Effektives Release-Management für HPOM-Monitoring

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1 Whitepaper Effektives Release-Management für HPOM-Monitoring Über die Implementierung qualitativ hochwertiger, ITIL-konformer Release-Management-Prozesse für HPOM-basiertes Monitoring

2 Inhaltsverzeichnis Übersicht... 3 Release-Management... 4 Release-Management-Lösung... 6 Release-Management-Prozess... 9 MIDAS Pakete MIDAS Paketdefinitionen Regeln für Paketnamen Paketverteilung Release-Rollback Change-Management Zusammenfassung Copyright Autor: Geoff Nolan, Oktober Auf Grundlage von MIDAS 4.4. Copyright 2012 Blue Elephant Systems GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieses Werks darf kopiert, vervielfältigt, übersetzt, in ein elektronisches Medium oder eine maschinenlesbare Sprache übertragen werden, ohne die ausdrückliche vorherige schriftliche Zustimmung von Blue Elephant Systems GmbH. Die enthaltenen Informationen sind freibleibend. Alle Produktund Dienstnamen sind Eigentum des jeweiligen Markeninhabers. BLUE ELEPHANT SYSTEMS und das Logo von BLUE ELEPHANT SYSTEMS sind beim US Patent & Trademark Office eingetragen. Alle anderen Produkt- oder Dienstnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber. Sollten Sie Fragen zu diesen Bedingungen haben, kontaktieren Sie uns per unter BLUE ELEPHANT SYSTEMS GmbH, Zettachring 2, Stuttgart, Deutschland. BLUE ELEPHANT SYSTEMS GmbH Seite 2 /24 / 23

3 Übersicht Sowohl im Unternehmen als auch in HPOM sind Service-Management- Frameworks erforderlich. Wenn Unternehmen wachsen, nimmt auch deren IT-Infrastruktur zu, ändern sich Arbeitsgewohnheiten und die Monitoring-Anforderungen im IT-Framework werden komplexer und dynamischer. Doch die finanzielle Unterstützung für die Erweiterung der Ressourcen, die erforderlich ist, um die steigenden Monitoring-Anforderungen zu managen, bleibt begrenzt. Eine Situation, die durch die Erkenntnis verschärft wird, dass IT-Management-Frameworks im Monitoring einheitlich implementiert werden müssen. Das wirft die Frage auf: Wenn für das Einhalten von Qualitätsbestimmungen oder Normen ein Service-Management- Framework wie ITIL im Unternehmen erforderlich ist, weshalb wurde es bislang noch nicht für HP Operations Manager (HPOM) übernommen? Ohne eine Release-Managementstrategie ist es oft schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, mit Sicherheit festzustellen, was wo in der verwalteten Umgebung installiert wurde. Und selbst wenn ermittelt werden kann, was installiert wurde, kann häufig nicht mit Sicherheit bestätigt werden, dass diese Installationen auch den Erwartungen entsprechen. Denn es kommt durchaus vor, dass Mitarbeiter Änderungen (sogar in produktiven Umgebungen) vornehmen und dann vergessen, diese Änderungen in die Test- und Entwicklungsumgebungen zu übertragen. Gegenwärtig erfüllt HPOM nicht die Anforderungen der Kunden in puncto Release-Management. HPOM bietet derzeit nur wenig Unterstützung für Release- oder Change-Management. Um Versionen einer Monitoring-Konfiguration zu verwalten, bietet HPOM nur wenige benutzerfreundliche Funktionen an. Im Bereich des Monitoring-Konfigurationen-Managements stellt HPOM sogar nur eine Funktion für den Download von Konfigurationen bereit, die es ermöglicht, diese zwischen HPOM-Servern zu übertragen. Release-Management Die Kontrolle der Integration und des Ablaufs von Entwicklung, Test, Installation und Support der Softwareversionen. Change-Management Die Definition und Implementierung von Strukturen und Tools zur Kontrolle organisatorischer Änderungen. Paket-Management Eine Sammlung von Software-Tools zur Automatisierung von Installation, Upgrade, Konfiguration und Rücknahme von Paketen auf einheitliche Art und Weise. Konfigurations-Management Ein Prozess für das Einrichten und den Erhalt der Konsistenz der Informationen, die in Bezug auf die Elemente einer Monitoring-Lösung vorhanden sind. ITIL Definiert die organisatorischen Struktur- und Qualifikationsanforderungen für IT-Unternehmen. BLUE ELEPHANT SYSTEMS GmbH Seite 3 /24 / 23

