Rahmentrainingskonzeptionen unter der Lupe

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1 Arbeitskreis 1 Rahmentrainingskonzeptionen unter der Lupe

2 Programmübersicht Rahmentrainingskonzeptionen in der Übersicht Ferrauti Kritische Analyse der RTK Basketball Remmert Evaluation der RTK Basketball: Methodik, erste Befunde, Perspektiven Stadtmann Aus der Praxis: Umsetzung der RTK im Basketball Kasch Aus der Praxis: Umsetzung der RTK im Handball Wilke Diskussion

3 Die Rahmentrainingskonzeption Der Rahmentrainingsplan beinhaltet die verallgemeinerten Richtlinien zur Gestaltung des Trainingsprozesses für definierte Sportlergruppen. (Starischka 1988). Die Trainingskonzeption ist eine Grundorientierung für die Leitung, Planung und Gestaltung des Trainings und beinhaltet klare und konkrete Ziel- und Aufgabenstellungen sowie Lösungswege... (Weineck 2000).

4 Ebenen der Periodisierung (Starischka 1988, 11)

5 LANDESSPORTBUND NRW (Hrsg.) in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium NRW (Arbeitsgruppe Rahmentrainingskonzeption Hockey des Westdeutschen Hockey-Verbandes und des Deutschen Hockey-Bundes): Rahmentrainingskonzeption für Kinder und Jugendliche im Leistungssport. Band 2: Hockey. Mülheim/Ruhr vergriffen LANDESSPORTBUND NRW (Hrsg.) in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW (Arbeitsgruppe Rahmentrainingskonzeption Basketball des Deutschen Basketball-Bundes, des Westdeutschen Basketball-Verbandes, des Basketball-Verbandes Baden- Würtemberg und des Hamburger Basketball-Verbandes): Rahmentrainingskonzeption für Kinder und Jugendliche im Leistungssport. Band 9: Basketball. Wiebelsheim Limpert, ,95

6 Ruhr-Universität Bochum 1993v 1994v 1995v 1994v v v v Internationaler Workshop "Talentsuche und Talentförderung Hattingen, Juni 2007

7 Inhaltliche Leitlinien geschlossenes Konzept für Kinder- und Jugendtraining von Talentsuche bis Leistungstraining sportartgerichtete Vielseitigkeit langfristig angelegter gestufter Leistungsaufbau Vermeidung einer zu frühen Spezialisierung entwicklungsgemäßes Training kindgemäße Wettkampfsysteme Ausrichtung an moderner Trainingswissenschaft

8 Ruhr-Universität Bochum Leitidee befolgt empir. Wettspielanalyse phänom. Wettspielanalyse trainingswiss. Befunde Talentsichtung/-diagnose differenzierte Zieldefinition spielgemäß technikzentriert Taktik allg. Koordination Dehnen (Dysbalance) Rumpfkräftigung Krafttraining Schnelligkeitstraining Belastungsdosierung Gesundheitsuntersuchung Leistungsdiagnostik Kinderwettkampfsystem Leistungstraining (Beginn) Besonderheiten (+) (+) ++ wie? J (+) 8-10 J > U16 > U (+) + (+) + > U14 Anhang >U13 wie? > U16 > U14 lohnend (+) (+) (+) (+) U 18 U 15 U 19 U 15 Abzeichen Benutzerleitfaden Heimtraining dtsch. Lit. HF 22. Internationaler Workshop "Talentsuche und Talentförderung Hattingen, Juni 2007

9 Was mir sonst so auffiel......im Ausdauertraining werden Frauen und Mädchen in der Regel eher solche Formen wählen, die mit Musik bzw. Gruppentätigkeiten zu tun haben......im Ausdauertraining führen niedrigere Belastungsintensitäten zu besseren Anpassungen des Herz- Kreislaufsystems......Low Footwork (vs High Footwork) Übungen, die Fuß-, Waden-, Hand-, Arm- und Schultermuskulatur trainieren...u15: Das Krafttraining bleibt primär verletzungsprophylaktisch. Die Belastungen sind extensiv um überlastungsbedingte Verletzungen und unnötige mentale Energieverluste zu vermeiden....das Vorspannungs-Rhythmus-Programm ist dem 1-2-Cha-Cha-Cha nachempfunden und wird hier mit l(lang)-l-k(urz)-k-k vorgestellt. Es empfiehlt sich zur Vermittlung des Grundrhythmus mit Formationsspringen zu arbeiten.

10 Die Rahmentrainingskonzeption Der Rahmentrainingsplan beinhaltet die verallgemeinerten Richtlinien zur Gestaltung des Trainingsprozesses für definierte Sportlergruppen. (Starischka 1988). Die Trainingskonzeption ist eine Grundorientierung für die Leitung, Planung und Gestaltung des Trainings und beinhaltet klare und konkrete Ziel- und Aufgabenstellungen sowie Lösungswege... (Weineck 2000). --

11 Zusammenfassung Die RTK basieren zwar auf einer einheitlichen Leitidee, sind im Detail jedoch sehr heterogen. Grundphilosophie, Fachterminologie, Schwerpunktsetzung und altersspez. Zielsetzungen differieren. Trainingswissenschaftliche Befunde fehlen fast vollkommen. Internationale Literatur findet keine Berücksichtigung. In wichtigen Kapiteln (z.b. Talentsichtung, Leistungsdiagnostik, Medizinische Untersuchungen, Belastungsdosierung, Trainingsumfänge) bleiben die Angaben zu allgemein. Konkrete Trainingsinhalte werden vielfach nur verbalisiert und sind dann schwer verständlich oder sie fehlen vollends. Insgesamt sind die RTK als alleinige Orientierung für den Trainer unzureichend. Sie liefern je nach Interpretation der Autorengruppe eine unterschiedlich akzentuierte Spezifizierung, umgeben von wenig hilfreichen Allgemeinaussagen.

