2.4. Die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer haftet für jeden Schaden, den sie oder er dem Arbeitgeber vorsätzlich oder fahrlässig zufügt.

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1 Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) für die Anstellung von Personal in der Branche "Multimedia" (Ausgabe 2015) 1 Arbeitsvertrag (V) 1.1. Die nachstehenden "Allgemeinen Vertragsbedingungen" (AVB) sind integrierender Bestandteil des "Arbeitsvertrages" (V). Abänderungen von Arbeitsvertrag und Allgemeinen Vertragsbedingungen bedürfen der Schriftform. 2. Anstellungsverhältnis 2.1. Tritt die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer ohne wichtigen Grund die Arbeitsstelle nicht an oder verlässt sie oder er die Stelle fristlos, so hat der Arbeitgeber Anspruch auf eine Entschädigung, die 1/4 des Lohnes für einen Monat entspricht; ausserdem hat er Anspruch auf Ersatz weiteren Schadens. Kann der Entschädigungsanspruch nicht durch Verrechnung mit Lohnguthaben getilgt werden, ist er mit Klage oder Betreibung innert 30 Tagen seit Nichtantritt oder Verlassen der Stelle geltend zu machen Die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer hat die ganze Arbeitskraft für den Betrieb des Arbeitgebers einzusetzen, dessen Weisungen zu befolgen und die ihr oder ihm übertragenen Arbeiten sorgfältig auszuführen. Dazu gehören auch andere Arbeiten, die sich durch die Umstände ergeben, auch wenn diese gelegentlich nicht zum vertraglich bestimmten Arbeitsbereich gehören. Betriebsordnungen und andere allgemeine Weisungen sind integrierender Vertragsbestandteil, soweit sie im Arbeitsvertrag (V) aufgeführt werden Sie oder er verpflichtet sich ferner, die Interessen des Arbeitgebers nach bestem Wissen und Können zu vertreten. Sowohl während der Ferien als auch in der übrigen freien Zeit ist es der Arbeitnehmerin oder dem Arbeitnehmer ohne ausdrückliche Bewilligung des Arbeitgebers untersagt, entgeltliche oder unentgeltliche Berufsarbeiten für Dritte auszuführen. Das Ausüben von den Arbeitgeber konkurrenzierenden Tätigkeiten ist während der Dauer des Arbeitsverhältnisses generell verboten. Über geschäftliche Vorgänge und Angelegenheiten hat die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer sowohl während der Dauer wie auch nach Ablauf des Arbeitsverhältnisses Stillschweigen zu bewahren Die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer haftet für jeden Schaden, den sie oder er dem Arbeitgeber vorsätzlich oder fahrlässig zufügt. 3. Arbeitszeit und Feiertage 3.1. Fällt ein gesetzlich den Sonntagen gleichgestellter Feiertag auf einen Werktag, so hat die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer trotzdem Anspruch auf den vereinbarten vollen Lohn, soweit sie oder er im Monatslohn beschäftigt ist. Für im Stundenlohn entschädigte Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer wird die auf Feiertage entfallende Zeit nicht zusätzlich entlöhnt In die Ferien fallende Feiertage zählen nicht als Ferientage, soweit sie nicht auf Kalendersonntage oder arbeitsfreie Werktage fallen Angeordnete Überstunden sind nach Möglichkeit innert 16 Wochen durch Freizeit von gleicher Dauer auszugleichen. Die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer erteilt ausdrücklich ihre/seine Zustimmung zu einer Zeitkompensation. Ist ein solcher Freizeitausgleich nicht möglich, sind die Überstunden samt einem Zuschlag von 25 % auszubezahlen. Bei Teilzeitarbeit werden Überstunden, solange sie nicht die betriebsübliche Arbeitszeit für Vollzeitangestellte überschreiten, lediglich nach dem normalen Stundenansatz ohne Überstundenzuschlag vergütet. Geleistete Überstunden sind täglich schriftlich festzuhalten. Die Aufzeichnungen sind wöchentlich dem Arbeitgeber zum Visum vorzulegen. 1

