Integration von kontextunterstütztem Information Retrieval in Portalsysteme

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Integration von kontextunterstütztem Information Retrieval in Portalsysteme"

Transkript

1 Integration von kontextunterstütztem Information Retrieval in Portalsysteme Andreas Henrich, Karlheinz Morgenroth Lehrstuhl für Angewandte Informatik I Fachgruppe Informatik, Fakultät Mathematik und Physik Universität Bayreuth, D Bayreuth {andreas.henrich Abstract: Mitarbeitern die richtige Information zum richtigen Zeitpunkt zugänglich zu machen stellt heute einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar, dem zunehmend durch sog. B2E-Portalsysteme Rechnung getragen wird. Die von diesen Systemen abgedeckten Prozesse des Wissenserwerbs und der Informationsbereitstellung stellen komplexe Aufgaben dar, die durch unscharf artikulierte Informationsbedürfnisse der Mitarbeiter sowie einen stetig wachsenden Umfang und eine zunehmende Heterogenität der verfügbaren Daten gekennzeichnet sind. Wir präsentieren einen methodischen Ansatz für die Nutzung von Kontext- und Nutzerinformation bei der Suche nach relevanten Informationen sowie einen daraus abgeleiteten Architekturrahmen für die Integration entsprechender kontextunterstützter Information Retrieval Dienste in Portalsysteme. Unser integriertes Kontext- und Nutzermodell bildet eine Gesamtsicht aus mehreren Einzeldimensionen mit ihrer Historie ab, die u.a. die Interaktion eines Benutzers mit Anwendungssystemen, Inhalte von Dokumenten, persönliche Profile sowie das Organisationsmodell berücksichtigt. Dieser Dienst kann einen Nutzer proaktiv auf Dokumente hinweisen, die zu seiner aktuellen Tätigkeit relevant sind, und ihn reaktiv bei der manuellen Suche unterstützten. 1 Motivation Business to Employee- bzw. B2E-Portalsysteme stellen einen Ansatz für Informationssysteme dar, der auf die direkte Versorgung der einzelnen Mitarbeiter mit für sie relevanten Informationen zielt. Dabei werden sowohl unternehmensinterne als auch -externe Informationsquellen und Dienste in einem Portal gebündelt, das den Mitarbeitern ein personalisiertes, individuell zugeschnittenes Angebot bereitstellt. Die Auswahl und Kombination der verfügbaren Informationsquellen und Dienste orientiert sich an den speziellen Informationsbedürfnissen des einzelnen Mitarbeiters, die innerhalb einer Unternehmung durch dessen Tätigkeit determiniert werden. In einem derartigen Portalsystem kommt der Information Retrieval Komponente, die aus der Flut an verfügbaren Daten die für jeden Mitarbeiter relevante Information filtern soll, besondere Bedeutung zu. Primär hat eine derartige Information Retrieval Komponente zwei Aufgaben zu leisten:

2 - Die Information Retrieval Komponente sollte die Möglichkeit bereitstellen, auf Anforderung des Benutzers nach relevanten Dokumenten zu suchen. Dazu gibt ein Benutzer eine Suchanfrage entweder in natürlicher Sprache, mittels Schlüsselwörtern oder in Form eines Booleschen Ausdrucks an. Von dieser Repräsentation des Informationsbedürfnisses eines Benutzers ausgehend wird nun das unternehmensweite Intranet nach relevanten Informationen bzw. Dokumenten durchsucht. Dabei können auch im Internet verfügbare Suchmaschinen oder ausgewählte externe Datenquellen in die Suche einbezogen werden. Zusätzlich zu der vom Benutzer eingegebenen Suchanfrage können Informationen über den aktuellen Arbeitskontext helfen, das vom Benutzer geäußerte Informationsbedürfnis zu präzisieren und damit die Antwort der Information Retrieval Komponente zu verbessern. In diesem Fall arbeitet das Information Retrieval System reaktiv und nutzt Informationen über den Arbeitskontext des Benutzers lediglich, um das Ergebnis einer Suchanfrage zu verbessern. - Als Ergänzung zu diesem reaktiven Verhalten ist ein proaktives Verhalten des Systems gegenüber dem Benutzer wünschenswert. In diesem Fall werden die aus dem Arbeitskontext des Benutzers gewonnenen Informationen benutzt, um entsprechende Charakteristika von Dokumenten aufzustellen, die für den Benutzer in seiner aktuellen Tätigkeit hilfreich sein könnten. Mittels dieser Charakteristika werden dann im Intranet oder in anderen Quellen relevante Dokumente identifiziert. Das Ergebnis einer derartigen Suche wird dem Benutzer innerhalb eines Portalsystems typischerweise in einem eigenen Bildschirmbereich präsentiert. In den beiden soeben aufgezeigten Fällen bedarf es des Verständnisses des aktuellen Arbeitskontexts des Benutzers. Basis dafür ist sowohl ein Modell, das den Arbeitskontext repräsentiert, als auch eine technische Architektur, die es erlaubt, aus den verschiedenen Aktionen, die ein Benutzer mit den Anwendungsprogrammen während der Ausübung seiner Tätigkeit vollführt, seinen Arbeitskontext abzuleiten. Dabei kann neben diesen Interaktionen auch auf Informationen aus anderen Systemen wie z.b. einem Workflow-Managementsystem oder einem Verzeichnisdienst zurückgegriffen werden. In diesem Papier präsentieren wir einen Ansatz für einen Architekturrahmen (ein Framework) zur Realisierung eines kontextunterstützten Information Retrieval Systems. Dieses Framework beinhaltet sowohl ein Benutzermodell (Abschnitt 2) als auch eine Middleware-Architektur. Diese Middleware-Architektur ermöglicht die Ableitung eines offenen, kontextunterstützten Information Retrieval Systems, das in unternehmensweite Portalsysteme (Enterprise Information Portals, EIP) integriert werden kann (Abschnitt 3). In Abschnitt 4 diskutieren wir verwandte Ansätze. 2 Nutzung von Kontextinformation für Information Retrieval Ausgangspunkt für ein kontextunterstütztes Information Retrieval System ist ein Modell, das den Kontext eines Benutzers abbildet. Abbildung 1 gibt einen Überblick über das von uns in Anlehnung an Modellvorschläge von Klemke [Kl00] und van Elst et al. [EAB01] entworfene Kontextmodell. Im Unterschied zu diesen Vorschlägen berücksichtigt unser Modell eine Reihe verschiedener Dimensionen und unterscheidet zudem As-

3 pekte, die sich über die Zeit hinweg invariant verhalten, von Aspekten, die ein sehr dynamisches Verhalten an den Tag legen. Interaktionskontext Arbeitskontext Ereignisse strukturierte Aufgaben unstrukturierte Aufgaben vergangene Daten aktuelle Aktionen Workflow Aufgaben Aktionsfolgen Aufgaben Aktionen Snapshots Interaktion Tätigkeit Dimensionen Nutzermodell physisch organisatorisch Profile geographisch Stelle Wissen Wissen zeitlich Rolle Fähigkeiten Fähigkeiten Benutzerkontext Interessen persönliches Profil aufgabenspezifisches Profil Abbildung 1: Einheitliches Nutzermodell für Kontextinformationen Unser Kontextmodell differenziert grundlegend zwischen einem Benutzerkontext, einem Arbeitskontext und einem Interaktionskontext: - Der Benutzerkontext umfasst sowohl den physikalischen und organisatorischen Kontext eines Benutzers als auch ein Profil des Benutzers. Diese einzelnen Aspekte werden im Folgenden als Dimensionen bezeichnet.

4 Der physikalische Kontext beinhaltet beispielsweise die geographischen Daten über den Arbeitsplatz eines Mitarbeiters wie auch dessen typische An- und Abwesenheitszeiten. Der organisatorische Kontext beinhaltet sowohl die Stelle, die eine Person innerhalb der Organisation besetzt, als auch die einzelnen Rollen, die sie ausfüllt. Dies schließt eine Stellenbeschreibung wie auch die erwarteten Fähigkeiten und das Wissen eines entsprechenden Stelleninhabers mit ein. Der organisatorische Kontext beinhaltet auch Informationen über die Beziehungen zu anderen Personen innerhalb der Organisation. Darüber hinaus enthält diese Kontextdimension Informationen ü- ber die einzelnen Organisationseinheiten selbst, also beispielsweise über die Abteilung, in der ein Mitarbeiter tätig ist, und auch über die Ziele, die in einem bestimmten Unternehmensteil verfolgt werden. Diese Informationen können häufig aus einem Verzeichnisdienst innerhalb des Unternehmens gewonnen werden. Ein Benutzerprofil enthält Informationen über die Wissensgebiete und Fähigkeiten einer Person. In unserem Modell unterscheiden wir zwischen dem persönlichen Profil, das von einer Person selbst vorgegeben werden kann und beispielsweise persönliche Präferenzen und Interessen enthält, und einem aufgabenspezifischen Profil, das Informationen über Wissensgebiete und Fähigkeiten widerspiegelt. Dieses aufgabenspezifische Profil bestimmt sich aus den Aufgaben und Tätigkeiten, die ein Benutzer in der Vergangenheit ausgeführt hat. Diese verschiedenen Teildimensionen des Benutzerkontexts haben gemein, dass sie sich über die Zeit nur sehr langsam verändern. Dabei ist zu erwarten, dass sich die den einzelnen Teildimensionen jeweils zugeordneten komplexen Werte bzw. Objekte nur in Zeiträumen von Monaten oder Jahren ändern werden. - Der Arbeitskontext charakterisiert die aktuelle Tätigkeit, die eine Person ausführt. Dabei lässt sich diese Tätigkeit entweder durch die wohl definierten Aufgaben in einem Workflow oder durch die ausgeführten Aufgaben und Aktionen beschreiben, welche eine unstrukturierte Tätigkeit mit sich bringt. In ersterem Fall wird eine konkrete Beschreibung der einzelnen Aufgaben oder der gesamten Tätigkeit vorliegen, während im zweiten Fall typischerweise nur sehr vage Informationen über die Tätigkeit verfügbar sind. Trotzdem ist die Information über den aktuellen Arbeitskontext von herausragender Bedeutung für die Konkretisierung des Informationsbedürfnisses einer Person. Die technische Sicht auf den Arbeitskontext schließt die aktuell verwendeten Module eines Anwendungssystems mit ein, die eine Person zur Ausübung ihrer Tätigkeit verwendet. Dies sind beispielsweise ein Enterprise Resource Planning (ERP)- System oder eine Softwareentwicklungsumgebung (IDE). Der Arbeitskontext einer betrachteten Person wird sich deutlich häufiger ändern als dies vom Benutzerkontext zu erwarten ist. - Die aktuellen Interaktionen eines Benutzers mit den von ihm eingesetzten Anwendungssystemen spiegelt der Interaktionskontext wider. Diese Interaktionen werden durch Nachrichten von Menübefehlen oder Dialogen repräsentiert, die ein Benutzer während der Arbeit mit einem Anwendungssystem ausführt bzw. verwendet, beispielsweise das Öffnen eines Kunden in einem Customer Relationship Management (CRM)-System oder die Berechnung des vom Kunden getätigten Umsatzes in einem vorgegebenen Zeitraum. Auch das Hervorheben eines Wortes in einem Textdoku-

