Durchführung des Case Managements während des Rehabilitationsgeldbezuges durch den Krankenversicherungsträger

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Durchführung des Case Managements während des Rehabilitationsgeldbezuges durch den Krankenversicherungsträger"

Transkript

1 Rehabilitationsgeld ab in der Krankenversicherung Durchführung des Case Managements während des Rehabilitationsgeldbezuges durch den Krankenversicherungsträger OÖ Gebietskrankenkasse

2 Neue Aufgaben der Krankenversicherung Berechnung und Auszahlung des Reha-Geldes ab durch die KV-Träger Betreuung der Reha-Geldbezieher durch Case Management nach dem vorgegeben Regelkreis Identifikation Assessment Entwicklung des Versorgungsplans Implementierung des Versorgungsplans Monitoring und ev. Re-Assessment - Evaluation

3 Rechtsgrundlage 143 b ASVG Case Management Die KV-Träger haben [ ] umfassend zu unterstützen, um einen dem Stand der med. Wissenschaft entsprechenden Behandlungsprozess für den Übergang zwischen einer Krankenbehandlung und der Rehabilitation zur Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit sicherzustellen und für einen optimalen Ablauf der notwendigen Versorgungsschritte zu sorgen. In diesem Rahmen ist die versicherte Person [ ] bei der Koordinierung der weiter zu setzenden Schritte zu unterstützen und dahingehend zu begleiten, dass nach einer entsprechenden Bedarfserhebung ein individueller Versorgungsplan erstellt und durch die einzelnen Leistungserbringer- Innen umgesetzt wird. Im Rahmen des Case Managements ist darauf Bedacht zu nehmen, dass sich die Versicherten regelmäßigen Begutachtungen im Kompetenzzentrum unterziehen [ ].

4 Phasen des Case Managements Evaluation Weitergewährung oder Entziehung des Rehageldes Identifikation Bescheid d. PVA ev. Re-Assessment Anpassung des Zieles (bei Bedarf) und des Versorgungsplanes Regelkreis Assessment Bedarfserhebung anhand aller relevanten Unterlagen Inkl. Erstgespräch mit Kunden Monitoring der Leistungserbringung Sicherstellung der Leistungserbringung und Erkennen von Veränderungen Implementierung des Versorgungsplanes Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen Entwicklung des Versorgungsplanes Inkl. Zielvereinbarung (eigene Darstellung der Phasen des CM während des Rehabilitationsgeldbezuges in Anlehnung an Ewers/Schaeffer 2000) Jänner 2014

5 Identifikation Bescheid und Gutachten sowie in weiterer Folge Entziehungsbescheide, Weitergewährungsgutachten, Entlassungsberichte, werden durch die PVA an die KV-Träger übermittelt Anmeldung zur Krankenversicherung durch die PVA Versicherungsfall wird durch die KV angelegt Rehabilitationsgeld wird analog Krankengeld durch die KV berechnet und ausgezahlt

6 Erstellung Versorgungsplan/ inkl. Zielvereinbarung Vereinbaren von Zielen mit dem Kunden Planen von Maßnahmen zur Zielerreichung Formulierung der Maßnahmen Festlegung der Zuständigkeit für die Umsetzung der jeweiligen Maßnahme Festlegung eines Zeitpunktes, bis wann die Maßnahme umgesetzt werden muss Aushändigen der Zielvereinbarung/Maßnahmenplanung an den Kunden

7 Implementierung des Versorgungsplans Vereinbarte Maßnahmen werden fristgerecht umgesetzt Koordinierung des Leistungsgeschehens Case Manager ist Verbindungsglied zwischen den Netzwerkpartnern und dem Kunden weitere persönliche Kontakte im Bedarfsfall

8 Monitoring und ev. Re-Assessment Überwachung und Sicherstellung der Leistungserbringung Erkennen von Veränderungen im Versorgungsbedarf Re-Assessment: Versorgungsplan und ev. auch Ziele werden an den neuen Bedarf angepasst Weitere Kunden/Netzwerkpartnerkontakte bei Bedarf weitere Kontakte mit dem ärztlichen Dienst der KV Richtlinien: bei erheblicher Veränderung des Gesundheitszustandes oder Nichtmitwirkung des Versicherten hat der zuständige KV-Träger einen Bericht des CM an den PV-Träger zu übermitteln Entscheidung über Entziehung durch die PVA

9 Evaluation Begutachtungstermin im Kompetenzzentrum Begutachtung bei der PVA jedenfalls nach Ablauf eines Jahres Übermittlung des Versorgungs-/Maßnahmenplans an PVA Entscheidung durch die PVA über die weitere Invalidität/Berufsunfähigkeit dauernd invalid weiterhin vorübergehend mindestens sechs Monate invalid weiterhin Rehabilitationsgeld oder Umschulungsgeld nicht mehr invalid Bei Entziehung des Rehabilitationsgeldes: Auszahlung des Rehabilitationsgeldes wird eingestellt Abschlussgespräch mit Kunden Beenden des Versicherungsfalles und des CM

10 Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

Reform des Invaliditätspensionsrechts

Reform des Invaliditätspensionsrechts Reform des Invaliditätspensionsrechts (SRÄG 2012, BGBl. I 3/2013, SVÄG 2013, BGBl I 86/2013) Mit 1.1.2014 tritt eine umfassende Reform des Invaliditätspensionsrechts in Kraft. Ziel dieser Reform ist, Menschen

Mehr

Danke, dass Sie sich Zeit für die Pensionsversicherung nehmen.

