Büro für Geoinformatik

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1 Stadtatlas Gebietsgeografie Aktionsfelder Universelles Internet-Umweltmonitoring Büro für Geoinformatik Immobilienplanung Umweltmonitoring

2 online-anschauungsmaterial Inhalt Diese Broschüre zeigt einen Querschnitt der technischen Möglichkeiten, die ein exmap -Umweltmonitoring bieten kann. Alle Abbildungen sind interaktiv erstellte Screenshots aus dem Internet-Altlastenmonitoring der Firma Nino Sanierungsund Entwicklungsgesellschaft mbh (www.nino-seg.de) in Nordhorn. Durch die Eingabe des Kartenlinks in die Browserzeile wird der abgebildete Kartenstatus reproduziert und steht zur weiteren Interaktion zur Verfügung. Der Kartenlink öffnet automatisch den exmap -Viewer, der für die vorhandene EDV-Ausstattung optimal ist. Monitoring mit Tipptext im Kartenvollbild 3 Transparenz auf allen Ebenen 4 Komplette Sensitivität mit allen Details 5 Maßstabsgetreue Beprobungspläne 6 Expertenabstimmung per Link und 7 Geografische Suche nach den Details 8 Lexikalisches Selektieren der Information 9 Zeitreihenanalyse für jede Filtertiefe 0 Grafische und tabellarische Probenanalyse Kartendiagramme der. Dimension: Punkte Kartendiagramme der. Dimension: Flächen 4 Kartendiagramme der 3. Dimension: Raum 4 Kartendiagramme der 4. Dimension: Zeit 5 fix-exmap für die schnelle Suche 6 go-exmap zur schnellen Orientierung 7 Google Earth TM powered by exmap 8

3 Monitoring mit Tipptext im Kartenvollbild Man geht mit dem Cursor über die Schadstoffkarte und sieht, wie hoch die Schadstoffbelastung ist. Die Schadstoffpolygone und Kartengrafiken werden ohne jede Transparenz gezeigt und überdecken so die übrige Geografie vollständig. Die optimal-exmap erscheint grundsätzlich im Vollbild. Das Kartenfenster lässt sich durch Ausblenden des Zusatzfunktionsfenster noch vergrößern. Auch beim Kartenvollbild bleiben die Kartenfunktionen und die Linkleiste 3 voll funktionsfähig. 3 Kartenlink: 3

4 Transparenz auf allen Ebenen Sämtliche Kartenebenen lassen sich in ihrer Transparenz individuell einstellen. Die variable Transparenz verdeutlicht viel besser die geografischen Zusammenhänge und ermöglicht anschaulichere Kartenbilder. Nach der Aktivierung einer Kartenebene kann die Transparenz mit dem Regler zwischen 0% und 00% beliebig variiert werden. Das Zusatzfunktionsfenster besteht aus dem Logofenster 3, der Übersichtskarte 4 und dem Funktionsregister 5, zu dessen Vergrößerung die beiden anderen Fenster sich separat ausblenden lassen. Mit der Übersichtskarte kann auch navigiert werden. Ihre Karteninhalte wechseln je nach Zoomstufe Kartenlink: 4

5 Komplette Sensitivität mit allen Details 3 Alle eindeutig identifizierbaren Vektordaten (Punkte, Linien und Polygone) können sensitiv gemacht und mit Tipptexten versehen werden. Die sensitiven Kartenebenen lassen sich zusätzlich mit Sekundärdaten (Informationen mit geografischem Bezug) verknüpfen. Die Sekundärdaten eines Geoobjektes unterhalb der Cursorposition erscheinen per Mausklick in einem speziellen Detailinfofenster. Da der Cursor immer das oberste Geoobjekt aktiviert, wird durch die Änderung der Rangfolge an der gleichen Stelle eine andere Sekundärinformation angezeigt. Die zu verschiebende Gruppe, Untergruppe oder Kartenebene wird zunächst durch einen Mausklick aktiviert und anschließend mit dem Rangfolgenregler 3 an die gewünschte Stelle in der Legende positioniert. Kartenlink: 5