12 Schlußfolgerungen Die RTK sind für den unerfahrenen Trainernovizen eine wichtige Grundorientierung über allgemeine Leitlinien zum altersgerechten Training. Der erfahrene Trainer wird diese Leitlinien nach einmaligem Studium der RTK verinnerlicht haben und den RTK im Trainingsalltag nicht weiter zu Rate ziehen; vielmehr wird er je nach aktueller Bedarfslage die Zielsetzungen, Trainingsinhalte und umfänge adressatengerecht modifizieren. Zur Erhöhung des praktischen Brauchwertes wäre eine Reduktion auf die unmittelbar notwendigen altersgerechten Trainingsziele in Kombination mit konkreten und innovativen Handlungsanregungen für den Trainingsalltag (einschließlich Tools zur Trainingsdokumentation und zur Leistungserfassung) wünschenwert. Ergänzend zum RTK sollten Trainigsbeispiele zukünftig in digitalisierter Form als DVD Module (ggf. interaktiv aufbereitet) produziert werden, da Details der Trainingsqualität nicht adäquat in verbalisierter Form vermittelt werden können.

13 Ruhr-Universität Bochum Kritische Analyse der Rahmentrainingskonzeption Basketball Hubert Remmert 22. Internationaler Workshop "Talentsuche und Talentförderung LandesSportBund NRW (Hrsg.), 2007 Arbeitskreis 1 Hattingen, Juni 2007

14 Zahlen zur Rahmentrainingskonzeption Druckauflage der RTK 2000 Vereine im DBB 2020 Trainer im DBB (A-/B-Lizenz) 1238 Trainer im WBV (C-/CR-Lizenz) 333 Landesverbände im DBB 16

15 Bekanntheit und Umsetzung Ergebnisse einer Blitzumfrage unter Bundes- und Landestrainern Stichprobe: n = 25 (3 w / 22 m) Alter: J. 9x, J. 8x 9 hauptamtliche, 16 Honorar-Trainer 14 A-, 6 B-, 4 C- Trainer; 1 Auslandslizenz 4 Diplomtrainer, 11x abgeschl. Sportstudium Trainertätigkeiten: Kader w: 28x Kader m: 43x Bundesliga: 6x Jugendspielklassen: 14x

16 Ruhr-Universität Bochum Ist Ihnen die RTK bekannt? In welcher Version? Internationaler Workshop "Talentsuche und Talentförderung Hattingen, Juni 2007

17 Ruhr-Universität Bochum Orientieren Sie sich bei Ihrer Trainingsarbeit an den RTK-Inhalten? oft 12 gelegentlich 10 nie Internationaler Workshop "Talentsuche und Talentförderung Hattingen, Juni 2007

18 Ruhr-Universität Bochum Welche alternativen Informationsquellen nutzen Sie? oft gelegentlich nie 22. Internationaler Workshop "Talentsuche und Talentförderung Hattingen, Juni 2007

19 Rahmentrainingskonzeptionen im Vergleich Handball Rugby Eishockey Hockey Basketball Erscheinungsjahr Gesamtumfang (Seiten) Rahmenbedingungen Trainingsrelevantes Wissen Trainingsvorgaben, -ziele Trainingsinhalte Spielkonzeption(en) Trainer(ausbildung) Sonstiges

20 Inhaltliche Analyse der RTK Die Rahmentrainingskonzeption beschreibt die kontinuierliche alters- und entwicklungsgemäße Förderung von Basketballtalenten. Sie ordnet Trainingsinhalte und Leistungskriterien den unterschiedlichen Entwicklungsstufen zu und ist kein Operativplan (LSB 2007, S. 9).

21 Teil der Rahmentrainingskonzeption sind die Rahmentrainingspläne (RTP), die Entwicklungskonzepte für einzelne Trainingsetappen sind und eine mehrjährige Gültigkeit haben. Sie enthalten die etappenspezifischen Ziele und Aufgaben, zeigen die trainingsmethodischen Leitlinien zur Entwicklung der sportlichen Leistungen auf und verdeutlichen über Leistungskriterien, Anforderungsprofile, Kaderkriterien und Trainingskennziffern den methodischen Weg (LSB 2007, S. 19).

22 Leistungskriterien / Anforderungsprofile Auflistung der leistungsbestimmenden Merkmale bleibt auf einer allgemeinbeschreibenden Ebene. Welche Merkmale sind relevant und warum? Unbefriedigende Quellenlage aktuellere Literatur verfügbar (nur 4 von 21 wichtigen Quellen ab 2000 ; BB-Handbuch datiert von 1996 ). Es finden sich keine Hinweise zu Möglichkeiten der Leistungsdiagnostik. Fakten zur energetischen Anforderungsstruktur fehlen weitgehend genannte Zahlen von Konzag & Konzag (1965) und Müller & Steinhöfer (1982). Beschreibung positionsspezifischer Anforderungen ausschließlich qualitativ ( sehr gut, überdurchschnittlich etc.) Ableitung von Trainingszielen? Die Anforderungsprofile [der Spielpositionen] richten sich nach den internationalen Standards (LSB 2007, S. 49) Wo gibt es Informationen? Fakten zu altersklassenspezifischen Anforderungen fehlen komplett.