Danke, dass Sie sich Zeit für die Pensionsversicherung nehmen. Danke, dass Sie sich Zeit für die Pensionsversicherung nehmen. Der Mensch im Mittelpunkt LSO 1 Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspension Was gibt es Neues? Vieles ändert sich ab 1. Jänner 2014 2 Was

Mehr

Änderungen im Bereich der

Änderungen im Bereich der ? Gina Sanders - Fotolia.com? SRÄG 2012 Änderungen im Bereich der Pensionsversicherung Im Rahmen der Behandlung des Stabilitätspaktes 2012 wurde auch eine Neuregelung des Bereiches Invaliditätspension

Mehr

Sozialrechts-Änderungsgesetz 2014 Auswirkungen auf IV/BU, medizinische und berufliche Rehabilitation

Sozialrechts-Änderungsgesetz 2014 Auswirkungen auf IV/BU, medizinische und berufliche Rehabilitation SVÄG 2012 Sozialrechts-Änderungsgesetz 2014 Auswirkungen auf IV/BU, medizinische und berufliche Rehabilitation Überblick - IV/BU in Zahlen 2012 Kundenkreis gesamt: Anträge: 61.700 / NZG: 22.771 (37% Gewährungen)

Mehr

Invaliditäts-/Berufsunfähigkeitspension

Invaliditäts-/Berufsunfähigkeitspension Schwarz Landesstellendirektion Wien Invaliditäts-/Berufsunfähigkeitspension Leistungen der PVA aus dem Versicherungsfall der geminderten Arbeitsfähigkeit Geminderte Arbeitsfähigkeit Versicherungsfall der

Mehr

Medizinische und berufliche Rehabilitation Neuerungen durch das SRÄG 2012. Dir.-Stv. Helmut Sacher

Medizinische und berufliche Rehabilitation Neuerungen durch das SRÄG 2012. Dir.-Stv. Helmut Sacher Medizinische und berufliche Rehabilitation Neuerungen Dir.-Stv. Helmut Sacher Ziel Schaffung bzw. Änderung von Rahmenbedingungen, die zur Annäherung des tatsächlichen Pensionsantrittsalters an das Regelpensionsalter

Mehr

Herzlich Willkommen. zum Workshop

Herzlich Willkommen. zum Workshop Herzlich Willkommen zum Workshop des ExpertInnenkreises! Eisenstadt, 14.11.2013 1 Kommunikationsplattform Gesundheit fördert Beschäftigung 2 Ziele Etablierung eines österreichweiten Kommunikationskanals:

Mehr

Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit in Österreich

Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit in Österreich Der Stellenwert der Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit in Österreich Der Stellenwert der Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit in Österreich Die Österreichische Sozialversicherung

Mehr

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE GRUNDLAGEN DER MEDIZINISCHEN UND BERUFLICHEN REHABILITATION

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE GRUNDLAGEN DER MEDIZINISCHEN UND BERUFLICHEN REHABILITATION 1 SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE GRUNDLAGEN DER MEDIZINISCHEN UND BERUFLICHEN REHABILITATION UPDATE Rehabilitation 2014 Allgemeines zu Rehabilitation und Pensionsreformen 2 Zur Historik 3 Rehabilitation

Mehr

Rückversicherung von Pensionsleistungen Mag. a Ingeborg Beck. Informationsveranstaltung Rückversicherung 27.10.2015

Rückversicherung von Pensionsleistungen Mag. a Ingeborg Beck. Informationsveranstaltung Rückversicherung 27.10.2015 von Pensionsleistungen Mag. a Ingeborg Beck Informationsveranstaltung 27.10.2015 Waisenpension Voraussetzungen für die Waisenpension sind: Tod eines Elternteiles ( Versicherungsfall ), das Vorliegen einer

Mehr

IP Neu für Alle: Die Reform der Invaliditätspension

IP Neu für Alle: Die Reform der Invaliditätspension IP Neu für Alle: Die Reform der Invaliditätspension Ziel: Weniger Invaliditätspensionen, dafür verstärkte Arbeitsmarktintegration von gesundheitlich beeinträchtigten Menschen. Die geringeren Pensionskosten

Mehr

Invalidität - neu. Dr. Johannes Pflug. Invalidität - neu/ Dr. Pflug

Invalidität - neu. Dr. Johannes Pflug. Invalidität - neu/ Dr. Pflug Invalidität - neu Dr. Johannes Pflug Invalidität neu Wegfall befristeter Invaliditäts(Berufsunfähigkeits)pensionen für Personen, die am 1.1.2014 das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet haben (Aufhebung

Mehr

Sozialrechtsänderungsgesetz 2012 SRÄG 2012 BGBl. I Nr. 3/2013 Rehabilitation und ALV/AMS

Sozialrechtsänderungsgesetz 2012 SRÄG 2012 BGBl. I Nr. 3/2013 Rehabilitation und ALV/AMS Sozialrechtsänderungsgesetz 2012 SRÄG 2012 BGBl. I Nr. 3/2013 Rehabilitation und ALV/AMS Günther Leitner AMS Österreich 13. November 2013 SRÄG 2012: Berufl. Reha Paradigmenwechsel: Durchführung der beruflichen

Mehr

PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT

PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeits- pension 3 PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT 1021 Wien, Friedrich-Hillegeist-Straße 1 Telefon: 05 03 03 Ausland: +43 / 503 03 Fax: 05 03 03-288 50 E-Mail: pva@pensionsversicherung.at

Mehr

BUNDESGESETZBLATT FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH. Jahrgang 2013 Ausgegeben am 10. Jänner 2013 Teil I

BUNDESGESETZBLATT FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH. Jahrgang 2013 Ausgegeben am 10. Jänner 2013 Teil I 1 von 23 BUNDESGESETZBLATT FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH Jahrgang 2013 Ausgegeben am 10. Jänner 2013 Teil I 3. Bundesgesetz: Sozialrechts-Änderungsgesetz 2012 SRÄG 2012 (NR: GP XXIV RV 2000 AB 2028 S. 184.

Mehr

» Die befristete Invaliditätspension wird vollständig abgeschafft.

