Globale Wohlfahrtsmaße als Instrumente der Wohlfahrtsmessung und Sozialberichterstattung: Funktionen, Ansätze und Probleme 1. Heinz-Herbert Noll

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Globale Wohlfahrtsmaße als Instrumente der Wohlfahrtsmessung und Sozialberichterstattung: Funktionen, Ansätze und Probleme 1. Heinz-Herbert Noll"

Transkript

1 Globale Wohlfahrtsmaße als Instrumente der Wohlfahrtsmessung und Sozialberichterstattung: Funktionen, Ansätze und Probleme 1 Heinz-Herbert Noll Der vorliegende Beitrag befaßt sich mit einem Problem, das quasi als Kehrseite eines drastisch verbesserten Angebots statistischer Informationen und trotz einer enormen Steigerung der Informationsverarbeitungskapazitäten an Bedeutung gewonnen hat, nämlich das des Informationsüberflusses und der daraus für die Nutzer von statistischen Informationen resultierenden Informationskosten und Entscheidungsprobleme. Es soll hier die Frage behandelt werden, wie zweckmäßig es ist und welche Möglichkeiten es gibt, quantitative Informationen in einer Weise aufzubereiten und so weit zu verdichten, daß zentrale Tendenzen der gesellschaftlichen Entwicklung an wenigen globalen Maßzahlen abgelesen werden können. Diese Diskussion spielt nicht nur, aber vor allem auch in der Wohlfahrtsmessung und Sozialberichterstattung eine Rolle, der es ja primär darum geht, regelmäßig Informationen über Zustand und Wandel der Lebensbedingungen und Lebensqualität der Bevölkerung bereitzustellen. Die Suche nach übergeifenden, zusammenfassenden Wohlfahrtsmaßen wie auch die Diskussion über deren Sinn und Zweckmäßigkeit hat die Sozialindikatorenforschung von Anfang an begleitet 2. Darüber hinaus war es aber vor allem auch die Politik, die die Wissenschaft immer wieder mit entsprechenden Forderungen nach hoch aggregierten, eine Vielzahl von Einzelinformationen synthetisierenden Meßgrößen konfrontiert hat. Im Folgenden sollen Verfahren der Indexkonstruktion als einer Methode der Aggregation von Informationen erörtert werden, die weder neu noch unumstritten ist. Entsprechende Ansätze finden gegenwärtig jedoch wieder eine beachtliche Aufmerksamkeit und ihnen wird - nicht zuletzt aus den gerade genannten Gründen - auch für die zukünftige Forschung eine bedeutende Rolle zugeschrieben: With the tremendous increase in the richness of social data available...today as compared to two or three decades ago, a new generation of researchers has returned to the task 1 In: Wolfgang Glatzer, Roland Habich, Karl Ulrich Mayer (Hrsg.), 2002: Sozialer Wandel und Gesellschaftliche Dauerbeobachtung. Festschrift für Wolfgang Zapf. Opladen: Leske+Budrich. S

2 of summary index construction. The field of social indicators probably will see several decades of such index construction and competition among various indices - with a corresponding need for careful assessments which indices have substantive validity... in the assessment of the quality of life and its changes over time and social space." (K. Land 2000). Wie von Land und anderen (Noll/Zapf 1994) beobachtet, hat die Zahl von diesbezüglichen Arbeiten und Veröffentlichungen bereits im Verlauf der neunziger Jahre beträchtlich zugenommen 3. Im Folgenden wird versucht, die Zielsetzungen und Funktionen, aber insbesondere auch einige der Prinzipien und Probleme der Konstruktion summarischer Wohlfahrtsindizes exemplarisch zu beleuchten sowie mögliche Perspektiven dieser Forschungsrichtung zu erörtern. Funktionen und Probleme der Indexbildung Verfahren der Indexbildung stehen immer dann zur Wahl, wenn theoretische Konstrukte meßbar gemacht werden sollen, die mehrere Dimensionen umfassen. Es geht dabei - so hat es Hans Zeisel in seinem Klassiker 'Say it with Figures' einmal bündig formuliert - um die Frage, wie man für ein mehrdimensionales Objekt ein eindimensionales Maß finden kann (Zeisel 1970: 97). Diese Frage stellt sich nicht nur bei der Operationalisierung von Konzepten wie Wohlfahrt oder Lebensqualität. Gesucht werden zusammenfassende Maße derzeit z.b. auch für Konstrukte wie 'Nachhaltigkeit' (Hardi/Semple 2000; Bosch 2001), 'soziale Kohäsion' und 'soziale Exklusion' (Frey 2001) oder die Performanz von Arbeitsmärkten (Storrie/Bjurek 2000). Im Bereich der Sozialwissenschaften seit langem bekannt und verbreitet sind z.b. Indizes des sozioökonomischen Status, mit denen einzelne Indikatoren für unterschiedliche Status- oder Schichtdimensionen - wie z.b. Einkommen und Bildung - zu einem Gesamtindex zusammengefaßt werden. Was die Eindimensionalität neben der Einfachheit bzw. Übersichtlichkeit so erstrebenswert macht, ist die Tatsache, daß sie Voraussetzung dafür ist, Zustände 'transitiv' zu vergleichen, d.h. in eine eindeutige Rangordnung zu bringen. Das ist eine Eigenschaft, die insbesondere auch für die Sozialberichterstattung relevant und attraktiv ist, z.b. wenn 2 Vgl. dazu u.a. Zapf 1975; Leipert 1978

3 es darum geht, zu beurteilen, ob die Lebensqualität in Stadt A höher ist als in Stadt B, ob man in bestimmten Ländern der Europäischen Union besser lebt als in anderen und ob es in der zeitlichen Entwicklung Fortschritte in der Wohlfahrt der Bevölkerung oder auf dem Weg zu einer nachhaltigen Lebensweise und Gestaltung der Gesellschaft gibt. So reizvoll einerseits die Vorstellung ist, ein komplexes mehrdimensionales Konstrukt in einer einzigen Größe zusammenfassen zu können, so zahlreich sind andererseits die damit verbundenen Probleme und die Einwände, die gegen eine derartige Aggregation von statistischen Informationen vorgebracht werden können. Auf ein prinzipielles Dilemma der Aggregation von Informationen hat bereits Oskar Morgenstern (1965: 102) aufmerksam gemacht: Bei zu geringer Aggregation bleiben mehr Detaills bestehen, als wir bearbeiten können...; bei zu weitgehender Aggregation werden Tatbestände zusammengefaßt, die nichts miteinander zu tun haben, und die so erzielten Modelle sind zwar leicht zu behandeln, haben aber, wenn überhaupt, nur geringen Informationswert. Der Vorteil der Einfachheit und Eindimensionalität ist so steht zu befürchten und dafür sprechen erkenntnis- und meßtheoretische Abhandlungen Bände - nicht umstandslos und wohl auch nicht ohne Kosten zu erzielen. Unseres Wissens war der italienische Statistiker und Kriminologe Alfredo Niceforo mit seiner 1921 zunächst in französischer Sprache erschienenen Schrift "Kultur und Fortschritt im Spiegel der Zahlen (Niceforo 1930) der erste, der sich explizit mit dem Problem beschäftigt hat, ob und wie man einen zusammenfassenden Index für das erreichte Zivilisationsniveau - in unserer Terminologie Wohlfahrtsniveau - und sozialen Fortschritt konstruieren kann 4. Unter Zivilisation versteht Niceforo dabei die Gesamtheit der materiellen, geistigen und moralischen Lebensverhältnisse der Bevölkerung einschließlich des Zustands der politischen und sozialen Institutionen (Niceforo 1930: 211) und unter Fortschritt dementsprechend eine Gesamtver- 3 Überblickhafte Darstellungen finden sich bei Hagerty et.al. (2001) sowie Sharpe (1999). 4 Mit dieser Schrift erweist sich Niceforo übrigens zugleich auch als Begründer einer Perspektive, die objektive Lebensbedingungen und subjektives Wohlbefinden in ihrem Zusammenhang betrachtet, wie sie für die von Wolfgang Zapf maßgeblich geprägte deutsche Form der Wohlfahrtsforschung charakteristisch ist (Zapf 1984). Im letzten Abschnitt seiner Schrift wirft Niceforo die Frage auf, ob die Menschen Verbesserung und Fortschritt bemerken und befaßt sich mit dem Problem des Glücks. Sein Fazit ist eher skeptisch: mag die Gesellschaft auch unleugbare Kulturfortschritte genießen die Individuen fühlen sich deswegen nicht glücklicher (Niceforo 1930: 224).

4 besserung aller Lebensbedingungen...im Verlaufe der Zeit (Niceforo 1930: 51). Sein Ansatz einer sozialen Symptomatologie bestand darin, quantifizierbare Symptome heute würde man von Indikatoren sprechen der verschiedenen Aspekte der Lebensbedingungen zu bestimmen, um damit Zivilisation und Fortschritt in Raum und Zeit empirisch beobachten und vergleichen zu können. Niceforo gibt sich damit aber nicht zufrieden, sondern fordert: Eine quantitative Symptomlehre der sozialen Tatbestände muß imstande sein, gegebenenfalls die zahlreichen gefundenen Maßzahlen auf eine einzige oder doch wenige Maßzahlen zurückzuführen, welche die Zusammenfassung oder Summierung aller anderen sind (Niceforo 1930: 27). Das Fazit seiner diesbezüglichen Bemühungen klingt allerdings eher ernüchtert und für weitere Arbeiten auf diesem Gebiet wenig ermutigend: Man könnte die augenfälligsten Merkmale - Sterblichkeit, durchschnittlichen Reichtum, Tabakverbrauch, Zahl der des Lesens und Schreibens kundigen Personen, Schwerverbrechen - in Indizes verwandeln und dann diese Indizes zu einem Gesamtindex zusammenfassen. Ja, man bekäme so ein einziges synthetisches Maß aber welchen Wert dürfte man ihm zusprechen? Ganz davon zu schweigen, daß einer solchen Zusammenfassung unzählige Hindernisse entgegenstehen. Und sie sind, soviel ich weiß, nicht alle überwindbar (Niceforo 1930: 136f.). Den Referenzrahmen für zeitgenössische Versuche der Konstruktion von summarischen Wohlfahrtsindizes bildet nach wie vor zumeist die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung und die darin ermittelte Größe des Bruttosozial- oder -inlandsprodukts. Die Orientierung an dieser Größe ist in hohem Maße ambivalent: Auf der einen Seite ist es die Unzulänglichkeit des Bruttosozialprodukts als Wohlfahrtsmaß und die diesbezügliche Kritik, die die Suche nach alternativen Kenngrößen und Wohlfahrtsindizes stimuliert haben. Auf der anderen Seite ist es aber zugleich auch die Faszination, die von der allumfassenden Größe Bruttosozialprodukt ausgeht, vor allem ihre enorme öffentliche Resonanz und politische Wirkung, die das Bemühen um die Entwicklung von summarischen Wohlfahrtsindizes jenseits des Bruttosozialprodukts beflügelt haben. Ganz auf dieser Linie liegt die Argumentation, mit der Jan Drewnowski, der zu den Mitbegründern der Sozialindikatorenforschung gehört und sich in den sechziger Jahren im Rahmen von Forschungsprogrammen der Vereinten Nationen mit Fragen der Wohlfahrtsmessung beschäftigt hat, die Notwendigkeit der Konstruktion aggregierter Indizes begründet:

