UMWELTVERTRÄGLICHKEITSPRÜFUNG

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1 UMWELTVERTRÄGLICHKEITSPRÜFUNG Land Niederösterreich; B 233 Umfahrung Zwölfaxing TEILGUTACHTEN 8 LÄRMSCHUTZ Verfasser: Ing. Erich PFISTERER Im Auftrag: Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung RU4, UVP-Behörde, RU4-U-418 Bearbeitungszeitraum: Jänner - Feber 2016

2 1 EINLEITUNG Beschreibung des Vorhabens Rechtliche Grundlagen SCHALLTECHNISCHER BEFUND Allgemeines Definitionen Verwendete projektunterlagen: Verwendete Fachliteratur Grenzwerte, Zielsetzungen Betriebsphase Errichtungsphase Bestands- bzw. IST-Lärmsituation Schalluntersuchung Projekt Untersuchungsraum weiterer Untersuchungsraum Engerer Untersuchungsraum Untersuchungsmethode Grundlagen für die Berechnung der Immissionen Schallemission in der Betriebsphase Schallemission in der Errichtungsphase Auswirkungen des Vorhabens Auswirkungen in der Betriebsphase Straßenseitige Maßnahmen Allgemeines Sichtschutzwand an der B 233 (Militärgelände) Schallschutzwand an der B Einschnittsbereich km 3,580 bis ca. km 4, Schallschutzwand an der B Weiterführung der Lärmschutzwand am Zubringer Zwölfaxing bzw. südlich des Kreisverkehrs und an der Anschlussstelle Schwechat Süd Schallschutz an der B15 Umfahrung Himberg Schallimmissionen nach Projektrealisierung Immissionswirkungen im unmittelbaren Umfeld Immissionswirkungen im erweiterten Umfeld Auswirkungen in der Errichtungsphase SCHALLTECHNISCHES GUTACHTEN Auswirkungen in der Betriebsphase Auswirkungen in der Errichtungsphase FRAGEN AUS DEN GUTACHTENSGRUNDLAGEN Seite 2 -

3 1 EINLEITUNG 1.1 BESCHREIBUNG DES VORHABENS Die Umfahrung beginnt mit km 0,000 im bestehenden Kreisverkehr Himberg Ost (B 15 km 5,578). Der bestehende 4-armige Kreisverkehr wird abgebrochen und durch eine vierstrahlige Kreuzung mit VLSA ersetzt. Die L 2004 wird bei km 9,000 vom Bestand Richtung Südwesten verschwenkt, über die bestehende Wirtschaftswegbrücke (Objekt BN15.Ü04) über die B 15 überführt und westlich der Kreuzung B 15/B 233 an die Gemeindestraße Rauchenwartherstraße in Form eines T-Knotens mit Linksabbiegestreifen angebunden. Das Brückenobjekt wird an die Anforderungen einer Landesstraße (Breite, Trassierungsparameter) angepasst. Die B 233 schwenkt am Baulosbeginn in einem großzügigen Linksbogen von der B 15 Richtung Norden und verläuft weitestgehend siedlungsfern an der östlichen Grenze des Übungsplatzes der Burstyn-Kaserne. Nach rd. 200 m wird der Parallelweg (Wirtschaftsweg parallel zur B 15) überführt und an die Verlegung der L 2004 angebunden. Nach der Querung des Asphaltweges, der unter der B 233 unterführt wird, wird bei km 1,500 eine Wildunterführung errichtet. Unmittelbar im Anschluss wird das ehemalige Munitionslager gequert. Dabei wird es erforderlich zwei Bunker und ein Gebäude (E-Stapler Garage) abzubrechen. Nördlich des Kasernengeländes verläuft die Trasse in einem großzügigen Linksbogen östlich der Deponie der Stadtgemeinde Schwechat. In diesem Bereich werden die Wirtschaftswege Andräweg, Mauchartweg und Säulenweg überführt. Unmittelbar südwestlich des Überführungsobjektes des Säulenweges wird ein Absetz- und Bodenfilterbecken mit Vorflutableitung in den Kalten Gang errichtet, da die Niederschlagswässer im Bereich der Deponie der Stadtgemeinde Schwechat und der nördlich des Säulenweges gelegenen Deponie Wünschek-Dreher nicht versickert werden können. Kurz vor der ASt Schwechat Süd (S 1) schwenkt die B 233 mit einem Linksbogen in den bestehenden Kreisverkehr und endet mit Kilometer 4,966. Der Kreisverkehr wird wie bereits baulich vorgesehen zweistreifig markiert. Die Einfahrten werden ebenfalls zweistreifig ausgebildet. Zusätzlich werden zwei Bypässe (L 2003a Richtung B 233 und B 233 Richtung R705 S 1 nach Knoten Vösendorf) errichtet. Im Sinne einer verkehrssicheren und leistungsfähigen Ausbildung des Kreisverkehrs werden die Einfahrten verkehrsabhängig lichtsignalgeregelt. Grundsätzlich wird die Trasse in Dammlage geführt. Ausgenommen ist der Bereich von km 3,4 bis km 4,4 im Bereich des Siedlungsspitzes Holzweg, wo im Sinne eines Sicht-, Lärm- und Immissionsschutzes die Umfahrung Zwölfaxing in Tieflage geführt wird. Aufgrund der leichten Hanglage von Ost nach West quer zur geplanten Trasse der B 233 werden an der Ostseite Sammel- und Ableitungsmulden, an den Tiefpunkten Durchlässe (1,95/1,50 m h/b) und auf der Westseite der Tiefpunkte Verteilermulden hergestellt. Die Fahrbahnwässer zwischen km 3,4 und KV Schwechat Süd werden zufolge der Nahelagen zu Deponien entweder über Ableitungsmulden oder über am Fahrbahnrand angeordnete Einlaufgitter gesammelt und in das - Seite 3 -

4 B 233 Becken 1 eingeleitet. Hierbei handelt es sich um ein Absetz- und Bodenfilterbecken mit Vorflutableitung im Freispiegelkanal, wobei als Vorflut der Kalte Gang dient. Die Entwässerung der Fahrbahn außerhalb der Deponiebereiche erfolgt über die Dammschulter in entsprechend dimensionierte Filtermulden mit darunterliegenden Drainagerohren zur Sammlung und Ableitung der gereinigten Wässer zu den Geländetiefpunkten. Zwischen km 1,8 und km 3,4 werden die gereinigten Wässer direkt in die Ableitung zum Kalten Gang eingeleitet. Zwischen VLSA Knoten Himberg Ost und km 1,8 werden die Niederschlagswässer an zwei Tiefpunkten gesammelt, über die Geländehochpunkte gepumpt und von dort in Freispiegelkanälen in die Ableitung zum Kalten Gang ausgeleitet. Entlang der B 15 ist zwischen dem VLSA Knoten Himberg Ost und der Überführung der Verlegung der L 2004 eine 3 m hohe Lärmschutzwand geplant. Entlang des Kasernengeländes ist eine 3 m hohe Sichtschutzwand vorgesehen. Ab der nördlichen Grenze des Kasernengeländes geht diese in eine 3 bis 5 m hohe Lärmschutzwand über, die in den Lärmschutzdamm entlang der L 2003a eingebunden wird. Im Bereich der Tieflage zwischen Mauchartweg und Säulenweg übernimmt teilweise die Einschnittsböschung der Tieflage die Lärmschutzfunktion. Mit dem Bau der Landesstraße B 233 Umfahrung Zwölfaxing wird eine Entlastung der Ortsgebiete von Pellendorf und Zwölfaxing erzielt. Ausgehend von den durch vorhergehende Untersuchungen und Studien definierten zukünftigen Anforderungen ergeben sich die wesentlichen trassierungstechnischen Elemente, die der Trassenplanung zugrunde gelegt werden, wie folgt: - Projektierungsgeschwindigkeit VP = 100 km/h - Mindestradius R = 400 m - eine 1+1 Führung mit einem überbreiten Regelquerschnitt (vergleiche B15 Umfahrung Himberg) inkl. beiderseitiger Sicherheitsstreifen und der Möglichkeit einer zukünftigen 2+1 Markierung Wesentliches Projektziel der B 233 Umfahrung Zwölfaxing ist die Entlastung der Ortsdurchfahrten von Zwölfaxing und Pellendorf. Die Ortsdurchfahrten weisen bereits im Bestand hohe Verkehrsbelastungen zwischen knapp und Kfz/24h auf. Ohne die B 233 Umfahrung Zwölfaxing würden diese Verkehrszahlen im Jahr 2020 auf bis zu Kfz/24h ansteigen. Durch das vorliegende Projekt können die Verkehrszahlen an der L 2003 in Zwölfaxing und Pellendorf um bis zu 47 % auf bis zu Kfz/24h reduziert werden. Weiters werden durch das vorliegende Projekt die Ortsdurchfahrten Maria Lanzendorf und Lanzendorf im Zuge der B11 um rund 32 bis 36% entlastet. Dies führt zu einer Erhöhung der Lebensqualität entlang der Ortsdurchfahrten und zu einer Erhöhung der Verkehrssicherheit für Fußgänger, Radfahrer aber auch Autofahrer. - Seite 4 -