» Die befristete Invaliditätspension wird vollständig abgeschafft. IP Neu : Die Reform der Invaliditätspension Ziel: Weniger Invaliditätspensionen, dafür verstärkte Arbeitsmarktintegration von gesundheitlich beeinträchtigten Menschen. Die geringeren Pensionskosten und

Mehr

II. Materiellrechtlicher Teil

II. Materiellrechtlicher Teil II. Materiellrechtlicher Teil A. Rehabilitationsgeld A. Rehabilitationsgeld 1. Grund des Anspruchs a) Allgemeine Anspruchsvoraussetzungen Anspruch auf Rehabilitationsgeld hat die versicherte Person, wenn

Mehr

Case Management als Instrument zur Erhaltung von Lebensqualität

Case Management als Instrument zur Erhaltung von Lebensqualität Bärbel Dangel Case Management als Instrument zur Erhaltung von Lebensqualität Workshop: Pflege und Lebensqualität Gliederung 1. Pflegestützpunkte und Lebensqualität 2. Pflegestützpunkte als Versorgungsinnovation

Mehr

Entwurf. Artikel 1 Änderung des Arbeitslosenversicherungsgesetzes 1977

Entwurf. Artikel 1 Änderung des Arbeitslosenversicherungsgesetzes 1977 399/ME XXIV. GP - Ministerialentwurf - Gesetzestext 1 von 15 1 von 15 Entwurf Bundesgesetz, mit dem das Arbeitslosenversicherungsgesetz 1977, das Arbeitsmarktpolitik-Finanzierungsgesetz, das Arbeitsmarktservicegesetz,

Mehr

Artikel 1 Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (84. Novelle zum ASVG)

Artikel 1 Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (84. Novelle zum ASVG) 26/ME XXV. GP - Ministerialentwurf - Gesetzestext 1 von 10 1 von 10 Entwurf Bundesgesetz, mit dem das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz, das Gewerbliche Sozialversicherungsgesetz, das Bauern-Sozialversicherungsgesetz,

Mehr

Case Management für Versicherte mit Brustkrebs. XVII. Onkologische Fachtagung am 06.06.2014 in Berlin Sara Marquard

Case Management für Versicherte mit Brustkrebs. XVII. Onkologische Fachtagung am 06.06.2014 in Berlin Sara Marquard Case Management für Versicherte mit Brustkrebs XVII. Onkologische Fachtagung am 06.06.2014 in Berlin Sara Marquard BIG direkt gesund BIG steht für Bundesinnungskrankenkasse Gesundheit Gegründet 1996 durch

Mehr

SOZIALVERSICHERUNG. Die entsprechenden Anträge sind beim zuständigen Krankenversicherungsträger einzubringen.

SOZIALVERSICHERUNG. Die entsprechenden Anträge sind beim zuständigen Krankenversicherungsträger einzubringen. 1.1. KRANKENVERSICHERUNG Die Krankenversicherung trifft Vorsorge: SOZIALVERSICHERUNG für die Früherkennung von Krankheiten: Jugendlichenuntersuchungen und Vorsorge-(Gesunden-)untersuchungen; für den Versicherungsfall

Mehr

Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt beschlossene Änderungen

Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt beschlossene Änderungen Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt beschlssene Änderungen Eine Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspensin gebührt nur mehr bei dauerhafter Invalidität bzw. Berufsunfähigkeit und anstelle der befristeten

Mehr

Sozialversicherungs-Systeme in Österreich

Sozialversicherungs-Systeme in Österreich Sozialversicherungs-Systeme in Österreich Schwerpunkt: Krankenbehandlung Heilbehelfe Hilfsmittel Andrea Fink Übersicht 1. Sozialversicherungsträger in Österreich 2. Gesetzliche Grundlagen (Krankenversicherung

Mehr

Lässt sich Rehabilitation verordnen? Mag. Roman Pöschl, Geschäftsführer Berufliches Bildungs- und Rehabilitationszentrum (BBRZ) Österreich

Lässt sich Rehabilitation verordnen? Mag. Roman Pöschl, Geschäftsführer Berufliches Bildungs- und Rehabilitationszentrum (BBRZ) Österreich Lässt sich Rehabilitation verordnen? Erfolgsfaktoren und Systemgrenzen mitwirkungspflichtiger Rehabilitationsprogramme im Kontext der aktuellen österreichischen Sozialrechtsreform Mag. Roman Pöschl, Geschäftsführer

Mehr

Versorgungsmanagement/Fortbildung (Case und Care Management)

Versorgungsmanagement/Fortbildung (Case und Care Management) Versorgungsmanagement/Fortbildung (Case und Care Management) Detlef Groß 9. Juni 2011 Kundentag Gesetzlicher Auftrag Nach 11 Abs. 4 SGB V haben Versicherte Anspruch auf ein Versorgungsmanagement insbesondere

Mehr

Organ- und Gewebespenden

Organ- und Gewebespenden Organ- und Leistungsrechtliche Auswirkungen durch die Änderungen im Transplantationsgesetz zum 1. August 2012 Organ- und Allgemeines Änderungen im EFZG (Entgeltfortzahlungsgesetz) Änderungen im SGB V (Krankenversicherung)

Mehr

Die Bedeutung von Homecare in der

Die Bedeutung von Homecare in der Die Bedeutung von Homecare in der ambulanten Palliativversorgung 2. Österreichischer interdisziplinärer Palliativ Kongress 6. 9. Dezember 2006 Salzburg Referentin: Dr. Christine von Reibnitz, MPH Referentin

Mehr

Case Management in Theorie und Praxis - Wann kann Case Management etwas leisten?

Case Management in Theorie und Praxis - Wann kann Case Management etwas leisten? Medizinische Rehabilitation NEU Anspruch und Wirklichkeit Case Management in Theorie und Praxis - Wann kann Case Management etwas leisten? Eine Veranstaltung der AK Salzburg am 12. 10. 2015 Maria Pötscher

Mehr

INVALIDITÄTSPENSION NEU Veranstaltung am 18. März 2014

INVALIDITÄTSPENSION NEU Veranstaltung am 18. März 2014 strada OÖ Interessensvertretung exit-sozial INVALIDITÄTSPENSION NEU Veranstaltung am 18. März 2014 Ablauf: 1. Begrüßung 2. Einführung in das Thema Dr. Hofer, Sozialministerium 3. Gruppendiskussionen 4.

