Relationale Datenbanken Datenbankgrundlagen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Relationale Datenbanken Datenbankgrundlagen"

Transkript

1 Datenbanksystem Ein Datenbanksystem (DBS) 1 ist ein System zur elektronischen Datenverwaltung. Die wesentliche Aufgabe eines DBS ist es, große Datenmengen effizient, widerspruchsfrei und dauerhaft zu speichern und benötigte Teilmengen in unterschiedlichen, bedarfsgerechten Darstellungsformen für Benutzer und Anwendungsprogramme bereitzustellen. Datenbanksysteme (DBS) gibt es in verschiedenen Formen. Die Art und Weise, wie ein solches System Daten speichert und verwaltet, wird durch das Datenbankmodell festgelegt. Die bekannteste Form eines Datenbanksystems ist das Relationale Datenbanksystem. Beispiel: Alle Banken und Versicherungen arbeiten mit Datenbanksystemen, in der Regel mit den relationalen DBMS Oracle oder IBM DB2/UDB. Im Datenbanksystem sind alle Konteninformationen und Buchungen strukturiert abgelegt. In diesem Einsatzumfeld haben Datenschutz und Datensicherheit höchste Priorität. Ein DBS besteht aus zwei Teilen: 1) der Verwaltungssoftware, genannt Datenbankmanagementsystem (DBMS) und 2) der Menge der zu verwaltenden Daten, der eigentlichen Datenbank (DB). Das Datenbankmanagementsystem (DBMS) organisiert intern die strukturierte Speicherung der Daten und kontrolliert alle lesenden und schreibenden Zugriffe auf die Datenbank. Zur Abfrage und Verwaltung der Daten bietet ein Datenbanksystem eine Datenbanksprache an. Beispiel: Microsoft Access (kurz MS Access, nach engl. access, Zugang ), ist ein Datenbankmanagementsystem der Firma Microsoft zur Verwaltung von Daten in Datenbanken und zur Entwicklung von Datenbankanwendungen. 2 Marktführende Anbieter von DBMS sind SAP, Oracle oder IBM. Unter einer Datenbank (DB) (engl. database) versteht man einen logisch zusammengehörigen Datenbestand. Dieser Datenbestand wird von einem laufenden DBMS verwaltet und für Anwendungssysteme und Benutzer unsichtbar auf nichtflüchtigen Speichermedien (z.b. auf Festplattenspeichern) abgelegt. Beispiel: Kundendatenbank einer Bank, Adressbuch im Handy, Einwohnermelderegister, das World Wide Web, Lagerbestand-Datenbank und Warenwirtschaftssystem eines Warenhauses usw. 1 Quelle: 2 Quelle: 1

2 Relationales Datenbanksystem 3 Datenbankmanagementsysteme wie SAP, Oracle oder MS Access verwalten relationale Datenbanken. Daher spricht man hier von einem relationalen Datenbanksystem. Von einer relationalen Datenbank spricht man, wenn Daten aus verschiedenen Tabellen miteinander verknüpft werden können, also beispielsweise bestimmte Artikel einem Lieferanten zugeordnet werden können. Dabei muss eine relationale Datenbank bestimmte Mindestanforderungen erfüllen: Alle Informationen werden in Tabellen dargestellt. Grundlage einer relationalen Datenbank ist die Tabelle oder Relation. Der Aufbau aller Datensätze in einer Tabelle muss gleich sein. Die Datensätze müssen also aus den selben Datenfeldern (z.b. Artikel Nr.) bestehen. Beispiel: Die Kundendaten der Nordwind AG sind physisch auf den Festplattenspeichern der Datenbank gespeichert. Um diese Daten zur Bearbeitung sichtbar zu machen und die Beziehungen der Daten untereinander deutlich zu machen, stellt MS Access die Daten in Form von Tabellen (Relationen) dar. Aufgabe: Elemente und Fachbegriffe der Relation Beschriften Sie die Elemente der abgebildeten Tabelle Lieferant mit Hilfe des unten stehenden Informationstextes zur Relation. 3 Quelle: 2

3 Relation Relation 4 bezeichnet den gesamten Inhalt einer zweidimensionalen Tabelle mit einer bestimmten Anzahl von Zeilen und Spalten. Die Relation bildet die Beziehungen zwischen den Attributen ab. 5 Die Eigenschaften (Spaltenbezeichnungen oder Datenfelder) der Spalten in einer Tabelle (z.b. die Eigenschaft Firma ) nennt man Attribut. 6 Der Inhalt eines Datenfeldes ist die konkrete Ausprägung des Attributs und wird Attributwert 7 genannt (z.b. Grandma Kelly s Homestead). Jede Zeile in der Tabelle nennt man Tupel 8 oder auch Datensatz (record). Jedes Tupel besteht aus einer Reihe von einzelnen Attributwerten. Hinweis: Die Begriffe Relation und Relationship werden gerne verwechselt. Ein Relationship ist die Beziehung zwischen den Tabellen (Relationen) die im Entity- Relationship Modell Entitäten genannt werden. (Dazu später mehr) Regeln für Relationen Innerhalb der Spalten einer Tabelle dürfen keine Attributswiederholungen vorkommen. (Die Spalte Firma darf nur einmal in einer Tabelle so genannt werden. Sollte ein Lieferant eine zweite Adresse besitzen, ist keine weitere Spalte Strasse einzuführen, sondern es müsste eine Spalte Strasse 2 eingerichtet werden.) In einer Tabelle sind alle Zeilen gleich lang. (D.h. sie haben die gleiche Anzahl an Attributen bzw. Spalten) Zwei Zeilen sind nie identisch Die Reihenfolge der Zeilen und der Spalten ist ohne Bedeutung Der Kreuzungspunkt einer Zeile und einer Spalte darf nur einen Wert beinhalten. (Dies bedeutet, es darf keine Zellen geben, die mehr als einen Wert beinhalten und keine, die keine Informationen enthalten.) 4 Eine Tabelle (Relation) wird im Entity Relationship Diagramm auch Entity-Typ oder Objekt-Typ genannt. 5 Quelle: Dr. Josef Templ Universität Salzburg auf den Seiten von 6 Ein Attribut (Spaltenbezeichnung) ebenfalls Datenfeldname genannt. 7 Ein Attributwert wird ebenfalls als Wert, Feld, Feldinhalt bezeichnet. 8 Eine Zeile (Tupel) wird je nach Kontext Datensatz, Entity oder auch Objekt genannt. 3

