Spotlight. LINQ Compiled Queries. Studio. SharePoint XNA DDD VB6. Die Zeitschrift für die Microsoft Developer Community.

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1 4,90.NET Visual Studio C# Team System VB Phone WPF SharePoint IE SQL Server Silverlight WCF.NET VB Visual Studio Team System Nr. 04/12 Juli/August Österreich 5,50 Schweiz 9,50 CHF Die Zeitschrift für die Microsoft Developer Community Spotlight Spotlight App Development WinRT Design App Development WinRT Design LINQ Compiled Queries Queries LINQ Compiled Visual Studio Studio Nbuilder Makro-Tools Visual Makro-Tools Nbuilder SharePoint SharePoint XNA DDD XNA VB6 DDD VB6 5 Compiled Queries Kompilieren erleichtert den Umgang mit häufigen LINQAbfragen. Gordon Breuer begibt sich auf Fehlersuche und hilft mit Compiled Queries dem.net Framework auf die Sprünge Referenzen lassen sich auch heutzutage effektiv nutzen. WeakReferences helfen, Objekte zu verwalten und deren Lebenszyklus zu begleiten. Thomas Mentzel zeigt die Vorteile von WeakReference 29 Win8-WinRT Mit WinRT wird ein komplett neues Gerüst für Windows 8 gebaut. Was das für Windows 8-Anwendungen heißt und wie es funktioniert, zeigt Tam Hanna. WeakReference 35 Custom Properties in SharePoint Regelmäßige und ausführliche Tests sind die beste Garantie für gute Software-Entwicklung. Fabian Deitelhoff zeigt anhand des NBuilder, wie sich Testdaten automatisch generieren lassen. Visual Studio Makros Makros machen das Leben leichter. Visual Studio steckt voller Möglichkeiten, per Makros das Entwickeln zu erleichtern. Walter Saumweber präsentiert die nützlichsten Tools. 43 Visual Basic 6 Als eine der ältesten Kreaturen im Windows-Ökosystem ist VB6 einfach nicht weg zu denken. Warum VB6 noch immer die oftmals schnellste Lösung ist, erklärt David Platt. Jetzt bestellen auf 1

2 IHR SCHNELLSTER WEG ZU HTML5 DAS NEUE HTML5 CAMP Bootcamp für zukünftige HTML5-Profis 30 % mehr Wissen mit verlängerten Zeiten Buchautoren als Trainer 4 Kurstage in 3 komprimiert Persönliches Rund-um-glücklich - Paket JETZT BUCHEN! Frühbucher sparen 200 TERMINE JEWEILS 3 TAGE ab 26. Juli in Berlin ab 24. Sept. in München DER SCHNELLSTE WEG ZU HTML5 INHALTE Einführung in HTML5 HTML5 und CSS3 Elemente JavaScript Erweiterungen HTML Forms für Layout Zeichnen mit Canvas API Scanable Vector Graphics (SVG) Audio und Video Geolocation API Communications APIs Web Workers & Storage Offline-Applikationen Datei-Uploads Drag-and-Drop Kommunikation übers Netzwerk Mit dem neuen HTML5 Camp befinden Sie sich auf dem schnellsten Weg, HTML5-Profi zu werden. Werden Sie in nur 3 Tagen zu einem Experten für moderne Frontend-Webentwicklung. Sie erfahren, was neue Webstandards wie HTML5 und CSS3 leisten sowie Sie die neue Technik auch mit alten Browsern verheiraten können. Lernen Sie, mit welchen Mitteln Sie im Hype rund um Webtechnologie den Überblick behalten können. BUCHAUTOREN ALS TRAINER Christian Wenz Christian Wenz ist seit Jahren bekannter Fachbuchautor und Sprecher. Zu seinen Schwerpunkten gehören alle Technologien rund um Webentwicklung. Christian Nagel Christian Nagel ist Microsoft Regional Director und Most Valuable Professional (MVP), Fachbuchautor, Trainer, Programmierer und Architekt von verteilten Lösungen. Peter Kröner Peter Kröner ist seit seinem Buch HTML5 Webseiten innovativ und zukunftssicher vor allem als HTML5-Trainer tätig und berät Unternehmen in Fragen rund um HTML5. Für Sie persönlich handsigniertes Buch direkt vom Buchautor Peter Kröner!, Marktlerstr. 15b, Burghausen, Handelsregister Traunstein, HRB 12703, St.Nr , Vorstand: Hannnes Preishuber EIN CAMP VON PPEDV AG TEL: HTML5Camp.de

