VON 72 BSHG ZU 67 SGB XII STAND UND ENTWICKLUNGSBEDARF DER HILFE ZUR ÜBERWINDUNG BESONDERER SOZIALER SCHWIERIGKEITEN

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1 VON 72 BSHG ZU 67 SGB XII STAND UND ENTWICKLUNGSBEDARF DER HILFE ZUR ÜBERWINDUNG BESONDERER SOZIALER SCHWIERIGKEITEN Vortrag am 24. Oktober 2016 in Berlin Dr. Dietrich Engels

2 Gliederung I. Konzeptionelle Veränderung ab August 2001 II. Statistische Entwicklung 2001 bis 2014 III. Zusammenfassung der statistischen Ergebnisse IV. Schlussfolgerungen für und Fragen an die Praxis Datengrundlagen: Statistisches Bundesamt, Sozialhilfestatistik BAG Wohnungslosenhilfe, Statistische Erhebungen

3 I. Konzeptionelle Veränderung ab August 2001 Neufassung der Durchführungsverordnung (DVO) zu 72 BSHG: Zielgruppe wird allgemeiner bestimmt, stigmatisierende Bezeichnungen ( Nichtsesshafte, verhaltensgestörte junge Menschen ) werden ersetzt Kombination von besonderen Lebensverhältnissen und sozialen Schwierigkeiten in die DVO aufgenommen Hilfemaßnahmen werden weniger an (vermeintlichen) Ursachen als vielmehr an den Zielen der Hilfe orientiert Kritik: Unwägbarkeiten in Bezug auf die Abgrenzung des Personenkreises und die Kostenentwicklung (Bundesrat )

4 Alte DVO (1976): Aufzählung von Personengruppen: vor allem Personen ohne ausreichende Unterkunft Landfahrer Nichtsesshafte Aus Freiheitsentziehung Entlassene Verhaltensgestörte junge Menschen, denen Hilfe nach SGB VIII nicht gewährt werden kann Neue DVO (2001): Besondere Lebensverhältnisse bestehen bei fehlender oder nicht ausreichender Wohnung ungesicherter wirtschaftlicher Lebensgrundlage gewaltgeprägten Lebensumständen Entlassung aus einer geschlossenen Einrichtung oder vergleichbaren nachteiligen Umständen ISG-Untersuchung (2004): Neue DVO bringt abstraktere Formulierung, aber kaum Veränderungen i. d. Praxis

5 II. Statistische Entwicklung 2001 bis 2014 Starker Anstieg der Fallzahlen von (JE 2001) auf (JE 2014) wegen neuer, weiter gefasster DVO oder genauerer Erfassung in der Sozialhilfestatistik Sozialhilfestatistik

6 Viele kurzfristige Hilfen Im Jahresverlauf 2004: Personen (3 X so viel wie am Jahresende) Im Jahresverlauf 2014: Personen (2 X so viel wie am Jahresende) Bestätigt durch Statistik der BAG Wohnungslosenhilfe: Viele Hilfen für wenige Tage bis zu 1 Monat (Tendenz: längerfristige Hilfen) Statistik der BAG W

7 Ausgabenentwicklung Von 2001 bis 2014: +35% (Verbraucherpreisindex: +22%) Hilfe in besonderen Lebenslagen bzw. nach Kap. 5-9 SGB XII insgesamt +53% Sozialhilfestatistik

8 Veränderung der Personenstruktur (1): Geschlecht nach wie vor mehr Männer als Frauen aber starker Anstieg des Frauenanteils von 15% auf 31% Sozialhilfestatistik

9 Veränderung der Personenstruktur (2): Alter nach wie vor überwiegend im Alter von 30 bis 60 Jahren (61%) aber auch Anstieg der jungen Erwachsenen und insbes. der Älteren ab 60 Jahren Sozialhilfestatistik

10 Veränderung der Personenstruktur (3): Bildung und Staatsangehörigkeit Meist niedrige Bildung, leichte Zunahme höherer Bildung (= allgemeiner Trend) starke Zunahme ausländischer Staatsbürger Statistik der BAG W

11 Veränderung der Problemlagen: Unterbringung vor Beginn der Hilfe mehr in Wohnung (vor allem Frauen) / bei Bekannten weniger ohne Unterkunft (vor allem Männer) Statistik der BAG W

12 III. Zusammenfassung der statistischen Ergebnisse 1. Die Zahl der Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten (Leistungsbezieher nach 67 SGB XII) hat in den letzten Jahren zugenommen (seit 2005 verdoppelt). Ambulante Hilfen sind stärker gestiegen (+152%) als stationäre Hilfen (+38%). 2. Die Ausgaben der Sozialhilfe sind von 2001 bis 2014 um 35% gestiegen und damit weniger als die Ausgaben für Hilfen in besonderen Lebenslagen (Kap. 5 bis 9 SGB XII) insgesamt mit 53%. 3. Die Zusammensetzung der Leistungsbezieher hat sich geändert: Zwar bilden Männer mittleren Alters nach wie vor die größte Gruppe, aber - der Frauenanteil hat sich verdoppelt (2001: 15%, 2014: 31%) - die Zahl der Jugendlichen und jungen Erwachsenen seit 2005 um 82% gestiegen - die Zahl der Älteren ab 60 J. ist seit 2005 um 184% gestiegen - außerdem starke Zunahme des Anteils von nicht-deutschen Wohnungslosen 4. Die Dauer der Hilfegewährung hat sich verlängert besseres Hilfeangebot oder höherer Bedarf? 5. Auch die Unterbringung vor Hilfebeginn hat sich etwas verändert: mehr aus Wohnung/ bei Familie/ Bekannten, weniger ohne Unterkunft.

13 IV. Schlussfolgerungen für und Fragen an die Praxis 1. Es gibt keine Patentlösungen, die für alle Personen in der Zielgruppe passen, sondern spezifische Handlungskonzepte für einzelne Zielgruppen sind erforderlich: - für junge Erwachsene und für Ältere, - für Männer und Frauen, - für Personen mit und ohne Migrationshintergrund, - für Personen mit und ohne Behinderung. 2. Schnittstellenprobleme zwischen den Hilfesystemen werden schon lange thematisiert, sind aber noch nicht gelöst: - Wie lange ist die Jugendhilfe (SGB VIII) zuständig, wann und wie erfolgt ein Wechsel zur Sozialhilfe (SGB XII)? Und mit welchen Konsequenzen? - Wie können Angebote der Eingliederungshilfe nach 53 SGB XII so niedrigschwellig gestaltet werden, dass sie für die Zielgruppe passen? - Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) - wie können die Jobcenter für die besonderen Schwierigkeiten der Zielgruppe sensibilisiert werden? 3. Ausblick: - EHAP-Programm für besonders benachteiligte Personen hat in Deutschland die Schwerpunkte europäische Migranten und Wohnungslose - Kapitel Wohnungslosigkeit und Beeinträchtigung im neuen Teilhabebericht

14 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Dr. Dietrich Engels ISG Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH Weinsbergstraße 190, Köln Tel Web:

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