VWA Rhein-Neckar Dipl.-Ing. Thomas Kloepfer. Kommunikation I (Internet) Übung 1 Telnet und FTP

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1 VWA Rhein-Neckar Dipl.-Ing. Thomas Kloepfer Kommunikation I (Internet) Übung 1 Telnet und FTP SS 2003

2 Inhaltsverzeichnis 2. Übungen mit Telnet und FTP Testen der Verbindung mit ping Arbeiten mit TELNET TELNET starten Eine TELNE - Verbindung aufbauen Unix - Befehle Beenden der Verbindung Beenden von TELNET Starten von FTP Starten von FTP aus der DOS-Box Hilfe zu FTP bekommen Eine FTP Verbindung aufbauen Remote Verzeichnis überprüfen Remote Verzeichnis wechseln Übertragunsmode einstellen (binary/ascii) Upload (put) Rechte Leserechte nach dem Upload (TELNET) Remote Verzeichnis listen (ls) Die FTP-Verbindung beenden (close) Beenden von FTP (bye)...15 Ü1.doc

3 Testen der Verbindung mit ping 2. Übungen mit Telnet und FTP Alle Übungen erfolgen, wenn nicht anders angegeben, auf der DOS-Konsole. Sie erhalten eine DOS-Konsole über [Start]/[Ausführen]/[cmd] Testen der Verbindung mit ping Um mit TELNET oder FTP arbeiten zu können, muß es möglich sein eine Verbindung vom lokalen Rechner zum remote Rechner aufzubauen. Bestehen Zweifel, ob diese Verbindung überhaupt aufgebaut werden kann, so sollte man dies mit dem Befehl ping überprüfen. ping sendet eine Anfrage an den remote Rechner. Dieser antwortet, indem er die gesendete Bitsequenz einfach wieder zurück sendet. der lokale Rechner empfängt dann diese Bitsequenz wieder und kann eine Zeitmessung vornehmen. Die Syntax ist: ping <Rechnername> Für <Rechnername> wird entweder die IP (z.b ), oder der Rechnername (z.b. tom.iwr.uni-heidelberg.de) eingegeben. Beispiel: C:\>ping tom.iwr.uni-heidelberg.de Ping tom.iwr.uni-heidelberg.de [ ] mit 32 Bytes Daten: Antwort von : Bytes=32 Zeit=78ms TTL=244 Antwort von : Bytes=32 Zeit=125ms TTL=244 Antwort von : Bytes=32 Zeit=63ms TTL=244 Antwort von : Bytes=32 Zeit=63ms TTL=244 Ping-Statistik für : Pakete: Gesendet = 4, Empfangen = 4, Verloren = 0 (0% Verlust), Ca. Zeitangaben in Millisek.: Minimum = 63ms, Maximum = 125ms, Mittelwert = 82ms 2.2. Arbeiten mit TELNET Mit TELNET könne Sie einen Rechner über das Netz fernsteuern. Hierzu benötigen Sie einen gültigen Account, der sich aus Benutzername und Passwort zusammensetzt. Der Rechner an dem Sie sitzen wird als lokaler Rechner bezeichnet, der Rechner, den Sie per TELNET fernsteuern wird remote Rechner genannt. Beachten Sie, daß der remote Rechner die Verbindung nach einer gewissen Zeit trennt, wenn er keine Aktivität auf der Verbindung feststellt. Ü1.doc

4 Arbeiten mit TELNET TELNET starten Starten Sie TELNET durch Eingabe des Befehls über [Start] / [Ausführen]: Sie sollten dann folgenden Bildschirm erhalten: Verschaffen Sie sich einen Überblick über die möglichen Kommandos in dem Sie zunächst das help Kommando eingeben. Sie erhalten eine kurze Liste der möglichen Kommandos und jeweils eine Beschreibung. Ü1.doc