4 Die offensichtliche Konsequenz daraus ist, dass sämtliche Aspekte des Release-Managements außerhalb von HPOM implementiert werden müssen. Obwohl das mit manuellen, ausreichend definierten Schritten möglich ist, birgt die Implementierung Schwierigkeiten. Nicht zuletzt deshalb, da eine solche kundenspezifische Lösung einen hohen Kostenfaktor im Gesamtlebenszyklus darstellt. Das Whitepaper zeigt auf, wie MIDAS Verwaltungsprozesse für die IT-Monitoring- Konfiguration in HPOM ermöglicht. In diesem Whitepaper werden die Bereiche analysiert, in denen HPOM die Kundenanforderungen und -probleme im Bereich von Monitoring- Lösungen und Release-Management nicht vollständig erfüllt. Außerdem werden Hintergrundinformationen über die zugrundeliegenden Konzepte vermittelt und es wird aufgezeigt, wie die Vorteile der Funktionen für das MIDAS-Release-Management genutzt werden können, um die Qualität und Effizienz der Verwaltungsprozesse für die Konfigurationen im IT-Monitoring zu optimieren und gleichzeitig die Kosten deutlich zu senken. Release-Management Im Bereich der Softwareentwicklung stellt das Release-Management den Teil des Prozesses zur Softwareverwaltung dar, durch den Entwicklung, Test, Installation und Support für Software-Releases kontrolliert wird. Release-Management ermöglicht die gewünschte Kontrolle von Software und HPOM-Konfigurationen. Im Rahmen des HP Operations Managers (HPOM) und der MIDAS- Produktfamilie von Blue Elephant Systems wird der Begriff Software um den Aspekt der Konfiguration erweitert also um die Art und Weise, in der Softwarefunktionen genutzt werden, um spezifische Wünsche und Anforderungen umzusetzen. So könnte beispielsweise eine Lösung für das Monitoring entwickelt werden, die auf die in der IT- Umgebung verteilten HPOM-Server angewendet wird. Eine Monitoring-Lösung ist eine Sammlung von Elementen der Konfiguration wie Policies, Support-Skripten, Binärdateien und anderem mehr. Alle diese Konfigurationselemente stellen gemeinsam das Monitoring-Instrument für ein bestimmtes Softwareprodukt dar, beispielsweise für eine Monitoring-Lösung zur Überwachung von Oracle-Instanzen oder SAP-Prozessen. Das Konzept einer Monitoring- Lösung ähnelt dem des HPOM Smart-Plug-Ins (SPI). Werden Release-Management-Prozesse nicht implementiert (oder befolgt), kann dies schnell zu Problemen bei der Integrität und Konsistenz von Installationen und Konfigurationen führen. Eine offensichtliche Folge davon ist, dass es schwierig, zeitintensiv und teuer sein kann, diese Probleme zu beheben. Um den Nutzen der MIDAS Release-Management-Prozesse und -Werkzeuge nachzuvollziehen, ist ein Verständnis der zugrundeliegenden Konzepte des Release-Managements unerlässlich. BLUE ELEPHANT SYSTEMS GmbH Seite 4 /24 / 23

5 Die grundlegenden Ziele des MIDAS Release-Managements: Die folgende Liste führt die wichtigsten Ziele des Release-Managements in der Softwareentwicklung (und in der Monitoring-Konfiguration) auf: Effiziente Produktion (minimale Downtime) Servicequalität (maximale Verfügbarkeit) Konsistenz (einheitliche Konfiguration innerhalb der HPOM- Serverlandschaft) Einhaltung von Normen (prozessorientiert) Qualitätssicherung innerhalb erweiterter Organisationen Niedrigere Wartungskosten In der IT werden Software-Releases häufig in folgende Typen unterteilt: Haupt-Release, Neben-Release und optional Patch. Der Release-Typ dient einem bestimmten Zweck, beispielsweise der Einführung neuer Funktionen, der Optimierung vorhandener Funktionen oder der Behebung von Fehlern und Problemen. Ein Release ist üblicherweise durch eine Nummerierung gekennzeichnet, wie in den folgenden Beispielen dargestellt: Haupt-Release: Umfasst neue Funktionen und weist eine Versionsnummer vor dem Dezimalzeichen auf, z. B.: 1.0, 2.0, 3.0,... Neben-Release: Umfasst Upgrades und Erweiterungen für vorhandene Funktionen und weist eine Upgradenummer nach dem Dezimalzeichen auf, z. B.: 1.1, 1.2, 1.3,... Patch: Umfasst Fehlerkorrekturen, Sicherheitsupdates, Softwarepatches usw. und weist eine Patchnummer nach der Neben-Release- Nummer auf, z. B.: 1.1.1, 1.1.2, 1.1.3, Ein Versionskontrollsystem (CVS) ist für Software-Releases obligatorisch. In MIDAS genauer gesagt im Rahmen der Monitoring-Konfiguration werden Releases üblicherweise mit einem Release-Namen gekennzeichnet, der vom Kunden selbst gewählt werden kann, wie etwa SAP Monitoring, und einer Release-Versionsnummer wie etwa 1.0, die MIDAS selbstständig nachverfolgt. MIDAS ermöglicht es, zwischen Haupt- und Neben-Releases zu wählen und bietet Vorschläge für die Nummerierung an. User müssen nur darauf achten, dass sie bei der Verwendung eines Versionskontrollsystems wie CVS (Control Versioning System) nicht die Release-Nummer mit der CVS- Versionsnummer verwechseln. Grundsätzlich sind aber zahlreiche Änderungen (etwa während Entwicklung und Test) in CVS möglich (sogar wahrscheinlich), bevor eine Release-Version eines Pakets erstellt wird. In MIDAS hat ein Release die Form eines Pakets (zum Beispiel SAP Monitoring 1.2 ), das durch den Vergleich mit der bestehenden BLUE ELEPHANT SYSTEMS GmbH Seite 5 /24 / 23