5 1.2 RECHTLICHE GRUNDLAGEN Aus materieller (inhaltlicher) Sicht sind bei der Erstellung des UVP- Gutachtens die Anforderungen der 12 und 17 des UVP-G 2000 zu berücksichtigen. Im Folgenden sind die Fragestellungen, die sich aus 12 UVP-G 2000 ableiten, aufgelistet: gemäß 12 Abs. 5 Z 1: Mit welchen mittelbaren und unmittelbaren Auswirkungen des Vorhabens auf die im Untersuchungsrahmen bereits dargestellten Schutzgüter ist unter Beachtung allfälliger Wechselwirkungen von Auswirkungen ( 1 Abs. 1) zu rechnen? Wie werden diese Auswirkungen nach dem jeweiligen Stand der Technik und dem Stand der sonst in Betracht kommenden Wissenschaften unter Berücksichtigung der Genehmigungskriterien des 17 beurteilt? gemäß 12 Abs. 5 Z 3: Mit welchen (dem Stand der Technik entsprechenden) Maßnahmen können schädliche, belästigende oder belastende Auswirkungen des Vorhabens auf die Umwelt verhindert oder verringert oder günstige Auswirkungen vergrößert werden? gemäß 12 Abs. 6: Welche Vorschläge zur Beweissicherung und zur begleitenden Kontrolle nach Stilllegung wären im konkreten Fall zielführend? Im Folgenden sind die Fragestellungen, die sich aus 17 UVP-G 2000 ableiten, dargestellt: gemäß 17 Abs. 2 Z 1: Sind die zu erwartenden Emissionen von Schadstoffen nach dem Stand der Technik begrenzt? gemäß 17 Abs. 2 Z 2: Sind die Immissionsbelastungen der zu schützenden Güter möglichst gering gehalten, d.h. werden jedenfalls Immissionen vermieden, die 1. das Leben oder die Gesundheit von Menschen oder das Eigentum oder sonstige dingliche Rechte der Nachbarn gefährden, oder 2. erhebliche Belastungen der Umwelt durch nachhaltige Einwirkungen verursachen, jedenfalls solche, die geeignet sind, den Boden, den Pflanzen- oder Tierbestand oder den Zustand der Gewässer bleibend zu schädigen, oder 3. zu einer unzumutbaren Belästigung der Nachbarn im Sinne d. 77 Abs. 2 der Gewerbeordnung 1994 führen? - Seite 5 -

6 gemäß 17 Abs. 2 Z 3: Werden Abfälle nach dem Stand der Technik vermieden oder verwertet oder, soweit dies wirtschaftlich nicht vertretbar ist, ordnungsgemäß entsorgt? gemäß 17 Abs. 5: Sind insgesamt aufgrund der Gesamtbewertung unter Bedachtnahme auf die öffentlichen Interessen insbesondere des Umweltschutzes durch das Vorhaben und seine Auswirkungen, insbesondere durch Wechselwirkungen, Kumulierungen oder Verlagerungen, schwerwiegende Umweltbelastungen zu erwarten, die durch Auflagen, Bedingungen oder Befristungen, sonstige Vorschreibungen, Ausgleichsmaßnahmen oder Projektmodifikationen nicht verhindert oder auf ein erträgliches Maß vermindert werden können? 3 Abs 3 UVP-G 2000 gibt Folgendes vor: Wenn ein Vorhaben einer Umweltverträglichkeitsprüfung zu unterziehen ist, sind die nach den bundes- oder landesrechtlichen Verwaltungsvorschriften, auch soweit sie im eigenen Wirkungsbereich der Gemeinde zu vollziehen sind, für die Ausführung des Vorhabens erforderlichen materiellen Genehmigungsbestimmungen von der Behörde ( 39) in einem konzentrierten Verfahren mit anzuwenden (konzentriertes Genehmigungsverfahren). Dies sind unter anderem: Abfallwirtschaftsgesetz AWG NÖ Straßengesetz NÖ Naturschutzgesetz Wasserrechtsgesetz WRG ArbeitnehmerInnenschutzgesetz AschG Denkmalschutzgesetz DMSG Forstgesetz samt jeweils auf der Grundlage der erwähnten gesetzlichen Bestimmungen erlassenen Verordnungen sowie auf Grund der jeweiligen Verwaltungsvorschriften jeweils mitanzuwendenden sonstigen rechtlichen Vorschriften. - Seite 6 -

7 2 SCHALLTECHNISCHER BEFUND 2.1 ALLGEMEINES Im Rahmen des Fachgutachtens erfolgt eine Prüfung der vorgelegten Umweltverträglichkeitserklärung hinsichtlich Vollständigkeit, Plausibilität und Nachvollziehbarkeit nach schallschutztechnischen Gesichtspunkten unter Anwendung allgemein gültiger und dem Stand der Technik entsprechender Regelwerke. Im vorliegenden Teilgutachten werden alle für die Entstehung der Lärmimmissionen maßgebenden Einflüsse und Parameter (Verkehrsstärken, Verkehrszusammensetzung, Geschwindigkeiten der Fahrzeuge, Anlagenverhältnisse der Straßen, Emissionen von Baumaschinen) und alle für die Übertragung maßgebenden Verhältnisse (Geländetopographie, Bodenbeschaffenheit, Meteorologie, Vegetation) betrachtet. Das Gutachten stützt sich im Wesentlichen auf die Messungen und Berechnungen aus dem Fachbeitrag Lärm der UVE, der vom ZT-Büro Dipl. Ing. Kath, Purkersdorf erstellt wurde. Die Nachkontrolle im Rahmen des gg. Gutachtens erfolgt stichprobenartig bzw. mit vereinfachten Methoden. Der SV für Lärm, der über langjährige Kenntnisse als Schalltechniker verfügt, kann die Ergebnisse in der UVE nur auf ihre Plausibilität prüfen. Eine exakte Nachrechnung ist im Rahmen der UVP nicht vorgesehen. Es ist davon auszugehen, dass der Verfasser der lärmtechnischen Untersuchung der UVE als staatlich befugter und beeideter Zivilingenieur entsprechend seiner fachlichen Verantwortung vorgegangen ist. Das Teilgutachten Lärm besteht aus den Teilbereichen Allgemeine Definition der Begriffe, grundlegende Darstellungen des Fachgebietes, fachliche Abgrenzung, Beschreibung der verwendeten Unterlagen, Auseinandersetzung mit den Beurteilungskriterien (Grenz- und Richtwerte), Beschreibung des Ist-Zustandes und Prüfung der Mess- und Berechnungsergebnisse auf Plausibilität Überprüfung der Ausarbeitungen und Darstellungen in der UVE auf Vollständigkeit, Nachvollziehbarkeit und Plausibilität, Beschreibung der Auswirkungen des Vorhabens auf die Bestandslärmsituation unter Berücksichtigung der in der UVE vorgesehenen Maßnahmen, Festlegung von Maßnahmen zur Begrenzung nachteiliger Auswirkungen des Vorhabens Maßnahmen zur Beweissicherung und begleitende Kontrolle. - Seite 7 -

