3-Säulen Modell für eportfolios in Lehrgängen der Erwachsenenbildung. Das elearning-modell für Masterstudien an der

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1 3-Säulen Modell für eportfolios in Lehrgängen der Erwachsenenbildung Das elearning-modell für Masterstudien an der Peter Groißböck, 2013

2 Ausgangssituation BMUKK vergibt an PH-NÖ den Masterstudiengang Mentoring Curriculum erstellt und eingereicht Kooperationspartner Universität Klagenfurt 2 Studienabschnitte zu je 2 Jahren, Abschluss Master of Arts Blended Learning Struktur Phasen von betreutem und unbetreutem Selbststudium Vorgabe: Führen von individuellen Entwicklungsportfolios Nach Softwarelösung für das elearning wird gesucht Erfahrungen aus kleineren Lehrgängen zu Beratung, bzw. Schul- und Unterrichtsentwicklung gegensätzlich zum elearning Lehrgang (bis zu max. 30 ECTS): Studierende wollen keine Kombination aus verschiedenen Lernplattformen wie Moodle, LMS und Mahara Entwicklungsziel: Als Lernplattform, Kommunikationstool und Portfoliolösung soll lediglich ein Tool verwendet werden.

3 Die eportfolio-software Mahara Mahara bietet Direktnachrichten, Chat, Forumsdiskussionen, Kollaborationsmöglichkeiten, Datei- und Mitgliederverwaltung und hauptsächlich die Möglichkeit zum Erstellen von eportfolio-ansichten. Da Mahara keine herkömmliche Lernplattform ist wird es so umgebaut, dass zusätzlich zu den normalen Möglichkeiten eportfolio-ansichten zu gestalten, auch noch eine Lernplattform entsteht. Die Studierenden brauchen also technisch lediglich den Umgang mit einer Softwarelösung erlernen und erleben Mahara als zentralen Anlaufpunkt im Studium. Grundlegend wurde zuvor Mahara auf einem Server installiert und das Login wurde mit PH-Online gekoppelt, um es auch jeder/jedem Studierenden der PH-Niederösterreich zugängig zu machen.

4 Wozu dienen eportfolios im Lehrgang? der Darstellung von Fähigkeiten, Erfahrungen und erreichten Meilensteinen, selbständiger Planung von Lernzielen, Aufzeichnung der Lernfortschritte und Erkenntnisse, der schriftlichen Reflexion, der Sammlung von weiteren Informationen zu bestimmten Wissensgebieten, dem individuellen Vertiefen in bestimmten Themen der Kommunikation mit Lehrpersonen und Kommiliton/innen zu bestimmten Ergebnissen, können auch Grundlage einer Leistungsbeurteilung sein

5 3-Säulen Modell

6 1. SÄULE: DAS LEHRGANGSPORTFOLIO Dieses Lehrgangsportfolio wird von Seiten der Lehrgangsleitung erstellt und begleitet Studierende und ReferentInnen durch den gesamten Lernprozess. Hauptseite: grobe Gliederung des Lehrgangs Auflistung der einzelnen Module in diversen Studienabschnitten Angabe des Workloads / der Semesterwochenstunden und ECTS Vorstellung der Lehrgangsleitung Curriculum Modulseiten organisatorische und inhaltliche Grundinformationen zu den einzelnen Modulen: Modulbeschreibung, Modulziele und eine Vorstellung der ReferentInnen, Info zu Präsenzterminen, Downloadbereich) Seiten zu Online-Lernphasen beinhalten detaillierte Arbeits- und Studienaufträge und stellen auch die dazu benötigten Dokumente bereit.