23 Ruhr-Universität Bochum Langfristiger Trainingsaufbau Training Förderkonzeptionen Entwicklung Leistungsfähigkeit Trainierbarkeit Organisationsstrukturen Alters- und ausbildungsbezogene Wettkämpfe Schnittmengenmodell der Gegenstandsbereiche einer Theorie des Trainings mit Kindern und Jugendlichen (Martin, Nicolaus, Ostrowski & Rost 1999, S. 15) 22. Internationaler Workshop "Talentsuche und Talentförderung Hattingen, Juni 2007

24 Ruhr-Universität Bochum Kaderkriterien / Trainingskennziffern Zielkatalog zur Ausbildung der speziellen Technik & Taktik: LSB 2007, S. 65) E = Einführung F = Festigung S = Schulung Wochenthemenpläne für die Altersstufen U12 - U16 Ö 22. Internationaler Workshop "Talentsuche und Talentförderung? Hattingen, Juni 2007

25 Langfristiger Trainingsaufbau Regelfall: kontinuierlicher Trainingsaufbau; Quereinsteiger genannt (!) Plakative Forderung nach allgemein-vielseitiger Grundausbildung U10-U14 Trainingsinhalte: U10: 80% allgemein, U14: 60% spezifisch (!) Trainingsumfänge/Woche: U10: 1-2x 60 min, U12: 2-3x min, U14: 4-5x 90 min, U16: 6-7x 90 min, U18: 8-9x 90 min, U20: >10x Forderung nach frühzeitiger Wettkampferfahrung (U14: 40 Spiele/Saison) Allgemeine Schwerpunktsetzungen der athletischen Ausbildung: U16: Einführung von Krafttraining Allgemeine Schwerpunktsetzungen der koordinativ-technischen Ausbildung: U14: 25% koordinative Fähigkeiten, 40% Technik U16: 10% koordinative Fähigkeiten, 35% Technik, SP spezielle Koordination Hinweise auf konkrete Trainingsinhalte und -methoden fehlen!

26 Sichtungs-/Förderkonzept des DBB Die D-, C- und B-Kadermannschaften sind das Talentreservoir des A- Kaders. Junge Spieler mit A-Kader-Perspektive sollen durch Training und internationale Spiel- und Wettkampferfahrung für ihre Rolle im A-Kader aufgebaut und vorbereitet werden (LSB, 2007, S. 21). D/C-Kader: U16 Bundesjugendlager C-Kader: U18 Bundesjugendtreffen B-Kader: U20 Try Outs U20 U18 U16 A Talentpool (u.a. LV-Kader)

27 Ruhr-Universität Bochum Bedingungen für Erfolg: kurz- und langfristige Zusammenhänge zwischen Erfolgs-, Wettkampf-, Trainings- und Fördermerkmalen im Kindes- und Jugendalter und Erfolgen; + = signifikant positiver Zusammenhang, o = kein Befund, - = signifikant negativer Zusammenhang (n = 1558). Kurzfristig (Kindes-, Jugendalter) Langfristig für Spitzensport HS + - AS - + HS + - AS o o HS + - AS - + HS + - AS - + Frühzeitige vollständige Konzentration auf HS (Tr & WK) + - Anzahl alternativer Sportarten und Dauer (Tr & WK) - + Einstiegsstufe Förderkader, Abfolge D/DC/C + - Kader- und OSP-Mitgliedschaft in jeweiliger Alterskategorie + - Kontinuität des Förderprozesses o o Einstiegssportart (Tr & WK) Frühzeitiger Einstieg (Tr & WK) Trainingshäufigkeit in jeweiliger Alterskategorie Dauer innerhalb Nachwuchsalter (Tr & WK) 22. Internationaler Workshop "Talentsuche und Talentförderung (nach Emrich & Güllich, 2005, S. 152) Erfolgsrelevanz Merkmale im Kindes- und Jugendalter HS = Hauptsportart; AS = Alternativsportart (Tr = Training; WK = Wettkampf) Hattingen, Juni 2007

28 Für die juvenile Trainings- und Förderkontinuität können keine systematischen langfristigen Effekte auf das Erfolgsniveau belegt werden (Emrich & Güllich, 2005, S. 153). Ökonomisch gesehen ist dies auf kollektiver Ebene durchaus relevant. Wenn die Förderung notwendig ist, aber diejenige des Sportvereines offensichtlich ausreicht, kann man sich die Vorhaltekosten der Leistungsbereitstellung in einem eigenen vereinsunabhängigen Fördersystem für einen weiten Altersbereich ersparen (Emrich & Güllich, 2005, S. 165).

29 Wettkampfsystem im Nachwuchsbasketball Kreise Landesverbände DBB Bundesligen U10 (Minis) U DM U ; EM U ; WM U NBBL (U19), Junge Liga (U22) Forderung nach adäquaten Spiel- und Wettkampfanforderungen im Altersbereich U10-U14: Gerade in diesem Bereich haben unsere Nachwuchsspieler einen enormen quantitativen und qualitativen Nachteil gegenüber der internationalen Konkurrenz (LSB, 2007, S. 57).