6 Konfiguration auf einem HPOM-Server definiert und erstellt wird. Alle Konfigurations-Objekte, die einer der Paket-Definitions-Regeln entsprechen, werden in einem Release-Paket kombiniert. Das Release- Paket umfasst alle Daten, die für das erneute Erstellen der Objekte auf einem anderen Server erforderlich sind, wodurch Zeit gespart und die Effizienz gesteigert wird, sofern MIDAS zum Testen und Installieren neuer Versionen dient. ITIL Compliance Die Information Technology Infrastructure Library (ITIL) definiert die organisatorischen Struktur- und Qualifikationsanforderungen für IT-Unternehmen. Die Definition umfasst eine Reihe von Standardabläufen und Best Practices, die es dem Unternehmen ermöglichen, einen IT-Betrieb und jegliche zugehörige Infrastruktur zu verwalten, einschließlich der vom Unternehmen entwickelten, getesteten und angewandten Konfiguration. Die operativen Abläufe und Praktiken sind unabhängig vom Anbieter und gelten für alle Aspekte innerhalb der IT-Infrastruktur, insbesondere für die Release-Management- Strategien. Release-Management-Lösung Mit dem Produkt MIDAS Administrator bietet Blue Elephant Systems eine standardisierte aber flexible Lösung für das Problem ineffektiver oder fehlender Release-Management-Tools. MIDAS Administrator integriert die Release-Management-Funktion nahtlos in die standardmäßige Benutzeroberfläche der HPOM-Administration. MIDAS Administrator integriert ein flexibles Release-Management in HPOM. MIDAS Administrator führt das Konzept des Pakets ein eine Sammlung von Objekten (beispielsweise Policies, Skripte und Binärdateien, die in Policies oder anderen MIDAS Instrumenten verwendet werden) in einer Einheit, die einfach erstellt und geändert werden kann. Diese Monitoring-Pakete können in einem Versionskontrollsystem gespeichert, verwaltet und bei Bedarf als Installationsmechanismus zwischen HPOM-Instanzen übertragen werden. So ermöglicht MIDAS, die Einheitlichkeit und Zuverlässigkeit der HPOM-Konfiguration in der HPOM-Serverlandschaft zu gewährleisten, während beim Test und Rollout neuer Versionen Zeit gespart und die Effizienz gesteigert wird. BLUE ELEPHANT SYSTEMS GmbH Seite 6 /24 / 23

7 Release-Management- Funktionen von MIDAS: MIDAS bietet folgende Release-Management-Funktionen: Kontrolle der Pakete Das Paketkonzept bietet Administratoren die Möglichkeit, beliebige Konfigurations-Elemente wie Dateien oder Verzeichnisse in einer Einheit einfach zu bündeln, zu verwalten und zu kontrollieren. Kontrolle der Verteilung Das Kontrollieren, Verwalten und Überprüfen, welche Monitoring- Lösungs-Pakete wo, wann und von wem verteilt wurden. Kontrolle der Versionen Das Konzept des MIDAS Release-Managements umfasst ein integriertes Versionskontrollsystem (CVS), sodass Monitoring- Pakete außerhalb von HPOM gespeichert werden. Die Funktion ermöglicht automatische Transparenz und Kontrolle von Monitoring-Release-Versionen und gewährleistet Einheitlichkeit und Zuverlässigkeit. Kontrolle für Administratoren Verwaltung der auf mehreren HPOM-Servern verteilten Monitoring- Lösung über eine zentralisierte Benutzeroberfläche. In Kombination mit den Verteilungs- und Versions-Kontroll-Mechanismen lässt sich auf diese Weise die Ursachenanalyse für konfigurationsbezogene Probleme weitaus einfacher und effizienter durchführen. BLUE ELEPHANT SYSTEMS GmbH Seite 7 /24 / 23

8 Abbildung 1: MIDAS Administrator erweitert HPOM um Zusatzfunktionen, die Change-Management und Release-Management ermöglichen. Die Kombination aller Vorteile der MIDAS-Release-Management- Funktionen vereinfachen die Umsetzung empfohlener Management- Best-Practices, die etwa in Normen wie denen von ITIL enthalten sind, insbesondere in Bezug auf das Change- und Release-Management. BLUE ELEPHANT SYSTEMS GmbH Seite 8 /24 / 23