5 ment oder die Ausführung einer bestimmten Formatierungsoperation stellen relevante Nachrichten dar. Um diese Nachrichten für ein kontextunterstütztes Information Retrieval System verwertbar zu machen, müssen sie mit weiteren Informationen angereichert werden. So muss die Nachricht, dass eine Textstelle hervorgehoben wurde, auch den Textinhalt mit erfassen. Der Interaktionskontext ändert sich dynamisch innerhalb von Minuten bis herunter zu Sekunden. Neben den aktuellen Werten der einzelnen Kontextdimensionen ist auch deren Veränderung über die Zeit für die Bestimmung eines Kontextes von Interesse. In jeder Dimension unseres Kontextmodells werden die zeitlichen Aspekte durch die Bildung von Snapshots abgebildet. Jeder Snapshot hält die Information einer Dimension an dem Zeitpunkt fest, als sie erzeugt wurde. Snapshots können dabei entweder periodisch für sich kontinuierlich verändernde Dimensionen erzeugt werden oder nur dann, wenn eine Werteänderung in einer Dimension erfolgt. Das Ergebnis ist eine Liste von Snapshots, welche die Veränderung über die Zeit abbilden. Die Historie der einzelnen Dimensionen kann nun auf verschiedene Arten ausgewertet werden: - Eine Serie von Ereignissen innerhalb des Interaktionskontextes ermöglicht eine bessere Aussage über die Aktion eines Benutzers als ein einzelnes Ereignis. Zudem ermöglicht die Identifikation von bestimmten Ereignisserien auf Anwendungsebene die Ableitung von Benutzeraktionen. Beispielsweise lässt eine bestimmte Serie von Menü- und Dialogereignissen in einer Softwareentwicklungsumgebung auf den Einsatz eines spezifischen Software Design-Patterns in der Softwareentwicklung schließen. In diesem Fall könnte ein proaktives Retrieval System andere Quelldateien präsentieren, in denen ebenfalls dieses Design Pattern zum Einsatz gekommen ist. Im Allgemeinen bedeutet dies nun, dass eine Serie von Ereignissen auf Anwendungsebene die Ableitung von Benutzeraktionen ermöglicht. Einen derartigen Ansatz verfolgt beispielsweise auch das Lumìere-Projekt [Ho98], das temporale Logik einsetzt, um entsprechende Ableitungsregeln zu definieren. Wenn man diesen Ansatz konsequent verfolgt, gelangt man von einzelnen Ereignissen über Ereignisserien zu Aktionen und über Aktionen und die Betrachtung ihrer zeitlichen Abfolge wiederum zu typischen Aktionsfolgen. Dies spiegelt sich in Abbildung 1 im Bereich des Interaktionskontextes wider. - Der Kontext eines Benutzers lässt sich nicht nur aus den aktuellen Werten der einzelnen Dimensionen des Kontextmodells ableiten. Vielmehr ist auch der zeitliche Verlauf der einzelnen Werte in den Snapshots für die Bestimmung des Nutzerkontextes von Relevanz. Dabei kann aus den einzelnen Snapshots einer Kontextdimension durch entsprechende Gewichtung ein Gesamtwert ermittelt werden. Ein Ansatz kann darin bestehen, den bisher ermittelten Gesamtkontext mit 1 α zu gewichten und mit dem aktuellsten Wert, gewichtet mit α, zu mitteln, wobei α beispielsweise ein Wert von 0,25 zugewiesen werden kann. Neben diesem Ansatz können auch

6 weitere, ausgefeiltere Algorithmen zum Einsatz kommen, die beispielsweise ein allmähliches Vergessen nachbilden [Ko00]. - Einen weiteren Aspekt stellt die Möglichkeit dar, aus den einzelnen Snapshots die Erkenntnis zu ziehen, dass ein Benutzer in verschiedenen Arbeitskontexten arbeitet bzw. zwischen diesen wechselt. Beispielsweise erlaubt die Analyse der von einer Person zuletzt verfassten Dokumente den Rückschluss darauf, dass die Person sowohl Interesse an elearning-themen als auch an verteilten Datenbanken zeigt. In diesem Fall sollte ein Retrieval System die beiden Interessensgebiete erkennen und trennen können. Neben den Daten, die im Kontextmodell eines Benutzers selbst abgelegt sind, stellen auch die Modelldaten anderer Benutzer eine zusätzliche Quelle dar, die zur Bestimmung des Kontextes einer Person herangezogen werden kann. Dazu können in einem ersten Schritt Personen identifiziert werden, die innerhalb einer Unternehmung entweder eine vergleichbare Stelle oder Rollen innehaben oder ähnliche Aufgaben ausführen. Über ein derartiges Ähnlichkeitskriterium können Cluster von Personen und deren Kontextmodellen gebildet werden, bei denen man davon ausgehen kann, dass die Personen in einem Cluster über ähnliche Wissensgebiete und Fähigkeiten verfügen bzw. ähnliche Tätigkeiten ausführen oder bereits getätigt haben [UM95]. Ein derartiger Ansatz kann nun auf zwei Arten angewendet werden: - Ein Cluster von Kontextmodellen kann für einen neuen Benutzer als initiales Kontextmodell angewendet werden, solange dieser Benutzer nicht genügend eigene Kontextinformationen angesammelt hat. - Ein Cluster von Kontextmodellen kann zudem als Organizational Memory [Ab98] angesehen werden, der das eigene Kontextmodell ergänzt und erweitert. In diesem Fall kann auf Wissen zurückgegriffen werden, das bereits von anderen Mitgliedern der Organisation angesammelt wurde. Dabei wird das Cluster von Kontextmodellen als gewichtete Erweiterung zum eigenen Kontextmodell hinzugefügt. Von dem in diesem Abschnitt vorgestellten Kontextmodell ausgehend erfolgt nun die Ableitung eines generischen Architekturrahmens. 3 Generischer Architekturrahmen Ein Framework für ein kontextunterstütztes Information Retrieval System muss die Erzeugung, Verwaltung, Bearbeitung und den Zugriff auf Kontextdaten unterstützen. Abbildung 2 zeigt unseren Ansatz, der diese einzelnen Aufgaben unterstützt. Unsere Architektur lässt sich grob in vier Teilbereiche aufteilen. Auf der linken Seite sind die Anwendungen, mit denen der Nutzer direkt arbeitet, dargestellt. Hierzu gehören zunächst die Anwendungen (Office-Anwendungen, ERP-Systeme, ), die der Benutzer zur Erfüllung seiner Aufgaben benötigt. Diese Anwendungen können im Extremfall vollständig in das B2E-Portal integriert sein. Häufiger wird jedoch eine lose Kopplung zwischen Portalsystem und Anwendungen vorliegen. Dies deutet die graue Hinterlegung in der Abbildung an. Die Aufgabe des Portalsystems besteht dabei darin, den Benutzer bei seiner Arbeit zu unterstützen. Hierzu gehört insbesondere das Angebot einer Anfra-

7 gemöglichkeit sowie die Bereitstellung proaktiv ermittelter Informationen. In der Mitte des Architekturrahmens ist die dreistufige Transformationseinheit angelegt, die für den Empfang und die Verarbeitung der Nutzerinteraktionen sowie die Generierung der proaktiven Suchanfragen und Verfeinerung der vom Benutzer gestellten Anfragen verantwortlich ist. Dabei werden vom Anwendungssystem Nachrichten über elementare Systeminteraktionen (Mausbewegungen, Tastaturbefehle, ) und über Benutzerinteraktionen sowie direkt geäußerte Informationsbedürfnisse entgegengenommen. Im unteren Teil der Abbildung ist die Verwaltungseinheit für die Kontextmodelldaten dargestellt. Schließlich ist auf der rechten Seite das eigentliche Information Retrieval System eingeordnet. Im Folgenden gehen wir genauer auf die einzelnen Teilbereiche der Architektur ein. Portalsystem Applikation 1 Plug-In empfohlene Dokumente / Informationen Ergebnisliste Systemereignisse Benutzeraktionen Informationsbedürfnisse Applikation 2 Plug-In Retrieval System Applikation 3 Plug-In Transformationsregeln Systemereignisse Benutzeraktionen Informationsbedürfnisse Transformationsschicht Einheitliches Nutzermodell Connector Connector Connector Connector Verzeichnisdienst organisatorische Informationen Präferenzen Workflow- & Aufgabeninformation Abbildung 2: Generischer Architekturrahmen

8 3.1 Nachrichten des Anwendungssystems, Benutzeraktionen und Informationsbedürfnisse Dieser Teil der Gesamtarchitektur ist für die Anbindung der Anwendungssysteme zuständig, die ein Benutzer während seiner Tätigkeit verwendet und die als Quelle zur Erschließung von Kontextinformationen dienen. Dazu ist es notwendig, dass ein Anwendungssystem über entsprechende Plug-Ins oder geeignete Schnittstellen (siehe auch Abschnitt 3.3) Informationen an die Transformationseinheit weiterleitet. Bei diesen Informationen unterscheiden wir drei Abstraktionsebenen: - Nachrichten des Anwendungssystems auf Systemebene: Eine Nachricht in diesem Sinne wird von einer atomaren Funktion eines Anwendungssystems versendet, die von einem Benutzer direkt oder indirekt ausgeführt worden sein kann. Je nach Typus des Anwendungssystems kann auch die Art der Nachrichten variieren. Für ein Customer Relationship Management (CRM)-System können derartige Nachrichten die Auswahl eines bestimmten Kunden und die Ausführung bestimmter Aktionen auf dessen Datenbestand mitteilen. In einem Informationssystem für Rechtsanwälte, das die Erstellung von Verträgen unterstützt, können Nachrichten auf Systemebene über den eingegebenen Text eines Paragraphen und die darin hervorgehobenen Wörter Auskunft geben. Eine Nachricht setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen. Neben dem Nachrichtentyp und einem Zeitstempel enthält sie eine Liste von Attribut/Wert-Paaren. Dabei kann ein Attributwert ein atomarer Wert, ein Text oder ein komplexes Objekt sein. Zudem ist über Call-back-Methoden die Möglichkeit gegeben, dass weiterverarbeitende Stufen bei Bedarf auf Daten der Anwendungssysteme zugreifen können. Ziel bei der Erzeugung von Nachrichten eines Anwendungssystems muss es immer sein, dass eine Nachricht genügend Informationen enthält, um Rückschlüsse über den Arbeitskontext des Benutzers zu ermöglichen. - Benutzeraktionen: Im Allgemeinen beschreiben Benutzeraktionen die aktuellen Tätigkeiten, die ein Benutzer in einem Anwendungssystem vollführt, auf einer höheren Abstraktionsebene, als dies die Nachrichten auf Anwendungsebene ermöglichen. In den oben gegebenen Beispielen beschreiben Benutzeraktionen, dass ein Benutzer X die aktuellen Umsätze eines Kunden Y abruft oder ein Benutzer X eine Gewährleistungsklausel für einen Kfz-Zulieferbetrieb verfasst. Eine Benutzeraktion setzt sich auf der technischen Ebene aus einem Aktionstyp, einem Zeitstempel und einer Liste von Attribut/Wert-Paaren zusammen. Die Attributwerte bestehen hier typischerweise aus textuellen Beschreibungen oder strukturierten Dokumenten wie Kundendatensätzen oder Vertragspassagen. - Informationsbedürfnisse: Ein Informationsbedürfnis wird gewöhnlich durch einen Text in natürlicher Sprache, einen Booleschen Ausdruck oder eine Menge von Schlüsselwörtern repräsentiert, die relevante Informationen beschreiben. In unserer Architektur ergänzen wir ein Informationsbedürfnis mit einem Typattribut, das kennzeichnet, ob das Bedürfnis dringend ist wenn der Ausgangspunkt eine manuelle Anfrage eines Benutzers war oder latent wenn es als ständiger Informationsbedarf abgelegt ist. Die weiteren Attribut/Wert-Paare beschreiben das eigentliche Informationsbedürfnis, wobei vordefinierte Attribute eine Beschreibung als Anfragetext, Booleschen Ausdruck oder in Form von Schlüsselwörtern ermöglichen.