2 4. Entlöhnung 4.1. Die Lohnzahlung erfolgt grundsätzlich im Monatslohn und nur bei unregelmässigem und sehr geringem Pensum im Stundenlohn. 4.2 Die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer darf Lohnforderungen oder Teile davon nicht an Dritte abtreten. Der Arbeitgeber anerkennt trotzdem vorgenommene Lohnzessionen nicht. Er wird seine Lohnzahlungen ausschliesslich an die Arbeitnehmerin oder den Arbeitnehmer leisten, womit er sich zum Voraus von einer Zahlungspflicht gegenüber Dritten befreit. Andere gerichtliche Anordnungen bleiben vorbehalten. 4.3 Soweit nicht die Auszahlung eines 13. Monatslohns vereinbart ist, werden Gratifikationen vom Arbeitgeber als freiwillige Leistungen ohne Anerkennung einer Rechtspflicht in jeweils neu zu bestimmender Höhe am Jahresende ausbezahlt, wenn es das Geschäftsergebnis erlaubt und gleichzeitig die gute Leistung der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers dazu Anlass gibt. Bei Austritt aus dem Betrieb im Verlauf eines Kalenderjahrs werden keine Teilgratifikationen ausgerichtet. 5. Ferien 5.1. Anderslautende schriftliche Vereinbarungen vorbehalten, beträgt der jährliche Ferienanspruch der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers 4 Wochen und der jugendlichen Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer bis zum vollendeten 20. Altersjahr 5 Wochen Beginnt oder endet das Arbeitsverhältnis im Verlauf des Kalenderjahres, so berechnet sich der Ferienanspruch anteilmässig. Beim Austritt werden zuviel bezogene Ferien mit dem Lohnguthaben verrechnet, soweit die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer den Zeitpunkt der Ferien selber gewählt hat. Wenn eine Verrechnung nicht möglich ist, verpflichtet sich die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer, den zuviel bezogenen Ferienlohn zurückzuerstatten Bei Teilzeitarbeit, die unter der betriebsüblichen Arbeitszeit liegt, ist die Feriendauer dieselbe, es wird jedoch nur derjenige Ferienlohn bezahlt, welcher während der Dauer der Ferien verdient würde Aushilfsarbeitnehmerinnen oder -arbeitnehmern mit unregelmässiger Arbeitszeit wird der Ferienlohn in Form eines Zuschlags auf dem vereinbarten Bruttostundenlohn (8.33% bei 4 Ferienwochen, 10.64% bei 5 Ferienwochen und 13.04% bei 6 Ferienwochen) ausgerichtet In die Ferien fallende ärztlich bescheinigte Krankheits- oder Unfalltage mit gänzlicher Arbeitsunfähigkeit gelten nicht als Ferientage, soweit sie nicht auf Kalendersonntage, Feiertage oder arbeitsfreie Werktage fallen Bei Arbeitsverhinderung durch Krankheit, Unfall oder Militärdienst von mehr als einem Monat Dauer wird der Ferienanspruch um je 1/12 pro zusätzliche Abwesenheitsdauer von einem Monat gekürzt. Arbeitsverhinderung wegen Schwangerschaft und Niederkunft bis zu 2 Monaten bewirkt keine Verkürzung der Ferien. An diese Zeit nicht angerechnet werden darf die Zeit, während der die Arbeitnehmerin die Mutterschaftsentschädigung gemäss Erwerbsersatzgesetz bezieht Der Arbeitgeber bestimmt den Zeitpunkt der Ferien, wobei er auf die Wünsche der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers soweit Rücksicht nimmt, als dies mit den Interessen des Betriebes vereinbar ist. 6. Krankheit und Unfall 6.1. Bei Arbeitsunfähigkeit infolge unverschuldeter Krankheit oder unverschuldeten Unfalles hat die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer Anspruch auf folgende Lohnleistungen, sofern diese nicht durch mindestens gleichwertige Taggeldversicherungsleistungen abgegolten werden: 3 Wochen im 1. Dienstjahr, nach mindestens 3 Monaten Anstellungsdauer 1 Monat im 2. Dienstjahr 2 Monate im 3. und 4. Dienstjahr 3 Monate im 5. bis 9. Dienstjahr 4 Monate im 10. bis 14. Dienstjahr 5 Monate im 15. bis 19. Dienstjahr 6 Monate ab 20. Dienstjahr 2

