Praxisbeitrag Wirtschaftsförderung Lübeck

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1 Laterale Führung bei der AMEDON GmbH Praxisbeitrag Wirtschaftsförderung Lübeck media docks

2 Kurzvitae Bernard Brandewiede, Geschäftsführer AMEDON GmbH Maschinenbaustudium, Fachhochschule Osnabrück 17 Jahre Tätigkeit bei Dräger Medical, davon 15 Jahre im Management TQM- Assessor und BEST- Reviewer Seit 2004 Geschäftsführer und Gründer der AMEDON GmbH Dr. Maike Boettcher, Head of Quality Control AMEDON GmbH Geologie-Paläontologie-Studium, Universität Hamburg Promotionsstudium an der Universität Hamburg und an der Universidad de Concepción, Chile Tätigkeiten in den Bereichen Umweltschutz, Verkehrstelematik und ebusiness ISTQB Certified Tester und Betriebliche Datenschutzbeauftragte Seit 2008 bei der AMEDON GmbH in den Bereichen Projektmanagement und Qualitätskontrolle

3 Worüber berichten wir? Was macht die AMEDON GmbH? Kompetenz Kundenklientel Projekte Unsere organisatorische Struktur Warum laterale Führung als strategische Entscheidung? Anforderungen an die Unternehmensstruktur Aus der Praxis mit negativen und positiven Beispielen. Diskussion

4 Das Unternehmen - Kompetenz Die AMEDON GmbH ist innovativer Dienstleister in der Softwareentwicklung für die Klinische Forschung (ecrf, Studienmanagement) Vernetzung von med. Einrichtungen, Telemedizin Qualitätsmanagement in Rettungsdienst, Notaufnahme, Anästhesie, Intensivtransport Wir vereinen medizinische Anwendungen mit modernster Kommunikationstechnologie.

5 Das Unternehmen Kundenklientel Hauptgeschäft: Klinische Studien der Phasen I bis IV Beschreibung der Software: Vollständig webbasiert Datenmanagement Datenübernahme von Medizin- Geräten und Laboren Individuelle Prozessunterstützung Projektlaufzeiten zwischen 5 Monaten und 7 Jahre (unbegrenzt) 20 bis Dokumentierte Patienten je Studie. Anwender der Software in insgesamt ca Zentren in über 56 Ländern.

6 Das Unternehmen aktueller Stand Die AMEDON GmbH ist: 10 Jahre am Markt In der Entwicklung orientiert an internationalen Standards: Requirement Engineering (IREB) Testmanagement nach (ISTQB) Langfristig mit Kunden als Partner unterwegs Mit 5 Personen gestartet Kontinuierlich gewachsen auf derzeit 23 Mitarbeiter Überwiegend Akademiker, Durchschnittsalter ca. 38 Jahre In der Organisationsentwicklung begriffen

7 Warum laterale Führung als Strategische Entscheidung?

8 Warum laterale Führung als Strategische Entscheidung? Teaminterne Tätigkeit: Projektmanager tragen Fachverantwortung für Projekterfolg Fachexperten (Projektmanagement, Softwareentwickler) auf Augenhöhe Teamübergreifende Führung ohne Hierarchie nötig für Quality Control Quality Management

9 Anforderungen an die Unternehmensstruktur Kurze Kommunikationswege passende Teams Mitarbeiter mit Teamfähigkeit Starke Unternehmenskultur Identifikation mit Unternehmen Eigene Teamkultur Führung durch Persönlichkeit

10

11 Aus der Praxis 1. Probleme erkennen und einordnen 2. Grundsätze berücksichtigen als Akteur 3. Grenzen erkennen und akzeptieren 4. Erfolge erkennen und teilen

12 1. Probleme erkennen und einordnen (I) Klassische Aussagen Das ist nicht meine SCHULD! Grundsatz: Vertrauen aufbauen und wahren Das hat mir keiner gesagt! Grundsatz: Interessen und Auffassungen managen Wir SOLLEN das ja so machen. Grundsatz: Machtrealitäten wahrnehmen und steuern

13 1. Probleme erkennen und einordnen (II) Klassische Verhaltensweisen Arbeitsanweisungen einfordern Grundsatz: Interessen und Auffassungen managen Grundsatz: Vertrauen aufbauen und wahren Fehlende Dokumentation von Zwischenständen ( Könnten andere deine Arbeit fortsetzen, wenn du morgen krank wärst? = Nein ) Grundsatz: Vertrauen aufbauen und wahren Grundsatz: Machtrealitäten wahrnehmen und steuern Vergessen lästiger Teilaufgaben Grundsatz: Interessen und Auffassungen managen Grundsatz: Machtrealitäten wahrnehmen und steuern

14 2. Grundsätze berücksichtigen als Akteur (I) Einzelkämpfer? Nein danke! Verbündete auch über Abteilungs- / Teamgrenzen hinweg suchen + Teilen von Macht + (Selbst-) Vertrauen durch Absicherung Kritik ernstnehmen und Wege korrigieren / verfeinern + Berücksichtigung unterschiedlicher Interessen und Realitäten + Gefühle von Abhängigkeit mindern Gute Idee abkupfern und darüber reden + Vertrauen schaffen durch Anerkennung fremder Leistungen

15 2. Grundsätze berücksichtigen als Akteur (II) Vorreiter und Vorbild? Ja bitte! Absolut verlässlich sein und Notfälle managen + Vertrauen schaffen Für eigene Ideen werben und kämpfen + Berücksichtigung der eigenen Interessen + Eigene Macht nutzen um andere mitzuziehen Nicht müde werden zu moderieren, wenn die Anderen aktiv werden müssen + Gelebte Regeln erschaffen im Interesse aller

16 3. Grenzen erkennen und akzeptieren Sich selbst schützen Gegen persönliche Angriffe verwahren Niemandem dessen Verantwortung dauerhaft abnehmen und realistisch bleiben Menschen lassen sich nicht zurechtbiegen Und wenn gar nichts mehr geht: Konflikte eskalieren, bevor der eigene Frust zu groß wird und ggf. sogar das Umfeld herunterzieht

17 4. Erfolge erkennen und teilen Aussagen Dafür haben wir uns eine Checkliste erarbeitet! Wir haben unser Ziel erreicht! Ich habe da bei Team A eine tolle Methode entdeckt, die wäre doch auch etwas für uns Wie wollen wir die Arbeit dafür zwischen uns aufteilen? Verhaltensweisen Regelmäßige Dokumentation von Zwischenständen ( Könnten andere deine Arbeit fortsetzen, wenn du morgen krank wärst? lautet Ja ) Teilaufgaben werden geordnet abgearbeitet

18 Diskussion Und nun kommen Ihre Fragen

19 Vielen Dank für die Diskussion.

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