DVP-ZERT Projektmanager Professional in der Bau- und Immobilienwirtschaft (PMP)

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1 Prüfungsordnung zur Zertifizierung als DVP-ZERT Projektmanager Professional in der Bau- und Immobilienwirtschaft (PMP) (V03_Gültigkeit ab ) 1) Voraussetzungen zur Zertifizierung Voraussetzungen für die DVP Zertifizierung PMP ist ein erfolgreich abgeschlossenes Fachhochschul- oder Hochschulstudium, sowie mindestens drei Jahre branchenbezogene Erfahrungen als Projektleiter eines Unternehmens oder einer Behörde der Branchenzielgruppe. Der Nachweis der Voraussetzung ist gemäß Anlage 1 zu führen. Ergänzend ist der Nachweis einer Erstzertifizierung des DVP oder einer gleichwertigen Zertifizierungsstelle z. B. IPMA oder PMI gemäß Anlage 2 zu führen. 2) Prüfungsgegenstand Prüfungsgegenstand ist eine schriftliche Prüfung (Klausur) und eine mündliche Prüfung. Die schriftliche Prüfung gliedert sich in zwei Teile: - aktuelles Grundlagenwissen zum Leistungsbild Projektmanagement/Projektsteuerung - Projektleiterkompetenz und Projektleiter-Kontextwissen Wer kein DVP-ZERT Vorzertifikat nachweist (Erstzertifikant*), hat eine zusätzliche schriftliche Prüfung zum aktuellen Praxis- und Basiswissen abzulegen. Schriftliche Prüfung 1 90 Minuten Schriftliche Prüfung 2 90 Minuten Erstzertifikanten* X X Höherzertifikant X *Erstzertifikanten - siehe auch Prüfungsordnung PM In der mündlichen Prüfung wird im Rahmen einer projektbezogenen Aufgabenstellung neben der fachlichen Kompetenz auch die persönliche Kompetenz geprüft. Prüfungsordnung für DVP-ZERT Projektmanager Professionel PMP (V03) Seite 1 von 5

2 Anlage 2 zur Anmeldung für eine DVP-Zertifizierung DVP-Weiterbildungsprogramm für Projektleiter/Projektmanager/Projektsteuerer in der Bau- und Immobilienwirtschaft Titel, akad. Grad, Name, Vorname Nachweis Ihrer bereits vorhandenen PM-Zertifikate bzw. Studienrichtungen mit PM-Elementen ab 2010 Name der Organisation die Ihr Zertifikat / Studienabschluß erteilt hat DVP-ZERT PM-ZERT PMI Ihr Zertifikatstitel oder PM-Studienabschluss o DVP-ZERT Projektmanager o DVP-ZERT Projektmanager Professional o DVP-ZERT Senior Projektmanager o IPMA-CERT Level D Project Management Associate o IPMA-CERT Level C Project Manager o IPMA-CERT Level B Senior Project Manager o IPMA-CERT Level A Project Director z. B. PMI Project Management Professional PMP ggf. Anmerkungen zur Zertifikats-Ebene / Status der Re-Zert oder Gültigkeit etc. GPM PMF GPM Projektmanager GPM Senior PM GPM Projekt Direktor Ihr ZERT-Jahr Ihre ZERT-Nr. TÜV VDI z.b. Projektingenieur TU Berlin / Bauingenieurwesen BERGISCHE UNIVERSITÄT WUPPERTAL M. Sc. REM + CPM RWTH Aachen, Bauprojektmanagement.. DVP-ZERT Programmstart 2009 / Stand _Rev.3.0 Seite 1 von 1

