SQL Server 2000 Administration mit Bordmitteln

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1 SQL Server 2000 Administration mit Bordmitteln Ralph Kemperdick Enterprise Solution Sales mailto:ralphke Microsoft GmbH Agenda Features Administration im Überblick Indizierung & Index Verwaltung Backup & Recovery Systems Management 1

2 IT Trends IT Organisationen müssen mehr leisten mit weniger Ressourcen Single-Plattform Standards verschwinden durch Mergers & Acquisitions Standard Applikationen setzten unterschiedlichste Umgebungen voraus Veränderung beherrschen Nichts ist konstanter als die Veränderung Entwicklung Test/QA Produktion 2

3 Aufgaben des DBA s Stabilität und Verfügbarkeit gewährleisten Architekt für Applikationsintegration Voraussetzungen Änderungen kennen Qualitätssicherung In Betriebnahme planen Kontinuierliche Kontrolle SQL Server Agent Performanz Monitor Microsoft Operations-Manager Prozesse für das DBMS Management Welche Änderungen wurden letzten Monat vorgenommen? Welche Änderungen wurden für Projekt XYZ durchgeführt? Warum? Wer? Getestet? In Betrieb genommen? 3

4 SQL Server Fakten Mindestens ein SQL Server existiert bereits irgendwo in der Organisation Die Verwaltung der Daten bedarf eines erfahrenen Menschens Aber nicht so viele Ingenieure Nicht soviel Zeit SQL Server hat das Potential den DBA Job-Mix zu verändern SQL Server Operations Guide Change, Configuration,, and Release Management Security Administration System Administration Monitoring and Control Capacity and Storage Management Problem and Incident Management Service Management Frei im Web verfügbar unter: p?url=/technet/prodtechnol/sql/default.asp 4

5 Best Practice (1) Alles Scripten Dokumentieren (SharePoint Team Service) Jobs und Zeitfenster für Änderungen planen Laufzeiten dokumentieren Beispiel Tabellenfeld hinzufügen Script out table schema Select into #mytable Drop table tb_name Create table tb_name (feld1, Feld2, feld3,..) Insert into tb_name select * from #mytable Create index ix_name on tb_name SQL Server DMF MMC E-Manager IE COM/ASP ISV Tools SQL Server Name Space Benutzer- Oberfläche SQL- DMO DTS Data Trans. SQL Server Agent SQL Server Engine Events 5

6 Partitionierung mit Files & FileGroups Daten Partitionen Monat = 3 Monat = 2 Monat = 1 Monat = 12 Monat n = File Group Q1 Index Partitionen Plazieren der Daten auf definierte Files oder File Gruppen Verteilung verbessert das Laden / Reinigen / Backup & Restore Trennung verbessert I/O Durchsatz (Parallelität) und Reduziert Abhängigkeiten Saubere Implementierung schützt Datenbanken die gleichen Files zu verwenden Separate Files File M1, M2, M3 Integrierte Tools SQL Server Profiler Aufzeichnen/Wiedergabe ausgewählter Server Events und Trace Kriterien Aufzeichnen des Outputs in Tabelle, Datei, Bildschirm oder beliebige Kombinationen Umfangreicher Einsatz bei Microsoft intern (Kunden Labor, PSS, Audithing, etc.) Index Tuning Wizard Analysiert die aktuelle Nutzung des Servers Gibt Index Empfehlungen zur Verbesserung der Performanz Grafischer Showplan Grafische Anzeige der Query Pläne Integrierter Performance Monitor (Perfmon) Grafische Anzeige aller relevanten Performanzindikatoren 6

7 Aktuelle Aktivität Sp_who Sp_lock Sp_monitor Sp_spaceused Master..sysperfinfo sysperfinfo Zentrale Informationsquelle für Performance Counter Access Methods Buffer Manager Buffer Partition Cache Manager Databases General Statistics Latches Locks Memory Manager SQL Statistics User Settable 7

8 Best Practice (2) Alter Database Optionen über das Logging Model setzen Namen der DB ändern Größe und Lokation ändern ALTER DATABASE MyDatabase MODIFY FILEGROUP [PRIMARY] DEFAULT GO DBCC Das Magisches Tool Database Consitency Checker DBCC SHRINKDATABASE DBCC SHRINKLOG DBCC REINDEX ( Northwind,, 80) 8