9 Release-Management-Prozess Undokumentierte Änderungen führen zu Unübersichtlichkeit und Inkonsistenz. Je mehr Teams am Release-Management beteiligt sind, umso wichtiger ist die Dokumentation der Prozesse. Die Werkzeuge des MIDAS Release- Managements verfolgen und sichern Änderungen der Konfiguration automatisch. Das Fehlen eines transparenten, leicht nachvollziehbaren Release- Management-Prozesses zur Kontrolle von Änderungen an der Monitoring-Konfiguration führt rasch zu einer Situation, in der die Details der installierten Monitoring-Lösung unklar oder widersprüchlich sind. Die daraus entstehende Unstimmigkeit kann zusätzliche Arbeit verursachen nicht nur für diejenigen, die die von der Monitoring- Lösung erzeugten widersprüchlichen Meldungen zu verstehen versuchen, sondern auch für diejenigen, die versuchen, die gemeldeten Probleme zu beheben oder zu ermitteln, weshalb die Monitoring-Lösung nach der letzten Verteilung nicht mehr erwartungsgemäß ausgeführt wird. Unabhängig von der Größe des Unternehmens, in dem ein Release- Management-Prozess implementiert wird, ist die Dokumentation des Prozesses der entscheidende Erfolgsfaktor. In einem kleinen Unternehmen mag eine einzelne Person für alle Aspekte des durchgängigen Release-Management-Prozesses verantwortlich sein. In größeren Unternehmen sind meist verschiedene Teams oder komplette Abteilungen für unterschiedliche Aspekte des Release-Managements zuständig. In beiden Fällen ist die Dokumentation der Prozesse essenziell. Der Verantwortliche muss den Gesamtstatus im Auge behalten und gleichzeitig in der Lage sein, die detaillierten Abläufe des Management-Prozesses auszuführen. In größeren Unternehmen muss sich das für die verschiedenen Release-Management-Aufgaben zuständige Team darauf verlassen können, dass die Kollegen dieselben Regeln einhalten, sodass die geplanten Ziele erreicht und Fristen eingehalten werden. In vielen Unternehmen führen mangelnde Zeit oder fehlende Ressourcen oft zur Situation, dass die Anforderungen an die Dokumentation angesichts des Release-Management-Prozesses nicht ernst genommen werden. Das ist insofern ein Problem, als es den gesamten Prozess des Release-Managements untergräbt. Die Werkzeuge des MIDAS Release-Managements unterstützen Anwender dabei, diese Probleme zu lösen, indem automatisch verfolgt wird, wer wo und wann welches Paket installiert hat. Zugleich werden diese Daten auch für Auditzwecke dokumentiert. Da die Informationen für Audits jederzeit relevant sein können, reduziert sich der Aufwand der Dokumentation, was wiederum zu einer schnelleren Unterstützung der Anforderungen der Dokumentation im Release-Management sowie dem Release-Management-Prozess an sich führt. BLUE ELEPHANT SYSTEMS GmbH Seite 9 /24 / 23

10 Abbildung 2: Der Lebenszyklus eines effektiven Release-Managements. Noch wichtiger ist jedoch, dass es ohne einen Release-Management- Prozess oft unmöglich ist, vorgenommene Änderungen zu analysieren oder zu versuchen, den Rollback einer zuvor erfolgten Verteilung durchzuführen. Eine durchgängige Verwaltung des Release- Management-Prozesses erfordert fünf Phasen. Um den Release-Prozess eines Monitoring-Konfigurations-Pakets in MIDAS effektiv zu verwalten, müssen die durchgängigen Release- Management-Prozesse in folgende Phasen aufgeteilt werden: 1. Entwicklungsphase (Development Phase) Das Erstellen einer Monitoring-Konfiguration, das Erstellen der MIDAS Paketdefinition, das Erstellen eines Monitoring- Konfiguration-Release-Pakets aus der Paketdefinition und das Speichern des Pakets sowie der Paketdefinition im Versionskontrollsystem. 2. Testphase (Testing Phase) Das Aufspielen des Release-Pakets auf einen anderen HPOM- Server, das Ausführen von Qualitätssicherungstests, um sicherzustellen, dass das freigegebene Paket die Monitoring- BLUE ELEPHANT SYSTEMS GmbH Seite 10 /24 / 23

11 anforderungen erfüllt, und das Prüfen des freigegebenen Pakets auf Vollständigkeit. 3. Produktionsphase (Production Phase) Das Aufspielen des Release-Pakets auf den oder die Produktionsserver und Sicherstellung, dass die freigegebene Version erwartungsgemäß arbeitet. 4. Verfeinerungsphase (Refinement Phase) Wenn in der produktiven Umgebung Probleme auftreten, sollten dort keine Änderungen vorgenommen werden. Stattdessen sollten die Änderungen im bereitgestellten Paket in der Testumgebung vorgenommen und das so aktualisierte Paket mit einer neuen Paketversion erneut zur Verfügung gestellt werden. 5. Ausmusterungsphase (Retirement Phase) Das Entfernen des alten (ersetzten bzw. überholten) Pakets von HPOM-Servern. Der Release- Management-Prozess macht auch installierte Änderungen transparent. Durch die Implementierung eines Release-Management-Prozesses können Probleme vermieden werden, die mit der Integrität eines installierten Pakets verbunden sind. Wenn beispielsweise eine neue Version bereitgestellt wird und aufgrund unzureichender Tests Probleme verursacht, ist die Versuchung oft groß, an der bestehenden Konfiguration im Produktivsystem eine kleine Änderung vorzunehmen, die dann jedoch in Vergessenheit gerät. Zu einem späteren Zeitpunkt wissen die IT-Kollegen dann nicht beziehungsweise können sich nicht erinnern, wer die Änderung wo und weshalb vorgenommen hat. BLUE ELEPHANT SYSTEMS GmbH Seite 11 /24 / 23