8 2.2 DEFINITIONEN Energieäquivalenter Dauerschallpegel L A,eq Einzahlangabe, die zur Beschreibung von Schallereignissen mit schwankendem Schalldruck dient. Der energieäquivalente Dauerschallpegel wird als jener Schalldruckpegel errechnet, der bei dauernder Einwirkung dem ununterbrochenen Geräusch oder dem Geräusch mit schwankendem Schalldruckpegel energieäquivalent ist. Der A-bewertete energieäquivalente Dauerschallpegel ist der mit A-Bewertung ermittelte energieäquivalente Dauerschallpegel. Weitere physikalische Definitionen von Begriffen und Größen können der ÖNORM S 5004 und den darin zitierten weiteren Normen entnommen werden. Für Verkehrslärm maßgebliche Definitionen werden in der RVS und der Richtlinie 2002/49/EG festgelegt: L d L e L n Immissionspegel für den Tag, von 06 bis 19 Uhr Immissionspegel für die den Abend, von 19 bis 22 Uhr Immissionspegel für die Nacht, von 22 bis 06 Uhr Der Lärmindex L den gibt die Schallbelastung über den ganzen Tag (24 Stunden) an, wobei die Tagesabschnitte entsprechend der Sensibilität gewichtet werden. Der Pegel am Abend wird mit +5 db und der Wert für die Nacht mit +10 db beaufschlagt. Wenn der Immissionspegel am Abend um 5 db und in der Nacht um 10 db unter dem Tageswert liegen würde, so wäre der Wert für den L den gleich jenem für den Tag. Der L den ist nur dann von Bedeutung, wenn der Grenzwert für ihn um weniger als 10 db über dem Grenzwert für die Nacht und die Abendwerte um mehr als 5 db und die Tageswerte um mehr als 10 db über jenen für die Nacht liegt. Dies ist aber hier nicht der Fall. Es genügt daher die Prüfung und Beurteilung der Immissionen bei Nacht. Beurteilungspegel L r oder L r,spez : Zum Vergleich mit Richt- und Grenzwerten wird der so genannte Beurteilungspegel L r oder der L r,spez gebildet. Es handelt sich dabei um den auf die entsprechende Bezugszeit bezogenen energieäquivalenten Dauerschallpegel der mit Anpassungswerten aufgrund der Geräuschart versehen wird. Die Bezugszeit wird durch Angaben in Normen und Richtlinien festgelegt. - Seite 8 -

9 Anpassungswerte können sowohl positiv (z.b. bei Betriebsanlagen), als auch negativ (Bahnbonus) und Null (bei Straßenverkehr) sein. Der Beurteilungspegel wird auch als Lärmimmission bezeichnet. Schallpegelspitzen: Schallpegelspitzen werden durch die Angabe des energieäquivalenten Dauerschallpegels nicht wiedergegeben. Sie können abhängig vom Abstand zum Hintergrundgeräusch, ihrer Häufigkeit und Charakteristik zu einer Auffälligkeit besonders in den frühen Morgenstunden bzw. in den ruhigeren Abend- und Nachtstunden führen. Dies trifft aber beim gegenständlichen Straßenprojekt nicht zu, weil es mit geringen Verkehrswerten bei nahe und ungeschützt gelegenen Wohnhäusern verbunden ist. - Seite 9 -

10 2.3 VERWENDETE PROJEKTUNTERLAGEN: Aus den vorliegenden Einreichunterlagen der UVE Dezember 2012, den Ergänzungsunterlagen Oktober 2013 und die Ergänzungsunterlagen im Zusammenhang mit der Stellungnahme zu den Einwendungen aus der öffentlichen Auflage November 2015 wurden zur Erstellung des UVP- Fachgutachtes jeweils die aktuellsten Teile der folgenden Projektunterlagen verwendet: Technische Beschreibung des Projekts Verkehrsuntersuchung Baukonzept Fachbeitrag Lärm samt Anhang und Plänen insbesondere der Ergänzungen VERWENDETE FACHLITERATUR Dienstanweisung Lärmschutz an Bundesstraßen des BMVIT RVS , Umweltschutz, Lärm- und Luftschadstoffe, Forschungsgesellschaft für das Straßenwesen, Wien, inkl. Abänderung Planungsleitfaden Lärmschutz an Bundesstraßen; Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie; Wien ÖNORM S 5004, Messung von Schallimmissionen ÖNORM S 5021, Schalltechnische Grundlagen für die örtliche und überörtliche Raumplanung und Raumordnung ÖAL-Richtlinie Nr. 3, Beurteilung von Schallimmissionen, Lärmstörungen im Nachbarschaftsbereich Niederösterreichisches Raumordnungsgesetz (ROG) in der letztgültigen Fassung 215. Verordnung: Bundesstraßen-Lärmimmissionsschutzverordnung BStLärmIV vom Seite 10 -

11 2.5 GRENZWERTE, ZIELSETZUNGEN Die Beurteilung der Wirkung auf den Menschen obliegt dem medizinischen SV. In diesem Abschnitt wild daher in erster Linie auf technische Grenz- bzw. Richtwerte eingegangen und in weiterer Folge die Zielsetzungen des medizinischen SV zitiert und angewendet BETRIEBSPHASE Immissionsbewertung gemäß ÖAL 3/1 In der ÖAL 3/1 werden Methoden zur schalltechnischen Beurteilung verschiedener Lärmarten, so auch für Verkehrslärm und Baulärm angegeben. Es werden Verfahrensschritte für die schalltechnische Prüfung des so genannten Planungstechnischen Grundsatzes angegeben. Wird der planungstechnische Grundsatz erfüllt, werden die Projektimmissionen als irrelevant eingestuft und es ist das Projekt ohne weitere Maßnahmen und auch ohne eine weitere Prüfung der Auswirkungen durch einen medizinischen Sachverständigen genehmigungsfähig. Wird der Planungstechnische Grundsatz nicht erfüllt, ist eine individuelle schalltechnische und lärmmedizinische Beurteilung erforderlich. Nachdem im Zuge eines Verfahrens nach dem UVP-Gesetz in jedem Fall eine medizinische Bewertung zu erfolgen hat, hat eine Prüfung des Planungstechnischen Grundsatzes nur informativen Charakter und wurde nicht durchgeführt. - Seite 11 -

12 Immissionsgrenzwerte gemäß BGBl II Nr. 215/2014 (Bundesstraßen-Lärmimmissionsschutzverordnung BstLärmIV): Die BStLärmIV definiert unter anderem für die Betriebsphase Grenzwerte und beschreibt Kriterien für die Umsetzung von passiven Lärmschutzmaßnahmen: 6. (1) Bei vorhabensbedingten Immissionserhöhungen aus dem Straßenverkehr ist der zulässige vorhabensbedingte, vom Verkehr auf der Bundesstraßentrasse ausgehende Immissionseintrag bis zum Erreichen eines Immissionsgrenzwertes gemäß Abs. 2 bei Nachbarn wie folgt begrenzt: L den = 55,0 db L night = 45,0 db (2) Für die Beurteilung unzumutbarer Belästigungen von Nachbarn durch Straßenverkehrslärm gelten folgende Immissionsgrenzwerte: L den = 60,0 db L night = 50,0 db Immissionen aus dem Straßenverkehr gelten auch dann als zumutbar, wenn die vorhabensbedingten Immissionserhöhungen, bezogen auf die Immissionen im Nullplanfall, irrelevant sind. Im Bereich von 60,0 db < L den 65,0 db sowie im Bereich von 50,0 db < L night 55,0 db sind vorhabensbedingte Immissionserhöhungen von bis zu 1,0 db irrelevant. (3) Für die Beurteilung der Gesundheitsgefährdung von Nachbarn durch Straßenverkehrslärm gelten folgende Immissionsgrenzwerte: L den = 65,0 db L night = 55,0 db Bei Überschreitung dieser Immissionsgrenzwerte sind vorhabensbedingte Immissionserhöhungen aus dem Straßenverkehr im Einzelfall zu beurteilen. Vorhabensbedingte Immissionserhöhungen von mehr als 1,0 db, bezogen auf die Immissionen im Nullplanfall, sind jedenfalls unzulässig. - Seite 12 -