3 Editorial Schulungstermine Sebastian Suesse Totgepatchte leben länger Wer hätte gedacht, dass nach drei Jahren und einer erfolgreichen Behandlung alte Wunden noch bluten. So offenbarte Microsoft kürzlich die drei am häufigsten für Schadangriffe gebrauchten Sicherheitslücken. Und siehe da, es sind alte Bekannte. Eine seit drei Jahren in Word geflickte Lücke ermöglicht das Senden und Ausführen von Schadcode per . Excel hat ähnliche Probleme. Aber wie kann es sein, dass nach all der Zeit und der vermeintlichen Problemlösung, der Fehler noch so omnipräsent ist? Und dass er nicht nur unter allen anderen besonders auffällt, sondern selbst brandneue und angesagte Bugs auf die hinteren Plätze verweist? Respekt an die Lücke. Schande über den Microsoft- Support, der den Fehler nie wirklich behoben hat und seit drei Jahren daran nichts ändern kann. Die Top 3, laut Daten aus der Cloud-Sicherheitsinfrastruktur von Trend Micro: 1. CVE Eine Microsoft Word-Sicherheitslücke, durch die sich scheinbar am erfolgreichsten Schadcode einschleusen lässt; beseitigt im April CVE Eine weitere Word-Lücke, angreifbar durch Exploit-Dokumente/ s im Rich-Text- Format; beseitigt im November CVE Diesmal eine Sicherheitslücke in Excel; bereits seit November 2009 beseitigt. Eine zufriedenstellende Erklärung dafür findet sich nicht. Lösungsansätze haben nicht gefruchtet, denn alteingesessene Hacker vertrauen wohl immer noch auf alteingesessene Lücken. Schließlich haben diese eine hohe Erfolgsquote für Angriffe. Ein Gutes hat die Sache jedoch: Wenn es einfacher und effektiver ist, Cyber-Angriffe durchzuführen, ersetzt das vielleicht physische Sabotageversuche. Das beste Beispiel dafür ist der Stuxnet-Wurm, den die amerikanische Regierung kürzlich gegen den Iran einsetzte um dessen Nuklearanlagen zu sabotieren. Mit wenigen digitalen Handgriffen wurden Sicherheitslücken in Windows (!) ausgenutzt. Zurück blieben zerstörte Anlagen und verdutzte - aber unversehrte - iranische Ingenieure. Ein beachtlicher Erfolg ohne Blutvergießen. Es sei zu hoffen, dass Microsofts Sicherheitslücken in Zukunft weiterhin solch gewaltfreie Kraftakte ermöglichen. Konfliktresolution online, sauber und effektiv vorausgesetzt Microsofts Sicherheitsupdates sind weiterhin das Gegenteil. Sebastian Suesse Sebastian Süße hat Philosophie, Germanistik und Anglistik an der Universität Augsburg und dem Queen Mary & Westfield College in London studiert. Er hat Ethik an der Fachoberschule Augsburg gelehrt, ist Junior Editor bei Visual Studio One und freier Autor. ADO.NET Entity Framework Datenzugriff mit VS 2008/2010 Frankfurt Mi Do SQL Server 2008/2012 (Denali) Programmierung mit.net und CLR Wien Mi Fr ALLES NEU IN WINDOWS 8? Das wohl Wichtigste zuerst: Der Start Button ist weg. Windows 8 wird eine Symbiose von Windows und mobilen Geräten. Damit erbt es das Beste aus beiden Welten, Touch/Maus/Tastaturbedienung, lange Akkulaufzeiten oder Geoservices. Am Ende steht das Ziel nicht mehr drei oder mehr Geräte mit sich rumtragen zu müssen. Windows 8 wird anders, besser, einfacher. Hannes Preishuber, CEO und Chefredakteur Visual Studio one PPEDV.DE/WINDOWS8 TRAININGS MIT HANNES PREISHUBER Windows 8 Entwicklung mit HTML5 & JScript Windows 8 Entwicklung mit.net (C# und VB) - Microsoft Trainingscenter , Marktlerstr. 15b, Burghausen, Handelsregister Traunstein, HRB 12703, St.Nr , Vorstand: Johannes Preishuber 3

