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1 WHITE PAPER Take IT easy SOLUTIONS FOR SOLUTIONS HOSpitality FOR HOSpitality and Retail and Retail

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3 Inhalt WHITE PAPER... 1 TCPOS: EINFÜHRUNG... 7 HAUPTFUNKTIONEN DES PRODUKTS... 9 Konfigurationsmass...9 Länderspezifische Anforderungen...9 Mehrsprachig...9 Externe Programme...10 Online-/Offline-Betrieb...10 Sicherheit und Rückverfolgbarkeit...10 Einfache Anwendung...11 Neue Datenstruktur mit Ansicht nach Hauptgeschäft, Geographie und Raumtypologie...12 Komplizierte Reports einfach erstellen und verwalten...12 TECHNISCHE HAUPTMERKMALE DES PRODUKTS...13 Mit der neuen Microsoft.NET-Plattform realisiert...13 Mit der neuen Microsoft SMART CLIENT -Architektur konform...13 Modulare Architektur und interne Stabilität...13 Automatisches Testverfahren...13 Erweiterte Fehlerortung...13 Gesteigerte Performance in geographischen Netzwerken und Reduzierung des Netzwerk-Datenverkehrs...13 Resource Pooling...13 Gleichzeitige Verwendung unterschiedlicher Versionen...14 Lastenausgleich...14 Peer to Peer-Kommunikation zwischen den Kassen...14 Der lokale Server erübrigt sich (ADSL, VPN)...14 Multidatenbank...14 Individuelle Lösungen für Kunden einfacher gemacht...14 Keine Laufzeit (nur das.net Framework)...15 Automatische Aktualisierung...15 Kompatible Firewall...15 Komprimierung von übertragenen/empfangenen Daten...15 Beschleunigung der Datenübertragung an den Support...15 TCPOS: MODULE...16 Admin...16 FrontEnd...16 SPEZIAL-MODULE...17 Das Basismodul Tischverwaltung...17 Kundenkartenmanagement...17 Zuschussverwaltung...17 WEITERE HAUPTMODULE...18 Card Loader...18 Küchenmonitor...18 Kundenkarteninfo...18 Handhelds...18 Verkaufsautomaten...18 ADVANCED MODULE...20 Promotions...20 Punktemanagement...20 Multinationalität...21 Kartendruck...21 Rechnungen...21 Etikettendruck...21 PLUGINS...22 Bon parken...22 TCPOS SA WHITE PAPER Page 3/65

4 Profit Center...22 Mail...22 Weinkeller...23 Artikelreservierung...23 Erweiterte Kundenanzeige...24 Gutscheine...24 Gate control...25 Stock control Business Intelligence WEB APPLIKATIONEN...28 Web Menu-Reservation...28 Web Kundenkartenmanagement...28 Web reporting...28 TCPOS: DIE FUNKTIONEN...29 Das Basismodul Korrektur von Verkaufs- und Transaktionspositionen...29 Artikelsorten...29 Artikelgruppen...30 Artikeltexte...30 Automatische Nummerierung von Artikeln...30 Verwendung von Unity of Measurement (UOM)...30 MwSt Preisstufen...31 Happy Hours...31 Nachlässe und Aufschläge...31 Angebotene Artikel...32 Zahlungsmodalitäten...32 Kreditkarten und elektronische Zahlungssysteme...32 Währungen...32 Gutscheine...32 Begründete Transaktion...32 Tastaturmakros...33 Geldschubladeverwaltung...33 Druckvorlage...33 Kassenjournal...33 Statistiken...33 Kassenreports...34 Artikelanalyse einer einzelnen Gruppe...34 Begründete Transaktionen...34 Klassifizierung von Artikelverkäufen...34 Abfrage der Kundenrechnungen...34 Liste der gelöschten Transaktionen...34 Finanzüberblick...35 Kartensaldo Im Umlauf...35 Statistik Tischbesetzung...35 Entnahmetransaktionen...35 Aktivitäten...35 Arbeitszeitkontrolle...35 Einfache Liste...35 Analyse Transaktionszeitraum...35 Individualisierte Reports...35 Direktansichten: Transaktionskontrolle...35 Direktansichten: offene Schichten...35 Direktansichten: an den Kassen aktive Bediener...36 Benutzerverwaltung und Berechtigungen...36 Arbeitszeiterfassung Stunden Effizienz...37 Automatische Ereignisse...37 TCPOS SA WHITE PAPER Page 4/65

5 Automatische Anpassung bei Preisveränderungen...37 Control Panel...37 Zentrale Anzeige der Kassenkonfigurationen im System...38 Graphische Kassenanzeige...39 Das Restaurantmodul Raum- und Tischverwaltung...41 Tischgruppen...41 Menüverwaltung...41 Service- und Gedeckmanagement...42 Speisengänge...42 Produktionszentren-/Küchendrucker...43 Tischsplitting...43 Rechnungssplitting...43 Das Kundenmodul Kundenmanagement und Verwaltung von Kundenkarten...44 Vorauszahlung...44 Zahlung mit Chipkarte...45 Vorauszahlung und Kredit mit einer einzigen Kundenkarte...45 Rückverfolgbarkeit der Salden...45 Vorläufige Transaktionen...45 Kartenausgabe bzw. Kartensperre...45 Übersicht über Kundentransaktionen...45 Änderungen...45 Rückstellung auf Null...46 Verrechnungsstellen...46 DETAILLIERTE LISTE DER UNTERSTÜTZTEN FUNKTIONEN...47 Admin...47 FrontEnd...50 PERIPHERIEN UND SCHNITTSTELLEN...55 Kartenlesegeräte...55 Reine Lesegeräte...55 Lese- und schreibfähige Geräte...55 Kellnerschlüssel...55 Waagen...55 Waagen mit Gewichtsberechnung...55 Waagen mit Preisberechnung...55 Tara im Strichcode...55 Preis und Gewicht im Barcode...56 Lesegeräte und Scanner für Barcodes...56 Drucker, Fiskaldrucker, Bondrucker...56 Schnittstellen für Verkaufs- und Getränkeautomaten...56 Bargeldlose Zahlungssysteme...56 SCHNITTSTELLEN-SOFTWARE...57 ERP...57 Property Management Systems...57 Krankenhäuser...57 TCPOS WIRELESS...58 Konfiguration...58 Grundfunktionen...58 SYSTEMARCHITEKTUR...59 UNTERSTÜTZTE BETRIEBSSYSTEME...60 Client (FrontEnd)...60 Client (Wireless)...60 Databases...61 UNTERSTÜTZTE BROWSER FÜR DIE TCPOS WEBAPPLIKATIONEN...62 TCPOS SA WHITE PAPER Page 5/65

6 ANFORDERUNGEN AN DIE HARDWARE UND UNTERSTÜTZTE PLATTFORMEN...63 Client FrontEnd...63 Client Wireless...63 Client Admin...63 TCPOS SA WHITE PAPER Page 6/65

7 TCPOS: Einführung TCPOS ist eine Softwaresuite, die mit dem Ziel entwickelt worden ist, einfache, leistungsfähige und flexible Software für die Bereiche Hospitality, Retail und alle Unternehmen zu entwickeln, die ihre Geschäftstätigkeiten auf Verkaufsorte (POS) mit allen ihren Besonderheiten stützen. TCPOS ist ein technisch professionelles Produkt basierend auf Betriebssystemen nach dem Industriestandard, wie Windows, WEPOSready und Oracle, Microsoft SQL Server und PostgreSQL Datenbanken, mit benutzerfreundlicher Oberfläche. Es basiert auf der Touch-Screen-Technologie, die bei allen computergestützten POS-Systemen eingesetzt werden (Epson, IBM, Toshiba, HP, Wincor Nixdorf, Ncr). Durch die grosse Anzahl an verfügbaren Optionen kann das System schnell nach den Bedürfnissen des Kunden konfiguriert werden. Dank der intuitiven Graphikoberfläche kann die Einschulungszeit auf ein Minimum reduziert und das Personal schnell eingesetzt werden. Sämtliche Verkaufspunkte sind mit dem Server über eine TCP/IP-Verbindung in einem lokalen, aber auch geographischen Netzwerk verbunden. TCPOS kann als Ein-Platz- oder Mehrplatzsystem eingesetzt werden. Ebenfalls kann es als Selbstbedienungsstation konfiguriert werden. Die TCPOS-Lösung ist bekannt für ihre Stabilität und Robustheit. Selbst bei Netzwerkstörungen ist die reibungslose Fortsetzung des Betriebs garantiert. In solchen Fällen arbeiten alle betroffenen stationären Kassen problemlos im Offline-Modus weiter. Sobald die Verbindung wiederhergestellt ist, werden sämtliche Daten automatisch an den Server übertragen. Mit diesem System wird die zentrale Verwaltung des Sortiments mit einer Einschränkung über Kriterien durch das Management möglich. Es unterstützt verschiedene Preisstufen, Nachlässe und Aufschläge, verschiedene Zahlungsarten und eine Vielzahl von Promotionen/Zuschüssen. TCPOS verwaltet alle wichtigen Währungen und die ganze Bandbreite an Zahlungsmitteln: Zahlungen mit Bargeld, Kreditkarten, Wertkarten oder Kundenkarten, Smart Cards sowie Karten, die direkt am POS- Terminal mit Guthaben aufgeladen werden können. Neben allen Währungen akzeptiert das System auch normale Gutscheine und Coupons. Durch die flexible Systemarchitektur können Schnittstellen zwischen Produkt und verschiedenen Peripherie-Geräten eingerichtet werden, wie z.b.: Drucker Lesegeräte für den elektronischen Zahlungsverkehr Kartenlesegeräte Kellnerschlüssel Barcodesscanner Getränkeautomaten Kaffeemaschinen Leergutrücknahmeautomaten etc. Dank dieser flexiblen Struktur wird auch die Interaktion mit allen existierenden Informationssystemen für das Management, z.b. Drittanwendungen wie SAP und Navision erleichtert. TCPOS besitzt sehr umfangreiche Reporting-Fähigkeiten. Kassenstatistiken sowie Standard-Reports zur Einsicht in Abverkaufsdaten können sowohl auf Einzelkassen als auch von zentraler Stelle im Sinne eines globalen Bildes und einer Übersicht über die Datenhistorie durchgeführt werden. Diese Reporting-Fähigkeiten können ausserdem leicht erweitert und personalisiert werden. Mit Hilfe der so erfassten Daten können anschliessend detaillierte, multidimensionale Analysen erstellt werden. TCPOS SA WHITE PAPER Page 7/65

8 Sowohl die interaktive Beobachtung von Transaktionen als auch die Überprüfung von aktiven Online-Kassen ist möglich. Alle Transaktionen werden nach Datum, Uhrzeit, Bediener, Verkaufspunkt etc. aufgezeichnet und sind in verschiedenen Detailansichten jederzeit aufrufbar. Durch die Möglichkeit der Vergabe von Sichtkriterien in sämtliche Anwendungen kann die Einsicht in und die Verwaltung von Stammdaten gestattet bzw. untersagt werden. Auf der Bedienerebene kann die Anwendung bestimmter Funktionen und Funktionsweisen untersagt bzw. eingeschränkt werden. Darüber hinaus kann zur Überprüfung bereits durchgeführter Eingaben, Änderungen und Löschungen von Stammdaten in chronologische Aufzeichnungen eingesehen werden. TCPOS bietet dank einer drahtlosen Netzwerkverbindung die volle Kompatibilität mit mobilen Geräten. Drahtlose Handhelds ermöglichen es dem Personal, die Bestellungen in Echtzeit an die verschiedenen Produktionszentren und an die Kasse weiterzuleiten. Das Ergebnis: ein schnellerer und effizienterer Service. Die TCPOS-Lösungen sind für mehrere Sprachen und Währungen konzipiert und erfüllen die im jeweiligen Land gültigen Steuergesetze. TCPOS wurde von einem engagierten Unternehmen entwickelt, vermarktet und unterstützt. Es verfügt über jahrelange Erfahrung am Markt und detaillierte Geschäftskenntnisse und Wissen über die Abläufe und Technologien im Handel und der Gastronomie. Über die örtlich ansässigen Filialen in den verschiedensten europäischen Ländern sind Verkaufsservice und Unterstützung möglich. TCPOS ist in renommierten Gourmet-Restaurants, auf Kreuzfahrtschiffen, in modernen Personalrestaurants multinationaler Konzerne, an Verkaufsstellen internationaler Ketten, in Vergnügungsparks, in Museen, in Speisewagons und in Bundes- und Ländereinrichtungen installiert. Jeden Tag werden über 6 Millionen Transaktionen mit TCPOS durchgeführt. Derzeit vertrauen zirka 5000 gewerbliche Unternehmen in Europa der bewährten Technik von TCPOS und dem hochstehenden Serviceniveau, das das System garantiert. Insgesamt sind mehr als POS unter anderem in der Schweiz, in Italien, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Österreich, Portugal, Spanien, in den Niederlanden, in Slowenien und Polen, in den USA und Singapur installiert. TCPOS verfügt über langjährige Erfahrung in Software für Unternehmen, Prozessen und Technologien für den POS in der Gastronomie und im Einzelhandel. Der Einsatz von TCPOS in Entwicklung und der umfassende Kundenservice machen TCPOS zu einem sicheren Investment für Unternehmen. TCPOS ist die Lösung, die mit Ihrem Geschäftserfolg mitwächst! Unabhängig von Ihrer Geschäftsgrösse bietet sich TCPOS als das optimale Instrument zur Unterstützung Ihres derzeitigen Geschäfts, aber auch Ihrer zukünftigen Ambitionen an. TCPOS- Lösungen finden sich in unterschiedlichen Einrichtungen in Bereichen wie Gastronomie, Einzelhandel, Freizeiteinrichtungen usw.: Restaurants, Betriebsgastronomie, Schulen und Universitäten, Fast Food Ketten, Krankenhauscatering Verkaufsstellen, Ketten und Franchising, Supermärkte, Getränkemärkte, Gartencenter, Weinkeller, Bäckereien Hotels, Senioreneinrichtungen Freizeitparks, Messen und Events, Golf Clubs, Ski Resorts, Stadien und Museen Flughäfen, Bahnhöfe, Fähr- und Kreuzfahrtschiffe Öffentliche Einrichtungen, Polizeidienststellen, Zollämter, Recyclinghöfe. TCPOS SA WHITE PAPER Page 8/65

