Globale Wohlfahrtsmaße als Instrumente der Wohlfahrtsmessung und Sozialberichterstattung: Funktionen, Ansätze und Probleme 1. Heinz-Herbert Noll

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1 Globale Wohlfahrtsmaße als Instrumente der Wohlfahrtsmessung und Sozialberichterstattung: Funktionen, Ansätze und Probleme 1 Heinz-Herbert Noll Der vorliegende Beitrag befaßt sich mit einem Problem, das quasi als Kehrseite eines drastisch verbesserten Angebots statistischer Informationen und trotz einer enormen Steigerung der Informationsverarbeitungskapazitäten an Bedeutung gewonnen hat, nämlich das des Informationsüberflusses und der daraus für die Nutzer von statistischen Informationen resultierenden Informationskosten und Entscheidungsprobleme. Es soll hier die Frage behandelt werden, wie zweckmäßig es ist und welche Möglichkeiten es gibt, quantitative Informationen in einer Weise aufzubereiten und so weit zu verdichten, daß zentrale Tendenzen der gesellschaftlichen Entwicklung an wenigen globalen Maßzahlen abgelesen werden können. Diese Diskussion spielt nicht nur, aber vor allem auch in der Wohlfahrtsmessung und Sozialberichterstattung eine Rolle, der es ja primär darum geht, regelmäßig Informationen über Zustand und Wandel der Lebensbedingungen und Lebensqualität der Bevölkerung bereitzustellen. Die Suche nach übergeifenden, zusammenfassenden Wohlfahrtsmaßen wie auch die Diskussion über deren Sinn und Zweckmäßigkeit hat die Sozialindikatorenforschung von Anfang an begleitet 2. Darüber hinaus war es aber vor allem auch die Politik, die die Wissenschaft immer wieder mit entsprechenden Forderungen nach hoch aggregierten, eine Vielzahl von Einzelinformationen synthetisierenden Meßgrößen konfrontiert hat. Im Folgenden sollen Verfahren der Indexkonstruktion als einer Methode der Aggregation von Informationen erörtert werden, die weder neu noch unumstritten ist. Entsprechende Ansätze finden gegenwärtig jedoch wieder eine beachtliche Aufmerksamkeit und ihnen wird - nicht zuletzt aus den gerade genannten Gründen - auch für die zukünftige Forschung eine bedeutende Rolle zugeschrieben: With the tremendous increase in the richness of social data available...today as compared to two or three decades ago, a new generation of researchers has returned to the task 1 In: Wolfgang Glatzer, Roland Habich, Karl Ulrich Mayer (Hrsg.), 2002: Sozialer Wandel und Gesellschaftliche Dauerbeobachtung. Festschrift für Wolfgang Zapf. Opladen: Leske+Budrich. S

2 of summary index construction. The field of social indicators probably will see several decades of such index construction and competition among various indices - with a corresponding need for careful assessments which indices have substantive validity... in the assessment of the quality of life and its changes over time and social space." (K. Land 2000). Wie von Land und anderen (Noll/Zapf 1994) beobachtet, hat die Zahl von diesbezüglichen Arbeiten und Veröffentlichungen bereits im Verlauf der neunziger Jahre beträchtlich zugenommen 3. Im Folgenden wird versucht, die Zielsetzungen und Funktionen, aber insbesondere auch einige der Prinzipien und Probleme der Konstruktion summarischer Wohlfahrtsindizes exemplarisch zu beleuchten sowie mögliche Perspektiven dieser Forschungsrichtung zu erörtern. Funktionen und Probleme der Indexbildung Verfahren der Indexbildung stehen immer dann zur Wahl, wenn theoretische Konstrukte meßbar gemacht werden sollen, die mehrere Dimensionen umfassen. Es geht dabei - so hat es Hans Zeisel in seinem Klassiker 'Say it with Figures' einmal bündig formuliert - um die Frage, wie man für ein mehrdimensionales Objekt ein eindimensionales Maß finden kann (Zeisel 1970: 97). Diese Frage stellt sich nicht nur bei der Operationalisierung von Konzepten wie Wohlfahrt oder Lebensqualität. Gesucht werden zusammenfassende Maße derzeit z.b. auch für Konstrukte wie 'Nachhaltigkeit' (Hardi/Semple 2000; Bosch 2001), 'soziale Kohäsion' und 'soziale Exklusion' (Frey 2001) oder die Performanz von Arbeitsmärkten (Storrie/Bjurek 2000). Im Bereich der Sozialwissenschaften seit langem bekannt und verbreitet sind z.b. Indizes des sozioökonomischen Status, mit denen einzelne Indikatoren für unterschiedliche Status- oder Schichtdimensionen - wie z.b. Einkommen und Bildung - zu einem Gesamtindex zusammengefaßt werden. Was die Eindimensionalität neben der Einfachheit bzw. Übersichtlichkeit so erstrebenswert macht, ist die Tatsache, daß sie Voraussetzung dafür ist, Zustände 'transitiv' zu vergleichen, d.h. in eine eindeutige Rangordnung zu bringen. Das ist eine Eigenschaft, die insbesondere auch für die Sozialberichterstattung relevant und attraktiv ist, z.b. wenn 2 Vgl. dazu u.a. Zapf 1975; Leipert 1978