4 Schulungstermine In dieser Ausgabe 04/2012 SQL Server Reporting Services 2008 R2 Implementierung und Bereitstellung Köln Do Fr Objektorientierter Softwareentwurf und Analyse mit UML - Grundlagen Stuttgart Mi Fr Editorial 3 Sebastian Süße Inhaltsverzeichnis 4 Compiled Queries für LINQ 5 Gordon Breuer RX Reactive Extensions 9 Jürgen Kotz 15 Jahre ppedv 13 Sebastian Süße Domain-Driven Design VII: Persistierung 17 Rico Fritzsche Hackathon Jaqueline Fyrin Custom Actions in SharePoint Sebastian Süße Windows 8, skelettiert 24 Tam Hanna Nützliche Tools in Visual Studio 29 Walter Saumweber WeakReferences 34 Thomas Mentzel NBuilder im Einsatz 35 Fabian Deitelhoff Gedanken zum Surface 41 Hannes Preishuber Die schweigende Mehrheit: VB6 43 David Platt Mit XNA ins Endspiel 44 Dr. Veikko Krypczyk Aus-Gedacht 50 Norbert Eder Impressum 50 ADO.NET Entity Framework Datenzugriff mit VS 2008/2010 Berlin Mi Do SQL Server 2008/2012 (Denali) Programmierung mit.net und CLR Burghausen Mi Fr Jubiläums-Konferenz - Mehr zur 15-Jahres-Feier von ppedv ab 13 4

5 Gordon Breuer.NET/LINQ Compiled Queries Die Pegasus-Stiefel für LINQ Mit der Einführung der Language Integrated Queries (kurz: LINQ) vor einigen Jahren hat Microsoft das.net Framework um eine universelle Abfragesprache für alle nur denkbaren Datenquellen bereichert. Zwar konnte man alles, was LINQ, kann auch schon vorher irgendwie realisieren, aber jetzt ist es deutlich kompakter und gleichzeitig lesbarer geworden. Doch wo Licht ist, da ist auch Schatten: Vor allem bei der Verwendung von LINQ mit dem Entity Framework oder auch mit LINQ2SQL machen sich einige Probleme mit der Performance bemerkbar. Woher der Engpass? Um die Performance zu erhöhen, muss zunächst geklärt werden, wo der Engpass entsteht. Dafür ist es notwendig, einen Blick unter die Motorhaube zu werfen und sich mit der Funktionsweise von LINQ in Verbindung mit dem Entity Framework auseinander zu setzen. Zunächst einmal werden die LINQ-Abfragen in Lambda-Ausdrücke umgewandelt, und diese werden wiederum als so genannte Ausdrucksbäume (englisch: Expression-Trees) interpretiert. Erst als letzter Schritt wird hieraus beispielsweise eine SQL-Anweisung erzeugt und an die Datenbank geschickt. Diese Umwandlungen müssen bei jedem Aufruf der LINQ- Abfrage erneut durchgeführt werden, was schließlich zu den beschriebenen Geschwindigkeitsproblemen führt. Es geht auch schneller Immer wenn Vorgänge unnötig oft wiederholt werden müssen, sollte ein Entwickler hellhörig werden. Wenn man in einer Schleife beispielsweise LINQ-Abfragen gegen eine Datenbank schreibt, dann verändert sich das Query jedes Mal nur minimal. Dennoch muss die komplette Umwandlung bei jedem Durchlauf erneut vorgenommen werden. Wesentlich effizienter wäre es also, wenn man die LINQ-Abfrage nur einmal in die entsprechende SQL-Abfrage umwandelt, und dann in jeder Iteration nur noch den variablen Teil beispielsweise des WHERE-Schlüsselwortes anpasst. Die Klasse, die uns genau das im.net Framework seit Version 3.5 ermöglicht, heißt CompiledQuery und findet sich im Namensraum System.Data.Linq. Hier heißt die statische und einzige wirklich benötigte Methode Compile<TArg0,, TResult>(Expression<Func<TArg0,, TResult>>). Der erste Parameter ist der Objekt-Kontext für den Datenzugriff, beispielsweise vom Entity Framework oder von LINQ2SQL. Der letzte übergebene Parameter ist der Typ des Rückgabewertes. Alle weiteren Parameter dazwischen sind optional und können zum Beispiel innerhalb einer where-abfrage verwendet werden. In Version 3.5 des.net Frameworks und in der