Gruppenrichtlinien Die Grundlagen

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Gruppenrichtlinien Die Grundlagen"

Transkript

1 1 Gruppenrichtlinien Die Grundlagen 1 Einführung in Gruppenrichtlinien 4 Administrationstools für Gruppenrichtlinien 11 Grundlegende Gruppenrichtlinienadministration 16 Zusammenfassung Die Entwicklung im Bereich der Netzwerktechnik ist in den letzten Jahren weiter vorangeschritten. Die Netzwerke werden größer, Unternehmen konsolidieren ihre Ressourcen und immer weniger Administratoren sind für immer mehr Benutzer zuständig. Eine funktionierende IT-Infrastruktur rückt mehr und mehr in den Mittelpunkt des Unternehmensinteresses, so dass Ausfallzeiten zu minimieren und die Produktivität der Mitarbeiter zu steigern sind. Mit Windows Server 2003 und Active Directory haben Sie die Möglichkeit, eine effiziente zentrale Verwaltungsstrategie zu entwickeln, die primär darauf ausgelegt ist, Probleme zu vermeiden und anfallende Aufgaben zu erleichtern bzw. zu automatisieren. Eine gewichtige Rolle bei der zentralen Verwaltung von Microsoft-Systemen in einem Active Directory-Netzwerk spielen dabei Gruppenrichtlinien, die genauso zur Steuerung von Anwendungen, Systemen und Benutzern genutzt werden können wie zur Installation von Programmen. Zudem haben sie entscheidenden Einfluss auf die Sicherheitskonfiguration der eingesetzten Rechner. Einführung in Gruppenrichtlinien Gruppenrichtlinien können am ehesten mit einem Regelwerk verglichen werden, mit dem die Konfiguration von Benutzer- und Computerkonten im Active Directory durchgeführt werden kann. Anders als der Name vielleicht vermuten lässt, haben Gruppenrichtlinien primär nichts mit Windows- Benutzergruppen zu tun, sondern dienen der Konfiguration von Benutzer- und Computerkonten. Betrachtet man sie etwas genauer, so könnten einem einige Elemente bekannt vorkommen. Gruppenrichtlinien sind die logische Weiterentwicklung der Microsoft Windows NT-Systemrichtlinien, welche in Windows NT 4.0-Domänen zur Konfiguration von Windows 98- und Windows NT 4.0-Clients verwendet werden konnten. Allerdings bieten Gruppenrichtlinien so viele zusätzliche Möglichkeiten, dass sie nicht einfach als Weiterentwicklung bezeichnet werden können. Gruppenrichtlinien sind eine eigenständige Technologie, die entfernt an Systemrichtlinien erinnert. Für manche ist der Gruppenrichtlinieneditor nicht viel mehr als ein besserer Registrierungseditor. Auch das ist zum Teil richtig, denn viele Einstellungen einer Gruppenrichtlinie wirken sich direkt auf die Registrierung der zu konfigurierenden Systeme aus. Aber auch hier sollte bedacht werden, dass Gruppenrichtlinien eine Reihe von Funktionalitäten bieten, die nicht mit einem Registrierungseditor durchgeführt werden können. Oder haben Sie schon einmal über Regedit.exe eine Anwendung installiert? 1

2 Es ist schwer, die Aufgaben und Möglichkeiten von Gruppenrichtlinien kurz und prägnant zusammenzufassen, dafür sind diese einfach zu zahlreich. Aber dafür gibt es ja auch dieses Buch, welches sich ausführlich mit den Einstellungen und der Planung von Gruppenrichtlinien auseinander setzt. Die Möglichkeiten, die Gruppenrichtlinien bieten, stellen eine große Hilfe bei der effizienten Verwaltung eines Active Directory-gestützten Netzwerkes dar. Die folgenden Punkte zeigen lediglich einen kurzen Auszug aus den zur Verfügung stehenden Optionen: b Automatische Installation von Anwendungen b Zentrale Konfiguration von Anwendungen b Zentrale Zugriffsbeschränkung auf Funktionalitäten von Anwendungen b Zentrale Definition der Sicherheitskonfiguration von Benutzern und Computern b Zentrale Steuerung von zu verarbeitenden Skripts b Zentrale Änderung von Registrierungswerten b Zentrale Konfiguration von Berechtigungen auf Dateien, Ordnern und Registrierungsschlüsseln b Zentrale Verwaltung von Gruppenmitgliedschaften Gruppenrichtlinien und Active Directory Gruppenrichtlinien integrieren sich nahtlos in Active Directory-Strukturen und können seit Windows 2000 für die Verwaltung von Rechnern mit Windows 2000 Professional bzw. Server, Windows XP Professional und Windows Server 2003 verwendet werden. Systeme vor Windows 2000 können zwar Mitglied von Active Directory-Domänen werden, sind aber nicht in der Lage, Gruppenrichtlinien anzuwenden. Dies ist nativen Active Directory-Clients vorbehalten. HINWEIS: Eine Verwaltung von Systemen mit Windows XP Home Edition über Gruppenrichtlinien im Active Directory ist nicht möglich, da diese nicht in eine Domäne integriert werden können. Auch wenn Sie wahrscheinlich schon Erfahrungen mit Active Directory gemacht haben, wenn Sie zu diesem Buch greifen, möchte ich Ihnen, bevor wir uns intensiv mit Gruppenrichtlinien auseinander setzten, eine kurze Einführung in das Active Directory geben. Als Active Directory eingeführt wurde, fiel es vielen Menschen (inklusive mir) sehr schwer zu beschreiben, worum es sich beim Active Directory eigentlich handelt. Auf den ersten Blick ersetzt Active Directory das lieb gewonnene Domänenmodell von Windows NT und führt hierarchische Strukturen ein. Auf den zweiten Blick offenbaren sich vielfältige Möglichkeiten, die Verwaltung von IT-Organisationen zu optimieren. So wurde alleine das Domänenmodell durch die Einführung von Strukturen und Gesamtstrukturen deutlich vereinfacht, so dass die Anzahl der zu verwaltenden Domänen in vielen Organisationen drastisch reduziert werden konnte. Inzwischen stellt Active Directory, welches mit Windows 2000 eingeführt und mit Windows Server 2003 weiterentwickelt wurde, einen der leistungsfähigsten Verzeichnisdienste zur Verwaltung von Objekten innerhalb von Organisationsinfrastrukturen dar. Ein weiterer großer Fortschritt ist die Möglichkeit, neben den Standardobjekten Benutzer, Computer und Gruppen auch Dienste in das Active Directory integrieren zu können. So nutzt z.b. Microsoft Exchange seit der Version 2000 das Active Directory nicht nur als Adressbuch, sondern auch zur Speicherung und Replikation der gesamten Exchangekonfiguration. Auch andere Dienste, wie z.b. DNS (Domain Name System), PKI (Public Key Infrastructure) und RRAS (Routing and Remote Access Service), können Informationen im Active Directory ablegen. Basis vom Active Directory ist das Schema, das definiert, welche Objekte in der Datenbank erstellt werden und über welche Attribute diese verfügen können bzw. müssen. So ist im Schema beispiels- 2 Kapitel 1

3 weise definiert, dass es ein Objekt user geben kann und dass ein user über das Attribut objectsid verfügen muss. Während die Verzeichnisdatenbank bei Windows NT geschlossen war und keine individuellen Anpassungen an den anzulegenden Objekten und Attributen vorgenommen werden konnten, besteht im Active Directory die Möglichkeit, das Schema um individuelle Objekte und Attribute zu erweitern. Dies können sich zum einen Anwendungen zu Nutze machen, die sich in das Active Directory integrieren und zusätzliche Objekte und Attribute benötigen. Typische Beispiele für solche Anwendungen sind Microsoft Exchange und der Microsoft ISA Server (Internet Security and Acceleration). Zum anderen kann das Active Directory hierdurch aber auch individuelle Bedürfnisse angepasst und zusätzliche Informationen in die Datenbank aufgenommen werden. So könnte einem Benutzer beispielsweise auch ein Dienstwagen zugeordnet werden. Eine der wohl offensichtlichsten Änderungen im Active Directory gegenüber der bisherigen Verzeichnisdatenbank von Windows NT, ist die Unterstützung von Containern zur Strukturierung der Objekte. Früher waren Benutzer und Gruppen auf der gleichen Ebene in der Domäne abgelegt, wodurch es nicht möglich war, administrative Strukturen zu implementieren. Sollte beispielsweise ein Benutzer in der Lage sein, bestimmte Konten der Domäne zu verwalten, konnten ihm nur Berechtigungen auf allen Konten der Domäne gewährt werden. Durch die Einführung von hierarchischen Strukturen im Active Directory können solche Aufgaben problemlos auf Containerebene delegiert werden, wodurch die Entwicklung einer optimal auf das Unternehmen angepassten Verwaltungsstruktur vereinfacht wird. Für die Verwaltung von Active Directory-Objekten gibt es drei entscheidende Verwaltungsbereiche. Neben Domänen haben auch Active Directory-Standorte und Organisationseinheiten (Organisational Unit, OU) administrative Aufgaben. Da jeder dieser Verwaltungsbereiche Objekte aufnehmen kann, werden diese auch als Container bezeichnet. Während die Standorte eher geografische Strukturen abbilden und maßgeblichen Einfluss auf die Replikation haben, werden Domänen und OUs eher zur Abbildung von organisatorischen und administrativen Strukturen verwendet. So können auf jeder OU individuelle Berechtigungen definiert werden, wodurch sehr genau gesteuert werden kann, wer in welcher Weise mit Objekten in dem jeweiligen Container interagieren kann. Auf diesem Weg können Sie beispielsweise einer Benutzergruppe die Berechtigungen erteilen, Benutzer in einem bestimmten Container zu erstellen und deren Kennwörter zurückzusetzen. In anderen OUs, auf denen die Gruppe nicht diese Berechtigungen besitzt, dürfen Mitglieder dieser Gruppe auch keine Benutzer verwalten. Durch dieses detaillierte Berechtigungsmodell sind für viele administrative Aufgaben im Active Directory in der Regel keine Mitgliedschaften in administrativen Gruppen, wie z.b. Konten-Operatoren, mehr notwendig. Ein zweiter großer Vorteil der Verwendung von OUs ist die Unterstützung von Gruppenrichtlinien. Sie können Gruppenrichtlinien mit OUs verknüpfen, woraufhin sich die Einstellungen der Gruppenrichtlinie auf alle Objekte in diesen Container auswirken. Auf Objekte in anderen Containern haben diese Gruppenrichtlinien keinen Einfluss. Damit also ein Benutzer mit den gewünschten Gruppenrichtlinien versorgt wird, muss er sich lediglich im richtigen Active Directory-Container befinden. Gruppenrichtlinien und die IntelliMirror-Technologie Ein gern genanntes Schlagwort in Verbindung mit Gruppenrichtlinien ist IntelliMirror oder Intelli- Mirror-Technologie. Anders als der Name vermuten lässt, handelt es sich hierbei allerdings nicht um eine eigenständige Technologie, sondern um die Kombination von mehreren. Ziel von IntelliMirror ist es, Benutzern an jedem Rechner im Active Directory einen identischen Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen. Zudem sollen Mitarbeiter nach einer Neuinstallation ihres Arbeitsplatzes alle individuellen Einstellungen vorfinden und möglichst schnell wieder mit dem System interagieren können. An der Umsetzung dieser Ziele sind mehrere Komponenten des Betriebssystems beteiligt. Basis von IntelliMirror ist das Active Directory, in dem die Konten der Mitarbeiter und Clients gespeichert wer- Gruppenrichtlinien Die Grundlagen 3

