50 6,53 7,32 7,71 7,93 8,07 8,13 8,16 8,27 8,33 8,33 8,47 8,48 8,50 8,59 8,59 8,60 8,64 8,65 8,68 8,69 8,73 8,79 8,80 8,80 8,82 8,82 8,84 8,85 8,85 8,91 8,93 8,99 9,01 9,02 9,04 9,06 9,16 9,23 9,32 9,38 9,39 9,43 9,44 9,45 9,75 9,83 9,87 9,90 10,15 10,18 10,18 10,22 10,42 10, Stand: Tarife und Netznutzungsentgelte am arithmetischer Mittelwert Leipzig, Seite 8

9 Die Beschaffungskosten für 2009 hatten eine hohe Volatilität Durch die hohe Volatilität können sich die im Markt realisierten Beschaffungskosten für bestehende Kundenportfolien deutlich unterschieden. Unternehmen mit kurzfristiger Beschaffung haben für 2009 die höchsten Beschaffungskosten und Unternehmen mit langfristiger Beschaffung haben die günstigsten; d.h. auch Unternehmen mit ratierlicher Beschaffung haben unterschiedliche Kosten. Neue Anbieter konnten für aktuelle Angebote deutlich günstiger beschaffen Schätzpreis H0-Profil Kal Basis: Notierungen Base Kal zzgl. 7 /MWh an der EEX in Leipzig (Quelle: Homepage EEX) alle Werte in /MWh Schätzung H0- Profil Mittelwert ,86 Mittelwert (24/6/12) 65,13 Mittelwert (12/6/12) 69,01 Mittelwert (12/3/12) 75,76 niedrigster Wert seit ,14 höchster Wert seit ,15 Leipzig, Seite 9

10 Vertrieblicher Rohertrag Strom HH bei Beschaffungskosten von 6,9 ct/kwh für kwh p.a. Die aktuellen Strompreise ermöglichen im Marktschnitt die Deckung der Vertriebskosten*. Teilweise gibt es jedoch offensichtlich noch nicht-kostendeckende Preise. Wegen des hohen Verbrauches überschätzt die Studie den vertrieblichenrohertrag systematisch. pro Kd. p.a Berechnungsgrundlage: (Preisbestandteil Beschaffung&Vertrieb für 2009 in ct/kwh - Angesetzte Beschaffungskosten 6,9 ct/kwh) * 4000 kwh = vertrieblicher Rohertrag in pro Kd. p.a Stand: Tarife und Netznutzungsentgelte am * Vertriebskosten liegen bei min pro Kunde p.a. arithmetischer Mittelwert Leipzig, Seite 10

11 Die aktuellen Strompreisbestandteile für Haushaltskunden zum sind veröffentlicht und bestätigen die Studienergebnisse Bei angesetzten Beschaffungskosten von rd. 6,9 ct/kwh verbleibt in 2009 nur eine für Wettbewerbsmärkte geringe vertrieblicherohmarge von rd. 64 pro Kunde pro Jahr. Bei einem Jahresverbrauch von kwh/a teilen sich die rund 23,18 ct/kwh für Strom gemäß BNetzA wie folgt auf: Beschaffung&Vertrieb ~ 38% Netz ~ 25% Beschaffung & Vertrieb 8,73 Netzkosten (Netzentgelte inkl. Verrechnungs -entgelte) 5,8 Steuern und Abgaben 8,66 Staat* ~ 37% Stand: April 2009 Angaben in ct/kwh. *Umsatzsteuer, Stromsteuer, EEG, KWKModG, Konzessionsabgabe Quelle: Monitoringbericht 2009 der Bundesnetzagentur, 10/2009 Leipzig, Seite 11