9 Anwendungssysteme können die Quelle von Nachrichtenobjekten aller drei Typen sein. Um dies zu erreichen, müssen die Anwendungssysteme durch Plug-Ins mit den entsprechenden Schnittstellen versehen werden (siehe auch Abschnitt 3.3). Darüber hinaus überführt die Transformationsschicht Nachrichten eines Anwendungssystems auf Systemebene in Benutzeraktionen und ankommende Benutzeraktionen in Informationsbedürfnisse sobald gewisse Muster von Systemereignissen und/oder Benutzeraktionen erkannt werden. Die Transformationsschicht wendet hierzu Methoden der Temporalen Logik an. Beispielsweise lässt sich aus zwei aufeinanderfolgenden Benutzeraktionen Benutzer X ruft den Umsatz an Heizelementen des vergangenen Quartals eines Kunden Y ab und Benutzer X liest Unternehmensnachrichten des Kunden Y, die über ein zukünftiges Engagement im Markt der Geschirrspülmaschinen in den USA berichten das Informationsbedürfnis nach Marktstudien über Haushaltstechnik in den USA ableiten. Darüber hinaus generiert die Transformationsschicht aus den eingehenden oder ermittelten Informationsbedürfnissen die Anfragen an das Retrieval System. Dabei werden die so ermittelten Informationsbedürfnisse mit Kontextinformationen aus dem Kontextmodel erweitert und in die Anfragesyntax des konkreten Retrieval Systems überführt. Anhand einer konkreten Implementierung unseres Frameworks in Verbindung mit einem Retrieval System, das auf dem Vektorraummodell (VRM) [SM83] basiert, wollen wir die Überführung eines Informationsbedürfnisses in eine Anfrage betrachten. Das Vektorraummodell geht von der Annahme aus, dass über eine Menge von Termen sowohl die verwalteten Dokumente als auch die Suchanfragen dargestellt werden können. Dokumente und Suchanfragen werden als Termvektoren der Form D i = (a i1 ; a i2 ; ; a it ) und Q j = (q j1 ; q j2 ; ; q jt ) repräsentiert, wobei t der Mächtigkeit der Termmenge entspricht. Die einzelnen Koeffizienten a ik und q jk repräsentieren nun die Relevanz eines Dokumentes D i bzw. einer Anfrage Q j zum Term k. Zur Berechnung dieser Koeffizienten sind zahlreiche Ansätze vorgeschlagen worden (siehe z.b. [SB88], [Ha95]). In unserem Architekturrahmen kann eine dieser Berechnungen eingesetzt werden, um zunächst entsprechende Anfragevektoren aus den typischerweise in Form von textuellen Beschreibungen vorliegenden Informationsbedürfnissen abzuleiten. Auch zu den einzelnen Kontextdimensionen kann nun sofern diese mit textuellen Objekten assoziiert sind durch Anwendung der Berechnungen ein Vektor bestimmt werden. Beispielsweise kann ein Vektor aus den textuellen Beschreibungen der Stelle eines Benutzers und den Beschreibungen des Tätigkeitsfeldes sowie den Zielvorgaben einer Abteilung abgeleitet werden. Dieser Vektor, der nun eine Dimension in unserem Kontextmodell beschreibt, kann mit den Vektoren anderer Dimensionen und dem Vektor, der das Informationsbedürfnis beschreibt, zu einem Gesamtanfragevektor kombiniert werden. Dieser wiederum ist Ausgangspunkt für eine Suchanfrage an das Retrieval System. 3.2 Zugriff und Verwaltung der Kontextinformationen Im unteren Teil von Abbildung 2 werden der Zugriff und die Verwaltung der einzelnen Kontextinformationen adressiert. Wie wir bereits in Abschnitt 2 aufgezeigt haben, setzt sich unser Kontextmodell aus mehreren Dimensionen zusammen. Quelle für diese einzelnen Informationen sind neben der eigenen Ableitung mit Hilfe der Transformationseinheit auch eine Reihe von Verzeichnis- und Anwendungssystemen innerhalb eines

10 Unternehmens. Der Zugriff auf diese einzelnen Systeme wird durch eine Connector- Architektur ermöglicht, die eine Kapselung der spezifischen Zugriffsmethoden der Systeme erlaubt und gegenüber der Kontextdatenverwaltung ein einheitliches Interface zur Verfügung stellt. Kontextinformationen aus dem organisatorischen Umfeld können beispielsweise aus einem Verzeichnisdienst gewonnen werden, der auf X.500 basiert und mittels LDAP angesprochen werden kann. Workflow- und aufgabenrelevante Informationen können aus dem Repository eines Workflow-Managementsystems extrahiert werden (siehe [Ma01]). Im Gegensatz dazu werden die persönlichen Präferenzen und Benutzerprofile wie auch die Transformationsregeln der Nachrichten in einem eigenen Repository einer Implementierung des Architekturrahmens abgelegt. Für eine konkrete Implementierung des Retrieval Systems stellt die Qualität und Quantität der einzelnen Informationen einen entscheidenden Faktor für die erreichbare Precision 1 der Retrieval Ergebnisse dar. Eine Abbildung der Abhängigkeiten und Beziehungen zwischen den einzelnen Informationsquellen und ihren Daten, beispielsweise in einem Semantischen Netz [Br90] wäre hier von Vorteil, allerdings genügen bereits textuelle Beschreibungen der einzelnen Datenquellen. Aus diesen können mittels des Vektorraummodells wieder entsprechende Vektoren abgeleitet werden. 3.3 Anwendungssysteme Anwendungssysteme, die mit einem auf unserem Architekturrahmen basierenden System integriert werden sollen, müssen Nachrichten des Anwendungssystems, Benutzeraktionen und Informationsbedürfnisse eines Benutzers weiterleiten. Ein Anwendungssystem, das relevante Informationen über den Kontext eines Benutzers liefern kann, muss daher um entsprechende Nachrichten-Mechanismen sowie eine Schnittstelle zu unserem Architekturrahmen erweitert werden. Die Möglichkeit heutiger betrieblicher Anwendungssysteme und Softwareentwicklungssysteme, mittels Plug-In- oder Scripting- Mechanismen erweitert zu werden, kommt dieser Forderung entgegen. Beispielsweise lassen sich Office Anwendungen mittels Visual Basic for Applications (VBA) oder Integrierte Entwicklungsumgebungen aus dem Java-Umfeld mittels entsprechender Java Plug-Ins um neue Module und Funktionalitäten erweitern. Die Qualität und der Inhalt der generierbaren Nachrichtenobjekte hängen jedoch von der konkreten Anwendung ab. Bei einer Office-Suite, die ein sehr weites Aufgabenfeld abdeckt, lassen sich meist nur Nachrichten auf Anwendungsebene aus der Benutzerinteraktion ableiten. Im Gegensatz dazu lassen sich bei einem Anwendungssystem, das ganz spezielle und wohldefinierte Anwendungsgebiete abdeckt, Benutzeraktionen und sogar direkte Informationsbedürfnisse des Anwenders ableiten. Beispielsweise lassen sich aus einem Managementinformationssystem (MIS) direkte Informationsbedürfnisse ableiten, die eine Suche nach Marktstudien in vorgegebenen Bereichen und Geschäftsfeldern erlaubt. 1 Der Begriff der Precision wird im Information Retrieval verwendet, um die Fähigkeit eines Systems zu adressieren, nicht relevante Dokumente auszusondern und somit nicht in das Ergebnis einer Anfrage aufzunehmen. Eine hohe Precision steht somit für Anfrageergebnisse, die kaum irrelevante Dokumente enthalten.

11 3.4 Retrieval System Unser Architekturrahmen zeichnet sich dadurch aus, dass er keinen speziellen Typus oder ein spezielles Produkt eines Retrieval Systems voraussetzt. So können sowohl bewährte Suchmaschinen für das Intranet oder auch im Internet verfügbare Dienste angebunden werden. Dennoch ist es sinnvoll, bei der Beschreibung der Informationsbedürfnisse die konkreten Fähigkeiten des Ziel-Retrieval-Systems zu berücksichtigen. Wenn ein Retrieval-System nicht über die Möglichkeit verfügt, Boolesche Ausdrücke zu verarbeiten, muss dann, wenn ein Informationswunsch in Form eines Booleschen Ausdrucks gegeben ist, eine Transformation in das vom Zielsystem vorgegebene Format erfolgen. Dies führt jedoch häufig zu einem Verlust an Precision bei den Suchergebnissen. Zum jetzigen Zeitpunkt erstellen wir einen Prototyp unseres Architekturrahmens, der ein eigenes Retrieval System für strukturierte Dokumente [He96], [HR00b], [HR00a], [HR01] einsetzt. Der Vorteil beim Einsatz dieses Systems besteht darin, dass für die Anfragen verschiedene Zwischenformate verwendet werden können. Während andere Systeme z.b. nur Boolesche Ausdrücke oder natürlichsprachliche Texte als Anfragen akzeptieren, können hier z.b. aufbereitete Anfragevektoren an das Retrieval System übergeben werden. Dies erlaubt in unserem Fall Informationswünsche des Benutzers in der Transformationsschicht mit Kontextinformationen zu einem Anfragevektor zu kombinieren, der dann über die entsprechende low-level Schnittstelle an das Retrieval System übergeben wird. 3.5 Integration in ein Portalsystem Die Anbindung einer Implementierung unserer Rahmenarchitektur an ein Portalsystem muss in Abhängigkeit von dessen Integrationstiefe erfolgen. Wir differenzieren dabei zwischen Portalsystemen, die nur als Informationsquelle für Mitarbeiter ausgelegt sind und Portalsystemen, die gleichzeitig das primäre Anwendungssystem eines Mitarbeiters bilden. Wird das Portalsystem primär als Informationsquelle für Mitarbeiter verstanden, so wird die Interaktion eines Benutzers mit dem Portalsystem darin bestehen, primär nach für ihn relevanten Informationen zu suchen. Im Vergleich dazu wird er eigene Dokumente oder Informationen seltener im Portalsystem veröffentlichen und meist auch erst nach Abschluss der Arbeit an diesen Dokumenten. Das Portalsystem wird in diesem Anwendungsfall nur als weitere Datenquelle verwendet. Als Quelle für aussagefähige Kontextinformationen müssen demnach die Anwendungssysteme erschlossen werden, die eine Person zur Verrichtung ihrer Tätigkeit verwendet. Bei den Anwendungssystemen kann es sich sowohl um reine Desktopanwendungen als auch um Client-Server-Anwendungen handeln, die, wie in Abschnitt 3.1 aufgezeigt, Interaktionsnachrichten und Informationsbedürfnisse eines Benutzers liefern. Dies bedeutet gleichzeitig, dass die Anwendungssysteme eine primäre Quelle für Kontextinformationen darstellen, während das Portalsystem primär zur Ausgabe der Ergebnisse für manuell angestoßene oder automatisch ausgeführte Suchläufe dient. Die technische Integration erfolgt dabei über einen eigenen Teilbereich, ein sog. Portlet innerhalb des Portals. Dieses Portlet übernimmt die Präsentation der vom Retrieval System (vgl. Abbildung 2) gelieferten Ergebnisse. Manuelle