4 den. Zudem werden die Container, in denen die Konten enthalten sind, mit Gruppenrichtlinien verknüpft, welche dazu verwendet werden, die Arbeitsumgebung der Mitarbeiter»mobil«zu gestalten. Durch die Konfiguration von Ordnerumleitungen können dem Benutzer beispielsweise seine Eigenen Dateien und Anwendungsdaten auf allen Rechnern der Organisation zur Verfügung gestellt werden, ohne dass diese jedes Mal aufwendig synchronisiert werden müssen. Ebenso können mit Gruppenrichtlinien Anwendungen verteilt werden, so dass ein Mitarbeiter auf allen PCs der Organisation auf seine Applikationen zugreifen kann. Die Installation erfolgt dabei allerdings erst beim ersten Aufruf der Anwendung, so dass diese physikalisch nur auf Systemen installiert ist, auf denen sie auch verwendet wird. Ebenso kann mit Gruppenrichtlinien die Arbeitsumgebung des Benutzers zentral verwaltet werden. Hierzu zählen Anwendungen, welche der Mitarbeiter nutzen darf, Funktionen auf die der Mitarbeiter nicht zugreifen soll und die Konfigurationen von Betriebssystemkomponenten, wie z.b. dem Internet Explorer. Letztlich gewinnt der Mitarbeiter durch den Einsatz der Intelli- Mirror-Technologie den Eindruck, dass seine Arbeitsumgebung ihm an jeden Rechner folgt. Der Vorteil hierbei ist die steigende Produktivität des Mitarbeiters, da dieser keine Zeit durch fehlende Daten oder Anwendungen verliert. Zudem ist sichergestellt, dass der Mitarbeiter an jedem Rechner auf die gleichen Funktionalitäten zurückgreifen kann und sich so sofort»zu Hause«fühlt. Damit Clients im Fehlerfall möglichst schnell wieder für den Mitarbeiter produktiv zur Verfügung stehen, wird die IntelliMirror-Technologie häufig mit den Remoteinstallationsdiensten (Remote Installation Service, RIS) von Windows Server 2003 kombiniert. RIS bietet die Möglichkeit, Active Directory-Clients über unbeaufsichtigte Installationen inklusive der gewünschten Anwendungen automatisch zu installieren. Durch die Verwendung von Gruppenrichtlinien steht dem Mitarbeiter nach der ersten Anmeldung seine gewohnte Arbeitsumgebung an einem frisch installierten Active Directory-Client zur Verfügung. Zudem kann durch den Einsatz der IntelliMirror-Technologie der Supportaufwand bei Clientproblemen deutlich reduziert werden, da sich die Wahrscheinlichkeit von individuellen Fehlern auf den Systemen verringert und die Zeit gesenkt wird, welche zur Fehleranalyse auf den Clients aufgewendet werden muss. Administrationstools für Gruppenrichtlinien Beim Lesen dieses Buches werden Sie feststellen, dass eine ganze Reihe von Tools und Programmen an einem effizienten Einsatz von Gruppenrichtlinien beteiligt sind. Viele befinden sich bereits im Lieferumfang von Windows XP bzw. Windows Server Andere können bei Bedarf lizenzkostenfrei von den Microsoft Webseiten heruntergeladen werden. Im Folgenden möchte ich Ihnen die wichtigsten Werkzeuge, die im Rahmen dieses Buches verwendet werden, kurz vorstellen und zeigen, wo Sie diese bei Bedarf finden können. Standardtools Microsoft liefert eine ganze Reihe von Werkzeugen, für die Erstellung, Verwaltung und Analyse von Gruppenrichtlinien bereits mit dem Betriebssystem mit. Zu den Standardtools zählen alle Programme, die automatisch zur Verfügung stehen und nicht separat installiert werden müssen. Microsoft Management Console Mit Windows 2000 wurde die Microsoft Management Console (MMC) als zentrales Verwaltungstool für Microsoft Systeme eingeführt. Betrachtet man die MMC für sich, handelt es sich hierbei um ein Grundgerüst, in welchem Konsolenprogramme, so genannte Snap-Ins (verfügen über die Dateiendung *.msc), ausgeführt werden können. Der Vorteil dieses Verfahrens ist, dass alle Snap-Ins mit der 4 Kapitel 1

5 gleichen Oberfläche ausgestattet sind und eine nahezu identische Handhabung bieten. Zudem können sich Administratoren über die MMC eigene Verwaltungsprogramme zusammenstellen, in denen häufig verwendete Snap-Ins miteinander kombiniert und als eigenständige Konsole gespeichert werden. Beinahe alle Verwaltungsprogramme vom Windows Server 2003, die über eine grafische Oberfläche verfügen, werden als Snap-In der MMC ausgeführt. Auch Anwendungen von Drittherstellern verfügen immer häufiger über MMC-Snap-Ins zur Administration der jeweiligen Applikation. Die MMC steht auf jedem Microsoft-System mit mindestens Windows 2000 zur Verfügung. Die folgenden Schritte beschreiben, wie Sie eine leere Konsole öffnen und spezielle Snap-Ins der Konsole hinzufügen können. 1. Öffnen Sie über Start/Ausführen und Eingabe von mmc eine leere Konsole. 2. Über den Menüpunkt Datei/Snap-In hinzufügen/entfernen können Sie die Snap-Ins konfigurieren, die in dieser Konsole angezeigt werden sollen. 3. Nach einem weiteren Klick auf die Schaltfläche Hinzufügen erscheint die in Abbildung 1.1 zu sehende Liste mit zur Verfügung stehenden Snap-Ins. Nachdem Sie ein Snap-In ausgewählt und die Schaltfläche Hinzufügen betätigt haben, steht dieses Verwaltungsprogramm in der Konsole zur Verfügung. Abbildung 1.1: Auswählen der gewünschten Snap-Ins für eine MMC-Konsole 4. Verfahren Sie analog mit weiteren benötigten Verwaltungsprogrammen. 5. Wenn Sie die gewünschten Snap-Ins hinzugefügt haben, können Sie das Dialogfeld über Schließen verlassen. In der folgenden Liste sehen Sie eine Übersicht über alle in der Konsole enthalten Snap-Ins. Ein Klick auf OK beendet die Auswahl und Sie können die gewählten Snap-Ins verwenden. 6. Wenn Sie auch später auf diese Kombination von Verwaltungsprogrammen zurückgreifen wollen, können Sie die Konsole über den Menüpunkt Datei/Speichern unter sichern. Die Konsole wird standardmäßig im Pfad %Userprofil%\Startmenü\Programme\Verwaltung gespeichert. Active Directory-Benutzer und -Computer Das MMC-Snap-In Active Directory-Benutzer und -Computer dient der grundlegenden Active Directory Administration. Mit dieser Konsole werden z.b. Benutzer angelegt, OUs verwaltet und Gruppenrichtlinien Die Grundlagen 5

6 Gruppen administriert. Zudem ist Active Directory-Benutzer und -Computer ein Einstiegspunkt für die Gruppenrichtlinienverwaltung. Mit diesem Snap-In können Gruppenrichtlinienverknüpfungen konfiguriert und neue Gruppenrichtlinien erstellt werden. Das Snap-In Active Directory-Benutzer und -Computer steht standardmäßig nur auf Domänencontrollern zur Verfügung. Um es auch auf anderen Systemen verwenden zu können, müssen die passenden Admintools installiert werden. HINWEIS: Nähere Informationen zur Installation der Admintools finden Sie im X Abschnitt»Installieren der Verwaltungstools auf einem Client«später in diesem Kapitel. Das Snap-In Active Directory-Benutzer und -Computer, welches in Abbildung 1.2 zu sehen ist, kann über Start/Programme/Verwaltung/Active Directory-Benutzer und -Computer oder auch direkt durch Aufruf der Konsolendatei dsa.msc geöffnet werden. Abbildung 1.2: Oberfläche des Verwaltungsprogramms Active Directory-Benutzer und -Computer Active Directory-Standorte und -Dienste Mit dem Snap-In Active Directory-Standorte und -Dienste können Sie die physikalische Konfiguration vom Active Directory verwalten. Hierzu gehören neben der Replikation auch die Active Directory-integrierten Dienste. Zusätzlich können mit diesem Snap-In Gruppenrichtlinien erstellt sowie bestehende mit Standorten verknüpft werden. Die Einstellungen dieser Gruppenrichtlinien werden anschließend von allen Objekten des Standortes übernommen. Auch das Active Directory-Standorte und -Dienste Snap-In steht standardmäßig nur auf Domänencontrollern zur Verfügung und muss auf allen anderen Systemen, auf denen es zusätzlich verwendet werden soll, nachinstalliert werden. Das Snap-In kann über Start/Programme/Verwaltung/Active Directory-Standorte und -Dienste oder direkt über die Konsolendatei dssite.msc geöffnet werden. 6 Kapitel 1

7 Gruppenrichtlinienobjekt-Editor Der Gruppenrichtlinienobjekt-Editor, welcher auch gerne als Gruppenrichtlinieneditor bezeichnet wird, ist das Werkzeug zur Konfiguration von Einstellungen in Gruppenrichtlinien. Mit diesem MMC-Snap-In können alle relevanten Einstellungen von Gruppenrichtlinienobjekten editiert werden. Der Gruppenrichtlinienobjekt-Editor kann entweder über die MMC, direkt aus den Snap-Ins Active Directory-Benutzer und -Computer bzw. Active Directory-Standorte und -Dienste oder über die Konsolendatei gpedit.msc geöffnet werden. Die Abbildung 1.3 zeigt die Oberfläche des Gruppenrichtlinienobjekt-Editors, welcher auf allen Systemen mit mindestens Windows 2000 vorhanden ist. Abbildung 1.3: Anzeige einer Gruppenrichtlinie mit dem Gruppenrichtlinienobjekt-Editor Installieren der Verwaltungstools auf einem Client Ein System verfügt standardmäßig nur über die MMC-Snap-Ins, die für Komponenten zuständig sind, die auch lokal auf dem System genutzt werden können. Da aber viele administrative Aufgaben nicht lokal an einem Server, sondern von Clients aus durchgeführt werden, müssen die benötigten Verwaltungsprogramme auf diesen Rechnern nachinstalliert werden. Microsoft stellt alle Verwaltungsprogramme für eine Betriebssystemgeneration in der Datei Adminpak.msi zur Verfügung. Diese Installationsdatei befindet sich im Verzeichnis %Windir%\System32 von Rechnern mit Windows 2000 Server- und Windows Server 2003-Betriebssystem. Um die Verwaltungsprogramme auf einem Client zu installieren, können diese entweder auf den Zielrechner kopiert oder über das Netzwerk ausgeführt werden. Bei der Installation vom Adminpak sollte auf die richtige Version geachtet werden. Um die Verwaltungsprogramme auf einem Windows 2000 System zu installieren, benötigen Sie zwingend das Gruppenrichtlinien Die Grundlagen 7