4 Relationen als Grundprinzip von Datenbanken Da der Begriff der Relation als eines der Grundprinzipien von Datenbanken immer wieder auftaucht, hier ein Beispiel aus dem Datenbanksystem eines Kaufhauses. Abb. 1: Tabelle (Relation): Produkte und Lieferanten Sind die Daten eines Lieferanten, der mehrere Artikel liefert, in nur einer Tabelle organisiert - wie in Abb. 1 - müssen die Daten mehrfach eingegeben und auch Änderungen mehrfach vorgenommen werden. Abgesehen von dem damit verbundenen Mehraufwand, birgt die Führung gleicher Daten auch die Gefahr, dass Schreibfehler unterlaufen und die Daten an verschiedenen Positionen in der Tabelle nicht identisch sind. Sie könnten beispielsweise vom gleichen Lieferanten versehentlich verschiedene Postleitzahlen eintragen. Oder, falls die Firma Büro-Otto zu Schreibwaren-Schulze wird, müssten Sie an allen Stellen in der Tabelle diesen Name ändern. Der Ausweg: In einer relationalen Datenbank fasst man die Produktangaben in einer einzelnen Tabelle mit Namen Produkte zusammen und speichert die benötigte Lieferantennummer in einer Spalte. Wichtig: Die Beziehung der Daten Produkt und Lieferantenname, die in der Ausgangstabelle Abb1. in der gleichen Zeile standen (zusammengehörten), muss nach Teilung der Tabelle in zwei Tabellen aufrecht erhalten werden! (Dies erfolgt über ein Relationship; dazu später mehr) Abb. 2 : Tabelle (Relation): Produkte 4

5 In einer zweiten Tabelle mit dem Namen Lieferanten fasst man die Anschriften der Lieferanten zusammen. Abb. 3: Tabelle (Relation): Lieferanten Ändert sich beispielsweise der Geschäftssitz eines Lieferanten, müssen Sie die Adresse nur noch einmal (in der zweiten) Tabelle ändern. Über die Lieferantennummer wird hier die Beziehung (Verknüpfung) hergestellt. Damit sind die oben erwähnten Nachteile der doppelten Datenerfassung nicht mehr vorhanden. Gleichzeitig verringert sich die Datenmenge beim Speichern und Verarbeiten. 5

Datenbanken. Ein DBS besteht aus zwei Teilen:

Datenbanken. Ein DBS besteht aus zwei Teilen: Datenbanken Wikipedia gibt unter http://de.wikipedia.org/wiki/datenbank einen kompakten Einblick in die Welt der Datenbanken, Datenbanksysteme, Datenbankmanagementsysteme & Co: Ein Datenbanksystem (DBS)

Mehr

Vorlesung Datenbankmanagementsysteme. Vorlesung Datenbankmanagementsysteme Überblick M. Lange, S. Weise Folie #0-1

Vorlesung Datenbankmanagementsysteme. Vorlesung Datenbankmanagementsysteme Überblick M. Lange, S. Weise Folie #0-1 Vorlesung Datenbankmanagementsysteme Vorlesung Datenbankmanagementsysteme Überblick M. Lange, S. Weise Folie #0-1 Vorlesung Datenbankmanagementsysteme Überblick M. Lange, S. Weise Folie #0-2 Bioinformatik:

Mehr

Ein Schlüssel ist eine Menge von Attributen (also eines oder mehrere), die eine Datenzeile (Tupel) einer Tabelle eindeutig identifiziert

Ein Schlüssel ist eine Menge von Attributen (also eines oder mehrere), die eine Datenzeile (Tupel) einer Tabelle eindeutig identifiziert Maika Büschenfeldt Datenbanken: Skript 1 1. Was ist eine relationale Datenbank? In Datenbanken können umfangreiche Datenbestände strukturiert abgelegt werden. Das Konzept relationaler Datenbanken soll

Mehr

Datenbanksystem Datenbankmanagementsystem Datenbank Inhaltsverzeichnis Geschichte

Datenbanksystem Datenbankmanagementsystem Datenbank Inhaltsverzeichnis Geschichte Ein Datenbanksystem (DBS) ist ein System zur elektronischen Datenverwaltung. Die wesentliche Aufgabe eines DBS ist es, große Datenmengen effizient, widerspruchsfrei und dauerhaft zu speichern und benötigte

Mehr

Vielen Dank an Dennis Riehle für die Bereitstellung dieser Folien

Vielen Dank an Dennis Riehle für die Bereitstellung dieser Folien Vielen Dank an Dennis Riehle für die Bereitstellung dieser Folien 1.1 Definition Datenbank Ein Datenbanksystem (DBS) ist ein System zur elektronischen Datenverwaltung. Die wesentliche Aufgabe eines DBS

Mehr

Allgemeines zu Datenbanken

Allgemeines zu Datenbanken Allgemeines zu Datenbanken Was ist eine Datenbank? Datensatz Zusammenfassung von Datenelementen mit fester Struktur Z.B.: Kunde Alois Müller, Hegenheimerstr. 28, Basel Datenbank Sammlung von strukturierten,

Mehr

03.10.2010. Datenbanken mit Microsoft Access. Literatur & Quellen. Daten organisieren. Ein Ort für alle Dinge. Access 2007 Grundlagen für Anwender

03.10.2010. Datenbanken mit Microsoft Access. Literatur & Quellen. Daten organisieren. Ein Ort für alle Dinge. Access 2007 Grundlagen für Anwender Literatur & Quellen Access 2007 Grundlagen für Anwender RRZN-Handbücher (erhältlich im HRZ für ca. 5,50 ) SQL von Kopf bis Fuß mit Microsoft Access O Reilly Verlag Online-Hilfe zu Access http://office.microsoft.com/de-de/training/cr101582831031.aspx

Mehr

Einführung in Datenbanksysteme. H. Wünsch 01.2001

Einführung in Datenbanksysteme. H. Wünsch 01.2001 Einführung in Datenbanksysteme H. Wünsch 01.2001 H. Wünsch 01/2001 Einführung Datenbanken 2 Was sind Datenbanken? Datenbanken sind Systeme zur Beschreibung, Speicherung und Wiedergewinnung von Datenmengen.

