SATA - SAS. Bandbreite ist nicht Performance. MB/s und GB/s sind wichtig für: Backbone Netzwerke Data-Streaming Disk-to-Disk Backup

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1 SATA - SAS Bandbreite ist nicht Performance MB/s und GB/s sind wichtig für: Backbone Netzwerke Data-Streaming Disk-to-Disk Backup IO/s sind wichtig für: Transaktionsorientierende Applikationen Datenbanken (z. B.: SQL und Oracle) Daten- Analyse MYTHOS: eine SATA-Festplatte ist genauso schnell wie eine SAS-Festplatte. SATA SAS Bandbreite bis 6 GBit/sek bis 12 GBit/sek bis 8 TB bis 1,8 TB Umdrehungen pro Minute bis bis Durchschnittliche Zugriffszeit 7,6 12,0 ms 2,9 4,0 ms Duplex-Betrieb nein ja Dual Porting nein ja Für den Datenbankbetrieb ist ausschließlich die Random I/O-Leistung (Performance) von Bedeutung und diese ist bei einer einzelnen SAS-Festplatte bis zu 4 x höher als bei einer SATA-Festplatte (Zugriffszeit)! Außerdem kann eine SAS-Festplatte Schreib- und Leseoperationen parallel durchführen (Duplex-Betrieb)! 1

2 2

3 Die Festplattenperformance skaliert zusätzlich mit der Anzahl der Platten! Werden die Festplatten überfordert so bricht die oft massiv ein, obwohl Prozessor, Arbeitsspeicher und Netzwerk völlig unausgelastet sind. Die Anzahl der Platten ist also extrem wichtig Optimierungsstrategien für das Disk Subsystem: SAS anstatt SATA RAID Controller anstatt Onboard Controller Effiziente RAID Varianten und richtige Anzahl an Festplatten Richtige Strip Size verwenden (z. B.: bei RAID5 64kB anstatt 16 kb) Write Back Cache (BBWC/FBWC) o Sehr gut für Random-I/O Daten o Neutral für sequentielle Daten (gut für kurze Bursts) mehr Festplatten Festplatten mit 15k rpm 2,5" Platten verwenden - kleinere Platten haben kürzere Zugriffszeiten Solid State Drives (SSDs) o auch als Cache-Ersatz für BBWC/FBWC o somit viel größerer Cache-Speicher o und viel höhere Random-Read Leistung Trennen von sequentiellen und Random-I/O Daten auf unterschiedliche RAID Controller und RAID Varianten o z. B.: Betriebssystem, Log-Dateien und Datenbanken auf jeweils eigene Controller und eigene RAID s aufteilen. 3

4 Überblick der gängisten RAID-Varianten: RAID 0 - Striping Anzahl der Platten mal der kleinsten Einzelplatte Sehr hoch, exzellente Schreib- und Leseperformance Ausfallswahrscheinlichkeit Sehr hoch, bei Ausfall einer Platte Gesamtverlust der Daten Sehr gering, kein sverlust Minimale Plattenanzahl 2 Videoschnitt, Temporärspeicher RAID 1 - Mirroring Halbe Anzahl der Platten mal der kleinsten Einzelplatte Hoch, sehr gute Leseperformance, Schreibperformance wie Einzelplatte Ausfallswahrscheinlichkeit Gering, eine Platte kann ohne Datenverlust ausfallen Hoch, nur halbe snutzung Minimale Plattenanzahl 2 Betriebssystem, Datenbank, hohe I/O-Last RAID 10 - Striped Mirror Halbe Anzahl der Platten mal der kleinsten Einzelplatte Sehr hoch, sehr gute Leseperformance, gute Schreibperformance Ausfallswahrscheinlichkeit Gering, eine Platte kann ohne Datenverlust ausfallen (Sicherheit ist 1 + x) Hoch, nur halbe snutzung Minimale Plattenanzahl 4 Datenbanken, hohe I/O-Last RAID 5 - Distributed Data Guarding Anzahl der Platten minus 1 Mal der der kleinsten Einzelplatte Normal, gute Leseperformance, bescheidene Schreibperformance Ausfallswahrscheinlichkeit Gering, eine Platte kann ohne Datenverlust ausfallen Gering, nur eine Platte Verlust Minimale Plattenanzahl 3 Fileserver, Testsystem, Archivierung, Backup-to-Disk RAID 50 - Striped RAID 5 Anzahl der Platten minus 2 Mal der der kleinsten Einzelplatte Hoch, allerdings langsamer als RAID 10 Ausfallswahrscheinlichkeit gering, eine Platte kann ohne Datenverlust ausfallen (Sicherheit ist 1 + x) 4

5 Normal, zwei Platten Verlust Minimale Plattenanzahl 6 Fileserver, Datenbank, hohe I/O-Last RAID 6 - Advanced Data Guarding Anzahl der Platten minus 2 Mal der der kleinsten Einzelplatte Niedrig, Gute Leseperformance (~ Raid 5), schlechte Schreibperformance Ausfallswahrscheinlichkeit Sehr gering, zwei Platten können ohne Datenverlust ausfallen Normal, zwei Platten Verlust Minimale Plattenanzahl 4 Fileserver, Testsystem, Archivierung, Backup-to-Disk 5

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