8 Adminpak eines Windows 2000 Servers, auch wenn der Client zur Verwaltung von Windows Server 2003-Systemen genutzt werden soll. Analog verhält es sich bei Windows XP-Clients. Diese benötigen zwingend das Adminpak vom Windows Server 2003, auch wenn der Client zur Verwaltung von Windows 2000-Servern verwendet werden soll. Sollten Sie nicht über die passenden installierten Server verfügen, finden Sie die benötigten Dateien auch im Verzeichnis i386 der korrespondierenden Server-CDs. HINWEIS: Das englische Adminpak für Windows XP und Windows Server 2003 kann auch direkt über den Link von den Microsoft-Webseiten heruntergeladen werden. Windows Support Tools Die Windows Support Tools, die bei jedem Windows Server 2003 mitgeliefert werden, enthalten eine Reihe nützlicher Programme, welche die tägliche Administration deutlich vereinfachen, und auf keinem Administrator-PC fehlen sollten. Da die Windows Support Tools nicht automatisch installiert werden, müssen diese zunächst installiert werden. Die Installationsroutine Suptools.msi befindet sich im Ordner Support\Tools einer Windows Server 2003-CD. Im Folgenden möchte ich die, für die Gruppenrichtlinienverwaltung, wichtigsten Programme kurz vorstellen. ADSIEdit Das Support Tool ADSIEdit.msc, welches Sie in Abbildung 1.4 sehen können, ist ein Programm zur direkten Administration der Objekte im Active Directory. Der Vorteil vom ADSIEdit gegenüber vielen Standardverwaltungsprogrammen, wie z.b. Active Directory-Benutzer und -Computer, ist, dass Sie auch die Attribute und Werte einsehen und ändern können, die sonst nicht eingeblendet sind. Dabei arbeitet ADSIEdit mit den Bezeichnungen, wie sie im Schema definiert sind. Der Anzeigename eines Benutzers heißt hier also nicht Anzeigename sondern displayname. ADSIEdit bietet zudem direkten Zugriff auf die einzelnen Partitionen vom Active Directory. Standardmäßig verfügt Active Directory über drei Partitionen: b Domänenpartition: Alle Objekte, die mit dem Snap-In Active Directory-Benutzer und -Computer angezeigt und editiert werden können, werden in der Domänenpartition gespeichert. Jede Domäne einer Active Directory-Gesamtstruktur verfügt über eine eigene Domänenpartition. b Konfigurationspartition: In der Konfiguration sind vielfältige Informationen enthalten. So wird beispielsweise die Standortkonfiguration in diesem Teil vom Active Directory gespeichert. Auch Dienstinformationen, wie z.b. RRAS, PKI und Exchange, werden, sofern vorhanden, in dieser Partition abgelegt. In einer Active Directory-Gesamtstruktur verwenden alle Domänen die gleiche Konfigurationspartition. b Schemapartition: In der Schemapartition befindet sich wie der Name schon sagt das Schema vom Active Directory. Hier ist definiert, welche Objekte im Active Directory erstellt werden können und über welche Attribute diese verfügen können, bzw. müssen. Auch das Schema ist für alle Domänen einer Active Directory-Gesamtstruktur identisch. ADSIEdit kann am einfachsten über Start/Ausführen und Eingabe von adsiedit.msc aufgerufen werden. 8 Kapitel 1

9 Abbildung 1.4: Das Windows Support Tool ADSIEdit dient der direkten Administration von Active Directory-Objekten Active Directory Administration Tool Ein ebenfalls sehr hilfreiches Programm zur Verwaltung von Active Directory-Daten stellt das Active Directory Administration Tool LDP.exe dar. Mit diesem Programm können Sie durch die Active Directory-Objekte browsen und sich so alle gesetzten Attribute der Objekte anschauen und bei Bedarf auch editieren. Ebenso wie ADSIEdit verwendet LDP zur Anzeige der Objekte und Attribute die original Schemabezeichnungen. LDP eignet sich besonders, um bestimmte Werte eines Active Directory-Objektes zu ermitteln, deren genaue Bezeichnung nicht bekannt ist. Um beispielsweise die Schemabezeichnung des Attributes zur Speicherung der RAS-Rückrufnummer zu identifizieren, kann bei einem Referenzuser diese Nummer in den Rückrufoptionen im Snap-In Active Directory-Benutzer und -Computer auf einen bestimmten Wert gesetzt werden. Anschließend können Sie sich mit LDP die gesetzten Werte des Users anzeigen lassen und anhand des eingegebenen Wertes den Namen des gesuchten Attributes finden. Die Abbildung 1.5 zeigt die Attribute eines Active Directory-Benutzers mit Hilfe des Windows Support Tools LDP. Gruppenrichtlinien Die Grundlagen 9

10 Abbildung 1.5: Auslesen der Attribute eines Benutzers mit Hilfe von LDP Sie können LDP am einfachsten über Start/Ausführen/ldp.exe aufrufen. Damit Sie die Objekte im Active Directory browsen können, müssen Sie anschließend folgende Schritte durchführen: 1. Geben Sie über den Menüpunkt Connection/Connect den Namen des Domänencontrollers an, mit dem Sie eine Verbindung aufbauen möchten. 2. Führen Sie anschließend über den Menüpunkt Connection/Bind eine Authentifizierung an dem Domänencontroller durch. Wenn Sie keine Anmeldeinformationen angeben, werden Sie mit Ihren lokalen Anmeldedaten authentifiziert. 3. Um schließlich durch die Umgebung browsen zu können, müssen Sie die Strukturansicht über den Menüpunkt View/Tree aktivieren. In dem sich öffnenden Dialogfeld können Sie den LDAP-Pfad zu dem Container angeben, welcher als Einstiegspunkt für die Ansicht verwendet werden soll. Geben Sie keinen Pfad an, beginnt die Struktur auf der höchsten Ebene. Windows Resource Kit Das Windows Resource Kit ist eine Sammlung von meist kleinen, aber sehr nützlichen Werkzeugen, die Administratoren bei der Arbeit unterstützten sollen. Die Palette der Anwendungen reicht dabei von kleinen Skripts, die speziell für eine Aufgabe konzipiert sind, bis hin zu komplexen Anwendungen. Im Rahmen dieses Buches werden verschiedene Resource Kit Tools vorgestellt, die einen direkten Einfluss auf die Arbeit mit Gruppenrichtlinien haben. Das Windows Resource Kit befindet sich 10 Kapitel 1

11 nicht im Lieferumfang von Windows Server 2003, kann aber kostenlos von den Microsoft-Webseiten über den Link 4AE7-96EE-B18C4790CFFD&displaylang=en heruntergeladen werden. Gruppenrichtlinienverwaltungskonsole Eine gesonderte Rolle für die Verwaltung von Gruppenrichtlinien nimmt die Gruppenrichtlinienverwaltungskonsole (Group Policy Management Console, GPMC) ein. Die GPMC ist speziell für die Verwaltung von Gruppenrichtlinien konzipiert und vereint alle relevanten Funktionalitäten in einer Oberfläche. Eine der zentralen Fragen bei der Konzeptionierung dieses Buches war, ob bei der Beschreibung von Funktionen und der Erstellung von Screenshots von einer installierten GPMC ausgegangen werden kann. Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei der GPMC zwar um das bevorzugte Programm zur Verwaltung von Gruppenrichtlinien, nicht aber um ein Boardmittel vom Windows Server 2003 handelt, habe ich mich dafür entschieden, die GPMC nicht vorauszusetzen. Alle Funktionalitäten werden in diesem Buch anhand der Standardwerkzeuge beschrieben. Um aber auch den Benutzern gerecht zu werden, die bereits die GPMC einsetzen, bzw. auch denen die Vorteile zu zeigen, die diese bisher nicht kennen, habe ich der GPMC ein eigenes Kapitel gewidmet, in dem die GPMC vorgestellt und die Verwaltung von Gruppenrichtlinien detailliert erläutert wird HINWEIS: Nähere Informationen zur Verwendung der Gruppenrichtlinienverwaltungskonsole finden Sie in X Kapitel 8. Die GPMC befindet sich nicht im Lieferumfang von Windows Server 2003, kann aber kostenfrei über den Link 82f5-3330f37adfeb&displaylang=de heruntergeladen werden. Grundlegende Gruppenrichtlinienadministration Bevor in den folgenden Kapiteln die Konfiguration und Planung von Gruppenrichtlinien ausführlich beschrieben wird, sollen zunächst einige grundsätzliche Elemente der Gruppenrichtlinienadministration erläutert werden. Verknüpfungsebenen von Gruppenrichtlinien Gruppenrichtlinien bieten vielfältige Möglichkeiten an, Benutzer und Computer einer Organisation zu verwalten. Anders, als Sie es vielleicht von den Windows NT-Systemrichtlinien kennen, können im Active Directory beliebig viele Gruppenrichtlinien nebeneinander existieren. Damit die Einstellungen einer Gruppenrichtlinie wirksam werden, müssen diese mit einem passenden Verwaltungsbereich im Active Directory verknüpft werden. Generell können Gruppenrichtlinien mit Standorten (mit dem MMC-Snap-In Active Directory-Standorte und -Dienste), mit Domänen und mit OUs verknüpft werden (beides mit dem MMC-Snap-In Active Directory-Benutzer und -Computer). Die Einstellungen der Gruppenrichtlinien gelten für alle Objekte in dem jeweiligen Verwaltungsbereich, beziehungsweise in allen untergeordneten Containern. Wird beispielsweise eine Gruppenrichtlinie mit der OU Zentrale verknüpft, in der der Zugriff auf die Registrierungseditoren verhindert wird, kann kein Benutzer in der OU Zentrale, oder einer darunter liegenden, auf die Registrierungseditoren zugreifen. Benutzer in anderen OUs können diese jedoch ohne Probleme verwenden. Wird ein Benutzer anschließend in die OU Zentrale verschoben, ist auch für diesen der Zugriff auf die Registrierungseditoren nicht mehr möglich. Ein ähnlicher Effekt tritt ein, wenn ein Objekt aus dem Wirkungsbereich einer Gruppenrichtlinie heraus in einen anderen Container verschoben wird. In diesem Gruppenrichtlinien Die Grundlagen 11