7 2. SÄULE: DIE GRUPPENFUNKTION Studierende und ReferentInnen werden am Beginn des Studiums eingeladen, der Lehrgangsgruppe beizutreten. Mitgliederverwaltung: eingeladenen Personen kann die Rolle von AdministratorInnen, von TutorInnen, oder TeilnehmerInnen zugeteilt werden. Foren können eröffnet werden, in welche alle GruppenteilnehmerInnen Postings zu einzelnen Diskussionsthemen verfassen können. Zum Beispiel: ein allgemeines Forum zum Lehrgang und zusätzlich zu jedem Modul ein weiteres Forum. gemeinsame zentrale Dateiverwaltung in der Verzeichnisse für jedes Modul angelegt werden können. GruppenadministratorInnen können bestimmen, ob TeilnehmerInnen nur zum Download, oder auch zum Upload von Dokumenten berechtigt sind. In dieser Dateiablage können TeilnehmerInnen zum Beispiel die erstellten Dokumente aus den Online-Lernphasen hochladen. Kollaborationswerkzeug: TeilnehmerInnen einer Gruppe oder Learning Community können zum Zweck der Präsentation, als auch einem persönlichen Wissensmanagement gemeinsame eportfolio-ansichten erstellen. Die E-Portfolio-Software bietet auch Möglichkeiten zur Kommunikation, weil im System sowohl ein Chat als auch ein Nachrichtensystem inkludiert sind.

8 3. Säule: DAS INDIVIDUELLE ENTWICKLUNGSPORTFOLIO Die Struktur am Beispiel der MA-Mentoring Profilansicht Meine Vorerfahrungen Meine Erwartungen und Zielsetzungen Modul 1: Professionsverständnis für Lehrer/innen Rolle von Mentor/inn/en Modul 2: Lehren und Lernen Modul 3: Kommunikation und Interaktion Modul 4: Begleiten und Beraten I Modul 5: Freie Wahlfächer: Vertiefung in den Modulen Mein Zwischenresumé Modul 6: Organisations- und Personalentwicklung Modul 7: Begleiten und Beraten II Modul 8: Forschungswerkstatt Modul 9: Schreibwerkstatt und Privatissimum Masterthesis und Defensio Mein Resumé

9 3. SÄULE: DAS INDIVIDUELLE ENTWICKLUNGSPORTFOLIO Inhalte der Ansichten Kurzbeschreibung von Seminarabläufen und der Modul- und Lehrveranstaltungsthemen Cover Letter: Welche Erwartungen habe ich vor dem Modul? Reflexionen in Textform (Blogpostings im Lerntagebuch) über persönliche Erwartungen und Ziele (spezifische Seminare betreffend) Reflexionen zu Seminarabläufen, Seminarinhalten und elearning-aufgaben Folgende Fragen könnten dazu relevant sein: Wurden meine Erwartungen erfüllt? In wie fern bin ich meinen Zielen näher gekommen? Wie haben mir Seminarablauf und -inhalte entsprochen? Wie erging es mir bei der Erfüllung der Online-Aufgaben in diesem Modul? Wie fruchtbar waren eventuelle Peergruppen-Aktivitäten? Was habe ich konkret dazugelernt? Beschreibung der Online-Aufgaben Beschreibung der Aktivitäten der Learning Community Lernprodukte (z.b. Word-Dokument, Bild,...) aus dem Online-Learning Fazit: Welchen Lernfortschritt kann ich am Ende des Moduls verzeichnen?

10 3. SÄULE: DAS INDIVIDUELLE ENTWICKLUNGSPORTFOLIO Die Inhalte

11 Ausblick und Erfahrungen Nach dem Abschluss der Qualifikation kann das eportfolio in ein Bewerbungsportfolio umgewandelt werden. eportfolio-software wird zur Vernetzung und zum gemeinsamen Wissensmanagement auch in Zukunft von den MentorInnen verwendet. Für die PädagogInnen ergeben sich auch Möglichkeiten des Einsatzes der Software im Unterricht. aber: Mahara ist kein Selbstläufer! Grundlegender Umgang und Werkzeuge müssen anfangs geschult werden. Eine tutorielle Begleitung des Lernprozesses ist Voraussetzung für gelungenes Arbeiten.

12 Danke für Ihr Interesse! Peter Groißböck, MA PÄDAGOGISCHE HOCHSCHULE NÖ Department 4 elearning, eportfolio 2500 Baden Mühlgasse 67 AUSTRIA Telefon: NET:

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