12 Abbildung 3: Die fünf Phasen des MIDAS Release-Management-Prozesses im Detail. Für das Release- Management sollten idealerweise drei HPOM- Server existieren. Auch wenn das Release-Management für Unternehmen jeglicher Größe und unabhängig von der Anzahl an verfügbaren Servern empfohlen wird, umfasst die ideale Release-Management-Umgebung mindestens drei HPOM-Server: Entwicklung Ein HPOM-Server für Entwicklungszwecke: Dieser Server wird für das Erstellen und Entwickeln von Monitoring-Konfigurations- Objekten wie etwa Policies, Message Groups und anderes verwendet. Die neu entwickelten Konfigurationsobjekte werden in einem Paket gebündelt und auf dem MIDAS Web Application Server hochgeladen, wo sie in einem Versionskontrollsystem (CVS) gespeichert werden. BLUE ELEPHANT SYSTEMS GmbH Seite 12 /24 / 23

13 Qualitätssicherung (QA)/Test Ein spezieller HPOM-Server kann für die Tests der Qualitätssicherung zur Überprüfung der Vorabversionen-Pakete verwendet werden. Wenn die Testphase erfolgreich ist, kann das Paket auf den HPOM-Produktionsservern bereitgestellt werden. Produktion Ein (oder mehrere) HPOM-Produktionsserver stellen die Betriebsumgebung. Wenn weitere Tests während der Verfeinerungsphase des Release-Managements belegen, dass geringfügige Änderungen in der hochgeladenen Konfiguration erforderlich sind, können die Änderungen in der produktiven Umgebung ausgeführt werden. Im Anschluss werden diese Änderungen auf die im CVS auf dem MIDAS Web Application Server gespeicherten Pakete übertragen. In der folgenden Abbildung wird dargestellt, wie ein separater MIDAS Web Application Server (mit der CVS-Datenbank - DB) eingesetzt wird, um von einer zentralen Stelle aus die gesamte Release-Management- Umgebung zu kontrollieren von der Testumgebung über das Qualitätsmanagement bis hin zu den Produktionsservern. Abbildung 4: Verwendung eines separaten MIDAS Web Application Servers zur Kontrolle der gesamten Release-Management-Umgebung. Die grundlegenden Prinzipien des Release-Managements sind für eine Einzelserverumgebung eindeutig von Vorteil. Die klare Trennung der Entwicklungs-, Test- und Produktionsrollen kann jedoch nicht effektiv umgesetzt werden, wenn sich alle Konfigurationen auf einem einzelnen Server befinden. Da sich die Entwicklungsänderungen direkt auf die produktive Umgebung auswirken können, müssen selbst geringfügige Änderungen an der Monitoring-Konfiguration mit größter Sorgfalt vorgenommen werden. Eine ausführliche Analyse oder Beschreibung eines solchen Szenarios würde den Umfang dieses Dokuments jedoch sprengen. BLUE ELEPHANT SYSTEMS GmbH Seite 13 /24 / 23

14 MIDAS Pakete Unbekannte Versionen der Monitoring-Lösung führen am häufigsten zu Problemen. Eines der häufigsten Probleme im Release-Management besteht darin, dass nicht bekannt ist (oder nicht festgestellt werden kann), welche Version einer Monitoring-Lösung installiert wurde oder was die installierte Version tatsächlich umfasst. Selbst wenn es möglich ist zu ermitteln, was aktuell installiert ist, kann nicht immer festgestellt werden, ob die Installation genehmigt oder geplant wurde. Häufig werden geringfügige Änderungen manuell (außerhalb jeglicher Release- Management-Prozesse) vorgenommen, um kritische Probleme auf einem bestimmten Server in der produktiven Umgebung zu beheben, auch wenn dies nicht empfohlen wird. Wenn kleine Patches zu schnell in produktiven Umgebungen installiert werden, um beispielsweise Probleme mit einzelnen Konfigurations- Elementen zu beheben, und ein oder mehrere Server werden ausgespart, da sie im Patch-Installations-Prozess übersehen wurden, ist es sehr bald nicht mehr möglich, die Integrität und Einheitlichkeit der installierten Monitoring-Lösung zu gewährleisten. Abbildung 5: MIDAS Administrator erzeugt vollständig kontrollierbare und dokumentierte Pakete inklusive Objekten aus HPOM-Konfigurationen nach Bedarf. BLUE ELEPHANT SYSTEMS GmbH Seite 14 /24 / 23