13 Im vorliegenden Schalltechnischen Bericht der UVE werden folgende Ziele angesetzt: Vorbelastung in der Nacht, ohne Projekt (hier: Planfall 0,2030) 45 db (Straßenanteil) max. zul. Belastung Nacht mit Projekt (hier: Planfall 1,2030) 45 db 45 db Belastung 50 db " Verschlechterungsverbot" 50 db max. 50 db bzw. " Verschlechterungsverbot" Abweichungen der Prognosedaten vom Grenzwert sind bis zu maximal +0,9 db ("nicht wahrnehmbares Ausmaß") zulässig. Die angewendeten Ziele entsprechen dem Stand der Technik und begrenzen die zukünftigen Immissionsbeiträge des Straßenprojekts auf die in der Verordnung BStLärmIV für Nacht definierten Grenzen. Bei Einhaltung der Nachtgrenzwerte werden die während der Tages- und Abendzeit anzuwendenden Grenzen automatisch eingehalten. - Seite 13 -

14 Widmungsmaße - Planungsrichtwerte In der ÖNORM S 5021, Teil 1 Schalltechnische Grundlagen für die örtliche und überörtliche Raumplanung und Raumordnung sind für zulässige Immissionen im Bauland (Immissionsgrenzwert), widmungs- und standortabhängige Richtgrenzwerte angegeben. Auszug aus der ÖNORM S 5021 Teil 1: Die folgende Tabelle aus ÖNORM S 5021 zeigt Planungsrichtwerte für zulässige Immissionen aufgegliedert in Kategorien die eine schallschutztechnische Gebietseinteilung ermöglicht. Planungswerte für die Immissionen Kate- Gebiet Standplatz gorie Bauland Beurteilungspegel in db Tag Abend Nacht L r,den in db Ruhegebiet, Kurgebiet Wohngebiet in Vororten, Wochenendhausgebiet, ländliches Wohngebiet städtisches Wohngebiet, Gebiet für Bauten land- und forstwirtschaftlicher Betriebe mit Wohnungen Kerngebiet (Büros, Geschäfte, Handel, Verwaltungsgebäude ohne wesentlicher störender Schallemission, Wohnungen, Krankenhäuser) Gebiet für Betriebe ohne Schallemission Gebiet für Betriebe mit gewerblichen und industriellen Gütererzeugungsund Dienstleistungsstätten Gebiet mit besonders großer Schallemission (zb Industriegebiete) a - a - a - a 1 Kurbezirk Grünland 2 Parkanlagen, Naherholungsgebiet a Für Industriegebiete besteht kein Ruheanspruch, daher sind auch keine Richtwerte festgelegt. Tageszeit: 06:00-19:00; Abendzeit: 19:00-22:00; Nachtzeit: 22:00-06:00 - Seite 14 -

15 Grenzwerte gemäß LGBl. 8000/4-0 für Gebiete je Nutzungsart: In der NÖ Landesverordnung vom (LGBl. 8000/4-0) über die Bestimmung des äquivalenten Dauerschallpegels bei Neufestlegung von Baulandwidmungen werden folgende Grenzwerte angegeben: Bauland ( 16 und 17 NÖ ROG 176) Nutzungsart Äquivalenter Dauerschallpegel (= Höchstwert) 1) Immissionswerte a) Wohngebiet ( 16 Abs. 1 Z. 1 NÖ ROG 1976), Agrargebiet ( 16 Abs. 1 Z. 5 NÖ ROG 1976) und Gebiete für erhaltenswerte Ortsstrukturen ( 16 Abs. 1 Z. 8 NÖ ROG 1976) Bei Tag Bei Nacht 55 db 45 db b) Kerngebiet ( 16 Abs. 1 Z. 2 ROG 1976) 60 db 50 db 2) Emissionswerte a) Betriebsgebiet ( 16 Abs. 1 Z. 3 NÖ ROG 1976) und Gebiete für Einkaufszentren ( 16 Abs. 1 Z. 7 NÖ ROG 1976) 65/55 65 db 55 db b) Industriegebiet ( 16 Abs. 1 Z. 4 NÖ ROG 1976) 70dB 60dB Bewertungskriterien des SV für Humanmedizin: Forderung 1 [F1]: Der energieäquivalente Dauerschallpegel von T/N 55 / 45 db im Freien (entspricht im Raum T/N 45 / 35 db bei Spaltlüftung) soll in Gebieten mit ständiger Wohnnutzung in der Betriebsphase B 233 Umfahrung Zwölfaxing [PF1-2020] eingehalten werden. Eine Toleranz von +1 db wird akzeptiert (nicht wahrnehmbar). Forderung 2 [F2]: Wird der energieäquivalente Dauerschallpegel von tags 55 db und nachts 45 db im Freien in Gebieten mit ständiger Wohnnutzung bereits ohne Vorhaben B 233 Umfahrung Zwölfaxing [PF0-2020] nicht eingehalten, darf durch die zusätzlichen Immissionen (L A,eq, Vorhaben B 233Umfahrung Zwölfaxing [PF1-2030]) keine nennenswerte Pegelerhöhung erfolgen. Eine Toleranz von +1 db wird akzeptiert (nicht wahrnehmbar). Forderung 3 [F3]: In den für die Erholung wichtigen Abendstunden (19:00-22:00) soll bei Wohnanrainern der energieäquivalente Dauerschallpegel von 50 db im Freien eingehalten werden. Wird der energieäquivalente Dauerschallpegel von abends 50 db bereits ohne B 233 Umfahrung Zwölfaxing [PF0-2020] nicht eingehalten, darf durch die zusätzlichen Immissionen (L A,eq, Vorhaben B 233 Umfahrung Zwölfaxing [PF1-2020]) keine nennenswerte Pegelerhöhung erfolgen. - Seite 15 -

16 2.5.2 ERRICHTUNGSPHASE Immissionsgrenzwerte gemäß BGBL 215/2014 (BStLärmIV): Die BStLärmIV definiert für die Bauphase folgende Schwellen- und Grenzwerte: 10. (1) Wenn die Beurteilungspegel des Baulärms folgende Schwellenwerte nicht überschreiten, sind die Schallimmissionen jedenfalls zulässig: Wohngebiet: L r,bau,tag,w : L r,bau,abend,w : L r,bau,tag,sa : L r,bau,abend,sa : 55 db 50 db 55 db 50 db Kasernenbereich: L r,bau,tag,w : L r,bau,abend,w : L r,bau,tag,sa : L r,bau,abend,sa : 60 db 55 db 60 db 55 db Wiederkehrende Lärmspitzen dürfen 85 db nicht überschreiten. Werden diese Schwellenwerte eingehalten, sind keine Maßnahmen und keine medizinische Beurteilung erforderlich. - Seite 16 -

17 2.6 BESTANDS- BZW. IST-LÄRMSITUATION Im Rahmen der Voruntersuchung wurden Schallpegelmessungen im Untersuchungsraum durchgeführt. Die Schallmesspunkte sind im nachfolgenden Bild eingezeichnet. Abbildung 1 Untersuchungsraum und Messorte - Seite 17 -

18 In der nachfolgenden Tabelle werden die Messwerte über die A-bewerteten energieäquivalenten Dauerschallpegel L A,eq bei Nacht und deren Ursache angeführt. MP 1 Zwölfaxing Feldstraße 361 MP 2 Zwölfaxing Holzweg 11 MP 3 Zwölfaxing Raiffeisenstr. 384 MP 4 Pellendorf Am Kellerberg 9 Gesamt 45,8 47,5 46,9 47,6 davon Hintergrund 42,1 35,2 38,4 42,4 davon Flugzeuge 43,4 46,6 43,8 43,1 davon Bahn 20,5 34,4 40,9 43,0 davon Nahverkehr -- 37,4 32,6 -- Tabelle 1 Nächtliche Bestandslärmsituation L A,eq - Seite 18 -

19 2.7 SCHALLUNTERSUCHUNG PROJEKT UNTERSUCHUNGSRAUM weiterer Untersuchungsraum Im weiteren Untersuchungsraum erfolgt überwiegend keine Beschallung durch die Trasse der Umfahrung. es liegen aber Straßenzüge vor, auf denen bei Errichtung der Umfahrung infolge des insgesamt veränderten Verkehrsnetzes doch Veränderungen der Emissionen dieser Straßenzüge eintreten. Hier wurden in der UVE jene Straßenabschnitte besonders bewertet, in denen das unterschiedliche Verkehrsnetz nunmehr höhere Emissionen aufweisen wird, vor allem beim Vorliegen wahrnehmbarer Veränderungen (bei Zunahmen über 1 db). Der weitere Untersuchungsraum in der UVE ist in der folgenden Abbildung skizziert ersichtlich. Abbildung 2:Übersicht weiterer Untersuchungsbereich Im weiteren Untersuchungsraum wurden die Auswirkungen als Differenz der Emission mit und ohne der Umfahrung dargestellt. - Seite 19 -