9 Hauptfunktionen des Produkts Das TCPOS-System ist durch seine Offenheit, Flexibilität und Leistungsstärke die optimale Lösung für das Gastgewerbe, den Handel und für alle spezialisierten Geschäfte. Konfigurationsmass Dank einer gut zu personalisierenden Oberfläche passt TCPOS zu einer Reihe von Betriebsszenarien. So können verschiedene Konfigurationstypen im selben Setup nebeneinander existieren, beispielsweise in einem Restaurant, einer Bar, einem Schnellimbiss und einem Geschäft einfach, indem die Oberflächen der verschiedenen Kassen adäquat personalisiert werden. Jedes Kassenterminal kann mit einer individuellen Konfiguration ausgestattet werden. Auf diese Weise kann eine Personalisierung vorgenommen werden, beispielsweise bei den Kopf und Fusszeilen auf Kundendokumenten (Rechnungen, Quittungen, Honorarnoten), bei der Anzeige am Kunden- oder Bedienerdisplay oder bezüglich des operativen Verkaufsmodus und der Tastaturmaske. Durch das Zuweisen der jeweils gewünschten, laut Liste verfügbaren POS-Funktionen an eine entsprechende Taste kann das System individuell konfiguriert werden. Ein Touch-Screen kann mit insgesamt 20 verschiedenen Masken (Tastaturmasken) ausgestattet werden vergleichbar mit 20 verschiedenen Benutzeroberflächen. Ausserdem kann für jede auf der Maske konfigurierte Taste anstelle der direkten Funktion ein Popup-Fenster installiert werden. Dieses Popup-Fenster besteht aus einem zusätzlichen Fenster vergleichbar mit einer virtuellen Tastatur, die wiederum selbst einige Funktionstasten beinhaltet. Dadurch hat jedes Kassenterminal praktisch unendlich viele programmierbare Tasten. Anders als die Tastaturmasken, welche mit der Kasse verbunden sind, werden diese Popup-Fenster nur einmal erstellt und können danach von jeder beliebigen Kasse aus aufgerufen werden. Ein klassisches Beispiel für eine Popup-Oberfläche wäre jene, in der über die Funktionstaste Artikeltexte Anleitungen für das Zubereiten von Fleisch abzurufen sind. Wurde eine Konfiguration für einen Kassenterminal einmal erstellt, kann sie durch einfaches Kopieren auf andere Kassenterminals erneut eingesetzt werden. Häufige Operationen können mithilfe der Makrotastatur in der Kasse gespeichert werden. Ganze gespeicherte Funktionsabfolgen können mit einer einzigen Taste wieder aufgerufen werden, sodass sie das Programm automatisch durchführt. Als Anwender kann man das Layout verschiedenster Ausdrucke wie Kundendokumente, vorwiegend Rechnungen und Quittungen, direkt individuell gestalten. Die entsprechenden Vorlagen sind in einem zu HTML vergleichbaren, aus Tags bestehenden Code verfasst. Innerhalb dieser Vorlagen kann der Benutzer je nach gewünschter Information Tags hinzufügen oder verändern. Das System ist ausserdem in der Lage, die direkt an den Drucker gehenden ESC-Sequenzen zu kodieren, z.b. beim Aufdrucken eines Logos auf ein Kundendokument. Die am Kassenterminal installierte FrontEnd-Anwendung wird automatisch, ohne manuellen Eingriff durch den Benutzer, beim Neustart aktualisiert. Ist das System inaktiv, registriert das an der Kasse laufende FrontEnd, dass eine neue Version verfügbar ist und installiert es völlig unabhängig vor Ort. Länderspezifische Anforderungen TCPOS erfüllt die jeweils gültigen Steuergesetze des Landes. Ein Beispiel wäre die Handhabung der MwSt., die je nach Land anders berechnet wird. Die Anwendung unterstützt auch so genannte Fiskaldrucker. Mehrsprachig TCPOS gibt es in vielen Sprachen: Englisch, Italienisch, Deutsch, Französisch, Portugiesisch, Spanisch und Slowenisch. TCPOS SA WHITE PAPER Page 9/65

10 Externe Programme Mit TCPOS können auch andere Programme oder externe Anwendungen ganz einfach aufgerufen werden, indem man eine Taste auf der Tastatur des Kassenterminals drückt (FrontEnd) oder mithilfe des Menüpunktes Area User (Admin). TCPOS bleibt im Standby-Modus, bis die aufgerufene externe Anwendung geschlossen wird. Danach wird die Steuerung wieder automatisch übernommen. Online-/Offline-Betrieb Der normale Betriebsmodus von TCPOS besteht in einer Online-Verbindung zwischen der FrontEnd-Anwendung an der Kasse und dem zentralen Datenbankserver. Dadurch ist ein Informations- und Datenaustausch in Echtzeit gewährleistet. Werden Daten, die zu den Stammdaten am Server gehören, verändert z.b. ein Artikelpreis -, so registriert das Kassenterminal diese Veränderung sofort und führt die Verkäufe auf der Grundlage der aktualisierten Daten weiter. Jede von einem Kassenterminal ausgehende Transaktion wird ebenfalls sofort in der Zentraldatenbank gespeichert; und so wird eine etwaige Korrektur von Verkaufsinformationen in Echtzeit möglich, nämlich durch die direkte Untersuchung der Abläufe oder durch das Ausdrucken eines Berichts. Bricht die Verbindung zwischen Kassenterminal und Server ab, registriert das FrontEnd diese Unterbrechung sofort, geht innerhalb weniger Sekunden in den Offline-Modus über und arbeitet unabhängig vom Server weiter. Ein stabiler Offline-Betrieb ist gewährleistet, weil das FrontEnd vor Ort, direkt vom lokalen Speicher des Kassenterminals alle notwendigen Daten beziehen kann, die für einen eigenständigen Betrieb notwendig sind. Bei jeder Aktivierung vom FrontEnd wird dieser Speicher aktualisiert. Darüber hinaus steht es dem Benutzer jederzeit frei, so eine Aktualisierung über die entsprechende Taste manuell durchzuführen. Ausserdem ist es möglich, eine Synchronisierung zwischen Client und Server automatisch durchzuführen eine einfache Admin-Massnahme. FrontEnd verwendet den lokalen Speicher nicht nur zum Lokalisieren von Daten, sondern auch zur Datenspeicherung. Wechselt die Anwendung in den Offline-Modus, werden sämtliche mit dem Abbruch verbundenen Transaktionen, Protokolle und Daten in einem separaten Offline-Ordner gespeichert. Sobald die Verbindung mit dem Server wieder steht, überträgt die Kasse diese Daten im asynchronen Modus und im Hintergrund an den Server, und der Client wechselt automatisch wieder in den Online-Betrieb. Dadurch können dem Benutzer während der Synchronisierungsabläufe lange Wartezeiten erspart bleiben. Die Verbindung kann auch manuell vom Bediener unterbrochen oder wiederhergestellt werden. Hierfür betätigt er die entsprechenden Funktionstasten am FrontEnd. Zu bestimmten Zeitpunkten können automatische Synchronisationen zwischen Client und Server ausgeführt werden. Diese Jobs werden über Admin gesteuert. Der Netzwerkverkehr kann im Online-Modus beschleunigt und erleichtert werden, indem die lokal gespeicherte Datenbank benutzt wird und nicht ständig Abfragen an den Server geschickt werden. Arbeitet das Kassenprogramm vorwiegend im Offline-Modus, so wird de für den Datenaustausch nötige Verbindung nur zu vorher bestimmten Zeitpunkten aufgebaut und sofort nach Beendigung des Transfers beendet. Ausserdem kann der Kunde auf den direkten Kontakt zwischen Kassenterminal und Server auch verzichten. In diesem Fall lässt sich der Datenaustausch auch über externe Medien, z.b. USB-Stick, bewerkstelligen. Sicherheit und Rückverfolgbarkeit Beim Zugriff auf eine FrontEnd- oder Admin-Anwendung ist jeder Benutzer durch ein bestimmtes, am Anfang in den Stammdaten erstelltes Autorisationsprofil identifizierbar. Die Autorisationsprofile lassen sich je nach den Benutzerklassen, die auf Module und Programme zugreifen dürfen (z.b. Manager, Filialleiter, Hauptkellner, Kassierkraft etc.) kategorisieren. Wurde ein für eine bestimmte Kategorie genehmigtes Zugangsprofil einmal erstellt, wird diese Konfiguration auch auf alle zugeordnete Benutzer angewendet. Es muss deshalb nicht jedes Mal neu für jeden einzelnen Benutzer eingegeben werden. Der Zugang zu den TCPOS-Modulen (Log-In) erfolgt durch die Eingabe des Benutzercodes und Passwort. TCPOS SA WHITE PAPER Page 10/65

11 Im TCPOS Admin kann der Code über eine normale Tastatur eingegeben werden. Im FrontEnd erfolgt diese Eingabe normalerweise über den Touch-Screen. Es gibt bei TCPOS jedoch auch die Möglichkeit, sich mit externen Geräten wie Kellnerschlüsseln (Benutzerschlüsseln) oder Mitarbeiterkarten (Magnet-, Barcode- oder Chipkarten) zu identifizieren. Ausserdem steht noch eine schnelle Einstiegsfunktion zur Verfügung: Direkt über den Touch-Screen kann der Benutzer in die Verkaufsanwendung einsteigen, indem er einfach jene Taste drückt, die mit dem Profil verlinkt ist. Das verlinkte Profil des Benutzers ermöglicht ihm den Zugang zu einem eingeschränkten Betriebsbereich innerhalb der Anwendungen. Aufgrund des Profils sind im TCPOS Admin nur jene Menüpunkte ersichtlich, die sich auf die Datenverwaltung beziehen, die der Benutzer einsehen und steuern darf. Nachdem die Verkaufsoberflächen durch die Kassenparametrierung definiert sind, verhindert das Profil im FrontEnd die nicht autorisierten Funktionstasten. Das betrifft beispielsweise die Möglichkeit, eine Transaktion zu löschen. Darüber hinaus besteht in TCPOS die Möglichkeit, jede durchgeführte Operation zurückzuverfolgen (Log). So kann im FrontEnd beispielsweise das Öffnen der Kassen und die Stornierungen bzw. Änderungen von Kassentransaktionen gespeichert werden. Im TCPOS Admin betrifft das die Überwachung von Stammdatenänderungen etc. Im System ist ein elektronisches Protokoll enthalten, dessen Inhalte sogar von Anwendern mit geringen technischen Kenntnissen leicht verstanden werden kann, natürlich vorausgesetzt, sie haben Zugang zu diesem Protokoll. Darüber hinaus gibt es noch technische Logs, in denen gespeicherte Informationen regelmässig mit der Datenbank oder mit Peripherie-Geräten verlinkt werden. All das garantiert eine präzise Rückverfolgbarkeit und die ist sowohl für die Sicherheit als auch für etwaige Problemlösungen äusserst nützlich. Einfache Anwendung Sogar für weniger erfahrene Anwender ist die Benutzeroberfläche von TCPOS leicht zu bedienen. Die Wahl liegt beim Anwender: Er kann diese graphische Oberfläche ganz nach seinem Geschmack einrichten und so eine Tastaturmaske erstellen, die dem am nahesten kommt, was die Benutzer, die damit arbeiten werden, wünschen. Für jedes Kassenterminal können bis zu 20 Masken (Oberflächen oder Haupttastaturen) konfiguriert werden. Darüber hinaus kann auch noch eine Vielzahl an Fenstern (Popup-Fenstern) hinzugefügt werden. Die Tastaturen (Oberflächen) und die zusätzlichen Popups (Popup-Oberflächen) werden im TCPOS Admin im selben Format und in derselben Dimension angezeigt, wie sie auch im Layout am Kassenterminal aufscheinen werden. So wird daraus eine einfache und schnelle Konfiguration. Jede einzelne Taste lässt sich einzeln nach Schriftsatz, Farbe, Grösse und, wenn gewünscht, mit Bild formatieren. Was angezeigt wird, steckt auch dahinter! Man erzielt also genau das, was auf dem Verkaufsterminal dargestellt ist. Ausserdem kann die Verkaufsanzeige angezeigt werden d.h. die Liste mit den Zeilen oder Verkaufspositionen. Dafür ist auf der rechten/linken Seite der Tastaturmaske Platz. Das bedeutet, dass Profile für Rechts- und Linkshänder eingerichtet werden können. (Rasterdesign) Jede Kasse kann mit einer eigenen Tastaturoberfläche ausgestattet werden. Dazu wählt man aus 20 Oberflächen, die jederzeit nach Wunsch aktiviert werden können. So ist es sogar möglich, die Kasse so zu programmieren, dass an jedem Wochentag eine andere Tastaturoberfläche erscheint. Additiv kann im FrontEnd auch von einer Oberfläche zur nächsten mittels Tastendruck an der Kassen gewechselt werden. Zusätzlich lassen sich jeder Taste auf der Tastaturoberfläche personalisierte Bilder (Bitmaps) zuzuordnen. So wird die Anwendung nämlich noch einfacher und intuitiver. Neben den verfügbaren Tastaturmasken für jede einzelne Kasse können noch zusätzliche Tastaturen erstellt werden. Mit Hilfe dieser so genannten Popup-Oberflächen können zusätzliche Funktionen gespeichert werden. Anders als bei der Tastaturmaske, die auf dem ganzen Kassenbildschirm angezeigt wird, passen diese virtuellen Tastaturen ihre Grösse an die verfügbare Tastenanzahl an. TCPOS SA WHITE PAPER Page 11/65

12 Wird im FrontEnd die entsprechende Funktionstaste auf der Kassenoberfläche gedrückt, öffnet sich das Popup- Fenster; danach kann der Benutzer von dort die gewünschte Taste auswählen. Von einem Popup-Fenster ausgehend, kann wiederum eine Funktionstaste so konfiguriert werden, dass sie ein weiteres Popup-Fenster öffnet. Auf diese Weise ist die Einrichtung von nahezu unendlich vielen virtuellen Tastaturen möglich. Neue Datenstruktur mit Ansicht nach Hauptgeschäft, Geographie und Raumtypologie In einem grossen Verbund an Geschäften normalerweise Filialen, die einer Zentrale unterstehen gibt es Artikel, die von allen Filialen vertrieben werden. Daneben gibt es jedoch auch Artikel, die nur in einigen Geschäften verkauft werden, z.b. typisch regionale Produkte. Um so eine Struktur zu verwalten, hat TCPOS das Konzept der Transparenz eingeführt. Die Daten werden somit kategorienabhängig, beispielsweise typisiert nach Hauptgeschäft, Region und/oder lokalen Gegebenheiten (Restaurant, Markt, Selbstbedienung, Verkaufsautomat, Geschäft etc.) geordnet. Dadurch wird eine Ansicht möglich, die die genannten, für das Management, aber auch die Datenabfrage relevanten Filter berücksichtigt. Dank dieser Einstellungen sind die Daten nur für einige Geschäfte einsehbar und/oder veränderbar, und nicht für jeden. Dasselbe Konzept wird auch bei sämtlichen Reports berücksichtigt. Komplizierte Reports einfach erstellen und verwalten Die Idee der vom Benutzer editierbaren Druckvorlagen wurde auf alle Reports vom Kassenterminal erweitert, was Kundendokumente, Statistiken und verschiedene Ausdrucke umfasst. Für die Erstellung von Reports wird Excel oder trareports eingesetzt. TCPOS SA WHITE PAPER Page 12/65

