Das Kind als Wissenschaftler schon im Vor- und Grundschulalter? Beate Sodian Ludwig-Maximilians-Universität München

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Das Kind als Wissenschaftler schon im Vor- und Grundschulalter? Beate Sodian Ludwig-Maximilians-Universität München"

Transkript

1 Das Kind als Wissenschaftler schon im Vor- und Grundschulalter? Beate Sodian Ludwig-Maximilians-Universität München

2 ognitive Voraussetzungen für schulische Leistungen - Die Lern- und Denkfähigkeiten jüngerer Kinder wurden in der älteren, an Piagets Stadientheorie orientierten, Entwicklungspsychologie unterschätzt. - Viele (Grund)schulcurricula sind auch heute noch an Piagets Stadienmodell orientiert und basieren auf der Vorstellung, dass stadientypische Merkmale des logischen Denkens den Erwerb von Wissen determinieren. - Empirisch ließen sich die angenommenen stadientypischen Synchronien nicht bestätigen. - Vor allem aber hat die neuere entwicklungspsychologische Forschung frühe kognitive Kompetenzen von Vorschulkindern, z.t. auch von Säuglingen und Kleinkindern eindrucksvoll belegt, sodass heute von Entwicklungsinvarianten, von früh erworbenem bzw. vielleicht sogar angeborenem Kernwissen ausgegangen wird.

3 Addition und Subtraktion im Säuglingsalter (Wynn, 1994)

4 Naturwissenschaftliches Denken und Lernen - Defizite deutscher Schüler in internationalen Vergleichsstudien (TIMMS, PISA). - Entwicklungspsychologische Forschung: Fehlkonzepte (Misconceptions) bei Kindern, Jugendlichen aber auch Erwachsenen oft nach mehreren Jahren Physikunterricht.

5 hysikalische Fehlvorstellungen ein Beispiel Straight-down belief: Annahme, dass ein Objekt senkrecht zu Boden fällt. Bsp. Fallinie eines Balles, der von einem fahrenden Wagen fällt. Straight-down belief berücksichtigt nur Wirkung der Schwerkraft. Richtig: Parabelförmige Fallinie (Schwerkraft und Trägheit). Situationsspezifität der Lösungen auch im Erwachsenenalter.

6 Resistenz von Fehlvorstellungen gegen Instruktion Domänenspezifische Hindernisse: Fehlvorstellungen sind eingebettet in ein kohärentes begriffliches System. Alternative intuitive Theorien. Kognitive Entwicklung als Theoriewandel in Analogie zum Paradigmenwechsel in der Wissenschaftsgeschichte. Domänenübergreifende Hindernisse: Defizitäres Verständnis von Wissenskonstruktion. Naivrealistisches Wissenschaftsverständnis. Defizite im formal-analytischen Denken (z.b. systematisches Experimentieren).

7 Entwicklungspsychologische Forschung zum wissenschaftlichen Denken - Piaget. Stadium der formalen Operationen in der Adoleszenz. Idealbild wissenschaftlicher Rationalität. - Neuere Forschung: Große interindividuelle Unterschiede. Grundverständnis der Logik der Hypothesenprüfung schon im Grundschulalter.

8 Stadium der formalen Operationen Pendelaufgabe von Inhelder & Piaget

9 Längsschnittstudie LOGIK Longitudinalstudie zur Genese individueller Kompetenzen (Weinert & Schneider, 1999) Studie zum wissenschaftlichen Denken von 8 21 Jahren (Bullock & Ziegler, 1999; Bullock & Sodian, 2003). Hier: Variablenkontrollstrategie.

10 Variablenkontrollstrategie

11 Flugzeugaufgabe: Produktion Testproduktion: Herr Müller will herausfinden, ob das Höhenruder einen Einfluss auf den Treibstoffverbrauch hat. Höhenruder oben Höhenruder unten Wie könnte er das herausfinden? Was für Flugzeuge müsste er bauen? Doppeldecker runde Nase einfache Flügel spitze Nase

12 Folienaufgabe Was für Flugzeuge sollte er bauen? runde Nase spitze Nase Doppeldecker einfache Flügel Höhenruder oben Höhenruder unten

13 Flugzeugaufgabe: Choice Wahlaufgabe: Aussuchen und begründen, welche Flugzeuge Herr Müller bauen müsste. 1 2 Warum gerade diese (beiden)? Warum haben die gleiche/ verschiedene Flügel?

14 Entwicklung der Variablenkontrollstrategie von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter: Spontane Produktion vs. Wahlaufgabe Percent years 9 years 10 years 11 years 17 years 21 years Production Choice

15 Individuelle Unterschiede: Zeitpunkt der Strategieentdeckung 11 Jahre 32% 17 Jahre 32% 21 Jahre 13% Nie 9% Inkonsistent 14% (N=139)

16 Individuelle Unterschiede: Gymnasium vs. Realund Hauptschule 100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% 11 years 17 years 21 years college-bound non-college

17 Zwischenfazit Kompetenzen schon im Grundschulalter: Verständnis von Experimentierstrategien. Große individuelle Unterschiede in der spontanen Produktion von Experimentierstrategien. Keine Evidenz für Einflüsse der Schule auf Aspekte des formal-analytischen Denkens in schulfernen Aufgaben.

18 Wissenschaftliches Denken Frühe Kompetenzen Hypothese-Evidenz- Differenzierung (Sodian, Zaitchik & Carey (1991), Child Development). Hypothese A: Die Maus im Haus ist groß Hypothese B: Die Maus im Haus ist klein Test: Schachtel mit Käse aufstellen. Schachtel mit großer oder mit kleiner Öffnung? Warum? Die Mehrheit der Erstkläßler und fast alle Zweitkläßler wählen den konklusiven Test und können ihre Wahl begründen.

19 Wissenschaftliches Denken im Kindergartenalter: Die Interpretation von Kovariationsdaten oerber, Sodian, Thoermer, & Nett, 2005, Swiss Journal of Psychology) Kinder können Kovariationsinformation schon früh nutzen, um kausale Schlüsse zu ziehen. Haben Kindergartenkinder ein Verständnis der Hypothese-Evidenz-Relation?

20 Revision of prior belief vs. Fake Evidence (Teil 1) Fake evidence Revision of prior belief task: In einer Geschichte wurde den Kindern erzählt, dass eine Figur (Robby) glaubt, dass grüne Kaugummis schlechte Zähne, machen. Die VPs und die Figur bekamen dann Daten präsentiert, die die Gegenevidenz zeigte (see Fig. 1). Die Vps wurden gefragt, was Robbie nun glauben würde; sie sollten ihre Antwort erklären. Fake Evidence task: Danach tricksten VPL und VP eine andere Figur (Paul) aus, indem sie die Evidenz vertauschten, (grüne statt rote KGs zu den Kinder mit den schlechten Zähnen legten). Wieder wurden die VPs nach der Antwort der Figur (Paul) gefragt; und für ihre Erklärungen dafür.

21 Ergebnisse (Teil 2) 100% 90% Perfect Covariaton Imperfect Covariation Non-Covariaton 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% 4-year-olds 5-year-olds 6-year-olds Results Patterns of covariation evidence The 4-, and 5-year-olds performed significantly worse in the non-covariation condition than in the imperfect covariation condition (McNemar 4-yrs:p<.001; 5-yrs: p<.001; 6-yrs: p=0.12).. Results Age trend No significant effect of age was found for interpretation of imperfect or reversed perfect covariation in the partial evidence tasks. However, a non-significant tendency for 6-year-olds to outperform younger children was found for the non-covariation task χ 2 (2, N=76)= 4.582; p=.101

22 Zwischenfazit Schon 4jährige können Kovariationsdaten nutzen, um Kausalannahmen zu bestätigen oder zu revidieren. Non-Kovariation ist schwieriger zu verstehen als Kovariation (aber nur dann, wenn das Kind einen kausalen Zusammenhang erwartet). Vorschulkinder können nicht nur realistische Bilder, sondern auch einfache Balkendiagramme nach kurzer Instruktion interpretieren.