30 Kritik: Die Notwendigkeit entwicklungsgemäßer Wettkämpfe ist mit Blick auf die Wettkampfpraxis immer noch augenfällig. In den untersten Altersklassen vieler Sportarten werden nach wie vor Titel bis zum Deutschen Meister in den spezialisierten Wettkampfsportarten des Erwachsenensports vergeben (LSB, 2007, S. 13): Darstellung exemplarischer Durchführungsbestimmungen neuer (vielseitiger) Wettkämpfe für U12 und U14. Durchführung in 5 von 16 LV (plus 2 in Planung). Von LV zu LV variierende Inhalte: LA, Schwimmen, Koordination, Athletik, Schnelligkeit, Schnellkraft, spezifische Basketballtechnik Einerseits wird der Forderung nach Unterstützung der allgemeinvielseitigen Grundlagenschulung in AGA und GLT entsprochen; Andererseits finden sich weder konkrete Empfehlungen/Begründungen zur Durchführung von Vielseitigkeitswettkämpfen noch Hinweise auf eine perspektivische strukturelle Verankerung im Ausbildungssystem.

31 Trainer Jeder Trainer sollte sich über die Bedeutung seiner Aufgabe bewusst sein. Ein Jugendtrainer ist Basketballfachmann, Pädagoge, Psychologe und Organisator in einer Person. Basketball ist eine sich ständig weiterentwickelnde Sportart, die Anpassungsanforderungen an Trainer stellt. Dies wird erreicht durch eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit anderen Trainern bei Aus- und Fortbildungsmaßnahmen [LV, DBB]. Es dürfen nicht nur die vereinsgebundenen Mannschaftsziele, sondern es müssen auch die individuellen Ziele der Athleten insbesondere auch Kaderperspektiven berücksichtigt werden. Diese beiden Ziele in Einklang zu bringen, ist eine der schwierigsten Aufgaben eines Trainers (LSB, 2007, S ). Traineraus- und -fortbildungssystem mit entsprechenden Möglichkeiten wird nicht skizziert bzw. Informationsquellen werden nicht genannt. Vernachlässigung der wichtigsten Multiplikatoren einer RTK!!!

32 Nachwuchsförderung im Handball DHB DBB Mitglieder männl./weibl / /52086 Veränderung zu ,01% -2,59% Vereine ca ca Landesverbände 5 RV, 22 LV 16 LV Platz 1-3 OL/WM/EM Senioren 25 4 männl./weibl. 15/10 3/1 Platz 1-3 WM/EM Jugend ab männl./weibl. 4/3 -/- [Quellen: DOSB Bestandserhebung 2006; DHB Leistungssportbilanz 2007; Stadtmann et al. (2006)]

33 Ruhr-Universität Bochum Nachwuchsförderung im Handball Handball Basketball gesamt bis 6 Jahre 7-14 Jahre Jahre Jahre Jahre 22. Internationaler Workshop "Talentsuche und Talentförderung Hattingen, Juni 2007

34 Zusammenfassende Kritik Mangelhafte Verbreitung der RTK! Die RTK Basketball ist kein Operativplan! Trainingsinhalte und -methoden: Kein aktuelles ergänzendes Material durch den Verband! Ableitung konkreter Trainingsziele aufgrund fehlender Fakten (Anforderungsprofil, Leistungsdiagnostik) unmöglich! Altersklassenspezifische Anforderungen werden ausgeklammert! Inhaltliche Ungereimtheiten bzgl. Schwerpunktsetzungen im langfristigen Trainingsaufbau! Strukturelle Defizite im Nachwuchswettkampfsystem! Vernachlässigung der Trainer als RTK-Multiplikatoren!

35 Ruhr-Universität Bochum Tobias Stadtmann, Tobit Schneider, Heiner Langenkamp, Hubert Remmert, Alexander Ferrauti (Ruhr-Universität Bochum) Evaluation der Rahmentrainingskonzeption Basketball für Kinder und Jugendliche im Leistungssport des Deutschen Basketball Bundes (DBB)* Methodik, erste Befunde, Perspektiven * Dieses Projekt (Nr. IIA ) wird mit Forschungsmitteln des Bundesinstituts für Sportwissenschaft gefördert. 22. Internationaler Workshop "Talentsuche und Talentförderung Hattingen, Juni 2007

36 In der Jugendarbeit hinken wir im europäischen Maßstab hinterher. Wenn Weltstar Dirk Nowitzki und die routinierten Leistungsträger Patrick Femerling und Ademola Okulaja wie angekündigt nach Olympia 2008 in der Nationalmannschaft aufhören, droht international die Zweitklassigkeit. Es muss etwas passieren, sonst fallen wir ins Nichts! Bundestrainer Dirk Bauermann Kölner Express

37 Jahr Team Notwendigkeit der RTK-Evaluation Herren A OS EM WM EM OS EM WM EM k.t k.t qualif. Damen A OS EM WM EM OS EM WM EM k.t. k.t. k.t. k.t. k.t. 11. k.t. qualif. EM EM EM EM EM EM EM EM U 20 m k.t. k.t. k.t B-EM U 18 m k.t. 12. k.t qualif. U 16 m k.t. k.t. 16. B-EM B-EM U20 w k.t qualif. U18 w 7. k.t qualif. U16 w k.t B-EM 3. B-EM 8. B-EM k.t. keine Teilnahme / Quelle.