13 Technische Hauptmerkmale des Produkts Mit der neuen Microsoft.NET-Plattform realisiert TCPOS ist ein mehrstufiges System, das in der objektorientierten Technologie in der.net-microsoft-plattform implementiert wurde. Auf diese Weise entsteht eine innovative Entwicklungsumgebung mit einer kompletten Klassenbibliothek, die ein Optimum aus den verschiedenen, am Markt erhältlichen Technologien für Softwareentwicklung bereitstellt. Und das bildet die Basis für die Entwicklung von Applikationssoftware in den kommenden 10 Jahren. Mit der neuen Microsoft SMART CLIENT -Architektur konform Diese Anwendung wurde gemäss den architektonischen SMART CLIENT -Anweisungen von Microsoft entwickelt; sie ermöglicht die komplette Nutzung lokaler Entwicklungsressourcen bei gleichzeitig niedrigen Verwaltungskosten der Anwendungen. Modulare Architektur und interne Stabilität Dank einer Modularchitektur sind die Interaktionen zwischen den Programmmodulen gut voneinander abgegrenzt. Auf diese Weise kann vermieden werden, dass Eingriffe in einem Modul unerwünschte Auswirkungen auf andere haben. Der Einsatz eines ausgereiften Frameworks wie jenes von.net erlaubt eine effektive Verfügbarkeit und kontrollierte Tools. So kann eine Entwicklung und ein Testen der Basisfunktion umgangen werden. Diese Merkmale sind die Hauptstützen für die strukturelle Stabilität der Anwendung. Automatisches Testverfahren Doch auch strukturell stabile Programme müssen getestet werden. Durch die Implementierung eines automatischen Testverfahrens kann die Anwendung jederzeit vollständig überprüft werden. Diese automatische Überprüfung bedarf keines Handgriffes und ist schnell, umfassend und systematisch. Das gewährleistet die anwendbare Nicht-Regression in anderen Worten, die Fehlfunktion von Modulen, die vorher richtig gearbeitet haben. Erweiterte Fehlerortung Trotz aller genannten Merkmale können manchmal aufgrund einer falschen Handhabung durch den Benutzer oder aufgrund von Programmfehlern, die von der oben genannten Überprüfung nicht erkannt wurden, Fehler auftreten. Aus diesem Grunde wird alles, was von den TCPOS-Anwendungen ausgeführt und erstellt wird, in den entsprechenden Logs aufgezeichnet. Diese Logs weisen nicht nur auf mögliche Fehler hin, in ihnen findet man auch ausführliche, immanente Informationen über jene Funktion, die die Fehler verursacht hat und aus welchem Programm/Modul diese herrühren. Diese Informationen erlauben eine schnelle Ortung der Problemquelle sowie eine sofortige und effektive Intervention. Gesteigerte Performance in geographischen Netzwerken und Reduzierung des Netzwerk- Datenverkehrs TCPOS garantiert eine optimale Performance, und zwar nicht nur in lokalen Netzwerken, sondern auch in geographischen. Dies verdankt sich der Fähigkeit des Programms, einen Datenverkehr zu generieren, der mit langsameren und schwächeren Netzwerken kompatibel ist. TCPOS ermöglicht ausserdem den Einsatz des Internet als geographisches Netzwerk. Resource Pooling Ein entscheidender Punkt ist die Skalierbarkeit des Programms. Es handelt sich dabei um einen weitläufig ausbaufähigen Spielraum, der sich dem optimalen Einsatz der Ressourcen verdankt. Aufgrund des Resource-Pooling-Konzepts kann ein TCPOS-Produkt leicht durch Anwendungen mit wenig Kassen bis hin zu grossen Installationen erweitert werden. In der klassischen Client/Server-Umgebung werden jedem angeschlossenen Client Ressourcen (Verbindungen) zugeteilt, und zwar unabhängig davon, ob das Kassenterminal in Betrieb oder nur im Wartemodus ist, was einer Verschwendung der Ressourcen gleichkommt. Beim Resource Pooling benützt der Client die Server-Ressourcen nur, wenn sie wirklich benötigt werden. Und weil die Abfragen normalerweise kurz sind meistens unter einer Sekunde -, TCPOS SA WHITE PAPER Page 13/65

14 gibt es nur äusserst wenige gleichzeitig aktive Verbindungen, und zwar auch in Umgebungen mit einer hohen Anzahl angeschlossener Clients. Gleichzeitige Verwendung unterschiedlicher Versionen Dank des spezifischen Konzepts von TCPOS ist es möglich, gleichzeitig mit unterschiedlichen Versionen der Software im Admin Programm und auf den Kassen zu arbeiten. Das System erlaubt ein problemloses Update sowohl der Software für das Admin Programm wie auch für die Kassen, so dass keine Kompatibilitätskonflikte durch unterschiedliche Versionen entstehen können. Lastenausgleich Für den Server Service wurde ein Lastenausgleich implementiert, der eine Anfrage an einen zweiten Server Service weiterleiten kann, wenn der als Hauptserver definierte eine erhöhte CPU-Auslastung vorweist. Dabei können mehrere Server als Ausweichmöglichkeit definiert werden. Diese Ausgleichsfunktion wurde nur für den Stammdatendownload und die Berechnung des Saldos auf Kundenkarten aktiviert, da andere Funktionen keine hohe CPU-Auslastung bewirken. Das Konzept lautet folgendermassen: Wenn eine Anfrage für einen Stammdatendownload den Hauptserverservice (Lastenausgleicher) erreicht, wird anhand eines Schwellenwertes (prozentuale CPU-Auslastung), der in der Konfigurationsdatei definiert wird, geprüft, ob dieser die Anfrage bearbeiten kann. Wenn der Lastenausgleicher die Anfrage nicht bearbeiten kann, wird der CPU Status der anderen Server (Ausgleichsserver) geprüft. Sobald ein Server mit CPU-Auslastung unterhalb des Schwellenwertes gefunden ist, wird dieser ausgewählt, ohne weitere Server zu belasten. Wenn alle Ausgleichsserver eine CPU-Auslastung oberhalb des Schwellenwertes aufweisen, wird der mit der geringsten Auslastung gewählt. Sollte ein Ausgleichsserver nicht erreichbar sein, wird er vom Lastenausgleicher als offline markiert und ein späterer Verbindungsversuch (nach zuvor definierter Zeit) unternommen. Im Falle, dass kein Ausgleichsserver erreichbar ist, wird die Anfrage auf jeden Fall vom Lastenausgleicher bearbeitet. Selbst im Falle, dass eine Anfrage an einen Ausgleichsserver weitergeleitet ist, wird der Lastenausgleicher die Anfrage bearbeiten, sobald der Ausgleichsserver als nicht erreichbar markiert ist. Peer to Peer-Kommunikation zwischen den Kassen TCPOS setzt auch eine Peer to Peer -Architektur ein. Es ist den Kassenterminals deshalb möglich, direkt zu interagieren, ohne über den Server laufen zu müssen. Eine Kasse übermittelt an die anderen Meldungen bezüglich jeder Veränderung ihres Zustandes. Das wiederum garantiert die Verfügbarkeit der variablen gemeinsamen Informationen, wie z.b. der Kontostand auf Kundenkarten und die Verwaltung der Tischbesetzung und zwar auch, wenn der Server nicht angeschlossen oder ausser Betrieb ist. Weiterhin können alle Kassen desselben Typs aufgrund dieser Architektur die lokalen Datenbanken untereinander austauschen. Der lokale Server erübrigt sich (ADSL, VPN) Durch den Einsatz eines geographischen Netzwerks erübrigt sich ein lokaler Server. Sämtliche Kassen können ganz einfach und direkt mit dem Zentralserver über eine Breitbandverbindung wie ADSL verbunden werden. Multidatenbank TCPOS arbeitet mit folgenden Datenbanken, Oracle Microsoft SQL-Server und PostgreSQL. Individuelle Lösungen für Kunden einfacher gemacht Früher war es auf Wunsch möglich, zu den existierenden Masken zusätzliche Felder einfach und gezielt hinzuzufügen, doch bei komplizierteren individuellen Lösungen war es notwendig, ein spezielles Paket für den Kunden zu generieren. In den TCPOS-Lösungen wurde die Idee des Plug-In integriert. Einzelne Dateien, meistens DLL-Objekte, die ordnungsgemäss im entsprechenden Verzeichnis abgelegt werden, werden beim Hochfahren von den TCPOS- Anwendungen gelesen und ihre Funktionen integriert. In Folge dessen werden Standardmodule niemals berührt, während externe Module bei der Ausführung des Programms miteinbezogen werden, und nicht auf Programmierebene. TCPOS SA WHITE PAPER Page 14/65

15 Keine Laufzeit (nur das.net Framework) TCPOS benötigt keine weiteren Programme, wie z.b. Oracle Database Client (ODBC). Es muss keine Software gespeichert werden, es reicht, ein paar Dateien zu kopieren. Nach Hochladen des.net Frameworks kopiert das Installationsprogramm einfach noch ein paar Dateien und das Kassensystem ist betriebsbereit. Automatische Aktualisierung TCPOS eröffnet die Möglichkeit, dass die Software der Clients automatisch aktualisiert wird, und zwar je nach gewünschtem Geschäft und Zeitpunkt der Aktualisierung. Die Kassensysteme werden ohne manuellen Eingriff seitens des technischen Personals aktualisiert, während die neuen Versionen der TCPOS-Anwendung auf den Server geladen werden. Kompatible Firewall Nachdem nur ein Port für die Kommunikation verwendet wird, ist bei TCPOS eine einfache Firewall-Konfiguration möglich. Komprimierung von übertragenen/empfangenen Daten Um die Performance und Sicherheit beim Datenempfang und bei der Datenübertragung zu optimieren, werden die Daten komprimiert und nach Möglichkeit kryptographiert. Beschleunigung der Datenübertragung an den Support Im Falle von Problemen bietet das Programm nach entsprechender Einstellung eine einfache Übermittlung von Tracedateien und spezifischen Informationen an den technischen Support. Dazu ist es ausreichend, wenn in einer speziellen Tabelle die -Adressen der Supportmitarbeiter hinterlegt sind, so dass dann die nach Kasse(n), Teil des Systems und weiteren Daten ausgewählten Informationen automatisch weiter geleitet werden. TCPOS SA WHITE PAPER Page 15/65

16 TCPOS: Module TCPOS besteht aus den zwei hauptsächlichen Admin- und FrontEnd-Modulen, die, neben grundlegenden Funktionen, auch erweiterte Funktionen beinhalten, wie zum Beispiel das Tischmanagement (grafische Tischbesetzung, und Produktionszentren), Kundenmanagement (Kundenkarten) und Management von Aktionen (Rabatte, Zuschüssen, etc.). Admin Admin, die Anwendung für die Verwaltung, kann sowohl am Server als auch am Computer installiert werden, im selben lokalen Netzwerk oder in einem privaten bzw. öffentlichen (Internet) geographischen Netzwerk. Normalerweise wird Admin auf einem PC-Arbeitsplatz installiert. Es ermöglicht die Konfiguration, die Verwaltung und Überwachung der vom System benutzten Daten, von einzelnen Verkaufsterminals und von generierten Transaktionen. Ausserdem erlaubt es das Erstellen von Sonderangeboten (Werbemassnahmen) und Happy Hours, in denen zu einer bestimmten Tageszeit andere Preisstufen angeboten werden. Vergünstigungen können programmiert werden. Es handelt sich hierbei um besondere Bedingungen für beispielsweise Stammkunden. Mit Admin kann man Verkäufe überprüfen, Preise und Tasten verändern oder hinzufügen, während die Kassenterminals in Betrieb sind. Ausserdem können Reports angefordert werden, die entweder ausgedruckt oder am Bildschirm angezeigt werden, und zwar sowohl während als auch am Ende des Geschäftstages. Ausserdem kann jeder unerlaubte Zugriff und Missbrauch vermieden werden indem man verschiedene Zugangsgenehmigungen für den Benutzer/Bediener definiert. In einer ergänzenden Funktion ist Admin jederzeit online verfügbar, mit einem kompletten Hilfemenü samt Kontextsuche, durch das sämtliche Fragen bezüglich der Verwendung und Verwaltung von TCPOS geklärt werden können. FrontEnd FrontEnd ist eine für den Kassenterminal gedachte Anwendung, mit der eine umfassende Verwaltung der Verkaufsabläufe erzielt wird. Das System unterstützt sämtliche Zahlungsarten (Bar, Kredit- oder Debitkarten, Kundenkarten und kontaktlose Zahlungsverfahren). FrontEnd integriert zahlreiche Peripheriegeräte, wie Strichcodeleser, Fiskal- und Küchendrucker, Kreditkartenterminals, Kartenlesegeräte, Waagen, Kellnerschlüssel und Warenautomaten. TCPOS wurde entwickelt, um ein Höchstmass an Kundenbindung zu gewährleisten. Es verfügt über ein Verwaltungssystem für Kundenkarten aller Art und erlaubt das Aufladen von Prepaidkarten sowie das Übertragen des entsprechenden Saldos zwischen verschiedenen Karten. Möglich ist auch die Zuteilung von Treuepunkten, die vom Zentralsystem verwaltet werden. TCPOS wurde auf Grundlage modernster Industriestandards entwickelt und verwendet Betriebssysteme wie Windows und WEPOS mit Datenbanken von Oracle Microsoft SQL Server oder PostgreSQL. Mit anwenderfreundlichen Oberflächen auf Touchscreen-Technologie läuft TCPOS auf allen gängigen Hardwareplattformen. Jede Kasse ist per TCP/IP mit dem Server sowohl in lokalen als auch in geografischen Netzwerken verbunden. Wenn TCPOS als Standalone-Kasse genutzt wird, arbeitet das Kassensystem zugleich als Server und kann die Ausgabe von Tickets und Rechnungen übernehmen oder als Self Service Terminal konfiguriert werden. TCPOS ist darüber hinaus im Einsatz bei unternehmensweiten Netzwerken bewährt. Für den Fall einer Server- oder Netzwerkstörung arbeitet TCPOS im Off-Line-Modus und die Kassen kommunizieren Peer-to-Peer ohne Server. Nach der Wiederherstellung der Verbindung werden die Daten in die zentrale Datenbank übertragen. TCPOS SA WHITE PAPER Page 16/65