3 es darum geht, zu beurteilen, ob die Lebensqualität in Stadt A höher ist als in Stadt B, ob man in bestimmten Ländern der Europäischen Union besser lebt als in anderen und ob es in der zeitlichen Entwicklung Fortschritte in der Wohlfahrt der Bevölkerung oder auf dem Weg zu einer nachhaltigen Lebensweise und Gestaltung der Gesellschaft gibt. So reizvoll einerseits die Vorstellung ist, ein komplexes mehrdimensionales Konstrukt in einer einzigen Größe zusammenfassen zu können, so zahlreich sind andererseits die damit verbundenen Probleme und die Einwände, die gegen eine derartige Aggregation von statistischen Informationen vorgebracht werden können. Auf ein prinzipielles Dilemma der Aggregation von Informationen hat bereits Oskar Morgenstern (1965: 102) aufmerksam gemacht: Bei zu geringer Aggregation bleiben mehr Detaills bestehen, als wir bearbeiten können...; bei zu weitgehender Aggregation werden Tatbestände zusammengefaßt, die nichts miteinander zu tun haben, und die so erzielten Modelle sind zwar leicht zu behandeln, haben aber, wenn überhaupt, nur geringen Informationswert. Der Vorteil der Einfachheit und Eindimensionalität ist so steht zu befürchten und dafür sprechen erkenntnis- und meßtheoretische Abhandlungen Bände - nicht umstandslos und wohl auch nicht ohne Kosten zu erzielen. Unseres Wissens war der italienische Statistiker und Kriminologe Alfredo Niceforo mit seiner 1921 zunächst in französischer Sprache erschienenen Schrift "Kultur und Fortschritt im Spiegel der Zahlen (Niceforo 1930) der erste, der sich explizit mit dem Problem beschäftigt hat, ob und wie man einen zusammenfassenden Index für das erreichte Zivilisationsniveau - in unserer Terminologie Wohlfahrtsniveau - und sozialen Fortschritt konstruieren kann 4. Unter Zivilisation versteht Niceforo dabei die Gesamtheit der materiellen, geistigen und moralischen Lebensverhältnisse der Bevölkerung einschließlich des Zustands der politischen und sozialen Institutionen (Niceforo 1930: 211) und unter Fortschritt dementsprechend eine Gesamtver- 3 Überblickhafte Darstellungen finden sich bei Hagerty et.al. (2001) sowie Sharpe (1999). 4 Mit dieser Schrift erweist sich Niceforo übrigens zugleich auch als Begründer einer Perspektive, die objektive Lebensbedingungen und subjektives Wohlbefinden in ihrem Zusammenhang betrachtet, wie sie für die von Wolfgang Zapf maßgeblich geprägte deutsche Form der Wohlfahrtsforschung charakteristisch ist (Zapf 1984). Im letzten Abschnitt seiner Schrift wirft Niceforo die Frage auf, ob die Menschen Verbesserung und Fortschritt bemerken und befaßt sich mit dem Problem des Glücks. Sein Fazit ist eher skeptisch: mag die Gesellschaft auch unleugbare Kulturfortschritte genießen die Individuen fühlen sich deswegen nicht glücklicher (Niceforo 1930: 224).

4 besserung aller Lebensbedingungen...im Verlaufe der Zeit (Niceforo 1930: 51). Sein Ansatz einer sozialen Symptomatologie bestand darin, quantifizierbare Symptome heute würde man von Indikatoren sprechen der verschiedenen Aspekte der Lebensbedingungen zu bestimmen, um damit Zivilisation und Fortschritt in Raum und Zeit empirisch beobachten und vergleichen zu können. Niceforo gibt sich damit aber nicht zufrieden, sondern fordert: Eine quantitative Symptomlehre der sozialen Tatbestände muß imstande sein, gegebenenfalls die zahlreichen gefundenen Maßzahlen auf eine einzige oder doch wenige Maßzahlen zurückzuführen, welche die Zusammenfassung oder Summierung aller anderen sind (Niceforo 1930: 27). Das Fazit seiner diesbezüglichen Bemühungen klingt allerdings eher ernüchtert und für weitere Arbeiten auf diesem Gebiet wenig ermutigend: Man könnte die augenfälligsten Merkmale - Sterblichkeit, durchschnittlichen Reichtum, Tabakverbrauch, Zahl der des Lesens und Schreibens kundigen Personen, Schwerverbrechen - in Indizes verwandeln und dann diese Indizes zu einem Gesamtindex zusammenfassen. Ja, man bekäme so ein einziges synthetisches Maß aber welchen Wert dürfte man ihm zusprechen? Ganz davon zu schweigen, daß einer solchen Zusammenfassung unzählige Hindernisse entgegenstehen. Und sie sind, soviel ich weiß, nicht alle überwindbar (Niceforo 1930: 136f.). Den Referenzrahmen für zeitgenössische Versuche der Konstruktion von summarischen Wohlfahrtsindizes bildet nach wie vor zumeist die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung und die darin ermittelte Größe des Bruttosozial- oder -inlandsprodukts. Die Orientierung an dieser Größe ist in hohem Maße ambivalent: Auf der einen Seite ist es die Unzulänglichkeit des Bruttosozialprodukts als Wohlfahrtsmaß und die diesbezügliche Kritik, die die Suche nach alternativen Kenngrößen und Wohlfahrtsindizes stimuliert haben. Auf der anderen Seite ist es aber zugleich auch die Faszination, die von der allumfassenden Größe Bruttosozialprodukt ausgeht, vor allem ihre enorme öffentliche Resonanz und politische Wirkung, die das Bemühen um die Entwicklung von summarischen Wohlfahrtsindizes jenseits des Bruttosozialprodukts beflügelt haben. Ganz auf dieser Linie liegt die Argumentation, mit der Jan Drewnowski, der zu den Mitbegründern der Sozialindikatorenforschung gehört und sich in den sechziger Jahren im Rahmen von Forschungsprogrammen der Vereinten Nationen mit Fragen der Wohlfahrtsmessung beschäftigt hat, die Notwendigkeit der Konstruktion aggregierter Indizes begründet:

5 If social variables are to be introduced as counterparts of economic variables it is necessary to work out social aggregates such as level of living or state of welfare indices, as they alone can supersede economic aggregates such as national product or national wealth. A very strong case may be made on these grounds in favour of a composite, unitary level of living index. We simply cannot do without it (Drewnowski 1974: 26) 5. Übersicht 1: Ausgewählte Globale Wohlfahrtsmaße Ansätze zur Revision des Bruttosozialprodukts in Geldgrößen Indizes auf der Basis von Einzelindikatoren in natürlichen Einheiten Measure of Economic Welfare (Nordhaus/Tobin 1972) Net National Welfare (Economic Council of Japan 1973) Index of Sustainable Economic Welfare (Daley/Cobb 1989) Index of Genuine Progress (Cobb/Halstead/Rowe 1995) Human Development Index (UNDP 1990 ff.) Quality of Life Index (Diener 1995) Index of Social Progress (Estes 1997) Ontario Quality of Life Index (Shookner 1998) Index of Economic Well-Being for Canada (Osberg/Sharpe 1998) Index of Social Health (Miringoff/ Miringoff 1999) Aggregatdaten Individualdaten Index of Living Conditions (Boelhouwer, J., Stoop 1999, Social and Cultural Planning Office, The Netherlands 1988) Index of Economic Wellbeing in Tasmania (Tasmania Department of Health and Human Services 2000) 5 Ähnlich auch die Begründung für die Veröffentlichung des Human Development Index bei A. Sen (1999: 23):...the dominance of GNP (an overused and oversold index ) would not be broken by any set of tables. People would look at them respectfully,...but when it came to using a summary measure of development, they would still go back to the unadorned GNP, because it was crude but convenient.