12 Suchanfragen des Benutzers meldet es direkt als Informationsbedürfnisse an die Transformationseinheit weiter. Darüber hinaus können Funktionalitäten des Portalsystems, die bisher rein reaktiv implementiert waren, um ein proaktives Verhalten erweitert werden. So ist es möglich neben der Ermittlung relevanter Dokumente zum aktuellen Arbeitskontext über eine sog. Expertensuche Mitarbeiter innerhalb der Organisation zu identifizieren, die ähnliche Aufgaben entweder bereits ausgeführt haben oder sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt damit beschäftigen. Eine tiefere Integration unserer Rahmenarchitektur in ein Portalsystem kann bei Portalen erreicht werden, die ein integriertes Anwendungssystem bereitstellen. Hier stellt das Portalsystem gleichzeitig die Quelle für Interaktionsnachrichten und Informationsbedürfnisse wie auch das Ausgabemedium für ermittelte relevante Informationen dar. Neben der schon oben beschriebenen Möglichkeit aus der Interaktion eines Anwenders mit dem Anwendungssystem auf Informationsbedürfnisse zu schließen und dazu relevante Dokumente zu identifizieren, besteht bei einer entsprechend engen Integration in das Anwendungssystem auch die Möglichkeit einem Benutzer in Abhängigkeit vom Arbeitskontext Funktionen des Anwendungssystem vorzuschlagen bzw. automatisch ausführen zu lassen. Eine Kopplung an ein Anwendungssystem, das einen wohl definierten Aufgabenbereich abdeckt, ermöglicht zudem eine bessere Ableitung von Benutzeraktionen und damit eine effektivere Erkennung der Informationsbedürfnisse. 4 Verwandte Ansätze In den vergangenen Jahren wurden von verschiedenen Autoren kontextunterstützte bzw. -berücksichtigende ( context aware ) Information Retrieval Systeme und Ansätze vorgeschlagen. Diese Ansätze setzten jeweils auf verschiedene Quellen für die Gewinnung von Kontextinformationen über die aktuelle Arbeitsumgebung oder die Aufgaben, die eine Person zu einem bestimmten Zeitpunkt vollführt. Ebenfalls verwenden sie verschiedene Quellen für die Gewinnung von relevanten Informationen oder Dokumenten, die einem Benutzer in seiner aktuellen Arbeitssituation nützlich sein könnten. Der Remembrance Agent [Rh00] repräsentiert eine Kategorie von Systemen, die den Text eines Dokumentes bzw. eine Passage aus einem Dokument, das ein Benutzer gerade bearbeitet oder liest, verwenden, um kontinuierlich nach ähnlichen Dokumenten zu suchen. Die Suche erfolgt dabei auf einem lokal vorgehaltenen Archiv von Dokumenten und s. Eine weitere Charakteristik dieser Art von kontextberücksichtigenden Retrieval Systemen ist die unaufdringliche Art ( non-intrusive ), dem Benutzer gefundene Ergebnisse zu präsentieren. Dies erfolgt meist in einem eigenen Fenster bzw. Teil des Bildschirms. Neben den rein textuellen Inhalten beobachtet Watson [BH00] auch den Typus der gerade von einem Benutzer verwendeten Anwendung, beispielsweise ob es sich um eine Textverarbeitung, einen -Client oder einen Webbrowser handelt. Zudem wertet dieses System verfügbare Metadaten der entsprechenden Programme aus. Bei einer Textverarbeitung ist dies u.a. der Autor eines Dokumentes. Watson verwendet eine Reihe von Internet-Suchmaschinen, um nach relevanten Dokumenten bzw. Informa-

13 tionen zu suchen. Die Suchergebnisse der einzelnen Suchdienste werden in einer Ergebnisliste zusammengeführt. Sowohl Letizia [Li01] als auch WebWatcher [JFM97] sind Beispiele für Systeme, die einen Benutzer bei der Navigation im Internet unterstützen sollen. Beide Systeme schlagen einem Benutzer interessante oder ähnliche Internetseiten vor. Dabei verwenden sie als Grundlage die aktuell betrachtete Seite im Webbrowser und Interessenprofile des Benutzers. Letizia beobachtet das Surfverhalten jedes einzelnen Benutzers, um daraus auf seine oder ihre Interessen zu schließen. Ähnliche bzw. potentiell für einen Benutzer interessante Seiten findet Letizia, indem es von der aktuell betrachteten Seite ausgehend den darin enthaltenen Links rekursiv zu anderen Seiten folgt. WebWatcher überwacht ebenfalls das Surfverhalten jedes einzelnen Benutzers. Im Gegensatz zu Letizia verwendet dieser Ansatz Reinforced Learning in Verbindung mit den Hypertext-Links und dem Vektorraummodell, um ein Modell über alle Benutzer aufzubauen, das den Schluss auf interessante Internetseiten aus einer Kollektion von Dokumenten ermöglicht. Mit METIORE präsentierten Bueno und David [BD01] ein System, das die Suche von bibliographischen Referenzen innerhalb eines Bibliotheksverzeichnisses ermöglicht. Ein Benutzer startet eine neue Sitzung, indem er seine bzw. ihre Ziele beschreibt. Aus dieser Zielbeschreibung leitet das System ein initiales Informationsbedürfnis ab. Dieses kombiniert das System mit einem Nutzermodell auf Basis des Naïven Bayesschen Klassifikators, das aus den persönlichen Daten eines Benutzers, seinen vergangenen Tätigkeiten mit dem System, beispielsweise den gestellten Suchanfragen und gelesenen Dokumenten, und einer Beurteilung der vom System gelieferten Ergebnisdokumente nach ihrer Relevanz für den Nutzer aufgebaut wird. Billsus und Pazzani [BP99b] stellen einen intelligenten Informationsagenten vor, der Nachrichtentexte aus verschiedenen Quellen einzelnen Benutzern empfiehlt. Von einer initialen Lernphase ausgehend, in der ein Benutzer eine Reihe von für ihn bzw. sie interessanten Themen angibt, verwendet das System einen Rückmeldemechanismus, um die Arten und Kategorien von Nachrichten anzupassen, die an einen Benutzer übermittelt werden. Für den Aufbau und die Anpassung des Nutzermodells wird eine Kombination von zwei Lernansätzen eingesetzt, um sowohl lang- als auch kurzfristige Interessen der einzelnen Benutzer berücksichtigen zu können [BP99a]. Dieses hybride Modell setzt das Vektorraummodell zur Abbildung der kurzfristigen Interessen und den Naïven Bayesschen Klassifikator für die Erfassung der langfristigen Interessen eines Nutzers ein. Das Lumière Projekt [Ho98] stellt einen Assistenten für Nutzer eines Office- Anwendungsprogramms vor. Ein auf einem Bayesschen Netz basierendes Nutzermodell erlaubt Lumière die Bestimmung von latenten Informationsbedürfnissen auf Basis der von einem Nutzer getätigten Aktionen innerhalb des Anwendungssystems. Aus diesen latenten Informationsbedürfnissen schließt das System auf Hilfstexte und bietet diese dem Nutzer an. Horvitz et al. [Ho98] präsentieren zudem ein System auf Basis Temporaler Logik, mit dem aus Ereignissen auf Systemebene, beispielweise Mausklicks und Tastatureingaben, auf Benutzeraktionen geschlossen werden kann.

14 Im Rahmen des KnowMore Projektes schlagen Abecker et al. [Ab00] die Verwendung der in einem Workflow verfügbaren Information vor, um Nutzer mit kontextsensitiven und relevanten Information zu versorgen. Maus [Ma01] zeigt zudem die Potentiale aktueller Workflow-Managementsysteme für die Ableitung von Kontextinformationen und die Möglichkeiten auf, Nutzer mit zu ihrer aktuellen Aufgabe relevanten Informationen zu versorgen. Dazu werden aus dem Workflow- und Organisationsmodell Informationen zum aktuellen Aufgabenkontext eines Benutzers gewonnen und in eine Anfrage an einen Dokumentenindex überführt. Ergebnis dieser Anfrage ist eine Menge von Dokumenten, die den Nutzer des Workflow-Systems bei der Ausübung seiner aktuellen Aufgabe unterstützen sollen. Die hier aufgezeigten Ansätze verfolgen jeweils die kontextuelle Unterstützung eines Nutzers in einem bestimmten Anwendungsszenarium. Dabei kommen jeweils Nutzermodelle und meist Retrieval-Systeme zum Einsatz, die auf das jeweilige Anwendungsszenarium zugeschnitten wurden. Im Gegensatz dazu zeigen wir mit unserem Architekturrahmen einen generischen Ansatz für die Implementierung eines kontextunterstützten Information Retrieval Systems. Unser Nutzermodell berücksichtigt sowohl statische als auch dynamische Aspekte der Kontextinformationen eines Nutzers. Dabei erlaubt dieses Modell neben der singulären Betrachtung einzelner Nutzer auch die Ableitung von Informationen zu Nutzergruppen mit vorgegebenen Ähnlichkeiten. 5 Zusammenfassung Unser generischer Architekturrahmen umfasst sowohl ein vereinheitlichtes Nutzermodell als auch eine Middleware-Architektur für die Realisierung eines kontextunterstützten Information Retrieval Systems. Das einheitliche Nutzermodell erlaubt den Aufbau eines fein differenzierenden Modells, das verschiedene Kontextinformationen in einzelnen Dimensionen aus dem organisatorischen und Tätigkeitsumfeld widerspiegelt. Von der Interaktion eines Nutzers mit einem Anwendungssystem ausgehend, kann unter Einbeziehung des Nutzermodells ein kontextunterstütztes Information Retrieval implementiert werden, das sowohl selbständig Anfragen generiert als auch manuell gestellte Anfragen eines Benutzers mit weiteren Informationen anreichert, mit dem Ziel, bei den Suchergebnissen eine höhere Precision zu erreichen. Literaturverzeichnis [Ab00] [Ab98] A. Abecker, A. Bernardi, H. Maus, M. Sintek, C. Wenzel. Information supply for business processes: coupling workflow with document analysis and information retrieval. Knowledge Based Systems, 13(5): , A. Abecker, A. Bernardi, K. Hinkelmann, O. Kuhn, and M. Sintek. Toward a technology for organizational memories. IEEE Intelligent Systems, May/June [BD01] D. Bueno, A. David. Metiore: A personalized information retrieval system. In M. Bauer, P.J. Gmytrasiewicz, and J. Vassileva (eds). User Modeling 2001: 8th Intl. Conf., Springer-Verlag, Berlin Heidelberg, pages , 2001.