5 If social variables are to be introduced as counterparts of economic variables it is necessary to work out social aggregates such as level of living or state of welfare indices, as they alone can supersede economic aggregates such as national product or national wealth. A very strong case may be made on these grounds in favour of a composite, unitary level of living index. We simply cannot do without it (Drewnowski 1974: 26) 5. Übersicht 1: Ausgewählte Globale Wohlfahrtsmaße Ansätze zur Revision des Bruttosozialprodukts in Geldgrößen Indizes auf der Basis von Einzelindikatoren in natürlichen Einheiten Measure of Economic Welfare (Nordhaus/Tobin 1972) Net National Welfare (Economic Council of Japan 1973) Index of Sustainable Economic Welfare (Daley/Cobb 1989) Index of Genuine Progress (Cobb/Halstead/Rowe 1995) Human Development Index (UNDP 1990 ff.) Quality of Life Index (Diener 1995) Index of Social Progress (Estes 1997) Ontario Quality of Life Index (Shookner 1998) Index of Economic Well-Being for Canada (Osberg/Sharpe 1998) Index of Social Health (Miringoff/ Miringoff 1999) Aggregatdaten Individualdaten Index of Living Conditions (Boelhouwer, J., Stoop 1999, Social and Cultural Planning Office, The Netherlands 1988) Index of Economic Wellbeing in Tasmania (Tasmania Department of Health and Human Services 2000) 5 Ähnlich auch die Begründung für die Veröffentlichung des Human Development Index bei A. Sen (1999: 23):...the dominance of GNP (an overused and oversold index ) would not be broken by any set of tables. People would look at them respectfully,...but when it came to using a summary measure of development, they would still go back to the unadorned GNP, because it was crude but convenient.

6 Betrachtet man die aktuelleren Ansätze - wie sie heute diskutiert werden - lassen sich prinzipiell zwei Linien unterscheiden (Übersicht 1). Der einen folgen Ansätze wie der 'Index of Sustainable Economic Welfare' oder der 'Index of Genuine Progress', die in Geldgrößen gemessen und durch Korrekturen der traditionellen Sozialproduktberechnung gewonnen werden. Derartige Ansätze stehen in einer Tradition, die sich mindestens bis in die frühen siebziger Jahre zurückverfolgen läßt, sollen aber an dieser Stelle lediglich erwähnt und nicht näher diskutiert werden. Der zweite Weg der Konstruktion synthetischer Wohlfahrtsindizes beruht auf der Verknüpfung verschiedener, in realen Größen gemessener Einzelindikatoren. Diese Ansätze stehen mehr oder weniger in der Tradition, die sich bis auf Niceforo zurückverfolgen läßt. Die überwiegende Zahl der vorliegenden Ansätze der Indexkonstruktion basiert auf Aggregatdaten. Es gibt jedoch auch einige wenige Ansätze, die sich auf Individualdaten aus Umfragen stützen, wie z.b. die Arbeiten des niederländischen Social and Cultural Planning Office (Boelhouwer/Stoop 1999) oder jüngst auch ein Projekt in Australien (Tasmania Department of Health and Community Services 2000). Auch auf der Basis von Daten des deutschen Wohlfahrtssurveys sind diesbezügliche Experimente durchgeführt worden (Habich 1996; Schöb 2000). Die Vorteile der individualdatenbasierten Ansätze liegen auf der Hand: Es sind insbesondere die Möglichkeit, einzelne Teilgruppen der Bevölkerung zu vergleichen und Zusammenhänge auf der Mikroebene zu analysieren. Für internationale Vergleiche wie auch für längerfristige Beobachtungen über die Zeit fehlen dafür in der Regel allerdings die erforderlichen Datengrundlagen in Form von regelmäßig über die Zeit bzw. international vergleichend erhobenen Wohlfahrtssurveys. Worin bestehen nun die spezifischen Probleme bei der Konstruktion von zusammenfassenden Indizes auf der Basis einzelner Indikatoren? Es sind meines Erachtens mindestens fünf zentrale Fragen, die sich in diesem Zusammenhang stellen: (1) Wie können die einzelnen Dimensionen eines zu quantifizierenden komplexen, multidimensionalen theoretischen Konstrukts, wie z.b. Wohlfahrt, möglichst vollständig identifiziert und separiert werden? Welche life domains und einzelnen

7 Aspekte umfaßt z.b. das Konstrukt Wohlfahrt? Sollte sich die Bildung eines Index ausschließlich auf objektive Wohlfahrtskomponenten stützen oder auch subjektive einbeziehen? (2) Auf welche und wieviele einzelne Indikatoren soll sich die Bildung eines Index stützen, und wie läßt sich eine repräsentative und optimale Auswahl der Indikatoren gewährleisten? (3) Wie kann man Äpfel mit Birnen vergleichen, bzw. wie kann man Indikatoren, die auf unterschiedlichen Skalen und mit unterschiedlichen Maßeinheiten Geldgrößen, Jahre, %-Werte etc. gemessen werden, in einem Index kombinieren? Statistisch bieten sich dafür verschiedene Möglichkeiten an, wie z.b. eine Z-Transformation, eine Rangskalentransformation oder die Abbildung der ursprünglichen Werte auf einer normierten Skala, aber welche Implikationen hat die Wahl der einen oder anderen Methode, und welche sind mehr und welche weniger geeignet? (4) Da ein Index - technisch gesprochen - eine Variable (ist), deren Werte sich aus einer Rechenoperation mehrerer anderer Variablen ergeben (Diekmann 1995: 208), stellt sich die Frage, über welchen Algorithmus man die einzelnen Bestandteile zu einem Index zusammenfassen soll und welche Konsequenzen aus der Wahl der einen oder anderen Aggregationsregel resultieren. Die Entscheidung, die einzelnen Indikatoren additiv oder multiplikativ zu verknüpfen, hat z.b. weitreichende Implikationen für die Annahme der Substituierbarkeit der einzelnen Elemente, z.b. ob ein schlechter Gesundheitszustand durch ein hohes Bildungsniveau oder eine geringe Freizeit durch ein hohes Einkommen vollständig oder teilweise kompensiert werden können oder nicht. (5) Soll man den einzelnen Elementen, die in den Index einbezogen werden, gleiche oder unterschiedliche Gewichte beimessen - sind z.b. die Arbeitsbedingungen genauso wichtig wie die Wohnverhältnisse, sind sie weniger wichtig oder wichtiger - und woher kann und soll man die Gewichte gegebenenfalls nehmen? Tatsächlich gibt es sowohl gute Gründe für als auch gegen eine Gewichtung, und es finden sich eine ganze Reihe von Vorschlägen, worauf sich gegebenenfalls eine Gewichtung stützen könnte, wie z.b. informierte Plausibilitätsüberlegungen, Expertenratings,

8 Fragen nach der Wichtigkeit von Lebensbereichen und Wohlfahrtsaspekten in Bevölkerungsbefragungen, Faktor-Scores aus Faktorenanalysen und andere mehr. Ausgewählte Ansätze der Indexkonstruktion Im Folgenden sollen anhand von drei vergleichsweise prominenten Index - Beispielen, dem 'Human Development Index', dem 'Index of Social Progress' und dem 'Index of Social Health', exemplarisch Prinzipien und Probleme der Indexkonstruktion dargestellt und daran anschließend auf einige Defizite der bisherigen Vorschläge eingegangen werden. Abschließend werden mögliche Perspektiven der weiteren Forschung kurz skizziert. Zunächst soll jedoch auf den in mancherlei Hinsicht wegweisenden Ansatz von Drewnowski eingegangen werden, der explizit oder implizit den Ausgangspunkt für viele zeitgenössischen Arbeiten darstellt. Im Zusammenhang mit seinen Arbeiten an der Konstruktion eines 'Level of Living Index' hat Drewnowski zunächst einmal allgemeine Kriterien entwickelt, denen ein solches Maß genügen soll. Dazu gehören insbesondere: - pertinence: In den Index sollen nur solche Aspekte der Lebensverhältnisse einbezogen werden, die einen direkten Wohlfahrtsbezug haben; - comprehensiveness: Der Index soll möglichst umfassend sein und die einbezogenen Aspekte sollen die verschiedenen Bedürfnisse und Wohlfahrtskomponenten repäsentativ abbilden; - simplicity: Der Index soll leicht verständlich sein; - flexibility: Es soll möglich sein, für unterschiedliche Verwendungszwecke verschiedene Varianten des Index zu entwickeln und zu verwenden; - measurement in real terms: Die für die Berechnung zu berücksichtigenden Indikatoren sollen in realen Meßgrößen und nicht in Geldwerten gemessen werden; Das von Drewnowski vorgeschlagene Verfahren der Indexkonstruktion umfaßt mehrere Elemente und Schritte: Um Wohlfahrt zu quantifizieren, werden zunächst einzelne Komponenten, wie z.b. Gesundheit, Bildung, Freizeit, soziale und

9 öffentliche Sicherheit identifiziert, die verschiedenen Bedürfniskategorien entsprechen. Für jede Komponente werden dann in der Regel mehrere Indikatoren ausgewählt, wie z.b. Schulabschluß und Analphabetismus für Bildung. Die Indikatoren sollen für die jeweilige Komponente repräsentativ sein und alle relevanten Aspekte abdecken ohne redundant zu sein. Um die in realen Einheiten gemessenen Indikatoren vergleichbar und aggregierbar zu machen, werden sie in Indizes transformiert. Die dafür benötigte Skala wird von sogenannten 'critical points of indicators', bzw. Schwellenwerten abgeleitet: einem absoluten Minimum (0 point), das = 0 gesetzt wird und gewissermaßen die 'Überlebensschwelle' definiert; einem minimalen Versorgungsniveau (M point), das = 100 gesetzt wird, sowie einem als maximal angesehenen Versorgungsniveau (full satisfaction bzw. affluent point). Dieser Sättigungswert fungiert auch als 'ceiling für den jeweiligen Indikator, d.h. Werte oberhalb dieser Schwelle gelten nicht mehr als Wohlfahrtszuwächse, sondern werden als Verschwendung betrachtet. Um neben dem Niveau auch die Verteilung zu berücksichtigen, werden die Indikator-Indizes mit einem Verteilungsmaß (1- Konzentrationsindex) multipliziert. Das Berechnungsverfahren umfaßt die folgenden Schritte: (1) Festlegung der den Schwellenwerten entsprechenden Indikatorwerte; (2) Ermittlung der empirischen Indikatorwerte; (3) Berechnung der intermediären Indikator-Index-Werte (ohne Verteilung); (4) Berechnung der Verteilungskoeffizienten; (5) Berechnung der Indikator-Indizes durch Multiplikation mit den Verteilungskoeffizienten; (6) Aggregierung der auf der Basis der einzelnen Indikatoren gewonnenen und mit dem Verteilungsmaß multiplizierten Indexwerte zu Komponenten-Indizes oder einem Gesamtwohlfahrtsindex durch einfache Durchschnittsbildung. Ein offensichtliches Problem dieses Ansatzes sind die normativen Setzungen, die in die Festlegung der für die Indexkonstruktion zentralen Schwellenwerte 6 eingehen und der unterstellte gesellschaftliche Konsens im Hinblick auf die anzustrebenden Wohlfahrtsziele und Versorgungsniveaus. Der von Drewnowski vorgeschlagene Level-of-Living-Index hat wohl nicht zuletzt deshalb in der Praxis der Wohlfahrtsmessung und Sozialberichterstattung zunächst keine größere Bedeutung 6 So wird z.b. bezüglich der Wohnungsversorgung ¼ Raum pro Einwohner als Nullpunkt und 1 Raum pro Einwohner = 100 gestzt. 1 ½ Räume pro Einwohner gelten als Affluentpoint.