Mehr

Handbuch ECDL 2003 Basic Modul 5: Datenbank Grundlagen von relationalen Datenbanken

Handbuch ECDL 2003 Basic Modul 5: Datenbank Grundlagen von relationalen Datenbanken Handbuch ECDL 2003 Basic Modul 5: Datenbank Grundlagen von relationalen Datenbanken Dateiname: ecdl5_01_00_documentation_standard.doc Speicherdatum: 14.02.2005 ECDL 2003 Basic Modul 5 Datenbank - Grundlagen

Mehr

Informatik II Datenorganisation Datenbanken

Informatik II Datenorganisation Datenbanken Informatik II Datenorganisation Datenbanken Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen (2. Semester) Prof. Dr. Sabine Kühn Tel. (0351) 462 2490 Fachbereich Informatik/Mathematik skuehn@informatik.htw-dresden.de

Mehr

Profilbezogene informatische Bildung in den Klassenstufen 9 und 10. Schwerpunktthema Daten und Datenbanken

Profilbezogene informatische Bildung in den Klassenstufen 9 und 10. Schwerpunktthema Daten und Datenbanken Profilbezogene informatische Bildung in den Klassenstufen 9 und 10 Schwerpunktthema Robby Buttke Fachberater für Informatik RSA Chemnitz Fachliche Einordnung Phasen relationaler Modellierung Fachlichkeit

Mehr

ACCESS das Datenbankprogramm. (Einführung) DI (FH) Levent Öztürk

ACCESS das Datenbankprogramm. (Einführung) DI (FH) Levent Öztürk ACCESS das Datenbankprogramm Vom Microsoft (Einführung) DI (FH) Levent Öztürk Inhalt Grundlagen einer Datenbank Planung einer Datenbank Programm starten Datenbank Anlegen Tabellen anlegen Tabellen Verknüpfen

Mehr

Datenbanken. Prof. Dr. Bernhard Schiefer. bernhard.schiefer@fh-kl.de http://www.fh-kl.de/~schiefer

Datenbanken. Prof. Dr. Bernhard Schiefer. bernhard.schiefer@fh-kl.de http://www.fh-kl.de/~schiefer Datenbanken Prof. Dr. Bernhard Schiefer bernhard.schiefer@fh-kl.de http://www.fh-kl.de/~schiefer Wesentliche Inhalte Begriff DBS Datenbankmodelle Datenbankentwurf konzeptionell, logisch und relational

Mehr

Software-Engineering und Datenbanken

Software-Engineering und Datenbanken Software-Engineering und Datenbanken Prof. Dr. Bernhard Schiefer bernhard.schiefer@fh-kl.de http://www.fh-kl.de/~schiefer Prof. Dr. Bernhard Schiefer 1-1 Wesentliche Inhalte Begriff DBS Datenbankmodelle

Mehr

Teil VI. Datenbanken

Teil VI. Datenbanken Teil VI Datenbanken Überblick 1 Grundlegende Begriffe Motivation 2 Relationale Datenbanksysteme Das Relationale Datenmodell SQL 3 Entwurf von Datenbanken Das Enity Relationship (ER) Modell Abbildung von

Mehr

Einführung in Datenbanken

Einführung in Datenbanken Grundlagen der Programmierung 2 Einführung in Datenbanken Grundlagen der Programmierung 2 I-1 Inhalt Einführung Entity-Relationship-Diagramm Relationales Modell Entity-Relationship-Diagramm ins Relationales

Mehr

3. Übung. Einführung MS Access. TU Dresden - Institut für Bauinformatik Folie-Nr.: 1

3. Übung. Einführung MS Access. TU Dresden - Institut für Bauinformatik Folie-Nr.: 1 WP3-13 Bauinformatik-Vertiefte Grundlagen 3. Übung Einführung MS Access Folie-Nr.: 1 Allgemeines Microsoft Access ist ein Datenbank-Management-System (DBMS) zur Verwaltung von Daten in Datenbanken und

Mehr

Aufgaben zur fachwissenschaftlichen Prüfung Modul 3 Daten erfassen, ordnen, verarbeiten und austauschen: Schwerpunkt Datenbanken

Aufgaben zur fachwissenschaftlichen Prüfung Modul 3 Daten erfassen, ordnen, verarbeiten und austauschen: Schwerpunkt Datenbanken Aufgaben zur fachwissenschaftlichen Prüfung Modul 3 Daten erfassen, ordnen, verarbeiten und austauschen: Schwerpunkt Datenbanken 30 Wozu dient ein Primärschlüssel? Mit dem Primärschlüssel wird ein Datenfeld

Mehr

Fachbericht zum Thema: Anforderungen an ein Datenbanksystem

Fachbericht zum Thema: Anforderungen an ein Datenbanksystem Fachbericht zum Thema: Anforderungen an ein Datenbanksystem von André Franken 1 Inhaltsverzeichnis 1 Inhaltsverzeichnis 1 2 Einführung 2 2.1 Gründe für den Einsatz von DB-Systemen 2 2.2 Definition: Datenbank

Mehr

Vorlesung 30.03.2009 1) Einführung

Vorlesung 30.03.2009 1) Einführung Vorlesung 30.03.2009 1) Einführung Was versteht man unter dem Begriff Datenbank? - Eine Datenbank ist eine Struktur zur Speicherung von Daten mit lesendem und schreibendem Zugriff - Allgemein meint man

Mehr

Datenbanken 16.1.2008. Die Entwicklung der Datenbanksysteme ist eng an die der Hardware gekoppelt und wird wie jene in Generationen eingeteilt:

Datenbanken 16.1.2008. Die Entwicklung der Datenbanksysteme ist eng an die der Hardware gekoppelt und wird wie jene in Generationen eingeteilt: Datenbanksysteme Entwicklung der Datenbanksysteme Die Entwicklung der Datenbanksysteme ist eng an die der Hardware gekoppelt und wird wie jene in Generationen eingeteilt: 1. Generation: In den fünfziger

Mehr

Datenbanken. Einführung

Datenbanken. Einführung Datenbanken Einführung Einsatzbereiche von Datenbanken Unterstützung von Routinearbeiten Mehrfachnutzung von Daten Bewältigung der Informationsflut Fehlervermeidung Änderungen vornehmen Verbesserung der