20 Engerer Untersuchungsraum Als engerer Untersuchungsraum wird jener trassennahe Bereich bezeichnet, in dem eine direkte Beschallung von der Trasse her erfolgt. In der UVE sind folgende Grenzen festgesetzt worden. Als Nordgrenze die Bebauung unmittelbar nördlich der S1, als Südgrenze die dargestellte Gemeindestraße in der Gemeinde Himberg, als Ostgrenze ein Abstand von ca. 700 m östlich der Trasse (keine Wohnbebauung) sowie als Westgrenze die erste Bebauung westlich der L2003. Für diesen engeren Untersuchungsraum erfolgt eine akustische Detailberechnung aller maßgeblicher Emittenten, die zu den Detaildaten für die einzelnen untersuchten Immissionsorte führt. Die Ergebnisse sind in den Einlagen der UVE mit den Bezeichnungen C.1.2 im Detail angegeben. Für den engeren Untersuchungsraum wurden auch Lärmkartierungen für die einzelnen Planfälle und die einzelnen Beurteilungszeiträume erstellt. Diese sind für den aktualisierten Prognosehorizont 2030 in den gesonderten Einlagen G.1.1bis G.2.11 der Nachreichung November 2015 enthalten. - Seite 20 -

21 2.7.2 UNTERSUCHUNGSMETHODE Zur Untersuchung und Bewertung der im Zusammenhang mit der Projekterrichtung und Projektnutzung zu erwartenden schalltechnischen Auswirkungen ist die Kenntnis der bestehenden bzw. ortsüblichen Lärmbelastung und der zu erwartenden projektspezifischen Schallimmissionen erforderlich. Im Zuge der vorliegenden UVE wurden Schallpegelmessungen an insgesamt 4 Messorten der Nachbarschaft vorgenommen, auf deren Ergebnisse Punkt 2.6. eingegangen wurde. Die vom Straßenverkehr bedingten Schallimmissionen wurden nach RVS mit einem 3D- Modell unter Verwendung des in Fachkreisen bekannten und anerkannten Programms SoundPlan 7.2 _. für folgende Szenarien bzw. Planfälle berechnet. Bestandsnetz im Jahr 2010 als Bestand bzw. Ist-Zustand, Planfall 0,2010 Bestandsnetz im Jahr 2030 als Bezugsfall, Planfall 0,2030 Projektnetz im Jahr 2030 als Prognosefall mit Umfahrung Zwölfaxing, Planfall 1,2030 Bei der Untersuchung der auftretenden Schallpegelbelastungen wird zudem in die drei Beurteilungszeiträume des Tages (Tag, 06:00-19:00 / Abend, 19:00-22:00 / Nacht, 22:00-06:00) untergliedert. Als Ergebnisse werden die Immissionswerte L den und L n für die weitere Beurteilung dargelegt. Die Ergebnisse wurden folgendermaßen dokumentiert: Rasterberechnung: Über den Untersuchungsraum erfolgt eine flächendeckende Berechnung anhand eines Punkterasters. Aus den ermittelten Ergebnissen werden Linien gleicher Schallpegel, so genannte Isolinien in 5 db Abstufungen berechnet (interpoliert) und die sich ergebenden Zonen farblich dargestellt. Die Darstellung erfolgt für eine Höhe von 4 m über Gelände. Durch die Interpolation wird im bebauten Gebiet nur eine eingeschränkte Genauigkeit erreicht. Für die Bewertung im Detail wird die Einzelpunktberechnung herangezogen. Einzelpunktberechnung: Hier werden Betrachtungspunkte ausgewählt, die im nächsten Einflussbereich des Projektes liegen und sich auch anhand der Darstellungen der Rasterberechnung ergeben. Sie werden an exponierten schutzwürdigen Objekten oder Zonen relevanter Nutzung angeordnet und dienen zur Ableitung bzw. Festlegung von Schutzmaßnahmen. - Seite 21 -

22 2.7.3 GRUNDLAGEN FÜR DIE BERECHNUNG DER IMMISSIONEN Durch die schalltechnische Ausbreitungsberechnung werden die Immissionen an den maßgeblichen Immissionsorten infolge jedes untersuchten Einzelemittenten in den oben angegebenen Planfällen getrennt ermittelt. Die Berechnung der Emission erfolgt dabei für jede Linienschallquelle "Straße" nach dem Verfahren der RVS , die Berechnung der Immission daraus nach einer Ausbreitungsberechnung nach ISO Umgesetzt wird diese Berechnung durch ein digitales akustisches Geländemodell auf Basis schalltechnischer und geometrischer Daten. Zu den geometrischen Daten zählen die Lage sämtlicher Emittenten (Lage und Höhenkote), sämtliche im Untersuchungsraum gelegene Gebäude, einerseits als abschirmende Hindernisse, andererseits als Verursacher von Reflexionen (Lage, Kote, Gebäudehöhe), die Lage des Geländes durch Höhenlinienpolygone (Lage und Kote). Zu den lärmtechnischen Daten zählen die Emissionen der Linienschallquellen "Straße" sowie die Absorptionseigenschaften des Bodens (Schallhärte, Äcker und Gärten 100% absorbierend, Straßen und andere befestigte maßgebliche Flächen 100% reflektierend). Für jeden untersuchten Immissionsort berechnet das EDV- Programm die Immissionspegel. Dabei werden alle maßgeblichen Emittenten, Beugungskanten und Reflexionsflächen berücksichtigt. Die Berücksichtigung von Reflexionen erfolgt dabei durch Spiegelung an tatsächlich vorhandenen Reflexionsflächen. Als Ergebnisse der automatischen Berechnung stehen die Einzelimmissionen infolge der unterschiedlichen Straßenemittenten (Fahrbahnen der B 233, der L 2003, der S1, der B15 und anderer, Landes- und Gemeindestraßen) sowie die energetischen Überlagerungen zu Summengeräuschen (Gesamt) für einzelne Immissionsorte zur Verfügung. Fluglärm, der im Untersuchungsraum lokal ebenfalls maßgeblich sein kann, wird in der Untersuchung nicht betrachtet. Im Bereich von Himberg, der durch die hochbelastete ÖBB - Ostbahn durchzogen wird, ergibt eine Beurteilung der Belastungen ohne Berücksichtigung des - vor allem nächtlichen - Bahnlärms aber keine realistische Aussage. Hier ergeben sich nur dann realistische Aussagen, wenn Bahnlärm als ortsübliches Umgebungsgeräusch in die Betrachtung mit einbezogen wird. Eine detailliertere Bewertung des Bahnlärms wird aber nicht durchgeführt. Das Ergebnis der Untersuchung liegt für die untersuchten Phasen auf der sicheren Seite, weil eine geringer belastete Ist- Situation als Ausgangsbasis für die Beurteilungen herangezogen wird, was wiederum zu einer strengeren Bewertung führt. - Seite 22 -

23 Schallemission in der Betriebsphase Die Berechnung der Emissionen aus dem Straßenverkehr erfolgt auf Basis der RVS Die Verkehrsdaten wurden den Untersuchungen des Verkehrsplaners entnommen. Es wurde der Planfall der Verkehrsuntersuchung als Projektplanfall untersucht. Emissionen: Die B 233 wurde als "Straße mit überwiegend überregionalem Verkehr" eingestuft. Für die Planfälle wurde jeweils angenommen, dass sich der Schwerverkehr aus 50% leichten LKW und 50% schweren LKW zusammensetzt. Der Anteil lärmarmer LKW wurde mit 100% angenommen. Die Fahrgeschwindigkeiten wurden im Freilandbereich mit 100 km/h für PKW und 80 km/h für LKW berücksichtigt. Für die anderen Landesstraßen und Gemeindestraßen wurden analog Annahmen getroffen, die den bestehenden bzw. zu erwartenden zukünftigen Verhältnissen entsprechen. Die Verkehrsdaten bezüglich der Planfälle 2030 sind im Detail aus den Einlage G.1.1 bis G.2.11 der Unterlagen zur Stellungnahme zu den Einwendungen aus der öffentlichen Auflage vom November 2015 ersichtlich Schallemission in der Errichtungsphase In der Bauphase entstehen die Auswirkungen durch die Tätigkeiten der Baugeräte als punktuelle Emittenten und linienförmige Emissionen durch diverse Transportvorgänge auf der Trasse selbst sowie auch auf den Zutransport- Strecken, über S1, Wiener Außenring Schnellstraße, und B15, Umfahrung Himberg. Während die punktuellen Arbeitsabläufe nur lokal und zeitlich beschränkt auf ein und derselben Stelle stattfinden und später geometrisch - analog zum Baufortschritt - weiterwandern, so erfolgen die Linientransporte längerfristig, weil die Trasse der Umfahrung selbst als Baustraße genützt wird. - Seite 23 -