6 Betrachtet man die aktuelleren Ansätze - wie sie heute diskutiert werden - lassen sich prinzipiell zwei Linien unterscheiden (Übersicht 1). Der einen folgen Ansätze wie der 'Index of Sustainable Economic Welfare' oder der 'Index of Genuine Progress', die in Geldgrößen gemessen und durch Korrekturen der traditionellen Sozialproduktberechnung gewonnen werden. Derartige Ansätze stehen in einer Tradition, die sich mindestens bis in die frühen siebziger Jahre zurückverfolgen läßt, sollen aber an dieser Stelle lediglich erwähnt und nicht näher diskutiert werden. Der zweite Weg der Konstruktion synthetischer Wohlfahrtsindizes beruht auf der Verknüpfung verschiedener, in realen Größen gemessener Einzelindikatoren. Diese Ansätze stehen mehr oder weniger in der Tradition, die sich bis auf Niceforo zurückverfolgen läßt. Die überwiegende Zahl der vorliegenden Ansätze der Indexkonstruktion basiert auf Aggregatdaten. Es gibt jedoch auch einige wenige Ansätze, die sich auf Individualdaten aus Umfragen stützen, wie z.b. die Arbeiten des niederländischen Social and Cultural Planning Office (Boelhouwer/Stoop 1999) oder jüngst auch ein Projekt in Australien (Tasmania Department of Health and Community Services 2000). Auch auf der Basis von Daten des deutschen Wohlfahrtssurveys sind diesbezügliche Experimente durchgeführt worden (Habich 1996; Schöb 2000). Die Vorteile der individualdatenbasierten Ansätze liegen auf der Hand: Es sind insbesondere die Möglichkeit, einzelne Teilgruppen der Bevölkerung zu vergleichen und Zusammenhänge auf der Mikroebene zu analysieren. Für internationale Vergleiche wie auch für längerfristige Beobachtungen über die Zeit fehlen dafür in der Regel allerdings die erforderlichen Datengrundlagen in Form von regelmäßig über die Zeit bzw. international vergleichend erhobenen Wohlfahrtssurveys. Worin bestehen nun die spezifischen Probleme bei der Konstruktion von zusammenfassenden Indizes auf der Basis einzelner Indikatoren? Es sind meines Erachtens mindestens fünf zentrale Fragen, die sich in diesem Zusammenhang stellen: (1) Wie können die einzelnen Dimensionen eines zu quantifizierenden komplexen, multidimensionalen theoretischen Konstrukts, wie z.b. Wohlfahrt, möglichst vollständig identifiziert und separiert werden? Welche life domains und einzelnen

7 Aspekte umfaßt z.b. das Konstrukt Wohlfahrt? Sollte sich die Bildung eines Index ausschließlich auf objektive Wohlfahrtskomponenten stützen oder auch subjektive einbeziehen? (2) Auf welche und wieviele einzelne Indikatoren soll sich die Bildung eines Index stützen, und wie läßt sich eine repräsentative und optimale Auswahl der Indikatoren gewährleisten? (3) Wie kann man Äpfel mit Birnen vergleichen, bzw. wie kann man Indikatoren, die auf unterschiedlichen Skalen und mit unterschiedlichen Maßeinheiten Geldgrößen, Jahre, %-Werte etc. gemessen werden, in einem Index kombinieren? Statistisch bieten sich dafür verschiedene Möglichkeiten an, wie z.b. eine Z-Transformation, eine Rangskalentransformation oder die Abbildung der ursprünglichen Werte auf einer normierten Skala, aber welche Implikationen hat die Wahl der einen oder anderen Methode, und welche sind mehr und welche weniger geeignet? (4) Da ein Index - technisch gesprochen - eine Variable (ist), deren Werte sich aus einer Rechenoperation mehrerer anderer Variablen ergeben (Diekmann 1995: 208), stellt sich die Frage, über welchen Algorithmus man die einzelnen Bestandteile zu einem Index zusammenfassen soll und welche Konsequenzen aus der Wahl der einen oder anderen Aggregationsregel resultieren. Die Entscheidung, die einzelnen Indikatoren additiv oder multiplikativ zu verknüpfen, hat z.b. weitreichende Implikationen für die Annahme der Substituierbarkeit der einzelnen Elemente, z.b. ob ein schlechter Gesundheitszustand durch ein hohes Bildungsniveau oder eine geringe Freizeit durch ein hohes Einkommen vollständig oder teilweise kompensiert werden können oder nicht. (5) Soll man den einzelnen Elementen, die in den Index einbezogen werden, gleiche oder unterschiedliche Gewichte beimessen - sind z.b. die Arbeitsbedingungen genauso wichtig wie die Wohnverhältnisse, sind sie weniger wichtig oder wichtiger - und woher kann und soll man die Gewichte gegebenenfalls nehmen? Tatsächlich gibt es sowohl gute Gründe für als auch gegen eine Gewichtung, und es finden sich eine ganze Reihe von Vorschlägen, worauf sich gegebenenfalls eine Gewichtung stützen könnte, wie z.b. informierte Plausibilitätsüberlegungen, Expertenratings,