Mehr

Definition Informationssystem

Definition Informationssystem Definition Informationssystem Informationssysteme (IS) sind soziotechnische Systeme, die menschliche und maschinelle Komponenten umfassen. Sie unterstützen die Sammlung, Verarbeitung, Bereitstellung, Kommunikation

Mehr

Inf 12 Übungsarbeit Lösungen 29.04.2007/pl

Inf 12 Übungsarbeit Lösungen 29.04.2007/pl 1) In einer IT Firma existiert eine Datenbank zur Arbeitsorganisation mit den Relationen MITARBEITER(person_nr,...), ABTEILUNG(abteil_nr,...) und ARBEITET_IN(person_nr, abteil_nr,...). Oft werden Mitarbeiter

Mehr

SQL- & NoSQL-Datenbanken - Speichern und Analysen von großen Datenmengen

SQL- & NoSQL-Datenbanken - Speichern und Analysen von großen Datenmengen SQL- & NoSQL-Datenbanken - Speichern und Analysen von großen Datenmengen Lennart Leist Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 2 1.1 Aufgaben einer Datenbank...................... 2 1.2 Geschichtliche Entwicklung

Mehr

Themen. M. Duffner: Datenbanksysteme

Themen. M. Duffner: Datenbanksysteme Datenbanksysteme Themen Theorie Einführung Datenbank, Datenbankmanagementsystem (DBMS), Aufgaben eines DBMS Relationale Datenbanken Daten als Tabellen Datenbankentwurf im Entity-Relationship-Modell Abfragesprache

Mehr

Einteilung von Datenbanken

Einteilung von Datenbanken Datenbanksysteme (c) A.Kaiser; WU-Wien 1 Einteilung von Datenbanken 1. formatierte Datenbanken 2. unformatierte Datenbanken Information Retrieval Systeme 2 Wozu Datenbanken? Speicherung und Verwaltung

Mehr

Im Original veränderbare Word-Dateien

Im Original veränderbare Word-Dateien Objekte einer Datenbank Microsoft Access Begriffe Wegen seines Bekanntheitsgrades und der großen Verbreitung auch in Schulen wird im Folgenden eingehend auf das Programm Access von Microsoft Bezug genommen.

Mehr

Datenbanken. Dateien und Datenbanken:

Datenbanken. Dateien und Datenbanken: Dateien und Datenbanken: Professionelle Anwendungen benötigen dauerhaft verfügbare, persistent gespeicherte Daten. Datenbank-Systeme bieten die Möglichkeit, Daten persistent zu speichern. Wesentliche Aspekte

Mehr

XAMPP-Systeme. Teil 3: My SQL. PGP II/05 MySQL

XAMPP-Systeme. Teil 3: My SQL. PGP II/05 MySQL XAMPP-Systeme Teil 3: My SQL Daten Eine Wesenseigenschaft von Menschen ist es, Informationen, in welcher Form sie auch immer auftreten, zu ordnen, zu klassifizieren und in strukturierter Form abzulegen.

Mehr

Datenbanken und Informationssysteme

Datenbanken und Informationssysteme Datenbanken und Informationssysteme Vortrag im Schnupperstudium Informatik 03. April 2007 Gunar Fiedler Arbeitsgruppe Technologie der Informationssysteme CAU Kiel WWW: http://www.is.informatik.uni-kiel.de/~fiedler

Mehr

D1: Relationale Datenstrukturen (14)

D1: Relationale Datenstrukturen (14) D1: Relationale Datenstrukturen (14) Die Schüler entwickeln ein Verständnis dafür, dass zum Verwalten größerer Datenmengen die bisherigen Werkzeuge nicht ausreichen. Dabei erlernen sie die Grundbegriffe

Mehr

ICT Power-User und Supporter SIZ 2010 Modul 432: Datenbank mit Access 2010. Tanja Bossert, Andrea Weikert. 1. Ausgabe, November 2011

ICT Power-User und Supporter SIZ 2010 Modul 432: Datenbank mit Access 2010. Tanja Bossert, Andrea Weikert. 1. Ausgabe, November 2011 ICT Power-User und Supporter SIZ 2010 Modul 432: Tanja Bossert, Andrea Weikert 1. Ausgabe, November 2011 Datenbank mit Access 2010 SIZ-432-ACC2010 2 ICT Power-User und Supporter SIZ 2010 - Modul 432 2

Mehr

Gliederung Datenbanksysteme

Gliederung Datenbanksysteme Gliederung Datenbanksysteme 5. Datenbanksprachen 1. Datendefinitionsbefehle 2. Datenmanipulationsbefehle 3. Grundlagen zu SQL 6. Metadatenverwaltung 7. DB-Architekturen 1. 3-Schema-Modell 2. Verteilte

Mehr

In die Zeilen würden die Daten einer Adresse geschrieben werden. Das Ganze könnte in etwa folgendermaßen aussehen:

In die Zeilen würden die Daten einer Adresse geschrieben werden. Das Ganze könnte in etwa folgendermaßen aussehen: 1 Einführung in Datenbanksysteme Fast jeder kennt Excel und hat damit in seinem Leben schon einmal gearbeitet. In Excel gibt es Arbeitsblätter, die aus vielen Zellen bestehen, in die man verschiedene Werte

Mehr

DATENBANKEN SQL UND SQLITE VON MELANIE SCHLIEBENER

DATENBANKEN SQL UND SQLITE VON MELANIE SCHLIEBENER DATENBANKEN SQL UND SQLITE VON MELANIE SCHLIEBENER INHALTSVERZEICHNIS 1. Datenbanken 2. SQL 1.1 Sinn und Zweck 1.2 Definition 1.3 Modelle 1.4 Relationales Datenbankmodell 2.1 Definition 2.2 Befehle 3.