12 Fall sind die Einstellungen nicht mehr gültig und es werden, sofern vorhanden, die Gruppenrichtlinien übernommen, die mit dem Zielcontainer verknüpft sind. Zusätzlich zu den Containern im Active Directory, mit denen Gruppenrichtlinien verknüpft werden können, verfügt jeder Rechner mit Windows 2000 oder höher über eine Lokale Richtlinie, die zur Konfiguration des lokalen Rechners verwendet werden kann. Die Verarbeitung von Gruppen- und lokalen Richtlinien folgt einer strikten Reihenfolge, die Sie der folgenden Liste entnehmen können. b Als erstes wird die Lokale Richtlinie eines Systems angewendet. b Anschließend folgen Gruppenrichtlinien des Standortes. b Gefolgt von den Gruppenrichtlinien der Domäne. b Schließlich werden die Gruppenrichtlinien ausgewertet, die mit Organisationseinheiten verknüpft sind, angefangen von Organisationseinheiten der höchsten Ebene bis hin zu der OU, in der das Benutzer- bzw. Computerkonto gespeichert ist. Bei dieser Verarbeitungsreihenfolge können Einstellungen von Gruppenrichtlinien durch nachfolgend angewendete überschrieben werden. Um eine funktionierende Richtlinienumgebung zu entwickeln, die optimal auf die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst ist, bedarf es daher einer genauen Planung der Container und Gruppenrichtlinienobjekte. HINWEIS: Nähere Informationen zur Planung und Verarbeitung von Gruppenrichtlinien finden Sie in X Kapitel 7. Standardrichtlinien Damit die Systeme in einem Active Directory über eine gewisse Grundsicherheit verfügen, werden automatisch bei der Installation des ersten Domänencontrollers die beiden Gruppenrichtlinienobjekte Default Domain Policy und Default Domain Controllers Policy erzeugt. Default Domain Policy Die Default Domain Policy ist mit der Domäne verknüpft und primär für die Konfiguration der Kennwortsicherheit für Benutzerkonten verantwortlich. Zusätzlich befinden sich Einstellungen bezüglich der Kerberos-Authentifizierung in diesem Gruppenrichtlinienobjekt. Die Default Domain Policy ist der einfachste Weg, Einstellungen für alle Benutzer bzw. Computer in der Domäne vorzunehmen. Manche Einstellungen, wie beispielsweise die Kennwortrichtlinien für Domänenbenutzer, sollten zwingend in dieser Gruppenrichtlinie definiert werden. Default Domain Controllers Policy Die Default Domain Controllers Policy ist mit der OU Domain Controllers verknüpft, in der sich standardmäßig die Computerkonten von Domänencontrollern befinden. Da diese eine gesonderte Rolle in einer Domänenstruktur einnehmen und die Daten vom Active Directory lokal speichern, werden in der Default Domain Controllers Policy spezielle Benutzerrechte und Sicherheitsoptionen definiert. Auf diesem Weg wird beispielsweise sichergestellt, dass sich keine einfachen Benutzer lokal an einem Domänencontroller anmelden können, sondern Mitgliedern der Operatoren- und Administratorengruppen vorbehalten bleibt. Lokale Richtlinien Zusätzlich zu den Active Directory-gestützten Gruppenrichtlinien verfügt jeder Rechner mit mindestens Windows 2000 über eine lokale Richtlinie, welche die Grundsicherheit der Systeme zur Verfügung stellt. In dieser Richtlinie sind neben Benutzerrechten auch allgemeine Sicherheitsoptionen, wie 12 Kapitel 1

13 beispielsweise Verschlüsselungs- und Signaturanforderungen für den sicheren Kanal definiert. Die Einstellungen der lokalen Richtlinien können jederzeit durch Gruppenrichtlinien im Active Directory überschrieben werden. Erstellen von Gruppenrichtlinien Es stehen verschiedene Wege zur Verfügung, um Gruppenrichtlinien zu erstellen. Der einfachste Weg ist direkt über die Eigenschaften des Verwaltungsbereiches, auf den die Gruppenrichtlinien wirken sollen. Möchten Sie beispielsweise eine Gruppenrichtlinie für die OU Osnabrueck erstellen, in welcher der Zugriff auf die Registrierungseditoren unterbunden wird, können Sie diese direkt mit dem MMC-Snap-In Active Directory-Benutzer und -Computer erzeugen und verknüpfen. Die folgenden Schritte beschreiben, wie eine neue Gruppenrichtlinie erstellt werden kann. 1. Öffnen Sie zunächst das MMC-Snap-In Active Directory-Benutzer und -Computer, z.b. über Start/Programme/Verwaltung/Active Directory-Benutzer und -Computer. 2. Navigieren Sie anschließend zu dem gewünschten Container und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf diesen. 3. Wählen Sie aus dem Kontextmenü den Eintrag Eigenschaften aus und wechseln Sie zur Registerkarte Gruppenrichtlinie. 4. Auf der in Abbildung 1.6 dargestellten Registerkarte werden alle Gruppenrichtlinien angezeigt, die direkt mit diesem Container verknüpft sind. In der Regel sollte die Auswahlliste leer sein. Abbildung 1.6: Erstellen einer Gruppenrichtlinie auf einem Container 5. Mit der Schaltfläche Neu können Sie eine Gruppenrichtlinie erzeugen, für die Sie lediglich einen aussagekräftigen Namen vergeben sollten. 6. Nachdem Sie den Namen über Eingabe bestätigt haben, ist die Gruppenrichtlinie erfolgreich erstellt und verknüpft. Die Einstellungen der markierten Gruppenrichtlinie können anschließend mit der Schaltfläche Bearbeiten geändert werden. Gruppenrichtlinien Die Grundlagen 13

14 Struktur von Gruppenrichtlinien Eine Gruppenrichtlinie verfügt, wie in Abbildung 1.3 zu sehen, über die Bereiche Computerkonfiguration und Benutzerkonfiguration. Ein ganz entscheidender Punkt für das Verständnis der Funktionsweise von Gruppenrichtlinien ist die Unterteilung in Computer- und Benutzerkonfiguration. Auch wenn beide Komponenten in einer Gruppenrichtlinie enthalten sind, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass auch Einstellungen aus beiden Bereichen zur Anwendung kommen. Dies hängt maßgeblich von der Position der Benutzer- und Computerkonten im Active Directory ab. Die Einstellungen der Computerkonfiguration enthalten Richtlinien, die von Rechnern angewendet werden - unabhängig von den Benutzern, die sich an diesen Systemen anmelden. Hierzu zählen beispielsweise Sicherheitsoptionen, allgemeine Einstellungen des Betriebssystems, Benutzerrechte und Überwachungsoptionen. Die Computerkonfiguration von Gruppenrichtlinienobjekten werden verarbeitet, bevor sich ein Benutzer an dem System anmelden kann. Erst wenn die Computereinstellungen verarbeitet sind, wird dem Benutzer der Anmeldebildschirm angezeigt, so dass dieser sich an dem System authentifizieren kann. Sobald die Richtigkeit seiner Daten von einem Domänencontroller bestätigt wurde, werden die Gruppenrichtlinien mit den Benutzerkonfigurationen für diesen Benutzer ermittelt und verarbeitet. Die Anwendung von Benutzer- und Computerkonfigurationen erfolgt also völlig unabhängig voneinander. So würden beispielsweise Einstellungen in der Benutzerkonfiguration einer Gruppenrichtlinie nur Sinn machen, wenn die Gruppenrichtlinie auch mit einem Container verknüpft ist, in dem sich auch Benutzerkonten befinden. Gruppenrichtlinie mit Computer- und Benutzerkonfiguration Domäne GPO-DOM Gruppenrichtlinie mit Computer- und Benutzerkonfiguration Zentrale GPO-Zentrale Desktop GPO-Desktop Gruppenrichtlinie mit Computer- und Benutzerkonfiguration Wks01 Gruppenrichtlinie mit Computer- und Benutzerkonfiguration Benutzer GPO-Benutzer User1 Abbildung 1.7: Beispielszenario zur Verdeutlichung der Unabhängigkeit von Benutzer- und Computerkonfigurationen in Gruppenrichtlinien 14 Kapitel 1

15 HINWEIS: Eine Ausnahme zu diesem Verhalten stellt der Loopbackverarbeitungsmodus dar, welcher in einer Gruppenrichtlinie aktiviert werden kann. Nähere Informationen hierzu finden Sie in X Kapitel 7. Anhand des folgenden Beispieles soll die Anwendung von Computer- und Benutzereinstellungen noch einmal verdeutlicht werden. Die Abbildung 1.7 zeigt eine exemplarische Active Directory- Struktur mit OUs, Benutzern, Computern und Gruppenrichtlinien. Bis der Benutzer User1 an dem Computer Wks01 vollständig angemeldet ist, werden die Einstellungen von folgenden Gruppenrichtlinien angewendet: b Wenn der Computer Wks01 startet, wird das Konto im Active Directory lokalisiert und der Domänencontroller übermittelt eine Liste mit folgenden anzuwendenden Gruppenrichtlinien an den Client. b Zunächst wird die Computerkonfiguration der GPO-DOM angewendet. b Anschließend folgt die Computerkonfiguration der GPO-Zentrale. b Schließlich wird die Computerkonfiguration der Gruppenrichtlinie GPO-Desktop angewendet, bevor dem Benutzer ein Anmeldebildschirm zur Verfügung gestellt wird. b Nachdem sich der Benutzer User1 erfolgreich an der Domäne authentifiziert hat, übermittelt der Domänencontroller eine Liste mit folgenden zu verarbeitenden Gruppenrichtlinien für den Benutzer an den Client. b Zunächst wird die Benutzerkonfiguration der GPO-DOM verarbeitet. b Daraufhin folgen die Einstellungen der Benutzerkonfiguration der GPO-Zentrale. b Schließlich wird noch die Benutzerkonfiguration der Gruppenrichtlinie GPO-Benutzer angewendet. Die Einstellungen in der Computerkonfiguration der Gruppenrichtlinie GPO-Benutzer kommen in diesem Beispiel genauso wenig zur Anwendung, wie die Benutzerkonfiguration der Gruppenrichtlinie GPO-Desktop. Aktualisierung von Gruppenrichtlinien Gruppenrichtlinien werden nicht nur während des Startvorgangs eines Rechners bzw. bei der Anmeldung von Benutzern verarbeitet, sondern auch zyklisch im Hintergrund aktualisiert. Hierdurch ist sichergestellt, dass Änderungen an Gruppenrichtlinien möglichst zeitnah aktiviert werden. Zudem ist hierdurch sichergestellt, dass auch Systeme die Änderungen ohne Neustart übernehmen können, die dauerhaft zur Verfügung stehen müssen, wie z.b. Server. Gruppenrichtlinien werden von Clients und Mitgliedservern alle 90 Minuten auf Änderungen überprüft, ebenso verhält es sich bei Aktualisierungen der Benutzerkonfiguration. Domänencontroller kontrollieren sogar alle fünf Minuten, ob neue Einstellungen in den Gruppenrichtlinien vorgenommen wurden. In manchen Situationen, wie beispielsweise nach wichtigen Änderungen oder im Testlabor, kann eine sofortige Aktualisierung der Einstellungen notwendig werden. Hierzu können die Befehle GPUpdate.exe (für Windows XP und Windows Server 2003) sowie Secedit.exe (Windows 2000) verwendet werden. Verarbeitung von Gruppenrichtlinien Verantwortlich für die Verarbeitung der Einstellungen auf den Clients ist die Gruppenrichtlinien- Engine. Diese prüft sowohl ob neue Einstellungen umgesetzt werden müssen als auch welche Kom- Gruppenrichtlinien Die Grundlagen 15

