Fragebogen zur Zufriedenheit der Eltern mit der Tageseinrichtung für Kinder *

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1 Fragebogen zur Zufriedenheit der Eltern mit der Tageseinrichtung für Kinder * Bei der Erstellung eines Fragebogens ist zu beachten bzw. zu klären: Der Fragebogen ist vom Träger zu genehmigen, der Elternbeirat wird beteiligt. Welche Ziele verfolgt die Einrichtung (Träger und Mitarbeiterinnen) mit dem Fragebogen? Was ist der Anlass für die Befragung (konkreter Grund, regelmäßige Befragung o. ä.)? Sollen den Eltern nur solche Antwortmöglichkeiten angeboten werden, die in der Einrichtung auch realisierbar sind? Was geschieht mit den beantworteten Bögen (vgl. unten Auswertung )? Die Fragen müssen verständlich, klar und eindeutig formuliert sein. Für die Antwort vorgegebene Möglichkeiten (eindeutig und kurz) erleichtern den Eltern das Ausfüllen und den Mitarbeiterinnen die Auswertung. Wie können Eltern, die kein bzw. nicht ausreichend Deutsch verstehen, den Fragebogen ausfüllen? Zeitliche Planung: Wann ist ein günstiger Zeitpunkt für die Befragung? Wie lange benötigen die Eltern für die Beantwortung? Bis wann kann die Auswertung vorliegen (Wer wertet aus?) Wann soll/muss die Auswertung zur Verfügung stehen? Wie erhalten die Eltern den Fragebogen (über die Kinder, bei einem Elternabend etc.)? Regt der erste Eindruck, den der Fragebogen erweckt, die Eltern zum Ausfüllen an? Wie viele beantwortete Bögen werden erwartet bzw. geben ein repräsentatives Meinungsbild wieder? Wie können die Eltern angeregt werden, die Bögen auszufüllen (Elternbeirat kann motivieren, Aushang über die Anzahl der bisher eingegangenen Bögen etc.)? Wie werden den Eltern die Ergebnisse mitgeteilt und wann? Jeder Fragebogen hat eine kurze Einführung mit Grund und Ziel der Befragung. Das Abgabedatum und der Abgabeort für den Fragebogen wird genannt und den Eltern für die Mitarbeit gedankt. Soll der Fragebogen anonym ausgefüllt werden oder sind die Namen wichtig für Nachfragen? Bei umfassenden Fragebögen (v. a. wenn auch die pädagogischen Mitarbeiterinnen bewertet werden) soll die MAV im Vorfeld beteiligt werden. Elternfragebogen Der Elternfragebogen auf den folgenden Seiten ist ein möglicher Musterfragebogen, der je nach Einrichtung individuell verändert werden kann/muss. Vor allem muss geprüft werden, ob alle hier genannten Fragen für die aktuelle Befragung wichtig sind (hoher Anspruch an die Eltern!) bzw. ob welche fehlen. * In Anlehnung an Quintessenz, Rahmenhandbuch zur Weiterentwicklung der Qualität in katholischen Tageseinrichtungen für Kinder, Herausgeber: Erzdiözese Freiburg e. V.