17 Spezial-Module Das Basismodul Umfasst die Funktionen, die in allen Geschäften üblich sind. Tischverwaltung Das Modul beinhaltet alle Funktionalitäten rund um Tische und Räume. Die Tischverwaltung ermöglicht das Management von Räumen, Tischen, Tischgruppen und Sitzplätzen. Auf dem Touchscreen der Kassen werden mittels optischer Übersicht Räumlichkeiten, Tische und Restaurants sowie Shops angezeigt. Diese umfassen Rechnungssplitting, direkte Tisch oder Sitzplatzbuchung und das Management von Gedeckkosten. Das Handling von Speisekarten ist vielseitig. Es umfasst die Abwicklung bzw. Verwaltung von: Verkauf Tische und Tischgruppen Speisengänge Produktionszentren Serviceanwendungen Gedecken Kundenkartenmanagement Die intelligente Wahl für Ihr Geschäft. Steigern Sie die Kundenbindung mit der besten Lösung für Kundenkartenmanagement in Gastronomie und Einzelhandel. Mit Kundenkartenmanagement steuern Sie alle Arten von Kundenkarten, Salden und die direkte Aussetzung von Transaktion auf Kundenkarten. Sie können auch Rückerstattungen auf Prepaidkarten mit unterschiedlichen Zahlungsmethoden vornehmen und bieten Ihren Kunden damit beste Kundenservices. Dieses Modul verwaltet folgende Bereiche: Wertkarten oder Kundenwertkarten Aufladen von Wertkarten mittels verschiedener Zahlungsarten Rücksetzen des Saldos Übertragen von Prepaid-Salden auf andere Karten direkte Stornierung auf Kundenkarten Beschreibung der Kostenstellen Zuschussverwaltung Das Modul verwaltet sämtliche Funktionalitäten für Zuschüsse an Kunden wie z.b. Rabatte und Zahlungserstattungen auf bestimmte Artikel. Die Zuschüsse werden beim Lesen der Kundenkarte automatisch erkannt und an der Kasse angewendet. Mit dem Modul Zuschussverwaltung können besondere Verkaufsbedingungen konfiguriert werden, mit denen eigens vereinbarte Zuschussvarianten für Vertragskunden oder unternehmen angewendet werden können. Dank automatischer Funktionen dieses Moduls kann das System festlegen, ob die Transaktion vollständig oder teilweise bezahlt werden muss. Im zweiten Fall sammelt TCPOS für jeden Kunden alle nicht bezahlten Transaktionen und erstellt eine Rechnung zum Monatsende. TCPOS SA WHITE PAPER Page 17/65

18 Weitere Hauptmodule Card Loader TCPOS ermöglicht die Aufladung von verschiedensten Kartenmedien. Der Kunde kann seine Karte an einem Terminal aufladen, welches im TCPOS Systemverbund mit weiteren Peripheriegeräten integriert ist. Flexible Aufladung Abhängig von der Installation, kann die Karte mit Bargeld, Fremdwährungen, per Lohn & Gehaltschnittstelle oder Kreditkartenguthaben aufgeladen werden. Der Kunde erhält auf Wunsch einen Rechnungsbeleg. Integriert Card Loader basiert auf der TCPOS-Transaktionslogik. Somit sind alle Systembewegungen über TCPOS Admin sofort verfügbar und auswertbar. Küchenmonitor Das Modul Küchenmonitor ermöglicht das Management von interaktiven Monitoren in Küchen und Produktionscentern, auf denen die bestellten Speisen in Echtzeit angezeigt werden. Wenn die Speisen fertig sind, werden Bestätigungen an die Kassen geschickt. Menüs werden auf dem Monitor mit einem Farbschema angezeigt. Damit ist der Status der Bestellung, die eventuelle Wartezeit und die Bestätigung über die fertigen Gerichte des Vorganges immer aktuell. TCPOS betrachtet die Küche und Produktionscenter als Frontend und integriert sie in das Systemmanagement. Die Kommunikation ist via Peer-to-Peer jederzeit gewährleistet. Kundenkarteninfo Mit der Kundenkarteninfo können direkt an einer Kasse oder dezidiertem Terminal Saldo und Details einer Transaktion in Echtzeit aufgezeigt werden. Die Informationen zeigen alle Einträge jeder einzelnen Transaktion, z.b. Datum, Filiale, Kasse und Summe. Wenn ein Drucker mit der Kasse verbunden ist, können die Suchergebnisse auf definierten Vorlagen im Admin ausgedruckt werden. Handhelds Alle Funktionen von TCPOS-FrontEnd sind auch auf Handhelds mit Standard Windows Mobiltechnologie verfügbar. Dies ermöglicht maximale Flexibilität. TCPOS Handhelds ist mit dem Server oder der Kasse über WLAN verbunden. Das System arbeitet auch im Offline-Modus. Die Konfiguration und Auswertung erfolgt durch TCPOS Admin. Handhelds arbeiten auch im Offline-Modus und sichern damit einen durchgängigen Workflow selbst bei völligem Fehlen einer Verbindung. Alle Geräte funktionieren richtig und speichern die Daten lokal. Sobald die Verbindung wiederhergestellt ist, werden die Daten automatisch auf den Server übertragen. Mit Handhelds werden der Verkauf von Artikeln, Menüs, Rabatte und Zusatzangebote direkt mobil bearbeitet. Der Bediener kann sich unabhängig zwischen den Tischen bewegen und Bestellungen annehmen. Diese kann er unmittelbar in das Handheld eingeben, um die Bestellung auszuführen. Damit beschleunigt Handhelds die Prozesse und macht sie komfortabel und bequem für Gäste und Bedienungen. Bestellungen werden per Handheld direkt in die Produktionscenter übermittelt. Die Kasse dient hauptsächlich zur Überwachung von Tischaktivitäten und zum Abschluss der Transaktion, weil mit dem Einsatz von Handhelds Zahlungen direkt am Tisch erfolgen Verkaufsautomaten TCPOS unterstützt unterschiedlichste Verkaufsautomaten. Das System arbeitet entweder im Offline- oder im Online- Modus über eine direkte Verbindung zum Netzwerk. Daten können per Handheld ausgelesen und an TCPOS Admin übertragen und ausgewertet werden. Das System gewährleistet die effektive Interaktion mit anderen Automaten. Mit TCPOS Vending Machine können Sie Ihre Kunden effizient bedienen, da Kundenkartenanfragen schnell bearbeitet werden und alle Transaktionen in TCPOS zentral konsolidiert werden können. TCPOS SA WHITE PAPER Page 18/65

19 Vending Machines unterstützt diese Funktionen: Offline-Modus: Integration der Datensammlung Wenn der Verkaufsautomat nicht direkt mit dem Netzwerk verbunden ist, können diese Transaktionsdaten periodisch manuell ausgelesen und per Handheld, USB-Stick oder einer Speicherkarte in die TCPOS Datenbank übertragen werden. Online-Modus: Effektive Interaktivität Da der Verkaufsautomat direkt in Echtzeit mit dem TCPOS-System kommuniziert, erhält er sämtliche Informationen über Artikelpreise und Kundenkartensalden direkt aus der Datenbank, überträgt alle Verkaufsdaten an das TCPOS-System und kommuniziert mit den anderen Kassen im Netzwerk. TCPOS SA WHITE PAPER Page 19/65

20 Advanced Module Promotions TCPOS verwaltet verschiedene Arten von Werbekampagnen, die FrontEnd automatisch als Rabatte oder Abzüge auf die in der Transaktion verkauften Artikel anwendet. Der Ablauf der Werbekampagnen beruht auf den Regeln, die während des Verkaufs Anwendung finden. Die Parameter werden über einen geführten Ablauf eingegeben, um die verschiedenen Arten von Werbekampagnen festzulegen, wie: 0: klassisches Angebot nach dem Motto: kaufe M, zahle N; z.b. 3 für 2 eines Produktes; MixMatch: Mit MxN identische Werbekampagne, jedoch mit der Möglichkeit, verschiedene Artikel für die gleiche Werbekampagne anzugeben; z.b. 3 für 2 unterschiedliche Tafeln Schokolade, bei denen es sich um 3 Tafeln Schokolade oder 2 Tafeln Milchschokolade und 1 Tafel Nussschokolade handeln könnte; für Artikelgruppen: Werbekampagne auf Warengruppen; z.b. 10% Rabatt auf Süsswaren; Special Basket: Beim Kauf eines Artikels jeder beworbenen Gruppe wird ein anderer Artikel gratis angeboten; z.b. beim Kauf von erster Gang + zweiter Gang + Beilage gibt es einen Kaffee gratis dazu; Werbezettel: die Artikel werden zu dem Preis verkauft, der auf dem Werbezettel angegeben ist. Der Werbepreis wird direkt während des Verkaufs angewendet. Für den angegebenen Zeitraum werden die Produkte zu einem abweichenden Preis verkauft, sonst wird ein Rabatt angewendet. Mögliche Aktionen während der Werbekampagnen können sein: Prozentuale Rabatte oder Abzüge im Wert für die gesamte Transaktion oder nur auf diejenigen Artikel, für die die Werbekampagne gilt; Gratis-Artikel; Automatischer Verkauf von Freiartikeln; Druck eines Werbegutscheins, wodurch praktisch die Werbekampagne eine weitere Werbekampagne generiert; zum Beispiel wird beim Kauf eines kompletten Menüs ein Kaffee gratis angeboten, der vom Kunden zu einem späteren Zeitpunkt nach eigenem Ermessen konsumiert werden kann. Die Werbekampagnen können auf verschiedene Weisen aktiviert werden: automatisch (mit Betätigen der Taste Total ); manuell (durch Betätigen einer entsprechenden Taste auf der Kassenoberfläche); durch Einlesen eines Barcodes. Sie können Anwendung finden: auf alle Kunden, die die Kasse passieren; auf im System registrierte Kunden, eventuell gefiltert nach Firma und Kostenstellen. Die Werbekampagnen können von Gültigkeitszeiträumen und Verkaufsgebieten (spezielle Geschäfte) abhängig gemacht werden. Punktemanagement Es erlaubt die Verwendung eines leistungsfähigen Treuepunktesystems im Management von Werbekampagnen, die sich an Kunden von Supermärkten, Geschäften, Ladenketten und Franchisingfirmen richten. Der Kunde tritt dem Programm bei und erhöht seinen Punktestand, indem er die beworbenen Produkte kauft oder einfach von Angeboten auf den Gesamtwert der Transaktion profitiert; nach Erreichen der Mindestschwelle von Punkten, die im System festgelegt worden ist, können die Rabatte und Angebote genossen werden, die in der Werbekampagne vorgesehen sind. An der Kasse zeigt der Monitor dem Kunden beim Einlesen seiner Kundenkarte den Punktestand und den eventuell verbleibenden Rabatt an. Das System berechnet die beim Einkauf gesammelten Punkte und berücksichtigt dabei die gegenwärtig aktiven Werbeaktionen. Das Punktemanagement verifiziert, ob der erreichte Punktestand die Schwelle TCPOS SA WHITE PAPER Page 20/65

21 erreicht und ausreicht um Prämien zu erwerben oder Punkte einzulösen oder addiert eventuell verbleibende Rabatte zum Einkauf hinzu. Es gibt eine grosse Vielzahl an unterschiedlichen Möglichkeiten für Werbekampagnen. Mit dem Punktemanagement von TCPOS können Parameter für jede einzelne Aktion definiert werden. Dabei können Sie auch globale Kampagnen für die Gesamtheit Ihrer Kunden anlegen oder kundenspezifische Kampagnen für einzelne Kunden oder Kundengruppen durchführen. Werbekampagnen werden durch die Zentrale aktiviert, wobei die Information an alle Kassen des Unternehmens verteilt wird. Die Aktivierung von Kampagnen kann auch auf spezifische Filialen oder Artikelgruppen begrenzt sein. Wenn ein Unternehmen mit einer oder mehreren Artikelgruppen verbunden ist, können Artikel die zu solchen Gruppen gehören, zur Punktesammlung hinzukommen. Andererseits ist es auch möglich, einzelne Artikel aus der Punktesammlung auszuschliessen. Multinationalität TCPOS kann in internationalen Organisationen eingesetzt werden. Das System ist mehrwährungsfähig, mehrsprachig und mandantenfähig und ermöglicht einfachen Kassenbetrieb und optimale Systemverwaltung. Das multinationale Konzept unterstützt Unternehmen dabei, die spezifischen Anforderungen von geografischen Gegebenheiten umzusetzen, wenn sich eine Hauptniederlassung in einem anderen Land befindet als die jeweiligen Verkaufsniederlassungen. TCPOS bietet das Management von Währungen für jede Niederlassung und verwaltet Mehrwertsteuer und Zeitzonen, abweichend vom Land der Hauptgeschäftsstelle. Das vereinfacht die gleichzeitige Geschäftstätigkeit in internationalen Umgebungen. Kartendruck Dieses Modul gestaltet und druckt Kundenkarten mit einem speziellen Drucker direkt aus dem TCPOS Admin. Es ermöglicht die Aufnahme von Kundenfotos, das Abspeichern in der Datenbank und den anschliessenden Druckprozess. Dazu wird zunächst ein Template angelegt, das die erforderlichen Informationen enthält, wie die Karte gestaltet sein soll. Das Foto kann einfach mit Hilfe eines Rechtecks mit Anfasspunkten in der Grösse verändert und/oder positioniert werden. Die Karte kann kundenindividuell mit einer Personal- oder Kundennummer, Kartennummer, Namen, Gültigkeit und Unternehmen bedruckt werden. Rechnungen Das Modul Rechnungen wird für das fortgeschrittene Management von auf Kundenkarten bezogene Rechnungen verwendet. Es bietet Funktionalitäten, mit denen zusätzliche Informationen in gedruckte Dokumente aufgenommen werden können wie Unternehmensadresse und Name, Anweisungen und Ablauf der Zahlung. Das Modul Rechnungen ist für unterschiedliche Kundenkarten wie Kreditkarten, Prepaidkarten oder Identifikationskarten geeignet. Es archiviert Rechnungen in der Datenbank zur Prüfung und zum Nachdruck. Bei Kreditkarten gibt das Modul dem Bediener Rechnungen aus und koordiniert Saldo und Rücknahme. Die Anwendung nutzt mehrere Filter für die Suche von Rechnungen nach Kundenkarten, Unternehmen oder Kunde und ist in der Lage, lediglich unbezahlte Rechnungen zu zeigen. Bei Identifikationskarten oder Prepaidkarten können die Zahlungen des Kunden verifiziert werden. Es bietet Funktionalitäten, mit denen zusätzliche Informationen in gedruckte Dokumente aufgenommen werden können wie Unternehmensadresse, Name, Anweisungen und Ablauf der Zahlung. Etikettendruck Mit Etikettendruck werden Etiketten mit einem speziellen Etikettendrucker oder einem Windows-Drucker direkt im Admin Modul gedruckt. Dazu ist es am Anfang erforderlich, eine Vorlage für den Druck zu erstellen, in der Etikettengrösse, Informationen für den Aufdruck und deren Position festgelegt werden. Etiketten können individuell oder auf einem Etikettendrucker sowie auf einem A4-Blatt auf einem Windows-Drucker ausgedruckt werden. TCPOS SA WHITE PAPER Page 21/65

