WS 2016/ Sprachgeschichte und Dialektologie

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1 Sprachgeschichte und Dialektologie 1. Was ist Sprachgeschichte? Die Geschichte einer Sprache ist die Gesamtheit von ( ) zufälligen, nicht zielgerichteten (will sagen: auf eben diese Veränderung selbst zielenden) konkreten Veränderungen in der Art und Weise, wie sie gesprochen und geschrieben wird. (Prof. Dr. Jochen A. Bär) 2. Sprachwandel 2.1. Warum wandelt sich die Sprache? 2.2. Wie kommt der sprachliche Wandel ins Rollen? Rudi Keller-Phänomen der 3. Art / Trampelpfadmetapher 2.3. Bedingungen für Sprachwandel Sprachinterne Bedingungen Dazu gehören u.a. interne Bedingungen physiologischer Art, funktionaler Art Sprachexterne Bedingungen Dazu gehören u.a. Lehneinflüsse, Sprachkontakt, soziologisch-kultureller Wandel 2.4. Theorien zum Sprachwandel Es existieren verschiedene Theorien zur Ausbreitung von Sprachveränderungen, z.b.: Stammbaumtheorie (August Schleier ) Wellentheorie (Johannes Schmidt ) Substrattheorie (Hermann Hirt ) Entfaltungstheorie (Otto Höfler ) 3. Grundzüge der Sprachgeschichte Seit etwa Jahren existiert menschliche Sprache in einer vergleichbaren Form. Höchstens 5 % der Sprachgeschichte kann rekonstruiert werden.

2 3.1. Die indogermanische Sprachfamilie (Indogermanisch - ca v. Chr) Satemsprachen Kentumsprachen Nichtindogermanische Sprachen in Europa Indische Sprachen Anatolische sprachen Baskisch Iranische Sprachen Tocharisch Finno-Ungarisch Armenisch Griechisch Turksprachen Albanisch Italische Sprachen Semitisch Baltisch Keltisch Slawisch Germanisch 3.2. Das Germanische (ca v. Chr.) [https://www.britannica.com/topic/west-germanic-languages] [https://www.britannica.com/topic/germanic-languages]

3 4. Das Westgermanische - dreigeteilt in folgenden Dialektgruppen: {Die Sprachen wurden nach den Stammesnamen benannt.} die der Nordseegermanen: Friesen, Angeln und Sachsen die der Weser-Rheingermanen: Franken und Hessen die der Elbgermanen: Langobarden, Hermonduren, Markomannen, Quaden und Alemannen und Baiern 5. Klassische Periodisierung Indogermanisch ca Germanisch ca v.chr. Althochdeutsch ca Mittelhochdeutsch Frühneuhochdeutsch Neuhochdeutsch ab 1650 [Quelle: commons.wikimedia.org] maken-/machen Linie Appel-/Apfel Linie

4 6. Die deutsche Dialektlandschaft Niederdeutsch: Westniederdeutsch & Ostniederdeutsch Hochdeutsch: Mitteldeutsch & Oberdeutsch o o Mitteldeutsch: Westmitteldeutsch, Ostmitteldeutsch Oberdeutsch: Ostfränkisch, Alemannisch, Bairisch [Quelle: images.google.de]

5 7. Sprachliche Variationen und Dialekte 7.1. Dimensionen der Variationen (nach Ch. Lehmann) Bedingt durch: o diatopisch o diastratisch o diaphasisch o diachronisch Sprachgebiet sozialer Status, Alter, Geschlecht Kommunikationssituation historische Stadien Nicht isoliert voneinander betrachten! 7.2. Was ist überhaupt ein Dialekt? 7.3. Kriterien zur Bestimmung von Dialekten (nach H. Löffler) Kriterium des Verwendungsbereichs Kriterium der Sprachbenutzer Kriterium der räumlichen Erstreckung Kriterium der kommunikativen Reichweite Kriterium der sprachgeschichtlichen Entstehung Linguistische Kriterien

6 Hausaufgabe 1. Erklären Sie den Unterschied zwischen externer und interner Rekonstruktion! 2. Nennen Sie einen sprachinternen oder einen sprachexternen Faktor (Erklärung + Beispiel), der den Sprachwandel bedingen oder auslösen kann! 3. Welche sprachliche Variation ist für die Bildung von Dialekten entscheidend und warum? 4. Charakterisieren Sie folgende Lautwandelphänomene in zwei Schritten, indem Sie die angegebene Tabelle ausfüllen! Welche Funktion / Rolle hat sie? Wie verläuft sie? / Was zeigt sie? 1. Lautverschiebung 2. Lautverschiebung (Benrather Linie) Speyerer Linie Nachschlagwerke (alle vorhanden in der Lehrbuchsammlung) 1. Bussmann, H. (2002): Lexikon der Sprachwissenschaft. Stuttgart: Kröner 2. König, W. (2005): Dtv-Atlas deutsche Sprache. München: Deutscher Taschenbuch Verlag 3. Crystal, D. (1995): Die Cambridge Enzyklopädie der Sprache. Frankfurt am Main : Zweitausendeins 4. Ernst, P. (2012): Deutsche Sprachgeschichte. Wien : Facultas

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