Kleine Entscheidungshilfe Access vs. SQL-Server vs. mysql

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1 Kleine Entscheidungshilfe Access vs. SQL-Server vs. mysql Für die meisten allgemeinen Verwaltungsaufgaben werden Sie mit einer Access-Datenbank in Hinsicht auf die Größe und "Menge" an zu erwartenden Daten ausreichend versrgt sein. Wenn sich Ihre Anfrderungen an Ihre Datenbank jedch ändern, sllten Sie überlegen, b sich der Einsatz eines wesentlich schnelleren, flexibleren und sichereren Datenbank-Systems als "Back-End" lhnen könnte. Sie könnten z.b. Ihre Access Anwendung als Frnt-End weiter verwenden und lediglich die Backend- Seite auf SQL-Server umstellen. Als Alternative steht auch mysql zur Verfügung. Als wesentlicher Aspekt kann hier das Kstenargument gelten. MySQL ist grundsätzlich kstenls (pen-surce), für die kmmerzielle Nutzung fallen wenn überhaupt - minimale Lizenzgebühren an. MySQL eignet sich besnders als Online-Datenbanksystem. Für die Steuerung können Frnt-End-Prgramme (auch Access) verwendet werden (Access allerdings nicht hne Prbleme). Zugriff und Steuerung auf eine mysql-datenbank wird allerdings bevrzugt aber nicht ntwendigerweise - über einen Brwser vrgenmmen. Die Prgrammierung findet über HTML/PHP, Perl, Java der dergleichen statt. Im Gegensatz zu Access und SQL-Server ist es erfrderlich, zusätzliche Steuerungs-Tls zu installieren (bsp: SQL- Administratr, Cntrl-Center, Query-Brwser, SQLYg etc.) SQL-Server Express (SSE) Seit der Versin SQL-Server 2005 stellt Micrsft als Nachflge zur MSDE (Micrsft-Database- Engine) die etwas abgespeckte Versin SQL-Server-Express (SSE) zum dwnlad zur Verfügung. Im Gegensatz zu MSDE, die auf 2GB beschränkt war, sind in dieser Nachflgeversin nun immerhin 4GB verfügbar. Diese Versin kann überdies 1GB Arbeitsspeicher adressieren. Ähnlich wie bei mysql sllten hier weitere Tls installiert werden, da die Administratin ansnsten äußerst umständlich ausfällt. Im Wesentlichen sei hier Management Studi Express (ähnlich dem Enterprise-Manager) erwähnt. SQL Express erwartet außerdem die Installatin vn Dtnet-Framewrk 2.0f auf dem Server. Vermutlich als Knkurrenz zu mysql ist diese Versin vn Sql-Server auch als Online- Datenbank knzipiert, kann aber zumindest gut verwendet werden, um eine Online-Datenbank ffline vrzubereiten (die Online-Datenbank wird ft bei einem Prvider "gemietet"). Zur "Vrbereitung" einer SQL-Server-Datenbank (der auch mehrerer) kann auch die SQL-Server- Develper-Editin verwendet werden, die zwar nicht mehr kstenls aber immer nch deutlich(!) günstiger zu erwerben ist als die Vllversin, zudem müssen hier keine weiteren Tls installiert werden wie bei SSE. Das Framewrk (dtnetfx.exe), die Datenbank (SQLEXPR.exe) als auch das Management Studi (SQLServer2005_SSMEE.msi) sind bei MS frei als kstenls verfügbar. [Literatur-Empfehlung zum Thema SSE: SQL-Server Express Editin vn Andreas Ksch] Kleine Entscheidungshilfe Access vs. SQL-Server vs. mysql 1 / 6

2 Migratin / Imprt vn Daten in SSE Für die Migratin / Imprt (einspielen bzw. Übernahme) vn Access-Daten stellt MS ein Tl zur Verfügung: SQL Server Migratin Assistant fr Access (SSMA Access) und ist zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts unter D25FFF4E24FB&displaylang=en erhältlich. Nach dem Dwnlad, wird eine Licence-Registratin fällig, die aber ebenfalls bei MS erhältlich ist. Die Licence-Datei wird lkal gespeichert und beim ersten Prgrammstart abgefragt (und sllte anschließend nicht gelöscht werden). Wichtig bei der Migratin: die Quelldaten sllten hinsichtlich der Spalten- bzw. Feldnamen den allgemeinen internatinalen Standards entsprechen und keine Snderzeichen beinhalten - auch nicht Minuszeichen und dergleichen siehe hierzu meinen Bericht unter Seit der Versin Access 2007 aus