22 Plugins Bon parken Das Plugin Bon parken ist ein für den Einzelhandel entworfenes Modul, das es erlaubt, Transaktionen an einer Kasse zurück zu stellen, um sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufzunehmen und abschließen. Dieser Vorgang kann auch an einer anderen Kasse im gleichen Netz erfolgen,beim Zurückstellen wird eine provisorische Quittung mit einem eindeutigen Barcode ausgedruckt. An einer anderen Kasse wird diese Quittung mit einem Barcodeleser eingelesen oder vom Mitarbeiter per Hand über die entsprechende Funktionstaste eingegeben. Dieser Vorgang ermöglicht die Aufnahme und die Bearbeitung der abgebrochenen Transaktion an der zweiten Kasse, eventuell unter Hinzufügen weiterer Artikel Die Kommunikation zwischen Kassen wird durch ein Peer-to-Peer Netzwerk gemanagt. Durch den Offline-Modus ist selbst bei völligem Fehlen einer Verbindung ein unterbrechungsfreier Workflow gewährleistet. Alle Kassenfunktionen arbeiten uneingeschränkt weiter und speichern Daten lokal. Sobald die Verbindung wiederhergestellt ist, werden die Daten lokale Daten automatisch auf den zentralen Server übertragen. Sollte die Quittung verloren gegangen sein, kann sie an der Kasse, die die Transaktion zurück gestellt hat, erneut ausgedruckt werden, indem einfach die entsprechende Taste betätigt und das Formular für den erneuten Ausdruck ausgewählt werden. Sollte der zurückgestellte Bon nicht durch die Endverarbeitung erledigt werden, so löscht die Kasse den Beleg automatisch nach einem Tag. Profit Center Mit TCPOS Profit Center behalten Sie den Überblick über alle Informationen in spezifischen Abteilungen Ihres Unternehmens. Das System verbindet die einzelnen Profit Center Ihres Unternehmens zu einer dedizierten Kasse, um zusätzliche Informationen über den Gewinn jeder verarbeiteten Transaktion bereitzustellen. Alle Daten können als Berichte exportiert werden, um alle relevanten Informationen über Gewinn und Verlust für spezifische Verantwortungsbereiche zu erfassen. Statistische Positionen können zu Profit Center hinzugefügt werden, um die Analyse von Schlüsselfaktoren wie Return on Investment zu analysieren. Analyse von Verkäufen Im Profit Center Überblick werden alle Daten gruppiert nach Profit Centern dargestellt. Der Finanzüberblick nach Profit Center liefert Informationen über spezifische Zeiten, Verkäufe und Umsätze, Kassenschubladenöffnungen und Einzelheiten über unterschiedliche Zahlungsarten wie Kreditkarten, Gutscheine mit zugehörigen Zuschüssen und Fremdwährungen. Die Artikelanalyse im Profit Center Bericht zeigt alle Transaktionen, die in einem bestimmten Zeitraum durchgeführt wurden. Damit lässt sich der Verkauf von Artikeln innerhalb eines Zeitraums analysieren. Für jeden Artikel können Sie die Brutto- und Nettoverkäufe begutachten, die Rabattsummen sowie die Abwägung zwischen Gesamtverkäufen der Gruppe und Verkauf des Einzelartikels. Die Daten des Profit Centers können in die Kassenberichte aufgenommen werden. Als zusätzliche Option können Sie vordefinierte Profit Center auf den Kassen installieren und einen Zeitplan für bestimmte Profit Center einrichten, wobei der Zeitrahmen in der Kasse festgelegt werden muss. Wenn kein Zeitrahmen festgelegt werden kann, wird das vordefinierte Profit Center genutzt. Darüber hinaus können Gruppen definiert werden und optional mit dem Profit Center verbunden werden. Mail Dieses Modul wurde erstellt, um eine zuverlässige und genaue Kommunikation auch in grossen Unternehmen sicherzustellen, in denen die Notwendigkeit besteht, Informationen an zahlreiche Mitarbeiter weiterzugeben, die oft an von der Zentrale weit entfernten Orten ihren Sitz haben. Man denke zum Beispiel an Supermärkte und grosse Geschäftsketten, die ihre Mitarbeiter rechtzeitig über bevorstehende Werbekampagnen, die global umgesetzt werden sollen, unterrichten müssen. TCPOS SA WHITE PAPER Page 22/65

23 Der Bediener kann als Empfänger Admins auswählen, die zu verschiedenen Büros gehören oder Bediener von FrontEnd sowie registrierte Kunden. Darüber hinaus können Mails an die gesamte Organisation, an spezielle Nutzergruppen oder einzelne Nutzer versendet werden. So wird ein präziser, fehlerfreier Informationsfluss ausschliesslich an relevante Empfänger sichergestellt. Die Mails zeigen Betreff und Text. Auch Ablaufdaten zu denen die Nachrichten automatisch gelöscht werden, können festgelegt werden. Sowohl bei Admin als auch bei FrontEnd besitzt der Empfänger eine Mailbox mit allen Funktionalitäten eines - Clients. Aufgrund einer präzisen internen Suchmaschine mit schneller Kontextsuche, können Nachrichten so organisiert werden, dass alle Informationen vorhanden sind. Wenn die Kasse läuft, werden Nachrichten direkt nach dem Eingang angezeigt. Ist die Kasse ausgeschaltet, werden die Nachrichten beim Login des Bedieners angezeigt. Mails in der Mailbox werden innerhalb einer vom Benutzer definierten Zeit aufbewahrt. Der Admin kann personalisierte Nachrichten, Werbung und Informationen über geplante Aktionen an registrierte Kunden senden und stellt damit einen direkten Draht zum Kunden her, der die Kundenbindung erhöht. Weinkeller Das Plugin Weinkeller ist eine Software-Lösung, die Weinkellereien, Weinhandlungen und Restaurants das Verkaufsmanagement verschiedener Weinqualitäten je nach Jahrgang erlaubt. Im Weingeschäft definiert der Jahrgang den Wert des Artikels und damit massgeblich den Verkaufspreis; einer einzigen Weinsorte können daher unterschiedliche Preise entsprechen. Das Modul Weinkeller erlaubt die Zuweisung zahlreicher Barcodes an einen einzelnen Artikel. In der Praxis zeigt das System beim Auslesen eines BBarcodes, für den verschiedene Jahrgänge definiert wurden, sofort die Jahrgangsliste an, sodass der Kassierer sofort eine Auswahl treffen kann, die den Wünschen des Kunden entspricht. Weiterhin Barcodeserkennt das System auch weitere Verkaufsdaten, wie die Masseinheit, die verschiedene Verpackungsformate identifiziert (Flasche, Karton, Korbflasche, Fass, Kiste usw.). Das Modul erlaubt die Durchführung von Werbekampagnen durch automatische Anwendung von Rabatten auf Verkaufstransaktionen, die sich auf die verschiedenen Jahrgänge beziehen, die, wie bereits gesagt, erhebliche Auswirkungen auf die Preisunterschiede der gleichen Weinqualität haben können. Es genügt das schnelle Einlesen des Codes, um die Werbekampagne ohne weiteres Zutun des Bedieners aufzurufen. Kassenabwicklungen werden spürbar beschleunigt. Die Kundenbindung wird durch die Möglichkeit unterstützt, Kunden im System zu registrieren. Die Personendaten werden über eine intuitive Schnittstelle importiert, deren einfaches Management das Suchen von Adressen und Verkaufsdaten erlaubt. Das Modul bietet weiterhin die Möglichkeit, verschiedene graphische Konfigurationen des FrontEnd festzulegen, sowie graphische Formulare für den Druck der Kassenlisten zu erstellen, die verschiedene Parameter und die Kundeninformationen enthalten. Artikelreservierung Das Plugin Artikelreservierung ist eine Anwendung, die erstellt wurde, um denjenigen Unternehmen ein präzises und dynamisches Werkzeug an die Hand zu geben, die ihren Kunden eine Artikelreservierung bieten. Das Modul ermöglicht die Bestellung von Artikeln zu einem festgelegten Datum. Dabei werden auch mögliche Anzahlungen registriert und verwaltet. Der im System registrierte Kunde kann einen oder mehrere Artikel reservieren und das gewünschte Lieferdatum sowie mögliche personalisierte Anweisungen angeben und eine mögliche Anzahlung hinterlegen. Nach der erfolgten Bestätigung der Transaktion druckt das System eine Quittung aus, die einen Barcode aufweist, der die Bestellung identifiziert und der im Moment der Lieferung an der Kasse vorgelegt werden muss. Die reservierten Bestellungen können, solange sie noch nicht geliefert wurden, durch das Hinzufügen oder Löschen von Artikeln modifiziert werden. TCPOS SA WHITE PAPER Page 23/65

24 Die Anwendung erlaubt die Annullierung der Reservierung durch einfaches Einlesen des auf der Quittung aufgedruckten Barcodes und Eingabe des Namens des Kunden oder der Nummer seiner möglichen Kundenkarte. In diesem Fall wird die Liste der auf seinen Namen reservierten Artikel angezeigt, aus der die betreffenden Artikel entfernt werden können. Dank eines leistungsfähigen Reportsystems können die von einem bestimmten Kunden durchgeführten Transaktionen ausgewählt und die Geschäfte festgelegt werden, die mit den Reservierungen verbunden sind. Im Fall grosser Vertriebsketten sind die Reservierungen ausschliesslich für ein einziges Geschäft gültig. Ausserdem können die vorgesehenen Liefertermine für einen bestimmten Zeitraum angezeigt werden, um die Lieferungen besser organisieren zu können. Erweiterte Kundenanzeige Der zweite Monitor, der allgemein an Kassenterminals in Supermärkten, Geschäften und Restaurants installiert ist, weist zum Käufer und zeigt während der kurzen Wartezeit die Artikelliste und bilder der soeben gekauften Artikel an. An Kassen, die mit diesem zusätzlichen Display ausgerüstet sind, erlaubt das Modul dem FrontEnd den Betrieb eines zweiten Fensters, in dem die oben beschriebenen Informationen angezeigt werden, um so eine dynamische Interaktion mit dem Verkaufspunkt zu garantieren. Das Plugin erlaubt die Übermittlung von Mitteilungen, Videosequenzen, Werbebildern, möglichen Sonderangeboten, die während bestimmter Zeiträume gelten, und bietet die Möglichkeit zur Programmierung zahlreicher Werbeaktionen, die personalisiert und an die unterschiedlichsten Erfordernisse angepasst werden können. Dank einer intuitiven Schnittstelle kann der Bediener die verschiedenen Graphikkonfigurationen des Monitors definieren, die Informationen verwalten, die dem Kunden mitgeteilt werden, und die Werbekampagnen auswählen, die ausgeführt werden sollen. Die Konfiguration ist derjenigen ganz ähnlich, die für die Gestaltung der üblichen Kassendisplays verwendet wird, mit dem Unterschied, dass nur eine einzige Anzeige verwendet wird und dass einige Komponenten nicht verwendet werden (zum Beispiel die Tasten Drucken und das Bedienerdisplay ). Wie bei allen TCPOS-Anwendungen ist das Training einfach und garantiert die Einsatzbereitschaft innerhalb weniger Minuten. Durch die integrierte Unterstützung von Multimediadateien können Bilder und Videos dargestellt werden, die die Anzeige auf dem Zusatzdisplay noch bedienfreundlicher und attraktiver macht. Der Kunde erfährt eine direkte und dynamische Einkaufserfahrung. Gutscheine Gutscheine sind ein wirksames Instrument zur Kundenbindung und Neukundengewinnung. Sie finden im Einzelhandel, in der Gastronomie und im Freizeitbereich weite Verbreitung in Form von Geschenkgutscheinen oder als Umtauschgutschein. Gutscheine werden in vorgedruckter Form ausgegeben oder als Ausdruck an der Kasse verkauft. Ausgedruckt werden sie über einen speziellen Gutscheindrucker oder den üblichen Kassendrucker. Über einen aufgedruckten Strichcode weist der Gutschein das ausgebende Unternehmen, den Wert und das Ablaufdatum aus. Eine eindeutige Seriennummer verhindert, dass derselbe Gutschein zweimal eingelöst wird. Nachdem der Gutschein eingelöst wurde, wird die Seriennummer gelesen und in einer Liste gespeichert, die alle Nummern von bereits benutzten Gutscheinen beinhaltet. Die Liste ist sowohl in der zentralen Datenbank als auch in den Kassen lokal gespeichert und wird permanent durch die Peer-to-Peer Verbindung aktualisiert. So wird die Gültigkeit in Echtzeit kontrolliert, sogar wenn der Betrieb im Offline-Modus ausgeführt wird und die zentrale Datenbank nicht verfügbar ist. Im Fall von Zahlungen mit Gutscheinen, welche höher sind als der Einkaufswert, erfolgt eine Rückerstattung. Als Ersatz für Bargeld druckt die Kasse einen Gutschein, den der Kunde beim nächsten Einkauf einlösen kann. Der Bediener kann eine Minimum- oder Maximum-Grenze und ein Auslaufdatum festlegen. TCPOS SA WHITE PAPER Page 24/65