2 Bei der Auswertung eines Fragebogens ist zu beachten bzw. zu klären: Die Ergebnisse der Elternbefragung haben nicht die Konsequenz, dass diese so umgesetzt werden müssen, sondern geben Aufschluss über das Meinungsbild der Eltern und die evtl. erforderlichen Maßnahmen. Wer wertet aus? Wer erarbeitet mögliche Konsequenzen? Wer entscheidet über Veränderungen oder Maßnahmen? Vor der Auswertung noch einmal die Ziele vergegenwärtigen, die mit dem Fragebogen verfolgt werden sollten. Wie viele ausgefüllte Fragebögen müssen zurückkommen, damit die Ergebnisse aussagekräftig sind? Wie hoch ist der Rücklauf und welche Bedeutung haben die nicht zurückgegebenen Fragebögen für die Auswertung?(Ungünstige Zeit für die Umfrage, schlechte Einführung/Verteilung, Fragen waren schwer verständlich, Eltern sind zufrieden usw.) Wie wurden die Fragebögen ausgefüllt (vollständig, lückenhaft, mit Anmerkungen u.ä.)? Wie wird das berücksichtigt bzw. welche Bedeutung hat dies für die Auswertung? Für die einzelnen Fragen ist festzulegen, wie die Verteilung der Antworten zu bewerten ist. Beispiel: Bei der Frage I.2. Fühlt sich Ihr Kind in der Einrichtung wohl? kreuzen 50% ja, 20% einigermaßen, 20% nicht sehr und 10% nein an. Ist diese Antwort zufriedenstellend? Oder sind hier Konsequenzen nötig? Oft sind bei der Auswertung mehrere Konsequenzen für eine Frage denkbar. Grundsätzlich kann die Konsequenz entweder bei der Einrichtung ansetzen, dann verändert die Einrichtung ihr Konzept entsprechend der Elternantwort (im Beispiel unten Konsequenz a). Oder die Konsequenz soll bei den Eltern wirken, d.h. die Einrichtung informiert durch Veranstaltungen, Gespräche o.ä. die Eltern über ihre Sichtweise (im Beispiel unten Konsequenz b). Hierin wird deutlich, dass eine Auswertung nur dann eindeutig erfolgen kann, wenn die Einrichtung ihre pädagogischen Ziele und Grundlagen festgelegt hat. Beispiel: Bei II. 3. im Fragebogen geben 75% der Eltern an, dass Ihnen das Spielen im Außengelände weniger wichtig oder unwichtig ist. Basteln und Malen ist 85% der Eltern wichtig oder sehr wichtig. Mögliche Konsequenzen: a) Zukünftig wird mehr gebastelt und weniger nach Draußen gegangen. b) Verstärkte Elternarbeit über die Bedeutung des Spiels im Freien Nach der Auswertung ist zu prüfen: Wurden die Ziele, die zu Beginn festgelegt wurden, erreicht? Was müsste bei einer nächsten Befragung geändert werden? Wie wird die Auswertung den Eltern präsentiert? Wann?

3 Musterfragebogen zur Zufriedenheit der Eltern mit der Tageseinrichtung für Kinder Elternfragebogen zur Zufriedenheit mit unserer Einrichtung (Adresse/Logo der Einrichtung) Dieser Fragebogen soll die Weiterentwicklung unserer Einrichtung unterstützen, indem wir von möglichst allen Eltern erfahren, mit welchen Bereichen unserer Arbeit Sie zufrieden sind und wo Sie Veränderungswünsche haben. Bei Fragen zu diesem Bogen wenden Sie sich bitte an eine pädagogische Mitarbeiterin unserer Einrichtung. Im Voraus herzlichen Dank für Ihr Interesse und Ihre Mitarbeit! Bitte werfen Sie den ausgefüllten Fragebogen bis spätestens (Datum einfügen) in den Briefkasten unserer Einrichtung. Unser/mein Kind ist in Gruppe: I. Allgemeines 1. Fühlen Sie sich in der Einrichtung wohl? ja einigermaßen nicht sehr nein 2. Fühlt sich Ihr Kind in der Einrichtung wohl? ja einigermaßen nicht sehr nein 3. Hat die Einrichtung eine angenehme Atmosphäre? ja einigermaßen nicht sehr nein 4. Sind die Erzieherinnen freundlich? ja einigermaßen nicht sehr nein 5. Konnten Sie Kontakte zu anderen Eltern knüpfen? ja einigermaßen nicht sehr nein 6. Wissen Sie, wer Träger der Einrichtung ist? ja, nein