6 Maßstabsgerechte Beprobungspläne Das Ergebnis des Messens, Markierens und der Transparenzregelung wird beim Drucken vollständig übernommen. Im Gegensatz zu den Screenshots werden die Kartenbilder maßstabgerecht ausgedruckt. Die Parameter der Druckfunktion sind variabel einstellbar. Es wird ein PDF erstellt, das anschließend ausgedruckt oder in einer Textverarbeitung weiterverarbeitet werden kann. Die aktivierte Messfunktion zeigt in ihrem Untermenü die Ergebnisse der einzelnen Messungen an. Die Messergebnisse werden auch in der Legende 3 des Drucks wiedergegeben. Die Einmessung bleibt erhalten, wenn zwischendurch eine andere Kartenfunktion (z. B. Zoomen oder Verschieben) ausgeführt wird. Der Messvorgang kann anschließend fortgesetzt werden. Falsche Messpunkte können durch den Zurück-Pfeil des Browsers wieder gelöscht werden. 3 Kartenlink: 6

7 Expertenabstimmung per Link und 3 Durch die Aktivierung der Karte als Link - Funktion kann der gesamte interaktiv erstellte Kartenstatus als Kartenlink direkt per versandt werden. Der Empfänger kann die Karte durch Aktivierung des Links unmittelbar weiter bearbeiten. Es wird dabei automatisch der für die EDV-Ausstattung des Empfängers optimale exmap -Viewer ausgewählt. Mit der Markierungsfunktion kann ein frei wählbarer Punkt in der Karte individuell beschriftet werden. Die Markierung ist eine optimale Ergänzung zur Messfunktion und dient der näheren Erläuterung in Screenshots, Kartenausdrucken und Kartenlinks. Mithilfe der Eingabe von x- und y-koordinaten im Markierungsuntermenü 3 wird der definierte geografische Punkt im Kartenfenster gefunden. Kartenlink: 7

8 Geografische Suche nach den Details Die Suchfunktion findet prinzipiell alle eindeutig identifizierbaren Punkte, Linien und Flächen (Vektordaten) in der Karte. Sofern Sekundärdaten mit den Vektordaten verknüpft sind, können die dazugehörigen Detailinfos per Mausklick geöffnet werden. Die Suchfunktion gibt in ihrem Suchauswahlfenster die Liste der zur Verfügung stehenden Suchebenen vor. Mit der Aktivierung einer Suchebene öffnet sich die dazugehörige Detailsuche mit ihren spezifischen Suchkriterien. Die Messstellen sind Bohrlöcher, bei denen sich das Wasser aus der gesamten Filtertiefe durchmischt; dementsprechend bringt die Messstellendetailinfo zunächst eine Schichtengrafik 3 und wertet danach die über die gesamte Tiefe gewonnenen Probenergebnisse aus. 3 Kartenlink: 8

9 Lexikalische Selektion der Information Die Detailsuche ermöglicht zusätzlich einen unmittelbaren Zugriff zu den Sekundärinformationen, auch ohne den Umweg über die geografische Suche im Kartenfenster. Die selektierten Begriffe fungieren wie ein Stichwortverzeichnis mit einem direkten Zugriff auf die Detailinformationen. In dem Infofenster kann man nacheinander die Detailinfos zu allen selektierten Begriffen öffnen. Die Pegel bezeichnen Spülfilter, die Probeentnahmen an derselben Stelle in verschiedenen Tiefen ermöglichen; dementsprechend bringt die Pegeldetailinfo zunächst eine Belastungsgrafik über die verschiedenen Ebenen und wertet danach die einzelnen Filtertiefen separat aus. Kartenlink: 9

10 Zeitreihenanalyse für jede Filtertiefe Für die einzelnen Ebenen einer Pegelinfo wird beim Öffnen ein Zeitreihendiagramm über die Entwicklung der dort vorkommenden Schadstoffe generiert. Da die Zeitreihendiagramme on demand erstellt werden, werten sie immer die jeweils aktuellen Informationslage der Geodatenbank aus und verlängern sich bei zusätzlichen Probeentnahmen automatisch. 3 Zwischen den einzelnen Ebenen eines Pegels kann gewechselt werden, so dass auch die Zeitreihendiagramme der benachbarten Schichten analysiert werden können. Die für jede Spülfiltertiefe aufgelisteten Beprobungen sind mit Probendetailinfos verknüpft, auf die direkt zugegriffen werden kann. Da die Detailinfos den Experten als fundierte Arbeitsgrundlage dienen, unterliegen sie Zugangsbeschränkungen 3, das Passwort muss jedoch nur einmal pro Sitzung eingegeben werden. Kartenlink: 0