8 Fragen nach der Wichtigkeit von Lebensbereichen und Wohlfahrtsaspekten in Bevölkerungsbefragungen, Faktor-Scores aus Faktorenanalysen und andere mehr. Ausgewählte Ansätze der Indexkonstruktion Im Folgenden sollen anhand von drei vergleichsweise prominenten Index - Beispielen, dem 'Human Development Index', dem 'Index of Social Progress' und dem 'Index of Social Health', exemplarisch Prinzipien und Probleme der Indexkonstruktion dargestellt und daran anschließend auf einige Defizite der bisherigen Vorschläge eingegangen werden. Abschließend werden mögliche Perspektiven der weiteren Forschung kurz skizziert. Zunächst soll jedoch auf den in mancherlei Hinsicht wegweisenden Ansatz von Drewnowski eingegangen werden, der explizit oder implizit den Ausgangspunkt für viele zeitgenössischen Arbeiten darstellt. Im Zusammenhang mit seinen Arbeiten an der Konstruktion eines 'Level of Living Index' hat Drewnowski zunächst einmal allgemeine Kriterien entwickelt, denen ein solches Maß genügen soll. Dazu gehören insbesondere: - pertinence: In den Index sollen nur solche Aspekte der Lebensverhältnisse einbezogen werden, die einen direkten Wohlfahrtsbezug haben; - comprehensiveness: Der Index soll möglichst umfassend sein und die einbezogenen Aspekte sollen die verschiedenen Bedürfnisse und Wohlfahrtskomponenten repäsentativ abbilden; - simplicity: Der Index soll leicht verständlich sein; - flexibility: Es soll möglich sein, für unterschiedliche Verwendungszwecke verschiedene Varianten des Index zu entwickeln und zu verwenden; - measurement in real terms: Die für die Berechnung zu berücksichtigenden Indikatoren sollen in realen Meßgrößen und nicht in Geldwerten gemessen werden; Das von Drewnowski vorgeschlagene Verfahren der Indexkonstruktion umfaßt mehrere Elemente und Schritte: Um Wohlfahrt zu quantifizieren, werden zunächst einzelne Komponenten, wie z.b. Gesundheit, Bildung, Freizeit, soziale und

9 öffentliche Sicherheit identifiziert, die verschiedenen Bedürfniskategorien entsprechen. Für jede Komponente werden dann in der Regel mehrere Indikatoren ausgewählt, wie z.b. Schulabschluß und Analphabetismus für Bildung. Die Indikatoren sollen für die jeweilige Komponente repräsentativ sein und alle relevanten Aspekte abdecken ohne redundant zu sein. Um die in realen Einheiten gemessenen Indikatoren vergleichbar und aggregierbar zu machen, werden sie in Indizes transformiert. Die dafür benötigte Skala wird von sogenannten 'critical points of indicators', bzw. Schwellenwerten abgeleitet: einem absoluten Minimum (0 point), das = 0 gesetzt wird und gewissermaßen die 'Überlebensschwelle' definiert; einem minimalen Versorgungsniveau (M point), das = 100 gesetzt wird, sowie einem als maximal angesehenen Versorgungsniveau (full satisfaction bzw. affluent point). Dieser Sättigungswert fungiert auch als 'ceiling für den jeweiligen Indikator, d.h. Werte oberhalb dieser Schwelle gelten nicht mehr als Wohlfahrtszuwächse, sondern werden als Verschwendung betrachtet. Um neben dem Niveau auch die Verteilung zu berücksichtigen, werden die Indikator-Indizes mit einem Verteilungsmaß (1- Konzentrationsindex) multipliziert. Das Berechnungsverfahren umfaßt die folgenden Schritte: (1) Festlegung der den Schwellenwerten entsprechenden Indikatorwerte; (2) Ermittlung der empirischen Indikatorwerte; (3) Berechnung der intermediären Indikator-Index-Werte (ohne Verteilung); (4) Berechnung der Verteilungskoeffizienten; (5) Berechnung der Indikator-Indizes durch Multiplikation mit den Verteilungskoeffizienten; (6) Aggregierung der auf der Basis der einzelnen Indikatoren gewonnenen und mit dem Verteilungsmaß multiplizierten Indexwerte zu Komponenten-Indizes oder einem Gesamtwohlfahrtsindex durch einfache Durchschnittsbildung. Ein offensichtliches Problem dieses Ansatzes sind die normativen Setzungen, die in die Festlegung der für die Indexkonstruktion zentralen Schwellenwerte 6 eingehen und der unterstellte gesellschaftliche Konsens im Hinblick auf die anzustrebenden Wohlfahrtsziele und Versorgungsniveaus. Der von Drewnowski vorgeschlagene Level-of-Living-Index hat wohl nicht zuletzt deshalb in der Praxis der Wohlfahrtsmessung und Sozialberichterstattung zunächst keine größere Bedeutung 6 So wird z.b. bezüglich der Wohnungsversorgung ¼ Raum pro Einwohner als Nullpunkt und 1 Raum pro Einwohner = 100 gestzt. 1 ½ Räume pro Einwohner gelten als Affluentpoint.

10 erlangt, aber die späteren Arbeiten an summarischen Wohlfahrtsindizes dennoch maßgeblich beeinflußt. Das gilt ganz besonders für den Human Development Index (HDI), den mit Abstand bekanntesten zeitgenössischen Versuch, einen umfassenden Wohlfahrtsindex zu konstruieren. Der Index ist Bestandteil des Human Development Reports, der seit 1990 jährlich im Rahmen des United Nations Development Programme veröffentlicht wird. Der essentielle Kern des Human Development Konzepts, das maßgeblich durch den Nobelpreisträger für Ökonomie Amartya K. Sen geprägt wurde, ist die Erweiterung der Wahlmöglichkeiten und Lebenschancen für die einzelnen Bürger. Der Human Development Index kombiniert drei Wohlfahrtskomponenten bzw. Voraussetzungen für die Erweiterung von Wahlmöglichkeiten und Lebenschancen: die Länge des Lebens, Wissen bzw. Bildung und den Lebensstandard. Jede Dimension wird mit 1-2 Indikatoren gemessen, und für jeden Indikator wird ein Minimum und ein Maximum festgelegt. Die Standardisierung der Indikatoren geschieht durch die Transformation auf eine von 0 bis 1 reichende Skala, wobei der Wert 0 dem Minimum und 1 dem Maximum des Indikators - beides wird extern festgelegt - entspricht. Der Gesamtindex wird dann als einfaches arithmetisches Mittel dieser drei Indizes ermittelt. Es wird zwar keine explizite Gewichtung bei der Berechnung des Gesamtindex vorgenommen, aber implizit geschieht doch eine Quasi-Gewichtung, indem das pro- Kopf-Einkommen diskontiert wird und bei der Bildung die Alphabetisierungsrate stärker berücksichtigt wird als die allgemeine Bildungsbeteiligung. Die Diskontierung des pro-kopf-einkommens wird deshalb vorgenommen, weil man von der Annahme ausgeht, daß der Grenznutzen des Einkommens mit steigendem Lebenstandard abnimmt.