3 Anlage 1 Teilnehmeranmeldung für eine DVP-Zertifizierung DVP-Weiterbildungsprogramm für Projektleiter/Projektmanager/Projektsteuerer in der Bau- und Immobilienwirtschaft Qualifizierung Zertifizierung PS-Leistungsbild/PL-Kompetenz/PM-Kontextwissen DVP-ZERT Projektmanager Professional in der Bau- und Immobilienwirtschaft (DVP-ZERT PMP) Name, Vorname Datum Nachweis Ihrer Projektleiter-Erfahrung /Tätigkeiten in Projekten der Bau- und Immobilienwirtschaft (mind. 3 Jahre Projektleitererfahrung im Zeitraum der letzten 5 Jahre) Zeitangaben zu den PM-Tätigkeiten Unternehmen / Organisation Projekt von bis (Projektname) TT.MM.JJ TT.MM.JJ tätig in der Rolle als Anzahl Monate / Jahre (ca.) ca. Summe Zeit als PL Die Angaben in der vorstehenden Liste können bestätigt werden / Referenzinformationen können Sie erhalten durch: 1. Referenz: Name / Firma oder Telefon 2. Referenz: Name / Firma oder Telefon Ihre Unterschrift DVP e.v. / DVP-ZERT Stand _V3.0

4 3) Durchführung der Prüfung Die schriftliche Prüfung (Klausur) wird mit einer Dauer von 90 Minuten unter Aufsicht durchgeführt. Werden mehr als 8 Teilnehmer gleichzeitig geprüft, wird die evtl. erforderliche Prüfung 1 am Vortag geschrieben. Die Vorbereitungszeit zur mündlichen Prüfung beträgt 30 Minuten. Die mündliche Prüfung dauert ca Minuten. Jeder Teilnehmer wird einzeln geprüft. Direkt vor der mündlichen Prüfung erhalten die Kandidaten jeweils eine projektbezogene Aufgabenstellung. In einem Vorbereitungsraum, OHNE Hilfsmittel, kann diese Aufgabenstellung zur Beantwortung im Rahmen der anschließenden mündlichen Prüfung individuell vorbereitet werden. Das Prüfungsgespräch erfolgt mit zwei DVP-Prüfern. Darin werden zunächst die Ergebnisse der Aufgabe vorgestellt und in einem Fachgespräch erörtert. Im Nachgang werden die Teilnehmer zu allen prüfungsrelevanten Themen nach dem Zufallsprinzip befragt. Die Prüfer bedienen sich dabei einer Fragensammlung und ergänzen diese durch freie Fragen aus dem Kontext heraus. 4) Prüfungsanforderungen Als Prüfungsanforderungen werden solides Wissen zum Leistungsbild Projektmanagement / Projektsteuerung gemäß Anlage 3 erwartet. Die Mindestquote zum Bestehen der schriftlichen Prüfung (Klausur) beträgt im Teil: - aktuelles Grundlagenwissen - 75 % der max. erreichbaren Punktzahl. - Projektleiterkompetenz - 70 % der max. erreichbaren Punktzahl. Die Mindestquote zum Bestehen der mündlichen Prüfung beträgt 65 % der max. erreichbaren Punktzahl. 5) Zulassung von Hilfsmitteln Hilfsmittel sind bei der schriftlichen Prüfung / Klausur nicht zugelassen. 6) Bewertung von Prüfungsleistungen Die Bewertung der schriftlichen Prüfung (Klausur) erfolgt durch zwei Assessoren getrennt. Die Ergebnisse werden gemittelt. Alle Teile der Prüfung müssen einzeln bestanden werden. Nicht bestandene Teile der Prüfung können einzeln wiederholt werden. Die Erteilung des Zertifikats drückt ein durchweg positives Prüfungsergebnis aus. Einzel- oder Gesamtnoten werden nicht vergeben. Erreicht das gemittelt Prüfungsergebnis der schriftlichen oder mündlichen Prüfung nicht die erforderliche Mindestpunktzahl bzw. die Mindestquote, so kann dieser Teil der Prüfung auf schriftlichen Antrag hin innerhalb von 12 Monaten im Rahmen einer erneuten Prüfung wiederholt werden. Prüfungsordnung für DVP-ZERT Projektmanager Professionel PMP (V03) Seite 2 von 5

5 7) Zertifikate Nach bestandener Prüfung erhält der Teilnehmer eine Urkunde gemäß ZuPO 14. Das Zertifikat ist zeitlich auf 5 Jahre begrenzt und kann mittels Rezertifizierung oder Höherzertifizierung eine neue Gültigkeit erlangen. 8) Inkrafttreten Diese Prüfungsordnung tritt ab dem 01. Juli 2014 in Kraft. Prüfungsordnung für DVP-ZERT Projektmanager Professionel PMP (V03) Seite 3 von 5