5 Arbeiten mit TELNET Eine TELNE - Verbindung aufbauen Zum Aufbauen einer Verbindung wird der Befehl open verwendet. Die Syntax ist : open <Rechnername> Für <Rechnername> wird auch hier entweder die IP (z.b ), oder der Rechnername (z.b. tom.iwr.uni-heidelberg.de) eingegeben. Mit dem Abschicken des Open-Befehls wird die TELNET - Verbindung aufgebaut. Alles weiter hängt dann von remote Rechner ab. Alle Eingaben, die jetzt gemacht werden, empfängt der remote Rechner und sendet seine Ausgaben an den lokalen Rechner. Zu diesem Zeitpunkt besteht schon eine TELNET - Verbindung Zwischen dem lokalen Rechner und dem remote Rechner. Der remote Rechner lässt sich aber erst dann "fernsteueren" wenn Passwort und Login korrekt sind. Jetzt können sie alle Befehle so eingeben, als wenn sie direkt vor dem remote Rechner sitzen wűrden. Ü1.doc

6 Arbeiten mit TELNET Unix - Befehle Haben sie eine Aktive TENET - Verbindung, so können Sie mit Folgenden Unix-Befehlen Arbeiten: pwd ls ls -l cd <Verzeichnissname> cd.. touch <Dateiname> rm <Dateiname> mkdir rmdir chmod <maske> <Datei> Listen des aktuellen Verzeichnisses (print work directory) Listen der Dateien und Verzeichnisse Listen der Dateine und Verzeichnisse mit Zusatzinformation (l = long) Wechseln des aktuellen Verzeichnisses Verlassen eines Verzeichnisses Anlegen einer leeren Datei Löschen einer Datei Erstellen eines Verzeichnisses Löschen eines Verzeichnisses (das Verzeichnis muß dazu allerdings leer sein) Ändern der Zugriffsrechte für eine Datei oder ein Verzeichnis. In der Maske werden die Rechte für den Zugriff gesetzt. Es gibt drei Ebenen deren Zugriffsrechte man setzen kann: u = User, g = Group, o= Other. Es gibt drei Rechte, die vergeben werden können: r = read, w = write, x = execute. Mit dem [+]-Zeichen werden Rechte vergeben. Leserechte für die Gruppe Other werden beispielsweise mit der Maske o+r gesetzt. Wollen Sie ein Recht wieder verweigern so verwenden sie das [-]- Zeichen. Die Leserechte für die Gruppe Other werden beispielsweise mit der Maske o-r wieder entfernt. Ü1.doc

7 Arbeiten mit TELNET Beenden der Verbindung Sie beenden die Verbindung in dem Sie exit eingeben. Der remote Rechner trennt daraufhin die Verbindung und der TELNET - Client zeigt sich wie folgt: Beenden von TELNET Mit der Eingabe von quit beenden Sie das TELNET - Programm. Ü1.doc

8 2.3. Mit FTP haben Sie die Möglichkeit Daten zwischen Ihrem lokalen Rechner und dem remoten Server auszutauschen. Der Austausch kann in beide Richtungen erfolgen. Vom lokalen Rechner zum remote Server: Dieser Vorgang wird als upload bezeichntet. Vom remote Server zum lokalen Rechner: Dieser Vorgang heißt download. Wird eine Datei übertragen, so ist in beiden Fällen wichtig von wo die zu übertragenden Datei genommen wird (Quelle) und wohin sie denn übertragen werden soll (Ziel) Starten von FTP Alle Windows - Versionen ab Windows 95 habe ein FTP - Programm. Sie Starten es über die Startleiste mit [Start]/[Ausführen]: Bei der FTP - Version, die mit dem Windows Betriebssystem mitgeliefert wird, handelt es sich um ein Zeichenorientiertes Programm, ohne graphische Oberfläche. Entsprechend spartanisch ist auch das Erscheinungsbild: Ü1.doc

9 Starten von FTP aus der DOS-Box Der häufigste Anwendungsfall für FTP ist das Übertragen von Dateien vom lokalen Rechner auf den Server. Also der Upload. Hierbei kann es günstig sein, wenn Sie die zu übertragenden Dateien in einem Verzeichnis ihres lokalen Rechners sammeln. Beispielsweise C:\images. Wenn sie nun eine DOS-Fenster öffnen und in dies Verzeichnis wechseln (mit cd <Verzeichnisname>), ist Ihr aktueller lokaler Pfad auf C:\images eingestellt. Öffnen eines DOS-Fensters Wenn Sie nun das FTP - Programm aufrufen, so ist der Lokale Pfad schon richtig eingestellt. Das hat den Vorteil, daß sie beim Übertragen von Dateien nur den Dateinamen eintippen müssen und nicht den ganzen Pfad. Das FTP - Programm wird über den Befehl ftp aufgerufen: Sie erkennen, daß das FTP - Programm am veränderten Prompt (ftp>) Ü1.doc