38 Methodik der Evaluation Literaturanalyse (LA) Retrospektive Befragung Spitzenspieler/innen (RAEN/IRBS) Bekanntheits-/ Umsetzungsgrad (BUF/TBD) Diagnostisches Inventar Basketball (DIBB) Systematische Dokumentation von Defiziten und Modifikationsmöglichkeiten

39 Literaturanalyse (LA) Inhaltliche Analyse der Rahmentrainingskonzeption Vergleichende Analysen der allgemein trainingswissenschaftlichen und basketballspezifischen Literatur

40 Retrospektive Befragung Spitzenspieler/innen (RAEN/IRBS) Befragung nationaler/internationaler Spitzenspieler/innen: Laufbahn und Wettkampfteilnahme Trainingsbedingungen und -inhalte Rahmenbedingungen biografische Daten

41 Retrospektive Befragung Spitzenspieler/innen (RAEN/IRBS) Basketball Sportspiele Handball Hockey RAEN Deutsche Nationalmannschaft IRBS International* Emrich & Gülich (2005 S.101) Kaderspieler/innen U16-Sen. w n=65 U16-Sen. m n=66 U18 m n=102 <U20 n=181 >U20 n=129 <U20 n=24 >U20 n=12 <U20 n=37 >U20 n=17 Beginn 8,5 9,0 8, zu spielen 2,7 2,8 2,8 Beginn 9,9 10,3 10,2 8,0 10,3 7,3 7,6 6,6 7,4 Training 2,4 3,0 2,5 3,1 4,6 3,4 2,0 2,4 3,9 Beginn Wettkampf 10,7 2,7 10,8 2,7 11,4 2,1 9,8 2,8 12,1 4,6 8,9 3,2 10,9 4,4 9,3 2,4 10,3 3,7 Beginn 1. Intern. 14,7 3,1 15,0 2,8 15,0 1,8 15,0 2,5 17,7 4,0 16,2 1,9 19,8 3,9 15,1 2,6 17,1 3,3 Meisterschaft * Australien, China, Griechenland, Israel, Italien, Kanada, Kroatien, Schweden, Spanien, Türkei

42 Retrospektive Befragung Spitzenspieler/innen (RAEN/IRBS) Rahmenbedingungen für die Basketballkarriere Deutsche Nationalmannschaft U16/U18/U20/Senioren n=131 1=sehr stark, 2=stark, 3=angemessen, 4=gering Finanzielle Unterstützung durch Verein 3,09 Finanzielle Unterstützung durch Landesverband/ DBB 2,88 Persönliche Unterstützung Verein 2,72 Persönliche Unterstützung Landesverband/DBB 2,89 1=trifft völlig zu, 2 trifft eher zu, 3=trifft teilweise zu, 4=trifft kaum zu Gute Koordination Training/Schule möglich 1,89 Gute Koordination Training/Studium möglich 2,16 Gute Koordination Training/Beruf 2,14 Basketballkarriere wichtiger als Schule 2,68 Basketballkarriere wichtiger als Studium 3,08 Basketballkarriere wichtiger als Beruf 3,2

43 Bekanntheits-/Umsetzungsgrad (BUF/TBD) Querschnitts- Fragebogenerhebung Bekanntheit und ggf. Umsetzung der RTK-Inhalte bei Vereins-/Landes- /Bundestrainer/innen (BUF) Stichprobenartige längsschnittliche Dokumentation Überprüfung der Umsetzung der RTK- Inhalte in der Trainingsrealität (TBD)

44 Bekanntheits-/Umsetzungsgrad (BUF/TBD) Online-Dokumentation anhand von Trainingsprotokollen (TBD) Datum Zeit Mannschaft/ Liga Inhalt Intensität Wohlbefinden NRW U16 mittel gut Regionalliga U18 hoch mittel

45 Bekanntheits-/Umsetzungsgrad (BUF/TBD) Datum Uhrzeit Mannschaft/Liga Inhalt Intensität Wohlbefinden Athletik Technik Taktik Koordination mit Ball Korbleger 1-1 Koordination ohne Ball Power Move Befreiungstechniken Kräftigung ohne Maschinen Korbleger var. Dir. Block & Anschlusssituation Kräftigung mit Maschinen Sprungwurf nah Indir. Block & Anschlusssituation Kräftigung Langhantel Sprungwurf mittel Verteidigung am Ball Sprint Sprungwurf weit Cut Verteidigung Sprung Dribbling Passweg verteidigen Ausdauerlauf Dehnen/Beweglichkeit

46 Diagnostisches Inventar Basketball (DIBB) Modul Bearbeiter I Konditionstest und Anthropometrie (KT) Spieler/in II Koordinations-Technik-Taktik- Kreativitätsfragebogen für Trainer (TrF) Trainer/in III Leistungs-Motivations-Fragebogen (LMF) Spieler/in IV V Fragebogen für Basketballtalente (FBBT) Spieler/in Fragebogen für Eltern von Basketballtalenten (FEBBT) Eltern

47 20m-Sprint 5m- Zwischenzeit 20m-Pendelsprint ohne Ball 20m- Pendelsprint mit Ball Jump&Reach Standweitsprung Brustpasstest Halbdistanzwurftest Multistage Fitness Test Diagnostisches Inventar Basketball (DIBB) (I) Konditionstest und Anthropometrie Körperhöhe, -gewicht, Spannweite