25 Gate control TCPOS hat eine Schnittstelle entwickelt. Das Plugin verwandelt Kassen in echte Betriebszentren, indem die Kasse Artikelverkäufe mit dem Zutrittsmanagement verbindet. Es erlaubt die Nutzung verschiedener Ticketing-Lösungen mit Auslesen verschiedener Medien, die mit Barcodes oder RFID-Karten versehen sind. Der Verkaufspunkt kann Tickets beliebigen Typs ausgeben (Tages-, Wochen-, Streifen-, Familienkarten usw.), die vorgedruckt sind oder einfach neu über einen Drucker ausgegeben werden, nachdem die entsprechende Funktionstaste an der Kasse betätigt worden ist, wobei die Gültigkeitsdauer bestimmt und der eventuell bereits registrierte Kunde zugewiesen werden. Es können auch verloren gegangene Tickets erneut ausgedruckt werden. Hierfür wird eine Suche über den Namen des Kunden ausgeführt. Die Anwendung erlaubt auch einen mobilen Betrieb dank praktischer Handhelds, mit denen per WLAN mit der Zentralkasse und mit den verschiedenen Betriebszentren kommuniziert werden kann. Diese Funktionalität ist entscheidend zur Verbesserung der Leistungen von Servicepersonal, das in grossflächigen Bereichen tätig ist; weiterhin besteht bei grossem Personenaufkommen, wenn Warteschlangen abgebaut werden müssen, die Möglichkeit, die Handhelds zu echten Mobilkassen zu machen. Das Modul arbeitet auch im Offline-Modus. Drehkreuze und Handhelds können die Gültigkeit von Tickets auch dann verifizieren, wenn die zentrale Datenbank nicht verfügbar ist. Die Applikation verfügt über ein zentralisiertes Management von Zahlungen, liefert globale Analysen und weist in Echtzeit Trends beim Verkauf von Tickets, Artikeln und Lebensmitteln aus, die an unterschiedlichen Kassen verkauft wurden. TCPOS SA WHITE PAPER Page 25/65

26 Stock control Stock Control ist ein Softwaremodul für die Lagerverwaltung, das speziell auf die Anforderungen in Gemeinschaftsgastronomie, Catering, Personalrestaurants und den Einzelhandel ausgerichtet ist. Stock Control ist hochgradig skalierbar und flexibel im Einsatz. Durch den Einsatz von Stock Control haben Sie Ihre Lagerbewegungen immer im Blick und steigern damit die Profitabilität Ihres Warenbestandes. Mit Stock Control lassen sich Lager, Warenbestand, Produkte, Lieferanten, Bestellungen etc. sowohl in einzelnen Filialen, Restaurants und Verkaufsstellen als auch von der Zentrale aus steuern und auswerten. Damit können Sie Ihren Warenbestand jederzeit kontrollieren und anhand von Kennzahlen managen. In Echtzeit zeigt Stock Control dem Bediener die verfügbare Stückzahl von Produkten auf der Kasse an, so dass während der Verkaufsaktion der Lagerbestand gezeigt wird. Das System zeigt auch negative Mengen an, ohne den Verkauf damit zu begrenzen. Stock Control ist für das Management grosser Mengen an Verkaufsdaten bestens geeignet. Die Anwendung ermöglicht es, Lagerbestände direkt auf dem Handheld anzuzeigen und verschiedene Statistiken in PDF oder Excel-Format zu erzeugen. Stock Control kann Echtzeitkontrollen über Lager-Transaktionen und den Artikelbestand durchführen. Bestellungen können den minimalen Lagerbestand berücksichtigend, automatisch erzeugt werden. So wird die Verfügbarkeit des kompletten Sortiments garantiert. Mit Stock Control ist es möglich, verschiedene Etiketten für Artikel im Lager und im Regal zu erzeugen und zu drucken. Da dieses Programm als einfaches Kontrollinstrument ohne relevante Beschränkungen der für den Verkauf verfügbaren Stückzahlen verwendet wird, kann es auch Bestände mit negativen Stückzahlen anzeigen, ohne dass der Verkauf der Artikel verhindert wird. Anzeige des Lagerbestands an der Kasse Negativer Warenbestand an der Kassentaste TCPOS SA WHITE PAPER Page 26/65

27 Business Intelligence TCPOS Business Intelligence, das für die Durchführung multipler Analysen entworfen wurde, ist ein flexibles Überwachungs- und Kontrollinstrument, das unmittelbar die Verkaufsentwicklung feststellen, mögliche Probleme erkennen und lösen und den Wettbewerbsvorteil der Unternehmen steigern kann. Durch Anlegen geeigneter Filter und Anwendung entsprechender Analysen können die Daten in vielfältig untersucht werden. Der Anwender kann daraus Pivot-Tabellen und Graphiken erzeugen. Das Programm weist Masken auf, die direkt vom Kunden nach dessen Erfordernissen verändert werden können und die durch Auswahl aller eingebbaren Werte als Filter dienen (zum Beispiel ein Bediener, der alle Verkäufe des Tages abfragen möchte). Es genügt, eine der Masken auszuwählen, um die Filter zu setzen oder zu entfernen; das Programm zeigt automatisch das Ergebnis der gerade definierten Parameter. Die BI-Analyse wird mit fertigen Standardabfragen geliefert, die so aussehen, wie unten gezeigt, zum Beispiel: Umsatz nach Geschäft und Jahr, Artikelanalyse, Graphik der monatlichen Verkäufe usw. TCPOS SA WHITE PAPER Page 27/65

28 Web Applikationen Mit der neuesten Version von TCPOS können Sie das volle Potenzial des Worldwide Webs für Ihr Geschäft nutzen. Durch einen einfachen Browser und intuitiv bedienbare Oberflächen ermöglicht TCPOS Web Application die Abwicklung von Buchungen und Verkaufstransaktionen, das Führen von persönlichen Konten und gewährleistet dabei hohe Standards von Sicherheit und Präzision. Web Menu-Reservation Dieses Hilfsmittel dient im Restaurationsbereich der Verwaltung von Online-Bestellungen von Gerichten. Mit dieser Anwendung kann der registrierte Anwender direkt von seinem Computer aus die gewünschten Gerichte aus der Karte der verfügbaren Speisen auswählen. Auf diese Weise kann das Unternehmen im Voraus die Zubereitung und Bereitstellung planen und dadurch den Organisationsaufwand erheblich verringern. Garantiert wird damit auch eine genaue Bestandsverwaltung der Zutaten. Mögliche Kosten aufgrund zu grosser Bestellungen werden ausgeschlossen. In Kantinen können zur Beschleunigung des Services und zur Stärkung der Kundenbindung die Beträge direkt vom Kundenkonto abgebucht werden. Schlangen an den Kassen werden vermieden. Web Kundenkartenmanagement Administration von Kundenkarten und Saldenmanagement zu jeder Zeit an jedem Ort ohne Warteschlangen an der Kasse. Angemeldete Nutzer erhalten eine Kontoübersicht. Sie haben damit immer Überblick über ihren Kontostand und können ihre Karte aufladen und ggf. auch sperren. Web reporting Mit diesem Modul lassen sich Statistiken anzeigen und in das PDF-Format exportieren. Die Anwendung kann auf jedem beliebigen Computer ausgeführt werden, der einen Internetanschluss besitzt. Sie verlangt keine Installation einer zusätzlichen Software und macht somit das TCPOS Web Reporting-Modul zu einem perfekten Instrument für grosse Unternehmen, in denen eine grosse Anzahl von Anwendern Statistiken abfragen müssen, ohne dass zusätzliche neue Lizenzen für jeden verfügbaren Arbeitsplatz erforderlich werden. Der Verantwortliche kann an einem normalen PC nur die Daten abrufen, für die er zuständig ist, d.h. sie werden anhand seines Profils und den von seinen Vorgesetzten festgelegten Visibilitykriterien gefiltert. TCPOS Web Reporting ist ausserdem eine leistungsfähige Lösung für die Manager, die oft auf Reisen sind und die auf diese Weise die für sie interessanten Daten abfragen können, gleich wo sie sich befinden und zu jedem Zeitpunkt des Tages, indem sie einfach von ihrem Notebook aus auf das Internet zugreifen. TCPOS SA WHITE PAPER Page 28/65

29 TCPOS: Die Funktionen Das Basismodul Korrektur von Verkaufs- und Transaktionspositionen Jeder Verkaufsablauf ist in Bezug auf Artikel, Artikeltext, Nachlass/Aufschlag, Zahlung etc. anders geartet. Während des Verkaufs wird jeder verkaufte Gegenstand mit einer Zeile am entsprechenden Verkaufsdisplay der Kassenoberfläche angezeigt. Jedem verkauften Gegenstand entspricht eine so genannte Zeile oder Verkaufsposition. Durch TCPOS bestehen mehrere Möglichkeiten, sowohl einzelne Verkaufspositionen als auch ganze Transaktionen zu korrigieren. Diese Funktionen stehen nach Genehmigung aufgrund von Schlüsselqualifikationen, die mit den Profilen der Bediener zusammenhängen, zur Verfügung. Mögliche Interventionen in den Verkaufszeilen können sein: Mengen- oder Preisanpassung der ausgewählten Position Stornierung der ausgewählten Position Stornierung der zuletzt eingegebenen Position Löschen der ausgewählten Artikelposition (logische Stornierung, das Manöver wird mit einem roten Strich markiert) Einfügen einer Leerstelle an der ausgewählten Position (Speichern der negativen Operation der Position) Anbieten oder Verwerfen der ausgewählten Position Herausnahme (negativer Artikel) der ausgewählten Position. Löschen und Leerstelle der ausgewählten Position sind die einzigen zwei erlaubten Funktionen, nachdem die Bestellung zur Artikelzubereitung an das Produktionszentrum geleitet wurde, bzw. die automatischen Artikelabläufe am Tisch, gegenüber dem Kunden oder beim Bediener abgebrochen wurden. Wenn die Funktionen Löschen oder Leerstelle verwendet werden, wird automatisch eine Stornierung an das Produktionszentrum geschickt. Die Interventionen an den Verkaufspositionen durch die genannten Funktionen sind nur während des Verkaufsablaufs gestattet, wenn die Transaktion also auch abgebrochen werden könnte, jedoch noch nicht abgeschlossen (bezahlt) ist. Darüber hinaus ist es auch möglich, auch bei bereits abgeschlossenen Transaktionen zu intervenieren, jedoch nur, wenn dies durch den Bediener und die fiskalen Bedingungen gestattet ist. Mögliche Operationen bei abgeschlossenen und danach aufgerufenen Transaktionen wären: Löschen der Transaktion Änderung der Bestandteile der Transaktion Änderung der beim Transaktionsabschluss verwendeten Zahlungsart Umgekehrte Transaktion In jedem dieser Fälle wird ein Kundendokument mit den ausgeführten Operationen ausgedruckt und die Operationen werden ausserdem im Kassenprotokoll vermerkt. Artikelsorten TCPOS ermöglicht die Verwaltung und den Verkauf von verschiedensten Artikeln: verkaufte Artikel im Ganzen (Stücke) verkaufte Artikel nach Gewicht mit/ohne Tara Artikel mit UOM (unity of measurement [Grundmass]) Extra-Artikel Artikel vom Typ Gebinde In den entsprechenden Stammdaten kann jedem Artikel der entsprechende MwSt.-Satz zugewiesen und die verschiedenen Verkaufspreise nach angewandter Preisstufe ermittelt werden. Ausserdem kann festgelegt werden, in TCPOS SA WHITE PAPER Page 29/65

30 welchen Geschäften verkauft werden kann und in welchen nicht. Zu guter Letzt ist es auch noch möglich, das entsprechende UOM anzuzeigen. Die Extra-Artikel beschreiben gewisse Zugaben (z.b. doppelter Mozzarella ) zu den regulären Artikeln (z.b. Pizza Margherita ). Diese werden mit dem Preis kodifiziert und können nicht extra verkauft werden. Wenn sie eingetippt werden, werden sie mit dem vorangehenden Artikel verlinkt. Wird dieser gelöscht, betrifft dies auch den Extra-Artikel. Artikel vom Typ Gebinde werden bei der Anlage einem Verkaufsartikel nach Gewicht zugeordnet. Im FrontEnd Programm wird bei Aufruf eines solchen mit Gebinde verbundenen Artikels eine Maske angezeigt, über die das entsprechende Gebinde ausgewählt werden kann. Das Gewicht des Gebindes wird beim Wiegen als Tara des Verkaufsartikels angesetzt. Das Löschen eines Gebindeartikels beinhaltet auch das Löschen des Hauptartikels, wie auch umgekehrt. Artikelgruppen Mit TCPOS ist eine Gruppierung von Artikeln möglich. So können Artikel nach Warensorte oder dazugehöriger Promotion gruppiert werden. Schliesslich ist es noch möglich, spezielle Gruppen mit Nachlässen oder für automatische Artikel und vieles mehr zu festzulegen. Die tischdefinierten Gruppen werden den Artikeln im Zuge der Programmierung ihrer Stufe zugeordnet. Es können auch hierarchische Verweise in der Art von Warme Küche, Hauptgänge, Pasta, Reis innerhalb der verschiedenen Gruppen erstellt werden. Artikeltexte Der Benutzer kann über den Link zum Artikel zusätzliche Informationen definieren, wie zum Beispiel wissenswerte Anmerkungen, Veränderungen in der Zubereitung oder bei den Zutaten. Ein Beispiel dafür wäre der Verkauf des Artikels Rindfleischsteak mit dem Hinweis Englisch oder Medium. Diese Informationen werden üblicherweise mit der Bestellung an das Produktionszentrum geschickt. Zum entsprechenden Artikel können Texte hinzugefügt und ein Kundendokument gedruckt werden. Solche Texte können vorher definiert werden, indem sie in der Stammdatendefinition angelegt werden. Im Zuge des Verkaufs werden sie dann über eine Funktionstaste aufgerufen oder sie können auch einfach vom Benutzer direkt beim Verkauf eingegeben werden. Automatische Nummerierung von Artikeln TCPOS bietet die Möglichkeit, den Artikelcode automatisch zu generieren, sowohl durch einfache Nummerierung wie auch durch Kombination von Nummerierung und Code der Warengruppe. Verwendung von Unity of Measurement (UOM) Mit UOM können Gruppen von Grundmassen definiert werden, mit denen derselbe Artikel als ganze Einheit oder in Einzelteilen verkauft werden kann. Ein praktisches Beispiel für eine solche Gruppierung ist die bei Flaschen und Gläsern gebräuchliche Reihe: 1 l als Grundeinheit, ½ l und ¼ l als Untereinheit desselben. Diese Funktion macht es möglich, demselben Artikel (z.b. Bier) eine bestimmte Preisstufe für jede Masseinheit in dieser UOM-Gruppe zuzuordnen. Innerhalb der UOM-Gruppe bezieht sich jedes Einzelteil oder Bruchteil (z.b. ½ l) auf den vorgegebenen Grundpreis (1 l). Auf diese Weise berechnet das Programm mithilfe des vordefinierten Umwandlungsfaktors den Verkaufspreis für die entsprechende Preisstufe. Es steht dem Benutzer jederzeit frei, die berechneten Werte trotzdem zu überschreiben, indem der betreffende Preis für jede einzelne UOM-Einheit manuell eingegeben wird. MwSt. Mit TCPOS können für jeden einzelnen Artikel bis zu vier verschiedene MwSt.-Sätze auf Stammdatenebene definiert werden. TCPOS SA WHITE PAPER Page 30/65