10 Hilfe zu FTP bekommen Es gibt nicht nur ein FTP - Programm. Die verschiedenen Windows Versionen haben auch leicht unterschiedliche FTP - Programme. Für unsere Zwecke sind die FTP - Programme aber gleich zu bedienen. Verschaffen Sie sich dennoch einen Überblick über die möglichen Befehle durch Eingabe von help. Sie erhalten eine Liste von Befehlen Eine FTP Verbindung aufbauen Über den Befehl open bauen Sie eine Verbindung zu einem remote Server auf. Die Syntax ist dabei: open <host> Für <host> geben Sie entweder den Rechnernamen (Beispiel: tom.iwr.uni-heidelberg.de) oder die IP Adresse (Beispiel: ) ein. Der remote Server wird Sie nach den Zugangsdaten Fragen. Geben Sie diese ein. Ü1.doc

11 Bei korrekter Eingabe meldet sich der Server mit einer Login-Meldung: Sie haben nun eine Verbindung aufgebaut. Bedenken Sie, daß der Server diese Verbindung trennen wird, wenn zu lange keinen Aktivitäten stattfinden Remote Verzeichnis überprüfen Das lokale Verzeichnis haben Sie beim Starten von der DOS Konsole schon festgelegt. Wie lautet aber nun das remote Verzeichnis auf dem Server? Um dies heraus zu finden geben Sie den Befehl pwd ein (print work directory). Der Server wird Ihnen daraufhin anzeigen, welches das aktuelle Verzeichnis auf dem Server im Moment ist. Wie Sie sehen ist das aktuelle Verzeichnis unmittelbar nach dem Einloggen auf dem Server Ihr homedirectory. (/home/vwa17 in obigem Beispiel) Ü1.doc

12 Remote Verzeichnis wechseln Wir wollen nun aber in ein anderes Verzeichnis wechseln. Hierzu wird der Befehl cd <Verzeichnisname> verwedet. Für <Verzeichnisname> geben Sie das Verzeichnis an, in das sie wechseln wollen. Der cd - Befehl funktioniert analog zum gleichnamigen Befehl von TELNET. Wir wollen nun in das www - Verzeichnis und anschließend noch in das Verzeichnis images wechseln. Dies erreichen wir durch zwei cd Befehle: Ein anschließend eingegebenes pwd zeigt uns wieder das aktuelle Verzeichnis auf dem remote Server an. Das aktuelle Verzeichnis ist: /home/www/docs/vwa17/images. Es mag auf den ersten Blick etwas verwundern, das wir uns nicht mehr unter /home/vwa17... befinden, aber bei näherer Betrachtung wird klar warum. Bei www handelte es sich um einen Link. Dieser Link zeigt auf../www/docs/vwa17. Befinden wir uns also im Verzeichnis /home/vwa17 und wechseln das Verzeichnis mit cd www so befördert uns dieser Befehl nach /home/www/docs/vwa17.(beachte: ein cd.. bedeutet das Wechseln eine Ebene hoch im Verzeichnisbaum) Der zweite cd Befehl funktioniert dann auch ganz wie erwartet Übertragunsmode einstellen (binary/ascii) FTP unterscheidet zwei Übertragungsarten. Im binary Mode werden die Daten Bit für Bit übertragen, ohne daß das FTP - Programm daran Änderungen vornimmt. Diese Art der Übertragung eignet sich für Programm und Grafiken. Im ascii Mode findet eine Anpassung/Veränderung der Daten statt. Dies ist für reine Text bzw. ASCII - Dateien sinnvoll. Der Grund liegt in der unterschiedlichen Art und Weise wie Unix- bzw. Windows - oder Mac - Systeme ASCII - Dateien ablegen. Hier gibt es Unterschiede insbesondere bei dem Zeilenabschluss. Unix verwendet nur ein Zeichen um das Zeilenende zu kennzeichnen Windows hingegen verwendet zwei Zeichen. Überträgt man nun eine ASCII - Datei im falschen Mode, so erhält man entweder die doppelte Anzahl an Zeilenwechseln oder es gehen alle Zeilenwechsel verloren. Je nachdem in welche Richtung die Übertragung stattgefunden hat. Ü1.doc