15 Die teilweise Aktualisierung einzelner Konfigurations-Elemente löst möglicherweise ein bestimmtes Problem auf einem HPOM-Server, beeinträchtigt jedoch die Gesamtfunktionsweise der über mehrere Server verteilten Monitoring-Lösung. Die daraus resultierenden Kompatibilitäts-Probleme können zu einer störenden Verdoppelung von Meldungen oder zu uneinheitlichen, widersprüchlichen Meldungen führen. Das zentrale MIDAS- Konzept für das Release-Management besteht im Generieren und Verteilen von Paketen. Ein Paket ist ein Schnappschuss der aktuellen Monitoring- Konfiguration. HPOM-Serverkonfigurationen werden in Archiven für die Wiederverwendung gespeichert In MIDAS ist das zentrale Konzept des Release-Managements in einem Paket zusammengefasst. Ein Paket ist eine Sammlung von innerhalb oder außerhalb von HPOM konfigurierten Objekten, mit denen das Monitoring für einen Service oder eine Anwendung umgesetzt wird, wie beispielsweise: HPOM HPOM-Objekte für die Monitoring-Konfiguration können Policies, Nodes, Anwenderprofile, Anwendungen und anderes mehr umfassen. Wichtig zu beachten ist, dass Nodes nicht in ein Paket eingeschlossen werden sollten, da diese in den Entwicklungs-, Test- und Produktivumgebungen häufig nicht identisch sind. Nicht-HPOM Nicht-HPOM-Objekte für die Monitoring-Konfiguration können unter anderem MIDAS Instrumente, Konfigurationsdateien und Dokumentation beinhalten. Eine Reihe von Paketen macht es möglich, für einen zur allgemeinen Nutzung und Installation ausgewählten Managementserver einen aktuellen Status der Monitoring-Konfiguration bereitzustellen. Mithilfe des Paketkonzepts können die empfohlenen Best Practices eingehalten werden, indem Effizienz und Einheitlichkeit der Installation einer Monitoring-Lösung optimiert werden. Wird die Monitoring-Lösung beispielsweise als integrierte Einheit betrachtet, so ist es deutlich einfacher, Änderungen bei auftretenden Problemen zuzuordnen und den Verlauf des änderungsbezogenen Problems hin zu einer bestimmten Paketinstallation nachzuvollziehen. Das MIDAS Release-Management-Paket ermöglicht es, ein Archiv zu erstellen, das alle oder nur bestimmte Typen der HPOM-Serverkonfiguration enthält, wie beispielsweise Nodegruppen, Policies, Instrumente und Konfigurationsdateien. Das Archiv (Paket) wird in einer Form gespeichert, in der die Paketinhalte schnell und problemlos zwischen Servern übertragen können. MIDAS erleichtert das Paketmanagement, da es Nutzer in die Lage versetzt, die erstellten Pakete in die Versionskontrolle einzuchecken, sie regelmäßig zu aktualisieren und bestimmte Versionen für die allgemeine Freigabe zur Verfügung zu stellen. Ein Paketrelease ist durch ein eindeutiges, zugeordnetes Stichwort gekennzeichnet. Das Paketkonzept kann genutzt werden, um sicherzustellen, dass die auf allen HPOM-Produktionsservern verteilte Monitoring-Konfiguration einheitlich ist (und bleibt). BLUE ELEPHANT SYSTEMS GmbH Seite 15 /24 / 23

16 MIDAS Administrator bietet manuelles und automatisches Generieren von Paketen. Um die Qualitätskontrolle zu gewährleisten, können Nutzer ein MIDAS Paket beispielsweise erst dann manuell erstellen, wenn die Inhalte des Pakets getestet und ihre Freigabe genehmigt wurde. Ein klarer Vorteil dieser weitreichenden Kontrolle über die Paketinhalte, die Paketentwicklung und Paketversion ist die Zeitersparnis und Effizienzsteigerung, wenn MIDAS zum Testen und Verteilen neuer Versionen von Monitoring-Lösungen eingesetzt wird. Es gibt allerdings weitere Vorteile: Mithilfe des Paketkonzepts lässt sich die ITIL-Compliance verbessern, indem jede Änderungen an der installierten Lösung weitaus effektiver verwaltet wird, beispielsweise durch die Gewährleistung der Einheitlichkeit über mehrere Server hinweg und falls erforderlich durch das Ausführen von Bereinigungsvorgängen oder Rollbacks. Darüber hinaus lassen sich die erweiterten Prüfungsfunktionen nutzen, um nachzuverfolgen, wer welches Paket wann wo verteilt hat. MIDAS Paketdefinitionen Definition der Objekte im Paket. Stärkung der Konformität mithilfe definierter Paketbenennung. Die Inhalte der Pakete sind nach Bedarf variierbar. Eines der größten Probleme, mit denen sich das Release-Management befasst, betrifft die Integrität des Release. Will heißen: Welche Inhalte umfasst das Release-Paket, das eingeführt werden soll? Welche Objekte sollen im Paket enthalten sein und gehören diese semantisch zusammen? MIDAS verwendet die Paketdefinition, um ein Paket zu erstellen. Die Paketdefinition nutzt Regeln, mit denen exakt festgelegt werden kann, welche Objekte ein solches Paket beinhalten muss. Paketdefinitionen sind leichter verständlich und anwendbar, wenn sowohl für die überwachte IT-Umgebung als auch für die zur Überwachung verwendeten Konfigurations-Elemente sinnvolle Namenskonventionen angewandt werden. Die Paketdefinition kann sogar eingesetzt werden, um die Einhaltung vorgegebener Namenskonventionen durchzusetzen. Sämtliche Elemente, die den Namenskonventionen nicht entsprechen, werden von den Paketdefinitionsregeln ausgelassen und daher nicht ins Release-Paket eingeschlossen. Die Inhalte des MIDAS Release-Pakets werden durch eine oder mehrere Paketdefinitionen bestimmt. So kann ein Paket beispielsweise bestimmte Konfigurationselemente der HPOM-Datenbank (Message Groups, Policies, usw.) beinhalten oder ausschließlich Dateien, die vom Kunden geändert wurden (selbst erstellte Skripte). Alternativ können sich die Paketinhalte auf die MIDAS Instrumente beschränken, beispielsweise auf Benutzerrollen und -berechtigungen sowie auf Dokumentation. BLUE ELEPHANT SYSTEMS GmbH Seite 16 /24 / 23