15 [BH00] [BP99a] J. Budzik, K. Hammond. User interactions with everyday applications as context for just-in-time information access. In Proc. of the 2000 Intl. Conf. on Intelligent User Interfaces, New Orleans, Louisiana, ACM Press. D. Billsus, M. Pazzani. A hybrid user model for news story classification. In Proc. of the 7th Intl. Conf. on User Modeling., Banff, Canada, June [BP99b] D. Billsus, M. J. Pazzani. A personal news agent that talks, learns and explains. In O. Etzioni, J. P. Müller, and J. M. Bradshaw, editors, Proc. of the 3rd Intl. Conf. on Autonomous Agents (Agents 99), pages , Seattle,WA, USA, ACM Press. [Br90] [EAB01] [Ha95] [He96] [Ho98] [HR00a] [HR00b] [HR01] [JFM97] [Kl00] R. J. Brachman, D. L. McGuiness, P. F. Patel-Schneider, L. A. Resnick. Living with CLASSIC: when and how to use a KL-ONE-like language. In J. Sowa, editor, Principles of semantic networks. Morgan Kaufmann, San Mateo, US, L. van Elst, A. Abecker, H. Maus. Exploiting user and process context for knowledge management systems. In Workshop on User Modeling for Context-Aware Applications at the 8th Intl. Conf. on User Modeling, Sonthofen, Germany, July D. Harman. Overview of the second text retrieval conf. (TREC-2). Information Processing and Management, 31(3): , A. Henrich. Document retrieval facilities for repository-based system development environments. In Proc. 19th Annual Intl. ACM SIGIR Conf. on Research and Development in Information Retrieval, pages , Zürich, E. Horvitz, J. Breese, D. Heckerman, D. Hovel, K. Rommelse. The lumìere project: Bayesian user modeling for inferring the goals and needs of software users. In Proc. of the 14th Conf. on Uncertainty in Artificial Intelligence, pages , Madison, WI, July A. Henrich, G. Robbert. Combining multimedia retrieval and text retrieval to search structured documents in digital libraries. In Proc. 1st DELOS Workshop on Information Seeking, Searching and Querying in Digital Libraries, Zürich, Switzerland, December A. Henrich, G. Robbert. MARS: A retrieval service for multimedia authoring environments. In Proc. of Challenges: ADBIS-DASFAA Symposium on Advances in Databases and Information Systems, Prague, Czech Republic, September A. Henrich, G. Robbert. POQLMM: A query language for structured multimedia documents. In M.-S. Hacid, editor, Proc. 1st Intl. Workshop on Multimedia Data and Document Engineering (MDDE01), pages 17 26, Lyon, T. Joachims, D. Freitag, T. M. Mitchell. Web watcher: A tour guide for the world wide web. In Proc. of the 15th Intl. Joint Conf. on Artificial Intelligence (IJCAI), pages , R. Klemke. Context Framework - an Open Approach to Enhance Organisational Memory Systems with Context Modelling Techniques. In U. Reimer, editor, Proc. 3rd Intl. Conf. on Practical Aspects of Knowledge Management (PAKM 2000), Basel, Switzerland, October [Ko00] I. Koychev. Gradual forgetting for adaptation to concept drift. In Proc. of ECAI 2000 Workshop Current Issues in Spatio-Temporal Reasoning, pages , Berlin, Germany, 2000.

16 [Li01] [Ma01] [Rh00] [SB88] [SM83] [UM95] H. Lieberman. Autonomous Interface Agents. In Proceedings of the ACM Conference on Computers and Human Interface (CHI-97), Atlanta, Georgia, H. Maus. Workflow context as a means for intelligent information support. In Proc. of 3rd Intl. Conf. on Modeling and Using Context (CONTEXT 01), pages , B. J. Rhodes. Just-In-Time Information Retrieval. PhD thesis, MIT Media Laboratory, Cambridge, MA, May G. Salton, C. Buckley. Term-weighting approaches in automatic text retrieval. Information Processing & Management, 24(5): , G. Salton, M. J. McGill. Introduction to Modern Information Retrieval. McGraw- Hill Computer Science Series, New York, S. Upendra, P. Maes. Social Information Filtering: Algorithms for Automating Word of Mouth. Proceedings of CHI'95 Conference on Human Factors in Computing Systems, ACM Press, 1995.

Kontextbasiertes Information Retrieval

Kontextbasiertes Information Retrieval Kontextbasiertes Information Retrieval Modell, Konzeption und Realisierung kontextbasierter Information Retrieval Systeme Karlheinz Morgenroth Lehrstuhl für Medieninformatik Fakultät Wirtschaftsinformatik

Mehr

EAI - Enterprise Application Integration

EAI - Enterprise Application Integration EAI - Enterprise Application Integration Jutta Mülle WS 2005/2006 EAI - Folie 1 Überblick und Begriffsbildung Zusammenfassung und Ausblick hinweise EAI - Folie 2 Conclusion EAI Enterprise Application Integration

Mehr

COI-BusinessFlow Integration in Microsoft Federated Search

COI-BusinessFlow Integration in Microsoft Federated Search COI-BusinessFlow Integration in Microsoft Federated Search Business W hite Paper COI GmbH COI-BusinessFlow Integration in Microsoft Federated Search Seite 1 von 7 1 Zusammenfassung 3 2 ECM & Microsoft

Mehr

Software Design Patterns. Ausarbeitung über. Security Patterns SS 2004

Software Design Patterns. Ausarbeitung über. Security Patterns SS 2004 Ausarbeitung über SS 2004 Dennis Völker [dv04@hdm-stuttgart.de] Steffen Schurian [ss59@hdm-stuttgart.de] Überblick Sicherheit sollte eine Eigenschaft moderner, verteilter Anwendungen sein, jedoch ist ein

Mehr

Text Mining. Joachim Schole. Fakultät Technik und Informatik Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg. Grundseminar, WS 2014

Text Mining. Joachim Schole. Fakultät Technik und Informatik Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg. Grundseminar, WS 2014 Text Mining Joachim Schole Fakultät Technik und Informatik Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg Grundseminar, WS 2014 Joachim Schole (HAW Hamburg) Text Mining Grundseminar, WS 2014 1 / 26 Agenda

Mehr

Data Lineage goes Traceability - oder was Requirements Engineering von Business Intelligence lernen kann

Data Lineage goes Traceability - oder was Requirements Engineering von Business Intelligence lernen kann Data Lineage goes Traceability - oder was Requirements Engineering von Business Intelligence lernen kann Andreas Ditze MID GmbH Kressengartenstraße 10 90402 Nürnberg a.ditze@mid.de Abstract: Data Lineage

Mehr

Unternehmen. DR.-ING. KARL-HEINZ STERNEMANN November 2013 Version: 2/25/2014 3:26:16 PM. Combionic Page 1

Unternehmen. DR.-ING. KARL-HEINZ STERNEMANN November 2013 Version: 2/25/2014 3:26:16 PM. Combionic Page 1 Unternehmen Combionic Page 1 Smarte Technologien und Fähigkeiten für anpassungsfähige Lösungen in Unternehmen unterschiedlichster Bereiche. Unsere grundlegende Philosophie: menschliches Wissen zu nutzen,

Mehr

Jump Helpdesk. Softwarelösungen für professionelles Servicemanagement

Jump Helpdesk. Softwarelösungen für professionelles Servicemanagement Jump Helpdesk Softwarelösungen für professionelles Servicemanagement Jump Network GmbH 2004-2006 Jump Helpdesk Office Übersichtliche Dokumentenstruktur und schneller Zugriff auf alle wichtigen Funktionen.

Mehr

Jump Project. Softwarelösungen für professionelles Projektmanagement

Jump Project. Softwarelösungen für professionelles Projektmanagement Jump Project Softwarelösungen für professionelles Projektmanagement Jump Project Office Übersichtliche Dokumentenstruktur und schneller Zugriff auf alle wichtigen Funktionen. Steuern Sie Ihre Projekte

Mehr

Geschäftsprozessimplementierung mit BPMN, ADF und WebCenter

Geschäftsprozessimplementierung mit BPMN, ADF und WebCenter Geschäftsprozessimplementierung mit BPMN, ADF und WebCenter Johannes Michler PROMATIS software GmbH Ettlingen Schlüsselworte Geschäftsprozess, Horus, SOA, BPMN, ADF, WebCenter Einleitung Die Umsetzung

Mehr

Jens Kupferschmidt Universitätsrechenzentrum

Jens Kupferschmidt Universitätsrechenzentrum Einordnung der Metadaten im MyCoRe Projekt Connection to other databases Data presentations MyCoResearch over instances Classifications Metadate and search Derivate User and access rights GUI Workflow

Mehr

Aktenverwaltung einfach gemacht

Aktenverwaltung einfach gemacht Aktenverwaltung einfach gemacht Das Problem Der sichere und schnelle Zugriff auf Geschäftsakten und - Dokumente ist das Rückgrat jedes betrieblichen Informations- Management-Systems und kann wesentlich

Mehr

Benutzermodelle, Information Retrieval und Visualisierung

Benutzermodelle, Information Retrieval und Visualisierung Benutzermodelle, Information Retrieval und Visualisierung Swantje Willms University of Pittsburgh, Pennsylvania, USA swillms@mail.sis.pitt.edu Abstract: Wir stellen eine zweischichtige Visualisierung vor,

Mehr

Das Knowledge Grid. Eine Architektur für verteiltes Data Mining

Das Knowledge Grid. Eine Architektur für verteiltes Data Mining Das Knowledge Grid Eine Architektur für verteiltes Data Mining 1 Gliederung 1. Motivation 2. KDD und PDKD Systeme 3. Knowledge Grid Services 4. TeraGrid Projekt 5. Das Semantic Web 2 Motivation Rapide

Mehr

Ein Beispiel. Ein Unternehmen will Internettechnologien im Rahmen des E- Business nutzen Welche Geschäftsprozesse?

Ein Beispiel. Ein Unternehmen will Internettechnologien im Rahmen des E- Business nutzen Welche Geschäftsprozesse? Ein Beispiel Ein Unternehmen will Internettechnologien im Rahmen des E- Business nutzen Welche Geschäftsprozesse? Dipl.-Kfm. Claus Häberle WS 2015 /16 # 42 XML (vereinfacht) visa

Mehr

Open Archives Initiative - Protocol for Metadata Harvesting (OAI-PMH)

Open Archives Initiative - Protocol for Metadata Harvesting (OAI-PMH) , XML LV BF23 (0F32) Open Archives Initiative - Protocol for Metadata Harvesting (OAI-PMH) Achim Oßwald FH Köln Institut für Informationswissenschaft Wintersemester 2010 (Stand: 3.12.10) 1/ 18 OAI-PMH

Mehr

ShopBot, ein Software-Agent für das Internet

ShopBot, ein Software-Agent für das Internet Software-Agenten p.1/20 ShopBot, ein Software-Agent für das Internet Eine Einführung in (Software-)Agenten Madeleine Theile Software-Agenten p.2/20 Aufbau des Vortrags grundlegende Theorie Definition Autonomy,

Mehr

Wie verwende ich Twitter in MAGIC THipPro

Wie verwende ich Twitter in MAGIC THipPro Wie verwende ich Twitter in MAGIC THipPro Konfigurationsanleitung Version: V1-10. August 2015 by AVT Audio Video Technologies GmbH Registrierung der Social Media Option Stellt die Social Media Option allen

Mehr

Steuerung und Unterstützung von Wissensprozessen in Verwaltungsorganisationen 02.06.2006, e-government Konferenz 2006

Steuerung und Unterstützung von Wissensprozessen in Verwaltungsorganisationen 02.06.2006, e-government Konferenz 2006 Steuerung und Unterstützung von Wissensprozessen in Verwaltungsorganisationen 02.06.2006, e-government Konferenz 2006 Klaus Tochtermann [Know-Center Graz und TU Graz] Doris Reisinger [m2n consulting and

Mehr

SERVICE SUCHE ZUR UNTERSTÜTZUNG

SERVICE SUCHE ZUR UNTERSTÜTZUNG SERVICE SUCHE ZUR UNTERSTÜTZUNG VON ANFORDERUNGSERMITTLUNG IM ERP BEREICH MARKUS NÖBAUER NORBERT SEYFF ERP SYSTEME Begriffsbestimmung: Enterprise Resource Planning / Business Management Solution Integrierte

Mehr

Von Tags zu Semantischen Netzen

Von Tags zu Semantischen Netzen Von Tags zu Semantischen Netzen Einsatz im Resourcen-basierten Lernen httc Hessian Telemedia Technology Competence-Center e.v - www.httc.de Dipl.-Inf. Renato Domínguez García Doreen Böhnstedt, M. Sc. Dipl.-Inf.