3 6.2. Mehrere Arbeitsverhinderungen im selben Dienstjahr werden zusammengezählt. Schwangerschaft wird gleich behandelt wie Krankheit und Unfall Die Lohnansprüche bei Krankheit und Unfall können bei einer Abwesenheit von mehr als 2 Tagen nur geltend gemacht werden, wenn der Arbeitgeber bis spätestens 5 Tage nach Beginn der Abwesenheit im Besitze eines ärztlichen Zeugnisses ist. Die Abwesenheit ist jedoch schon am 1. Tag dem Arbeitgeber zur Kenntnis zu bringen. Der Arbeitgeber kann periodisch weitere Arztzeugnisse oder in speziellen Fällen auf seine Kosten eine vertrauensärztliche Untersuchung verlangen Die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer erteilt im voraus das Einverständnis zum Abschluss einer Krankentaggeldversicherung und verpflichtet sich für diesen Fall zur hälftigen Bezahlung der Versicherungsprämie. Wird die Lohnfortzahlungspflicht durch die Leistung einer Taggeldversicherung abgegolten, ist der Arbeitgeber zu keinen über die Versicherungsleistungen hinausgehenden Lohnzahlungen verpflichtet, insbesondere auch nicht bei Leistungskürzungen der Versicherung (Sonderrisiken, Selbstverschulden der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers oder bei Versicherungsvorbehalten) Die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer ist obligatorisch gegen Berufsunfälle und Berufskrankheiten versichert, ebenso gegen Nichtberufsunfälle, wenn ein Wochenpensum von mindestens 8 Arbeitsstunden erfüllt wird. Bei Arbeitsunfähigkeit durch Unfall leistet die Versicherung neben den Heilungskosten ein Taggeld in der Höhe von 80% des versicherten Verdienstes. Während der beschränkten Zeit gemäss Ziff.6.1. ist der Arbeitgeber verpflichtet, das Taggeld auf 80% des effektiven Lohnes zu ergänzen. Ebenso stehen der Arbeitnehmerin oder dem Arbeitnehmer während der Wartefrist 80% des effektiven Lohns zu. Die Prämien für Berufsunfälle trägt der Arbeitgeber, diejenige für Nichtberufsunfälle die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer. Für Leistungskürzungen gilt ebenfalls der Vorgehalt von Ziff Die Arbeitnehmerin hat nach der Geburt Anspruch auf 14 Wochen (98 Tage) bezahlten Mutterschaftsurlaub zu 80% ihres Lohnes gemäss Erwerbsersatzgesetz, wenn alle Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. 7. Militärdienst und Zivildienst 7.1. Während der Leistung von obligatorischem schweizerischem Militär- oder Schutzdienst oder schweizerischem Zivildienst und Militärischem Frauen- oder Rotkreuzdienst in Friedenszeiten hat die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer Anspruch auf die Leistungen der Erwerbsersatzordnung. Während der für die Lohnleistung bei Krankheit oder Unfall bestimmten Fristen gemäss Ziff.6.1. hat der Arbeitgeber die Leistungen der EO auf 80% des Lohns zu ergänzen Bei längerer Dienstleistung können im Einzelfall spezielle für die Arbeitnehmerin oder den Arbeitnehmer günstigere Abmachungen getroffen werden. 8. Kurzabsenzen 8.1. Folgende freie Tage oder Halbtage werden der Arbeitnehmerin oder dem Arbeitnehmer ohne Anrechnung auf Ferien oder Lohn bzw. ohne Kompensation mit Freizeit gewährt, sofern diese auf einen Tag fallen, an dem die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer normalerweise gearbeitet hätte und der Arbeitgeber rechtzeitig informiert wurde: Eigene Hochzeit Hochzeit von Elternteilen, Geschwistern, Kindern oder Enkelkindern Niederkunft der Ehefrau/Lebenspartnerin Tod des Ehegatten/Lebenspartners oder eines Kindes im gleichen Haushalt Todesfall anderer Familienmitglieder Todesfall von Verwandten (Teilnahme am Begräbnis) Wohnungswechsel bei eigenem Haushalt im ungekündigten Arbeitsverhältnis 2 Tage bis 3 Tage 1 bis 2 Tage bis max Der Arbeitgeber erleichtert der Arbeitnehmerin oder dem Arbeitnehmer im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten den Besuch von Kursen, Schulen und Prüfungen, die der beruflichen Aus- und Weiterbildung dienen. Über die Lohnzahlung bzw. über die Gewährung der nötigen Zeit verständigen sich die Vertragsparteien vorgängig. 3