Silverlight-Untermenge stehen hier noch bis zu drei weitere Parameter als überladene Methode zur Verfügung. Wenn man mehr benötigt, muss man auf eine einfache Helferklasse zurückgreifen, in der man zusätzliche Eigenschaften vorhält. Mit Version 4.0 des.net Frameworks hat sich die Anzahl der Überladungen deutlich erhöht, so dass nun sogar bis zu 15 weitere Parameter möglich sind. Achtung: Statisch! Ein häufiger Fehler beim Verwenden der vorkompilierten Abfragen ist die Verwendung analog zu den einfachen Abfragen in einem instanziierten Kontext. Der erste Aufruf eines Compiled Query dauert ein wenig länger als der direkte Aufruf, da der kompilierte Ausdruck erst noch zwischengespeichert wird. Verwendet Abbildung 1: Abfragen von Datensätzen aus einer Datenbank mit und ohne Compiled Queries 5

6 .NET/LINQ Schulungstermine Objektorientierter Softwareentwurf und Analyse mit UML Grundlagen Köln und Berlin Mi Fr man dies nun in einer nicht-statischen Klasse, kann der Vorteil des Zwischenspeicherns nicht greifen und die Abfragezeit verlängert sich dadurch sogar noch. Es empfiehlt sich deshalb, für die Compiled Queries eine eigene statische Klasse anzulegen und die Abfragen als ebenso statische Delegaten. public static class Queries { public static Func<DataContext, id, IQueryable<Personen>> PersonGeworbenVonId = CompiledQuery.Compile<DataContext, id, IQueryable<Personen>>( (dc, id) => from person in dc.mitarbeiter where person.referrerid == id select person ); } Der eigentliche Aufruf erfolgt dann über diese statische Klasse und die Übergabe aller benötigten Parameter: var db = new MyDataContext(); for (int i = 0; i < 20; i++) { List<Personen> result = Queries. PersonGeworbenVonId(db, i).tolist(); /*... arbeite hier mit result... */ } Beim ersten Durchlauf der Schleife wird unsere LINQ- Abfrage intern in ihr entsprechendes SQL-Pendant umgewandelt und dieses anschließend als Funktion zwischengespeichert. Da der statische Kontext bis zur Beendigung der Anwendung (bei Websites bis zum Recycling des App-Pools) erhalten bleibt, ist eine erneute Kompilierung des gleichen Queries danach nicht mehr notwendig. Für die folgenden neunzehn Durchläufe unserer Schleife ist die Verarbeitungsgeschwindigkeit also deutlich höher und kommt an die Geschwindigkeit der direkten Verwendung einer Abfrage mittels ADO.NET heran. Einschränkungen Die größte Besonderheit des Compiled Query ist sicherlich, dass man als Ergebnis eines Methodenaufrufes keinen Wert zurückbekommt, sondern eine weitere Methode. Dem Einen oder Anderen ist diese Funktionsweise vielleicht auch schon aus Sprachen wie F# bekannt, im Umfeld von C# und VB.NET ist dies jedoch eher selten zu sehen. Das Compiled Query sollte man jedoch nicht als Universalmittel verstehen. LINQ-Abfragen, die nur selten aufgerufen werden, profitieren nur wenig hiervon. Da der erste Aufruf länger dauert, ist die Verwendung bei einmaligen Abfragen sogar kontraproduktiv. Auch relativieren die Compiled Queries die bessere Lesbarkeit von LINQ-Ausdrücken wieder, da man nun nur noch Aufrufe der statischen Queries-Klasse sieht. Erst wenn man die Definition des verwendeten Delegaten nachschlägt, sieht man wieder den eigentlichen Abfrageausdruck. Da alle kompilierten Abfragen als statische Klasse zwischengespeichert werden, verbraucht die Anwendung natürlich auch mehr Arbeitsspeicher. Hier muss man also abwägen, ob der erreichbare Geschwindigkeitsvorteil groß genug ist, um dies in Kauf zu nehmen. Der höhere Arbeitsspeicherverbrauch lässt sich am ehesten vermeiden, indem