10 erlangt, aber die späteren Arbeiten an summarischen Wohlfahrtsindizes dennoch maßgeblich beeinflußt. Das gilt ganz besonders für den Human Development Index (HDI), den mit Abstand bekanntesten zeitgenössischen Versuch, einen umfassenden Wohlfahrtsindex zu konstruieren. Der Index ist Bestandteil des Human Development Reports, der seit 1990 jährlich im Rahmen des United Nations Development Programme veröffentlicht wird. Der essentielle Kern des Human Development Konzepts, das maßgeblich durch den Nobelpreisträger für Ökonomie Amartya K. Sen geprägt wurde, ist die Erweiterung der Wahlmöglichkeiten und Lebenschancen für die einzelnen Bürger. Der Human Development Index kombiniert drei Wohlfahrtskomponenten bzw. Voraussetzungen für die Erweiterung von Wahlmöglichkeiten und Lebenschancen: die Länge des Lebens, Wissen bzw. Bildung und den Lebensstandard. Jede Dimension wird mit 1-2 Indikatoren gemessen, und für jeden Indikator wird ein Minimum und ein Maximum festgelegt. Die Standardisierung der Indikatoren geschieht durch die Transformation auf eine von 0 bis 1 reichende Skala, wobei der Wert 0 dem Minimum und 1 dem Maximum des Indikators - beides wird extern festgelegt - entspricht. Der Gesamtindex wird dann als einfaches arithmetisches Mittel dieser drei Indizes ermittelt. Es wird zwar keine explizite Gewichtung bei der Berechnung des Gesamtindex vorgenommen, aber implizit geschieht doch eine Quasi-Gewichtung, indem das pro- Kopf-Einkommen diskontiert wird und bei der Bildung die Alphabetisierungsrate stärker berücksichtigt wird als die allgemeine Bildungsbeteiligung. Die Diskontierung des pro-kopf-einkommens wird deshalb vorgenommen, weil man von der Annahme ausgeht, daß der Grenznutzen des Einkommens mit steigendem Lebenstandard abnimmt.

11 Schaubild 1: HDI 1997, 1998 und ,00 0,99 0,98 0,97 HDI 1997 HDI 1998 HDI ,96 0,95 0,94 0,93 0,92 0,91 0,90 0,89 0,88 0,87 0,86 0,85 Canada Norway United States Japan Belgium Sweden Australia Netherlands Iceland United Kingdom France Switzerland Finland Germany Denmark Austria Luxembourg New Zealand Italy Ireland Spain Singapore Datenbasis: Human Development Reports 1999; 2000; 2001 Schaubild 1 zeigt die Rangordnung der 22 erstplazierten Länder nach ihrem HDI- Wert für die Jahre 1997 bis Kanada hat seinen Spitzenplatz der früheren Jahre 1999 an Norwegen verloren und ist auf Rang drei hinter Australien und vor Schweden zurückgefallen. Es folgen Belgien, die USA und Island. Deutschland liegt 1999 auf dem 17. Rang mit dem gleichen HDI-Wert wie Österreich und unmittelbar vor Irland - und hat gegenüber dem Vorjahr drei Rangplätze verloren. Daß die HDI-Rangplätze vielfach von den Rangplätzen des GDP pro Kopf abweichen, ist aufgrund des Konstruktionsverfahrens zu erwarten und liegt in der Logik des Verfahrens. Länder, deren HDI-Rangplatz deutlich unter ihrem GDP- Rangplatz liegt, sind z.b. Luxenburg, die USA, die Schweiz und ganz besonders die ölproduzierenden arabischen Länder. Länder, in denen der HDI-Rangplatz den GDP- Rangplatz deutlich übersteigt, sind z.b. Australien, Schweden oder auch Griechenland. Nicht immer ist das HDI-Ranking auf den ersten Blick plausibel, z.b. die Tatsache, daß Belgien praktisch gleichauf mit Schweden an vorderster Stelle innerhalb der EU- Länder rangiert, die Schweiz dagegen erst auf dem 11. Platz (1998: 13. Rang) liegt und kaum besser als Großbritannien abschneidet. Nach der Veröffentlichung des Human Development Reports von 1999 erschien in der kanadischen Financial Post ein Artikel mit der Überschrift: "We're No. 13 or No. 5, but No. 1? Hardly". Die häufigsten Kritikpunkte an der Konstruktion des HDI sind dementsprechend (1) die

12 geringe Zahl und zweifelhafte Repräsentativität der einbezogenen Indikatoren für das Konstrukt Human Development und die allgemeine Wohlfahrt, (2) die Vernachlässigung von Verteilungsaspekten in diesem Maß und (3) die geringe Diskriminierung zwischen den hochentwickelten Ländern. Während, Mahbub ul Haq einer der Erfinder des HDI - für dessen Begründung mit dem Satz zitiert wird (Sen 1999: 23): We need a measure of the same level of vulgarity as GNP just one number but a measure that is not blind to social aspects of human lives as GNP is, hat A. Sen die Bedeutung dieses Index mittlerweile doch erheblich relativiert: the HDI, which is inescapably a crude index, must not be seen as anything other than an introductory move getting people interested in the rich collection of information that is present in the Human Development Report (Sen 1999: 23). Der Wert der Konstruktion eines zusammenfassenden Index wird demnach von Sen vor allem in der Funktion gesehen, Aufmerksamkeit zu erzielen, nicht zuletzt in den Medien, und das ist mit dem HDI durchaus auch gelungen. Ein zweites Beispiel für einen summarischen Wohlfahrtsindex ist der von Richard Estes entwickelte "Index of Social Progress" (Estes 1984; 1997). Im Vergleich zum Konzept des Human Development ist das Konstrukt, das mit dem Index of Social Progress (ISP) gemessen werden soll, theoretisch weniger elaboriert und anspruchsvoll. Social Progress wird von Estes (1984: 17) definiert als changes in the capacity of individual nations to provide more adequately for the basic social and material needs of their populations 7. Aus dem Konzept social progress werden verschiedene Dimensionen abgeleitet, die dann mithilfe von insgesamt 46 Indikatoren, zugeordnet zu 10 Subindizes, operationalisiert und gemessen werden. Die Teilindizes und der Gesamtindex werden nach dem folgenden Verfahren berechnet: (1) Die Werte der einzelnen Indikatoren werden durch eine z-transformation standardisiert; (2) Die Richtung der Indikatoren wird nach ihrem Wohlfahrtsbezug vereinheitlicht; 7 Zur Bedeutung des Konzepts 'national social vulnerability' in diesem Zusammenhang vgl. Estes (1984: 19f).

13 (3) Für jeden Teilbereich wird ein Subindex als arithmetisches Mittel der richtungs-korrigierten z-werte der Einzelindikatoren gebildet Damit wird die unterschiedliche Zahl von Indikatoren pro Teilbereich ausgeglichen. (4) Die Subindex Scores werden mit den Faktorladungen einer Faktorenanalyse gewichtet; es gibt allerdings auch eine ungewichtete Variante dieses Index. (5) Schließlich wird der Gesamtindex als Summe der 10 gewichteten Subindex - Scores gebildet Schaubild 2: Index of Social Progress Differenz WISP Dänemark Norwegen Schweden Österreich Niederlande Datenbasis: Estes Frankreich D-West Italien Finnland Belgien Schweiz Großbritannien Irland Spanien D-Ost Griechenland Ungarn Portugal Tschechoslowakei Polen Bulgarien Jugoslawien Rumänien Albanien Das Schaubild 2 zeigt die nach den ISP - Werten gebildete Rangordnung von 24 europäischen Ländern für das Jahr An der Spitze liegt hier Dänemark vor Norwegen und Schweden. Westdeutschland belegt den 7. und Ostdeutschland den 15. Platz. Die Schweiz liegt auf Rang 11 hinter Belgien und vor Großbritannien. Auf den hinteren Plätzen rangieren die osteuropäischen Länder, die sich in ihren Rangplätzen gegenüber 1970 ausnahmslos drastisch verschlechtert haben, während sich die südeuropäischen Länder in diesem Zeitraum alle verbessert haben. Beides ist plausibel und durch viele Indizien belegt. Der ISP erreicht im europäischen Durchschnitt einen Wert von 90 und im Weltdurchschnitt (124 Länder) von 49. Im Vergleich mit dem HDI ist die Variationsbreite des ISP etwas größer, aber dennoch

14 ist der Grad der Übereinstimmung zwischen diesen beiden Indizes beachtlich, auch wenn es eine Reihe von Rangplatzunterschieden gibt. Größer sind die Diskrepanzen im Vergleich zum GNP pro Kopf; hier weichen die Einstufungen bei einigen Ländern erheblich voneinander ab, das gilt ganz besonders für die Schweiz. Kritisch bewertet werden an dem Ansatz von Estes von einigen Autoren das nicht sehr klare Konzept Social Progress sowie die Auswahl der Indikatoren, die teilweise als problematisch angesehen wird - z.b. der Indikator Veteidigungsausgaben und einige demographische Indikatoren. Positiv gewertet werden häufig das vergleichsweise reflektierte Berechnungsverfahren und die Tatsache, daß dieser Index Vergleiche in Raum und Zeit für eine Vielzahl von Ländern erlaubt. Ingesamt gilt der Index of Social Progress als einer der methodisch solidesten und anerkanntesten synthetischen Wohlfahrtsindizes, obwohl er in seinem Bekanntheitsgrad bei Weitem nicht an den HDI heranreicht. Das dritte hier herangezogene Beispiel ist der Index of Social Health (ISH), der am Institute for Innovation in Social Policy der Fordham University entwickelt und 1987 erstmals veröffentlicht wurde (Miringoff/Miringoff 1999). Für die USA liegen für den dort populären Index seit 1970 Angaben auf jährlicher Basis vor, und mittlerweile wurde der ISH unter Beteiligung von Statistics Canada auch für Kanada berechnet. Das zugrundeliegende Konstrukt heißt in diesem Falle Social Health, das aber nur rudimentär elaboriert wird und letztlich eher unbestimmt bleibt. Der Index soll orientiert an benchmarks 'national performance' oder auch kritische Systemzustände messen. How are we really doing ist die eher diffuse Frage, die hier beantwortet werden soll. Als Kriterien für die Auswahl der insgesamt 16 Indikatoren werden u.a. genannt: daß sie regelmäßig und zuverlässig gemessen werden, daß sie die Lebensverhältnisse aller Altersgruppen repräsentieren, und daß sie gesellschaftlich bzw. sozialpolitisch relevant sein sollen. Die davon abgesehen eher pragmatisch ausgewählten Indikatoren werden verschiedenen Altersgruppen zugeordnet, für die dann Subindizes ermittelt werden. Die Indexberechnung beruht auf einer Standardisierung der Einzelindikatoren, die sich ähnlich wie beim HDI an Minimal bzw. Maximalwerten orientiert, die in diesem Fall aber nicht extern gesetzte, sondern empirisch beobachtete Werte in der jeweiligen Beobachtungsperiode sind. Eine Gewichtung wird nicht vorgenommen,

