AMA ServerSim-G. Server-Simulator für IEC Datenblatt

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1 Server-Simulator für IEC Datenblatt Dezember 2013

2 1. Einführung Der AMA ServerSim-G bietet die Möglichkeit Client-Systeme, wie z.b. RTUs, Stations- HMIs oder SCADA-Systeme unter IEC Kommunikation zu testen. Mit der Simulations- Software AMA ServerSim-G können Clients getestet werden, ohne dass reale IEC Servergeräte (IEDs) benötigt werden. Die Simulations-Software AMA ServerSim-G kann bis zu 250 Server-Geräte gleichzeitig simulieren. Jedes simulierte Server-Gerät kann dabei auch als GOOSE Publisher agieren. Für jeden simulierten IEC Server kann dessen Datenmodell separat in einer Konfigurations- Datei definiert werden. Die Konfigurationsdatei verwendet SCL-Format (SCD, ICD, CID oder IID) entsprechend IEC Diese SCL-Datei gibt das Datenmodell des Servers an, einschließlich der Datensets und der Control-Blöcke. Das Senden von Reports wird durch Report-Control-Blocks konfiguriert und das von GOOSE-Nachrichten durch GOOSE-Control-Blocks. Außerdem sind in der SCL-Datei die Allgemeinen Datenklassen (Common Data Class, CDC) und die Logischen Knoten (Logical Node, LN) gemäß IEC bzw. IEC definiert. Diese Definitionen können einfach um zusätzliche allgemeine Datenklassen und Logische Knoten, wie sie z.b. in den Normen IEC oder IEC definiert sind, erweitert werden. Auch Anwenderspezifische Definitionen sind möglich. Auf diese Wiese kann dann die Kommunikation von IEC Client-Systemen mit einer größeren Anzahl simulierter Servergeräte und einem oder mehreren realen Servergeräten getestet werden. Der Anwender kann die Simulation der Prozessdaten für jeden Server separat über eine graphische Oberfläche (Graphical User Interface, GUI) konfigurieren. AMA ServerSim-G: Typische Testkonfiguration Dezember 2013 Datenblatt Seite 2/6

3 2. Eigenschaften des AMA ServerSim-G Der AMA-SYSTEMS Server-Simulator unterstützt die folgenden IEC Klassen und die definierten Dienste, siehe Abbildung auf MMS gemäß IEC : Server Application Association - TPAA Logisches Gerät (Logical Device) Logischer Knoten (Logical Node) Daten (Data) Datenset (Data Set) Reports buffered und unbuffered Log Steueroperationen (Control) Generic Object-Oriented Substation Event (GOOSE), Publisher Dateitransfer (File Transfer) Einfache Konfiguration der Datenmodelle mit Hilfe einer Konfigurationsdatei im SCL- Format. Für jeden simulierten Server kann eine individuelle SCL-Datei angegeben werden. Einfache Erweiterung des Datenmodells: Alle Allgemeinen Datenklassen (CDC) und Logische Knoten, wie sie in IEC bzw. IEC definiert sind, werden unterstützt. Ebenso unterstützt werden die in verwandte Normen - z.b. IEC definierten Allgemeinen Datenklassen und Logischen Knoten, sowie Anwender-spezifische CDCs und LNs. Einfache Konfiguration der Simulation der Prozessdaten über eine Konfigurationsdatei und / oder eine graphische Benutzeroberfläche. Diese Konfiguration kann für jeden simulierten Server individuell durchgeführt werden. Eine große Anzahl an Simulationsmodellen ist verfügbar, einschließlich von Simulationsmodellen für Steueroperationen (Control Model) und Qualitätsinformationen (Quality). Diese Konfigurationen können als Projekte abgespeichert werden, aus denen sie dann für weitere Simulationen wieder geladen werden können. Einfache Konfiguration von komplexen Verhalten der Geräte bzw. von Prozessen durch die Skripting-Funktionalität. Diese erlaubt es dem Anwender multiples Systemversagen, Massenreports, o.ä. zu simulieren. Schnelle und einfache Zusammenstellung eines Systems mit einer großen Anzahl von Geräten durch die Verwendung der integrierten Kopierfunktion. Einfache Installation auf einem Computer mit einem MS Windows-Betriebssystem. Dezember 2013 Datenblatt Seite 3/6

4 3. Graphische Benutzeroberfläche (GUI) des Simulators AMA ServerSim-G: Hauptfenster AMA ServerSim-G: New Device Configuration Dezember 2013 Datenblatt Seite 4/6

5 4. IED-Browser Der IED-Browser zeigt das Datenmodell für jedes der konfigurierten IEDs an. Er ermöglicht es dem Anwender außerdem ein Datenattribut auszuwählen und diesem einen neuen Wert zuzuordnen, z.b. um durch eine Datenänderung einen IEC Report auszulösen. Der IEC-Browser kann sich auch zu externen, realen IEDs verbinden. AMA ServerSim-G: IED Browser 5. Systemanforderungen und Unterstützung 5.1 Systemanforderungen Ein Computer mit dem Betriebssystem MS Windows XP (x86 oder x64), MS Windows Server 2003 (x86 oder x64), MS Windows 7 (x86 oder x64) oder MS Windows Server 2008 (x86 oder x64) mit mindestens 1 GB RAM und einer Ethernet-Netzwerkkarte. Zusätzlich wird ein USB-Port für den Kopierschutzdongle benötigt. Die tatsächlich benötigten Hardwareresourcen (CPU, RAM, ) hängen von der Anzahl der zu simulierenden Server, vom Umfang derer Datenmodelle und der jeweils konfigurierten Prozessdatensimulation ab. 5.2 Technische Unterstützung Zur Bereitstellung von technischer Unterstützung ist jährlich ein Maintenance & Support-Vertrag abzuschließen. Aktualisierte Versionen der Software werden auf CDs bereitgestellt. Wenn der Anwender kein Vorwissen zur Norm IEC besitzt, ist eine Schulung von mindestens einem Tag empfehlenswert. Wird eine Schulung bestellt, dann ist Maintenance & Support für die ersten 12 Monate nach Kauf der Software mit imbegriffen. Dezember 2013 Datenblatt Seite 5/6

6 6 Artikelbezeichnung AMA ServerSim-G: Version beinhaltet die Unterstützung von GOOSE-Publisher. - Kontakt: Irmhild Maschka CEO AMA-SYSTEMS GmbH Phone: Stuttgarter Straße 13 Fax: Pforzheim Trademarks: Microsoft, Windows, Siprotec, Trench, MiCOM, Sepam, GE, SISCO, AMA Falls nicht anders vermerkt, ist der Inhalt dieser Seiten durch AMA-SYSTEMS GmbH urheberechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten. Die Inhalte, weder Texte noch Abbildungen dürfen ohne ausdrückliche, vorherige schriftliche Genehmigung des Unternehmens weder als Ganzes noch in Teilen verwendet werden. Ferner ist jede Reproduktion, Änderung, Speicherung oder Weiterver-breitung in jeder Form elektronisch, mechanisch oder ähnliches unzulässig, sofern sie nicht dem eigenen persönlichen Gebrauch dient. Dezember 2013 Datenblatt Seite 6/6

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