24 Für die Emissionen des Baubetriebes wurden in der UVE folgende Annahmen zu den Emissionen getroffen: Emissionen in Abschnitten in Dammlage: Hier wird der Emittent der Untersuchung in der ungünstigsten Position angenommen, nämlich wenn die Erdarbeiten auf der Dammkrone stattfinden bzw. wenn dort die ungebundenen Tragschichten eingebaut werden (2 Arbeitsgruppen mit gesamt L WA = 125,1 db). Emissionen in Abschnitten mit Einschnittslage: Hier wird der Emittent der Untersuchung in der ungünstigsten Position angenommen, nämlich wenn die Humusabtragarbeiten auf ursprünglichem Geländeniveau stattfinden und die Baugeräte noch nicht durch das Gelände des Einschnitts abgeschirmt werden (2 Arbeitsgruppen mit gesamt 123,8 db, die Berechnung erfolgt aus rechentechnischen Gründen ebenfalls für L WA = 125,1 db). Die Berechnung der Auswirkungen erfolgte für Positionen in Abständen von ca. 200 m entlang der Trasse, wo die Position mit der höchsten Belastung durch Baulärm ausgewertet wurde. Die verwendeten Ansätze und Methoden zu Ermittlung der Bauschallimmissionen sind im Fachbeitrag Lärm unter Punkt 5.1 Projektswirkungen in der Bauphase in Detail beschrieben und entsprechen dem Stand der Technik. - Seite 24 -

25 2.8 AUSWIRKUNGEN DES VORHABENS AUSWIRKUNGEN IN DER BETRIEBSPHASE In den nachfolgenden Abschnitten werden die im Rahmen der UVE vorgesehenen Maßnahmen zum Schutz der im Einflussbereich gelegenen Wohnlagen beschrieben, deren Ergebnisse dargelegt und bewertet. Dabei wird geprüft, inwieweit die straßenseitigen Maßnahmen im Rahmen zweckdienlicher und realistischer Größenordnungen ausgelegt wurden, bevor objektseitige Maßnahmen angewendet wurden Straßenseitige Maßnahmen Allgemeines Für die Betriebsphase wurden die nachstehend beschriebenen Schallschutzmaßnahmen vorgesehen. Sie sind aus dem Plan, der als Einlage C.1.3 in der UVE enthalten ist, und im Plan G 2.9 der Unterlagen vom November 2015, ersichtlich. Alle in den folgenden Beschreibungen angegebenen Höhen gelten "über Straßenachse" bzw. "über Einschnitt OK". Schallschutzwände werden straßenseitig hochschallabsorbierend ausgebildet. Die zur Straße weisende Oberfläche wird ein Delta L, A,Alpha,Str 8 db bzw. Absorptionskoeffizient 0,8 aufweisen. Sichtschutzwand an der B 233 (Militärgelände) km 1,531 bis km 3,002, H = 3,0 m, L = 1472 lfm Die Wand ist primär nicht als Schallschutzwand sondern als Sichtschutz gegenüber dem Übungsgelände geplant, sie zeigt aber infolge Länge und Höhe deutliche Auswirkungen auf die Immissionssituation in Zwölfaxing und wird daher hinsichtlich der akustischen Qualität analog zu den übrigen Schallschutzmaßnahmen als straßenseitig hochabsorbierende Schallschutzwand hergestellt werden. - Seite 25 -

26 Schallschutzwand an der B 233 km 3,002 bis km 3,580, H = 3,0 m, L = 578 lfm Einschnittsbereich km 3,580 bis ca. km 4,151 Im Bereich des Einschnittes liegen am Fahrbahnrand Einschnittshöhen in der Größenordnung von ca. 3 m vor. In diesem Bereich war deshalb keine eigene Schallschutzmaßnahme zu planen, jedoch soll eine 1,6 m hohe Abgrenzung an der westlichen Oberkante des Einschnitts als Abgrenzung errichtet werden. Sie ist daher als Schallschutzmaßnahme, als schallbeugendes Hindernis mit berücksichtigt. Die Angaben für die Stationen der Enden der beiden angrenzenden Schallschutzwände sind darauf abgestimmt, dass die Einschnittshöhen dort die geforderten Wandhöhen erreichen. Ist der Einschnitt an der Stelle noch nicht tief genug, um die dort geforderte Schirmhöhe zu erreichen, so wird entweder die Schallschutzwand mit der jeweils geplanten Höhe weiter in den Einschnitt gezogen werden oder es wird eine Wand (oder ein Wall) mit der erforderlichen Differenzhöhe an der Kante des Einschnitts errichtet werden. Schallschutzwand an der B 233 Errichtung einer straßenseitig hochabsorbierenden Schallschutzwand im Bereich km 4,151 bis km 4,700, H = 3,0 m, L = ca. 549 lfm km 4,700 bis km 4,800, H = 3,5 m, L = ca. 98 lfm km 4,800 bis km 4,900, H = 4,0 m, L = ca. 91 lfm Weiterführung der Lärmschutzwand am Zubringer Zwölfaxing bzw. südlich des Kreisverkehrs und an der Anschlussstelle Schwechat Süd Im weiteren Verlauf nach Norden (Bypass) schließt eine Wand mit einer Höhe von 5,0 m, beginnend ab Station 4,900, lückenlos an die oben beschriebene Maßnahme an. Der Endpunkt der Maßnahme liegt am Zubringer westlich der Kreisverkehrsanlage. Die Länge beträgt damit ca. 108 lfm. Im weiteren Verlauf folgt die Lärmschutzwand dem Zubringer L2003a nach Westen bis zur lückenlosen Einbindung in den bestehenden Lärmschutzdamm an der L2003a, Zubringer Zwölfaxing (Südseite). Die Höhe beträgt 4,0 m über eine Länge von ca. 324 lfm. - Seite 26 -

27 Schallschutz an der B15 Umfahrung Himberg Errichtung einer straßenseitig hochabsorbierenden Schallschutzwand im Bereich der B15, Umfahrung Himberg, im Abschnitt zwischen Kreuzung am Ende der B233 Umfahrung Zwölfaxing und der Brückenrampenböschung der umgelegten L2004 nach Rauchenwarth, Höhe = 3,0 m über Achse, L = ca. 272 lfm, B15 km 5,592 bis B15 km 5,861 an der Südwestseite der B Schallimmissionen nach Projektrealisierung Die UVE legt zu diesem Thema die Auswirkungen des Projektes für die Siedlungsbereiche an insgesamt 65 Immissionsorten bei mehrgeschoßigen Häusern auch noch zusätzlich für jede Geschoßhöhe im Vergleich zur Bestandssituation dar. Die Schallimmissionen werden dabei für die Tag-, Abend- und Nachtzeit angegeben. In den nachfolgenden Tabellen werden die im Prognosejahr 2030 zu erwartenden Schallimmissionen für die Abend- und Nachtzeit angegeben und beurteilt. Auf eine Beurteilung des Tageszeitraumes wurde verzichtet, nachdem bei Einhalten der nächtlichen Schutzziele die bei Tag anzuwendenden Schutzziele automatisch erfüllt sind. Der Abend wird in die Beurteilung miteinbezogen um die Forderung 3 [3] des medizinischen SV überprüfen zu können. Verglichen werden die Verhältnisse in den Planfällen folgendermaßen: Unter den Spalten (Bezugsfall ohne Umfahrung) werden die Schallimmissionen des Straßenverkehrs ohne die geplante Umfahrung angegeben. Unter den Spalten (Projektsfall mit B233 Umfahrung Zwölfaxing und auch mit Verlegung der Landesstraße L2004 bei Himberg) werden die Schallimmissionen des Straßenverkehrs mit der geplanten Umfahrung angegeben. Unter den Spalten Veränderung werden die nach Inbetriebnahme der Umfahrung gegenüber dem Bestand zu erwartenden Änderungen in Bezug auf die Bestandsbelastung (0-2020) angeben. Abnahmen im Schallpegel werden dabei grün, Zunahmen rot gekennzeichnet. Unter den Spalten TR werden die alleine von der Trasse der Umfahrung bedingten Schallimmissionen angeben. Unter den Spalten Differenz wird der Eintrag der Immissionen von der Trasse TR alleine in Bezug auf den Projektsfall überprüft. Werte > - 3dB zeigen Immissionslagen, wo der Eintrag von der Trasse größer als jener vom sonstigen Straßenverkehr ist. Diese Felder wurden gelb hinterlegt. - Seite 27 -