23 Epistemologische Naivität von Grundschulkindern? Neuere Forschung zur Theory of Mind : - Differenzierung Überzeugung/ Realität mit vier Jahren. Verständnis von Wissensquellen (Sehen, Kommunikation, schlußfolgerndes Denken) mit vier bis sechs Jahren. Verständnis von Interpretationsperspektiven (im sozialen Bereich) mit 5-6 Jahren. => Grundbegriffe eines konstruktivistischen Wissenschaftsverständnisses können im Grundschulalter vermittelt werden.

24 Vermittlung von Wissenschaftsverständnis in der Grundschule DFG-Schwerpunktprogramm Bildungsqualität von Schule. Projekt (Sodian & Kircher): Vermittlung von Wissenschaftsverständnis in der Grundschule. Curriculare Interventionsstudien in vierten Grundschulklassen. (Sodian, Thoermer, Kircher, Grygier, & Günther, 2002, ZfPaed/ Studie 2 in Vorb.). Fragestellungen: Wie läßt sich das WV von Grundschülern charakterisieren? Können Grundprinzipien eines konstruktivistischen Wissenschaftsverständnisses vermittelt werden? Ist WV wichtig? Für Strategiegebrauch? Für Conceptual Change?

25 Grundlegende Aspekte des Wissenschaftverständnisses nach Mc Comas et al. (1998) Wissenschaftliche Erkenntnis als tentativ und basierend auf rationaler Argumentation Die Bedeutung von systematischer Beobachtung und experimentellen Befunden für wissenschaftliche Erkenntnis Die Bedeutung die Theoriebildung für den Erkenntnisfortschritt Wissenschaftliche Erkenntnis muss öffentlich zugänglich, transparent gestaltet sein Evolutionäre und revolutionäre Natur des wissenschaftlichen Erkenntnisprozesses Einbindung naturwissenschaftlicher Erkenntnis in den kulturellen Rahmen; Wechselwirkung von Wissenschaft und Technik

26 Die Bedeutung des Lernens über Naturwissenschaften im Kontext Schule Lernen des Umgangs mit wissenschaftlichen Quellen (scientific literacy) als bereichsübergreifende Kompetenz als Basis für das Verständnis grundlegender Konzepte, Prinzipien und Methoden wissenschaftlichen Arbeitens PISA 2000; OECD 1999; Duit, Häußler, Prenzel 2001

27 5 Argumente für Wissenschaftsverständnis in der Bildung Das Nützlichkeitsargument: technische Objekte und Prozesse handhaben Das demokratische Argument: an Entscheidungsprozessen teilnehmen Das kulturelle Argument: Naturwissenschaften als wesentliches Element der Kultur Das moralische Argument: Normen und Werte der wissenschaftlichen Gemeinschaft Das pädagogisch-psychologische Argument: Erfolgreiches Lernen naturwissenschaftlicher Inhalte wird dadurch gefördert, dass darin auch das Wesen der Naturwissenschaften als Inhalt eingeschlossen ist. Driver, 1996

28 Aspekte von Wissenschaftsverständnis Bildung von Theorien Formulierung von Hypothesen Prüfung & Revision von Hypothesen und Theorien Bedeutung experimenteller Evidenz Reflexion des eigenen Erkenntnisprozesses

29 Design Trainingsklasse: Erhält eine Unterrichtseinheit (7 Doppelstunden) zu erkenntnis- und wissenschaftstheoretischen Aspekten. Kontrollklasse: Erhält konventionelle Curricula zu den gleichen Themen bei derselben Lehrerin (P. Grygier)

30 Probanden Stichprobe: N = 49 Viertklässler 29 Jungen, 20 Mädchen Alter: M= 10;4 (Spanne: 9;4 12;3) Trainingsklasse: n=27; Kontrollklasse: n=22 CFT 20 Rohpunkte für beide Gruppen vergleichbar (31)

31 Instrumente Vortest: Nature-of Science Interview (nach Carey et al., 1989) Flugzeugaufgabe (Variablenkontrolle) (Bullock, 1993) Wissenstest (Themen: Wahrnehmung, Hefe) CFT-20 Training : Hefe-Curriculum (adaptiert nach Carey et al., 1989) Wahrnehmungs-Curriculum (nach Grygier & Kircher, 1999) Nachtest: Nature-of Science Interview (nach Carey et al., 1989) Flugzeugaufgabe (Bullock, 1993) Wissenstest

32 Erkenntnistheoretisches Curriculum Trainingsklasse Wie zuverlässig ist unsere Wahrnehmung? Experimente zu Mechanismen der Wahrnehmung Kontrollklasse Wie arbeitet unsere Wahrnehmung? Wie sehen wir? (Der Weg des Lichts.) Wie unsere Augen getäuscht werden können. Schatten und Wirklichkeit vergleichen Wie können wir einen Kuchen sehen? (Die Reflektion des Lichts.) Schatten und Wirklichkeit untersuchen Was nehmen wir wahr, was können wir wissen? Wie sehen wir den Mond? (Der Weg des Lichts, Schatten.) Unsere Augen können getäuscht werden.

33 Wissenschaftstheoretisches Curriculum (nach Carey et al., 1989) Trainingsklasse Wir forschen wie die Wissenschaftler: Warum geht der Brotteig auf: Woher kommen die Löcher im Brot? Kontrollklasse: In der Versuchsbäckerei: Wie geht der Brotteig auf? Woher kommen die Löcher im Brot? Wir planen ein Experiment: Welche Zutaten lassen den Brotteig aufgehen? Wir experimentieren: Welche Zutaten lassen den Brotteig aufgehen? Zwei Theorien: Warum entwickeln sich Gase? Welche Zutaten lassen den Brotteig aufgehen? Was ist Hefe? Vom Korn zum Brot. Abschlussdiskussion

34 Wir forschen wie die Wissenschaftler... Über den Wissenschaftlichen Forschungsprozess: Beobachtung (Phänomen) Frage - Hypothese, Experiment Ergebnisse - Schlussfolgerungen. Experimente testen aus Theorien abgeleitete Hypothesen. Theorien sind vorläufig und veränderbar. Metatheoretischer Diskurs über Hypothesen und Theorien.

35 Ergebnisse Flugzeugaufgabe Testproduktion Wahlaufgabe 100% 100% 90% 90% 80% 80% 70% 70% 60% 60% 50% 50% 40% 40% 30% 30% 20% 20% 10% 10% 0% 0% TK Vor TK Nach KK Vor KK Nach TK Vor TK Nach KK Vor KK Nach kontrolliert kontrolliert kontrastiv kontrastiv konfundiert konfundiert kein kein Ergebnisse der Flugzeugaufgabe: Nur die Testgruppe verbessert sich vom VT zum NT signifikant sowohl bei der Testproduktion (Vorzeichen-Test, N = 26, p =.001) als auch bei der Wahlaufgabe (Vorzeichen-Test, N = 26, p =.002)

36 Das Nature of Science Interview (NoS) (Carey et al.; 1989; Smith et al.; 2000) 1) Ziele und Fragen der Naturwissenschaften z.b. Worum geht es denn eigentlich in der Wissenschaft? 2) Wesen und Ziele von Experimenten z.b. Machen Wissenschaftler Experimente? Warum (nicht)? 3) Die Bedeutung von Theorien und Hypothesen z.b. Wie entscheidet ein Wissenschaftler, was für ein Experiment er machen soll? 4) Die Beziehung zwischen Ideen (Theorien) und Evidenz z.b. Was passiert denn mit den Ideen/Theorien von Wissenschaftlern, wenn sie dann getestet wurden? 5) Fehler in der Wissenschaft z.b. Können Wissenschaftler auch Fehler machen oder sich irren?

