Kraft und Hoffnung geben - Überleben

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1 Kraft und Hoffnung geben - Überleben Tätigkeitsbericht Kinder-Krebs-Hilfe 2002

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3 Unsere Arbeit beginnt dort, wo die Therapie endet Im Jahr 2001 hat die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe einen sehr detaillierten und umfangreichen Tätigkeitsbericht herausgegeben. Darin wurde die Organisation mit ihren Aufgaben und Zielen vorgestellt. Der Tätigkeitsbericht 2001 dient auch weiterhin noch als Imagefolder für Repräsentationszwecke. Aus diesen Gründen wird der Tätigkeitsbericht 2002 nur die Neuerungen des Jahres 2002 beinhalten. Sollten Sie unseren Imagefolder noch nicht kennen, fordern Sie ihn bitte unter der Tel.Nr.: 01/ oder per an. In Österreich erkranken pro Jahr rund 250 Kinder und Jugendliche an Krebs, davon überleben dank des medizinischen Fortschritts rund 70 %. Die Diagnose Krebs verändert das ganze Leben nicht nur das der PatientInnen, sondern auch das ihrer Geschwister und Eltern. Nach der Therapie ergeben sich neue Probleme: neben Spätfolgen belastet die Erkrankung oft die Rückkehr in die Schule, später die Jobsuche oder die PartnerInnensuche. Daher wurden im Jahr 2002 die Nachsorgeprojekte für PatientInnen, Geschwister und Eltern erheblich ausgeweitet. Mit dem Informationskoffer für Schulen wurde ein Aufklärungsinstrument geschaffen, das in Schulklassen eingesetzt wird, in denen ein/e MitschülerIn an Krebs erkrankt ist. Anita Kienesberger, Geschäftsführerin der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe

4 Leben mit und nach dem Krebs Die Nachsorgeprojekte der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe umfassen: therapeutisch geleitete (Winter- und Sommer) Camps sowie Seminare für ehemals an Krebs erkrankte Kinder und Jugendliche erlebnisorientierte Outdoorprojekte mit psychotherapeutischem Hintergrund für Geschwisterkinder therapeutisch geleitete Seminare mit bestimmten Schwerpunkten, wie z.b. Leben mit dem Tod eines Kindes für Eltern Die Nachsorgeprogramme bilden den Schwerpunkt der Tätigkeit der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe. Daher wurde auch im Jahr 2002 der Großteil der Gelder in diese Projekte investiert. Informationskoffer Die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe startete 2002 in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland mit dem Pilotprojekt Informationskoffer, um die Reintegration von an Krebs erkrankten Kindern und Jugendlichen in Schulen bzw. Kindergärten zu erleichtern. Allen Schulklassen (später auch Kindergärten) in denen ein/e SchülerIn an Krebs erkrankt, wird die Durchführung einer einstündigen Informationsveranstaltung angeboten. Rund einmal pro Woche fahren ein/e HeilstättenlehrerIn und ein/e MitarbeiterIn der Kinder-Krebs-Hilfe in eine Schule um Aufklärungsarbeit zu leisten.

5 ICCCPO Internationaler Dachverband aller Kinder-Krebs-Hilfe-Organisationen Sieben VertreterInnen der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe sowie fünf ehemals an Krebs erkrankte Jugendliche nahmen an der ICCCPO-Konferenz im September 2002 in Porto, Portugal teil. Die alljährlich stattfindende Konferenz dient den teilnehmenden Eltern als Plattform internationalen Meinungsaustausches und zur Weiterbildung. Für die Jugendlichen aus aller Welt bilden diese Treffen die Rahmenbedingungen zum Aufbau eines internationalen Netzwerkes: Die sogenannten Survivor erhalten so die Möglichkeit sich selbständig zu organisieren. Internationale Projekte Die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe unterstützte bzw. finanzierte im Jahr 2002 in der Ukraine folgende Projekte: Einschulungsprojekt für Pflegepersonen auf der Kinderonkologie in Kiew (Ukraine) Medikamente für die Onkologie in Sumy Einladung zweier VertreterInnen zur ICCCPO nach Portugal zur Weiterbildung und zum Know-how-Transfer (Aufbau einer Elterninitiative) Internationaler Kinderkrebstag Am 15. Februar 2002 fand der zweite Internationale Kinder-Krebs-Tag, eine Initiative der ICCCPO, statt. An diesem Tag soll auf die internationale Lage der an Krebs erkrankten Kindern und Jugendlichen hingewiesen werden: Während im EU-Raum und in Nordamerika die Heilungsrate bei Krebs im Kindesalter rund 70 % beträgt, liegt sie im weltweiten Durchschnitt bei nur etwa 20 %. Die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe lud an diesem Tag zu einem Tag der offenen Tür ein. Gleichzeitig wurde eine österreichweite Medienkampagne durchgeführt, die große Resonanz in den Print- und den elektronischen Medien hervorrief.