16 ponenten in der Gruppenrichtlinie konfiguriert sind. Abhängig von den zu verarbeitenden Einstellungen ruft die Gruppenrichtlinien-Engine so genannte Clienterweiterungen (Client Side Extension, CSE) auf, welche die Konfigurationen der korrespondierenden Einstellungen auf dem Client umsetzten. Jeder Client verfügt, je nach Betriebssystemversion, über unterschiedliche Clienterweiterungen für die Anwendung der Gruppenrichtlinien. Ein Windows Server 2003 verfügt beispielsweise über folgende CSEs: b Ordnerumleitungen b Microsoft Datenträgerkontingente b Skriptverarbeitung b Sicherheitseinstellungen b EFS Wiederherstellung b Softwareinstallation b Internet Explorer-Wartung b Administrative Vorlagen b IP-Sicherheitsrichtlinien b Drahtlosnetzwerke b QoS-Paketplaner HINWEIS: Nähere Informationen zur Aktualisierung und Verarbeitung von Gruppenrichtlinien finden Sie in X Kapitel 6. Zusammenfassung In diesem Kapitel wurden einige Grundzüge der Arbeit mit Gruppenrichtlinien gezeigt, wie z.b. den Zusammenhang von Benutzer- und Computerkonfiguration oder die Ebenen mit denen Gruppenrichtlinien verknüpft werden können. Zum besseren Verständnis, wofür Gruppenrichtlinien überhaupt verwendet werden können, werden in den folgenden Kapiteln zunächst die Einstellungen in den Gruppenrichtlinien detailliert vorgestellt. Den Anfang macht im nächsten Kapitel die Softwareverteilung. 16 Kapitel 1

Windows 2003 Server paedml Windows 2.7 für schulische Netzwerke. HowTo Desktop via Gruppenrichtlinienobjekte (GPO) anpassen

Windows 2003 Server paedml Windows 2.7 für schulische Netzwerke. HowTo Desktop via Gruppenrichtlinienobjekte (GPO) anpassen Windows 2003 Server paedml Windows 2.7 für schulische Netzwerke HowTo Desktop via Gruppenrichtlinienobjekte (GPO) anpassen Stand: 11.11.2011 Fehler! Kein Text mit angegebener Formatvorlage im Dokument.

Mehr

Konfiguration von Clients zur Kommunikation mit einem SUS-Server

Konfiguration von Clients zur Kommunikation mit einem SUS-Server Konfiguration von Clients zur Kommunikation mit einem SUS-Server Allgemeine Informationen Damit sich der Autoupdate-Client die Updates vom lokalen SUS-Server abholt, muss in seiner Registry die korrekten

Mehr

Softwareverteilung mit Gruppenrichtlinien 03.01.2007

Softwareverteilung mit Gruppenrichtlinien 03.01.2007 Softwareverteilung mit Gruppenrichtlinien Mit dieser Dokumentation möchte ich zeigen wie einfach man im ActiveDirectory Software mithilfe von Gruppenrichtlinien verteilen kann. Ich werde es hier am Beispiel

Mehr

Step by Step Gruppenrichtlinien unter Windows Server 2003. von Christian Bartl

Step by Step Gruppenrichtlinien unter Windows Server 2003. von Christian Bartl Step by Step Gruppenrichtlinien unter Windows Server 2003 von Gruppenrichtlinien unter Windows Server 2003 Grundlagen Um Gruppenrichtlinien hinzuzufügen oder zu verwalten Gehen Sie in die Active Directory

Mehr

Er musste so eingerichtet werden, dass das D-Laufwerk auf das E-Laufwerk gespiegelt

Er musste so eingerichtet werden, dass das D-Laufwerk auf das E-Laufwerk gespiegelt Inhaltsverzeichnis Aufgabe... 1 Allgemein... 1 Active Directory... 1 Konfiguration... 2 Benutzer erstellen... 3 Eigenes Verzeichnis erstellen... 3 Benutzerkonto erstellen... 3 Profil einrichten... 5 Berechtigungen

Mehr

09.01.2014. Dokumentation zur Einrichtung des Active-Directory für die Bank am Waldrand. Übung: Active-Directory Daniel Pasch FiSi_FQ_32_33_34

09.01.2014. Dokumentation zur Einrichtung des Active-Directory für die Bank am Waldrand. Übung: Active-Directory Daniel Pasch FiSi_FQ_32_33_34 09.01.2014 Dokumentation zur Einrichtung des Active-Directory für die Bank am Waldrand Übung: Active-Directory Daniel Pasch FiSi_FQ_32_33_34 Inhaltsverzeichnis 1 Der Auftrag... 3 2 Ist-Zustand... 3 3 Soll-Zustand...

Mehr

23 Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole (GPMC): Gruppenrichtlinien made easy

23 Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole (GPMC): Gruppenrichtlinien made easy 23 Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole (GPMC): Gruppenrichtlinien made easy Administratoren, die Erfahrungen mit einer auf Windows 2000 Server-basierten Active Directory- Umgebung besitzen, wissen, dass

Mehr

3 Entwerfen von Identitäts- und

3 Entwerfen von Identitäts- und 3 Entwerfen von Identitäts- und Zugriffsmanagementkomponenten Prüfungsanforderungen von Microsoft: Designing Support Identity and Access Management Components o Plan for domain or forest migration, upgrade,

Mehr

Windows Server 2003 - Konfiguration als Domänencontroller & weitere Möglichkeiten

Windows Server 2003 - Konfiguration als Domänencontroller & weitere Möglichkeiten 1 von 12 10.06.2007 21:13 Windows Server 2003 - Konfiguration als Domänencontroller & weitere Möglichkeiten Teil 4 - Erstellen der benötigten Freigaben, Anlegen von Usern Zuweisen Basis- und Profilordner

Mehr

Active-Directory-Zertifikatdienste (PKI) Installieren & konfigurieren

Active-Directory-Zertifikatdienste (PKI) Installieren & konfigurieren [Geben Sie Text ein] Active-Directory-Zertifikatdienste (PKI) Installieren & konfigurieren Active-Directory-Zertifikatdienste (PKI) Installieren & konfigurieren Inhalt Active Directory-Zertifikatdienst

Mehr

Windows Deployment Services 2003 Grundinstallation

Windows Deployment Services 2003 Grundinstallation Windows Deployment Services 2003 Grundinstallation Inhalthaltsverzeichnis Windows Deployment Services - Installation... 2 Windows Deployment Services Grundkonfiguration Schritt 1... 2 Windows Deployment

Mehr

Gruppenrichtlinien und Softwareverteilung

Gruppenrichtlinien und Softwareverteilung Gruppenrichtlinien und Softwareverteilung Ergänzungen zur Musterlösung Bitte lesen Sie zuerst die gesamte Anleitung durch! Vorbemerkung: Die Begriffe OU (Organizational Unit) und Raum werden in der folgenden

Mehr

LERNWERKSTATT SEKUNDARSTUFE I

LERNWERKSTATT SEKUNDARSTUFE I LERNWERKSTATT SEKUNDARSTUFE I SOFTWAREVERTEILUNG DER LERNWERK- STATT SEKUNDARSTUFE I IM NETZWERK Die Lernwerkstatt Sekundarstufe I (LWS) unterstützt die automatische Software- Installation über den Windows

Mehr

Installation über MSI. CAS genesisworld mit MSI-Paketen installieren

Installation über MSI. CAS genesisworld mit MSI-Paketen installieren Installation über MSI CAS genesisworld mit MSI-Paketen installieren 1 Copyright Die hier enthaltenen Angaben und Daten können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die in den Beispielen verwendeten

Mehr

6.1.2 Beispiel 118: Kennwort eines Benutzers ändern

6.1.2 Beispiel 118: Kennwort eines Benutzers ändern Herzlich willkommen zum Kurs "Windows XP Home & Professional" 6 Windows XP und die Sicherheit Sicherheit beim Arbeiten am Computer ist einer der wichtigsten Themen. Windows XP wurde von Microsoft mit zahlreichen

Mehr

http://www.winhelpline.info/daten/printthread.php?shownews=601

http://www.winhelpline.info/daten/printthread.php?shownews=601 Seite 1 von 7 Verwendung von Richtlinien für Softwareeinschränkung in Windows Server 2003 Dieser Artikel beschreibt die Verwendung von Richtlinien für Softwareeinschränkung in Windows Server 2003. Wenn

Mehr

Installation SelectLine SQL in Verbindung mit Microsoft SQL Server 2008 Express with Tools

Installation SelectLine SQL in Verbindung mit Microsoft SQL Server 2008 Express with Tools Im nachfolgenden Dokument werden alle Einzelschritte aufgeführt, die als Voraussetzung für die korrekte Funktionalität der SelectLine Applikation mit dem SQL Server Express with Tools 2008 vorgenommen

Mehr

ATB Ausbildung technische Berufe Ausbildungszentrum Klybeck

ATB Ausbildung technische Berufe Ausbildungszentrum Klybeck Inhaltsverzeichnis DOKUMENTATION SERVER INSTALLATION MIT WINDOWS 2000...1 Was ist ein Server...1 Aufbau des aprentas Servers...1 Materialliste:...1 Ablauf der Installation:...1 Die Installation:...1 Server

Mehr

Clients in einer Windows Domäne für WSUS konfigurieren

Clients in einer Windows Domäne für WSUS konfigurieren Verwaltungsdirektion Abteilung Informatikdienste Clients in einer Windows Domäne für WSUS konfigurieren 08.04.2009 10:48 Informatikdienste Tel. +41 (0)31 631 38 41 Version 1.0 Gesellschaftsstrasse 6 Fax

Mehr

Zentrale Installation

Zentrale Installation Einführung STEP 7 wird durch ein Setup-Programm installiert. Eingabeaufforderungen auf dem Bildschirm führen Sie Schritt für Schritt durch den gesamten Installationsvorgang. Mit der Record-Funktion steht

Mehr

5 Benutzer und Gruppen in ADDS-Domänen

5 Benutzer und Gruppen in ADDS-Domänen 5 Benutzer und Gruppen in ADDS-Domänen 5.1 Verwaltung von Benutzern Im Snap-In Active Directory Benutzer und Computer findet sich ein Container Users, in welchem Benutzerkonten angelegt werden können.