37 Nature of Science Interview: Kategoriensystem (1) Leve Beschreibung l 1 Wissenschaft als Faktensammlung; kein Verständnis des Hypothesentestens. 1a 1b Wissenschaft als Aktivität; keine Differenzierung von Theorie und Evidenz. Sie probieren so rum, z.b. ob eine Medizin wirkt. Wissenschaft als Faktensammlung Die wollen wissen, ob es die Dinos wirklich gegeben hat. 1.5 Wissenschaft als Suche nach Zusammenhängen; diffuses Testverständnis. Die buddeln Knochen aus und vergleichen die und gucken so, wie die Dinos damals gelebt haben.

38 Nature of Science Interview: Kategoriensystem (2) Leve Beschreibung l 2 Wissenschaft als Suche nach Erklärungen und Mechanismen; Hypothesen sind Testbar. Aber Fokus entweder auf Erklärung oder Testen. Man könnte ein Experiment machen und eine Sache verändern, um zu gucken, ob man Recht hat. Er würde in die Bibliothek gehen und nachlesen, was man bereits heraus gefunden hat und dann damit weiter machen. 2.5 Integriert Aspekte aus Level 2; aber unklares Verständis interpretationsleitender Rahmentheorien. Wenn er schon was darüber weiss, könnte er daraus eine Vermutung bilden und die dann testen. 3 Explizites Verständnis von Rahmentheorien und des Hypothesentests.

39 Nos Ergebnisse (1): Anteil der Antworten auf den verschiedenen Niveaus 100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% TK Vor TK nach KK Vor KK Nach mind. Level 1.5 Level 1b Level 1a Level 0 Mittlere Anzahl mind. 1.5 im Nachtest höher für TK als KK (t (45) = 3.93; p =.000); signifikante Verbesserung der TK (t (25) = 6.79; p =.000); p =.000);

40 NoS Ergebnisse (2):Konsistenz Anteil der Probanden, die mind. 9 Fragen mind. auf Level 1.5 beantworten 100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% TK KK Vortest Nachtest mehr Pbn der TK als der KK im Nachtest (Mann-Whitney-U p =.046; Vortest ns) marginal signifikante Erhöhung des Anteils in der TK (McNemar: TK: p =.07; KK: ns.) besonders im Bereich Experiment Verbesserung der TK (Wilcoxon p =.000)

41 Schlussfolgerungen Vorgefunden wurden (Fehl-)Vorstellungen über den wissenschaftlichen Erkenntnisprozess (= Ebene 1 Verständnis) bei Grundschülern Kurzfristige curriculare Intervention hat Effekte sowohl auf das epistemologisches Verständnis wie auch die Experimentierfähigkeiten in Transferkontexten. Nur explizite Vermittlung von Wissenschaftsverständnis ist wirksam. Bloßes Involvieren der Schüler in einen interessanten Explorationsprozeß genügt nicht.

42 Effekte längerfristigen wissenschaftstheoretisch orientierten Unterrichts? - Schulvergleich in USA (Smith et al., 2000). Wissenschaftstheoretisch unterrichtete Klasse über den gesamten Grundschulzeitraum im Vergleich zu gutem Standard-Unterricht. - Laufende BIQUA Studie: Effekte von sechs Monaten WV im Sachkundeunterricht der Grundschule. - Studie in Montessori-Schule (starke Betonung von selbstgesteuerten Explorationsprozessen; Anregung zu geplanten Vergleichen).

43 NoS Ergebnisse (2):Konsistenz Anteil der Probanden, die mind. 9 Fragen mind. auf Level 1.5 beantworten 50% 45% 40% 35% 30% 25% 20% 15% 10% 5% 0% TK KK Monte 3. Monte 4. Monte ges. Vortest Nachtest mehr Pbn der TK als der KK im Nachtest (Mann-Whitney-U p =.046; Vortest ns) marginal signifikante Erhöhung des Anteils in der TK (McNemar: TK: p =.07; KK: ns.) besonders im Bereich Experiment Verbesserung der TK (Wilcoxon p =.000)

44 Flugzeugaufgabe:Testwahl: Schulvergleich 100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% 30% 33% 33% 81% 79% 84% 73% 13% 4% 9% 5% 11% 11% 11% 13% kontrolliert kontrastiv konfundiert kein Test TK Vortest TK Nachtest Monte ges. Monte 3. Monte 4.

45 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Entwicklung des wissenschaftlichen Denkens bei Vier- bis Achtjährigen

Entwicklung des wissenschaftlichen Denkens bei Vier- bis Achtjährigen http://www.bzl-online.ch BEITRÄGE ZUR LEHRERBILDUNG, 24 (2), 2006 Entwicklung des wissenschaftlichen Denkens bei Vier- bis Achtjährigen Susanne Koerber Die Metapher vom «Kind als Wissenschaftler» ist nach

Mehr

Wenn man etwas nicht erklären kann, sollte man versuchen, es zu verstehen.

Wenn man etwas nicht erklären kann, sollte man versuchen, es zu verstehen. Erkenntnisweg Biologiedidaktik 6, 69-85 69 Wenn man etwas nicht erklären kann, sollte man versuchen, es zu verstehen. Die Entwicklung eines Kategoriensystems zur Ermittlung des Wissenschaftsverständnisses

Mehr

8. Grammatikentwicklung und kognitive Entwicklung- Die kognitive Entwicklung des Kleinkindes II. Domänenspezifische Fähigkeiten

8. Grammatikentwicklung und kognitive Entwicklung- Die kognitive Entwicklung des Kleinkindes II. Domänenspezifische Fähigkeiten 8. Grammatikentwicklung und kognitive Entwicklung- Die kognitive Entwicklung des Kleinkindes II Domänenspezifische Fähigkeiten Die kognitive Entwicklung des Kleinkindes II: Domänenspezifische Fähigkeiten

Mehr

Studiendesign/ Evaluierungsdesign

Studiendesign/ Evaluierungsdesign Jennifer Ziegert Studiendesign/ Evaluierungsdesign Praxisprojekt: Nutzerorientierte Evaluierung von Visualisierungen in Daffodil mittels Eyetracker Warum Studien /Evaluierungsdesign Das Design einer Untersuchung

Mehr

LITERATURLISTE ENTWICKLUNGSPSYCHOLOGIE DIPLOMSTUDIENGANG Gültig für Prüfungen im Frühjahr und Herbst 2008

LITERATURLISTE ENTWICKLUNGSPSYCHOLOGIE DIPLOMSTUDIENGANG Gültig für Prüfungen im Frühjahr und Herbst 2008 LITERATURLISTE ENTWICKLUNGSPSYCHOLOGIE DIPLOMSTUDIENGANG Gültig für Prüfungen im Frühjahr und Herbst 2008 Die folgende Liste für das Jahr 2008 weicht von der für 2007 substantiell ab. Falls sie eine Prüfung

Mehr

Förderung individueller Leistungsdispositionen in der Biologie durch virtuelle Lernangebote

Förderung individueller Leistungsdispositionen in der Biologie durch virtuelle Lernangebote Förderung individueller Leistungsdispositionen in der Biologie durch virtuelle Lernangebote Jörg Zumbach Kathrin Spanner Ulrike Unterbruner Georg Pfligersdorffer Übersicht Einleitung: Ein interessensbasiertes

Mehr

Entwicklungspsychologie: Einführung und die Theorie von Piaget (19.6.) Einführung und Theorienüberblick Die Entwicklungspsychologie von Jean Piaget

Entwicklungspsychologie: Einführung und die Theorie von Piaget (19.6.) Einführung und Theorienüberblick Die Entwicklungspsychologie von Jean Piaget Entwicklungspsychologie: Einführung und die Theorie von Piaget (19.6.) Einführung und Theorienüberblick Die Entwicklungspsychologie von Jean Piaget Literatur für den Bereich Entwicklungspsychologie Zimbardo,

Mehr

11.11.2011. Prüfungs- und Studienordnung der Universität Heidelberg für das Erweiterungsfach Lehramt Psychologie im Beifachumfang - Besonderer Teil -