Mehr

Datenbanksysteme. Profilinformatik Kunst Klasse 9

Datenbanksysteme. Profilinformatik Kunst Klasse 9 Datenbanksysteme Profilinformatik Kunst Klasse 9 Informationen Unterrichtung, Mitteilung Auskunft Allgemeine Eigenschaft der uns umgebenden Welt Werden sowohl in der belebten als auch in der unbelebten

Mehr

Entwurf einer einfachen Datenbank zur Wunschzettel- Verwaltung

Entwurf einer einfachen Datenbank zur Wunschzettel- Verwaltung Entwurf einer einfachen Datenbank zur Wunschzettel- Verwaltung Prof. Dr. Alfred Holl, Georg Simon Ohm University of Applied Sciences, Nuremberg, Germany 29.03.2014/1 Entwurf einer einfachen Datenbank zur

Mehr

Carl-Engler-Schule Karlsruhe Datenbank 1 (5)

Carl-Engler-Schule Karlsruhe Datenbank 1 (5) Carl-Engler-Schule Karlsruhe Datenbank 1 (5) Informationen zur Datenbank 1. Definition 1.1 Datenbank-Basis Eine Datenbank-Basis ist eine Sammlung von Informationen über Objekte (z.b Musikstücke, Einwohner,

Mehr

1. Ziel des Datenbankentwurfs

1. Ziel des Datenbankentwurfs 1. Ziel des Datenbankentwurfs Ziel ist der Aufbau eines Modells eines Teilbereiches der wahrnehmbaren Realität und Abbildung dieses Bereichs in Form von Daten, so dass diese nach verschiedensten Kriterien

Mehr

Ein Beispiel. Ein Unternehmen will Internettechnologien im Rahmen des E- Business nutzen Welche Geschäftsprozesse?

Ein Beispiel. Ein Unternehmen will Internettechnologien im Rahmen des E- Business nutzen Welche Geschäftsprozesse? Ein Beispiel Ein Unternehmen will Internettechnologien im Rahmen des E- Business nutzen Welche Geschäftsprozesse? Dipl.-Kfm. Claus Häberle WS 2015 /16 # 42 XML (vereinfacht) visa

Mehr

Einführung. Kapitel 1 2 / 508

Einführung. Kapitel 1 2 / 508 Kapitel 1 Einführung 2 / 508 Einführung Was ist ein Datenbanksystem (DBS)? Ein System zum Speichern und Verwalten von Daten. Warum kein herkömmliches Dateisystem verwenden? Ausfallsicherheit und Skalierbarkeit

Mehr

4. Relationen. Beschreibung einer binären Relation

4. Relationen. Beschreibung einer binären Relation 4. Relationen Relationen spielen bei Datenbanken eine wichtige Rolle. Die meisten Datenbanksysteme sind relational. 4.1 Binäre Relationen Eine binäre Relation (Beziehung) R zwischen zwei Mengen A und B

Mehr

Einführung Datenbank

Einführung Datenbank Einführung Datenbank Einführung Datenbank Seite 2 Einführung in die Arbeit mit einer Datenbank Grundbegriffe: Datenbank - Datenbankmanagementsystem Eine Datenbank ist eine systematische strukturierte Sammlung

Mehr

Die Grundbegriffe Die Daten Die Informationen

Die Grundbegriffe Die Daten Die Informationen Die Grundbegriffe Die Daten sind diejenigen Elemente, die vom Computer verarbeitet werden. Die Informationen sind Wissenselemente, welche durch die Analyse von Daten erhalten werden können. Die Daten haben

Mehr

fbi h_da Datenbanken Kapitel 1: Einführung Schestag Datenbanken (Bachelor) Kapitel 1-1

fbi h_da Datenbanken Kapitel 1: Einführung Schestag Datenbanken (Bachelor) Kapitel 1-1 Datenbanken Kapitel 1: Einführung Schestag Datenbanken (Bachelor) Kapitel 1-1 Einführung Inhalte des Kapitels Einsatzgebiete von Datenbanken Datenbank Datenbanksystem Datenbankmanagementsystem Historische

Mehr

Vorlesung Informatik II

Vorlesung Informatik II Vorlesung Informatik II Universität Augsburg Wintersemester 2011/2012 Prof. Dr. Bernhard Bauer Folien von: Prof. Dr. Robert Lorenz Lehrprofessur für Informatik 08. Exkurs: Datenbanken 1 Motivation Datenbanksysteme

Mehr

WS 2002/03. Prof. Dr. Rainer Manthey. Institut für Informatik III Universität Bonn. Informationssysteme. Kapitel 1. Informationssysteme

WS 2002/03. Prof. Dr. Rainer Manthey. Institut für Informatik III Universität Bonn. Informationssysteme. Kapitel 1. Informationssysteme Informationssysteme Informationssysteme WS 2002/03 Prof. Dr. Rainer Manthey Institut für Informatik III Universität Bonn 2002 Prof. Dr. Rainer Manthey Informationssysteme 1 DB und/oder IS: terminologischer

Mehr

Einsatz von Datenbanken in der Raumplanung

Einsatz von Datenbanken in der Raumplanung Planerische Informationssysteme Einsatz von Datenbanken in der Raumplanung Dr.-Ing. Hany Elgendy FS 2014 Skriptsprachen: JavaScript I Institut für Raum- und Landschaftsentwicklung Professur für Raumentwicklung

Mehr

Vom Datenmodell zur Datenbank

Vom Datenmodell zur Datenbank Vom Datenmodell zur Datenbank Eine Einführung in Relationale Datenbanksysteme am Beispiel MS-ACCESS 1-1 Inhaltsverzeichnis Inhalt Kapitel 1: Grundlagen Inhaltsverzeichnis... 1-2 1 Was versteht man unter

Mehr

2.5.2 Primärschlüssel

2.5.2 Primärschlüssel Relationale Datenbanken 0110 01101110 01110 0110 0110 0110 01101 011 01110 0110 010 011011011 0110 01111010 01101 011011 0110 01 01110 011011101 01101 0110 010 010 0110 011011101 0101 0110 010 010 01 01101110

Mehr

SQL structured query language

SQL structured query language Umfangreiche Datenmengen werden üblicherweise in relationalen Datenbank-Systemen (RDBMS) gespeichert Logische Struktur der Datenbank wird mittels Entity/Realtionship-Diagrammen dargestellt structured query

Mehr

4 Grundlagen der Datenbankentwicklung

4 Grundlagen der Datenbankentwicklung 4 Grundlagen der Datenbankentwicklung In diesem Kapitel werden wir die Grundlagen der Konzeption von relationalen Datenbanken beschreiben. Dazu werden Sie die einzelnen Entwicklungsschritte von der Problemanalyse