6 Prüfungsanforderungen Anlage 3 HOAI 2009 / 2013 VOB Begriffsbestimmungen Teil B Anwendungsbereich o DIN 1961 Leistungen und Leistungsbilder o Art und Umfang der Leistung Anrechenbare Kosten o Vergütung Honorarzonen o Ausführungsunterlagen Grundlagen des Honorars o Ausführung Honorarvereinbarung o Fristen Interpolation o Verteilung der Gefahr Nebenkosten o Kündigung durch AG / AN Umsatzsteuer o Haftung Leistungen im Bestand o Vertragsstrafe Fachplanung Tragwerk o Abnahme Fachplanung TGA o Mängelansprüche Fachplanung Freianlagen o Abrechnung o Stundenlohn VOB o Zahlung Allgemein o Sicherheitsleistung Teil A o Streitigkeiten o Grundsätze o Arten der Vergabe Teil C o Vertragsarten o DIN o Vergabe nach Losen o Grundsätzliche Regelungen o Teilnehmer am Wettbewerb o Leistungsbeschreibung Allgemeines o Vergabeunterlagen o SIGEKO o Ausführungsfristen o Übliche Abkürzungen o Vertragsstrafen o Begriffsbestimmungen / Definitionen o Verjährung Mängelansprüche o Sicherheitsleistungen DIN 276 o Fristen Anwendungsbereich o Form und Inhalt der Angebote Begriffsbestimmungen / Definitionen o Eröffnungstermin Umsatzsteuer o Aufklärung der Angebote Außergewöhnliche Bedingungen o Prüfung und Wertung Angebote Umgang mit Risiken o Aufhebung o Nicht berücksichtigte Angebote DIN 277 o Dokumentation Anwendungsbereich o Nachprüfungsstellen Begriffsbestimmungen / Definitionen o EU-weite Vergaben Zusammenhang der Flächenarten o Schwellenwert o Arten der Vergabe (EU) AHO Heft 9: 2014 o Sektoren AG Geltungsbereich Grundlagen des Honorars Leistungsbild Gliederung der Leistungen Besondere Leistungen Teilleistungen Kumulativleistungsträger Projektleitung Prüfungsordnung für DVP-ZERT Projektmanager Professionel PMP (V03) Seite 4 von 5

7 DIN 69900:2009 Projektmanagement Netzplantechnik DIN 18960: Nutzungskosten im Hochbau Anwendungsbereich Anwendungsbereich Begriffsbestimmungen / Definitionen Begriffsbestimmungen / Definitionen Beschriftung der Darstellungselemente Grundsätze der Nutzungskostenplanung Netzplanberechnung Nutzungskostengruppen DIN :2009 Projektmanagement Grundlagen V O F Anwendungsbereich Namensbedeutung und Anwendungsbereich Begriffsbestimmungen / Definitionen DIN :2009 Projektmanagement Prozesse, Prozessmodell Berufsordnung des DVP Anwendungsbereich Die grundlegenden Inhalte der einzelnen sollten bekannt und interpretierbar sein. Übersicht über die Projektmanagementprozesse siehe:https://www.dvpev.de/sites/default/files/dvp- Berufsordnung% pdfS Themenbereich Erläuterungen 4.1 Inhalte der Prozesse Detailkenntnisse der Prozesse (Ablauf) nicht erforderlich DIN :2009 Projektmanagement Methoden AHO Heft 19:2004 Anwendungsbereich Projektentwicklung Inhalte der Methoden und Anwendung Risikobewertung von Immobilien Abkürzungen bei EVA nicht erforderlich Nutzer - Projektmanagement DIN :2009 Projektmanagement Daten, Datenmodell Projektcontrolling Anwendungsbereich DIN :2009 Projektmanagement Begriffe Anwendungsbereich Begriffsbestimmungen / Definitionen Prüfungsordnung für DVP-ZERT Projektmanager Professionel PMP (V03) Seite 5 von 5

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