11.11.2011. Prüfungs- und Studienordnung der Universität Heidelberg für das Erweiterungsfach Lehramt Psychologie im Beifachumfang - Besonderer Teil - 01-1 Auflage - eitenzahl Prüfungs- und tudienordnung der Universität Heidelberg für das Erweiterungsfach Lehramt Psychologie im Beifachumfang - Besonderer Teil - Vom 11. November 2011 Präambel Alle Amts-,

Mehr

Theory of Mind: Verständnis von False Belief

Theory of Mind: Verständnis von False Belief Theory of Mind: Verständnis von False Belief Seminar: Ausgewählte Themen der sozial-kognitiven Entwicklung Technische Universität Dresden 20. Mai 2009 Gliederung 1. Einleitung zur Theory of Mind 2. Vorstellung

Mehr

Zwischen Natur und Kultur: Entwicklung und Lernen in den ersten Lebensjahren Elsbeth Stern Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Lentzeallee 94

Zwischen Natur und Kultur: Entwicklung und Lernen in den ersten Lebensjahren Elsbeth Stern Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Lentzeallee 94 Zwischen Natur und Kultur: Entwicklung und Lernen in den ersten Lebensjahren Elsbeth Stern Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Lentzeallee 94 Ansichten zur Frühförderung in Deutschland Vor PISA:

Mehr

Erziehungswissenschaften: 35 LP

Erziehungswissenschaften: 35 LP Erziehungswissenschaften: 35 LP Module für Psychologie (Realschule: 14 LP, Modellstudiengang Gymnasium: 12 LP) LP Modulbezeichnung Angebote studienbegleit. Teilprüfungen 4 EWS 1 Pädagogische Psychologie

Mehr

Gemeinsam verschieden in der Schule - Entwicklungsunterschiede ernst nehmen

Gemeinsam verschieden in der Schule - Entwicklungsunterschiede ernst nehmen Gemeinsam verschieden - Entwicklungsunterschiede ernst nehmen Claudia Mähler Frühgeborene Ermutigt oder ausgebremst 14.11.2015 1 Praxis Forschung Lehre Claudia Mähler Frühgeborene Ermutigt oder ausgebremst

Mehr

Befunde aus dem Projekt EWIKO. Klaus Lingel, Nora Neuenhaus, Cordula Artelt und Wolfgang Schneider

Befunde aus dem Projekt EWIKO. Klaus Lingel, Nora Neuenhaus, Cordula Artelt und Wolfgang Schneider Mathematik und Lesen in der Sekundarstufe I: Schulartunterschiede in Entwicklungsstand und Entwicklungsveränderung im Verlauf der Jahrgangsstufe 5 bis 7 Befunde aus dem Projekt EWIKO Klaus Lingel, Nora

Mehr

Methoden der empirischen Sozialforschung [Grundkurs]

Methoden der empirischen Sozialforschung [Grundkurs] Methoden der empirischen Sozialforschung [Grundkurs] Mag. Dr. Elfriede Penz MAS Institut für Internationales Marketing und Management Sprechstunde: Mittwoch 16:00-17:00 Uhr UZA1, 3. Stock, Kern B Überblick

Mehr

Methodische Herausforderungen und Besonderheiten von Kinderbefragungen. Irene Kriesi und Tina Malti Jacobs Center for Productive Youth Development

Methodische Herausforderungen und Besonderheiten von Kinderbefragungen. Irene Kriesi und Tina Malti Jacobs Center for Productive Youth Development Methodische Herausforderungen und Besonderheiten von Kinderbefragungen Irene Kriesi und Tina Malti Jacobs Center for Productive Youth Development Die Rahmenbedingungen von COCON Jacobs Center for Productive

Mehr

Empirische Wirtschaftsforschung

Empirische Wirtschaftsforschung Empirische Wirtschaftsforschung Anne Neumann 21. Oktober 2015 Anne Neumann EWF 21. Oktober 2015 1 / 9 Inhaltsverzeichnis 1 Grobgliederung 2 Grundlagen Anne Neumann EWF 21. Oktober 2015 2 / 9 Grobgliederung

Mehr

Theorien der kognitiven Entwicklung

Theorien der kognitiven Entwicklung Beate Sodian Theorien der kognitiven Entwicklung Siegler, R., DeLoache, J., & Eisenberg, N. (2005). Entwicklungspsychologie im Kindes- und Jugendalter. Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag. Kapitel

Mehr

Verändern sich zwischenmenschliche Beziehungen im Handyzeitalter

Verändern sich zwischenmenschliche Beziehungen im Handyzeitalter Verändern sich zwischenmenschliche Beziehungen im Handyzeitalter LV: 18.92 Empirische Forschungsmethoden in praktischer Anwendung Leiterin: Mag. Dr. Gunhild Sagmeister Inhaltsverzeichnis 1. Fragestellung/Erkenntnisinteresse

Mehr

John Dewey (Art as Experience, 1935, S.50)

John Dewey (Art as Experience, 1935, S.50) Wenn der Künstler in seinem Schaffensprozess keine neue Vision ausbildet, so arbeitet er mechanisch und wiederholt irgendein altes Modell, das wie eine Blaupause in seinem Geist haftet John Dewey (Art

Mehr

Diplomarbeit in A & O: Diskussion

Diplomarbeit in A & O: Diskussion Diplomarbeit in A & O: Diskussion Die Diskussion das Herzstück der Arbeit!!! Die Qualität der Diskussion entscheidet darüber, ob die Arbeit für immer in der Bibliothek verstauben wird oder ob sich jemand

Mehr

Einführung ins Experimentieren. Methodenpropädeutikum II Allgemeine Psychologie. Überlegungen zum exp. Design. Adrian Schwaninger & Stefan Michel

Einführung ins Experimentieren. Methodenpropädeutikum II Allgemeine Psychologie. Überlegungen zum exp. Design. Adrian Schwaninger & Stefan Michel Methodenpropädeutikum II Allgemeine Psychologie Adrian Schwaninger & Stefan Michel Einführung ins Experimentieren 1. Fragestellung und Hypothesen 2. Variablen und Operationalisierung UV und Störvariablen

Mehr

Theory of Mind II: Verständnis von Wunsch, Sein-Schein, Wissen, Lügen, etc.

Theory of Mind II: Verständnis von Wunsch, Sein-Schein, Wissen, Lügen, etc. Theory of Mind II: Verständnis von Wunsch, Sein-Schein, Wissen, Lügen, etc. Seminar: Ausgewählte Themen der sozial-kongnitiven Entwicklung Dozent: Dipl.-Psych. Nora Vetter Referenten: Janine Freudenberg,

Mehr

LLG: PS-CURRICULUM 2015 für GK in Q1 und Q2 Seite 1 von 10

LLG: PS-CURRICULUM 2015 für GK in Q1 und Q2 Seite 1 von 10 LLG: PS-CURRICULUM 2015 für GK in Q1 und Q2 Seite 1 von 10 Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden grundlegend die fünf psychologischen Paradigmen im Hinblick auf typische Gegenstände,

Mehr

Geometrisches Wissen in der Grundschule Der Weg zu einer experimentellen Studie

Geometrisches Wissen in der Grundschule Der Weg zu einer experimentellen Studie Didaktisches Kolloquium Mathematik Institut für Didaktik der Mathematik und Elementarmathematik der TU Braunschweig 13. 12. 2011 Geometrisches Wissen in der Grundschule Der Weg zu einer experimentellen

Mehr

GK Psychologie. 2-stündig 1 Klausur pro Halbjahr m:s 50 :50. Stundenprotokoll

GK Psychologie. 2-stündig 1 Klausur pro Halbjahr m:s 50 :50. Stundenprotokoll GK Psychologie 2-stündig 1 Klausur pro Halbjahr m:s 50 :50 Stundenprotokoll 1. Was ist Psychologie? Psychologie ist nicht... Seelenspionage, Gläser rücken, Psycho von Hitchcock, der Kummerkasten für alle...