11 Schaubild 1: HDI 1997, 1998 und ,00 0,99 0,98 0,97 HDI 1997 HDI 1998 HDI ,96 0,95 0,94 0,93 0,92 0,91 0,90 0,89 0,88 0,87 0,86 0,85 Canada Norway United States Japan Belgium Sweden Australia Netherlands Iceland United Kingdom France Switzerland Finland Germany Denmark Austria Luxembourg New Zealand Italy Ireland Spain Singapore Datenbasis: Human Development Reports 1999; 2000; 2001 Schaubild 1 zeigt die Rangordnung der 22 erstplazierten Länder nach ihrem HDI- Wert für die Jahre 1997 bis Kanada hat seinen Spitzenplatz der früheren Jahre 1999 an Norwegen verloren und ist auf Rang drei hinter Australien und vor Schweden zurückgefallen. Es folgen Belgien, die USA und Island. Deutschland liegt 1999 auf dem 17. Rang mit dem gleichen HDI-Wert wie Österreich und unmittelbar vor Irland - und hat gegenüber dem Vorjahr drei Rangplätze verloren. Daß die HDI-Rangplätze vielfach von den Rangplätzen des GDP pro Kopf abweichen, ist aufgrund des Konstruktionsverfahrens zu erwarten und liegt in der Logik des Verfahrens. Länder, deren HDI-Rangplatz deutlich unter ihrem GDP- Rangplatz liegt, sind z.b. Luxenburg, die USA, die Schweiz und ganz besonders die ölproduzierenden arabischen Länder. Länder, in denen der HDI-Rangplatz den GDP- Rangplatz deutlich übersteigt, sind z.b. Australien, Schweden oder auch Griechenland. Nicht immer ist das HDI-Ranking auf den ersten Blick plausibel, z.b. die Tatsache, daß Belgien praktisch gleichauf mit Schweden an vorderster Stelle innerhalb der EU- Länder rangiert, die Schweiz dagegen erst auf dem 11. Platz (1998: 13. Rang) liegt und kaum besser als Großbritannien abschneidet. Nach der Veröffentlichung des Human Development Reports von 1999 erschien in der kanadischen Financial Post ein Artikel mit der Überschrift: "We're No. 13 or No. 5, but No. 1? Hardly". Die häufigsten Kritikpunkte an der Konstruktion des HDI sind dementsprechend (1) die

12 geringe Zahl und zweifelhafte Repräsentativität der einbezogenen Indikatoren für das Konstrukt Human Development und die allgemeine Wohlfahrt, (2) die Vernachlässigung von Verteilungsaspekten in diesem Maß und (3) die geringe Diskriminierung zwischen den hochentwickelten Ländern. Während, Mahbub ul Haq einer der Erfinder des HDI - für dessen Begründung mit dem Satz zitiert wird (Sen 1999: 23): We need a measure of the same level of vulgarity as GNP just one number but a measure that is not blind to social aspects of human lives as GNP is, hat A. Sen die Bedeutung dieses Index mittlerweile doch erheblich relativiert: the HDI, which is inescapably a crude index, must not be seen as anything other than an introductory move getting people interested in the rich collection of information that is present in the Human Development Report (Sen 1999: 23). Der Wert der Konstruktion eines zusammenfassenden Index wird demnach von Sen vor allem in der Funktion gesehen, Aufmerksamkeit zu erzielen, nicht zuletzt in den Medien, und das ist mit dem HDI durchaus auch gelungen. Ein zweites Beispiel für einen summarischen Wohlfahrtsindex ist der von Richard Estes entwickelte "Index of Social Progress" (Estes 1984; 1997). Im Vergleich zum Konzept des Human Development ist das Konstrukt, das mit dem Index of Social Progress (ISP) gemessen werden soll, theoretisch weniger elaboriert und anspruchsvoll. Social Progress wird von Estes (1984: 17) definiert als changes in the capacity of individual nations to provide more adequately for the basic social and material needs of their populations 7. Aus dem Konzept social progress werden verschiedene Dimensionen abgeleitet, die dann mithilfe von insgesamt 46 Indikatoren, zugeordnet zu 10 Subindizes, operationalisiert und gemessen werden. Die Teilindizes und der Gesamtindex werden nach dem folgenden Verfahren berechnet: (1) Die Werte der einzelnen Indikatoren werden durch eine z-transformation standardisiert; (2) Die Richtung der Indikatoren wird nach ihrem Wohlfahrtsbezug vereinheitlicht; 7 Zur Bedeutung des Konzepts 'national social vulnerability' in diesem Zusammenhang vgl. Estes (1984: 19f).