Mehr

Proseminar Website-Management-Systeme ZOPE/CMF. Andreas M. Weiner

Proseminar Website-Management-Systeme ZOPE/CMF. Andreas M. Weiner Proseminar Website-Management-Systeme ZOPE/CMF Andreas M. Weiner Technische Universität Kaiserslautern Fachbereich Informatik Arbeitsgruppe Softwaretechnik Betreuer: Dipl. Inf. Christian Stenzel Überblick

Mehr

Sarmadi@kntu.ac.ir P- hdoroodian@gmail.com. shafaei@kntu.ac.ir BPOKM. 1 Business Process Oriented Knowledge Management

Sarmadi@kntu.ac.ir P- hdoroodian@gmail.com. shafaei@kntu.ac.ir BPOKM. 1 Business Process Oriented Knowledge Management Sarmadi@kntu.ac.ir P- hdoroodian@gmail.com shafaei@kntu.ac.ir -. - 1 Business Process Oriented Knowledge Management 1 -..» «.. 80 2 5 EPC PC C EPC PC C C PC EPC 3 6 ; ; ; ; ; ; 7 6 8 4 Data... 9 10 5 -

Mehr

Das Redaktionssystem UCMS. Beschreibung Technisches Profil

Das Redaktionssystem UCMS. Beschreibung Technisches Profil 1/6 CONTENTMANAGEMENTSYSTEM UCMS 03.12.08 Das Redaktionssystem UCMS Beschreibung Technisches Profil Das vorliegende Dokument gibt einen Überblick über das System und geht auf die Ankopplung oder Integration

Mehr

Kapitel 1 Überblick Content Management und Digitale Bibliotheken

Kapitel 1 Überblick Content Management und Digitale Bibliotheken Kapitel 1 Überblick Content Management und Digitale Bibliotheken Prof. Dr.-Ing. Stefan Deßloch Geb. 36, Raum 329 Tel. 0631/205 3275 dessloch@informatik.uni-kl.de 1 Überblick Was ist Content? Daten, Dokumente,

Mehr

Suchmaschinen und ihre Architektur. Seminar: Angewandtes Information Retrieval Referat von Michael Wirz

Suchmaschinen und ihre Architektur. Seminar: Angewandtes Information Retrieval Referat von Michael Wirz Suchmaschinen und ihre Architektur Seminar: Angewandtes Information Retrieval Referat von Michael Wirz Ziel Rudimentäre Grundkenntnisse über die Funktionsweise von Suchmaschinen und Trends Einführung in

Mehr

Detecting Near Duplicates for Web Crawling

Detecting Near Duplicates for Web Crawling Detecting Near Duplicates for Web Crawling Gurmeet Singh Manku et al., WWW 2007* * 16th international conference on World Wide Web Detecting Near Duplicates for Web Crawling Finde near duplicates in großen

Mehr

Suche schlecht beschriftete Bilder mit Eigenen Abfragen

Suche schlecht beschriftete Bilder mit Eigenen Abfragen Suche schlecht beschriftete Bilder mit Eigenen Abfragen Ist die Bilderdatenbank über einen längeren Zeitraum in Benutzung, so steigt die Wahrscheinlichkeit für schlecht beschriftete Bilder 1. Insbesondere

Mehr

Software Engineering Analyse und Analysemuster

Software Engineering Analyse und Analysemuster Software Engineering Analyse und Analysemuster Prof. Adrian A. Müller, PMP, PSM 1, CSM Fachbereich Informatik und Mikrosystemtechnik 1 Klassendiagramme in der Analyse Im Rahmen der Anforderungsanalyse

Mehr

Vorstellung des Diplomarbeitsthemas. dawn. (direction. anticipation in web-navigation. navigation) Sebastian Stober 12.

Vorstellung des Diplomarbeitsthemas. dawn. (direction. anticipation in web-navigation. navigation) Sebastian Stober 12. Vorstellung des Diplomarbeitsthemas dawn (direction anticipation in web-navigation navigation) Sebastian Stober 12. August 2005 Motivation Suchmaschinen & Verzeichnisse bieten einem User einen guten Einstiegspunkt

Mehr

Liste der Handbücher. Liste der Benutzerhandbücher von MEGA

Liste der Handbücher. Liste der Benutzerhandbücher von MEGA Liste der Handbücher Liste der Benutzerhandbücher von MEGA MEGA 2009 SP4 1. Ausgabe (Juni 2010) Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen können jederzeit ohne vorherige Ankündigung geändert werden

Mehr

DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN. Nr. 374

DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN. Nr. 374 DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN Nr. 374 Eignung von Verfahren der Mustererkennung im Process Mining Sabrina Kohne

Mehr

A system to integrate the usage of heterogenous input and output devices by the use of a generic interface

A system to integrate the usage of heterogenous input and output devices by the use of a generic interface LFE Medieninformatik Ben Blaha Abschlussvortrag Projektarbeit: VISOR Versatile Input Steady Output Remote Control A system to integrate the usage of heterogenous input and output devices by the use of

Mehr

Software EMEA Performance Tour 2013. 17.-19 Juni, Berlin

Software EMEA Performance Tour 2013. 17.-19 Juni, Berlin Software EMEA Performance Tour 2013 17.-19 Juni, Berlin HP Autonomy Information Governance Strategie: Die Kontrolle über die Informationsflut Petra Berneaud - Account Manager Autonomy Status in vielen

Mehr

Implementation of a Framework Component for Processing Tasks within Threads on the Application Level

Implementation of a Framework Component for Processing Tasks within Threads on the Application Level Implementation of a Framework Component for Processing Tasks within Threads on the Application Level Deutsches Krebsforschungszentrum, for Processing Task within Threads on the Application Level Motivation

Mehr

MS SharePoint stellt Ihnen ein Intranet Portal zur Verfügung. Sie können Ihre Inhalte weltweit verfügbar machen auch für mobile Endgeräte.

MS SharePoint stellt Ihnen ein Intranet Portal zur Verfügung. Sie können Ihre Inhalte weltweit verfügbar machen auch für mobile Endgeräte. Microsoft SharePoint Microsoft SharePoint ist die Business Plattform für Zusammenarbeit im Unternehmen und im Web. Der MS SharePoint vereinfacht die Zusammenarbeit Ihrer Mitarbeiter. Durch die Verbindung

Mehr

Integration mit Service Repositories zur SOA Governance

Integration mit Service Repositories zur SOA Governance Integration mit Service Repositories zur SOA Governance Nürnberg, 10.11.2009 I N H A L T 1. SOA Governance 2. Service Repository 3. Modelle und Service Repository 4. Modell-Driven SOA I N H A L T 1. SOA

Mehr

Sentiment Analysis (SA) Robert Bärhold & Mario Sänger Text Analytics WS 2012/13 Prof. Leser

Sentiment Analysis (SA) Robert Bärhold & Mario Sänger Text Analytics WS 2012/13 Prof. Leser Sentiment Analysis (SA) Robert Bärhold & Mario Sänger Text Analytics WS 2012/13 Prof. Leser Gliederung Einleitung Problemstellungen Ansätze & Herangehensweisen Anwendungsbeispiele Zusammenfassung 2 Gliederung

Mehr

1 Einleitung. 1.1 Caching von Webanwendungen. 1.1.1 Clientseites Caching

1 Einleitung. 1.1 Caching von Webanwendungen. 1.1.1 Clientseites Caching 1.1 Caching von Webanwendungen In den vergangenen Jahren hat sich das Webumfeld sehr verändert. Nicht nur eine zunehmend größere Zahl an Benutzern sondern auch die Anforderungen in Bezug auf dynamischere

Mehr

m2n Intelligence Management Semantic Technologies Knowledge Discovery Modelbased Development Technologies

m2n Intelligence Management Semantic Technologies Knowledge Discovery Modelbased Development Technologies Semantic Technologies Knowledge Discovery Modelbased Development Technologies Application Layer Application Semantic Mapping Configuration Rules Model Layer User Data Data Mapping Structured Data Data

Mehr

Anforderungen und Auswahlkriterien für Projektmanagement-Software

Anforderungen und Auswahlkriterien für Projektmanagement-Software Anforderungen und Auswahlkriterien für Projektmanagement-Software Anika Gobert 1,Patrick Keil 2,Veronika Langlotz 1 1 Projektmanagement Payment Giesecke &Devrient GmbH Prinzregentenstr. 159, Postfach 800729,

Mehr

e-business - Patterns Stefan Brauch (sb058) -- Julian Stoltmann (js057)

e-business - Patterns Stefan Brauch (sb058) -- Julian Stoltmann (js057) e-business - Patterns Stefan Brauch (sb058) -- Julian Stoltmann (js057) 1 e-business Patterns??? e-business Patterns Architekturen, die sich über die Zeit bewährt haben. Pattern-Fundgrube web-basierte

Mehr

Integration von digitalen Bibliotheken in Learning-Management-Systeme

Integration von digitalen Bibliotheken in Learning-Management-Systeme Integration von digitalen Bibliotheken in Learning-Management-Systeme LEBONED (Learning Environment Based On Non Educational Digital Libraries) Dipl.-Inform. Frank Oldenettel Dipl.-Inform. Michael Malachinski

Mehr

Einsatzmöglichkeiten der Open Text SharePoint Erweiterungen an einem Beispielprojekt

Einsatzmöglichkeiten der Open Text SharePoint Erweiterungen an einem Beispielprojekt Einsatzmöglichkeiten der Open Text SharePoint Erweiterungen an einem Beispielprojekt BTC NetWork Forum ECM Bernd Hennicke Portfolio Manager Microsoft Solutions September 29, 2010 Rev 1.1 02092009 Slide

Mehr

Taxonomy of Evolution and Dependability. Integration Engineering SS 2009 Andreas Landerer

Taxonomy of Evolution and Dependability. Integration Engineering SS 2009 Andreas Landerer Taxonomy of Evolution and Dependability Integration Engineering SS 2009 Andreas Landerer Agenda Informationen über Massimo Felici Definition zentraler Begriffe Inhalt des Artikels Kernaussagen des Artikels

Mehr

SEAL Systems Integrationen für SAP PLM 7 und Web UI Anwendungen

SEAL Systems Integrationen für SAP PLM 7 und Web UI Anwendungen SEAL Systems Integrationen für SAP PLM 7 und Web UI Anwendungen Mit SAP PLM 7 und anderen Web UI Anwendungen hat SAP neue Oberflächen für bestehende und neue Funktionalität geschaffen. Diese Anwendungen

Mehr

Modellgetriebene Entwicklungsprozesse in der Praxis - eine Bestandsaufnahme. Tillmann Schall, anaptecs GmbH