Mehr

Schülerleistungen und soziale Herkunft NRW-Befunde aus PISA 2006

Schülerleistungen und soziale Herkunft NRW-Befunde aus PISA 2006 Prof. Dr. Gabriele Bellenberg Schülerleistungen und soziale Herkunft NRW-Befunde aus PISA 2006 Vortrag im Rahmen des Wissenschaftssymposiums 2009 Länger gemeinsam lernen! Neue Befunde aus der Forschung

Mehr

Stefan Panzer. Motorisches Lernen & Techniktraining in der Trainingswissenschaft Praxis & Theorie

Stefan Panzer. Motorisches Lernen & Techniktraining in der Trainingswissenschaft Praxis & Theorie Motorisches Lernen & Techniktraining in der Trainingswissenschaft Praxis & Theorie Roadmap Motorisches Lernen & Techniktraining Techniktraining Kurvendurchläufe im Eisschnelllauf Zukünftige Entwicklungen

Mehr

Grundlagen quantitativer Sozialforschung Interferenzstatistische Datenanalyse in MS Excel

Grundlagen quantitativer Sozialforschung Interferenzstatistische Datenanalyse in MS Excel Grundlagen quantitativer Sozialforschung Interferenzstatistische Datenanalyse in MS Excel 16.11.01 MP1 - Grundlagen quantitativer Sozialforschung - (4) Datenanalyse 1 Gliederung Datenanalyse (inferenzstatistisch)

Mehr

Vorlesung Entwicklungspsychologie I

Vorlesung Entwicklungspsychologie I Vorlesung Entwicklungspsychologie I Begriffliches Wissen, Problemlösen J. Gowert Masche 07.06.2006 Semesterüberblick 26.04.: Grundbegriffe der Entwicklungspsychologie 10.05.: Vorgeburtliche Entwicklung,

Mehr

Helmut F. Mikelskis (Hrsg.) Physik-Didaktik. Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II. Cornejsen SCRIPTOR

Helmut F. Mikelskis (Hrsg.) Physik-Didaktik. Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II. Cornejsen SCRIPTOR Helmut F. Mikelskis (Hrsg.) Physik-Didaktik Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II Cornejsen SCRIPTOR Vorwort 9 I. Den Physikunterricht reflektiert vorbereiten 11 1. Den Physikunterricht legitimieren

Mehr

unsere eigene Intuition unzureichend war. Obwohl wir beide schon jahrelang Statistik lehrten und anwandten, hatten wir kein intuitives Gespür für die

unsere eigene Intuition unzureichend war. Obwohl wir beide schon jahrelang Statistik lehrten und anwandten, hatten wir kein intuitives Gespür für die unsere eigene Intuition unzureichend war. Obwohl wir beide schon jahrelang Statistik lehrten und anwandten, hatten wir kein intuitives Gespür für die Zuverlässigkeit statistischer Ergebnisse bei kleinen

Mehr

1. Einführung. Einführung in das Studium der Management- und. Wirtschaftswissenschaften WS 2013/14

1. Einführung. Einführung in das Studium der Management- und. Wirtschaftswissenschaften WS 2013/14 Einführung in das Studium der Management- und Wirtschaftswissenschaften WS 2013/14 1. Einführung Internationales Institut für Management und ökonomische Bildung Professur für ABWL, insbes. Personal & Organisation

Mehr

Perspektiven der Lehrerbildung

Perspektiven der Lehrerbildung Perspektiven der Lehrerbildung Das Beispiel Kristina Reiss Heinz Nixdorf-Stiftungslehrstuhl für Didaktik der Mathematik 1 Bildung im 21. Jahrhundert: Qualität von Schule Leistung Vielfalt Unterricht Verantwortung

Mehr

Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten

Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten Einleitung In diesem Aufsatz/dieser Abhandlung/dieser Arbeit werde ich... untersuchen/ermitteln/bewerten/analysieren... Um diese Frage zu beantworten, beginnen

Mehr

Theorien für den Unterricht

Theorien für den Unterricht Theorien für den Unterricht Einführung & Überblick & Literatur Vorlesung im WS 2010/2011 2 EC Daniela Martinek Überblick Organisation WS 2010/2011 Bedeutung von Theorien Bildungsziele der Schule Angebots-Nutzungsmodell

Mehr

Wissenschaft und Forschung in der Wirtschaftsinformatik

Wissenschaft und Forschung in der Wirtschaftsinformatik Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik insb. Informationsmanagement Prof. Dr. Wissenschaft und Forschung in der Wirtschaftsinformatik Ansätze wissenschaftlicher Forschung Eine Dissertation ist eine schriftliche

Mehr

Naturwissenschaftliche Talente im Gymnasium entdecken und aufwecken, fördern und fordern

Naturwissenschaftliche Talente im Gymnasium entdecken und aufwecken, fördern und fordern Naturwissenschaftliche Talente im Gymnasium entdecken und aufwecken, fördern und fordern 2 3 4 Naturwissenschaftlich-technische Bildung Schweiz Ausgewählte Resultate von TIMSS, PISA, BFS Leistungen in

Mehr

Naturwissenschaftliche Talente im Gymnasium entdecken und aufwecken, fördern und fordern

Naturwissenschaftliche Talente im Gymnasium entdecken und aufwecken, fördern und fordern Naturwissenschaftliche Talente im Gymnasium entdecken und aufwecken, fördern und fordern 2 Naturwissenschaftlich-technische Bildung Schweiz Ausgewählte Resultate von TIMSS, PISA, BFS Leistungen in Naturwissenschaften:

Mehr

Analytische Erkenntnistheorie & Experimentelle Philosophie

Analytische Erkenntnistheorie & Experimentelle Philosophie Analytische Erkenntnistheorie & Experimentelle Philosophie Klassische Analyse von Wissen Die Analyse heisst klassisch, weil sie auf Platon zurück geht (Theaitetos) Sokrates will wissen, was das Wissen

Mehr

Empirische Studien zur Rolle des Experiments im Physikunterricht

Empirische Studien zur Rolle des Experiments im Physikunterricht Empirische Studien zur Rolle des Experiments im Physikunterricht Maike Tesch IDMP, Leibniz Universität Hannover 23. Karlsruher Didaktik-Workshop Überblick Ausgangslage Ziele des Experimentierens Ziele

Mehr

Richtlinien zum Schreiben von wissenschaftlichen Publikationen Kurzfassung 1

Richtlinien zum Schreiben von wissenschaftlichen Publikationen Kurzfassung 1 Richtlinien zum Schreiben von wissenschaftlichen Publikationen Kurzfassung 1 Diese Kurzfassung ist nur als Orientierungshilfe oder Erinnerung gedacht für diejenigen, die die ausführlichen Richtlinien gelesen

Mehr

Florian Frötscher und Demet Özçetin

Florian Frötscher und Demet Özçetin Statistische Tests in der Mehrsprachigkeitsforschung Aufgaben, Anforderungen, Probleme. Florian Frötscher und Demet Özçetin florian.froetscher@uni-hamburg.de SFB 538 Mehrsprachigkeit Max-Brauer-Allee 60

Mehr

Lernen lernen. Kristin Gisbert. Lernmethodische Kompetenzen von Kindern in Tageseinrichtungen fördern BELTZ. Beiträge zur Bildungsqualität

Lernen lernen. Kristin Gisbert. Lernmethodische Kompetenzen von Kindern in Tageseinrichtungen fördern BELTZ. Beiträge zur Bildungsqualität Beiträge zur Bildungsqualität Herausgegeben von Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis, Direktor des Staatsinstituts für Frühpädagogik in München und Professor für Erziehungswissenschaft an der Freien Universität

Mehr

Spannungsfeld zwischen. Fachwissenschaft und Fachdidaktik

Spannungsfeld zwischen. Fachwissenschaft und Fachdidaktik Spannungsfeld zwischen Fachwissenschaft und Fachdidaktik Prof. Dr. Katja Maaß, Pädagogische Hochschule Freiburg Freiburg, 22.7.08 1 Fachwissenschaft und Fachdidaktik eine Darstellung aus Sicht der Mathematikdidaktik