Mehr

1. Funktionen und Datenflüsse; Tabellenkalkulationssysteme

1. Funktionen und Datenflüsse; Tabellenkalkulationssysteme Grundwissen Informatik 1. und Datenflüsse; Tabellenkalkulationssysteme Zellbezug relativer Zellbezug absoluter Zellbezug iterative Berechnungen Datentypyen z. B. A4 A ist der Spaltenbezeichner 4 ist die

Mehr

Datenbanktechnologie mit praktischen Übungen in MySQL und PHP

Datenbanktechnologie mit praktischen Übungen in MySQL und PHP Datenbanktechnologie mit praktischen Übungen in MySQL und PHP Übung, Sommersemester 2013 22. April 2013 - MySQL Sebastian Cuy sebastian.cuy@uni-koeln.de Datenbanken Was sind eigentlich Datenbanken? Eine

Mehr

Verschiedene Arten des Datenbankeinsatzes

Verschiedene Arten des Datenbankeinsatzes 1 Beispiele kommerzieller DBMS: Kapitelinhalt Was charakterisiert und unterscheidet verschiedene Einsatzbereiche für. Welche prinzipiell unterschiedlichen Anforderungen ergeben sich für das DBMS bei Ein-

Mehr

BERUFSPRAKTIKUM UND -VORBEREITUNG

BERUFSPRAKTIKUM UND -VORBEREITUNG Department für Geographie Marco Brey BERUFSPRAKTIKUM UND -VORBEREITUNG Crashkurs IT-Methoden ein anwendungsorientierter Einstieg in Datenbanksysteme, Programmierung und fortgeschrittene Excel-Funktionen

Mehr

Übersicht über Datenbanken

Übersicht über Datenbanken Übersicht über Datenbanken Vergleich zwischen normaler Datenorganisation und Datenbanken Definition einer Datenbank Beispiel (inkl. Zugriff) Der Datenbankadministrator Relationale Datenbanken Transaktionen

Mehr

Theorie zur Übung 8 Datenbanken

Theorie zur Übung 8 Datenbanken Theorie zur Übung 8 Datenbanken Relationale Datenbanksysteme Ein relationales Datenbanksystem (RDBS) liegt vor, wenn dem DBS ein relationales Datenmodell zugrunde liegt. RDBS speichern Daten in Tabellenform:

Mehr

9. Einführung in Datenbanken

9. Einführung in Datenbanken 9. Einführung in Datenbanken 9.1 Motivation und einführendes Beispiel 9.2 Modellierungskonzepte der realen Welt 9.3 Anfragesprachen (Query Languages) 9.1 Motivation und einführendes Beispiel Datenbanken

Mehr

Arbeiten mit ACCESS 2013

Arbeiten mit ACCESS 2013 Dipl.-Hdl., Dipl.-Kfm. Werner Geers Arbeiten mit ACCESS 2013 Datenbanken mit Datenmodellierung Tabellen, Abfragen, Formularen und Berichten Beziehungen Makros Datenaustausch SQL Structured Query Language

Mehr

Vertiefungsmodul Daten-, Informations- und Wissensmanagement BW 31.3 - Übung

Vertiefungsmodul Daten-, Informations- und Wissensmanagement BW 31.3 - Übung Vertiefungsmodul Daten-, Informations- und Wissensmanagement BW 31.3 - Übung Lisa Wenige Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik Friedrich-Schiller-Universität Jena Organisation Die Veranstaltungsunterlagen

Mehr

Anwendungbeispiel Entity Data Connector

Anwendungbeispiel Entity Data Connector Realisierung eines Artikel-Portals bei einem großen deutschen Hersteller von TK Produkten Mit dem Innovabee EDC für SharePoint wurde bei einem großen deutschen Hersteller von TK Produkten ein Artikel-Portal

Mehr

Kommunikation und Datenhaltung

Kommunikation und Datenhaltung Kommunikation und Datenhaltung Datenhaltungsteil Frank Eichinger, Mirco Stern Charakteristika von Datenbanken Eine Bank: Langfristige Aufbewahrung von Werten (hier: Daten) Werte werden zur Sicherheit vor

Mehr

1. Einführung. Datenbanken Grundlagen

1. Einführung. Datenbanken Grundlagen 1. Einführung Datenbanken Grundlagen Wo finden wir Datenbanken? Was sind Datenbanken/ Datenbankensysteme(DBS)? A collection of related data items mit folgenden Eigenschaften: Eine Datebank repräsentiert

Mehr

Kapitel. 7: Datenmanagement. Wirtschaftsinformatik Eine Einführung. Detlef Schoder Folie 7.1. Laudon/Laudon/Schoder:

Kapitel. 7: Datenmanagement. Wirtschaftsinformatik Eine Einführung. Detlef Schoder Folie 7.1. Laudon/Laudon/Schoder: Laudon/Laudon/Schoder: Wirtschaftsinformatik Eine Einführung Kapitel 7: Datenmanagement Wirtschaftsinformatik Eine Einführung Folie 7.1 Gegenstand Anforderungen, die die Datenverwaltung an die Unternehmensführung

Mehr

Übungsblatt 4. Aufgabe 7: Datensicht Fachkonzept (Klausur SS 2002, 1. Termin)

Übungsblatt 4. Aufgabe 7: Datensicht Fachkonzept (Klausur SS 2002, 1. Termin) Übungsblatt 4 Aufgabe 7: Datensicht Fachkonzept (Klausur SS 2002, 1. Termin) Die Saartal Linien beauftragen Sie mit dem Entwurf der Datenstrukturen für ein Informationssystem. Dieses soll zur Verwaltung

Mehr

Im Fall einer Personaldatenbank würde eine Relation beispielsweise wie folgt aussehen:

Im Fall einer Personaldatenbank würde eine Relation beispielsweise wie folgt aussehen: Grundwissen zu relationalen Datenbanken Die Funktion einer relationalen Dankbank besteht in der elektronischen Verwaltung von Daten in Computersystemen. Die Basis für relationale Datenbanken bildet das

Mehr

7. Übung - Datenbanken

7. Übung - Datenbanken 7. Übung - Datenbanken Informatik I für Verkehrsingenieure Aufgaben inkl. Beispiellösungen 1. Aufgabe: DBS a Was ist die Kernaufgabe von Datenbanksystemen? b Beschreiben Sie kurz die Abstraktionsebenen

Mehr

Als logisches Datenmodell wird hier das Relationenmodell vorgestellt, das heute den Standard für relationale Datenbanken darstellt.