15 Schaubild 3: Index of Social Health, GDP per Capita und H D I für Kanada GDP/Capita $ ISH und HDI GDP / Capita ISH HDI Datenbasis: Brink/Zeesman 1997; UNDP 1999 findet aber vermutlich ungewollt insofern statt, als die Gruppe der Älteren nur durch zwei Indikatoren repräsentiert ist und der Gesamtindex nicht als Summe der Subindizes, sondern über die Einzelindikatoren berechnet wird. Wie Schaubild 3 zeigt, ist der Index of Social Health für Kanada bis zum Ende der siebziger Jahre gestiegen und ist seitdem tendenziell gesunken. Diese Entwicklung steht im Widerspruch zu den Entwicklungstrends von anderen Maßen, wie dem GDP pro Kopf und dem HDI die beide von konjunkturellen Schwankungen des GDP abgesehen über den gesamten Zeitraum zunehmen. Während die Befürworter des ISH, diese Diskrepanz als Indiz dafür werten, daß GDP can no longer serve as a proxy for well-being as it did, when economic growth and social well-being improved simultaneously (Brink/Zeesman 1997: 13), kann man daraus allerdings auch Zweifel an der Validität des ISH ableiten. Um Anhaltspunkte dafür zu bekommen, warum der ISH die beschriebene Entwicklung nimmt, muß man mindestens auf die Ebene der Subindizes, wenn nicht sogar die der Einzelindikatoren zurückgehen. Das ist allerdings ein Problem, das sich bei allen Indizes auf einem derartigen Aggregationsniveau gleichermaßen stellt. Hier sind es die Indikatoren Kindesmißbrauch, Kinderarmut, Drogendelikte, Private Gesundheitsausgaben bei Rentnern, Sozialhilfebezug sowie der Abstand zwischen dem untersten und oberstes Einkommensquintil, die die negative Entwicklung vor allem bewirken. Zweifel an der

16 Validität des ISH haben kürzlich auch Hagarty und Land (1999: 11) geäußert. Sie sehen weitere Schwächen in der Zuverlässigkeit einiger Ausgangsindikatoren wie z.b. Kindesmißbrauch - und besonders auch in dem an empirischen Minimal- und Maximalwerten orientierten Normierunsverfahren, dem im Vergleich zur Z- Transformation deutlich schlechtere statistische Eigenschaften attestiert werden. Generell betrachten sie den ISH eher als einen Index that summarizes trends in a selected list of social problems denn als einen ausgewogenen Wohlfahrtsindex. Defizite und Perspektiven der Indexkonstruktion Welche Schlußfolgerungen lassen sich aus der exemplarischen Erörterung dieser drei Ansätze zur Konstruktion eines zusammenfassenden Wohlfahrtsindex ziehen? Zunächst bleibt festzuhalten, daß die Suche nach einem allumfassenden, synthetischen Wohlfahrtsmaß auch die Nachfolger Niceforo s nicht losgelassen und entgegen dessen pessimistischer Prognose schließlich zu greifbaren Ergebnissen geführt hat. Von den vielen Indizes, die in den letzten Jahren - wohl nicht zuletzt auch als Reaktion auf einen zunehmenden Bedarf an Vergleichen in Raum und Zeit - entwickelt und propagiert wurden, haben einige erstaunliche Karrieren gemacht. Das gilt ganz besonders für das Flagschiff derartiger Ansätze - den Human Development Index der nicht nur eine enorme öffentliche Resonanz findet, sondern darüber hinaus auch eine beachtliche politische Wirkung erzielt. Die Betrachtung der drei erörterten und anderer Vorschläge der Indexbildung gibt jedoch auch Anlaß, sich der diesbezüglichen Skepsis und Warnungen zu erinnern, die Otis Duncan in seinen Notes on Social Measurement ausspricht: "In a chemistry laboratory one learns to be a little cautious about 'combining' substances. But...the somewhat analogous 'combining' of information has not been widely recognized to have a property analogous to blowing up in the experimenter's face" (Otis D. Duncan 1984: 227). Trotz eines insgesamt gestiegenen methodischen Problembewußtseins scheinen sich auch in der aktuellen Diskussion die wenigsten Experimentatoren auf diesem Gebiet der von Duncan angesprochenen Risiken ausreichend bewußt zu sein. Keiner der vorliegenden Vorschläge zur Konstruktion eines synthetischen Wohlfahrtsindex ist unumstritten und über methodische und inhaltliche Kritik an

17 seinen Konstruktionsprinzipien erhaben: Im einen Falle sind es zu wenige, im anderen zu viele oder unsystematisch ausgewählte Indikatoren, hier ist die Gewichtung das Problem, dort die Normierung der einzelnen Maße oder der Algorithmus für deren Kombination. Wenn auf diesem Gebiet weitere Fortschritte erzielt werden sollen, wird man sich insbesondere mit den folgenden Defiziten auseinandersetzen müssen: - Das theoretische Konstrukt wird vielfach nicht ausreichend expliziert und es wird nur vergleichsweise selten eine systematische Dimensionalisierung als Ausgangspunkt der Indexkonstruktion vorgenommen; d.h. die Auswahl der Indikatoren geschieht vielfach wie vor allem das Beispiel ISH gezeigt hat - adhoc und pragmatisch, also ohne expliziten Theoriebezug. Daß dieses Problem prinzipiell befriedigend gelöst werden kann, muß wohl eher skeptisch beurteilt werden:..variables have been selected for inclusion in the indices in an unsystematic and atheoretical manner. Thus, different measures lead to different conclusions because different variables are included, and there is no method for deciding on the correct set of variables (Diener 1995: 108) - Für die Indexbildung haben sich noch kaum anerkannte methodische Standards herausgebildet, und die statistischen Voraussetzungen, aber auch inhaltlichen Implikationen des Kombinationsmodells wie z.b. bei der Standardisierung der Indikatoren - werden selten wirklich reflektiert. Vor allem fehlen dazu auch systematische Analysen. Den Urhebern des HDI, dessen Berechnungsgrundlagen wiederholt revidiert wurden, kommt immerhin das Verdienst zu, eine über lange Zeit schlummernde Diskussion auf diesem Gebiet wiederbelebt zu haben. - Es fehlt in der Regel eine Theorie, die den Zusammenhang der einzelnen Komponenten und in einem Index kombinierten Einzelindikatoren expliziert. Daraus resultieren erhebliche Schwierigkeiten, Veränderungen der Indexwerte angemessen zu interpretieren. Das gilt umso mehr, wenn es darum geht, Ursachen für eine bestimmte Entwicklung zu identifizieren:... there is no fundamental solution to the problem of combining indicators until the system that generates them is correctly understood (Duncan 1984).

18 - Schließlich ist die Überprüfung der Indizes im Hinblick auf ihre Reliabilität und Validität vielfach unzureichend. Angesichts der Vielzahl von - zumindest vorläufig ungelösten - Problemen, die mit der Konstruktion summarischer Wohlfahrtsindizes verbunden sind, stellt sich die Frage, welche anderen - weniger voraussetzungsvollen und problembehafteten - Möglichkeiten der Kombination und Verdichtung von Informationen in Betracht kommen. Es sollen hier lediglich zwei denkbare - auch für die Praxis der Sozialberichterstattung relevante - Alternativen kurz angesprochen werden, die Verwendung von typologischen Verfahren der Kombination von Informationen einerseits sowie die Auswahl von 'Schlüsselindikatoren' andererseits. Wie bei den oben diskutierten Ansätzen geht es auch bei der Konstruktion von Typologien letztlich darum, mehrere Variablen bzw. Indikatoren zu einem Index zu kombinieren. Der Unterschied liegt in den Anforderungen an das Meßniveau und demzufolge in den Operationen, die der Kombination der Indikatoren zugrunde liegen. Während die oben dargestellten Ansätze der Indexkonstruktion mindestens auf dem Intervallskalenniveau operieren, z.b. wenn der Index als arithmetisches Mittel von unterschiedlichen Ausgangsgrößen errechnet wird, setzen typologische Verfahren lediglich Nominalskalenniveau voraus. Indizes auf typologischer Basis finden u.a. bei der Messung der Wohnqualität und im Bereich der Deprivationsforschung Verwendung. Bei der Messung der Wohnqualität ist es z.b. üblich, die vorhanden Wohnungen bzw. Haushalte nach der Erreichung eines Mindeststandards zu klassifizieren, d.h. ob sie über Bad und Toilette, eine Zentralheizung und weitere Ausstattungsmerkmale verfügen. In der Deprivationsforschung werden Personen oder Haushalte u.a. danach klassifiziert, wie viele Benachteiligungen - z.b. soziale Isolierung, Einkommensarmut und schlechte Wohnverhältnisse - sie gleichzeitig aufweisen (Böhnke 2001). Die Vorteile derartiger Verfahren der Kombination von Informationen werden insbesondere darin gesehen, daß die ursprünglichen Informationsstrukturen weitgehend erhalten bleiben und die Risiken des Informationsverlustes reduziert werden (Abruzzini 2000); allerdings liegen auch die Beschränkungen dieser Verfahren auf der Hand. Dennoch scheint es, daß die Möglichkeiten, die derartige typologische Verfahren der