Mehr

Prävention der Lese- und Rechtschreib-St. Prof. Dr. Gerd Schulte-Körne

Prävention der Lese- und Rechtschreib-St. Prof. Dr. Gerd Schulte-Körne Prävention der Lese- und Rechtschreib-St Störung Prof. Dr. Gerd Schulte-Körne Prävention von Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten Das Elterntraining Lass uns lesen zur Vorbereitung auf den Schriftspracherwerb

Mehr

Weitere (wählbare) Kontraste in der SPSS Prozedur Allgemeines Lineares Modell

Weitere (wählbare) Kontraste in der SPSS Prozedur Allgemeines Lineares Modell Einfaktorielle Versuchspläne 27/40 Weitere (wählbare) Kontraste in der SPSS Prozedur Allgemeines Lineares Modell Abweichung Einfach Differenz Helmert Wiederholt Vergleich Jede Gruppe mit Gesamtmittelwert

Mehr

Deduktive und induktive Aspekte statistischer Methoden

Deduktive und induktive Aspekte statistischer Methoden Deduktive und induktive Aspekte statistischer Methoden Wissenschaftshistorische und -philosophische Grundlagen Felix Günther Institut für Statistik Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Seising

Mehr

Forschendes Lernen in Medizin und Gesundheitsstudiengängen. Annette Nauerth, FH Bielefeld

Forschendes Lernen in Medizin und Gesundheitsstudiengängen. Annette Nauerth, FH Bielefeld Forschendes Lernen in Medizin und Gesundheitsstudiengängen Annette Nauerth, FH Bielefeld * *Forschend lernen eine Einführung *Forschend lernen curriculare Aspekte *Forschend Lernen - Prüfungsgestaltung

Mehr

5. Wie wird im Experiment die interessierende, vom Versuchsleiter gemessene Variable bezeichnet?

5. Wie wird im Experiment die interessierende, vom Versuchsleiter gemessene Variable bezeichnet? Bei jeder Frage ist mindestens eine Antwort anzukreuzen. Es können mehrere Antwortalternativen richtig sein. Die Frage gilt nur dann als richtig beantwortet, wenn alle richtigen Alternativen angekreuzt

Mehr

Unterstützung der kognitiven Entwicklung 1

Unterstützung der kognitiven Entwicklung 1 Unterstützung der kognitiven Entwicklung 1 Berufsfachschule für Kinderpflege Unterstützung der kognitiven Entwicklung Schuljahr 1 und 2 2 Unterstützung der kognitiven Entwicklung Vorbemerkungen Im Handlungsfeld

Mehr

Vorwort zur 6. Auflage 11 Einleitung 13. Kapitel 1 Psychologie als Wissenschaft 15

Vorwort zur 6. Auflage 11 Einleitung 13. Kapitel 1 Psychologie als Wissenschaft 15 5 Inhalt Vorwort zur 6. Auflage 11 Einleitung 13 Kapitel 1 Psychologie als Wissenschaft 15 1.1 Alltagspsychologie und wissenschaftliche Psychologie 15 1.2 Sammlung von Tatsachenwissen Erforschung von Gesetzmäßigkeiten

Mehr

Umsetzungshilfe zur Promotionsverordnung: Fachdidaktische Grundlagen zum Fach Physik

Umsetzungshilfe zur Promotionsverordnung: Fachdidaktische Grundlagen zum Fach Physik Umsetzungshilfe zur Promotionsverordnung: Fachdidaktische Grundlagen zum Fach Physik (Sekundarschule und Bezirksschule) Die vorliegende Umsetzungshilfe soll die Lehrpersonen unterstützen, die Sachkompetenz

Mehr

Experimentalaufgaben und Pseudo-Experimentalaufgaben online

Experimentalaufgaben und Pseudo-Experimentalaufgaben online Experimentalaufgaben und Pseudo-Experimentalaufgaben online - Ein Vergleich Gerhard Kern gerhard.kern@univie.ac.at http://aeccc.univie.ac.at 1 Anforderungsdimension Anforderungsniveau III Anforderungsniveau

Mehr

Motivationale und kognitive Variablen Schulleistungs-Variablen

Motivationale und kognitive Variablen Schulleistungs-Variablen MOBI Monolinguales und bilinguales Lernen in der Grundschule (Prof. Dr. Jens Möller & Dr. Anna Chr. M. Zaunbauer-Womelsdorf, Universität Kiel, Mai 28) Ergebnisse am Ende des ersten und zweiten Schuljahres

Mehr

Eltern von Leselernern Informiertheit, Förderung, Konflikte. A. Schabmann & B. M. Schmidt Universität Wien

Eltern von Leselernern Informiertheit, Förderung, Konflikte. A. Schabmann & B. M. Schmidt Universität Wien Eltern von Leselernern Informiertheit, Förderung, Konflikte A. Schabmann & B. M. Schmidt Universität Wien Ausgangslage LRS werden häufig spät erkannt, weswegen Kinder entsprechend spät in Hilfe erhalten

Mehr

Berufsmatura / Physik Seite 2/18

Berufsmatura / Physik Seite 2/18 Berufsmatura / Physik Seite 1/18 Schulinterner Lehrplan nach RLP 001 Gültig ab 005 Physik BM 1 SLP 005 Allgemeine Bildungsziele Physik erforscht mit experimentellen und theoretischen Methoden die messend

Mehr

Wirklich mittendrin statt nur dabei? Soziales Lernen im inklusiven Unterricht

Wirklich mittendrin statt nur dabei? Soziales Lernen im inklusiven Unterricht Wirklich mittendrin statt nur dabei? Soziales Lernen im inklusiven Unterricht Prof. Dr. Nadine Spörer 1. Inklusionsfachtagung der Universität Flensburg, 02.07.2014 Gliederung 1 Stand der Forschung 2 3

Mehr

Führung & Nachhal.gkeit

Führung & Nachhal.gkeit Führung & Nachhal.gkeit Incenting Managers Toward the Triple Bottom Line: An Agency and Social Norm Perspective Kimberly K. Merriman & Sagnika Sen Human Resource Management, 2012, Vol.51, No.6, Pp.851-872

Mehr

Packt uns nicht in Watte - Empirische Befunde zur motorischen Entwicklung von Kindern (und ein Quiz)

Packt uns nicht in Watte - Empirische Befunde zur motorischen Entwicklung von Kindern (und ein Quiz) Packt uns nicht in Watte - Empirische Befunde zur motorischen Entwicklung von Kindern (und ein Quiz) Katrin Hille ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen, Universität Ulm Nicht alles Lernen

Mehr

Design, Durchführung und Präsentation von Experimenten in der Softwaretechnik

Design, Durchführung und Präsentation von Experimenten in der Softwaretechnik Design, Durchführung und Präsentation von Experimenten in der Softwaretechnik Inhalt 1. Zusammenfassung der Papers 2. Fehler in Design, Durchführung und Präsentation 3. Richtlinien für saubere Experimente

Mehr

Stift Keppel Schulcurriculum Pädagogik. obligatorische thematische Bestandteile Stift Keppel

Stift Keppel Schulcurriculum Pädagogik. obligatorische thematische Bestandteile Stift Keppel Stift Keppel Schulcurriculum Pädagogik Einführungsphase (EP) / 1. Halbjahr Kursthema: Erziehungssituationen und Erziehungsprozesse Das Individuum im Erziehungsprozess Erziehungsverhalten und Legitimation

Mehr

Die Fokuspartikel»auch«im Erstspracherwerb Früh vorhanden spät verstanden? Methodologische Maßnahmen zum Nachweis eines frühen Verständnisses