4 II. Arbeit mit den Kindern 1. Wünschen Sie sich mehr Informationen über die pädagogische Arbeit mit den Kindern? ja nein 2. Wie wichtig ist Ihnen unsere Information über die pädagogische Arbeit mit den Kindern: - bei Elternabenden: sehr wichtig wichtig weniger wichtig unwichtig - durch Elternbriefe: sehr wichtig wichtig weniger wichtig unwichtig - an der Infowand: sehr wichtig wichtig weniger wichtig unwichtig - im Gespräch: sehr wichtig wichtig weniger wichtig unwichtig 3. Ihre Meinung: Wie wichtig sind die folgenden Aktivitäten für die Entwicklung ihres Kindes? In der Einrichtung: - Basteln/Malen sehr wichtig wichtig weniger wichtig unwichtig - Erzählen/Vorlesen sehr wichtig wichtig weniger wichtig unwichtig - Experimentieren sehr wichtig wichtig weniger wichtig unwichtig - Kochen/Backen sehr wichtig wichtig weniger wichtig unwichtig - Religiöse Angebote sehr wichtig wichtig weniger wichtig unwichtig - Ruhen/Entspannen sehr wichtig wichtig weniger wichtig unwichtig - Singen/ Musizieren sehr wichtig wichtig weniger wichtig unwichtig - Spielen (draußen) sehr wichtig wichtig weniger wichtig unwichtig - Spielen (drinnen) sehr wichtig wichtig weniger wichtig unwichtig - Tanzen/Turnen sehr wichtig wichtig weniger wichtig unwichtig - Werken/Bauen sehr wichtig wichtig weniger wichtig unwichtig Außerhalb der Einrichtung: - Erkundungen im Ort sehr wichtig wichtig weniger wichtig unwichtig - Exkursionen/Ausflüge sehr wichtig wichtig weniger wichtig unwichtig - Spazieren gehen sehr wichtig wichtig weniger wichtig unwichtig - Spielplatz besuchen sehr wichtig wichtig weniger wichtig unwichtig - Wald entdecken sehr wichtig wichtig weniger wichtig unwichtig

5 4. Ist Ihnen bekannt, wie wir in unserem Kindergarten Betreuung verstehen? ja nein Ist Ihnen bekannt, wie wir in unserem Kindergarten Bildung verstehen? ja nein Ist Ihnen bekannt, wie wir in unserem Kindergarten Erziehung verstehen? ja nein 5. Ihre Meinung: Ist es für die Entwicklung Ihres Kindes wichtig, dass es möglichst viel selbst entscheiden kann (was das Kind mit wem wo wie spielen will)? sehr wichtig wichtig weniger wichtig unwichtig 6. Wie beurteilen Sie die Arbeit der Erzieherinnen mit Ihrem Kind? sehr gut gut zufriedenstellend unbefriedigend 7. Wie schätzen Sie das Verhältnis der Erzieherinnen untereinander ein? sehr gut gut zufriedenstellend beunruhigend III. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen 1. Mit welchen anderen Institutionen sollte der Kindergarten eine Zusammenarbeit vermindern, verstärken oder neu einführen? - Allgemeiner Sozialer Dienst - Jugendamt - Schuldnerberatung - Psychosoziale Beratungsstelle - Selbsthilfegruppen - Tageselternverein - Amt für Migration Haben Sie hierzu weitere Vorschläge?

6 IV. Zusammenarbeit mit den Eltern 1. Welche Formen der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erzieherinnen sollen vermindert, verstärkt oder neu eingeführt werden? - Elternabende - Einzelgespräche (regelmäßig) - Tür- und Angelgespräche - Hospitationen - Hausbesuche - Gemeinsame Aktionen - Eltern-Kind-Nachmittage - Gemütliche Treffen/Basteln 2. Welche Dienstleistungen/Veranstaltungen sollten über den Kindergarten zusätzlich angeboten werden, die Ihnen das Leben innerhalb der Familie erleichtern können? - Veranstaltungen zu Themen der beruflichen Weiterentwicklung - Veranstaltungen/Unterstützung zum Wiedereinstieg in den Beruf nach der Elternzeit - Unterstützung bei der Pflege von Angehörigen - Vermittlung von haushaltsnahen Dienstleistungen (z.b. Bügelhilfe, Putzhilfe, Hunde Gassi, etc.) - Mittagstisch für Eltern und Kinder - Vermittlung von Tagespflegepersonen ( Tagesmutter ) Haben Sie hierzu weitere Vorschläge?