19 Kombination und Verdichtung von Informationen bieten, bisher noch nicht ausgeschöpft sind und zukünftig stärker beachtet werden sollten. Mit der Auswahl einer begrenzten Anzahl von 'Schlüsselindikatoren' wird ein Weg der Informationsverdichtung beschritten, der zumindest statistisch weit weniger voraussetzungsvoll ist als der Ansatz der Indexkonstruktion. Aktuelle Beispiele für die Verwendung dieses Ansatzes, die Informationskomplexität umfangreicher Indikatorensysteme mithilfe von 'key-' oder 'lead-indicators' zu reduzieren, sind verschiedene 'indicator-collections' von Eurostat 8, der 'Social Situation Report' der EU-Kommission (2001) sowie neuerdings auch der sogenannte Atkinson Report Indicators for Social Inclusion in the European Union (Atkinson et.al. 2002). Der letztgenannte Report unterscheidet Indikatoren auf drei unterschiedlichen Ebenen, wobei a restricted number of lead indicators die höchste Ebene bilden. Unterstellt wird bei derartigen Unterscheidungen, daß bestimmten Indikatoren ein größeres Informationspotential zu eigen ist als anderen und diese sich daher aus der Menge der insgesamt verwendeten Indikatoren hervorheben. Das würde z.b. dann der Fall sein, wenn ein bestimmter Indikator als zusammenfassend bzw. repräsentativ für einen gesamten Gegenstandsbereich angesehen werden könnte. Indikatoren, denen eine derartige Eigenschaft verschiedentlich explizit oder implizit zugeschrieben wird, sind z.b. die 'Arbeitslosenquote als ein summarischer Arbeitsmarktindikator oder die 'Lebenserwartung als globaler Gesundheitsindikator. Eine zentrale Frage, die sich in diesem Zusammenhang stellt, ist allerdings die, mit welchen methodisch begründeten Verfahren, Indikatoren einer höheren Ebene also key oder lead indicators identifiziert und aus der Gesamtmenge von Indikatoren selektiert werden können. Auf eine ebenso einfache wie naheliegende Möglichkeit der Bestimmung 'repräsentativer Indikatoren hat Leipert bereits in der Frühphase der Indikatorenbewegung hingewiesen: Kann nun in einer empirischen Analyse nachgewiesen werden, daß der Zusammenhang einer Variablen, die eine Teildimension des fraglichen Phänomens mißt, zu allen anderen Variablen, die die anderen Merkmale des Phänomens quantifizieren, sehr eng ist, kann die mit den restlichen Indikatoren hochkorrelierte Variable als repräsentativer Indikator gelten (Leipert 1976: 70). In der Praxis wird allerdings bei der Bestimmung von 'key'- oder 8 Vgl. dazu

20 'lead-indicators in aller Regel nicht einmal auf dieses einfache statistische Verfahren zurückgegriffen, von komplexeren z.b. faktorenanalytischen Methoden ganz zu schweigen. Die Auswahl entsprechender 'repräsentativer Indikatoren basiert bisher in der Praxis vielmehr zumeist auf schlichten Plausibilitätsüberlegungen bzw. informierter Willkür. Gefordert sind daher methodisch begründete Verfahren der Bestimmung repäsentativer Indikatoren. Sollten dabei befriedigende Ergebnisse erzielt werden, könnte die Verwendung von 'key indicators' bei der Suche nach Möglichkeiten der Informationsverdichtung und -vereinfachung duchaus als eine Alternative zu den vorausetzungsvolleren Verfahren der Indexkonstruktion in Betracht kommen. Zusammenfassung und Schlußfolgerungen Infolge eines zunehmenden Bedarfs an Vergleichen in Raum und Zeit einerseits sowie in Reaktion auf die anhaltenden Forderungen nach synthetisierten und komprimierten Informationen andererseits hat sich die Beschäftigung mit Ansätzen der Indexkonstruktion, die die Sozialindikatorenforschung von Anfang an begleitet hat, in den neunziger Jahren erheblich intensiviert. Als Ergebnis dieser Arbeiten wurden eine Vielzahl von Vorschlägen zur Konstruktion summarischer Wohlfahrtsindizes vorgelegt. Bei näherer Betrachtung zeigt sich allerdings, daß derartige Maße noch vielfältige methodische und konzeptionelle Defizite aufweisen und daher für die Praxis der gesellschaftlichen Dauerbeobachtung und Sozialberichterstattung bisher allenfalls bedingt brauchbar sind. Auch wenn derartige Indizes ohnehin nicht als Alternative, sondern allenfalls in Ergänzung zu einem differenzierten Informationsangebot, z.b. umfassenden Indikatorensystemen, in Betracht kommen, ist ihr spezifischer Informationswert nach wie vor mit Skepsis zu beurteilen. Das gilt besonders dann, wenn sich die Funktion dieser Instrumente nicht auf die Erzielung von Aufmerksamkeit in der öffentlichen Debatte beschränken, sondern auch die Verwendung für die gesellschaftlichen Diagnose und Steuerung beinhalten soll. Zusammenfassende - und damit immer auch vereinfachende - Beurteilungen der gesellschaftlichen Lage und Entwicklung werden allerdings nicht nur in der Politik,

15/2015-21. Januar 2015. Anteil innovativer Unternehmen in der Europäischen Union, 2010-2012 (in % der Unternehmen)

15/2015-21. Januar 2015. Anteil innovativer Unternehmen in der Europäischen Union, 2010-2012 (in % der Unternehmen) 15/2015-21. Januar 2015 Innovationserhebung der Gemeinschaft (2012) Anteil der n in der EU im Zeitraum 2010-2012 unter 50% gesunken Organisations- und Marketinginnovationen liegen knapp vor Produktund

Mehr

Inequality Utilitarian and Capabilities Perspectives (and what they may imply for public health)

Inequality Utilitarian and Capabilities Perspectives (and what they may imply for public health) Inequality Utilitarian and Capabilities Perspectives (and what they may imply for public health) 1 Utilitarian Perspectives on Inequality 2 Inequalities matter most in terms of their impact onthelivesthatpeopleseektoliveandthethings,

Mehr

Global deflation, the euro and growth

Global deflation, the euro and growth Global deflation, the euro and growth Washington. 4. 14 Professor Dr. Heiner Flassbeck Veränderungsrate geg. Vorjahr in vh 1971 1973 1975 1977 1979 1981 1983 1985 1987 1989 1991 1993 1995 1997 1999 13

Mehr

Extract of the Annotations used for Econ 5080 at the University of Utah, with study questions, akmk.pdf.

Extract of the Annotations used for Econ 5080 at the University of Utah, with study questions, akmk.pdf. 1 The zip archives available at http://www.econ.utah.edu/ ~ ehrbar/l2co.zip or http: //marx.econ.utah.edu/das-kapital/ec5080.zip compiled August 26, 2010 have the following content. (they differ in their

Mehr

Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung. Erfahrungen aus Deutschland - unter besonderer Berücksichtigung medizinischer Leitlinien

Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung. Erfahrungen aus Deutschland - unter besonderer Berücksichtigung medizinischer Leitlinien Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung Erfahrungen aus Deutschland - unter besonderer Berücksichtigung medizinischer Leitlinien Prof. Dr. Günter Ollenschläger Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin,

Mehr

Wohlstand und Wohlfahrt messbar und vergleichbar?

Wohlstand und Wohlfahrt messbar und vergleichbar? Wohlstand und Wohlfahrt messbar und vergleichbar? Tagung Lebenszufriedenheit, Wirtschaftswachstum und Einkommensverteilung, Wien 01.07.2011 Prof. Dr. Werner Sesselmeier Universität Koblenz-Landau Agenda

Mehr

Ausgaben für Recht, öffentliche Ordnung und Verteidigung

Ausgaben für Recht, öffentliche Ordnung und Verteidigung From: Die OECD in Zahlen und Fakten 2011-2012 Wirtschaft, Umwelt, Gesellschaft Access the complete publication at: http://dx.doi.org/10.1787/9789264125476-de Ausgaben für Recht, öffentliche Ordnung und

Mehr

Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte

Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte Mag. Rainer Bacher / Kommunalkredit Austria 25.10.2011 ÖSTERREICHS BANK FÜR INFRASTRUKTUR Auf dem Weg in eine düstere Zukunft? ÖSTERREICHS BANK FÜR INFRASTRUKTUR

Mehr

Acer. WLAN 11g Broadband Router. Quick Start Guide

Acer. WLAN 11g Broadband Router. Quick Start Guide Acer WLAN 11g Broadband Router Quick Start Guide 1 This product is in compliance with the essential requirements and other relevant provisions of the R&TTE directive 1999/5/EC. Product Name: Model Name

Mehr

Anhang zum Altersübergangs-Report 2012-01

Anhang zum Altersübergangs-Report 2012-01 Anhang 2012-01 Anhang zum Altersübergangs-Report 2012-01 Alterserwerbsbeteiligung in Europa Deutschland im internationalen Vergleich Tabellen und Abbildungen Tabelle Anhang 1: Gesetzliche Rentenaltersgrenzen

Mehr

Accounting course program for master students. Institute of Accounting and Auditing http://www.wiwi.hu-berlin.de/rewe

Accounting course program for master students. Institute of Accounting and Auditing http://www.wiwi.hu-berlin.de/rewe Accounting course program for master students Institute of Accounting and Auditing http://www.wiwi.hu-berlin.de/rewe 2 Accounting requires institutional knowledge... 3...but it pays: Lehman Bros. Inc.,

Mehr

Qualitätsinstitute im internationalen Vergleich Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH FFPH

Qualitätsinstitute im internationalen Vergleich Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH FFPH Qualitätsinstitute im internationalen Vergleich Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH FFPH FG Management im Gesundheitswesen, Technische Universität Berlin, BerlinHECOR - Gesundheitsökonomisches Zentrum Berlin

Mehr

Dr. habil. Rüdiger Jacob Methoden und Techniken der empirischen Sozialforschung Vorlesung mit Diskussion

Dr. habil. Rüdiger Jacob Methoden und Techniken der empirischen Sozialforschung Vorlesung mit Diskussion Dr. habil. Rüdiger Jacob Methoden und Techniken der empirischen Sozialforschung Vorlesung mit Diskussion 4. Messtheorie Messen in den Sozialwissenschaften, Operationalisierung und Indikatoren, Messniveaus,

Mehr

Titel der Präsentation

Titel der Präsentation Titel der Präsentation Untertitel der Präsentation Kreativität in der Produktion audiovisueller Unterhaltung Strategie für eine digitale Medienwelt? Pamela Przybylski Institut für Kommunikationswissenschaft

Mehr

www.unil.ch/share Ergebnisse der Studie 50+ in Europa

www.unil.ch/share Ergebnisse der Studie 50+ in Europa www.unil.ch/share Ergebnisse der Studie 50+ in Europa Was sind die nächsten Schritte? Der nächste grosse Schritt der 50+ in Europe Studie ist die retrospektive Erhebung von Lebensgeschichten der über 35,000

Mehr

Field Librarianship in den USA

Field Librarianship in den USA Field Librarianship in den USA Bestandsaufnahme und Zukunftsperspektiven Vorschau subject librarians field librarians in den USA embedded librarians das amerikanische Hochschulwesen Zukunftsperspektiven

Mehr

Social Business Erfolgsmessung

Social Business Erfolgsmessung Social Business Erfolgsmessung Praxisbericht aus dem Social Business Projekt bei der Robert Bosch GmbH 8.10.2013, Cordula Proefrock (Robert Bosch GmbH), Dr. Christoph Tempich (inovex GmbH) 1 The Bosch