11 Grafische und tabellarische Probenanalyse 3 In der Probendetailinfo wird das Laborergebnis einer Probe umfassend tabellarisch ausgewertet und in einem Tortendiagramm grafisch dargestellt. Sowohl die Tabellen als auch das Tortendiagramm werden mit jedem Aufruf neu generiert, so dass eventuell notwendig gewordene Korrekturen automatisch berücksichtigt sind. Der mögliche Umfang der tabellarischen Schadstoffanalyse ist in dem Schaubild auszugsweise wiedergegeben. Die von der Nino-SEG eingeschalteten Gutachter werten die Beprobungen überwiegend mit AquaInfo aus. Die Ergebnisse werden anschließend in die entsprechenden Tabellen der Server- Geodatenbank überführt. Ein Wechsel von der Probendetailinfo zur Pegelinfo und zur Ebeneninfo 3 ist jederzeit möglich. Kartenlink:

12 Kartendiagramme der. Dimension: Punkte Mit den Punktdiagrammen lassen sich die Schadstoffbelastungen des gesamten Geländes bezogen auf eine bestimmte Ebene farblich differenziert darstellen. Die konkreten Schadstoffbelastungen können in der Karte auch per Tipptext angezeigt werden. Die Farbwerte entsprechen der Skalierung des Balkendiagramms, das in jeder Pegeldetailinfo ausgewiesen wird und per Mausklick aufgerufen werden kann. Kartenlink:

13 Kartendiagramme der. Dimension: Flächen Die Tortendiagramme stellen die Schadstoffverteilung bezogen auf eine bestimmte Ebene für das gesamte Gelände dar. Da die Größe der Tortendiagramme nach der Summe der Schadstoffbelastung variiert, wird nicht nur die Schadensverteilung sondern auch der Grad der Belastung auf einen Blick sichtbar. Die Farbwerte der Tortendiagramme sind in der jeweiligen Probendetailinfo eingehend erläutert. Kartenlink: 3

14 Kartendiagramme der 3. Dimension: Raum Einen Aufschluss über die Schadstoffbelastung aller beprobten Ebenen des Bodenkörpers geben die Balkendiagramme. Eine Raumdarstellung lässt sich auch erzielen, indem sämtliche Ebenen der größenskalierten Kreisdiagramme aktiviert werden, da die Farben der Kreise je nach Ebene differieren. Die Balkendiagramme in der Karte korrespondieren mit dem jeweiligen Balkendiagramm in der Pegelinfo. Die exakten Belastungswerte der Kreisdiagramme sind per Tipptext abrufbar; außerdem sind die Kreise mit der jeweiligen Pegelinfo verlinkt. Durch eine Änderung der Rangfolge kann die Tiefendarstellung von unten nach oben gedreht werden. Kartenlink: Kartenlink: 4

15 Kartendiagramme der 4. Dimension: Zeit Kartenlink: 3 4 Alle Kartendiagramme stellen den jeweils letzten Beprobungsstand innerhalb der definierten Diagrammzeit dar, die mit dem Zeitraumwechsel beliebig variiert werden kann. Durch den Wechsel der Diagrammzeit lassen sich die früheren Belastungszustände in der Karte reproduzieren und ermöglichen so einen zeitlich differenzierten Gesamtüberblick über den Sanierungsprozess. Mit einer entsprechenden Eingrenzung der Diagrammzeit können auch die Messungen herausgefiltert werden, die an einem bestimmten Tag beprobt wurden. Durch die Wechselfunktion können auch andere Themenkarten 3 aktiviert werden, die dann mit dem gleichen Kartenausschnitt geöffnet werden. Der Viewerwechsel 4 bietet die Chance, zunächst im kleineren Rahmenfenster der fix-exmap einen Kartenausschnitt zu suchen und ihn anschließend im Vollbild einer optimal-exmap zu bearbeiten. Vorher erstellte Einmessungen und Markierungen werden beim Wechsel der Themenkarte und des Viewers übernommen. Kartenlink: 5

16 fix-exmap für die schnelle Suche Die fix-exmap ist ein barrierefreier Viewer im kleineren Rahmenfenster mit reduziertem Funktionsumfang (ohne Messen, Markieren und Transparenzänderung). Mit ihrer integrierten Suchfunktion eignet sich die fix-exmap insbesondere für die schnelle geografische und lexikalische Suche. Die fix-exmap empfiehlt sich auch bei alten EDV-Ausstattungen und schlechten Internetverbindungen. Ein Wechsel von der fix-exmap zu einer optimal-exmap ist jederzeit möglich. Kartenlink: 6