Als logisches Datenmodell wird hier das Relationenmodell vorgestellt, das heute den Standard für relationale Datenbanken darstellt. Das Relationenmodell Logische Datenmodell Das Entity Relation Modell wird in ein logisches Datenmodell umgesetzt. Welches logische Datenmodell gewählt wird, hängt von dem verwendeten Datenbanksystem ab.

Mehr

Datenbanken (WS 2015/2016)

Datenbanken (WS 2015/2016) Datenbanken (WS 2015/2016) Klaus Berberich (klaus.berberich@htwsaar.de) Wolfgang Braun (wolfgang.braun@htwsaar.de) 0. Organisatorisches Dozenten Klaus Berberich (klaus.berberich@htwsaar.de) Sprechstunde

Mehr

Redundanz: Dieselben Informationen werden doppelt gespeichert.

Redundanz: Dieselben Informationen werden doppelt gespeichert. Kapitel 1 Einführung 1.1 Definition Ein Datenbanksystem (auch Datenbankverwaltungssystem, abgekürzt DBMS = data base management system) ist ein computergestütztes System, bestehend aus einer Datenbasis

Mehr

Entwicklung der Datenbanksysteme

Entwicklung der Datenbanksysteme Entwicklung der Datenbanksysteme Die Entwicklung der Datenbanksysteme ist eng an die der Hardware gekoppelt und wird wie jene in Generationen eingeteilt: 1. Generation: In den fünfziger Jahren waren die

Mehr

Gliederung Datenbanksysteme

Gliederung Datenbanksysteme Gliederung Datenbanksysteme 5. Datenbanksprachen 1. Datendefinitionsbefehle 2. Datenmanipulationsbefehle 3. Grundlagen zu SQL 6. Metadatenverwaltung 7. DB-Architekturen 1. 3-Schema-Modell 2. Verteilte

Mehr

Kopplung von Datenbanken

Kopplung von Datenbanken Kopplung von Datenbanken Die Kopplung von ACCESS-Datenbanken (ZEUHA, ZEUSEM) an andere Datenbanksysteme (MS-SQL, ORACLE) September 2000 19/04/2005 Bert Schöneich Zeuthen 1 ACCESS (ZEUHA MS-SQL SMS) 19/04/2005

Mehr

10. Datenbank Design 1

10. Datenbank Design 1 1 Die Hauptaufgabe einer Datenbank besteht darin, Daten so lange zu speichern bis diese explizit überschrieben oder gelöscht werden. Also auch über das Ende (ev. sogar der Lebenszeit) einer Applikation

Mehr

ER-Modell. Entity-Relationship-Model

ER-Modell. Entity-Relationship-Model + ER-Modell Entity-Relationship-Model + Was ist ein Modell? Worte/Zitat aus einem Physikbuch: "Modelle sind also Vorstellungshilfen und Wirklichkeitshilfen, nicht die Wirklichkeit selbst." (Metzler Physik).

Mehr

KUNERT BRANDSCHUTZDATENTECHNIK

KUNERT BRANDSCHUTZDATENTECHNIK WARTUNGS- VERWALTUNGS- UND ABRECHNUNGSSYSTEME Modul: Kleiderkammer KUNERT BRANDSCHUTZDATENTECHNIK email: kunert@feuerwehrsoftware.de URL: http://www.feuerwehrsoftware.de Inhaltsverzeichnis 1.0 Programmstart

Mehr

Informations-, Daten- und Wissensmanagement

Informations-, Daten- und Wissensmanagement Informations-, Daten- und Wissensmanagement Lesen Sie den Artikel Schürfen in der Datenhalde und beantworten Sie folgende Fragen: Was ist Wissensmanagement? Forschungsgebiet / Managementthema, das sich

Mehr

Relationale Datenbanken in der Praxis

Relationale Datenbanken in der Praxis Seite 1 Relationale Datenbanken in der Praxis Inhaltsverzeichnis 1 Datenbank-Design...2 1.1 Entwurf...2 1.2 Beschreibung der Realität...2 1.3 Enitiy-Relationship-Modell (ERM)...3 1.4 Schlüssel...4 1.5

Mehr

Datenbanksysteme und ER-Modell

Datenbanksysteme und ER-Modell und ER-Modell Einführung im Informatikunterricht der 9. Klasse LSH Marquartstein 20. September 2008 Gliederung Umsetzung mit PostgreSQL PostgreSQL Tabellen erstellen PostgreSQL Fremdschlüssel PostgreSQL

Mehr

S(tructured)Q(uery)L(anguage)

S(tructured)Q(uery)L(anguage) S(tructured)Q(uery)L(anguage) Welche Kunden haben wir? Welche Kunden wohnen in Chicago? Welche Bestellung wurden zwischen dem 01.03.2006 und dem 31.03.2006 aufgegeben? Leibniz Universität IT Services Anja

Mehr

4. BEZIEHUNGEN ZWISCHEN TABELLEN

4. BEZIEHUNGEN ZWISCHEN TABELLEN 4. BEZIEHUNGEN ZWISCHEN TABELLEN Zwischen Tabellen können in MS Access Beziehungen bestehen. Durch das Verwenden von Tabellen, die zueinander in Beziehung stehen, können Sie Folgendes erreichen: Die Größe

Mehr

Datenbanken: Relationales Datenbankmodell RDM

Datenbanken: Relationales Datenbankmodell RDM Das RDM wurde in den 70'er Jahren von Codd entwickelt und ist seit Mitte der 80'er Jahre definierter Standard für Datenbanksysteme! Der Name kommt vom mathematischen Konzept einer Relation: (Sind A, B

Mehr

Transaktionen und Synchronisation konkurrierender Zugriffe

Transaktionen und Synchronisation konkurrierender Zugriffe Transaktionen und Synchronisation konkurrierender Zugriffe Fragestellungen Aufgaben des Transaktionsmanagers Aktivieren von Transaktionen entsprechend den Anforderungen von Anwendungsprogrammen. Dabei

Mehr

Eine Kundendatenbank erstellen

Eine Kundendatenbank erstellen Eine Kundendatenbank erstellen Situation Sie möchten Ihre Kundendaten künftig effektiver mit Hilfe eines Datenbankprogramms verwalten. 1. Starten Sie das Programm Microsoft Access 2000. Start -> Programme