Mehr

Pflegebedürftigkeit ist Definitionssache

Pflegebedürftigkeit ist Definitionssache 8 Pflegebedürftig? Vom Antrag bis zur Leistung Pflegebedürftigkeit ist Definitionssache Die Pflegeversicherung ist keine Vollversicherung. Im elften Sozialgesetzbuch (häufig abgekürzt als SGB XI) und in

Mehr

AlbaCaseLajqi Case Management Interkulturell. Ihr Ansprechpartner für Case und Change Management im interkulturellen Bereich

AlbaCaseLajqi Case Management Interkulturell. Ihr Ansprechpartner für Case und Change Management im interkulturellen Bereich AlbaCaseLajqi Case Management Interkulturell Ihr Ansprechpartner für Case und Change Management im interkulturellen Bereich Leitidee Eine Brücke zwischen Kulturen errichten, das Gleiche verstehen trotz

Mehr

Vereinbarung Q-Sicherung u. Q-Management

Vereinbarung Q-Sicherung u. Q-Management Vereinbarung Q-Sicherung u. Q-Management Vereinbarung zur Qualitätssicherung und zum Qualitätsmanagement in der stationären Vorsorge und Rehabilitation nach SGB V 137 d Abs. 1 und 1a zwischen den Krankenkassen

Mehr

Wenn Übergänge scheitern

Wenn Übergänge scheitern Wenn Übergänge scheitern Kompetenzagenturen als Case-Management-Dienstleister Theoretische Grundlagen Case Management Kerstin Carol Kompetenzagentur Saalfeld-Rudolstadt Was ist Case Management (CM)? In

Mehr

» Innovative Modelle im

» Innovative Modelle im » Innovative Modelle im Versorgungsmanagement durch Case-Management in zwei kommunalen Kliniken mit Evaluationsergebnissen Ulm, Michael Müller Pflegedirektor Klinikum Itzehoe » Zur Person» Diplom-Pflegewirt

Mehr

CM ist ein Konzept der Individualhilfe. Case Management Basics. Was ist diesen Bereichen gemeinsam? Funktionen des Case Managers

CM ist ein Konzept der Individualhilfe. Case Management Basics. Was ist diesen Bereichen gemeinsam? Funktionen des Case Managers Case Management Basics Eine kurze Einführung von P.Pantucek CM ist ein Konzept der Individualhilfe Case Management entstand in GB und in den USA als Arbeitskonzept im Gesundheitswesen in der SeniorInnenarbeit

Mehr

Innovative Ansätze in der medizinisch-beruflichen Reha

Innovative Ansätze in der medizinisch-beruflichen Reha Innovative Ansätze in der medizinisch-beruflichen Reha 1. Einleitung 30 2. Kennzahlen zu krankheitsbezogenen Leistungen der Pensionsversicherungsanstalt 31 3. Erwerbstätigkeit in Österreich 34 4. Integrierte

Mehr

Aktives Leistungsfallmanagement am Beispiel Abendrot und PKRück. Andreas Heimer 21. März 2012

Aktives Leistungsfallmanagement am Beispiel Abendrot und PKRück. Andreas Heimer 21. März 2012 Aktives Leistungsfallmanagement am Beispiel Abendrot und PKRück Andreas Heimer 21. März 2012 Mengenbeispiel 1 8% der Invalidenrenten- Neuzugänge sind unfall- oder berufserkrankungsbedingt. 92% der Invalidenrenten-

Mehr

Workshop 5 Herausforderungen und Innovationen im operativen Prozess IP/BUP-Neu

Workshop 5 Herausforderungen und Innovationen im operativen Prozess IP/BUP-Neu Workshop 5 Herausforderungen und Innovationen im operativen Prozess IP/BUP-Neu Dieser Workshop hatte zum Ziel den TeilnehmerInnen die Möglichkeit zu bieten sich überregional über den operativen Prozess

Mehr

Erstantrag auf ambulante Leistungen der Pflegeversicherung

Erstantrag auf ambulante Leistungen der Pflegeversicherung Name, Vorname: Straße, Versicherungsnummer: Antwort an: pronova BKK Pflegekasse, Postfach 10 02 60, 51302 Leverkusen Erstantrag auf ambulante Leistungen der Pflegeversicherung 1 Wie beabsichtigen Sie Ihre

Mehr

(J7, Osterrelchlscher Sta"" dte b und. i g!9 : i7 Jfl&PC. ...-GE/19... r1.. q /SN - b\/hg Betrifft G ZENTWUflF

(J7, Osterrelchlscher Sta dte b und. i g!9 : i7 Jfl&PC. ...-GE/19... r1.. q /SN - b\/hg Betrifft G ZENTWUflF 9/SN-61/ME XVIII. GP - Stellungnahme (gescanntes Original) 1 von 5 ) " " " " Rathaus 1082 Wien Osterrelchlscher Sta"" dte b und Telefon 40 00 Telefax international 0043-1-4000-7135 " {" Telefax national

Mehr

Wie unterstützt die Software den Fallmanager bei seiner Arbeit? Welche Stufen des Case Management-Prozesses werden wie im Programm umgesetzt?

Wie unterstützt die Software den Fallmanager bei seiner Arbeit? Welche Stufen des Case Management-Prozesses werden wie im Programm umgesetzt? Case Management mit comp.ass prosozial gmbh informationstechnische projekte im sozial- und bildungsbereich Beschreibung Das aus dem angelsächsischen Raum stammende Case Management/Fallmanagement hat sich

Mehr

Krankenversicherung. 1 Krankengeld. Wirtschafts und Sozialstatistisches Taschenbuch 2011

Krankenversicherung. 1 Krankengeld. Wirtschafts und Sozialstatistisches Taschenbuch 2011 Krankenversicherung Die Leistungen der Krankenversicherung werden entweder als Sachleistungen oder als Geldleistungen gewährt. Diese Leistungen sind je nach Versicherungsfall entweder Pflichtleistungen

Mehr

Wirksamkeit und Nutzen von einrichtungsinternem Qualitätsmanagement (IQM)

Wirksamkeit und Nutzen von einrichtungsinternem Qualitätsmanagement (IQM) Wirksamkeit und Nutzen von einrichtungsinternem Qualitätsmanagement (IQM) Dorian Doumit Ambulante Qualitätssicherung GKV-Spitzenverband, Berlin Prof. Dr. med. Johannes Giehl Leiter KC-Q MDK Baden-Württemberg

Mehr

Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspension

Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspension Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspension 3 PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT 1021 Wien, Friedrich-Hillegeist-Straße 1 Telefon: 05 03 03 Ausland: +43 / 503 03 Fax: 05 03 03-288 50 E-Mail: pva@pva.sozvers.at

Mehr

Perspektive der Privaten Krankenversicherung:

Perspektive der Privaten Krankenversicherung: Perspektive der Privaten Krankenversicherung: Warum sich ein Case Management aus Sicht des Kostenträgers lohnen könnte. Dr. Max Wunderlich 27.05.2015 Lotsen-Tagung Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe,