13 FTP kennt hierfür zwei Befehle mit denen man dem Programm sagen kann, um welche Art von Dateien es sich handelt. binary - Die Übertragung soll im binary Mode stattfinden ascii - Die Übertragung soll im ascii Mode stattfinden. Da wir als erstes eine Grafik übertragen wollen, wählen wir den binary Mode: Upload (put) Mit dem Befehl put <Dateiname> Wird ein Upload gestartet, also eine Übertragung vom lokalen Rechner auf den remote Server. für <Dateiname> wird der Dateiname der zu übertragenden Datei angegeben. Befindet sich die Datei nicht im aktuellen lokale Verzeichnis, so muß zusätzlich der Pfad angegeben werden. Unsere Datei befindet sich aber im aktuellen lokalen Verzeichnis, so das hier der Dateiname ausreicht: Ü1.doc

14 Nun wollen wir noch eine ASCII - Datei übertragen. Hier bei muß nun zunächst in den ascii Mode umgeschaltet werden mit dem Befehl ascii. Anschließend versenden wir auch hier den Befehl put: So. Wir haben nun zwei Dateien auf den Server übertragen Rechte Leserechte nach dem Upload (TELNET) Die beiden übertragenen Dateien haben auf dem Server noch nicht die richtigen Rechte, wenn sie für jeden über einen Webbrowser ansprechbar sein sollen. Um dies zu ändern benötigen wir TELNET. Wir öffnen also ein neues TELNET - Fenster und loggen uns auf dem Server ein. anschließend wechseln wir in das Verzeichnis www/images in dem sich die beiden Dateien befinden. Wie so was geht haben wir ja schon im gelernt: Ü1.doc

15 Nach dem Login wurden hier drei Befehle eingeben: cd www cd images ls -l Hier die Zeile mit der Information zur Datei DSCN5422.JPG: -rw-r vwa17 users 325 May 4 16:05 DSCN5422.JPG Der letzte Befehl zeigt uns Information zu den Dateien im Verzeichnis images. Hier sieht man, da beide Dateien keine Leserechte für Zugriffe von außen haben (Gruppe Other hat kein r - Bit). Hier noch mal eine Übersicht über die Bedeutung der Berechtigungs - Bits: -rwxrwxrwx Typ User Group Other r = lesen w = schreiben x = ausführen Um das entsprechende Leserecht zu aktivieren muß folgender Befehl eingegeben werden: chmod o+r <Dateiname> Dieser Befehl wird für beide Dateien eingegeben. Die anschließende Eingabe des Befehls ls -l zeigt, das jetzt die entsprechenden Bits gesetzt sind: Wir verlassen jetzt das TELNET - Fenster und wenden uns wieder dem FTP - Fenster zu. Ü1.doc

16 Remote Verzeichnis listen (ls) Auch FTP ermöglicht die Eingabe des ls - Befehls: Damit läßt sich der Inhalt des aktuellen Verzeichnisses auf dem Server anzeigen Die FTP-Verbindung beenden (close) Zum Beenden der Verbindung zum Server wird der Befehl close verwendet. Ein höflicher Server verabschiedet sich mit einem Goodbye. Ü1.doc

17 Beenden von FTP (bye) Das Beenden der FTP - Programms wir durch Eingabe des Befehls bye bewerkstelligt: Nach der Eingabe von bye erscheint wieder der DOS - Prompt. Haben sie allerdings das FTP - Programm nicht von der DOS - Konsole aus gestartet, sondern beispielsweise über [Start]/[Ausführen], so wird das Fenster geschlossen. Ü1.doc

Gibt Daten im erweiterten Format aus. Dies beinhaltet die Angabe von Zugriffsrechten, Besitzer, Länge, Zeitpunkt der letzten Änderung und mehr.

Gibt Daten im erweiterten Format aus. Dies beinhaltet die Angabe von Zugriffsrechten, Besitzer, Länge, Zeitpunkt der letzten Änderung und mehr. ls [optionen] [namen]: ls zeigt den Inhalt von Verzeichnissen. Sind keine namen angegeben, werden die Dateien im aktuellen Verzeichnis aufgelistet. Sind eine oder mehrere namen angegeben, werden entweder

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