12 EEG-Umlage wird um rd. 0,9 ct/kwh auf 2,047 ct/kwh steigen Gem. Veröffentlichung vom wird die EEG-Umlage auf 2,047 ct/kwh steigen EEG-Umlage 2010 Gemäß der Ausgleichsmechanismusverordnung(AusglMechV) vom 17. Juli 2009 werden ab dem 1. Januar 2010 die Elektrizitätsversorgungsunternehmen, die Strom an Letztverbraucher liefern, von der Pflicht befreit, den von den Übertragungsnetzbetreibern aufgenommenen EEG-Strom abzunehmen. Statt dessen haben die Übertragungsnetzbetreiber künftig den gesamten EEG-Strom über die Börse an den Markt zu geben und die Elektrizitätsversorgungsunternehmen haben für jede an Letztverbraucher gelieferte Kilowattstunde Strom eine EEG-Umlage an die Übertragungsnetzbetreiber zu entrichten. Mit diesen Zahlungen soll die Differenz aus den Einnahmen und den Ausgaben der Übertragungsnetzbetreiber bei der EEG- Umsetzung nach 3 Abs. 3 und 4 AusglMechV gedeckt werden. Die Übertragungsnetzbetreiber sind gemäß 3 Absatz 2 AusglMechV verpflichtet, bis zum 15. Oktober eines Kalenderjahres die EEG-Umlage für das folgende Kalenderjahr zu veröffentlichen. Die EEG-Umlage für das Jahr 2010 beträgt 2,047 ct/kwh. Quelle: gemeinsame Internetseite der Übertragungsnetzbetreiber; Leipzig, Seite 12

13 Unabhängige Experten erwarten für 2010 deutliche Netzentgeltsteigerungen Auszug aus der Pressemitteilung von bne und der Verbraucherzentrale vom : Quellen: Leipzig, Seite 13

14 Gem bne-studie steigen SLP-Netzentgelte um 0,47 ct/kwh Hauptgründe sind steigende Lohnkosten, rückläufige Verbräuche und Netzausbaukosten (u.a. EEG). Quellen: Leipzig, Seite 14

15 Gem. bne-studie ist die NNE-Steigerung bei SLP regional verschieden Quellen: Leipzig, Seite 15

16 Die Beschaffungskosten für 2010 hatten die größte Volatilität Durch die hohe Volatilität werden sich die im Markt realisierten Beschaffungskosten für bestehende Kundenportfolien auch für 2010 deutlich unterscheiden. Bei langfristiger Beschaffung liegen die Beschaffungskosten in der Größenordnung der Beschaffungskosten für das Jahr Bei kurzfristiger Beschaffung ergeben sich Kostenreduzierungen. Der aktuelle Beschaffungspreis (Basis für Akquise der neuen Anbieter) liegt noch einmal darunter Schätzpreis H0-Profil Kal 2010 alle Werte in /MWh Schätzung H0 Mittelwert , Mittelwert (24/6/12) 68,26 Mittelwert (12/6/12) 68, Mittelwert (12/3/12) 60,79 niedrigster Wert seit ,65 höchster Wert seit ,00 Basis: Notierungen Base Kal zzgl. 7 /MWh an der EEX in Leipzig (Quelle: Homepage EEX) Leipzig, Seite 16

17 Je nach Beschaffungskonzept steigen die Beschaffungskosten der Grundversorger für 2010 sogar Die Erfahrungen der letzten Jahre hat viele Unternehmen dazu gebracht, längerfristig für das PuG-Segment zu beschaffen (vgl. 24/6/12). Dementsprechend sind im Markt verbreitet Kostensteigerungen bei den Beschaffungskosten zu erwarten. Lange Jahre waren EVU mit langfristiger Beschaffung das Benchmark für Preisgenehmigungsverfahren; d.h. Unternehmen mit kurzfristigerer Beschaffung bekamen nicht alle Kosten anerkannt. Für 2010 haben EVU mit langfristiger Beschaffung erstmals als einzige Kostensteigerungen. Gleichwohl sind die spezifischen Beschaffungskosten außer bei der kurzfristigsten Beschaffungsstrategie mit rd. 68 /MWh (rd. 6,8 ct/kwh) immer noch wettbewerbsfähig. Für 2010 kann keine allgemeingültige Aussage zu der Entwicklung der Beschaffungskosten der Grundversorger abgeleitet werden. Beschaffungskonzept* Veränderung 2009 zu ** 2009** 2008** 24/6/12 +3,13 68,26 65,13 58,56 12/6/12-0,36 68,65 69,01 61,82 12/3/12-14,98 60,79 75,76 61,79 * Die erste Zahl beschreibt die Anzahl Monate, in denen ratierlich beschafft wird. Die zweite Zahl beschreibt die Anzahl Monate vor Lieferbeginn wann die Beschaffung abgeschlossen ist. Die dritte Zahl beschreibt die Anzahl Monate für die beschafft wird. ** Basis: Notierungen Base Kal. 2010, 2009, 2008 zzgl. 7 /MWh an der EEX in Leipzig (Quelle: Homepage EEX); alle Zahlen in /MWh Leipzig, Seite 17