Mehr

Krankenkassen als Kooperationspartner in der Beratung

Krankenkassen als Kooperationspartner in der Beratung Krankenkassen als Kooperationspartner in der Beratung "Der Schikane keine Chance!" Bad Boll, 20.03.2010 Der gesetzliche Rahmen Körperschaft des öffentlichen Rechts Der Auftrag ergibt sich aus dem Gesetz

Mehr

Stellungnahme. des Medizinischen Dienstes. des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.v. (MDS) zur Erörterung des Referentenentwurfs

Stellungnahme. des Medizinischen Dienstes. des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.v. (MDS) zur Erörterung des Referentenentwurfs Stellungnahme des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.v. (MDS) zur Erörterung des Referentenentwurfs eines Gesetzes zur Reform der Strukturen der Krankenhausversorgung

Mehr

Richtlinien. des GKV-Spitzenverbandes. zur Zusammenarbeit der Pflegekassen. mit anderen unabhängigen Gutachtern

Richtlinien. des GKV-Spitzenverbandes. zur Zusammenarbeit der Pflegekassen. mit anderen unabhängigen Gutachtern Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes zur Zusammenarbeit der Pflegekassen mit anderen unabhängigen Gutachtern (Unabhängige Gutachter-Richtlinien UGu-RiLi) nach 53b SGB XI vom 06.05.2013 Der GKV-Spitzenverband

Mehr

MUSTERKLAUSUR mit MUSTERLÖSUNGEN

MUSTERKLAUSUR mit MUSTERLÖSUNGEN WIRTSCHAFTSUNIVERSITÄT WIEN Institut für österreichisches und europäisches Arbeits- und Sozialrecht Institute for Austrian and European Labour Law and Social Law Seminar: Grundzüge des Sozialrechts - System

Mehr

Knappschaftskrankenhaus Dortmund. Datenschutz im Krankenhaus Dipl.-Wirt.Inform. Holger Hintze

Knappschaftskrankenhaus Dortmund. Datenschutz im Krankenhaus Dipl.-Wirt.Inform. Holger Hintze Datenschutz im Krankenhaus Dipl.-Wirt.Inform. Holger Hintze 1 Knappschaftskrankenhaus Träger: Deutsche Rentenversicherung Knappschaft Bahn See Kompetenzen des Trägers: Rentenversicherung Krankenversicherung

Mehr

DURCHFÜHRUNG UND LEISTUNGSSTEUERUNG

DURCHFÜHRUNG UND LEISTUNGSSTEUERUNG QUALITÄT IM CASE MANAGEMENT DURCHFÜHRUNG UND LEISTUNGSSTEUERUNG 6. Schweiz. Case Management-Tagung 17. September 2008, Küsnacht ZH Beat Ch. Leuthold Sozialarbeiter FH, Pflegefachmann HF Regionalleiter

Mehr

Leistungs- und Strukturdaten

Leistungs- und Strukturdaten Leistungs- und Strukturdaten 3.200 Mitarbeiter davon 530 Ärzte 1.100 Pflegepersonen 23 Kliniken bzw. Fachabteilungen 5 klinischtheoretische Institute Fallzahlen stationär: ca. 28.000 Ambulant: ca. 100.000

Mehr

Zweitgutachtertermin vorbereiten

Zweitgutachtertermin vorbereiten Zweitgutachtertermin vorbereiten Das Widerspruchsverfahren Beibringung ärztlicher Atteste und Untersuchungsberichte Besorgen Sie, soweit nicht schon geschehen, alles an Unterlagen, was geeignet ist, die

Mehr

Arbeitsunfähigkeit / Invalidität

Arbeitsunfähigkeit / Invalidität Arbeitsunfähigkeit / Invalidität nach dem Vorsorgereglement 2007 der PKZH Präsentation: Margrit Bieri Leiterin Abt. Pensionsberechtigte, PKZH Themen Leistungsfälle 2004 bis 2006 - Statistik Anmeldung für

Mehr

Prozess. rehapunkt. www.rehapunkt.ch / Case Management / J. Bürki Seite 1 / 8

Prozess. rehapunkt. www.rehapunkt.ch / Case Management / J. Bürki Seite 1 / 8 www..ch / / J. Bürki Seite 1 / 8 Jacqueline Bürki Jacqueline Bürki Dipl. Ergotherapeutin HF Dipl. Case Managerin Leiterin 079 / 239 69 84 jacqueline.buerki@hin.ch www..ch / / J. Bürki Seite 2 / 8 CM im

Mehr

Qualitätssicherungskonferenz des Gemeinsamen Bundesausschusses Entlassungsmanagement

Qualitätssicherungskonferenz des Gemeinsamen Bundesausschusses Entlassungsmanagement Qualitätssicherungskonferenz des Gemeinsamen Bundesausschusses Entlassungsmanagement Inhalt Definition Gesetzliche Grundlage Expertenstandard Entlassungsmanagement in der Pflege Möglichkeiten der praktischen

Mehr

Optimierte Rehabedarfsfeststellung in der Pflegebegutachtung der MDK

Optimierte Rehabedarfsfeststellung in der Pflegebegutachtung der MDK Optimierte Rehabedarfsfeststellung in der Pflegebegutachtung der MDK BDPK- Bundeskongress 2015 Dipl. med. Katrin Breuninger Seniorberaterin Rehabilitation/ Heilmittel 24.06.2015 Stuttgart Rehabilitation

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Feldkirch Senat 1 GZ. RV/0127-F/03 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Dr. WW, 88131 L, L-Straße 5, vertreten durch die Gantner Steuerberatung GmbH,

Mehr

Versorgungswerk der Steuerberaterinnen und Steuerberater in Rheinland-Pfalz Körperschaft des öffentlichen Rechts

Versorgungswerk der Steuerberaterinnen und Steuerberater in Rheinland-Pfalz Körperschaft des öffentlichen Rechts Versorgungswerk der Steuerberaterinnen und Steuerberater in Rheinland-Pfalz Körperschaft des öffentlichen Rechts StBV Fragen rund um das Thema Berufsunfähigkeit Stand 20.11.2013 Was passiert, wenn ich

Mehr

Case Management/ Hilfeplanung/Gesamtplanung

Case Management/ Hilfeplanung/Gesamtplanung Case Management/ Hilfeplanung/Gesamtplanung Einzelfallhilfe und Systemsteuerung in der Eingliederungshilfe Kurzdarstellung zu der Philosophie und den Prozessen KOSOZ Rendsburg, 25. September 2006 Case