31 Die im laufenden Verkauf angesetzte Preisstufe bestimmt den MwSt.-Anteil für den verkauften Artikel. Dies kann durch eine dafür reservierte Funktionstaste oder durch das Lesen einer Kundenkarte, die eine dazugehörige Liste aktiviert, verändert werden. Die Kassenstatistik kann direkt vom FrontEnd entnommen werden. Auf ihr wird auch die MwSt.-Auflistung vermerkt. Preisstufen TCPOS kann mit verschiedenen Verkaufspreisen für einen einzigen Artikel umgehen. Diese Verkaufspreise werden regelmässig je nach den in den Transaktionen festgelegten Preisstufen ermittelt. Beim Programmieren können für jeden Artikel mehrere den verschiedenen Preisniveaus zugehörige Verkaufspreise angezeigt werden. Normalerweise ist auf der Kasse bei jeder Transaktion eine Standardpreisstufe aktiv. Der Benutzer kann jedoch beim Verkauf auf mehrere Arten eine andere festsetzen. Die Preisstufen können während der Transaktion verbunden werden mit der Kasse (bei Shop, Restaurants, Kantinen, Bars) mit einer Kundengruppe (z.b. Mitarbeiter, Betriebsfremde, Stammkunden) mit einem Zuschuss. Auf diese Weise kann der Artikel zu verschiedenen Preisen verkauft werden, und zwar einfach, indem die Funktionstaste gedrückt wird, mit der die auf der Kasse gespeicherte Standardpreisstufe für die Dauer der Transaktion geändert wird. Der Benutzer entscheidet über den Einsatz einer bestimmten Preisstufe bei Vorliegen genauer Betriebsbedingungen, wie z.b. bei einem Stammkunden, oder während der Datenprogrammierung oder direkt beim Verkauf. Die zu ersetzende Preisstufe kann auch durch direktes Verbinden der vergünstigten Preisstufe mit der Kundenkarte oder mit der Vergünstigung veranlasst werden. Die Zahl der programmierbaren Preisstufen ist unbegrenzt. Immer wenn eine neue Stufe in die betreffenden Stammdaten eingetragen wird, steht es automatisch für alle erhältlichen Artikel in den Artikelstammdaten zur Verfügung. Aus diesem Grund sind alle globalen Preisebenen in den Artikelstammdaten sichtbar, während die übrigen über die Visibilitykriterien gefiltert werden. Der Verkaufspreis für jede einzelne Preisstufe kann vom Benutzer manuell in Form eines Fixwertes (absoluter Wert), eines prozentualen Anteiles, einer Neuberechnung oder einer auf den Wert der Grundpreisstufe anzuwendende Formel eingegeben werden. Im Gegensatz dazu berechnet das Programm nachdem alle Preisstufen eines Artikels mit dem Preis der Grundstufe in Beziehung stehen den Preis selbst, wenn der Benutzer keinen Preis für die jeweilige Preisstufe festsetzt. Wird der Preis auf der Grundpreisstufe in den betreffenden Stammdaten geändert, passt das Programm alle Preisstufen automatisch an den neu eingegebenen Wert an. Die Listen, die vorher mit einem Fixpreis programmiert waren, bleiben unverändert. Happy Hours Mit der Festsetzung von Happy Hours über eine spezielle Tabelle wird zu einer bestimmten Uhrzeit und für eine bestimmte Zeit eine bestimmte Preisstufe festgesetzt. Auf diese Weise werden in diesem Zeitfenster für alle in die Kasse eingegebenen Artikel die für diese Preisstufe festgelegten Preise berechnet. Nachlässe und Aufschläge Nachlässe und Aufschläge können für einen oder mehrere Transaktionsartikel programmiert werden. Dabei können auch jene inkludiert werden, auf die bereits andere Nachlässe gewährt wurden bzw. die sich auf den Gesamtbetrag der Transaktion auswirken. Nachlässe können auf Prozentbasis oder in Form von Fixbeträgen angewendet werden. Nachlässe/Aufschläge können manuell über die entsprechende Funktionstaste aktiviert werden. Das Programm kann diese automatisch aktivieren, und zwar durch Promotions für Artikelkombinationen Vergünstigungen in Verbindung mit Kundenkarten (Sonderkonditionen für Stammkunden) TCPOS SA WHITE PAPER Page 31/65

32 Zahlung mit Gutscheinen Einsatz einer bestimmten Preisliste Die im Rahmen der Vergünstigungen automatisch gewährten Nachlässe können alle Stammdatenartikel oder nur subventionswürdige Teile davon umfassen. Der Nachlassprozentsatz, der vom Benutzer im Zuge einer Transaktion manuell eingetragen wwird, kann auf einen bestimmten Höchstwert begrenzt werden. Ansonsten bestehen keine Grenzen für Nachlässe, die das System automatisch gewährt. Angebotene Artikel Mit TCPOS ist es möglich, einen einzelnen Artikel, eine Speisekarte oder eine ganze Transaktion anzubieten, d.h. kostenlos zu schenken. Der Warenwert wird auf null geändert. Dabei können auch anhängende Pfandwerte weiterhin berechnet werden. Zahlungsmodalitäten Für jede Transaktion muss der Bediener die Zahlart/Zahlarten (bei gleichzeitiger Zahlung mit mehreren Zahlarten) durch Auswahl der auf dem Bildschirm angezeigten Zahlarten auswählen. Die zur Verfügung stehenden Zahlarten sind: Bar, Kreditkarte, Scheck, Fremdwährungen, Kundenkarten und Gutscheine. Kreditkarten und elektronische Zahlungssysteme TCPOS akzeptiert alle Kreditkarten (EC, Amex, Mastercard etc.). Beim Abschluss einer Transaktion erscheinen jene Details der Kreditkarten, die in den Stammdaten definiert sind, und der Bediener kann unter ihnen jene auswählen, mit der der Kunde bezahlt. TCPOS unterstützt Systeme für den elektronischen Zahlungsverkehr in der Schweiz, in Italien, Deutschland und England. Diese Lösungen bieten spezielle Terminals, die direkt an die Kasse angeschlossen sind oder von einem autorisierten Server verwaltet werden, der auf jede Kasse über ein lokales Netzwerk Zugriff hat. Die betreffende Zahlungstransaktion wird an die Verrechnungsstelle weitergeleitet, wo die Autorisierung und Belastung des Kundenkontos vorgenommen wird. Währungen Es ist dem System möglich, in ein und derselben Transaktion Zahlungen mit verschiedenen Währungen zu verwalten. Der Wechselkurs ist in der entsprechenden Tabelle eingetragen. Das System akzeptiert zum Transaktionsabschluss gemischte Zahlungen, bestehend aus der Hauswährung, aber auch aus verschiedenen Fremdwährungen. Auch das Wechselgeld kann in der Hauswährung oder in Fremdwährungen zurückgegeben werden. Gutscheine TCPOS akzeptiert Gutscheine als Zahlung. Der Wert und die Beschreibung des Gutscheins werden direkt vom Benutzer in den entsprechenden Stammdaten verzeichnet. Im Verkauf kann das FrontEnd zur Eingabe oder Änderung/Bestätigung des am Schirm angezeigten Gutscheinwerts auffordern. Für Gutscheine können auch automatisch Rabatte gewährt werden. Darüber hinaus ist es möglich, einen MwSt.-Betrag auf den Rechnungen zu vermerken, die an die Firmen geschickt werden, welche die Gutscheine ausgestellt haben. Jeder Gutschein kann mit einer bestimmten Funktionstaste verlinkt werden. Begründete Transaktion Festgelegte Texte (mit einer vorgegebenen Längenobergrenze) können in einer Tabelle gespeichert und danach einfach durch Tastendruck mit der laufenden Transaktion verlinkt werden. Es ist möglich, nur einen Auslöser mit einer Transaktion zu verlinken. TCPOS SA WHITE PAPER Page 32/65

33 Tastaturmakros Verschiedene Funktionen können in einer vordefinierten Sequenz gespeichert werden. Diese wird dann mit einer Taste mit der Bezeichnung Tastasturmakro verlinkt. Sobald diese Taste am Kassenterminal gedrückt wird, führt das FrontEnd-Programm sämtliche in der gespeicherten Sequenz vorhandenen Funktionen automatisch aus. Vor allem bei sich regelmässig wiederholenden Operationen wird diese Kassenfunktion eingesetzt. Geldschubladeverwaltung TCPOS beinhaltet alle Funktionen für die Kontrolle und Verwaltung einer Geldschublade. Zu Arbeitsbeginn kann der Benutzer den Kassenanfangsbestand mit der betreffenden Funktion ermitteln. Diese Funktion beinhaltet eine Eingabemaske, die nach Stückelung, Münzen, Bargeld und eventuell Fremdwährung aufgegliedert sein kann. Neben der automatischen Öffnung der Lade, kann der Benutzer sofern er dazu autorisiert ist die Lade während seiner Arbeitszeit auch manuell öffnen. Darüber hinaus kann er entsprechende Entnahmen und Einlagen aus der Kasse vornehmen, welche über spezielle Belege dokumentiert werden. Bei Arbeitsende kann er über die Eingabemaske seine Schlussbestandszählung vornehmen und bestätigen, welche die Einzelheiten aller vom System angenommenen Zahlungen beinhaltet. Darüber hinaus kann eine maximale Differenz zwischen der vom Benutzer ausgezählten Gesamtsumme und jener von der Kasse nach Verkaufsschluss ermittelten Summe ermittelt werden. Gleichfalls ist es möglich, Schwellenbeträge für Warnungen und Fehlermeldungen jede Zahlart zu definieren. Solange seine Abmeldung von der Arbeit nicht bestätigt ist, kann der Benutzer die Auszählung durchführen und sie auch jederzeit wieder unterbrechen, ohne die Bestätigungsstatistik auszudrucken. Die Abmeldefunktion überprüft, ob der Kassenstand vom Benutzer eingegeben wurde. Wurde dies noch nicht erledigt, scheint diese Funktion automatisch auf. Sobald dieser Vorgang ausgeführt wurde, bestätigt das Programm die Daten und es werden keine weiteren Änderungen zugelassen. Die Auswertung der Kassenschublade ist auch in das Admin Modul integriert, so dass diese auch im Büro und nicht nur auf den Kassen durchgeführt werden kann. Dank der peer to peer Architektur kann die Auswertung des Schubladeninhaltes auch von einer anderen Kasse als der ausgeführt werden, auf der die Schicht begonnen wurde. Druckvorlage Die Vorlagen aller von TCPOS erstellten Dokumente können individualisiert werden als fiskale und nicht fiskale Kundendokumente (Rechnungen, Quittungen, Honorarnoten) Kontrolldokumente (Pro-Memory-Tabelle, Entnahme- bzw. Einlagebelege aus/in Kasse) vom FrontEnd erstellte Kassenstatistik Die Vorlage wird in SLT, vergleichbar mit HTML, erstellt, und erzeugt Dateien im ML-Format, so dass es einfach und mit geringem Aufwand möglich ist, Teile aus dem Dokument zu entfernen oder zusätzliche Informationen hinzuzufügen. Kassenjournal Das Kassenjournal enthält das Protokoll aller auf der Kasse ausgeführten Transaktionen und Operationen. Es wird lokal auf der Kasse gespeichert, und kann bei Bedarf auch an den Zentralserver übermittelt werden. Client und Server sind über das Netzwerk verbunden, die Übertragung des Journals an die Serverdatenbank verläuft direkt. Bei eigenständigen POS ohne Verbindung zum Netzwerk kann es auf jeden Träger gespeichert werden und danach an den Server übermittelt werden. Statistiken TCPOS kennt zwei Arten von Reports: die direkt vom FrontEnd zu entnehmenden Drucke und jene im Admin. TCPOS SA WHITE PAPER Page 33/65