13 (3) Für jeden Teilbereich wird ein Subindex als arithmetisches Mittel der richtungs-korrigierten z-werte der Einzelindikatoren gebildet Damit wird die unterschiedliche Zahl von Indikatoren pro Teilbereich ausgeglichen. (4) Die Subindex Scores werden mit den Faktorladungen einer Faktorenanalyse gewichtet; es gibt allerdings auch eine ungewichtete Variante dieses Index. (5) Schließlich wird der Gesamtindex als Summe der 10 gewichteten Subindex - Scores gebildet Schaubild 2: Index of Social Progress Differenz WISP Dänemark Norwegen Schweden Österreich Niederlande Datenbasis: Estes Frankreich D-West Italien Finnland Belgien Schweiz Großbritannien Irland Spanien D-Ost Griechenland Ungarn Portugal Tschechoslowakei Polen Bulgarien Jugoslawien Rumänien Albanien Das Schaubild 2 zeigt die nach den ISP - Werten gebildete Rangordnung von 24 europäischen Ländern für das Jahr An der Spitze liegt hier Dänemark vor Norwegen und Schweden. Westdeutschland belegt den 7. und Ostdeutschland den 15. Platz. Die Schweiz liegt auf Rang 11 hinter Belgien und vor Großbritannien. Auf den hinteren Plätzen rangieren die osteuropäischen Länder, die sich in ihren Rangplätzen gegenüber 1970 ausnahmslos drastisch verschlechtert haben, während sich die südeuropäischen Länder in diesem Zeitraum alle verbessert haben. Beides ist plausibel und durch viele Indizien belegt. Der ISP erreicht im europäischen Durchschnitt einen Wert von 90 und im Weltdurchschnitt (124 Länder) von 49. Im Vergleich mit dem HDI ist die Variationsbreite des ISP etwas größer, aber dennoch

14 ist der Grad der Übereinstimmung zwischen diesen beiden Indizes beachtlich, auch wenn es eine Reihe von Rangplatzunterschieden gibt. Größer sind die Diskrepanzen im Vergleich zum GNP pro Kopf; hier weichen die Einstufungen bei einigen Ländern erheblich voneinander ab, das gilt ganz besonders für die Schweiz. Kritisch bewertet werden an dem Ansatz von Estes von einigen Autoren das nicht sehr klare Konzept Social Progress sowie die Auswahl der Indikatoren, die teilweise als problematisch angesehen wird - z.b. der Indikator Veteidigungsausgaben und einige demographische Indikatoren. Positiv gewertet werden häufig das vergleichsweise reflektierte Berechnungsverfahren und die Tatsache, daß dieser Index Vergleiche in Raum und Zeit für eine Vielzahl von Ländern erlaubt. Ingesamt gilt der Index of Social Progress als einer der methodisch solidesten und anerkanntesten synthetischen Wohlfahrtsindizes, obwohl er in seinem Bekanntheitsgrad bei Weitem nicht an den HDI heranreicht. Das dritte hier herangezogene Beispiel ist der Index of Social Health (ISH), der am Institute for Innovation in Social Policy der Fordham University entwickelt und 1987 erstmals veröffentlicht wurde (Miringoff/Miringoff 1999). Für die USA liegen für den dort populären Index seit 1970 Angaben auf jährlicher Basis vor, und mittlerweile wurde der ISH unter Beteiligung von Statistics Canada auch für Kanada berechnet. Das zugrundeliegende Konstrukt heißt in diesem Falle Social Health, das aber nur rudimentär elaboriert wird und letztlich eher unbestimmt bleibt. Der Index soll orientiert an benchmarks 'national performance' oder auch kritische Systemzustände messen. How are we really doing ist die eher diffuse Frage, die hier beantwortet werden soll. Als Kriterien für die Auswahl der insgesamt 16 Indikatoren werden u.a. genannt: daß sie regelmäßig und zuverlässig gemessen werden, daß sie die Lebensverhältnisse aller Altersgruppen repräsentieren, und daß sie gesellschaftlich bzw. sozialpolitisch relevant sein sollen. Die davon abgesehen eher pragmatisch ausgewählten Indikatoren werden verschiedenen Altersgruppen zugeordnet, für die dann Subindizes ermittelt werden. Die Indexberechnung beruht auf einer Standardisierung der Einzelindikatoren, die sich ähnlich wie beim HDI an Minimal bzw. Maximalwerten orientiert, die in diesem Fall aber nicht extern gesetzte, sondern empirisch beobachtete Werte in der jeweiligen Beobachtungsperiode sind. Eine Gewichtung wird nicht vorgenommen,

15 Schaubild 3: Index of Social Health, GDP per Capita und H D I für Kanada GDP/Capita $ ISH und HDI GDP / Capita ISH HDI Datenbasis: Brink/Zeesman 1997; UNDP 1999 findet aber vermutlich ungewollt insofern statt, als die Gruppe der Älteren nur durch zwei Indikatoren repräsentiert ist und der Gesamtindex nicht als Summe der Subindizes, sondern über die Einzelindikatoren berechnet wird. Wie Schaubild 3 zeigt, ist der Index of Social Health für Kanada bis zum Ende der siebziger Jahre gestiegen und ist seitdem tendenziell gesunken. Diese Entwicklung steht im Widerspruch zu den Entwicklungstrends von anderen Maßen, wie dem GDP pro Kopf und dem HDI die beide von konjunkturellen Schwankungen des GDP abgesehen über den gesamten Zeitraum zunehmen. Während die Befürworter des ISH, diese Diskrepanz als Indiz dafür werten, daß GDP can no longer serve as a proxy for well-being as it did, when economic growth and social well-being improved simultaneously (Brink/Zeesman 1997: 13), kann man daraus allerdings auch Zweifel an der Validität des ISH ableiten. Um Anhaltspunkte dafür zu bekommen, warum der ISH die beschriebene Entwicklung nimmt, muß man mindestens auf die Ebene der Subindizes, wenn nicht sogar die der Einzelindikatoren zurückgehen. Das ist allerdings ein Problem, das sich bei allen Indizes auf einem derartigen Aggregationsniveau gleichermaßen stellt. Hier sind es die Indikatoren Kindesmißbrauch, Kinderarmut, Drogendelikte, Private Gesundheitsausgaben bei Rentnern, Sozialhilfebezug sowie der Abstand zwischen dem untersten und oberstes Einkommensquintil, die die negative Entwicklung vor allem bewirken. Zweifel an der