man aufwändige SQL- Abfragen direkt im Datenbankserver als Stored-Procedure abspeichert. Die Compiled Queries bieten sich aber immer dann an, wenn das Anlegen von Stored- Procedures im SQL Server entweder nicht möglich oder auch nicht gewünscht ist, da mit ihnen die Anwendungslogik an völlig unterschiedlichen Stellen gepflegt werden muss. Kombinieren lassen sich beide Verfahren übrigens nicht: Der Aufruf einer Stored- Procedure innerhalb eines Compiled Queries führt zu einer Fehlermeldung. Da die kompilierte Abfrage zwischengespeichert wird, muss man für alle weiteren Abfragen auf denselben Delegaten natürlich auch immer denselben Data- Kontext verwenden. Wird hier ein anderer Kontext übergeben, erhält man eine Fehlermeldung auf Grund der veränderten Instanz. Auch erhält man nach Aufruf des Compiled Queries ein one-time Enumerable zurück, da der Data-Kontext danach nicht länger zur Verfügung steht. Selbst das Verwenden der Count()- Methode sorgt in diesem Fall schon dafür, dass der nächste Aufruf fehlschlägt. Um das Problem zu umgehen, empfiehlt es sich, wie im obigen Beispiel angedeutet, direkt nach dem Aufruf die ToList()-Methode auf das Ergebnis anzuwenden. Gordon Breuer Blog: Gordon Breuer arbeitet als IT Consultant bei der msg systems ag in Eschborn. Neben der.net- und Web- Entwicklung widmet sich der ausgebildete Mediengestalter für Digital- und Printmedien seit 2010 hauptsächlich dem Windows Phone. Er engagiert sich außerdem in zahlreichen Communities und ist Mitgründer von dotnet-kicks.de. In seiner Freizeit beschäftigt sich Gordon mit Musik, Schreiben und Videobearbeitung. 6

7 Windows 8 Hannes Preishuber Ein Guide zur Windows 8 Projektplanung Neben den technischen Herausforderungen, die das METRO Design und WinRT mit sich bringen, stellt sich auch die Frage, nach welchen Vorgehensweisen Projekte abgewickelt werden sollen. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen. Projekte folgen immer ähnlichen Schemata, die vom Kickoff bis zur Abnahme in mehr oder weniger identischen Phasen abgewickelt werden. Nach Wasserfallmodell ist das Vorgehen sehr strikt, nach agilen Methoden eher flexibel. In jedem Fall steht die Abwicklung in einem Verhältnis zwischen Auftraggeber und Abnehmer. Bereits in diesem zentralen Punkt bricht die App-Entwicklung mit altbewährten Mustern. Häufig vereint ein App-Entwickler alle relevanten Projektrollen in einer Person. Begrenzter Umfang Der Entwickler hat die grundlegende Idee, erstellt das Design und implementiert die Logik. Die Qualität misst sich später an den Verkaufszahlen beziehungsweise den Bewertungen im App Store. In diesem Rahmen Software zu erstellen, ist nur möglich, wenn die Projekte sehr geringen Umfang haben und eine kurze Entwicklungszeit von maximal wenigen Monaten. Folglich ist die erzielbare Funktionalität eher gering. Der Entwickler muss sich verstärkt mit der Integration in bestehende Anwendungen beschäftigen. Bevor man selbst ein Telefonbuch entwickelt, nutzt man besser das vorhandene und dessen Schnittstellen, auch wenn es nicht unbedingt alles bietet, was man gerne hätte. Idee Um den Benutzer nicht zu verschrecken, wird es sinnvoll sein, nur neue Funktionen als App zu implementieren und nicht bestehende zu migrieren. Für existierende Software, speziell wenn sie Prozesse in Programmcode abbildet, wird der Benutzer häufig auf fehlende Funktionen oder eine abgeänderte Bedienung stoßen. Da Veränderung generell schwieriger umzusetzen ist, wird der Benutzer damit ablehnend umgehen. Unter Umständen wird er