6 Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit Neben den Nachsorgeprojekten bildet die Information der Betroffenen sowie der Öffentlichkeit einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit der Kinder-Krebs-Hilfe. Mit Anfang November 2002 hat Frau Mag. Jolande Peck-Himmel ihre Tätigkeit als neue ÖKKH-Mitarbeiterin aufgenommen. Sie wird sich vorrangig um Agenden der Öffentlichkeitsarbeit und der Pressearbeit kümmern (z.b. Internationaler Kinder-Krebs-Tag, Betreuung der Homepage, Erstellung von ÖKKH-Broschüren, Betreuung von Charity-Veranstaltungen etc.). Neues Büro Borschkegasse 1/7 In der Borschkegasse stehen jetzt auch Räumlichkeiten z.b. für Elternseminare zur Verfügung. Aufgrund des Platzmangels in der Kinderspitalgasse und durch die personelle Aufstockung (siehe Punkt Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit ) übersiedelte Ende des Jahres 2002 das Büro der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe von der Kinderspitalgasse 7 in die Borschkegasse 1/7, 1090 Wien, Fax: 01/

7 Homepage Die Homepage der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe wird ständig weiterentwickelt und verbessert. Zum einen um SpenderInnen eine attraktive und interessante Site zu bieten, und zum anderen um Informationen und Service für Betroffene und ihre Familien zur Verfügung zu stellen.

8 Die Sonne (er)scheint Die Zeitschrift der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe Die Sonne erscheint viermal pro Jahr. Die Sonne informiert Betroffene, SpenderInnen und SponsorenInnen sowie JournalistenInnen über die Bereiche Medizin & Wissenschaft, Politik, Therapie & Betreuung etc. Roland Düringer Sozialspot Dank der Unterstützung des ORF wurde auch 2002 die Ausstrahlung des Sozialspots mit Roland Düringer und seiner Tochter ermöglicht.

9 Jahresrechnung 2002 (in Euro) Einnahmen: ,38 Ausgaben: in Prozent Vorjahr Projektarbeit Direkte Projektarbeit Rücklage für Projekte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit Verwaltung Fehlbetrag Summe ,98 0, , , , ,38 73,01% 0,00% 11,80% 15,19% 100,00% 58,85% 19,21% 9,93% 12,00% 100,00% Der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe wurde 2003 wie bereits 2002 das Österreichische Spendengütesiegel verliehen. Alle Leistungen der Kinder-Krebs-Hilfe werden durch Spenden finanziert! Herzlichen Dank!

10 Organisation und Struktur: Dachverband der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe-Organisationen Unter dem Begriff Kinder-Krebs-Hilfe arbeiten sechs Landesverbände und der Dachverband der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe-Organisationen. Die sechs Landesverbände: Kinder-Krebs-Hilfe für Wien, Niederösterreich und Burgenland Elterninitiative St. Anna Kinderspital AKH-Kinderklinik Kinder-Krebs-Hilfe für Oberösterreich Kinder-Krebs-Hilfe für Salzburg Kinder-Krebs-Hilfe für Tirol, Vorarlberg und Südtirol Kinder-Krebs-Hilfe für Steiermark Kinder-Krebs-Hilfe für Kärnten Diese sechs Landesverbände bilden gemeinsam den Dachverband der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe-Organisationen.

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12 Dachverband der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe A-1090 Wien, Borschkegasse 1/7 Tel.: 01/ , Fax: 01/ Spendenkonto: PSK, Kto.Nr , Blz

Kraft und Hoffnung geben - Überleben

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