18 Szenarische Betrachtung der Situation für 2010 Ziel dieser Studie ist eine szenarische Betrachtung der für das Kalenderjahr 2010 zu erwartenden Situation für die Strompreise der Grundversorger bei der Belieferung von Haushaltskunden. Bei der Ableitung der Analysen und Schlussfolgerungen werden einheitlich folgende Prämissen unterstellt: Die ausgewählten Unternehmen beliefern zusammen weit mehr als 50 % der Kunden in Deutschland und sind damit aus Sicht der Autoren repräsentativ. Um unrichtige Schlussfolgerungen für einzelne Unternehmen zu vermeiden, sind alle Zahlen anonymisiert. Die Beschaffungskosten der Unternehmen sind nicht bekannt. Deshalb können keine unternehmensscharfen Aussagen über die Profitabilität abgeleitet werden. Die Richtigkeit der Datenbasis dieser Studie zu den Haushaltsstrompreisen in Deutschland wurde von der HLB TREUMERKUR Dr. Schmidt und Partner KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Wuppertal, geprüft und nicht beanstandet. Die Ergebnisse der Analysen sind wegen der repräsentativen Datenbasis jedoch repräsentativ für die aktuelle Situation der Stromlieferung an Haushaltskunden. Basis der Analysen sind die aktuellen Endkundenpreise (Stand: ) in der Grundversorgung. Für Steuern und Abgaben werden die aktuellen Rahmenbedingungen angesetzt; d.h. für die EEG-Umlage wird der kommunizierte Umlagewert von 2,047 ct/kwh angesetzt und für KWK der auf 0,13 ct/kwh reduzierte Wert. Für die Netzentgelte werden 2 Szenarien betrachtet: 1. Szenario 1: Die Netzentgelte steigen gem. bne-studie in 2010 um ca. 0,47 ct/kwh 2. Szenario 2: Die Netzentgelte bleiben unverändert Leipzig, Seite 18

19 Szenario 1: Preisbestandteil Beschaffung und Vertrieb Grundversorgung Strom HH für 2010 (4.000 kwh p.a.) ct/kwh Berechnungsgrundlage (ct/kwh): Netto-Endkundenpreise - gesetzl. Abgaben (KWK 0,13, - EEG 2,047; Stromsteuer 2,05) - veröffentlichte NNE + 0,47 ct/kwh - auf grdl. Bevölkerungsdichte geschätzte Konzessionsabgabe = Preisbestandteil Beschaffung&Vertrieb 5,27 5,29 5,32 6,11 6,49 6,71 6,85 6,91 6,94 7,06 7,12 7,12 7,25 7,26 7,28 7,37 7,37 7,38 7,42 7,43 7,47 7,47 7,51 7,57 7,58 7,59 7,60 7,61 7,62 7,64 7,64 7,70 7,71 7,78 7,79 7,81 7,82 7,85 7,95 8,01 8,10 8,17 8,18 8,21 8,22 8,24 8,53 8,62 8,65 8,68 8,94 8,96 8,96 9,00 Stand: Tarife und Netznutzungsentgelte am arithmetischer Mittelwert 9,20 9,26 Leipzig, Seite 19

20 Szenario 1: Vertrieblicher Rohertrag Strom HH bei Beschaffungskosten von 6,6 ct/kwh für kwh p.a. Bei steigenden Netzentgelten reichen die aktuellen Preise bei den meisten Unternehmen nicht mehr aus, um die Vertriebskosten von min. 60 bis 85 p.a.* zu decken. pro Kd. P.a Berechnungsgrundlage: (Preisbestandteil Beschaffung&Vertrieb für 2010 in ct/kwh - angesetzte Beschaffungskosten 6,6 ct/kwh) * 4000 kwh = vertrieblicher Rohertrag in pro Kd. p.a Stand: Tarife und Netznutzungsentgelte am * Vertriebskosten liegen bei min pro Kunde p.a. arithmetischer Mittelwert Leipzig, Seite 20

21 Szenario 2: Preisbestandteil Beschaffung und Vertrieb Grundversorgung Strom HH für 2010 (4.000 kwh p.a.) ct/kwh Berechnungsgrundlage (ct/kwh): Netto-Endkundenpreise - gesetzl. Abgaben (KWK 0,13, - EEG 2,047; Stromsteuer 2,05) - veröffentlichte NNE - auf grdl. Bevölkerungsdichte geschätzte Konzessionsabgabe = Preisbestandteil Beschaffung&Vertrieb 5,74 5,76 5,79 6,58 6,96 7,18 7,32 7,38 7,41 7,53 7,59 7,59 7,72 7,73 7,75 7,84 7,84 7,85 7,89 7,90 7,94 7,94 7,98 8,04 8,05 8,06 8,07 8,08 8,09 8,11 8,11 8,17 8,18 8,25 8,26 8,28 8,29 8,32 8,42 8,48 8,57 8,64 8,65 8,68 8,69 8,71 9,00 9,09 9,12 9,15 9,41 9,43 9,43 9,47 9,67 9, Stand: Tarife und Netznutzungsentgelte am arithmetischer Mittelwert Leipzig, Seite 21