28 Zur Erleichterung des Auffindens günstiger und kritischer Auswirkungen wurde eine farbliche Kennzeichnung in den Tabellen vorgenommen. L n Feld grün hinterlegt; Abend/Nacht-Immission 50/45 db L n Feld nicht hinterlegt; Abend/Nacht-Immission > 50/45 db, projektspezifische Änderung 1dB L n Feld rot hinterlegt, Nacht-Immission > 45 db, projektspezifische Änderung > 1dB Immissionswirkungen im unmittelbaren Umfeld In den folgenden Tabellen werden die Rechenergebnisse für die Fälle Bestand und Projekt und die sich mit dem Projekt ergebende Veränderung angegeben Ver- TR-2030 Rechen- Gde Adresse punkt Gesamt Gesamt änderung nur Trasse Differenz Le Ln Le Ln Le Ln Le LnN Le Ln IP1 5.OG Schw. Himbergerstr Stg ,3 44,1 49,0 44,8 +0,7 +0,7 40,5 36,4-8,5-8,4 IP2 2.OG Himbergerstr Stg ,7 44,0 47,8 43,1-0,9-0,9 35,3 31,2-12,5-11,9 IP3 3.OG Himbergerstr Stg ,1 47,0 50,8 46,6-0,3-0,4 37,4 33,3-13,4-13,3 IP4 EG 12-Ax. Feldstr ,4 49,8 53,6 49,1-0,8-0,7 31,2 27,1-22,4-22,0 IP5 EG Feldstr ,2 44,0 47,9 43,7-0,3-0,3 34,3 30,2-13,6-13,5 IP6 EG Feldstr ,7 43,6 47,9 43,8 +0,2 +0,2 34,2 30,1-13,7-13,7 IP7 1.OG Roman Knoll Str ,5 41,1 45,3 40,8-0,2-0,3 35,4 31,3-9,9-9,5 IP8 EG Feldstr ,5 42,3 46,5 42,3 +0,0 +0,0 34,4 30,3-12,1-12,0 IP9 EG Feldstr ,5 48,7 53,2 48,3-0,3-0,4 34,4 30,3-18,8-18,0 IP10 EG Roman Knoll Str ,9 40,6 45,1 40,9 +0,2 +0,3 33,0 28,9-12,1-12,0 IP11 1.OG Feldstr. 36b 45,0 40,9 45,6 41,5 +0,6 +0,6 36,1 32,0-9,5-9,5 IP12 1.OG Amselweg 2 46,1 41,8 46,2 42,0 +0,1 +0,2 35,7 31,6-10,5-10,4 IP13 1.OG Drosselweg 5 43,9 39,8 44,8 40,6 +0,9 +0,8 37,0 32,9-7,8-7,7 IP14 EG Holzweg 19 42,0 37,9 42,9 38,7 +0,9 +0,8 33,6 29,5-9,3-9,2 IP15 1.OG Holzweg 19 SO 42,1 38,0 44,1 40,0 +2,0 +2,0 38,0 33,9-6,1-6,1 IP16 EG Holzweg 19 SW 32,0 27,6 37,1 32,9 +5,1 +5,3 35,8 31,7-1,3-1,2 IP17 1.OG Holzweg 15 SO 40,8 36,6 42,9 38,7 +2,1 +2,1 37,6 33,5-5,3-5,2 IP18 1.OG Holzweg 15 SW 37,2 32,4 39,5 35,1 +2,3 +2,7 37,1 33,0-2,4-2,1 IP19 EG Holzweg 7 O 42,0 37,3 42,8 38,3 +0,8 +1,0 36,0 31,9-6,8-6,4 IP20 EG Holzweg 7 S 45,0 40,0 45,3 40,3 +0,3 +0,3 35,6 31,5-9,7-8,8 IP21 1.OG Feldstr. 1 50,2 44,9 50,8 45,6 +0,6 +0,7 38,2 34,1-12,6-11,5 IP22 EG Tulpenweg 1 45,8 39,9 46,1 40,3 +0,3 +0,4 35,5 31,4-10,6-8,9 IP23 1.OG Friedrich Leth-Gasse 11 47,6 41,7 48,1 42,4 +0,5 +0,7 38,6 34,5-9,5-7,9 IP24 EG Schwechater Str ,0 56,4 57,6 52,6-3,4-3,8 34,1 29,9-23,5-22,7 IP24 2.OG Raiffeisenstr ,4 42,4 48,4 42,4 +0,0 +0,0 32,9 28,8-15,5-13,6 IP25 2.OG Raiffeisenstr ,1 41,4 47,6 42,1 +0,5 +0,7 38,6 34,5-9,0-7,6 IP26 2.OG Raiffeisenstr ,9 38,4 44,3 39,0 +0,4 +0,6 37,9 33,8-6,4-5,2 IP27 EG Raiffeisenstr./Brunneng ,8 38,6 43,4 38,2-0,4-0,4 37,1 33,0-6,3-5,2 IP28 EG Gatterburggasse 5 SO 45,6 40,2 45,6 40,2 +0,0 +0,0 39,0 34,9-6,6-5,3 IP29 EG Gatterburggasse 5 SW 52,3 47,5 49,6 44,3-2,7-3,2 34,6 30,5-15,0-13,8 - Seite 28 -