34 FrontEnd-Statistiken ergänzen die Kassenoperationen im Journal, wie Abschlüsse, Auszählungen, Entnahmen und Einlagen. Admin-Statistiken werden zur Kontrolle der operativen Performance verwendet, also zur Messung von Margen und Gewinn sowie für die administrative Überwachung des gesamten Systems. Die Berichterstellung kann automatisiert werden, indem in einer spezifischen Tabelle die Befehle und Parameter für den Prozess, der die Berichterstellung zu einem bestimmten Zeitpunkt steuert, definiert werden. Excel und trareports sind die Tools, mit denen die Admin-Statistiken generiert werden. Alle Standardstatistiken können unter Einsatz von Filtern erstellt werden. Diese Filter können vor dem Ausdrucken eingestellt werden, indem Parameter bezüglich des Restaurants, der Kasse, des Benutzers und natürlich des betreffenden Zeitraumes eingegeben werden. Die benötigten Parameter für den Druck unterscheiden sich in ihrer Funktion je nach den Informationen, die in der Statistik aufscheinen. Folgende Standardreports sind verfügbar: Kassenreports Hierbei handelt es sich um die umfassendste Statistik zur Überprüfung der Kassenarbeit. In Kassenreports scheinen Informationen über eine festgelegte Zeitspanne, über Verkäufe, Einnahmen, Kassenbewegungen und Einzelheiten bezüglich verschiedener Zahlungsmodalitäten auf, wie Kreditkarten, Gutscheine, Kundenkarten mit entsprechenden Vergünstigungen oder Fremdwährungen. Sie beinhalten nach Artikelgruppen und sorten aufgeteilte Verkaufseinzelheiten, sowie Abschnitte für die Berechnung der MwSt. Ausserdem bieten sie eine Momentaufnahme aller aktuellen Transaktionen, die zum Zeitpunkt der Statistikerstellung gerade aktiv waren, sowie aller relevanten Kundenkarten oder Bediener. Sie beinhalten ausserdem die Preisstufen, die gelöschten Transaktionen und die Einnahmen (Geschäftssumme) eines einzelnen Benutzers. Auch beim Ausdruck ist die peer to peer Architektur hilfreich, da sie den Prozess der Datenübertragung beschleunigt. Artikelanalyse einer einzelnen Gruppe Dieselben statistischen Daten wie im vorigen Abschnitt beschrieben scheinen nach Gruppe auf, es ist jedoch möglich, nur eine Gruppe auf einmal zu analysieren. Diese Statistik braucht eine hierarchische Programmierung der Artikelgruppen, wie sie in den vorigen Modellen notwendig war. Begründete Transaktionen Für einen bestimmten Zeitraum führt die Statistik die Details aller angebotenen und verworfenen Artikel mit Summen nach Artikelmenge und Preis an. Der Bericht besteht aus drei Bereichen: der erste umfasst die Details nach Artikel, der zweite die Summe nach Begründung, der dritte zeigt die Liste der Transaktionen mit angebotenen(geschenkte) und verworfenen(gestrichene) Artikeln, die während der abgefragten Zeit durchgeführt wurden. Klassifizierung von Artikelverkäufen Statistik über die bestverkauften und weniger gut verkauften Artikel in einem bestimmten Zeitraum. Es kann genau festgelegt werden, wie viele Artikel in dieser Statistik ausgewertet werden sollen, z.b. nur die ersten 20 oder alle in den Stammdaten verfügbaren. Abfrage der Kundenrechnungen Ausdruck mit den Bewegungen der Karte/Karten im gefragten Zeitraum. An den Bewegungen sind die Daten, die Kasse und der Benutzer, die Zahlart mit dem entsprechenden Betrag, der Kontostand auf der Karte und die Art der Kundenkarte (Kredit-, Debitkarte) ersichtlich. Liste der gelöschten Transaktionen Statistik, die für den gefragten Zeitraum sämtliche Transaktionen nach Abschluss anzeigt. Dabei wird die entsprechende Funktion im FrontEnd angeführt. Es handelt sich hierbei um Transaktionen, die gelöscht oder durch das Entfernen ursprünglich zugehöriger Artikel verändert wurden. TCPOS SA WHITE PAPER Page 34/65

35 Diese Statistik beinhaltet auch den Abschnitt jener Transaktionen, die durch das Admin-Programm durch eine Leerstelle ersetzt wurden. Finanzüberblick Wie auch für die Kassenstatistik werden in diesem Bericht Informationen für einen bestimmten Zeitraum zusammengefasst zu Umsatz und Einnahmen, Schubladenbewegungen, unterschiedlichen Zahlarten wie Kreditkarten, Gutscheinen, Kundenkarten mit Zuschüssen oder Fremdwährungen. Er umfasst ebenso eine Übersicht der angebotenen(geschenkten) und verworfenen(gestrichenen) Artikel. Kartensaldo Im Umlauf In der Liste werden die Details der drei Salden (Bar, Gutschein, Zuschuss) für die Kundenkarten angezeigt, die den Gesamtsaldo bilden. Dabei werden sowohl gültige wie auch deaktivierte Karten aufgeführt. Statistik Tischbesetzung Daten über die durchschnittliche zeitliche Besetzung der Tische, über die Gäste und der entsprechenden Einnahmen. Entnahmetransaktionen Liste der Entnahme-und Einlagetransaktionen während des abgefragten Zeitraums. Der Bericht ist in Bereiche nach Bewegungsart unterteilt. Aktivitäten Hier wird ein Bericht mit den Details der wichtigsten Aktivitäten erstellt, die während des abgefragten Zeitraums auf der Kasse ausgeführt wurden. Folgende Aktivitäten können hiermit überwacht werden: Start FrontEnd, Beendigung FrontEnd, ungültiges Beenden FrontEnd (mit Fehlern), Login und Logout der Bediener, Löschen von Artikeln, Transaktionen, Menüs, Verwenden der Funktionstasten, Ändern der Bedienerfunktion. Arbeitszeitkontrolle Für die abgefragte Zeit werden An- und Abmeldung jedes Bedieners und die entsprechende Arbeitszeit aufgeführt. Einfache Liste (Nach Auswahl) Liste mit allen Artikeln, Warengruppen, Bedienern die in den Stammdaten angelegt sind. Analyse Transaktionszeitraum Wertet für jeden Zeitpunkt des abgefragten Zeitraums die Anzahl verkaufter Artikel, den Verkaufsbetrag aus und gewichtet die Verkäufe zum Zeitpunkt im Vergleich zum gesamten Zeitraum. Individualisierte Reports Mit TCPOS können je nach Kundenwunsch individuelle Statistiken erstellt werden, und zwar auch mit Excel. Direktansichten: Transaktionskontrolle TCPOS beinhaltet auch eine interaktive Überwachungsmöglichkeit der generierten Transaktionen, wodurch eine Abfrage nach Datum/Uhrzeit der Erstellung, Datum/Uhrzeit der Buchung, Benutzer, Kasse, Restaurant etc. möglich wird. Für jede Transaktion sind die dazugehörigen Daten, die verkauften Artikel/Menüs und alle die Zahlungsmodalität betreffenden Einzelheiten (Detaildaten der Zahlung, Fremdwährungen, Gutscheine, für den Transaktionsabschluss eingesetzte Kundenkarten) verfügbar. Direktansichten: offene Schichten Erlaubt die sofortige Kontrolle der aktiven Bediener und offenen Schichten. TCPOS SA WHITE PAPER Page 35/65

36 Direktansichten: an den Kassen aktive Bediener Ermöglicht die Echtzeitüberwachung der an den Kassen arbeitenden Bediener. Benutzerverwaltung und Berechtigungen In den entsprechenden Stammdaten sind die Benutzer gespeichert, die zum Zugriff auf TCPOS berechtigt sind. Ein Benutzercode und ein Passwort sind für den Zugang zu den Modulen nötig. Werden diese bestätigt, kann der Benutzer auf eingeschränkte Bereiche im Admin und im FrontEnd zugreifen. Es ist möglich, die Arbeitsbefugnisse eines Benutzers so zu beschränken, dass er nur bestimmte Funktionen ausführen kann. Diese Genehmigungen werden über Profile, die mit den Stammdaten des Benutzers verbunden sind, verwaltet. Ist ein Benutzer zur Ausführung einer bestimmten Funktion nicht autorisiert, erscheint ein entsprechender Hinweis und die Operation wird nicht durchgeführt. Ein Profil kann mit mehreren Benutzern verlinkt werden. So können Gruppen gemäss ihrer autorisierten Befugnisse arbeiten. Des Weiteren kann für jede einzelne Funktionstaste der Tastatur oder eines Popup-Fensters eine extra Zugangsberechtigung eingerichtet werden. Entspricht das Profil eines Benutzers nicht jenem, das auf einer der Funktionstasten programmiert ist, wird die entsprechende Anwendung automatisch verweigert, ohne dass im Zugangsfenster irgendeine Eingabe notwendig ist. Das Konzept der Transparenz existiert dort, wo es möglich ist, die von TCPOS verwalteten Objekte in Kategorien zu fassen. Auf diese Weise sieht jeder Benutzer nur das, was er sehen sollte. Objekte, die dem Transparenzkriterium entsprechen, sind: Bediener TCPOS SA WHITE PAPER Page 36/65

37 Preisebenen Währungen Artikel Menüs Rabatte Aktionen Kundenkarten Kostenlos/Schwund Gemeinsame Drucker Gemeinsame Zähler Produktionszentrum Shops Kassen Popupfenster Räume Tischgruppen Arbeitszeiterfassung TCPOS bietet die Möglichkeit, den Beginn und das Ende der Arbeitszeit des Kassenbenutzers zu speichern. Das kann auf zwei Arten geschehen, nämlich mit oder ohne Ausdrucken einer Bestätigung für den Benutzer, wo der Beginn und das Ende seines Arbeitseinsatzes ersichtlich sind. Da diese Funktion auf der Log-In-Maske des Kassenterminals verfügbar ist, kann sie auch von jenem Personal verwendet werden, das nicht direkt an den Kassen arbeitet, z.b. Aushilfen, Lagerarbeiter oder Verkaufsleiter. 24 Stunden Effizienz TCPOS garantiert an den Kassen Effizienz rund um die Uhr, d.h. die Kasse arbeitet ohne Inaktivität. Der Abschluss wird vom Benutzer manuell durchgeführt. Daneben kann auch noch ein Zeitpunkt festgelegt werden, zu dem eine vorher definierte Meldung aufscheint, welche den Benutzer daran erinnert, dass der Tagesabschluss demnächst ausgeführt werden sollte. Automatische Ereignisse In einer entsprechenden Ereignistabelle kann die automatische Aktivierung der folgenden Funktionen an der Kasse zu festgelegten Zeitpunkten programmiert werden: automatische Verbindung zum Datenbankserver automatische Unterbrechung der Verbindung zum Datenbankserver automatisches Herunterfahren der Kasse automatisches Hochfahren der Kasse automatische Aktualisierung der lokalen Datenbank der Kasse automatisches Kopieren der Journaldateien und der Kassenlogs in die Datenbank des Zentralservers asynchrone automatische Übertragung der Kassentransaktionen zur Datenbank des Zentralservers automatischen Tagesabschluss erzwingen. Automatische Anpassung bei Preisveränderungen Preisänderungen eines Artikels können geplant und in den Stammdaten gespeichert werden. Der neue Preis bezüglich der betreffenden Preisstufe wird zusammen mit dem Aktivierungszeitpunkt dieser Änderung in einer dafür vorgesehenen Tabelle gespeichert. Das betreffende Admin-Programm speichert den neuen Preis auf der ausgewiesenen Preisstufe automatisch in den Artikelstammdaten. Neben einer unbefristeten Aktivierung des Preises kann auch ein Gültigkeitszeitraum eingegeben werden. Danach wird wieder der ursprüngliche Preis aktiv. Control Panel Das Control Panel wurde für die zentralisierte Überwachung der an einem zentralen Server verbundenen Kassen geschaffen. Auf einer ersten Maske sieht man, mit Hilfe einer farblichen Darstellung, die Verkaufsstellen mit dem entsprechenden Status. Eine rote Anzeige bedeutet dass bei dieser Verkaufsstelle ein Problem besteht. TCPOS SA WHITE PAPER Page 37/65

38 Durch die Anwendung von dynamischen Filtern kann man die Information vertiefen. Es werden die installierten Versionen geprüft, ob die Kassen im On-Offline-Status sind, wann die letzten Transaktionen übermittelt wurden und ob die Kassenabschlüsse durchgeführt wurden etc. Es sind auch Informationen über die Konfiguration verfügbar. Zentrale Anzeige der Kassenkonfigurationen im System Auch diese Funktion wurde implementiert, um die zentrale Kontrolle der mit dem Server verbundenen Kassen im Backoffice zu steuern. Die Maske beinhaltet technische Informationen, die vom Support benötigt werden, wie IP Adresse, verwendeter peer to peer Port, installierte Version des Kassenprogramms, etc. TCPOS SA WHITE PAPER Page 38/65

39 Graphische Kassenanzeige Mit Version wird ein neuer Kassenmodus eingeführt zur Auswahl von Kassen, definiert als erweiterter Touchscreen. Dieser ist weitestgehend identisch mit den Touchscreenkassen, erlaubt jedoch mehr Freiheiten für das Tastaturdesign durch Icons. Die klassische Kasse hat ein Raster, in dem eine Taste eine bestimmte Position hat, deren Grösse geändert werden kann. Die Verkaufsliste kann von der rechten auf die linke Seite des Bildschirms verschoben werden. Die Kassengestaltung über den erweiterten Touchscreen bietet völlige Freiheit beim Positionieren und der Grösse der Elemente auf der Kassenoberfläche. Weiterhin kann das Artikelfenster auf die rechte oder linke Seite des Bildschirms platziert werden. Alle Elemente werden einfach auf der Oberfläche angeordnet. Das Positionieren des Objektes (Funktionstaste, Verkaufsanzeige etc.) erfolgt durch Auswahl und Ziehen auf die gewünschte Position auf der Kassenoberfläche. TCPOS SA WHITE PAPER Page 39/65

40 Nach dem Positionieren kann die Grösse des Objekts durch Ziehen an den Eckpunkten angepasst werden. Zusätzlich wurden weitere Funktionalitäten implementiert, um dynamisch Informationen abhängig von den Verkaufsoperationen anzeigen zu können (Infopanels). Dabei handelt es sich um spezielle Tasten, die sobald sie auf der Oberfläche hinterlegt sind, ihren Inhalt abhängig von der Kassenoperation ändern. Ein Beispiel für die Verwendung ist die Anzeige des Chips, der dem Kunden beim Kauf eines Kaffees ausgehändigt werden soll. Mit diesem Programm ist es ebenfalls möglich die klassischen Oberflächen der Kassen automatisch auf neue Oberflächen zu übertragen. (Die beiden Oberflächen im Beispiel sind zwar nicht ganz identisch, dies jedoch nur, da die Oberfläche nach der Konvertierung bereits nach Kundenwunsch angepasst wurde). Zu den verschiedenen Funktionstasten zur Anzeige dynamischer Informationen gehören auch die Zuordnungstasten, mit denen auf dem Kassen-Layer (oder Popup-Layer) Tasten angeordnet werden können, denen über eine entsprechende Auflistung von Fall zu Fall Artikel oder Menüs zugewiesen werden, die in einer speziellen Tabelle definiert sind. Diese Methode spart Zeit bei der Konfiguration, die nur einmal vorgenommen werden muss, um diese spezielle Taste auf dem Kassen-Layer anzuordnen. FrontEnd sorgt durch Abfrage der Anweisungen, die in der entsprechenden Tabelle gespeichert sind, für die Änderung des Beschreibungstextes auf der Taste der Kasse und das jeweilige Verknüpfen des geplanten Artikels oder Menüs. TCPOS SA WHITE PAPER Page 40/65

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