17 go-exmap zur schnellen Orientierung Die go-exmap ist ein Google Maps Viewer, der mit exmap -Kartenlayern angereichert wird. Mit dem Kartenmaterial von Google Maps eignet sich die go-exmap vor allen Dingen zur schnellen Geländeorientierung mit spezieller Hotspotpräsentation; insbesondere bei großflächigen Projekten. Über die Hotspots kann man auch die damit verknüpften Sekundärinformationen aufrufen. Die abgebildeten Kartendiagramme zu den Schadstoffbelastungen werden mit jedem Aufruf neu generiert und geben den jeweils aktuellsten Stand der Server-Geodatenbanken wieder. Das Abspeichern eines interaktiv erstellten Kartenstatus mit anschließender Reproduktion per Kartenlink ist auf Basis von Google Maps nicht möglich. 7

18 Google Earth TM powered by exmap Auf Basis von Google Earth TM können die globalen Geoinformationen von Google mit den lokalen exmap -Themenkarten kombiniert werden. In Google Earth TM lässt sich auch die komplette exmap -Suchfunktion inklusive des Zugriffs auf die Detailinfofenster integrieren. Über Google Earth TM kann die örtliche Geografie gedreht und geneigt dargestellt werden. Google Earth TM ermöglicht auch eine lokale Routensuche. 8

19 Monitoring als Teil einer Sanierungsstrategie effizienter Sanierungsbetrieb Erkundung, Beprobung und Betrieb der Grundwassersanierung durch Personal der Nino-SEG tiefengenaue Spülfilterbeprobung mit einfachen Pumpen und Materialien fachtechnische Begleitung biologische insitu-sanierung: Ingenieurbüro / Spezialgutachter Grundwassermonitoring: Gutachterbüro / Speziallabor Organisationsmodell Projektsteuerung durch innovative Sanierungstechnologie umweltschonendes insitu-verfahren durch gesteuerten biologischen Schadstoffabbau universelles Altlastenmonitoring Integration aller Informationen in eine zentrale Geodatenbank allseitiger Zugriff per Internet zur Analyse und Dokumentation Nachdem die ehemals größte deutsche Textilfirma NINO-AG im Jahr 994 Konkurs anmeldete, wurde eine massive Kontamination insbesondere des Grundwassers festgestellt. Die sehr komplexe Schadstoffbelastung erstreckt sich auf ein über 5 Hektar großes Gebiet und reicht bis zu 0 Meter tief. Zur Altlastenbeseitigung gem. BBoSchG ist die Firma Nino Sanierungs- und Entwicklungsgesellschaft mbh verpflichtet, die das alte Werksgelände übernommen hat. Die Haupteigentümer sind der Landkreis und die Stadt Nordhorn. Der Sanierungszeitraum wurde auf über 0 Jahre, beginnend im Jahr 998, veranschlagt; bei geschätzten Sanierungskosten von weit über 0 Mio. Euro. Aus Kostenersparnisgründen wurde nach einer längeren Erprobungsphase Mitte 008 eine neue Sanierungsstrategie beschlossen, bei der dem Altlastenmonitoring eine wichtige Rolle zukommt. Infolge der angestrebten Langzeitüberwachung natürlicher Abbauprozesse (MNA- und ENA-Konzepte) wird die Bedeutung des exmap - Monitorings perspektivisch noch zunehmen. Die Überführung sämtlicher geografischer Informationen und aller Messstellenproben in eine einheitliche Geodatenbank ermöglicht eine umfassende Sanierungsdokumentation. Das per Internet allseits zur Verfügung stehende aktuelle und fundierte Analyseinstrumentarium dient der effizienten Expertenabstimmung. Altlastensanierungsstrategie der Nino-SEG von Juli 008 Emsdetten, im September 009 GFS Gesellschaft für Software mbh 9

20 WebGIS-Pflege Datenaufbereitung Geo- Datenbank Server; Hard- und Software exmap - Framework Security und Internettraffic Kartenerstellung Spezialauswertung WebGIS-Providing GFS Lindenstraße 98a 488 Emsdetten (057)

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