Mehr

Führen mit Zielen: Management mit System und den Mitarbeitern im Dialog

Führen mit Zielen: Management mit System und den Mitarbeitern im Dialog Führen mit Zielen: Management mit System und den Mitarbeitern im Dialog Veranstaltung Coaching4Coaches der Wirtschaftsjunioren Neu-Ulm e.v. 29. Oktober 2009 Joachim Reinhart SimmCon Consulting GmbH Geschäftsführer

Mehr

Pflegeberatung als neue Leistung

Pflegeberatung als neue Leistung Pflegeberatung als neue Leistung AOK - Die Gesundheitskasse Herzlich willkommen zu dieser Veranstaltung! AOK Bayern - Die Gesundheitskasse Inhalte Vorstellung meiner Person Gesetzliche Grundlagen Pflegeberatung

Mehr

Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspension

Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspension Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspension 3 PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT 1021 Wien, Friedrich-Hillegeist-Straße 1 Telefon: 05 03 03 Ausland: +43 / 503 03 Fax: 05 03 03-288 50 E-Mail: pva@pva.sozvers.at

Mehr

Case Management (CM) bei der Stadt Zürich

Case Management (CM) bei der Stadt Zürich Case Management (CM) bei der Inhalt 1. Ausgangslage 2. Pilotprojekt Case Management am Arbeitsplatz 3. Ergebnisse des Pilotprojektes 4. Herausforderungen und Erfolgsfaktoren in der Anwendung 5. Ausblick

Mehr

Pensionsantragsteller

Pensionsantragsteller Pensionsantragsteller / innen 19 PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT 1021 Wien, Friedrich-Hillegeist-Straße 1 Telefon: 05 03 03 Ausland: +43 / 503 03 Fax: 05 03 03-288 50 E-Mail: pva@pensionsversicherung.at www.pensionsversicherung.at

Mehr

Schadenanzeige Multi-Rente Erkrankungen

Schadenanzeige Multi-Rente Erkrankungen Janitos Versicherung AG - Postfach 104169-69031 Heidelberg - Tel. 06221 709 1410 - Fax. 06221 709 1571 - versicherung@janitos.de Versicherungsscheinnummer: Schadennummer: Schadenanzeige Multi-Rente Erkrankungen

Mehr

Ihr Zeichen, Ihre Nachricht vom Unser Zeichen, Sacharbeiter Durchwahl Datum Sp 657/08/Mag.MKi/AW 4213 30.4.2014 Mag.

Ihr Zeichen, Ihre Nachricht vom Unser Zeichen, Sacharbeiter Durchwahl Datum Sp 657/08/Mag.MKi/AW 4213 30.4.2014 Mag. 19/SN-26/ME XXV. GP - Stellungnahme zu Entwurf (elektr. übermittelte Version) 1 von 6 Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz Stubenring 1 1010 Wien Wirtschaftskammer Österreich Wiedner

Mehr

Mit Case Management Effektivität und Effizienz in der Gesundheitsversorgung erhöhen

Mit Case Management Effektivität und Effizienz in der Gesundheitsversorgung erhöhen Mit Case Management Effektivität und Effizienz in der Gesundheitsversorgung erhöhen 3. Internationale Fachtagung der ÖGCC in Kooperation mit der MCI 26. November 2010 Universität Innsbruck Mag. a Dr. in

Mehr

Stellungnahme des KOBV Österreich Zum Sozialrechts-Änderungsgesetz 2015 GZ: BMASK-21119/0004-II/A/1/2015. Allgemeines:

Stellungnahme des KOBV Österreich Zum Sozialrechts-Änderungsgesetz 2015 GZ: BMASK-21119/0004-II/A/1/2015. Allgemeines: Stellungnahme des KOBV Österreich Zum Sozialrechts-Änderungsgesetz 2015 GZ: BMASK-21119/0004-II/A/1/2015 Allgemeines: Grundsätzlich wird angemerkt, dass eine Stellungnahmefrist von nicht einmal 14 Tagen

Mehr

Teil 3: Abgabenrecht. 3.1. Sozialversicherung Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (ASVG) 3.1.1. Sparten der Sozialversicherung

Teil 3: Abgabenrecht. 3.1. Sozialversicherung Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (ASVG) 3.1.1. Sparten der Sozialversicherung Teil 3: Abgabenrecht 3.. Sozialversicherung Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (ASVG) 3... Sparten der Sozialversicherung Die Sozialversicherung umfasst die. Krankenversicherung, 2. Unfallversicherung,

Mehr

Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz. Pflege ist Zukunft

Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz. Pflege ist Zukunft Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz Pflege ist Zukunft Leistungsverbesserung für demenziell erkrankte Menschen Neudefinition des Pflegebedürftigkeitsbegriffs, es ist aber ein längerer Umsetzungsprozeß zu erwarten

Mehr

MDK Bayern. Gesetzliche Aufgaben Grundlagen der Begutachtung Arbeitskreis und Konzept Hilfsmittelversorgung behinderter Kinder

MDK Bayern. Gesetzliche Aufgaben Grundlagen der Begutachtung Arbeitskreis und Konzept Hilfsmittelversorgung behinderter Kinder MDK Bayern Gesetzliche Aufgaben Grundlagen der Begutachtung Arbeitskreis und Konzept Hilfsmittelversorgung behinderter Kinder Dr. Lothar Kern Fachbereich Hilfsmittel und Medizinprodukte Gesetzliche Aufgaben

Mehr

Teil 10. Grundlagen und Praxis der medizinischen Versorgung SS06 Teil X. 1

Teil 10. Grundlagen und Praxis der medizinischen Versorgung SS06 Teil X. 1 Teil 10 Grundlagen und Praxis der medizinischen Versorgung SS06 Teil X. 1 X. Sozialversicherung Grundlagen und Praxis der medizinischen Versorgung SS06 Teil X. 2 1) Gegenstand Gegenstand des Sozial(versicherungs-)rechts