17 Regeln für Paketnamen Namenskonventionen unterstützen das Paket-Release- Management. Ein effektiver Release-Management-Prozess sollte die Entwicklung und Umsetzung von Namenskonventionen umfassen, die auf die einzelnen Elemente der Monitoring-Lösung angewendet werden können. Sinnvolle Benennungsregeln erleichtern die Implementierung eines Release- Management-Prozesses in hohem Maße. In MIDAS wird die Paketdefinition verwendet, um ein Paket zu erstellen. Die Paketdefinition kann so konfiguriert werden, dass sie jegliche Objekte enthält. Darüber hinaus kann die Paketdefinition sogar eingesetzt werden, um das Einhalten der definierten Namenskonventionen durchzusetzen. Alle Elemente, die der Namenskonvention nicht entsprechen, werden von den Paketdefinitionsregeln übersehen und in der Folge nicht ins Release-Paket einbezogen. Einige Empfehlungen zur Verbesserung des Konfigurations- Managements. Die folgende Liste enthält Regeln, die Good-Practice-Empfehlungen für jede beliebige IT-Umgebung sind, unabhängig davon, ob MIDAS als Lösung für das Konfigurationsmanagement eingesetzt wird oder nicht: Richtlinien Policies, die sich auf einen Service oder eine Anwendung beziehen, sollten in einer Policy-Gruppe zusammengefasst werden, die den Service- bzw. Anwendungsnamen enthält (oder ihm entspricht). Richtlinienzuordnung Die Zuordnung von Policies sollte über Nodegruppen erfolgen, auch wenn nur ein Node in der Gruppe vorhanden ist. Objektnamen Die Objektbeziehungen sollten sich in den Objektnamen widerspiegeln. So sollten beispielsweise die Nodegruppen Details der/des betreffenden Anwendung/Servers umfassen und sich auf die Policy-Gruppen beziehen, die auf sie verteilt werden sollen. Wenn Praktiken der Namenskonventionen entwickelt und eingehalten werden, die den hier aufgeführten ähneln, gestaltet sich das Erstellen und Verwalten von Paketdefinitionen und die Implementierung eines Release-Management-Prozesses auf Grundlage von Paketen erheblich einfacher und effizienter. Paketverteilung Der Release- Management-Prozess stellt alle Details zu den installierten Paketen bereit. Ohne einen übersichtlichen Release-Management-Prozess ist es oft schwer festzustellen, welche Version einer Monitoring-Lösung derzeit in der Betriebsumgebung eingesetzt wird oder ob die installierte Version über die gesamte überwachte Landschaft hinweg einheitlich ist. Unstimmige Policies können zu störende Meldungen führen oder sogar dazu, dass Warnmeldungen verpasst werden. Das bedeutet, dass Unstimmigkeiten im Paketverteilungsprozess dazu führen können, dass BLUE ELEPHANT SYSTEMS GmbH Seite 17 /24 / 23

