CIRS-Vernetzung. Warum und wie? 24. Münchner Qualitätsforum Qualität/Sicherheit: Die Richtung ist vorgegeben!

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1 CIRS-Vernetzung Warum und wie? 24. Münchner Qualitätsforum Qualität/Sicherheit: Die Richtung ist vorgegeben! Dr. Olga Frank Stiftung Patientensicherheit Schweiz München, 12. Februar 2015

2 CIRS Vernetzung Agenda CIRS Systeme Vernetzung CIRRNET Netzwerk Fazit 2

3 CIRS CRITICAL INCIDENTS 100 Besser? 80 Besser?

4 CIRS Was ein CIRS nicht kann! - Fehlerraten messen! - Aussagen über die Sicherheit einer Klinik treffen! - Klinik A mit Klinik B vergleichen! - direkte Verbesserungen aufgrund von Interventionen aufzeigen! Was ein CIRS kann! 4

5 CIRS Vor welchen Herausforderungen stehen wir? - Bearbeitung von grossen Datenmengen mit wenig Ressourcen! - oft zu geringe Datenqualität für vertiefte Analysen! - CIRS ist mit Kosten verbunden! 5

6 CIRS Wie weiter? - Einfachheit der Berichte - Sinnhaftigkeit des Berichtens inkl. Feedback - grössere Gewichtung auf Veränderungen von Systemfehlern - Priorisierung von Hot-Spots und deren Bearbeitung - Förderung eines Erfahrungs-, Wissensaustausches 6

7 Vernetzung Vernetzung warum und wie? 7

8 Vernetzung Grundlagen - klare gemeinsame und übergeordnete Ziele! - Abstimmung von Aktivitäten - definierte Funktionen und Aufgaben des Netzwerkmanagements - Vertrauen in das Netzwerkmanagement und in einzelne Akteure Vorteile - Nutzen von Synergien! - Zugang zu Know-How und Informationen Herausforderung - Koordinations- und Kommunikationsaufwand! 8

9 Vernetzung Erfolgsfaktoren - gemeinsame Ziele, Kultur (Normen, Werte, Regeln) - Potenziale erkennen - Netzwerkidentität - Gegenseitigkeitsprinzip (Gleichgewicht von Geben und Nehmen) - Erfahrungs- und Wissensaustausch - personelle Kontinuität - geeignete Organisationsstruktur - Adressierbarkeit (Transparenz nach Innen und Aussen) - Freiwilligkeit der Beteiligung - Vertrauensbasis und Offenheit - systematisches Netzwerkmanagement mit klar definierten Funktionen 9

10 Vernetzung Stolperfaktoren - keine gemeinsame Basisintention (Ziele)/ oder konkurrierende Interessen - Akteure haben eine fordernde Haltung (nur Nehmen, kein Geben) - Reglementierung durch Verträge aufgrund fehlender Vertrauensbasis - unregelmässige, unverbindliche Mitarbeit der Akteure - zufällige Steuerung des Netzwerks durch das Netzwerkmanagement 10

11 CIRRNET-Netzwerk Aktueller Überblick - 42 Spitäler gesamte CH - alle Kliniken/ Abteilungen mit allen med. Fachbereichen - ca Meldungen/ Jahr (gesamt ca Meldungen) - 33 Quick-Alerts = überregional relevante Problemfelder - Empfehlungen «Innerklinische Transporte kritisch kranker Patienten» - Finanzierung Patientensicherheit Schweiz/ CIRRNET-Spitäler/ Kantone - CIRRNET Netzwerktreffen 2012 und CIRRNET Tagung Netzwerkmanagement: Patientensicherheit Schweiz + CIRRNET-Ausschuss 11

12 CIRRNET-Netzwerk Erfolgsfaktoren im CIRRNET - gemeinsame Ziele, Kultur (Normen, Werte, Regeln) - Potenziale erkennen - Netzwerkidentität - Gegenseitigkeitsprinzip (Gleichgewicht von Geben und Nehmen) - Erfahrungs- und Wissensaustausch - personelle Kontinuität - geeignete Organisationsstruktur - Adressierbarkeit (Transparenz nach Innen und Aussen) - Freiwilligkeit der Beteiligung - Vertrauensbasis und Offenheit - systematisches Netzwerkmanagement mit klar definierten Funktionen 12

13 CIRRNET-Netzwerk CIRRNET - Meldungen - sehr heterogene Qualität der CIRRNET Meldungen - grosser «ungenutzter» Datenpool - hoher Aufwand für Kategorisierung nach WHO-Klassifikation - hoher Aufwand für Pflege der CIRRNET-Datenbank/ -Homepage - keine Zugriffe auf den Closed User Bereich mit Suchfunktionen aber es ist noch Potenzial vorhanden! 13

14 CIRRNET-Netzwerk CIRRNET-Massnahmenpaket Handlungsempfehlungen zur Einführung und zum Betreiben eines lokalen CIRS-Systems Masterfolien Handlungsempfehlungen für interne Schulungszwecke E-Learning Tool Fehlermeldesysteme Erhöhung der Qualität der im Closed User Bereich freigeschalteten CIRRNET-Meldungen Schulungen/ Referate zum CIRS/ CIRRNET CIRRNET-Jahresbericht CIRRNET Tagung/ Workshop 14

15 Fazit CIRS Vernetzung warum? - Nutzen von Synergien - Zugang zu Know-How und Informationen - Möglichkeit des von einander Lernens - Stärke durch Verbund CIRS Vernetzung wie? - Definition gemeinsamer Ziele - Netzwerkidentität, Vertrauensbasis und Freiwilligkeit - Gegenseitigkeitsprinzip (Gleichgewicht von Geben und Nehmen) - personelle Kontinuität - geeignete Organisationsstruktur mit systematischem Netzwerkmanagement 15

16 Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 16

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