7 3. Wünschen Sie sich, dass Kontakte zwischen Ihnen und bestimmten Einrichtungen (Beratungsstellen, Kirche, Vereine o.ä.) oder Personen (Ärzte, Logopäden, Psychologen o.ä.) vermittelt werden? ja, zu nein 4. Möchten Sie mehr über unsere Bildungs-, Betreuungs- und Erziehungsarbeit erfahren? ja nein 5. Haben Sie Interesse, eine Aktivität für andere Eltern vorzubereiten (mit mögl. Unterstützung)? ja, nein 6. Haben Sie Interesse, eine Aktivität für die Kinder in der Einrichtung anzubieten (mit Unterstützung)? ja, nein 7. Wünschen Sie sich mehr Einzelgespräche mit der Erzieherin? ja nein Wo sollten Einzelgespräche stattfinden? in der Einrichtung bei Ihnen zu Hause an einem anderen Ort, z.b. Wann sollten die Einzelgespräche stattfinden? Uhr Uhr nach Uhr nach Uhr nach Uhr 8. Trauen Sie sich, bei Fragen oder Problemen die Erzieherin anzusprechen? - bei Unklarheiten ja nein manchmal - bei Erziehungsfragen ja nein manchmal - bei Kritik an der Erzieherin ja nein manchmal

8 9. Wie bewerten Sie unseren Umgang mit Ihren Rückmeldungen und Beschwerden? sehr gut gut zufriedenstellend unbefriedigend V. Kontakte der Eltern untereinander 1. Wie wichtig ist es Ihnen, dass die Einrichtung Kontakte der Eltern untereinander fördert? sehr wichtig wichtig weniger wichtig unwichtig 2. Wie bewerten Sie die Aktivitäten der Einrichtung in diesem Bereich? sehr gut gut zufriedenstellend unbefriedigend 3. Welche Formen der Kontakte von Eltern untereinander könnten Sie sich vorstellen bzw. würden Sie sich wünschen (z.b. Interessengruppen, Krabbelgruppen für Geschwisterkinder, etc.)? VI. Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde 1. Welche Formen der Zusammenarbeit zwischen Kindergarten/Eltern und Kirchengemeinde sollen vermindert, verstärkt oder neu eingeführt werden? - Elternabende zum Thema Glauben/Religion - Einzelgespräche mit dem Seelsorger/Pfarrer - Religiöse Impulse (jahreszeitbezogen) - Vermittlung von Kontakten zur Gemeinde

9 - Hausbesuche des Seelsorgers/Pfarrers - Familiengottesdienste unter aktiver Mitwirkung des Kindergartens - Allgemeine Angebote zu Glaube und Religion Haben Sie hierzu weitere Vorschläge? VII. Organisation und Ausstattung 1. Sind Sie mit den derzeitigen Öffnungszeiten zufrieden? ja nein Wenn nein, bitte Gründe angeben (mehrere Antworten möglich): Einrichtung öffnet zu spät Mittagspause ist zu früh Mittagspause ist zu spät Mittagspause ist zu kurz Mittagspause ist zu lang Einrichtung hat über Mittag nicht offen Einrichtung schließt am Nachmittag zu früh Bringzeiten sind zu kurz Abholzeiten sind zu unflexibel 2. Sind Sie mit der derzeitigen Ferienregelung (Schließtage) zufrieden? ja nein Wenn nein, bitte Gründe angeben (mehrere Antworten möglich): insgesamt zu viele Schließtage Sommerferien des Kindergartens zu kurz Sommerferien des Kindergartens zu lang zu viele einzelne Schließtage

10 3. Benötigen Sie weitere Angebote für Ihr Kind? Mittagessen in der Einrichtung (gegen Unkostenbeitrag) ja nein Schulkindbetreuung ja nein Betreuung von Kindern unter drei Jahren ja nein 4. Sind Sie mit der Sauberkeit in der Einrichtung zufrieden? ja nein Wenn nein, wo ist die Sauberkeit nicht ausreichend: 5. Wie beurteilen Sie den Zustand der Einrichtung? Außenanlage sehr gut akzeptabel verbesserungsbedürftig Gebäude sehr gut akzeptabel verbesserungsbedürftig Innenräume sehr gut akzeptabel verbesserungsbedürftig Nachwort: Vielen Dank, dass Sie die Fragen bearbeitet haben. Selbstverständlich erhalten Sie nach der Auswertung Nachricht über die Ergebnisse.

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