22 Szenario 2: Vertrieblicher Rohertrag Strom HH bei Beschaffungskosten von 6,6 ct/kwh für kwh p.a. Selbst bei konstanten Netzentgelten reichen die aktuellen Preise bei vielen Unternehmen nicht aus, um die Vertriebskosten von min p.a. * zu decken. pro Kd. P.a Berechnungsgrundlage: (Preisbestandteil Beschaffung&Vertrieb für 2010 in ct/kwh - angesetzte Beschaffungskosten 6,6 ct/kwh) * 4000 kwh = vertrieblicher Rohertrag in pro Kd. p.a Stand: Tarife und Netznutzungsentgelte am * Vertriebskosten liegen bei min pro Kunde p.a. arithmetischer Mittelwert Leipzig, Seite 22

23 Zusammenfassung der Analyseergebnisse Die Strompreise und die Strompreisbestandteile sind jederzeit transparent und nachvollziehbar. Die Profitabilität hängt maßgeblich von den Beschaffungskosten der Unternehmen ab. Mit der Strombörse können jedoch belastbare Abschätzungen über die möglichen Beschaffungskosten der Grundversorger abgeleitet werden. Für 2010 ergeben sich für die Grundversorger sicher höhere Vorkosten durch die um mehr als 70 % steigende EEG-Umlage. Bzgl. der Netzentgelte legt eine unabhängige Studie des bne die Vermutung nahe, dass die Netzentgelte ebenfalls steigen. Bei den Beschaffungskosten kann für die Grundversorger davon ausgegangen werden, dass diese im Marktschnitt gegenüber 2009 leicht sinken. Bei langfristiger Beschaffung können sich aber auch steigende Beschaffungskosten ergeben. Die aktuellen Haushaltsstrompreise sind im Durchschnitt nicht ausreichend hoch als dass die Grundversorger mit diesen Preisen in 2010 kostendeckend Grundversorgungskunden beliefern können. Der in der Studie angesetzte Verbrauch von kwh p.a. überschätzt den vertrieblichen Rohertrag systematisch. Mit der Studie sind keine Aussagen bzgl. der Profitabilität einzelner Unternehmen möglich. Die Ergebnisse sind konsistent zu den Ergebnissen des aktuellen Monitoringberichtes der BNetzA. Für 2010 werden viele Grundversorger versuchen, die steigenden Kosten durch Preiserhöhungen zu kompensieren, um keine Verluste zu machen. Die aktuell günstigen Beschaffungskosten der neuen Anbieter werden für eine größere Marktdynamik sorgen (neue Anbieter können aktuell einkaufen und haben viel günstigere Beschaffungskosten als Grundversorger, die i.d.r. ratierlich eingekauft haben und einkaufen). Das Wechselverhalten der Kunden wird darüber entscheiden, ob und in welchem Umfang die zu erwartenden Preiserhöhungen erfolgreich durchgeführt werden können. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht sind die zu erwartenden Preiserhöhungen nachvollziehbar und sinnvoll, da diese Verluste vermeiden und für eine höhere Marktdynamik sorgen. Leipzig, Seite 23

24 Kontaktdaten Sven König UTILITY PARTNERS Managementberatung GmbH Haus Grünewald 1a Solingen Fon Fax Matthias Maltzahn GET AG Augustusplatz Leipzig Fon 0341/ Fax 0341/ Leipzig, Seite 24

Studie Haushaltsstrompreise 1/2010 (Preisstand 01.01.2010) www.utility-partners.de WWW.GET-AG.COM

Studie Haushaltsstrompreise 1/2010 (Preisstand 01.01.2010) www.utility-partners.de WWW.GET-AG.COM Studie Haushaltsstrompreise 1/2010 (Preisstand 01.01.2010) www.utility-partners.de WWW.GET-AG.COM Ausgangslage und Zielsetzung der Studie Ausgangslage: Die Bundesnetzagentur erhebt detaillierte Daten zu

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