Office-2007 ändert sich hinsichtlich der bisherigen Verfahren bei Access s einiges. Bei den ersten Beta-Versinen hatte ich nch den Eindruck, dass sich die ganze Office-Palette (einschließlich Excel) s allmählich entwicklerunfreundlich gestaltet, aber mittlerweile scheint sich der erste Eindruck nicht zwingend zu verdichten. Der Schwerpunkt verlagert sich jedch recht erheblich. Zwar geht es auch weiterhin um Datenbanken, jetzt aber nicht mehr s begrenzt auf.mdb-dateien (bzw..accdb bei Access 2007 und 2010) mit den üblichen Verknüpfungen und Imprten. Eher geht darum multifunktinal Daten aus unterschiedlichsten Quellen einzulinken und möglichst variabel darzustellen. Auch Autfilter, die ansnsten Excel vrbehalten waren, finden jetzt ihre Entsprechung. Die Datenbank-Erstellung im knventinellen (und auch weiterhin abslut unverzichtbaren) Sinne wird in Zukunft eher auf SQL-Server(-Express) und DtNet (.Net) ausgelagert. Besnders erwähnenswert ist, dass Micrsft mit der Versin 2007 für Access eine Runtime-Versin zur Verfügung stellt, die kstenls(!!) aus dem Netz geladen und hne Aufwand installiert werden kann. Smit können Anwendungen erstellt werden, die auf dem Ausführungsrechner keine Installatin vn Access erfrdert. Dieses Runtime-Tl war bei den Vrläufer-Versinen (als bis 2003) recht kstenaufwändig gesndert zu erwerben. Access-Datenbank im Web: Office Access 2007 enthält nur begrenzte Unterstützung für das Freigeben einer Datenbank im Web (nur die Veröffentlichung vn Listen verschieben der Datenbank in Dkumentbiblitheken). In Access 2010 dagegen können Sie eine Webdatenbank erstellen (wenn Sie Zugriff auf Access Services in Micrsft SharePint Server 2010 haben). Benutzer können die Datenbank dann in einem Webbrwserfenster verwenden. Änderungen am Entwurf erfrdern jedch Access Obacht: Einige Features für Desktpdatenbanken sind nicht auf das Web übertragbar es können viele der gleichen Aufgaben mithilfe neuer Features ausgeführt werden (beispielsweise berechnete Felder und Datenmakrs). b.w. Kleine Entscheidungshilfe Access vs. SQL-Server vs. mysql 2 / 6

3 Hier einige Hinweise zur Entscheidungshilfe für eine eventuelle Umstellung: Datenimprt / -exprt: SQL-Server: Bestehende Datenbestände können mit Hilfe der Imprt-Assistenten (Data- Transfer-Service) bzw. dem Integratin-Services in eine SQL-Datenbank imprtiert / exprtiert werden SQL-Server-Express: nach einer Installatin zunächst nicht verfügbar, allerdings können die ben erwähnten SSMA-Tls für Imprte verwendet werden Access: Es existieren die Standard Office-Knverter und die ODBC-Schnittstelle. mysql: Es existieren Knverter und die ODBC-Schnittstelle (ist gesndert zu installieren). Sicherungsverfahren (siehe dazu auch weiter unten unter "Datensicherheit, Perfrmance und Weiterverwendung"): SQL-Server: Sicherungen können autmatisiert (z.b zeitgesteuert) werden. SQL-Server-Express existiert das Backup-Divices-Tl und kann ebenfalls zeitgesteuert eingestellt werden Access: Sicherungen und evtl. Wiederherstellungen müssen vn Hand gesteuert der Sicherungsverfahren prgrammiert werden. mysql: Sicherungen und evtl. Wiederherstellungen müssen vn Hand gesteuert der Sicherungsverfahren prgrammiert werden. Installatin: SQL-Server: Eine Serverinstallatin; Client-Tls auf den Benutzerrechnern. SQL-Server-Express: desgleichen Access: Auf jeden Rechner eine Access- der eine Runtime-Installatin. mysql: Server- Client-Installatin mit Benutzerrechten. Benutzerverwaltung: SQL-Server: es kann eine nahezu beliebige Anzahl vn Benutzern für alle Datenbanken auf dem Server verwaltet werden. Die Zugriffsrechte können für jede Datenbank, jede Tabelle und auf Spaltenebene definiert werden. SQL-Server-Express: Anmeldung wird über Security-Lgins bzw Security-users der jeweiligen Datenbank und der Server- und