Mehr

Deutsch als Fremdsprache

Deutsch als Fremdsprache Deutsch als Fremdsprache Deutsch als Fremdsprache Ausgewählte europäische Staaten*, in denen Deutsch die Fremdsprache ist, die Ausgewählte am zweithäufigsten** europäische erlernt Staaten*, wird, in denen

Mehr

Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH

Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH FG Management im Gesundheitswesen, Technische Universität Berlin (WHO Collaborating Centre for Health Systems Research and Management) & European Observatory on Health

Mehr

Einstellungen zu Gesundheitssystemen und Ungleichheiten in der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen im internationalen Vergleich

Einstellungen zu Gesundheitssystemen und Ungleichheiten in der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen im internationalen Vergleich Monika Mischke, Claus Wendt Einstellungen zu Gesundheitssystemen und Ungleichheiten in der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen im internationalen Vergleich Literatur / Quellen: Reibling, Nadine und

Mehr

AS Path-Prepending in the Internet And Its Impact on Routing Decisions

AS Path-Prepending in the Internet And Its Impact on Routing Decisions (SEP) Its Impact on Routing Decisions Zhi Qi ytqz@mytum.de Advisor: Wolfgang Mühlbauer Lehrstuhl für Netzwerkarchitekturen Background Motivation BGP -> core routing protocol BGP relies on policy routing

Mehr

ANHANG 1. Internationale Standort-Rankings. Veränderung. Rang (von) Ranking Institution Jahr 26 (61) -4 (IMD)

ANHANG 1. Internationale Standort-Rankings. Veränderung. Rang (von) Ranking Institution Jahr 26 (61) -4 (IMD) ANHANG 1 Internationale Standort-Rankings Ranking Institution Jahr World Competitiveness Scoreboard Global Competitiveness Index Ease of Doing Business Summary Innovation Index Innovationsindikator Global

Mehr

Exercise (Part II) Anastasia Mochalova, Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik, Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt 1

Exercise (Part II) Anastasia Mochalova, Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik, Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt 1 Exercise (Part II) Notes: The exercise is based on Microsoft Dynamics CRM Online. For all screenshots: Copyright Microsoft Corporation. The sign ## is you personal number to be used in all exercises. All

Mehr

Europa am Abgrund der Fehler liegt im System

Europa am Abgrund der Fehler liegt im System Europa am Abgrund der Fehler liegt im System es spricht: Prof. Dr. Heiner Flassbeck Chef-Volkswirt Director Division on Globalization and Development Strategies UNCTAD, Genf Veranstaltungsträger: Rosa

Mehr

Labour law and Consumer protection principles usage in non-state pension system

Labour law and Consumer protection principles usage in non-state pension system Labour law and Consumer protection principles usage in non-state pension system by Prof. Dr. Heinz-Dietrich Steinmeyer General Remarks In private non state pensions systems usually three actors Employer

Mehr

Scrum @FH Biel. Scrum Einführung mit «Electronical Newsletter» FH Biel, 12. Januar 2012. Folie 1 12. Januar 2012. Frank Buchli

Scrum @FH Biel. Scrum Einführung mit «Electronical Newsletter» FH Biel, 12. Januar 2012. Folie 1 12. Januar 2012. Frank Buchli Scrum @FH Biel Scrum Einführung mit «Electronical Newsletter» FH Biel, 12. Januar 2012 Folie 1 12. Januar 2012 Frank Buchli Zu meiner Person Frank Buchli MS in Computer Science, Uni Bern 2003 3 Jahre IT

Mehr

ITIL V3. Service Mehrwert für den Kunden. Ing. Martin Pscheidl, MBA, MSc cert. ITIL Expert. SolveDirect Service Management

ITIL V3. Service Mehrwert für den Kunden. Ing. Martin Pscheidl, MBA, MSc cert. ITIL Expert. SolveDirect Service Management ITIL V3 Ing. Martin Pscheidl, MBA, MSc cert. ITIL Expert SolveDirect Service Management martin.pscheidl@solvedirect.com Service Mehrwert für den Kunden mit Unterstützung von 1 Wie Service für den Kunden

Mehr

Immobilienperformance Schweiz 2010. Dr. Nassos Manginas, IPD GmbH

Immobilienperformance Schweiz 2010. Dr. Nassos Manginas, IPD GmbH Immobilienperformance Schweiz 2010 Dr. Nassos Manginas, IPD GmbH Agenda Eckdaten 2009-2010 * Portfolios mit Geschäftsjahresende März und Juni bleiben im Index unberücksichtigt Schweizer Immobilienindex

Mehr

Zweite Schätzung für das erste Quartal 2015 BIP im Euroraum und in der EU28 um 0,4% gestiegen +1,0% bzw. +1,5% im Vergleich zum ersten Quartal 2014

Zweite Schätzung für das erste Quartal 2015 BIP im Euroraum und in der EU28 um 0,4% gestiegen +1,0% bzw. +1,5% im Vergleich zum ersten Quartal 2014 2005Q1 2005Q2 2005Q3 2005Q4 2006Q1 2006Q2 2006Q3 2006Q4 2007Q1 2007Q2 2007Q3 2007Q4 2008Q1 2008Q2 2008Q3 2008Q4 2009Q1 2009Q2 2009Q3 2009Q4 2010Q1 2010Q2 2010Q3 2010Q4 2011Q1 2011Q2 2011Q3 2011Q4 2012Q1

Mehr

Einkommensaufbau mit FFI:

Einkommensaufbau mit FFI: For English Explanation, go to page 4. Einkommensaufbau mit FFI: 1) Binäre Cycle: Eine Position ist wie ein Business-Center. Ihr Business-Center hat zwei Teams. Jedes mal, wenn eines der Teams 300 Punkte

Mehr

Wie agil kann Business Analyse sein?

Wie agil kann Business Analyse sein? Wie agil kann Business Analyse sein? Chapter Meeting Michael Leber 2012-01-24 ANECON Software Design und Beratung G.m.b.H. Alser Str. 4/Hof 1 A-1090 Wien Tel.: +43 1 409 58 90 www.anecon.com office@anecon.com

Mehr

The poetry of school.

The poetry of school. International Week 2015 The poetry of school. The pedagogy of transfers and transitions at the Lower Austrian University College of Teacher Education(PH NÖ) Andreas Bieringer In M. Bernard s class, school

Mehr

«Zukunft Bildung Schweiz»

«Zukunft Bildung Schweiz» «Zukunft Bildung Schweiz» Von der Selektion zur Integration Welche Art von Schule wirkt sich positiv auf eine «gute» zukünftige Gesellschaft aus? Eine Schwedische Perspektive. Bern 16-17.06.2011 Referent:

Mehr

Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien

Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien Aktuelle Berichte Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien Juli 2015 Positive Arbeitsmarktentwicklung setzt sich fort, trotz steigenden SGB-II-Leistungsbezugs Die Arbeitsmarktentwicklung bei Bulgaren

Mehr

Megastädte in der Dritten Welt : Können Städte Monstren sein?

Megastädte in der Dritten Welt : Können Städte Monstren sein? Megastädte in der Dritten Welt : http://cdn.list25.com/wp-content/uploads/2012/04/mexicocity.png 1. Megastädte haben einen schlechten Ruf because of their sheer size, megacities are critical sites of current

Mehr

Aber genau deshalb möchte ich Ihre Aufmehrsamkeit darauf lenken und Sie dazu animieren, der Eventualität durch geeignete Gegenmaßnahmen zu begegnen.

Aber genau deshalb möchte ich Ihre Aufmehrsamkeit darauf lenken und Sie dazu animieren, der Eventualität durch geeignete Gegenmaßnahmen zu begegnen. NetWorker - Allgemein Tip 618, Seite 1/5 Das Desaster Recovery (mmrecov) ist evtl. nicht mehr möglich, wenn der Boostrap Save Set auf einem AFTD Volume auf einem (Data Domain) CIFS Share gespeichert ist!

Mehr

Infoblatt für ERASMUS-Studierende aus Nicht-EU-Ländern Leaflet for ERASMUS students from Non-EU countries

Infoblatt für ERASMUS-Studierende aus Nicht-EU-Ländern Leaflet for ERASMUS students from Non-EU countries Infoblatt für ERASMUS-Studierende aus Nicht-EU-Ländern Leaflet for ERASMUS students from Non-EU countries Allgemeine Hinweise / General information Internationale Studierende aus Nicht-EU-Ländern müssen

Mehr

Infoblatt für ERASMUS-Studierende aus Nicht-EU-Ländern Leaflet for ERASMUS students from Non-EU countries

Infoblatt für ERASMUS-Studierende aus Nicht-EU-Ländern Leaflet for ERASMUS students from Non-EU countries Infoblatt für ERASMUS-Studierende aus Nicht-EU-Ländern Leaflet for ERASMUS students from Non-EU countries Allgemeine Hinweise / General information Internationale Studierende aus Nicht-EU-Ländern müssen

Mehr

p^db=`oj===pìééçêíáåñçêã~íáçå=

p^db=`oj===pìééçêíáåñçêã~íáçå= p^db=`oj===pìééçêíáåñçêã~íáçå= Error: "Could not connect to the SQL Server Instance" or "Failed to open a connection to the database." When you attempt to launch ACT! by Sage or ACT by Sage Premium for

Mehr

Der demografische Wandel als Stresstest für Gesellschaft u. Wirtschaft: Szenarien und Herausforderungen bis 2030

Der demografische Wandel als Stresstest für Gesellschaft u. Wirtschaft: Szenarien und Herausforderungen bis 2030 Der demografische Wandel als Stresstest für Gesellschaft u. Wirtschaft: Szenarien und Herausforderungen bis 2030 Dr. med. Hans Groth, MBA Lehrbeauftragter Demografie und gesellschaftliche Entwicklung,

Mehr

0 Einführung: Was ist Statistik

0 Einführung: Was ist Statistik 0 Einführung: Was ist Statistik 1 Datenerhebung und Messung Die Messung Skalenniveaus 2 Univariate deskriptive Statistik 3 Multivariate Statistik 4 Regression 5 Ergänzungen Grundbegriffe Statistische Einheit,

Mehr

Exercise (Part XI) Anastasia Mochalova, Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik, Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt 1

Exercise (Part XI) Anastasia Mochalova, Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik, Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt 1 Exercise (Part XI) Notes: The exercise is based on Microsoft Dynamics CRM Online. For all screenshots: Copyright Microsoft Corporation. The sign ## is you personal number to be used in all exercises. All

Mehr

eurex rundschreiben 094/10

eurex rundschreiben 094/10 eurex rundschreiben 094/10 Datum: Frankfurt, 21. Mai 2010 Empfänger: Alle Handelsteilnehmer der Eurex Deutschland und Eurex Zürich sowie Vendoren Autorisiert von: Jürg Spillmann Weitere Informationen zur

Mehr

Makroökonomie I: Vorlesung # 9. Der primäre Leistungsbilanz (PCA) und der reale Wechselkurs

Makroökonomie I: Vorlesung # 9. Der primäre Leistungsbilanz (PCA) und der reale Wechselkurs Makroökonomie I: Vorlesung # 9 Der primäre Leistungsbilanz (PCA) und der reale Wechselkurs 1 Überblick 1. Zusammenfassung der letzten Vorlesungen 2. Eine erste Erklärung des PCA: Produktion minus Absorption

Mehr

Strategisches Management im öffentlichen Sektor: Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Forschung

Strategisches Management im öffentlichen Sektor: Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Forschung Strategisches Management im öffentlichen Sektor: Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Forschung Prof. Dr. Isabella Proeller Universität Potsdam Workshop der WK ÖBWL Uni Mannheim, 9.10.2009 1 Strategisches

Mehr

Critical Chain and Scrum

Critical Chain and Scrum Critical Chain and Scrum classic meets avant-garde (but who is who?) TOC4U 24.03.2012 Darmstadt Photo: Dan Nernay @ YachtPals.com TOC4U 24.03.2012 Darmstadt Wolfram Müller 20 Jahre Erfahrung aus 530 Projekten

Mehr

Welche Rolle kann gemeinwohlorientierte Wissenschaft/Forschungspolitik für die Entwicklung und Umsetzung einer zukunftsfähigen Green Economy spielen?