Die Fokuspartikel»auch«im Erstspracherwerb Früh vorhanden spät verstanden? Methodologische Maßnahmen zum Nachweis eines frühen Verständnisses Die Fokuspartikel»auch«im Erstspracherwerb Früh vorhanden spät verstanden? Methodologische Maßnahmen zum Nachweis eines frühen Verständnisses Department Linguistik, Universität Potsdam 1 Ziel und theoretischer

Mehr

Von Wilcoxon bis McNemar es kann nur einen Signifikanztest geben

Von Wilcoxon bis McNemar es kann nur einen Signifikanztest geben Institut für Medizinische Biometrie und Epidemiologie Von Wilcoxon bis McNemar es kann nur einen Signifikanztest geben Zum Nacharbeiten Auswahl von Signifikanztests 2 prinzipielle Unterscheidungskriterien:

Mehr

Didaktisches Grundlagenstudium Mathematik

Didaktisches Grundlagenstudium Mathematik Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen Fächerspezifische Vorgaben Didaktisches Grundlagenstudium Mathematik für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen sowie den

Mehr

Trinken im Unterricht, kognitive Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden: Eine randomisierte kontrollierte Interventionsstudie

Trinken im Unterricht, kognitive Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden: Eine randomisierte kontrollierte Interventionsstudie Zweites Junges Forum Public Health Nutrition, Hochschule Fulda Workshop: Zielgruppe Kinder/Jugendliche W-I Trinken im Unterricht, kognitive Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden: Eine randomisierte kontrollierte

Mehr

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Masterstudiengang Deutsch Sachunterricht MASTERARBEIT Titel: Experimentieren im Vorschulalter. Eine empirische Untersuchung zur frühen naturwissenschaftlichen Kompetenzentwicklung

Mehr

Dr. Heidemarie Keller

Dr. Heidemarie Keller Reliabilität und Validität der deutschen Version der OPTION Scale Dr. Heidemarie Keller Abteilung für Allgemeinmedizin, Präventive und Rehabilitative Medizin Philipps-Universität Marburg EbM & Individualisierte

Mehr

Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 1

Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 1 Sozialpsychologie Einführung in die Sozialpsychologie Soziale Wahrnehmung Soziale Einstellung Beziehungen zwischen Gruppen Sozialer Einfluss in Gruppen Prosoziales Verhalten Einführung in die Pädagogische

Mehr

Experimentelles Design funktioneller Bildgebungsstudien

Experimentelles Design funktioneller Bildgebungsstudien Experimentelles Design funktioneller Bildgebungsstudien Matthias Gamer Institut für Systemische Neurowissenschaften Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Übersicht Design funktioneller Aktivierungsstudien

Mehr

Training Actíva Lohnwert Methodik

Training Actíva Lohnwert Methodik Training Actíva Lohnwert Methodik Das kriteriumgerichtete (kompetenzgerichtete) Interview und die STARR Methodik 1. Das Kriteriumgerichtete Interview I 1.1. Was bedeutet CGI? Das Kriteriumgerichtete Interview

Mehr

Der Bachelor-Studiengang Pädagogik/ Bildungswissenschaft im Überblick

Der Bachelor-Studiengang Pädagogik/ Bildungswissenschaft im Überblick Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik und Bildungsforschung Der Bachelor-Studiengang Pädagogik/ Bildungswissenschaft im Überblick Dr. Bernhard Schmidt-Hertha Der Bachelor-Studiengang Pädagogik/Bildungswissenschaft

Mehr

Schülervorstellungen zur Elektrizitätslehre

Schülervorstellungen zur Elektrizitätslehre Schülervorstellungen zur Elektrizitätslehre StR Dr. Thomas Wilhelm Thomas Wilhelm 9.2.2007 Konkrete Schülervorstellungen Zunächst einige typische Aufgaben aus einem Schülertest. Bitte allein beantworten

Mehr

Die PISA-Studie: Konzepte und Methodik

Die PISA-Studie: Konzepte und Methodik Institut für Statistik der LMU München Dozenten: Prof. Dr. Thomas Augustin, Julia Kopf, Gero Walter, Andrea Wiencierz Seminar: Statistische Herausforderungen sozialwissenschaftlicher Studien Die PISA-Studie:

Mehr

Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie

Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie Seminar: VT bei depressiven Störungen Seminarleiterin: Dipl. Psych. C. Kuhn Referenten: F. Buge, K. Lemke Überblick Therapeutisches Vorgehen: 1. Erfassen von

Mehr

Modulhandbuch Pädagogische Psychologie

Modulhandbuch Pädagogische Psychologie Fächerübergreifender Bachelorstudiengang Pflichtmodul, wenn Schwerpunkt Schule Modulverantwortliche/r Dauer des Fortsetzung nächste Seite Grundwissen Modul Code/Nr. Erziehungswissenschaft/Psychologie A.2.1

Mehr

Messung von Kundenzufriedenheit im E-Commerce

Messung von Kundenzufriedenheit im E-Commerce Messung von Kundenzufriedenheit im E-Commerce Köln,19. März 2013 Dipl. Bw. Meike Schumacher Hochschule Aschaffenburg Fragestellung: Akzeptanz von Systemen ein wichtiges Thema im IMI: ESF-geförderte Projekte:

Mehr

Wie lernen Kinder und was lernen sie wann am besten. Barbara Stumper Dipl.-Psychologin und Logopädin

Wie lernen Kinder und was lernen sie wann am besten. Barbara Stumper Dipl.-Psychologin und Logopädin + Wie lernen Kinder und was lernen sie wann am besten Barbara Stumper Dipl.-Psychologin und Logopädin + Gliederung 2 n WIE lernen Kinder Sprache? n WAS? n WANN? + Wie lernen Kinder Sprache? 3 n Gebrauchsbasierter

Mehr

Schüler/innen an reformpädagogischen Schulen

Schüler/innen an reformpädagogischen Schulen Prof. Dr. Heiner Barz Schüler/innen an reformpädagogischen Schulen Vertiefungsseminar Reformpädagogik Sommersemester 2015 1 Gliederung Forschungsdesign Ergebnisse Waldorf Übersicht Fokus: Nachhilfe, Lerntechniken,

Mehr

Identitätsentwicklung

Identitätsentwicklung Erik Erikson, 1902-1994 James E. Marcia Identitätsentwicklung Wer bin ich? - Eine xxxjährige Ich heiße A. Ich bin ein Mensch. Ich bin ein Mädchen. Ich bin eine wahrheitsliebende Person. Ich bin nicht hübsch.

Mehr

Psychologie für die Soziale Arbeit

Psychologie für die Soziale Arbeit Studienkurs Soziale Arbeit Barbara Jürgens Psychologie für die Soziale Arbeit Nomos Studienkurs Soziale Arbeit Lehrbuchreihe für Studierende der Sozialen Arbeit an Universitäten und Fachhochschulen. Praxisnah

Mehr

Strategisches Management im öffentlichen Sektor: Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Forschung

Strategisches Management im öffentlichen Sektor: Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Forschung Strategisches Management im öffentlichen Sektor: Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Forschung Prof. Dr. Isabella Proeller Universität Potsdam Workshop der WK ÖBWL Uni Mannheim, 9.10.2009 1 Strategisches

Mehr

Formulierungshilfen für das wissenschaftliche Schreiben

Formulierungshilfen für das wissenschaftliche Schreiben Formulierungshilfen für das wissenschaftliche Schreiben 1. Einleitendes Kapitel 1.1.1 Einen Text einleiten und zum Thema hinführen In der vorliegenden Arbeit geht es um... Schwerpunkt dieser Arbeit ist...