Mehr

Installation SelectLine SQL in Verbindung mit Microsoft SQL Server 2012 Express with management tools

Installation SelectLine SQL in Verbindung mit Microsoft SQL Server 2012 Express with management tools Installation SelectLine SQL in Verbindung mit Microsoft SQL Server 2012 Express with management tools Im nachfolgenden Dokument werden alle Einzelschritte aufgeführt, die als Voraussetzung für die korrekte

Mehr

Installation Wawi SQL in Verbindung mit Microsoft SQL Server 2008 R2 Express with management Tools

Installation Wawi SQL in Verbindung mit Microsoft SQL Server 2008 R2 Express with management Tools Installation Wawi SQL in Verbindung mit Microsoft SQL Server 2008 R2 Express with management Tools Im nachfolgenden Dokument werden alle Einzelschritte aufgeführt, die als Voraussetzung für die korrekte

Mehr

Installation Wawi SQL in Verbindung mit Microsoft SQL Server 2008 Express with Tools

Installation Wawi SQL in Verbindung mit Microsoft SQL Server 2008 Express with Tools Installation Wawi SQL in Verbindung mit Microsoft SQL Im nachfolgenden Dokument werden alle Einzelschritte aufgeführt, die als Voraussetzung für die korrekte Funktionalität der SelectLine Applikation mit

Mehr

6RIW&OHDQ Š 9HUVLRQ8SJUDGHDQOHLWXQJ

6RIW&OHDQ Š 9HUVLRQ8SJUDGHDQOHLWXQJ 6RIW&OHDQ Š 9HUVLRQ8SJUDGHDQOHLWXQJ 6HKUJHHKUWH6RIW&OHDQ $QZHQGHU LQ XQVHUHP 6RIW&OHDQ 8SGDWHV 'RZQORDGEHUHLFK ILQGHQ 6LH ]ZHL $UWHQ YRQ 8SGDWHV 1DFKIROJHQGHUIDKUHQ6LHZHOFKHV8SGDWHI U6LHGDVULFKWLJHLVWXQGZLH6LHGDV8SGDWHDXI,KUHP$UEHLWVSODW]GXUFKI

Mehr

Windows-Firewall Ausnahmen für Docusnap konfigurieren itelio GmbH

Windows-Firewall Ausnahmen für Docusnap konfigurieren itelio GmbH Windows-Firewall Ausnahmen für Docusnap konfigurieren itelio GmbH www.docusnap.com Inhaltsverzeichnis 1 Windows Firewall Konfiguration - Grundlagen 3 1.1 Übersicht - benötige Firewall Ausnahmen 3 2 Windows

Mehr

Handbuch. Smart Card Login (SuisseID) Version 2.0. 14. Juni 2012. QuoVadis Trustlink Schweiz AG Seite [0]

Handbuch. Smart Card Login (SuisseID) Version 2.0. 14. Juni 2012. QuoVadis Trustlink Schweiz AG Seite [0] Handbuch Smart Card Login (SuisseID) Version 2.0 14. Juni 2012 QuoVadis Trustlink Schweiz AG Seite [0] Inhalt 1.0 Ziel und Zweck dieses Dokuments... 2 2.0 Vorraussetzungen... 2 3.0 Zertifikate bereitstellen...

Mehr

Windows-Firewall Ausnahmen

Windows-Firewall Ausnahmen Windows-Firewall Ausnahmen Windows-Firewall Ausnahmen für Docusnap konfigurieren Datum 29.04.2010 Ersteller Seitenanzahl 24 Inhaltverzeichnis 1 Windows Firewall Konfiguration - Grundlagen... 3 1.1

Mehr

1 Änderungen bei Windows Server 2008 R2

1 Änderungen bei Windows Server 2008 R2 1 Änderungen bei Windows Server 2008 R2 1.1 Die Neuerungen im Überblick Zeitgleich mit Windows 7 erschien auch das Serverbetriebssystem Windows Server 2008 R2. Diese beiden Betriebssysteme haben den gleichen

Mehr

X-RiteColor Master Web Edition

X-RiteColor Master Web Edition X-RiteColor Master Web Edition Dieses Dokument enthält wichtige Informationen für die Installation von X-RiteColor Master Web Edition. Bitte lesen Sie die Anweisungen gründlich, und folgen Sie den angegebenen

Mehr

AnNoText. AnNoText Online-Update. Copyright Wolters Kluwer Deutschland GmbH

AnNoText. AnNoText Online-Update. Copyright Wolters Kluwer Deutschland GmbH Copyright Wolters Kluwer Deutschland GmbH AnNoText AnNoText Online-Update Wolters Kluwer Deutschland GmbH Software + Services Legal Robert-Bosch-Straße 6 D-50354 Hürth Telefon (02 21) 9 43 73-6000 Telefax

Mehr

Inhalt. Windows 2000 Server, Band 1

Inhalt. Windows 2000 Server, Band 1 Windows 2000 Server, Band 1 Inhalt Inhalt 1 Installation... 5 1.1 Aktualisieren, neu installieren oder umstrukturieren?. 5 1.2 Vorbereitung und Planung... 7 1.3 Ablauf der Installation... 14 1.4 Nach der

Mehr

Tapps mit XP-Mode unter Windows 7 64 bit (V2.0)

Tapps mit XP-Mode unter Windows 7 64 bit (V2.0) Tapps mit XP-Mode unter Windows 7 64 bit (V2.0) 1 Einleitung... 2 2 Download und Installation... 3 2.1 Installation von WindowsXPMode_de-de.exe... 4 2.2 Installation von Windows6.1-KB958559-x64.msu...

Mehr

DocuWare unter Windows 7

DocuWare unter Windows 7 DocuWare unter Windows 7 DocuWare läuft unter dem neuesten Microsoft-Betriebssystem Windows 7 problemlos. Es gibt jedoch einige Besonderheiten bei der Installation und Verwendung von DocuWare, die Sie

Mehr

MOC 2145 Windows Server 2003: Verwalten einer Domänen-Umgebung

MOC 2145 Windows Server 2003: Verwalten einer Domänen-Umgebung MOC 2145 Windows Server 2003: Verwalten einer Domänen-Umgebung Unterrichtseinheit 1: Einführung in die Verwaltung von Konten und Ressourcen In dieser Unterrichtseinheit wird erläutert, wie Konten und Ressourcen

Mehr

Leitfaden Datensicherung und Datenrücksicherung

Leitfaden Datensicherung und Datenrücksicherung Leitfaden Datensicherung und Datenrücksicherung Inhaltsverzeichnis 1. Einführung - Das Datenbankverzeichnis von Advolux... 2 2. Die Datensicherung... 2 2.1 Advolux im lokalen Modus... 2 2.1.1 Manuelles

Mehr

1 Verwalten von Benutzern,

1 Verwalten von Benutzern, Einführung 1 Verwalten von Benutzern, Gruppen und Computern Lernziele: Die Windows Server 2003 Familie Anmeldearten Administrative Hilfsmittel Bearbeiten von Benutzerkonten Bearbeiten von Gruppen Bearbeiten

Mehr

Merkblatt 6-6 bis 6-7

Merkblatt 6-6 bis 6-7 Modul 6 - Drucken unter Windows 2003/XP Merkblatt 6-6 bis 6-7 Drucken unter Windows 2003/XP Man unterscheidet zwischen Lokalen Druckern und Netzwerkdruckern: Lokale Drucker werden über eine Schnittstelle

Mehr

Windows-Firewall-Ausnahmen Windows-Firewall-Ausnahmen für Docusnap konfigurieren

Windows-Firewall-Ausnahmen Windows-Firewall-Ausnahmen für Docusnap konfigurieren Windows-Firewall-Ausnahmen Windows-Firewall-Ausnahmen für Docusnap konfigurieren www.docusnap.com TITEL Windows-Firewall-Ausnahmen AUTOR Docusnap Consulting DATUM 14.04.2015 Die Weitergabe, sowie Vervielfältigung

Mehr

Installation Microsoft SQL Server 2008 Express

Installation Microsoft SQL Server 2008 Express Installation Microsoft SQL Server 2008 Express Im nachfolgenden Dokument werden alle Einzelschritte aufgeführt, die als Voraussetzung für die korrekte Funktion der SelectLine Applikation mit dem SQL Server

Mehr

Einführung... 3 MS Exchange Server 2003... 4 MS Exchange Server 2007 Jounraling für Mailboxdatabase... 6 MS Exchange Server 2007 Journaling für

Einführung... 3 MS Exchange Server 2003... 4 MS Exchange Server 2007 Jounraling für Mailboxdatabase... 6 MS Exchange Server 2007 Journaling für Einführung... 3 MS Exchange Server 2003... 4 MS Exchange Server 2007 Jounraling für Mailboxdatabase... 6 MS Exchange Server 2007 Journaling für einzelne Mailboxen... 7 MS Exchange Server 2010... 9 POP3-Service

Mehr

Windows Server 2016 Essentials Basis-Server für kleine Unternehmen

Windows Server 2016 Essentials Basis-Server für kleine Unternehmen Windows Server 2016 23 Windows Server 2016 Essentials Mit Windows Server 2016 Essentials hat Microsoft einen Server im Angebot, der sich relativ leicht einrichten lässt und grundlegende Funktionen zu Verfügung

Mehr

Step by Step Active Directory mit Novell Directory Service unter Windows Server 2003. von Christian Bartl

Step by Step Active Directory mit Novell Directory Service unter Windows Server 2003. von Christian Bartl Step by Step Active Directory mit Novell Directory Service unter Windows Server 2003 von Active Directory mit Novell Directory Service unter Windows Server 2003 1. ADS mit NDS installieren Ändern der IP-Adresse

Mehr

Anleitung zur Redisys Installation. Inhaltsverzeichnis

Anleitung zur Redisys Installation. Inhaltsverzeichnis Anleitung zur Redisys Installation Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... 1 1. Vorwort... 2 2. Vorbereitung zur Installation... 3 3. Systemvoraussetzungen... 4 4. Installation Redisys Version... 5 5.

Mehr

Schreibberechtigungen auf Dateien oder Ordner zuweisen

Schreibberechtigungen auf Dateien oder Ordner zuweisen Musterlösung für Schulen in Baden-Württemberg Windows 200x Lehrerfortbildung Schreibberechtigungen auf Dateien oder Ordner zuweisen Andreas Mayer. Auflage, 7.06.2008 Inhalt. Schreibberechtigungen auf Dateien

Mehr

Was sind Gruppenrichtlinien?