Mehr

Gliederung und Einordnung

Gliederung und Einordnung Gliederung und Einordnung 1. Objektorientierte Programmierung mit Object Pascal (5. Studienbrief, Kapitel 5) 9.4. + 16.4. 2. Software-Bausteine am Beispiel der Delphi-Komponenten (5. Studienbrief, Kapitel

Mehr

Kapitel 10 Aktive DBMS

Kapitel 10 Aktive DBMS Kapitel 10 Aktive DBMS 10 Aktive DBMS 10 Aktive DBMS...1 10.1 Einführung und Definition...2 10.2 Funktionsprinzip: ADBMS und ECA-Modell...4 10.3 Potentiale und Vorteile ADBMS...5 10.4 Aktive Elemente einer

Mehr

Fundamentals of Software Engineering 1

Fundamentals of Software Engineering 1 Folie a: Name Fundamentals of Software Engineering 1 Grundlagen der Programmentwurfstechnik 1 Sommersemester 2012 Dr.-Ing. Stefan Werner Fakultät für Ingenieurwissenschaften Folie 1 Inhaltsverzeichnis

Mehr

Carl-Christian Kanne. Einführung in Datenbanken p.1/513

Carl-Christian Kanne. Einführung in Datenbanken p.1/513 Einführung in Datenbanken Carl-Christian Kanne Einführung in Datenbanken p.1/513 Kapitel 1 Einführung Einführung in Datenbanken p.2/513 Einführung Was ist ein Datenbanksystem (DBS)? Ein System zum Speichern

Mehr

Modul 8: Verwalten von Kunden, Artikeln und mehr - Datenlisten

Modul 8: Verwalten von Kunden, Artikeln und mehr - Datenlisten Excel 2003 - Grundkurs 85 Modul 8: Verwalten von Kunden, Artikeln und mehr - Datenlisten Wofür kann ich Datenlisten einsetzen? Worin liegt der Unterschied zu einer Datenbank? Wie gebe ich rationell Daten

Mehr

2) Nennen Sie die Namen der 3 Ebenen des 3-Ebenen-Modells, und geben Sie an, was in jeder Ebene dargestellt wird.

2) Nennen Sie die Namen der 3 Ebenen des 3-Ebenen-Modells, und geben Sie an, was in jeder Ebene dargestellt wird. Übungen und Lösungen 1. Einführung Datenbanken 1) Welche Datenbanktypen kennen Sie? Wodurch sind sie gekennzeichnet? Hierarchische Datenbanken: Zwischen den Datensätzen besteht eine untergeordnete Rangfolge.

Mehr

Aufgabe 1) Übung 4: 1.2

Aufgabe 1) Übung 4: 1.2 Übung 4: Aufgabe 1) 1.2 Relation: Eine Relation besteht aus Attributen und Tupeln. Sie wird üblicherweise mit Hilfe einer Tabelle beschrieben, welche in zweidimensionaler Anordnung die Datenelemente erfasst.

Mehr

Abschnitt 4: Grundlagen der Datenbanktechnologie

Abschnitt 4: Grundlagen der Datenbanktechnologie Abschnitt 4: Grundlagen der Datenbanktechnologie Inhalt: Dateien vs. Datenbanken Datenbanken: Tabellen, Attribute und Datentyp Datenmodellierung mit dem Entity-Relationship-Modell Normalformen einer Datenbank

Mehr

Datenbanken / Datenbankmanagementsystem

Datenbanken / Datenbankmanagementsystem Datenbanken / Datenbankmanagementsystem 1.Einführung Daten, Informationen; Datenbank, Datenbanksystem; Relationale Datenbanksysteme; Beispiel Access 2.Aufbau von Datenbanken Datenanalyse; Entitäten-Beziehungsmodell;

Mehr

Datenorganisation: (Daten)Datei versus Datenbank

Datenorganisation: (Daten)Datei versus Datenbank Datenorganisation: (Daten)Datei versus Datenbank Grundsätzlich gilt: Daten können in (Daten)Dateien oder in Datenbanken organisiert werden. 1 Datenorganisation in Dateien Kunde: Hermann Müller Hermann

Mehr

ACCESS das Datenbankprogramm. (Aufbau) DI (FH) Levent Öztürk

ACCESS das Datenbankprogramm. (Aufbau) DI (FH) Levent Öztürk ACCESS das Datenbankprogramm Vom Microsoft (Aufbau) DI (FH) Levent Öztürk Inhalt Projektentwicklung Planung einer Datenbank Implementierung einer Datenbank Testen der Datenbank Formulare Berichte SQL-Abfragen

Mehr

Microsoft Access 2010 Auswahlabfragen erstellen. Leibniz Universität IT Services Anja Aue

Microsoft Access 2010 Auswahlabfragen erstellen. Leibniz Universität IT Services Anja Aue Microsoft Access 2010 Auswahlabfragen erstellen Leibniz Universität IT Services Anja Aue Abfragen... stellen Informationen aus ein oder mehreren Tabellen neu zusammen. verknüpfen mehrere Tabellen. sortieren

Mehr

Inhalte: -Datenbanken und DBMS - Grundlagen -Einstieg in MS Access 2007:

Inhalte: -Datenbanken und DBMS - Grundlagen -Einstieg in MS Access 2007: Kursleiter: David Niegisch Inhalte: -Datenbanken und DBMS - Grundlagen -Einstieg in MS Access 2007: -Tabellen -Abfragen -Formulare -Berichte -Kursbegleitende Übungen Kursaccounts: Benutzer: zkknn01 - zkknn20

Mehr

Datenbanken. Günter M. Goetz 1. Inhalt der Veranstaltung. Konzept und Architektur von Datenbanksystemen Datenbankentwurf Datenbankmodelle Schwerpunkt:

Datenbanken. Günter M. Goetz 1. Inhalt der Veranstaltung. Konzept und Architektur von Datenbanksystemen Datenbankentwurf Datenbankmodelle Schwerpunkt: Dr. Günter M. Goetz ggoetz@insigma.de Günter M. Goetz 1 Inhalt der Veranstaltung Konzept und Architektur von Datenbanksystemen twurf Datenbankmodelle Schwerpunkt: relationale SQL Erweiterungen und Alternativen

Mehr