Welche Rolle kann gemeinwohlorientierte Wissenschaft/Forschungspolitik für die Entwicklung und Umsetzung einer zukunftsfähigen Green Economy spielen? Welche Rolle kann gemeinwohlorientierte Wissenschaft/Forschungspolitik für die Entwicklung und Umsetzung einer zukunftsfähigen Green Economy spielen? - In welcher Verbindung stehen gemeinwohlorientierte

Mehr

Hamburg is Germany s Gateway to the World. Germany s preeminent centre of foreign trade and major hub for trade with the Baltic Sea region

Hamburg is Germany s Gateway to the World. Germany s preeminent centre of foreign trade and major hub for trade with the Baltic Sea region in million Euro International trading metropolis Hamburg is Germany s Gateway to the World. Germany s preeminent centre of foreign trade and major hub for trade with the Baltic Sea region 8. Foreign trade

Mehr

GIPS 2010 Gesamtüberblick. Dr. Stefan J. Illmer Credit Suisse. Seminar der SBVg "GIPS Aperitif" 15. April 2010 Referat von Stefan Illmer

GIPS 2010 Gesamtüberblick. Dr. Stefan J. Illmer Credit Suisse. Seminar der SBVg GIPS Aperitif 15. April 2010 Referat von Stefan Illmer GIPS 2010 Gesamtüberblick Dr. Stefan J. Illmer Credit Suisse Agenda Ein bisschen Historie - GIPS 2010 Fundamentals of Compliance Compliance Statement Seite 3 15.04.2010 Agenda Ein bisschen Historie - GIPS

Mehr

Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien

Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien Aktuelle Berichte Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien Juni 2015 Weiterhin gute Arbeitsmarktentwicklung, aber steigender SGB-II-Leistungsbezug Die Arbeitsmarktentwicklung bei Bulgaren und Rumänen

Mehr

Patient-reported outcomes welche Indikatoren machen Sinn. Versorgung psychischer Erkrankungen? Dr. Ulrich Reininghaus

Patient-reported outcomes welche Indikatoren machen Sinn. Versorgung psychischer Erkrankungen? Dr. Ulrich Reininghaus Patient-reported outcomes welche Indikatoren machen Sinn in der Qualitätssicherung der Versorgung psychischer Erkrankungen? Dr. Ulrich Reininghaus Patient-Reported Outcomes (PROs) PROs: vom Patienten berichtete

Mehr

An Introduction to Monetary Theory. Rudolf Peto

An Introduction to Monetary Theory. Rudolf Peto An Introduction to Monetary Theory Rudolf Peto 0 Copyright 2013 by Prof. Rudolf Peto, Bielefeld (Germany), www.peto-online.net 1 2 Preface This book is mainly a translation of the theoretical part of my

Mehr

August Macke 1887-1914 Abschied, 1914 Museum Ludwig, Köln

August Macke 1887-1914 Abschied, 1914 Museum Ludwig, Köln August Macke 1887-1914 Abschied, 1914 Museum Ludwig, Köln Ideas for the classroom 1. Introductory activity wer?, was?, wo?, wann?, warum? 2. Look at how people say farewell in German. 3. Look at how people

Mehr

-Which word (lines 47-52) does tell us that Renia s host brother is a pleasant person?

-Which word (lines 47-52) does tell us that Renia s host brother is a pleasant person? Reading tasks passend zu: Open World 1 Unit 4 (student s book) Through a telescope (p. 26/27): -Renia s exchange trip: richtig falsch unkar? richtig falsch unklar: Renia hat sprachliche Verständnisprobleme.

Mehr

und E - Commerce Chance oder Bedrohung für die FMCG-Branche?

und E - Commerce Chance oder Bedrohung für die FMCG-Branche? und E - Commerce Chance oder Bedrohung für die FMCG-Branche? Oliver Koll Europanel, London 1 1 E-Commerce bei Lebensmitteln: (k)ein Markt? 2 E-Commerce-Modelle in der FMCG-Branche 3 Anregungen zur Gestaltung

Mehr

Einsatz einer Dokumentenverwaltungslösung zur Optimierung der unternehmensübergreifenden Kommunikation

Einsatz einer Dokumentenverwaltungslösung zur Optimierung der unternehmensübergreifenden Kommunikation Einsatz einer Dokumentenverwaltungslösung zur Optimierung der unternehmensübergreifenden Kommunikation Eine Betrachtung im Kontext der Ausgliederung von Chrysler Daniel Rheinbay Abstract Betriebliche Informationssysteme

Mehr

Possible Solutions for Development of Multilevel Pension System in the Republic of Azerbaijan

Possible Solutions for Development of Multilevel Pension System in the Republic of Azerbaijan Possible Solutions for Development of Multilevel Pension System in the Republic of Azerbaijan by Prof. Dr. Heinz-Dietrich Steinmeyer Introduction Multi-level pension systems Different approaches Different

Mehr

Beschwerdemanagement / Complaint Management

Beschwerdemanagement / Complaint Management Beschwerdemanagement / Complaint Management Structure: 1. Basics 2. Requirements for the implementation 3. Strategic possibilities 4. Direct Complaint Management processes 5. Indirect Complaint Management

Mehr

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz eines Vorgehensmodells zur Auswahl von CRM-Systemen D I P L O M A R B E I T zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

NEUE SOFTWAREVERSIONEN

NEUE SOFTWAREVERSIONEN Produkt Information NEUE SOFTWAREVERSIONEN Änderungsmitteilung AEM 238 und 248 Produkt Pelletronic Online Änderung Neue Softwareversion V1.7 Grund Ab sofort ist auf allen ausgelieferten Webservern die

Mehr

BE FR DE GR IT PT ES Im Verhältnis zur Anzahl aller gelisteten Unternehmen Im Verhältnis zum Umsatz aller gelisteten Unternehmen

BE FR DE GR IT PT ES Im Verhältnis zur Anzahl aller gelisteten Unternehmen Im Verhältnis zum Umsatz aller gelisteten Unternehmen Entwicklung der europäischen börsennotierten Konzerne 2 Die Rentabilität (gemessen an EBIT/ Umsatz) der europäischen nichtfinanziellen börsennotierten Konzerne hat sich zum dritten Mal in Folge leicht

Mehr

Accreditation of Prior Learning in Austria

Accreditation of Prior Learning in Austria Accreditation of Prior Learning in Austria Birgit Lenger ibw Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft Institute for Research on Qualifications and Training of the Austrian Economy October, 2009 TOPICS

Mehr

Business Solutions Ltd. Co. English / German

Business Solutions Ltd. Co. English / German Business Solutions Ltd. Co. English / German BANGKOK, the vibrant capital of Thailand, is a metropolis where you can find both; East and West; traditional and modern; melted together in a way found nowhere

Mehr

Titelmasterformat durch Klicken bearbeiten

Titelmasterformat durch Klicken bearbeiten Die Österreichische Markenwert Studie 2010 eurobrand 2010 Austria Präsentation & Pressekonferenz 7. Juli 2010 Das Podium Dkfm. Erich H. Buxbaum Vice President IAA, Area Director Europe DI Dr. Gerhard Hrebicek,

Mehr

1. General information... 2 2. Login... 2 3. Home... 3 4. Current applications... 3

1. General information... 2 2. Login... 2 3. Home... 3 4. Current applications... 3 User Manual for Marketing Authorisation and Lifecycle Management of Medicines Inhalt: User Manual for Marketing Authorisation and Lifecycle Management of Medicines... 1 1. General information... 2 2. Login...

Mehr

Cloud for Customer Learning Resources. Customer

Cloud for Customer Learning Resources. Customer Cloud for Customer Learning Resources Customer Business Center Logon to Business Center for Cloud Solutions from SAP & choose Cloud for Customer https://www.sme.sap.com/irj/sme/ 2013 SAP AG or an SAP affiliate

Mehr

Das Internet als Herausforderung politischer Bildung

Das Internet als Herausforderung politischer Bildung A im S t u d i e n z u P o l i t i k u n d W i s s e n s c h a f t Thilo Harth Das Internet als Herausforderung politischer Bildung WOCHEN SCHAU VERLAG Inhalt Votwort 1 1 Einleitung 3 Das Internet ist

Mehr

Aufnahmeuntersuchung für Koi

Aufnahmeuntersuchung für Koi Aufnahmeuntersuchung für Koi Datum des Untersuchs: Date of examination: 1. Angaben zur Praxis / Tierarzt Vet details Name des Tierarztes Name of Vet Name der Praxis Name of practice Adresse Address Beruf

Mehr

In nur drei einfachen Schritten gelangen Sie vom Print zum digitalen Leseerlebnis: SCHRITT 2

In nur drei einfachen Schritten gelangen Sie vom Print zum digitalen Leseerlebnis: SCHRITT 2 PressMatrix entwickelt leistungsfähige Lösungen für die Umsetzung digitaler Inhalte. Mit der webbasierenden Digital Publishing Plattform werden Zeitschriften, Broschüren, Kataloge, Bedienungsanleitungen

Mehr

Untersuchungen zum Thema Tracking Error

Untersuchungen zum Thema Tracking Error Untersuchungen zum Thema Tracking Error J. Fulmek 24. August 2003 1 Einleitung Im Folgenden werden folgende Punkte untersucht: 1. verschiedene in der Literatur übliche Definitionen des Tracking Errors

Mehr

Algorithms for graph visualization

Algorithms for graph visualization Algorithms for graph visualization Project - Orthogonal Grid Layout with Small Area W INTER SEMESTER 2013/2014 Martin No llenburg KIT Universita t des Landes Baden-Wu rttemberg und nationales Forschungszentrum

Mehr

Verbrauch von Primärenergie pro Kopf

Verbrauch von Primärenergie pro Kopf Verbrauch von Primärenergie pro Kopf In Tonnen Öläquivalent*, nach nach Regionen Regionen und ausgewählten und ausgewählten Staaten, Staaten, 2007 2007 3,0