18 Änderungen an der Monitoring-Konfiguration vorgenommen wurden und wichtige Warnmeldungen nicht mehr angezeigt werden. Die Möglichkeit zu kontrollieren, zu verwalten und zu prüfen, welche Monitoring-Lösungspakete wo, wann und von wem installiert wurden, ist ein wesentlicher Bestandteil der Anforderungen des ITIL- Servicemanagements. Durch die Transparenz des Pakets (und dessen Inhalte) lässt sich jederzeit nachvollziehen, welche Monitoring-Lösung wo eingesetzt wird. Auch der Verlauf der Definition, Erstellung und des Einsatzes von Paketen lässt sich prüfen, was den Verteilungsprozess neuer Monitoring-Lösungen erheblich vereinfacht. Ein Resultat daraus: Versehentliche oder unbefugte Änderungen an der Monitoring-Lösung lassen sich vermeiden. Vergleich von Paketen, Inhalten und Versionen. Mit den Funktionen des MIDAS Paket-Managements können die Inhalte zweier Pakete verglichen werden, beispielsweise bei einem im Entwicklungssystem eingesetzten Paket und einem im Testsystem installierten Paket. Darüber hinaus lassen sich die Inhalte verschiedener Versionen eines Pakets vergleichen, die in einem Versionskontrollsystem gespeichert sind. Dazu gehören Binärdateien, also zum Beispiel mit einer Policy verknüpfte automatische Aktionen. Binärdateien werden unter Verwendung des Checksummen- Mechanismus verglichen. BLUE ELEPHANT SYSTEMS GmbH Seite 18 /24 / 23

19 Abbildung 6: Der Inhalt eines MIDAS Release-Pakets kann je nach Einsatzort jegliches Objekt beinhalten. Da MIDAS transparente Einblicke in die Monitoring- Umgebung bietet, lassen sich verteilte und archivierte Pakete leicht vergleichen. Im Falle einer Diskrepanz (*) können die Pakete gezielt neu verteilt werden, um die größtmögliche Qualität im Monitoring-Service zu erreichen. Release-Rollback MIDAS Administrator ermöglicht auch den Paketrelease-Rollback. Bei Change-Management-Prozessen ist es erforderlich, dass die Release-Management-Strategie es zulässt, im Fall von Problemen während der Installation eines neuen Release-Pakets den HPOM-Server in den Zustand zurückzusetzen, den er vor der Installation des neuen Pakets hatte. Dazu gehören das Wiederherstellen aller Objekte, die während des Installationsprozesses gelöscht wurden, sowie das Entfernen aller neu hinzugefügten Objekte. Um Unvereinbarkeiten zwischen Paketen zu beheben, wurde in MIDAS ein Bereinigungsmechanismus eingeführt, dessen Auswirkungs- Analyse-Funktion prüft, ob Konfigurations-Elemente zwischen verschiedenen Versionen geändert wurden. Zudem ermöglicht dieser die Bereinigung und den Rollback auf ein zuvor installiertes Konfigurationselement. Wenn beispielsweise Elemente aus dem neuen, zu installierenden Paket entfernt wurden, wird der Benutzer von MIDAS zur Verifizierung BLUE ELEPHANT SYSTEMS GmbH Seite 19 /24 / 23

20 aufgefordert, bevor diese Elemente vom Server entfernt werden, auf dem das neue Release-Paket installiert werden soll. Die Bereinigungsfunktion bietet eine einfache Möglichkeit, um das System in den Zustand vor der Installation zurück zu versetzen. Diese Bereinigungsfunktion vereinfacht in hohem Maße das Entfernen eines installierten Pakets von einem HPOM-Server oder das Zurücksetzen auf eine vorherige Paketversion, wenn eine neue Installation Probleme verursacht. Auf diese Weise wird die Wiederherstellung die Möglichkeit, beim Auftreten unerwarteter Fehler das System in den Zustand vor der Release-Verteilung zurückzusetzen eine einfach durchführbare, für alle Release-Stände anwendbare Maßnahme. Wichtig ist, dass ein Release-Rollback-Plan wie der hier beschriebene nur erfolgreich ist, wenn die gesamte Konfiguration anhand von sich gegenseitig ausschließenden Paketen hochgeladen wird. Das heißt, dass keine Überlappungen zwischen Paketen bestehen und dieselben Elemente nicht in mehreren Paketen vorhanden sein dürfen. Mithilfe von MIDAS lassen sich diese Ziele erreichen, indem die Funktion für das Paketmanagement genutzt wird, um die Transparenz der Monitoring-Lösungen zu erhöhen und die Verteilungskonsistenz in der gesamten überwachten Landschaft zu optimieren. Das MIDAS Paketmanagement bietet eine Übersicht der Paketverteilung in der jeweiligen IT-Landschaft. Dieser Überblick umfasst Details zu Paketversion, -inhalten und -speicherort. Das kann insgesamt zu einer besseren Durchsetzung der Change- und Release-Management- Strategien führen. Change-Management Change-Management ist der wichtigste Prozess, um bei Änderungen der IT-Konfigurationen auf dem neuesten Stand zu bleiben. Mit dem Change-Management wird sichergestellt, dass alle Änderungen an der IT-Konfiguration oder anderen operativen Abläufen in Übereinstimmung mit einem festgelegten Plan erfolgen. Dazu gehören genehmigte Abläufe, die Identifizierung der Wirkung einer Änderung, die Wiederherstellung zum Rückgängigmachen jeglicher Änderungen sowie ein Revisionskontrollsystem für das Nachverfolgen älterer Konfigurationsversionen. BLUE ELEPHANT SYSTEMS GmbH Seite 20 /24 / 23

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