Was sind Gruppenrichtlinien? Entscheidertage Gruppenrichtlinienverwaltung mit Windows Server 2003 1 Agenda Gruppenrichtlinien im Überblick Rechtevergabe, Vererbung & WMI-Filter Administrative Vorlagen (ADM-Dateien) Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole

Mehr

Installationsanleitung bizsoft Version 8.2.0

Installationsanleitung bizsoft Version 8.2.0 bizsoft Büro Software Büro Österreich, Wien Büro Deutschland, Köln Telefon: 01 / 955 7265 Telefon: 0221 / 677 84 959 e-mail: office@bizsoft.at e-mail: office@bizsoft.de internet: www.bizsoft.at internet:

Mehr

Einrichten der Outlook-Synchronisation

Einrichten der Outlook-Synchronisation Das will ich auch wissen! - Kapitel 3 Einrichten der Outlook-Synchronisation Inhaltsverzeichnis Überblick über dieses Dokument... 2 Diese Kenntnisse möchten wir Ihnen vermitteln... 2 Diese Kenntnisse empfehlen

Mehr

Rollen von Domänencontrollern (DC s) Tag 04/00 - Thomas Fakler

Rollen von Domänencontrollern (DC s) Tag 04/00 - Thomas Fakler Rollen von Domänencontrollern (DC s) Multimastermodus Multimastermodus Active Directory unterstützt den Multimastermodus d.h. in vielen Bereichen z.b. DDNS mit Active Directory integrierten Zonen, können

Mehr

1 Die Active Directory

1 Die Active Directory 1 Die Active Directory Infrastruktur Prüfungsanforderungen von Microsoft: Configuring the Active Directory Infrastructure o Configure a forest or a domain o Configure trusts o Configure sites o Configure

Mehr

Ordner und Laufwerke aus dem Netzwerk einbinden

Ordner und Laufwerke aus dem Netzwerk einbinden Inhaltsverzeichnis 1. Einführung...2 2. Quellcomputer vorbereiten...3 2.1 Netzwerkeinstellungen...3 2.2 Ordner und Laufwerke freigeben...4 2.2.1 Einfache Freigabe...5 2.2.2 Erweiterte Freigabe...6 3. Zugriff

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Martin Dausch. Gruppenrichtlinien in Windows Server 2012 und 2008 R2. Ein praktischer Leitfaden für die Netzwerkverwaltung

Inhaltsverzeichnis. Martin Dausch. Gruppenrichtlinien in Windows Server 2012 und 2008 R2. Ein praktischer Leitfaden für die Netzwerkverwaltung Inhaltsverzeichnis Martin Dausch Gruppenrichtlinien in Windows Server 2012 und 2008 R2 Ein praktischer Leitfaden für die Netzwerkverwaltung ISBN (Buch): 978-3-446-43471-4 ISBN (E-Book): 978-3-446-43561-2

Mehr

Anleitung zur. Installation und Konfiguration von x.qm. Stand: Februar 2014 Produkt der medatixx GmbH & Co. KG

Anleitung zur. Installation und Konfiguration von x.qm. Stand: Februar 2014 Produkt der medatixx GmbH & Co. KG Anleitung zur Installation und Konfiguration von x.qm Stand: Februar 2014 Produkt der medatixx GmbH & Co. KG Inhaltsverzeichnis Einleitung... 3 Systemvoraussetzungen... 3 SQL-Server installieren... 3 x.qm

Mehr

Active Directory verwalten mit LDP von Holger Voges

Active Directory verwalten mit LDP von Holger Voges Active Directory verwalten mit LDP von Holger Voges 1 2014 by Holger Voges, Netz-Weise IT Training Freundallee 13 a 30173 Hannover www.netz-weise.de 2 Inhalt LDP.exe verwenden... 4 Verbindung zu einer

Mehr

Informatives zur CAS genesisworld-administration

Informatives zur CAS genesisworld-administration Informatives zur CAS genesisworld-administration Inhalt dieser Präsentation Loadbalancing mit CAS genesisworld Der CAS Updateservice Einführung in Version x5 Konfigurationsmöglichkeit Sicherheit / Dienstübersicht

Mehr

Installation von GFI Network Server Monitor

Installation von GFI Network Server Monitor Installation von GFI Network Server Monitor Systemanforderungen Systemanforderungen für GFI Network Server Monitor Windows 2000 (SP4 oder höher), 2003 oder XP Professional. Windows Scripting Host 5.5 oder

Mehr

2. Die eigenen Benutzerdaten aus orgamax müssen bekannt sein

2. Die eigenen Benutzerdaten aus orgamax müssen bekannt sein Einrichtung von orgamax-mobil Um die App orgamax Heute auf Ihrem Smartphone nutzen zu können, ist eine einmalige Einrichtung auf Ihrem orgamax Rechner (bei Einzelplatz) oder Ihrem orgamax Server (Mehrplatz)

Mehr

Schritt 1: Verwenden von Excel zum Erstellen von Verbindungen mit SQL Server-Daten

Schritt 1: Verwenden von Excel zum Erstellen von Verbindungen mit SQL Server-Daten 1 von 5 12.01.2013 17:59 SharePoint 2013 Veröffentlicht: 16.10.12 Zusammenfassung: Informationen zur Verwendung von Excel zum Erstellen und Freigeben von Verbindungen mit SQL Server-Daten, mit deren Hilfe

Mehr

Benutzerkonto unter Windows 2000

Benutzerkonto unter Windows 2000 Jeder Benutzer, der an einem Windows 2000 PC arbeiten möchte, braucht dazu ein Benutzerkonto. Je nach Organisation des Netzwerkes, existiert dieses Benutzerkonto auf der lokalen Workstation oder im Active

Mehr

Wichtige Hinweise zu den neuen Orientierungshilfen der Architekten-/Objektplanerverträge

Wichtige Hinweise zu den neuen Orientierungshilfen der Architekten-/Objektplanerverträge Wichtige Hinweise zu den neuen Orientierungshilfen der Architekten-/Objektplanerverträge Ab der Version forma 5.5 handelt es sich bei den Orientierungshilfen der Architekten-/Objektplanerverträge nicht

Mehr

7 SharePoint Online und Office Web Apps verwenden

7 SharePoint Online und Office Web Apps verwenden 7 SharePoint Online und Office Web Apps verwenden Wenn Sie in Ihrem Office 365-Paket auch die SharePoint-Dienste integriert haben, so können Sie auf die Standard-Teamsite, die automatisch eingerichtet

Mehr

Convision IP-Videoserver und die Sicherheitseinstellungen von Windows XP (SP2)

Convision IP-Videoserver und die Sicherheitseinstellungen von Windows XP (SP2) Inhalt Convision IP-Videoserver und die Sicherheitseinstellungen von Windows XP (SP2)... 1 1. Die integrierte Firewall von Windows XP... 2 2. Convision ActiveX und Internet Explorer 6... 3 3. Probleme

Mehr

Skyfillers Hosted SharePoint. Kundenhandbuch

Skyfillers Hosted SharePoint. Kundenhandbuch Skyfillers Hosted SharePoint Kundenhandbuch Kundenhandbuch Inhalt Generell... 2 Online Zugang SharePoint Seite... 2 Benutzerpasswort ändern... 2 Zugriff & Einrichtung... 3 Windows... 3 SharePoint als

Mehr

Tutorial. Tutorial. Microsoft Office 2010 Standard Edition verteilen. 2011 DeskCenter Solutions AG

Tutorial. Tutorial. Microsoft Office 2010 Standard Edition verteilen. 2011 DeskCenter Solutions AG Tutorial Microsoft Office 2010 Standard Edition verteilen 2011 DeskCenter Solutions AG Inhaltsverzeichnis 1. Einführung...3 2. Office 2010 Ressourcen bereitstellen...3 3. Anpassung der Office Installation...4

Mehr

XP AntiSpy. Einführung. [ALL-ABOUT-PC] Die Freeware XP AntiSpy im Test

XP AntiSpy. Einführung. [ALL-ABOUT-PC] Die Freeware XP AntiSpy im Test [ALL-ABOUT-PC] Die Freeware XP AntiSpy im Test XP AntiSpy Einführung Viele Anwender des Betriebssystem Windows möchten einige automatische Einstellungen wieder rückgängig machen. Beispielsweise das automatisierte

Mehr

Anleitung. Update/ Aktualisierung EBV Mehrplatz. und Mängelkatalog

Anleitung. Update/ Aktualisierung EBV Mehrplatz. und Mängelkatalog Anleitung Update/ Aktualisierung EBV Mehrplatz und Mängelkatalog Zeichenerklärung Möglicher Handlungsschritt, vom Benutzer bei Bedarf auszuführen Absoluter Handlungsschritt, vom Benutzer unbedingt auszuführen

Mehr

3 Installation von Exchange

3 Installation von Exchange 3 Installation von Exchange Server 2010 In diesem Kapitel wird nun der erste Exchange Server 2010 in eine neue Umgebung installiert. Ich werde hier erst einmal eine einfache Installation mit der grafischen

Mehr

Installation des Zertifikats am Beispiel eines WWW-Servers unter Windows2003. Voraussetzungen

Installation des Zertifikats am Beispiel eines WWW-Servers unter Windows2003. Voraussetzungen HS-Anhalt (FH) Fachbereich EMW Seite 1 von 8 Stand 04.02.2008 Installation des Zertifikats am Beispiel eines WWW-Servers unter Windows2003 Voraussetzungen Es ist keinerlei Zusatzsoftware erforderlich.

Mehr

CGM JESAJANET Zuweiserportal - Zertifikatsinstallation

CGM JESAJANET Zuweiserportal - Zertifikatsinstallation CGM JESAJANET Zuweiserportal - Zertifikatsinstallation CGM JESAJANET Zuweiserportal - Zertifikatsinstallation Revision Nr. 5 Erstellt: BAR Geprüft: AG Freigegeben: CF Datum: 10.10.2012 Inhaltsverzeichnis

Mehr

Installation und Konfiguration des KV-Connect-Clients

Installation und Konfiguration des KV-Connect-Clients Installation und Konfiguration des KV-Connect-Clients 1. Voraussetzungen 1.1 KV-SafeNet-Anschluss Über KV-SafeNet wird ein geschützter, vom Internet getrennter, Hardware-basierter Tunnel aufgebaut (Virtuelles

Mehr

Martin Dausch. Gruppenrichtlinien in Windows Server 2008 R2 und Windows 7. Ein praktischer Leitfaden für die Netzwerkverwaltung HANSER

Martin Dausch. Gruppenrichtlinien in Windows Server 2008 R2 und Windows 7. Ein praktischer Leitfaden für die Netzwerkverwaltung HANSER Martin Dausch Gruppenrichtlinien in Windows Server 2008 R2 und Windows 7 Ein praktischer Leitfaden für die Netzwerkverwaltung HANSER Inhalt Vorwort 9 1 Einleitung 11 1.1 Was sind Gruppenrichtlinien? 11

Mehr

SANDBOXIE konfigurieren

SANDBOXIE konfigurieren SANDBOXIE konfigurieren für Webbrowser und E-Mail-Programme Dies ist eine kurze Anleitung für die grundlegenden folgender Programme: Webbrowser: Internet Explorer, Mozilla Firefox und Opera E-Mail-Programme:

Mehr

Warenwirtschaft Handbuch - Administration. 2013 www.addware.de

Warenwirtschaft Handbuch - Administration. 2013 www.addware.de Warenwirtschaft Handbuch - Administration 2 Warenwirtschaft Inhaltsverzeichnis Vorwort 0 Teil I Administration 3 1 Datei... 4 2 Datenbank... 6 3 Warenwirtschaft... 12 Erste Schritte... 13 Benutzerverwaltung...