48 Diagnostisches Inventar Basketball (DIBB) (II) Beurteilungsbogen für Trainer (TrF) Kategorie items Anzahl Koordination (Ball-, Lauf-/Sprungkoordination, Wahrnehmung, Druckresistenz) 4 Technik (z.b. Dribbling, Wurf, defensive Fußtechnik etc.) 8 Taktik Kreativität (z.b. individual-, gruppen-, mannschaftstaktisches Verhalten etc.) (divergentes Denken, technisch-taktische Vorraussetzungen, Persönlichkeitsmerkmale) 21 3 Gesamtbeurteilung (momentaner Leistungsstand) 1 (leistungssportliche Perspektive) 1

49 (II) Beurteilungsbogen für Trainer (TrF)

50 Diagnostisches Inventar Basketball (DIBB) (III) Leistungs-Motivations-Fragebogen (LMF) An die Sportspiele angepasste tools Achieve Motives Scale-Sport (AMS) (Elbe/Wenhold 2005) Sport Orientation Questionaire (SOQ) (Elbe 2004) Hakemp-Sport (Beckmann 2003) Volitional Components Questionaire (VCQ) (Elbe/Wenhold 2005) Inhalt - Hoffnung auf Erfolg (HE) - Furcht vor Misserfolg (FM) - Wettkampforientierung - Gewinnorientierung - Zielorientierung Handlungskontrolle bei - Misserfolgserleben - bei Handlungsplanung - bei Tätigkeitsausführung Volitionale Fertigkeiten und Defizite

51 Diagnostisches Inventar Basketball (DIBB) (IV) Sozialpsychologischer Fragebogen für Basketballtalente (FBBT) Subjektive Einschätzung des Athleten Laufbahn und Training Schule Familie Freizeit und Freunde - Trainingshäufigkeit und intensität - Leistungssportliche Ziele - Trainingsumfeld - Schulische Leistungen und berufliche Ziele - Unterstützung durch die Eltern - Hobbies und Freundschaften

52 (IV) Sozialpsychologischer Fragebogen für Basketballtalente (FBBT)

53 Diagnostisches Inventar Basketball (DIBB) (V) Sozialpsychologischer Fragebogen für Eltern von Basketballtalenten (FEBBT) (Objektive) Einschätzung der Eltern Laufbahn und Training des Kindes Schule Familiäres Umfeld -Trainingshäufigkeit - Leistungssportliche Ziele - Trainingsumfeld - Schulische Leistungen und Hilfen - Unterstützung durch die Familie - Sportsozialisation der Familie

54 Literaturanalyse (LA) Retrospektive Befragung Spitzenspieler/innen (RAEN/IRBS) Bekanntheits-/ Umsetzungsgrad (BUF/TBD) Diagnostisches Inventar Basketball (DIBB) IRBS Perspektiven Ausweitung der internationalen retrospektiven Befragung bei den Vorbereitungsspielen und den Europameisterschaften der Herren A- / Damen A-Nationalmannschaften sowie den Jugendnationalmannschaften im Sommer 2007 Aufbau eines Internetportals: TBD DIBB Online-Trainingsdokumentation der Spieler/innen und Auswertungsmodul für Trainer/innen (TBD) Halbjährlicher Einsatz des Konditionstests bei möglichst vielen Landes-/Bundeskadern und Online-Auswertung für Trainer/innen (KT) Online-Einsatz der psychologischen Fragebögen und Auswertungsmodul für die Trainer/innen (LMF) Einsatz der sozial-psychologischen Fragebögen für Basketballtalente und ihre Eltern (FBBT/FEBBT) Systematische Dokumentation von Defiziten und Modifikationsmöglichkeiten für den Olympiazyklus nach Peking 2008

55 Ruhr-Universität Bochum Literaturanalyse (LA) Retrospektive Befragung Spitzenspieler/innen (RAEN/IRBS) Bekanntheits-/ Umsetzungsgrad (BUF/TBD) Diagnostisches Inventar Basketball (DIBB) 22. Internationaler Workshop "Talentsuche und Talentförderung Hattingen, Juni 2007

56 Arbeitskreis 1 Entwicklung und Umsetzung der Rahmentrainingskonzeption (RTK) Handball Gustl Wilke

57 Gliederung Entstehung und geschichtlicher Hintergrund RTK von 1994 RTK Informationsfluss DHB Verbände Vereine Umsetzung an der Basis an Hand von Vereinen unterschiedlichen Leistungsniveaus Zusammenfassung / Kritik

58 Entstehung und geschichtlicher Hintergrund Umdenken schon vor /89 wurden schon zentrale Leitlinien einer DHB-RTK formuliert: Von der Manndeckung im Kinderhandball zum variablen Abwehrspiel im Aufbautraining Seit 1992/93 liegt systematische RTK vor Zwischen 93 und 96 wurde diese RTK weiterentwickelt sowie als Leitorientierung eine deutsche Spielauffassung formuliert

59 Entstehung und geschichtlicher Hintergrund Deutschland drittklassig Erkannte Defizite: Mangelnde Trainingsumfänge Eine ungenügende vielseitige Grundausbildung Nicht ausreichendes individuelles Technik-/ Aktionsrepertoire im Spiel 1 gegen 1 (Wurf-, Passvarianten, Täuschungen, ) Defizite im Bereich der Athletik Schlechtes Abschneiden bei internationalen Vergleichen Kinder- und Jugendtraining wurde als bloße Ableitung der Ziele des Erwachsenentrainings verstanden