9 Agenda Features Administration im Überblick Indizierung & Index Verwaltung Backup & Recovery Systems Management Nutzen mehrer Indizes Ein einzelnes Query kann mehr als einen Index verwenden Index Werte könne für Join Operationen, wie Tabellen, genutzt werden Besser als den besten Index auszuwählen Erhebliche Einsparung an Speicherplatz, keine Pflege mehrerer zusammengesetzter Indizes die sich nur in der Spaltenposition unterscheiden 9

10 Analyse der Index Fragmentierung Fast mode vermeidet das Lesen aller Blätter des Indexbaumes Optional tabellarische Ergebnisse Optional alle Index Ebenen prüfen Optional alle Indizes prüfen Syntax: DBCC SHOWCONTIG? Online Index Reorg Neustortierung des Blätter des Indizes Wiederherstellung des Fill-Faktors Faktors 60% Speicherseiten bleiben im gleichen File Reorganisation der Indizes, einer nach dem anderen 10

11 Online Index Reorg Wenig Einfluß ~20% Reduktion bei einer mittleren OLTP Systemlast Minimaler Plattenplatzverbrauch Kann gestopped und neu gestartet werden Analyse benutzen um zu entscheiden wann die Reorg notwendig ist Nutzer können Daten weiter lesen Syntax: DBCC INDEXDEFRAG Parallele Index Erzeugung Schnell Grad der Parallelität einstellbar Funktioniert: Eigner Thread erzeugt einen Sub-Index für jeden Bereich Jeder Thread bekommt Daten vom Parallel Scan Sub-Indizes werden am Ende zusammengesetzt Nutzung der TEMPDB optional Sub-index Pro Bereich Vollständiger Index Parallel Scans 11

12 Agenda Features Administration im Überblick Indizierung & Index Verwaltung Backup & Recovery Systems Management Recovery Modele Kompromisse Klärung der Kompromisse: Performanz kontra Inkaufnahme von Datenverlust kontra Platzverbrauch des Logfiles kontra Einfachheit 12

13 Recovery Modele Konfigurierbar Nur Medien Recovery Auswahl des Models Vorteile Verlust von Transaktionen Funktionale Einschränkungen Recovery Modele Full Bulk Logged Simple Syntax: ALTER DATABASE SET RECOVERY FULL Recovery Modelle Wie geht s? Full Alles wird vollständig gelogged Bulk_Logged Minimales Logging nur für f r diese Operationen: CREATE INDEX Bulk Load SELECT INTO WRITETEXT, UPDATETEXT Nicht einschaltbar je Operation, bedingt durch die Notwendigkeit Administrativer Maßnahmen Simple Log wird beim Checkpoint abgeschnitten 13

14 Verfügbare Backup Arten Je nach Recovery Model Backup Art Recovery Model Datenbank Datenbank Differential Log File File Differential Full Bulk_logged Simple Required (oder file backups) Required (oder file backups) Required Optional Optional Optional Required Required Nicht zulässig Optional Optional Nicht zulässig Ändern des Recovery Models From To Full Bulk_Logged Simple Full Bulk_Logged Simple Keine Änderung Letzten Log sichern unmittelbar vor der Änderung Keine Änderung Letzten Log sichern unmittelbar vor der Änderung Backup der Datenbank nach der Änderung Backup der Datenbank nach der Änderung FULL BULK_LOGGED unterbricht nicht automatisierte Backup Verfahren Wechsel von und nach SIMPLE erfordert mehr Sorgfalt. Ist aber eher ungewöhnlich 14

15 Feature: Logische Log Marken Gestattet der Applikation Marken im Transaktionslog zu setzen Point in time Recovery kann sich auf den Namen der Logmarke beziehen statt auf eine Uhrzeit Das Recovery kann bis vor oder nach der Logmarke gefahren werden Einsatzfeld bei großem Batch Transaktionen Logische Log Marken Annahme es gibt ein Datenbreinigungsprogram das jeweils am Ende des Quartals ausgeführt werden soll. Irgend jemand startet dieses Programm zum falschen Zeitpunt Trans. vor EDQ_LOESCH EDQ_LOESCH 1. RESTORE 2. RESTORE LOG WITH STOPBEFOREMARK = EDQ_LOESCH Trans. vor EDQ_LOESCH 15

16 Datenbank Backup Wie es geht.. Fuzzy Backup Schreibt inkonsistenten Set von Datenpages Beinhaltet den Transaktionslog um die Daten konsistent zu machen Minimaler Einfluss auf laufende Transaktionen Schnell Parallele sequentielle Scans Alt nicht gesichert Zeit Start Älteste, aktive Transaktion Log Während des Backups Daten Ende des Backups Später geschriebene Daten Log und File Backup Flexibilität Log und File Backups stören einander nicht Files sind unabhängig voneinander Gleichzeitige File Backups müssen als eine Operation ausgeführt werden Log Zeit Log Log Log Log Log File File File File 16