Modellgetriebene Entwicklungsprozesse in der Praxis - eine Bestandsaufnahme. Tillmann Schall, anaptecs GmbH Modellgetriebene Entwicklungsprozesse in der Praxis - eine Bestandsaufnahme Tillmann Schall, anaptecs GmbH : Agenda Grundlagen modellgetriebener Entwicklungsprozesse Schritte zur Einführung Erfahrungen

Mehr

Von der Literaturverwaltung zur Dokumentenverwaltung

Von der Literaturverwaltung zur Dokumentenverwaltung Von der Literaturverwaltung zur Dokumentenverwaltung Literaturverwaltung erfasst Metadaten über ein Dokument Dokumentenverwaltung kümmert sich um die Dokumenten-Technologien Umsetzung meist in einem Dokumentmanagementsystem

Mehr

PFlow-Editor Entwicklung und Implementierung eines Modellierungswerkzeugs für ein Peer-to-Peer Production Workflow Management System

PFlow-Editor Entwicklung und Implementierung eines Modellierungswerkzeugs für ein Peer-to-Peer Production Workflow Management System PFlow-Editor Entwicklung und Implementierung eines Modellierungswerkzeugs für ein Peer-to-Peer Production Workflow Management System Fortgeschrittenenpraktikum bei Prof. Dr. Martin Wirsing vorgelegt von:

Mehr

ORACLE Business Components for Java (BC4J) Marco Grawunder

ORACLE Business Components for Java (BC4J) Marco Grawunder ORACLE Business Components for Java (BC4J) Marco Grawunder Gliederung 2 Probleme von J2EE/EJB J2EE-Pattern Lösungsansatz: BC4J Architektur einer BC4J-Anwendung Komponenten Entity Objects View Objects Application

Mehr

Verbinden von Workflows und fachlichen Prozessmodellen im Rahmen eines SharePoint Prozessportals Semtation GmbH (Henrik Strauß)

Verbinden von Workflows und fachlichen Prozessmodellen im Rahmen eines SharePoint Prozessportals Semtation GmbH (Henrik Strauß) Verbinden von Workflows und fachlichen Prozessmodellen im Rahmen eines SharePoint Prozessportals Semtation GmbH (Henrik Strauß) Agenda 1. Hintergrund und Zielstellung 2. Prozessportal (SemTalk Services)

Mehr

MOBILE ENTERPRISE APPLICATION PLATFORM (MEAP)

MOBILE ENTERPRISE APPLICATION PLATFORM (MEAP) MOBILE ENTERPRISE APPLICATION PLATFORM (MEAP) Oliver Steinhauer.mobile PROFI Mobile Business Agenda MOBILE ENTERPRISE APPLICATION PLATFORM AGENDA 01 Mobile Enterprise Application Platform 02 PROFI News

Mehr

Wirtschaftsinformatik III - Informationswirtschaft

Wirtschaftsinformatik III - Informationswirtschaft Wirtschaftsinformatik III - Informationswirtschaft Gliederung Einführung 8. November 2010 Organisation Ansprechpartner: Tobias Pontz Ulf Müller (pontz@fb5.uni-siegen.de) (mueller@fb5.uni-siegen.de) Ort:

Mehr

Leitfaden für die Erstellung von einer unternehmensweiten Dokumentenablage mit ACT!

Leitfaden für die Erstellung von einer unternehmensweiten Dokumentenablage mit ACT! Leitfaden für die Erstellung von einer unternehmensweiten Dokumentenablage mit ACT! WAS IST UNTERNEHMENSWEITE DOKUMENTENABLAGE? 3 1. ANFORDERUNGEN FÜR DIE UNTERNEHMENSWEITE DOKUMENTENABLAGE. 3 2. ANALYSE

Mehr

Text-Mining: Einführung

Text-Mining: Einführung Text-Mining: Einführung Claes Neuefeind Fabian Steeg 22. April 2010 Organisatorisches Was ist Text-Mining? Definitionen Anwendungsbeispiele Textuelle Daten Aufgaben u. Teilbereiche Literatur Kontakt Sprechstunde:

Mehr

Aufbau und Konzeption einer SharePoint Informationslogistik Einstiegsworkshop

Aufbau und Konzeption einer SharePoint Informationslogistik Einstiegsworkshop Aufbau und Konzeption einer SharePoint Informationslogistik Einstiegsworkshop In Zusammenarbeit mit der Seite 1 Um eine SharePoint Informationslogistik aufzubauen sind unterschiedliche Faktoren des Unternehmens

Mehr

Kontextbasiertes Information Retrieval zur Unterstützung von Entwicklungsprozessen

Kontextbasiertes Information Retrieval zur Unterstützung von Entwicklungsprozessen Association for Information Systems AIS Electronic Library (AISeL) Wirtschaftinformatik Proceedings 2007 Wirtschaftinformatik 2-28-2007 Kontextbasiertes Information Retrieval zur Unterstützung von Entwicklungsprozessen

Mehr

Application Requirements Engineering

Application Requirements Engineering Application Requirements Engineering - Fokus: Ableitung von Produktanforderungen - Günter Halmans / Prof. Dr. Klaus Pohl Software Systems Engineering ICB (Institute for Computer Science and Business Information

Mehr

Cubeware Connectivity for SAP Solutions

Cubeware Connectivity for SAP Solutions Cubeware Connectivity for SAP Solutions Beispiele und Anwendungsfälle 1. Modellierung, Extraction, Transformation und Loading mit Datenquelle SAP R/3 und mysap ERP Mit Hilfe des Cubeware Importers und

Mehr

Prüfungsplan Master of Science in Wirtschaftsinformatik

Prüfungsplan Master of Science in Wirtschaftsinformatik Prüfungsplan Master of Science in Wirtschaftsinformatik Modul Art Creditpunkte Schwerpunkt Very Large Business Applications Module aus dem Bereich Wirtschaftsinformatik SWS Empfohlenes Semester Prüfungsart

Mehr

Semantik-Visualisierung

Semantik-Visualisierung Semantik-Visualisierung Wibaklidama-Herbstworkshop Kawa Nazemi Fraunhofer IGD 3D-Wissenswelten und Semantik-Visualisierung Semantic Visualization semavis: Pipelines Visualization Semantics Layout Presentation

Mehr

GIN WEAVER. Kontextsensitive Bereitstellung von Informationen: Relevante Inhalte zur richtigen Zeit

GIN WEAVER. Kontextsensitive Bereitstellung von Informationen: Relevante Inhalte zur richtigen Zeit GIN WEAVER Kontextsensitive Bereitstellung von Informationen: Relevante Inhalte zur richtigen Zeit GIN WEAVER Paradigmenwechsel von Suche, zur Bereitstellung von Informationen für Ihren Arbeitskontext

Mehr

AristaFlow BPM Suite Überblick. AristaFlow GmbH Ulm

AristaFlow BPM Suite Überblick. AristaFlow GmbH Ulm AristaFlow BPM Suite Überblick AristaFlow GmbH Ulm AristaFlow BPM Suite Activity Repository Editor Aktivitäten und Services integrieren und verwalten Org Model Editor Organisationsmodell abbilden Process

Mehr

Rollen- und Rechtekonzept

Rollen- und Rechtekonzept Inhaltsverzeichnis Rollen- und Rechtekonzept 1. Ziele...1 2. Konzeption zur Realisierung durch Access Control List und im Management-Interface...2 2.1. Ansatz...2 2.2. Safety oder Security...2 2.3. User-

Mehr

Software Engineering and Project Management

Software Engineering and Project Management SE Smallworld Translator Ein must have für jeden GE Smallworld Anwender Der SE Smallworld Translator ermöglicht folgende Anforderungen zu einem unschlagbaren Preis/Leistungsverhältnis: Projektierung Analyse

Mehr

SAP SharePoint Integration. e1 Business Solutions GmbH

SAP SharePoint Integration. e1 Business Solutions GmbH SAP SharePoint Integration e1 Business Solutions GmbH Inhalt Duet Enterprise Überblick Duet Enterprise Use Cases Duet Enterprise Technologie Duet Enterprise Entwicklungs-Prozess Duet Enterprise Vorteile

Mehr

BI Konsolidierung: Anspruch & Wirklichkeit. Jacqueline Bloemen. in Kooperation mit

BI Konsolidierung: Anspruch & Wirklichkeit. Jacqueline Bloemen. in Kooperation mit BI Konsolidierung: Anspruch & Wirklichkeit Jacqueline Bloemen in Kooperation mit Agenda: Anspruch BI Konsolidierung Treiber Was sind die aktuellen Treiber für ein Konsolidierungsvorhaben? Kimball vs. Inmon

Mehr

SemTalk Services Stand: Februar 2015

SemTalk Services Stand: Februar 2015 SemTalk Services Stand: Was sind SemTalk Services? Navigation, Suche, Kommentierung, Reporting und andere Funktionalitäten über eine große Menge von Prozessen, Objekten und Dokumenten in veröffentlichten

Mehr

Musterlösung zur Vorlesung Modellbasierte Softwareentwicklung Wintersemester 2014/2015 Übungsblatt 9

Musterlösung zur Vorlesung Modellbasierte Softwareentwicklung Wintersemester 2014/2015 Übungsblatt 9 Prof. Dr. Wilhelm Schäfer Paderborn, 15. Dezember 2014 Christian Brenner Tristan Wittgen Musterlösung zur Vorlesung Modellbasierte Softwareentwicklung Wintersemester 2014/2015 Übungsblatt 9 Aufgabe 1 Codegenerierung

Mehr

Entwicklungswerkzeuge

Entwicklungswerkzeuge Entwicklungswerkzeuge Werner Struckmann & Tim Winkelmann 10. Oktober 2012 Gliederung Anforderungen Projekte Debugging Versionsverwaltung Frameworks Pattern Integrated development environment (IDE) Werner

Mehr

Information Retrieval in P2P-Netzen

Information Retrieval in P2P-Netzen Information Retrieval in P2P-Netzen Vorstellung der Vortragsthemen zum Seminar Henrik Nottelmann 30. Oktober 2003 Henrik Nottelmann 1/21 Grundstruktur A) Filesharing-Systeme (3 Themen) B) Zugriffsstrukturen

Mehr

www.wmc.ch e-life der elektronische Lebenszyklus eines Mitarbeiters

www.wmc.ch e-life der elektronische Lebenszyklus eines Mitarbeiters e-life der elektronische Lebenszyklus eines Mitarbeiters Agenda Idee Konzeption Beispiel Module Fazit 2 Unternehmen aus IT-Sicht Idee Konzeption Beispiel Module Fazit ERP Groupware FileServer Directory

Mehr

Intelligente Informationssysteme CoreMedia Smart Content Technology. Grundlagen

Intelligente Informationssysteme CoreMedia Smart Content Technology. Grundlagen Intelligente Informationssysteme CoreMedia Smart Content Technology Grundlagen Gunar Fiedler CAU Kiel, Institut für Informatik und Praktische Mathematik Arbeitsgruppe Technologie der Informationssysteme

Mehr

MOBILE ENTERPRISE APPLICATION PLATFORM (MEAP)

MOBILE ENTERPRISE APPLICATION PLATFORM (MEAP) MOBILE ENTERPRISE APPLICATION PLATFORM (MEAP) Oliver Steinhauer Markus Urban.mobile PROFI Mobile Business Agenda MOBILE ENTERPRISE APPLICATION PLATFORM AGENDA 01 Mobile Enterprise Application Platform

Mehr

Ein pragmatischer Ansatz zur Entwicklung situationsgerechter Entwicklungsmethoden. Michael Spijkerman 27.02.2013