Database-Rles verwaltet Access: Es existieren die Access-Benutzer-Verwaltungs-Mdalitäten für jede Datenbank einzeln. Zugriffbeschränkungen können nicht auf Spaltenebene definiert werden. mysql: Ähnlich wie SQL-Server. Datenbestände: SQL-Server: Der Datenbestand kann hne Verlust vn Geschwindigkeit ausgedehnt werden. Datenbestände können prblemls im Terabyte-Bereich verwaltet werden. SQL-Datenbanken sind fast frei skalierbar. Sie können Ihre Daten auch mit anderen Systemen nutzen, die Abfragesprache SQL ist systemübergreifend. Es können beliebig viele Datenbanken definiert werden. -SQL-Server-Express: max 4GB. Access: Eine Datenbank erfasst max. 2GB Daten (bei abnehmender Geschwindigkeit). In eine Access-Tabelle können Sie max Mrd. Datensätze erfassen; das ist zwar für nahezu alle Datenbanken im Verwaltungsbereich vllkmmen ausreichend, wenn Sie allerdings einen bestimmten Datenbestand erreicht haben (der nicht genau zu bestimmen ist, ist abhängig vn der Hardware swie vm Netz und Netztransfer), wird Access als interpretierendes System sehr langsam, um nicht zu sagen unerträglich mysql:.es existieren verschiedene Tabellen-Typen (MyIsam, InnDB...). Die Datenbanken sind fast frei skalierbar. SQL entspricht mit leichten Einschränkungen der Standard-Nrm. Es sind beliebig viele Datenbanken definierbar. Kleine Entscheidungshilfe Access vs. SQL-Server vs. mysql 3 / 6

4 Ein wesentlicher Punkt ist der Datentransfer: SQL-Server: führt die Abfrage auf dem Server aus und transferiert lediglich die selektierten Daten zumindest dann, wenn "direkt auf dem Server" prgrammiert werden kann, wenn als Abfragen/gespeicherte Przeduren "in der Datenbank" abgelegt werden können. Alternativ bietet sich nch die Möglichkeit eine ODBC 1 -Schnittstelle für den Zugriff auf die Daten zu verwenden SQL-Server-Express: wie SQL-Server Access: Bei einer Access-Abfrage werden zum Ausführen einer Abfrage ALLE Daten über das Netz transferiert und lkal selektiert. Das kann dazu führen, dass eine Abfrage, die sich auf einen Datenbestand vn z.b Zeilen bezieht und selektiert, bei einer Access-Datenbank das System für längere Zeit stark belastet, während SQL-Server damit keine Prbleme hat. mysql: Bei einer Abfrage werden zum Ausführen einer Abfrage alle Daten vrselektiert. Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die Kmprimierung: SQL-Server: Die Daten liegen immer kmprimiert vr. SQL-Server-Express: wie SQL-Server Access: In einer Access-Datenbank werden gelöschte Datensätze mit einem Gelöscht - Kennzeichen geführt und erst dann physisch aus der Datenbank entfernt, wenn die Datendatei kmprimiert wird (Im Menü: Datenbank-Dienstprgramme: Kmprimieren und reparieren). Dieser Kmprimierungsvrgang sllte regelmäßig vrgenmmen werden. Das hat sich in der Versin 2007 und sgar in 2010 (auch ACCDB) leider immer nch nicht geändert mysql: Die Daten liegen grundsätzlich kmprimiert vr. Bei der Verwendung vn Dynamic- Tabellen (häufige Verwendung) sllte allerdings gelegentlich vn Hand kmprimiert werden. Outer Jins: SQL-Server: Left-Jin und Right-Jin; zusätzlich Full-Jin SQL-Server-Express: wie SQL-Server Access: Left-Jin und Right-Jin mysql: Left-Jin und Right-Jin, zusätzlich Full-Jin Sicherheit: SQL-Server: Alle Zugriffe werden prtklliert und können nachvllzgen werden SQL-Server-Express: Server-Lgs werden prtklliert Access: keine Prtklle mysql: Lgging kann aktiviert werden, verlangsamt allerdings den DB-Betrieb. Multi-User-Fähigkeit: SQL-Server: als serverbasiertes Datenbanksystem stehen alle Möglichkeiten der Multiuser- Fähigkeit zur Verfügung SQL-Server-Express: wie SQL-Server, es gelten eingeschränkte Spezifikatinen (siehe unter msdn-nline.de) Access: Multiuserfähigkeit u.a. mit der Einschränkung des Datentransfer- Geschwindigkeitsprblems. mysql: Vlle Multiuserfähig; spezielle Web-Tauglichkeit 1 ODBC: Open-database-cnnectivity (wird über die Systemsteuerung lkal vrgemmen) Kleine Entscheidungshilfe Access vs. SQL-Server vs. mysql 4 / 6