29 Ver- TR-2030 Rechen- Gde Adresse punkt Gesamt Gesamt änderung nur Trasse Differenz Le Ln Le Ln Le Ln Le LnN Le Ln IP30 1.OG Himbergerstr. 53 SW 60,9 56,3 57,5 52,5-3,4-3,8 35,6 31,5-21,9-21,0 IP31 1.OG Himbergerstr. 53 NW 63,4 58,7 60,0 54,9-3,4-3,8 30,5 26,4-29,5-28,5 IP32 EG Pellend. Kafkasee II 57,7 53,1 54,2 49,2-3,5-3,9 37,2 33,1-17,0-16,1 IP33 EG Kafkasee II 59,0 54,4 55,5 50,5-3,5-3,9 37,5 33,4-18,0-17,1 IP34 EG Schwechaterstr. 9 64,8 60,2 61,2 56,2-3,6-4,0 35,9 31,7-25,3-24,5 IP35 1.OG Schwechaterstr ,8 45,3 47,5 42,8-2,3-2,5 39,7 35,6-7,8-7,2 IP36 1.OG Binderweg 17 42,2 37,9 43,4 39,2 +1,2 +1,3 40,2 36,1-3,2-3,1 IP37 1.OG Binderweg 43,0 38,7 43,2 39,0 +0,2 +0,3 37,9 33,8-5,3-5,2 IP38 1.OG Am Kellerberg 19 50,5 45,9 47,7 43,2-2,8-2,7 39,4 35,3-8,3-7,9 IP39 1.OG Am Kellerberg 33 43,9 39,6 44,8 40,5 +0,9 +0,9 41,2 37,1-3,6-3,4 IP40 3.OG Himb. WHA Ostbahnstr. 48,6 44,1 48,3 43,6-0,3-0,5 38,4 34,3-9,9-9,3 IP41 3.OG WHA Ostbahnstr. 56,0 51,4 56,9 52,0 +0,9 +0,6 39,5 35,3-17,4-16,7 IP42 1.OG Anton Diettrichg. 7 46,7 42,3 46,9 42,4 +0,2 +0,1 38,5 34,4-8,4-8,0 IP43 1.OG Laurentiusg ,1 40,8 46,0 41,7 +0,9 +0,9 40,4 36,3-5,6-5,4 IP44 1.OG Feldgasse 35 44,5 40,2 45,9 41,7 +1,4 +1,5 41,4 37,3-4,5-4,4 IP45 3.OG LPfleH. Laurentiusg. 1 41,7 37,4 41,1 36,6-0,6-0,8 30,2 26,0-10,9-10,6 IP46 3.OG LPfleH. Laurentiusg. 1 43,1 38,7 45,3 41,1 +2,2 +2,4 39,2 35,1-6,1-6,0 IP47 3.OG WHA Laurentiusg. 4 47,2 42,7 49,7 45,5 +2,5 +2,8 25,4 21,1-24,3-24,4 IP48 3.OG WHA Laurentiusg. 4 41,1 36,7 42,7 38,4 +1,6 +1,7 37,2 33,1-5,5-5,3 IP49 3.OG WHA Laurentiusg. 4 43,2 38,9 44,4 40,1 +1,2 +1,2 39,4 35,3-5,0-4,8 IP50 1.OG Feldgasse 59 43,1 38,9 45,0 40,8 +1,9 +1,9 40,5 36,4-4,5-4,4 IP51 1.OG Industriestr. 44,4 40,1 45,9 41,7 +1,5 +1,6 41,2 37,1-4,7-4,6 IP52 1.OG Industriestr ,6 39,4 45,3 41,1 +1,7 +1,7 40,5 36,4-4,8-4,7 IP53 1.OG Industriestr. 44,0 39,8 45,9 41,7 +1,9 +1,9 41,3 37,2-4,6-4,5 IP54 EG Heideäckerstr ,7 45,6 48,1 43,9-1,6-1,7 39,3 35,2-8,8-8,7 NUA-MP1 12-Ax Feldgasse ,8 45,4 49,6 45,3-0,2-0,1 35,3 31,2-14,3-14,1 NUA-MP2 Holzweg 11 40,3 35,5 42,2 37,7 +1,9 +2,2 39,2 35,1-3,0-2,6 NUA-MP3 Raiffeisenstr ,0 43,2 47,0 42,2-1,0-1,0 40,9 36,8-6,1-5,4 NUA-MP4 Pellend. Am Kellerberg 9 48,5 43,9 47,0 42,4-1,5-1,5 41,4 37,3-5,6-5,1 ZZ01 2.OG 12-Ax Kaserne 39,8 35,5 42,8 38,6 +3,0 +3,1 40,0 35,9-2,8-2,7 ZZ02 1.OG Kaserne 39,7 35,2 40,7 36,3 +1,0 +1,1 35,0 30,9-5,7-5,4 ZZ03 2.OG Kaserne 39,2 35,0 42,9 38,7 +3,7 +3,7 40,8 36,7-2,1-2,0 ZZ04 1.OG Kaserne 33,8 29,5 42,5 38,4 +8,7 +8,9 42,0 37,9-0,5-0,5 ZZ05 1.OG Kaserne 34,3 30,0 41,7 37,6 +7,4 +7,6 40,8 36,7-0,9-0,9 ZZ06 1.OG Kaserne 46,7 40,9 46,7 41,0 +0,0 +0,1 33,8 29,7-12,9-11,3 ZZ07 1.OG Kaserne 39,9 35,7 42,5 38,4 +2,6 +2,7 39,3 35,2-3,2-3,2 Die Ergebnisse in der obigen Tabelle lassen erkennen, dass die Obergrenzen für die Gesamtimmissionen eingehalten werden, oder Anhebungen von weniger als 1 db eintreten. Die technischen Grenzwertkriterien und auch die vom medizinischen SV angewendeten Immissionsgrenzen werden daher erfüllt. Der von der Trasse der Umfahrung selbst ausgehende Lärm bewirkt mit den vorgesehenen Maßnahmen projektspezifischen Immissionen L n von d, L e von db und L d von db und liegt damit in weiten Bereichen deutlich unter jenen der Bestandslärmsituation. - Seite 29 -

30 Nur im Bereich der Immissionsorte im Wohngebiet im Bereich von IP16, IP18 und NUA-MP2 (alle Zwölfaxing, Holzweg) ist der Verkehrslärm von der Trasse höher als der bestehende Verkehrslärm. Mit Höhen der Gesamtimmission (1-2030) von L n 32 db bis 35 db, L e 36 db bis 39 db, sowie L d 38 db bis 42 db, liegen diese Immissionen deutlich unter den anzuwendenden Grenzen. Gleiches trifft im Bereich der Kaserne (ZZ01 und ZZ03-ZZ05) zu, auch hier liegen die Immissionsbeiträge der Trasse teilweise über jenen des Bestandsnetzes. Mit Höhen der Gesamtimmission (1-2030) von L n 36 db bis 37 db, L e 40 db bis 42 db, sowie L d 42 db bis 44 db, liegen diese Immissionen ebenfalls deutlich unter den anzuwendenden Grenzen für schutzwürdige Wohnlagen Immissionswirkungen im erweiterten Umfeld Die Auswirkungen der Umfahrung auf die umliegenden Straßenzüge im erweiterten Untersuchungsraum wurden durch eine Emissionsbilanz, also durch die Auswirkungen der Verkehrszunahmen- und abnahmen dargelegt. Im weiteren Untersuchungsbereich werden verschiedene Abschnitte im Planfall 1,2030 gegenüber dem Planfall 0,2030 zusätzlich belastet. Belastungen unter +1,0 db können - ebenso wie Entlastungen im Ausmaß von weniger als 1 db - nicht wahrgenommen werden. In welchen Straßenabschnitten des verkehrlichen Untersuchungsnetzes wahrnehmbare Zunahmen und Abnahmen der Verkehrslärmimmissionen zu erwarten sind, kann den folgenden Tabellen entnommen werden. - Seite 30 -

31 Bezeichnung - Straßenabschnitt Bertoffenes Ortsgebiet Änderung in db B15 ehem. Himberg Süd, östlich zur B15 Himberg +4,6 Himberg - Rauchenwarther Straße Ortseinfahrt Himberg +4,1 Himberg ehem.b15 südl-s Himberg nach Südost Himberg SO +2,8 L161 nach Wasenbruck bis Mannersdorf Mannersdorf West +2,6 S1_ASt.Schwechat Süd - Ra. +2,6 Himberg - Rauchenwarther Straße zur Umf. Himberg +2,5 S1 ASt. Schwechat Süd - Kreisv. +2,5 S1 ASt. Schwechat Süd - Kreisv. +2,5 L161 Reisenberg bis nach Wasenbruck Reisenberg O, Wasenbruck +2,5 S1 ASt. Schwechat Süd - Kreisv. +2,4 S1 ASt. Schwechat Süd - Kreisv. +2,2 Zwölfaxing - Rabengasse Zwölfaxing +2,2 Zwölfaxing - Rabengasse Zwölfaxing +2,2 S1_ASt.Schwechat Süd - Ra. +2,2 S1_ASt.Schwechat Süd - Ra. +2,0 S1_ASt.Schwechat Süd - Ra. +1,9 L161 Neureis. bis Reisenberg Neureisenberg +1,7 L161 Neureis. bis Reisenberg Reisenberg +1,7 B15 Umf. Himberg Südende Himberg Süd +1,4 L161 in Gramatneusiedl nördl Gramatneusiedl nördl. +1,4 Umf.Himberg Anschluss Umf.Himberg Himberg Süd +1,4 L150 vor Velm Velm? +1,3 L150 nördlich Velm Velm? +1,3 S1 - Kn. Schwechat Ra. +1,2 S1_ASt.Rannersdorf - Ra. +1,2 Zwölfaxing - Feldstraße südl. Abschn Zwölfaxing +1,1 L2074 Velm Velm NO +1,1 B60 in Reisenberg zwi Kzgn Reisenberg +1,1 L150 KzgL161 bis Moosbrunn Moosbrunn Nord +1,1 Himberg - Bahnstraße Ost, Bahnübergang Himberg Ost +1,1 L161 nördlich Gramatneusiedl Gramatneusiedl +1,0 Tabelle 2 Straßenzüge mit Emissionszunahmen > 1 db - Seite 31 -

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