weiter die alte Software verwenden und damit zum Scheitern der METRO-Version beitragen. Begeisterung wird man dagegen ernten, wenn es etwas Neues gibt, was bisher nicht möglich war. Kurze Update-Zyklen Durch die Mechanismen des App Stores ist es sehr einfach, eine neue Version auszurollen und diese dem Benutzer zugänglich zu machen. Download und Installation erfolgen im Hintergrund automatisiert. Sofern Daten und Einstellungen erhalten bleiben, können Updates auch im Abstand von wenigen Tagen erfolgen. Wenn der Benutzer daraufhin Verbesserungen bemerkt, wird dadurch sogar die Zufriedenheit mit der Anwendung erhöht. In der Planung ist damit der Update-Zyklus Bestandteil des Entwicklungsprozesses und verkürzt den Zeitraum bis zum Markteintritt eines neuen Software-Produktes. Funktionsumfang definieren Bisher wird gerne im Dialog mit dem Benutzer die Spezifikation einer Anwendung beschrieben. Häufig auch mit RAD-Methoden bis zur prototypischen Erstellung eines User Interfaces. Damit wird Verantwortung verteilt, am Ende jedoch nicht unbedingt das optimale Ergebnis erreicht. Benutzer gehen von Ihrem Kenntnisstand über Prozesse und Anwendungen aus. Der Entwickler ist bemüht, jede gewünschte Funktion im Dialog unterzubringen. Besser ist es, wenn in der Planung anhand eines Use Case definiert wird, welche Funktionen generell umgesetzt werden sollen. In weiteren Phasen muss der Benutzer bewusst von Entscheidungen in Sachen UI Design oder Prioritätsfindung ferngehalten werden. Das erfordert vom Entwickler beziehungsweise seinem Projektplaner wesentlich höhere Kenntnisse der Prozesse, und am Ende auch Verantwortung. Die Umgebung Durchaus ungewohnt ist die Betrachtung der Umstände, in der die Anwendung verwendet wird. Das sind beispielsweise Informationen bezüglich der Helligkeit oder Sitzposition. Daraus ergeben sich wichtige Erkenntnisse bezüglich des User Interfaces. Programmfluss Am Anfang steht was? Ein zentrale Frage, die gewöhnlich über die Zieldefinition geklärt werden muss. Entsprechend wird die Anwendung gestaltet. Wichtiges kommt zuerst, dann wird gruppiert und immer mehr in die Details gegangen. Daraus ergibt sich eine Navigation in den Anwendungen, wie man es von Webseiten unter Umständen ohnehin schon kennt. Technisch möglich ist der direkte Sprung an bestimmte Stellen der Anwendung. Das kann durch Contract- Aktivierung wie Search oder Share erfolgen. Oder der Benutzer pinnt die gesuchte Stelle in das Menü. Der daraus folgende Fluss muss verbindlich dokumentiert werden. Da Blend in der aktuellen Version kein Sketchflow bietet, erledigt man dies am besten per Bleistift und Papier. Das Ergebnis sieht dann einem Comic mit mehreren Handlungssträngen ähnlich. Contract evaluieren Windows 8 bietet eine Reihe von API-Funktionen, die man als.net-entwickler nicht kennt. Selten sucht man nach etwas, über dessen mögliche Existenz man nicht Bescheid weiß. Entsprechend ist es unbedingt nötig, vor Projektbeginn alle Beteiligten auf den gleichen Kenntnisstand zu bringen, um alle Anwendungsmöglichkeiten zu kennen. Dies sind auszugsweise die Contracts wie Share oder Search, App Activation per Protokoll sowie Extension, Network Stack, Settings, Appbars, Controls, Background-Prozesse, verfügbare Sensorik, Lebenszyklus und API. Aufwandsschätzung Es gibt verschiedene Ansätze, um den Aufwand richtig einzuschätzen. Allen gemein ist, dass eine hohe Schulungstermine SQL Server 2008/2012 (Denali) Programmierung mit.net und CLR Dresden Mo Mi

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