Biopsychologie als Neurowissenschaft Evolutionäre Grundlagen Genetische Grundlagen Mikroanatomie des NS

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1 Biopsychologie als Neurowissenschaft Evolutionäre Grundlagen Genetische Grundlagen Mikroanatomie des NS Makroanatomie des NS: Erregungsleitung Neurotransmitter Drogenwirkung Hormone und Sexualität Prof Walter: Genetik für Psy Schlaf / circadiane Rhythmen Hormone und Stress Essen und Trinken Herz-Kreislaufsystem 1

2 Welche Typen von Gliazellen gibt es im zentralen Nervensystem? Welche Funktion haben sie jeweils? Astroglia (Sternzellen): Stützfunktion und Versorgung der Neurone Oligodentroglia (Oligodentrozyten): Myelinisierung von Axonen; Beschleunigung der Erregungsleitung 2

3 Welche Vorteile bietet die Nisslfärbung gegenüber der Golgifärbung? Golgi-Färbung: Färbung der Gesamtzelle Nissl-Färbung: Sichtbarmachung von Zellorganellen 3

4 Freie und membrangebundene Ribosomen Ribosomen können in eukaryotischen Zellen nach dem Ort ihrer Synthesetätigkeit unterschieden werden. Freie Ribosomen liegen im Cytosol verstreut und erzeugen Proteine, die ihre Aufgabe meistens ebenfalls im Cytosol wahrnehmen. Membrangebundene Ribosomen sind mit der Membran des endoplasmatischen Reticulums verbunden. Die dort synthetisierten Proteine werden mittels des cotranslationalen Proteintransportes in das Lumen des Endoplasmatisches Reticulums geleitet. Membrangebundene Ribosomen findet man gehäuft in sekretbildenden Zellen wie z. B. in der Bauchspeicheldrüse. Freie und membrangebundene Ribosomen haben die gleiche Struktur und können zwischen den Funktionen wechseln. Lichtmikroskopisch fallen in vielen Zellkernen ein oder mehrere rundliche Gebilde auf, die Kernkörperchen oder Nucleoli. Sie enthalten die Gene für ribosomale RNA. Hier werden die Untereinheiten der Ribosomen gebildet, welche durch die Kernporen ins Cytoplasma gelangen. Nucleoli enthalten im Vergleich zum Rest des Kerns nur geringe Konzentrationen von DNA, aber mehr RNA. 4

5 Das Rückenmark 5

6 Die fünf Gehirnteile Hirnstamm 6

7 Grundriss der Gehirnentwicklung 7

8 8

9 Myelencephalon / Metencephalon 9

10 Formatio Reticularis Beginnt im Myelencephalon, Endet im superioren Teil des Mesenzephalons Komplexes Geflecht aus hundert kleinen Kernen ARAS Aktivierungsvorgänge / Schlafsteuerung 10

11 Cerebellum und Hirnstamm 11

12 Das Mesencephalon 12

13 Das Diencephalon 13

14 Der Thalamus Zentrale Relaisstation Spezifische und unspezifische Projektionssysteme Corpus Geniculatum Laterale Corpus Geniculatum Mediale Nucleus Ventralis posterior Nucleus Ventrolateralis Erstellt Efferenzkopien 14

15 Der Hypothalamus 15

16 Chiasma Opticum (Ipsi- und kontralaterale Nervenbahnen) 16

17 Das Telenzephalon Cortex Cerebri / Limbisches System / Basalganglien 17

18 Die Hauptwindungen (Gyri) des Neocortex Lateral- und Medialsicht 18

19 Was ist eigentlich funktionelle Neuroanatomie? 19

20 Die vier Lappen des Neocortex 20

21 Telenzephalon: Das limbische System: Steuerung von emotionalem und motivationalem Verhalten = Gyrus Cinguli 21

22 Das Telenzephalon: Der Hippocampus: Gedächtnis: Einspeicherung / Konsolidierung / Abruf 22

23 Das Telenzephalon: Der Hippocampus: Gedächtnis: Einspeicherung / Konsolidierung / Abruf Pihlajamäki et al. (2003) Brown & Aggleton (2001) 23

24 Das Telenzephalon: Die Basalganglien: Steuerung von willkürlichen Bewegungen = Striatum 24

25 Die Blutversorgung des Vorderhirns 25

26 Die 12 Gehirnnerven 26

27 Die sechs Schichten des Neocortex Vier Merkmale (1) Zwei Neuronentypen (2) Schichten haben unterschiedliche Ausdehnung und Zellkörperdichte (3) Säulenartige Organisation (4) Schichtdicke variiert von Areal zu Areal 27

28 Cytoarchitektur 28

29 Brodmann Areale 29

30 Funktionale Ebenen vom Rückenmark bis zum Neocortex Rückenmark (Reflexe) Hinterhirn (Kontrolle der Körperhaltung) Mittelhirn (Spontane Bewegungen) Zwischenhirn (Affekt und Motivation, Scheinwut) Basalganglien (Hemmung und Willkürbewegung) 30

31 31

32 Unterteilung des Cortex: - Primärer sensorischer Cortex Primärer motorischer Cortex Assoziationskortex Reziproke Verbindungen 32

33 Unterteilung des Cortex: - 33

34 Cortikale Schichten: Efferenzen und Afferenzen Mittlere Schichten (III und IV): Eingangszonen Schicht V: Ausgangszone Spezifische und unspezifische Afferenzen 34

35 Ein hierarchisches Modelle der Cortexfunktion Sensorische und motorische Einheiten. Serielle Verarbeitung. Hierarchische Struktur. Wahrnehmung der Welt ist einheitlich und kohärent. 35

36 Verteilte hierarchische Verarbeitung 36

37 Verteilte hierarchische Verarbeitung 37

38 32 visuelle Areale im visuellen Cortex des Makakken 38

39 39

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