60 RTK von 1994 Unerlässliche Maßnahme, um den Handballsport in Deutschland sowie im internationalen Bereich in Bezug auf eine langfristig angelegte und den individuellen Leistungsvoraussetzungen jedes einzelnen Spielers angepasste Leistungsentwicklung qualitativ zu fördern und zu verbessern Die Leitlinien beziehen sich auf einen langfristigen, entwicklungsgemäßen Trainingsaufbau im Kinder- und Jugendbereich, welche Vielseitigkeit zum Prinzip haben

61 RTK von Eckpunkte eines entwicklungsgemäßen Kinder- & Jugendtrainings 1. Langfristig gesund und gut vorbereitet Handball spielen 2. Personenorientierte pädagogische Betreuung 3. Fähigkeitsorientiertes Training 4. Vielseitige motorische Grundausbildung 5. Förderung der individuellen Eigenschaften und Fertigkeiten 6. Motivationsverluste vermeiden 7. Technisch-taktische Ausbildung anhand der deutschen Spielauffassung

62 RTK Seit dem Erscheinen der ersten RTK hat sich das Handballspiel auf nationaler und internationaler Ebene deutlich weiterentwickelt Permanente Aufbereitung unerlässlich Veränderungen beziehen sich auf das Spieltempo, die konditionellen Anforderungen, das Technikrepertoire sowie die variable Spielfähigkeit

63 RTK allgemein Richtet sich grundsätzlich am Spitzenhandball aus Ist in erster Linie für die Talentförderung auf Landesverbands- und DHB-Ebene gedacht Aber auch als eine sinnvolle Hilfe für die Nachwuchsarbeit in jedem DHB-Verein Sie ist dynamisch angelegt Mittelfristige Entwicklungen im Spiel müssen vorweggenommen werden, damit Nachwuchsspieler von heute möglichst optimal auf die Anforderungen des Wettspiels von morgen vorbereitet werden

64 RTK allgemein Die Trainingsinhalte im Jugendtraining sollen an den zu erwartenden Tendenzen der Spielentwicklung ausgerichtet sein Der neuen RTK liegen folgende künftige Entwicklungen im Spitzenhandball zugrunde: Höheres Spieltempo, flexibles Abwehrspiel, komplexes Angriffsspiel, veränderte Spielerprofile, veränderte Positionsspezialisierung, Die DHB-RTK ist also nicht nur eine Überarbeitung und Verbesserung der RTK von 1994, sondern auch eine antizipative, zukunftsorientierte Förderung für die heranwachsenden Nachwuchsspieler, die sich auf künftige Entwicklungen im Handball bezieht

65 Die neue RTK des DHB ist eine zentrale Orientierungshilfe für alle Bereiche der Nachwuchs- und Talentförderung, um die Spielerpersönlichkeiten von morgen zu formen. Gleichzeitig stellen wir mit dieser Konzeption sicher, dass unsere Nachwuchsspieler entwicklungs- und ausbildungsorientiert gefordert und gefördert werden. So verstanden ist die neue DHB-RTK ein Leitfaden für alle Trainer und Betreuer unserer Handballvereine. (Statement: Heiner Brandt, 2005)

66 Informationsweiterleitung des DHB DHB Regionalverbände Landesverbände Landestrainer Landestrainertagungen Landeslehrwarte Jugendtrainerlehrgänge Vereine

67 Informationsweiterleitung des DHB DHB: föderalistisches System Geringen Einfluß auf die Umsetzung der Vorgaben in den Landesverbänden DHB tritt nicht an die Vereine heran, das ist Aufgabe der Landesverbände Im DHB sind zwei hauptamtliche Nachwuchstrainer für die inhaltliche Umsetzung der RTK sowie für die Gesamtkoordination verantwortlich

68 Umsetzung der DHB-RTK in den Vereinen Erfolgreiche Jugendvereine aus der Bundesliga (SC Magdeburg, TUSEM Essen, GWD Minden) Vereine aus dem Amateur-Bereich (TV Heiligenhaus, SV Teutonia Riemke, DJK VfR Saarn) Alle aufgeführten Vereine, mit mehr oder weniger großem Erfolg, lassen die überarbeitete RTK mit in ihre Jugendarbeit einfließen Unterschied Amateurvereine und Profivereine: der zur Verfügung stehende Etat

69 SC Magdeburg Gilt auf nationaler Ebene als Prämisse für eine erfolgreiche Nachwuchsförderung Talentschmiede Regelmäßige Einsätze junger Talente in der Bundesligamannschaft Das Konzept: bundesligataugliche Spieler ausbilden Enge Kooperation mit einem Sportgymnasium

70 SC Magdeburg Die Verantwortlichen: 1 hauptamtlicher Jugendkoordinator, 2 Diplom-Sportlehrer, 3 Honorarkräfte Auf eine Breitensportausbildung wird gänzlich verzichtet Ziel ist das langfristig geplante, perspektivische, aber gleichzeitig erfolgsorientierte Jugendtraining

71 SC Magdeburg Trainer orientieren sich grundsätzlich an der DHB-RTK Zusätzlich gibt es Vorgaben des Landesverbandes Erfolgversprechende Inhalte aus DDR-Zeiten werden mit den neuen Trainingsmethoden kombiniert Des weiteren orientieren sich die Trainer an den internationalen Entwicklungen und passen selbständig und eigenverantwortlich die Trainingsinhalte den gegebenen Umständen an