5 Letzter Zugriff: SQL-Server: kann mittels timestamp-spalten (millisekundengenaue Erfassung des letzten Zugriffs) gesteuert werden SQL-Server-Express: timestamp-spalte wie SQL-Server Access: keine Möglichkeit vrgesehen, kann aber über Mdul-Funktinen abgefragt bzw. ausgelesen werden mysql: timestamp-spalten wie SQL-Server. Wartung / Aufwand /Schulung: SQL-Server: Backups, Imprte, Exprte und dergleichen sind einstellbar; Fachpersnal muss ggf. geschult der akquiriert werden. SQL-Server-Express: Backups sind einstellbar, es existiert aber kein DTS (data-transferservice) bzw. Integratin-Services, Fachpersnal sllte geschult der akquiriert werden Access: Kann ggf. auch vn Office-Persnal bedient werden. Aber Obacht: Die Erstellung einer Datenbank erfrdert Erfahrung (und Weitsicht) und wird nicht einfach aus dem Ärmel geschüttelt. Häufig treten tief greifende Prbleme erst später in Erscheinung, angefangen bei der Vergabe vn Spaltennamen (bzw. Feldnamen) und nch lange nicht aufgehört bei der Nrmalisierung. mysql: Fachpersnal insbesndere für die Zugriffssteuerung und Prgrammierung erfrderlich. Mein Fazit zum Thema Access: Über Access wird viel herumgeunkt. Was die Back-End-Verwendung betrifft kann ich die Ansicht grundsätzlich teilen, was die Frnt-End-seitige Verwendung betrifft eher nicht. Die Back-End-Verwendung: Man stelle sich nur vr: Eine Daten-Back-End-Datei kann im Explrer mit der Entfernten-Taste einfach gelöscht werden!! Der datentechnische Super-GAU! Eine SQL- Server-Datenbank löscht man nicht einfach mit der Entf-Taste, zumal in der Regel nur legitimiertes Persnal an die Entwicklungsumgebung des SQL-Servers herankmmt. Andererseits: gerade kürzlich habe ich wieder einen Fall erlebt, bei dem ein Mitarbeiter einer grßen nrddeutschen Bank mit meiner Unterstützung eine Datenbank zu einem bestimmten Cntrlling- Thema erstellt hat und zwar mit einer MDB als Frntend UND als Backend. Innerhalb kürzester Zeit (einige Wchen) würde ffenbar, dass er hier etwas "Wertvlles" (ein Tl mit hher Aussagerelevanz) entwickelt und die Datenbank wurde (schn aus den schnell erkanten Sicherheitsgründen) in eine sichere Umgebung überführt. Hätte der Mitarbeiter erst die IT-Abteilung mit dieser Prblematik beauftragt, wäre daraus whl in den nächsten Jahren nichts gewrden. Als: Access ist ein hervrragendes (und relativ einfaches) Prgramm zu Prblemverdeutlichung. Es besteht die Möglichkeit eine Datenbank hne allzu grßen Aufwand "erstmal" zu erstellen (was nicht darüber hinwegtäuschen sll, dass wie weiter ben bereits erwähnt jede Datenbank auch eine MDB mit Weitsicht und vertiefender Kenntnis erstellt werden muss). Zur Frnt-End-Verwendung: Wie erwähnt (siehe hierzu auch weiter unten) kann Access auch als Frnt-End-Prgramm "relativ" einfach prgrammiert werden (vrzugsweise unter Anbindung eines "vernünftigen" Back-End-Systems). Jetzt kmmt es natürlich nch darauf zu definieren, wie DAUsicher die Anwendung sein sll. Im Regefall sllte das selbstverständlich sein. Hier sind verschiedene Einstellungen vrzunehmen wie z.b. die Vermeidung eine Frnt-End-MDB einfach mit gedrückt gehaltener Shift-Taste einfach im Entwicklungsmdus zu öffnen und dergleichen. Als: Access als Frnt-End: JA; als Back-End - auf Dauer -: NEIN Datensicherheit, Perfrmance und Weiterverwendung Eine Datensicherung kann in Access leider nicht autmatisiert eingestellt werden, da es sich bei MDB- bzw. ACCDB-Dateien lediglich um kmplexere Dateien handelt, aber nicht um einen Datenbankserver. Eine Datensicherung muss daher leider vn Hand durchgeführt werden, der über einen Laufwerk-Sicherungslauf vrgenmmen werden, was z.b. mit dem Laufwerk V: (auf dem eine Backend-MDB- der ACCDB-Datei aufgespielt sein könnte) eingestellt ist. Eine deutlich bessere Möglichkeit, relevante Daten zu führen wäre es, die Daten (schn Kleine Entscheidungshilfe Access vs. SQL-Server vs. mysql 5 / 6