16 Validität des ISH haben kürzlich auch Hagarty und Land (1999: 11) geäußert. Sie sehen weitere Schwächen in der Zuverlässigkeit einiger Ausgangsindikatoren wie z.b. Kindesmißbrauch - und besonders auch in dem an empirischen Minimal- und Maximalwerten orientierten Normierunsverfahren, dem im Vergleich zur Z- Transformation deutlich schlechtere statistische Eigenschaften attestiert werden. Generell betrachten sie den ISH eher als einen Index that summarizes trends in a selected list of social problems denn als einen ausgewogenen Wohlfahrtsindex. Defizite und Perspektiven der Indexkonstruktion Welche Schlußfolgerungen lassen sich aus der exemplarischen Erörterung dieser drei Ansätze zur Konstruktion eines zusammenfassenden Wohlfahrtsindex ziehen? Zunächst bleibt festzuhalten, daß die Suche nach einem allumfassenden, synthetischen Wohlfahrtsmaß auch die Nachfolger Niceforo s nicht losgelassen und entgegen dessen pessimistischer Prognose schließlich zu greifbaren Ergebnissen geführt hat. Von den vielen Indizes, die in den letzten Jahren - wohl nicht zuletzt auch als Reaktion auf einen zunehmenden Bedarf an Vergleichen in Raum und Zeit - entwickelt und propagiert wurden, haben einige erstaunliche Karrieren gemacht. Das gilt ganz besonders für das Flagschiff derartiger Ansätze - den Human Development Index der nicht nur eine enorme öffentliche Resonanz findet, sondern darüber hinaus auch eine beachtliche politische Wirkung erzielt. Die Betrachtung der drei erörterten und anderer Vorschläge der Indexbildung gibt jedoch auch Anlaß, sich der diesbezüglichen Skepsis und Warnungen zu erinnern, die Otis Duncan in seinen Notes on Social Measurement ausspricht: "In a chemistry laboratory one learns to be a little cautious about 'combining' substances. But...the somewhat analogous 'combining' of information has not been widely recognized to have a property analogous to blowing up in the experimenter's face" (Otis D. Duncan 1984: 227). Trotz eines insgesamt gestiegenen methodischen Problembewußtseins scheinen sich auch in der aktuellen Diskussion die wenigsten Experimentatoren auf diesem Gebiet der von Duncan angesprochenen Risiken ausreichend bewußt zu sein. Keiner der vorliegenden Vorschläge zur Konstruktion eines synthetischen Wohlfahrtsindex ist unumstritten und über methodische und inhaltliche Kritik an

17 seinen Konstruktionsprinzipien erhaben: Im einen Falle sind es zu wenige, im anderen zu viele oder unsystematisch ausgewählte Indikatoren, hier ist die Gewichtung das Problem, dort die Normierung der einzelnen Maße oder der Algorithmus für deren Kombination. Wenn auf diesem Gebiet weitere Fortschritte erzielt werden sollen, wird man sich insbesondere mit den folgenden Defiziten auseinandersetzen müssen: - Das theoretische Konstrukt wird vielfach nicht ausreichend expliziert und es wird nur vergleichsweise selten eine systematische Dimensionalisierung als Ausgangspunkt der Indexkonstruktion vorgenommen; d.h. die Auswahl der Indikatoren geschieht vielfach wie vor allem das Beispiel ISH gezeigt hat - adhoc und pragmatisch, also ohne expliziten Theoriebezug. Daß dieses Problem prinzipiell befriedigend gelöst werden kann, muß wohl eher skeptisch beurteilt werden:..variables have been selected for inclusion in the indices in an unsystematic and atheoretical manner. Thus, different measures lead to different conclusions because different variables are included, and there is no method for deciding on the correct set of variables (Diener 1995: 108) - Für die Indexbildung haben sich noch kaum anerkannte methodische Standards herausgebildet, und die statistischen Voraussetzungen, aber auch inhaltlichen Implikationen des Kombinationsmodells wie z.b. bei der Standardisierung der Indikatoren - werden selten wirklich reflektiert. Vor allem fehlen dazu auch systematische Analysen. Den Urhebern des HDI, dessen Berechnungsgrundlagen wiederholt revidiert wurden, kommt immerhin das Verdienst zu, eine über lange Zeit schlummernde Diskussion auf diesem Gebiet wiederbelebt zu haben. - Es fehlt in der Regel eine Theorie, die den Zusammenhang der einzelnen Komponenten und in einem Index kombinierten Einzelindikatoren expliziert. Daraus resultieren erhebliche Schwierigkeiten, Veränderungen der Indexwerte angemessen zu interpretieren. Das gilt umso mehr, wenn es darum geht, Ursachen für eine bestimmte Entwicklung zu identifizieren:... there is no fundamental solution to the problem of combining indicators until the system that generates them is correctly understood (Duncan 1984).

18 - Schließlich ist die Überprüfung der Indizes im Hinblick auf ihre Reliabilität und Validität vielfach unzureichend. Angesichts der Vielzahl von - zumindest vorläufig ungelösten - Problemen, die mit der Konstruktion summarischer Wohlfahrtsindizes verbunden sind, stellt sich die Frage, welche anderen - weniger voraussetzungsvollen und problembehafteten - Möglichkeiten der Kombination und Verdichtung von Informationen in Betracht kommen. Es sollen hier lediglich zwei denkbare - auch für die Praxis der Sozialberichterstattung relevante - Alternativen kurz angesprochen werden, die Verwendung von typologischen Verfahren der Kombination von Informationen einerseits sowie die Auswahl von 'Schlüsselindikatoren' andererseits. Wie bei den oben diskutierten Ansätzen geht es auch bei der Konstruktion von Typologien letztlich darum, mehrere Variablen bzw. Indikatoren zu einem Index zu kombinieren. Der Unterschied liegt in den Anforderungen an das Meßniveau und demzufolge in den Operationen, die der Kombination der Indikatoren zugrunde liegen. Während die oben dargestellten Ansätze der Indexkonstruktion mindestens auf dem Intervallskalenniveau operieren, z.b. wenn der Index als arithmetisches Mittel von unterschiedlichen Ausgangsgrößen errechnet wird, setzen typologische Verfahren lediglich Nominalskalenniveau voraus. Indizes auf typologischer Basis finden u.a. bei der Messung der Wohnqualität und im Bereich der Deprivationsforschung Verwendung. Bei der Messung der Wohnqualität ist es z.b. üblich, die vorhanden Wohnungen bzw. Haushalte nach der Erreichung eines Mindeststandards zu klassifizieren, d.h. ob sie über Bad und Toilette, eine Zentralheizung und weitere Ausstattungsmerkmale verfügen. In der Deprivationsforschung werden Personen oder Haushalte u.a. danach klassifiziert, wie viele Benachteiligungen - z.b. soziale Isolierung, Einkommensarmut und schlechte Wohnverhältnisse - sie gleichzeitig aufweisen (Böhnke 2001). Die Vorteile derartiger Verfahren der Kombination von Informationen werden insbesondere darin gesehen, daß die ursprünglichen Informationsstrukturen weitgehend erhalten bleiben und die Risiken des Informationsverlustes reduziert werden (Abruzzini 2000); allerdings liegen auch die Beschränkungen dieser Verfahren auf der Hand. Dennoch scheint es, daß die Möglichkeiten, die derartige typologische Verfahren der