Mehr

Health Care System AUSTRIA

Health Care System AUSTRIA Health Care System AUSTRIA Dr. Markus Schwarz Institut für Public Health der PMU Christian Doppler Klinik, Salzburg ma.schwarz@aon.at Health Care System Austria - Outline History Health Status in Austria

Mehr

software und ser vice W E LT: O S P I. 110.DE-02/2006 OSPI

software und ser vice W E LT: O S P I. 110.DE-02/2006 OSPI W E LT W E I T E S N E T W O R K, 1 5 1 S E R V I C E P A R T N E R, 5 5 L Ä N D E R, E I N N A M E : software und ser vice D A S G R O S S T E M E S S E B A U - N E T W O R K D E R W E LT: O S P I. software

Mehr

Atlas on Water and Health in support to the Protocol: a tool for presenting regional data on water and health

Atlas on Water and Health in support to the Protocol: a tool for presenting regional data on water and health Regional workshop on linkages with other existing monitoring and reporting mechanisms related to water and health; Geneva, 3 July 2014 Atlas on Water and Health in support to the Protocol: a tool for presenting

Mehr

Der TooLS-Bürgersurvey - Ziele, Methoden und Ergebnisse -

Der TooLS-Bürgersurvey - Ziele, Methoden und Ergebnisse - Der TooLS-Bürgersurvey - Ziele, Methoden und Ergebnisse - I. Ziele und Methoden II. Ergebnisse: Aktives Altern III. Ergebnisse: Versorgung bei Pflegebedürftigkeit Institut für Soziologie der Universität

Mehr

UN Decade Education for Sustainable Development 2005-2014 (DESD)

UN Decade Education for Sustainable Development 2005-2014 (DESD) UN Decade Education for Sustainable Development 2005-2014 (DESD) Das internationale Umsetzungsmodell der UNESCO (International Implementation Scheme, IIS, in: 172EX/11) Mag. Gabriele Eschig Generalsekretärin

Mehr

Facetten von Designforschung Einblicke in den Stand der Dinge

Facetten von Designforschung Einblicke in den Stand der Dinge Hans Kaspar Hugentobler Designforschung: Vielfalt, Relevanz, Ideologie Facetten von Designforschung Einblicke in den Stand der Dinge Hans Kaspar Hugentobler Master of Design Diplom-Kommunikationswirt Bremen

Mehr

AVL The Thrill of Solutions. Paul Blijham, Wien, 04.07.2005

AVL The Thrill of Solutions. Paul Blijham, Wien, 04.07.2005 AVL The Thrill of Solutions Paul Blijham, Wien, 04.07.2005 The Automotive Market and its Importance 58 million vehicles are produced each year worldwide 700 million vehicles are registered on the road

Mehr

ISO 15504 Reference Model

ISO 15504 Reference Model Prozess Dimension von SPICE/ISO 15504 Process flow Remarks Role Documents, data, tools input, output Start Define purpose and scope Define process overview Define process details Define roles no Define

Mehr

Support Technologies based on Bi-Modal Network Analysis. H. Ulrich Hoppe. Virtuelles Arbeiten und Lernen in projektartigen Netzwerken

Support Technologies based on Bi-Modal Network Analysis. H. Ulrich Hoppe. Virtuelles Arbeiten und Lernen in projektartigen Netzwerken Support Technologies based on Bi-Modal Network Analysis H. Agenda 1. Network analysis short introduction 2. Supporting the development of virtual organizations 3. Supporting the development of compentences

Mehr

Strategien erfolgreich umsetzen. Menschen machen den Unterschied.

Strategien erfolgreich umsetzen. Menschen machen den Unterschied. Strategien erfolgreich umsetzen. Menschen machen den Unterschied. Zukünftigen Erfolg sicherstellen die richtigen Menschen mit Strategien in Einklang bringen. Bevor wir Ihnen vorstellen, was wir für Sie

Mehr

Qualität - Modeerscheinung oder etwas Beständiges?

Qualität - Modeerscheinung oder etwas Beständiges? Qualität - Modeerscheinung oder etwas Beständiges? 14 Juni 2012 Mercer (Switzerland) SA Christian Bodmer Leiter Investment Consulting Schweiz Inhaltsübersicht Marktumfeld und Herausforderungen für Pensionskassen

Mehr

sourcen, zum Teil auch auf die Bedeutung von Körperbildern für die Zuweisung des Attributs»alt«zurückführen.

sourcen, zum Teil auch auf die Bedeutung von Körperbildern für die Zuweisung des Attributs»alt«zurückführen. 56 6 57 Durch die Analyse von Altersbildern in sieben Ländern sollten Erkenntnisse über die Deutung des Alterns und den Umgang mit Herausforderungen des demographischen Wandels gewonnen werden. Die in

Mehr

Delivering services in a user-focussed way - The new DFN-CERT Portal -

Delivering services in a user-focussed way - The new DFN-CERT Portal - Delivering services in a user-focussed way - The new DFN-CERT Portal - 29th TF-CSIRT Meeting in Hamburg 25. January 2010 Marcus Pattloch (cert@dfn.de) How do we deal with the ever growing workload? 29th

Mehr

Prediction Market, 28th July 2012 Information and Instructions. Prognosemärkte Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre insbes.

Prediction Market, 28th July 2012 Information and Instructions. Prognosemärkte Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre insbes. Prediction Market, 28th July 2012 Information and Instructions S. 1 Welcome, and thanks for your participation Sensational prices are waiting for you 1000 Euro in amazon vouchers: The winner has the chance

Mehr

Lehrstuhl für Allgemeine BWL Strategisches und Internationales Management Prof. Dr. Mike Geppert Carl-Zeiß-Str. 3 07743 Jena

Lehrstuhl für Allgemeine BWL Strategisches und Internationales Management Prof. Dr. Mike Geppert Carl-Zeiß-Str. 3 07743 Jena Lehrstuhl für Allgemeine BWL Strategisches und Internationales Management Prof. Dr. Mike Geppert Carl-Zeiß-Str. 3 07743 Jena http://www.im.uni-jena.de Contents I. Learning Objectives II. III. IV. Recap

Mehr

im internationalen Gesundheitssystemvergleich und europäische Gesundheitspolitik

im internationalen Gesundheitssystemvergleich und europäische Gesundheitspolitik Health Care Management Martin Schölkopf Holger Presse! Das Gesundheitswesen im internationalen Vergleich Gesundheitssystemvergleich und europäische Gesundheitspolitik 2., aktualisierte und erweiterte Auflage

Mehr

Kleine Torte statt vieler Worte

Kleine Torte statt vieler Worte Kleine Torte statt vieler Worte Effektives Reporting & Dashboarding mit IBM Cognos 8 BI Jens Gebhardt Presales Manager Core Technologies BI Forum Hamburg 2008 IBM Corporation Performance Optimierung 2

Mehr

Der Wetterbericht für Deutschland. Read the weather reports and draw the correct weather symbols for each town.

Der Wetterbericht für Deutschland. Read the weather reports and draw the correct weather symbols for each town. Der Wetterbericht für Deutschland Read the weather reports and draw the correct weather symbols for each town. Es ist sehr heiß in Berlin und es donnert und blitzt in Frankfurt. Es ist ziemlich neblig

Mehr

Intrahaushalts- Entscheidungsfindung in Europa

Intrahaushalts- Entscheidungsfindung in Europa Intrahaushalts- Entscheidungsfindung in Europa Workshop Feministischer ÖkonomInnen (FemÖk), 18.1.2013 Agenda Ausgangspunkte Black Box Haushalt Forschungsfragen Hypothesen Daten und Methode Exkurs: Cluster-Analyse

Mehr

Extended Ordered Paired Comparison Models An Application to the Data from Bundesliga Season 2013/14

Extended Ordered Paired Comparison Models An Application to the Data from Bundesliga Season 2013/14 Etended Ordered Paired Comparison Models An Application to the Data from Bundesliga Season 2013/14 Gerhard Tutz & Gunther Schauberger Ludwig-Maimilians-Universität München Akademiestraße 1, 80799 München

Mehr

Cluster Health Care Economy has been established in 2008 Regional approach to develop health care industries Head of the cluster is Ms.

Cluster Health Care Economy has been established in 2008 Regional approach to develop health care industries Head of the cluster is Ms. How to develop health regions as driving forces for quality of life, growth and innovation? The experience of North Rhine-Westphalia Dr. rer. soc. Karin Scharfenorth WHO Collaborating Centre for Regional

Mehr

Master Soziale Arbeit in internationaler Perspektive

Master Soziale Arbeit in internationaler Perspektive Master Soziale Arbeit in internationaler Perspektive Vortrag Fachtag Zukunftsvisionen für die Soziale Arbeit Etablierung der Professionalisierung der Sozialen Arbeit durch ihre Masterstudiengänge Ernst-Abbe-Fachhochschule

Mehr

BGF Euro Short Duration Bond Fund A2 EUR ISIN LU0093503810 WKN 989694 Währung EUR

BGF Euro Short Duration Bond Fund A2 EUR ISIN LU0093503810 WKN 989694 Währung EUR ISIN LU0093503810 WKN 989694 Währung Stammdaten ISIN / WKN LU0093503810 / 989694 Fondsgesellschaft Fondsmanager Vertriebszulassung Schwerpunkt Produktart Fondsdomizil BlackRock Asset Management Deutschland

Mehr

Agiles Projektmanagement. erklärt in 30 Minuten! IT-Forum Agiles Projektmanagement, NIK 29. Juni 2011. Thomas Hemmer

Agiles Projektmanagement. erklärt in 30 Minuten! IT-Forum Agiles Projektmanagement, NIK 29. Juni 2011. Thomas Hemmer Agiles Projektmanagement erklärt in 30 Minuten! IT-Forum Agiles Projektmanagement, NIK 29. Juni 2011 Thomas Hemmer Chief Technology Officer thomas.hemmer@conplement.de conplement AG, Nürnberg 2 conplement

Mehr

Grundlagen der Sozialpolitik

Grundlagen der Sozialpolitik Grundlagen der Sozialpolitik Robert Fenge Lehrstuhl für Finanzwissenschaft Universität Rostock Tel.: 0381/498-4340 E-mail: robert.fenge@uni-rostock.de Gliederung 1. Das Sozialbudget 2. Politökonomische

Mehr

Patentrelevante Aspekte der GPLv2/LGPLv2

Patentrelevante Aspekte der GPLv2/LGPLv2 Patentrelevante Aspekte der GPLv2/LGPLv2 von RA Dr. Till Jaeger OSADL Seminar on Software Patents and Open Source Licensing, Berlin, 6./7. November 2008 Agenda 1. Regelungen der GPLv2 zu Patenten 2. Implizite

Mehr

1. Einleitung. 1.1. Ausgangssituation

1. Einleitung. 1.1. Ausgangssituation 1. Einleitung In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, welche Faktoren den erfolgreichen Ausgang eines Supply-Chain-Projektes zwischen zwei Projektpartnern beeinflussen. Dazu werden zum einen mögliche

Mehr