Ein pragmatischer Ansatz zur Entwicklung situationsgerechter Entwicklungsmethoden. Michael Spijkerman 27.02.2013 Ein pragmatischer Ansatz zur Entwicklung situationsgerechter Entwicklungsmethoden Michael Spijkerman 27.02.2013 Methodenentwicklung in s-lab Projekten Strukturierte Entwicklungsmethoden ermöglichen bessere

Mehr

Software Engineering 2 (SWT2) Dr. Alexander Zeier. Chapter 3: Introduction to ERP Systems

Software Engineering 2 (SWT2) Dr. Alexander Zeier. Chapter 3: Introduction to ERP Systems Software Engineering 2 (SWT2) Dr. Alexander Zeier Chapter 3: Introduction to ERP Systems Standard Software vs. Individual Software 2 Software wird meist in 2 Phasen erstellt 1. Auftrag eines Kunden zur

Mehr

Entwicklung einer Methode zur Bewertung der Transformierbarkeit von On-Premise Anwendungssystemen in Software as a Service Lösungen

Entwicklung einer Methode zur Bewertung der Transformierbarkeit von On-Premise Anwendungssystemen in Software as a Service Lösungen Fakultät für Informatik Technische Universität München Entwicklung einer Methode zur Bewertung der Transformierbarkeit von On-Premise Anwendungssystemen in Software as a Service Lösungen Bachelorarbeit

Mehr

netcadcrm eine Lösung für alle Aspekte eines Fernwärmenetzes

netcadcrm eine Lösung für alle Aspekte eines Fernwärmenetzes netcadcrm eine Lösung für alle Aspekte eines Fernwärmenetzes Was ist netcadcrm? Sie betreiben ein Fernwärmenetz? Sie bauen es auf oder aus? Dann kennen Sie sicherlich die verschiedenen Bereiche in denen

Mehr

Text Mining Praktikum. Durchführung: Andreas Niekler Email: aniekler@informatik.uni-leipzig.de Zimmer: Paulinum (P) 818

Text Mining Praktikum. Durchführung: Andreas Niekler Email: aniekler@informatik.uni-leipzig.de Zimmer: Paulinum (P) 818 Text Mining Praktikum Durchführung: Andreas Niekler Email: aniekler@informatik.uni-leipzig.de Zimmer: Paulinum (P) 818 Rahmenbedingungen Gruppen von 2- (max)4 Personen Jede Gruppe erhält eine Aufgabe Die

Mehr

Neue Funktionen in Innovator 11 R5

Neue Funktionen in Innovator 11 R5 Neue Funktionen in Innovator 11 R5 Innovator for Enterprise Architects, Java Harvester und Prüfassistent 12.11.2013 Agenda 1 2 3 Einführung Was ist neu in Innovator 11 R5? Szenario Enterprise Architektur

Mehr

Content Management. Systeme. 15.05.2002 Irina Fröse

Content Management. Systeme. 15.05.2002 Irina Fröse Content Management Systeme 15.05.2002 Irina Fröse Was ist ein Content Management-System? Content Management ist ein Prozess, der von der Erstellung bis zur Präsentation der Inhalte reicht. Content Management-System

Mehr

IT IS AG präsentiert IT IS activigence, die neue Integrationslösung für Microsoft Dynamics- ERP und SharePoint-Technologien

IT IS AG präsentiert IT IS activigence, die neue Integrationslösung für Microsoft Dynamics- ERP und SharePoint-Technologien IT IS AG präsentiert IT IS activigence, die neue Integrationslösung für Microsoft Dynamics- ERP und SharePoint-Technologien Landshut 09. März 2006: Die IT IS AG startet heute das neue, webbasierte IT IS

Mehr

CRM Anbieter Siebel. New Economy CRM Anbieter Siebel Page 1

CRM Anbieter Siebel. New Economy CRM Anbieter Siebel Page 1 CRM Anbieter Siebel Titel des Lernmoduls: CRM Anbieter Siebel Themengebiet: New Economy Gliederungspunkt im Curriculum: 4.2.4.3 Zum Inhalt: Dieses Modul beschreibt die technischen Grundlagen der CRM Software

Mehr

Metadata Service Respository (MDS) - Sehen, lernen, verstehen!

Metadata Service Respository (MDS) - Sehen, lernen, verstehen! Metadata Service Respository (MDS) - Sehen, lernen, verstehen! Carsten Wiesbaum esentri AG Schlüsselworte Metadata Service Repository, MDS, Oracle Fusion Middleware Einleitung Früher oder später wird jeder

Mehr

Peter Körner Adobe Systems Berlin, 3. Juni 2005

Peter Körner Adobe Systems Berlin, 3. Juni 2005 Interactive Forms based on Adobe Software: Überblick Peter Körner Adobe Systems Berlin, 3. Juni 2005 Einleitung Anwendungsszenarios Technologie Einleitung Anwendungsszenarios Technologie Anforderungen

Mehr

HMS. Statistiken mit SAS ins Internet. HMS Analytical Software GmbH - Johannes Lang

HMS. Statistiken mit SAS ins Internet. HMS Analytical Software GmbH - Johannes Lang HMS Statistiken mit SAS ins Internet HMS Analytical Software GmbH - Johannes Lang Schweizer Tage der öffentlichen Statistik, Davos 08.09. 10.09.2008 1 Agenda Vorstellung Inhaltliche Einleitung Statische

Mehr

Security Knowledge Management auf Basis einer Dokumentenvorlage für Sicherheitskonzepte. Felix von Eye Leibniz-Rechenzentrum, Garching bei München

Security Knowledge Management auf Basis einer Dokumentenvorlage für Sicherheitskonzepte. Felix von Eye Leibniz-Rechenzentrum, Garching bei München auf Basis einer Dokumentenvorlage für Sicherheitskonzepte Felix von Eye Leibniz-Rechenzentrum, Garching bei München 18.02.2014 Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) Rechenzentrum für Münchner Universitäten und Hochschulen

Mehr

Enterprise Program Management

Enterprise Program Management Enterprise Program EPM Add-on Module und Erweiterungen Agenda Überblick - und operatives Reporting Ressourcen- und Zugriffsmanagement SAP Schnittstelle Task Comments & Activity Report Business Application-

Mehr

Erfassung von Umgebungskontext und Kontextmanagement

Erfassung von Umgebungskontext und Kontextmanagement Erfassung von Umgebungskontext und Kontextmanagement Jörg Schneider, Christian Mannweiler, Andreas Klein, Hans D. Schotten 13.05.2009 Inhalt 1. Einleitung 2. Anforderungen 3. Kontext Erfassung und Verteilung

Mehr

Definition Informationssystem

Definition Informationssystem Definition Informationssystem Informationssysteme (IS) sind soziotechnische Systeme, die menschliche und maschinelle Komponenten umfassen. Sie unterstützen die Sammlung, Verarbeitung, Bereitstellung, Kommunikation

Mehr

Einführung. Information Retrieval. IR-Aufgaben. IR in Beispielen. Adhoc-Suche: Web. IR in Beispielen. Was ist IR? Norbert Fuhr

Einführung. Information Retrieval. IR-Aufgaben. IR in Beispielen. Adhoc-Suche: Web. IR in Beispielen. Was ist IR? Norbert Fuhr Einführung Information Retrieval Norbert Fuhr 13. Oktober 2011 IR in Beispielen Was ist IR? Daten Information Wissen Dimensionen des IR Rahmenarchitektur für IR-Systeme Adhoc-Suche: Web IR in Beispielen

Mehr

Suchmaschinen. Anwendung RN Semester 7. Christian Koczur

Suchmaschinen. Anwendung RN Semester 7. Christian Koczur Suchmaschinen Anwendung RN Semester 7 Christian Koczur Inhaltsverzeichnis 1. Historischer Hintergrund 2. Information Retrieval 3. Architektur einer Suchmaschine 4. Ranking von Webseiten 5. Quellenangabe

Mehr

Mehr wissen. Mehr entdecken. Mehr leisten. Erschließen Sie Informationen mit Enterprise Search.

Mehr wissen. Mehr entdecken. Mehr leisten. Erschließen Sie Informationen mit Enterprise Search. Mehr wissen. Mehr entdecken. Mehr leisten. Erschließen Sie Informationen mit Enterprise Search. Die Lösung für Enterprise Search xdot search xdot search ist eine professionelle Semantische Suche Suchlösung

Mehr

Recommender Systems. Stefan Beckers Praxisprojekt ASDL SS 2006 Universität Duisburg-Essen April 2006

Recommender Systems. Stefan Beckers Praxisprojekt ASDL SS 2006 Universität Duisburg-Essen April 2006 Recommender Systems Stefan Beckers Praxisprojekt ASDL SS 2006 Universität Duisburg-Essen April 2006 Inhalt 1 - Einführung 2 Arten von Recommender-Systemen 3 Beispiele für RCs 4 - Recommender-Systeme und

Mehr

Best Practices für RM/RE in einem Prozess Framework Thomas Schröder

Best Practices für RM/RE in einem Prozess Framework Thomas Schröder Best Practices für RM/RE in einem Prozess Framework Thomas Schröder 1 Die Herausforderung bewährte Praktiken effektiv zu nutzen Unterschiedliche Quellen in unterschiedlichen Formaten Schwierig anzupassen

Mehr

Um zusammenfassende Berichte zu erstellen, gehen Sie folgendermaßen vor:

Um zusammenfassende Berichte zu erstellen, gehen Sie folgendermaßen vor: Ergebnisreport: mehrere Lehrveranstaltungen zusammenfassen 1 1. Ordner anlegen In der Rolle des Berichterstellers (siehe EvaSys-Editor links oben) können zusammenfassende Ergebnisberichte über mehrere

Mehr

CARM-Server. Users Guide. Version 4.65. APIS Informationstechnologien GmbH

CARM-Server. Users Guide. Version 4.65. APIS Informationstechnologien GmbH CARM-Server Version 4.65 Users Guide APIS Informationstechnologien GmbH Einleitung... 1 Zugriff mit APIS IQ-Software... 1 Zugang konfigurieren... 1 Das CARM-Server-Menü... 1 Administration... 1 Remote-Konfiguration...

Mehr

TOGAF The Open Group Architecture Framework

TOGAF The Open Group Architecture Framework TOGAF The Open Group Architecture Ein Überblick Gesellschaft für Informatik, Regionalgruppe München Dr. Michael Bulenda München, 7.12.2009 Vorstellung Dr. M. Bulenda Seit 2001 bei Cirquent IT Management

Mehr

Webinfolab / CHEVAL: Evaluationslabor für Information Retrieval Systeme mit semantischen und visuellen Komponenten

Webinfolab / CHEVAL: Evaluationslabor für Information Retrieval Systeme mit semantischen und visuellen Komponenten Webinfolab / CHEVAL: Evaluationslabor für Information Retrieval Systeme mit semantischen und visuellen Komponenten Vortrag anlässlich der ODOK 2007 (20. September 2007, Graz) Joachim Pfister Schweizerisches

Mehr

2. Automatische Codegenerierung mittels dynamischer Spezialisierung

2. Automatische Codegenerierung mittels dynamischer Spezialisierung 2 Automatische Codegenerierung mittels dynamischer Spezialisierung 1/16 Quelle: Vicente Pelechano, Oscar Pastor, Emilio Insfran Automated code generation of dynamic specializations: An approach based on

Mehr