6 aufgrund ihrer Relevanz) in einem SQL-Server zu überführen und die Access-Frntend-Datei z.b. mit einer ODBC-Schnittstelle an diese Datenbank anzubinden. Smit würden sich flgenden Vrteile ergeben: 1. Datensicherheit: Die Zugriff-Legitimierung auf die Daten kann über die Benutzersteuerung des SQL-Server eingestellt werden, z.b. mittels der Windws-Autenzifizierung 2. Datensicherung: Ein SQL-Server ist hinsichtlich der Datensicherung einstellbar und wird vn Datenbankadministratren vr Ort verwaltet 3. Kmprimierungsverlust: SQL-Server speichert die Daten stets kmprimiert, eine händische Kmprimierung entfällt 4. Daten-"Mengen" und Perfrmance: Für Access-Dateien gilt eine begrenzte Dateigröße, die zwar mit "üblichen" Verwaltungs-Daten nicht s schnell erreicht werden, aber je größer die Datei, dest geringer die Perfrmance bzw. dest langsamer der Zugriff und Datentransfer. SQL-Server-Datenbanken sind frei skalierbar, Perfrmance-Prbleme sind nicht zu erwarten 5. Übergreifende Verwendung der Daten: Die Daten verfügen ggf. über die Relevanz langfristig auch mit anderen Datenbanken in Verbindung gebracht und ausgewertet werden zu können. Davn ausgehend, dass auf einem Server auch andre Daten abgelegt werden, ist eine Verknüpfung dieser Daten technische relativ einfach zu erreichen. 6. Zukunftsgerichtete Verwendung: Während sich MDB- bzw. ACCDB-Dateien als Datenbestandsführung in irgend absehbarer technisch erledigen dürften, kann davn ausgegangen werden, dass SQL-Server-Daten(banken) zukunftsfähig und für eine eventuelle Umstellung auf ein anderes Frntend geeignet sind. Auch z.b. ein brwsergesteuerter Zugriff (Stichwrt "Intranet") ist schnell einzurichten. 7. Weiternutzung eines Access-Frntend bei Umstellung einer MBD bzw. ACCDB- Datendatei: Die Datenbank kann wie gewhnt weiterverwendet werden. Es sind lediglich flgende Umprgrammierungen vrzunehmen: a. ggf. Anpassung der Feldnamen an die Richtlinien vn SQL-Server b. Umwandeln der Backend-Datei in eine SQL-Server-Datenbank - dafür gibt es Integratin-Service-Tls mit denen der Vrgang autmatisiert werden kann bedenken Sie aber bitte, dass es in den allermeisten Fällen geradezu zwingend ist, in jeder Tabelle eine TimeStamp-Spalte mit aufzunehmen! c. Anpassen eventuell geänderter Felder/Spalten in den Steuerungsfrmularen/Abfragen/Berichten/Cdes d. Anpassen der Abfragen in Hinsicht auf blsche Felder Hinweis zu den blschen Feldern: SQL-Server-Datentabellen verwenden im Gegensatz zu Access Ja/Nein-Feldern drei Zustände anstatt zwei: true, false und null das bedeutet, dass eine Abfrage (query) mitunter derart angepasst werden muss, dass es in den Kriterien heisst " WHERE blschesfeld = False r blschesfeld IS NULL" e. Anpassung des Cdes in Hinsicht auf die Datenzugriffe (als die Recrdsets und die OpenRecrdset-Parameter, insbesndere der Parameter bzw die Knstante dbseechanges) f. Erstellung einer lkalen ODBC-Verknüpfung auf allen Rechnern, auf denen die Datenbank genutzt werden sll - es sei denn die ganze Geschichte läuft über eine Citrix-Umgebung, hier gelten etwas andere Regeln: Die ODBC-Verknüpfung wird hier in der Regel im Prfil angelegt. g. Erstellung einer ODBC-Autverknüpfung beim Start der Datenbank (Prgrammierung einer "Autstart"-Funktin, die den Link bzw. Cnnect zur Datenbank untersucht bzw. überprüft und bei Erflg anlinkt) h. Die Benutzer müssten in der SQL-Server Benutzertabelle geführt werden Kleine Entscheidungshilfe Access vs. SQL-Server vs. mysql 6 / 6

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