4 9. Ausübung von Ämtern, Jugendurlaub 9.1. Zur Ausübung von öffentlichen Ämtern und solchen in einem Berufsverband ist die Einwilligung des Arbeitgebers erforderlich, soweit die Tätigkeit Arbeitsversäumnisse verursacht. Über die Lohnzahlung verständigen sich die Parteien vorgängig unter Berücksichtigung der Entschädigung aus dieser Tätigkeit Der Arbeitgeber hat der Arbeitnehmerin oder dem Arbeitnehmer bis zum vollendeten 30. Altersjahr für unentgeltliche leitende, betreuende oder beratende Tätigkeit im Rahmen ausserschulischer Jugendarbeit in einer kulturellen oder sozialen Organisation sowie für die dazu notwendige Aus- und Weiterbildung jedes Dienstjahr Jugendurlaub bis zu insgesamt einer Arbeitswoche zu gewähren. Die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer hat während des Jugendurlaubs keinen Lohnanspruch. 10. Lohnfortzahlung im Todesfall Löst sich das Arbeitsverhältnis durch Tod der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers auf, wird der Lohn den Hinterbliebenen (Ehegatte, minderjährige Kinder) oder bei Fehlen dieser Erben anderen Personen, denen gegenüber die oder der Verstorbene eine gesetzliche Unterstützungspflicht erfüllt hat, während des Todesfallmonats und während eines weiteren Monats, nach 5 Dienstjahren während 2 weiteren Monaten, ausbezahlt. 11. Kündigung Ein unbefristetes Arbeitsverhältnis kann von jeder Vertragspartei gekündigt werden. Der Kündigende muss die Kündigung schriftlich begründen, wenn die andere Partei dies verlangt. Ein befristetes Arbeitsverhältnis läuft hingegen mit dem Ablauf der Vertragsdauer ohne Kündigung aus Das Arbeitsverhältnis kann während der Probezeit jederzeit mit einer Kündigungsfrist von sieben Tagen gekündigt werden. Bei einer effektiven Verkürzung der Probezeit infolge Krankheit, Unfall oder Erfüllung einer nicht freiwillig übernommenen gesetzlichen Pflicht erfolgt eine entsprechende Verlängerung der Probezeit Nach Ablauf der Probezeit kann das Arbeitsverhältnis von beiden Seiten je auf das Ende eines Kalendermonats unter Einhaltung folgender Fristen gekündigt werden: im 1. Dienstjahr im Dienstjahr ab 10. Dienstjahr 1 Monat 2 Monate 3 Monate Die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses ist missbräuchlich, wenn eine Partei sie ausspricht: wegen einer Eigenschaft, die der anderen Partei kraft ihrer Persönlichkeit zusteht, es sei denn, diese Eigenschaft stehe in Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis oder beeinträchtige wesentlich die Zusammenarbeit im Betrieb; weil die andere Partei ein verfassungsmässiges Recht ausübt, es sei denn, die Rechtsausübung verletze eine Pflicht aus dem Arbeitsverhältnis oder beeinträchtige wesentlich die Zusammenarbeit im Betrieb; ausschliesslich, um die Entstehung von Ansprüchen der anderen Partei aus dem Arbeitsverhältnis zu vereiteln; weil die andere Partei nach Treu und Glauben Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis geltend macht; weil die andere Partei schweizerischen obligatorischen Militär- oder Schutzdienst oder schweizerischen Zivildienst leistet oder eine nicht freiwillig übernommene gesetzliche Pflicht erfüllt. Die Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber ist im Weiteren missbräuchlich, wenn sie ausgesprochen wird: weil die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer einem Arbeitnehmerverband angehört oder nicht angehört oder weil sie oder er eine gewerkschaftliche Tätigkeit rechtmässig ausübt; während die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer gewählte Arbeitnehmervertreterin oder gewählter Arbeitnehmervertreter in einer betrieblichen oder in einer dem Unternehmen angeschlossenen Einrichtung ist und der Arbeitgeber nicht beweisen kann, dass er einen begründeten Anlass zur Kündigung hatte. 4