17 Differentielle Backups Schnell verwendet Bitmaps Bitmap Geänderte Extents Seit letztem DBMS Backup Backup Neu Differentielle File Backups für VLDB Backup Durchsatz Backup Durchsatz während der Transaktionslast GB per Hour Average Backup Throughput Online Backup with Transaction Load Number of Tape Drives No Load Medium Heavy Very Heavy 17

18 Backup Durchsatz Backup Durchsatz während der Transaktionslast GB per Hour Average Backup Throughput Online Backup with Transaction Load 12 Aktuelle Zahlen bei 1.2 TB/Std Number of Tape Drives 32 No Load Medium Heavy Very Heavy Transaktionsdurchsatz Minimale Beeinträchtigung durch Backup 100% Relative Transaction Throughput Online Backup with Transaction Load 90% 80% 70% Medium Heavy Very Heavy 60% Number of Tape Drives 18

19 Snapshot Backup/Restore Gleichbedeutend mit dem Datenbank- oder File Backup Rollforward mittels des differenziellen- und Log- Backups Historie in der MSDB hinterlegt Dritthersteller VDI Applikationen mit Unterstützung des Storage Systems (split mirror oder copy-on on-write) 3-Wege Spiegel Split Tape Library Mirror Produktion Backup / Passive Speicher * Virtual Device Interface for Backup Snapshot Nutzen Sehr schneller Restore Vom Mirror in Sekunden Länger vom Tape Backup mit einem minimalen Einfluss auf das Produktionssystem Sehr schneller Backup Erstellen einer Berichts- oder Test-DB Initialisierung des Warm Standby Servers 19

20 Backup und Recovery VLDB Techniken Online Backup Kein Service Fenster Nutze File und Log Backups Eventuell File Differential zur Reduktion der Recovery Zeit Weniger stark geänderte FileGroups seltener sichern Snapshots für Hochverfügbarkeit Sehr schneller Restore von Platte Sehr schnelle Backup auf Platte Verifikation Wann? Nicht Teil der normalen Wartung Sinnvoll bei kritischen Operationen Hardware Upgrade Software Upgrade Immer wenn ein suspektes Problem auftritt, unabhängig vom Grund Gelegentlich Ausführung für - ruhigen Schlaf 20

21 Verifikation Optionaler Online Check (Updates zulässig) Performanz: ~15% Einbuße bei mittlerer Transaktionslast Parallel Verarbeitung auf SMP Systemen (SQL EE) Performanz: Skaliert linear bei >80% Physikalischer Check Sehr schneller Page Level Check findet Probleme die durch die Hardware verursacht sind Syntax: dbcc CHECKDB dbcc CHECKTABLE dbcc CHECKFILEGROUP Verifikation VLDB Techniken Nutz den physikalischen Check Für einen Full Check muss genügend Platz in der TempDB sein Platz: prüfen mit ESTIMATE_ONLY Option Read / write Durchsatz Einen Teil der DB zu einer Zeit prüfen Verifizierung einzelner File Groups Selten geänderte Daten weniger oft prüfen Heiß Kalt Read only 21

22 Agenda Features Administration im Überblick Indizierung & Index Verwaltung Backup & Recovery Systems Management Microsoft Operations Manager Event and Performance Management Event Management Enterprise event collection Rules based filtering and consolidation Proactive alerting / action response Enterprise Ready Central console Full redundancy Extensible Apps/Service Monitoring Rules libraries Built-in in Knowledge-Base Synthetic transactions Reporting Management reports Trend analysis and alerting Automatic report generation 22

23 Example: Taming The Fire Hose Back End SQL Server > ASP SQL Alert! (based on n 2 events) MOM Server IIS Server 1 Event Event IIS Server 2 Event Web Clients Operations Manager Informationen Deutsche Informationen ere-server/mom/ US Informationen 23

24 Was ist zu tun? MSDN Abo SQL Server Doku Update downloaden SQL Server Ressourcekit beschaffen SQL Server Home Page besuchen Gewonnene Zeit sinnvoll einsetzen! Weitere Informationen SQL Server Website Microsoft SQL Server deutsche home page: Developer Center IT Professionals technet/sql Deutsche SQL Server User Group SQL Server Ressource Kit Online art3/c0861.asp 24

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