Mehr

Lehrplan Physik. Bildungsziele

Lehrplan Physik. Bildungsziele Lehrplan Physik Bildungsziele Physik erforscht mit experimentellen und theoretischen Methoden die messend erfassbaren und mathematisch beschreibbaren Erscheinungen und Vorgänge in der Natur. Der gymnasiale

Mehr

1. Eine gleiche Anzahl von Legosteine wird in jeweils einer Reihe angeordnet:

1. Eine gleiche Anzahl von Legosteine wird in jeweils einer Reihe angeordnet: Versuch 1: Materialliste: - Legosteine - (Tüte Gummibärchen) Ablauf: 1. Eine gleiche Anzahl von Legosteine wird in jeweils einer Reihe angeordnet: -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- Das Kind wird

Mehr

Förderung mathematischer Fähigkeiten im Vorschulalter

Förderung mathematischer Fähigkeiten im Vorschulalter Förderung mathematischer Fähigkeiten im Vorschulalter Workshop zur Fachtagung Frühe Förderung Frühe Bildung Erfurt 20.-21.03.2009 Dr. Kristina Clausen-Suhr Universität Flensburg 1 Überblick INPUT Blickwinkel

Mehr

KieWi & Co.: Stoffe im Alltag Chemie mit Saus und Braus: Woher kommt die prickelnde Brause im Brausepulver?

KieWi & Co.: Stoffe im Alltag Chemie mit Saus und Braus: Woher kommt die prickelnde Brause im Brausepulver? Ausgewählte PROFILES Unterrichtsmaterialien Anregungen für Schülerinnen und Schüler Erarbeitet durch die PROFILES AG der Freien Universität Berlin Deutschland KieWi & Co.: Stoffe im Alltag Chemie mit Saus

Mehr

Vorwort... VII Abbildungsverzeichnis... XIII Tabellenverzeichnis... XV Abkürzungsverzeichnis... XIX. 1 Einleitung... 1

Vorwort... VII Abbildungsverzeichnis... XIII Tabellenverzeichnis... XV Abkürzungsverzeichnis... XIX. 1 Einleitung... 1 Inhaltsverzeichnis Vorwort... VII Abbildungsverzeichnis... XIII Tabellenverzeichnis... XV Abkürzungsverzeichnis... XIX 1 Einleitung... 1 1.1 Problemstellung und wissenschaftliche Fragestellung... 2 1.2

Mehr

Peter Rieger Universität Leipzig Fakultät für Physik und Geowissenschaften

Peter Rieger Universität Leipzig Fakultät für Physik und Geowissenschaften Peter Rieger Universität Leipzig Fakultät für Physik und Geowissenschaften Bereich Didaktik der Physik Neben einer Verbesserung des mathematisch - naturwissenschaftlichen Unterrichts müssen die Schüler

Mehr

Struktur- Eigenschafts- Beziehungen. Stoff-Teilchen- Beziehungen. Struktur- Eigenschafts- Beziehungen. Chemische Reaktion

Struktur- Eigenschafts- Beziehungen. Stoff-Teilchen- Beziehungen. Struktur- Eigenschafts- Beziehungen. Chemische Reaktion Chemie Stufe 7 Chemie wird in der Stufe 7 epochal zweistündig (2 x 65 Minuten) unterrichtet. Zu den einzelnen Unterrichtseinheiten liegt ein internes genaueres Curriculum vor. Kompetenzbereiche des Faches:

Mehr

Tipps und Tricks bei Gästebefragungen. Tourismus Trend Forum Graubünden 2009

Tipps und Tricks bei Gästebefragungen. Tourismus Trend Forum Graubünden 2009 Tipps und Tricks bei Gästebefragungen Dr. Tobias Luthe Projektleiter ITF und Dozent für Nachhaltigkeit und Tourismus Tourismus Trend Forum Graubünden 2009 Seite 1 Struktur der Präsentation Bedeutung der

Mehr

Optische Phänomene im Sachunterricht

Optische Phänomene im Sachunterricht Peter Rieger Uni Leipzig Optische Phänomene im Sachunterricht Sehen Schatten Spiegel Brechung Optische Phänomene im Sachunterricht Die Kinder kennen die Erscheinung des Schattens, haben erste Erfahrungen

Mehr

Eine Studie was ist das? Grundlagen klinischer Studien

Eine Studie was ist das? Grundlagen klinischer Studien Eine Studie was ist das? Grundlagen klinischer Studien Grundlagen klinischer Studien Eine Studie ist eine systematische Sammlung von Daten, die dazu dient, eine oder mehrere Fragen zu beantworten. Eine

Mehr

Theoriegeleitete Förderung von Kompetenzen im Bereich Erkenntnisgewinnung

Theoriegeleitete Förderung von Kompetenzen im Bereich Erkenntnisgewinnung Workshop Speyer 30. 11.2006 Theoriegeleitete Förderung von Kompetenzen im Bereich Erkenntnisgewinnung vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über Kompetenzmodelle Prof. Dr. M. Hammann Didaktik der

Mehr

Usability Testing. Theorien, Modelle und Methoden der Softwareevaluation. Andreas Simon. Seminar Software Management

Usability Testing. Theorien, Modelle und Methoden der Softwareevaluation. Andreas Simon. Seminar Software Management Usability Testing Theorien, Modelle und Methoden der Softwareevaluation Andreas Simon Seminar Software Management Agenda Motivation Usability Referenz-Modell Analytische Evaluationsmethoden Heuristische

Mehr

Von alleine wächst sich nichts

Von alleine wächst sich nichts Von alleine wächst sich nichts aus Lebenslagen von (armen) Kindern und Jugendlichen und gesellschaftliches Handeln bis zum Ende der Sekundarstufe I Auszug aus der Präsentation zum Abschluss der 4. Phase

Mehr

Der Zusammenhang von Lese-Rechtschreib- Schwächen, sozialen Bildungsbenachteiligungen und Analphabetismus

Der Zusammenhang von Lese-Rechtschreib- Schwächen, sozialen Bildungsbenachteiligungen und Analphabetismus Der Zusammenhang von Lese-Rechtschreib- Schwächen, sozialen Bildungsbenachteiligungen und Analphabetismus Michael Grosche Potsdamer Zentrum für Empirische Inklusionsforschung (ZEIF) Entwicklung von Fördermaterial

Mehr

Entwicklung eines hoch inferenten Ratingsystems zur Förderung selbstregulierten Lernens in der Grundschule

Entwicklung eines hoch inferenten Ratingsystems zur Förderung selbstregulierten Lernens in der Grundschule Entwicklung eines hoch inferenten Ratingsystems zur in der Grundschule Svenja Rieser 1,2, Anne Leuschner 1, Jasmin Warwas 2,3, Benjamin C. Fauth 1,2 & Gerhard Büttner 1,2 1 IDeA Zentrum, 2 Goethe-Universität

Mehr

DLV Positionspapier. Rechenschwäche/Dyskalkulie. DLV Deutschschweizer Logopädinnen- und Logopädenverband

DLV Positionspapier. Rechenschwäche/Dyskalkulie. DLV Deutschschweizer Logopädinnen- und Logopädenverband Erarbeitet von Frau Prof. Dr. Elisabeth Moser Opitz in Zusammenarbeit mit dem DLV Verabschiedet vom DLV-Vorstand am 8. Februar 2016 DLV Seite 2/5 Einleitung/Prämisse Begriffsverständnis Mathematik hat

Mehr

Grundlagen sportwissenschaftlicher Forschung Qualitative Forschung

Grundlagen sportwissenschaftlicher Forschung Qualitative Forschung Grundlagen sportwissenschaftlicher Forschung Qualitative Forschung Dr. Jan-Peter Brückner jpbrueckner@email.uni-kiel.de R.216 Tel. 880 4717 Qualitative Forschung Grundgedanken der qualitativen Forschung

Mehr

Multidimensionale Kompetenzstrukturen in der beruflichen Bildung: Technologiebasierte Kompetenzerfassung bei Kfz-Mechatroniker/-innen

Multidimensionale Kompetenzstrukturen in der beruflichen Bildung: Technologiebasierte Kompetenzerfassung bei Kfz-Mechatroniker/-innen Multidimensionale Kompetenzstrukturen in der beruflichen Bildung: Technologiebasierte Kompetenzerfassung bei Kfz-Mechatroniker/-innen Abschlussveranstaltung DFG-Schwerpunktprogramm Frankfurt, 8. Oktober

Mehr