Mehr

DIE ÄRZTEVERSORGUNG WESTFALEN- LIPPE BESTEHT SEIT DEM 01.04.1960

DIE ÄRZTEVERSORGUNG WESTFALEN- LIPPE BESTEHT SEIT DEM 01.04.1960 BERUFSUNFÄHIG- KEITSRENTE AVDIE DIE ÄRZTEVERSORGUNG WESTFALEN- LIPPE BESTEHT SEIT DEM 01.04.1960 SIE GEWÄHRT IM ALTER UND BEI BERUFSUNFÄHIGKEIT DEM MITGLIED BZW. NACH DESSEN TOD DEN FAMILIENANGEHÖRIGEN

Mehr

Medizinischer Dienst der Krankenversicherung

Medizinischer Dienst der Krankenversicherung SIEBTER TEIL Medizinischer Dienst der Krankenversicherung Autor: Horst Hufer Siebter Teil Medizinischer Dienst der Krankenversicherung 1 Vom sozialstaatlichen Anfang über den Vertrauensärztlichen Dienst"

Mehr

Textgegenüberstellung. Artikel 1 Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes

Textgegenüberstellung. Artikel 1 Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes Textgegenüberstellung www.parlament.gv.at Artikel 1 Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes Beitrag des Bundes zur Finanzierung von Kieferregulierungen 80c. (1) Der Bund hat bis zum 31. Jänner

Mehr

Allgemeine Verwaltung Selbstverwaltung Sozialversicherungsabkommen Freiwillige Versicherung Beitragswesen allgemein, Beitragseinzug

Allgemeine Verwaltung Selbstverwaltung Sozialversicherungsabkommen Freiwillige Versicherung Beitragswesen allgemein, Beitragseinzug Formularverzeichnis für Betriebskrankenkassen Kohlhammer Stand: 2006 Inhalt: Seite 2 Seite 3 Seite 4 Seite 5 Seite 6 Seite 7 Seite 8 Allgemeine Verwaltung Selbstverwaltung Sozialversicherungsabkommen Freiwillige

Mehr

Die außerordentliche Revision wird gemäß 508a Abs 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des 502 Abs 1 ZPO zurückgewiesen.

Die außerordentliche Revision wird gemäß 508a Abs 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des 502 Abs 1 ZPO zurückgewiesen. 10 ObS 37/15m Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen durch den Senatspräsidenten Dr. Fellinger als Vorsitzenden, die Hofräte Univ.-Prof. Dr. Neumayr und Dr.

Mehr

Hilfe zum richtigen Zeitpunkt, im notwendigen Umfang und am optimalen Standort.

Hilfe zum richtigen Zeitpunkt, im notwendigen Umfang und am optimalen Standort. Hilfe zum richtigen Zeitpunkt, im notwendigen Umfang und am optimalen Standort. Geriatrische Netzwerke Verankerung im Geriatriekonzept Sachsen 14.12.2012 Hintergrund: Geriatriekonzept für Sachsen sieht

Mehr

MANAGING OTT MESSAGING SERVICES FÜR GLOBALE TELEKOMMUNIKATIONSANBIETER

MANAGING OTT MESSAGING SERVICES FÜR GLOBALE TELEKOMMUNIKATIONSANBIETER MANAGING OTT MESSAGING SERVICES FÜR GLOBALE TELEKOMMUNIKATIONSANBIETER Sytel Reply wurde von einem Kunden (ein großer globaler Telekommunikationsanbieter) damit beauftragt, eine qualitativ hochwertige

Mehr

E-Care IT-gestützte Dokumentation im ambulanten Pflegebereich. Corinna Christl Ramona Scherbler

E-Care IT-gestützte Dokumentation im ambulanten Pflegebereich. Corinna Christl Ramona Scherbler E-Care IT-gestützte Dokumentation im ambulanten Pflegebereich Corinna Christl Ramona Scherbler Wer wir sind Care-Ring GmbH, seit 2004 Forschung & Entwicklung, Qualitätsmanagement, Personalentwicklung,

Mehr

1. SOZIALVERSICHERUNG

1. SOZIALVERSICHERUNG 1.1. KRANKENVERSICHERUNG Die Krankenversicherung trifft Vorsorge: 1. SOZIALVERSICHERUNG für die Früherkennung von Krankheiten: Jugendlichenuntersuchungen und Vorsorge-(Gesunden-)untersuchungen; für den

Mehr

Zur Implementierung der strukturierten Behandlungsprogramme (DMP) in die Integrierte Versorgung gem. 140a ff. SGB V. 05.12.

Zur Implementierung der strukturierten Behandlungsprogramme (DMP) in die Integrierte Versorgung gem. 140a ff. SGB V. 05.12. Zur Implementierung der strukturierten Behandlungsprogramme (DMP) in die Integrierte Versorgung gem. 140a ff. SGB V Referat im Rahmen des 9. DGIV-Bundeskongress am Referat im Rahmen des 9. DGIV-Bundeskongress

Mehr

Gesundheits- und Leistungs-Assessment

Gesundheits- und Leistungs-Assessment Gesundheits- und Leistungs-Assessment Schön Klinik Bad Staffelstein für 50plus in Oberfranken e. V. Agenda Einleitung Aufgabenstellung Inhalt und Ablauf Ausblick Seite 2 Seite 3 Überlegungen zur Aufgabenstellung

Mehr

3 10.11.: Hintergründe/Heranführung

3 10.11.: Hintergründe/Heranführung 3 10.11.: Hintergründe/Heranführung 1 ICF-Anwendung (Befragung, Dokumentation) 2 AG Teilhabe Rehabilitation, Nachsorge und Integration nach Schädel-Hirnverletzung 3 Stellungnahme der DVfR zum Ausbau der

Mehr

- 1 - Wahltarife Krankentagegeld. I. Teilnahme

- 1 - Wahltarife Krankentagegeld. I. Teilnahme - 1 - Anlage II Wahltarife Krankentagegeld I. Teilnahme 1. Die Betriebskrankenkasse bietet den in 53 Abs. 6 SGB V genannten Mitgliedern Tarife zur Zahlung von Krankentagegeld zur Wahl an. Der Tarif kann

Mehr

Bei Einbeziehung in die Pensionskasse haben Sie die Möglichkeit, sich für eines von zwei Modellen zu entscheiden.