Mehr

Wibu Hardlock Installation

Wibu Hardlock Installation Wibu Hardlock Installation 1..Allgemeines zum Hardlock... 2 2..Automatisierte Installation des Hardlocks bei einer Loco-Soft Installation... 2 3..Manuelle Installation des Hardlocks an einem Einzelplatz...

Mehr

Anleitung Captain Logfex 2013

Anleitung Captain Logfex 2013 Anleitung Captain Logfex 2013 Inhalt: 1. Installationshinweise 2. Erste Schritte 3. Client-Installation 4. Arbeiten mit Logfex 5. Gruppenrichtlinien-Einstellungen für die Windows-Firewall 1. Installationshinweis:

Mehr

IBM SPSS Data Access Pack Installationsanweisung für Windows

IBM SPSS Data Access Pack Installationsanweisung für Windows IBM SPSS Data Access Pack Installationsanweisung für Windows Inhaltsverzeichnis Kapitel 1. Übersicht.......... 1 Einführung............... 1 Bereitstellen einer Datenzugriffstechnologie.... 1 ODBC-Datenquellen...........

Mehr

1 Verwalten einer Serverumgebung

1 Verwalten einer Serverumgebung Einführung 1 Verwalten einer Serverumgebung Lernziele: Verstehen der Voraussetzungen für die Serververwaltung Erlernen der Remoteverwaltung mit Hilfe der Computerverwaltungskonsole Remoteadministration

Mehr

Installationsanleitung. Novaline Finanzbuchhaltung Fibu.One

Installationsanleitung. Novaline Finanzbuchhaltung Fibu.One Installationsanleitung Novaline Finanzbuchhaltung Fibu.One Mai 2013 Inhaltsverzeichnis Systemvoraussetzungen...3 Installation der Programme...5 1. Überprüfen / Installieren von erforderlichen Software-Komponenten...5

Mehr

Netzwerkverwaltung mit Gruppenrichtlinien unter Windows Server 2008

Netzwerkverwaltung mit Gruppenrichtlinien unter Windows Server 2008 Netzwerkverwaltung mit Gruppenrichtlinien unter Windows Server 2008 Planung, Implementierung und Konfiguration Default Domain Policy CertPro.de Frankfurt AntiVirus Install GPO Entwicklung Benutzer Desktop

Mehr

Anleitung zur Installation Lexware professional

Anleitung zur Installation Lexware professional Anleitung zur Installation Lexware professional Diese Anleitung gliedert sich in zwei Arbeitsschritte: 1. Die Installation des Lexware-Programms auf dem Server 2. Die Client-Installation (das Netsetup)

Mehr

Installation im Netzwerk

Installation im Netzwerk Durchführung der Netzwerk bzw. Mehrplatzinstallation Bitte gehen Sie bei der Installation wie folgt vor: Bitte wählen sie einen Rechner aus, der als Datenbankserver eingesetzt werden soll. Dieser PC sollte

Mehr

Einrichten Active Directory ver 1.0

Einrichten Active Directory ver 1.0 Einrichten Active Directory ver 1.0 Active Directory Windows 2003 Autor: Mag Georg Steingruber Veröffentlicht: August 2003 Feedback oder Anregungen:i-georgs@microsoft.com Abstract Dieses Dokument beschreibt

Mehr

Anleitung zur Inbetriebnahme des Webservers Einrichten einer Website

Anleitung zur Inbetriebnahme des Webservers Einrichten einer Website Anleitung zur Inbetriebnahme des Webservers Einrichten einer Website Mit dieser Anleitung soll das Einrichten eines Webservers auf dem Betriebssystem Server 2008 R2 sowie das anschließende in Betrieb nehmen

Mehr

Read Only Domain Controller Vorbereiten & Bereitstellen

Read Only Domain Controller Vorbereiten & Bereitstellen Read Only Domain Controller Vorbereiten & Bereitstellen Inhalt Read Only Domain Controller - Einleitung... 2 Read Only Domain Controller - Vorbereitung... 3 Read Only Domain Controller - Bereitstellen...

Mehr

Anleitung zur Installation und Konfiguration des Notes-Client 8.5.2

Anleitung zur Installation und Konfiguration des Notes-Client 8.5.2 Anleitung zur Installation und Konfiguration des Notes-Client 8.5.2 Ansprechpartner ITS: Volker Huthwelker Tel: +49 561 804 2507 Holger Kornhäusner 1 Herunterladen der Installationspakete Zur Nutzung des

Mehr

Anleitung. Update/Aktualisierung EBV Mehrplatz Homepage

Anleitung. Update/Aktualisierung EBV Mehrplatz Homepage Anleitung Update/Aktualisierung EBV Mehrplatz Homepage Zeichenerklärung Möglicher Handlungsschritt, vom Benutzer bei Bedarf auszuführen Absoluter Handlungsschritt, vom Benutzer unbedingt auszuführen Rückmeldung

Mehr

2 DAS BETRIEBSSYSTEM. 2.1 Wozu dient das Betriebssystem. 2.2 Die Bildschirmoberfläche (Desktop) Themen in diesem Kapitel: Das Betriebssystem

2 DAS BETRIEBSSYSTEM. 2.1 Wozu dient das Betriebssystem. 2.2 Die Bildschirmoberfläche (Desktop) Themen in diesem Kapitel: Das Betriebssystem 2 DAS BETRIEBSSYSTEM Themen in diesem Kapitel: Das Betriebssystem Die Windows-Oberfläche Elemente eines Fensters 2.1 Wozu dient das Betriebssystem Das Betriebssystem (engl.: operating system, kurz: OS)

Mehr

-Echte und Originale Prüfungsfragen und Antworten aus Testcenter -Machen Sie sich fit für Ihre berufliche Zukunft!

-Echte und Originale Prüfungsfragen und Antworten aus Testcenter -Machen Sie sich fit für Ihre berufliche Zukunft! -Echte und Originale Prüfungsfragen und Antworten aus Testcenter -Machen Sie sich fit für Ihre berufliche Zukunft! http://www.it-pruefungen.de/ Prüfungsnummer: 70-640 Prüfungsname: Windows Server 2008

Mehr

Konfiguration von Sophos Anti-Virus für Windows

Konfiguration von Sophos Anti-Virus für Windows Konfiguration von Sophos Anti-Virus für Windows Diese Konfigurationsanleitung beschreibt die grundlegenden Einstellungen von Sophos Anti-Virus. Bei speziellen Problemen hilft oft schon die Suche in der

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Martin Dausch. Gruppenrichtlinien in Windows Server 2008 R2 und Windows 7. Ein praktischer Leitfaden für die Netzwerkverwaltung

Inhaltsverzeichnis. Martin Dausch. Gruppenrichtlinien in Windows Server 2008 R2 und Windows 7. Ein praktischer Leitfaden für die Netzwerkverwaltung Inhaltsverzeichnis Martin Dausch Gruppenrichtlinien in Windows Server 2008 R2 und Windows 7 Ein praktischer Leitfaden für die Netzwerkverwaltung ISBN: 978-3-446-42754-9 Weitere Informationen oder Bestellungen

Mehr

Installation SelectLine SQL in Verbindung mit Microsoft SQL Server 2014 Express with management tools

Installation SelectLine SQL in Verbindung mit Microsoft SQL Server 2014 Express with management tools Installation SelectLine SQL in Verbindung mit Microsoft SQL Server 2014 Express with Im nachfolgenden Dokument werden alle Einzelschritte aufgeführt, die als Voraussetzung für die korrekte Funktionalität

Mehr

1 Objektfilterung bei der Active Directory- Synchronisierung

1 Objektfilterung bei der Active Directory- Synchronisierung Auswahl der zu synchronisierenden Objekte 1 Objektfilterung bei der Active Directory- Synchronisierung Das optionale Verzeichnissynchronisierungstool von Office 365 hat grundsätzlich die Aufgabe, im lokalen

Mehr

Dokumentation Active Directory Services mit Vertrauensstellungen

Dokumentation Active Directory Services mit Vertrauensstellungen Dokumentation Active Directory Services mit Vertrauensstellungen Inhaltsverzeichnis Hilfestellung... 1 Video: Installation unter VMware Workstation... 1 Schritt 1... 1 Einstellung des Computernamen...

Mehr

Remote Desktop Service Farm mit Windows Server 2012 R2 aufbauen

Remote Desktop Service Farm mit Windows Server 2012 R2 aufbauen Remote Desktop Service Farm mit Windows Server 2012 R2 aufbauen 1 Remote Desktop Service Farm mit Windows Server 2012 R2 aufbauen Remote Desktop Service Farm mit Windows Server 2012 R2 aufbauen Inhalt

Mehr

Workshop SQL Server-Installation Installation des Microsoft SQL Server 2005 EXPRESS

Workshop SQL Server-Installation Installation des Microsoft SQL Server 2005 EXPRESS Herzlich willkommen zu den Workshops von Sage. In diesen kompakten Anleitungen möchten wir Ihnen Tipps, Tricks und zusätzliches Know-how zu Ihrer Software von Sage mit dem Ziel vermitteln, Ihre Software

Mehr

Outlook 2010 einrichten

Outlook 2010 einrichten Outlook 2010 einrichten Haben Sie alle Informationen? Outlook 2002 starten Für die Installation eines E-Mail Kontos in Microsoft Outlook 2002 benötigen Sie die entsprechenden Konto-Daten, welche Ihnen

Mehr

1 Änderungen bei Windows Server 2008 R2

1 Änderungen bei Windows Server 2008 R2 1 Änderungen bei Windows Server 2008 R2 1.1 Der BranchCache Eine völlig neue Möglichkeit, auf Ressourcen zuzugreifen, bietet der BranchCache. In vielen Firmen gibt es Zweigstellen, die mit der Hauptstelle

Mehr

Wählen Sie bitte START EINSTELLUNGEN SYSTEMSTEUERUNG VERWALTUNG und Sie erhalten unter Windows 2000 die folgende Darstellung:

Wählen Sie bitte START EINSTELLUNGEN SYSTEMSTEUERUNG VERWALTUNG und Sie erhalten unter Windows 2000 die folgende Darstellung: Installation Bevor Sie mit der Installation von MOVIDO 1.0 beginnen, sollten Sie sich vergewissern, dass der Internet Information Server (IIS) von Microsoft installiert ist. Um dies festzustellen, führen

Mehr

GlobalHonknet.local. Implementieren von IPSec - Verschlüsselung im Netzwerk 27.03.2004 05.04.2004

GlobalHonknet.local. Implementieren von IPSec - Verschlüsselung im Netzwerk 27.03.2004 05.04.2004 GlobalHonknet.local 1 von 37 GlobalHonknet.local 13158 Berlin Implementieren von IPSec - Verschlüsselung im Netzwerk Einrichten der Verschlüsselung unter Verwendung einer PKI 27.03.2004 05.04.2004 GlobalHonknet.local

Mehr