5 11.5. Die Partei, die das Arbeitsverhältnis missbräuchlich kündigt, hat der anderen Partei eine Entschädigung auszurichten. Die Entschädigung wird vom Richter unter Würdigung aller Umstände festgesetzt, darf aber den Betrag nicht übersteigen, der dem Lohn der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers für sechs Monate entspricht. Schadenersatzansprüche aus einem anderen Rechtstitel sind vorbehalten. Wer eine Entschädigung geltend machen will, muss gegen die Kündigung längstens bis zum Ende der Kündigungsfrist beim Kündigenden schriftlich Einsprache erheben. Ist die Einsprache gültig erfolgt und einigen sich die Parteien nicht über die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses, so kann die Partei, der gekündigt worden ist, ihren Anspruch auf Entschädigung innert 180 Tagen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch Klage geltend machen Aus wichtigen Gründen können Arbeitgeber sowie die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer jederzeit das Arbeitsverhältnis fristlos auflösen; der Kündigende muss die fristlose Vertragsauflösung schriftlich begründen, wenn die andere Partei dies verlangt. Als wichtiger Grund gilt namentlich jeder Umstand, bei dessen Vorhandensein dem Kündigenden nach Treu und Glauben die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr zugemutet werden kann Die Kündigung muss spätestens am letzten Arbeitstag vor Beginn der Kündigungsfrist im Besitz der Gegenpartei sein Der Arbeitgeber darf nach Ablauf der Probezeit das Arbeitsverhältnis nicht kündigen: a. während die andere Partei schweizerischen obligatorischen Militär- oder Schutzdienst oder schweizerischen Zivildienst leistet, sowie, sofern die Dienstleistung mehr als elf Tage dauert, während vier Wochen vorher und nachher; b. während die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer ohne eigenes Verschulden durch Krankheit oder durch Unfall ganz oder teilweise an der Arbeitsleistung verhindert ist, und zwar im ersten Dienstjahr während 30 Tagen, ab zweitem bis und mit fünftem Dienstjahr während 90 Tagen und ab sechstem Dienstjahr während 180 Tagen; c. während der Schwangerschaft und in den 16 Wochen nach der Niederkunft einer Arbeitnehmerin; d. während die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer mit Zustimmung des Arbeitgebers an einer von der zuständigen Bundesbehörde angeordneten Dienstleistung für eine Hilfsaktion im Ausland teilnimmt Nach Ablauf der Probezeit darf die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis nicht kündigen, wenn eine vorgesetzte Person, deren Funktion sie oder er auszuüben vermag oder der Arbeitgeber selbst unter der in Ziff angeführten Voraussetzungen an der Ausübung der Tätigkeit verhindert ist und die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer diese Tätigkeit während der Verhinderung zu übernehmen hat Die während einer dieser Sperrfristen erklärte Kündigung ist nichtig. Ist die Kündigung vor Beginn einer solchen Sperrfrist erfolgt, aber die Kündigungsfrist bis dahin noch nicht abgelaufen, so wird deren Ablauf unterbrochen und erst nach Beendigung der Sperrfrist fortgesetzt. Fällt das Ende der fortgesetzten Kündigungsfrist nicht mit einem Monatsende zusammen, so verlängert sich die Kündigungsfrist bis zum nächstfolgenden Monatsende. 12. Ergänzendes Recht Soweit in diesem Vertrag nicht etwas anderes vereinbart wird, gelten die einschlägigen schweizerischen gesetzlichen Bestimmungen des Obligationenrechts und des Arbeitsgesetzes sowie dessen Verordnungen. Copyright by Verband Schweiz. Radio-, TV- und Multimediafachhandel (VSRT) 2540 Grenchen 5

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