Bei Einbeziehung in die Pensionskasse haben Sie die Möglichkeit, sich für eines von zwei Modellen zu entscheiden. Modellwahl Bei Einbeziehung in die Pensionskasse haben Sie die Möglichkeit, sich für eines von zwei Modellen zu entscheiden. Beispiel des Pensionsverlaufs der beiden Modelle Modell 1 Modell 2 Modell 1

Mehr

Rechtliche Problemstellungen und Lösungsansätze im Case Management Schwerpunkt Krankenhaus

Rechtliche Problemstellungen und Lösungsansätze im Case Management Schwerpunkt Krankenhaus Rechtliche Problemstellungen und Lösungsansätze im Case Management Schwerpunkt Krankenhaus Thomas Berg, BScN, M. A. (cand.) Jörg Kurmann, BScN, M. A. (cand.) 1 Allgemeine Einführung Definition Case Management

Mehr

1.WelcheRechtsfolgenhateineArbeitsunfähigkeitsmeldungjeweilsinder Arbeitslosenversicherung (SGBIII)undinderGrundsicherungfürArbeitsuchende

1.WelcheRechtsfolgenhateineArbeitsunfähigkeitsmeldungjeweilsinder Arbeitslosenversicherung (SGBIII)undinderGrundsicherungfürArbeitsuchende Deutscher Bundestag Drucksache 17/13637 17. Wahlperiode 24. 05. 2013 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Katja Kipping, Diana Golze, Matthias W. Birkwald, weiterer Abgeordneter

Mehr

Patienteneinschreibung sowie DMP DM2-Betreuung inklusive Zielvereinbarung und Dokumentation

Patienteneinschreibung sowie DMP DM2-Betreuung inklusive Zielvereinbarung und Dokumentation Patienteneinschreibung sowie DMP DM2-Betreuung inklusive Zielvereinbarung und Dokumentation 1) Einschreibung von Patienten ins DMP DM2 1.1) Der DMP DM2-Arzt entscheidet, wer als Patient für das DMP DM2

Mehr

Qualitätsring Coaching und Beratung e. V. www.qrc-verband.de

Qualitätsring Coaching und Beratung e. V. www.qrc-verband.de Antrag zur Zertifizierung einer Fort- und/oder Weiterbildung nach den Richtlinien des Qualitätsring Coaching und Beratung e.v. Angaben zur Person / Ausbildungsstätte Vorname Name: : PLZ Stadt Straße, Haus-Nr.:

Mehr

Versorgungswerk der Psychotherapeutenkammer Nordrhein-Westfalen Körperschaft des öffentlichen Rechts

Versorgungswerk der Psychotherapeutenkammer Nordrhein-Westfalen Körperschaft des öffentlichen Rechts Versorgungswerk der Psychotherapeutenkammer Nordrhein-Westfalen Körperschaft des öffentlichen Rechts PTV Fragen rund um das Thema Berufsunfähigkeit Stand 20.11.2013 Was passiert, wenn ich aus gesundheitlichen

Mehr

Die Pflichtversicherung und ihre Grenzen November 2015

Die Pflichtversicherung und ihre Grenzen November 2015 Die Pflichtversicherung und ihre Grenzen November 2015 Herzlich Willkommen Mag. Kirsten Fichtner-Koele Rechtsservice Pflichtversicherung der Gewerbetreibenden Wer ist GSVG-versichert?: Einzelunternehmer

Mehr

Vorblatt. Ziel(e) Inhalt. Verhältnis zu den Rechtsvorschriften der Europäischen Union: Besonderheiten des Normerzeugungsverfahrens:

Vorblatt. Ziel(e) Inhalt. Verhältnis zu den Rechtsvorschriften der Europäischen Union: Besonderheiten des Normerzeugungsverfahrens: 1 von 6 Vorblatt Ziel(e) - Einschränkung des übermäßigen Rückgriffs auf Ratings Inhalt Das Vorhaben umfasst hauptsächlich folgende Maßnahme(n): - Adaptierung des Risikomanagementprozesses In den Wirkungsdimensionen

Mehr

ausgehändigt/übersandt aufgrund des Antrages vom durch (Unterschrift der/des Knappschaftsbediensteten/Versichertenältesten etc.) ^ Nein Name, Vorname

ausgehändigt/übersandt aufgrund des Antrages vom durch (Unterschrift der/des Knappschaftsbediensteten/Versichertenältesten etc.) ^ Nein Name, Vorname Knappschaft ^ Regionaldirektion/ Referat Krankenversicherung ^ Geschäftsstelle Ihre Kranken- und Pflegeversichertennummer:, Vorname, Geburtsdatum der / des Versicherten Wohnung Postleitzahl ausgehändigt/übersandt

Mehr

83. Nachtrag zur Satzung der SECURVITA BKK

83. Nachtrag zur Satzung der SECURVITA BKK 83. Nachtrag zur Satzung der SECURVITA BKK Der nachstehende 83. Satzungsnachtrag wird gem. 195 Abs. 1 des Sozialgesetzbuches V in Verbindung mit 90 Absatz 1 des Sozialgesetzbuches IV genehmigt. Artikel

Mehr

Neue Entwicklungen und alte Probleme in der Berufsunfähigkeitsversicherung nach der VVG-Reform

Neue Entwicklungen und alte Probleme in der Berufsunfähigkeitsversicherung nach der VVG-Reform Haftungs- und Versicherungsrecht 13 Neue Entwicklungen und alte Probleme in der Berufsunfähigkeitsversicherung nach der VVG-Reform Unter besonderer Berücksichtigung des aktuellen Bedingungsmarktes Bearbeitet

Mehr

Wegfall des Krankengeldes nach 51 SGB V

Wegfall des Krankengeldes nach 51 SGB V Wegfall des Krankengeldes nach 51 SGB V Erfahrungen aus der Praxis Bedeutung für Tumorpatienten Fall 1 HEK Frau S. Aufforderung zur Rehaantragstellung innerhalb von 7 Tagen Fall 2 AOK Neckar- Odenwald-Kreis

Mehr

Verordnung über die Krankenversicherung

Verordnung über die Krankenversicherung Verordnung über die Krankenversicherung (KVV) Änderung vom Der Schweizerische Bundesrat verordnet: I Die Verordnung vom 27. Juni 1995 1 über die Krankenversicherung wird wie folgt geändert: Art. 28 Daten

Mehr