19 Kombination und Verdichtung von Informationen bieten, bisher noch nicht ausgeschöpft sind und zukünftig stärker beachtet werden sollten. Mit der Auswahl einer begrenzten Anzahl von 'Schlüsselindikatoren' wird ein Weg der Informationsverdichtung beschritten, der zumindest statistisch weit weniger voraussetzungsvoll ist als der Ansatz der Indexkonstruktion. Aktuelle Beispiele für die Verwendung dieses Ansatzes, die Informationskomplexität umfangreicher Indikatorensysteme mithilfe von 'key-' oder 'lead-indicators' zu reduzieren, sind verschiedene 'indicator-collections' von Eurostat 8, der 'Social Situation Report' der EU-Kommission (2001) sowie neuerdings auch der sogenannte Atkinson Report Indicators for Social Inclusion in the European Union (Atkinson et.al. 2002). Der letztgenannte Report unterscheidet Indikatoren auf drei unterschiedlichen Ebenen, wobei a restricted number of lead indicators die höchste Ebene bilden. Unterstellt wird bei derartigen Unterscheidungen, daß bestimmten Indikatoren ein größeres Informationspotential zu eigen ist als anderen und diese sich daher aus der Menge der insgesamt verwendeten Indikatoren hervorheben. Das würde z.b. dann der Fall sein, wenn ein bestimmter Indikator als zusammenfassend bzw. repräsentativ für einen gesamten Gegenstandsbereich angesehen werden könnte. Indikatoren, denen eine derartige Eigenschaft verschiedentlich explizit oder implizit zugeschrieben wird, sind z.b. die 'Arbeitslosenquote als ein summarischer Arbeitsmarktindikator oder die 'Lebenserwartung als globaler Gesundheitsindikator. Eine zentrale Frage, die sich in diesem Zusammenhang stellt, ist allerdings die, mit welchen methodisch begründeten Verfahren, Indikatoren einer höheren Ebene also key oder lead indicators identifiziert und aus der Gesamtmenge von Indikatoren selektiert werden können. Auf eine ebenso einfache wie naheliegende Möglichkeit der Bestimmung 'repräsentativer Indikatoren hat Leipert bereits in der Frühphase der Indikatorenbewegung hingewiesen: Kann nun in einer empirischen Analyse nachgewiesen werden, daß der Zusammenhang einer Variablen, die eine Teildimension des fraglichen Phänomens mißt, zu allen anderen Variablen, die die anderen Merkmale des Phänomens quantifizieren, sehr eng ist, kann die mit den restlichen Indikatoren hochkorrelierte Variable als repräsentativer Indikator gelten (Leipert 1976: 70). In der Praxis wird allerdings bei der Bestimmung von 'key'- oder 8 Vgl. dazu

20 'lead-indicators in aller Regel nicht einmal auf dieses einfache statistische Verfahren zurückgegriffen, von komplexeren z.b. faktorenanalytischen Methoden ganz zu schweigen. Die Auswahl entsprechender 'repräsentativer Indikatoren basiert bisher in der Praxis vielmehr zumeist auf schlichten Plausibilitätsüberlegungen bzw. informierter Willkür. Gefordert sind daher methodisch begründete Verfahren der Bestimmung repäsentativer Indikatoren. Sollten dabei befriedigende Ergebnisse erzielt werden, könnte die Verwendung von 'key indicators' bei der Suche nach Möglichkeiten der Informationsverdichtung und -vereinfachung duchaus als eine Alternative zu den vorausetzungsvolleren Verfahren der Indexkonstruktion in Betracht kommen. Zusammenfassung und Schlußfolgerungen Infolge eines zunehmenden Bedarfs an Vergleichen in Raum und Zeit einerseits sowie in Reaktion auf die anhaltenden Forderungen nach synthetisierten und komprimierten Informationen andererseits hat sich die Beschäftigung mit Ansätzen der Indexkonstruktion, die die Sozialindikatorenforschung von Anfang an begleitet hat, in den neunziger Jahren erheblich intensiviert. Als Ergebnis dieser Arbeiten wurden eine Vielzahl von Vorschlägen zur Konstruktion summarischer Wohlfahrtsindizes vorgelegt. Bei näherer Betrachtung zeigt sich allerdings, daß derartige Maße noch vielfältige methodische und konzeptionelle Defizite aufweisen und daher für die Praxis der gesellschaftlichen Dauerbeobachtung und Sozialberichterstattung bisher allenfalls bedingt brauchbar sind. Auch wenn derartige Indizes ohnehin nicht als Alternative, sondern allenfalls in Ergänzung zu einem differenzierten Informationsangebot, z.b. umfassenden Indikatorensystemen, in Betracht kommen, ist ihr spezifischer Informationswert nach wie vor mit Skepsis zu beurteilen. Das gilt besonders dann, wenn sich die Funktion dieser Instrumente nicht auf die Erzielung von Aufmerksamkeit in der öffentlichen Debatte beschränken, sondern auch die Verwendung für die gesellschaftlichen Diagnose und Steuerung beinhalten soll. Zusammenfassende - und damit immer auch vereinfachende - Beurteilungen der gesellschaftlichen Lage und Entwicklung werden allerdings nicht nur in der Politik,

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