72 TUSEM Essen Seit über 15 Jahren verstärkte Jugendarbeit, nachdem diese in 80er Jahren vernachlässigt wurde Kurzfristiger Erfolg stand im Mittelpunkt Qualitativ gut, aber nicht systematisch und perspektivisch Mit Beginn der Saison 1999/2000 Strategiewechsel Systematisch und perspektivisch ausgelegte Jugendarbeit basierend auf RTK

73 TUSEM Essen Die Verantwortlichen: 1 hauptamtlicher Jugendtrainer (Diplomsportlehrer), 1 B- Lizenzinhaberin, Spieler der zweiten Herrenmannschaft, Eltern Breitensportförderung Kooperation mit einer Partnerschule des Leistungssports geplant

74 GWD Minden Ab 1992 Wiederaufnahme der bis Mitte der 80er Jahre intensiv und erfolgreich betriebenen Jugendarbeit 2002 Grünes Band für vorbildliche Talentförderung vom DHB Philosophie: Breitensport als Basis für den Leistungssport Das Konzept: Einheimischen Talenten den Weg an die nationale Spitze ebnen und alle zwei Jahre ein bis zwei Spieler an den Bundesligakader heranführen basierend auf RTK

75 GWD Minden Die Verantwortlichen: A-, B- und C-Lizenzinhaber, Co-Trainer (ehemalige Spieler oder Aktive aus der Zweiten Mannschaft bzw. der A- und B-Jugend) Zusammenarbeit mit Schulen soll intensiviert werden Angestrebt wird eine sportbetonte Schule bzw. Teilinternat mit betreuten Wohngemeinschaften

76 TV Heiligenhaus Nach Abstieg aus der Landesliga der ersten Herrenmannschaft 2003 erfolgte ein Neuaufbau Neuformierung der Mannschaft aus überwiegend jungen Eigengewächsen Leitung der Jugendabteilung durch zwei Jugendwarte mit je einem Zuständigkeitsbereich (Kinder- und Jugendhandball) Motto: Jeder kennt jeden Enge Verbindung und hohe Identifikation mit dem Verein

77 TV Heiligenhaus Die Verantwortlichen: Spieler der Seniorenabteilung (Damen- und Herrenmannschaft) mit teilweise C-Lizenz Übergeordnetes Hauptziel ist Ausbildung von Spielern mit Landesliga- bzw. Verbandsliganiveau Zukünftig zwei Jugendmannschaften pro Jahrgang (eine leistungsorientierte sowie eine breitensportlich orientierte) Kooperation mit Schulen wird immer mehr ausgebaut

78 SV Teutonia Riemke Riemker revierpower Handball Schule als Jugendabteilung des Vereins Einrichtung im Landesprogramm Talentsuche und Talentförderung des Landes NRW gemeinsam mit LSB NRW, WHV und Ausschuss für den Schulsport in Bochum Hauptziel: talentierte Kinder im Grundschulalter zu entdecken und deren Entwicklung im Handball zu fördern Vorlage ist die RTK des DHB

79 SV Teutonia Riemke Die Verantwortlichen: Vierköpfiger Vorstand (Jugendleiter, sportliche Leiterin, Geschäftsführer, Kassierer), Trainer mit verschiedenen Lizenzen Geplante Erweiterung: zweiter Sportlicher Leiter, zwei Jugendsprecher, drei Elternvertreter Kooperation mit Schulen im Rahmen des Landesprogramms Geplanter Aufbau eines Teilinternats

80 DJK VfR Saarn Kaderzusammensetzung der ersten Mannschaft seit langem aus denselben Spielern Seit 1996 konnte kein Jugendspieler mehr rekrutiert werden 1999 entstand unter der Leitung eines Diplomsportstudenten eine Minimannschaft Seit 2000 kontinuierlich und perspektivisch angelegter Aufbau basierend auf RTK (insbesondere die D- und C-Jugend)

81 DJK VfR Saarn Die Verantwortlichen: 1 Jugendwart, als Trainer 2 Diplomsportlehrer, 1 Sportlehrer, Spieler der ersten Herrenmannschaft, Eltern Philosophie: Förderung des Breitensports Hauptziel: Qualitativ gute Nachwuchsausbildung von Spielern mit Verbandsliganiveau

82 Umsetzung durch die Vereine ist noch nicht optimal Kinderübungsleiter Problematik Zusammenfassung / Kritik Einheitliches Trainerprofil im Jugendbereich? Überarbeitete RTK ist noch nicht in allen Landesverbänden umgesetzt worden Handlungsbedarf besteht auch in der Verbesserung der Informationsweiterleitung zwischen dem DHB, den Regional- bzw. Landesverbänden und den Vereinen RTK ist nicht als verbindliche Vorgabe, sondern nur als Empfehlung herausgegeben

83 Zusammenfassung / Kritik Einer der wichtigsten Faktoren der RTK war und ist die begleitende Literatur: Handball Handbuch Band 1 6, als Buchreihe für Nachwuchstrainer den Ausbildungsstufen der RTK angepasst Zeitschrift Handballtraining mit ständigen Beiträgen zum Grundlagentraining Handballtraining Spezial Hits für Handballkids In der Manndeckung Spielen lernen DVDs mit Trainingsbausteinen für E- und D- Jugend

84 Zusammenfassung / Kritik Positive Aspekte der RTK Junge Wilde in der A-Nationalmannschaft Weltmeister 2007 mit u.a. Klein, Kraus, Haas, Kaufmann, Tw. Bitter und Lichtlein Junioren Weltmeister 2000 Junioren Europameister 2004 und 2006

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